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DIY: Mach dein Deo selbst!

Am Montag habe ich auf dem No More Dirty Looks-Blog ein Rezept zum Selbstanrühren eines Deodorants entdeckt. Ich war so neugierig, wie das wohl funktionieren würde, dass ich es noch am gleichen Tag ausprobieren musste.

Die Rezeptur der Deocreme stammt von Anna Potter aus Brooklyn. Sie verwendet für ihre Deocreme Natron, Kokosöl (oder Sheabutter), Maisstärke und ätherische Öle (sie nimmt Vetiver und Rose). Diese Zutaten vermischt sie miteinander, daraus ergibt sich dann die Deodorant-Creme. Mich erinnerte das Rezept spontan an das Deodorant von Soapwalla und entfernt auch an das Deo von Wolkenseifen.

Ich habe das Rezept ein wenig abgewandelt. Statt eines unparfümierten Kokosöls nahm ich den Rest meines Monoi-Öls, ein exotisch beduftetes Kokosöl. Deshalb habe ich auch keine zusätzlichen ätherischen Öle verwendet.

Da ich keine Maisstärke zu Hause hatte, nahm ich Pfeilwurzelstärke, die ich vor längerer Zeit im Biomarkt gekauft habe. In den Kommentaren unter dem Rezept-Post bei No More Dirty Looks habe ich gelesen, dass einige andere Leserinnen das auch gemacht haben (sie soll sogar verträglicher als Maisstärke sein).

Beim dm habe ich schnell noch ein Tütchen Natron gekauft und dann konnte es schon losgehen.

Endlich kamen mal wieder das Glasbecherchen und der Rührstab aus meiner Selbstrührer-Zeit zum Einsatz. Natürlich kann man das genauso gut mit einer normalen sauberen (desinfizierten) Schüssel und einem Löffel machen. Ein kleines Döschen aus Plastik hatte ich auch noch übrig, in das ich die Deocreme füllte.

Im ersten Versuch wollte ich nicht gleich eine ganze Schüssel an Deocreme produzieren, sondern eine kleine Testmenge. Ich nahm einen gestrichenen Teelöffel Stärke, die gleiche Menge an Natron und ebenfalls einen gestrichenen Teelöffel des Monoi-Öls (Kokosöl ist unter 24 Grad fest, ich habe die Flasche kurz in warmes  Wasser gehalten).

Diese Zutaten gab ich nacheinander in meinen Glasbecher…

… und rührte alles zusammen, bis sich eine gleichmäßige Masse ergab.

Das Kokosöl begann sich nach einigen Minuten wieder etwas zu verfestigen, weshalb die flüssige Creme nun zu einer zähen Paste wurde.

Schließlich habe ich die fertige Deocreme (ergab ungefähr 12 ml) in den kleinen Tiegel gefüllt.

Sieht das nicht professionell aus 😉 ?

Richtig fest wird die Deocreme, wenn man sie in den Kühlschrank stellt (was ich nur bei hitzigen Temperaturen im Sommer mache). Bei gemäßigten Temperaturen ist die Textur der Deocreme weich und cremig, das Natron bleibt aber etwas körnig. Deswegen reibe ich die Deocreme nicht fest in die Haut, sondern trage sie sanft auf – sie schmilzt sofort. Ich nehme wie bei den anderen Deocremes nur eine Fingerspitze für beide Achseln.

Nun habe ich meine Monoi-Deocreme seit drei Tagen in Gebrauch und bin mit der Wirkung zufrieden. Sie hält bei mir nicht ganz so lang wie das Deo von Wolkenseifen (welches noch astringierendes Zinkoxid enthält), aber wesentlich besser als alle anderen Deos aus dem Naturkosmetik-Bereich. Flecken auf der Kleidung konnte ich nicht feststellen. Und der Duft ist einfach himmlisch 🙂 .

Wenn der Langzeittest ebenfalls so positiv ausfällt, werde ich mir bestimmt noch eine weitere Deocreme mit einer anderen Duftmischung herstellen. Das Selbermischen der Deocreme ist unkompliziert und machte mir großen Spaß (günstig ist es auch noch). Ein großes Dankeschön für die Inspiration geht an No More Dirty Looks!

Falls ihr euch von diesem DIY-Tipp anregen lasst, sagt mir doch, wie eure Deocreme gelungen ist oder welche Variation ihr ausprobiert habt! Mischt ihr euch manchmal selbst Kosmetik?

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58 thoughts on “DIY: Mach dein Deo selbst!
  • Ja, das ist mal cool:-) ich habe auch noch eine 500ml Flasche reines Kokosöl aus Thailand. Sieht ja wirklich easy aus-wird probiert:-)

    • beautyjagd sagt:

      An Kokosöl aus Thailand musste ich auch spontan denken 🙂 . Ich habe aber noch eines von Amanprana, das verwende ich beim nächsten Mal.

  • Anne sagt:

    Also das klingt super! Und auch noch mit Monoi 🙂 Ich bin nicht so der Selbstmixer, aber ich finde es immer so toll, wenn sich jemand damit befasst. Da juckt es mir auch gleich in den Fingern. Das hier klingt zudem noch so schön einfach, vielleicht versuche ich es tatsächlich mal.
    Und es sieht wirklich sehr schön professionell aus 🙂 !! Schöner Bericht!

    LG, Anne

    • beautyjagd sagt:

      Ja, ein Deo mit Monoi, davon träume ich schon lange 🙂 . Mir ist es mittlerweile auch zu umständlich, Cremes selbst zu mischen – aber dieses Rezept hier war so einfach, dass ich es einfach tun „musste“. Ich bin auch ganz stolz auf mein eigenes Deo 😉 . Liebe Grüße

      • Anne sagt:

        Aber natürlich kannst Du darauf stolz sein 🙂 Und selbst ist die Frau ist wohl sowieso super!
        Hast Du Dir schon den neuen von Yves Rocher angeschaut, das neue Monoi EdT? Hab hier darüber berichtet 🙂
        LG!

      • beautyjagd sagt:

        An dem Duft habe ich zufälligerweise heute morgen geschnuppert 🙂 Monoi zieht mich ja auch magisch an, der Duft ist gerade in Frankreich und französischen Firmen viel stärker als hier vertreten! Liebe Grüße
        PS: Mich ärgert nur immer, dass das Monoi-Öl von Yves Rocher auf Paraffinum Liquidum basiert, sonst hätte ich es schon gekauft.

  • Sehr interessant, wenn du damit in Serie gehst, bin ich die erste Kundin…hier in Dubai gibt es quasi gar keine echte Naturkosmetik (Body Shop zählt nicht so wirklich, finde ich), vielleicht probiere ich es im Sommer in Deutschland auch mal selber aus…

    • beautyjagd sagt:

      Ne, Body Shop kann man gar nicht als NK zählen, nur das Image ist eben „natürlicher“. Und mit dem Deo in Serie gehen und nach Dubai versenden, das wär was 😉 .

  • keimonish sagt:

    Monoi-Öl hab ich ja nun seit ein paar Tagen……Natron hab ich seit meinem 1. Deo-Selbsttest damals mit Geißblattduftöl….. und Reisstärke hab ich (geht doch sicher auch ?)
    …ich bin schon weg….zum Rühren 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Kann man sicher auch mit Reisstärke probieren, warum nicht? Erzähl mal, wie es so ist 🙂 !

      • keimonish sagt:

        Ich hab es nun gestern so gemacht wie Du….von jeder Zutat einen TL, gestrichen voll.
        Es wurde eine kleine Menge, die so aussah wie auf Deinem Bild und ist etwas krisselig.Da ich es unbedingt testen wollte, hab ich es gestern Abend nach dem Duschen 1x aufgetragen (mach ich sonst nicht). es roch gut und heute Morgen roch es immer noch gut 🙂
        Heute morgen also das 2. Mal aufgetragen und bis jetzt kann ich nur sagen: riecht gut und wirkt. Allerdings hatten wir heute auch nur 22°
        Auf alle Fälle werd ich das erstmal aufbrauchen und dann noch weiter experimentieren, Danke für Deine Idee 🙂

  • Anne sagt:

    Ich mache oft mein Deo selbst = Kokosöl + Sheabutter + Natron + Palmarosa oder Ylang-Ylang ! Ich glaube in einem Stick ist es besser als in einem Tiegel Ich wollte gerade darüber schreiben!!! Les grands esprits se rencontrent!!!!

    LG,

    Anne-Sophie
    Biotiful

    • beautyjagd sagt:

      Hihi, les grands esprits 🙂 🙂 Dann machst du dein Deo ja schon länger so wie bei No More Dirty Looks beschrieben, toll! Was für einen Stick nimmst du dafür, sowas habe ich nicht? Liebe Grüße

    • Anna sagt:

      O ja! Wie man sie in einem Stick macht möchte ich auch wissen!
      Ich habe bis jetzt nur das Wolkenseifen – Deo, und mich stört es wirklich dass ich jedes Mal nach dem Auftragen Hände waschen muss…

      • beautyjagd sagt:

        In manchen Geschäften für Selbstrührkosmetik habe ich schon mal so leere Hülsen mit Drehmechanismus gesehen, vielleicht meint Anne die?

      • keimonish sagt:

        ich werde mal im Spinnrad schauen, da hab ich, glab ich, auch solche leeren Hülsen gesehen…..(für Lippenstift und auch Deo) Ich habe nämlich festgestellt, dass heute, am 3. Tag, die Creme zemlich fest geworden ist. Kann vllt. daran liegen, dass die Reisstärke die Feuchtigkeit noch weiter aufgesogen hat und „gequollen“ ist ?…oder aber mein Döschen schließt nicht so fest ?! jedenfalls würde es sich jetzt gut für einen Stick eignen. (bzw. erst einfüllen und dann „trocknen“ lassen) ?!….denk ich mir zumindest so 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Mein Deo ist übrigens auch noch ein bisschen fester geworden als es noch vor einer Woche war. Deswegen überlege ich schon, das nächste Mal etwas mehr Öl zu nehmen. Und bei Spinnrad werde ich auch mal nach diesen Hülsen gucken, denn die Idee, das Deo als Stick zu verwenden, fände ich auch toll 🙂

  • Klaine sagt:

    Meine erste Deocreme ist damals nichts geworden (hatte null Wirkung), weswegen ich erstmal vorsichtig bin, aber ich habe das Rezept auch gelesen und abgespeichert. Wenn ich es nochmal ausprobiere, lasse ich es dich wissen. Zuerst brauche ich jedoch meine Wolkenseifen Deocremes auf.
    Ganz liebe Grüße!

    • beautyjagd sagt:

      Welches Rezept hattest du denn für deine Creme verwendet? Natron pur hat bei mir leider auch nicht genügend gehaftet, aber mit dem Öl und der Stärke klappt es jetzt gut. Liebe Grüße

      • Anna sagt:

        die Idee mit dem Stift gefällt mir wirklich gut! Soooo, Bastelarbeiten (nach dem die Wolkenseifen alle ist) sind angesagt! 🙂

        LG
        Anna

  • Pura Liv sagt:

    toll! Ich hatte den NMDL post auch gelesen und bekom direkt Lust mein eigenes Deo zu mischen. Dein post macht noch mehr lust um einfach eine eigene Mischung auszuprobieren 🙂 Danke für’s teilen deines Selbstversuches!
    Liefs, liv

    • beautyjagd sagt:

      So ging es mir auch, ich habe den Post gelesen und war ganz fasziniert, wie einfach das ist. Da ich bis auf das Natron alles da hatte, habe ich es sofort getestet 🙂 . Liebe Grüße

  • das klingt ja total einfach und spannend! Dazu fällt mir ein: Die Fettsäuren des nativen Cocosöls haben eine toxische Wirkung auf die Bakterien des apokrinen Schweißes. (der apokrine Schweiß ist für den Geruch verantwortlich) Ist das nicht toll was uns die Natur alles anbietet? So eine Wirkung und ganz ohne die Haut zu reizen!
    Viele Grüße aus Freiburg
    Brigitte

    • beautyjagd sagt:

      Bei manchen Menschen reicht pures Kokosöl ja als Deo aus, bei mir leider nicht. Aber es unterstützt auf jeden Fall auch in diesem Deo die Deo-Wirkung 🙂 . Liebe Grüße

  • Klara sagt:

    hurray – ich seh schon, um das Selbermixen komm ich bald nicht mehr rum…. erst die Bodybars, die angeblich auch nicht so kompliziert sein sollen, jetzt du hier mit dem Deo… lang werd ich mich gegen’s Selbermixen nicht mehr wehren können. 😉 Danke fürs Anregen und Vorstellen!

    • beautyjagd sagt:

      Das Deo muss man noch nicht mal erwärmen beim Mischen, ist also noch unkomplizierter herzustellen als die Bodybars 🙂 .

  • payoli sagt:

    Schon mal dran gedacht oder beobachtet, dass nur das rauskommen kann, was zuvor eingefüllt wurde? 😉
    RohköstlerInnen schwitzen reines Wasser und duften herrlich nach Engel! – Ohne Chemie!

  • Es geht noch viel einfacher: Ich dusche mich jeden Tag.

    • keimonish sagt:

      Bloß gut, dass Du das erwähnst, werd ich doch glatt auch mal probieren 😛

  • johanna sagt:

    Oh, ich liebe Selbermachen :).
    Ich freu mich mal einen Post von dir in diese Richtung lesen zu können. Du hattest ja schon öfter geschrieben, dass du früher vieles selbst gerührt hast.

    Zur Zeit rühr ich mir Spülung, Bodylotion, Gesichtswasser, Zeugs gegen Augenringe und geschwollene Augen und ne Ölmischung selber, weil ich noch nicht das tipptopp-Produkt im Handel gefunden habe und so gerne mit hochwertigen Ölchen spiele :).

    Einen schönen Sonntag dir und deinen Lesern!

  • Viola sagt:

    Klingt toll!
    Werde ich auch mal ausprobieren. Berichte unbedingt von Langzeitergebnissen und ob du noch was am Rezept veränderst.

    • beautyjagd sagt:

      Ja, werde ich machen! Bisher bin ich ganz zufrieden, vielleicht nehme ich das nächste Mal ein bisschen mehr vom Öl, damit das Deo noch cremiger wird (oder das Wetter ist einfach zu kalt momentan 😉 ).

  • Kaddi sagt:

    ich wünschte sowas würde bei mir funktionieren! ich bin ja sowieso „heavy sweater“ (jawoll igitt) und nach dem absetzen der pille hat sich die situation noch mal verschlimmert – habe regelrecht das gefühl das mein körper die ganzen hormone ausschwitzen will… 🙁
    daher für mich nur noch aluminium in apothekenkonzentration – leider. vll probier ichs mal mit salbeitee, ber so richtig motiviert bin ich da nicht.

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe nach dem Absetzen der Pille auch mehr geschwitzt, das hat sich aber wieder gebessert. Es besteht also Hoffnung! Und puh, wenn du gleich zu Aluminiumsalzen in Apothekenmdosierung greifen musst 🙁 .

  • Louisa sagt:

    Das Deo hört sich toll an und ist auch noch so einfach herzustellen. Hatte eigentlich vor, mir gegen Winter (bei diesen Temperaturen vertrau ich so einem Ceo nicht) mal eine Wolkenseifen-Deocreme zu bestellen, aber wenn es so einfach ist, werde ich es wohl mal selbst probieren.
    Du erinnerst mich auch daran, dass ich mir eigentlich das Monoi-Öl kaufen wollte!!

    • beautyjagd sagt:

      Ich finde übrigens, dass das Wolkenseifen-Deo mit den konventionellen Deos/Antitranspirantien mithalten kann (wenn nicht sogar besser wirkt). Und jaaa, das Monoi-Öl, ich liebe den Duft gerade im Sommer 🙂 .

  • AD sagt:

    Monoi Duft ist himmlisch 🙂

    Ich habe letztens ein Wolkenseifen Deo verschenkt, weil ich selbst und mein freund auch so begeistert davon sind. Die Dame verträgt es leider nicht. Hat sich am 2. / 3. tag als schlimmes Jucken und Brennen geäußert, laut Ihrer Aussage ist sie sonst gegen nichts allergisch bzw. hatte noch nie Probelme und auch sonst keine empfindliche Haut.
    Hat jmd. ne Idee, woran das liegen kann? Überempfindlichkeit gegen Kokosöl?

    LG

    • beautyjagd sagt:

      Gut möglich, dass es sich um eine Unverträglichkeit von Kokosöl oder auch vom Parfüm (falls es ein Deo mit Duft ist) handelt. Oder aber die von dir beschenkte Dame verwendet zu viel von dem Produkt, was ja schnell mal passiert. Im Wolkenseifen-Shop steht, dass bei den Deocremes nicht gilt, dass viel viel hilft. Ich verwende maximal eine Fingerspitze für beide Achseln. Liebe Grüße

  • AD sagt:

    Ja, das mag sein, ich frage noch einmal nach, habe ja selbst gemerkt, dass man jetzt bei den wärmeren Temperaturen schnell mal zu viel zu nimmt, weil es so weich ist.

  • von einer Unverträglichkeit auf Kokosöl habe ich noch nie gehört, und ich beschäftige mich intensiv mit Ölen. Viel eher kann ich mir eine Reaktion auf Parfum vorstellen.
    Und noch zur Konsistenz, die verändert sich bei Kokosöl mit der Außentemperatur. Ab 24° C ist Kokosöl flüssig. Das ist auch zu bedenken, wenn ihr das Produkt in einen Stick füllt. Vorsicht – es könnte im Sommer fließen……
    Viele Grüße aus Freiburg
    Brigitte

    • beautyjagd sagt:

      Vielleicht habe ich mich etwas ungenau ausgedrückt, aber Kokosöl wird oft als komedogen eingestuft. Ich selbst bin mit solchen Einstufungen vorsichtig, denn ich könnte mir vorstellen, dass das häufig auch mit der (minderen) Qualität des Kokosöls zusammenhängt. Ich selbst habe glücklicherweise keine Probleme damit 🙂 !

  • ja – Kokosöl gilt als komedogen, hier ist der große Unterschied zu Babassu Öl welches nicht komedogen ist. Das heißt aber nicht, dass man von Kokosöl zwangsläufig Pickel bekommt. Und die Qualität des Öls spielt natürlich eine große Rolle…..

    Viele Grüße aus Freiburg

    Brigitte

  • […] dem Thema Deo kann ich Euch noch den Blogpost von beautyjagd ans Herz legen, sieht auch interessant […]

  • chris sagt:

    hm.. wofür braucht man die stärke?! würde es auch ohne gehen?

    • beautyjagd sagt:

      Die Stärke bindet das ganze zu einer Art Creme/Paste, sie sorgt also dafür, dass die Textur nicht einfach nur ölig ist. Ich habe heute wieder eine neue Portion Deo gerührt und probeweise mehr Öl als natron und Stärke verwendet. Der Versuch war nicht erfolgreich, das Deo war mir zu war mir zu ölig/flüssig. Bei fester Sheabutter als Basis könnte es vielelicht auch ohne Stärke klappen.

  • chris sagt:

    danke für die rasche antwort! 😉

    ich habe noch eine weitere frage.. die konsistenz von kokosöl ist ja sehr stark abhängig von der temperatur. ist das bei deinem fertigen deo misch dann auch so oder bleibt das aufgrund der stärke so oder so relativ fest bzw „cremig“?

    • beautyjagd sagt:

      Ein bisschen temperaturabhängig bleibt das Deo trotz der Stärke. Über 24 Grad schmilzt ja das Kokosöl und wird flüssiger. Bei den bisherigen deutschen Temperaturen hatte ich mit meinem Deo kein Problem, die Paste wurde einfach etwas weicher. Aber wenn ich in den Süden verreise, werde ich das Döschen vorsichtshalber in eine Tüte packen (als Schutz, falls doch was ausläuft). Mit der Stärke kann man ganz gut regulieren, wie fest das Deo werden soll – teste es doch mal an einer kleinen Menge aus, das habe ich das erste Mal auch so gemacht.

  • […] Woche habe ich mir wieder eine neue Portion Deodorant nach diesem Rezept gemischt (im Foto oben im Döschen in der Mitte). Als Basis habe ich nochmals das Monoi-Öl […]

  • winterweiss sagt:

    Eine tolle Idee. Sieht so einfach aus! Werde ich mal ausprobieren. Bestimmt kann man da auch schweisshemmende ätherische Öle (z.B. stark verdünntes Salbeiöl, Bergamotte) reinmischen.

    • beautyjagd sagt:

      Ja, das kann man sicher gut machen und würde die Wirkung noch unterstützen! Das Deo ist wirklich ganz einfach nachzumachen und wirkt auch gut 🙂

  • […] (zusammen mit Backpulver oder Maisstärke gemischt). Beautyjagd hat auch darüber geschrieben (s. hier) und hier gibt es von Pseudoerbse einen sehr ausführlichen Artikel zu Kokosöl. Durch die Einnahme […]

  • Sonny sagt:

    Gestern habe ich auf einem Blog gelesen, dass die Stärke im selbstgemachten Deo eine ähnliche Funktion hat, wie die Aluminiumverbindungen in den konventionellen Deos, es verstopft die Poren und hemmt das Schwitzen. Im Gegensatz zum Alu kann der Körper es aber abbauen und es ist nicht gesundheitsgefährdend. 🙂

  • pineapple sagt:

    Ich habe deinen tollen Beitrag gerade erst im Netz entdeckt und würde nun die Deocreme sehr gerne nachmachen. Auf dem anderen Blog stehen leider keinen Mengenangaben etc. kannst du mir vielleicht sagen wie viel du von welchen Zutaten genommen hast ? Ich kann es niergendwo finden 🙁 Das wäre echt lieb von dir! 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Für die kleine Testmenge habe ich einen gestrichenen Teelöffel Stärke, die gleiche Menge an Natron und ebenfalls einen gestrichenen Teelöffel des Monoi-Öls genommen – also habe von allen Zutaten die gleiche Menge genommen, das lässt sich dann einfach hochrechnen, wenn Du mehr Deocreme machen willst. Zwischnzeitlich habe ich auch mal ein bsischen Sheabutter dazugegeben, um das Deo pflegender zu machen (aber das hab ich nach Gefühl gemacht, vielleicht einen halben Teelöffel).

  • Hannah sagt:

    Hi!!!
    Danke für die Anleitung.
    Nur eine Frage: wieviel Kokosöl nimmst du?
    LG, Hannah

    • beautyjagd sagt:

      Hallo 🙂 Guck mal eine Antwort weiter oben, da habe ich die Mengen genau genannt – von allen Anteilen habe ich gleich viel genommen, wenn ich den Eindruck hatte, es wurde zu fest, dann habe ich einfach moch etwas Sheabutter oder noch einen Hauch Öl mehr reingegeben.