Gesichtspflege, Naturkosmetik

Projekt Pflegeumstellung 3: Im Herbst

Seit dem letzten Post über meine Pflegeumstellung auf Naturkosmetik im Juli sind nun schon einige Monate vergangen. Den Sommer über kam ich bis auf ein paar stellenweise auftretende Unreinheiten mit der neuen Pflege sehr gut zurecht. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, nachts nicht zu cremen und empfinde das als normal (und sogar als erleichternd).

Übrigens habe ich trotz der fettfreien Nachtpflege nicht mehr Falten oder schlaffere Haut bekommen. Auch wenn das meine geringste Sorge bei der Umstellung war, werde ich immer mal wieder danach gefragt. Überraschenderweise habe ich den Eindruck, dass meine Haut sich durch die neue Pflege grundsätzlich sogar durchfeuchteter als vorher anfühlt.

Meine Einstellung zum Thema Anti-Aging-Pflege ist grundsätzlich eher von Skepsis geprägt. Ich bezweifle oft genug, dass sich das Hautbild durch eine äußerlich aufgetragene Creme sichtbar (nicht nur unter dem Mikroskop) und längerfristig verjüngen kann. (Damit meine ich nicht kurzzeitig aufplusternde Stoffe wie Hyaluronsäure.)

Mein Wunsch  ist es, eine gut gepflegte Haut zu haben, die sich schön anfühlt. Ich möchte jedoch nicht jünger aussehen als ich bin. Wozu auch? Ich genieße es sehr, klüger, überlegter, freier und mutiger als noch in meinen 20ern zu sein (ist auch durchaus noch steigerungsfähig 😉 ). Das lässt mich jetzt tatsächlich „beweglicher“ wirken, als ich es damals war.

Ha, aber ich komme vom eigentlichen Thema des Posts ab 😉 . Ich glaube, es war ein Wink des Schicksals, die Umstellung auf die fettfreie Nachtpflege im Sommer anzugehen. Durch die gemäßigten Temperaturen hat meine Haut weniger nach Fett und Feuchtigkeit gelechzt, als sie es wahrscheinlich im Herbst und Winter getan hätte.

Denn kaum sind die Temperaturen gesunken, konnte ich beim Auftragen der Foundation trockene Schüppchen auf den Wangen und sogar auf der Stirnpartie feststellen. Heizungsluft und Kälte trocknen die Haut aus. Jedes Jahr merke ich das meiner Haut an. Bisher habe ich dann nachts einfach noch fetter gecremt und tagsüber ebenfalls etwas mehr aufgelegt.

In diesem Jahr musste ich mir mehr Gedanken machen, da ich eine solche Routine bei meiner neuen Pflege noch nicht habe. Meine bisher verwendete Reinigung und auch die Lotion der Kalmus-Serie von SensiSana neigten sich dem Ende zu, was ich zum Anlass nahm, auf die Maritim-Serie von SensiSana als Grundpflege umzusteigen.

Sie ist eigentlich für empfindliche Haut gedacht und enthält deswegen weder Alkohol noch ätherische Öle oder Kräuterextrakte. Sie ist dafür mit Meeresschlamm ausgestattet, der heilend und klärend wirken soll.

Ich testete ein bisschen mit einem Probeset aus meinem Bioladen herum und schrieb schließlich die Naturdrogerie an, um sie um Rat zu fragen. Sie hat mir ebenfalls die Maritim-Serie empfohlen und mir netterweise zu meiner Bestellung ein paar Rosa Mosqueta-Gesichtsöl-Kapseln von SensiSana beigelegt (ganz oben auf dem Foto im Döschen).

Die Maritim-Reinigung und -Lotion ist etwas reichhaltiger als die Kalmus-Serie. Zusätzlich gebe ich tagsüber auf meine Wangen und die Stirn einen Hauch der Hautcreme (davon habe ich noch was von dem Probe-Tiegelchen) oder einer der Hautcremes aus dem Probenset von Martina Gebhardt.

Hier der Vollständigkeit halber die Inhaltsstoffe der Reinigung der Maritim-Serie…

… und die der Gesichtsmilch (Lotion):

Die Reinigung hat 23,65 EUR gekostet und enthält 150 ml. Für die Lotion habe ich 27,95 EUR bezahlt, der Flakon umfasst 100 ml. Die Lotion ist bei mir äußerst sparsam im Gebrauch, ich komme damit fast über drei Monate aus. Bei der Reinigung bin ich verschwenderischer *räusper*.

Natürlich habe ich auch die Öl-Kapseln direkt getestet. Sie sollen unreine und zu Entzündungen neigende trockene Haut beruhigen. Sie enthalten nicht nur Hagebuttenkernöl, sondern auch Borretschsamenöl, Kameliensamenöl, Sanddornöl, Azulen (wirkt beruhigend sowie entzündungshemmend) und ätherisches Öl.

Ich trage die Kapseln als Maske auf die gereinigte Haut auf und lasse sie am Abend für einige Stunden (wie es sich eben ergibt) einwirken. Vor dem Zubettgehen reinige ich mein Gesicht dann nochmals, damit die Haut nachts fettfrei bleibt.

Das mache ich nicht jeden Abend, sondern nach Bedarf ein- bis zweimal die Woche. Die Kapseln sind nicht gerade billig, ein Stück kostet 1 EUR. Ich bin trotzdem sehr verführt, mir im Winter eine Dose davon zuzulegen, weil das Hautgefühl danach wunderbar ist.

Die schuppigen Stellen sind seit dem Verwenden der etwas reichhaltigeren Maritim-Serie und der Öl-Masken zurückgegangen. Noch nicht ganz, aber es wird jeden Tag besser. Mehr Hautunreinheiten als sonst konnte ich auch nicht feststellen. Zyklusbedingt treten bei mir immer mal wieder ein paar Pickelchen an der Kinnlinie (ihr neuer Lieblingsplatz 😉 ) auf.

Ich bin schon gespannt, wie es weiter geht, wenn die Temperaturen weiter absinken und werde natürlich darüber berichten. Wie macht ihr eure Haut winterfest? Bemerkt ihr den Jahreszeitenwechsel im Hautbild?

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85 thoughts on “Projekt Pflegeumstellung 3: Im Herbst
  • Julia sagt:

    Unreinheiten, aber trocken – das klingt nach mir! Und Clinique hilft zwar, trocknet aber noch mehr aus und macht mir jetzt schon Angst, dass ich im Winter richtiggehend bröckeln werde. Danke für den Tipp! Wo genau kaufst du das?

    • beautyjagd sagt:

      Ich kaufe meine SensiSana-Sachen im Bioladen – aber nur in Geschäften, die auch ein Kosmetikstudio haben (denn SensiSana ist quasi die Kosmetikstudio-Profi-Linie von Martina Gebhardt). Dort gab es auch dieses Probeset für 10 EUR mit den Probetiegelchen von Bodylotion, Hautcreme, Lotion, Reinigung und Tonic. Online gibts die Produkte natürlich auch, u.a. eben auch bei Die Naturdrogerie.

  • Ana sagt:

    ich versuche abends auch nicht mehr zu cremen, schon seit fast einem Jahr. im sommer hat es bei mir auch richtig gut funktioniert. jetzt wo es kälter geworden ist, spannt meine Gesichtshaut so doll :-/ dass ich es manchmal nicht mehr aushalte und nach ner Creme greife.
    jetzt habe ich mit ein anderes Gesichtswasser bestellt und hoffe, dass es dadurch besser wird.

    • beautyjagd sagt:

      Verwendest du denn eine milde, rückfettende Reinigung? Die ist bei mir ganz wichtig, genauso das nachfolgende Tonic ohne Alkohol. Ich wünsche dir viel Erfolg, dass deine Haut sich wieder beruhigt. Und ich bin schon gespannt, was meine Haut macht, wenn es noch kälter wird…

    • Ein Wort: Hautkur. (Ja, man kann es nicht oft genug sagen. 😉 )

      Und auf jeden Fall zum Reinigen abends etwas rückfettendes und unbedingt tensidfreies benutzen.

      Liebe Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

  • Schneizel sagt:

    Schöner Post! Gerade die Abschweifung.

    Im Winter schubbern ja auch Schals, Kragen und Mützen an der Gesichtshaut – das ist nicht ohne, gerade bei großer Kälte. Da creme ich auch nach und verwende – je nach Hautbild, nicht regelmäßig – zwischendurch eine Maske.

    • beautyjagd sagt:

      Danke schön 🙂 ! Wegen der Abschweifungen gelingen mir fast nie kurze Artikel.
      Und die Wollpullvoer bemerke ich auch an der Körperhaut, kein Wunder, dass ich mehr Öl als im Sommer verwende.

  • Fayet sagt:

    Meine Wüstenhaut würde ohne Creme sterben, soviel steht fest. Im Sommer bin ich Liebhaber der Santaverde Aloe Medium, jetzt im Winter ist das aber nicht genug Fett. Morgens bin ich deswegen auf die Hauschka Rose (die echte, fette, nicht die leichte Version) umgestiegen und bis jetzt damit sehr zufrieden. Natürlich ist das eine pure Fettbombe, aber meine Haut leidet sonst sehr unter dem Wetter. Abends brauche ich nichts, da ich oft nicht reinige – wenn ich kein Makeup trage, ist das nicht nötig., und jeder Tropfen Wasser ist Gift für meine Haut. Ansonsten gibt’s eine Schicht Alviana Rose für trockene Haut, das ist nur Feuchtigkeit ohne Fett und genügt vorm Schlafengehen. Beim Kauf der Hauschka-Creme hatte ich übrigens eine interessante Begegnung: Die Dame im Naturkosmetikladen prophezeite mit düsteren Blickes jede Menge Unreinheiten und erklärte mich für bekloppt, mit zarten 25 Jahren die Rosencreme haben zu wollen – aber nix da, im Gegenteil! Weiche Samthaut, keine Pickel in Sicht, und die Rötungen sind zurückgegangen. Ha!

    • beautyjagd sagt:

      Die Santaverde Aloe Vera Medium kenne ich auch, die habe ich mal vor Jahren verwendet. Davon gibts doch auch eine Rich-Version, oder?
      Warum man mit 25 nicht die Rosencreme verwenden sollte, ist mir aber auch nicht ganz klar. Kommt doch auf daran, welche Bedürfnisse die Haut hat und wie dick oder dünn man sie aufträgt (z.B. auf feuchter Haut). Und Samthaut hört sich sehr gut an 🙂 !

    • Andreea sagt:

      Ich nehem die auch jetzt im Winter, auch mal abends, und kann dir sagen: Die Rosencreme hat keine Fettalkohole. Dünn aufgetragen kann sie eigentlich gar keine Pickel machen! Ein paar Unreinheiten mehr, okay, das ist bei einer Akne nicht verwunderlich, aber bei halbwegs normaler Haut passiert nix. Nüscht. Nada.

  • Liv sagt:

    Ich mag deine Abschweifung auch :0 Ich glaube anti-aging geht, aber nicht bei kosmetik sondern eher bei seinem Lebenstil: nicht Rauchen, wenig Alkohol, Kein Stress (wie ist das möglich heut zu tage?!) und viel frische Luft und frisches Gemüse und gute Öle esse statt auf die Haut schmieren…) hahaha nun schweife ich ab.

    Ich habe grad auch echte Probleme mit der Haut: Zu viele Vulkane in der T-zone und Schüppchen und raue Stellen auf den Wangen. Sensibele Mischhaut eben.Ich überlege auf Sensisana zu wechseln, denn was mich beim doc stört ist ,dass ich dann 3 cremes/ öle im Herbst und Winter bräuchte: das Gesichtsöl gegen die Pickel, die Gesichtsmilch für Feuchtigkeit und dann noch die Rosencreme auf die Wangen (da krieg ich schon Muskelkater vom vielen eincremen) Aber ich hab noch so viel vom Doc auf Vorrat…. Zweifel eben, wie immer.

    Welche Creme nutzt du denn jetzt, oder bis du da auch noch unentschlossen?
    LG liv

    • beautyjagd sagt:

      Im Moment bevorzuge ich die Hautcreme der Maritim-Serie, ich werde sie mir wohl in Fullsize kaufen, auch wenn ich den Tiegel wohl nie aufbrauchen werde… Deswegen wäre eigentlich ein kleiner Tiegel der Rosencream von Martina Gebhardt praktischer (und billiger). Ich bin so halb entschieden, wie du siehst.
      Und deine Abschweifung zu Anti-Aging gefällt mir auch 🙂 . Der Lebensstil zeichnet sich definitiv ab, das denke ich ebenfalls. Liebe Grüße 🙂

  • Und ich denk noch so: die Handschrift auf dem Döschen kommt mir irgendwie bekannt vor. 😀

    Vermehrte Hautunreinheiten sind bei der Maritim-Serie nicht zu erwarten (wenn es sich nicht um ausgeprägte Akne handelt); das Black Mud wirkt diesen entgegen. Es ist auch so, dass Kalmus eine sehr gute „Umsteigerserie“ ist. Gerade wer zuvor nicht (nur) NK verwendet hat, sollte bei Sensisana mit Kalmus einsteigen und dann erst zu etwas anderem wechseln.

    Die Ölkapseln lassen sich übrigens nicht nur als Maske verwenden, sondern auch wunderbar mit Lotion oder Creme mischen. Gerade wenn sich doch kleinere Unreinheiten einschleichen sollten oder man einfach das Gefühl hat, dass die Haut einen „Kick“ braucht.

    Das Wort „Anti-Aging“ kann ich auch nicht leiden. Das würde ja bedeuten das Altern zu verneinen – und das ist einfach Unfug. Durch einen umsichtigen Lebenswandel (und eine gute Pflege) kann man Alterungsanzeichen verzögern oder auch bedingt wieder mindern.

    Damit meine ich jetzt nicht unbedingt Falten. Richtige Falten gehen höchstens durch Botox wieder weg. Aber wer will schon rumlaufen wie ein Zombie? Es gibt eine ganze Reihe andere Erscheinungen, die eine Haut alt aussehen lassen können – und da kann man viel vorbeugend tun.

    Also lieber „bewusst leben“ statt „Anti-Aging“. 😉

    Bei Pickelchen oder Rötungen in der Kinn-Region fällt mein erster Verdacht immer auf die Zahncreme. Bei dem was in konventionellen Zahncremes teilweise so drin ist, wundert mich auch nicht, wenn der Körper nicht so glücklich reagiert.

    @Fayet: Die Rosencreme ist bei Kälte und trockener Heizungsluft vollkommen in Ordnung – und zwar für jedes Alter. Da hat mal wieder jemand Unfug erzählt! Wer natürlich im Winter „ölt“ ohne Ende oder ohnehin schon unter massiven Hautunreinheiten leidet, sollte vielleicht lieber zu etwas anderem greifen. 😉

    Bei Martina Gebhardt / Sensisana gibt es übrigens in jeder Serie eine SEHR fettige Creme – also auch für unreine Haut. Wir werden in der Beratung immer wieder schief angeguckt, wenn wir dann bei Akne-Haut im Winter die Kalmus- oder Salvia-Creme empfehlen. Aber ohne Fett geht es bei kaltem Wetter nun mal nicht. Und ich bin sogar der Meinung, dass die Salvia-Creme noch besser bei Akne hilft als die Lotion. Im Sommer wäre sie mir aber auch zu viel …

    Eieiei – schon wieder Textwand-Alarm!

    Viele liebe Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    • beautyjagd sagt:

      Deswegen mag ich auch den Namen der Happy Aging-Serie von Martina Gebhardt auch lieber als das Wort Anti-Aging. So ähnlich erklärt sie es ja auch in ihrer Broschüre.
      Meine Zahncreme ist von Alverde und ich verwende sie schon ewig – danke für den Tipp 🙂 , ich werde mal eine andere testen.
      PS: Ich hab nichts gegen Textwände! Bin ja selbst so eine Textwand-Schreiberin 😉 –

    • Theo sagt:

      Liebe Naturdrogerie,

      ich lese immer begeistert Ihre/ Deine fundierten, klaren und auch oft ruppigen 🙂 (Bravo dafür: jemand mit ganz klaren Worten, finde ich toll!) Kommentare und möchte mich an dieser Stelle einmal ganz herzlich dafür bedanken!

      Und danke auch für den Tipp zum Marzipanduft (habe leider die beiden nötigen Düfte in Berlin noch nicht gefunden, schluchz) an anderer Stelle in Julies Blog sowie – und deshalb steht die Eloge hier an dieser Stelle – für den Hinweis bezüglich der Zahnpasta: Meine jahrzehntealten Kinnpickelchen/ -gries was-auch-immer sind weg, verschwunden, nix mehr, gone nach zwei Wochen konsequenter Anwendung der empfohlenen Zahnpasten, juchhu!

      Ganz lieben Gruss von Theo

  • Also erstens: Auch von uns ein von Herzen kommendes „Ja“ zu Deiner Abschweifung. Schön kann man wirklich in jedem Alter sein. Je natürlicher, individueller und entspannter desto besser. Und noch eine Sache für alle, die unter trockener(er) Haut leiden: Längst nicht alle Naturkosmetiklinien setzen für die Nacht auf gar keine oder völlig fettfreie Pflege. Es gibt durchaus gute, zertifizierte Produkte, die der Haut im Schlaf geben, was sie vielleicht nun mal eben braucht.

    • beautyjagd sagt:

      Das stimmt, nicht jede Naturkosmetik setzt auf fettfreie Nachtpflege. Für mich war es trotzdem ein „Erweckungserlebnis“, als ich es ausprobiert habe. Ich ging ja immer felsenfest davon aus, dass „frau nachts möglichst intensiv cremen muss“. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr so sicher, weil es auch anders gut funktioniert. Ich denke, da muss eben jeder auf sein Hautgefühl hören, was einem gut tut. Dieses Mehr-auf-sich-selbst-hören mag ich auch sehr gern am Nicht-mehr-ganz-so-jung-sein 🙂 .

    • Die Praxis zeigt, dass die fettfreie Nachtpflege langfristig die besten Ergebnisse erzielt. Wer den Schritt gewagt und durchgehalten hat, der bereut es nicht. Wir haben konsequent Marken und Serien aus dem Programm genommen, die Nachtcremes im Sortiment haben. Das einzige Überbleibsel ist die Living Nature Nourishing Night Cream – wobei ich diese nie empfehle und immer nur als „Übergang“ verkaufe (der Fettgehalt ist ziemlich gering).

      Wer nachts wirklich etwas fettiges haben möchte, kann Ölkapseln oder reine Samenöle verwenden. Hierbei handelt es sich um nährstoffreiche, kurzkettige Öle, die sehr schnell in die Haut einziehen. Aber ehrlich gesagt sehe ich auch das eher skeptisch, da die Haut nachts gar nicht viel damit anzufangen weiß. Man sollte es lieber so machen wie Beautyjagd geschrieben hat: abends (Phase hoher Hautaktivität und Aufnahmebereitschaft) auftragen und einziehen lassen.

      Wer sich auch nur grundlegend mit den Aktivitätsphasen der Haut beschäftigt, kommt zwangsläufig zum Schluss, dass ein nächtliches Zukleistern absolut nicht förderlich sein kann. Insbesondere trockene Haut profitiert am wenigsten davon. Hier werden Hautfunktionen substituiert und eine Abhängigkeit zur externen Fettzufuhr geschaffen. Ein Teufelskreislauf aus dem Lehrbuch!

      Ich klinge vielleicht manchmal wie eine hängende Hardliner-Schallplatte, aber ich spreche hier aus jahrelanger Erfahrung – insbesondere auch mit Nachtcreme-gläubigen Anwenderinnen, die sich schlussendlich doch haben überzeugen lassen und nicht mehr zurück möchten.

      Für einen weniger „spannenden“ Übergang emfpehle ich einen harten Schnitt mit Nachtcremes und die Hautkur von Hauschka. Damit wird die Haut wieder „wach geküsst“.

      Beste Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

  • maria sagt:

    Also liebe Beautyjagd, ich muss dir wirklich Danken. Als ich deinen ersten Pflegeumstellung Artikel gelesen hatte, kam mir das wie eine Offenbarung vor. Danach habe ich den Sommer hindurch eben auf genau diese abends fettfeie Routine Umgestellt. Seit dem geht es meiner Haut so gut wie nie, sie ist fast garnicht mehr fettig und pickel sind nun doch eher die ausnahme obwohl ich seit ich 13 bin unter mal schwererer mal weniger schwerer Akne gelitten habe. Jetzt benutze ich die Salvia Serie von MG und einen Reiniger von LUSH- Perfekt. Ihr glaubt nicht, oder vielleicht doch, was für eine Erleichterung es ist, denn massive hautprobleme sind auch psychisch sehr belastend.
    Was mich gerade verwundert hat war die Andeutung über die Zahncreme von der Naturdrogerie denn das kinn ist genau meine Pickel Problem Zone, könntet ihr mir das näher erklären?

    beste grüße und vielen dank für diesen tollen blog.

    • beautyjagd sagt:

      Dein Kommentar freut mich sehr, danke natürlich auch für das nette Feedback zum Blog 🙂 .
      Dann haben wir ja quasi parallel in diesem Sommer die Hautpflege umgestellt. ich glaube, die meisten können sich sehr gut vorstellen, wie man unter Hautproblemen auch psychisch leiden kann. Bei mir würde ich nicht von Akne sprechen, aber eben punktuell auftretende Unreinheiten. Insgesamt wurden sie definitiv besser, seit einigen Wochen habe ich aber vermehrt Pickelchen in der Kinnlinie. Mit Zahnpasta kenne ich mich nicht explizit aus. Ich weiß nur, dass das teilweise Inhaltsstoffe enthalten sind, die ich schon auf der Haut nicht mag (SLS, Triclosan oder halogenorganische Verbindungen). Deswegen nehme ich schon länger die Nanaminze-Zahnpasta von Alverde, weil ich den milden Nanaminz-Geschmack so mag. Vielleicht kann die Naturdrogerie dazu noch was Genaueres sagen. Herzliche Grüße 🙂

    • Die Sachen die Beautyjagd bereits erwähnt hat, stimmen leider. Man glaubt manchmal gar nicht was für ein „Abfall“ das ist mit dem man sich die Zähne putzen soll.

      Zusätzlich möchte ich gerne noch auf zwei Inhaltsstoffe eingehen, die auch in natürlichen Zahncremes vorhanden sein können. Genaues Hinschauen lohnt sich also wieder mal.

      Schaumbildner. Diese netten Verbindungen sorgen dafür, dass es im Mund möglichst schön schäumt. Das Problem ist bloß, dass alle mir bekannten Schaumbildner die Mundflora empfindlich stören und die Mundschleimhaut schwächen. Das kann im zweifelsfall zu vermehrtem Zahnfleischbluten und zum Rückgang des Zahnfleischs führen.

      Wenn dann der Schaum noch schön aus dem Mund über das Kinn läuft, ist das Konzept der tensidfreien Reinigung gleich mit ausgehebelt.

      Fluoride. Ich weiß schon: aber die brauchen wir doch für gesunde Zähne! Nur leider handelt es sich hierbei um eine Pauschalaussage. Sowohl Kinder als auch Erwachsene brauchen nur höchst selten eine zusätzliche Fluorid-Zufuhr. Zu viel kann sogar eher schädlich sein. Und wenn tatsächlich ein Mangel herrscht, dann lässt sich dieser nur sehr bedingt über eine Zahncreme ausgleichen.

      Eine gute Zahncreme ist natürlich nicht frei von Fluorid, aber es wird nicht separat (und als Einzelstoff) zugeführt, sondern als Bestandteil der Inhaltsstoffe wie etwa Rosskastanie o.ä.. Erst in diesem Komplex kann Fluorid eine positive Wirkung entfalten.

      Wer „unerklärliche“ helle Flecken auf den Zähnen hat, hat mit Sicherheit in einer wichtigen Zahnaufbau-Phase einen Fluoridüberschuss statt eines -mangels gehabt (siehe Fluorose: http://de.wikipedia.org/wiki/Fluorose ). Ein Fluoridmangel kommt bei einer ausgewogenen Ernährung quasi nicht vor. Leider verschreiben manche Zahnärzte Fluoridtabletten ohne vorher ein Blutbild angefertigt zu haben.

      Relativ kurz, aber informativ wird das von Dr. med. dent. Hans Dieter Schwertfeger beschrieben: http://www.dr.hauschka-med.de/zaehne/beratung/
      Insbesondere Menschen mit Amalgam-Füllungen sollten Zahnpasta mit extra zugesetzten Fluoriden meiden.

      Lustig und traurig gleichermaßen ist die Empfehlung nur genau 2 Minuten die Zähne zu putzen. Das liegt daran, dass ab ungefähr dieser Zeitspanne die negativen Effekte bei konventioneller Zahnpasta nochmals stark zunehmen. Bei einer „gescheiten“ Zahnpasta sollte man sich hingegen drei Minuten Zeit nehmen, um Mundschleimhaut und Zähnen die Absorption zu ermöglichen.

      Wir hatten schon viele Kundinnen mit perioraler Dermatitis (Männer betrifft das irgendwie nicht?!). Die genauen Ursachen muss man im Einzelfall untersuchen, aber oft genug hat eine Umstellung der Zahnpasta – auch bei schlimmen Fällen – eine rasche Besserung gebracht. Einige weitere mögliche Auslöser sind hier genannt: http://de.wikipedia.org/wiki/Periorale_Dermatitis#Ursache

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Puh, Zahnpasta ist ja auch eine Wissenschaft für sich. Fluorid stehe ich auch äußerst skeptisch gegenüber. Und eigentlich brauche ich auch keine Sodium Coco Sulfate in meiner Zahnpasta (ist in der von Alverde drin), damit dusche ich maximal (und finde ich da auch schon nicht so toll). Morgen werde ich mir die Med-Zahnpasta von Dr. Hauschka zulegen und testen, ob sich meine Unreinheiten am Kinn verbessern. Danke für die Sensibilisierung!

  • beautybaerchi sagt:

    Also ich habe jetzt gerade nicht soooo viel zum „Dialog“ bei zu tragen (ausser, dass ich meine Pflege gerade auf Dr. Hauschka umstelle und das nicht Cremen sehr gerne mag :-)))
    Ich wollte eigentlich nur sagen, dass ich deine „Ausschweifungen“ gerne mag und die wirklich interessanten Dialoge, die sich in den Kommentaren entspinnen :-))

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe den Eindruck, es gibt ganz schön viele Frauen, die gerade oder vor kurzer Zeit ihre Pflege auf Naturkosmetik umgestellt haben.
      Und ich finds gut, dass du dich einfach so meldest 🙂 Mich freut jede Rückmeldung zum Post sehr!

  • Jana sagt:

    Anti-Aging klingt nach Krieg gegen sich selbst… das kann einen doch nur älter aussehen lassen.
    Ja, Hautschüppchen machen sich auch bei mir bemerkbar in der Kälte und trockenen Innenluft, da hilft bei mir nur Enzympeeling und die Weleda Coldcream hauchdünn eingeklopft. Demnächst fange ich auch mal meine Martina Gebhardt Cremes an, mal sehen, ob die noch besser sind gegen trockene Winterhaut. Sonst sehe ich nämlich ganz schön alt aus 😉

  • Anajana sagt:

    Ich wäre im Leben nicht darauf gekommen, dass meine Unreinheiten am Kinn von meiner Zahnpasta kommen könnten. tztztz, notiert, werde mir als nächstes die Hauschka-Zahncreme besorgen.
    Außerdem sollte ich vielleicht mal meinem Doc fremdgehen und eine der fetten Sensisana Cremes probieren? Hab auch gerade Probleme mit meiner Haut und der Kälte. 🙁
    Hab noch Rosencreme light-Proben aufgebraucht und muss mir jetzt was einfallen lassen. Werd gleich mal schauen, was sich hinter der Kalmus- oder der Salvia-Creme verbirgt.

    Ich kann deine „Abschweifungen“ nur unterschreiben. Ich möchte auch keine 20 mehr sein. Aus 1000 verschiedenen Gründen.

    • beautyjagd sagt:

      Als ich 20 war, fand ich es toll. Aber die Zeit ist vorbei und nun freue ich mich, dass ich älter bin.
      Du könntest Dir ja testweise ein Probesachet von Martina Gebhardt kaufen und dich so mit der Textur der Cremes vertraut machen. Die Probesets von Sensisana find ich allerdings auch praktisch, auch zum Verreisen.
      Und wir werden wohl beide auf die Zahncreme von Hauschka umsteigen nach diesem Hinweis. Ich bin schon gespannt, ob ich eine Veränderung bemerken werde.

  • keimonish sagt:

    Dass solche „Erscheinungen“ rund um den Mund, von Zahnpasta kommen können, hab ich auch schon gehört, ist bei mir, Gott sei Dank, nicht so. Aber von einem Joghurt hatte ich das schonmal, den ich im Joghurtbereiter selbst hergestellt hatte. Da diese Joghurtzubereitung auf meiner Arbeitsstelle „die Runde gemacht“ hatte und mehrere solchen Joghurt aßen, war ein Beweis sehr einfach, weil alle die gleichen Folgen hatten :-(:-)…und als alle den Joghurt wegließen, war auch bei allen die periorale Dermatitis wieder weg.

    Mit meiner Pflegeumstellung auf die kältere Jahreszeit bin ich noch unentschlossen. Ich hatte letztens etwas zickige Haut nach einem Dreh, bei dem schlechte hygienische Bedingungen waren und ich mehrere Tage dort war. Da wusste ich zuerst nicht, ob es DARAN oder an der Umstellung auf kältere Temp. lag.(weißt Du ja schon) Da es aber nach ein paar Tagen wieder o.k. war, schiebe ich es auf den Drehort.
    Da ich aber andererseits mit zunehmenden Rötungen (geplatzten Äderchen) zu kämpfen habe, mach ich mir Gedanken, WAS ich ändern kann, damit sie nicht mehr werden. Bis jetzt fallen sie nur mir auf. (ansonsten bin ich ja meist geschminkt 😉 )
    Bei meiner Mutter sind sie mir immer SEHR aufgefallen. Da wird wohl u.a. auch eine ebliche Komponente dahinter stecken. Trotzdem versuche ich, sie zu minimieren.

    Von den Mosqueta-Gesichtsöl-Kapseln von SensiSana hab ich mir auch noch ein paar nachgekauft (bei uns ist der Einzelpreis 0,75 Euro/stck.) Die find ich wirklich auch ganz toll als Maske.
    Ich denke, die Hauptsache, die ich früher falsch gemacht habe, war die Reinigung. Bei dieser Umstellung hat sich mein Hautbild deutlich gebessert (kaum Mitesser mehr, keine Pickel). Da bin ich konsequent bei NK geblieben und werde es sicher auch nicht mehr ändern (wenn es so bleibt)

    Mit der Pflege überlege ich noch, hab auch wiedermal rumgetestet. Aber vllt. werde ich da jetzt auch mal längere Zeit als letzte Anwendung abends (im Winter) bei den Ölkapseln bleiben, als Maske, so wie Du es schreibst.
    Tagsüber verwende ich dann mein Serum unter der Tagespflege (die auch noch wechselt, weil mir die Kameliencreme plötzlich ZU viel ist und meine Haut glänzt, was vorher nicht der Fall war)

  • keimonish sagt:

    P.S.: eine für mich gedachte Pflegeserie würde passender: „Pro-Aging“ heißen müssen 🙂
    Aber „Happy-Aging“ klingt ja auch schon ganz gut 😉

    • beautyjagd sagt:

      Bei der Reinigung habe ich meine Haut auch über Jahre strapaziert, das sehe ich wie du. Da bin ich echt froh, dass ich diese tollen Reinigungen von Sensisana/Martina Gebhardt für mich entdeckt habe.
      Ist das so eine Art Couperose, die du da vererbt bekommen hast? Dann sollte man ja alles vermeiden, das die Gefäße erweitern könnte.
      Verwendest Du eigentlich die Kamelienlotion – oder die Creme als Tagespflege? Mir war schon die Kamelienlotion beim Testen auch zuviel, deswegen habe ich dann zur Maritim-Serie gegriffen. Gerade mit meinen Unreinheiten dürfte das sie bessere Lösung sein. Und toll, bei euch sind die Ölkapseln ja um einiges günstiger!

      • keimonish sagt:

        @beautyjagd:
        Ich habe beides da und habe, je nachdem wie ich es dachte (meine Haut aussah), gemischt oder zwischen beidem gewechselt. Die Lotion alleine, ist aber für mich zu wenig. Und die Creme wahrscheinlich zu viel. Entweder mische ich weiter oder wechsle.
        Eine echte Couperose ist es, glaub ich, nicht, denn die anderen Begleiterscheinungen dabei, sind nicht vorhanden. Wie so eine Haut aussieht, weiß ich und meine hat „nur“ stellenweise erweiterte, sichtbare Äderchen und ist zunehmend empfindlich auf mechanische Reizung.
        Die Rötungen waren ja eine 2. Überlegung, warum ich wechseln wollte (oder eben nicht) und noch anderes getestet habe (ohne sichtbare Ergebnisse)

        @Die Naturdrogerie:
        Sind denn Öle bei solcher Haut, wie ich sie bei mir beschrieben habe, richtig ?
        Ich habe darüber nur mal nachgedacht, weil auf oberflächliche Wunden, in der Medizin, keine Öle gegeben werden sollen, weil das zu einer Hyperthermie führen kann und die Gefäße noch erweitert….
        Ist das in der Kosmetik auch so zu sehen ?
        Muss man das einfach ausprobieren oder gibt es etwas im NK bereich, wo Du sagen könntest: Lass die Finger davon….?:-)

        Ölkapseln:Ja, das leuchtet mir ein, was Du zu den Kosten und der Kabinenware sagst, und das ist auch hier sehr wahrscheinlich, weil eine Kabinenbehandlung da auch möglich ist /angeschlossen ist.

    • Ich wollte ja erst nichts dazu schreiben, aber ich glaube man muss bezüglich der Ölkapseln ein paar Punkte klarstellen. (Ja, ich kann meine Klappe nicht halten.)

      Die für den Verkauf gedachte Verpackungseinheit ist das Glas mit 50 Stück (für 49,50 Euro). Ansonsten gibt es normalerweise nur noch die Probepackung mit 4 Kapseln (je Sorte eine). Alles andere ist ein Service, den einzelne Geschäfte (wie wir auch) anbieten. Dabei wird die normale Verkaufseinheit aufgeteilt.

      Ich kann mir schon vorstellen wie es sein kann, dass die Preise pro Kapsel bei nur 0,75 Euro liegen. Es muss aber klar gesagt werden, dass es sich hierbei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht um Verkaufsware handelt, sondern um Kabinenware.

      An der Produktqualität ändert das freilich nichts. Ein Laden der so etwas macht, handelt aber den AGBs des Herstellers zuwider und läuft Gefahr sein Sensisana-Depot zu verlieren.

      Da wir keinen Stress mit Martina Gebhardt haben möchten, lassen wir solche Faxen sein. Davon abgesehen halte ich es für eine unfaire Praxis. Kabinenware ist quasi „subventioniert“, um die Natur-Kosmetikerinnen zu unterstützen. Bei zu häufigem Missbrauch würde es mich nicht wundern, wenn Kabinenware zukünftig in geringerer Menge oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr in dieser Form angeboten würde.

      Es macht mich regelmäßig traurig, wenn nur aus Sicht des eigenen Vorteils und der Bereicherung auf Kosten anderer gehandelt wird.

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Oh, an solche Mechanismen hatte ich noch nie gedacht. Ich hatte mich schon gewundert, dass die Kapseln billiger als in der normalen Dose sind.

    • Jetzt habe ich doch glatt noch was vergessen.

      Bei Couperose ist man mit der Kamelien-Serie sehr gut beraten. Zusätzlich kann man noch die Kameliensamen Ölkapseln verwenden.

      Wir empfehlen zusätzlich noch ca. 4 mal im Jahr eine Hautkur sensitiv von Hauschka zu machen; im Wechsel als Nachtpflege mit dem Tonic oder im Wechsel mit Tonic und Hautkur (so entsteht eine 3-Monats-Rotation mit der man jede Jahreszeit abdecken kann). In Extrem-Fällen kann man die Hautkur sensitiv sogar statt eines Tonics/Tonikums tagsüber unter der Creme verwenden. Aber so schlimm klingt es bei Dir noch nicht.

      Ganz wichtig ist es im Winter die Haut ausreichend zu schützen. Eine reichhaltige Creme oder ein Balsam sollten zumindest auf die Regionen aufgetragen werden an denen die Couperose häufig auftritt: Wangen und manchmal auch die Nase.

      Liebe Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • keimonish sagt:

        @Die Naturdrogerie:
        Jetzt haben sich unsere letzten Beiträge überschnitten und Du hast meine Frage an Dich schon beantwortet. Ich danke Dir dafür 🙂
        Das muss ich jetzt erstmal verinnerlichen 🙂 Die Hautkur wollte ich mir ja auch schon zulegen ….werd ich wohl JETZT machen 🙂

  • Anajana sagt:

    So, ich hab mich jetzt erstmal entschieden, dem Doc treu zu bleiben – für jetzt zumindest mal. Habe die Zahncreme und auch gleich die Rosencreme und die Hautkur bestellt. hab noch nie ne Hautkur gemacht, obwohl ich Hauschka ja schon länger nutze, die wird mir sicher gut tun. 🙂 Und nach dem was so berichtet wird (Andreea und die Naturdrogerie) kann das ja eigentlich nur eine gute Entscheidung sein.
    Jetzt hoff ich, dass mein Doc-Dealer auch schön schnell liefert, damit ich am liebsten morgen loslegen kann. 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Um die Hautkur tanze ich nun auch schon ständig herum. Ich werde sie wohl demnächst auch unbedingt probieren „müssen“ 🙂 . Und die Zahnpasta habe ich mir gerade beim Einkauf im Bioladen gekauft. Viel Spaß mit deiner Bestellung!

  • Klara sagt:

    *grins* ich bin immer noch total zufrieden mit meiner Komplett-Umstellung auf Dr. Hauschka, die ich ja letztlich nur dank dir, beautyjagd, wirklich angegangen bin – und das kalte/heizungstrockene Winterwetter hat meiner Haut bislang auch nicht zugesetzt; ich bin davon überzeugt, dass sie einfach besser reagiert, jetzt wo mit der Hauschka-Serie ihr Eigenschutz wieder aktiviert wurde.
    Die Melissencreme finde ich vom Duft her atemberaubend gut, leider komm ich mit der Rosencreme noch einen Tick besser zurecht. Ich werd mir Melisse mal für den Sommer aufheben *g*
    für Hautnotfälle bei Kälteeinbruch steht sowieso meine grüne Weleda SkinFood parat (die heißt mittlerweile anders, aber ich liebe ihren alten Namen 😉 ).
    weil ich im Sommer auch homöopathisch entgiftet habe, bin ich damals auf die Weleda Calendula Zahncreme umgestiegen, da schäumt definitiv nix ;-))) und neben der Dr. Hauschka Zahncreme, die auch im Bad rumsteht, nutz ich auch noch die Lavera Zahncreme – letztere freut meine Dentalhygienikerin, weil sie Xylitol enthält. (allerdings irritierenderweise auch Sorbitol und das sogar an erster Stelle, also vielleicht doch leider nur ein Werbetrick? 🙁 )

    was jetzt den Anti-Aging-Hype betrifft, den konnte ich noch nie nachvollziehen. Und seine pathologischen Auswüchse in Sachen Hyaluron, Botox und Konsorten finde ich nachgerade grotesk. Leider ist es so, dass sich mit der Angst der Menschen immer noch am leichtesten Geld verdienen lässt. Und weil ich weiß, dass die Mehrheit der Menschen, vornehmlich der Frauen, Angst vor dem Älteraussehen hat – was die Gesellschaft ja auch schön brav schürt – verkauf ich den Frauen was gegen ihre Angst. Anstatt sie aufzuklären und ihnen die Angst zu nehmen…. Traurig. Schaffe ein Bedürfnis nach etwas, von dem die Leute gar nicht wussten, dass sie es brauchen, und Du wirst reich. So funktioniert moderne Marktwirtschaft.

    • beautyjagd sagt:

      Oh toll, deine Haut ist ja richtig gut, wenn sie die Umstellung auf den Herbst so gut verpackt!
      Und was das Verkaufsprinzip von Anti-Aging-Cremes angeht, teile ich deine Meinung. Älter werden ist unserer Gesellschaft prinzipell ein Tabu geworden. Mir geht es auch gar nicht darum ungepflegt herum zu laufen, ganz im Gegenteil.

  • […] wurde aufmerksam, als Beate von der Naturdrogerie unter meinem dritten Post zur Pflegeumstellung erwähnte, dass Zahncremes manchmal die Ursache für Pickelchen rund um den Mund sein können. […]

  • Bine sagt:

    Hallo ihre Lieben, habe das hier alles gerade mal überflogen. Nach Dr. Hauschka Rosencreme etc. bin ich jetzt auf die Maritim Serie von MG umgestiegen. Für den Winter hab ich mir die Creme zugelegt, ist schon sehr reichhaltig und gewöhnungsbedürftig. Nach einer Testphase praktiziere ich nun folgendes und nach kurzen kleinen Umstellungsproblemchen ist meine Haut damit sehr zufrieden, trotz Abneigung gegen fette Cremes! 😉 Reinigung: nach wie vor Dr. Hauschka Waschcreme ( die lieb ich einfach… 😉 danach entweder Rosentonic von MG oder Maritim Tonic, anschließend die Maritim Gesichtscreme, ( für den Sommer werde ich viel. mal die Lotion probieren) davon wirklich nur eine geringe Menge. Ich trage sie auf die noch vom Gesichtstonic feuchte Haut auf, so lässt sie sich gut verteilen. Hab schon vieles probiert an Naturkosmetik. Meine Haut ist sehr speziell… 😉 … soll heissen: hochsensibel, mit trockenen Stellen, teilweise unrein und großporig, Couperose, Rosacea, Rötungen, … nette Kombi!… 😉 kurzum: meine Haut hat sich sehr beruhigt und verbessert!

    • beautyjagd sagt:

      Deine Routine klingt toll, genauso würde ich es auch machen! Der Trick an fettigen Cremes wie der von MG/Sensiana ist wirklich, sie nur ganz dünn auf feuchter Haut aufzutragen. ich mache das mit meinen Gesichtsölen auch so, deswegen ziehen sie auch ruckzuck ein.

  • Theo sagt:

    Hallo alle zusammen,

    ein bißchen spät mein Post – erst im März 2013 -, aber als Naturkosmetikanfängerin wollte ich erst einmal von Euch lernen, und dank Euch müssen die Astrophysiker ihre Schwarzen Löcher nicht mehr nur im Weltall suchen: Eines davon ist in meiner Geldbörse 🙂

    Ich (fast 60, trockene Haut mit gelegentlichen postpubertären bzw. praemortalen Pickeln am Kinn und an der Stirn) habe im Januar 2013 meinen bisherigen Pflegekram (u. a. Crème für Tag und Nacht, Augencréme und Waschgel, ständig Lippenpflege tagsüber) in die Tonne geworfen und konsequent mit fettfreier Nachtpflege nach Dr. Hauschka angefangen, streng nach Vorschrift, damit ich Fehlerquellen ausschließen kann. 1. Phase: morgens Waschcréme, Tonikum, Rosencréme, abends Waschcréme, Hautkur mit 2 Ampullen (letzte sechs Tage 1 Ampulle); 2. Phase: morgens Gesichtswaschcréme, Tonikum normal, Rosencréme normal, abends Gesichtswaschcréme, Tonikum.

    Ach ja, und wegen Eurer bedenkenswerten Hinweise: meine fluorid- und sonstige chemiemüllbesetzte Zahnpasta habe ich ersetzt durch die Hauschka Minze.

    Die ersten vier Tage hatte ich abends ein dolles Spannungsgefühl für etwa 3 Stunden. Danach verringerte sich das auf eine halbe Stunde. Jetzt sind es nur noch wenige Minuten, und danach ist die Haut erstaunlicherweise total samtig. Die Pickel sind erst verstärkt (3. Woche) aufgetreten, dann abgeklungen. Lippenpflege brauche ich gar nicht mehr.

    Jetzt (Mitte März) sieht meine Haut total frisch und glatt aus. Zusätzlicher Nebeneffekt: Die Verbrauchsmengen an Reinigung und Créme haben sich sehr verringert auf jeweils Erbsengröße!

    Ich glaube, dass die Kosmetikindustrie mit ihren umfangreichen Pflegeprogrammen die Menschen ganz schön dressiert und auf sich geprägt hat. Ja, mich auch in vielen Punkten, schäm! Trotzdem fand ich es immer erstaunlich, dass man sich z. B. industriewunschgemäß erst peelen, also die oberste Schicht eines Organes, das der größte Schutzschild des Menschen ist, abschilfern soll, um dann das ‚Wundsein im Nanobereich‘ sofort abzufedern mit einer Maske o. a. Dann kann ich die Haut doch gleich in Ruhe lassen. Hmpf, aber vielleicht bin ich auch nur doof, was das angeht (oder immer noch industriekonditioniert :-)).

    Vielleicht werde ich irgendwann einmal MG ausprobieren, aber jetzt bin ich ja noch mitten in meinem Experiment und fühle mich sehr wohl mit der o. g. Pflege. Dank an Euch alle, die Ihr mir diesen Anschub gegeben habt mit Euren Posts!

    • Noemi B. sagt:

      Hallo Theo (tönt erstmal gar nicht weiblich… aber hier kursieren ja die komischten Namensgebungen) 🙂
      … und welcome to the club!

      Schön, dass man nie zu alt ist, um aus seinen Fehlern zu lernen – bei mir hats auch viel zu lange gedauert *seufz*, aber im jugendlichen Uebermut glaubt man meist noch den Versprechnungen der Industrie, dann wirds Gewohnheit und das Hinterfragen kommt dann meist irgendwann hinterher… aber wir sind ja noch privilegiert, Andere kommen das Leben lang nicht drauf! 😉

      Mir hat Julies Blog auch sehr geholfen und ich richte mich gern nach ihren Empfehlungen und den Tips meiner Mitschreiberinnen! Thanks@all!

      Mit der fettfreien Nachtpflege komme ich auch gut zurecht und mittlerweile habe ich quasi mein ganzes Arsenal umgestellt, ausser dem einen oder anderen Lidschatten.
      Seither ist auch meine Kopfhautirritation Geschichte.

      Weiterhin viel Spass hier und wir lesen uns!
      LG Noemi

      • Theo sagt:

        Hallo Noemi,

        Theo ist die – vielleicht wirklich komische – Abkürzung des Namens der Frau Kaiser Ottos II. (10./ 11.Jhd.), Theophano – Teil meiner Diss.

        Danke für Dein herzliches Willkommen hier für mich Kosmetik-Anfänger! – Ich habe mal in den 80ern (letztes Jahrhundert :-)) ein tolles Buch gelesen: ‚Atombombe Kosmetik‘, Autor weiß ich jetzt nicht. Aber da wurden schon grauenhafte Wirkungen der 08/15-Kosmetikindustrie beschrieben. Hauptthese: Da die Haut Schutzschild ist, kann sowieso nix (Ausnahme: medikamentelle und damit verschreibungspflichtige Kosmetik) dieselbe durchdringen, es sei denn, die Haut ist geschädigt. Wenn ich mir die konventionelle Kosmetik so auf ihre Inhaltsstoffe ansehe, scheint sie diese Grenzen seit längerer Zeit (oder schon immer?) überschritten zu haben. Ich habe die und andere Thesen damals aus den Augen verloren, hyperschäm, und bin erst durch das Tiermißbrauchsthema wieder auf Kosmetik und damit Ernährung zurückgekommen.

        Aber sag mal, Kopfhautirritation im Zusammenhang mit fettfreier Pflege? Wie pflegst Du denn Dein Haar? Bin hoch interessiert!! Also, ich nehme mein Duschgel dazu; bei meinem berufsbedingt kurzem Haar geht das super.

        LG, Theo

      • beautyjagd sagt:

        Oh wie spannend, daher rührt dein Nickname Theo! Ich habe in Köln für mein Studium in der Nähe von St Pantaleon gewohnt, da bin ich natürlich auch auf Theophanu gestoßen (abgesehen davon, dass ich Kunstgeschichte und im Nebenfach Archäologie studiert habe und mein Schwerpunkt auf karolingischer und ottonischer Architektur lag 🙂 .

      • Noemi B. sagt:

        uups, sorry – die Kopfhautirritation war etwas aus dem Zusammenhang gerissen, die hatte ich weiss der Teufel woher, schon etwa 15 Jahre (vermutlich eben die hässlichen Shampoos und Co.) Alle paar Wochen bekam ich rote, juckende und schuppige Flecken im Ansatzbereich und da half dann nur noch die Wäsche mit einem medizinischen Shampoo, aber leider nicht auf Dauer.
        Aber seit ich auf NK umgestellt habe, ist das vorbei 🙂

        Ich hab lange Haare mit blonden und braunen Strähnchen, worin ich meine Grauen relativ gut verstecken kann.
        Angefangen hab ich mit farfalla, dann versuchte ich das Eliah Sahil Shampoo in Pulverform. Nach ein paar anfänglichen Handlingschwierigkeiten (zu wenig ausgewaschen) gefällt es mir sehr gut und die Haare lassen sich nass super durchkämmen! Du mit deinen kurzen Haaren solltest gar keine Probleme damit haben.
        Mich fasziniert das völlig tensidfreie Prinzip 🙂
        Nun gibts es neu in Flüssigform, das muss ich unbedingt testen!

        Als Pflege genügt mir Kokosöl, das ich gelegentlich vor der Haarwäsche ins feuchte Haar massiere, oder manchmal in kleinsten Dosen vor dem Föhnen verteile und drin lasse.

        Es gibt so viele Möglichkeiten und jede kann selber rausfinden, was ihr am besten gefällt – das ist das Schöne hier.

        Viel Spass beim experimentieren und schönes weeki 🙂

      • Theo sagt:

        Danke für die ausführliche Antwort, Noemi, da habe ich ja wirklich was zum Testen!

        Ich wünsche Dir auch ein schönes WE,
        Theo

      • beautyjagd sagt:

        Und ihr Leserinnen gibt mir auch immer wieder Denkantöße, das ist ja das Tolle am Austausch auf dem Blog 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Och, nach schwarzen Löchern können die Physiker auch in meinem Geldbeutel suchen *lach*
      Erst gestern bei dem Event von Weleda war eine Naturfriseurin, die auch den Kreislauf beschrieben hat, wie mit Haarpflegeprodukte Geld von der Industrie verdient wird: Erst hat man ein silikonhaltiges Shampoo udn Spülung, dann werden die Haare so schwer, dass man mehr Stylingmittel braucht, dann muss man das Haar aggressiv reinigen, dadurch verliert das Haar Glanz, also braucht man ein Glanzspray usw. Bei der Gesichtspflege ist das ja nicht anders… Die Kosmetikindustrie verdient defintiv Geld mit den Träumen von Frauen *seufz* Ganz davor gefeit bin ich selbstverständlich auch nicht, aber mir wird immer klarer, dass weniger in vielerlei Hinsicht mehr ist.

      • Theo sagt:

        Liebe Julie,

        mein Schwerpunkt ist die Ottonenzeit. Parallel habe ich forensisch gearbeitet zwecks Vergleichs von bestimmten Merkmalen an rezenten (modernen) und alten Leichen in Sachen Ernährung, Krankheiten u. a. – aaaaaaaber: Kosmetik scheint ja ein Universum für sich zu sein, uff, Anfängerstress 🙂

        Ach ja, St. Pantaleon – ich liiiiebe Romanik. Sie ist klar strukturiert, ‚bautzig‘, relativ schnörkellos, genauso die Grablegen.

        Exkurs: Wir haben mal ganz viele Moospolster in der Abortanlage einer Befestigungsanlage aus dem 10. Jh. ausgegraben. Erste Untersuchungen ergaben, dass alle blutdurchtränkt waren. Aufgrund der Mitfunde, die nur Frauen zuzuordnen waren (Spinnwirtel, Gürtelanhänger und Fibeln), und die wohl als Abfall in die Abortgrube geworfen worden sind, folgerten wir, dass frau die gut aufsaugenden Moospolster als Monatsbinde verwendet hat. Diese Moospolster finden sich bis zur Renaissance (1. H. 16. Jh.), dann gerne im Burggraben unter der Abortanlage.

        Ich habe Moospolster in diesem speziellen Zusammenhang dann experimentell-archäologisch ausprobiert, grins – es funktioniert und bindet sogar Geruch. Aber die modernen Lösungen sind mir im Endeffekt dann doch lieber.

        Oops – und Entschuldigung an alle, ich erinnere mich gerade dunkel, dass das hier eher kein Archäologen-Blog ist 🙂

        LG, Theo

      • Noemi B. sagt:

        Theo, du bist der Brüller 🙂 🙂

        Forensik und Moosbinden!! Als Gegensatz macht sich das hier doch ganz gut… vielleicht hättest du dich eher „Bones“ nennen sollen, die Knochenjägerin… hihi
        Ich find das interessant, möchte es aber nicht selber machen… meine arme Nase! Rieche eh immer Zeugs, das sonst kaum jemand wahrnimmt…

  • Theo sagt:

    Ergänzung: Die Moospolster waren natürlich sowohl damals als auch in meinem Experiment getrocknet. Nur so können sie die Feuchtigkeit supergut aufsaugen. Habe ich vergessen zu erwähnen.

    • beautyjagd sagt:

      Wow, du erforschst ja wirklich den Alltag aus früheren Zeiten, ich bin beeindruckt. Und dass du das auch noch selbst mit den Moospolstern getestet hast, da merkt man wirklich, dass der Forscherinnengeist in dir steckt 🙂 . Eigentlich sehr praktisch, wenn das Moos auch noch den Geruch bindet, faszinierend (aber ich werde das sicherlich nicht ausprobieren *lach*).

  • Theresa sagt:

    Ich persönlich bin ja mit der Kosmetik von MG garnicht klargekommen, obwohl ich die Marke von der Philosophie her super finde.
    Nachdem ich die SensiSana und die Melisse Serie über einen Zeitraum von insgesamt ca. 2 Jahren getestet habe, hatte ich in der T-Zone, vor allem auf der Stirn, eine extreme Überverhornung der Haut mit unzähligen Hautunreinheiten. Was laut meinem Hautarzt nicht daran liegt, dass die Inhaltsstoffe schlecht sind, sondern, dass viele natürliche Inhaltsstoffe die Talgproduktion der Haut etwas ankurbeln. Er hat mir daraufhin geraten nicht komedogene Pflege zu benutzen.
    Leider bin ich da im Naturkosmetikbereich noch nicht fündig geworden. Und es ist mir ehrlich gesagt auch zu teuer mich da durch zu testen, NK ist ja schließlich nicht gerade günstig.
    Deshalb benutze ich im Moment eine Kombi aus Toleriane und Effaclar von Roche Posay. Was mein Hautbild extrem verbessert hat, allerdings von den Inhaltsstoffen her nicht so toll ist. 🙁
    Vielleicht hat jemand hier einen Tipp für mich was nichtkomedogene Pflege im NK Bereich betrifft. Das wäre toll!
    Liebe Grüße

    • beautyjagd sagt:

      Komedogene Stoffe sind leider nicht genau definiert, es gibt aber ein paar Stoffe, die immer wieder genant werden. Ich könnte mir zB vorstellen, dass Wollwachs vielleicht nichts für dich ist. Welche Serie von Sensisana hast du denn benutzt? Ich habe mal diesen Post geschrieben, der ganz passend ist: http://beautyjagd.de/2012/08/09/wie-finde-ich-eine-vertragliche-hautpflege/
      Meine Haut wurde ja wesentlich reiner, seitdem ich nur noch Öl als Hautpflege verwende. Vielleicht ist das auch was für dich? Die Inhaltsstoffe sind dabei ja sehr übersichtlich, meiner Haut gefällt diese pure Pflege sichtlich.
      Liebe Grüße

      • Theresa sagt:

        Vielen lieben Dank für Deine Antwort.
        Als ich die Sensi Sanna getestet hab, war das noch vor der kompletten Umstellung auf Demeter vor ein paar Jahren, da gab es irgendwie nur eine Linie.
        Deinen Beitrag zur verträglichen Hautpflege habe ich mit großem Interesse gelesen, ich kann mich allerdings nicht erinnern welche Inhaltsstoffe damals in meiner Pflege drin waren und welchen davon meine Haut nicht gemocht hat.
        Davon, dass man Mischhaut bzw ölige Haut mit Öl pflegen soll hab ich ja schon öfter gehört , aber da traue ich mich irgendwie nicht ran. Ich habe Bedenken, dass dann mein Make Up noch schneller flöten geht. 🙁 Hast Du da Erfahrungen gemacht?
        Und bei Ölen gibt es ja auch wieder Unterschiede, ich habe gehört es sind nicht alle für ölige Haut geeignet. Kannst Du ein spezielles Öl empfehlen?
        Liebe Grüße

      • beautyjagd sagt:

        Ich habe nicht den Eindruck, dass meine Foundation bei Öl als Pflege schneller zerfließt oder fleckig wird als mit einer Creme. Ich nehme aber auch nur ganz wenig Öl, ich glaube, dass viele Frauen zu viel Öl verwenden, das dann nicht ganz wegzieht – und das ist natürlich keine gute Makeup-Basis (ich trage Öl auch immer auf feuchter Haut auf, damit verteilt sich eine kleine Menge viel besser). Ich verwende oft pudrige Mineralfoundation, da habe ich sogar den Eindruck, dass das sehr gut mit dem Öl harmoniert.
        Bei fettiger Haut muss ich sponatn an das Gesichtsöl von Dr. Hauschka denken, von dem ja viele Frauen mit fettiger Haut sehr angetan sind, weil sich die ölige Haut beruhigt hat. Von Hauschka gibt es ja immer die Kleingrößen, damit könntest Du das Öl erst mal testen. Und eine tensidfreie milde Reinigung ist natürlich auch wichtig!
        Liebe Grüße

  • Hach, ich freue mich, dass jemand mal die Umstellung beschreibt. Ich finde es nämlich sehr spannend wie das bei Anderen ist… 🙂
    Ich bin ja Anfang des Jahres umgestiegen…ebenfalls Martina Gebhardt; da allerdings die normale Serie, die auch meine Kosmetikerin benutzt (bzw. hat sie das Baukasten-System und mischt entsprechend meiner Haut an). Keine Nachtcreme mehr zu benutzen, fand ich anfangs auch gewöhnungsbedürftig, aber eher wegen des fehlenden Schritts in der Routine…
    Aufgrund meines Hautbildes hat sie mir die Rosen- (für trockene Haut) und die Salbei-Serie (Unreinheiten) empfohlen und ich komme mit beiden wunderbar zurecht. Ich mag, dass ich da mischen und nach Hautzustand wechseln kann (klar, geht bei konventioneller Kosmetik auch; da mache ich mir aber immer Sorgen, ob die Inhaltsstoffe dann so gut zusammenpassen). Für die Reinigung benutze ich allerdings den Sheabutter Cleanser – danach fühlt sich meine Haut richtig gecremt an, so dass ich gar keine Pausen machen musste und die Nachtpflege sofort weglassen konnte. Nur nach einem Bad, muss ich hin und wieder mal cremen. Als es noch sehr kühl war, habe ich einfach die Creme benutzt (weil fettiger), jetzt wo das Wetter langsam besser wird, benutze ich die Lotion. Funktioniert wunderbar.
    (In meinem Testwahn habe ich mir allerdings doch mal ein Hauschka-Probierset bestellt…gerade das Hautöl möchte ich mal ausprobieren^^)

    • beautyjagd sagt:

      Ich interessiere mich auch immer für die Erfahrungen von Umstellungen auf NK 🙂 . Und ich habe den Eindruck, dass mein Findungsprozess auch immer noch ein bisschen weitergeht, zB meine Entdeckung der Gesichtsöle.
      Das Gesichtsöl von Hauschka eignet sich am besten für fettige und unreine Haut – bei anderen Hauttypen kann es auch austrockenend wirken.

      • Ich habe ja leider einen sehr undankbaren Hauttyp: trocken mit der Neigung zu Hautunreinheiten…in dem Bereich kann es auch schon mal ein wenig fettiger werden.
        Heute sehe ich endlich meine Kosmetikerin wieder, da werde ich sie gleich mal befragen was sie dazu meint und ob ich ruhig mal testen soll.

  • Jemima 48 sagt:

    Hallo Ihr Lieben!!

    Hab mir die Zeit genommen diese Webseite mal gründlich zu lesen. Mir ging es in all den vielen Jahren genau so wie euch. Ständig irgendwelche Cremes ausprobiert, die ihre Versprechen nicht hielten etc. Meine äußerst positiven Erfahrungen möchte ich deshalb euch hier mitteilen!! Die beste Kosmetik für die Haut beginnt in erster Linie mit gesunder Ernährung z: B. (mediterane Kost und ausreichend Trinken) und dann natürlich: Hauschka fettfreie Nachtpflege, teilweise Hauschka Masken Revital, Aufbaumaske je nach Bedarf jedoch nicht überpflegen und Sensisana maritim benutze auch. Meine schlimmen Hautunreinheiten (Mitesser, rote Flecken, sogar erweiterte Äderchen und Pickelchen teilweise sehr trockene Haut und doch zeitweise produziert sie zu viel Fett) na ja halt ne echte Problemhaut teilweise verursacht durch völlig falsche Pflegecremes und auch durch falsche Ernährung. Habe vor ca. 1 Jahr mit den Teekuren begonnen mit großem und sichtbarem Erfolg auch bei Rötungen und erweiterten Äderchen, diese fast kaum noch zu sehen. Wobei ich abends durchgend 1 Jahr lang die Hauschka sensitiv Hautkur benutze auf Empfehlung meiner Hauschka Kosmetikerin. Folgende Teekuren möchte ich euch hier zusätzlich empfehlen:
    ca. 1 ltr. bis 1,5 ltr. täglich folgende Mischung alle 2 Monate wechseln:
    2 Beutel Brennesseltee + etwas Nana Minze (Tee Geschwander Internet) wobei der Brennesseltee jedoch ca. 95% mind. sein sollte und ich die Minze nur dazugebe wegen des besseren Geschmacks. Zusätzlich um schnellere Erfolge zu erzielen habe ich auf die Gesamtmenge 1 Teel. Schwedenbitter dazugegeben (ist aber auch Geschmacksache!!). Seitdem habe ich keine Mitesser mehr, nur noch ein paar rote Flecken und Pickelchen, da ich meinem Heißhunger stressbedingt auf Süßigkeiten mal wieder nachgab. Habe jetzt aber die Süßigkeiten komplett eingestellt und durch Obst ersetzt, merke ich sofort, da sich die Haut wieder deutlich verbessert hat.
    2. Teemischung gegen Unreinheiten und Rötungen bzw. rosacea, erweiterte Äderchen: 1 Bt. Brennesseltee + 1 Bt. Schafgarbenkraut+etwas Nanaminze (wg. Geschmack) auch 1 ltr. bis 1,5 ltr. täglich trinken (+ wer mutig ist: 1 Teel. Schwedenbitter Maria Treben aus Apotheke)
    3. Teemischung: 1 Btl. Brennesseltee + ca. 7- 10 Knospen Rosentee (Naturkostladen) (+ nochmals 1 Teel. Schwedenbitter)
    Diese Teemischungen führen NICHT zur Erstverschlimmerung wie dies oft bei Fertigmischungen der Fall ist. Abends 1 Tasse Melissentee ist auch sehr gut.
    Ich wechsele diese 3 Teemischungen immer jeden 2. Monat, sehr hilfreich bei Rötungen ist auch Viola tricolor (= Feldstiefmütterchen) auch sehr gut bei: rosacea und erweiterten Äderchen (hier ist auch Schafgarbe sehr gut im Wechsel).
    Diese Teemischungen und die Ernährungsumstellung haben mir sehr gut geholfen.
    Meine Haut hat nun endlich!!! keine Mitesser mehr, die Rötungen inzwischen um 80% zurückgegangen, die Ablagerungen unter Haut sind endlich auch weg!!! Diese Teemischungen enthalten Mineralstoffe und Kieselerde etc. in natürlicher Form. Zur Erhaltung trinke ich täglich jetzt noch ca. 1/2 bis 1 ltr. einer dieser Teemischungen. Übrigens: meine Haare sind seitdem schön dicht und glänzen auch schön, meine Fingernägel sind auch sehr schön geworden; sie sind auch nicht mehr brüchig).
    Hauschka Serie und Gebhardt bzw. Sensisana benutze ich auf jedenfall auch weiterhin und diese auch nur wärmstens weiterempfehlen. Jedoch ist meine Erfahrung, dass selbst die allerbeste Creme nur dann am allerbesten wirken kann, wenn die Haut generell auch zusätzlich von innen her richtig versorgt und entlastet wird. Oh je, nun hab ich hier einen Roman geschrieben. Ich hoffe, dass ich allen hiermit wirklich helfen konnte. Probiert es doch einfach mal aus und teilt eure Erfahrungen mit. Tschüss ihr Lieben !!!

    • beautyjagd sagt:

      Danke für Deinen Roman, den ich höchst interessiert gelesen habe 🙂
      Mit Tee wollte ich mich schon längst auseinandersetzen, denn ich trinke viel und gern Kräutertee, aber keine besonders interessanten Sorten. Als ich letztes Jahr im Allgäu zwei Heilpflanzen-Gärten besucht habe, bin ich das erste Mal auf das Thema Tees aufmerksam geworden. Deswegen danke für deine Erinnerung und Tipps, damit ich das Thema Tee nochmals aufnehme und ausprobiere.

  • Jemima 48 sagt:

    Gerne Beautyjagd. Du musst nur Geduld haben mit den Teekuren; sie wirken jedoch schneller mit etwas Schwedenbitter (Maria Treben – von Fa. ihrlich – gibt es auch in Apotheken). Wenn Du noch weitere Fragen dazu hast, dann melde dich. Dies gilt natürlich für alle Beautyfans. Und vergiss nicht mir Deine Erfahrungen mit den empfohlenen Teekuren mitzuteilen. Freue mich sehr, dass ich Dir dies nochmals in Erinnerung rufen konnte. Viel Erfolg wünsche ich!!!

    • salva sagt:

      hallo jemina ,
      das ist ja ein toller „roman“, vielen dank für deine mühe.
      ich lese über persönliche erfahrungen sehr gerne,(kann mir gar nicht lange genug sein),
      mit tees experimentiere ich auch zur zeit.

      du hast ja wirklich viel durchhaltevermögen bewiesen, ich finde das beeindruckend.

      seitdem ich mich gesünder ernähre, (das mach ich aber allerdings schon seit vielen jahren), hat sich mein hautbild auch sehr verbessert.

      zur stärkung meiner haare, (habe sehr feine haare), habe ich braunhirse und traubenkernmehl genommen, es hat wirklich was gebracht.
      ab und zu mache ich auch eine kur mit kieselsäure.

      in meiner hautpflege habe ich auch gelernt, das bei mir weniger mehr ist, dies hat zum schluß mein hautbild dann nocheinmal sehr verbessert.

      ich mag öle sehr, meist von primavera, mahlenbrey, maienfelser oder amanprana, also immer kaltgepresste und native öle,
      vorher meist hydrolate und ich nehme auch nachts dann keine pflege mehr.

      ob sich das diesen winter bewährt bleibt abzuwarten, letzten winter habe ich es nicht durchgehalten.
      in meiner ernährung setze ich auch noch viel bewusster auf gute native öle, nach der aryuvedischen lehre bin ich vata, also ein typ mit sehr trockener haut, der sich auch innerlich mit ölen viel gutes für die haut tun kann.

      was mich sehr zum nachdenken bringt ist deine lange verwendung der hauschka hautkur .
      vielleicht hätte ich die hautkur auch länger verwenden sollen, das bringt mich ins grübeln, denn toll war sie schon, brachte bei mir allerdings viel weniger erfolg als bei meinen freundinnen.

      so, erstmal ende des romans und liebe grüße

  • Jemima 48 sagt:

    Hallo Salva!!

    Ich freue mich, dass Dir auch meine Erfahrungen bezüglich Hautpflege, gesunde Ernährung und Teekuren so gut gefällt. Leider habe ich oft die Erfahrung gemacht, dass viele nur auf äusserliche Pflege setzen, jedoch nicht bereit waren mal Teekuren und Umstellung auf gesunde Ernährung zu machen. Deshalb freue ich mich um so mehr, dass euch meine eigenen äusserst erfolgreich erprobten Teekuren etc. genau ansprechen wie mich. Nun möchte ich Dir jedoch noch Deine Frage zur Hauschka sensitiv beantworten: Ich habe diese KUR bewusst übers Jahr durchgehend benutzt, da meine Haut ja über Jahre hinweg durch falsche Pflege sehr beansprucht und völlig aus dem Gleichgewicht geraten war. Ich benutze z. Z. tagsüber die Sensisana Maritim Serie je nach Hautzustand mische ich die reichhaltige Creme mit der Maritim Lotion darunter jedoch zurerst das Maritim Tonic, welches die Haut auch sehr beruhigt. Abends benutze ich z. Z. noch die Hauschka Sensitiv Kur. Sobald ich diese aufgebraucht habe möchte ich gerne die Hauschka normalisierende Hautkur verwenden, da diese den Fett Feuchtigkeitsfilm wieder ins Gleichgewicht bringen soll. Ich werde auch diese Kur ausnahmsweise so lange verwenden bis sich das Gleichgewicht Fett Feuchtigkeitsfilm wieder herstellt. Ich denke jedoch, dass dies sicherlich nicht zu lange dauern wird, da ich ja die Maritim Serie tagsüber verwende und die normalisierende Hautkur lt. Kosmetikerin bereits nach 1 Monat eine deutliche Besserung des Hautzustandes zeigen sollte. Mir wurde auch geraten die Kuren aufzuteilen d. h. 14 Tage sensitv, danach 14 Tage normalisierende. Dann Pause machen und später die Intensiv Kuren von Hauschka, welche man sowohl morgens vor der Tagespflege verwenden soll alsauch abends als fettfreie Nachtpflege. Die KUR 03 für überempfindliche Haut hatte auch schon benutzt, ich finde sie sogar noch deutlich besser für Rötungen als die sensitiv. Also ich bleibe bei der Hauschka fettfreien Nachtpflege und verwende zukünftig, da meine Haut sich bereits sehr gebessert hat, sowohl die Ampullen im 14 Tage Rhythmus und nach der Pause die Intensiv Kur 03 überempfindliche Haut und evtl. Kur 02 unreine Erwachsenen Haut zum Vorbeugen und stärken der Haut. Mit den zwar teuren Hautkuren, spart man jedoch entsprechend Creme bzw. Lotion tagsüber.
    Habe aber auch noch eine Frage an Dich: Ich habe zeitweise auch Nachtkerzenöl innerlich als Kapseln eingenommen, tat meiner Haut auch sehr gut. Wie verwendest Du die nativen Öle (Maienfelser kenne ich auch). Ich wollte mir jetzt nicht unbedingt jeden Tag einen Salat mit entsprechendem Öldressing machen. Kann man doch evtl. 1 Eßl. so zu den Mahlzeiten einnehmen, oder kannst Du mir einen besseren Tip geben. Übrigens die Kieselsäure ist sowohl in hoher Dosierung im Brennesseltee sowie auch im Schachtelhalmtee (auch Zinnkraut genannt) enthalten, deshalb ist der Brennesseltee auch so unglaublich gut für Haut und Haare und Nägel.
    Na, schon wieder ein Roman!!! Schreib mir doch bitte. Danke

    • salva sagt:

      hallo jemina,
      ja, brenneseltee ist unglaublich gut für haut und haare, die erfahrung habe ich vor jahren auch gemacht.
      aber zur zeit kriege ich ihn nicht runter, mich schüttelt es geradezu.
      das mit der guten kieselsäure für haut und haare wusste ich, wegen der kieselsäure nehme ich deswegen jetzt die braunhirse statt des tees.

      ich habe mir heute die hauschka intensiv kur 04 gekauft, nachdem julie sich die 03 gekauft hatte war ich angefixt und wollte nun auch mal die intenivskurenvon hauschka ausprobieren.

      hätte ich deinen text eher gelesen hätte ich evtl. doch lieber die hautkur gekauft und diese diesmal länger als letztes jahr durchgezogen, nun ist es erstmal zu spät.

      meine haut war auch sehr aus dem gleichgewicht, weil ich zuviel verschiedene produkte ausprobiert hatte in dem naiven glauben naturkosmetik könne mir nicht schaden.

      je trockener meine haut wurde, desto mehr habe ich gecremt, auch nachts.

      das prinzip der fettfreien nachtpflege hat sich mir lange zeit gar nicht so recht erschlossen.
      erst durch julies blog , ihre sachkenntnis und durch die erfahrungen der frauen hier habe ich dazugelernt und bin dadurch kritischer und informierter geworden und habe in der pflege viel verändert.

      bei mir ist es auf jeden fall so, das sich schlechtere ernährung, zuwenig trinken oder zuwenig bewegung an frischer luft, schlechter schlaf etc. relativ schnell auf mein hautbild auswirken, dann kann ich dann cremen und ölen wie ich will, das rettet es nicht mehr.
      hormone spielen sicherlich auch eine große rolle und wie der körper alles verstoffwechselt, aber das führt jetzt zu weit.

      trotz allem ist eine gute pflege die auf meinen hauttyp abgestimmt ist für mich bei meiner trockenen haut unerläßlich.

      außerdem, warum auch immer, liebe ich einfach die verwendung meiner duftenden hydrolate, die konsistenz und den geruch meiner öle, ich komme abends gut runter wenn ich meinen wohltuenden pflegeritualen genußvoll nachgehe.

      nachtkerzen – und borretschöl nehme ich auch kurweise immer mal wieder ein, ich mische es mir ins müsli oder gebe es zusammen mit meinen anderen ölen wenn ich mal keinen salat esse dann einfach über die…. mahlzeiten. oder auch mal öl auf geröstetes brot statt butter oder so…

      eine kollegin hat sich übrigens bei primavera mal telefonisch beraten lassen und die beraterin hat ihr empfohlen, ruhig mal einige tropfen granatapfelsamenöl morgens zu ihrer banane zu essem, das würde kurmäßig gemacht das hautbild verbessern.
      es gibt also immer was neues zu entdecken….

      ich reinige zur zeit mit dem mg cleanser happy aging und dann sprühe ich mit hydrolat bzw ab morgen mit der hauschka intensivkur 04.
      morgens reinige ich nur mit lauwarmem wasser, anschließend hydrolat bzw kur und etwas öl, zur zeit das midlife von maienfelser und dannach will ich die primavera neroli gesichtskapseln verwenden.

      zwischendurch reinige ich nach dem cleanser auch mal nur mit wattepads die ich mit hydrolat tränke meine gesichtshaut ab, ich habe manchmal mit zuviel wasser probleme.

      liebe grüße

  • Irmi sagt:

    Mich interessiert die Teekur auch sehr. Verwendest du die Tees als lose Kräuter oder als fertigen Tee im Teebeutel? Kannst du eine Marke empfehlen?

    • Jemima 48 sagt:

      Hallo Irmi!
      Ich nehme die Tees z. Z. von H&S aus der Apotheke als Beutel außer den Nana Minze Tee, den kaufe ich lose bei Tee Geschwander (Internet) und natürlich die Rosenknospen von Sonnentor (Naturkostgeschäft, Bioladen oder evtl. auch bei Tee Geschwander). Die Nana Minze gebe ich nur – wie bereits erwähnt – in kleinen Mengen hinzu wegen des feinen, erfrischenden Geschmacks bei den jeweiligen Teekuren, obwohl Minze ja doch auch gesund ist. Aber der Brennesseltee (95%) schmeckt mit etwas Nana Minze einfach deutlich besser. Der Brennesseltee ist bei jeder Kur immmer dabei, stärkt auch das Immunsystem und hat eine hervorragende Wirkung auf Haut, Haare und Nägel, da er sehr gut innerlich reinigt und man dies dann an Haut und Haaren deutlich sehen kann. Zur Verstärkung der jeweiligen Kuren um ein schnelleres Ergebnis zu erzielen, ist die Zugabe in die Thermoskanne von 1-2 Teelöffel Schwedenbitter (Fa. ihrlich o,7 ltr. Flasche – Maria Treben in der Apotheke
      erhältlich) einfadh hervorragend. Natürlich ist der Geschmack nicht mehr so gut, aber ich habe mich durchgerungen und trinke nach dem Tee dann etwas stilles Mineralwasser. Man gewöhnt sich jedoch an den Geschmack, ist auch gar nicht so schlimm. Ich hoffe, dass ich Dir hiermit geholfen habe. Nun werde ich mich schnell noch duschen und eine Hauschka-Hautberuhigungsmaske machen danach die Hautkur sensitiv und ab ins Bett. Gute Nacht bis bald! Schreib, wenn Du Fragen hast.
      Tschüss!!!

  • Blümchen sagt:

    Hallo darf ich mal fragen wo der Button von „die naturdrogerie“ ist ….. Kann man da nicht mehr bestellen ? Bin noch nicht so lange mitleserin Entschuldigung 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Kein Problem! Die Naturdrogerie bucht nicht durchgehend Banner bei mir, deswegen ist der Button jetzt nicht mehr da. Aber bestellen kannst Du natürlich hier wie immer: http://naturdrogerie.de/

  • Jemima48 sagt:

    Hallo Ihr Lieben!
    Hallo Salva,

    hast Du inzwischen mal eine meiner Teekuren ausprobiert? Seit Januar 2014 nehme ich zur Hautpflege Martina Gebhardt Creme; zuerst hatte ich als Einstieg die Maritim Creme,welche meine Haut schon gut durchfeuchtet und etwas ins Gleichgewicht gebrachte hatte. (Meine Haut war ja extrem empfindlich gewesen, stark gerötet und unrein und hatte auch stark geglänzt.) Trinke noch immer täglich ca. 1 lt. manchmal 1,5 lt. diverse Teesorten, wie bereits erwähnt. Inzwischen habe ich die MG (= Martina Gebhardt) Rosencreme bis ca. Anfang April 2014 benutzt; meine Haut hat sich dadurch nochmals sehr deutlich verbessert. Seit ca. Mitte April 2014 benutze ich die MG Aloe Creme und meine Haut ist nun (aufgrund der wärmeren Temperaturen) noch besser mit Fett/Feuchtigkeit versorgt und ist inzwischen sehr feinporig, schön zart und ca. 90% matter geworden. Ich glänze kaum noch; früher musste ich immer viel nachpudern. Die MG Rosencreme und Aloe Creme wirken beruhigend und sind für die empfindliche trockene Haut sehr gut, sofern man nicht allergisch auf ätherische Öle reagiert. Kameliensamenöl auf sehr feuchter Haut ( alkoholfreiem Hydrolat evt. MG Shea-Gesichtswasser oder von Maienfelser) beruhigt die Haut auch hervorragend. Allerdings braucht man auch viel Geduld, da die Haut in der Umstellungsphase evtl. auch „austicken“ kann (kann vorübergehend Trockenheitsfältchen oder Unreinheiten verstärken). Um diesen Prozess vorzubeugen, mache ich immer Teekuren, da die Reinigung, Hautpflege und die Versorgung der Haut mit Mineralstoffen etc. von INNEN her AUCH erfolgen muss; somit kann man auch besser feststellen, welche MG-Creme für die Haut am besten geeignet ist. Ich reinige nur abends mit MG-Reinigungsmilch (Rose oder Shea) danach nicht mehr cremen oder dergleichen. Morgens nur mit Wasser das Gesicht waschen und mit feuchten Fingern cremen (ob auf trockener oder feuchter Haut cremen, muss man allerdings selber ausprobieren). Evtl. Unreinheiten kann man, je nach Verträglichkeit MG-Salbei oder MG-Melisse behandeln, jedoch nur betupfen auch abends nach Reinigung nur diese Stellen betupfen). Die MG Creme untereinander nur nach Bedarf wechseln – bis man die richtige gefunden hat -, da die Haut ansonsten aus dem Gleichgewicht geraten kann. Inzwischen brauche ich nur noch einen Hauch von MF um ganz minimale Rötungen tagsüber abzudecken. Meine Haut bessert sich täglich; sie wird immer feinporiger, glänzt kaum noch und spannt nicht mehr. Gesunde mediterrane Kost und wenig Süssigkeiten sind auch sehr wichtig. Ich hoffe, ich konnte mit meiner wunderbaren MG-Erfahrung euch auch ermutigen die MG-Cremes zusätzlich den Teekuren auszuprobieren. Viel Erfolg!!! Inzwischen hat meine Haut sich so stabilisiert, dass ich die Hauschka Produkte nicht mehr vertrage, da ich feststellen musste, dass diese meine Haut schnell aus dem Gleichgewicht bringen. Selbst die Hauschka-Kuren brauche ich nicht mehr. MG-Serie ist auch bei POD und Couperose/Rosacea (hatte ich nämlich auch) gut geeignet. Ich wünsche euch alles Liebe!!! Bis bald!

    • beautyjagd sagt:

      Auch wenn ich nicht Salva bin: Danke für die Erinnerung an die Teekuren, wenn ich wieder in Deutschland bin, möchte ich das unbedingt noch ausprobieren. Und es freut mich sehr, dass deine Haut so gut geworden ist. Ich bin ja auch der Überzeugung, dass Innen udn Außen stark zusammenhängt, und zum Inneren zählen für mich auch Ernährung, Seele und natürlich auch der Hormonhaushalt, die das Hautbild beeinflussen. Danke für das Teilen deiner Erfahrungen!!

      • salva sagt:

        ja, eine gute errinnerung nochmal eine teekur durchzuführen….

        z.zt. mache ich noch eine weleda birkenkur, die ist flüssig, ich mach das jedes jahr im frühjahr, tut meiner haut auch immer sehr gut.

        von hauschka nehme ich nur noch ab und an die gesichtswaschcreme und die hauschka hautkur habe ich ebenfalls längere zeit gemacht, diese jahr war sie sehr positiv für mich.

        ansonsten bei cremes, wenn ich nicht gerade meine gesichtsöle verwende benutze ich auch ausschließlich mg produkte.

        die inhaltsstoffe sind übersichtlich und von hoher qualität, das bringt es bei mir.
        die aloe vera creme ist auch eine meiner lieblinge, das shea tonic, in harten wintern die neroli creme oder auch mal die calendula creme.
        freut mich das du mit den mg produkten solche tollen erfolge für deine haut erzielen konntest, das hört sich wirklich gut an.
        viel erfolg weiterhin

  • Jemima48 sagt:

    Ich möchte Euch meine Erfahrungen mit MG (Martina Gebhardt) nach nun 2 Jahren (davon 1/2 Jahr Maritim und 1,5 Jahre Rosencreme) mitteilen. Meine Haut einschließlich der Rosacea hat sich nun um 95% verbessert. Ein toller Erfolg. Ich benutze jetzt keine normales Makeup (auch keines aus dem Naturkosmetikbereich) sondern nur noch Mineralfoundation von EDM (Everyday minerals) und bin sehr zufrieden. Keine Irritationen und kein Austrocknen. Ich benötige auch nur noch leichte Abdeckung. Die Ausdauer mit der minimalistischen MG-Pflege hat sich auf jeden Fall zu 100% gelohnt und kann diese nur weiterempfehlen. DURCHHALTEN ist angesagt. Meine Minimal-Pflege sieht zurzeit wie folgt aus: morgens nur mit Wasser waschen, danach MG-Rosencreme danach Mineralfoundation (EDM) Kajal, evtl. etwas Rouge manchmal Wimperntusche; abends: MG-Shea Reinigungsmilch, danach nicht mehr eincremen. Wer Unreinheiten hat kann diese mit MG-Salbei-Creme betupfen. Durch die Mineralfoundation bilden sich bei mir KEINE Unreinheiten mehr und die Haut ist auch nicht mehr schuppig oder trocken nach der abendlichen Reinigung. Demnächst bestelle ich mir mal ein Probeset der MG Sensisana Kamelienserie. Bis bald!!!

    • beautyjagd sagt:

      Das freut mich echt total, dass auch deine Rosacea sich so verbessert hat! Die Kombi Martina Gebhardt und Mineralfoundation halte ich auch für toll, denn bei mir hat Mineralfoundation damals erst so richtig gut funktioniert, nachdem ich die passende Pflege dazu gefunden habe. Ich mag die Kamelienserie von Senisana auch sehr, aber das dürfte ja hier auf dem Blog bekannt sein 😉

  • Jemima48 sagt:

    Schön, Beautyjagd, dass wir mit MG, Sensisana Kamelienserie und Mineralfoundation auf gleicher Wellenlänge liegen, da können wir unsere Erfahrungen gut austauschen und anderen weitergeben. Meinem Freund möchte ich gerne mal die MG Wild Utah Creme und die Bodylotion kaufen, da er gerne eine naturbelassene Pflege bevorzugt, welche unkompliziert aber auch gut für die Haut ist. Kannst Du evtl. die Wild Utah weiterempfehlen?? Ich benutze als Körperpflege nach dem Duschen Weleda Wildrosenöl manchmal auch die MG Rose Bodylotion. Hast Du auch die Kamelie Bodylotion verwendet, ist sie im Vergleich zur Rose Bodylotion reichhaltiger?? Da die Kamelie Serie ja auch teurer ist, wollte ich die Bodylotion mal kurweise probieren und danach im Wechsel mit dem Weleda Wildrosenöl. Kannst Du mir auch noch einen Tip geben für einfache aber wirksame Körperpflege, denn bei mir muss es auch schnell und unkompliziert sein. Danke.

  • Jemima48 sagt:

    Danke Beautyjagd. Dann werde ich mir mal die Sensisana Kamelien Bodylotion, Gesichtscreme und die MG Wild Utah demnächst bestellen. Interessanter Blog mit den Bodylotions Kamelie etc., besonders dein Bericht über die Produkte von „Less is more“; diese kenne ich noch nicht, möchte sie aber gerne auch mal testen. Bisher hatte ich die Bodylotions von Lavera, Weleda, i+m und primavera probiert. Besonders die Weleda Bodylotion Granatapfel hat einen herrlichen Duft, langfristig haben sie mir jedoch nicht von der Pflegewirkung ausgereicht. Deshalb war die MG Rose Bodylotion bisher die beste, aber auch die Weleda Körperöle Wildrose oder Granatapfel direkt nach dem Duschen auf nasser Haut sind sehr gut in der Pflegewirkung und ziehen sogar besser ein als die MG-oder Hauschka Körperöle. Werde mal weiter auf deinem Blog lesen. Nochmals Danke für die guten Hinweise.

  • KatharinaMS sagt:

    Ich habe unglaublich feuchtigkeitsarme Mischhaut mit Unreinheiten auf der Nase. Im Winter und jetzt im Fühling ist es ganz schlimm geworden und ich bin jetzt einfach nur verzweifelt. Ich habe Pickelchen, trockene Stelle, große Poren und auch noch Trockenheitsfältchen unter den Augen….die Natur hat mich reichlich beschenkt. Auf dem Forum der Beautyjunkies haben einige Frauen mit ähnlichen Problemen Dr. Hauschka empfohlen. Ich wäre natürlich bereit, vollständig auf Dr. Hauschka inkl. Nachtkur umzusteigen, mich stört jedoch, dass da fast überall Alkohol an den ersten Stellen steht. Auch die Tatsache, dass du bei deiner Umstellung Dr. Hauschka nicht verwendet hast, hat mich zum Nachdenken gebracht. Wieso hast du dich dagegen entschieden? Was würdest du mir empfehlen – Martina G. / Sensisana oder Hauschka?

    • beautyjagd sagt:

      Weshalb ich damals kein Dr. Hauschka verwendet habe, lässt sich leicht erklären: Ich habe die damals neu lancierte Melissencreme verwendet, sie erzeugte Pickel bei mir und damit hab ich Hauschka abgehakt. Erst die Kommenatre meiner Leserinnen haben mich dann damals dazu gebracht, mich grundsätzlich mit dem Hauschka-Konzept auseinander zu setzten, ich hatte es vorher einfach gar nicht begriffen und die Creme auch falsch eingesetzt (auch nachts und viel zu viel davon verwendet) *räusper* Deswegen hatte ich mich also für Sensisana/Martina Gebhardt entschieden 🙂
      Für welche Marke Du Dich entscheidest, ist vielleicht gar nicht so wichtig, wichtiger ist eher, welche Produkte Du auswählst. Milde Reinigung ist für mich das A und O, da ist sowohl Martina Gebhardt/Sensisana super als auch Hauschka mit Reinigungsmilch und Waschcreme (auch so ein Punkt, denn ich damals nicht verstanden habe, also dass beide Produkte zusammengehören). Außerdem müsstest Du herausfinden, was Deiner Haut fehlt, eher Fett oder Feuchtigkeit. Vielleicht ist es sinnvoll, dass Du Dich von einer Naturkosmetikerin beraten lässt, die ja auch Erfahrung hat, welches Hautbild was benötigt. Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Erfolg beim Finden deiner passenden Pflege! Du kannst ja hier ja mal davon berichten 🙂