International, Körperpflege, Naturkosmetik

Handcreme von Sanoflore: Global oder regional?

Diese Handcreme habe ich in Frankreich gekauft, weil mich die Aufschrift „Priorité au local“ neugierig gemacht hat: Regionale Inhaltsstoffe sollen in dieser Creme bevorzugt worden sein. Das ist doch mal ein Thema für den Blog, dachte ich mir und nahm die Handcreme mit.

In Deutschland ist die Aufbaupflege für Hände und Nägel von Sanoflore übrigens auch erhältlich. Grund dafür dürfte sein, dass die Naturkosmetik-Marke Sanoflore seit 2006 zu L’Oréal gehört. Und da sind wir schon beim ersten Punkt, über den ich mir Gedanken machte.

Sanoflore wurde 1972 im Naturschutzgebiet Vercors im südöstlichen Frankreich gegründet und entstand aus einer Kooperative, die sich für biologische Landwirtschaft einsetzte. Seit 1986 stellt Sanoflore ätherische Öle und Naturkosmetik her, die über Bioläden vertrieben wurden.

Der Boom der Naturkosmetik ist auch von global agierenden Konzernen nicht unbemerkt geblieben. In den letzten Jahren kauften einige große Kosmetikfirmen kleinere Naturkosmetikmarken auf. So gehört Melvita mittlerweile zu L’Occitane, Kibio zu Clarins, Tom’s of Maine zu Colgate und Sanoflore nun eben zu L’Oréal. (Welche Marken noch zu L’Oréal gehören, könnt ihr hier nachlesen.)

Französische Naturkosmetikmarken wie Kibio oder Sanoflore waren in Deutschland vor der Akquisition durch große Firmen eher unbekannt. Durch die Anbindung an einen großen Konzern profitieren sie nun von einer internationalen Vertriebskraft. Positiv daran ist, dass Biokosmetik dadurch einen größeren Bekanntheitsgrad erreicht.

Aber wie immer hat alles eine zweite Seite. Denn die Gefahr ist groß, dass die Identität der Naturkosmetik-Marken durch das Eingreifen der mächtigen Konzerne verwässert wird. Da ich die Produkte von Sanoflore vor der Zugehörigkeit zu L’Oréal nicht ausprobiert habe, kann ich nicht beurteilen, welche Veränderungen eingetreten sind.

Wenn ich mir allerdings die Inhaltsstoffe angucke, ahne ich, dass eine Handcreme von Sanoflore früher anders ausgesehen hätte. Außer Blütenwasser, Färberdistelöl und dem kleinen Anteil ätherischer Öle befindet sich nur wenig Bio in der Handcreme. Die pflegende Basis bilden überwiegend Esteröle (verarbeitete pflanzliche Öle). Echte Pflanzenöle stehen nur weiter hinten auf der INCI-Liste.

L’Oréal hat Sanoflore als Apothekenmarke positioniert, weshalb man die Produkte vor allem in Apotheken und kaum mehr in Bioläden findet. Darunter leidet sicherlich auch die Authentizität der Marke. Um diese stärker zu untermauern, wird auf der Tube mit der Aufschrift „Priorité au local“ auf die Regionalität der Inhaltsstoffe hingewiesen.

Auf der Rückseite der Handcreme-Tube werden die Details dazu erläutert: 55% der Bestandteile (außer Wasser) stammen aus einem Umkreis, der weniger als 200 km vom Produktionsort entfernt ist. Da die Creme überwiegend aus Blütenwasser (und Wasser) besteht, nehme ich an, dass sich darin der lokale Anteil verbirgt.

Die Firma Sanoflore, die nun zu einem globalen Konzern gehört, scheint die Notwendigkeit zu verspüren, auf ihre lokalen Wurzeln hinweisen zu müssen – vielleicht auch, weil die Creme nicht mehr allzu viele echte Biobestandteile enthält.

Nach diesem ausführlichen Vorwort (ja, ja, ich weiß 😉 ) komme ich jetzt endlich zur Review der „Crème fondante Mains et Ongles“, wie die Handcreme auf französisch heißt.

Die Handcreme lässt sich problemlos aus der Tube mit dem Klappdeckel entnehmen.

Die Textur ist reichhaltig und die Creme braucht ein bisschen, bis sie eingezogen ist. Meine Hände fühlen sich dabei etwas schmierig an. Der Duft ist pflanzlich und riecht leicht nach Kräutern und etwas Lavendel. Ich habe die Handcreme zwischendurch verwendet und fand die pflegende Wirkung durchschnittlich.

Die Inhaltsstoffe sind von Ecocert und Cosmébio zertifiziert, deren Berechnung von Bio-Anteilen auch die verwendeten Blütenwasser mit einschließt. Die Creme basiert auf Hydrolaten, Wasser, Esterölen und Glycerin:

Die Tube Aufbaupflege und Schutz für Hände und Nägel enthält 50 ml und hat in Frankreich um die 6 EUR gekostet. In Deutschland wird für die Handcreme 4,95 EUR verlangt. Sie ist in Apotheken und online z.B. bei greenglam.de erhältlich.

Mein Fazit: Eine Handcreme ist nie nur eine Handcreme 😉 . Jedes Produkt trägt eine Philosophie mit sich, die man als Käuferin unterstützt. Auch wenn ich die weite Verbreitung von Biokosmetik gut finde, kann ich den Zusammenschluss von Sanoflore mit L’Oréal nicht nachvollziehen. Ich unterstütze lieber unabhängige kleinere Firmen. Im Bereich Handpflege gibt es einige schöne Alternativen, die auch höhere Anteile an echten Pflanzenölen enthalten.

Kennt ihr Sanoflore? Habt ihr schon mal eines der Produkte getestet? Was haltet ihr von der Übernahme durch L’Oréal? Wie beurteilt ihr den hier beworbenen Einsatz von regionalen Bestandteilen? Und noch eine Frage an die Spezialistinnen unter euch: Wie steht ihr zum verstärkten Einsatz von Esterölen in pflegender Naturkosmetik?

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16 thoughts on “Handcreme von Sanoflore: Global oder regional?
  • Anne sagt:

    Ich liebe Natur- Biokosmetik, würde aber nie Produkte von Sanoflore kaufen, weil es l Oreal gehört!!!

  • Sehr schade, dass gerade die französischen Marken noch bevor sie eine größere Bekanntheit (zumindest in Deutschland) erreichen *schwupp-di-wupp“ von den Großkonzernen aufgekauft werden. Deine Befürchtungen bezüglich der Qualität und Authentizität kann ich dabei nachvollziehen und oft bestätigen sich diese (z.B. Tautropfen).

    Immerhin erfüllt diese Handcreme die Ecocert- und Cosmébio-Standards. Wobei es ja bei Ecocert mittlerweile auch die Unterscheidung zwischen Natur- und Bio-Kosmetik gibt. Ist das auf der Verpackung schon ausgezeichnet?

    Zu den Ölen: Mit wachsender Sorge beobachte ich den Trend der zunehmenden Verwendung von verarbeiteten Ölen. Ich halte das neben Greenwashing und der Marktkonsolidierung für eine der gravierendsten Veränderungen der letzten Jahre (bei der Lavera, Logona und Co. leider auch gerne mitmachen).

    Logischerweise sind raffinierte, veresterte, desodorierte, chemisch extrahierte oder sonst wie veränderte Öle einfacher zu verarbeiten. SIe bieten auch den Vorteil ohne größere Anstrengungen Duft und Konsistenz über mehrere Chargen hinweg möglichst gleich zu halten. Aber zu welchem Preis?

    Ist denn ein so sehr verarbeitetes Öl noch viel besser als Paraffin? Was nutzt einem denn dann noch die Auszeichnung „aus kontrolliert biologischem Anbau“?

    Für mich handelt es sich hierbei um Betrug am Verbraucher. Das Wort mag hart sein, aber ich finde es zutreffend. Man erwartet doch bei einem Natur-/Bio-Produkt einen gewissen Qualitätsstandard und ein Mindestmaß an „Natürlichkeit“. Auf die Öle bezogen, sollte man also erwarten können, dass es sich dabei um native Erst-/Kaltpressungen handelt und um nichts sonst. Diese natürlich möglichst aus Bio-Anbau oder kontrollierten Wildsammlungen.

    Leider versagen hier beinahe alle Naturkosmetiksiegel. Nur der Demeter-Standard setzt die Verwendung nativer bio-dynamisch hergestellter Öle voraus. Ansonsten ist man auf die Angaben der Hersteller angewiesen. (An dieser Stelle sei erwähnt wie unglaublich enttäuscht so mancher bei Primavera war, als kurz vor Veröffentlichung des Natrue-Siegels ein wichtiger Kernpunkt die verwendeten Öle betreffend verwässert wurde.)

    Kurzum: nur kaltgepresste, native Öle enthalten noch alle wichtigen Bestandteile und Nährstoffe. Verarbeiteten Ölen fehlen wichtige Eigenschaften und sie werden zum billigen „Konsistenzgeber“ degradiert. Zudem muss das verwendete Öl keine besondere Ausgangs-Qualität haben wie Amanprana sehr schön ausführt: http://www.noble-house.tk/html/duits/Gamma-Broschure/Die_Vorteile_von_nativem_Kokos-und_Palmkernoel.html (mir wird da immer wieder schlecht!)

    Die ausgewiesene „Regionalität“ des Produkts finde ich an sich keine schlechte Idee, aber es hinterlässt angesichts der Mutterfirma einen faden Beigeschmack. Zudem kann man ohne Vergleichbarkeit oder Kriterien kaum sagen, ob 55% nun ein hoher Wert ist oder nicht (Greenwashing?). Eine Art unabhängiges Regio-Siegel wäre schon cool; andererseits verwirrt es wahrscheinlich nur noch mehr :-/

    Tut mir leid, wenn das alles etwas negativ klingt. Ich bin eben der Meinung, dass man die gravierenden Unterschiede immer wieder herausstellen und den Herstellern genau auf die Finger schauen muss.

    Sonnige Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    PS: Man kann „Öl“ auch durch „Zucker“ ersetzen. Wenn ich so etwas unsinniges wie raffinierten Zucker (am besten noch aus Zuckerrüben!) aus Bio-Anbau sehe, kriege ich jedes mal die Krise.

    • beautyjagd sagt:

      Danke für deine ausführliche Antwort 🙂 ! Ich sehe die Verarbeitung der Öle auch als einen Trend, der sich immer mehr ausbreitet. Ecocert ist da auch ein bisschen dran schuld, befürchte ich. Weil es bei diesem Siegel überhaupt keine Einschränkung in der Richtung gibt. Das ist bei BDIH und Natrue (soweit ich das weiß) schon besser.

      Bei dekorativer Kosmetik finde ich die Verwendung von verarbeiteten Ölen noch ok, aber bei pflegender Kosmetik ist es für mich widersinnig. Mir machen aber Marken wie RMS Beauty und Ilia Beauty Hoffnung, denn in diesen ganz neuen Produkten werden nur echte kaltgepresste Pflanzenöle verwendet. Der Link zu dem Kokosöl ist ja gruselig, irgendwie hatte ich sowas schon befürchtet, aber wenn man es bestätigt bekommen *puh* .

      Auf der Tube von Sanoflore wird bei Ecocert wird übrigens schon unterschieden. Es handelt sich um „Cosmétique biologique“. Ich nehme an, dass der Einsatz von Bio-Blütenwasser den Bioanteil kräftig erhöht hat. (Wässrige Anteile zählen ja bei Ecocert zum Bioprozentsatz dazu.)

      Liebe Grüße nach Mainz 🙂

      • Pflanzenwässer werden bei Ecocert wie auch bei Natrue zum Bio-Anteil gerechnet. Das finde ich auch nicht schlimm, da es sich hier oft um zentrale Wirkbestandteile handelt (siehe z.B. Belmar).

        Weder Ecocert noch Natrue (und meines Wissens auch nicht BDIH) bestehen auf unverarbeiteten, kaltgepressten Ölen. Den ganzen Siegeln ist auch egal ob denaturierter Alkohol verwendet wird.

        Das Thema ist noch schwieriger, da man beim Öl mehrere Faktoren beachten muss: Herkunft/Anbau, Lagerung des Ausgangsprodukts, Pressung, Filtration, Weiterverarbeitung, Veresterung/Härtung/Desodorierung/Raffinierung/…
        Mit anderen Worten: man kann auch eine „Kalterstpressung“ noch versauen.

        Ein schönes Beispiel bieten hier Olivenöle. Gehen wir jetzt mal von biologischem Anbau aus.

        Bereits bei der Ernte gibt es riesige Unterschiede. So kann man die Oliven behutsam vom Baum pflücken bzw. diese sanft auffangen oder sie einfach runterfallen lassen wodurch Druckstellen oder Risse entstehen.

        Ab jetzt entscheidet die Zeit bis zur Pressung. Die mit Druckstellen müssten schleunigst verarbeitet werden, damit keine Fäulnis entsteht was logischerweise Qualität und den Anteil Antioxidantien beeinflusst. (Auch die ohne Druckstellen sollten schnell verarbeitet werden, aber die Wahrscheinlichkeit der Fäulnis ist nicht so hoch.) Ich muss wohl kaum dazu sagen, dass es nicht selten vorkommt, dass die Oliven dann doch „zu lange“ liegen und bestimmt nicht weggeschmissen werden.

        Bei der Pressung selbst gibt es noch verschiedene Feinheiten, die jetzt zu weit führen würden. Nur so viel: man kann mehr als eine Pressung durchführen. Wie viel „Gutes“ noch in einer Folgepressung enthalten ist, kann sich jeder selbst denken.

        Eines der besten Olivenöle wird mir „Denocciolato“ bezeichnet. Bei diesem wird nicht nur auf eine schonende Ernte geachtet, sondern auch vor der (schnellstmöglichen) Pressung der Olivenstein entfernt. Dadurch enthält das Öl nachweislich einen höheren Anteil Antioxidantien (und schmeckt meiner Meinung nach besser 😀 ).

        Native Olivenöl-Kaltpressungen wird man nicht unbedingt direkt weiterverarbeiten. Zumal, wenn diese als Lebensmittel verkauft werden. Bei der Kosmetikproduktion kann dies schon anders aussehen. Da wird dann schnell mal desodoriert oder raffiniert. Entweder weil man das Öl billiger bekommen hat, weil es aufgrund seiner Eigenschaften nicht als Lebensmittel verkauft werden kann oder weil einem Geruch, Schwebstoffe oder Konsistenz nicht passen und damit die Produktion aufwändiger wird (Gott bewahre!).

        Viele gute Eigenschaften gehen dann natürlich flöten und es entstehen oftmals Nebenprodukte, die nicht deklariert werden müssen.

        Das Beispiel bezieht sich zwar auf Olivenöl, lässt sich aber leicht auch auf andere Öle und die Hautpflege übertragen. Ich empfehle immer gern die Amanprana-Website ( http://www.noble-house.tk/ ) als Anlaufpunkt, da hier auch immer wieder die Qualitätsunterschiede aufgezeigt werden. „Was man nicht essen kann, tut man nicht auf die Haut.“

        So, jetzt habe ich Lust auf italienische Antipasti bekommen – argh!

        Herzliche Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Und ich habe auch Hunger bekommen 😉 🙂 . Gleich gibts auch was 🙂 .
        Für mich kristallisiert sich immer mehr heraus, dass man genau gucken muss, wie welche Naturkosmetik-Firma aufgestellt ist. Wer zuviele verarbeitete Öle verwendet, hat irgendwie den Biogedanken nicht wirklich verstanden (was ich darunter verstehe). Das war ja auch einer der Gründe, weshalb ich mich für Martina Gebhardt/SensiSana als Pflege entschieden habe. Danke für deine Ausführungen zu den Ölen 🙂 !

  • Jana sagt:

    Hm, das stimmt mich jetzt nachdenklich. Ich wusste nicht, dass Sanoflore von L’Oréal übernommen worden ist. L’Oréal steht auf meiner Beliebtheitsskala gaaanz weit hinten. Wie kam es zu der Übernahme? Wollte Sanoflore das? Oder hatten sie keine Wahl?
    Ich habe bisher nur ein einziges Produkt von Sanoflore (eine Bodybutter) und habe auch ehrlich gesagt keine Lust auf einen pauschalen Boykott. Ich frage mich bloß, ob mein Geld, das ich zunächst Sanoflore gegeben habe, am Ende von L’Oréal für Tierversuche verwendet wird? Wir haben ja keinen Einblick in den Fluss des Geldes innerhalb des Unternehmens.

    • beautyjagd sagt:

      Mich hat es auch nachdenklich gestimmt. Wie es zu der Übernahme kam, weiß ich nicht. Ich nehme stark an, dass Geld bzw. die Verlockung des großen Geldes eine entscheidende Rolle gespielt haben dürfte. Ich habe nur gelesen, dass in der „alten“ Fabrik von Sanoflore mittlerweile auch für andere Firmen von L’Oréal produziert wird. Das weist schon daraufhin, dass Sanoflore gut in den L’Oreal-Konzern eingebunden ist. Es ist also irgendwie schon zu befürchten, dass man mit dem Kauf von Sanoflore-Produkten letztlich L’Oréal unterstützt…

  • Rosa sagt:

    Da Sanoflore zu L`Oreal gehört, ist die Marke für mich völlig uninteressant (geworden). Vor ein paar Jahren hatte ich mal eine Gesichtscreme von S. aber so richtig überzeugte sie mich auch nicht. Und was bei Übernahmen kleiner Betriebe durch große passiert, sieht man ja bei Tautropfen. Früher hatte ich die Serie „Amalur“ und war damit auch sehr zufrieden. Dann kam aber die Übernahme durch Börlind und somit die Änderung des Sortiments. Dies fing vor allem schon mit der Verpackung bzw. dem Inhalt und den Preisen an. Seitdem habe ich die Amalur – Serie nie wieder nachgekauft und da ich so wieso kein Fan von den Börlind Produkten bin, interessieren mich die sogen. „Tautropfen“- Produkte überhaupt nicht mehr. Ich weiß nicht, ob sie auch von den Inhaltsstoffen geändert wurden!?
    Aber wurde Cattier nicht auch von Kneipp aufgekauft? Kann aber auch sein, dass ich die Annahme falsch in Erinnerung habe!

    • beautyjagd sagt:

      Ja, Cattier ist von Kneipp aufgekauft worden. Das wäre ein weiteres gutes Beispiel in meiner Aufzählung gewesen. Mich macht das auch schon skeptisch. Börlind ist eine Marke, die mich auch so gut wie gar nicht reizt. Schon der Markenauftritt spricht mich irgendwie nicht an.

  • Kommentar sagt:

    Oh, da bemerke ich, dass es für mich noch viel zu lernen gibt in Sachen Naturkosmetik … Danke für deine und die Hilfe der belesenen Kommentatoren … Liebe Grüße und ich freue mich auf deinen nächsten Post!

    • beautyjagd sagt:

      Ich steige auch immer tiefer in die Materie ein 😉 . Und belesene Kommentatorinnen zu haben schätze ich auch sehr 🙂 . Danke für dein nettes Feedback!

  • Andreea sagt:

    Danke an Naturdrogerie – ich füge hinzu dass ABER!! Öle gereinigt und desodoriert werden müssen um für die Kosmetikproduktion zugelassen zu werden.

    Das zunehmende Greenwashing ist doof in der Tat, aber der Verbraucher muss auch mal selber denken.
    L’Oreal ist sicher als Konzern nicht toll, aber die einzelnen Marken… ich wette jeder hat Produkte von denen zu Hause. Und dann nehmen wir noch Nestle dazu und *grusel*…

    Bei Naturkosmetik muss man extrem die Augen aufmachen, mehr denn je. Übrigens ich verwende Hauschka und bestimmte NK für teures Geld weil es eben diese ganzen Ester nicht hat.

  • zimt-peppermint sagt:

    Och man, sowas ärgert mich immer sehr, wenn tolle Marken aufgekauft und versaut werden =/

    • beautyjagd sagt:

      Geht mir auch so ! Schade, dass die Naturkosmetikmarken sich nicht untereinander zusammenschließen, sondern sich von Großkonzernen einfangen lassen.

  • esther ammann sagt:

    habe auch gelesen, dass sanoflor l’oreal gehört, also néstlé! das sagt alles!