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Nagellacke erklären Portugal 6: Tinto

Den Namen dieses Nagellacks meiner Sommer-Serie „Nagellacke erklären Portugal“ muss ich fast nicht erläutern. Er heißt „Tinto“ und dieses Wort kennt in Portugal eigentlich jeder Tourist. Wer einen Tinto im Restaurant bestellt, bekommt einen Rotwein serviert.

„Tinto“ spricht also wirklich für sich, oder? Da musste die Firma Inocos sich nichts Außergewöhnliches einfallen lassen. Portugal ist ein bedeutendes Weinland, auf der ganzen Welt kennt man den dort hergestellten Portwein.

Daneben gibt es natürlich auch normale Trinkweine. Das Douro-Tal im Norden Portugals ist vielleicht die Region, in der die Trauben für die besten portugiesischen Weine wachsen. Traditionellerweise sind rote Weine aus Portugal kräftig, üppig und etwas herb. Aber es gibt ebenfalls Gebiete, in denen der Wein deutlich südlicher schmeckt.

Mich erinnert die Farbe des Nagellacks an schöne Abende in Lissabon, an denen mich ein Gläschen Tinto begleitet hat. Abende, die ich auf dem Balkon mit dem tollen Ausblick auf den Tejo oder im schönen Garten hinter dem Haus einer Weinbar verbracht habe. Sogar mittags beim Essen im einfachen Restaurant meines Stadtviertels gab es mal ein Glas Wein.

Der Nagellack hat eine dunkelrote Farbe. Das Finish ist leicht transparent („Jelly“), weswegen der Lack wirklich wie ein Rotwein wirkt:

Der Auftrag funktioniert einwandfrei. Damit der Lack aber nicht zu dünn aussieht, musste ich drei Schichten auftragen.

Die Inhaltsstoffe entsprechen wieder den brasilianischen Lacken, die Toluene enthalten:

„Tinto“ enthält 9 ml und kostet 3,80 EUR. Bisher sind die Lacke nur in Portugal erhältlich. Da die Verkaufsstellen ständig erweitert werden, hoffe ich, dass es die Lacke vielleicht demnächst auch mal online gibt.

Den allgemeinen Teil zur Sommer-Serie „Nagellacke erklären Portugal“ findet ihr hier. Teil 1 hatte das „Bairro Alto“ zum Thema, Teil 2 stellte „Alfarroba“ vor, in Teil 3 ging es um den Lack „Fado“, in Teil 4 gab es „Formosa“ und letzte Woche in Teil 5 war „Barro“ an der Reihe. 

Mein Fazit: Ohne das Jelly-Finish wäre es ein normaler dunkelroter Nagellack. So sieht es tatsächlich aus, als hätte man die Fingerspitzen in portugiesischen Rotwein getaucht 😉 . I like!

Wie gefällt euch die leicht transparente Farbe des „Tinto“? Kennt ihr Weine aus Portugal, vielleicht aus einem portugiesischen Restaurant? Trinkt ihr lieber mal ein Bier, einen Wein oder einen Cocktail, wenn ihr abends ausgeht?   

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6 thoughts on “Nagellacke erklären Portugal 6: Tinto
  • Marta sagt:

    Die Farbe ist wunderschön!!! Diese Finish ist toll, also ab nach Portugal : )
    Ich finde deine Vorstellung von Kosmetika aus dem Ausland wirklich inspirierent, diese gibt Reisemuffeln wie mir einen Grund mal wieder ins Ausland zu fahren.
    Aufgrund von Migräne trinke ich keine Weine, Cocktails ja und die leichten Biere mit Geschmack, „Frauenbier“ wie einige meinen.
    GLG Marta

  • keimonish sagt:

    Die Farbe find ich auch wunderschön. Wenn ich überhaupt Alkohol trinke, dann Rotwein. Mein Lieblingswein ist allerdings der Barolo, ein italienischer Wein, den ich sowohl solo als auch zum Essen gern mag.

  • mylanqolia sagt:

    „Mich erinnert die Farbe des Nagellacks an schöne Abende in Lissabon, an denen mich ein Gläschen Tinto begleitet hat. Abende, die ich auf dem Balkon mit dem tollen Ausblick auf den Tejo oder im schönen Garten hinter dem Haus einer Weinbar verbracht habe. Sogar mittags beim Essen im einfachen Restaurant meines Stadtviertels gab es mal ein Glas Wein.“ Sehr atmosphärisch beschrieben. Da vergisst man schnell, dass du eigentlich nur über einen roten Nagellack schreibst. Komischerweise bin ich weder ein Nagellack- noch ein Wein-Fan (mn errichte schon mal den Scheiterhaufen für die Häretikerin!*lol*), aber dein Artikel ist wunderbar verfasst.

    • beautyjagd sagt:

      Oh danke, das ist ja schön, dass dir mein Text so gefällt 🙂 *freu* 🙂 Und natürlich errichte ich keinen Scheiterhaufen, wie könnte ich!

  • […] um den Lack „Fado“, in Teil 4 gab es „Formosa“ , in Teil 5 war „Barro“  und in Teil 6 „Tinto“ an der […]