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Wie seid ihr zur Naturkosmetik gekommen?

Vor einigen Wochen hatte eine Leserin unter einem Post geschrieben, dass sie es interessieren würde, wie andere Menschen zur Naturkosmetik gekommen seien. Sie war gerade dabei, konventionelle Produkte mit Naturkosmetik zu ersetzen und machte sich viele Gedanken über das Thema.

Auch die Autorinnen von No More Dirty Looks sind erst kürzlich unter dem Titel „Were you raised by wolves?“ der Frage nach dem persönlichen Ursprung des Interesses für Naturkosmetik nachgegangen.

Bevor ich euch nun neugierig nach eurem Weg zur Naturkosmetik frage, schildere ich (mehr oder weniger) kurz, wie es bei mir war.

Ich war zwar schon seit meiner Teenagerzeit verrückt nach Parfüms und Kosmetik, aber das Thema Naturkosmetik spielte dabei keine große Rolle. In der kleinen Stadt, in der ich in den 80er und 90er Jahren aufgewachsen bin, gab es immerhin einen Bioladen, in dem ich mit meinen Eltern öfter einkaufen war.

Um 2005 herum erwachte das erste Mal mein Interesse an Naturkosmetik. Grund dafür war meine Inhaltsstoff-Analyse der La Prairie- und Carita-Cremes, die ich von meiner damaligen Kosmetikerin empfohlen bekommen hatte. Ich weiß noch genau, wie ich fast umgefallen bin, als ich entdeckte, was in diesen teuren Produkten enthalten war. Natürlich hatte ich kein Gold erwartet, aber etwas mehr pflanzliche Öle oder Wunderkräuter dann doch 😉 .

Daraufhin setzte ich mich zum ersten Mal kritisch mit den Werbeaussagen der Kosmetikindustrie auseinander, und beschloss, es mit Naturkosmetik zu versuchen. Meine Wahl fiel auf die klassische Rosencreme von Dr. Hauschka, für den Sommer nahm ich die leichtere Rosenlotion von Martina Gebhardt.

Dass komplexe Pflegekonzepte hinter beiden Linien stehen, war mir damals nicht klar. Im Nachhinein wundert es mich nicht, dass ich nach einiger Zeit unzufrieden wurde. Ich kam mit den fettigen Cremes nicht gut zurecht (natürlich habe ich sie vor allem nachts verwendet), und auf die Idee mit einem Hydrolat als Unterlage bin ich auch nicht gekommen. Ich habe wie bei den konventionellen Cremes jedes Mal tief in den Tiegel gegriffen 😉 .

Also probierte ich einige andere Cremes  aus, in Entdeckerlaune war ich schließlich schon immer. Ich landete nach einer Weile bei Lush, L’Occitane und einer Schüsslersalz-Salbe, die ich durch EbruZa auf Youtube entdeckt hatte (kaum zu glauben, oder?).

Auch wenn ich zu dieser Zeit keine echte Naturkosmetik mehr verwendet habe, sah ich mir stets die Inhaltsstoffe meiner Kosmetikprodukte an. Von Anfang an habe ich deswegen die INCI-Deklaration aller vorgestellten Produkte auf dem Blog abgebildet.

Im Frühling 2011 testete ich dann die neu lancierte Melissencreme von Dr. Hauschka. Leider bekam ich davon verstärkt Hautunreinheiten und berichtete darüber auf dem Blog. Die Kommentare meiner Leserinnen regten mich dazu an, mich endlich grundsätzlich mit den Pflegekonzepten von Dr. Hauschka oder Martina Gebhardt auseinanderzusetzen.

Das tat ich – und wie es weiter ging, konnte man in der Blogserie über meine Pflegeumstellung auf Naturkosmetik mitverfolgen 🙂 .

Wurde ich also von Wölfen (oder Hippies) erzogen? Das nun nicht, aber die wild gemischten Vorlieben meiner Eltern für Kunst, Natur und Vogue-Abonnement  – wie auch ihre Bodenständigkeit und kritische Geisteshaltung – haben mich sicherlich geprägt.

Quelle für das Foto: Eine Werbe-Postkarte von Dr. Bronner.

Und nun ihr: Wie seid ihr zur Naturkosmetik gekommen?

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104 thoughts on “Wie seid ihr zur Naturkosmetik gekommen?
  • ida* sagt:

    Das ist tatsächlich eine interessante Frage, wie man zur Naturkosmetik gekommen ist…da bin ich auf weitere Kommentare gespannt!

    Ich selbst bin vergleichsweise noch ein NK-„Frischling“ – erst seit einem guten dreiviertel Jahr habe ich meine Kosmetik komplett umgestellt. Ich war auf der Suche nach einer neuen Pflegeserie und hatte mir bei Douglas ein dreiteiliges Set von Biotherm gekauft…sah ja schön aus mit den mintgrünen Verpackungen, dem tollen Karton usw. Und der Name klingt ja auch erstmal nach etwas Gutem. Die Pflege roch auch toll…und bescherte mir nach der ersten Anwendung schon rote Haut! 😀

    Dann hab ich spontan mal nach Tipps für die Hautpflege gegoogelt und bin auf diversen Blogs gelandet – u. a. auf deinem (und bin seitdem treue Leserin, sowohl von dir als auch von den alabastermädchen, liv usw.). 🙂 Und ab da war mein Interesse für NK unaufhaltsam geweckt! Ich habe angefangen, mich mit INCIs zu beschäftigen (da führte dann natürlich auch kein Weg an No More Dirty Looks vorbei), habe meinen Badschrank so ziemlich komplett entrümpelt und mich neu eingedeckt. Im Moment bin ich bei meiner Hautpflege mit einer Mischung aus Produkten von Dr. Hauschka und Just Pure sehr zufrieden, halte aber immer Ausschau nach neuen Marken und Produkten – das macht ja auch einfach so unglaublich viel Spaß! 🙂 Ich kann mir überhaupt nicht mehr vorstellen, zu konventioneller Kosmetik zurückzuwechseln – mittlerweile schüttelt es mich schon, wenn ich ein „normales“ Duschbad rieche.

    DANKE für deinen wunderschönen Blog – ich freue mich über jeden einzelnen neuen Beitrag von dir und wünsche dir weiterhin viel Freude rund um die Welt der NK!

    Liebe Grüße,
    ida

    • beautyjagd sagt:

      Ich freue mich auch schon auf weitere Kommentare! Denn als mich Patricia auf die Frage gebracht hat, musste ich auch erst mal eine Weile nachdenken, wieso manche Menschen eine Affinität zu NK haben – und wie man wohl dazu kommt. Danke für das schöne Feedback zu meinem Blog, das freut mich sehr 🙂 ! Liebe Grüße

  • anajana sagt:

    Ich bin ja eher zufällig zur NK gekommen. Durch Hauschka.
    Habe vor über 20 Jahren alles auf Clinique-Kosmetik umgestellt, weil ich aufgrund einer Duftstoffallergie nichts anderes fand, was ohne Duftstoffe auskam. Zum damaligen Zeitpunkt. Nk wäre mir nie in den Sinn gekommen, war doch nur was für Ökos. 😉

    Habe lange Clinique verwandt, war aber mit meiner Gesichtspflege irgendwann nicht mehr so richtig zufrieden und fand auch irgendwie nie die richtige Beratung. Jedes Mal ließ ich mir eine andere Creme andrehen, die angeblich meine Hautprobleme löst.

    Habe dann irgendwann angefangen, andere Produkte auszuprobieren. Bin sehr regelmäßig zur Kosmetikerin gegangen und habe dort im Laufe der Jahre alle möglichen Pflegeserien für empfindliche Haut, unreine Haut und anspruchsvolle Haut ausprobiert. Tja, aber was war meine Haut denn nun? Empfindlich, stellenweise trocken, stellenweise unrein, anspruchsvoll, von allem ein wenig. Meine haut wurde eher immer schlechter. Ich wurde älter, also wurde auch meine Pflege immer reichhaltiger. (Empfehlungen meiner Kosmetikerin!)

    Irgendwann habe ich Weleda versucht und bin das erste Mal überhaupt auf NK gekommen. Gut fand ich die relativ übersichtlichen Inhaltsstoffe.
    Mein Cousine empfahl mir dann Hauschka, damit habe ich mich das erste Mal näher mit NK beschäftigt. Das Konzept überzeugte mich total. Es hat zwar trotzdem etwas gedauert, bis ich die optimale Zusammenstellung meiner Produkte hatte (hätte vermutlich nicht so lange gedauert, wenn ich mich direkt am Anfang richtig hätte beraten lassen), aber meine Haut hat sich von Anfang an gebessert. Ich habe alle Produkte gut vertragen, und das auf Dauer. Für mich ein echter Quantensprung was meine Haut anging.

    Durch Recherche im Internet bin ich dann auf Beauty Blogs gestoßen, wusste vorher gar nicht, dass es Beauty blogs gibt. Ich schäme mich fast, das zu sagen. Hab mich schon immer gerne geschminkt (mit 13 das erste Mal) und hätte sicher schon vorher die ein oder andere Empfehlung gerne gehabt. Und durch die Blogs habe ich dann auch immer mehr über NK erfahren, besonders dein Blog liefert mir da immer viel Input. Habe viele NK-Marken erst durch dich kennengelernt. 🙂
    Und mittlerweile stelle ich selbst meine geliebte dekorative Kosmetik langsam um auf NK. Ich habe fast das Gefühl, dass die dekorative NK-Kosmetik sich von selbst so langsam bei mir einschleicht. 🙂 Ich habe noch ohne Ende KK im Dekobereich, bis zur Rente werde ich das nicht weggeschminkt haben, aber der NK-Anteil wird größer. Und der Reiz mir andere dekorative Kosmetik zu kaufen wird so langsam etwas geringer. Wie gesagt, das ist wirklich ein seeeehr langsamer Prozess, aber ich glaube er ist nicht mehr aufzuhalten. 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ich bereue es ein bisschen, dass ich mich nicht schon 2003 ordentlich beraten habe lassen. In meinem Bioladen war die beratung nicht so toll, und ich habe mich damals noch nicht so viel im Internet informiert – war ja auch erst alles im Aufbau! Mir hätte eine gute Beratung auch einige Irrwege erspart.
      Beim Thema dekorative NK bin ich ja hoffnungsvoll, was die Zukunft bringt – mittlerweile ist das Angebot schon viel besser als in meiner ersten NK-Phase!

  • June sagt:

    Du wirst es nicht glauben, liebe Julie, aber DU hast mich zur NK gebracht.

    Hatte Mitte/Ende vergangenen Jahres eine schreckliche Haut und mich deshalb kaum noch auf die Arbeit getraut. Ich war so verzweifelt, dass ich mich im Internet mit einer (mir damals heilvoll erscheinenden) BB-Cream eindecken wollte. Bei meiner Recherche stieß ich auf deinen Blog und Dein dort beschriebenes BB-Cream-Dilemma.

    Im Grunde hat mich dieser Post/dein Blog erst auf den Trichter gebracht, dass ich vielleicht selbst „schuld“ am Zustand meiner Haut sein könnte, bzw. mich erstmals hinsichtlich des Themas „Inhaltsstoffe“ sensibilisiert.

    Dann führte eins zum andern und mittlerweile bin ich einfach nur glücklich mit MG und Hauschka 🙂

    Normalerweise bin ich nur stille „Mitleserin“, aber an dieser Stelle schien es mir passend, mal aus der hinteren Reihe hervorzutreten und Dir zu danken! Dein Blog ist einfach super 🙂

    LG,
    June

    • beautyjagd sagt:

      Ach ja, mein BB Cream-Dilemma! Ein bisschen habe ich es ja immer noch, auch wenn ich mittlerweile die BB Cream von Une Beauty habe. Mein Jagdtrieb ist dadurch wenigstens etwas befriedigt 😉 . Es freut mich sehr, dass du mit Hauschka und Martina Gebhardt so gut zurecht kommst, denn manchmal sind die ersten Anläufe mit Nk ja etwas schwierig. Schön auch, dass du dich als stille Leserin gemeldet hast, danke für dein Kompliment für meinen Blog. Liebe Grüße 🙂

  • Xochilt sagt:

    Ich glaube es machte eines Tages einfach *klick* bei mir. Nachdem ich lange Jahre die BodyShop Tea Tree Produkte verwendet hatte, dann irgendwann mit Vichy mixte und mir irgendwann auffiel, dass beide Konzerne nicht so ganz sauber sind, was Tierversuche angeht, habe ich mich intensiver mit der Frage auseinander gesetzt welche Produkte ich mir ins Gesicht schmiere. So kam ich zu Dr. Hauschka, Weleda, Lavera, Alverde und co. Mittlerweile geht es mir tatsächlich so, dass ich den chemischen Geruch konventioneller Cremes und Gels kaum riechen mag, da zieht sich gleich alles zusammen. Momentan mische ich (leider) wieder mit konventioneller Kosmetik, da ich schwach wurde und mal was anderes testen wollte. Ein Fehler, denn ich mag den Geruch, wie erwähnt nicht, werde jetzt noch ein paar Sachen leeren und dann wieder bei natürlichen Produkten bleiben.
    Interessant finde ich deswegen auch deinen Blog, da er auf informative Weise über neue Produkte informiert. Ich denke, dass ich auch mal die Martina Gebhardt Linie testen möchte, auch wenn ich mit Hauschka zufrieden bin. Aber auf die Dauer wird’s eben langweilig 😉

    Viele Grüße und weiter so!

    • beautyjagd sagt:

      Mir geht es mit einigen synthetischen Düften ähnlich, die mag ich gar nicht mehr. Das Haarwachs von Fructis ist so ein Beispiel, das meine Nase absolut ablehnt.
      Und ich kann gut verstehen, dass Du gern neue Kosmetik ausprobiert, geht mir ja nicht anders 🙂 !

  • molly sagt:

    …nun ganz kurz:
    meine Haut würde durch die komerziellen Produkte immer schlimmer und sensibler,deswegen suchte ich nach Alternativen die keine Paraffine,Mineralöle und Parabene erhalten….so kam es…
    Meine absoluten Lieblingsmarken als Anregung:
    Sukin Skincare
    Organic Surge
    Ren
    MuLondon
    Ich empfehle auch die Webside: http://www.greenorganics.com.au 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Puh, der Shop in Australien ist mir zu weit weg! Ich bin ja froh, dass es in Europa mittlerweile auch einige Shops gibt, die interessante internationale Marken führen (Being Content, Amazingy, Ecco Verde, …). Von Mu London hab ich den Truffle Moisturizer, mag ich sehr 🙂 . Von Suki habe ich noch nichts probiert, aber ich bin schon öfter um den Tinted Moisturizer herumgeschlichen.

      • molly sagt:

        TIP:Es gibt einmal die SUKI Natural Solution( DÄNEMARK)
        und die SUKIN SKIN CARE(AUSTRALIEN)
        …leicht zu verwechseln 🙂
        Meine unentbehrliche Moisture Restoring Night Cream von SUKIN sowie die NEW Sensitive Facial Moisturiser bestelle ich völlig problemlos über ebay!
        Ich ♥ liebe diese Marke!!!
        Tolle Ergebnisse für meine übersensible Haut 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Ah, Sukin habe ich mit Suki verwechselt! Sukin kenne ich gar nicht, werde ich gleich mal googeln. Danke für den Hinweis!!

  • Julie sagt:

    Dass ich NK entdeckt habe, ist noch nicht so lange her.. ungefähr ein halbes Jahr, als ich durch das Langhaarnetzwerk auf die Idee gekommen bin, mal NK- Shampoo und Spülung zu verwenden und mein Haar danach regelrecht auflebte. Dadurch kam mir der Gedanke, dass das, was meinen Haaren guttut, für meine Neurodermitis-geplagte Haut nicht schlecht sein kann, und bin durch Googleauf deinen und Janas Blog gestoßen. Und ab da nahm das Unglück seinen Lauf.. 😉
    Mittlerweile nehme ich für meine Pflege abgesehen von medizinischen Cremes, die leider immer auf Paraffin-Basis sind, nur noch Naturkosmetik – meine Haut liebt insbesondere die Mandel-Reihe von Weleda und die Sensitiv-Bodylotion von Alterra. Bei der dekorativen Kosmetik scheue ich mich, alles komplett umzustellen, da ich mich recht selten schminke und jetzt nicht meine komplette Lidschattensammlung auflösen möchte, aber Neuzugänge sind bei mir nur noch NK.
    Ich würde mir allerdings wünschen, dass es mehr Pflege im für mich bezahlbaren Bereich gibt, die nicht mit ätherischen Ölen beduftet ist.. auf die reagiere ich empfindlich, wenn meine Haut angeschlagen ist. Aber Selbstrühren ist schon in Planung. 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe zwar kurze Haare, aber das Langhaarnetzwerk finde auch toll!
      Kennst Du denn die Linie Freistil von i+m, die könnte vielleicht was für dich sein?

      • Julie sagt:

        Oh, danke für den Tipp.. von i+m hab ich zwar schonmal was gehört, aber die Freistil-Serie war mir noch nicht aufgefallen. Da muss ich bei der nächsten Gelegenheit mal im Laden nach gucken. 🙂

    • Ich klink mich auch mal ein. 😉

      Die Freistil-Reihe ist wirklich klasse. Zumal gibt es so ziemlich alles für Gesicht und Körper. Eine spezielle Neurodermitis-Pflege kann man damit aber nicht direkt ersetzen. Hier würde ich dann Dr.Hauschka med zumindest als Zusatz empfehlen. Man darf ja leider nicht schreiben, dass es usw. auf Dauer bestimmte andere Sachen ersetzen kann. Daher bitte zwischen den Zeilen lesen …

      Wenn es nicht unbedingt parfumfrei sein muss (und neuere Studien deuten wohl an, dass ätherische Öle bei Neurodermitis nicht nachteilig sind), hat man eine sehr große Auswahl an gut verträglichen Produkten. A und O ist (wie immer) die Reinigung. 🙂

      Viele liebe Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      PS: Super spannend die ganzen unterschiedlichen Geschichten!

      • beautyjagd sagt:

        Und ich frage gleich mal neugierig zurück: Wie bist Du zur Naturkosmetik gekommen?
        PS: Danke für deine zusätzlichen Infos zur Freistil-Serie und zu Dr. Hauschka med!

      • Das ist schon ganz schön lange her …

        Um den Rahmen nicht zu sprengen folgt die Kurzfassung. 😉

        Ich hatte mir von meiner damaligen Kosmetikerin ein sauteures konventionelles Zeug (also eine komplette Pflegeserie) aufschwatzen lassen. Anfangs fand ich den Kram ja auch OK. Nur habe ich irgendwann merkwürdige Kommentare geerntet. Ob es mir nicht gut ginge. Ich würde so „grau“ aussehen.

        Ich habe das dann zuerst gar nicht auf die Kosmetikprodukte geschoben; beziehungsweise habe ich mir selbst etwas vorgemacht. Es war teuer, also muss es auch gut sein! (Von dieser Vorstellung bin ich heute geheilt. Die Inhaltsstoffe, deren Herkunft und die tatsächliche Wirkung zählen.)

        Irgendwann hatte es dann einfach nur noch gekribbelt. Nicht gejuckt und es gab auch keine Rötungen. Mehr das Gefühl, das einem Ameisen über die Haut laufen … Hunderte! In Ermangelung einer anderen Möglichkeit (ich stand mitten im Stau) habe ich zu einem Desinfektionstuch gegriffen und mir damit das ganze Gesicht abgeschrubbt. (Nicht nachmachen, bitte!)

        Zu Hause habe ich dann den ganzen Schmodder in die Mülltonne geschmissen. Das bereue ich auch heute noch nicht. Danach habe ich mich gründlich informiert und hatte das Glück bei Dr.Hauschka zu landen. Die Hautkur (ein halbes Jahr Daueranwendung) hat dann erstmal wieder einen gesunden Hautzustand hergestellt. Vor allem gingen auch bereits beginnende Verhornungen von zu extremen Peelings wieder komplett weg.

        Ich habe mich dann immer weiter mit dem Thema Naturkosmetik beschäftigt und es schlussendlich auch zu meinem Beruf gemacht. (Ohne den initialen Schubser in die richtige Richtung, gäbe es heute wohl keine Naturdrogerie. 😉 )

        Die Wirkung von Naturkosmetik bei Neurodermitis konnte ich direkt in der Familie beobachten und mit der Zeit habe ich auch hier viel Wissen angesammelt. Auch heute noch überrascht es mich immer wieder, was alles gut funktioniert und was nicht. Im Laufe der Jahre sind da auch einige Produkte durchgefallen, die speziell für Neurodermitiker sein sollen, aber bei der Anwendung eher negativ gewirkt haben (*hust* Lavera *hust*).

        Vor allem muss man erst mal verstehen, dass Neurodermitis kein fester Zustand ist. Es gibt sehr unterschiedliche Phasen, die alle eine angepasste Pflege gebrauchen können.

        Jaja – ich schweife mal wieder ab.

        Meine Lehre von damals: nichts aufschwatzen lassen und auf das eigene Bauchgefühl und die Haut hören!

        Deshalb kann ich auch selbst niemandem etwas auf’s Auge drücken. Entweder ein Produkt passt oder es passt nicht.

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Die Verbiundung von teuer=gut war ja auch der Punkt, weshalb ich diese teuren Cremes verwendet habe. Ausschläge etc hatte ich nicht, aber ich fragte mich eben, für was ich mein sauer verdientes Geld da eigentlich ausgebe.
        Dauer-Hautkur von Hauscka, daran habe ich auch schon mal gedacht. Vielleicht würde sich meine Haut auch wieder ganz und gar beruhigen. Darüber werde ich im Herbst mal nachdenken.
        Liebe Grüße 🙂

      • johanna sagt:

        Ich habe selber auch Neurodermitis und komme zur Zeit mit selbst hergestellter Bodylotion zurecht. Meiner Haut fehlt einfach die ein oder andere Linolsäure und die gebe ich ihr dann durch Nachtkerzenöl. Ansonsten versuch ich meine Lotion so zu basteln, dass die Barriereschicht meiner Haut erhalten bleibt oder auch gestärkt wird. Und bei der Reinigung versuch so milde wie möglich es zu betreiben. Im Gesicht hatte ich bisher noch nie Ekzeme, aber auch hier merke ich, dass meine Haut anders ist. Fettfreie Nachtpflege geht einfach nicht.

        Bei den ätherischen Ölen musst du einfach mal schauen. Lavendel und Rosengeranie sind zB solche, die wirklich sehr mild sind und nicht reizen. Aber das ist natürlich auch sehr subjektiv :).

        Ich habe bestimmt schon seit Jahren kein Cortison mehr benutzt. Vielleicht hat das aber auch nichts mit meiner Lotion zu tun und ich habe einfach nur Glück eine gute Zeit erwischt zu haben. Ich kann mich nur zu gut erinnern an Tage, an denen selbst normal dosiertes Cortison nichts mehr gebracht hat und die richtigen Hammer ran mussten.

        Zur NK bin ich übrigens durch einen sehr heftigen Neuro-Schub gekommen. 🙂

        LG, johanna

      • beautyjagd sagt:

        Neurodermitis ist ja auch ein Hautbild, wo Substitutkosmetik durchaus ihren Sinn hat. Danke für das Teilen deiner Erfahrungen – und alles Gute, dass du von weiteren Schüben möglichst verschont bleibst!

      • Julie sagt:

        Huch, ich hätte nicht gedacht, dass mein Kommentar so viele Antworten erhält – danke für die wertvollen Ratschläge. Ich hab es leider oft genug feststellen können, dass ich Parfumstoffe und ätherische Öle nicht gut vertrage. Von Dr. Hauschka hab ich Probesachets herumliegen, mich bisher aber noch nicht getraut, die zu benutzen, im Wissen, dass ich es zumindest gerade jetzt nicht dauerhaft bezahlen könnte. *seufz* Versteh einer, warum die Krankenkasse angemischte Pflege aus der Apo erstattet, aber Dr. Hauschka nicht.

        Ich drück dir ebenfalls die Daumen, dass deine Haut so gut bleibt, Johanna. 🙂 Ich wünschte, ich könnte langfristig vom Cortison runterkommen, aber im Moment ist das, bedingt durch die blöden Schübe, einfach noch nicht drin. Zum Glück wirkt Urea bei mir recht gut.

      • johanna sagt:

        Danke Julie!

        Manchmal hab ich das Gefühl, neurodermitische Haut „zieht einfach ihr Ding durch“ und lässt sich durch nichts beeinflussen ;). Anders kann ich mir nicht erklären, warum sie so austickt. Im Abi hatte ich Ekzeme und im Staatsexamen (viel stressiger) keine. Macht alles keinen Sinn ;).

        LG, Johanna

  • flabellina sagt:

    Bei mir passierte es heuer im Februar beim Friseur. Ich durfte im Spiegl mitverfolgen, wie die Friseurin beim Kämmen meiner nassen Haare entsetzt ihr Gesicht verzog (genau das möchte man ja gerne sehen) und meine gerötete Kopfhaut auf Silikone zurückführte. Aha.

    Von da an ging es recht zackig in Richtung Totalumstellung. Nicht zuletzt auch weil ich oft den Eindruck hatte meine Haut mit fetten Nachtcremes regelrecht zuzukleistern. Das klebrige Gefühl am Morgen erschien mir immer falsch. Gott sei Dank bin ich sehr bald, etwa im April, auf Deinen Blog gestoßen, was wirklich sehr bei der Neuorientierung geholfen hat. Daher an dieser stelle noch einmal ein dickes Dankeschön 🙂

    Mittlerweile sind alle Schränke mit Naturkosmetik gefüllt, und ich habe festgestellt, dass ich mich seit der Umstellung erstens wesentlich mehr mit meiner Haut beschäftige und mich zweitens wesentlich mehr und stärker schminke als zuvor.

    Viele Grüße, Andrea

    • beautyjagd sagt:

      Hihi, ja genau, ein Traum, dass die Friseurin entsetzt guckt 😉 . Aber eigentlich ist mir das lieber, als wenn sie sich nicht zum Zustand von Kopfhaut und Haaren äußert.
      Die fettfreie Nachtpflege ist für mich auch DIE Entdeckung des letzten Jahres gewesen, mittlerweile habe ich mich so daran gewöhnt, dass ich gar nicht mehr weiß, weshalb ich mich das so lange nicht getraut habe. Liebe Grüße 🙂

  • Lenz sagt:

    Mein erster Kommentar!
    Ich bin zur Nk gekommen, da ich ohnehin so einen Nachhaltigkeitsturn hinlegte, ein bisschen Öko wurde. Da begann ich, Alverde zu nutzen – aus Geldmangel heraus. Mittlerweile mache ich mir eben auch über die Qualität der Inhaltsstoffe Gedanken, sowie über vernünftige Pflege, aber auch Ernährung, usw. Ich hörte mit dem Schminken auf täglicher Basis auf, nahm die Pille nicht mehr und beschäftigte mich mit meinem Körper und den Signalen, die er mir sendete. Da ich lernen musste (auch auf die harte Tour über Mobbing) mit ihm eine gute Beziehung zu führen, habe ich auch das Bedürfnis danach, ihn gut in Schuss zu halten und maßvoll zu pflegen. Was das betrifft, informiere ich mich hier gerne, auch auf die Alternativen zu Alverde wurde ich hier aufmerksam. Seitdem nutze ich Martina Gebhart. Schminken tue ich mich nur noch sehr selten zu gewissen Anlässen, ich trage eben gerne auch mein Selbstbewusstsein nach außen und präsentiere mich, wie ich bin 😉 entweder natürlich, oder eben auffällig. Letzteres, da ich an dekorativer Kosmetik schlichtweg Gefallen finde seit meiner Jugend, so bin ich eben auch. Im dekorativen Bereich nutze ich auch nur noch NK, allerdings kaufe ich das kaum, da habe ich einfach keinen Bedarf (ach, die Vernunft…)

    • beautyjagd sagt:

      Toll, dass sich heute so viele zum ersten Mal mit einem Kommentar melden, das freut mich!
      Ich habe mich schon länger mit dem Thema Bio im Lebensmittelbereich und alternative Heilmethoden im medizinischen Bereich beschäftigt, bis ich mich dann von meinen Leserinnen anregen ließ, es noch mal mit NK zu versuchen. Gut mit mir (Körper und Geist) umzugehen, das habe ich ebenfalls erst richtig in den letzten Jahren gelernt (und ist auch weiterhin ein Lernfeld) – eigentlich war es dadurch schon absehbar, dass der Schritt zur NK kommen musste 😉 .
      PS: Bei der dekorativen Kosmetik habe ich auch zwei Seiten in mir – mein sehr natürliches und mein apart/auffällig geschminktes Ich.

      • Lenz sagt:

        Mir fiel gerade in letzter Zeit auf, wie sehr doch die Pflege des eigenen Körpers und Selbstwertgefühl zusammenhängt. Manche pflegen sich, da es ihnen daran mangelt. Leider ist das keine Kompensation, denn allein durch das Pflegen muss man sich eingestehen, dass man das tut, um anders auszusehen. Ich glaube nicht, dass man damit entspannter wird, im Gegenteil – nervöses Überprüfen im Spiegel ist die Folge.
        Manche wiederum pflegen sich, da sie ihren Körper wertschätzen. Diese machen sich Gedanken, was der Körper braucht und was nicht, fallen somit nicht auf beliebige Produktversprechen rein.
        Aber wie du richtig bemerkst, ist das ein Lernprozess und ich würde sagen, ein unaufhörlicher. Denn schließlich verändert sich unser Körper Tag für Tag.

      • beautyjagd sagt:

        Dein Kommentar trifft meine Meinung ziemlich genau. Ich bin insgesamt achtsamer geworden, und deswegen bekomme ich meine Bedürfnisse und die Veränderungen (die wird es immer geben) auch mehr mit. Nach Möglichkeit sollen meine Produkte dann auch achtsam hergestellt worden sein.

  • lilly sagt:

    Auch ich bin normalerweise ein stiller Mitleser deines wunderbaren Blog, aber zu diesem Thema muss ich mich dann doch mal outen 😉 .
    Meine Freude mit NK begann damit, dass ich kein konventionelles Duschgel mehr benutzen konnte ohne allergische Reaktionen zu bekommen. So ersetzte ich meine komplette pflegende Kosmetik durch Alverdeprodukte, nachdem ein liebes Familienmitglied mir deren Produkte zeigte (zu dem Zeitpunkt gab es das Gesichtswasser noch in braunen Glasflaschen^^). Mit der Gesichtspflege war ich aber auf Dauer nicht wirklich glücklich und deshalb probierte ich weitere Marken aus. Ich hatte ja nichts zu verlieren^^.
    Über Lavera, Sante, Urtekram und der zwischenzeitlichen Rückkehr zu Alverde bin ich jetzt sehr glücklich bei Primavera und MG angelangt.

    Für mich als Studentin ein zeitweiser sehr teurer Spaß aber dafür war mein Hautgefühl nie besser. Positiv gesehen halten meine Produkte zudem auch sehr sehr lange und werden dadurch dann doch wieder rentabel.

    Bei Dekorativer Kosmetik benutze ich auch nur NK, aber da mixe ich wild die Marken. Wobei Dr.Hauschka es mir mit seinen Lippenstiften manchmal sehr schwer macht, mich beim Einkauf im Biomarkt zurück zu halten. 😉

    Viele Grüße
    lilly

    • beautyjagd sagt:

      Noch eine stille Mitleserin *freu*
      Alverde hat schon einige Entwicklungen hinter sich – neulich habe ich gelesen, dass es die Marke scho seit 20 Jahren gibt. ich habe lange die Reinigungsmilch und das Gesichtswasser aus der Wildrose-Linie verwendet. Dein Mix aus Martina Gebhardt und Primavera hört sich super an, sowas in der Art mache ich ja zurzeit auch (ich teste die Kamille Borretsch-Linie) . Liebe Grüße 🙂

      • lilly sagt:

        Genau die Wildrosenserie habe ich damals auch benutzt. Ein richtig duftender Einstieg meiner Meinung nach. Manchmal wünsche ich mir die Rezepturen der Creme zurück. So eine lange Verweildauer spricht eigentlich immer für eine Marke, ich finde Alverde hat sich jedoch leider nicht in die richtige Richtung weiterentwickelt.

        Bei Primavera möchte ich nicht mehr ohne das Hamameliswasser sein, der Geruch mag nicht jeder aber der Effekt ist einfach genial. Ich creme kaum noch. Des Weiteren ist das Wasser in Verbindung mit der Propoliscreme von MG im Winter eine sehr angenehme Kombination. Zumal ich das Gefühl habe, dass die Propoliscreme sowieso gegen fast alles hilft.

        Die Kamille Borretsch Linie interessiert mich auch sehr, vor allem die Reinigungscreme. Kannst du eventuell über dieses Produkt schon etwas sagen, bezüglich Wirkung / Ergiebigkeit?

        Viele Grüße
        lilly

      • beautyjagd sagt:

        Die Reinigungscreme habe ich leider noch nicht getestet, aber sie interessiert mich auch! Vielleicht kaufe ich sie mir im September. Bisher habe ich nur die Creme aus der Kamille/Borretsch-Serie verwendet. Das Hautgefühl ist schon ein anderes als bei Martina Gebhardt (da sinken die Lotions und dünn aufgetragenen Cremes immer so schön in die Haut ein). Ergiebig ist die Creme, habe ich den Eindruck! Leider kann ich sonst noch nicht mehr dazu sagen. Viele Grüße 🙂

      • @lilly: Die Ergiebigkeit ist (Primavera-typisch) bei der Reinigungscreme wirklich klasse. Die Wirkung ist stark auf trockene Haut (fettarm+feuchtigkeitsarm+empfindlich) ausgelegt. Man hat also eher ein wohlig-weiches Gefühl nach der Reinigung. Ich finde es aber nicht pappig. (Es ist nicht unbedingt etwas für meine Haut, daher habe ich es nicht über einen längeren Zeitraum verwendet).

        Man sollte beachten, dass das Konzept bei der Kamille Borretsch Serie etwas anders ist als bei den anderen Primavera-Linien. Die Haut wird in ihrer Funktion mehr gestützt und weniger gefördert. Es finden sich also auch substituierende Stoffe in den Formulierungen.

        Das ist nichts schlechtes, aber ich erwähne es gern. Die Serie eignet sich damit nämlich sehr gut für Haut, die stark aus dem Gleichgewicht ist und der die Eigenregenerationskräfte fehlen. Die Haut wird dann wieder sanft in einen Zustand gebracht, in der „Impulskosmetik“ überhaupt erst greifen können.

        Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Produkte sehr verträglich sind und somit auch bei sehr empfindlichen Hauttypen gut eingesetzt werden können. Die Serie ist zwar nicht frei von ätherischen Ölen aber der Duft ist sehr dezent und wird auch sensiblen Nasen nicht störend auffalen.

        Beste Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Danke für deinen tollen ergänzenden Kommentar! Das mit dem wohlig-weichen Hautgefühl ohne Klebrigkeit kann ich nur bestätigen. Ich weiß allerdings auch noch nicht, ob die Serie für meine Haut das richtige ist – ich mag das Haut-Gefühl von Martina Gebhardt lieber. Allerdings habe ich in der letzten Zeit wieder mehr mit Empfindlichkeiten meiner Haut zu kämpfen, deswegen habe ich zu meinen Probesachets der Kamille-Borretsch-Creme gegriffen (naja, und meine Ausprobierlust hat damit auch was zu tun 😉 ).

  • Jana sagt:

    Hm, jetzt muss ich aber zeitlich weit nach hinten denken… Es fing alles vor Jahren langsam an. Meine Mutter brachte immer die Ökotest-Zeitschriften mit, die ich von vorne bis hinten studierte. Mit 17 oder 18 erfuhr ich, was in meiner bebe Gesichtscreme wirklich steckt und war angeekelt, ja richtig angeekelt. Ich hüpfte zunächst ein wenig bei alverde herum bis ich dann bei meiner ersten „richtig teuren“ Gesichtscreme landete, die ich für die nächsten paar Jahre verwenden sollte: Die Weleda Iris Feuchtigkeitscreme.

    Für meinen Körper nahm ich jedoch weiterhin Dove und Nivea Produkte. Wieder durch meine Mum probierte ich peu à peu auch NK Körperpflege. Sie benutzte z.B. immer das Calendula Körperöl von Weleda, und ich liebte den Duft! Dennoch konnte ich bis vor rund drei Jahren nicht auf den Komfort und den Duft der Nivea Bodylotion verzichten. Doch ich las immer öfter über die Erdöle in diesen Cremes und dann hörte es auf. Ich guckte immer hinten auf dem Schild, dass auch ja kein Paraffinum Liquidum drin war. Ja, und bald darauf startete ich auch schon meinen Blog. Bis ich bei Deko auch umstieg, sollte es noch ein Weilchen dauern, aber heute würde ich nur noch in äußersten Ausnahmefällen KK-Deko kaufen.
    Nun habe ich mit den Deocremes auch noch ein super Deo gefunden, also im Moment bin ich rundum zufrieden mit meiner Pflege. Einziges Chemieprodukt, was ich mein Lebtag nachkaufen werde: Ellnett Haarspray 😀 😀

    • beautyjagd sagt:

      Dann ging das bei dir ja schrittweise voran! Ich lese deinen Blog ja schon länger, eine Affinität zu NK habe ich eigentlich immer herausgelesen. Neu ist, dass du dich nun viel dekorative Nk verwendest.
      Meine Mutter hat insgesamt nur wenig Kosmetik verwendet, NK war davon kaum was – an die Sole Zahnpasta von Weleda kann ich mich aber lebhaft erinnern!

  • Hallo Julie,
    ich bin gerade in der Umstellungsphase. Ich versuche, meine konventionellen Produkte zu leeren, und dann auf NK umzusteigen.
    Dein Blog hat mich dazu motiviert, außerdem lese ich gerade „No more dirty looks“, was einem die Lust an herkömmlichen Marken nimmt. Hinzu kommt, dass ich nicht teures Geld für ein Produkt ausgeben möchte, das billige oder sogar schädliche Inhaltsstoffe entält, man also mehr für das Image bezahlt, als die Qualität. Wenn ich schon in Pflegeprodukt (oder Make up) investiere, dann soll es zumindest manierliche Inhaltsstoffe haben. Das ist bei NK natürlich auch nicht zwangsläufig der Fall, aber eher als bei herkömmlicher Kosmetik, denke ich.
    LG, Umeko

    • beautyjagd sagt:

      Mir ging es bei meiner (ersten) Umstellung ganz ähnlich wie dir. Ich war erstaunt, wie billig die Zutaten bei einer teuren Creme sein können – und ich also mehr fürs Marketing bezahlte. Das war mir vorher gar nicht so klar. Manierliche Inhaltsstoffe, den Ausdruck finde ich gut 😉 , genau das möchte ich auch! Liebe Grüße und viel Spaß weiter beim Lesen von No More Dirty Looks.

  • Sun sagt:

    Hey Julie,

    das ist mal wieder spannend hier 😀
    Bei mir hat es mit Bio-Lebensmitteln angefangen. Als ich 2008 nach Leipzig zog, habe ich die Welt der gut sortierten Bioläden für mich entdeckt und damit auch NK. Weleda habe ich als erstes genutzt, aber mehr aus Neugier als aus Überzeugung. 2010 hat dann die große Filiale von beauty & nature in Leipzig eröffnet und ich habe mich für ein Uniprojekt mehr mit Weleda beschäftigt (somit auch mit der Firmenphilosophie, den Inhaltsstoffen und den NK-Siegeln). Von da an ging dann die Umstellung Schritt für Schritt voran 🙂

    Liebe Grüße
    °Sun

    • beautyjagd sagt:

      Bei dir ging es also auch mit den Lebensmitteln los! Und ja, die Welt der gut sortierten Bioläden macht die Umstellung definitiv leichter, früher (wie sich das anhört 😉 !) war die Auswahl an NK längst nicht so groß.
      und ich schließe mich Sun an: Ich finde es auch hochspannend, die persönlichen Geschichten von euch zu lesen 🙂 !

  • AD sagt:

    Huhu, da schließe ich mich auch an, ich hab gerade mit Freude die ganzen Kommentare gelesen, ich finde es spannend 🙂

    Wie bin ich zu NK gekommen?
    Es fing schonmal damit an, dass meine Mutter seit vielen vielen Jahren ein Okö-Test-ABO hat 😉 da hat sie mich schon öfters auf „giftige“ Inhaltsstoffe aufmerksam gemacht. Ich habe die zeitschrift auch gerne gelesen. Dann benutzten wir, solange ich denken kann, fast nur Produkte von Yves Rocher – wir haben eben angenommen (bzw. meine Mutter) dass das was gutes ist, ohne Tierversuche und aus der Natur. Auch TBS hat mich als Teenager total interessiert. Dass YR und TBS keine NK sind weiß ich heute.

    Da ich früher unter Akne litt habe ich mich auf viel mit dem selbst anrühren von Masken mit natürlichen Zutaten aus dem Haushalt, Meersalz und Mandelkleie-Experimenten auseinandergesetzt. Clearasil hab ich glücklicherweise nie benutzt! 😀

    Als mein bruder vor 10 Jahren seine freundin kennenlernte, wurden wir von ihr auch etwas beeinflusst, sie ist Ökotrophologin und die beiden ernähren sich seit Jahren konsequent BIO, das schlägt sich z.T. auf auf die Kosmetik wieder. Gleichzeitig habe ich bei dm dann auch Alverde entdeckt, da muss ich so ca. 18 gewesen sein. Das hab ich dann erstmal jahrelang benutz, zwischendurch mal mit der Iriscreme von weleda fremdgegangen 😉 und beim shampoo auch komplett umgestiegen auf Alverde, Neobio, Sante.

    Bis dahin habe ich aber immernoch konventionelle Bodylotion, Duschgele etc. benutzt.
    Irgendwann letztes Jahr, müsste jetzt ca. ein Jahr her sein, bin ich zum ersten Mal auf Beautyblogs gestoßen, mein erster Blog war Jettis, bis heute einer meiner Favoriten 🙂 Und so stieß ich eben auch auf Deinen Blog und so kam eins zum andern: Sich langsam herantasten an INCIS und Pflegekonzepte und auch das mitlesen der vielen, tollen Kommentare deiner Leser ist super hilfreich <3

    Bei Duschgel, Shampoo, Gesichtspflege und Foundation/Puder, Bodylotion/Handcreme bin ich komplett umgestiegen und bereue es auch nicht, meine Haut ist viel besser! Bei Deko kann ich aber oft nicht nein sagen, bei den ganzen LEs und so..und Haarspray ist auch so ne Sache 😉

    Jedenfalls bin ich dankbar, dass es so tolle Blogger wie Dich gibt! Mach weiter so!! 🙂
    Liebe Grüße

    • beautyjagd sagt:

      Jetties Blog finde ich auch toll! Wie schön, dass du über sie auf mich gekommen bist 🙂 .
      So eine Schritt- für -Schritt-Umstellung mit langsamen Herantasten an NK ist in meinen Augen durchaus sinnvoll. Ich habe immer im Kopf, dass die Autorinnen von No More Dirty Lokks raten, einfach mal mit einer Bodylotion anzufangen – schließlich trägt man diese großflächig auf den Körper auf.
      Danke für das nette Feedback zu meinem Blog 🙂 Liebe Grüße

  • Patricia sagt:

    🙂

    Herrlich, dass so viele (auch sonst „stille“) Mitleserinnen Deines Blogs die Frage auch so spannend finden! Es ist wirklich all die Kommentare zu lesen und sich auch im einen oder anderen wiederzufinden!

    Naja, meine Geschichte kennst Du ja bereits. Mittlerweile sind über 28 Tage seit meiner Umstellung vergangen,die Haut hatte Zeit die neuen Mittel kennenzulernen und sich langsam umzugewöhnen. Schritt für Schritt erweitere ich nun mein Programm, ganz so wie es die Haut benötigt und strahle jeden Tag etwas mehr. 😉

    Anfangs hatte ich vorgehabt zu einer Naturkosmetikerin zu gehen und mich beraten zu lassen, nun, da ich mit meinem selbstzusammengestellten Programm höchst zufrieden bin, hat dies nun keine Eile mehr.
    Dafür wurde mir der Besuch beim Frisör in den letzten Wochen immer wichtiger und heute war es endlich so weit: mein erster Besuch beim Naturfrisör (arbeitet mit CulumNatura). 2,5 Stunden bin ich dort gewesen, das Programm sah wie folgt aus: sehr ausführliche Erstberatung, Haare- und Kopfthaut-Bürsten, Haaranalyse und dann Waschen, Schneiden und Fönen. Ich hab zum ersten Mal in meinem Leben ein Pony! und mein Kopf fühlt sich unbeschreiblich leicht und luftig an. Herrlich. 🙂

    Allerdings habe ich erfahren müssen, dass selbst meine hochwertigen Shampoos (Khadi, Farfalla, Urtekram) Glycerin in einem ungünstigen Mass enthalten. Auch soll dieses Glycerin wie Silikon wirken und könnte ein Grund sein, dass meine Haare im 3-Tages-Rhytmus eine Haarwäsche benötigen. *seufz* Das ist zwar nicht das Ende der Welt, und ich soll erst einmal alles aufbrauchen, wurde mir gesagt, aber etwas betrübt hat mich diese Info doch. XD

    Warst Du schon mal bei einem Naturfrisör?

    Aber auch trotz des kleinen Dämpfers habe ich viel an Informationen für meinen neuen Weg mitnehmen können und bin noch mehr bestärkt nachhaltiger und biologischer zu leben. 🙂 Es tat auch wirklich gut, mal positives Feedback zu erhalten (Sie wissen schon so viel!), aber gleichzeitig auch ein sehr kompetentes Gegenüber zu haben, der auch bei Detailfragen nicht ins Schleudern geriet. In so viel Fachwissen und sympathische Abgeklärtheit investiere ich gern.

    LG
    Patricia

    • beautyjagd sagt:

      Du warst ja auch die Leserin, die mich zu der Frage inspirierte!

      Dein Friseurbesuch klingt wirklich toll! Bei einer zertifizierten Naturfriseurin bin ich nicht, aber bei einer, die mit Produkten von Sanoll arbeitet. Ist schon schön, wenn man beim Friseur die Haare mit Wascherde gewaschen bekommt 🙂 . Sie unterstützt auch das Bürsten meiner Kopfhaut sehr, weil sie damit gute Erfahrungen gemacht hat – ich liebe es mittlerweile!

      Bei Shampoos achte ich seit letztem Winter auch darauf, wieviel Alkohol und Glycerin enthalten ist. Mir ist neu, dass sich Glycerin wie Silikone verhalten (ist damit das Haften am Haar gemeint?). Ich befürchte „nur“, dass meine trockene Kopfhaut noch trockener wird, wenn zuviel davon im Shampoo enthalten ist. Deswegen kam es ja zu meinen Wascherde und Seifen-Experimenten. Die Shampoos von Culum Natura kenne ich nicht, ich habe sie nur in meinem Bioladen stehen sehen. Muss ich mir mal angucken. Bei Belmar sind soweit ich weiß auch kein Alkohol und Glycerin drin.
      Liebe Grüße

      • Patricia sagt:

        Wascherde? Du hattest darüber ja aufgrund von Selbstversuchen bereits geschrieben und ich bin mittlerweile auch sehr neugierig Wascherde selbst mal zu testen. Gestern wurde Wascherde zwar erwähnt, aber da ich überraschenderweise völlig gesunde Kopfhaut habe (welche Glück!), kam es nicht zum Einsatz. (menno… )
        Apropos Bürste… hoher Preis aber dafür ein ganz anderes Kopfhautgefühl und obendrein halten diese Bürsten 10 Jahre! (bald ist Weihnachten…:D )

        Ja, genau, das Glycerin bleibt wohl haften und gaugelt mehr Fülle vor, der Nachteil ist, dass das Haar strähnig wird und fettig wirkt und man öfter wäscht. (eigentlich soll man Haare so wenig wie möglich waschen.)

        Du kennst CulumNatura aus dem Bioladen? Ungewöhnlich, da die Produkte eigentlich nicht frei verkauft werden dürfen, sondern nur bei Frisören erhältlich sind. Und mancher Frisör verkauft die Produkte sogar ausschließlich an Bestandskunden, da das Pflegekonzept einfach so beratungsintensiv ist.

        Man kann z,B. das Haarwachs auch als Handcreme oder Nagelhautcreme nutzen, oder die Gesichtslotion auch als Haarspülung einsetzen. Ungewöhnkicher, aber gerade aufgrund des Preises ein für mich sehr interessanter Ansatz.

      • beautyjagd sagt:

        Mein Bioladen ist einer mit einem integrierten Naturfrisör, deswegen gibt es da die Produkte. Was du über die Produkte schreibst, klingt sehr interessant, ich werde sie mir demnächst mal näher ansehen!

  • Silke sagt:

    Ich bin über Nahrungsergänzung, Tee`s usw. und durch meine Problemhaut zur Naturkosmetik gekommen. Ich war, obwohl ich nicht so aussehe, schon immer leicht öko angehaucht. Früher gab es doch immer in den billigen Frauenzeitschriften so Mini-Artikel, wie man selbst Masken anrühren kann usw. Da hab ich immer mal was versucht, aber natürlich nie durchgehalten. Mit 14-15 Jahren will man auch mal was versuchen. Dann kam meine schöne Akne Zeit. Pickel, Pickel, Pickel und Mitesser. Dann der übliche Weg: Clerasil, AOK und alles was es zu dieser Zeit in den Drogerie Märkten und Apotheken zu finden gab. Es gab nichts was ich nicht versucht habe. Etwas später kam die Erleichterung durch mein Pille, der Frieden hielt aber nur 2-3 Jahre. Dann ging es erneut los, und schlimmer als bisher. Meine Nase war regelrecht schwarz gefärbt von Mitessern, ein Pickel nach den anderen, teilweise Erbsen- bis Bohnengroß, wenn ich irgendwo gedrückt habe sind drei Dinger auf einmal losgegangen, alles war rot und Wund…. ich erspar euch den Rest! Ich bin zwei Jahre lang nur zur Arbeit, zum Einkaufen und zur Familie gegangen. Ein Sozialleben fand nicht mehr statt, ich hab mich geschämt! Als wäre ich dreckig oder so… das Gegenteil war der Fall. Dann, ein Hautarzt nach dem anderen, jeder gibt dir eine stinkende Salbe nach der anderen, nichts half, keiner nahm dich ernst…. ich kannte zu diesem Zeitpunkt jeden Hautarzt/ärztin in meiner Stadt. Ich habe sogar Hautantibiotikum eingenommen. Das half ein wenig. Dann Fruchtsäurepeeling- der größte Fehler im Bezug auf meine Haut den ich machen konnte. Seit dem habe ich Pigmentflecken ohne Ende und ich vertrage fast nichts mehr auf meiner Gesichtshaut. Notgedrungen musste ich mir also was einfallen lassen. Zuerst natürlich über meine Ernährung: Tee`s, Zinktabletten, irgendwelche Wundermittelchen usw. War natürlich nicht soooo erfolgreich… Dann hab ich mich mit Kosmetik auseinander gesetzt. Meine ersten Erfolge kamen dann mit Propolis Produkten und Dermaviduals von der Firma KOKO (ist glaube ich keine Naturkosmetik, aber wenn ich es recht in Erinnerung habe sehr, sehr hochwertig) . Es ging wieder bergauf… Dann habe ich noch eine gute Kosmetikerin gefunden, zu der bin ich dann regelmäßig gegangen. Ich habe ein starke Verhornungsstörung, Unterlagerungen haben sich bei mir teilweise sogar verkapselt! Die bekommst Du auch mit Propolis nicht weg… :o) Traurig das mir kein Hautarzt diese Diagnose geben konnte. Seit dem teste ich mich durch das Naturkosmetiksortiment, welches zum Glück immer größer und teilweise immer besser wird! Hauschka (die Hautkur- ein Traum) Börlind, Lavera und vieles mehr (Alterra oder Alverde mag ich nicht so gern, ist zwar preiswert- die Inhaltsstoffe leider meist auch)… Ich glaube nicht das ich jemals bei einer Firma bleiben werde (außer Kimberly Sayer für den Tag wegen LSF), dafür bin ich einfach zu neugierig… ich teste zwischendurch auch immer mal herkömmliche Kosmetik (bin sehr Werbeanfällig!!), komme aber immer reumütig zurück, es widerstrebt mir dann doch! Ich bin einfach der Meinung gewisse Stoffe haben auf der Haut und in den Haaren nicht zu suchen! Und außerdem denke ich das man auch ein Zeichen setzt, wenn man sich für diese Art von Kosmetik entscheidet, denn die meisten Firmen verfolgen ja auch eine Philosophie, z.B. keine Tierversuche, nachhaltiger Anbau, FairTrade usw. Meine Haut hat sich stark verbessert, was ich auf die hochwertigere Pflege und Kosmetik schiebe, sowie durch meine Ernährungsumstellung: seit über einem Jahr nehme ich nur noch in Ausnahmefälle Milchprodukte zu mir (ich hatte chronische Schnupfen- der ist weg!!! und nochmal weniger Pickel) viel ungesüßten Tee usw. Für den Körper nehme ich schon seit Jahren fast nur noch Pflegeöle dem Duschen/Baden, das hatte keinen besonderen Grund- ich finde nur bei Ölen hält die Pflegewirkung länger an. Shampoo`s nur noch Silikonfrei, als Kur nur noch Tee(Camelien)samenöl o.ä. Meine Haare waren noch nie so gesund. Als nächstes ist meine Zahnpflege auf dem Prüfstand- da werde ich wohl auch umstellen. Gestern hab ich mir ein Gel von Wilms PinusVital bestellt, mal schauen wie das so ist. Denn Schritt zur Natur hab ich bis jetzt nie bereut, auch wenn er meist ein teurer ist. Sorry, ist ein bißchen lang geworden…….

    • beautyjagd sagt:

      Oh, du hast ja wirklich einen heftigen Leidensweg hinter dir!!
      Mir hat ja übrigens auch ein Fruchtsäurepeeling einige Pigmentstörungen beschert, ebenso wie die Einnahme der Pille. Ich glaube, das war eine ganz ungünstige Mischung 🙁 .
      Für mich ist die Philosophie eines Unternehmens ein sehr wichtiger Punkt, das ist auch der Grund dafür, weshalb ich manche Hersteller lieber als andere mag.
      Danke für deinen langen Kommentar!!!

      • sonny sagt:

        Sehr interessant, alle diese Geschichten zu lesen 🙂 Falls ich mal richtig Zeit habe, werde ich meine auch noch beifügen.

        Sind mit Fruchtsäurepeelings diese Enzympeelings gemeint, von denen es unter Anderem auch eines von Living Nature gibt oder eher konventionelles?

        Danke für die Hilfe…

        Liebe Grüsse
        sonny

      • @sonny: Ich denke mal hier sind die konventionellen Fruchtsäurepeelings gemeint.

        Das Living Nature Peeling (Exfoliant mit Hauptbestandteil Manukahonig) ist ein sehr sanftes Gel, das einige Minuten auf der Haut bleibt und diese beim natürlichen Abstoßungprozess unterstützt. Die Haut wird also nicht angegriffen und Verhornungen werden nachhaltig gemindert (im Gegensatz zu aggressiven Peelings, die das Gegenteil bewirken).

        Säurepeelings (Frucht, AHA, usw.) ätzen die oberen Hautschichten weg. Oftmals lösen sie im Nachgang eine Überempfindlichkeit, Verhornung, Rötungen, Pigmentstörungen und Allergien aus. Man züchtet sich also Kunden mit hoch empfindlicher Haut die man danach mit immer mehr Behandlungen an sich binden möchte. Eine verachtenswerte Praxis.

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Ja genau, ich meinte ein konventionelles Fruchtsäurepeeling bei der Kosmetikerin, die ja ganz schön aggressiv sind. ich wäre damals gern aufgeklärt worden, was das genau ist.
        PS: Sonny, deine Geschichte würde mich auch interessieren, wenn du Zeit hast!

      • sonny sagt:

        Liebe Naturdrogerie

        Herzlichen Dank für die detaillierte Auskunft!
        Da bin ich froh, da ich das Enzympeeling bei mir stehen habe und eigentlich toll finde 🙂 Zudem hat ja Dr. Alkaitis soviel ich weiss ebenfalls eines im Programm. Und Dr. Alkaitis ist auch etwas dass ich mir gerne mal etwas näher ansehen würde.

        Das ist in der Tat eine verachtenswerte Praxis, was die da abziehen mit den Kunden!

        Darf ich dich nochmals etwas fragen? Welcher Augen Roll on von Primavera war das, der Tränensäcke, die aufgrund fetter Nachtcremes entstehen, verhindert?

        Herzlichen Dank und ich hoffe ich nerve nicht mit meinen Fragen!

      • Tränensäcke entstehen gerne, wenn man Augencreme nachts verwendet, da sich die Tränenflüssigkeit anstaut. Als fettfreie Nachtpflege gibt es von Primavera den Neroli Cassis Augen-Roll-on. Der wurde hier auch schon mal besprochen, oder?

        Auf jeden Fall wirkt er kühlend und abschwellend. Im Hochsommer ist das auch tagsüber eine leichte Alternative zur Augencreme. Und wer das Gefühl mag, kann den Roll-on und zusätzlich eine Augencreme auftragen.

        Interessant ist, dass im Roll-on vergleichsweise viel Glycerin enthalten ist, ich es bei diesem Produkt in der Anwendung aber nicht als nachteilig wahrgenommen habe. Das mag an den vielen guten Inhaltsstoffen liegen, die sonst noch so drin sind. 🙂

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

    • johanna sagt:

      Ich reihe mich auch mal zu den Fruchtsäurepeeling- Geschädigten ein. Wie viele Jahre ist es bei euch mittlerweile her? Und ist eure Haut immer noch kaputt?

      LG, johanna

      • Silke sagt:

        Oh Gott, keine Ahnung, ich hab den Vorgang selbst wohl verdrängt…. irgendwas zwischen 7-4 Jahre schon…?!? Keine Änderung seit dem…. empfindlich wie am ersten Tag (Parfüm ect.), bei mir keinerlei Verbesserung, ein Sonnenstrahl und schon hab ich Flecken! Ich wünschte, ich könnte es rückgängig machen…

      • beautyjagd sagt:

        Ein Sonnenstrahl und direkt habe ich Flecken mitten auf der Stirn – das kann ich leider genauso unterschreiben seit dem Peeling 🙁

      • beautyjagd sagt:

        Wahrscheinlich jetzt erschreckend, aber bei mir sind meine Pigmentstörungen auch nach 8-9 Jahren noch nicht wieder ganz weg. Lag aber sicher auch an der langjährigen Einnahme der Pille (die nun aber schon 3 Jahre zurückliegt). Und das zunehmende Alter spielt sicher ebenfalls eine Rolle. Außer einer Neigung zur Verhornung habe ich sonst aber glücklicherweise keine sichtbaren Schäden mehr. Vielelicht sollte ich doch mal im Winter eine Dauer-Hautkur von Hauschka machen *überleg*..

      • johanna sagt:

        Ojee, das sind ja schlechte Aussichten. Pigmentstörungen hab ich zum Glück keine (kann daran liegen, dass ich sie wg meiner Sommersprossen einfach nicht sehe 😉 ), aber meine Haut ist total empfindlich.
        Morgens nach dem Duschen und Eincremen, sieht sie manchmal aus, als hätte ich die ganze Nacht durchgeheult :(.

        LG, Jenni

  • Birgit sagt:

    Ich finde es wirklich spannend zu lesen wie ihr alle zur NK gekommen seid. Ich bin übers KbA Essen zur NK gekommen, die ersten Produkt waren, glaube ich, Brennesselshampoo, Iriscreme und Reinigungsmilch von Weleda. Als ich dann Vegetarierin geworden bin, war KK wegen der grausamen Tierversuche sowieso ein No-Go.
    Meine Haut ist relativ unproblematisch und deswegen liebe ich es, ständig was Neues auszuprobieren, es gibt einfach zu viel Spannendes um bei einer Marke zu bleiben. – Hier triffst du mit deiner Jagd genau meinen Nerv und mein Portemonnaie *grins*, vielen Dank für die tollen Nischen-Entdeckungen.-
    Zur Zeit bin ich ja auf dem Seifentripp und da muss ich wegen der Vielfalt schon mal das eine oder andere Auge zudrücken, da viele der Seifen mit konventionellen fetten Ölen gesiedet werden. Es ist halt immer ein Abwägen, was geht oder nicht (z.B Seide) und Tierversuche werden beim Sieden ja nicht gemacht. Deswegen werde ich auch erstmal Logocos und Lavera boykottiern, da sie mir keine plausiblen Antworten wegen ihrer Verkaufspolitik in China (Tierversuche sind wohl Vorschrift) geben konnten.
    So, ich höre jetzt mal lieber auf ehe ich alle verschrecke.

    • beautyjagd sagt:

      Je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr scheint es mir, dass die Verwendung von NK oft eine Einstellungssache ist. Wer auf Inhaltsstoffe achtet, tut dies ja meist nicht nur in einem Bereich wie Lebensmittel, sondern irgendwann auch bei Kosmetik und anderen Dingen. Und umgekehrt.

      • AD sagt:

        So siehts aus! Das denk eich ebenfalls..ich bin ein Dorfkind und damit auch extrem naturverbunden. Mir wäre es auch als Kind im Traum nicht eingefallen, z.b. Müll in die Natur zu werfen o.ä….das thema Nachhaltigkeit ist mir sehr wichtig, auch bin ich absolut gegen Tierversuche. Ich glaube, ein Mensch, dem das alles komplett egal ist, wird sich mit NK auch nicht so stark auseinandersetzen.

  • Jammin sagt:

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich es gar nicht mehr so genau weiß und auch nicht sicher sagen kann, seit wann ich überhaupt NK benutze. Wenn ich in den grauen Zonen meines Gehirns wühle, so meine ich mich zu erinnern, dass ich irgendwann so um 2007 rum anfing mich zu fragen, warum ich mir eigentlich Erdöl und Silikone ins Gesichts schmiere.
    Zuerst stieg ich im Bereich Gesichtspflege um, dann Körperpflege, Shampoo und erst zum Schluß kam die dekorative Kosmetik. Das lag daran, dass ich sehr lange Zeit nichts besseres fand als mein MAC Studio Fix Fluid in NC15. NK Foundations waren mir entweder zu dunkel oder zu wenig deckend und im direkten Vergleich einfach schlecht. Bis ich dann irgendwann einen Versuch mit AB MF wagte – durchaus überzeugend. Mittlerweile benutze ich nur noch NK, wobei ich zugeben muss, dass ich vor einiger Zeit einen Rückfall zur KK hatte – da mir NK Shampoos nicht wirklich zusagten und ich von bestimmten Incis in Makeup und Pflege Unterlagerungen und Unreinheiten bekam. Mittlerweile weiß ich einigermaßen, was ich im Gesicht lieber weglasse. Wobei es nicht sehr einfach ist, denn Glycerin ist u.a einer der Incis, auf die ich verzichte.

    • beautyjagd sagt:

      Ja, ich kann dir nur zustimmen, auch bei NK muss man gucken, was funktioniert und was drin ist. Und bestimmte Dinge wie zB konventionelle Foundations mit Silikonen können einfach öfter einen anderen Komfort bieten. Die NK hat da noch viel zu tun, aber ich bin höchst optimistisch, dass sich da in Zukunft noch einiges tun wird.

  • schleivogel sagt:

    Was für spannende Geschichten und doch ist der Grundtenor oft der gleiche: Die Haut ist durch KK irgendwann ausgetickt und dann sucht man verzweifelt nach einer Lösung. Mir erging es ebenso. Bin mittlerweile 48 und lese seit dem Frühjahr hier regelmäßig mit.

    Meine Haut war im letzten Winter in sehr schlechtem Zustand. Ich verwendete bis dahin seit ca. 3 Jahren Börlind. Die Empfehlungen meiner Drogerieberaterin liefen darauf hinaus immer mehr und verschiedene Seren, Masken, Ampullen, etc. unter der Creme zu verwenden. Meine Haut trocknete trotzdem aus, besonders im Bereich Wangen und Stirn, während mein Kinn von Pickelchen übersät war. Im Februar diesen Jahres war der Zustand dann so schlecht, dass ich am liebsten nicht mehr unter Menschen gegangen wäre. Meine Wangen waren stark rot fleckig, schuppten sehr stark und es juckte und spannte wie verrückt. Da stand ich vor dem Spiegel und habe Rotz und Wasser geheult. Dann beschloss ich: Schluß damit! Sämtliche Börlind Produkte wanderten in die Tonne und 10 Tage lang bekam meine Haut nur noch Wasser, sonst nichts. In dieser Zeit fing ich an, mich mit den Inhaltsstoffen zu beschäftigen und war, wie wohl alle hier, entsetzt was in den Kosmetikprodukten so alles drin ist. Das war auch die Zeit, als ich begann hier mitzulesen.
    Diese Pause hat zwar die Pickelchen wieder vertrieben, aber meine Wangen waren dann restlos vertrocknet. Zerknittertes Pergament sah wohl besser aus. Nun wollte ich meine Haut wieder „aufbauen“ und war so naiv zu glauben, dass ich einfach so auf NK umsteigen könnte. Ich will es kurz machen: Die ersten Ausflüge zu Logona, Hauschka, Santaverde waren eine reine Katastrophe. Sofern das überhaupt möglich war, tickte meine Haut noch mehr aus. Ich fühlte mich wie ein Zombie! Trotzdem war ich mir sicher: Nie mehr KK!
    Durch deinen Blog fand ich zu MG. Das hat meine Haut endlich beruhigt und nach einigen Wochen sah ich wieder akzeptabel aus. Allerdings konnte bei mir MG das Problem der trockenen Wangen leider nicht lösen. Meine Haut schien unter der Creme zu verdursten. Trotzdem war MG meine Rettung.
    Mittlerweile bin ich zu i+m gewechselt und meine Haut ist so schön, wie seit vielen Jahren nicht mehr. Ausgeglichen, zart, alle Schuppen und Rötungen verschwunden. Einfach gesund würde ich sagen! Natürlich habe ich auch meine Körper- und Haarpflege auf NK umgestellt, obwohl ich hier den HG noch nicht so ganz gefunden habe, aber alles braucht eben seine Zeit im Leben.
    Dein Blog war und ist jedenfalls eine große Bereicherung für mich und ich schaue jede Woche mal rein und lese gerne mit. Auch die Kommentare der anderen Leserinnnen finde ich oft sehr informativ und spannend.
    DANKE!

    • Silke sagt:

      Wahnsinn! Ich hatte schon einige Produkte von Börlind und fand die toll! Bin gerade etwas erstaunt…. MG hab ich bis heute noch nie genommen. Da kann man aber mal sehen, wirklich JEDE Haut ist anders und JEDE Haut braucht was anderes! Probieren, Probieren, Probieren! :o)

      • beautyjagd sagt:

        Martina Gebhardt und Börlind sind wirklich zwei eher gegensätzliche NK-Konzepte (von der Philosophie wie auch von Inhaltsstoffen her), behaupte ich jetzt einfach mal 😉 .

      • Börlind-Produkte sind meiner Meinung nach schlimmste Pseudo-Naturkosmetik. Man verkauft ein natürliches Image und redet sich bei chemischen („naturidentischen“) Inhaltsstoffen mit „Ressourcenschonung“ heraus. Bei so was bekomme ich ne Krise!

        Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen kann ja wohl nicht darin bestehen auf petrochemische Erzeugnisse zurückzugreifen!? Wie wäre es denn stattdessen mit der breiten Unterstützung von Kleinbauern-Projekten, fair trade, Förderung des Bioanbaus usw.? Da machen _richtige_ NK-Hersteller sehr viel … und sagen es meiner Meinung nach oft nicht deutlich genug.

        Beste Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

        PS: Was Börlind aus Tautropfen gemacht hat, ist obendrein noch eine absolute Schande.

      • beautyjagd sagt:

        Ha, du hast es wieder undiplomatischer als ich ausgedrückt 🙂 🙂
        Mich nervt an Börlind auch, dass sie ihr eigenes Ökösiegel entwickelt haben und damit werben. Soweit ich das weiß, hat es ja keine bessere Qualitätsstufe als die anderen Siegel, sondern lässt Sachen zu, die dort nicht erlaubt sind… Und chemische Sonnenschutzfilter in Sonnenschutzmittelon find ich natürlich auch nicht konsequent.

    • beautyjagd sagt:

      Oh danke schön, dass mein Blog eine Bereicherung in deinem Leben ist, das höre (lese) ich natürlich sehr gern 🙂 .
      Deine Geschichte ist ja auch heftig. Ich glaube prinzipiell, dass in der heutigen Zeit tendenziell zu viele Produkte verwendet werden. Da ist so ein Radikalentzug wie der von dir erst mal eine gute Lösung, aus dem Teufelskreis rauszukommen. Aber wie du schon schreibst, es kann dann durchaus seine Zeit brauchen, bis man die zu sich passenden Produkte gefunden hat.

  • Jana sagt:

    Mir fällt auf, dass viele Mädels hier die Iris Creme von Weleda verwenden oder verwendet haben – das ich echt witzig, weil ich damals dachte, ich sei weit und breit die Einzige, die dieser Gesichtscreme etwas abgewinnen konnte. Bei niemandem im Bad fand ich sie, und hier tut sich eine ganze Reihe der Iris-Fans auf 😀

    • beautyjagd sagt:

      Mir fällt gerade ein, dass die Mutter meines ersten Freundes (das ist echt ewig her *lach*) auch die Iris-Serie verwendet und darauf geschworen hat. Ich glaube, die ist doch weiter verbreitet als man so denkt 🙂

      • Sun sagt:

        Ich hab auch mit der Iris-Serie begonnen und bin erst Ende des vergangenen Jahres auf Mandel umgestiegen 😀

  • Deedee sagt:

    Na gut, wenn sich alle stillen Mitleserinnen outen, dann geb ich auch meinen Senf dazu.
    Seit Anfang des Jahres lese ich Deinen Blog und freue mich wie ein Schneekönig über jeden neuen Beitrag.
    Ich hatte nie irgendwelche Hautprobleme, selbst als Teenie keine Pickel; meinen Haaren geht es gut, den Nägeln auch, habe kaum Allergien – alles paletti.
    Und dann kam ich ins Krankenhaus wegen des Verdachts auf Multiple Sklerose. Um es abzukürzen: keine MS. Dennoch hatte ich sehr schlechte Blutwerte, mein Körper war sehr anfällig für Infektionen und Entzündungen.
    Während ich auf die Testergebnisse gewartet habe, hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. Darüber, was ich meinem Körper jeden Tag zumute. Und was ich besser machen kann.
    Ich lebe jetzt „fast vegan“, mache mir weniger Stress im Beruf, achte darauf, was an meinen Körper kommt etc.
    Jetzt nach der Umstellung seh ich genauso aus wie vorher (naja, mit etwas mehr „Glow“ vielleicht), aber meine Blut- und Entzündungswerte sind bei jedem Check tiptop.
    So, erster Kommentar und dann gleich meine Lebensgeschichte 🙂 Ich benutze übrigens MG und Hauschka, brauche aber noch ein paare Reste Clinique auf.

    • beautyjagd sagt:

      Yeah, noch ein Outing 🙂 .
      Sehr schön, dass es dir wieder gut geht!! Manchmal sind es erst solche harten Warnungen, die einen über das eigene Leben grundsätzlich nachdenken lassen. Ich achte mittlerweile auch sehr viel mehr auf meinen Lebensstil und Stresslevels – zeichnet sich ja alles in Geist/Seele und Körper ab.

  • Kaddi sagt:

    Was für ein toller Beitrag!

    meine liebe zu nk hat sich eigentlich parallel mit meiner liebe zu kosmetik überhaupt entwickelt. trotz oder gerade wegen meiner hautprobleme habe ich mich jahrelang überhaupt nicht mit dem thema beschäftigt und einen bogen um jeden spiegel gemacht – meine akne wollte ich mir so selten wie möglich ansehen und allgemein hatte ich nicht das beste verhältnis zu meinem körper. in teenie zeiten, als die akne sehr shclimm war, bin ich eine zeitlang zur kosmetikerin gegangen und habe auch deren produkte verwendet (janssen war das), aber der erwünschte erfolg blieb aus und die ausreinigungen waren auch kein zuckerschlecken. danach folgte eine lange phase der frustration in der ich das thema für mich ad acta gelegt hatte. in einer phase des persönlichen umbruchs entdeckte ich dann die online-welt der kosmetik für mich und fand darin einen weg, mich positiv mit meinem körper auseinanderzusetzen. dementsprechend kam vor de rliebe zur deko die liebe zur pflege, da ich mich endlich meine akne loswerden wollte. Da ich von haus aus eher der wissenschaftliche typ bin, habe ich direkt recherchiert, welche (konventionellen) akne therapien es denn gibt bzw welche inhaltsstoffe in cremes denn was bewirken etc. danach war ziemlich schnell kar, dass ich zb keine petrochemischen inhaltsstoffe in meiner pflege haben wollte und der schritt zu nk erschien logisch. auch habe ich bis heute keine konventionelle akne therapie ausprobiert, da mich die nebenwirkungen abschrecken bzw ich nicht an an einer wirkung interessiert bin, die nur auf symptombekäpfung beruht. ok, ich habe mal mit fruchtsäure hantiert, die wirkung trat auch ein, aber bei absetzen wurde die haut schlimmer aus vorher. dementsprechend versuche ich eher, das problem an der wurzel zu packen und mit meiner pflege die haut eher zu unterstützen und die unreinheiten ursächlich zb durch ernährung zu bekämpfen. mittlerweile benutze ich im gesicht einen mix aus hauschka und primavera und bin sehr zufrieden, akne hab ich zwar immer noch, aber die regenerationsfähigkeit meiner haut ist deutlich höher. meine liebe zu hauschka wurde auch stark von Andreea inspiriert, da sie der erste beautyblog war, den ich für mich entdeckte (und bis heute les ich sie mit am liebsten). an nk finde ich mittlweile auch das ganze drumherum so wahnsinnig spannend, die aspekte nachhaltigkeit, firmenphilosophie, fair trade etc. und in bezug auf pflegeprodukte kann ich mir mittlerweile gar nciht mehr vorstellen, noch kk zu verwenden – bis auf wenige ausnahmen zb haarpflege (ich gestehe mir ein silikonhaltiges haaröl zugelegt zu haben…) etwas anders sieht es mit der deko aus, hier nehme ich bewusst chemie in kauf, da dort für mich die performance der produkte zählt- obwohl ich die neuesten entwicklungen im nk bereich ganz wunderbar finde wie zb rms beauty oder ilia. ein wort noch zu meiner akne: die ist nach wie vor vorhanden, durch hormon- und ernährungsumstellung momentan wieder sehr schlimm (ich hoffe auf temporäre entgiftungserscheinungen), aber vorhandene unreinheiten klingen mittlerweile wesentlich schneller ab und ausreinigungen lassen mich nicht 5 tage lang rot anschwellen im gesicht. den grund dafür sehe ich aber weniger in der pflege als in der ernährung – leider. pflege kann eben durch nur einen kleinen teil zu einer schönen haut beitragen, und da ich nicht reich bin, gehe ich mittlerweile liebe im bioladen obst einkaufen als zb die hauschka hautkur dauerhaft zu verwenden – auch wenn ich dies gern täte 😉

    so das war ein roman – finde es aber sehr spannend diekommentare und leidenswege der anderen leser zu verfolgen. es scheint ja einige gemeinsamkeiten zu geben!

    beste grüße, Kaddi

    • beautyjagd sagt:

      Dein Roman war sehr interessant zu lesen!
      Akne ist ja auch so ein riesiges Thema. Ich habe mir fürs Zelten ein Buch über Hormone udn ihre Funktionsweise gekauft, weil ich das Gefühl habe, dass ich da noch viel zu wenig darüber weiß. Akne habe ich zwar nicht, aber immer wieder Pickelschübe, bei denen ich mich frage, woher sie kommen. Hoffentlich beruhigt sich deine Haut bald wieder!!!
      Liebe Grüße 🙂

  • Jule sagt:

    Das ist ja mal spannend zu lesen!
    Also, ich bin auch eine von denen, die treu mitlesen, aber bisher nicht kommentiert haben. Bei der Gelegenheit: Ein ganz toller Blog, vielen Dank dafür!

    Ich hatte schon immer eine hohe Affinität zur Naturkosmetik – gegen Ende meiner Schulzeit war der Öko-Kram auch gerade ganz hoch angesagt an unserer Schule (mein erster Lippenstift war von Logona, damals noch eine richtig tolle Marke – Idealisten und Vorreiter! ). Außerdem komme ich aus einer Familie mit vielen Allergie-Problemen. Meine Mutter hat damals versucht, durch den Verzicht auf Chemie (auch im Essen) bei uns Kindern dagegen an zu kämpfen, was ich erst im Nachhinein richtig zu schätzen weiß – lange habe ich den Öko-Kram abgelehnt und bin während des Studiums erst mal auf konventionelle Kosmetik abgefahren – zu dem Zeitpunkt betraf das vor allem meine Haare, für die ich Silikon wollte, die aber inkonsequenterweise mit Henna gefärbt waren 😉
    Langer Rede, kurzer Sinn: die Abwendung von der Naturkosmetik hat sich irgendwann eindeutig an meiner Haut gerächt – ich hatte plötzlich ständig so komische rote Flecken im Gesicht, die geschuppt und gejuckt haben, egal was ich verwendet habe (lange habe ich daher einfach nix eingecremt und bin damit gar nicht so schlecht gefahren, obwohl ich ziemlich trockene Haut habe).

    Inwzischen habe ich zwei sehr unterschiedliche Herangehensweisen – auf der einen Seite meine aus allen Nähten platzende naturkosmetische „Schminksammlung“, die größer und größer wird, weil ich immer noch auf der Suche nach Perfektion bin, und auf der anderen Seite meine minimalistische Hautpflege mit selbstgerührter Creme – ich mache da keine Experimente mehr (sämtliche angeblich so tollen Pflanzenextrakte jeder Art bescheren mir Ausschlag – je „wirksamer“ eine Creme zu sein verspricht, desto schlimmer wirds!). Abgesehen davon glaube ich sowieso, das es eine dumme Idee ist, sich einer Million „Wirkstoffen“ – ob nun pflanzlich oder chemisch – auszusetzen. Als Biochemikerin weiß ich, dass auch pflanzlich nicht gleich gesund ist (zB ist Krappwurzel – wird zum Rotfärben verwendet, auch in manchen Naturhaarfaben – als krebserregend einzustufen).

    Ich bin also aus Notwendigkeit und Überzeugung inzwischen ganz konsequent darauf bedacht, mich von jeder Art Schadstoffen (ob im Essen oder in der Kosmektik) weitestgehend fern zu halten, und es funktioniert auch meistens. Ein echtes Problem bleibt für mich allerdings die Tatsache, dass ich die dekorative NK – wenn auch weniger schlimm als bei KK – unter Umständen auch nicht so richtig vertrage, wenn zu viele „Wirkstoffe“ enthalten sind, die die Haut jünger, straffer, gesünder oder sonstwie besser machen sollen. Ganz oben auf meiner Hass-Liste: Aloe Vera. Dieses Teufelszeug kann mir manchmal echt den Spaß verderben, denn es erzeugt den schlimmsten Ausschlag von allen Pflanzenextrakten überhaupt. Daher ist mein neuester Plan: Dekoratve Kosmetik selber machen! Die Materialien sind schon eingekauft, am nächsten Wochenende wird experimentiert. Ich freu mich schon!

    • beautyjagd sagt:

      Oh spannend, sowohl deine Geschichte, als auch dein Plan, dekorative Kosmetik selbst herzustellen. Und außerdem schön, dass du dich gemeldet hast 🙂
      Pflanzliche Stoffe haben ordentlich Kraft – das kann sowohl positiv als auch negativ für die individuelle Haut sein. Deine Haut braucht es sichtlich möglichst neutral und sanft. Schon heftig, dass du auch Aloe Vera nicht verträgst!

    • Silke sagt:

      Das finde ich mal richtig krass…. wo Aloe ja in so vielen Creme`s enthalten ist und ja von fast jeden wirklich gut vertragen wird?!?! Ich habe das Problem mit Sheabutter… ist wirklich fast überall drin (kein Auschlag, ich hab Shea bei Unreinheiten im Verdacht). Aber wenn Du selbst anrührst, ist das ja kein Problem mehr… sonst hätte ich gesagt Du könntest mal die Neutral- oder Stiefmütterchencreme von den Maienfelsern versuchen. Da ist kein Aloe enthalten. Darf ich mal fragen wie Du Deine Creme anrührst und was drin ist? Ich hab schon schon mal überlegt es zu versuchen, mich hat aber die Haltbarkeit und die Rohstoffbeschaffung abgeschreckt. Ist das sehr Aufwendig?

      • Jule sagt:

        Ja, die Aloe Vera Sache ist echt nervig – ist ja echt überall drin! Zum Beispiel auch in den Lakshmi-Kajalen… Aber es stimmt schon, Pflanzen enthalten eben zum Teil richtige Medizin, sozusagen – und die kann eben zu viel des Guten sein.

        @Silke: die Creme selber rühren ist für mich sehr einfach, weil ich ein ganzes Labor zur Verfügung habe, das ich dafür zweckentfremde (also nicht meins, sondern das an der Uni, wo ich arbeite 😉 Aber auch zu Hause wäre das gut möglich, mit einem wesentlichen Unterschied: im Labor kann ich mir jede beliebige Temeperatur einstellen, zuhause müsste ich mit nem Wasserbad auf dem Herd rumfummeln. Die Rohstoffe bestelle ich alle im Internet, zB bei Meine Kosmetik (google einfach mal danach, dort findest Du auch Rezepte). Ich benutze als Emulgator Tegomuls, hab aber auch schon nur Lecithin verwendet (funktioniert für mich beides, aber bei Emulgatoren muss man glaube ich einfach testen, was man gut verträgt). Allerdings verwende ich Sheabutter für die Konsistenz, könnte man aber sicher ersetzen (Kakaobutter, Wachse,…). Grüner Tee und Distelöl machen dann zusammen mit dem Emulgator und der Sheabutter die O/W Emulsion (im Prinzip sehr einfach, alles auf 66°C erhitzen, zusammen in einen dicht schließenden Behälter füllen und ordentlich schütteln), und ich tue am Schluss (syntethisches) D-Panthenol, Glycerin und Squalan (beides pflanzlich) rein, weil das meiner trockenen Haut sehr gut bekommt. Ich konserviere allerdings mit Rokonsal (das ist Benzylakohol und Benzoesäure, im Wesentlichen – ist jetzt nicht gerade hundert Prozent Natur, aber für Naturkosmetik zugelassen – und es funktioniert sehr gut und gilt als unbedenklich). Ich hebe das Ganze im Kühlschrank auf und habe nur ein kleineres Aliquot (so 30ml etwa, ein Drittel des Gesamtrezeptes) in Gebrauch, das bei Raumtemperatur steht. Im Kühlschrank hält es sich auf jeden Fall drei bis sechs Monate, würde ich sagen – wenn man keimfrei gearbeitet hat. Ich finde es sehr einfach, aber ich bin ja nun auch ein bisschen vom Fach – im Prinzip ist es aber wie kochen 🙂 (sogar sehr sehr wie kochen, wenn man Mayonaise-machen dazu zählt – das ist echt genau das gleiche). Für Einsteiger finde ich auch nach wie vor die Hobbythek-Rezepte ganz gut; wenn man das Prinzip damit dann mal raus hat, kann man „maßschneidern“. Versuch es einfach mal – die Zutaten sind eigentlich nicht so teuer, so dass auch ein Fehlversuch nicht so schlimm ist (und auch den kann man sich noch ins Gesicht schmieren – bringt trotzdem was, auch wenns eine komische Konsistenz hat). Viel Glück und viel Spaß dabei wünsche ich Dir auf jeden Fall!

  • Louisa sagt:

    Ich finde es sehr interessant zu lesen wie andere zur Naturkosmetik gekommen sind.
    Bei mir ist es so, dass ich damit eigentlich von Anfang an aufgewachsen bin. Meine Mutter hat von Anfang an auf Bio-Lebensmittel geachtet und mein erstes NK-Produkt war die Weleda Calendula Kindercreme. An anderes kann ich mich nicht erinnern, aber es war wohl nicht immer NK. Über die Jahre hat es meine Produktauswahl immer ziemlich geschwankt, aber es war immer irgendwas NK. Da ich immer mal wieder Neurodermitis-Schübe über ein paar Jahre hatte, habe ich zwar versucht mit NK dagegen anzugehen/pflegen, aber hat auch meist nich so viel geholfen. Wie ich heute weiß, waren es nur die falschen Produkte (Lavera Neutral ist schrecklich), da ich damals einfach noch nicht das Wissen über Inhaltsstoffen hatte. Meine Kenntnisse zog ich aus Ökotest (für mich heute irrelevant) und (Selbstrühr-)Naturkosmetikbücher meiner Mutter.

    Durch die Entdeckung von Foren und Blogs hat sich für mich einiges inbezug auf Wirkung von Inhaltsstoffen geändert und auch habe ich neue Marken kennen gelernt. Heute achte ich also viel bewusster auf die INCI, kann sie aber auch mal gut ignorieren, wenn ich will *g*

    • beautyjagd sagt:

      Hihi, eine vernünftige Einstellung 🙂 😉 , die meiner ganz ähnlich ist.
      Ich finde es toll, dass du schon als Kind mit NK gepflegt wurdest und deine Mutter auch schon Bücher hatte. Den Ökotest lese ich schon noch, aber eben mit einem etwas differenzierterem Blick als früher (und nicht mehr als die reine Wahrheit).

  • Veleda sagt:

    Intressante Frage….

    Mit 14 hab ich heftige Neurodermitis bekommen. Hastte das volle Programm, Cortison-cremes, Biomarris etc.
    Aber irgendwann ist meine Haut davon nicht mehr ‚gesünder‘ geworden sondern schlechter.
    Als ich mit 18in eine antroposophische Klinik bei mir in der Nähe kam (Wenig Gewicht aufgrund von Mobbing in der Schule und auch im Berufseinstieg) wurde ich das erste mal an NK und ganzheitliches Denken herangeführt(als ‚Geschenk‘ gabs ein Haushka Lavendelbad und zur Pflege hatte ich mir Weleda Bodylotion geholt , die Sanddorn die ich bis heute innig liebe) Tja..und durch das Umstellen auf etwas mehr Vegetarisch (ganz geht sufgrund einer Blutanämie bei mir nicht) und ausprobieren (Die Alverde-babycreme find ich als Allzweckcreme ganz gut und auch die Buttern ) und die Lavera Neutral-Linie und meinem heißgeliebten Aloe-Vera Spray von Aubrey-Organics gehts meiner Haut deutlich besser.

    P.S Und sogar meine Mutter nutzt nun Lavera für ihre Schuppenpflechte (die Akutcreme mit Silber undfür etwas frischeres Aussehn nutz auch ich hin und wieder die Karotte).
    Und ich versuch etwas weniger ist mehr in Sachen Kosmetik zu betreiben.
    Öle und Sheabutter sind bei mir immer im Haus.

    Uff ein Roman, Sorry…^^“

    lg
    Veleda

    • beautyjagd sagt:

      Och, ich lese gern Romane 🙂 ! Das Lavendelbad von Hauschka ist ein schöner Einstieg in die NK. Ich versuche auch, meine Pflege eher minimalistisch zu handhaben – allerdings beißt sich das mit meiner Vorliebe fürs Beautybloggen *räusper*. Super, dass es deiner Haut (und dir, nehme ich mal an) jetzt viel besser geht!
      Liebe Grüße

  • Veleda sagt:

    Jepp Beautyjagd es geht mir wieder besser 😉
    Man muss solche Sachen aber auch an sich heran lassen (das bezieht sich auf vieles nicht nur auf NK :-)) .
    Finds toll wieviele hier auch eigene Berichte zu deinen Posts schreiben .

    • beautyjagd sagt:

      Oh ja, deinen zweiten Satz kann ich nur unterchreiben! Und ja, ich liebe den Austausch mit meinen Leserinnen sehr 🙂 🙂 🙂

  • Klaudia sagt:

    Der letzte Beitrag ist zwar schon fast ein Jahr alt, aber mein Weg zur NK unterscheidet sich von den bisher erwähnten, enthält aber einen wichtigen Gedanken und daher werd ich die Geschichte jetzt noch los.
    Ich kam vor 16 Jahren zur NK durch meine Hebamme und ihre Anmerkungen zur Babypflege! Also ich hochschwanger, Vortragsabend zum Thema Säuglingspflege und die Antwort der Hebamme auf die Frage „Was ist die beste Hautpflege fürs Baby?“

    Ein gutes kaltgepresstes Öl in der dunklen Glasflasche – gerne auch Salatöl!

    ??????

    Oder wollt ihr eueren Kindern Erdöl auf die Haut schmieren? Nichts ist dünner als eine Babyhaut.

    Und da hat es bei mir Klick gemacht, wenn ich das für mein Baby so mache, dann will ich das für meine Haut auch. Das hieß dann zunächst Weleda für mich und kaltgepresstes Distelöl mit ein Paar Tropfen Lavendel fürs Kind.
    Mittlerweile bin ich bei Dr. Hauschka und immer noch bei den genialen Ölen und Hydrolaten der Bahnhofsapotheke Kempten (Körperpflege und Aromatherapie hmmmm)und das Kind mit seinen Pubertätspickelchen auch. Ich habe mit 45 endlich die Haut, von der ich mit 20 geträumt habe, ich denke meine Kids werden aufgrund meiner Erfahrungen nicht so lange warten müssen.
    LG Klaudia

    • beautyjagd sagt:

      Die Bahnhofs Apotheke Kempten ist toll, ich mag die Produkte auch sehr gern, gelegentlich kaufe ich mir eines davon (Öl gegen PMS, Jasminöl etc).
      Danke für das Teilen Deiner Geschichte 🙂

  • fräuleinwpunkt sagt:

    Liebe Beautyjagd,

    deine Frage hast du zwar schon vor ein paar Jahren gestellt, ich bin aber LEIDER erst vor ein paar Tagen auf deinen Blog gestoßen, habe seit dem gefühlte 50 Artikel und die entsprechenden Kommentare gelesen und fühle mich jetzt um einiges informierter (und meine Augen um einiges viereckiger).

    Eigentlich benutze ich schon seit einigen Jahren nur NK-Produkte, allerdings die günstige Drogerie-Variente. Ich habe das mehr aus einem inneren Gefühl heraus gemacht, weil ich mich irgendwie mehr von denen angezogen gefühlt habe und der Duft mir nicht so chemisch erschien. Es geschah also eher unterbewusst.

    Sowohl meine Mama und meine Schwester als auch ich haben relativ empfindliche Haut und sehr feines Haar. Meine Mama hat sich mit dem Thema mehr beschäftigt, als durch regelmäßiges Färben beim Friseur ihr Haar mehr und mehr geschädigt wurde und sie nach dem ungünstigen Einfall der Friseurin von helleren Strähnchen ihr Haar eigentlich hätte abrasieren können. Sie hat in unserer schönen Hansestadt dann allerdings eine Naturhaarfriseurin gefunden, die mit den Produkten und nach der Philosophie von CulumNatura arbeitet. Seit meine Mama ihre Haarpflege und anschließend auch ihre Hautpflege umgestellt hat, war sie für mich irgendwie von innen heraus noch viel schöner.

    Ich habe dann auch den Friseur gewechselt, obwohl ich meine Haare nicht regelmäßig färbe. Aber dort habe ich auch gelernt, was es mit einer Wildschweinborstenbürste auf sich hat und leide seit dem nicht mehr unter Kopfhautjucken oder Schuppen.
    Meine naturroten Haare wollte der Friseur immer mit einer „sanften Tönung“ (haha!!) intensivieren, das Ergebnis ist aber nicht vergleichbar mit dem Effekt einer kupferroten Pflanzenhaarfarbe, die sich mit der eigenen Haarfarbe verbindet.

    Zum Geburtstag habe ich das Buch „Alles klar mit Haut und Haar“ von Susanne Kerbusch geschenkt bekommen, es an einem Tag verschlungen und danach das dringende Bedürfnis gehabt, alles in den Müll zu schmeißen. Nicht nur die Reste der KK, die in Form von Lockenschaum oder Sonnencreme noch umherschwirrten, sondern auch viele NK Produkte, bei denen Alkohol und Glycerin an den vordersten Stellen steht (was für ein Schabernack, der dort mit dem Verbraucher getrieben wird!!!) Darüber bin ich dann übrigens auf deinen Blog gestoßen. Ich wollte mich über Gesichtsöle informieren und bin dann von google zu einem Beitrag von dir weitergeleitet worden. Danach habe ich ungefähr drei Tage lang die Seite von Maienfelser studiert und mir verschiedene Pröbchen etc bestellt und warte seit dem sehnsüchtig darauf, dass es endlich ankommt.

    Nach dem ich das Buch von Frau Kehrbusch gelesen habe, habe ich mir auch „codecheck“ als App installiert und laufe seitdem immer ein bisschen wie eine Geisteskranke durch Bioläden und Supermärkte, weil ich es mit Hilfe des Programms etwas einfacher finde, „bösen“ Inhaltsstoffen auf die Schliche zu kommen, wenn sie allzu klein gedruckt sind.

    Abschließend möchte ich mich für meinen Redeschwall entschuldigen, aber ich bin gerade so glücklich auf diese Seite gestoßen zu sein und mich (hoffentlich) mit Gleichgesinnten austauschen kann. Das ist in meinem Freundeskreis – obwohl ich denke, dass auch hier ein Umdenken stattfindet – noch nicht wirklich ein Thema. Dein Post zum Thema „zu seinen Leidenschaften stehen“ hat mich zusätzlich ermuntert. Auch fand ich die Einblicke in die Schminktäschchen sehr interessant und vor allem inspirierend. Ich habe zwar aufgrund des Status als Student im EndstAdium nur ein bescheidenes Budget zur Verfügung, aber konnte den Gedanken an hormonell wirksame, an Tieren getesteten, chemisch verseuchten dekorativen Kosmetika auf meinem Gesicht nicht mehr ertragen und habe fast (!!!) alles verschenkt oder weggefeuert und mir stattdessen ein (noch) sehr reduziertes Starterkit von „sauberer“ Kosmetik zugelegt.

    Ok, Redeschwall beendet 😉

    • beautyjagd sagt:

      Willkommen auf meinem Blog, ich freue mich sehr, dass Du über Google hergefunden hast 🙂 Mit Deiner Textlänge passt Du gut in die Community *lach*, ich muss ja auch immer an mich halten, damit meine Posts nicht zu lange werden.
      Ich denke, dass man auch mit kleinerem Budget schöne Naturkosmetik verwenden kann, gerade wenn man offen für Gesichtsöle ist. Auf der feuchten Haut braucht man so wenig, und meine Haut ist damit besser denn je geworden. Und auch im dekorativen Bereich gibt es mittlerweile günstige Produkte, zB von Benecos oder aber auch Alverde/Alterra, man muss halt ein bisschen gucken, was einem gefällt.
      Meine Wildschweinbürste mag ich auch sehr, ich verwende sie vor allem zur Pflege und Durchblutungsförderung meiner Kopfhaut (den Artikel dazu hast Du aber wahrscheinlich schon gelesen). Nicht mehr täglich, aber ein paar Mal wöchentlich.
      Viel Spaß beim Testen der Öle wünsche ich Dir! Die Bestellungen bei Maienfelser brauchen etwa 7-10 Tage (war zumindest bei mir so).

      • fräuleinwpunkt sagt:

        Dann bin ich beruhigt. Interessant wäre eine Studie zum Zusammenhang zwischen einer Affinität für NK und einem offenkundigen Widerwillen sich kurz zu fassen.

        Ich benutze sie auch nicht jeden Tag, weil ich Naturlocken habe und ich dann aussehe, wie ein Angorameerschweinchen das Strom genascht hat, aber es fördert wirklich die Durchblutung und auch das Wachsen neuer Häärchen.

        Was mir bei dekorativer Kosmetik aufgefallen ist: Fast immer ist Kieselsäure und/oder Talc enthalten. Kieselsäure soll ja beim Einatmen Lungekrebs verursachen können. Ich weiß nur nicht, wie groß da die Gefahr bei einem Lippenstift ist!? Und auch Talc (fast in jedem Puder oder Lidschatten) soll ja krebserregend sein, aber es war SO schwer etwas zu finden, wo nichts von beidem enthalten ist. Ich möchte nicht päpstlicher sein als der Papst, aber das hat mich eben beim Lesen der Inhaltsstoffe irritiert. Die meisten möchten ja eben NK verwenden um schädlichen Substanzen zu entgehen. Aber vielleicht ist das auch der Kompromiss den man dann zwischen konventioneller Schminke und gar keiner eingehen muss.

      • Jaja, das mit dem Kurzfassen ist so ein Thema. 😉

        Wenn Talkum und Kieselsäure Dir Sorgen bereiten, kannst Du Dir mal die Produkte von Zuii und von Marie W. anschauen. Das ist zwar nicht gerade „Discount-Liga“, aber bei den beiden Herstellern kommen alle Produkte ohne diese beiden Inhaltsstoffe aus.

        Bei Kieselsäure in Lippenstiften würde ich mir übrigens keine großen Gedanken machen. Ich kann mir kein Szenario vorstellen in dem sich der Stoff irgendwie aus dem Lippenstift „herauslöst“ und als „Feinstaub“ in solchen Mengen (oder überhaupt) in die Lunge gelangt, dass es schädlich sein könnte.

        Bei Kieselsäure und Talkum ist die tatsächliche Risikobeurteilung ohnehin schwer. Es ist stark abhängig von z.B. der Korngröße und einigen anderen Faktoren. Bei Dr.Hauschka kommt auch immer gern mal die Diskussion auf. Dort ist man aber der Überzeugung, dass die Korngröße immer noch so groß ist, dass Talkum in den eigenen Produkten eben nicht wie Asbest wirkt.

        Kieselsäure ist deshalb als (potentieller) Auslöser von Lungenkrebs bekannt, da historisch viele Bergarbeiter betroffen waren. Die Konzentration kann in geschlossenen Räumen in denen entsprechende Mineralien und Erden abgebaut werden sehr hoch sein. Dazu noch die Dauer der Exposition (mehrere Stunden pro Tag): et voilà Staublunge oder schlimmer.

        Mir ist jetzt noch keine Studie oder so untergekommen, in der ein Zusammenhang zwischen der Anwendung dekorativer Kosmetika mit Kieselsäure und/oder Talkum und Lungenerkrankungen hergestellt wurde. Aber vielleicht weiß hier eine der anderen Leserinnen mehr!?

        Was man aber wieder schön sehen kann: die INCI spiegeln immer nur einen Teil wieder. Das macht es interessanter, aber gerade für Neueinsteiger auch schwieriger.

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

  • fräuleinwpunkt sagt:

    Vielen Dank, Naturdrogerie für diese hilfreichen Hinweise.
    Das dachte ich eben auch, also dass Kieselsäure per se krebserregend sein mag, aber ich mir schwer vorstellen kann, wie das mit einem Lippenstift funktionieren soll, wenn es doch um das Pulver geht. Ich war einfach nur ein wenig verunsichert und die Dame in der Drogerie für NK in meiner Stadt war wohl etwas überfahren von meiner Frage.
    Die Produkte von Zuii und Marie W. habe ich auch schon angeschielt, aber bei Farben finde ich es immer schwierig, etwas über das Internet zu bestellen ohne es getestet zu haben, weil es ja an einem selbst dann vielleicht anders aussieht. Aber demnächst verschlägt es mich wieder in die schöne Pfalz und nach Rheinhessen, da werde ich mir die Naturdrogerie mal aus der Nähe anschauen 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe bei Talkum und Silica in festen cremigen Produkten wie Lippenstiften auch keine großen Bedenken – und auch sonst achte ich einfach darauf, meine Puder nicht zu inhalieren, während sie auftrage.

  • Sonnenblume sagt:

    Auch wenn der Tag schon eine ganz Weile zurück liegt. Möchte ich auch sehr gerne mitteilen wie ich zur Naturkosmetik gekommen bin.
    Angefangen hat alles im Jahre 2012. Bis dato habe ich für meine sensible Mischaut ganz normale Drogeriemarken und zwar Bebe Young Care genutzt. Irgendwann bin ich dann auf die Produktserie-Pure System von Yves Rocher umgestiegen. Da die Schwester meines Freundes sie auch verwendet. Aber schon nach ein paar Tagen habe ich gemerkt. Das die Produkte meiner Haut überhaupt nicht gut tun. Meine Haut war gerötet und der Fettglanz ging auch nicht weg.
    Dann bin ich beim Einkaufen an der Öko Test hängen geblieben. Mit dem Titelthema Apothekenkosmetik. Habe mir die Zeitschrift sofort gekauft und danach die Produkte von Yves Rocher in die Tonne gekloppt und mir bei DM die Alverde Heilerde Serie geholt. Mit der ich auch sehr zufrieden war. Nachdem ich mich dann im I-Net weiter über NK schlau gemacht habe und unter anderem auch deinen Blog entdeckt habe.:-)
    Habe ich noch einige andere Produkt-Serien und Marken ausprobiert allen voran Lavera, Martina Gebhardt Salvia, Martina Gebhardt Rose, Weleda Mandel. Dann wieder zurück zu Alverde.
    Als ich dann mit einer Freundin einen Mädel Urlaub gemacht habe. Habe ich mir zum Testen das Kleingrößen-Set von Primavera-Salbei-Traube mitgenommen. Aber meine Haut kam damit überhaupt nicht klar. Also ich bin ich sofort in die nächste Apotheke und habe mir von Weleda die Mandel-Pflegeprodukte geholt.
    Auch wenn ich schon einige Marken ausprobiert habe. Bin ich zum Schluss immer wieder zu den Weleda-Mandel-Produkten zurückgehrt.
    Was mir sagt, dass meine Haut mit diesen Produkten am besten zurecht komme und sie über alles liebt.

    • beautyjagd sagt:

      Es ist wirklich spannend, welche Hautpflege-Geschichte jeder so hat! Das denke ich mir auch jeden Dienstag, wenn eine neue Gesichtspflege vorgestellt wird. Und ich halte Pflege ja für ein sehr individuelles Thema, manche kommen super mit Öl zurecht (so wie ich), andere kommen damit gar nicht klar. Und wenn Deine Haut die Mandelserie von Weleda mag, dann würde ich auch auf jeden Fall dabei bleiben 🙂

  • Lu sagt:

    Der Beitrag ist zwar schon unglaublich alt aber ich dachte ich antworte trotzdem mal 🙂

    Meine ganze Familie ist schon immer sehr natürlich eingestellt gewesen. Das Ablehnen Mikrowellen und Knorrtütchen, das Stammkundensein im Bioladen, das Benutzen von Alternativen Heilmethoden und das Wehren gegen unnütze Impfungen sind Sachen mit denen ich aufgewachsen bin. In einigen Sachen bin ich deutlich moderner ( Mikrowelle und Heilmethoden) aber ich habe schon relativ viel daraus mitgenommen.

    Als ich mit 11 Jahren das erste Baleadeo mitgebracht habe ist meine Mutter im Dreieck gesprungen und hat mir einen Vortrag über Gasflaschen und Ihnhaltsstoffe gehalten. Das habe ich aber geflissen ignoriert und bis vor ein paar Monaten konventionelle Kosmetik benutzt. Hat ja schließlich jeder gemacht.

    Blogs wie deiner und Youtubekanäle wie Cloudy Apples haben mich dann immer wieder auf Naturkosmetik gestoßen. Und bevor mir das ganze bewusst war habe ich verstanden was meine Mutter mir immer geprädigt hat.

    Gerade bin ich 18 Jahre alt,eine vollzeit Vegetarierin und teilzeit Veganerin, die gerne in Reformhäusern und Bioläden shoppt. Ich lebe ein sehr aktives Leben denke aber mehr über solche Sachen nach als andere Menschen in meinem Umfeld. Erklär mal deinen Freundinnen, dass du keinen Mac Concealer benutzen willst,warum du die teuren Biobaumwollwattestäbchen kaufst und warum du dir Abends Öl auf Gesicht schmierst 😀 Oder deinem neuen Freund warum du Deocremes benutzt und dass die Fettschicht nachts auf deinem Gesicht dein Ölmix ist 😀

    Ich bin auch kein Mensch der andere Leute bekehren will, am liebsten ist es mir wenn man diese Seite von mir nicht unbedingt mitbekommt. Denn sobald Leute solche Sachen mitbekommen fordern sie, dass ich erkläre warum ich das mache und mich rechtfertige. Wie oft höre ich “ Du kannst die Welt damit nicht retten“ oder “ Hab doch mal Spaß“ oder „Isst du überhaupt irgendwas?“. Ich ranze Menschen doch auch nicht an weil sie nicht nach meinen Idealen leben. Mit einer Familie die traditionell als Fleischer Karriere macht zu leben ist auch kein Zuckerschlecken als Vegetarier 😀

    Hier in der Bloggerwelt kann ich entspannt mit Anderen über diese Interessen quatschen 🙂 Auch wenn hier viele etwas älter sind als ich 😀 Deswegen liebe ich zum Beispiel deinen Blog so- man bekommt immer eine oder mehrere nette Antworten 🙂

    Und sorry für das weite Ausschweifen 😀

    • beautyjagd sagt:

      Oh, ein toller Kommentar von Dir 🙂 Ich lese immer sehr gern, wie Menschen zur Naturkosmetik gekommen sind. Und ich versuche, meinen Blog möglichst „alterslos“ zu machen, und ich freue mich sehr, wenn Du schreibst, dass Du Dich hier wohl fühlst, auch wenn Du zu den jüngeren Leserinnen gehörst!
      Ich kann mir vorstellen, dass es nicht so einfach ist, als Vegetarierin/Veganerin in einer Fleischer-Familie. Ich habe mal von einem Metzger gelesen, der auch vegane Produkte verkaufte – es war umstritten, aber zeigt auch, dass man sich auch gegenseitig bereichern kann.
      Und ich habe es auch nicht so mit dem Missionieren und stelle das Thema auch nie in den Mittelpunkt, wenn ich bei Familien/Freunden bin – mich macht ja schließlich noch mehr aus, als Naturkosmetik zu verwenden. Das macht mir allerdings großen Spaß 🙂

      • Lu sagt:

        Schön gesagt, dass dich mehr ausmacht als das Verwenden von Naturkosmetik! Das finde ich persönlich auch sehr wichtig. Dein Blog hilft mir persönlich einfach unglaublich bei Kaufentscheidungen. Die vielen Produkte und Swatches helfen mir, denn leider findet man nicht annähernd so viele Reviews für Naturkosmetik wie für konventionelle.

  • Nina sagt:

    Hallo,
    Ich habe Gestern deinen Blog gefunden und habe stundenlang gelesen. Ich bin begeistert.
    Ich stelle mich mal kurz vor. Ich heiße Celina, bin 24 Jahre alt und mein Weg zur Naturkosmetik ist eher unkonventionell. Bis zur Uni hat mich das Thema Umwelt eigentlich weniger beschäftigt. Ich studiere Soziologie und bin in der Hochschulpolitik aktiv. Mit der Beschäftigung mit Gesellschaftsstrukturen wurde auch mein Umweltbewusstsein geweckt. Irgendwann äußerte meine Großtante, dass Sie zu einer Greenpeace Veranstaltung wollte und ich entschloss mich sie zu begleiten. Zusätzlich gibt es an meiner Uni einen vorwiegend grünen Studierendenausschuss, welcher gern mal aufklärend agiert und da ich ja wie erwähnt Hochschulpolitisch aktiv bin, bekam ich davon recht viel mit. Zwischendurch kamen schon meine Freunde mal mit den Informationen, dass Silikone Mist sind und dass es in vielen Kosmetikprodukten chemische Hormone gibt, die in ihrer Summe absolut schädlich sind.
    Interessanterweise kam ich gar nicht zur Naturkosmetik weil ich mir was Gutes tun wollte, oder nur Bio auf der Haut spüren wollte. Bei mir ist es eher ein Umweltbewusstsein, dass mich dazu brachte recyceltes WC Papier und Bioeier zu kaufen 😛 Mit der Naturkosmetik fing es bei mir erst vor ein paar Wochen an, als ich im Radio hörte wie viel Mikroplastik im Rhein nach dem Ruhrgebiet rumschwimmt. Ich hörte das Mikroplastik unter anderem in meinem Duschgel, Seife und Shampoo war und in Anbetracht der Menge die ich jährlich verbrauche und die dann ja auch ins Wasser fließt, entschloss ich mich sozusagen einen Schlussstrich zu ziehen und zumindest diesen Teil durch NK zu ersetzen, der Umwelt zuliebe.
    Angefangen habe ich mit Alverde und ich musste mich erst an diese intensiven Gerüche gewöhnen. Ich bin bisher eigentlich immer ein Fan von geruchlosen Pflegeprodukten gewesen und mal sehen wie ich damit zurechtkomme. Ein weiterer harter Punkt werden wohl die Preise sein, wenn man mal was anderes als die Haus-bio-Marken kauft.
    Mit meinem ersten Alverde Family Shampoo (Apfel-Papaya) komme ich nur begrenzt klar. Der Duft ist toll aber man braucht so viel davon (habe hier irgendwo was von Verdünnen gelesen und gleich probiert, das hat geholfen) und ohne Spülung wären meine langen glatten Haare danach nicht zu bändigen.
    Dein Blog hat mich inspiriert nicht nur einfach weiter günstige (bin halt Studentin) NK zu kaufen, sondern auch auf die Inhaltsstoffe zu achten und meiner Haut und meinen Haaren etwas mehr Zuwendung zukommen zu lassen. Und vor allem hab ich jetzt wahnsinnig Lust bekommen mal rum zu probieren. Das sieht man leider auch an meinem heutigen DM und Rossmann Einkauf … ich neige zu Extremen… ich musste nach deinem Blog einfach alles Mögliche mal zum Testen kaufen.
    Zu meinem Shampoo-Problem: Ich hab jetzt Color Glanz Shampoo von Lavera mit Mango und Avocado (Ich habe keine gefärbten Haare, aber es roch so toll) und Jeden Tag Shampoo von Sante mit Apfel & Quitte gekauft. Ich hoffe davon werden meine Haare nicht so super spröde wie durch das von Alverde.
    So das war jetzt alles etwas viel, aber ich bin so im NK Fieber

    • beautyjagd sagt:

      Willkommen auf dem Blog 🙂 Ich freue mich immer sehr zu lesen, über welchen Weg man zur Naturkosmetik kommt! Ich kann gut verstehen, dass Du gerade im Naturkosmetik-Fieber bist – apropos Shampoo: Da fallen mir spontan die von Bioturm ein, ich finde, sie bieten ein phantastisches Preis-Leistungsverhältnis: http://beautyjagd.de/2014/08/11/neue-shampoos-von-bioturm/ , empfehle ich immer wieder! Vielleicht wäre ja das Repair was für Dich, das ist gut pflegend (mein Haar fühlt sich damit ganz anders an als mit den anderen NK-Shampoos).

  • Smusi sagt:

    Mein Weg zur Naturkosmetik war nicht vollkommen freiwillig, aber jetzt bin ich mehr als froh!
    Letztes Jahr bekam ich (mit 21) die Diagnose Lymphdrüsenkrebs. (Mittlerweile erfolgreich behandelt und auf dem Weg der Besserung.) Nach so etwas stellt man irgendwie alles in Frage was man mit seinem Körper so tagtäglich anstellt und fängt auch an sich über Inhaltstoffe zu informieren.
    Zudem hatte ich durch das Cortison wahnsinnig fettige Haut und probierte eines dieser Naturwaschgeld. Seit dem hab ich (ich will ja nicht angeben ) aber eine unfassbar reine haut und fing an mich immer mehr zu informieren und war schockiert was in die „normale“ Kosmetik manchmal reingepackt wird.
    Seitdem bin ich begeisterter Nutzer von Nk. Und ich bin super froh jetzt deinen Blog gefunden zu haben, weil die Auswahl doch immer größer wird und es bisher natürlich auch ein paar Fehlkäufe gab.

    Danke für deinen tollen Blog 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Das glaube ich gern, dass man bei so einer Diagnose alles in Frage stellt! Gut, dass Du mittlerweile auf dem Weg der Besserung bist 🙂 Und ich freue mich natürlich, wenn ich Dich hier inspirieren kann – die Auswhl an Naturkosmetik ist wirklich ganz schön groß geworden.