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Argan d’Or: Hautöl, Body Lotion und Lippenpflege

Anfang Juli hatte ich eine Anfrage von Argan d’Or in meinen Emails, ob ich mich für Arganöl interessieren würde. Prinzipiell ja, antwortete ich – und schilderte dann erst mal all meine Bedenken, die mich bisher von einem Post über Arganöl abgehalten hatten.

Argan d’Or schickte mir daraufhin nicht nur ein Testpaket, sondern einen ganzen Stapel an Informationsmaterialien zum Thema. Zusätzlich recherchierte ich ausführlich im Internet und habe nun das Gefühl, etwas mehr durchzublicken. (Selbstverständlich kann ich vom Schreibtisch aus weder die Herstellung noch die Qualität eines Öls genau analysieren.)

Arganöl wird ausschließlich im Südwesten Marokkos und traditionell von den dort ansässigen Berberfrauen produziert. In den letzten Jahren hat sich allerdings eine regelrechte Industrie rund um das wertvolle Öl entwickelt.

Im Punkt der Herstellung konnte mich Argan d’Or beruhigen: Die Firma bietet ausschließlich Arganöl an, das von den Frauenkooperativen der UCFA (Union des Cooperatives des femmes de l’Arganeraie) von Hand und kaltgepresst produziert wird. Die Initiative setzt sich auch für den Erhalt des Arganbaumbestandes ein. Unterstützt wird das Projekt von der GIZ, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit.

Die Produktion von Arganöl nach traditioneller Art ist aufwändig. Dazu werden die „Mandeln“ des Arganbaumes meist erst etwas angeröstet, dann in einer Steinmühle per Hand gemahlen. Das dadurch entstandene Mus wird mit abgekochtem Wasser vermischt und geknetet, bis das Öl aus der Masse heraustropft. Für einen Liter Öl braucht eine Frau auf diese Weise ungefähr 1,5 Tage.

Schon seit einigen Jahren drängen Firmen auf den Markt, die das Öl maschinell in Fabriken pressen lassen. Die Berberfrauen sind so nur noch die Lieferantinnen der Arganfrüchte und  verdienen damit kaum Geld.

Ein anderer Punkt, der mich bisher davon abhielt, mich näher mit Arganöl zu befassen, ist die Qualität des Öls. Schon öfter habe ich davon gelesen, dass Arganöl mit günstigeren Ölen (Mandelöl oder Sonnenblumenöl) verschnitten wird. Außerdem scheint es bei einigen Herstellern üblich zu sein, das Öl zu desodorieren – wahrscheinlich dann, wenn die Ausgangsqualität der Arganfrüchte nicht sehr hoch war.

Gutes und sorgfältig produziertes Arganöl steckt voller wertvoller Inhaltsstoffe (Antioxidantien, breites Fettsäurespektrum) und ist damit besonders für trockene und reife Haut geeignet. Ausführliche Informationen dazu bietet Olio Natura. Es kann sowohl zum Kochen als auch in Kosmetik eingesetzt werden, für letzteres wird das Öl aus nicht gerösteten Nüssen hergestellt.

Soweit also einige Informationen zum Thema Arganöl vorweg, nun möchte ich euch die Produkte von Argan d’Or vorstellen, die ich zum Testen zugeschickt bekam.

Die kleine Glasflasche Hautöl (auf dem Foto oben rechts) enthält 20 ml. Kleine Verpackungen finde ich grundsätzlich praktisch, leider ließ sich mein Fläschchen nach dem ersten Öffnennicht mehr fest verschließen.

Das gelbliche Öl hat einen nussigen, speziellen Duft, der erst ein paar Minuten nach dem Auftragen auf der Haut verfliegt. Ich werte den wahrnehmbaren Duft für ein Qualitätszeichen, das Öl ist nicht desodoriert. Es zieht gut ein und hinterlässt keinen fettigen Film. Die Haut fühlt sich gepflegt an und schimmert natürlich. Schön!

Den Preis von 4,99 EUR finde ich trotz der aufwändigen Herstellung nicht gerade niedrig – wahrscheinlich würde ich bei einem Nachkauf zum Speiseöl der Firma greifen, das im Verhältnis zur Größe günstiger ist (dazu rät auch Olio Natura). Zum Testen ist so eine Kleingröße selbstverständlich gut geeignet.

Der Arganöl Lippenpflegestift ist ausgewogen wachsig-ölig und hat sich auf meinen trockenen und empfindlichen Lippen gut geschlagen. Er duftet etwas nach Vanille. Mir gefällt, dass die Pflege tatsächlich hauptsächlich aus Arganöl besteht:

Der Lippenpflegestift enthält 4,5 gr und kostet 4,90 EUR.

Die Arganöl Körperlotion ist in einer gelblichen Tube verpackt, deren Design durchaus etwas ansprechender gestaltet sein könnte 😉 . Die Lotion selbst duftet leicht rosig, was ich mag. Sie lässt sich problemlos verteilen, bildet kaum weiße Streifen und zieht gut ein.

Die Haut fühlt sich nach dem Eincremen gepflegt an, allerdings dürfte die Lotion für sehr trockene Haut nicht genügend reichhaltig sein. Dafür ist der Anwendungskomfort hoch, die Haut klebt nach dem Eincremen nicht.

Die Inhaltsstoffe der Bodylotion sind vom BDIH zertifiziert und basieren neben Wasser auf Aloe Vera, Glycerin, Arganöl und prozessierten Ölen. Mir wäre lieber, wenn das Glycerin und das Arganöl die Plätze tauschen würden. Neben Vitamin C und E sind drei Konservierungsstoffe im Einsatz.

Die Arganöl Körperlotion enthält 150 ml und kostet 17,99 EUR.

Erhältlich sind die Produkte von Argan d’Or im firmeneigenen Onlineshop oder in Apotheken. Gefunden habe ich sie z.B. auch bei Hautbalance.de.

Mein Fazit: Argan d’Or bezieht das Arganöl von Frauenkooperativen, die das Arganöl in traditioneller Weise produzieren. Das finde ich sehr unterstützenswert. Am besten gefiel mir aus meinem Testpaket das Hautöl, auch wenn ich die Verpackung nicht als gelungen empfinde. Im Winter habe ich vor, wieder mehr mit Ölmasken zu experimentieren und werde mir dann eine größere Flasche Arganöl zulegen.

Kennt ihr Arganöl? Wo kauft ihr es?

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37 thoughts on “Argan d’Or: Hautöl, Body Lotion und Lippenpflege
  • Kirschblüte sagt:

    super bericht, danke für die Info. ich hab das maroccoianoil für die haare, aber da les ich immer mehr negative berichte (silikone etc.), meine haare macht es aber super!
    finde es toll, dass die firme hier so nachhaltig „arbeitet“ – top!

    • beautyjagd sagt:

      Ich glaube, Moroccan Oil hat das Arganöl auch so richtig bekannt gemacht, zumindest bei der Haarpflege. Dabei basiert es ja auf Silikonen, Arganöl ist da gar nicht so viel drin. Aber es soll toll riechen, haben mir schon einige berichtet.

  • Jammin sagt:

    Ja, ich kenne das Öl, muss aber gestehen, dass ich mich bisher noch nicht großartig damit auseinander gesetzt habe. Ich habe bisher noch nicht extra auf diesen Inhaltsstoff geachtet, er ist aber in meinem Haaröl von Alverde enthalten (natürlich nur ein Hauch von Arganöl, war ja klar, bei dem Preis).
    Der Lippenbalsam hört sich interessant an, ansonsten sprechen mich die vorgestellten Produkte nicht so an.

    • beautyjagd sagt:

      Ich hatte beim Thema Arganöl immer nur im Kopf, dass es da auch ziemlich viele Fakes gibt, und die Herstellung auch unterschiedlich erfolgen kann. Das pure Öl hat es mir dann auf meiner Haut sehr angetan, ich bin froh, mich endlich rangetraut zu haben.

  • Mari sagt:

    Um die Bodylotion bin ich im Bioladen schon herumgeschlichen…=D
    Ich hatte mal das Arganöl von Melvita und ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie ich es finden soll. Die Haare hat es schön weich gemacht, aber als Gesichtsöl konnte ich keine Wirkung feststellen, die nicht auch andere Öle schaffen (ich habe allerdings auch keine reife, trockene Haut..). Auch fand ich den Geruch nicht gerade umwerfend.Deswegen bin ich wieder auf Mandelöl umgestiegen, da ist auch die Produktion unbedenklicher.
    LG

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe die Produkte von Argan d’Or leider in noch keinem Laden gesehen!
      Der nussige Duft von Arganöl ist schon etwas gewöhnungsbedürftig, aber das hat mich ja eher beruhigt 😉 .

  • keimonish sagt:

    1 1/2 Tage für 1 Liter Öl ? Ganz schön aufwändig…..

    Mein erstes Arganöl hatte ich mir aus Marokko mitgebracht (mit Hilfe einer Einheimischen gekauft, die mir (wie sie zumindest behauptete), die beste Qualität rausgesucht hatte. Seit dem kaufe ich es regelmäßig im Spinnrad. Den Geruch finde ich nicht so toll aber er verfliegt ja nach dem Auftragen (das jeweilige Hydrolat mischt ja den Geruch auch noch ein bissel)
    ich beschäftige mich auch z.Z. sehr mit Ölen , weil sie mir (die richtige Qualität vorausgesetzt), irgenwie ehrlicher erscheinen. Meine Winterpflege wird wahrscheinlich auch aus Ölen bestehen. (und Wirkstoffe kurmäßig)

    • beautyjagd sagt:

      Für den Winter habe ich mir auch vorgenommen, mich noch mehr mit Ölen zu befassen! Ist ja auch ein spannendes Gebiet, ich merke das immer, wenn ich bei Olio Natura stöbere.
      Ich habe auch darüber gestaunt, wie lange es braucht, bis man nach dieser traditionellen Weise einen Liter Arganöl herstellt. Aber es werden dazu auch 30kg der Früchten benötigt: bis die aufgeschlagen und gepresst sind…

  • Anajana sagt:

    Ich habe mich mit dem Thema Arganöl noch nicht wirklich beschäftigt. Habe auch im Kopf gehabt, dass da soviel Schindluder mit getrieben wird und z. T. sehr minderwertige Qualität zu hohen Preisen verkauft wird.
    Allerdings habe ich gerade auch ein Faible für Öle entwickelt, besonders seit ich das Jojoba- und das Hanföl von Mahlenbrey habe. Ich benutze nichts anderes mehr nach dem Duschen und bin total begeistert. Meine Haut haut ist supergepflegt und schimmert so schön seidig. Das wird nicht mein letztes Mahlenbrey-Öl sein, deshalb reizt mich Arganöl jetzt erstmal gar nicht.

    • beautyjagd sagt:

      Genau diese Schindludereien hatte ich auch im Kopf und gar keine Lust, mich damit zu beschäftigen.
      Öle sind wirklich eine sehr feine Sache, das Hanföl von Mahlenbrey interessiert mich ebenfalls. Vielleicht wird es ja von ihr auch mal ein Arganöl geben? Die Verpackungen von Mahlenbrey würden sich auf jeden Fall besser machen 🙂 . Das Öl von Argan d’or in der Verpackung von Mahlenbrey würde ich sofort kaufen.

  • Sun sagt:

    Hey Julie,

    ein ganz toller Artikel 🙂 Deine kritische Auseinandersetzung mit der Herkunft/Produktion finde ich großartig! Mit Arganöl habe ich bisher so gut wie keine Erfahrung. Fürs Gesicht bevorzuge ich (wie Mari) Mandelöl. Aktuell teste ich einen Arganöl Roll-On von Melvita für die Nagelhautpflege, der allerdings noch einige weitere Inhaltsstoffe enthält.
    Sollte ich mich wieder einmal zum Kauf von Arganölprodukten (oder auch reinem Arganöl hinreißen lassen), werde ich an deinen Artikel denken und einen Hersteller wie eben Organ d´Or wählen, der Organisationen wie die UCFA unterstützt.

    Liebe Grüße
    °Sun

    • beautyjagd sagt:

      Danke für die Blumen 🙂 ! Ich habe auch eine Weile gebraucht, bis ich den Post geschrieben habe – ich hatte das ja schon bei unserem Treffen angedeutet. Für die Nagelhautpflege werde ich das Öl auch mal einsetzen 🙂
      Liebe Grüße

      • Sun sagt:

        Daran erinnere ich mich natürlich. Auch wenn man es solchen Artikel kaum anmerkt, sind sie sehr zeitintensiv. Obwohl man dann nur wenige Sätze (z.B. zum Thema Anbau und den sozialen Bedingungen) schreibt, steckt eine Menge Recherchearbeit dahinter. Oft mit verschiedensten (teilweise widersprüchlichen) Quellen und es braucht manchmal auch einfach Zeit sich eine eigene Sicht auf die Dinge zu „erarbeiten“ und diese dann prägnant zu formulieren 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Du hast das super zusammengefasst, genau so ist es 🙂 !

  • Osco sagt:

    Erstmal, danke für deine Recherche. ich finde es super, wie sehr du mit dem Thema beschäftig hast. Ich habe schon viel von Argan Öl gehört, besonderes durch den Marocconoil Hype. Getestet habe ich Argan Öl noch nicht, aber neugierig bin ich schon.
    Lg, Patricia

    • beautyjagd sagt:

      Ich kann einfach gar nicht anders als mich mit dem Thema intensiver zu beschäftigen, wenn ich ein Produkt in den Händen halte 😉 .

  • Patricia sagt:

    Dann reihe ich mich mal ein in die Gruppe derjenigen, die schon von Arganöl gehört haben, aber selbst noch keinerlei Kontakt mit dem Öl hatten.

    Vom Maroccain Oil hatte ich gelesen; es wird meiner Meinung nach geradezu extremst als Wundermittel angepriesen. Allerdings ist der Preis für „richtiges“ Arganöl viel zu günstig. (Hallo Silikone!) 😉

    Aufgrund einiger Bücher zum Thema Öl (Trägeröle, Wirkstofföle etc.) weiss ich etwas über Arganöl, da mich das Öl allerdings nicht anspricht (tendiere eher zu Ölen wie Kameliensamenöl oder Wegwartensamenöl), bleibt es beim bloßen Informieren.

    Sehr gut recherchierter Artikel, danke schön! Mir gefällt, dass die Firma die Erzeugerinnen unterstützt. 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Der Hype um das Moroccan Oil ist der Wahnsinn! Ich finde den Preis dafür – angesichts der Inhaltsstoffe – ganz schön hoch. Aber da muss man eben auch eine globale Marketingkampagne mitbezahlen.
      Kameliensamenöl mag ich auch sehr, Wegwartensamenöl kenne ich bisher nicht – ich sehe schon, im Winter werde ich mich ganz und gar den verschiedenen Ölen widmen *freu* .

  • Andrea sagt:

    Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich habe bisher das Arganöl von Primavera verwendet und fand das Gefühl nach Auftragen ebenfalls sehr schön. Allerdings fand auch ich die Unterschiede in der Qualität abschreckend. Ich denke mal bei Primavera kann man auf gute Qualität vertrauen!?

    Ich habe bei der Gelegenheit gleich mal einige „Öl-Fragen“ (und entschuldige mich falls diese nicht sonderoich schlua sind): Wenn ich bisher richtig mitgelesen habe, wird die regelmäßige (tägliche) Anwendung von Gesichtsölen als Tagespflege nur bei öliger Haut empfohlen um diese wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Allerdings ist eine gelegentliche Anwendung bei uns anders-häutigen, z.B. 1x Woche wie eine Maske, genauso empfehlenswert, korrekt? Bei der Körperpflege dagegen wirken Öle (noch nass aufgetragen) allerdings gerade gut bei trockener Haut, oder? So ein kompliziertes Organ 😉

    • beautyjagd sagt:

      Ich vertraue bei Primavera auch auf eine gute Qualität und Herstellung *hoffe, dass es so ist* .
      Deine Ölfragen sind gar nicht dumm, mein Wissen darüber ist dieses hier: Das Gesichtsöl von Dr. Hauschka wird explizit bei fettiger Haut empfohlen, um die Talgproduktion zu beruhigen. Andere Öle (z.B. Samenöle) werden von einigen Frauen aber auch regelmäßig bei trockener Haut (über Hydrolaten) im Gesicht verwendet, und sie kommen sehr gut damit zurecht. Das muss man ein bisschen austesten, wie das bei einem persönlich klappt. Ich verwende Öle im Gesicht bisher nur als Ölmaske, einmal wöchentlich (im Winter öfter, im Sommer schludere ich mehr). Diesen Winter werde ich aber auch mal eine zeitlang testen, wie ich Öl über Hydrolat bei längerer und regelmäßiger Anwendung so finde. Und ja, ein kompliziertes Organ ist die Haut 😉 !

      • johanna sagt:

        Ich nutze jeden Abend drei Tropfen Öl über meinem Hauschka-Tonikum (Hab sehr trockene Haut). Die Öl Mischung mach ich mir immer selber gerade nach meinen Bedürfnissen :).

        LG, johanna

  • Birgit sagt:

    Ich hatte schon einige Male das Argan-Öl von Primavera. Den Duft finde ich auch sehr gewöhnungsbedürftig, aber es pflegt wunderbar die Haut. Fürs Körperöl (meine Öle basieren auf Jojobaöl(wachs), zieht am schnellsten bei mir ein) habe ich zum Aufpeppen auch schon Arganöl genommen. Ich bin ein ja Fan von fetten Ölen jeder Art, aber für die tägliche Gesichtspflege habe ich sie noch nie genommen, höchstens mal sonntags morgens nach der Maske. Aber ich glaube, ich werde es im Winter mal ausprobieren, vielleicht ist da das Arganöl ein Kandidat.

    • beautyjagd sagt:

      Ich werde es im Winter auch mal ausprobieren, Öle zur täglichen Gesichtspflege zu verwenden – das habe ich mir bereits jetzt vorgenommen! Arganöl werde ich auf jeden Fall nehmen, und dann vielleicht noch ein selteneres Öl von Maienfelser, mal gucken. Die Ölbeschreibungen auf Olio Natura werde ich dazu genau studieren 🙂 .

      • Birgit sagt:

        Ja, die Maienfelser haben tolle Öle und nicht nur zum Einschmieren, sondern auch zum Essen. Als ich da war, haben wir auch Öle probiert: Bucheckernöl, Aprikosenkernöl, Leinsamenöl, was waren die lecker.

      • beautyjagd sagt:

        Bucheckernöl, davon habe ich ja noch nie gehört! Das muss ich unbedingt mal probieren 🙂

  • Jana sagt:

    Bei dem Preis der Bodylotion würde ich eher die von Belmar wählen, die enthielt nicht so viel Glycerin, meine ich.
    Der Lippenpflegestift wäre was für mich, eine gute Mischung aus ölig und wächsern mag ich am liebsten (nur Vanilleduft macht mich nicht sooo an).
    Reines, gutes Arganöl würde ich ja auch mal gerne im Gesicht probieren. Das von Wolkenseifen ist nahezu geruchslos, da hätte ich gerne nen Vergleich, auch in Bezug auf die Wirkung.

    • beautyjagd sagt:

      Die Lippenpflege ist nur ganz dezent vanillig, nicht so im Teenie-Stil.
      Das Arganöl von Wolkenseifen kenne ich nicht, vielleicht ist es desodoriert, weil viele den Duft nicht so toll finden * ich spekuliere*? Auf jeden Fall sieht die Verpackung praktisch aus.

  • Sehr löblich, deine Gedanken zur Herstellung. Ich habe mir schon mal Arganöl von Primavera gekauft, aber nicht einmal dran gedacht, ob das Öl auch fair gehandelt wird und nicht in Fabriken hergestellt ist… Allerdings genießen manche Marken bei mir recht viel Vertrauen.

    Arganöl ist für die Haut ja eher eine Investition in die Zukunft. Nach 1-2 Monatem wird sich faltige Haut sicherlich nicht entfalten… Aber wenn man rechtzeitig damit anfängt, soll es ja vorbeugend wirken und man erhält den guten Zustand einfach länger.

    Ich werde sicherlich ab und zu wieder ein kleines Fläschchen kaufen und abends in die Creme mischen als Kur 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Primavera genießt bei mir auch hohes Vertrauen, ich hoffe, das ist gerechtfertigt 😉 🙂 .
      Im Winter könnte ich das Arganöl auch in meine (Tages-)pflege mischen, gute Idee. Auf Entfaltung hoffe ich nicht unbedingt, aber eine gepflegte Haut habe ich schon gern 🙂 .

  • AD sagt:

    Hallo,
    einen wirklich schönen, informativen Artikel hast du da geschrieben, danke dafür!
    Arganöl ist in den letzten Jahren wirklich sehr bekannt geworden, ich habe gerade Heidi Klums nervige Stimme aus der 3 Wetter Taft-Werbung im Ohr „Mit einem Tropfen Arganöl“
    Ich hab auch gerne eine Handcreme von Florena benutzt mit angeblich Bio-Arganöl.
    Von Wolkenseifen hatte ich mal eine Probe davon, hat nach gar nichts gerochen, war also bestimmt desodoriert.
    Auf jedenfalls bin ich dankbar für die neuen Denkanstösse, die Du durch den Post gibst 😉

    • beautyjagd sagt:

      Ein Tropfen Arganöl, die Werbung hatte ich ganz verdrängt 😉 . Ich bin nun auch froh, dass ich durch Argan d’Or quasi auf das Thema gestoßen wurde.

  • Louisa sagt:

    Ich habe von Arganöl und der Problematik bei der Produktion schon gehört, aber es selber noch nie verwendet. Im Gesicht habe ich bisher eh nur das Dr. Hauschka Öl und Weleda Mandelöl verwendet (für den Körper aber diverse von Weleda/Dr. Hauschka und ich freu mich da auch schon wieder auf den Winter). Habe mit der MG Rosencreme gerade eine ziemlich gute Pflege gefunden und der Topf hält wohl auch noch Monate.

    Hatte vor einiger Zeit angefangen, mich in das Thema Öl als Gesichtspflege reinzulesen, aber nach kurzer Zeit aufgrund der Fülle der verschiedenen Öle, deren Wirkungen, Kombinationsmöglichkeiten usw. dann wieder aufgegeben. Werde mich aber irgendwann doch noch mal dransetzen, da ich es ein sehr interessantes Thema finde und ich zumindest bei normalen Cremes auf die Wirkung achte, aber nie so genau weiß, welcher Stoff dafür jetzt eventuell verantwortlich ist.

    • beautyjagd sagt:

      Öle sind wirklich eine Wissenschaft für sich, deswegen werde ich mich ab Herbst damit noch intensiver beschäftigen. Die Ergebnisse werde ich dann sicher auf dem Blog mitteilen 😉 . (Und das Rohstofflexikon von Olio Natura ist einfach super zum Nachschlagen. )

  • Silke sagt:

    Sehr schöner Bericht!!! :o) Ich kann gar nicht genug über Öle lesen…. Ich liebe sie, bitte mehr davon!!!! Für den Körper schon sehr lange…. da wechsel ich immer mal… Für die Haare am liebsten Kameliensamenöl/Teesamenöl (hat verschiedene Namen- man muss einfach auf die lateinische Bezeichnung achten) und freue mich das hier noch jemand das Öl kennt und liebt! Es ist leider sehr, sehr teuer…. Im Spätherbst/ Winter nehm ich Öle auch für`s Gesicht. Bei dem Hauschka Gesichtsöl musste ich immer aufpassen, das meine Haut nicht zu trocken wird, da musste ich es wirklich auf richtig feuchte Haut einmassieren. Argan hab ich bisher noch nicht benützt, die Gründe hast Du ja angesprochen, so ein Hype macht mich äußerst stutzig! Ganz plötzlich hat JEDER das LUXUS FAIR TRAIDE Produkt schlechthin…. außerdem wusste ich bis jetzt nicht, ob es wirklich gut einzieht und keinen Fettfilm hinterläßt, da es ja eher für die trockene und reife Haut sein soll… Das braucht man bei Mineralpuder MakeUp nun wirklich nicht. Wegwartensamenöl und das Wiesenschaumkrautöl steht als nächstes auf meiner Liste. Ansonsten, mein Allrounder ist Jojoba. Das ist ja für die meisten geeignet, hält lange ohne ranzig zu werden und zieht wirklich gut ein!

    • beautyjagd sagt:

      Wegwarten- und Wiesenschaumkrautöl steht auch scon auf meiner Liste. Ich werde bald mal wieder ausgiebig in meinem Maienfelserbuch schmökern 🙂 .

  • […] unbedingt in diesen Post aufnehmen wollte: Das Weihnachtspäckchen Sensitive von Argan d’Or. Das Arganöl, die Lippenpflege und das gesamte Projekt habe ich bereits vor Jahren auf dem Blog vorgestellt, im letzten Winter habe ich das Arganöl mit […]