High End, Körperpflege, Naturkosmetik, Pflegende Kosmetik

Dr. Alkaitis: Organic Nourishing Treatment Oil

Ich mag es, wenn Kosmetikmarken ganz bewusst eine bestimmte Philosophie vertreten. Das übersichtliche Sortiment von Dr. Alkaitis machte auf mich diesen Eindruck, weswegen ich mich sehr gefreut habe, als ich in meiner Tasche von Amazingy das Organic Nourishing Treatment Oil der amerikanischen Marke vorgefunden habe.

Dr. Saulius Alkaitis ist Chemiker und hat sich intensiv mit der Erforschung der medizinischen Wirkung von Pflanzen beschäftigt. Über Jahre hat er zudem die Kosmetika seiner Frau analysiert und kam zu dem Schluss, dass er sich mit nichts davon eincremen würde.

In seiner eigenen Linie verzichtet er deswegen konsequent auf synthetische Inhaltsstoffe, sie kommen auch bei der Konservierung nicht zum Einsatz. Stark weiter verarbeitete Öle lehnt er ab, zudem wird keines der in den Produkten enthaltenen Öle bei der Herstellung höher als Körpertemperatur erhitzt.

Dr. Alkaitis ist überzeugt davon, dass pflanzliche Extrakte nur dann ihre Wirkung entfalten können, wenn sie vollständig (und nicht nur Teile daraus) verwendet werden. Fast alle Zutaten stammen aus kontroliert biologischem Anbau oder aus Wildsammlung.

Das Hautpflege-Sortiment ist übersichtlich gestaltet: Es gibt eine Tages- und eine Nachtcreme sowie eine Augencreme, weiter werden ein Reiniger, ein beruhigendes Gel, ein Serum und zwei Masken (darunter eine Enzym-Maske) angeboten. Das vielfältig einsetzbare Nourishing Treatment Oil ergänzt die Linie.

Die pflegenden Produkte von Dr. Alkaitis werden nicht in unterschiedliche Hauttypen unterteilt. Dem Pflegeplan kann man jedoch entnehmen, welche Anwendung er den diversen Hauttypen empfiehlt.

Die fettfreie Nachtpflege gehört nicht zu seinem Konzept (außer bei der empfindlichen, zu Unreinheiten neigenden Haut, der er nur an jedem zweiten Abend eine Maske mit dem Treatment Oil verordnet). Die Tages- und Nachtcreme würde ich nach der  Philosophie der fettfreien Nachtpflege deswegen eher als reichhaltige und weniger reichhaltige Pflege einsetzen, das Serum und das Gel hingegen sind fettfrei.

In 2012 soll das Sortiment übrigens um ein Shampoo und ein Duschgel erweitert werden. Auf der amerikanischen Homepage habe ich die beiden Produkte schon gefunden, sie könnten mir auch gefallen.

Das Organic Nourishing Treatment Oil kann sowohl im Gesicht, auf der Kopfhaut, im Haar und auf dem Körper verwendet werden. Wie bereits weiter oben erwähnt, empfiehlt Dr. Alkaitis das Öl auch als Ölmaske für Mischhaut oder unreine Haut. Ich habe das Öl nach dem Baden zur Körperpflege und immer wieder zwischendurch als Gesichts- und Handpflege getestet.

Verpackt ist das Treatment Oil in einer konischen grauen Flasche aus Kunststoff mit 120 ml Füllmenge. Sie sieht elegant und hochwertig aus. Unter der Verschlusskappe befindet sich ein Pumpspender, mit dem man das Öl gut dosiert aus der Flasche entnehmen kann:

Das Öl ist gelblich und dünnflüssig, ich habe es gar nicht geschafft habe, einen runden Tropfen davon zu fotografieren 😉 :

Entsprechend leicht lässt sich das Treatment Oil verteilen und zieht schnell ein. Der Duft gefällt mir, er ist blütig, etwas kräuterig und erinnert mich ein bisschen an die Produkte von Belmar.

Über einem Hydrolat habe ich das Öl bei der winterlichen Kälte zuerst als abendliche Ölmaske verwendet, um meine trockenen Hautstellen zu pflegen. Dafür war es mir auf meiner momentan eher trockenen Mischhaut etwas zu wenig reichhaltig, das Öl zog mir zu schnell ein. Genau aus diesem Grund hat es sich als Tagespflege jedoch gut gemacht, was ich ebenfalls getestet habe.

In einigen Reviews im Internet habe ich gelesen, dass das Öl eine beruhigende Wirkung auf unreine Haut hat, die Anwenderinnen waren sehr zufrieden damit. Da ich weiter meine Pflege von SensiSana weiter benutzen möchte, konnte ich das Öl in dieser Hinsicht leider nicht ausführlich genug testen.

Reichlich verschwenderisch komme ich mir vor, wenn ich das Öl nach dem Duschen oder Baden auf dem Körper auftrage. Der Duft ist wunderbar, und dass das Öl so schnell einzieht, ist in diesem Fall sehr praktisch. Auch auf meinen Händen hinterlässt das Öl ein gepflegtes Hautgefühl und keinen fettigen Film.

Die Inhaltsstoffe basieren auf biologisch angebautem Jojobaöl, dazu kommen Johanniskraut und Hagebuttenkernöl sowie eine ganze Reihe an pflanzlichen Extrakten, die meist ebenfalls aus biologischem Anbau stammen:

Eine Flasche des Nourishing Treatment Oil umfasst 120 ml und kostet 79 EUR. Erhältlich ist es bei Amazingy und den weiteren Verkaufsstellen von Dr. Alkaitis.

Mein Fazit: Das Konzept von Dr. Alkaitis ist durchdacht und konsequent umgesetzt, in den Produkten kommen hochwertige Inhaltsstoffe zum Einsatz. Das Nourishing Treatment Oil ist für mich eine luxuriöse Ergänzung zu meiner Hautpflege, das Öl zieht schnell ein und hinterlässt ein sehr gepflegtes Hautgefühl. Wenn nur der hohe Preis nicht wäre…

Habt ihr schon mal von Dr. Alkaitis gehört bzw. gelesen? Wie findet ihr das Konzept? Wofür setzt ihr Öle ein?

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50 thoughts on “Dr. Alkaitis: Organic Nourishing Treatment Oil
  • Milena sagt:

    Wirklich schöne Incis..und ein nettes Konzept. Aber wirklich unersetzlich scheint es mir so auf den ersten Blick nicht. Ich für mich komme da auch gut mit dem Hauschka Gesichtsöl aus. Und 79 € finde ich ehrlich gesagt etwas dekadent. Natürlich, wer sich das als Luxus gönnen mochte, gern 😉 und ich will kein Spielverderber sein, aber wenn ich schon mal so viel Geld übrig habe, dann spende ich es lieber.
    😉
    Lg

    • beautyjagd sagt:

      Ich finde die Preise auch ganz schön happig, die Marke ist definitiv auf Highend ausgelegt. Andererseits gibt es so viele Highend-Produkte (vor allem im Konventionellen Bereich), deren Inhaltsstoffe längst nicht so gut sind, und die auch noch viel teurer sind. Liebe Grüße

    • Floris sagt:

      Alkaitis ist nicht billig. Aber:

      Dr.Hauschka Gesichtsöl 30 ml = 18 euro
      120ml / 30ml = 4

      4 x 18 euro = 72 euro 🙂

      Inhaltsstoffe Dr. Haushka sind viel billiger:

      Auszug aus Wundklee, Aprikosenkernöl, Mandelöl, Erdnussöl, Auszüge aus Karotte und Johanniskraut, Weizenkeimöl, Auszüge aus Ringelblume und Neemblättern, Jojobaöl, Ätherische Öle, Kakaobutter.

      • beautyjagd sagt:

        Gut, ob die Inhaltsstoffe viel billiger sind, weiß ich nicht – aber das Preisniveau ist definitiv ähnlich. Dr. Hauschka ist ja auch nicht gerade günstig 😉 , nur ist die Flaschengröße eben kleiner.

      • Hm, dass die Inhaltsstoffe beim Hauschka Gesichtsöl billiger sein sollen, halte ich für eine gewagte Hypothese. Immerhin ist beim Alkaitis-Öl der Hauptbestandteil Jojobaöl (preiswert). Ohne genaue Mengenangaben lässt sich hier schwer ein Vergleich ziehen. Mal davon abgesehen, dass die vielen Auszüge bei beiden nicht ganz billig sein dürften.

        Ein anderer Aspekt: beim Hauschka-Gesichtsöl handelt es sich um ein Spezialpräparat, dass in geringen Mengen im Gesicht eingesetzt wird. Das Alkaitis-Öl ist laut Beschreibung primär als Körperöl und sekundär als Gesichts- oder Haaröl gedacht. Das erklärt dann auch die relativ große Menge. (Oder verstehe ich die Beschreibung bei Euch falsch?)

        Und um mal bei der Menge zu bleiben: Würde das Hauschka-Gesichtsöl in der gleichen Abfüllmenge angeboten werden (oder umgekehrt das Alkaitis-Öl), sähe es schon ganz anders aus. Was Mengen ausmachen können, kann man bei Hauschka an der Gesichtsmilch sehen. Mengenbereinigt ergeben sich da Unterschiede von über 16 Euro pro 100 ml.

        Und nicht zu vergessen: Glas! Was der Unterschied Glas Plastik ausmacht konnte man bei Primavera sehen. Doppelte Menge mit minimalem Preisaufschlag bei den Bodylotions und das nur, weil man von Glas auf Plastik umgestiegen ist. Trotzdem möchte ich persönlich reines Öl ausschließlich in Glas haben. Kostet eben mehr.

        Ansonsten ist das Ganze ein Äpfel-Birnen-Vergleich. Ich würde auch nicht das Hauschka Gesichtsöl mit den Ölen von Amanprana oder den Sensisana Gesichtsölkapseln oder dem Rosenöl von Living Nature vergleichen. Ganz anderes Konzept und ganz andere Wirkung.

        Ich bleibe bei meiner ursprünglichen Aussage: ein sehr interessantes Produkt mit tollen Inhaltsstoffen. Vielleicht ist die große Menge ein Hindernis (insbesondere angesichts des Preises). Living Nature hat hier z.B. auch Zugeständnisse gemacht und die Mengen für die Gesichtscremes von 100 ml auf 50 ml reduziert. Ich würde an Eurer Stelle dem Hersteller vorschlagen eine kleinere Abfüllung zu produzieren und es mehr als Gesichtspflege statt primär als Körperpflege zu positionieren. Meiner Meinung nach würde das den Interessentenkreis deutlich erweitern. 😉

        Viele liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

  • keimonish sagt:

    WENN ich mir diesen Luxus gönnen würde, dann wäre es aus dem Angebot dieses Öl, weil es vielseitig einsetzbar ist. Ich kenne keine Produkte von dieser Marke. Deshalb Danke fürs vorstellen. Wieder was kennengelernt 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ich hätte mich auch für das Öl entschieden, deswegen passte es super, dass genau das in dem Päckchen drin war. Nach den Recherchen zu Dr. Alkaitis finde ich allerdings das Gel und das Serum auch noch interessant, als fettfreie Nachtpflege.

  • Milena sagt:

    Das stimmt allerdings. Es scheint wohl fast nichts zu geben für was man es nicht benutzen kann. 🙂 Wäre es denn für die Haarspitzen zum Beispiel überhaupt reichhaltig genug?

    • beautyjagd sagt:

      Doch, für die Haarspitzen kann ich es mir gut vorstellen, weil das Öl relativ leicht ist 🙂 . Kommt natürlich auf den Zustand der Haare an 😉 , aber dafür müsste die Reichhaltigkeit meiner Meinung nach auf jeden Fall ausreichen.

  • Liv sagt:

    80 tacken für 120 ml geht an sich noch, wenn man bedenkt das viele öls in 30 ml verpackungen kommen und auch ca. 20E kosten… trotzdem ist es mir zu viel geld auf ein mal… ein serum finde ich allerdings auch sehr ansprechend und das überschauliche assortiment eh. Liefs, liv

    • beautyjagd sagt:

      Das stimmt natürlich auch wieder, 120 ml sind gar nicht so wenig – gerade wenn man es als Gesichtsöl verwendet, kommt man damit lange aus.

  • Julia sagt:

    Ich mag Firmen, bei denen man eine klare Struktur erkennen kann an Pflege und welchen Wirkstoff sie hauptsächlich nutzen für ihre Produkte. Das sollte schon im Vordergrund sein.
    In meiner ersten und letzten Glossybox hatte ich etwas von Dr. Eckstein. Ein Peeling. Fand die Wirkung sehr gut und habe mich auf der Website umgesehen, aber ich konnte keine roten Faden erkennen.

  • Danke für den Artikel. Ich bin ja gerade auf der Suche nach amerikanischer Naturkosmetik. Die Sachen von Alkaitis sind hier etwas billiger, aber immer noch teuer. Aber warum nicht mal in ein hochwertiges Produkt investieren?

  • Hast Du es mal mit einem Amanpranaöl verglichen? Immerhin klingt es so als ob die beiden vergleichbar wären was den vielseitigen Einsatz und die hohe Qualität (Bio-Anteil, schonende Verarbeitung, usw.) anbelangt.

    Eine Sache kann ich aber nicht nachvollziehen: Plastik. Ich meine: ernsthaft? Ein so hochwertiges Öl und dann steckt man es in eine Plastikverpackung? Da finde ich die Philosophie von Amanprana einleuchtender. Die sind so pedantisch, dass sie sogar das Röhrchen des Pumpspenders aus Plastik machen. 😀

    Trotzdem ein interessantes Produkt. Auch wenn ich glaube, dass der deutsche Markt (noch?) nicht reif für so etwas ist.

    Liebe Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    • Argh – ich meinte bei Amanprana natürlich Glas und nicht Plastik:

      „Die sind so pedantisch, dass sie sogar das Röhrchen des Pumpspenders aus _Glas_ machen.“

      Sonst gibt der Satz keinen Sinn. 😉

      Merke: don’t drink and comment!

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Der Vergleich mit Amanprana passt gut, das Öl zieht auch sehr schnell ein, ist hochwertig und nicht gerade billig. Ob der deutsche NK-Markt schon Highend mag, darauf bin ich auch gespannt. Immerhin gibt es ja mittlerweile schon einige Vorstöße in das Segment, z.B. die Xingu-Produkte von Santaverde. Und bei Ölen würde ich auch eine Glaspackung bevorzugen. Zum Verreisen und Mitnehmen ist es so natürlich praktischer. Einen schönen Abend noch 🙂 !

      • Floris sagt:

        Dr. Alkaitis FAQ:

        Glas / WIederverwendbare Materialien

        F: Warum verwenden Sie keine Glasflaschen für Ihre Produkte? Ich dachte immer, rein pflanzliche Inhaltsstoffe müssen in dunklen Behältnissen gelagert werden. Ist dies nicht der beste Weg, um Ihre Produkte „frisch“ zu halten?
        A: Nein, Glas ist mit Fremdstoffen angereichert wie z.B. Blei. Generell ist Glas nicht sicher – weder im Badezimmer, noch in Kosmetiksalons – und die Versandkosten sind unverhältnismäßig hoch.Beachten Sie: alle unsere Verpackungen sind wiederverwertbar.

      • Blei im Glas? Also es geht durchaus auch ohne. 😉

        Natürlich stimme ich überein: Produktions- und Transportaufwand sind bei Glas sehr hoch. Andererseits muss man bei Plastik auf die Weichmacher achten. Viele NK-Firmen benutzen mittlerweile Kreise als Weichmacherersatz (super!). Da habe ich bei Alkaitis nichts gefunden!?

        Trotzdem mag ich Öl lieber in Glas und Amanprana schreibt auch sehr schön wo die Vorteile liegen: http://www.noble-house.tk/html/duits/Tagesoel_Amanprana/Vorteile_Eigenschaften_Tagesoel_Korperoel_Massageoel.htm

        Ich denke da muss jeder für sich selbst entscheiden was man besser findet.

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

  • Andreea sagt:

    Wow, 79 Euro sind hart auf einmal. Dafür gehe ich lieber zur Kosmetik; teure Produkte sind zwar nicht verkehrt aber mir hat es mehr gebracht 🙂 Massage und Entspannung haben zumindest eine nachhaltigere Wirkung meine ich.

  • Hallo liebe Beautyjagd, dein Post passt super zu meinem von gestern, ich habe über 2-Phasen-Ölreinigung geschrieben (mit Khadi) 🙂
    Ich habe Dr. Alkaitis noch nicht ausprobiert, klingen tut alles sehr verlockend! 🙂
    Super Bestandteile, auf den ersten Blick habe ich kein Erdnussöl (wie bei Hauschka) gesehen, alleine das würde für mich der Grund zum Kauf sein!
    Ich finde dass man Hauschka-Öl mit diesem nicht vergleichen kann, dieses hier hat viel mehr wertvolle Bestandteile! Ich habe so was wie eine persönliche Abneigung gegen Hauschka-Produkte (bitte nicht mit Steinen werfen :-)) Fast jedes Produkt von Hauschka enthält Erdnussöl, gegen den ich allergisch bin…. Demnach bekomme ich fast von jeden Hauschkaprodukt verstopfte Poren und Hautausschlag :-((( Erdnüsse kann ich übrigens essen!!! Aber die Haut reagiert allergisch…

    • Die Steine liegen schon bereit …

      Spaß beiseite. Zum Glück sind wir alle nicht gleichgeschaltet. 🙂
      Und wenn Du ja schon weißt, dass es am Erdnussöl liegt, dann ist das doch super. Viele wissen gar nicht warum oder auf was sie genau reagieren. Es ist ja zum Glück kein Muss Hauschka zu verwenden. 😀

      Ich finde es übrigens gut, dass Du auf Deinem Blog die Erkenntnis verbreitest, dass eine gestörte Talgproduktion von den falschen (tensidbasierten) Reinigungsprodukten negativ beeinflusst werden kann. Viele Leute finden es immer noch unverständlich, wenn man Ihnen eine fettige Reinigung oder Creme (z.B. MG Salvia Cream) für unreine Haut empfiehlt. Da finde ich jedes bisschen Aufklärung sehr wichtig.

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • Anna sagt:

        🙂 Liebe Naturdrogerie, vielen Dank! Mein Weg zu dieser Erkenntnis (und zur Naturkosmetik auch) war leider sehr lang, aber jetzt freue ich mich, wenn ich anderen helfen kann!

        ja, das mit Hauschka tut mir auch Leid! Ich denke auch nicht dass sie die Rezepturen ändern werden, ist auch nicht so schlimm, Gott sei dank gibt es andere Firmen, die ohne Erdnussöl herstellen 🙂

        Du hast so viele schöne Sachen im Sortiment… geh mich mal umsehen! 🙂 Nächste Bestellung kommb bald! 🙂

      • Vamp sagt:

        Ich möchte durch euch alle (ihr seid Schuld ;)) auch langsam auf Reinigungsmilch umsteigen. Früher fand ich sie nicht reinigend genug, heute möchte ich lieber etwas sanfteres, leicht rückfettendes zur Gesichtsreinigung benutzen. Noch habe ich genug Produkte zum Aufbrauchen da, dann werde ich mich ans Selbermachen wagen, mal sehen, wie es klappt. 😉

    • beautyjagd sagt:

      Ich vertrage Erdnussöl glücklicherweise gut. Erst kürzlich hat jemand hier geschrieben (ich glaube, es war Die Naturdrogerie), dass Dr. Hauschka immer weniger auf Erdnussöl setzen will.

      • Hauschka hat das Erdnussöl aus den Körperölen genommen, da es nicht mehr möglich war dieses in so großer Menge in gentechnisch unveränderter (bzw. unkontaminierter) Form zu bekommen. Kleinere Mengen dürften wohl noch machbar sein. Ich denke auch nicht, dass Wala zu viel an bewährten Rezepturen ändern möchte.

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Ah, danke 🙂 , das hatte ich nicht mehr so genau im Kopf!

  • Ingy sagt:

    In Holland sagen wir immer, Mann kann kein Apfel mit Birne vergleichen, so siehe ich es auch mit dr. alkaitis Produkte. Von Preis aus ist dr. Alkaitis am erste Blick vielleicht teuer, aber es ist nicht ein Marketing Trick um die High-end Markt zu bedienen (sonst hatte er zb mehr Pflegeprodukte für alle Hauttype entwickeln können) Dr. Alkaitis hat die einzigartige dr. Alkaitis-Hautpflegeserie ursprünglich für seine Ehefrau gedacht: Im Laufe der Jahre hat seine Frau eine Vielzahl an Hautpflegeprodukten mit nach Hause gebracht, sogar aus Bioläden, und ihn immer wieder um seine Meinung gebeten. Sein Kommentar dazu war stets: „Ich würde das nicht auf meine Haut tun.“ Und eines Tages fügte Dr. Alkaitis hinzu, er werde ihr Produkte herstellen, für die ihre Haut ihr ewig dankbar sein wird. Sein Herstellungsprozess ist halt so einzigartig, dass es ein bisschen mehr kostet, aber du brauchst nur wenig von die Produkte, weil die so super konzentriert sind… Ich bin aber auch von Meinung das die Öl vielleicht in eine kleinere Flasche angeboten werden konnte, 50ml reicht schon super 🙂 Ich werde es vorschlagen!

    Hier noch mal kurz ein paar interessante dr. Alkaitis Fakten:
    – Alle Produkte sind biologisch aktiv, ohne Wasser und deswegen super konzentriert.
    – Nur ganze, lebendige, unversehrte Pflanzen, keine Inhaltsstoffe „pflanzlicher Abstammung“, GMOs (genetisch veränderte Organismen), Trans-Fette (die für den Körper schwer zu verarbeiten sind), synthetische Stoffe oder Chemikalien.
    – Sie verwenden ausschließlich qualitativ hochwertigen, organischen Alkohol aus Trauben, der sogar trinkbar ist, aber besser, dein Gin & Vodka sind nicht zertifiziert. Auch die Arbeitsflachen werden mit diesem trinkbaren Alkohol saubergemacht.
    – Alle Extrakte und Produkte werden durch dr. Alkaitis selbst hergestellt – damit sichergestellt wird, dass sie nur „lebendige“ Bestandteile enthalten und werden bei der Verarbeitung bis höchstens Zimmer- bzw. Körpertemperatur erhitzt, um das therapeutische Potential zu maximieren. Zum Beispiel die Seifebasis für den Reiniger reift mehr als sechs Monate.
    – Durch die „lebendige“ Komplexität in ihrer Zusammensetzungen agieren alle Produkte wie Adaptogene für die Haut, das heisst, dass sie sich dem Hauttyp individuell anpassen und so die Haut wieder ins Gleichgewicht bringen. Universell einsetzbar für alle Hauttypen.
    – Alle Zutaten sind essbar. Dr. Alkaitis arbeitet immer konsequent und nach strengen Regeln unter dem Motto „Wenn man es nicht essen kann, tun Sie es nicht auf Ihre Haut!“

    Ich werde dr. Alkaitis Empfehlen für Menschen mit trockener, reifen, unreinen und (sehr) sensitiven Haut. Bist du gesegnet mit ein gute problemlose Haut, dann gibt es definitiv mehr Wahlmöglichkeiten in Sache Naturkosmetik, dann kann man sogar mit Kalt-gepresste Kokos-Öl richtig viel spass machen 😉

  • Vamp sagt:

    Für diesen Preis würde ich es mir lieber selbst machen. 😉
    Wenn ich schon bei diesem Thema bin. Ich werde versuchen ein Haarwasser und ein Haaröl selbst zusammen zu mischen, hoffentlich klappt das mit der Zusammensetzung. Die Inspiration dazu habe ich von deinem Haaröl-Post und den dortigen Kommentaren. 😉
    Liebe Grüße

    • beautyjagd sagt:

      Das Selbstmachen stelle ich mir im Fall des Treatment Oils aber kompliziert vor, denn die ganzen Pflanzenextrakte sind ja aufwändig zu beschaffen. Viel Spaß aber beim Experimentieren mit dem Haaröl und Haarwasser 🙂 !

      • Aglaja sagt:

        Hallo ihr Lieben,

        ich bin gerade, waehrend meiner verzweifelten Suche nach Hilfe fuer meine Haut, auf diese Seite gestoßen und bin begeistert. So begeistert, dass es nun schon 1h nachts ist und ich immer noch lese und lese und lese…
        Dennoch habe ich immer noch ein Anliegen fuer das ich noch keine Lösung habe… Vielleicht koennt ihr mir helfen…
        Ich habe eine extrem feuchtigkeitsarme Mischhaut, die zum Glanz in der T-Zone neigt. Jahrelang habe ich mich durch alle Marken der Kosmetikindustrie durchprobiert (keine Naturkosmetik) in der Hoffnung ein Produkt zu finden, bei dem sich meine Haut schoen durchfeuchtet anfuehlt und nicht fettig glaenzt. Leider habe ich dieses Produkt nicht gefunden. Ganz im Gegenteil, ich hatte irgendwann das Gefuehl, dass meine Haut sogar richtig ledrig geworden ist und keine Pflege mehr aufnehmen kann. Ich warf alle meine Tiegelchen in den Muell und begann mich mit Naturkosmetik auseinanderzusetzen. Vielleicht habe ich das nicht gruendlich genug gemacht, denn jetzt habe ich ein weiteres Problem mit meiner Haut. Ich habe am 1. Maerz 2012 beschlossen NICHTS „Unnatuerliches“ mehr auf meine Haut zu lassen. Mit „Unnatuerlich“ definiere ich jegliche Gele, Lotions, Cremes die im Tiegel lange haltbar sind. Ich denke einfach, dass es nicht „natuerlich“ sein kann, wenn es sich ueber ein Jahr haelt. So habe ich mich also fuer die taegliche Gesichtspflege mit rein pflanzlicher Olivenoelseife, Hydrolat (Hamamis, Orange, Myrthe, Citrose) und Ölen (benutze abwechselnd Traubenkernöl, Arganöl, Mandelöl und Jojobaöl) entschieden. Meinen Fettglanz habe ich nun in den Griff bekommen, aber leider ist meine Haut nun extrem trocken!!! ;-( Was mache ich falsch? Heute morgen und abend habe ich das Öl sogar weggelassen und nur Hydrolat benutzt, doch meine Haut spannt weiter… ;-( Ich bin so verzweifelt… Wuerde jedoch gern bei diesen Naturprodukten bleiben, da sich meine Haut trotz des Trockenheitsgefuehls beim Waschen extrem weich anfuehlt… So weich hat sie sich beim Benutzen von all meinen DM oder Douglas Tiegelchen nicht angefuehlt… Was soll ich tun? Ich habe hier in mehreren Posts etwas von einer Rosencreme gelesen… Aber diese hat doch bestimmt „künstliche“ INCIs oder? Ich hoffe, ihr koennt mir helfen… Bin wirklich verzweifelt!!! Vielen Dank jetzt schon fuer Eure Antworten!
        Aglaja

      • beautyjagd sagt:

        Hallo Aglayja, herzlich willkommen 🙂 ! Ich bin gerade in Paris unterwegs und habe deswegen leider keine Zeit für eine ausführliche Antwort.

        Spontan ist mir aber in den Kopf gekommen, dass die Olivenölseife für deine Haut vielleicht zu wenig rückfettend ist – oder du zuviel davon verwendest oder sie zu oft einsetzt? Ich reinige mein Gesicht mit einer Reinigungsmilch von Sensisana (ohne Tenside!) nur am Abend, morgens darf nur Wasser ran.

        Eine andere Idee könnte sein, dass deine Haut mehr Feuchtigkeit benötigt – trägst du das Öl trocken auf die Haut auf oder mit etwas Hydrolat drunter? Dr. Hauschka empfiehlt den dauerhaften Einsatz von Öl im Gesicht übrigens nur bei fettiger Haut. Überhaupt könnte ich mir vorstellen, dass du vielleicht eine Hautkur von Dr. Hauschka ausprobieren könntest, die hilft gut bei trockener Haut. Nachts sollte man nach dieser Philosophie sowieso besser kein fetthaltiges Produkt verwenden.

        Bestimmt hast du auf dem Blog dazu schon einiges gelesen, auch die Kommentare kann ich dir nur ans Herz legen, darin befinden sich oft wertvolle Hinweise. Im Post zu meiner Pflegeumstellung 2 hat die Naturdrogerie vor einigen Tagen sehr interessante und ausführliche Aspekte der Hautpflege beschrieben (auch wenn der Fall etwas anders als deiner liegt.)

        Hoffentlich sind in meiner Antwort einige Anregungen für dich drin 🙂 ! Liebe Grüße

      • Hallo Aglaja,

        stimmt: hier gibt es viel zu lesen. 🙂

        Beautyjagd hat schon ein paar wichtige Aspekte angesprochen. Zu jedem Öl (und auch jeder Creme) gehört ordentlich Feuchtigkeit dazu. Also immer erst mal Hydrolat/Tonikum/… auftragen und dann erst den Schützt für den Tag.

        Abends fettfrei ist vielleicht anfangs gewöhnungsbedürftig, ich kann es aber nur empfehlen. Insbesondere trockene Haut profitiert davon langfristig. Auf jeden Fall mit einer Hauschka Hautkur einsteigen. So bekommt die Haut die richtigen „Informationen“. (Ich klinge in der Beziehung wohl schon wie eine gesprungene Schallplatte. 😉 )

        Und dann kommen wir auch schon zum allerwichtigsten Punkt: die richtige Reinigung. Es ist kein Geheimnis, dass ich von der Reinigung mit Tensiden nichts halte (dazu zählen auch alle Seifen). Gerade bei täglicher Anwendung (also morgens und abends) wird der Haut das völlig falsche Signal gegeben.

        Eine Reinigungsmilch ist also schon mal eine gute Idee. Alternativ gibt es noch Waschcremes (wie bei Dr.Hauschka) oder auch tensidfreie Reinigungsgels (die ich in diesem Fall aber erst mal ausschließen würde). Wichtig ist auf jeden Fall morgens und abends mit einem solchen Reinigungsprodukt die Haut zu waschen. Nur Wasser reicht einfach nicht.

        Deine Ansichten zum Thema „Unnatürliches“ finde ich sehr gut. Es ist nur konsequent genau wissen zu wollen was man auf die Haut macht. Beim Thema Haltbarkeit muss ich allerdings einwerfen, dass es auch auf rein natürlichem Weg möglich ist eine Creme bis zu drei Jahre (ungeöffnet) haltbar zu machen. Nach dem Öffnen (und insbesondere bei Tiegeln) kann man natürlich nicht unbedingt von einer mehrjährigen Haltbarkeit ausgehen. 😉

        Der Versuch nur mit Ölen an die Sache ranzugehen, kann gut gehen. Aber entweder liegt die Hautreaktion an den falschen Ölen oder der falschen Anwendung. Und bei manchen Leuten funktioniert es einfach nicht nur mit Ölen zu arbeiten.

        Mit falschen Ölen meine ich sowohl die Qualität als auch die Art. Leider wird hier gern mal gespart und Öle aus dem Supermarktregal verwendet. Diese sind aber nicht mit kosmetischen Ölen zu vergleichen und können unschöne Hautreaktionen hervorrufen. Bei der falschen Art (also von welcher Pflanze) ist es leider oft so, dass die Expertise fehlt welches Öl für welchen Hauttyp geeignet ist und welche man zusammen mischt.

        Oft auch vernachlässigt werden ätherische Öle. Diese sind eben nicht nur Duftstoffe, sondern auch Wirkstoff. Bei kosmetischen Behandlungen kommen bei uns z.B. auch ätherische Ölmischungen zum Einsatz, die dann gezielt in ein passendes Trägeröl gegeben werden: zur Gesichtsmassage und zum längeren Einwirken. Ich möchte aber betonen, dass dies bei uns nicht als tägliche Gesichtspflege eingesetzt wird.

        Lange Rede, kurzer Sinn: Kosmetik selbst „herzustellen“ erfordert einiges an Expertise, Geld und Zeit und kann im Zweifel doch nicht mit „fertigen“ Produkten mithalten.

        Und da kommen wir dann auch schon zu den Empfehlungen.

        Ausgehend von dem was Du geschrieben hast (und den Produkten mit denen ich Erfahrung habe), passen die Marken Martina Gebhardt, Sensisana und Amanprana in Sachen Gesichts- und Körperpflege.

        In Martina Gebhardt und Sensisana Produkten kommen keine unnatürlichen Stoffe zum Einsatz. So wird z.B. auch auf Glycerin und sogar Sojalecithin verzichtet. Alls Bestandteile stammen aus bio-dynamischem und biologischem Anbau (mit wenigen Ausnahmen wie etwa Wasser – das gibt es nicht in bio). Die gesamten Inhaltsstoffe lassen sich in deutsch und englisch auf den Seiten von Martina Gebhardt oder bei uns nachlesen.

        Tenside gibt es nicht, aber ansonsten bietet Martina Gebhardt mit den beiden Marken alles ab was das Herz begehrt; von Kopf bis Fuß.
        Da keine Haarwaschprodukte angeboten werden, kann man sich hier bei anderen Marken umsehen. Passen würde z.B. Wascherde, richtiges Bio-Shampoo (Belmar ist hier immer noch _der_ Geheimtipp) oder Seife (Aleppo, Karitébutterseife oder San Floriano Tubenseife fallen mit hier auf Anhieb ein). Aber bitte aufpassen: Seife ist nicht gleich Seife!

        Amanprana stellt keine Cremes oder Lotions her, sondern arbeitet ausschließlich mit Ölen. Die Qualität der Zutaten ist einfach besser. Obwohl ich beispielsweise Mandelöl auch von anderen kenne und diese bestimmt nicht schlecht sind, ist das Mandelöl das Amanprana einsetzt einfach nur fantastisch. Die Amanprana-Öle ziehen sogar auf trockener Haut vollständig ein! Trotzdem empfehle ich den Einsatz auf feuchter Haut.

        Die Produktpalette ist eingeschränkt aber konsequent. Prinzipiell kann man alles mit den angebotenen Ölen abdecken außer Haarewaschen. (Für Empfehlungen, siehe zwei Absätze weiter oben.) Wer die Gesichtsreinigung nur mit Öl aber nicht mag, kann zu einem Reinigungsprodukt einer anderen Firma greifen.

        So – und jetzt muss ich noch mal konkreter Nachhaken. (Bisher war der Text ja nur „Vorgeplänkel“ 😉 ).

        Zunächst hast Du etwas von feuchtigkeitsarmer Haut geschrieben; dann nur noch von trocken. Ist die Haut denn nun auch fettarm?

        Hilfreich wäre auch das (ungefähre) Alter. Eine Mittzwanziger-Haut ist anders als die einer „2mal-Zwanzig-Jährigen“. 🙂

        Oben auch schon mal angesprochen: wir wurden denn die Öle bisher aufgetragen? Auf trockene Haut oder auf feuchte?

        Allgemein passt Jojobaöl (zumindest pur) nicht als Gesichtspflege bei dem Hauttyp, den ich bei Dir herauslese.

        Die genannten Hydrolate hast Du gemischt oder getrennt voneinander verwendet? Die Wirkung der einzelnen Wässer ist teilweise komplett gegensätzlich. Als Haut wüsste ich da nicht, was man von mir erwartet.

        Rosencreme wurden hier (glaube ich) zwei verschiedene besprochen. Die von Dr.Hauschka und die von Martina Gebhardt.

        Dr.Hauschka: http://www.dr.hauschka.de/produkte/gesichtspflege/tagespflege/rosencreme/inhaltsstoffe/

        Der einzige „unnatürliche“ Stoff ist der Zucker-Fettsäureester. Die Rosencreme ist übrigens seit über 40 Jahren mit der gleichen Rezeptur vertreten.

        http://www.martina-gebhardt-naturkosmetik.de/de/produkte/rose-line/

        Auch die „Rose“ Cream gibt es bereits seit über 20 Jahren. Die einzig große Änderung: vor ein paar Jahren wurden alle Produkte demeter-zertifziert.

        Allerdings glaube ich nicht, dass Rose aktuell das richtige ist. Aber dazu brauche ich noch ein paar mehr Infos.

        Viele liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogere

        PS: Das wird schon!
        PPS: Individuelle Beratung gibt’s bei uns auch per Telefon und Email. Dann spamme ich hier nicht alles zu. 😀

      • Vamp sagt:

        Hallo Aglaja 🙂
        Schön, dass du dich für natürliche Pflege entschieden hast.
        Ich schätze, dass dein Konzept leider nicht ganz zu den Bedürfnissen deiner Haut passt und sie sich deswegen verschlimmert hat. Du hast deine Haut ausschließlich mit Ölen gepflegt, habe ich es richtig verstanden? Du möchtest aber etwas Feuchtigkeitsspendendes und Öle können leider deine Haut nur mit Fetten versorgen. Feuchtigkeitsspender sind z.B. Glycerin, D-Panthenol, Harnstoff, Sorbit, … nur diese sind wasserlöslich. Das ist auch der Grund warum wir Menschen Cremes, Lotionen, usw. benutzen, weil wir Fett und Wasser unserer Haut geben möchten.
        Was die Konservierung betrifft: echte Naturkosmetik egal von welchem Unternehmen wird konserviert. Da gibt es verschiedene Stoffe und Methoden, die es ermöglichen. Es ist auch gut so, denn Kosmetik ohne Konservierung hält lediglich nur ein paar Tage, höchstens paar Wochen (so ist es mit fertigen Lebensmittel auch). Naturkosmetik benutzt natürliche Mitteln zum Konservieren, wie z.B. Alkohol, Kaliumsorbat und Mischung von anderen natürlichen Stoffen, die oft als Parfüm deklariert werden. Hingegen die konventionelle Kauf-Produkte (die keine Naturkosmetik sind) werden oft mit fragwürdigen Inhaltsstoffen konserviert wie z.B. mit Parabenen. Mehr zum Thema Konservierung findest du auf http://www.olionatura.de/_basics/konservierung.php?menue=konservierung da steht alles ausführlicher. 😉
        Dein Kommentar wirkt auf mich so, als ob du die Dinge gerne selbst in die Hand nimmst. Falls es so ist habe ich hier zwei Links für dich, da kannst du über Kosmetik zum Selbermachen, verschiedene Rohstoffe, auch Rezepte, Hautfunktionen, Konservierung, etc. lesen.
        http://www.olionatura.de/
        http://www.ruehrkueche.de/
        Und falls du dich doch mehr für gekaufte Naturkosmetik interessieren solltest, dann bist du hier auf Beautyjagd genau richtig. 🙂 Julie zaubert uns hier immer wieder ein neues, faszinierendes Produkt hervor.

        Liebe Grüße

      • @Vamp: Ich kann ja meine Klappe nicht halten …

        Die von Dir genannten „Feuchtigkeitsspender“ (Glycerin, D-Panthenol, Harnstoff, Sorbit) sind genau solche Stoffe die ich eher meiden würde oder (im Falle von Glycerin) nur in geringen Mengen in Cremes dulde. D-Panthenol ist übrigens ein bekannter „Suchtstoff“. Die Haut fühlt sich zwar erst mal zart an, verlangt dann aber in immer kürzeren Abständen nach immer mehr.

        Hyaluronsäure ist auch so ein Beispiel. Die Haut ist durchaus selbst in der Lage diese zu produzieren. Führe ich sie jedoch von außen zu, verlernt sie diese Fähigkeit nach und nach. Eine Creme sollte eher die Eigenproduktion stimulieren.

        Auch in Bezug auf die genannten Konservierungsstoffe muss ich teilweise widersprechen. Martina Gebhardt setzt in ihren Cremes und Lotions keinen Alkohol ein; ebenso wenig Kaliumsorbat. Und in der Sheabutter-Serie kommen nicht mal ätherische Öle zum Einsatz. Die Sachen sind trotzdem haltbar; und zwar ohne Chemie-Kram.

        Ich würde übrigens nicht versuchen Feuchtigkeit primär über Cremes/Lotions zu bekommen. Diese sollten eher dem täglichen Schutz dienen. Feuchtigkeit kommt von den Pflanzenwässen, Tonics, Gelen, Seren. Diese kann man auch mit Ölen kombinieren. Es muss aber passen.

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

  • Aglaja sagt:

    Hallo ihr Lieben,

    da bin ich wieder. 🙂

    Vielen vielen vielen lieben Dank für Eure Antworten. Ich bin Euch wirklich sooooo dankbar!!!
    So, dann versuche ich mal auf alle Euren Anregungen einzugehen und Euch gleichzeitig nochmal meine Situation etwas zu spezifizieren:

    Angefangen habe ich mein Pflegeumstellung mit Hamamelishydrolat (und Ölen). Da ich zuvor jahrelang unter glänzender Haut und erweiterten Poren litt, entschied ich mich für das Hamamelishydrolat, da ihm eine zusammenziehende Wirkung zugeschrieben wird. Die tägliche Anwendung, morgens und abends, sah folgendermaßen aus: Waschen (hier benutze ich abwechselnd meine Olivenölseife, und Kiehls Reinigung „ultra facial cleanser“ und Aesthetico Reinigungsmousse. Ich gebe zu, hier war ich nicht ganz so konsequent was die NK angeht, aber ich wollte die irgendwie nicht auch noch wegschmeißen… 😉 . Weiter ging es mit großzügigem Aufsprühen des Hamameishydrolats ins Gesicht (wollte ja schöööööön viel Feuchtigkeit im Gesicht haben) und anschließend habe ich je ein Tropfen von meinen Ölen (Argan, Traubenkern und Mandel, alle von Primavera) miteinander vermischt und in die Haut einmassiert. Bereits nach wenigen Tagen begann meine Haut sehr trocken zu werden. In diversen Foren habe ich dann gelesen, dass bei einigen das Verwenden von Sheabutter gegen die Trockenheit geholfen hat. Also kaufte ich Sheabutter und schmierte sie morgens und abends als 4. Schritt meiner Pflege ins Gesicht. Leider brachte sie keine Besserung was die Trockenheit angeht, sondern einen richtig heftig unangenehmen Pickelschub. Zumindest ist das meine interpretation. Vielleicht kamen die Pickel auch von der Umstellung an sich. Ich habe die Sheabutter ca.3 Wochen lang benutzt und dann wieder abgesetzt, da sie ihren Zweck nciht erfüllte (Trockenheit war immer noch da!). So habe ich kurzerhand beschlossen dem Hamamelishydrolat die „Schuld“ an der Trockenheit zu geben, aufgrund seiner adstringierenden Wirkung. Und so kam es zu der nächsten Anschaffung: Orangen-, Myrthe-, und Citrosehydrolate. Diese habe ich dann nach Lust und Laune miteinander kombiniert. Ich habe meine Haut nach dem Waschen mit einem Hydrolat besprüht und es in die Haut einziehen lassen. Dann habe ich nochmal eine Portion Hydrolat aufgesprüht und damit die Öle einmassiert. Danach meistens nochmal Hydrolat ins Gesicht gesprüht. Nachdem ich einen Artikel zur ayurvedischen Hautpflege gelesen habe, habe ich angefangen ausschließlich Jojobaöl zu verwenden (dies soll wohl das passende Öl sein bei glänzender und zu Pickeln neigender Haut). Als die Trockenheit auch dann nicht besser wurde, habe ich angefangen die verschiedenen Öle (Traubenkernöl, Arganöl, Mandelöl) einzeln aufzutragen. Doch auch hier keine Veränderung: meine Haut war immer noch trocken. Da ich hier einiges über Dr. Hauschka gelesen habe, habe ich mir gestern ein paar Pröbchen besorgt und heute morgen nach dem Duschen wei gewohnt mein Hydrolat aufgetragen, dann das Tonikum spezial von Dr. Hauschka und die Rosencreme leicht. Ich hatte heute den Tag über das Gefühl, dass meine Haut nicht ganz so trocken ist, jedoch habe ich auf der anderen Seite das Gefühl, dass meine Haut wieder einen Glanzfilm hat. Vielleicht bin ich aber auch schon aufgrund meiner Vergangenheit (ständig hässlicher Speckglanz im Gesicht!!!) derart übersensibel, dass ich Glanz vom natürlichen „Glow“ der Haut nicht unterscheiden kann… Deshalb basiert meine Beschreibung meines Hautbilds heute, nach Verwendung von Dr. Hauschka, eher auf einem Gefühl… Ich habe das Gefühl ich glänze wieder leicht… 🙁

    Nun vielleicht noch etwas zu mir: ich bin 34 Jahre alt. Ich habe mit ca. 20 angefangen pflegende Kosmetik zu benutzen. Anfangs ausschließlich extrem mattierende Präparate, später (so Mitte bis Ende 20) bin ich auf feuchtigkeitsspendende Präparate umgestiegen. Meine Haut Anfang/Mitte 20 war, beruhend auf einer Selbstdiagnose, eine Mischhaut mit recht öliger T-Zone. Vor dem Umstieg auf NK, also bis März dieses Jahres hätte ich meine Haut als extrem feuchtigkeitsarme Mischhaut beschrieben. Mischhaut, da ich in der T-Zone immer noch geglänzt habe. Ich hatte aber dennoch auch immer ein Spannungsgefühl im Gesicht. Auch an den „fettigen“ Stellen. Ich weiß nicht, ob meine Annahme richtig ist, aber ich denke, dass der spätere Zustand meiner Haut (=Glanz + Trockenheit gleichzeitig) darauf zurückzuführen ist, dass diese ganzen künstlichen Cremes einfach nicht in die Haut eindrangen, sondern auf ihr liegen blieben ohne ihr wirklich was Gutes zu tun.

    @Naturdrogerie: Du sagst, du würdest meine Haut aufgrund meiner Beschreibung als trocken einstufen. Ich weiß, du kannst keine Ferndiagnose stellen, dennoch meine Frage: meinst du sie IST wirklich trocken oder WIRD sie zurzeit nur „ausgetrocknet“ durch „falsche“ Pflege? Öle sollen ja bei manchen austrocknend wirken und als Pflege nicht funktionieren… Als fettarm würde ich meine Haut nicht einstufen… Aber da ich wahrscheinlich an einer Fett-Phobie leide aufgrund meines jahrelangen Glänzens, weiss ich nicht, ob ich mit meiner Einschätzung richtig liege… Auf der anderen Seite, bei all dem Öl, das ich mir in den letzten Wochen ins Gesicht geschmiert hab (plus Sheabutter) glaube ich nicht , dass es mir an Fett fehlt. 😉

    Soweit also zu meinem Verlauf und zur Beschreibung meiner Haut.

    Nun wieder zum aktuellen Problem. Aufgrund Eurer Antworten entstanden bei mir wieder einige Fragen:

    Meine erste Frage schließt sich direkt an meine Beschreibung eben an: Naturdrogerie, du sagst, dass ich eventuell die falschen Öle verwende… Kannst du denn per Ferndiagnose sagen, welche die richtigen wären? Irgendwie würde ich gern bei den Ölen bleiben… Das liegt aber vielleicht auch daran, dass ich denke, dass selbst Dr. Hauschka und Martina Gebhardt „böse Stoffe“ in ihren Produkten haben. Ich mache mir das so plausibel: auf meiner Hydrolatflasche steht in der Auflistung der Zutaten nur Hydrolat. Genauso ists beim Öl: ein einziger Bestandteil. Nehme ich aber ein Dr. Hauschka-Produkt in die Hand, ist die Zutatenliste wieder weniger übersichtlich.. Und schon assoziiere ich das Produkt mit „schlecht“, „nicht natürlich“, „versetzt mit bösen Zutaten“ etc. Aber du hast ja bereits erläutert, dass M. Gebhardt nur natürliche Substanzen verwendet. 🙂 Vielleicht wäre aber Amaprana wirklich einen Versuch wert…
    Ich habe hier auch über das Rosenwasser von Khadi gelesen sowie über das Öl (weiße Lilie) … hat jemand Erfahrungen damit? Die sollen beide extrem viel Feuchtigkeit spenden…

    Nun die nächste Frage: Sind meine Hydrolate zu wenig an Feuchtigkeit? Welches besitzt denn besonders viel Feuchtigkeit? Wie bekomme ich das Maximum an Feuchtigkeit in meine Haut? Mittlerweile würde ich sogar sagen, dass ich auf die adstringierende Wirkung des Hamamelishydrolats verzichten würde, da ich nun sehe, dass meine Haut auch ohne das Verwenden des Hydrolats nicht mehr glänzt. Ich habe es gekauft, weil ich primär wollte, dass meine Haut nicht glänzt und sich die Poren verkleinern. Scheinbar kriegt das Öl das Glanzproblem aber schon in den Griff.

    Von Urea und Hyaluron würdet ihr mir abraten? Habe nämlich in meiner Verzweiflung von beidem etwas bestellt… wollte es in mein Hydrolat mischen… wenn es aber die Eigenproduktion der Haut hemmt, werde ich es natürlich lassen!

    Soll ich die Dr. Hauschka Hautkur denn eigentlich immer noch machen, obwohl ich bereits mit der Umstellung begonnen habe?

    Leider kommt es für mich nicht in Frage mir meine Kosmetik selbst herzustellen. Habe dafür einfach zu wenig Zeit. 🙁 Auch wenn ich denke, dass ich da schon Spaß dran hätte. 🙂

    @beautyjagd: Entschuldige bitte vielmals, dass ich Deinen Blog hier so „zutexte“ 😉

    Ich freue mich bereits auf Eure Antworten und Anregungen. Ich habe diesmal ein gutes Gefühl, dass ich nun endlich den richtigen Weg einschlagen werde. 🙂

    Vielen Dank für Eure Beiträge und viele Grüße

    Aglaja

    P.S. Am liebsten würde ich auch Produkte benutzen, die in Glasflaschen und nicht in Plastik abgefüllt sind. Aber das ist jetzt erstmal ein „nice-to-have“ bei meinen anderen Hautproblemen. 😉

    • OK – der Reihe nach.

      Ja, es kann sein, dass Deine Haut allein schon durch die Umstellung auf Naturkosmetik so reagiert. Andererseits halte ich diese Reaktion für äußerst ungewöhnlich. Durch die „falsche“ Pflege wurde meiner Meinung nach die Trockenheit verstärkt.

      Auf jeden Fall solltest Du die Reinigung umstellen. Seife halte ich für absolut falsch. Falls Dir in einer Reinigungsmilch zu viele Inhaltsstoffe drin sind, bleibt noch Wascherde übrig. Um die Haut dann aber nicht zu überfordern, kann man die Erde mit etwas Öl mischen. Wascherde bitte nur für einen Tag anrühren!

      Deine Eigendiagnose „feuchtigkeitsarme Mischhaut“ ist anhand Deiner Beschreibung so weit richtig. Du musst aber bei der weiteren Auswahl der Pflege auch den veränderten Hautstatus berücksichtigen.

      Wenn Du bei Ölen bleiben möchtest, kann ich Dir Amanprana sehr ans Herz legen. Die Mischung der Öle und die Qualität sind wirklich super und passt zu jedem Hauttyp. Ob es aber gegen den Glanz in der T-Zone etwas nutzt!? Ich kam damit über mehrere Monate gut zurecht (in meinem Alter immer noch Mischhaut 😀 ), kann aber nicht behaupten, dass ich weniger geglänzt hätte (aber es ist auch nicht schlimmer geworden).

      Auch sollte man bei Ölen zwischen den „normalen“ und den Samenölen unterscheiden. Die zweiten sind bei Primavera in den kleineren Flaschen. Bei Sensisana gibt es sie in Kapselform (sehr hohe Qualität!).

      Für Deinen Hauttyp empfehlenswert ist auf jeden Fall Wildrosenöl (Rosa Mosqueta). Das bringt Feuchtigkeit, verfeinert die Poren, ist gut für Mischhaut geeignet und bietet ordentlich Antioxidantien um frühzeitiger Hautalterung vorzubeugen. Falls der Glanz in der T-Zone damit wiederkehren sollte, kannst Du dem mit Traubenkernöl entgegenwirken.

      Arganöl ist nie verkehrt, aber momentan nicht ganz so hilfreich. Das Mandelöl von Primavera halte ich persönlich für ungeeignet fürs Gesicht, gibt aber ein sehr gutes Körperöl ab.

      In Sachen Blütenwasser, sollte Orangenblütenwasser (gegebenenfalls gemischt mit Rosenwasser) den Dienst erfüllen. Gesichtstonikum Spezial von Hauschka ist meiner Meinung nach die falsche Wahl; wenn dann das normale Tonikum. Ansonsten bieten Primavera und Martina Gebhardt auch gemischte Wässer an, die sinnvoll zusammengestellt sind.

      Urea und Hyaluronsäure würde ich an Deiner Stelle nicht verwenden. Deine Haut muss nach jahrelanger Verwendung konventioneller Kosmetik wieder lernen selbst etwas zu leisten. Zudem ist es oftmals unschön woraus Hyaluronsäure gewonnen wird. Bei Naturkosmetik wird es über Umwege aus Pflanzen synthetisiert; ansonsten stammt es aus eher unappetitlichen Quellen.

      Um die Haut wieder anzukurbeln: Hauschka Hautkur. Und ich würde zwei in direkter Folge empfehlen. Danach 3 mal pro Jahr. Nachts erst mal nur das. In den Zeiten dazwischen kannst Du Blütenwässer als Nachtpflege verwenden.

      Wenn Du Lust auf Öle für die Nacht verspürst, dann nur schnell einziehende Samenöle auf feuchter Haut; und zwar nur kurweise. Öl hat nachts einfach nichts auf der Haut zu suchen; es trocknet eher noch mehr aus. (Hallo, Trick der Nachtcreme verkaufenden Kosmetik-Hersteller!)

      Alle genannten Produkte (außer Wascherde) werden übrigens in Glas verpackt. Martina Gebhardt bzw. Sensisana kommen in Glas und Opalglas daher (_alle_ Produkte). Primavera füllt alles flüssige in Glasflaschen; Hauschka ebenso (die Hautkur ist in Glas-Ampullen). Und Amanprana ist schon extrem was Glas anbelangt. Selbst die „Leitung“ in der Flasche ist aus Glas. 😀

      Ich hoffe, dass Dir diese Infos weiterhelfen. Weiterhin noch viel Glück mit der Hautpflege.

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

    • Ganz vergessen. 🙁

      Sheabutter ist toll im Winter. Bei Deiner Haut aber nicht pur. Wenn man es leicht erwärmt (gerade so, dass es schmilzt), kann man es leicht mit Wildrosenöl vermischen. Auch kalt sollte es so nicht mehr aushärten und sich entsprechend gut dosieren lassen.

      A propos Dosierung. Die Öle nur in geringen Mengen auftragen. Ich erlebe viel zu oft, dass zu große Mengen verwendet werden. Ein paar Tropfen reichen bereits für das „große Gesicht“ (Gesicht, Hals, Ohren, Décolleté). Und natürlich nur auf feuchte Haut auftragen (ich glaube ich klinge schon wieder wie eine hängende Schallplatte 😉 ).

      Nächtliche Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

  • Aglaja sagt:

    Hallo,

    ich denke ich werde es bei der Reinigung mit der Wascherde versuchen. Was meinst du denn damit, dass ich meine Haut mit der Wascherde überfordern könnte? Gibt es qualitative Unterschiede bei Wascherde? Welche könntest du mir empfehlen? Ich habe mal Lavaerde benutzt. Das fand ich recht angenehm. Mit welchem Öl kann ich die Wascherde für die Reinigung mischen?

    Für die Pflege werde ich mich dann heute mal bei Amanprana und Sansisana nach Wildrosenöl umschauen. 🙂
    (Und sollte dieser furchtbare Glanz wiederkommen, dann weiss ich auch nicht… Dann lasse ich meine Haut halt austrocknen!!! 😉 )

    Kannst du mir auch sagen, wo ich besonders tolles Orangenblüten- und Rosenwasser bekommen kann?

    Sobald ich dann alle Produkte zusammen habe, starte ich mit der Dr. Hauschka Hautkur und mache dann mit Wascherde + Blütenwasser + Öl weiter. Ich hoffe, es bringt das gewünschte Ergebnis und werde berichten. 🙂

    Vielen vielen Dank für die tollen Tips und keine Sorge du hörst dich nicht wie eine hängende Schallplatte an (zumindest für mich nicht!) 🙂

    Viele Grüße

    Aglaja

    P.S. Nur so aus Neugier, welche Produkte von Martina Gebhardt würdest du bei meiner Haut zusammenstellen/empfehlten.

    • „Überfordern“ ist vielleicht das falsche Wort. Die Haut muss sich an die andere Art der Reinigung gewöhnen. Das kann auch mit schwankender Aktivität der Talgdrüsen einhergehen. Daher sollte man auf jeden Fall 4 Wochen Geduld mitbringen, um die Wirkung von Wascherde auf die Haut richtig beurteilen zu können.

      Es gibt riesige Unterschiede bei Wascherde. Ich schränke jetzt mal ein und schreibe nur über die braune Lavaerde aus Marokko (es gibt noch viele andere Sorten, aber die braune passt bei Dir). Obwohl diese nur aus einer ganz bestimmten Region kommt und man annehmen könnte, dass die Qualität entsprechend vergleichbar sein müsste, zeigen sich in der Praxis gravierende Differenzen. Die feinste (und damit beste) die mir bisher untergekommen ist: alva Rhassoul Wascherde. Von Logona rate ich bei einer Daueranwendung dringend ab. Bei Safeas habe ich bisher keine Erfahrung sammeln können, aber ich halte sie auf den ersten Blick für zu teuer.

      Die alva Erde gibt es auch in 2,5 kg. So kann man, wenn das Produkt gefällt, sich gleich einen Vorrat anlegen und noch durch die große Menge sparen.

      Ich denke, ich habe mich vorher unklar ausgedrückt. Amanprana hat kein Wildrosenöl im Sortiment und nutzt dies meines Wissens auch keinem Produkt. Die Gesichtsöle sind meines Wissens alle auf Grundlage von Mandelöl. Die Qualität und die ätherischen Öle machen hier den Unterschied.

      Reines Wildrosenöl gibt es von Primavera. Das Sensisana Rosa Mosqueta ist in pflanzlichen Kapseln. Es handelt sich um eine Mischung verschiedener Samenöle (Hauptbestandteil natürlich Rosa Mosqueta) und ätherischen Ölen.

      Beide sind absolut empfehlenswert. Bei reinem Wildrosenöl sollte man nur bedenken, dass der Geruch nicht unbedingt „schön“ ist. Hier würde es sich anbieten Rose oder Jasmin zuzugeben, um Wirkung und Duft zu optimieren.

      Orangenblüten- und Rosenwasser von Primavera sind sehr gut. Wenn es ohne Alkohol sein soll, dann sind die von Safeas einen Blick wert; allerdings dann nicht in Glas, sondern in Alu.

      Von Martina Gebhardt hätte ich Dir zur Ginseng Serie geraten. Diese ist optimal bei Mischhaut 30+ und regt die Haut ordentlich zur Selbsthilfe an. Nur bei Neigung zu Rötungen ist sie nichts.

      Von der Schwestermarke Sensisana wäre es am Ehesten Kalmus. Diese ist weniger anregend und mehr auf tiefliegende Unreinheiten (+Mischhaut) ausgerichtet. Sie eignet sich auch gut für Umsteiger. Erstempfehlung bleibt aber Ginseng.

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

  • Aglaja sagt:

    Ja, dem muss ich mich definitiv anschließen! 🙂

    • Aglaja sagt:

      Und nochmal ich… *seufz*
      (Ich hoffe ja, dass meine Fragen bald alle geklaert sind)

      Ich wuerde mir ja unglaublich gern die „Rosenöl“-Kapseln von Sensisana goennen, allerdings ist der Preis natuerlich erstmal… UFF!
      Wuerde es denn als Plege ausreichen, wenn ich so eine Kapsel nur jeden zweiten Tag als Tagespflege benutze und am Kapsel-freien Tag einfach nur ein Rosenhydrolat, oder ist das zu wenig an Pflege (immerhin wuerde ich ja nachts auch komplett Fettfrei pflegen).

      Freue mich auch hier sehr ueber einen Rat.

      LG
      Aglaja

      • Die Rosa Mosqueta Kapseln sind tatsächlich nicht ganz günstig. Bei Anwendung von einer Kapsel täglich kommt man immerhin 50 Tage hin. Notfalls kann man aber auch nur die halbe Kapsel verwenden und kommt so doppelt so lange hin. Ich würde aber die Verwendung einer ganzen empfehlen, da man so Hals und Décolleté mitnehmen kann.

        Tagsüber fettfrei wird wahrscheinlich nicht hinkommen. Da braucht die Haut Schutz und die richtigen Öle um sich gegen negative Umwelteinflüsse wehren zu können. Nachts soll sie in Ruhe ihrer Aktivität nachgehen können; da ist fremdes Fett (insbesondere langkettige Fette) nur im Weg.

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

  • Aglaja sagt:

    Hallo,

    ich wollte mich nochmal für die tolle Beratung bedanken und sagen, dass ich natürlich aufgrund der Beratung auch bei euch in der Naturdrogerie bestellt habe. 🙂

    Viele Grüße

    Aglaja

  • Silke sagt:

    Dieser Bericht ist zwar schon länger her… naja… habe von Amazingy gerade zwei Proben von Dr. Alkaitis bekommen, leider nicht das Öl, sondern die Organic Cellular Repair Mask und das Organic Soothing Gel. Da ich Proben nicht im Bad rumliegen mag, hab ich beides auch sofort ausprobiert und bin echt geplättet… So toll… beides!! Die Maske werde ich wohl nicht nachbestellen, für Masken bin ich schlichtweg zu faul!! Aber das Gel…. ein Traum, der Duft und die Beschaffenheit. Es scheint zu stimmen, die Produkte sind wohl hoch konzentriert. Selbst die Mini Probe (so groß wie eine Parfümprobe) werde ich wohl 3-5 Tage nützen können. Zum Preis- ja, schon heftig!!! Aber wenn man bedenkt das das Gel und das Öl (als Gesichtspflege) 120ml umfasst, ist es gar nicht soooo teuer. Dumm nur, das man es auf einmal zahlen muss, und wenn man dann noch ein zweites Produkt dazu bestellen will- uihh…… Vor meiner nächsten Amazingy Bestellung werde ich mal anfragen, ob sie mir eine Probe des Öl`s und des Serums zuschicken können. Zur Sicherheit… aber ich fürchte das Öl wird mir ebenfalls gefallen. Das Serum oder Gel- beides wird nicht gehen, aber dann weiß ich welches mir besser gefällt- finde beides hochgradig interessant. Sobald etwas Geld übrig ist, werde ich mir Dr. Alkaitis bestellen. Bin echt angetan… so ein Mist!! 🙂 Danach muss ich mir doch auch mal Amanprana anschauen, Die Naturdrogerie schwärmt ja regelmäßig davon- ist richtig auffällig 🙂 Da muss ja was dran sein! Übrigens, bin Hauschka Fan und ich finde diese Marke eher hochwertig und der Preis ist angemessen. Die wenigstens können sich halt alles auf einmal leisten, ich spare halt auf das ein oder andere Produkt. Anders geht es zur Zeit nicht. Und Glas als Verpackung finde ich auch besser, habe mehr Vertrauen in Glas als ist Plastik o.ä. – trotz einiger Nachteile.

    • beautyjagd sagt:

      Oh, das Gel hatte ich bisher noch nicht so beachtet, sollte ich vielleicht mal 🙂 Danke für den Tipp, klingt super! Kleinere Größen würde ich bei Dr Alkaitis auch bevorzugen, denn ich probiere ja so gern was neues aus…

    • Andrea sagt:

      Ich verwende derzeit das Serum (anstelle eines Hydrolats) und habe kürzlich auch eine Probe des Gels erhalten. Der große, sichtbare Unterschied lag für mich in der beruhigenden Wirkung des Gels – Rötungen wurden sofort gemildert.
      Ich werde anschließend auf das Gel umsteigen. Und das Öl, ja das Öl – mit dem liebäugle ich bereits 🙂

      Viele Grüße