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Lush: Foxy und Tender is the Night für den Valentinstag

Vor ein paar Tagen war ich bei Lush und habe mir die neuen Produkte für den Valentinstag angesehen. Ich muss gleich gestehen, dass ich gezielt in den Laden gegangen bin: Ich hatte das Furoshiki Foxy im Auge 😉 .

Ein Furoshiki ist ein Tuch, in das man in Japan Geschenke oder auch einen Imbissbehälter verpackt. Lush hat diese Tradition unter dem Namen Knot-Wrap aufgenommen und bietet schon seit einiger Zeit solche Geschenktücher an. Auf der Homepage von Lush werden übrigens unterschiedliche Falttechniken gezeigt.

Als ich gesehen habe, dass es ein Furoshiki mit einem Fuchsgesicht als Motiv gibt, gab es für mich kein Halten mehr – wer eine Mütze wie diese besitzt, muss wohl auch so ein Tuch haben.

Das Tuch ist 35 x 24 cm breit und wurde aus zwei recycelten Plastikflaschen hergestellt. Gekostet hat es 3,95 EUR.

Und weil ich nun schon mal bei Lush war, habe ich den neuen Massagebar Tender is the Night beschnuppert. Wie (fast) immer bei Lush finde ich den Namen des Produkts originell: Tender is the Night zitiert den Titel eines Romans  des amerikanischen Schriftstellers F. Scott Fitzgerald (und dieser wiederum ein Gedicht des englischen Dichters John Keats).

Der Massagebar duftet für meine Nase nicht ganz so intensiv nach Jasmin wie der Midnight Massage Bar, sondern enthält daneben noch ätherische Öle von Ylang Ylang und Vanille. Besonders die Vanille kann ich deutlich wahrnehmen, ich würde den Duft des Bars sogar als mehr schokoladig-orangig als blumig beschreiben.

Der Massagebar in der Form eines Herzens hat im Inneren einen weichen rosafarbenen Kern. Dieser schmilzt besonders leicht, er besteht laut Lush aus Mandelöl, Glyzerin, Cupuaçubutter und Agavensirup.

Ich habe das Herz in zwei Teile geschnitten, damit ich sowohl das Äußere als auch das Innere des Massagebars gleichzeitig verwenden kann. Tatsächlich muss man schon beim Transport aufpassen, dass der Massagebar nicht schmilzt. Bei der momentan herrschenden Kälte hatte ich das Problem allerdings nicht.

Auf der Haut schmilzt das Herz sofort dahin und hinterlässt einen leicht fettigen Film. Der Duft ist nach dem Auftragen noch eine ganze Weile wahrnehmbar. Ich habe Tender is the Night nach dem Baden auf der noch feuchten Haut verwendet, das hat gut funktioniert.

Der Massagebar basiert auf Sheabutter, Murumurubutter und Mandelöl. Das Parfüm könnte synthetische Anteile enthalten, die drei Farbstoffe sind es.

Tender is the Night wiegt 38 gr und kostet 8,95 EUR. Produkte von Lush sind ausschließlich in den firmeneigenen Shops und im Onlineshop von Lush erhältlich.

Mein Fazit: Ich mag beide Sachen meines Kaufs – auch wenn ich noch nicht ganz genau weiß, was ich mit dem Fuchstuch mache. Aber es ist schön 🙂 ! Tender is the Night erinnert mich an den Frühling, der nun bitte bald kommen soll.

Habt ihr die Valentinstag-Produkte von Lush auch schon begutachtet? Verwendet ihr Massagebars nur am Abend oder auch am Morgen (wenn es schnell gehen muss)?

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16 thoughts on “Lush: Foxy und Tender is the Night für den Valentinstag
  • Bärbel sagt:

    Meine Tochter und ich waren von Anfang an begeisterte Lushfan.

    Mittlerweilen gibt’s nur noch eine Lieblingprodukte welche immer wieder nachgekauft werden,da Lush mit ÄÖ arbeitet verträgt es leider auf Dauer nicht jede Haut.

    Wir mussten bei vielen Sachen leider kapitulieren…meine Tochter kauft immer wieder die Dream Cream ,sowie auch Hand -und Fußpflege nach. Bei mir ist es der American Cream Conditioner sowie ab und an die Karma Bodylotion + Parfum (hab ich eigentlich immer da).

    Wann dann bestellen wir meistens in England, Tochter war auch schon mehrmals direkt vor Ort. Erstens frischer,günstiger und ……..man kommt schneller an neue Produkte ,als hier in Deutschland 😉

    • beautyjagd sagt:

      Ich war ja vor Jahren auch mal ein großer Lush-Fan, aber viele Inhaltsstoffe sagen mir nicht mehr so zu. Trotzdme gucke immer mal wieder, was es neues gibt. Sehr gern mag ich noch immer den Körperpuder Silky Underwear und (leider nicht mehr erhältlich) die Seife Alkmaar. Mit diesem Duft verbinde ich sehr schöne Erinnerungen 🙂 .

  • Birgit sagt:

    Das Tuch passend zur Mütze, süß. Der Duft vom Massagebar hört sich trotz YY sehr ansprechend an, hübsch finde ich die Zweifarbigkeit und die unterschiedliche Konsistenz. Mal sehen, ob ich sowas auch hinkriege. Wenn ich nicht so viel zum Cremen hätte, würde ich vielleicht mal bei Lush vorbeischlendern.
    Massagebars liebe ich heiß und innig und nehme sie meistens am Wochenende oder wenn ich mehr Zeit habe morgens nach dem Duschen, abends creme ich mich eigentlich nicht ein.

    • beautyjagd sagt:

      Die unterschieedliche Konsistenz hat mich auch zu dem Bar verlockt, gerade im Winter dürfen Bars etwas weicher sein. Im Sommer würde das gute Stück wohl davon fließen… Ylang Ylang kommt ürbigens auch nicht viel raus, nach meiner Nase. Ich nehme die Bars eher abends nach dem Duschen, morgens dauert mir das zu lang.

  • Liv sagt:

    Ich habe ein mal einen mini-massage oder Bl-bar von einer Freundin geschenkt bekommen. Nun fast 3 Jahre später liegt er immer noch in einer Schublade. Irgendwie ist mir das zu umständlich in der Anwendung. Aber er duftet soooooooo gut dass ich ihn nicht wegtun mag. Lg liv
    Liv kürzlich veröffentlicht..Emptied november/ decemberMy Profile

    • beautyjagd sagt:

      Dann könnte der Bar ja auch deine Wäsche beduften – so mache ich das mit einem Teil meines Seifenvorrats.
      Liebe Grüße 🙂

  • Noemi B. sagt:

    Lush war ja quasi meine „Einstiegsdroge“ in vermeintlich natürliche Kosmetik, bis ich die Inhaltstoffe genauer anschaute und nach Alternativen zu suchen begann – da kam mir dein Blog hier wie gerufen 🙂 danach war ich ziemlich schnell raus aus dem Lushenladen.
    Behalten habe ich noch einen Gesichtreiniger Weihnachtsedition, wegen dem Peelingeffekt und dem schönen Duft, plus einen Lidschatten.
    Aber ich schaue doch ab und zu gerne vorbei und es gibt immer wieder Produkte, die ganz oder fast ganz natürlich sind.

    Ich hab noch einen Massagebar, aber von Wolkenseifen, den ich gelegentlich sehr gerne verwende!

    • beautyjagd sagt:

      Ich glaube, dass Lush für viele eine Marke ist, die das Bewusstsein für Inhaltsstoffe fördert – denn die Inhaltsstoffe stehen ja in jeder Lush Times dabei. Deswegen ist es für mich ein bisschen seltsam, dass der Schritt zur Naturkosmetik dann doch nicht gemacht wurde… Einen Massagebar von Wolkenseifen habe ich auch noch, aber noch nicht benutzt, der muss noch ein bisschen warten 🙂

  • Liath sagt:

    Oh, ich liebe Füchse! Da muss ich die Woche definitiv zu Lush, hmpf. 😀
    Wenn Jasmin nicht wäre (komischerweise hasse ich den Duft, seit ich eine extrem unangenehme Person mit Namen Jasmin kennen gelernt habe), wäre der sicher was für mich, gerade Ylang-Ylang und Vanille liebe ich nämlich. Naja, aber ich habe ja immerhin noch einen Massage-Bar von Heymountain …

    • beautyjagd sagt:

      Ah, noch eine Fuchsliebhaberin 🙂 So stark kommt der Jasmin bei dem Bar nicht raus, da könntest du deine Aversion vielleicht ausblenden 😉 . Aber ein Massagebar von Heymountain ist natürlich auch super!

  • Falgi sagt:

    Ich mag besonders die Bodycreme“ Nächstenliebe „.. leider gibt es Sie nicht immer aber sie einer der besten Bodycreme´s die ich kenne

    • beautyjagd sagt:

      Die hatte ich auch mal 🙂 – mich stören halt die Parabene und Triethanolamine in der Creme, deswegen kaufe ich sie nicht mehr. Bin aber auch voll auf Naturkosmetik abonniert 😉

  • Fayet sagt:

    Ich habe von meiner letzten Japanreise eine riesige Sammlung an Furoshiki (sogar eines von Burberry ist dabei, es war aber wirklich günstig, obwohl ich es tatsächlich original im Designerladen erworben habe), die ich für wirklich alles benutze. Sie haben unterschiedliche Größen. Tupperdeckel ist nicht dicht? Furoshiki. Hefte halten nicht zusammen? Furoshiki. Joghurtlöffel für unterwegs mitnehmen? Furoshiki. Bentobox? Furoshiki. Tischdecke? Furoshiki. Bestekkasten auslegen? Naja, und so weiter.. ich vergöttere die Dinger, wunderbar praktisch. Dazu liebe ich die traditionelle japanische Ästhetik und die Stoffe. Aber ich habe auch einen antiken Kimono gekauft.. (und Porzellan. Das bei Freunden in Tokio eingelagerte Teeset hat leider das große Erdbeben im vergangenen Jahr nicht überlebt. Ich trauere bis heute..)

    Eigentlich wollte ich aber sagen, dass ich dein Tuch sehr schön finde und Massageriegel mit literarischen Namen nur befürworten kann. Mir fallen da gleich eine ganze Menge weiterer Ideen ein.. 😀

    • beautyjagd sagt:

      Oh, Du hast und nutzt Furoshikis, das finde ich großartig! Ich habe gelesen, dass Furoshikis mit der sich ausbreitenden Umweltbewegung ab 2000 in Japan wieder richtig in Mode gekommen sind.
      Und apropos Tender is the Night – auf Facebook wurde noch ein Lied von Blur genannt 🙂

  • Chrissi sagt:

    Höhö, ich war ähnlich wie du. Wollte unbedingt dieses Pinguin Furoshiki haben und weiß jetzt auch nicht, was ich damit machen soll. Mit den Massagebuttern weiß ich ehrlich gesagt nicht so genau, was ich damit anfangen soll. Dafür steh ich aber total auf die Badesachen und Duschgel. 🙂

    Liebe Grüße,
    Chrissi

    Chrissi kürzlich veröffentlicht..Parfum-Test: Marc Jacobs “Dot”My Profile

    • beautyjagd sagt:

      Richtig, ein Pinguin Furoshiki gabs auch, und im Laden habe ich auch noch eines mit einer Biene entdeckt 🙂