Haar, Medien, Naturkosmetik

Meine Haarroutine mit der Wildschwein-Bürste

Im Juli habe ich in meinen Beauty-Notizen kurz davon berichtet, dass das regelmäßige Bürsten der Kopfhaut zu meinem neuen Beauty-Ritual geworden ist. Ich bin noch immer dabei und möchte es nicht mehr missen!

Natürlich hatte ich schon vorher vom Bürsten der Haare gehört, aber es nicht für mich in Betracht gezogen. Mit meinen kurzen Haaren sah ich keinen Sinn darin – bis ich auf das Buch Haar Sprechstunde von Michael Rogall gestoßen bin. Es hat mich inspiriert und dazu veranlasst, mich grundlegend mit dem Thema Haarpflege und meiner empfindlichen Kopfhaut auseinanderzusetzen.

Der Autor des Buches ist Inhaber eines Friseursalons in Köln und nennt sich Haarpraktiker. Er arbeitet ausschließlich mit Produkten aus dem Bereich Naturkosmetik und setzt zum Färben der Haare Pflanzenfarben ein.

Besonders interessant fand ich, dass das Kopfhautbürsten bei ihm oberste Priorität hat. Er bürstet jedem Kunden erst einmal ausgiebig die Haare, bevor dann eine Wäsche und ein Schnitt folgt. Das Bürsten der Kopfhaut befreit die Haare von Schmutz, Stylingrückständen und Schuppen. Außerdem wird dadurch die Durchblutung der Kopfhaut angeregt.

In Zusammenarbeit mit einem deutschen Hersteller hat Rogall eine tropfenförmige Bürste aus wasserabweisendem Birnbaumholz und Wildschweinborsten entwickelt. Ich habe sie mir trotz des hohen Preises von 55 EUR beim Quell-Shop gekauft – denn ich wollte unbedingt wissen, was es mit dem Bürsten der Kopfhaut auf sich hat.

Die Bürste wird zusammen mit einer kleinen Reinigungsbürste geliefert, zudem liegt eine ausführliche Anleitung zum richtigen Bürsten der Kopfhaut bei.

An den Spitzen der Borsten sind helle Köpfchen sichtbar, die für eine gute Qualität der Bürste sprechen. Ebenso wichtig ist es, dass sowohl kürzere als auch längere Borsten in den Holzkörper eingezogen sind. Durch die Tropfenform liegt die Bürste gut in der Hand. Übrigens gibt es von CulumNatura eine vegane Variante einer solchen Bürste, die ohne Tierhaar auskommt.

Ich bürste nun seit Juli morgens und abends meine Kopfhaut – und bin begeistert. Rogall empfiehlt, morgens für eine anregende Wirkung vom Nacken zur Stirn hin zu bürsten. Abends bürste ich dann in umgekehrter Weise von der Stirn zum Nacken hin, dies soll entspannend wirken. Wer längeres Haar hat, streicht mit der anderen Hand nach jedem Bürstenstrich über das Haar, damit es sich nicht zu sehr auflädt. Zum Abschluss wuschle ich mit den Händen einmal durch meine Haare, um sie wieder in Form zu bringen.

Durch das regelmäßige Bürsten konnte ich meinen Haarwasch-Rhythmus deutlich reduzieren. Früher musste ich fast jeden Tag meine Haare waschen, da sie nach einer Nacht nicht mehr saßen. Als Kurzhaarige kann ich mir leider keinen Pferdeschwanz binden 😉 . Jetzt bin ich schon bei knapp drei Tagen angelangt, meine Haare fallen durch das tägliche Hin- und Herbürsten deutlich besser und haben mehr Stand – meine Kopfhaut ist einfach besser durchblutet (was sich auch günstig bei Haarausfall auswirken soll). Die Empfindlichkeit meiner Kopfhaut und ihre Neigung zu trockenen Schuppen hat sich deutlich verbessert.

Ein positiver Nebeneffekt des Bürstens bei längerem Haar ist es, dass das Sebum der Kopfhaut über das ganze Haar verteilt wird. Auch wenn sich das etwas unappetitlich anhören mag, soll das nach Rogall die beste Kur für das Haar sein – er hält wenig von Haarkuren bzw. Spülungen und wendet sie nur bei chemisch gefärbtem Haar an.

Liv von Pura hat sich vor Kurzem ebenfalls eine Wildschweinbürste (von Kost Kamm) zugelegt und berichtet von dem tollen Effekt auf ihr langes Haar. Allerdings muss die Kopfhaut genügend Sebum produzieren, damit es bei sehr langem Haare bis in die trockenen Spitzen ausreicht. Einen interessanten Post zum Bürsten der langen Haare gibt es auch bei Pink up your Life. Ich setze meine Bürste eigentlich nur zur Pflege der Kopfhaut ein.

Anfangs musste ich die Bürste sehr häufig reinigen, mittlerweile mache ich das ungefähr drei Mal im Monat. Dazu entferne ich zuerst alle Haare aus der Bürste, halte sie dann unter fließendes lauwarmes Wasser und gebe etwas Shampoo auf die Borsten. Mit der kleinen Reinigungsbürste schrubbe ich dann durch die einzelnen Reihen. Anschließend spüle ich die Bürste mit Wasser ab und lasse sie mit den Borsten nach unten liegend trocknen.

Wie sieht also meine Haar- und Kopfhautroutine mittlerweile aus? Ich bürste meine Kopfhaut täglich, und wasche meine Haare alle zwei bis drei Tage abwechselnd mit Wascherde oder einer Haarseife (ich habe kein gefärbtes oder angegriffenes Haar). Sollte ich doch mal ein Shampoo verwenden, dann verdünne ich es in meiner praktischen Plastikflasche aus dem Friseurbedarf, die ich euch hier schon gezeigt habe.

Demnächst werde ich in einem weiteren Post verschiedene Wascherden vergleichen, ich bin gerade dabei, mich intensiv ins Thema einzuarbeiten. Sehr gut funktioniert bei mir die lose Mineralische Wascherde von Alva: Ich gebe davon zwei Esslöffel in einen Liter warmes Wasser, verrühre alles miteinander und gieße das braune Wasser schubweise über die nassen Haare auf den Kopf. Ich lasse mir dabei Zeit und lasse die Erde ungefähr 10-15 Minuten einwirken, bevor ich sie wieder sorgfältig ausspüle. Die Prozedur ist sicher kein Shampoo für eben mal zwischendurch – das war mir früher nicht klar und habe deswegen Wascherde als nicht genügend reinigend befunden.

Auch diese Anwendungsempfehlung der Wascherde habe ich dem Buch von Rogall entnommen. Darin wird übrigens ausführlich auf verschiedene Ursachen von Kopfhaut- und Haarproblemen (insbesondere Schuppen und Haarausfall) eingegangen. Weniger interessant fand ich den (kleinen) Abschnitt über die Nahrungsergänzungsmittel Chlorella und Spirulina.

Da meine Haare nun dank des Bürstens einen besseren Stand haben, benötige ich deutlich weniger Stylingprodukte. Meist greife ich nur zu der Haarspitzen Tagescreme von Sanoll, die für etwas Definition sorgt. Das Limesoufflé Gelwachs von Less is More leistet mir gute Dienste, wenn ich den Look etwas glossiger haben möchte.

Ich habe den Eindruck, dass es bei mir in vielen Bereichen zurück zu den Wurzeln geht: Meine Kopfhaut wird gebürstet und meine Haare wasche ich mit Wascherde oder Seife, bei der Gesichtspflege setze ich mit zunehmender Begeisterung auf Öle – wohin mich das wohl alles noch führen wird 😉 ?

Wie sieht eure Haar- und Kopfhautroutine aus? Verwendet ihr auch eine Bürste mit Wildschweinhaar?

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94 thoughts on “Meine Haarroutine mit der Wildschwein-Bürste
  • Xochilt sagt:

    Hey,
    ich habe seit kurzem eine Wildschweinbürste und mag sie auch gerne, allerdings hätte ich mich für etwas grobere Borsten entscheiden sollen, da sie kaum durch mein dickes Haar kommen. Bei mir lagert sich recht viel Staub zwischen den Borsten ab, weißt du, ob man die Reinigungsbürste auch einzeln kaufen kann? Bei Amazon hab ich so kleine Metallrechen gesehen, nur kann ich mir nicht ganz vorstellen wie die den Staub aus der Bürste holen sollen.
    Ansonsten ein sehr interessanter Bericht!

    Viele Grüße
    L

  • Emma sagt:

    Wenn ich dies so lese, würde ich sehr gerne mal so eine Bürste ausprobieren… Momentan benutze ich eine einfache Bürste…Muss meine Haare aber ganz oft waschen, damit sie nicht zu fettig aussehen…

    • beautyjagd sagt:

      Das Problem, dass ich meine Haare sehr oft waschen musste, hatte ich auch. Ich glaube, dass ich dadurch meine Kopfhaut geschwächt habe und sie nur noch mehr gefettet hat. Den Teufelskreis wollte ich unbedingt unterbrechen, mir hat das Bürsten dabei sehr geholfen.

  • Bambi sagt:

    Schöner Artikel. 🙂
    Ich muss sagen, jetzt bin ich doch sehr angeregt mir auch mal eine Bürste mit Wildschweinborsten zuzulegen! Meine Kopfhaut ist die meiste zickig und trocken, und für die Längen hört sich das auch nicht falsch an … hmmm

    • beautyjagd sagt:

      Ich mag es sehr, mir morgens zum Aufwachen erst mal eine kleine Kopfmassage zu verpassen – und meine Kopfhaut steht sichtlich auch darauf 😉

  • Anajana sagt:

    Liebe Julie,

    meine erste Reaktion als ich die Überschrift las „Na endlich“. 😉 Ich warte schon seit deinem ersten „Anfüttern“ zu diesem Post auf deinen Bericht. Ich hatte nach Livs Post über ihre Bürste von KostKamm auch schon eine Bürste im Warenkorb und entschied dann, dass ich erst noch deinen Post dazu abwarte. 🙂 Hab auch kurze Haare und wollte deshalb wissen, was du dazu schreibst.
    Meine Kopfhaut ist auch schon viel unempfindlicher geworden seitdem ich nur noch milde NK-Shampoos bzw. Haarseife oder Lavaerde zum Waschen nutze. Ich bürste sie auch morgens und abends, allerdings mit einer schnöden Skelettbürste und ich verwende weniger heftige Stylingmittel. Mittlerweile wasche ich sie auch nur noch alle 2, zuletzt sogar nur noch alle 3 Tage. Unglaublich, was man an Shampoo und Spülung spart, dabei verwende ich die sowieso schon immer sparsam. Und meine Kopfhaut ist wirklich schon viel besser geworden. Und wenn ich mir jetzt noch so ne Wildschweinbürste zulege, ha, da scheint meine Haarroutine geradezu perfekt.

    Ich verwende übrigens die Lavaerde von Logona, gebe nur ein wenig Wasser dazu, die Erde soll so eine gelartige Konstistenz bekommen und das arbeite ich dann nach und nach ein. Ich vermute mal, dass ich sie gerade mal 5 min. einwirken lasse, was aber absolut ausreichend ist. Bin damit sehr zufrieden. Und wie ich irgendwann schon mal erwähnt habe, damit brauch ich dann auch keinerlei Spülung mehr. Mit Shampoo und auch Seife brauch ich ne Spülung (hab blonde Strähnchen), sonst werden meine Haare zu strohig.

    Das Lieblingsshampoo meiner Wahl ist noch immer das Intelligent Nutrients mit dem Minzegeruch.

    LG aus Köln
    Anajana

    • beautyjagd sagt:

      Ich musste die Bürste erst ausgiebig testen, und wollte auch noch ein bisschen Heizungsluft haben, um meine Kopfhaut weiter zu beobachten. Deswegen hat der Post einwenig gedauert, mit meinem Seife- und Erde-Test ist es ähnlich. Aber die kommen noch!
      Mich erstaunt es auch immer wieder, wie wenig Shampoo ich mittlerweile auf Reisen mitnehmen muss. Es ist wirklich eine Erleichterung (und auch Zeitersparnis), die Haare nicht täglich waschen zu müssen.
      Liebe Grüße nach Köln 🙂

      • Anajana sagt:

        Ich hoffe du hast das „Na endlich“ nicht als Kritik verstanden. Ein fundierter Erfahrungsbericht mit Langzeiteffekt ist mir viel lieber und mir war klar, dass ich mich da etwas in Geduld üben muss – was zugegebenermaßen nicht zu meinen Stärken gehört. 😉

        Und ja, Zeit- und Materialersparnis sind echt enorm.

      • beautyjagd sagt:

        Das habe ich schon richtig verstanden 😉 🙂 – und Geduld gehört auch nicht zu meinen Stärken, deswegen konnte ich deinen Kommentar sogar sehr gut nachvollziehen!

  • Birgit sagt:

    Eine Wildschweinborsten Bürste werde ich mir nicht kaufen, obwohl ich deinen Beitrag sehr spannend fand. Weißt du woher die ganzen Wildschweinborsten kommen? (Oh nee, immer diese Tierkuscheltussie). Ich werde mir mal die vegane Variante ansehen, denn so richtig zufrieden bin ich mit meiner Holzbürste nicht.
    Meine dünnen, halblangen Haare wasche ich so alle 3-4 Tage seit ca. 1 1/2 Jahren mit Seife. Mit Shampoo habe ich meine Haare jeden 2. Tag gewaschen. Allerdings nehme ich fast jedes Mal Condi und zwar vorher in die trockenen Haare.
    Das Waschen mit den verschiedenen Erden finde ich sehr interessant und bin auch deinen Bericht sehr gespannt.

    • beautyjagd sagt:

      Ich ahne nur, woher die Borsten kommen – bei Pseudoerbse gabs ja mal einen Artikel zu den Pinselhaaren…. Die Bürste von CulumNatura interessiert mich auch, besonders gut finde ich, dass es zwei Varianten davon gibt: eine für Rechts- und eine für Linkshänder.

      • Birgit sagt:

        Na ja, eigentlich will ich es ja gar nicht wissen…. Ich habe nach der veganen Bürste geschaut, allerdings scheint es sie nur im Laden zu geben, aber da ich schon mal einen gesehen habe, werde ich dort mal schauen.

  • Fayet sagt:

    Ich fühle mich gerade höchst dämlich, muss es aber leider sogar zugeben: Ich kann mir partout nicht vorstellen, wie das funktionieren soll. Also der rein technische Ablauf. (Oh weh, das klingt sogar noch weniger klug als ich es formulieren wollte..) Wie bürste ich Haare und Kopfhaut? Einfach von oben nach unten „durchziehen“? Mit der Bürste auf dem Kopf „herummassieren“? (Dabei müsste wohl alles verknoten, das wird also wohl eher nicht des Rätsels Lösung sein..)

    Ansonsten finde ich das Konzept sehr romantisch. (Haarebürsten erweckt vor meinem inneren Auge immer Bilder von Schminktischen und langhaarigen Damen, die ihre Haare sorgfältig bürsten. Hundert Striche am Tag!). Da ich meine halblangen Haare lange Zeit überhaupt nicht gebürstet habe – und auch jetzt eigentlich nur nach dem Waschen brutal auskämme, ich bin da wenig zimperlich und mein Haar hat es gefälligst auch nicht zu sein – bin ich quasi „Bürstenjungfrau“. Allerdings wollte ich mir demnächst einen schönen grobzinkigen Holzkamm zulegen. Mein Bioladen hat da ein verführerisches Sortiment.. Mal sehen. Vielleicht kommt mir doch irgendwann die vegane Variante deiner Bürste ins Haus. Sollte ich die Technik je meistern.. 😉

    • beautyjagd sagt:

      Ah, nein, die Frage nach dem technischen Ablauf ist schon berechtigt – ich hatte die genaue Beschreibung erst im Text drin und habe dann rausgekürzt. Schließlich neigen meine Posts nicht gerade dazu, kurz zu sein 😉 .
      Also: Morgens beuge ich mich nach vorne (bei mir über die Badewanne) und fahre mit der Bürste in Bahnen vom Nacken zur Stirn hin. Ungefär zwei Striche in der Mitte über den Oberkopf, dann die Seitenbahnen bis zu den Schläfen hin, immer in der Richtung vom Nacken zur Stirn. Das mache ich ungefähr ein bis zwei Minuten lang. Abends dann umgekehrt: Von der Stirn geht es in Bahnen zum Nacken hin. Ich ziehe die Bürste langsam (!) durch die Haare und übe einen leichten Druck aus, ich finde das sehr angenehm auf der Kopfhaut. Es ist also nicht schwierig, aber ich stelle es mir bei krausem oder sehr dichten Haar auch schwieriger als mit meinem kurzen Schopf vor. Habe ich das jetzt einigermaßen verständlich erklären können?

      • Fayet sagt:

        Perfekt! Ich bin quasi schon halb zur Tür raus, um mir eine Bürste zu kaufen. Das klingt nach einem schönen Ritual, ganz im Sinne der in Amerika gerade so populären „mindfullness“. Ich glaube, das wäre ich gerne in meinen Alltag einbauen. Und für meine Haare wär’s wahrscheinlich auch eine gute Idee.

        Übrigens finde ich deine Texte keineswegs zu lang!

      • beautyjagd sagt:

        Ich mag das Ritual mittlerweile auch sehr, selbst beim Zelten und auf Reisen kann ich nicht mehr ohne meine Bürste sein. Deswegen hat sich die teure Anschaffung für mich auf jeden Fall schon rentiert.
        PS: Die Länge meiner Texte… darüber denke ich viel nach in letzter Zeit, denn ich befürchte schon, dass meine Posts manchmal abschreckend lang sind… aber es gibt immer so viel zu sagen, ich fasse mich schon knapp und kürze immer 😉 Danke für dein Feedback dazu, das ist mir wirklich wichtig zu wissen!

  • Anna sagt:

    Hallo Julie,

    interessanter Post…ich werde mir mal die Bürsten anschauen.

    Ich habe ähnlich wie Du – kurze Haare. Ich wasche sie jeden morgen, weil ich morgens ein Struppel bin 😉 Dafür benutze ich nur noch Naturshampoos oder Haarseifen (inzwischen besitze ich auch schon eine grosse Sammlung).
    Kämmen tue ich mich nie, zu spiessig 😉 Benutze meistens meine Finger um die Haare durchzuwuscheln.

    Fürs Styling nehme ich Less is More Kieselwax, das schön matt ist und eine tolle Textur verleiht.

    Ich freue mich schon riesig auf Dein Haarseifen und Wascherde Review – bin gespannt, ob sich meine Erfahrung damit deckt.

    Schöne Grüße
    Anna

    • beautyjagd sagt:

      Ja, ich bin morgens auch ein Strubbelpeter 😉 ! Nach dem morgendlichen Bürsten sieht das allerdings viel viel besser aus, deswegen finde ich die Bürste ja auch so gut – denn ich muss die Haare deswegen nicht mehr täglich waschen. Zum Stylen und Zurechtwuscheln nehme ich auch nur die Finger zu Hilfe, einen Kamm brauche ich da – wie du – nicht.
      Das Kieselwachs von Less is More habe ich auch, das ist super! Im Moment bietet es mir aber tatächlich zuviel Halt (kaum zu glauben), deswegen bevorzuge ich gerade leichtere Texturen.
      Liebe Grüße

  • Louisa sagt:

    Kurz nach unserem Treffen hatte ich mir die Rosmarin-Haarseife von Naturata besorgt. Leider bin ich nicht so gut damit klargekommen – die Haare wurden irgendwann strähnig und die Kopfhaut juckte. Egal welche Kombination an saurer Rinse ich verwendete, es war nach ein paar Mal waschen mit Haarseife nicht mehr angenehm.
    Dabei würde ich so gerne einfach nur ein Stück Seife mit auf Reisen nehmen können…

    Verwende nun gerade wieder ein i+m Shampoo. Diesmal Freistil, aber ich hatte auch schon zwei oder drei Mal das Weizenkeimshampoo. Bin damit zufrieden, nur brauche ich auch noch so eine Flasche zum Verdünnen, weil ich sonst zu viel Produkt verbrauche.
    Würde gerne mal ein Shampoo von Less is More oder Intelligent Nutrients ausprobieren, aber die sind mir zu teuer.

    Jetzt zum Winter werde ich wohl bei Bedarf wieder das Dr. Hauschka Haaröl verwenden und das Haartonikum wieder kaufen. Ansonsten benötigt mein Haar nichts.

    Besitze auch eine Wildschweinborstenbürste, die aber schon sehr gerupft aussieht, weil sie schon so alt ist. Zum Haarekämmen nutze ich sie aber kaum, nur als meine Haare noch länger waren, um sie danach hochzutüddeln, weil sich die Haare doch sehr damit aufladen. Ansonsten bürste ich die Haare vor dem Waschen mit einer Holzborstenbürste durch und nach dem Waschen kämme ich mit einem sehr breitzinkigem Kamm.
    Deine Haarmassagebürste werde ich aber im Kopf behalten, falls sie irgendwann mehr Pflege als jetzt benötigen.

    Leider sind meine Haare jetzt so kurz, dass ich sie nicht mehr zusammenbinden kann und daher oft jeden Tag waschen muss, da sie nach dem Schlafen oft in alle Richtungen stehen. Zumindest beschwert sich meine Kopfhaut darüber nicht.

    Ich habe übrigens einen Teil meines Melvita Lavendelhydrolats in eine andere Flasche gefüllt und Salz drin aufgelöst. Wirkt ziemlich gut zum Haare auffrischen und sie sind danach griffiger. Aber wenn ich wieder das Dr. Hauschka Haartonikum habe, werde ich nur noch das dafür verwenden, weil es noch besser wirkt (und so viel besser riecht).

    • beautyjagd sagt:

      Auf meiner letzten Reise hatte ich ein kleines Stück Seife von Savon du Midi dabei, das fand ich richtig gut! Vielleicht wären die was für dich, weil sie überfetteter sind (und evtl der PH-Wert niedriger ist)? Die Rosmarin-Seife von Finigrana hinterlässt mein Haar auch deutlich „rauher“ als andere Seifen.

      • Louisa sagt:

        Hm, ich habe Savon du Midi Seifen bisher nur zum Duschen benutzt, kann mich aber nicht mehr daran erinnern wie gut ich sie dafür fand. Diese fürs Haarewaschen zu nutzen, ist keine schelchte Idee und werde ich mal im Hinterkopf behalten. Jetzt kann ich es nämlich erst einmal nicht ausprobieren, da ich mir die Haare gefärbt habe.

  • Zurück zu den Wurzeln…ja, hoffe mal nicht, dass Du bald in ein Fell gewickelt herumläufst und eine Keule schwingst^^

    Das Bürsten klingt toll, ich kann mir vorstellen es hat auch einen Massageneffekt. Ich hätte jetzt auch gedacht es sei nichts für meine kurzen Haare…mhh, allerdings sind meine so dick, dass ich bezweifle, dass es die Bürste is zur Kopfhaut schafft.

    • beautyjagd sagt:

      Ha, genau! Und dann ziehe ich noch in eine Höhle um 😉 .
      Übrigens habe ich auch sehr dichtes und mitteldickes Haar – ich muss mich auch immer erst etwas zur Kopfhaut durcharbeiten.

  • Neroli sagt:

    Ich bürste seit Jahren mit Wildschwein 😉 und wasche mir inzwischen die Haare alle 7-8 Tage. Meine Bürste kommt von der englischen Firma Kent und ich liebe sie. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich nicht zu viele Bürstenstriche machen darf, weil sich meine langen Haare dann schnell splissen,

    Ghassoul war vor vielen Jahren der Supergau für mich: nach 6 Monaten sind meine Haare alle im unteren Drittel gebrochen. Obwohl ich sehr sanft damit umging, hat die Erde die Haare viel zu sehr ausgetrocknet. Das Risiko gehe ich NIE mehr ein.

    • beautyjagd sagt:

      Traumhaft, 7-8 Tage, das wünsche ich mir auch. Vielleicht schaffe ich das noch 🙂 . Bei längerem Haar muss man beim Bürsten mit den Spitzen aufpassen, das habe ich an einigen Stellen im Netz gelesen. Und wie austrocknend Wascherde auf die längeren Haare wirkt, kann ich natürlich nicht testen – wahrscheinlich sollte man die Erde nur auf den Kopf auftragen, aber ein bisschen kommen die Haarlängen ja immer mit dran…

  • Mari sagt:

    Meine Kopfhaut ist seit umstieg auf NK sowieso nicht mehr so empfindlich. Ich bürste meine Haare eher selten, da ich sie meistens nicht so gut auseinander bringe und mir das zu lange dauert. Stattdessen verwende ich einen groben Holzkamm. Eigentlich bürste ich nur nach dem Waschen und täglich den Ansatz mit einer Holzbürste, damit es nicht ganz so unordentlich aussieht, wobei ich den out-of-bed-look mag. Nachdem so viele davon schwärmen, hatte ich auch überlegt eine Wildschweinborstenbürste zu kaufen, habe aber stattdessen den Fehler gemacht mein Geld für die Paddle Bürste von Intelligent Nutrients auszugeben. Leider komme ich damit, im Gegensatz zur Beschreibung, nicht gut durch meine Haare. Zudem ist sie ja dafür gedacht, das Haar glatt zu bürsten, was mir im Endeffekt aber nicht so gut gefällt…ich mag meine Wellen. Letztens beim Frisör wurde mein Haar mit einer Bürste aus einer Mischung aus Wildschweinborsten und normalen Borsten gebürstet, was ich sehr angenehm fand. Vielleicht ist so was auch ganz gut für Leute, die nicht so gut durch die Haare kommen?!

    • beautyjagd sagt:

      Eine Paddle Bürste hatte ich früher mit langen Haaren auch mal, wenn ich die Haare glatt föhnen wollte. Das brauche ich ja nun nicht mehr 😉 . Von der Bürste von IN habe ich gelesen, interessiert hat sie mich auch! Scahde, dass du enttäuscht bist, sie ist ja auch nicht gerade billig – vielleicht gibst du sie in den Kleiderkreisel?

  • Kristina sagt:

    Ich nutze meine WBB unregelmäßig, aber doch recht häufig zum Massieren der Kopfhaut, das ist echt schön. Mir juckt es grad so in den Fingern Lavaerde zu Probieren…

    Grüße 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Falls dir die Lavaerde fürs Haarewaschen nicht so gefällt, könntest du sie ja immer noch zum Duschen oder (je nach dem, welche du nimmst) auch für die Gesichtsreinigung verwenden…. 😉

  • Noemi B. sagt:

    Das Wildschwein tönt interessant 🙂 werde ich allenfalls auch mal ausprobieren.

    Obwohl nicht ganz das Thema, kann mir evtl. jemand meine Frage beantworten?
    Seit ich mit Farfalla oder anderem NK Shampoo wasche und den Conditioner von Logona verwenden, landen viel mehr Haare in meiner (Plastik)-Bürste! Sie lassen sich nicht mehr so gut durchkämmen und obwohl ich möglichst vorsichtig bin, reisse ich wohl viele dabei aus (kämme gern nass und hab lange Haare).
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Was soll ich besser machen?
    Dankeschöön!!!

    • beautyjagd sagt:

      Du reißt dir also mehr Haare aus als vorher, verstehe ich das richtig? Die häufigsten Klagen bei NK-Shampoo sind ja der mangelnde Schaum, und dass das Shampoo die Haare nicht pflegt und undurchkämmbar zurücklässt. NK-Shampoos sind wirklich ein sehr schwieriges Thema 🙁 . Die Zusammensetzungen der NK-Shampoos unterscheiden sich stark, evtl müsstest du mal ein anderes mit anderen Tensiden versuchen. Da ich ja nun keine langen Haare mehr habe – vielleicht findest du im Langhaarnetzwerk Hilfe, das wird sehr oft empfohlen. Oder aber die versuchst es mal mit einem Conditioner, bevor du die Haare wäschst (so wie Birgit hier das macht).

      • Noemi B. sagt:

        Ja genau.
        Der mangelnde Schaum würde micht gar nicht stören und Farfalla macht viel Schaum, aber mit dem Durchkämmen hab wirklich Probleme. Vielleicht muss ich doch wieder den Conditioner von Lush nehmen, für die Längen.
        Oder erst mal eine saure Rinse probieren.
        Oder erst nach dem Föhnen kämmen?

        Es gäbe noch Möglichkeiten 😉

      • beautyjagd sagt:

        Ja, es bleibt einem letzlich nichts anderes übrig, als auszuprobieren und nach Tipps im Internet zu suchen 😉

  • Johanna sagt:

    Hej!

    Danke für diesen ausführlichen Bericht! Ich überlege schon seit längerem, mir eine WBB zuzulegen, nach meinem Umstieg auf NK wäre das jetzt der nächste Schritt 🙂
    Deswegen wollte ich dich fragen, ob du feine Haare hast, oder wenn nicht, wie du dir die Wirkung bei feinen Haaren vorstellst? Ich habe nämlich Angst, dass die dicken Borsten meine Haare glatt und platt ziehen (ich habe kinnlanges, recht feines, welliges Haar).
    Klar, du bist keine Haarexpertin, aber was meinst du? Du hast bei dir ja von besserem Stand gesprochen, ich habe Hoffnung… 😉
    Liebe Grüße,
    Johanna

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe normaldicke Haare, die ziemlich dicht sind. Sie haben die Angewohnheit, sich über Nacht dahin zulegen, wo ich es nicht möchte 😉 . Durch das Bürsten bekomme ich das tatsächlich wieder hin – sie sind dann nicht platt. Das liegt aber sicher auch daran, dass meine Haare nicht mehr so schnell nachfetten, mehr Sebum würde das Haar natürlich stärker beschweren. Das weniger häufige Waschen und das Bürsten dürften ihren Teil dazu beigetragen haben 🙂 .
      Rogall schreibt, dass man durch das Bürsten die Haare vom Ansatz her hochhebt, weiter: „Die gut durchblutete Kopfhaut trägt dazu bei, dass die Haare sich dauerhaft mehr und mehr aufrichten.“ Er erwähnt aber auch, wie wichtig es ist, den richtigen Haarschnitt zu haben.
      Liebe Grüße 🙂

      • Johanna sagt:

        Danke! Irgendwie überzeugt mich das, jetzt muss ich nur noch die richtige Bürste finden 🙂
        Liebe Grüße

  • Anja sagt:

    Hallo Julie,

    ui, endlich ist dein Post über deine Haarpflege einschließlich bürsten da, ich hatte mich auch schon darauf gefreut. Spätestens als ich in unserem Biomarkt über das Buch von Michael Rogall gestolpert bin, hatte ich so eine Ahnung, dass du genau dieses Buch vorstellen wirst. Ich habe es mir gekauft und sofort wie einen spannenden Krimi durchgeschmökert. Ich bin begeistert und kann es nur weiterempfehlen. Der Autor hat mir ebenfalls in einigen Dingen die Augen geöffnet. Bisher dachte ich zum Beispiel, ich müsste meine stark fettende Kopfhaut in Ruhe lassen und bloß nicht bürsten oder gar massieren. Auch war mir die Wirkungsweise von verdünntem Shampoo bisher nicht klar. Ich brauche jetzt zwar nicht weniger Shampoo, aber jetzt wird wenigstens die Kopfhaut richtig sauber. Das Massieren tut auch richtig gut.

    An das Bürsten traue ich mich noch nicht so richtig ran, ich befürchte, ich bekomme dann die reinste „Fettexplosion“ auf dem Kopf und das über Monate bevor es sich irgendwann normalisiert. Aber du bestärkst mich mit deinen Erfahrungen eigentlich darin, es doch mal zu versuchen.

    Ebenso interessant fand ich deine Erfahrungen zur Wascherde. Ich benutze an den Wochenenden die loose Erde von Logona und habe sie bisher zu einem Brei angerührt. Bei deiner starken Verdünnung, wie sie ja auch im Buch empfohlen wird, hätte ich Bedenken, dass ich die Erde beim nächsten Schub gleich wieder runterspüle, bleibt denn alle Erde auf dem Kopf oder läuft die Brühe nur so den Körper runter? Ich würde mich freuen, wenn du das noch mal näher beschreiben könntest.

    Auf alle Fälle bin ich gespannt auf deine nächsten Ausführungen zu deiner Haarpflege.

    Und nein, deine Post´s sind nicht zu lang.

    Liebe Grüße

    Anja

    • beautyjagd sagt:

      Ah, du kennst das Buch! Ich wollte es erst nicht kaufen, aber nach dem ich eine ganze Weile im Laden im Buch geblättert habe, dachte ich mir: Na, so langweilig kanns nicht sein 😉 – und kaufte es. Dann hab ich es auch verschlungen und viele Anregungen draus mitgenommen. Bei mir gabs beim Bürsten in den ersten Wochen übrigens keine Fettexplosion auf dem Kopf.

      Beim Waschen mit der verdünnten Brühe läuft natürlich alles den Körper runter, weshalb ich schon immer vom Suhlen spreche, wenn ich wieder mein „Erdebad“ nehme *lach*. Trotzdem bleibt anscheinend genügend davon auf dem Kopf – ich war auch erstaunt, denn bei mir ergibt diese Spülung die beste Reinigungswirkung (besser als mit den Pasten)!
      Liebe Grüße

      • Anja sagt:

        Echt? Da gab´s keinen Fettoverkill? Na dann hab ich kein Argument mehr gegen die Bürste und werde mir sie bestellen. Wenn man sich so umhört, wie viele Beauties unzufrieden mit ihren Billigbürsten sind, lohnt sich die Anschaffung sicher. Die Erfahrung mit dem besseren Stand der Haare nach einer Weile klingt wirklich verlockend.

        Wenn die starke Verdünnung der Wascherde sogar eine bessere Reingungswirkung bringt, muss ich das unbedingt mal auf diese Weise ausprobieren.

        Liebe Grüße Anja

      • beautyjagd sagt:

        Naja, ob meine Bürsten-Erfahrung allgemeingültig ist 😉 – in dem Buch schreibt Rogall ja schon, dass die Fettproduktion evtl zuerst angekurbelt werden kann, bis es sich nach 4-8 Wochen wieder beruhigt. Ich bin ja auch gespannt, wie es bei mir weiter geht, denn meine Kopfhaut darf von mir aus gern noch ruhiger werden.
        Liebe Grüße

  • svetlana sagt:

    ich habe selber eine wbb und habe sie einige zeit lang benutzt. meine haare und meine kopfhaut kamen damit aber leider gar nicht klar. meine spitzen brachen, das sebum blieb vermutlich auf halbem weg stehen und meine haaren sahen einfach nur fettig aus. ich habe es seit dem gelassen und kämme meine haare nur mehr mit einem holzkamm und komme damit viel besser zurecht.
    vermutlich liegt das an dem, dass meine haare gefärbt sind.

    lg
    svetlana

    • beautyjagd sagt:

      Ja, wahrscheinlich reicht dein Sebum für deine gefärbten Haare nicht aus – wie das klingt! Ich muss ein bisschen lachen bei meinem letzten Satz 😉 . Ich setze die Bürste ja auch mehr für die Kopfhautmassage als für die Pflege der (kurzen) Haare ein.
      Liebe Grüße

  • Neroli sagt:

    Schreibt Rogall auch von verdünntem Shampoo?

    Das mache ich auch schon ewig und zusammen mit meiner Shampoo-Wechselstrategie (2-3 verschiedene Shampoos bei den Haarwäschen abwechselnd benutzen) hat sich meine Haarwaschfrequenz von alle 4 Tage auf bereits erwähnte 7-8 Tage verlängert. Zusätzlicher Nebeneffekt ist, daß ich keine Kopfhautprobleme mehr habe. Dieses Abwechseln verhindert wohl eine „Gewöhnung“. Jedenfalls bin ich seitdem sehr glücklich und kenne keinerlei Haarprobleme mehr.

    • beautyjagd sagt:

      Ja, er empfiehlt, sich so ein Fläschen zum Verdünnen aus dem Friseurbedarf zuzulegen, was ich auch getan habe. Das war meine erste Erleuchtung, noch vor dem Bürsten 🙂 . Vor allem, weil man damit auch viel besser an die Kopfhaut rankommt und nicht nur mit den Haaren zugange ist – gerade bei längerem Haar stelle ich mir das noch praktischer als bei mir vor.
      PS: Durch meine Tests wechsle ich auch immer genügend ab 😉 . Manchmal „muss“/möchte ich aber für einen Test ein Produkt länger hintereinander verwenden, damit ich einen besseren Eindruck davon bekomme (= das schwere Schicksal einer Beautybloggerin 😉 😉 ).

  • Silke sagt:

    Ich hatte mal eine Bürste mit Wildschweinborsten… hab sie nach kurzer Zeit weggeworfen! Ich habe langes, blondiertes Haar (aber gesund…) außerdem ist es zwar fein, aber es sind viele…. Ich bin damit gar nicht zurecht gekommen. Sie sah trotz reinigung irgendwie immer schmuddelig aus und ich bin auch überhaupt nicht durch meine Haare gekommen. Wahrscheinlich wäre eine Kombi aus normalen Bürsten und den Wildschweinborsten besser gewesen… außerdem hatte ich den Eindruck das meine Haare schneller nachfetten… nein, leider nix für mich! Aber bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass ich wirklich schon seit Jahren mal nach einer richtig guten, hochwertigen Haarbürste suchen wollte… Ich brauche sie wirklich jeden Tag, daran sollte man ja eigentich wirklich nicht sparen!! Vielleicht bekomme ich jetzt ja mal meinen Hintern hoch… Meine 6 EUR Skelettbürste ist echt nicht der Burner

    • beautyjagd sagt:

      Ja *zustimm*, wenn man ein Werkzeug täglich über Jahre verwendet, dann sollte man daran eigentlich nicht sparen, denn man hat ja wirklich was davon. Viel Erfolg dabei, dass du eine schöne und zu deinen Haaren passende Bürste findest 🙂 !

  • Noemi B. sagt:

    Also, wenn ich das richtig verstanden habe:
    – dann sollten fettige Haare weniger schnell nachfetten mit eine WBB
    – Haare und Kopfhaut bürsten
    – Schampoo sollte mann verdünnt verwenden
    – oder Lavaerde
    – das alles mindestens 4 Wochen, bis zum besseren Ergebnis

    stimmt das ungefähr?

    • beautyjagd sagt:

      Hihi, gute Zusammenfassung 😉 🙂 . Rogall schreibt sogar, dass die Haare/Kopfhaut sich bis zu einem Jahr nach Beginn des Bürstens und der Shampooverdünnung verbessern sollen.
      Nach Beginn des Bürstens kann es sein, dass die Kopfhaut 4-8 Wochen erst mal mehr fettet, bevor sich die Sebumproduktion reguliert. Bei mir fetten die Haare sicher auch deswegen weniger nach, weil ich sie nicht mehr so oft waschen muss.

  • Viola sagt:

    Ich habe auch eine Wildschweinborstenbürste, nutze sie aber nicht wirklich. Habe das Gefühl, dass meine Haare davon schneller fetten. Was wiederum für eine bessere Durchblutung spricht. Vielleicht muss ich einfach nur mal länger durchhalten und die Bürste öfter reinigen.
    Danke für die Anregung, werde sie gleich heute Abend wieder rauskramen!

    Was ich nicht ganz verstanden haben, wie meinst du das mit dem Bürsten vom Nacken zur Stirn? Richtig gegen die Wuchsrichtung oder fängst du einfach im Nacken mit dem Bürsten an?

    • beautyjagd sagt:

      Rogall schreibt ja, dass man das erst mal für 4-8 Wochen durchhalten solle, damit die Kopfhaut sich an die bessere Durchblutung gewöhnt und die Sebumproduktion sich dann auch regulieren würde. Und ja, ich bürste erst in Bahnen vom Nacken zur Stirn hin gegen die Wuchsrichtung, die Haare liegen dann also quasi über der Stirn/Gesicht – und abends auf umgekehrtem Weg. Hach, nicht so leicht, das zu erklären 😉 .

  • Juli sagt:

    Was für eine Haarseife benutzt du denn? Ich bin schon länger auf der Suche nach einer 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ich teste gerade mehrere – und bilde mir ein, dass ich durchaus Unterschiede feststellen kann. Da ich noch nicht fertig mit testen bin, kann ich noch gar nicht sagen, welche ich nun am besten finde. Gestern abend habe ich zB die Haarwaschseife von Zhenobya verwendet, die sich bisher gut gemacht hat. Ich werde auf jeden Fall noch einen größeren Post dazu verfassen!

  • Sun sagt:

    Hey Julie,

    den Artikel und die Kommetare waren mal wieder eine überaus spannende Lektüre 🙂 Ich bin aufgrund meiner blondierten Haare nach wie vor unsicher über den Kauf einer solchen Bürste. Ich muss meine Haare nur alle 5-7 Tage waschen (noch vor 2 Jahren habe ich alle 2 Tage gewaschen) und bin an und für sich auch sehr zufrieden. Dennoch würde mich eine Wildschweinhaarbürste reizen. Man kann diese ja eventuell auch nur zur Kopfhautmassage anwenden und sie gar nicht bis nach unten zu den Spitzen durchziehen (um das häufig geschilderte Problem von abgebrochenen Spitzen zu vermeiden). Gibt es die von Michael Rogall auch in verschiedenen Größen für unterschiedliche Haartypen bzw. Haarlängen? Bei anderen Marken ist das ja häufig der Fall.

    Liebe Grüße
    °Sun

    • beautyjagd sagt:

      Soweit ich weiß, gibt es von Rogall nur eine Bürste – ich muss zugeben, das war auch der Grund, weshalb ich mich davor entschieden habe. Ich wusste nicht, ob ich besser weiche oder harte Borsten nehmen sollte etc. Und ich kann mir auch gut vorstellen, dass man die Bürste auch bei langem Haar nur für die Massage der Kopfhaut anwendet – aber wenn du deine Haare sowieso nur alle 5-7 Tage waschen musst, scheint bei dir ja alles super zu sein und du brauchst die Massage gar nicht ? Wie hast du das gemacht, von 2 auf 5-7 Tage zu kommen*neid*?
      Liebe Grüße

      • Sun sagt:

        Mit ein paar „Tricks“ und manchmal auch mit Überwindung.

        Wenn ich zu Hause bin, dann stecke ich mir die vorderen Haarpartien immer nach hinten, damit sie nicht im Gesicht hängen und ich nicht so oft mit den Händen die Haare aus dem Gesicht streife – das sorgt auch für schnelleres fetten. Ist natürlich bei deinen kurzen Haaren sowieso kein Thema.

        Ansonsten habe ich in den ersten Wochen manchmal auch einfach die besonders schnell fettende vorderen Haare nach 2-3 Tagen einzeln gewaschen (also ohne den gesamten Hinterkopf und die Längen).

        Wenn die Haare eigentlich schon nicht mehr gut aussahen, ich am nächsten Tag aber nichts wichtiges vor hatte, dann habe ich mich ab und an auch einfach überwunden noch einen Tag zu warten.

        Am meisten hat mir aber tatsächlich Trockenshampoo (bzw. Mehl) geholfen die Haarwäsche Stück für Stück hinauszuzögern.
        Es macht aber tatsächlich auch schon viel aus, wenn man sich nicht zu häufig ins Haar greift. Wenn ich unterwegs bin und die Haar offen trage, dann streife ich sie sehr häufig mit den Händen zurück. Seit ich wieder Uni habe, merke ich, dass ich schon am 3. oder 4. Tag zum Trockenshampoo greife und dann auch wirklich spätestens am 5. Tage waschen muss. Sieben Tage schaffe ich echt nur, wenn ich viel Freizeit habe und häufig zu Hause.

        Ach und ich benutze selten Stylingprodukte. Das Gelwachs von Less ist More habe ich ja auch seit Kurzem. Wenn ich benutze, fetten sie auch etwas früher.

      • beautyjagd sagt:

        Die Erfahrung habe ich auch gemacht, je mehr ich mir tagsüber in den Haaren herumwuschele, umso schneller fetten sie nach! Trockenshampoo werde ich auch mal konsequenter verwenden, danke für den Tipp!

  • Noemi B. sagt:

    Juhhhhuuuii 🙂
    Immer noch leicht neben dem Thema, aber für alle Langhaarjunkies: nach dem Waschen mit NK Shampoos hilft fürs bessere Durchkämmen eine saure Rinse und mehrheitlich Kämmen nach dem Föhnen – ist viiiel schonender! Nur noch halb so viele Haare ausgerissen…
    Meine WBB bekommt nun eine Schwester, eine Langhaar WBB – mal sehen ob die’s besser kann 🙂
    Werde nach Julies Rezept verfahren, versuchen mich zu gedulden und hoffe dann nur noch 1x die Wochen Haare waschen zu müssen. Wär ja genial!

    • beautyjagd sagt:

      Einmal die Woche, das fände ich auch traumhaft 🙂 🙂
      Und cool, du hast ja gleich einige neue Sachen ausprobiert!

      • Noemi B. sagt:

        Danke. Aber vor allem dir Dank für deine super Posts, die mich schon zu vielen Aenderungen angeregt haben. Man merkt, dass du mit Ernsthaftigkeit und Leidenschaft am Thema bist! :-!

        Gute Nacht

      • beautyjagd sagt:

        Danke schön für dieses schöne Feedback *freu*

  • ania sagt:

    sehr, sehr interessant. Du bringst mich ständig auf neue Ideen und machst mich sehr neugierig auf alternative Beautyanwendungen!

    • beautyjagd sagt:

      Mich erstaunt es übrigens auch, welche Beautyanwendungen ich so teste – das hätte ich mir früher nicht denken können, dabei macht es total Spaß! Ich komme mir schon richtig altmodisch vor 😉 .

  • Susa sagt:

    hallo liebe beautyjagd! ich lese mich seit ca.einer woche freudig „händeklatschend“ durch deinen blog :-D…..ich bin dazu gekommen, weil ich mich mal wieder verzweifelt im netz nach einer creme ohne glycerin und alk erkundigt habe und da erschienst du mit deinem blog bei google. nun hab ich einerseits etliche fragen und andererseits bin ich so erleichtert, denn mein weg zur NK ist sicher (hab mir bereits Martina Gebhardt Produkte zugelegt und bin bislang begeistert, bis auf ein paar wenige pickelchen – aber das wird sich sicher geben)!!Mein Ziel ist es eine so gesunde Haut zu entwickeln, dass ich auch ohne puder aus dem haus gehen möchte ;-).
    aber jetzt meine zwei wichtigsten fragen:
    -du schreibst du verwendest für die haut öle (also keine cremes mehr?), d.h. du mixt dir deine emulsionen selbst oder nimmst du „nur“ die reinen bio-öle für deine haut?
    -meine haare: sie sind sehr lang und an sich auch sehr schön, aber kräuseln sich bis ca. auf ohrhöhe, ich vermute sie sind zu trocken. ich vermute das liegt am glycerin, alk usw. in den alverde shampoos bzw. j. frieda die ich verwende. nun möchte ich auch im haarbereich auf nk umsteigen und hatte vor ein paar tagen einen interessanten post von der naturdrogerie gelesen, indem sie marken aufzählt die nk sind…..ich finde ihn nciht mehr…:-( weisst du denn ncoh wo er zu finden ist 🙂
    ich wünsche allen bloglesern schöne weihnachten und vielen dank für diesen seriösen und kompetenten blog der viel spaß macht….:-)
    eure susa

    • beautyjagd sagt:

      Willkommen auf dem Blog 🙂 Es freut mich, dass dir mein Blog so gefällt!

      Die Gesichtsöle sind seit ein paar Monaten eine neue Leidenschaft von mir. Ich muss unbedingt den Post zu meiner morgendlichen Gesichtspflegeroutine aktualisieren – ich verwende seit einiger Zeit morgens nach der Reinigung reine oder gemischte pflanzliche Öle, über einem Blütenwasser aufgetragen. Wenn meine Haut bei Kälte noch etwas mehr „Stoff“ braucht, dann nehme ich dazu noch eine Creme von Martina Gebhardt, z.B. auf den Wangen, die bei mir oft trocken sind. Bei Unreinheiten greife ich z.B. zur Salbei-Creme, und trage diese so lange auf, bis sie sich wieder beruhigt haben. Zu den Ölen werde ich auf jeden Fall auch noch was schreiben 🙂

      Mmmh, was könntest du für einen Post meinen, unter dem die Naturdrogerie was zu NK-Shampoo-Marken schreibt… es soll doch um Shampoos gehen. oder? NK-Marken, die ich bei Shampoos mag, sind z.B. Farfalla, Melvita oder Sanoll.

      Liebe Grüße 🙂

      • Susa sagt:

        hallo beautyjagd,
        vielen dank für deine antwort :-). über eine aktualisierung mit deinen gesichtsölen bin ich höchst interessiert, denn olionatura bietet solch einen tollen überblick über öle. der grund weshalb ich bislang diese noch nicht als reine tagespflege verwendet habe, ist der, dass ich dachte, dass die haut eine emulsion braucht *nachdenk*, aber wenn du das eh ab und an kombinierst mit einer mg creme und deine haut gut aussieht und ihr das bekommt – umso besser! bin sehr gespannt was du schreibst. ich habe mich nämlich auch schon auf die suche nach ölen begeben und mir bereits ein bio hanföl gekauft :-)! aber das ist ja hier ein haarthread…deshalb: ich hab mich im laufe des tages noch ein wenig durch die naturdrogerie und deinen blog (haarpflege erst nach meinem ersten post gefunden) gewurschtelt und ich denke, ich müßte nun klarkommen – auch ohne den gesuchten post der naturdrogerie :-)! vielen dank jedenfalls und weiterhin fröhliches ölen!
        Lieber Gruß,
        susa

  • Viola sagt:

    Ich habs nun auch nochmal mit meiner WIldschweinbürste probiert, aber meine Haare und sie werden einfach keine Freunde 🙁 Positiv: Meine Kopfhaut mag das Bürsten. Es scheint, dass sich meine Verspannungen etwas lösen. Negativ: Ich kriege total angeklatsche, strähnige Haare. Selbst wenn ich abends die Haare frisch wasche und morgens bürste, sehen meine Haare wenig später echt miserabel aus, sodass ich meinen 2-Tages Waschrhythmus eigentlich nicht halten kann.
    Mir ist es auch schleierhaft, wie es das Sebum weit nach unten in die Haare schaffen soll. Ich schätze, bei mir sind ca 5-10cm vom Sebum versorgt. Das ist von den Spitzen, die es eigentlich brauchen, ziemlich weit eentfernt.
    Viola kürzlich veröffentlicht..Estée Lauder Signature Silky Powder Blush #60 Plum NuanceMy Profile

    • beautyjagd sagt:

      Ach schade! Meine Haare sehen ja wesentlich länger frisch aus, wenn ich sie Bürste (hab kurze Haare). Ich denke, das liegt bei mir daran, dass die Kopfhaut besser durchblutet wird und die Nachfettung sich mit der Zeit reguliert hat.
      Wie lange hast du denn durchgehalten? Im Buch von Rogall wird ja davon gesprochen, dass man mindestens 2-4 Wochen durchhalten sollte.
      Und ich hab schon öfter gelesen, dass trockene Spitzen unter dem Bürsten eher leiden, wenn nicht genügend Sebum da ist.

  • […] Beautyjagd mit Anwendungstipps und Links zur BBB (Boar Bristle Brush) Langhaarwiki zur BBB Einer von vielen interessanten Post vom Langhaarnetzwerk zur BBB Twitteraccount von MagiDeal, für Escentual (verkaufen Mason Pearson) Codes […]

  • Tanja sagt:

    Ja Hallo!

    Danke für Deinen interessanten Bericht! Mittlerweile hab ich mir o.a. Buch samt Bürste (allerdings eine KostKamm) gekauft.
    Das Buch hat mir ebenfalls einige Fehler in meiner Haar- bzw. Kopfhautpflege aufgezeigt. Nun bürste ich fleissig seit ca. einer Woche und habe doch eine Fettexplosion. In der Hoffnung, dass sich das wieder reguliert, versuche ich durchzuhalten.
    Ich hab bestimmt die letzten 20 Jahre jeden zweiten Tag gewaschen (hab fettiges Haar, manchmal Jucken und oft Schuppen) und so gut wie nie gebürstet.
    Diese Woche hielt ich sage und schreibe ganze 5 Tage ohne waschen durch und das war zwar super für meine Kopfhaut aber grenzwertig für mein Ego! Ich habe auch kurze Haare (ca. 5cm) und da kann sich dass Fett ja auch nicht so gut verteilen, bleibt alles im Ansatz. Bin schon gespannt, wie sich meine Haare weiterentwickeln

    Dein Beitrag ist ja schon wieder ein Jahr alt. Ich wollte Dich fragen, wie es Dir aktuell mit Bürsten und Haaren geht.

    • beautyjagd sagt:

      Ich bürste noch immer, aber nicht mehr jeden Tag, vielleicht so zwei bis drei Mal die Woche. Das liegt daran, dass es es meiner Kopfhaut glücklicherweise viel besser geht. Ob das nur an der besseren Durchblutung wegen des Bürstens liegt, weiß ich nicht. Vielleicht auch an meinem Shampoo (Tiefenreinigendes Shampoo von Unique: http://beautyjagd.de/2013/07/18/unique-deep-cleansing-shampoo/). Ich wasche mittlerweile etwa alle drei Tage meine Haare, das finde ich scon sehr gut – denn das entlastet die Kopfhaut ja auch. Ich drücke dir die Daumen, dass deine Kopfhaut sich bald wieder reguliert, das Bürsten scheint deine Kopfhaut ja sehr anregend zu finden.

    • salva sagt:

      zufällig bin ich auch nochmal mit dem thema haarbürste beschäftigt, möchte nämlich demnächst eine verschenken.

      die in dem buch von rogall beschriebenen haarbürsten, die er auch in seinem geschäft vertreibt, werden für ihn übrigens von der firma kostkamm hergestellt.
      meine freundin hat eine bürste bei herrn rogall erstanden, ich habe meine bürste von der firma kostkamm nach einer sehr netten telefonischen beratung zugeschickt bekommen.

      das hatte für mich den vorteil, das ich eine sehr gute telefonische beratung von der firma kostkamm erhalten habe und dadurch eine bürste erstanden habe, die genau auf meine kopfhautprobleme und meine haarbeschaffenheit abgestimmt ist.

      sie unterscheidet sich zu der meiner freundin nur in der härte der borsten, meine freundin hat sehr dicke feste haare, meine sind sehr fein.
      ansonsten sind sie identisch.

      bei nichtzufriedenheit hätte ich die bürste sogar zurückschicken können.
      ein toller sehr freundlicher service.
      viel spaß mit der bürste.

  • Gretchen sagt:

    Ich habe das Thema Wildschweinbürste erst vor kurzem entdeckt, nachdem ich Probleme mit meiner Kopfhaut bekommen habe. Ich bin erstaunt dass es meiner Kopfhaut gerade mal nach ein paar Tagen deutlich besser geht, unglaublich! Ich bin total begeistert! Ich habe meine Bürste in einem kleinen Laden bei uns in Regenburg erstanden. Es ist ein kleines Familienunternehmen, das bereits seit 1894 besteht. Ich durfte sogar sämtliche Bürsten ausprobieren, bis ich die perfekte Bürste für mich gefunden hatte. Das kann man natürlich nicht machen, wenn man übers Internet bestellt. Und die Bürsten waren viel günstiger als die von Michael Rogall.
    Vielen Dank Julie, dass du hier das Thema Wildscheinbürste behandelt hast, sonst hätten sich wahrscheinlich meine Kopfhautprobleme nicht so schnell in Luft aufgelöst 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ah, das freut mich – und die kleine Manufaktur in Regensburg, das hört sich auch ganz wunderbar an.

    • Carmen sagt:

      Hallo Gretchen!

      Hab gerade zufällig deinen Kommentar gelesen..
      Welchen Laden in Regensburg meinst du denn? Wie heißt der und wo ist der?
      Würde mich echt brennend interessieren 🙂
      Danke!!

      Liebe Grüße,
      Carmen 🙂

  • Judith Hussong sagt:

    Ich bürste seit vielen Jahren mit der Wildschweinbürste und kann sie nur empfehlen, gerade auch bei langem Haar. Durch das Bürsten wird die Schuppenschicht der Haare geschlossen und sie fühlen sich glatter an und glänzen mehr (besonders bei trockenen rauen Haarspitzen). Aber nicht übertreiben, sonst kann auch Splissgefahr bestehen. Ausführliche Erfahrungsberichte dazu gibts im Langhaarforum.
    Wie ich zur Wildschweinbürste kam? Durch das Pflegekonzept des amerikanischen Langhaarpapstes George Michael. Ich benutze seine Produkte aber nicht mehr, da er keine NK anbietet und mir das Shampoo zu „scharf“ war.
    Ich benutze zur Haarwäsche die Kräuterhaarwäsche von Khadi oder wenns mal schnell gehen muss, ein Shampoo von Khadi und seitdem sind meine Haare wesentlich gesünder.
    ein Wort noch zu Chlorella und Spirulina Algen: die haben bei mir in Verbindung mit Grüntee wirklich gegen Haarausfall geholfen und nebenbei ist auch noch die Cellulite an den Oberschenkeln verschwunden

    • beautyjagd sagt:

      Ah echt, George Micheal empfiehlt auch das Bürsten? Das hätte ich ja ich gedacht, ich ging immer davon aus, das es sehr konventionell in den salons zugeht. Cool! Und vielleicht sollte ich mich doch nochmals mit Chlorella und Spirulina beschäftigen 🙂

      • Judith Hussong sagt:

        Ja, für George Michael ist das Bürsten so wie Du es oben beschrieben hast wie einer der Grundpfeiler für die Haar- und Kopfhautpflege. Er beschreibt dies in seinem Buch „Haargeheimnisse“ ganz gut (und macht natürlich noch nebenbei kräftig Reklame für seine Kosmetik…., trotzdem interessant zu lesen).

  • […] macht, sondern auch das Fetten reduziert sowie die Kopfhaut massiert. Ich bin vor einem Jahr durch diesen Betrag von Beautyjagd auf das Thema Wildschweinbürsten gekommen. Nach einiger Suche habe ich dann […]

  • Stephi sagt:

    Ich hatte auch eine lange Zeit eine Bürste von Roger Para mit Wildschweinborsten und habe sie geliebt – bis ich den Tangle Teezer für mich entdeckt habe. Habe meine Para zwar immernoch irgendwo rumliegen, aber auf meinen Teezer mag ich nicht mehr verzichten, da sich dieser besser reinigen lässt und auch in nassem Haar verwendet werden kann.

    • beautyjagd sagt:

      Beim Tangle Teezer geht es aber nur ums Entwirren der Haare, oder? Ich massiere mit der Wildschweinborstenbürste ja auch meine Kopfhaut.

  • Frieda sagt:

    Hallo,
    nun ist der Post schon fast zwei Jahre alt und mich interessiert, ob die Bürste immer noch so toll ist oder ob auch andere Haarbürsten verwendet werden?
    Falls die Bürste im Dauergebrauch ist, wie hat sie sich verändert oder sieht sie immer noch wie neu aus?
    Verliert sie borsten?
    55 Euro ist viel Geld …
    Oder doch lieber von einer anderen Firma kaufen?
    Vielen Dank für die Antwort
    Grüße von Frieda

    • beautyjagd sagt:

      Meine Bürste ist immer noch in Gebrauch, nicht mehr jeden Tag, aber ungefähr drei Mal die Woche. Und sie schlägt sich weiter gut, ich bereue den Kauf überhaupt nicht. Ich pflege damit weiterhin meine Kopfhaut – da ich keine langen Haare habe, kann ich nicht sagen, ob lange Haare das Prozedere mögen würden – da gehen die Meinungen ja sehr auseinander. Vom Aussehen her hat die Bürste wenig gelitten, sie verliert kaum Borsten und sind auch kaum welche gebrochen. Da hab ich schon ganz andere Bürsten gesehen, aber auch hier gilt: Sind alles die Erfahrungen einer Kurzhaarigen. Eine andere Bürste habe ich nicht verwendet, weil ich so zufrieden damit war 🙂 .

  • Ja, ich mache es auch seid einem halben jahr. Ich kann mir die Haare nun einmal die Woche waschen, da ich zwischendurch roggenmehl reinmache, über nacht. Die Haare glänzen mehr und sehen viel gesünder aus. Einmal die Woche wasche ich sie mit culum natura. Als spülung kräuteressig, für die spitzen coconut öl. Also alles, was man auch essen kann. Deo mach ich auch selber, riecht besser, hält länger, seiddem ich meine zahnpasta selber mache gibts auch keine paradontose. Auf die Haut öle und aloe blätter rüber streichen. In einem monat werde ich dreißig und man hat mich dieses Jahr schon zwei mal gefragt in welche klasse ich gehe…

    • beautyjagd sagt:

      Wie machst Du denn die Zahnpasta selbst: Ein Pulver oder eine Creme? Und wo packst Du sie rein? Hihi, Fragen über Fragen 🙂

  • kathrin sagt:

    Hallo, endlich mal ein Beitrag zum Haarbürsten, prima! Seit eineinhalb Jahren mache ich das regelmäßig, so wie in dem Buch von Rogall beschrieben. Aus meinen platten, dünnen und lichten Haaren mit trockenen Spitzen ist glänzendes Haar geworden, die lichten Stellen sind komplett zugewachsen!!! Das war echt die Rettung und ist wirklich eine Revolution! Leider hat sich dieses Wissen noch nicht so rumgesprochen, und immer wenn ich Leute sehe mit trockenem, kaputtem, dünnem Haar, wünsche ich mir, dass sich diese Form der Haarpflege mehr durchsetzt.

    • beautyjagd sagt:

      Für mich war die Entdeckung dieser Haarbürste auch großartig! Manchmal können ganz einfache (altmodische) Mittel so viel weiter helfen. Bei Naturfriseuren wird ja auch meist viel gebürstet 🙂

  • Jaqueline sagt:

    Hallo, habe annähernd zwei Jahre lang jeden Morgen mit einer Wildschweinborsten Haarbürste meine Kopfhaut bzw. mein feines, krauses Haar gebürstet … Kopfhaut und Haare sind ja in dem Fall nicht zu trennen … Das Bürsten ist wirklich herrlich und tut auch der Seele richtig gut … allerdings wurde mein krauses Haar mit der Zeit immer unansehnlicher. Obwohl ich es jedesmal nach dem Bürsten mit Wasser eingesprüht habe, ist mit der Zeit eine echte Zuckerwattenfrisur auf meinem Kopf entstanden, sodass ich mich schweren Herzens dazu entschlossen habe, das Bürsten aufzugeben und nur noch mit meinen Fingern die Kopfhaut morgens zu massieren und nach dem Waschen gehe ich mit einem grobzinkigen Holzkamm durch die Haare. Das Buch von Michael Rogall habe ich auch gelesen, aber leider wird die Pflege von krausen Haaren darin eher stiefmütterlich behandelt (krause Haare sind nämlich nicht einfach lockige Haare …). Hat vielleicht jemand Erfahrungen mit Bürsten von feinem, krausem Haar? Vielleicht gibt es ja doch eine gute Routine, die Bürste zu integrieren?
    Ich bin zum ersten Mal hier und finde, als Naturkosmetikfanatikerin, diesen Blog einfach wunderbar …

  • Michaela sagt:

    Hay, ich verwende seit gestern auch ne Bürste mit Wildschweinborsten. Nur habe auch ein Priblem: wenn ich kopfüber Bürste, komme ich nicht den ganzen Bürststrich an die Kopfhaut, habe dickes Haar. Habt ihr einen Tipp für mich? Vielen Dank