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Nagellacke erklären Portugal 11: Traçadinho

Auch wenn es heute nicht gerade sommerlich ist, geht es in der elften Folge von „Nagellacke erklären Portugal“ um eine Erfrischung, die man gern bei Hitze trinkt. Immerhin soll es hier nächste Woche ziemlich warm werden… Der Name „Traçadinho“ des Nagellacks von Inocos steht für ein beliebtes Mix-Getränk, das man vor allem in portugiesischen Tavernen erhält.

Die Variationsbreite der Mischungen ist groß, für Traçadinho werden Wein, Bier oder sogar Kirschbrandy mit Soda gemixt. Meistens versteht man unter Traçadinho jedoch einen Weißwein mit Soda. Dass der Wein nicht hochwertig ist, versteht sich von selbst.

Bei einer weiteren Variante davon wird Rotwein als Basis verwendet. Damit kommen wir der Farbe des Nagellacks „Traçadinho“ schon näher. Vielleicht wird sogar Cola zum Rotwein gemischt? Die Grundfarbe des Lacks ist dunkelrot mit einem Stich ins Lila. Kleine hellrote Schimmerpartikel stellen in meinen Augen die Kohlesäurebläschen im Glas dar 😉 .

Verzeiht mir das von den Reisen etwas mitgenommene Nagelrad. Die Kratzer sieht man im Makro besonders deutlich *shame* . Aufgetragen sieht „Traçadinho“ so aus:

Der Nagellack gehört zur „Gama Metálico“ vo Inocos, das Finish ist also leicht metallisch schimmernd. Wenn kein Licht auf die Nägel fällt, kann die Farbe sehr dunkel wirken. In der Sonne schimmert der Lack schön. Der Auftrag klappte problemlos, die Haltbarkeit war sehr gut (und das Ablackieren nicht so toll, wegen der Partikel).

Wie jede Woche meckere ich über das Toluene in den Inhaltsstoffen:

„Traçadinho“ enthält 9 ml und kostet 3,80 EUR. Bisher sind die Nagellacke von Inocos nur in Portugal erhältlich. Die Verkaufsstellen breiten sich dort aber aus. Eine Leserin hat mir letzte Woche berichtet, dass sie die Lacke von Inocos nun schon in einem kleinen Laden in Portimao gefunden hat.

Den allgemeinen Teil zur Sommer-Serie „Nagellacke erklären Portugal“ findet ihr hier. Teil 1 hatte das „Bairro Alto“ zum Thema, Teil 2 stellte „Alfarroba“ vor, in Teil 3 ging es um den Lack „Fado“, in Teil 4 gab es „Formosa“ , in Teil 5 war „Barro“ , in Teil 6 „Tinto“ und in Teil 7 „Farricoco“ an der Reihe. Teil 8 führte nach „Chiado“, Teil 9 beschäftigt sich mit „Saudade“ und Teil 10 mit „Fandango“

Mein Fazit: Die Farbe des Nagellacks erinnert mich an einen roten Vinho Verde (ja, das gibt es), den ich an heißen Tagen in Lissabon sehr gern getrunken habe. Er moussierte leicht, hatte wenig Alkohol und war sehr erfrischend. Vielleicht gefällt mir deswegen die Farbe und das dezent metallische Finish des Lackes so gut.

Wie gefällt euch der Lack? Trinkt ihr gern Radler oder Weinschorle? Oder seid ihr experimentierfreudiger, was Mischgetränke angeht? Was trinkt ihr am liebsten bei Hitze?

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6 thoughts on “Nagellacke erklären Portugal 11: Traçadinho
  • keimonish sagt:

    Als cremiger Lack würde er mir für mich selbst, besser gefallen, die Farbbeschreibung gefällt mir ansonsten.
    Ich trinke unterwegs fast ausschießlich im Sommer Schorle und zu Hause Wasser oder Schorle. Radler gelegentlich, wenn andere Bier zum Essen nehmen würden.

  • keimonish sagt:

    Komischerweise trink ich das immer im Urlaub in südlichen Ländern auch und da find ich es ein MUSS, aber zu Hause nicht :-/ (kalten Pfefferminztee mit frischen Minz-Blättern und Mischtee, das wohl auch… aber nicht warm bei Hitze) Nur so zwischendurch etwas trinken, da greif ich schneller zu Wasser als mir einen Tee zu brühen…..eigentlich schade, wo ich doch Teeliebhaber bin (trink ich lieber als Kaffee)

  • […] Den allgemeinen Teil zur Sommer-Serie „Nagellacke erklären Portugal“ findet ihr hier. Teil 1 hatte das „Bairro Alto“ zum Thema, Teil 2 stellte „Alfarroba“ vor, in Teil 3 ging es um den Lack „Fado“, in Teil 4 gab es „Formosa“ , in Teil 5 war „Barro“ , in Teil 6 „Tinto“ und in Teil 7 „Farricoco“ an der Reihe. Teil 8 führte nach „Chiado“, Teil 9 beschäftigt sich mit „Saudade“, Teil 10 mit „Fandango“ und Teil 11 mit „Traçadinho“. […]