Naturkosmetik, Pflegende Kosmetik

Projekt Pflegeumstellung 2

Schon wieder sind einige Wochen seit dem letzten Post über meine Pflegeumstellung vergangen. Deswegen wollte ich euch kurz berichten, wie es so steht. Oben auf dem Foto seht ihr meine drei grundlegenden Produkte von Senisana bzw. Martina Gebhardt, die ich jeden Tag verwende.

Mit dem Tonic aus der Sheabutter-Linie von Martina Gebhardt (links auf dem Foto) frische ich morgens mein Gesicht ab, dann folgt die Lotion aus der Kalmus-Serie von Sensisana (in der Mitte). Abends verwende ich die Kalmus-Reinigungslotion (rechts auf dem Bild). Im Vergleich zu früher ist das für mich ein minimales Programm.

Ich ergänze es allerdings bei Bedarf mit einem Hauch der Aloe Vera-Hautcreme von Martina Gebhardt, die ich morgens auf meine trockneren Wangen auftrage. Die Propolis-Cream und auch die Hautcreme der Kalmus-Serie wirkten mir auf Dauer etwas zu belebend für diese Hautpartie.

Die Augencreme von Martina Gebhardt hat es mir übrigens angetan. Ich bin ganz begeistert, wie zart meine Haut rund um die Augenpartie geworden ist. Ich frage mich, warum ich so lange an der Augenpflege von Lush gehangen habe…

Die beiden kleinen Töpfchen werden wahrscheinlich ewig halten, so wenig wie ich davon verbrauche. Bei wärmeren Temperaturen bewahre ich die Cremes im Kühlschrank auf.

Richtig begeistert bin ich von dem Tonic aus der Sheabutter-Linie, das ohne Alkohol auskommt. Ich freue mich jeden Morgen auf denn tollen Duft von Holunderblüten. Seht euch nur mal die schönen und wenigen Inhaltsstoffe an:

Jetzt aber dazu, wie es meiner Haut so ergeht. Bis auf ein paar unregelmäßig auftauchende Pickelchen läuft eigentlich alles gut. Vielleicht hängen die Hautunreinheiten aber auch mit der zeitweiligen Hitze zusammen.

Auf vereinzelt auftretende größere Pickel trage ich das Rescue-Gel von Living Nature auf und hoffe, dass sie dadurch etwas früher abheilen. Natürlich werde ich weiter beobachten, wie sich das entwickelt.

Täglich staune ich übrigens darüber, wie wenig meine Haut nachts spannt. Und das, obwohl ich konsequent nicht creme (ich nehme nur ab und zu etwas Augencreme). Wenn ich morgens aufwache, ist meine Haut von einem leichten Film überzogen. Wie sie das so macht… 😉 .

Die Lotion und die Creme an den Wangen ziehen immer schön ein und bilden eine gute Grundlage für die Mineralfoundation oder die flüssige Foundation von Living Nature. Im Moment bin ich also ziemlich froh, dass meine Pflegeumstellung so unkompliziert verlief. (Natürlich ist das nur ein Zwischenstand.)

Vielleicht sollte ich mir den bisherigen Verlauf meiner Pflegeumstellung zum Vorbild für andere Dinge im Leben nehmen 😉 . Viele Sorgen, die ich mir immer schon im Vorhinein mache, sind unbegründet. Sie hindern mich aber häufig daran, neue Wege zu beschreiten und diese dann konsequent zu gehen.

Der Vergleich mag etwas weit hergeholt sein, aber manchmal zeigen mir die kleinen Dinge, wie es auch im Großen laufen kann. Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche 🙂 !

Wie war es bei euch, als ihr nachts nicht gecremt habt? Wieviele Hautunreinheiten haltet ihr bei euch für normal?  Und hattet ihr auch schon kleine Erkenntnisse, die sich auf größere Dinge übertragen ließen?

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34 thoughts on “Projekt Pflegeumstellung 2
  • Jana sagt:

    Eine Erkenntnis. die ich mir immer wieder ins Gedächtnis rufen muss, ist : Geh’s mal langsam an.
    Es brauchte sehr lange, bis meine Haut sich von der Post-Antibabypille- Akne wieder erholt hat. Konsequent mit Hautarzt, Hauschka und Weleda. Gott sei Dank ist das vorüber.

    Hey, die Augencreme macht mir auch schöne Augen. Meine ersten Fältchen sollen weggehen ^^ Ist sie denn reichhaltig? Ich meine, kannst du sie morgens nehmen und dich dann noch schminken? Ich habe ja noch kein Produkt von MG und denke immer, dass die Sachen alle total fettig sind… Clear me up, please.

    By the way, ich wollte deinen Blog ein wenig krönen mir einem Award 🙂 Du hast es echt verdient, weil du dir soviel Mühe gibst.

    • beautyjagd sagt:

      Oh danke, das ist nett 🙂 !
      Ich kenne das auch auch mit dem Langsam-machen, einen Schritt vor den nächsten setzen und nicht schon wieder im Kopf hundert Kilometer im Voraus sein wollen…
      Die Augencreme ist fettig, deswegen brauche ich bestimmt zehn Jahre, bis ich sie aufgebraucht habe. Ich sprühe etwas Thermalwasser unter die Augenpartien und dann kommt ein Hauch (wirklich nur ein Hauch!) Augencreme drüber. Du kannst sie ja einfach mal probieren, es gibt Probesachets davon. Mit meinem Testsachet bin ich über zwei (vielleicht waren es sogar drei) Wochen ausgekommen, so wenig nehme ich.
      Ach ja, und die Lotions von Martina Gebhardt sind nicht fettig, nur die Hautcremes.

  • Klaine sagt:

    Ich finde deine Infos zur Pflegeumstellung total interessant, da ich jetzt auch konsequent auf die Inhaltsstoffe achte.
    Ich muss jedoch gestehen, dass ich auch abends creme. Vielleicht probiere ich es auch mal ohne.
    Momentan spinnt meine Haut insofern etwas, dass ich immer einen Pickel habe. Ist der abgeheilt, kommt woanders ein neuer. Normalerweise habe ich gar keine Pickel und wenn ich dann mal einen habe, regt mich das auch nicht auf. Aber momentan stört mich das etwas.
    Nach der Augencreme von MG muss ich jetzt auch mal schauen, wenn du so schwärmst.
    Ganz liebe Grüße!

    • beautyjagd sagt:

      Welche Sachen verwendest Du denn jetzt? Vielleicht muss sich deine Haut an die neuen Stoffe erst gewöhnen? Dürfte bei mir ja auch ein bisschen so sein.
      Die Augencreme ist fettig, ich warne mal ein bisschen vor 😉 . Man muss sie wirklich hauchdünn auftragen, am besten auf die leicht feuchte Haut, damir sie besser einzieht. Ich würde erst mal mit einem Probesachet testen, ob Du damit zurecht kommst. Ich bin ganz beeindruckt, wie gut sie pflegt. Und das bei dem Preis. Viele liebe Grüße 🙂

  • Ein paar Unreinheiten lassen sich bei der momentanen Wetter-Achterbahn meiner Meinung nach nicht vermeiden. Das Rescue Gel oder das Aktiv-Gel von Primavera hilft mir aber immer ganz gut. Ansonsten empfiehlt sich eine Erdemaske (LN oder Hauschka).

    @Jana: Reichhaltig ist die Eye Care schon. Sie zieht aber bei mir gut weg, wenn man sie dünn aufträgt (wie beautyjagd auch schon geschrieben hat). Die Avocado Augencreme aus der SensiSana-Reihe ist noch „makeupfreundlicher“ und man bekommt ein Fläschchen Holunderblütenwasser und Wattepads mit dabei. Damit ist die fettfreie Augen-Nachtpflege auch abgedeckt.

    Sonnige Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    • keimonish sagt:

      Die Avocado-Augencreme von Sensisana benutze ich im Moment (seit 3 Tgen aber erst), weil ich auf diese Reihe umgestiegen bin (Kamelie) und bin mit der auch sehr zufrieden. Bei mir ist aber nicht Holunderblütenwasser sondern Orangenhydrolat mit drin.
      Nachts nicht cremen, das mach ich nicht aber deutlich weniger als vorher (also nur Gesichts-Lotion oder nur ein Serum) Vorher habe ich nachts ein Serum und eine reichhaltige Creme darüber verwendet. Ich weiß nicht, ob das Wenigere was ich mach oder die andere Pflege „dran Schuld“ ist ….aber meine Haut ist viel ebener (ohne Unreinheiten) als vorher.
      Das Sheabuttertonic klingt gut (auch wegen des Duft`s) Ich benutze im Moment das Tonic aus der Sensisana-Kamelienreihe. Jetzt fehlt mir nur noch die Reinigungslotion. Werd ich dann auch mal probieren und nach der Reinigungslotion nachts nix mehr …..

      • Du hast vollkommen recht. Es ist natürlich Orangenblütenhydrolat 🙂

        Die Kamelie-Pflege ist wirklich ganz wunderbar. Es kann schon sein, dass die Unreinheiten davon zurückgehen. Ich gehe aber auch davon aus, dass die Umstellung auf eine leichtere Nachtpflege einen überaus positiven Effekt hat.

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Also diese Sensisana-Augencreme würde mich jetzt auch interessieren ;). – Und manchmal scheint weniger tatsächlich mehr zu sein. Ich habe vorher nachts auch immer besonders reichhaltig gepflegt, weil ich dachte, das wäre für die Haut besonders wichtig. Tja, und nun stelle ich fest, dass das gar nicht unbedingt sein muss. Das Kamelientonic stelle ich mir vom Geruch auch toll vor…

    • sonny sagt:

      Sorry dass ich hier einfach so reinschiesse, aber ich bin echt etwas am verzweifeln 🙁
      Seit ca. einem Monat habe ich beschlossen, meine komplette Pflege auf nk umzustellen, was ich bisher auch nicht bereue. Allerdings habe ich nie zuvor einen beautyblog oder ähnliches gelesen.
      Ich bin echt beeindruckt von deinem Blog, beautyjagd!

      Nun zu meinem Problem. Ich habe mit Logona/Lavera Produkten begonnen. Hier habe ich nun aber gelesen, das diese Marken nicht wirklich beliebt bei euch sind. Liegt dies am Alkohol, den sie beinhalten (manchmal kommt es mir vor, als könnte ich ihn förmlich riechen)?
      Ob die Produkte meiner Haut wirklich helfen kann ich leider auch nicht sagen. Meine Haut hat schon vor der Umstellungen oft ohne Grund gejuckt und auch Unreinheiten produziert.
      Seit der Umstellung verwende ich immer noch meine riesen Tube Reinigungscreme von La Roche Posay gegen Unreinheiten und das Gel. Mit diesen Produkten habe ich zwar die Pickel in den Griff bekommen, nicht aber den Juckreiz. Ich dachte das Jucken kommt von trockener Haut, also begann ich zusätzlich die Pglege für Mischhaut von Logons in der Nacht aufzutragen. Wenn mich gerade das „schlechte Gewissen“ wegen der kk quält, versuchte ich auch das anti pickel Feuchtigkeitsgel von Logona zu benutzen. Seit gestern ist es nun richtig schlimm mit meiner Haut, ich habe so fast so viele Pickel wie vor meiner Aknekur und ich bin richtig am Verzweifeln.

      Was ist nur los mit meiner Haut? Reagiere ich allergisch auf die Lavera und Logona Produkte? Oder mixe ch zuvielr verschiedene Produkte?
      (zurzeit:
      -Die La Roche Effaclar Produkte um meine Pickel wieder loszuwerden
      -Lavera Bio Calendula Gesichtswasser
      -Lavera Young Faces Reinigungsgel
      -Logona Bio Aloe Creme Peeling
      -Lavera Bio Zaubernuss Nachtcreme
      -Lavera Balancecreme
      -Logona Bio Minze Feuchtigkeitsfluid
      -Aufbauende Nachtpflege Nachtkerzenöl von Aldis nk Linie
      -Milde Reinigungsmilch von Aldis nk Linie
      -Aronia Augengel
      (natürlich nicht alles zusammen)

      Man sieht wahrscheinlich aufn ersten Blick,dass ich ne Komplettanfängerin bin mit nk 🙂

      Sorry für die Textwand *schäm*

      Ich hoffe, es kann mif jemand helfen? Ich weiss gar nicht mehr was ich nun verwenden soll…oder soll ich alles wegschmeissen und von vorne beginnen? Was ich allerdings nich umbedingt möchte,sind demeter Produkte.

      Mit mriner Kopfhaut habe och seit der Umstellung übrigens auch bisschen Probleme, sie juckt sehr und ab und zu habe ich auch Schuppen, die och jetzt aberit dem Druide Dandrex Shampoo in den Griff zu bekommen versuche.

      Sorry wegen dem Dreinschiessen 🙁 Ich hslte es nur einfach nicht mehr aus und benötige dringend euren Rat!

      • sonny sagt:

        Sorry für die vielen Tippfehler!

      • beautyjagd sagt:

        Hallo Sonny und willkommen 🙂

        So eine Ferndiagnose ohne den Zustand deiner Haut zu kennen ist natürlich schwierig. Abgesehen davon hängt das Hautbild natürlich nicht nur von der pflege, sondern auch von der Ernährung oder Hormonen ab. Dein Pflegeprogramm wirkt mir auf den ersten Blick allerdings ziemlich überladen. Ob KK bei Pickeln besser hilft, wage ich zu bezweifeln. Erst neulich hatten wir hier eine Diskussion, dass das Mischen von konventionellen und natürlichen Produkten vielleicht keine so gute Lösung ist.

        Spontan würde ich dir vorschlagen, ziemlich viel weg zu lassen. Das ist auch der Grund, weshalb Logona/Lavera hier nicht so beliebt sind, sie ahmen die konventionellen Konzepte „in Bio“ nach. Dr. Hauschka und Martina Gebhardt gehen von anderen Konzepten aus, die mehr auf Selbsthilfe der Haut setzen, anstatt Symptome zu benahdeln. So schlagem sie vor, nachts keine fetthaltige Pflege auf die Haut aufzutragen, damit die Haut sich regenerieren kann. Im Gegensatz zu konventionellen Firmen schlägt Dr. Hauschka bei fettiger Haut ein Gesichtsöl vor (was ja vielleicht erst mal absurd klingt), aber die Haut lernt dadurch, ihre Fettproduktion zu regulieren.

        Weshalb möchtest Du keine Demeter-Produkte? Demeter ist eines der strengsten NK-Siegel, die es gibt. Falls deine Haut fettig sein sollte, könnte ich mir die Salbei-Reihe von Martina Gebhardt vorstellen, die bringt bei mir unreine Haut wieder ins Gleichgewicht. Allerdings könnte dein Juckreiz auch auf trockene Haut hinweisen?

        Ich könnte mir auch vorstellen, dass deine Reinigungsmethode zu aggressiv ist. Je aggressiver du reinigst, umso mehr kurbelt die Haut ihre Talgproduktion an, um sich zu schützen. Das kann sowohl zur Austrockung als auch zu Unreinheiten führen. Ich würde es an deiner Stelle mit einer tensidfreien Reinigung probieren.

        Vielleicht kann ja noch jemand was dazu sagen, z.B. *Beate* anstups 🙂
        Liebe Grüße

      • Also ich bin jetzt mal brutal: schmeiß alles weg und fang noch mal von vorne an. Das ist vielleicht nicht das was Du unbedingt lesen willst, aber es ist ehrlich.

        Pickel und leichte Hautunreinheiten werden leider allzu oft mir Akne gleichgesetzt. Dabei lese ich aus Deiner Beschreibung eher eine empfindliche Haut (mit beginnender Allergie?) heraus. Bezogen darauf sind eigentlich alle von Dir aufgeführten Produkte falsch. (Hinzu käme noch meine persönliche Abneigung gegen die genannten Marken.)

        Das Wichtigste ist jetzt erst mal eine Beratung in einem Naturkosmetik-Fachgeschäft und die Konzentration auf wenige Produkte mit denen Du Deine Haut wieder in den Griff bekommst.

        Eine Sache die nie schadet und Deiner Haut definitiv helfen wird: eine 28 Tage andauernde Hauschka Hautkur. Abends nach dem Reinigen der Haut nur das – sonst nichts – und dann ab ins Bett. Nachtcreme ist eh Unfug.

        Bei den restlichen Sachen würde ich sanftere Produkte vorschlagen. Möglichst wenig Alkoholanteil, nicht unbedingt beduftet, reizarm. Aus dem Stand heraus (und ohne Dich vor mir zu haben) würde ich Sensisana Maritim vorschlagen. Das hilft dann auch gegen die Hautunreinheiten. Alternativ das Sensitive Bits Gel von Living Nature und LN Reinigungsmilch; dann aber erst mal ohne weitere Creme (geht, wenn es warm ist übergangsweise).

        Wichtig: unbedingt für eine Richtung entscheiden und dabei bleiben. Außer natürlich, man merkt recht schnell, dass man es nicht verträgt. Aber da mache ich mir bei den genannten Sachen eigentlich keine Sorgen.

        Erst nach 1 bis 2 Monaten (frühestens), wenn sich die Haut wieder beruhigt hat, kann man dann weitersehen. Vorher ist das „eigentliche“ Hautbild durch Überreizung und die vielen Impulse durch die unterschiedlichen Produkte überdeckt.

        Shampoo ist eine schwierige Sache. Wenn Du kurze Haare hast, würde ich Dir eine Kur mit Wascherde ans Herz legen. 3-4 Wochen die Haare nur damit waschen könnte Deine Kopfhaut wieder ausbalancieren.

        Ansonsten: bloß kein Anti-Schuppen-Shampoo. Deine Kopfhaut dürfte ähnlich sensibel sein wie Deine Gesichtshaut. Daher unbedingt die sanften Kandidaten auswählen oder gleich zu einem NK-Shampoo für Allergiker und Neurodermitiker greifen.

        Leider verstehe ich Deine Abneigung gegenüber demeter-Produkten nicht. Könntest Du vielleicht ausführen was Dich an diesen stört?

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • sonny sagt:

        Leider weiss ich nicht, wie ich auf eure Antworten antworten soll (irgendwie gibt’s keinen Kommentar-Button), darum antworte ich auf diese Weise. *nixweiss*

        @Beautyjagd & Naturdrogerie: Herzlichen Dank für eure ausführlichen Antworten und Tipps! 🙂

        @ Beautyjagd: nk und kk habe ich bisher nur gemischt, um die Pickel wieder wegzukriegen, dies hat mit der La Roche Posay bisher gut geklappt. Dennoch glaube ich eher, dass dies Symptombekämpfung ist und keine wirkliche ganzheitliche Pflege. Dass es der Beginn einer Allergie sein könnte, wie die Naturdrogerie erwähnt hat, kann sehr gut sein.

        Mein Hautbild ist ein bisschen gemischt..an einem Tag sehr trocken, am nächsten ölig und am dritten in Ordnung. Ist ein bisschen schwierig, rührt aber wahrscheinlich daher, dass ich soviel gemixt habe. Den Juckreiz habe ich allerdings seit letztem Sommer, als ich noch nur kk verwendete, urplötzlich aus dem Nix bekommen. Vor allem um die Augen und an den Rändern des Gesichts, sowie in der Nase juckt es mich einfach ohne jeglichen Grund. Aber nicht durchgehend, sondern so in Wellen.

        Nachts keine fetthaltige Pflege zu verwenden reizt mich grundsätzlich durch die vielen positiven Kommentare und Erfahrungen in diesem Blog sehr.

        Allerdings habe ich mit fetten Pflegen tagsüber Mühe, da dann meine Haut einen unglaublichen Glanz entwickelt :(. Ohne die Pflege andererseits spannt meine Haut und ich krieg trockene Stellen (v.a. um die Nase herum, aber auch Wangen, Kinn und zwischen den Augenbrauen. Da hab‘ ich ein bisschen Angst, dass dann meine Haut zu trocken werden könnte, wenn ich gar keine nährende Pflege mehr auftragen darf.

        Demeter Produkte mag ich nicht so, wegen dem bio-dynamischen Anbau. Biologisch finde ich super, aber die antroposophische Ausrichtung der Produkte mag ich persönlich nicht so sehr.

        Was sehr gut sein kann, ist dass ich auf den sehr hohen Alkohol-Anteil der Logona/Lavera Produkte reagiere. Habe das Gefühl, dies wirkt irgendwie austrocknend.

      • sonny sagt:

        Sorry dass ich hier alles so zutexte, ich hoffe, das stört hier niemanden! 🙁

        @Hautdrogerie:
        Vielen Dank für deine Ehrlichkeit! Finde ich super 🙂

        Früher, während meiner Teenie-Jahre litt ich unter Akne, war hautärztlich bestätigt. Mit einer Tablettenkur bekam ich diese weg. Irgendwie habe ich auch nicht das Gefühl, dass die erneuten Unreinheiten, die momentan auftreten Akne sind, eher eine beginnende Allergie, wie du schon erwähnt hast.

        Wie oben erwähnt habe ich eigentlich keine fettige Haut, nur ab und zu etwas wie einen Ölfilm, grundsätzlich fühlt sich meine Haut sanft an, mit stellenweisen trockenen Stellen und nun eben den Unreinheiten und dem fürchterlichen Juckreiz, der allerdings schon vor meiner Umstellung da war 🙁 Er verleiht mich auch zum Kratzen, was auch Unreinheiten hervorrufen könnte.

        Dass man ein bis zwei Monate warten muss, bis man sieht, ob man was verträgt, wusste ich nicht.
        Leider gibt es meines Wissens in der Schweiz nicht so viele Naturkosmetiker, und wenn, dann arbeiten sie mit genau einer Produktlinie. Bei der einen in Basel sind es Farfalla-Produkte. Soll ich trotzdem mal hingehen? Die Behandlungen und Beratungen sind immer auch sehr teuer, deswegen versuchte ich bisher, drum rumzukommen.

        Sehr gerne werde ich die SensiSana Maritim Serie testen, vielen Dank.

        Leider habe ich lange Haare. Ist da Wascherde nicht so empfehlenswert? Meine Haare neigen auch zu sehr starker Trockenheit mit Haarbruch und Spliss 🙁 Kann es sein, dass das Lavera Mangomilch Shampoo und die Spülung die Kopfhaut noch zusätzlich reizen? Mein Haar ist jedenfalls wunderschön geworden seit der Umstellung auf nk und auch wiederstandsfähiger und es glänzt vieeeel mehr. Zuerst habe ich allerdings mit der Serie nature von Loréal professionell begonnen, was ich zuerst für nk hielt. Da begann die Kopfhaut zu spinnen. Als ich dann zu Lavera gewechselt habe, hörte der Juckreiz auch nicht auf. Das Druide Dandrex Shampoo gefällt mir sehr wegen dem Teebaumöl, das riecht so gut 🙂 Aber falls es nicht gut wäre für meine Kopfhaut, werde ich es natürlich nicht mehr benutzen.

        Welches sanfte Shampoo könntest du mir empfehlen? Bei Shampoo mag ich schöne Düfte, wie fruchtige oder Vanille oder so, allzu kräuterig sollte es nach Möglichkeit nicht sein.

        Das mit dem demeter hat wie ich in der Antwort für Beautyjagd erwähnt habe mit persönlichen Gründen zu tun. Ich hoffe, dass es entsprechende Produkte ohne gibt 😉

        Herzliche Grüsse aus der Schweiz auch an Beautyjagd! Entschuldige bitte, habe ich oben vor lauter Text total vergessen.

      • @sonny: So … noch mal alles durchackern. 🙂

        Sensisana Maritim halte ich für die richtige Wahl. Es gibt übrigens auch Probiersets in denen alle Produkte der Serie enthalten sind. So kann man schon vorher abschätzen, ob es einem zusagt.

        Alkohol ist so ein Thema. Da gibt es riesige Unterschiede. Während Primavera unvergällten Bio-Alkohol in den eigenen Produkten einsetzt (und darauf Steuern zahlen muss), vergällen die verschiedenen NK-Hersteller den Alkohol auf verschiedene Arten. In Dr.Hauschka-Produkten kommt z.B. mit Bio-Rose vergällter Bio-Alkohol zum Einsatz.

        „Guter“ Alkohol verfliegt relativ schnell. Und in Konzentrationen bis maximal 15% ist er normalerweise nur leicht anregend und nicht reizend (so hohe Konzentrationen werden bei guter NK nur im Tonikum erreicht – und da verfliegt ein Teil schon beim Sprühen). Bei einer Haut, die aber ohnehin schon gereizt und durcheinander ist, sollte man hingegen vorsichtig sein. Hier gilt es jeglichen Alkohol möglichst ganz zu meiden.

        In billiger NK kommt dann gern mal „irgendein“ Alkohol rein, der mit „irgendwas“ vergällt wird.

        Beautyjagds Hinweis auf die zu krasse Reinigung könnte auch schon den Großteil der Symptome erklären. Trockene Hautstellen und Unreinheiten und teilweise Fettglanz (in Kombination) kommen in diesem Fall zu Stande, weil die oberen Hautzellen an die tiefer liegenden Zellen das Signal geben, das oben Fett fehlt. Damit werden die Talgdrüsen dazu angeregt möglichst viel davon zu produzieren. Dummerweise verstopfen dann aber die Poren – und die bekommt man mit Tensiden nicht frei.

        Daher: schonende Reinigung. Bei Maritim ist das eine Reinigungsmilch. Gesicht feucht machen, 1-2 Pumpstöße Reinigungsmilch sanft verteilen und mit den Handflächen andrücken. Dann mit viel Wasser abnehmen. Schwamm oder ähnliches braucht man eigentlich nicht dazu.

        Anschließend kommt ein Gesichtswasser zum Einsatz. Dieses bitte _nicht_ mit einem Wattepad im Gesicht rumrubbeln. Es wird einfach aufgesprüht und dann sanft mit den Händen angedrückt. Auf die noch feuchte Haut kommt dann eine kleine Menge Creme. Am Besten auch mehr eindrücken als verreiben.

        Wascherde kannst Du versuchen bei langen Haaren anzuwenden. Ich weiß, dass das bei einigen geklappt hat. Ein Conditioner oder Leave-in-Produkt oder ähnliches wird dann aber notwendig, da die Wascherde keine rückfettende Wirkung hat und man sonst die Haare nicht mehr durchkämmen kann.

        Wenn es doch Shampoos sein dürfen, gibt es eine Reihe von sehr guten. Da kannst Du auch hier auf dem Blog mal nachlesen. Wenn ich tatsächlich (wieder mal auf die Ferne) etwas empfehlen sollte, würde ich für Belmar (für trockenes oder feine Haar), Eubiona sensitiv (nicht die anderen von Eubiona!) oder Less is more (am ehesten „Regeneration“) plädieren. Da ich ja weiß, dass Schaum vielen wichtig ist: die „Schaumizität“ ist in der genannten Reihenfolge aufsteigend. 😉

        Zum Schluss muss ich noch mal bei demeter einhaken. Allgemein handelt es sich dabei um ein Siegel, das bio-dynamischen Anbau zertifiziert. In der Naturkosmetik garantiert es einen bio-danmischen Anteil von 66% (mit Kennzeichnung) bzw. über 90% (ohne weitere Kennzeichnung). Der Rest muss aus biologischem Anbau stammen. Sehr wenige Ausnahmen (z.B. Wasser oder Wollwachs) dürfen ohne Bio-Zertifikat verwendet werden, da dies schlicht nicht für diese Inhaltsstoffe verfügbar ist. Wollwachs wird aber rückstandskontrolliert und Martina Gebhardt setzt es nur von einer Schafherde ein, die nicht mit Pestiziden behandelt wird.

        Ansonsten sind quasi keine Zusätze erlaubt.

        Eigentlich kann man dagegen ja nichts haben, oder?

        Wenn ich Dich richtig verstehe, bist Du kein Fan von Anthroposophie. Kann ich irgendwo nachvollziehen. Andererseits höre ich nicht auf Bus zu fahren, nur weil mir die Ansichten des Busfahrers nicht gefallen.

        Blödes Beispiel. Was ich sagen möchte: Mir ist relativ egal, ob der Bauer nackt einen Regentanz um die Pflanzen tanzt, die am Ende im Produkt landen. Solange er nichts macht, was mir oder der Umwelt schadet, sondern im Gegenteil auch noch etwas zurückgibt, darf er von mir aus „machen was er will“.

        Beim bio-dynamischen Anbau geht es darum einen richtigen Kreislauf zu bilden. Also nicht nur auf bestimmte Pestizide zu verzichten, sondern tatsächlich alle anfallenden „Endprodukte“ wieder zurückzuführen. Mit jedem demeter-Produkt soll der Natur mehr zurückgegeben werden als ihr entnommen wurde.

        Den philosophischen Überbau brauche ich dazu nicht unbedingt. Und ich denke auch, dass man diesen gut ignorieren kann. Wichtig ist er aber als Ausgangspunkt. Ohne die anthroposophischen Grundlagen gäbe es heute sehr wahrscheinlich keine Dr.Hauschka-Kosmetik in der Art wie wir sie kennen.

        Ja, auch in Dr.Hauschka-Produkten stecken viele bio-dynamische Erzeugnisse (und anthroposophische Grundideen). Ebenso bei anderen Unternehmen. Aus dem Kopf heraus sind das z.B.: Primavera, Less is more, Lakshmi, Martina Gebhardt (keine Überraschung 🙂 ), farfalla. Und es gibt bestimmt noch so einige andere.

        Auf jeden Fall werde ich das Gefühl nicht los, dass Du mit demeter die falschen Sachen verbindest und irgendwelche schlechten Erfahrung mit Hardcore-Anthroposophen gesammelt hast. 😀

        Merkwürdig finde ich auch, dass es in Basel keine kostenlose Beratung gibt. Ist das in der Schweiz üblich?
        Ob Du beim jetzigen Hautzustand mit farfalla glücklich wirst, wage ich zu bezweifeln. Und wenn es sonst nichts vor Ort gibt, musst Du Dich wohl oder übel online umsehen.

        Bei uns ist Beratung übrigens immer kostenfrei. Wenn Du möchtest, kannst Du Dich gern auch jederzeit per Mail oder Telefon melden. Dann texten wir hier nicht alles zu. 😉

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

        PS: Textwand!!!

      • beautyjagd sagt:

        @Naturdrogerie: Danke für deine Textwand 🙂 , der ich nur zustimmen kann – du hast mir jetzt viel Schreiberei erspart 😉 .
        Auch die Sache mit Demeter und den anthroposophischen Ansätzen sehe ich ähnlich, für mich ist die Sorgfalt und Achtsamkeit bei der Herstellung der Produkte entscheidend.
        @Sonny: Viel Erfolg bei der Umstellung! Die Maritimserie von Sensisana verwende ich selbst auch und schätze sie sehr.

      • sonny sagt:

        @Naturdrogerie:
        Vielen lieben Dank für deine Produktvorschläge und die ausführlichen Tipps!

        Leider ist es meines Wissens in der Schweiz üblich, auch für Beratung Geld zu verlangen. Zumindest ist dies auf den Homepages der Natukosmetiker zum Teil sogar in den Preislisten vermerkt. Da zahlt man für eine Hautanalyse schnell mal Fr. 50.-, was meiner Meinung nach nicht gerade billig ist. Aber vielleicht lohnt es sich ja trotzdem, mal in eine Beratung zu investieren 🙂

        Die Logona/Lavera Produkte habe ich nun alle zur Seite gestellt, ebenso die KK-Produkte, die ich noch verwendet habe und benütze die milde Reinigungsmilch von der Lacura Naturkosmetik-Linie (ist alkoholfrei und ein bisschen rückfettend), sowie halt tagsüber dünn aufgetragen die Nachtcreme Nachtkerzenöl von derselben „Marke“, bis ich die neuen Produkte habe. Meine Haut fühlt sich nun schon ein bisschen besser an, die Unreinheiten sind am Abklingen. 🙂

        Falls Fragen meinerseits auftauchen würden, werde ich natürlich gerne auf dein Angebot zurückkommen und dir eine E-Mail schreiben 🙂

        Vielen herzlichen Dank auch an Beautyjagd für die guten Wünsche 🙂
        Ich lese diesen Blog sehr gerne und bin wirklich sehr beeindruckt von der Ausführlichkeit der Beschreibungen!

        Liebe Grüsse
        sonny

  • Louisa sagt:

    Schön, dass du bisher deine neue Pflege verträgst. Meine Pflege, die ich fast zeitgleich mit dir umgestellt habe, ist gerade auch perfekt.
    Habe erst dadurch gemerkt, dass einige Produkte vorher gar nicht wirklich toll waren – z.B. hatte ich eine Gesichtscreme unter der ich bei Anstrengung/Hitze immer sehr schnell geschwitzt habe, mit dem Weleda Mandelöl passiert das gar nicht mehr. Auch sieht meine Haut gerade besser aus was Unreinheiten anbelangt, aber das liegt vielleicht auch nur an der Sonne.

    Dein Post mit dem Dr. Haushka Schwamm war übrigens prima – ich benutze jetzt meinen Tautropfenschwamm nach Auftragen und ein wenig Einmassieren der Weleda Milde Reinigungmilch (nachdem ich gemerkt habe, dass Reinigungsgel usw. viel zu austrocknend ist, wenn man nicht sofort gegencremt – der ewige Teufelkreis) und es fühlt sich gut an. Ich nehme ihn nicht jedes Mal, aber immer dann, wenn ich abends ein bisschen bessere Reingung möchte oder viel Make-up verwendet habe.

    Ich weiß nicht, ob sich mein allgemeines Gefühl nach mehr Einfachheit und Aufgeräumtheit durch das gute Gefühl nach der Gesichtspflegeumstellung eingestellt hat oder ob es alles gleichzeitig passiert ist, aber es macht Spaß (und motiviert, wenn man Ergebnisse wie in meinem Gesicht sieht)!

    • beautyjagd sagt:

      Geht mir ganz ähnlich, ich habe wahrscheinlich auch einfach zu viel gemacht. Und gar nicht gedacht, dass es anders besser ginge. Das mit dem Schwitzen unter der Creme kannte ich auch, und auch das mit dem zu aggressiven Reinigen, nachdem ich cremen musste, so hat meine Haut gespannt. Schön, dass wir quasi parallel umstellen 🙂 .

  • Anajana sagt:

    Und es bewahrheitet sich doch wieder, dass weniger mehr ist. Toll, dass du so gut klar kommst. Ich vermisse das Cremen am Abend gar nicht mehr. Im Gegenteil, finde das Besprühen mit meinem Gesichttonikum Spezial von Hauschka sowas von erfrischend. Bin sehr zufrieden.
    Gegen Unreinheiten nehme ich auch das Rescue Gel von Living Nature, es hilft auch, an den Geruch kann ich mich allerdings nur ganz schlecht gewöhnen. Manchmal denke ich, das stinkt die Unreinheiten einfach weg, da wollen selbst Mitesser und Pickel nicht bleiben. 😉 Nein, ehrlich. Ich bin sehr geruchsempfindlich und hätte ich vorher gewusst wie es riecht, hätte ich mich vermutlich für das Anti-Pickel Gel von Primavera entschieden. Aufgrund des Geruchs ist das Rescue Gel für mich vermutlich kein Nachkaufprodukt, auch wenn es ansonsten hilft.

    Ansonsten versuche ich den Moment zu leben und mir nicht zuviele Gedanken über Sachen zu machen, die vielleicht oder doch nicht eintreffen. Und auch nicht 1000 Sachen auf einmal machen. Auch im Leben ist oft weniger mehr, für mich. Darauf bin ich aber nicht durch meine Beauty-Routine gekommen, sondern durch Yoga. Durch mein Beauty_Programm von innen sozusagen. 😉

    • beautyjagd sagt:

      Das Rescue-Gel riecht schon sehr speziell, aber es stört mich interessanterweise gar nicht. Deswegen bin ich auch ganz zufrieden damit. Deine Yoga-Erkenntnisse sind super, ich übe auch täglich, in der Gegenwart zu leben. Ist definitiv ein Schönheits-Elixier von Innen 😉 🙂 .

  • keimonish sagt:

    Kleinere Erkenntnisse, die sich auf „größere Dinge“ übertragen ließen, hatte ich im Laufe meines bisherigen Lebens schon ……gelegentlich. z.B. mehr auf die „kleinen Dinge des Lebens“ zu achten und bewusst wahrzunehmen (wenn auch die Ursache dieser Erkenntnis für mich eine sehr schmerzhafte war:-( )oder die Erkenntnis: dass weniger im Leben auch mehr sein kann…in vielen Bereichen….z.B.u.a.. auch in der Ernährung . DIE lässt sich doch gut mit einer Pflegeumstellung verbinden ? Mehr naturbelassene Nahrungsmittel zu sich zu nehmen und weniger „verarbeitete/veränderte“ Lebensmittel zu konsumieren, was sich dann wiederum auch in einem gesünderen Hautbild äußern kann oder sogar als „größeres Ding“ 😉 dabei an die Natur zu denken. Das schaffe ich nicht konsequent aber doch überwiegend.
    Oder wie wir es hier schon öfter diskutiert haben, auf die Inhaltsstoffe der Kosmetik mehr als bisher zu achten und von da aus auch bei anderen Dingen, die uns umgeben, darauf zu achten, ob sie nachhaltig (auch an die zukünftige Generationen dabei zu denken im Sinne einer sozialen Nachhaltigkeit) sind und nicht zu viel (oder keine?) schädlichen oder weniger empfehlenswerte Stoffe beinhalten, die sowohl Mensch, die Umwelt als auch Tiere negativ beeinflussen. Da bin ich im Moment dabei, auch DARAN mehr als bisher, zu denken.

    Wieviele Hautunreinheiten ich bei mir für normal halte ? GAR KEINE :-P:-D:-D

    • beautyjagd sagt:

      Oh ja, du sprichst hier viele Punkte an, über die ich mir auch Gedanken mache. Auf die Herkunft/Herstellung von Lebensmitteln achte ich schon viel länger, auch wenn ich es nicht 100% umsetze.
      Als ich mir gestern auch nochmals über all diese Sachen Gedanken machte, bin ich zum Schluss gekommen, dass ich die „kleinen“ Dinge genauso wichtig wie die „großen“ Dinge nehmen möchte. Manchmal sind die kleinen Sachen schon Hinweise auf Kommendes, und wenn man auf sie achtet, muss es vielleicht erst gar nicht so schmerzhaft werden, weil man schon früher eine Veränderung einleiten kann.
      Und deine Einstellung zu Hautunreinheiten muss ich meiner Haut auch mal nahe legen 😉 .

  • keimonish sagt:

    MEINE Haut richtet sich da auch nicht immer nach meiner Einstellung, was ich für normal halte und was nicht………………..:-P:-)

  • Das Tonic würde ich gerne mal ausprobieren. Die „Liste“ der Inhaltsstoffe ist erfrischend kurz :).

  • Andreea sagt:

    Man muss nicht immer alles 100% machen, und schon gar nicht 110%! Das ist ein Frauending, sich in Perfektion aufzureiben.

    Ich habe mittlerweile sehr kurzes Haar und finde mich damit ab, immer etwas im Gesicht zu haben, Narben, Flecken. Ich verwende Make-up damit es einigermassen eben aussieht, aber das tut es nicht, es sieht bloss geschminkt und somit gepflegter aus. Es war wichtig nicht nur die Pflege umzustellen sondern auch die Einstellung dazu. Es gehört zu mir dass ich schlechte Haut habe und wenn jemand mein Photo retuschiert oder ein MU zu stark abdeckt dann verschwindet auche in Teil meiner Person, das muss doch nicht sein.

    Also – ich lebe sehr nachhaltig; meine Haut dankt es mir bedingt; meine Haut sieht nur morgens perfekt aus, und zwar bevor das Wasser&Co draufkommen. Ich sehe morgens aus wie ein Topmodel, abends schrecklich. Tja, manch andere entfalten sich über den Tag 😉 nachts nicht zu cremen ist die beste Umstellung die ich gemacht habe. Ganz klar.

    • beautyjagd sagt:

      Nachts nicht zu cremen ist auch eine echte Entdeckung von mir 🙂 Und mit der Perfektion in Sachen Aussehen übertreibe ich es auch nicht, da habe ich ein gesundes Maß gefunden. In anderen Bereichen muss ich mehr aufpassen, nicht zuviel Gas zu geben 😉 .

  • keimonish sagt:

    Da hast Du wohl Recht 😉
    „Perfektion ist Lähmung.“ sagte schon Churchill

    Für mich gilt da eher der Leitspruch: „der Weg das Ziel“…und das eigentlich in fast allen Bereichen.

  • […] der Gesichtspflege experimentiere ich seit meiner Pflegeumstellung nicht mehr viel. Da ich aber gern neue Sachen ausprobiere, sind Seife, Duschgel oder Bodylotion […]

  • Klara sagt:

    und auch hier wieder komplett hintendranbin – aber ich hab Deinen Blog ja auch erst vor einigen Wochen entdeckt… – möchte mich auch nur kurz bedanken, ohne Deine Anregung hätte ich es nie gewagt, auf die ‚abends-wird-nicht-mehr-gecremt‘-Schiene umzusteigen – geschweige denn, dass ich ohne Dich von ihr gehört hätte… 😀 und ich bin einfach begeistert!!! habe mit den dr. hauschka produkten umgestellt und (noch 😉 ) ist alles echt wunderbar. vielleicht weil ich auch schon vorher mit Naturkosmetik gecremt und gereinigt habe? egal, ich will nur mein DANKE loswerden! *g*

    • beautyjagd sagt:

      Ich glaube schon, dass das was damit zu tun hast, dass du schon vorher NK verwendet hast, weil dann die Umstellung für die Haut nicht so groß ist. Ich bin auch sehr zufrieden damit, dass ich nachts aufs Cremen verzichte, habe ich mir lange nicht getraut.

  • […] dem letzten Post über meine Pflegeumstellung auf Naturkosmetik im Juli sind nun schon einige Monate vergangen. Den Sommer über kam ich bis auf ein paar […]

  • Freya sagt:

    Ich hab einen solchen Odyseeweg hinter mit wegen des Stempels ’schlechter Haut‘.
    Da ich angefangen habe, konsequent in die Natur zu schauen, weil sich dort alle Antworten finden lassen, hab ich irgendwann alle Pflege sein gelassen.
    Im Haar, im Gesicht, überall. Nur noch Wasser und Mineralien.
    Es brauchte ein paar Tage, aber nicht so lange, wie ich immer befürchtet hatte. Und dann verschwand alles an Unreinheiten, mit denen ich, selbst mit den tollsten Rohkostcremes, Rohkostölen, selbstgerührten Cremes und sämtlichen hochverehrten Naturkosmetikprodukten (auch von Martina Gebhardt) zu kämpfen hatte.

    Selbst nach Fastenkuren und einem Jahr Rohkost hatte sich da nichts getan.

    Kein Tier braucht Fette, um die Haut gepfleu halten. Im Gegenteil. Alles was zur Pflege benötigt wird, kommt aus der Haut selbst, wenn sie gelassen wird.
    Mit dem Haar ist es das selbe.

    Ich kann total verstehen, wenn man dazu nicht bereit ist und ich finde es schön, dass es schöne, ethisch vertretbare Kosmetikhersteller gibt und Verbraucher, die sich Gedanken machen.
    Für mich war alles sein zu lassen am Ende das einzig richtige. Einzig und allein ein wenig von meiner Mineralienmischung(‚Echt Sein‘) in Wasser gelöst, sprühe ich mir manchmal ins Gesicht. Zum Sonnenschutz und da es eine angenehm ölige Konsistenz hinterlässt, mit der ich mich einfach wohlfühle.

    Ich wollte das nur hier hinterlassen, damit manch einer mal von einem Beispiel hört, bei dem ‚Ganz ohne‘ der Endweg war. Den richtigen Weg gibt es sowieso nur individuell.

    Alles auf deiner Seite ist spannend zu lesen und vor allem was das ‚über den Tellerrand hinausschauen‘ angeht, überaus hilfreich. Ich hab von Berufswegen mit dekorativer Kosmetik zu tun und bin ständig am Recherchieren.

    Dank dir für dein Wissen!

    • beautyjagd sagt:

      Oh ja, es kann durchaus manchmal genau das richtige sein, gar nichts zu machen! Hautpflege ist so individuell, da ist es wichtig, seinen eigenen Weg zu finden. Danke für deinen langen Kommentar!