Haar, International, Naturkosmetik

Ich bin eine Flussnixe…

… oder wurde ich vielleicht doch von Wölfen aufgezogen 😉 ? Stellt euch vor, gestern habe ich meine Haare im Fluss gewaschen – mit der Wascherde von Alva, die ich mir in einem Fläschchen angemischt habe.

Wie in der Badewanne habe ich meine Haare erst nass gemacht, dann die Erde auf dem Kopf einmassiert und nach einer zehnminütigen Wartezeit wieder ausgewaschen. Ein paar winzige Fische stupsten mich dabei neugierig an und wunderten sich wahrscheinlich, was ich da mache.

Ganz bin ich aber nicht zur Nixe mutiert, denn nach dem Bad im Fluss habe ich mich dann doch noch unter der Dusche abgespült. Das ist übrigens der Blick, den ich beim Haarewaschen und Baden im Fluss hatte:

Vielleicht erinnern sich einige treue Leserinnen, dass ich schon im letzten Jahr auf diesem Campingplatz in der nördlichen Provence war. Er liegt sehr ruhig und abgeschieden mitten in der Landschaft, einfach wunderbar.

Ich habe „damals“ über meine Beautyjagd in der Provence geschrieben, außerdem habe ich den Fabrikverkauf von Melvita besucht und war bei Couleur Caramel zu Gast.

In diesem Jahr lasse ich die letzten Tage meiner Reise ruhiger angehen, und genieße es, ständig draußen sein zu können. Über das Haarewaschen mit Wascherde werde ich noch einen gesonderten Post schreiben – ich bin sehr angetan davon, seitdem ich ein paar Sachen beachte.

Habt ihr schon mal Wascherde zum Haare waschen verwendet? Wart ihr schon mal in Südfrankreich? Und seid ihr nun davon überzeugt, dass ich von Wölfen aufgezogen wurde 😉 ?

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30 thoughts on “Ich bin eine Flussnixe…
  • Mari sagt:

    Ich habe Wascherde schon verwendet und mache das auch ganz gern, allerdings ist mir das Anmischen dann doch zu aufwendig, um sie öfter zu verwenden. Und der Duft beschert mir kein überzeugendes Duscherlebnis :).
    Ich war erst dieses Jahr in der Nähe von Saint Tropez, nicht auf einem Campingplatz, aber in der Nähe von einem Campingplatz :D. Auch sonst war ich schon öfter in Südfrankreich und ich liebe es! Ich wäre jetzt auch gerne da und würde meine Haare im Fluss waschen. Das stell ich mir toll vor. Mir ist gerade eingefallen, dass Lavaerde auch ideal zum Segeln ist, wenn man im Meer badet und Wasser auf dem Boot sparen will.
    Liebe Grüße

    • beautyjagd sagt:

      Mittlerweile finde ich das Anrühren der Wascherde gar nicht mehr so aufwändig, nur eben das Abwarten, bis die Erde „wirkt“. Bei meinem Ausblick war das gestern allerdings kein Problem 😉 .
      Die Cote d’Azur ist toll, nur war es mir insgesamt zu voll und zu viel los. Deswegen sind wir jetzt noch zu dem abgelegenen Camping-Platz in der Nord-Provence gefahren, da herrscht wirklich Ruhe – auch drumherum.
      Liebe Grüße

      • Mari sagt:

        Ohja ist wohl auch noch Hauptsaison. Ich war Ende Juni, da wars noch okay :). Dann mal noch erholsame Tage in der Nord-Provence!
        Übrigens wasche ich die Wascherde gleich wieder raus, sollte man sie einwirken lassen?

      • beautyjagd sagt:

        Ich habe die Wascherde früher auch immer gleich ausgewaschen, und meine Haare fühlten sich danach immer nicht ganz sauber und etwas beschwert an. In einem Haarbuch (das ich auch demnächst noch vorstellen werde) habe ich dann gelesen, dass die Erde etwas Zeit braucht, sich mit dem Fett zu verbinden. Nun warte ich immer etwas ab – und das Ergebnis hat mich richtig überzeugt!

      • Lara sagt:

        Seeeehr interessant!!!!! Ich habe die Wascherde auch immer gleich ausgewaschen und dachte auch immer das das irgendwie nix bringt! Aber einwirken lassen klingt gut! 🙂 werde ich auch mal versuchen…. ^^

      • beautyjagd sagt:

        Genauso gings mir auch, deswegen habe ich die Wascherde auch für eine ganze Weile abgeschrieben und mich darüber gewundert, weshlab andere so gut damit zurecht kommen.

  • Julie von den Wölfen :). Ich freue mich schon auf den Post über die Wascherde. Obwohl ich nicht weiß, ob ich von Shampoo loskomme…
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß in Südfrankreich!

    • beautyjagd sagt:

      Hihi, die Wölfe – bei Twilight hab ich mich auch eher zum Team Jacob gezählt 😉 .
      Unerwarteterweise finde ich die Wascherde von der Waschwirkung mittlerweile sogar besser als die von Shampoo.

  • Lenz sagt:

    Seit ich mit Wascherde anfing, wollte ich nichts anderes mehr benutzen. Bislang habe ich auf Reisen Shampoo mitgenommen, aber auch das will ich zukünftig einstellen, da für michkein Shampoo so gut funktioniert, wie Wascherde. Ich lasse sie einfach während des Frühstücks drin, danach gehe ich entspannt duschen 😉 Auch die Haut wird weicher damit.

    • beautyjagd sagt:

      Das ist eine gute Idee mit dem Einwirkenlassen während des Frühstücks 🙂 . Ich bin übrigens auch ganz verblüfft, dass die Wascherde besser als ein Shampoo funktioniert!

  • Princess sagt:

    Das ist ja cool, das würde ich auch gerne machen!
    Ich peele mich nur gerne mit Sand und Schlamm im Weiher, sieht vermutlich auch seltsam aus. 😉

    Du hörst dich auch schön entspannt an. 🙂

    Liebe Grüße

    • beautyjagd sagt:

      Peelen im Weiher, das klingt cool 🙂 . Ich sage ja immer spaßeshalber wenn ich die Wascherde verwende, dass ich mich suhle 😉 🙂 . Liebe Grüße

  • Anajana sagt:

    Hihi, ich hätte mich auch eher zu Jacobs Rudel gezählt. 🙂

    Dass ich Wascherde einfach genial finde, das weißt du ja schon. Mit Wascherde Haare waschen dauert bei mir genauso lange wie mit Shampoo und Spülung. Die Spülung kann ich mir mit Wascherde ja sparen, es muss halt nur etwas länger einwirken. Aber auch das finde ich nur minimal. Ich trage ja alles nach und nach auf, massiere noch ein bißchen durch. Fertig.
    Nun gut, die gesparte Nicht-Spül-Zeit geht wieder mit Dusche putzen drauf, deshalb hätt ich auch Lust auf Haare waschen im Fluss (wenn er nicht viel zu kalt ist).
    So ganz möchte ich auf Shampoo oder auch Haarseife nicht verzichten, aber Wascherde ist gerade bei meiner empfindlichen Kopfhaut einfach top!

    Freu mich auf deinen Post zum Thema Haare, Heilerde, Bürste(?).

    Ach, zuletzt hab ich übrigens mit LUVOS-Heilerde meine Haare gewaschen, soll angeblich auch gehen. Das war sowas von bescheiden Ich habe gespült und gespült und nicht alles raus bekommen und dann sind die Haare so matt und fühlen sich ganz schmierig an. Das war schon der 2. Versuch mit Luvos. Damit komm ich gar nicht klar.

    Das letzte Mal Südfrankreich ist schon ewig her. Ich erinnere mich an einen Ritt in der Camargue und danach ungefähr 90 Mückenstichen. Ein bestechendes Erlebnis. 🙂 Aber ansonsten war es echt schön.

    • beautyjagd sagt:

      Ich schreibe auf jeden Fall noch was zum Thema Bürste, Kopfhaut, Haare, Wascherde. Außerdem werde ich ein Buch über Haare vorstellen, das mir einigte Erleuchtungen beschert hat 🙂 .
      Der Fluss war nicht zu kalt, er wurde schon gut aufgeheizt. Ich habe mich auch gefreut, danach nicht Putzen zu müssen.
      Über den bestechendes ERrlebnis musste ich lachen,glücklciherweise gibt es hier nur ein paar vereinzelte Mücken!

  • Ursl sagt:

    Ich war mal in Carcassonne. Im touristischen Mittelalterdorf. Daneben ist der nichttouristische Friedhof, der sehr schön ist. Mit Keramik- und Metallkränzen auf den Gräbern. Davor war ich in Orange, aber ich weiß nicht, ob das noch als Südfrankreich zählt. Auf jeden Fall ist das Amphitheater dort sehr super, ich wollte unbedingt dort hin, weil ich ein Video (Kaufvideo!) mit einem Livemitschnitt von einem dreieinhalbstündigen The Cure-Konzert in ebendiesem Theater habe, den (den Livemitschnitt) ich sehr mag. Sehr atmosphärisch.

    • beautyjagd sagt:

      Orange zählt meiner Meinung nach schon noch zu Südfrankreich, heute war ich zufälligerweise genau da 🙂 ! Und in Carcassone war ich vor ein paar Jahren, das war mir auch viel zu touristisch.

  • Erbse sagt:

    Ach, herrlich. <3 Ich kann mir das richtig gut vorstellen. Irgendwann möchte ich das auch mal in einem Fluss o.Ä. machen.

    Besten Gruß!

    • beautyjagd sagt:

      Das Haarewaschen im Fluss gehört zu meinen wirklich tollen Erlebnissen der Fahrt – das würe ich gern öfter machen 🙂 🙂 . Liebe Grüße

  • Noemi B. sagt:

    Ich bin gespannt auf deinen näheren Bericht zu Haare waschen mit Lavaerde!
    Bei mir ist das nicht so erfolgreich; es geht zwar, aber es bleibt ein Film auf den Haaren, der sie schneller „verpappen“ lässt – hab auch das aus der Tube benutzt, vielleicht wäre das lose Zeugs ja besser?!

    Hab jetzt mal die Haarwaschpulver von Khadi bestellt… Versuch folgt demnächst 😉

    • beautyjagd sagt:

      Welches verwendest du denn aus der Tube? Das von Alva funktioniert bei mir ganz gut, auch wenn ich die reine Ghassoul-Erde noch besser finde. Nicht so gut kam ich mit der weißen Tube von Logona zurecht, da hatte ich immer das Gefühl, dass die Haare nicht ganz sauber sind. Aber für die Körperreinigung hat es sich gut geeignet.
      Das Haarwaschpulver von Khadi habe ich auch mal probiert, das sind Waschnüsse mit drin, oder habe ich das falsch im Kopf? Vielleicht teste ich das auch nochmal.

  • Noemi B. sagt:

    Mein Experiment mit den Khadi Haarwaschpulvern:
    riecht wie Henna, sieht aus wie Kaffeesatz… doch die Haare werden sauber und lassen sich gut kämmen (nass) – hab aber eine saure Rinse gemacht, zum Schluss. Volumen: super!
    Hab nicht mal meinen geliebten Haarschaum gebraucht 🙂
    Die Sauerei in der Wanne ist flugs wieder beseitigt.

    Offenbar müssen sich die Haar erst daran gewöhnen und sollen dann noch schöner werden, bis jetzt sehen sie optisch noch etwas stumpf aus.
    Hoffe, dass das Zeugs nicht färbt, mit der Zeit – sonst sind meine blonden Strähnen dahin.
    Für mich klar das bessere Rezept, anstatt Lavaerde.
    Vielleicht mag ja noch jemand probieren?

    Tschüssi 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Bei mir hat es nicht gefärbt, soweit ich mich erinnere. Ich werde das Pulver mal wieder verwenden, danke für die Erinnerung daran 🙂

  • Noemi B. sagt:

    Ah, danke. Dann versuche ich das mit der reinen Lavaerde auch noch mal.
    Ich hab die weisse von Logona, in der Tube – die ist gut fürs Gesicht, aber offenbar nicht so
    toll für die Haare.

    Khadi: ja, das ist mit Waschnüssen.

    • beautyjagd sagt:

      Und die Lavaerde schön einwirken lassen, so ungefähr 10 Minuten! Und dann wirklich sorgfältig ausspülen. Ich hatte es früher immer zu eilig, dann hat das auch nicht funktionieren können 😉 .

  • Lea sagt:

    Hallo Julie,

    ich lese schon eine Weile still mit und habe mich schon oft von Dir inspirieren lassen! Ich finde es super, dass Du Dich deinem Blog inzwischen hauptberuflich widmen kannst, davon profitieren ja auch Deine Leserinnen 😉

    Aktuell mache ich meine ersten Erfahrungen mit Wascherde für die Haarwäsche, daher jetzt mein Kommentar zu diesem schon etwas älteren Post.

    Ich bin eigentlich mit dem ersten Ergebnis sehr zufrieden und wollte schon anfangen, mich über die Entdeckung dieser schonenden Alternative zu freuen, da muss ich natürlich im Internet auf besorgniserregende Informationen stoßen. Da heißt es, Wascherde sei wirkungslos bzw. auf Dauer schädlich bei gefärbten und dauergewellten Haaren, deren Schuppenschicht schon aufgeraut sei. Jetzt weiß ich aber gar nicht, was genau da dran ist und ob ich überhaupt in diese Gruppe gehöre…

    Ich bin gemischt, halb deutsch und halb afrikanisch und meine Haare sind eine Mischung aus den europäischen Haaren des einen Elternteils (feines, leicht gewelltes Haar) und der robusten Afrokrause des anderen. Ich lasse sie chemisch glätten, was ja auch nicht schonender ist, als Dauerwelle. Abgesehen von dieser Tortur haben meine Haare es aber gut bei mir, ich pflege sie mit milden NK-Shampoos und reinen Ölen (vor allem Macadamia). Von Glätteisen halte ich mich fern.

    Die Behauptung, Wascherde sei bei chemisch behandeltem Haar wirkungslos, kann ich nicht bestätigen, bei mir hat es gut funktioniert. Aber ich mache mir natürlich schon Gedanken darüber, ob ich meinen Haaren langfristig etwas Gutes tue, oder ob ich davon doch lieber die Finger lassen sollte…

    Bist Du bei Deinen Recherchen zum Thema Wascherde zufällig mal auf verlässliche Informationen zu diesem Problem gestoßen? Ich überlege auch, ob ich mich vielleicht mal an einen Hersteller wenden sollte…

    Liebe Grüße und viel Spaß in Finnland wünsche ich Dir!

    Lea

    • beautyjagd sagt:

      Erst mal danke für dein nettes Feedback zu meinem Blog 🙂 !
      Ich sehe schon, ich muss mal einen Post über Wascherden schreiben, denn es gibt einige Unterschiede: Manche reinigen zB stärker als andere. Und es stimmt natürlich schon, dass sich die feine Erde ins poröse Haareschuppenschicht haften kann (nur kann) und dann auf Dauer zu einem stumpfen Aussehen des Haares führen kann. Vielleicht verwendest du die Erde nicht zu oft und wechselst ab, denn es kann schon sein, dass die Schuppenschic deines Haares durch die chemische Behandlung nicht mehr intakt ist. Welches Produkt verwendest Du denn? Und ja, ich würde auch mal den Hersteller dazu befragen, das ist immer interessant. WEnn ich wieder zu Hause bin, gucke ich nochmals genauer in meinen Büchern zur Erde nach, ob dort noch detaillierte Informationen stehen 🙂
      Liebe Grüße

      • Lea sagt:

        Au ja, ein Post wäre natürlich super 🙂 Aber deine Antwort hilft mir auch schon weiter, vielen Dank! Ich habe die braune von Logona in Pulverform. Vielleicht probiere ich auch mal die weiße, die soll ja so sanft sein… Aber zuerst sollte ich mich wohl wirklich mal an die Leute selbst wenden.

        Liebe Grüße

      • beautyjagd sagt:

        Die weiße war mir sogar zu sanft, aber vielleicht ist sie für dich genau richtig, denn sie zieht nicht so viel Fett aus der Haut/Haaren. Das ist übrigens auch ein Grund dafür, dass das Haar bei der verwendung von Wascherden in den Längen spröde werden kann: Die Absorptionsfähigkeiten von manchen Erden sind schon sehr hoch – sprich, die erde nimmt zu viel des schützenden Fetts aus den Haaren mit.
        Liebe Grüße

  • Lea sagt:

    Kurzes Update: Ich hab inzwischen auf meine Nachfrage per Mail ne Antwort bekommen. So ganz zufrieden bin ich damit nicht. Die haben mir nur so allgmeine (Werbe-)Informationen zur Wirkungsweise von Lavaerde gegeben, die ich eh schon kannte, weil sie auch im Onlineshop in der Produktbeschreibung stehen. Und ansonsten nur der Zusatz, man könne Lavaerde gerne auch auf chemisch gefärbtem Haar anwenden – obwohl ich nach gefärbtem Haar gar nicht gefragt hatte, sondern nach chemisch geglättetem Afrohaar.. Also irgendwie geben die mir keine richtige Antwort auf die eigentliche Frage.

    Wahrscheinlich werde ich aber trotzdem die weiße Lavaerde ausprobieren und mal in das eine oder andere Buch zum Thema reinschauen…

    • beautyjagd sagt:

      Mh, das klingt ja nicht so befriedigend… Wahrscheinlich hilft wirklich nur ausprobieren. In Frankreich gibt es einige Bücher zum Thema wascherde, weil sie dort sehr beliebt ist. In meinen Büchern habe ich allerdings nicht mehr gefunden, als ich hier schon geschrieben hatte.