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Markenfreie Woche: Beauty-Blogs und Kosmetikmarken

Vielleicht ist euch in der letzten Woche dieses Zeichen unter meinen Posts aufgefallen, man konnte es auf einer ganzen Reihe von Blogs entdecken. In all diesen Posts wurden keine Namen von Kosmetikfirmen genannt – markenfreies Bloggen war das Motto der Woche.

Die Idee zu dieser Aktion hatte Magi von Magimania in einer Diskussion über den Wert von Blogs: Sind Beauty-Blogs die billige PR-Maschinerie für Kosmetikfirmen? Wie kann sich die Zusammenarbeit in Zukunft gestalten?

Die markenfreie Woche sollte ein Experiment und zugleich ein Statement dafür sein, dass Bloggen auch ohne Marken funktioniert. Ich fand die Idee sehr reizvoll und beschloss, mitzumachen – und bin in der letzten Woche ganz schön ins Nachdenken gekommen.

Zuerst war es für mich eine Umstellung. Ich brauchte ein paar Tage, bis mir mehrere interessante Themen einfielen, die ohne konkrete Produkt- oder Firmennennungen gut funktionieren. Meist sind das ja die spannenderen und ungewöhnlicheren Themen, was man auch an den Beiträgen der anderen Blogs sehen kann. Die Beschränkung hat definitiv die Kreativität herausgefordert, was ich toll finde 🙂 !

Hier die Liste der Blogs, die bei der Aktion dabei waren:

Es geht also gut, das Bloggen ohne Markennamen!

Mir persönlich hat beim Gestalten der Blogposts in dieser Woche jedoch die Abwechslung gefehlt: Ich mische gerne Reviews mit Beiträgen über allgemeinere Betrachtungen oder Hintergründe; auf Beautyjagd gibt es eigentlich regelmäßig Posts, die ohne Markennamen auskommen.

Außerdem muss ich zugeben, dass ich gern über bestimmte Firmen berichte – meine Auswahl kommt ja nicht von ungefähr! Ich mag die Philosophie der Unternehmen und gebe meine Erkenntnisse über deren Produkte gern weiter. Für mich ist ein Beauty-Blog auch dazu da, die Leserinnen über Produkte und Firmen zu informieren sowie eine kritische Einordnung zu bieten.

Letztlich bin ich zum Schluss gekommen, dass Kosmetikfirmen und Beauty-Blogs eng miteinander verknüpft sind. Blogs schreiben über Produkte bzw. Firmen, und profitieren somit auch vom Wert einer Marke. Die Kosmetikfirmen wiederum gewinnen durch die Verbreitung im Internet, entsprechend sollten sie die Arbeit der Blogs (auch finanziell) wertschätzen. Beide Seiten haben am meisten davon, wenn sie miteinander in Balance sind und sich auf Augenhöhe begegnen – denn wie man an der Aktion sehen konnte, Blogs sind nicht von Kosmetikfirmen abhängig!

Ich hoffe, euch haben die Posts in dieser Woche gefallen! Wie seht ihr den Zusammenhang von Kosmetikfirmen und Beauty-Blogs? Wie findet ihr die Idee der markenfreien Woche? Und aus welchem Grund lest ihr eigentlich Beauty-Blogs?

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26 thoughts on “Markenfreie Woche: Beauty-Blogs und Kosmetikmarken
  • Jana sagt:

    Ich fand deinen Blog bisher immer schön ausgeglichen, weshalb ich ihn ja auch so gerne lese. Von daher ist mir gar nicht aufgefallen, dass du keine Marken genannt hast 🙂
    Kein Beautyblogger MUSS über Marken sprechen, ist alles eine Frage der eigenen Vorlieben und Prinzipien. Und letztendlich entscheiden die Leser, was ihnen gefällt. Bei der Riesenauswahl an Blogs kann der Leser sich ja selbst eine Meinung bilden, nie zuvor sind Produkte aus so vielen Perspektiven beleuchtet und reviewt worden. Man erkennt doch schnell, wie ernst es einem Blogger mit seinen Lesern ist. Allerdings habe ich das Gefühl, dass die unglaubliche Werbewirkung immer noch nicht ausreichend anerkannt wird, vor allem in finanzieller Hinsicht. Wenn ich einem Blogger vertraue, so wie dir, ist es mir völlig egal, ob das Produkt gekauft ist oder nicht.

    • beautyjagd sagt:

      Ha, das ist natürlich sehr gut, wenns gar nicht auffällt – und macht mich auch ein bisschen stolz 🙂 .

    • Jana sagt:

      Also mit „gekauft“ meine ich, ob das Produkt von DIR gekauft ist oder gesponsert. Das ist mir pupsegal, solange du deine eigene Meinung dazu hast, und daran hatte ich noch nie nie nie Zweifel 😀

      • beautyjagd sagt:

        Das hatte ich auch so verstanden 🙂 🙂 Ich finds toll, dass du so Vertrauen in mich hast – ich bin trotzdem immer vorsichtig beim Annehmen von Produkten, weil es ja auch zu mir passen muss (und irgendwie vielleicht doch beeinflusst?).

  • Rea sagt:

    Nunja, ich fand die markenfreie Woche eher nervig – bei dir fiel es mir noch gar nicht so auf, denn hier ist ja öfter mal ein Post Markenfrei, was ich sehr schätze 😉 Aber es gab auch einige andere Blogs, bei denen mir die Posts immer etwas gezwungen vor kam. Man musste immer irgendwie „drum herum reden“. Und – das hab ich auch schon unter mehreren R-Posts erwähnt – fand ich’s auch etwas banal. 😀 Ich bin irgendwie immer davon ausgegangen, dass Blogger auch gerne markenfrei posten, wenn ihnen etwas einfällt, was es zu posten gibt. Aber anscheinend gibt’s so eine Arzt „Zwang“, immer irgendeine Marke als Thema zu haben. Nunja… ich bin jedenfalls froh, dass die Woche rum ist… Jetzt kann’s nur noch bergauf gehen und ich habe endlich wieder das Gefühl, dass mir nichts verschwiegen wird 😉

    • beautyjagd sagt:

      Es ist auch gar nicht so einfach, Posts zu konzipieren, die auch ohne Marken Sinn machen – vor allem, wenn man es so gewohnt ist! Blogger sind einfach auch Gewohnheitstiere 😉 . Ich schreibe zwar öfter mal Posts ohne Marken und einfach zu Themen, aber musste auch erst mal ordentlich nachdenken, um gleich mehrere Themen auf einmal zu finden. Und es tut mir leid, dass du das Gefühl hattest, dass etwas verschwiegen wurde, das war nicht die Absicht – es sollte einfach etwas zum Rätseln angeregt werden.

      • Rea sagt:

        Naja, zum Rätseln angeregt… also ehrlich, ich glaub da hält mein eigenes Leben genug bereit, woran ich rätseln könnte, als dass ich die komischen Banner auf ein paar Blogs genauer studieren müsste 😉 Und gerade zum Rätseln muss ja etwas verschwiegen werden – sonst gäbe es ja nichts, worüber man rätseln müsste.
        Ich kann mir aber vorstellen, dass es eine ganz schöne Herausforderung ist, mal wirklich ohne Marken zu schreiben – einfach ein Thema für sich. Marken sind ja auch irgendwie immer Schlagwörter, mit denen man direkt viel verbinden und sagen kann, ohne es mühselig hinzuschreiben. Das fehlt mit Sicherheit.

  • Ich finde Dein Fazit dazu wirklich wirklich super. Letztlich muss man doch auch konkret über Marken und Produkte schreiben, sonst bleibt das Geschriebene irgendwie unkonkret. Wenn man den Zusammenhang nicht mehr herstellen kann, wird das irgendwann ermüdend und es kommt einem so vor als ob um den heißen Brei herum geschrieben wird.

    Bei Deinen Posts ist mir das glücklicherweise nicht so aufgefallen. Vor allem deshalb, weil es (selbst-)reflektierende Beiträge u.ä. waren, die wir als Leserinnen ja schon (im besten Sinne) gewohnt sind. 🙂

    Ein wenig habe ich trotzdem die Produktbesprechungen vermisst. So etwas gehört eben auch zu einem Beautyblog. Ich freue mich daher darauf wieder ein paar Artikel in dieser Richtung lesen zu dürfen.

    Viele Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    • beautyjagd sagt:

      Danke für dein Feedback zu der Aktion! Ich selbst wechsle auch beim Schreiben lieber ab, nur Reviews zu schreiben wäre mir zB auch zu langweilig.
      In meinem speziellen Fall (weil bei mir NK Programm ist) halte ich es sogar für wichtig, über die Fimen und Marken zu schreiben, die ich gut finde – einfach auch um ein Gegengewicht zu den anderen Mainstreammarken zu bilden. Aber auch da wünsche ich mir öfter mal, dass die NK-Firmen die Blogger ernster nehmen – deswegen hatte ich Lust auf die Idee mit der markenfreien Woche (und weil ich immer für interessante Experimente zu haben bin).

  • Mari sagt:

    Ahja, ich wusste doch, irgendetwas ist anders. Also ich finde eine Mischung aus beidem sehr gut, so wie das bei dir ja auch der Normalfall ist. Nicht so schön finde ich, wenn Blogger einem jedes noch so schlechte Beautyprodukt vorstellen nur um auch alles vorzustellen was sie sich extra zum vorstellen gekauf haben.
    Die Marken müssen genannt werden, das ist ja ursprünglich der Hauptgrund für mich gewesen Beautyblogs zu lesen: sehr gute Produkte zu finden. Mittlerweile natürlich auch um Tipps und Anregungen einzuholen, für die Marken nicht unbedingt notwendig sind. Insgesamt finde ich deswegen die Idee der markenfreien Woche nett, aber auf Dauer uninteressant. Es sei denn jemand schreibt einen Beautyblog über Schöhnheit durch Yoga, Ernährung, Sport und gibt anderweitige Tipps…dann wären die Marken dort überflüssig.

    Liebe Grüße

    • beautyjagd sagt:

      Ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass man einen interessanten Beauty-Blog auch ohne Marken schreiben kann, eben so wie du es beschreibst (Sport, Entspannung, Ernährung, DIY-Tipps,…). Für mich ist nach der Woche klar geworden, dass ich auf Produktvorstellungen nicht verzichten möchte – auch weil ich zB dann schlecht Interviews über Berufe machen kann, denn die Menschen arbeiten ja schließlich bei einer Firma.
      Liebe Grüße

  • Birgit sagt:

    Du greifst ja immer viele andere interessante Beauty-Themen auf, da muss ich gestehen, mir ist es nicht aufgefallen. Gewundert habe ich mich schon über das Zeichen, doch mir keine weiteren Gedanken gemacht.

    Über Marken zu schreiben, finde ich schon sinnig, weil ich möchte ja eine möglichst objektive Information zu NK-Produkten, und genau die finde ich bei dir. Mir ist es relativ egal woher das Produkt stammt, solange ich nicht das Gefühl habe, die Herkunft beeinflußt das Ergebnis. Und dieses Gefühl habe ich bei keinem Blog, den ich so lese. Was so im KK-Bereich abgeht, kann ich nicht beurteilen.
    Ich finde die Mischung macht’s, und deine ist stimmig für mich, nur Reviews fände ich auch recht langweilig.

    • beautyjagd sagt:

      Hihi, irgendwie finde ich es toll, dass das Motto der Woche gar nicht so aufgefallen ist – Marken scheinen also gar nicht so im Vordergrund zu stehen. Das ist für mich ein großes Kompliment *freu* . Produkte spielen hier auf dem Blog natürlich eine große Rolle und werden das auch weiter tun, aber sie sollen (auch weiterhin) nicht der einzige Dreh- und Angelpunkt sein. Ich brauche schon beim Schreiben Abwechslung, ich bin jemand, dem selbst sehr schnell langweilig wird 😉 .

  • Ich finde die Aktion recht interessant. Allerdings wäre es auf dauernd störend, da ich gerne über die Erfahrungen Anderer mit bestimmten Produkten lese. Da muss der Marken- und Produktname zwangsläufig genannt werden.

    • beautyjagd sagt:

      Ich mache mir auch schon seit längerem Gedanken dazu, weshalb es doch sehr interessant ist, Reviews über Produkte zu lesen (ich tue das ebenfalls sehr gern). Irgendwie steckt da auch ein sozialer Aspekt drin, so wie beim Einkaufen insgesamt *weiter nachdenk* Deswegen fand ich die Aktion auch für mich selbst so spannend!

  • Anajana sagt:

    Mir ist nach einer Woche Blog-Abstinenz sofort aufgefallen, dass keine Marken genannt werden. Ich dachte ich hätte irgendwas verpasst und war davon ausgegangen, dass sich einige Blogger zusammen getan haben, um den Herstellern und PR-Agenturen zu zeigen, welche Macht ein Blogger hat. Die Aktion fand ich ganz interessant und die Themen auch.

    Albern fand ich wenn in den Kommentaren gefragt wurde, was es damit auf sich hat und es nur eine ausweichende Antwort gab. Man hätte doch schreiben können, das es ein Test/Versuch/Wasweißich ist und dann und dann aufgelöst wird.
    Das war bei dir nicht zu finden, aber ich kommentiere zu dieser Markenfreigeschichte nun nur bei dir und nicht auf allen genannten Blogs, deshalb verzeih mir mal, dass ich das hier erwähne. 😉

    Grundsätzlich finde ich gut, wenn sich die Posts abwechseln und es sich nicht nur um eine Preview/Review nach der anderen dreht und nicht die 100ste LE vorgestellt wird.

    Allerdings bin ich zum Bloglesen gekommen, weil ich konkret zu einem Produkt verschiedene Meinungen lesen wollte. So ganz auf die Markennennung würde ich also nicht verzichten wollen!!

    Aber du bist ja absolut im grünen Bereich mit deiner Themenvielfalt. Also da wo Marken angemessen und wichtig, bitte weiter nennen und aber eben auch andere Themen, die zum Nachdenken anregen posten.

    • beautyjagd sagt:

      Je mehr Blogs man liest, umso stärker ist die Aktion wahrscheinlich aufgefallen 🙂 🙂 . Ich weiß von einigen Bloggerinnen, dass sie auf Nachfragen in der Art geantwortet haben, wie du es vorschlägst – aber da es ein erstmaliges Experiment war, mussten ja auch jede Menge unterschiedliche Meinungen unter einen Hut gebracht werden bzw. erstmal koordiniert werden. Das läuft das nächste Mal bestimmt besser:) , man lernt ja auch aus so einem Experiment (das ansonsten aber in meinen Augen super geklappt hat).

  • Silke sagt:

    Mir ist das gar nicht aufgefallen……… Hätte es länger gedauert, dann wohl schon… Ich finde es nicht schlimm, wenn die Markennamen genannt werden. Im Gegenteil, von vielen Marken und Produkten hätte ich im Normalfall nie etwas mitbekommen, und das wäre doch Schade :o) Allein das sollte den Firmen ernorm viel Wert sein!! Ich finde es auch nicht schlimm, wenn Firmen oder Händler aus dem Internet den Bloggern Produkte zuschicken. Auch der Blogger wäre vielleicht auf das ein oder andere Produkt nicht von selbst gekommen… :o) Solange letztendlich die Bewertung des Produktes ehrlich ausfällt!! Ein Produkt positiv zu bewerten nur damit man weitere Produkte bekommt oder andere „Aufwandsentschädigungen“ , dass fände ich sehr schade. Da wäre für mich der Sinn eines Blog`s hin…. Und toll finde ich es auch wenn erwähnt wird, das ein Produkt welches man gerade vorstellt, gesponsort wurde. Wenn ich das Recht in Erinnerung habe, machst Du das….?! Nicht das ich als Leser was davon habe, aber es kommt ehrlich und gewissenhaft rüber…
    Es gibt eine Bloggerin, die jetzt bei einem bekannten Verkaufssender auf der Internetseite zu sehen ist, ich weiß den Namen von ihr gerade nicht, das finde ich hat was Geschäftsmäßiges… Hoffentlich sage ich nichts falsches, ich meine sie hat einen Blog… bei ihr würde ich aber ehrlich gesagt nicht mehr reinschauen. Woher soll man den wissen, ob sie die Produkte wirklich gut findet oder ob sie dafür bezahlt wird? Hmmm, wenn sie keine Bloggerin ist, vergesst es wieder…….
    Ansonsten finde ich die Mischung macht`s…. bisher gefällt mir dein Blog ganz gut!!

    • beautyjagd sagt:

      Ja richtig, ich schreibe in jedem Artikel dazu, wie ich zu dem Produkt gekommen bin. Bisher habe ich nicht viele Sachen angenommen, weil mich viel einfach nicht interessiert. Es gibt nur wenige Angebote, die mich wirklich neugierig machen.

      Insgesamt ist es aber nicht so einfach, die Balance zwischen Kosmetikfirmen und Bloggern zu finden. Ein Blog macht eine Menge Arbeit, und da kann (gerade bei großen Mainstream-Blogs) ein Link schnell mal eine dreistellige Summe wert sein. Wenn da dann der Gegenwert für einen solchen Post mit Link eine Mascara für einen Einkaufswert von 10 EUR ist, tja, da lachen sich doch die Firmen in Fäustchen…

      Ab einer gewissen Größe muss man sich als Bloggerin einfach professioneller aufstellen, sonst wird man schnell ausgenutzt. Deswegen ist es für mich auch in Ordnung, wenn Bloggerinnen/Youtuberinnen bei Verkaufssendern zu sehen sind, und mit ihrer Arbeit auf diese Weise Geld verdienen. Ob es der Authentizität schadet, das müssen die Leserinnen jeweils entscheiden… Ich denke viel über das Thema nach, denn ich möchte da meinen ganz eigenen Weg gehen … wie auch immer der genau aussehen wird…, aber da halte ich euch hier natürlich auf dem Laufenden 🙂 (denn Transparenz ist ja schleißlich das wichtigste beim Bloggen).

      • Silke sagt:

        Ich kenne mich in der Welt der Blogger/innen nicht wirklich aus…. ich selbst bin einfach ein Konsument der sich gern bei Gleichgesinnten informiert und sich mit Ihnen austauscht…. wie und wieviel Geld ein Blogger damit verdient, wie ein Blog entsteht, welch arbeit sowas letztendlich macht usw.- all das weiß ich nicht so genau. Ich gehe da wohl einfach recht naiv dran…. Es mag sich wirklich blöd anhören, aber für mich ein Kosmetik- Blog – etwas übertrieben geschildert – eine Art „virtuelle Kometik-Beratungs-Freundin“ bei der ich davon ausgehe, dass sie mir ehrlich und ohne Hintergedanken nützliche Tips, neue Ideen liefert und mich evt. vor Fehlkäufen rettet… Wenn aber jmd. mit einem Verkaufssender zusammen arbeitet und dort logischerweise nur die da erhältlichen Sachen bewertet, und das natürlich positiv…. das kann meiner Meinung nach nicht objektiv sein. Diese Person ist nur mich dann einfach nur noch eine Verkäuferin… Ist ja nicht verwerflich, wenn man so sein Geld verdient, im Gegenteil… toller Job!! 😮 Und irgendwie müsst Ihr ja zu eurem Recht kommen, Ihr macht Euch ja gewiss viel Arbeit und die Firmen freuen sich … Aber unabhängig ist für mich was anderes… Ich will da keinem zu Nahe treten, gerade weil ich hier nicht einmal Halbwissen vorzuweisen habe, aber wie Du ja sagtest, der Leser muss dann entscheiden…

      • beautyjagd sagt:

        Ich hatte dich schon so verstanden, und kann deine Leserinnen-Sichtweise absolut nachvollziehen. Es bleibt einem als Leserin aber letztlich definitiv nicht erspart, sich die für sich selbst interessantesten und glaubhaftesten Blogs herauszusuchen – glücklicherweise gibt es ja viele verschiedene 🙂 !

  • Fayet sagt:

    Ich bleibe kritisch. Die Woche ist mir auf vielen Blogs aufgefallen und hat dazu geführt, dass ich mein Blog-Lese-Verhalten radikal reduziert habe. Viele Beautyblogs, in die ich sonst „mal eben“ reinklicke, sind für mich in dieser Woche nicht interessant gewesen. Denn: Ich lese sie hauptsächlich für Reviews. Ohne den gesuchten Inhalt fand ich sie stellenweise todlangweilig, eintönig, wenig interessant.

    Davon trifft nichts auf Deinen Blog zu. Gleichzeitig schreibst Du aber – meiner Ansicht nach – ohnehin den anspruchsvollsten Beautyblog im deutschen Internet. Das merkt man auch ohne Themenwoche schnell: Die ausgewogene Mischung aus Reportage, Rezension und Meinung gefällt mir, und ist keineswegs so „flach“ wie man das von einem „Beauty“-Blog denkt.

    War so eine Woche nötig? Wenn ihr meint. Über die teilweise unglückliche Kommentarsituation (das nicht darüber gesprochen werden dürfte), haben sich ja schon andere beschwert.

    Insgesamt habe ich als Leser davon nicht profitiert.

    • beautyjagd sagt:

      Ich glaube, dass so eine Woche grundsätzlich immer wieder gut tut (egal wie das Thema genau heißt) – damit man sich besinnen kann, was man beim Bloggen überhaupt will, sich einfach mal wieder die grundsätzlichen Fragen zu stellen. Was dabei herauskommt, das mag auf jedem Blog unterschiedlich ausfallen und manchem gefallen und anderen nicht. Schade, dass du das Gefühl hattest, das du als Leserin nicht davon profitiert hast.
      Danke für das Kompliment zu meinem Blog (das mich natürlich mehr als erröten ließ). Ich bin der Meinung, dass ich mit meinem Nischenblog sowieso ein anderes Konzept als viele andere Blogs habe. (PS: Mir fehlt in der Bloggerszene vielleicht am meisten die Vielfalt.)

    • Deedee sagt:

      *Like*

  • Angi sagt:

    Ich stehe dieser Themenwoche ebenfalls kritisch gegenüber. In erster Linie überfliege ich die neuesten Inhalte meiner „gelesenen“ Beauty- und Modeblogs. Mich interessieren Fotos, Daten und die (subjektive) Kurzbewertung, um mir (ganz ehrlich) das Suchen im Netz zu ersparen – da will ich nicht raten müssen um welches Produkt es sich nun handelt. So bin ich grob im Bilde und weiß womit ich mich auf eigene Faust näher beschäftigen will.

    Und ganz ehrlich, dein Blog ist in Hinblick auf Qualität des Inhalts und des Schreibstils tatsächlich eine Ausnahmeerscheinung. Dein Blog ist einer der wenigen im Beautysegment (Fashion detto) bei dem es Spaß macht den kompletten Postinhalt zu lesen – selbst die Kommentare sind extrem lesenswert. Daher hast du eine extra „was auch immer Themenwoche“ gar nicht nötig. Denn im Normalfall ist es einfach nur anstrengend, das gewollte und meist absolut sinnfreie Blabla vieler anderer Blogger, mit dem einem zB Lippenstiftpost (künstlich) eine tiefsinnige Existenzgrundlage aufgestülpt werden soll, zu lesen. Leider glänzen viele Blogs (auch sehr erfolgreiche) in erster Linie mit groben Rechtschreib- und Grammatikfehlern und lieblosen Inhalten. Oft frage ich mich, warum die Beiträge nicht nur auf Daten und Fakten reduziert werden (mir würd’s wie oben geschrieben reichen und entgegenkommen). 😛

    Aber hier bei dir findet man ohnedies immer wieder sehr interessante markenfreie Posts. 🙂 Und deine Meinung bzw. deine Auseinandersetzung mit den Themen wirkt immer authentisch und sehr gut recherchiert. Ich LESE sicher weiterhin mit großer Freude alle deine Beiträge. 😀

    • beautyjagd sagt:

      Es ist für mich echt sehr interessant zu lesen, dass einige der Woche doch kritisch gegenüber eingestellt sind. Ich dachte ja, dass es von mir eine kritische Haltung wäre, sich mal an so einer markenfreien Woche zu beteiligen. Grundsätzlich mache ich ja fast nie bei solchen Aktionen mit, aber darauf hatte ich mal Lust. Danke auch für das nette Feedback zu meinem Blog, das freut mich natürlich sehr, dass du meine Posts so gern liest 🙂 .