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Haaröle von Dr. Hauschka, Khadi und Alverde

Vor ein paar Tagen habe ich in diesem Post schon erwähnt, dass ich seit einiger Zeit mit Haarölen experimentiere. Im Fokus dieser Pflege stehen dabei nicht meine Haare, sondern meine Kopfhaut. Normalerweise ist sie pflegeleicht und anspruchslos, sie könnte nur etwas weniger schnell nachfetten.

Im Dezember überlegte sie es sich jedoch anders und wurde trocken, sogar leicht schuppig! Ich nehme an, dass daran auch die trockene Heizungsluft Schuld war. Da ich das Problem noch nie hatte, musste ich erst ein wenig recherchieren, was man da tun kann.

Konventionelle Schuppenshampoos kamen für mich nicht in Frage, da ich meine Kopfhaut nicht noch mehr reizen wollte. Außerdem war ich skeptisch, ob Shampoos, die nur kurzzeitig auf dem Kopf sind, den Zustand meiner Kopfhaut grundsätzlich verbessern würden.

Analog zu meiner winterlichen Gesichtspflege entschied ich mich dann dazu, Ölkuren zu machen. In der kalten Jahreszeit gebe ich ein- bis zweimal die Woche abends für einige Stunden eine Ölkapsel auf mein Gesicht. Vor dem Schlafengehen nehme ich die Ölmaske dann wieder ab.

Nach diesem Prinzip bin ich nun auch bei meiner Kopfhaut vorgegangen. Ich feuchte die Kopfhaut und das Haar an, und massiere anschließend das Öl in die Kopfhaut ein. Mit einem Handtuch-Turban lasse ich die Kur etwa drei bis vier Stunden einwirken. Anschließend wasche ich das Öl mit einem Shampoo wieder aus den Haaren heraus.

Anfangs habe ich diese Kur fast jeden zweiten Tag gemacht. Nachdem sich der Zustand meiner Kopfhaut relativ schnell verbessert hat, bin ich zu einem Rhythmus von ein- bis zweimal die Woche übergegangen.

Ironischerweise betrachte ich jedes Hautproblem mittlerweile auch als eine Gelegenheit, neue Produkte kennenlernen zu können. Ich freue mich zwar nicht direkt darüber, aber kann der Sache auf diese Weise eine positive Seite abgewinnen 😉 . Immerhin konnte ich nun drei verschiedene Haaröle ausgiebig testen!

Als erstes Haaröl habe ich mir die Neem Ölkur von Dr. Hauschka gekauft, die von Natrue zertifiziert ist. Eine Glasflasche mit 100 ml kostet 16 EUR. Neben Erdnussöl sind Neem, Weizenkeimöl und Kamille sowie ätherische Öle enthalten:

Der Neembaum ist eine Heilpflanze aus Indien und wirkt pilzhemmend, antibakteriell und sogar insektizid. Die Ölkur von Dr. Hauschka riecht leicht krautig und ist eher dickflüssig. Gleich nach dem Auftragen finde ich das Gefühl auf der Kopfhaut angenehm entspannend.

Nach einigen Ölkur-Abenden hatte sich meine Kopfhaut wieder einigermaßen beruhigt. Außerdem habe ich den Eindruck, dass mein Haar durch die Ölkur glänzend wird und schöner fällt. Nun trage ich kurze Haare, bei langem Haar stelle ich mir den Effekt noch viel besser vor. Allerdings macht es wahrscheinlich mehr Mühe, das Öl aus dem Haar heraus zu waschen.

Als die Flasche von Dr. Hauschka so gut wie leer war, wollte ich sie eigentlich nachkaufen. Da ich jedoch eine neugierige Bloggerin bin, kaufte ich lieber noch ein anderes Haaröl, das Balsam Haaröl von Khadi. Es ist vom BDIH zertifiziert. Eine Plastikflasche mit 210 ml kostet 12,90 EUR.

Das Balsam Haaröl riecht sehr krautig und strenger als die Neem Ölkur von Dr. Hauschka. Es ist dünnflüssiger, was das Verteilen auf der Kopfhaut erleichtert. Die Basis des Öls bildet Sesamöl, als Wirkstoffe kommen Senföl, Bockshornklee, Limonenöl, Kampher, Teebaumöl und Neemöl dazu:

Auch mit diesem Öl ist meine Kopfhaut zufrieden, meine Haare mögen allerdings die Ölkur von Dr. Hauschka lieber. (Von Khadi gibt es jedoch noch zwei weitere Haaröle, die speziell für die Haarpflege gedacht sind. Das Balsam Haaröl wurde für die Pflege der Kopfhaut entwickelt.)

Übrigens braucht man nicht viel vom Haaröl. Ich schütte eine kleine Menge in die Handfläche meiner Hand und verteile das Öl mit den Fingerspitzen der anderen Hand auf dem Kopf. Das Haar muss nicht vor Öl triefen! Das Balsam Haaröl von Khadi färbt leicht grünlich auf die Handtücher ab, die ich um meinen Kopf schlinge. Diese Verfärbungen lassen sich aber einfach auswaschen.

Und weil ich nun schon mal beim Testen war, hat mich auch das neu lancierte Haaröl Mandel Argan von Alverde interessiert. Es soll sich für sprödes Haar und trockene Kopfhaut eignen und ist von Natrue zertifiziert. Die kleine Plastikflasche mit dem praktischen Pumpspender enthält 50 ml und ich habe dafür bei dm 2,95 EUR bezahlt. (Umgerechnet kostet das Öl von Alverde also genauso viel wie das Balsam Haaröl von Khadi.)

Das Haaröl von Alverde ist nochmals deutlich dünnflüssiger als das Öl von Khadi. Es lässt sich spielend verteilen und duftet angenehm nach Zitrone und Blüten.

Allerdings finde ich die Inhaltsstoffe nicht so hochwertig. Das Haaröl basiert auf Sojalöl und verarbeiteten pflanzlichen Ölen. Dann folgt das ausgelobte Arganöl, Walnussöl und Mandelöl. Als Wirkstoff ist Klettenwurzelextrakt enthalten:

Ich habe den Eindruck, dass sich das Haaröl von Alverde besser für die Haarpflege als für die Kopfhaut eignet.  Es ist relativ leicht und duftet angehm frisch. Meiner Kopfhaut reicht die Pflegewirkung nicht ganz aus, vielleicht weil das Öl so dünnflüssig ist.

Produkte von Dr. Hauschka sind in Bioläden, ausgewählten Kaufhäusern und Apotheken erhältlich. Produkte von Khadi habe ich bisher in Bioläden gefunden. Auch online sind die Haaröle bei diversen Bio-Shops erhältlich. Das Haaröl von Alverde gibt es bei dm und Budnikowsky.

Mein Fazit: Die Neem Ölkur von Dr. Hauschka bietet die Doppelwirkung: Kopfhaut und Haar werden toll gepflegt. Auch mit dem Balsam Haaröl von Khadi bin ich zufrieden, der Duft ist jedoch etwas gewöhnungsbedürftig krautig. Eher für die Haar- als Kopfhautpflege würde ich das Haaröl Mandel Argan von Alverde empfehlen.

Habt ihr schon mal Haaröle getestet? Was macht ihr, wenn eure Kopfhaut trocken und schuppig wird?

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66 thoughts on “Haaröle von Dr. Hauschka, Khadi und Alverde
  • beautybaerchi sagt:

    Tja die Haaröle sind ein Thema um das ich schon lange rumschleiche. Ich habe im November auf einer Messe eine Probe des berühmt berüchtigten Morrocanoils bekommen und obwohl ich weiß, dass es eine Silikonbombe ist war ich einfach zu velockt und musste es einmal testen. Seither überlege ich dran rum mir ein NK Haaröl zu kaufen. Ich hatte das Thema im Hinterkopf, habe aber bisher noch nicht zugeschlagen. Da kommt mir dein post gerade recht ;-). Ich suche mehr was für meine Haarlängen, da ich sehr trockene spitzen habe. Leider habe ich von „normalen“ Spülungen oder Leave-ins immer sehr fettige Ansätze (ich teste gerade die neuen Sachen von Alverde und bin noch nicht wirklich überzeugt). Egal wie wenig Spülung ich mir ins Haar mache ich fette schneller nach (obwohl die Spülung nur in die Ansätze kommt). Deshab wollte ich gerne eine gute Haaröl, denn beim Morrocanoil hatte ich nicht das Gefühl, dass meine Haare schneller fetten. Ich denke ich werde mir also bei Gelegenheit, das Alverde Haaröl mal holen und zumindest testen. 🙂
    Danke für den ausführlichen Bericht 🙂

    • beautybaerchi sagt:

      Die Spülung kommt natürlich nicht in die Ansätze sondern in die Spitzen 😉

    • lilalila sagt:

      Wenn du nichts für die Kopfhaut sondern sowieso nur für die Haarlängen suchst, dann würde ich dir eher reine Öle empfehlen. Gut sollen sein (ich habe noch nicht alle getestet): Brokkolisamenöl, Arganöl, Mandelöl, Jojobaöl, Kokosöl. Ich denke da hast du mehr von, da du es auch für andere Zwecke (Gesichtshaut) verwenden kannst und dir womöglich ein hochwertigeres holen kannst, als es die von Alverde vielleicht sind.

      Ich hatte übrigens auch das Problem mit trockenen Haaren und schnellem nachfetten. Ich verwende jetzt keine Spülung mehr. Ab und zu eine Haarkur, aber auch nur in den Spitzen und ansonsten nur Haaröle als Kur oder für die Spitzen.Meine Haare fetten mit Leave-in oder Spülung viel schneller nach, außerdem wirken sie viel dünner. Ohne gefallen sie mir wesentlich besser.

  • Dass Hauschka hier das Rennen macht, hätte ich mal vermutet. Die Bestätigung ist aber immer wieder gern gesehen. 🙂 Schade ist, dass es das Tautropfen Klettenwurzel Haaröl nicht mehr gibt (und dass Tautropfen allgemein seit Ende 2010 nur noch ein Abklatsch ist). Ich meine es war sogar demeter-zertifiziert (kann mich aber auch täuschen) und hatte einen sehr schönen Geruch.

    Bei meinen langen, relativ dicken Haaren gehe ich auch gern mal hin und verteile nach der Wäsche – im feuchten Haar – eine kleine Menge Ölkur im Haar und auf der Kopfhaut. Bei dünnen Haaren muss man bei dieser Art der Anwendung mit der Dosierung sehr vorsichtig sein. Auf jeden Fall ist es ein toller Schutz vor Sonne oder – wer das Glück hat am Meer zu wohnen oder dort Urlaub zu machen – vor Salzwasser. Die Spitzen bleiben schön flexibel und das Haar ist gut kämmbar.

    @Beautyjagd: Falls Du noch Lust hast ein weiteres Produkt zu testen, kann ich das Rosen Serum von Less is more sehr empfehlen. Das hat eine sehr leichte Textur und riecht nach Rose und Bergamotte (ein Traum!).

    Ansonsten scheue ich mich auch nicht das eine oder andere Öl „zweckzuentfremden“. Da landet gern mal z.B. etwas Amanprana Jasminum im Haar – fantastische Duftwolke inklusive. 😀

    Viele Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    • beautyjagd sagt:

      Apropos zweckentfremden: ich hatte am Anfang auch überlegt, einfach Olivenöl auf die Kopfhaut zu geben. Aber dann ist doch die Beauty-Bloggerin in mir durchgekommen, die gern neue Produkte testet 😉 . Der Duft des Rosenserums von Less is More klingt verlockend, vielleicht werde ich das schon deswegen noch probieren. Liebe Grüße

      • Olivenöl aus dem Lebenmittelregal würde ich absolut nicht empfehlen. Der Anteil an Inhaltsstoffen außer dem Öl (die ja auch viel vom Geschmack ausmachen) kann auf der Haut leider oft zu Irritationen führen. Daher verstehe ich gar nicht wieso Olivenöl so oft von Hebammen usw. für die Babypflege empfohlen wird. Und dann erschreckenderweise ohne Hinweis auf die richtige Produktauswahl (bio, Erstpressung, für Anwendung am Körper geeignet).

        Eine gute Alternative ist so etwas wie das Primavera Johanniskraut in Olivenöl. Dieses Öl ist komplett filtriert und hat demnach ein viel niedrigeres Allergie-/Unverträglichkeitsrisiko. Zudem wirkt Johanniskraut beruhigend auf die Haut; würde sich also auch für empfindliche Kopfhaut eignen. Den Duft mag ich trotzdem nicht. 😉

        Du hast Dir und Deiner Haut also einen Gefallen getan indem Du gleich „das Richtige“ benutzt hast.

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Bio wäre das Öl natürlich gewesen 🙂 . Mir war gar nicht klar, dass das Olivenöl von Primavera filtriert ist, danke für den Hinweis! Und ja, manchmal ist es schon gut, dass meine Neugierde auf Beauty-Produkte sich durchsetzt 😉 !

  • lilalila sagt:

    Ich liebe Öle fürs Haar!
    Das Öl von Alverde hat mich auch gereizt, aber ich habe dann die Finger davon gelassen, da es mir von der Zusammenstellung nicht gefällt. Mandel-, Argan- und Walnussöl machen schönes Haar, aber das Sojaöl ist nur eine billige Grundlage, ebenso das Sonnenblumenöl. Für schönes Haar kauft man sich da besser ein reines, hochwertiges Öl, vor allem wenn es der Kopfhaut sowieso nicht wirklich hilft.
    Ich habe auch eines von khadi, das Amla Haaröl, dass riecht auch sehr stark nach Kräuter, aber ich finde es beruhigend. Die Wirkung gefällt mir auch.
    Ansonsten nehme ich Kokos- oder Mandelöl für die Haarspitzen, theoretisch kann man das aber natürlich auch am ganzen Kopf benutzen.
    Mit trockener, schuppiger Kopfhaut habe ich zum Glück keine Probleme, ich könnte mir aber vorstellen (bzw. ich habe auch schon gelesen), dass Aloe Vera hilft. Und das ist auch ein Wundermittel für die Haare!

    • beautyjagd sagt:

      Von dem Amla-Öl habe ich schon einiges gelesen, das würde mich auch interessieren! Ich hatte bei meinen Recherchen auch von Aloe Vera oder Joghurt gelesen, die beide die Kopfhaut beruhigen sollen. Wenn die Öle nichts gebracht hätten, hätte ich das dann ausprobiert.

      • Mit Joghurt hat eine Kundin von uns eine sehr schlechte Erfahrung gemacht. Eine Freundin hatte ihr das empfohlen. Dumm nur, dass ihre Haare dann auch nach mehrmaligem Waschen noch ungewaschen aussahen, sich nicht durchkämmen ließen und komplett ausgetrocknet waren.

        Geholfen hat übrigens die Neem Ölkur. Mit einer mehr als sonst üblichen Menge, mehrere Stunden auf dem Kopf und anschließender Wäsche waren die Haare wieder relativ in Ordnung. Das Jucken auf der Kopfhaut nach dieser Tortur hat sich glücklicherweise auch in den folgenden Tagen wieder beruhigt.

        Finger weg von Jughurt oder Quark. Das kann ordentlich ins Auge gehen.

        Bei Aloe Vera ist es immer sehr schwierig. Das entscheidende ist die Qualität. Wahrscheinlich könnte man mit dem reinen Saft von Santaverde (der einzige Direktsaft aus geschälten Blättern ohne Zitronensäure o.ä.) arbeiten. Andererseits würd ich diesen dann doch lieber trinken anstatt ihn auf die Haut zu geben. 😉
        Mit einem Gel auf der Kopfhaut zu hantieren, stelle ich mir dann doch umständlich vor …

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Oh, interessant! Ich hatte die Idee mit dem Joghurt aus einem Forum aufgeschnappt und hätte nicht gedacht, dass sich das Johurt so schlecht auswaschen lässt. Gut, dass ich das nicht versucht habe.
        Bei Aloe Vera muss man ja immer gut aufpassen, welche Qualität das Gel hat. Ich hätte wahrscheinlich zu dem Gel von Santaverde gegeriffen, an den Saft hätte ich gar nicht gedacht. Aber nun habe ich das ja glücklicherweise alles mit den Ölen in den Griff bekommen 🙂 .

      • lilalila sagt:

        Ich hatte mich auch erst gefragt wie das mit dem Gel funktionieren soll, aber ich habe das von Aubrey Organics, dass kann man in einer Sprühflasche kaufen. Das Zeug ist sehr flüssig deswegen kann man es dann mit Hilfe einer Bürste sehr gut verteilen oder einmassieren, ist auf jeden Fall nicht umständlicher als ein Öl. Ansonsten kann man tatsächlich den Aloe Vera Saft nehmen und in eine Sprühflasche füllen. Insgesamt sollte es vermutlich was ohne Alkohol sein, da dass die Kopfhaut sonst wieder reizen würde. Das mit dem Joghurt habe ich aber auch noch nie gehört 😀

      • beautyjagd sagt:

        Ich habe mir das mit dem Gel auch nicht umständlicher als das mit dem Öl vorgestellt. Aber eine Sprühflasche ist natürlich noch praktischer! Falls meine Kopfhaut mal wieder rumspinnt, kann ich mir das auch überlegen.

  • Sun sagt:

    Hey Julie,

    seit ein paar Monaten verwende ich auch Öl für die Haare, allerdings nicht für die Kopfhaut, sondern nur für die Längen. Ich verreibe etwa 1-2 Tropfen in den Hanflächen und knete es in die noch feuchten Haare ein. Ich bilde mir ein, dass dies meinen Haaren in der kalten Jahreszeit einen besonderen Schutz verleiht. Zumindest kann ich keine negative Veränderung seit dem Herbst feststellen. Ein spezielles Haaröl habe ich dazu nicht, sondern verwende das Monoi Tiare Tahiti Öl mit Vanille.
    Machst du die Kuren jetzt immer noch? Oder hast du aufgehört, als sich deine Kopfhaut beruhigt hatte?

    Liebe Grüße
    °Sun

    • beautyjagd sagt:

      Monoi ÖL in den Haaren, das muss traumhaft duften! Ich verwende es ja schon so gern auf dem Körper.
      Meine Kopfhaut hat sich weitgehend beruhigt. Deswegen mache ich die Ölkur nur noch, wenn ich das Gefühl habe, sie bräuchte es mal wieder. So werde ich das auch beibehalten. Liebe Grüße

  • Anajana sagt:

    Meine Kopfhaut ist sehr zickig. Ich helfe mir dann immer mit Hauschka Neem-Haarwasser oder ab und zu dem Neem-Öl. Das Haarwasser ist aber meine erste Wahl bei der „Notfall“-Behandlung meiner Kopfhaut.
    Von Less is More hatte ich auch mal das Haarwasser mit Lavendel, was herrlich duftet, auch geholfen hat, aber mit dem Hauschka-Haarwasser bei meiner Kopfhaut trotzdem nicht ganz mithalten kann. Ansonsten verwende ich sanfte Shampoos, manchmal Aleppo-Haarseife und manchmal Lavaerde.

    • beautyjagd sagt:

      Das Neemhaarwasser hatte ich auch in der Überlegung, nur war ich wegen des Alkohols am Zweifeln. Aber was du schreibst, klingt gut. Falls es bei mir mal wieder so weit ist, könnte ich das auch versuchen.

      • Louisa sagt:

        Ich habe mir im November als meine Kopfhaut leider auch so trocken wurde das Neem-Haarwasser gekauft, weil ich mit meinen langen Haaren das Öl nicht so praktisch fand. Habe das Haarwasser nach Bedarf direkt auf die Kopfhaut aufgesprüht (Haare dabei immer abgeteilt), da ich noch einen Sprühkopf vom Tonikum hatte, und einmassiert bzw. auch mal in die Längen gesprüht. Die Haut war wirklich sofort beruhigt und wurde auch nicht vom Alkohol ausgetrocknet (habe es aber auch nicht nach jeder Haarwäsche verwendet, weil es nicht nötig war). Durch das Einmassieren wurden meine Haare sogar volumiger und sie dufteten so gut. Die Flasche ist bald leer, aber da meine Kopfhaut gerade ganz gut ist, werde ich wohl erst wieder nächsten Winter eine neue Flasche kaufen müssen. Für mich ist das Haarwasser eines der besten Entdeckungen des letzten Jahres gewesen!

      • beautyjagd sagt:

        Wow, wenn du es als beste Entdeckung bezeichnest, muss es wirklich gut sein! Ich habe auch gehört, dass es Volumen geben und für kurze Haare sogar als Stylingmittel funktionieren soll. Nach euren Aussagen interessiert es mich jetzt noch mehr 🙂 .

      • Anajana sagt:

        Für mich war das Haarwasser vor 2 (?) Jahren auch DIE Entdeckung schlechthin. Nichts beruhigt meine Kopfhaut so schnell. Die Idee den Sprühkopf vom Tonikum zu nehmen, ist super. Bin ich noch gar nicht drauf gekommen. 😐

        Ich nehm das Haarwasser auch schon mal als eine Art Festiger. Ich hab ziemlich dicke, total glatte Haare und wenn ich etwas Form reinbringen und keinen Schaumfestiger nutzen will, dann nehm ich das Haarwasser.

  • Roxy sagt:

    Ich bin mit dem Haaröl von Weleda sehr zufrieden. Ich massiere es auch gerne in die Kopfhaut ein.
    Das Öl von Alverde teste ich momentan auch und bisher finde ich es eigentlich ganz in Ordnung. Ich gebe es allerdings nur in die Längen.

    Hast du mal Lavaerde als Shampooersatz ausprobiert?

    • beautyjagd sagt:

      Stimmt, von Weleda gibt es ja auch ein Haaröl!
      Meine Haare wasche ich normalerweise mit einem Shampoo mit Zuckertensiden (also NK). Zwischendurch kommt manchmal Lavaerde zum Einsatz. Konsequent habe ich das Waschen mit der Erde aber noch nicht durchgeführt, weil ich den Eindruck hatte, dass meine Haare damit nicht so sauber wurden (Kommt aber wahrscheinlich auch auf die Art der Lavaerde an).

  • wasmachtheli sagt:

    Ich hatte vor einem Jahr auch mal dasselbe Problem mit zickiger Kopfthaut, die sogar leicht schuppte.
    Ich habe mir dann von meiner Mutter Bio-Sesamöl auf die Kopfhaut massieren lassen (ging einfacher, wenn es ein anderer für einen macht). Das wirkte sehr gut, aber es roch leider nicht besonders. Es lies sich auch eher schlecht auswaschen.

    Meiner Kopfhaut ging es nach den Ölbehandlungen auf alle Fälle besser, aber ich würde beim nächsten Mal doch eher zu „echten“ Haarölen wie Du sie hier vorgestellt hast greifen als nur zu Sesamöl.

    • beautyjagd sagt:

      Das Öl von Khadi basiert ja auch auf Sesamöl, nur hat es eben noch ein paar pflanzliche Wirkstoffe drin. Deine Idee kommt dem doch schon ganz nah! Das mit dem Auswaschen ist dann immer nicht so schön, meist mache ich zwei Waschgänge, bei denen ich jeweils nur wenig Shampoo verwende.

  • Leni sagt:

    Ich habe das Haaröl “Olixir” aus der nature Bio-Linie von ähäm L’oreal Professionnel. Mir gefällt der Lavendelgeruch und die Pflegewirkung. Hauptöl ist Olivenöl, gemischt mit Arganöl und Lavendelöl. Ich nutze es nicht als Leave-in Treatment sondern wasche es immer aus, die Einwirkzeit variiert je nachdem wieviel Zeit ich eben hab.
    Das einzig negative für meine Belange ist die Dosierung. Man nutzt einen Pumpspender und schon ein Stoss ist mir zu viel (Kurzhaarschnitt, feines Haar). Naja, aber ansonsten werde ich weiterhin Öle zur Pflege der Haare und Kopfhaut nutzen. Ich hab auch überlegt ob man das Öl einfach zu einer Spülung oder Kur o.ä. direkt hinzugeben sollte?!

    • beautyjagd sagt:

      Von Olixir habe ich auch schon gehört, es soll ja auch relativ dünnflüssig sein. Ich habe damit keine Erfahrung, aber wahrscheinlich ist es gut möglich, die Kur/Spülung damit aufzumöbeln.

  • Julia sagt:

    Hab zuerst mit dem Gedanken gespielt mir das Haaröl von Dr. Hauschka zu kaufen, aber dann zur günstigen Variante von Alverde gegriffen. Mag es eigentlch ganz gerne, hab aber auch keinen direkten Vergeich 🙂

  • Jana sagt:

    Ich habe noch nie daran gedacht, ein Haaröl anstatt in die Spitzen (die ja eh tot sind) mal auf die Kopfhaut zu geben. Das werde ich beim nächsten Waschgang mal mit meinem Karitéhaaröl von Lovéa versuchen.

    Weißt du, was mein nervigstes Haarproblem ist? Meine Haare sind trocken und fetten am Ansatz für mich immer noch zu viel nach. Ich komme zwar mittlerweile mit zwei bis max. drei Haarwäschen in der Woche aus dank Puder. Aber es nervt mich *grrrr*. Nun kam mir der Gedanke, wenn es ein Hauschka Gesichtsöl gibt, dass die Fettproduktion reguliert, weil es eben… fettig ist, warum dann nicht auch in den Haaren? Hast du da bei dir einen Effekt bemerkt, fettet deine Kopfhaut weniger nach mit dem Öl?

    • beautyjagd sagt:

      Genau diesen Gedanken hatte ich auch schon! Richtig testen konnte ich es ja nicht, weil meine Kopfhaut ja von selbst auf einmal trocken wurde. Aber sobald sie wieder mehr das fetten anfängt, werde ich das auf jeden Fall mal testen!

  • Klara sagt:

    sehr spannend…. auf Wolkenseife hab ich ja schon von Haarölen gelesen- gottseidank hab ich gar keine Probleme mit trockener Kopfhaut oder trockenen Spitzen; nehmt Ihr das Öl statt einer Haarspülung? ja, ich oute mich, da bin ich komplett Baby, was Haarpflege angeht, bei mir funktionukkelt die Haarseife von Wolkenseifen so super und danach noch Haarspülung basic von Lavera und gut is – nur bin ich natürlich jetzt neugierig geworden. also: Öl statt Spülung?

    • Anajana sagt:

      Bei meinen kurzen Haaren verwende ich es vor der Haarwäsche, lasse es mindestens 30 min. einwirken und wasche es dann beim Haare waschen raus. Ich könnte mir vorstellen, dass man es sparsam dosiert in die Haarspitzen oder bei sehr trockenen Haaren auch in die Längen geben kann, nach dem Waschen und Trocknen.

    • Caro sagt:

      huhu, Klara, ich habe ein Haaröl von Wolkenseifen und benutze das auch statt einer Spülung (die Haarseife von denen benutze ich auch-hihi). Ich hab lange, eher dicke Haare, die etwas zum Fliegen neigen. Allerdings werden die Haare schnell strähnig, wenn man zu viel Öl nimmt. Deshalb benutze ich das vor dem Waschen. Einmassieren, beim Joggen/Schlafen einwirken lassen, Haare waschen, freuen 🙂

      • Klara sagt:

        liebe Caro, vielen Dank! live-Berichte sind halt immer die Besten! *g* dann werd ich mal schauen, ob ich mich traue, die Spülung wegzulassen und stattdessen zu ölen… es klingt sehr verlockend!
        @Anajana, Dir auch lieben Dank! also wenn Ihr so gute Erfahrungen damit habt 😉

  • Öl in den Spitzen kenne ich, habe ich ja gerade eben oben geschrieben, dass ich da immer 100% reines Kokosöl verwendeb(ja, auch wieder sowas, was ich aus Thailand angeschleppt habe). Dummerweise war es in Thailand in der Flasche natürlich flüssig bei den dortigen Temperaturen. In D angekommen, war ich etwas erschrocken, hier ist es nämlich fest, weil einfach zu kalt*lol* Ich kratze jetzt immer ein wenig mit einem Spatel aus der Flasche oder erwärme mir etwas davon und fülle es um.

    Haaröle auf die Kopfhaut zu geben klingt interessant, da ich auch öfters so Kopfhautjucken habe und mich dann totkratzen könnte. Im Moment geht es ja wieder. Ich stelle mir das auf jeden Fall sehr pflegend für die Kopfhaut vor. Kann man es auch über Nacht einwirken lassen?

    • Anajana sagt:

      Über Nacht habe ich das Öl noch nicht einwirken lassen. Bei akuten Fällen trag ich das Haarwasser vor’m Schlafen auf. Natürlich seh ich dann morgens aus, als hätt ich mit dem Finger in der Steckdose geschlafen, aber da ich die Haare eh morgens wasche ist das dann egal. 😉 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Auf der Packung von Khadi steht, dass man das Öl auch über Nacht drauf lassen kann.

  • Milena sagt:

    Öl ♥
    ich benutze es äußerst gern. Meine Haare sind relativ lang und gleichzeitig sehr fein (Mein Freund sagt immer, wie Federn), da muss ich natürlich mit der Dosierung aufpassen. Aber eine Fingerspitze Kokosöl aus dem Bioladen für den Tag (Am liebsten flechte ich mir da einen Zopf und fahre mit dem Öl darüber, das glänzt schön und kann in Ruhe einziehen) und kaltgepresstes Bioolivenöl als Kur über Nacht vor dem Waschen mag ich besonders gern.
    Abgesehen davon hab ich hier noch Macadamianussöl, das duftet lecker *mjum*, ist mir aber meist zu schwer. Im Sommer am (im!) Meer hat es sich aber bewährt. Von Khadi hab ich auch ein Öl, nicht das, was du, glaub ich, sondern eins gegen Haarausfall. Damals, als ich welchen hatte, hat es auch tatsächlich geholfen. Mein Freund hat im Gegensatz zu mir Kringellöckchen und er findet Öl auch echt gut zum Stylen und für seine trockenen Spitzen 😉

    Aber das von Hauschka muss ich dringend probieren, das mit dem Glanz ist zu verlockend. Und Neem ist echt ein toller Inhaltsstoff. Das passende Haarwasser steht auch auf meiner Liste 😉

    Hach.

    Liebe Grüße

    • beautyjagd sagt:

      Ich muss auch zugeben, dass ich immer mehr Lust auf die Verwendung von Ölen habe. Sowohl im Gesicht als auch am Körper und nun auch auf dem Kopf 🙂 .

  • Milena sagt:

    Ich auch 🙂
    Manchmal finde ich eine Creme für den Körper aber schöner, einfach weil ich dann einfach etwas greifen kann, also, weil so eine Creme einfach mehr Substanz, wenn man verstehen kann was ich meine. Außerdem ist so eine Kombination von vielen schönen Incis ja auch eine schöne Sache.

  • Nela sagt:

    Ich mag sehr gerne das Brokkolisamenöl von Wolkenseifen für die Haarspitzen, aber wirklich nur ganz wenig. Damit sehen sie schön gepflegt und gebändigt aus, aber nicht strähnig.

    Für die Kopfhaut habe ich noch keine Öle ausprobiert, habe eher fettigen Ansatz und wasche doch viel zu häufig. Lavaerde habe ich auch schon ein paar mal versucht, mag aber das Haargefühl danach nicht so gerne.

  • Ana sagt:

    Ich habe früher auch regelmäßig meine Kopfhaut (u. Haar) geölt und tue es heute auch noch sehr gerne.
    Sehr gute Erfahrungen habe ich mit Shampoo-Seife gemacht. Seid ich diese benutze, habe ich keine Kopfhautprobleme mehr. Die Seifen haben bei mir Wunder bewirkt! Denn sonst hatte ich immer wiederkehrende Probleme mit Juckreiz, Trockenheit und Schuppen.
    Am besten hat mir bisher das Seiden-Shampoo gefallen, aber ich teste fleißig weiter 😉

    • beautyjagd sagt:

      Von welcher Marke stammen denn deine Shampoo-Seifen, die du empfiehlst? Von „Just for you“, über du die mal geschrieben hast?

      • Ana sagt:

        Mit der „Just vor You“ war ich ja nicht so glücklich, die habe ich von den Pflegeseifen.
        Das „Seiden-Shampoo“ habe ich von alles-schoene-dinge.de. Diese ist erst ab 18.03 wieder erhältlich. Macht bei mir die schönsten Haare und ich liebe den Duft!

      • beautyjagd sagt:

        Danke für die Antwort 🙂 Sieht ganz danach aus, dass ich eine davon testen werde!

  • Fayet sagt:

    Haaröl! Das klingt so dekadent.. Ich bin mit einer scheußlichen Kopfhaut geschlagen, die gewohnheitsmäßig juckt und schuppt. Auf die Idee mit dem Öl bin ich noch nie gekommen. Ich massiere immer im Winter vor dem Schlafengehen eine gute Portion Handcreme in die Kopfhaut ein, schlafe, und wasche am nächsten Morgen dann alles wieder raus. Glücklicherweise habe ich sehr trockenes Haar, das sich über eine Extraportion Pflege auch sehr freut. Aloe Vera Gel funktioniert auch sehr gut für diesen Zweck, meistens nehme ich aber einfach die Handcreme, die ich gerade im Gebrauch habe. Die MG Camille – die ihren Testlauf übrigens trotz des gräßlichen Geruchs mit Bravour bestanden hat und jetzt heißgeliebt ist – eigenet sich hervorragend dafür, muss aber mit etwas Enthusiasmus in die Kopfhaut eingearbeitet werden.

    ..aber vielleicht probiere ich nächsten Winter doch mal ein Haaröl.. ein bißchen Luxus soll man sich ja gönne.

    • beautyjagd sagt:

      Das freut mich, dass sich die Handcreme bewiesen hat, und das, obwohl du den Geruch nicht magst. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, die Handcreme für den Kopf zu verwenden – aber warum eigentlich nicht? Scheint ja bei dir gut zu klappen 🙂 !

  • Tanja sagt:

    Die Haarseifen von Alles-schöne-Dinge kann ich auch mehr als empfehlen und habe mir gerade wieder Nachschub geordert 🙂

    Solltest du dort welche probieren sollen, teste am besten verschiedene Basisöle (Olive, Kokos, Babassu etc.); habe von einigen gehört dass sie z.B. Kokosöl als Hauptzutat nicht so vertragen aber andere dann umso mehr.. Die Shop-Besitzerin ist auch supernett und schickt auch jedesmal mehrere (!) Goodies zum testen mit. Man kann dabei sogar nach einer bestimmten Seife als Beigabe fragen!

    Zum eigentlichen Thema 🙂 – bei mir ist gerade Brokkolisamenöl eingezogen das ich vorrangig für die Pflege der Längen verwenden möchte. Dein Post hat mich jedoch inspiriert und ich werde es auch mal auf der Kopfhaut testen. Im besten Fall fetten sie damit auch weniger nach, sodass ich nicht alle 1,5 bzw. 2 Tage waschen muss.. Vielen Dank für deinen ausführlichen Testbericht!

    • beautyjagd sagt:

      Bei Alles-schöne-Dinge habe ich mich heute schon umgesehen. Jana von Oui ca me plait hat ja auch schon einiges aus dem Laden gekauft, er ist mir also nicht ganz fremd 😉 . Danke für deine Tipps – und ich höre hier von allen ständig Brokkolisamenöl, das scheint ja wirklich beliebt zu sein.

  • Angi sagt:

    Ich liebe Öle für die Kopfhaut. Ich verwende schon seit längerem regelmäßig das Balsam od. Amla Haaröl von Khadi od. Sesamöl von Primavera. Ich gönne mir mind. einmal pro Monat (momentan wöchentlich) eine Kopfhautölsession mit Massage. Seit dem habe ich keine Probleme mehr mit meiner zickigen Kopfhaut und meine Haare glänzen wie blöde (ohne fettig od. strähnig auszusehen). In den Längen hingegen vertragen meine Haare kein Öl, davon werden sie lustigerweise trocken und spröde, unabhängig davon welches Öl ich verwende. Mittlerweile nutze ich für meine Längen überhaupt keine Extraprodukte mehr und sie sind gesund und splissfrei wie nie zuvor.

    An das Joghurtexperiment habe ich mich im übrigen auch vor Jahren herangewagt, als ich darüber in einem Forum gelesen habe. Bei mir wurden die Haare ebenfalls staubtrocken und verfilzten total. Kann ich somit auch nicht empfehlen. 😉

    • beautyjagd sagt:

      Oh, gut dass ich mir das Experiment mit dem Joghurt erspart habe! Ich mag die Ölkuren mittlerweile auch richtig gern, jetzt bräuchte ich nur noch jemanden, der freiwillig die Massage übernimmt 😉 .

  • AD sagt:

    Ich muss mal meinen Freund überreden, mir die Kopfhaut zu massieren 😉 Ist doch gleich viel besser, als wenn man das bei dich selbst machen muss…
    Ich hab mir gestern direkt mal das Neem Haarwasser von Dr. Hauschka geholt nachdem ich weiter oben gelesen hab, wie toll das wirkt. Heute morgen hab ich es schon benutzt und nun warte ich mal ab. Bis jetzt hat noch nicht gejuckt.

    An Haaröl habe ich bisher nur das Kokosöl von Logona, bei diesem bin ich mir nicht ganz so sicher, wie hochwertig das ist. Aber der Duft…!! 🙂

  • Margit sagt:

    Hallo Julie,

    hast Du auch schon mal Amla Haaröl verwendet oder ein Shampoo von Khadi? Es soll gegen graue Haare wirken, aber ich kenne leider niemanden der es schon einmal verwendet hat. Ich habe leider einige farblose Haare, kann aber auf Grunde einer Allergie nicht färben.

    Einen lieben Gruß sendet Dir
    Margit

    • beautyjagd sagt:

      Als ich die neuen Shampoos von Bioturm vorgestellt habe, haben Leserinnen auch von ihren Erfahrungen mit den Amla-Produkten von Khadi berichtet: http://beautyjagd.de/2014/08/11/neue-shampoos-von-bioturm/ (ungefähr in der Mitte der Kommentare, einfach runterscrollen). ich selbst hab damit noch keine Erfahrung, noch sind meine Haare dunkelblond 🙂

      • Margit sagt:

        Hallo Julie,

        vielen Dank für den Hinweis. Ich habe gleich mal in diesem Thread gelesen und habe jetzt mal das Amla Haaröl bei der Naturdrogerie bestellt. Ich bin schon mal gespannt, ob es etwas helfen wird. Gerade an den Schläfen habe ich viele farblose Haare. Vielleicht kann das Öl da etwas Abhilfe schaffen. Kennst Du eigentlich ein Shampoo ohne Tenside?
        Dein Blog ist super, er hat mir schon oft geholfen und neue Erkenntnisse gebracht.
        Liebe Grüße
        Margit

      • beautyjagd sagt:

        Ganz ohne Tenside, da bleiben dann eigentlich nur noch Produkte mit Tonerde – denn auch klassische Seifen sind ja letztlich Tenside, die Fett, Schmutz und Wasser verbinden. Hast Du denn mal ein Shampoo mit Erde probiert? Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber manche mögen es – ich setze es gelegentlich ein und komme gut damit zurecht. Entweder die Rhassoulerde von Alva selbst anmischen, oder aber die fertige Paste von Alva kaufen. Die Erden von Logona reinigen mir nicht stark genug, manche kommen aber mit der braunen Erde von Logona zurecht. Außerdem gibt es noch die pulvrigen Shampoos von Eliah Sahil, da werden Erden, Seifenkraut und Shikakai kombiniert.
        Danke für das Komoliment zu meinem Blog *freu*

  • Margit sagt:

    Hallo Julie,

    heute kam schon das Amla Haaröl von Khadi von der Naturdrogerie, dass werde ich am Wochenende mal ausprobieren. Heute habe ich mir aus dem Bioladen die Lavaerde von Alva gekauft und werde morgen mal damit die Haare waschen. Ich habe momentan Probleme mit den Haaren, daher dachte, dass ich am besten nicht jedes Mal die Haare mit einem pflanzlichen Tensid waschen sollte, vielleicht hilft es der Struktur etwas, wenn mal kein Tensid drin ist. Ich bin gespannt, wie es mit der Erde wird.

    Einen lieben Gruß sendet Dir
    Margit

    • beautyjagd sagt:

      Hast Du dir die Lavaerde von Alva in der Tube oder pur gekauft? Lass sie auf jeden Fall etwa 10 Minuten einwirken, damit die Erde zum „Saugen“/Reinigen kommt – das war bei mir der Durchbruch, davor hatte ich nach dem Waschen mit Erde immer klätschige Haare.

  • Nicolas sagt:

    Schade dass du das Weleda Haaroel nicht auch noch getestet hat. Dein Eindruck haette mich interessiert und der Vergleich zum Dr. Hauschka. Wenn ich mal keinen Conditioner da gabe benutze ich gern den Rest meiner Weleda Körperöle der nach dem Einreiben noch an der Hand klebt Im feuchten Haar…
    Das ArnikaMassageöl macht in geringer Dosierung einen ganz guten Job Und riecht zumindestens beruhigend.

    • beautyjagd sagt:

      Ich glaube, zu dem Zeitpunkt meines Tests gab es das Haar-Öl von Weleda noch nicht bzw. wurde überarbeitet. Ich könnte mir aber vorstellen, dass ich es im Winter teste 🙂

      • Nicolas sagt:

        Alles klar, eins zu null für dich 😉
        Wenn man es hochrechnet ist das Neem Öl ja auch günstiger und ich vermute so viel besser kann das Weleda Öl nicht sein. Von daher sicher eine gute Wahl… ich tingel noch etwas drum herum…

  • Eva sagt:

    Von Alterra gibt es seit einer Weile auch ein Haaröl. Hat das schon eine von Euch getestet? Wie ist das Alterra Öl im Vergleich zu dem von Alverde?

    • beautyjagd sagt:

      Ich kenne das Haaröl von Alterra leider nicht, aber ich habe mir gerade mal die INCI rausgesucht: Glycine Soja Oil, Helianthus Annuus Seed Oil, Coco- Caprylate, Prunus Amygdalus Dulcis Oil, Argania Spinosa Kernel Oil, Persea Gratissima Oil, Prunus Armeniaca Kernel Oil, Sesamum Indicum Seed Oil, Tocopherol, Parfum, Limonene, Linalool, Geraniol, Citral. Sie unterscheiden sich gar nicht so sehr von dem Öl von Alverde: Beide basieren auf Sojaöl, danach kommen verarbeitete pflanzliche Öle oder Sonneblumenöl, das sind beides leichte Öle. Könnte mir also vorstellen, dass sie auch von der Wirkung her ähnlich sind…