Dekorative Kosmetik, Gesichtspflege, Medien, Reise

Blättern im japanischen Beauty-Magazin Bea’s Up

bea's up japan october 2013

Heute regnet es in Tokyo, ein idealer Tag, um in einem der vielen Kaufhäuser und in den unterirdischen Shopping-Passsagen einkaufen zu gehen – oder in meiner neuen japanischen Lieblingszeitschrift zu blättern, in der es ausschließlich um das Thema Beauty geht.

Ich bin so begeistert von Bea’s Up, dass ich euch einladen möchte, mit mir durch das Beauty-Magazin zu blättern. Die Zeitschrift kostet etwa 5,50 EUR und erscheint monatlich, ich habe sie am Freitag im Bahnhof Shinjuku in einer Buchhandlung gekauft.

Und seitdem lässt mich Bea’s Up nicht mehr los, ständig entdecke ich etwas Neues in dem Magazin. Im Fokus der Oktober-Ausgabe steht das Thema natürliche Schönheit, im nächsten Heft werden die Weihnachts-Kollektionen der Kosmetikmarken den Schwerpunkt bilden.

kora in bea's up

Und nun wird gleich losgeblättert! Unter den News auf den ersten Seiten wird die Naturkosmetik-Serie Kora des australischen Models Miranda Kerr vorgestellt. Kora ist in Japan gerade neu auf den Markt gekommen, ich habe die Produkte schon im Naturkosmetik-Shop Cosme Kitchen gesehen (leider sehr teuer).

bea's up natural beauty

Nach einigen großzügig gestalteten Seiten zu Beginn des Hefts geht es dann richtig zur Sache, ich hatte mit so einem Layout nicht gerechnet: Pro Seite werden etwa acht bis zehn Kosmetikprodukte beschrieben, bewertet und geswatcht, die Anwendung erklärt und der Effekt auf kleinen Vorher-Nachher-Fotos gezeigt.

foundations in bea's up

Da es in der Oktober-Ausgabe um natürliche Schönheit geht, stehen vor allem Produkte für den Teint im Fokus. Zu jeder Foundation werden alle Farbnuancen aufgeführt, die Deckkraft mittels einer Skala von bis zu fünf Sternen bewertet und die Eignung für trockene oder ölige Haut beurteilt. Den Rest der Beschreibungen kann ich leider nicht lesen, der Preis steht jedenfalls auch immer dabei.

mimc in bea's up

Gefreut habe ich mich darüber, dass unter den Produkten auch Naturkosmetik zu finden ist, hier z.B. von der japanische Marke MiMC, die ich euch auf dem Blog noch näher vorstellen werde.

lotions in bea's up

Auf den Seiten mit der Gesichtspflege geht es von der Gestaltung ähnlich weiter. Die erfrischende Reinigungslotion Iris von Weleda und das Eau Extraordinaire Rose von Melvita sind mir natürlich sofort ins Auge gesprungen. Schade, dass ich die Texte dazu nicht lesen kann.

lipbalm in bea's up

Die vielen Seiten zur Lippenpflege faszinieren mich. Auf diesen beiden Seiten oben werden Lippenpflegen nach Geschmacksrichtungen geordnet: Minze, Frucht, Süßigkeiten und Natur (dabei ist auch Dr. Bronner’s vertreten).

lipbalm farbig in bea's up

Die getönten Lipbalms auf den folgenden Seiten sind nach Farben sortiert: Von Rot über Rosa nach Orange Beige und von farbkräftig bis leicht getönt. Zu jedem Produkt gibt es einen Lip-Swatch.

heilerde in bea's up

Tonerde liegt in Japan gerade im Trend, das konnte ich auch in einigen Beauty-Shops feststellen. Man kann die Erden in Tütchen oder bereits fertig angemischt in Produkten zur Gesichtsreinigung bzw. Masken kaufen.

next hit bea's up

An einer Trendprognose für die nächsten Verkaufshits in den japanischen Drogeriemärkten versucht man sich anscheinend auf diesen beiden Seiten: Wieder werden detailliert neue Produkte vorgestellt – Swatches und Anwendungsempfehlungen inklusive.

tutorial in bea's up

In Bea’s Up sind auch einige bebilderte Tutorials zu finden, sowohl für Frisuren (die erfreulicherweise von allen Seiten gezeigt werden) als auch für Makeup-Looks.

shops in bea's up

Auf vier Seiten zeigen Leserinnen jeweils drei Makeup- und Hautpflege-Favoriten aus unterschiedlichen Drogeriemärkten. Da ich die Drogeriemarkt-Szene in Tokyo (noch) reichlich unübersichtlich finde, habe ich mir gleich mal zwei der Adressen notiert – im Plaza scheint es z.B. Nagellacke von Zoya zu geben.

concealer in bea's up

Mit CIA bezeichnet Bea’s Up die dreiköpfige Citizen Investigation Agency, die Kosmetikprodukte unter die Lupe nimmt. Concealer aus dem Drogeriemarkt werden mit einem Farb-Swatch und Vorher-Nachher-Swatch vorgestellt, letzterer soll die Deckkraft verdeutlichen.

concealer diagramme in bea's up

Mein persönlicher Höhepunkt: Mit fast wissenschaftlicher Exaktheit werden nun die Concealer abschließend mit jeweils einem Dreiecks-Diagramm beurteilt! Ist das nicht der Hit!? Leider konnte ich die Kriterien nicht entziffern, falls jemand Japanisch kann, wäre ich für die Übersetzung dankbar. Edit: So schnell kann es gehen: Rin hat für mich netterweise die Kriterien übersetzt! Bewertet wurden im Diagramm die Verblendbarkeit, Haltbarkeit und Deckkraft – finde ich sehr sinnvoll.

Bea’s Up ist eindeutig eine Zeitschrift für beautyverrückte Menschen und Nerds – also genau mein Ding! Einige Elemente wurden eindeutig von Blogs inspiriert: Swatches, Vorher-Nachher-Fotos von Teintprodukten oder bebilderte Tutorials, sogar das Element der Hauls (Einkäufe) wurde aufgenommen. Viele Produkte werden nicht nur detailliert vorgestellt, sondern von einer abgebildeten Redakteurin oder Leserin persönlich beurteilt oder empfohlen – Blogstil pur!

Und nun hätte ich gern so eine Zeitschrift auf Deutsch, am liebsten natürlich mit einem Schwerpunkt auf Naturkosmetik! Mich inspiriert Bea’s Up sehr, ich mag den Aspekt, dass so gründlich und detailliert auf die Produkte eingegangen wird. Ich bin schon gespannt auf die nächste Ausgabe mit den Weihnachtsprodukten!

Ich hoffe, euch hat das Blättern durch das japanische Beauty-Magazin Bea’s Up Spaß gemacht – habt ihr von der Zeitschrift schon mal gehört? Lest ihr die Beauty-Seiten in deutschen Zeitschriften?

Auch interessant:

Couleur Caramel: Limited Edition Y a de la joie (Swatches, Fotos)
Alverde: Reinigungsemulsion Sensitiv Hamamelis Kamille
Koreanische Naturkosmetik in Seoul kaufen

Comments are disabled.

58 thoughts on “Blättern im japanischen Beauty-Magazin Bea’s Up
  • Andi sagt:

    Wow, Hammerzeitschrift!! Sowas WILL ich auch auf Deutsch! Toll, wieviele Produkte vorgestellt werden. Richtig klasse auch die Anleitung zu den Produkten. Vielen Dank für den Einblick in das Heft :-))

    • beautyjagd sagt:

      Ich finde es auch toll, dass ich mit Bea’s Up so einen guten Überblick über die japanischen Kosmetikmarken bekomme – gut, dass die Zeitschrift mit vielen Fotos arbeitet, sonst würde ich ja nichts verstehen!

  • Emma sagt:

    Wow, sehr interessant zu sehen wie „anders“ dieser Magazin aussieht! Es kommt für mich etwas chaotisch über, wenn so viele Sachen auf eine Seite gezeigt werden, aber finde es sehr toll dass auch wirklich vorher-nachher Fotos gezeigt werden. Da könnten sich die Magazine hier wirklich ein Beispiel an nehmen.

    • beautyjagd sagt:

      Ja, es ist irgendwie chaotisch, aber andererseits erfährt man auf diese kleinteilig gestalte Weise auch mal wirklich was Neues – denn in den deutschen Magazinen findet man zu Produkten meist keine interessanten Informationen.

  • Petra sagt:

    Willkommen im Club, hier ist ebenfalls Gummistiefelwetter.
    Die Zeitschrift ist schon cool, total anders halt. Auf den ersten Blick scheint sie auch nicht auf eine Altersgruppe festgelegt zu sein.
    Ich habe aktuell gerade ein Probe-Abo der Glamour, das gab es kostenlos. Und ich bin redlich entsetzt, dass ich mir tatsächlich das Altpapier per Postboten ins Haus hole. Das ist ein reines Promo-Blättchen, da erhalte ich in jedem Unternehmensprospekt mehr Infos. Journalistisch unterirdisch…
    Die einzigen Zeitschriften, die ich regelmäßig lese, sind Spiegel und Emma, beide beautyfrei 😉 Das Konzept der Bea’s up finde ich natürlich klasse, aber in dem Sektor, der mich interessiert, decken du und Magi das ganz gut ab. Produktabhängig schaue ich sonst auch noch in wenige andere Blogs – sofern dort kein Abstauben gegen Lobhudelei praktiziert wird.

    • beautyjagd sagt:

      Schon heute morgen haben alle Menschen hier einen Schrim mit sich herumgetragen, da war mir klar, dass Regen bevorsteht – und es schüttet immer noch, denn laut Wettervorhersage zieht ein Taifun vorbei, der ordentlich Regen bringt.
      Die Glamour lese ich nur noch im März und September, wenn das Modeheft beiliegt. Zum Thema Beauty finde ich die Glamour reichlich langweilig, ich musste über deine Formulierung „Altpapier per Postboten“ lachen 🙂

  • Ruth sagt:

    Das ist wirklich sehr interessant, unglaublich diese „Charttechnik“ ganz am Ende! Die Zeitschrift kommt ein wenig wie eine Mischung aus Katalog und Magazin rüber. Das Produktwirrwarr erschlägt mich zwar fast, aber die Swatches und Bewertungen finde ich sehr gut und kann mich nur wundern, warum dieser Service, den hier ja ausschließlich BloggerInnen liefern, von den Mode-Beauty-Zeitschriften nicht aufgegriffen wird.

    • beautyjagd sagt:

      Das verstehe ich auch nicht – in Japan hat man sich sichtlich den neuen Bedürfnissen der Leserinnen angepasst, in Deutschland kann ich das kaum feststellen. An einen Kosmetikkatalog mit Bewertungen musste ich auch denken. Solche Spinnendiagramme habe ich „früher“ manchmal in Präsenationen eingesetzt, an Beauty habe ich dabei allerdinsg nie gedacht!

      • Ruth sagt:

        Was mich noch interessieren würde: Wie sieht es in dieser Zeitschrift mit Inseraten aus?

      • beautyjagd sagt:

        Es gibt Werbeanzeigen in der Bea’s Up, aber längst nicht so viele wie bei uns. Einige Promotion-Seiten sind sichtlich auch dabei, aber die Informations-Seiten überwiegen in meinen Augen deutlich.

  • Mexicolita sagt:

    Auja,
    ich hätte auch total gern ein NK Beautymagazin, wobei ich dieses Beautypuzzle wenn ich es mir recht überlege (und wie du auch schon gesagt hast) tatsächlich mit meinen abonnierten Lieblingsblogs schon habe, die mich immer wieder inspirieren und anregen, wenn auch nicht in gedruckter Form.
    Deine Fotos erinnern mich ein bisschen an Wimmelbilder, die mich schon ein wenig erschlagen und teils fast sogar katalogartig rüberkommen , gerade auch bei dem Umfang des Magazins.
    Huiuiui! ,)

    Ganz liebe sonnige Mittagsgrüße
    Mexi
    Mexicolita kürzlich veröffentlicht..ein paar Tage am Meer, der Haarausfall meines Lebens & GeplapperMy Profile

    • beautyjagd sagt:

      Ich sammele mir auch mit Blogs und Internetrecherchen meine Infos zusammen, aber es ist schön, wenn man das auch mal kompakt in einer Zeitschrift präsentiert bekommt. Vielleicht bin ich altmodisch, dass ich immer noch irgendwie hoffe, dass Frauenzeitschriften auch im Beautybereich Mehrwert und interessante Features bieten sollten 😉 .

  • Rin sagt:

    Hallo liebe Julie! Ich lese dein Blog schon seit Langem mit Begeisterung aber Kommentieren tue ich nun zum ersten Mal.

    Ich komme aus Japan und ich kenne japanische Zeitschriften. Sie sind recht informativ und unterhaltsam. Als Beauty-Zeitschrift kann ich neben Bea’s Up (ich selbst war jahrelang eine treue Abonnentin dieser Zeitschrift!) noch Biteki und Voce empfehlen. Als ich vor 10 Jahren nach Deutschland kam, war ich total entsetzt, wie wenig Insider-Infos und „echte“ Erfahrungsberichte in allerei Zeitschriften drin sind. Dazu finde ich, dass Beauty & Kosmetik Themen in Deutchland total unterrepräsentiert sind.

    Swatches und Vorher-/Nachherfotos gab es schon immer, auch vor Internetzeiten in Japan. Ich vermute fast, die Beauty- und Fashionblog-Explosion in Deutschland zum Teil damit zu tun hat, um die Informationsmangel in den Medien zu kompensieren.

    Andrerseits die Naturkosmetikanhänger in Japan suchen ganz durstig nach Infos in den deutschen Webseiten (mit Hilfe von Übersetzungsmaschinen). Im Bereich Naturkosmetik ist im Moment Deutschland wirklich nicht zu toppen.

    Ich bin ganz froh, dass es dich gibt in der deutschen Blogwelt 🙂 Ich wünsche dir weiter angenehmen Aufenthalt in Japan!

    LG Rin

    • beautyjagd sagt:

      Ui toll, Du kennst die Bea’s Up 🙂 ! Ich habe in der Buchhalndlung noch in Voce und Biteki geblättert, Maquia gibt es auch noch – aber am besten fand ich Bea’s Up. Vielleicht auch deswegen, weil ich auch ohne Japanisch zu können, etwas damit anfangen kann. Ich kann Dich gut verstehen, dass Du findest, dass Beauty in Deutschland unterrepräsentiert ist, vielleicht historisch begründet? Sehr interessant, dass es Swatches schon in Vorinternetzeiten gab, vielleicht kam der Trend ja daher. Und ich bin zurzeit übrigens auch ständig auf japanischen Seiten via Google-Translator unterwegs, da habe ich manchmal lustige Sätze 😉 🙂
      Liebe Grüße
      PS: Kannst Du denn die Schrift auf dem Foto mit dem Concealer-Diagrammen lesen (aufs Foto klicken), was steht denn da an den Ecken als Kriterien?

      • Rin sagt:

        Oh wie schön, du bist ja gerade Online! Mein Vater hat heute in Email geschrieben, dass ein riesengroßer Taifun auf dem Weg nach Tokyo ist. Ich hoffe, du wirdst nicht all zu viel betroffen davon (z.B. stundenlang in Bahnhof auf einen Zug warten und dabei patschnaß werden)

        Also die 3 Kriterien sind: Verblendbarkeit (lit.: dehnbarkeit), Haltbarkeit und Deckkraft. Der Gewinner hatte den 3. Platz in Verblendbarkeit, den 5. Platz in Haltbarkeit und den 1. Platz in Deckkraft bekommen von den insgesamt 10 Produkten und somit am meisten Punkte ergattert. Wobei ich sehe, dass der Entry No. 9 auch sehr gute Noten bekommen hat.

        Was ic hier typisch japanisch finde ist die Tatsache, dass auch die Produkte mit sehr wenigen Punkte nur positive Kommentare gekriegt hat. Ohne diese Diagramme werde ich alle Produkte super gut finden anhand der super positiven Kommentare. Japan halt, man muss zwischen den Zeilen lesen können 😉

      • beautyjagd sagt:

        Wegen des vielen Regens bin ich auch schon seit heute Nachmittag zu Hause (und jetzt online), ist einfach gemütlicher!
        Vielen Dank für Deine Übersetzung, die werde ich gleich mal im Text ergänzen, finde ich sehr gut diese Kriterien. Und das mit den Kommentaren finde ich auch spannend. Merci in diesem Fall für die kulturelle Übersetzung 🙂

  • peti sagt:

    Ich kann mich den Kommentaren nur anschließen, genau das habe ich auch alles gedacht. Da sieht man mal wenigstens die Anwendung der Produkte. Auch die Make up Anleitungen für Lippen, Lidstrich & Make up finde ich hilfreich, in deutschen Zeitschriften wird das oft sehr umständlich beschrieben, als ungeübte, wie ich es (noch) 😉 bin, frage ich mich dann immer wie die zu den Ergebnissen auf des Fotos kommen. In der japanischen Zeitschrift ist das ja alles viel detaillierter (auch wenn es optisch etwas wuselig ist). Und schön, die Produkte auch im Vergleich zu sehen. Das würde mir in Deutschland helfen um im Beautydschungel zurechtzukommen 🙂

    Das Dreiecksdiagramm am Ende finde ich auch echt der Hammer, diese wissenschaftliche Exaktheit ist doch auch irgendwie ein bischen typisch verrückt japanisch oder?

    …und gerade denke ich so: wäre das nicht mal was, einmal im Jahr eine kleine Beautyzeitschrift von beautyjagd?:-)

    • beautyjagd sagt:

      Ich träume ja schon seit meiner Jugend von einer Zeitschrift! Deswegen habe ich auch diesen Blog eröffnet, um wenigestens ein Beauty-Ressort nach meiner Vorstellung realisieren zu können – aber wer weiß, wohin mich der Weg noch führen wird.
      Und ich empfinde diese Diagramme auch als sehr japanisch (und als großartige Idee ganz nach meinem Geschmack)!

  • katje sagt:

    Hi,

    Ich finde der Magazin toll. Es ist sehr schön, soviele Swatches und Bewertungen zu sehen, dass könnten die Magazinen hier auch rühig machen. Manchmal kommt es mir bei denen mehr als „Product Placement“ vor, als dass sie ernsthaft ein Product empfehlen können.

    LG

    • beautyjagd sagt:

      Ich würde mir auch wünschen, dass Produkte in deutschen Zeitschriften auch mal beschrieben (zB die Stärke der Deckkraft bei Foundations zu vergleichen) und nicht nur einfach ein Pressetext variiert würde.

  • Fayet sagt:

    Sehr schön! Übrigens sehen auch japanische Printmedien im größeren Format sehr engbedruckt aus – meine Kochbücher haben alle die gleiche Informationsdichte, sind aber etwas bunter.

    Danke für den Bericht, es hat sehr viel Spaß gemacht mit Dir in dieser Zeitschrift zu blättern. Interessant, dass Du Weihnachtsausgabe auch noch mitbekommen wirst – wie lange bleibst Du eigentlich in Japan?

    Grüße vom anderen (langweiligeren) Ende der Welt.. ich warte gerade auf ein Päckchen mit einem neuen japanischen Schießhandschuh für’s Kyudo (japanisches Bogenschießen), der kommt wohl aus Tokyo und damit ganz aus deiner Nähe.. 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Hoffentlich kommt der Handschuh vor mir nach Deutschland! Ich bleibe noch bis Anfang November hier und besuche die Biofach/Vivaness.
      Und ich finde es ja super, wenn Kochbücher (oder andere Medien) so vollgepackt mit Informationen sind 🙂

  • Jessie sagt:

    Also den ersten Gedanken, den ich bei Deiner heutigen Blogpost hatte ist, dass das doch genau Dein Ding wäre, Julie! Expandiere doch von der Bloggerin zum eigenen Magazin. So beliebt und populär wie Dein Blog ist…da finden sich doch bestimmt schnell ein paar kompetente Mitarbeiter, die mit Dir das Ganze realisieren können. Du hast das Wissen, die Leidenschaft, das Feeling und die Kunst, die es braucht um eine eigene Zeitschrift auf den deutschen Markt zu bringen.
    Also ich bin jetzt zumindest ganz aufgeregt, weil ich hier ein großes Potenzial für Dich sehe 🙂

  • Ela sagt:

    Wow, das war mein erster Eindruck. Die Zeitschrift gefällt mir sehr gut, vor allem die Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Danke für den Einblick!

    Ich lese schon ab und zu die Beauty-Seiten in deutschen Zeitschriften, finde aber auch, dass diese Seiten viel zu wünschen übrig lassen. Eine Zeitschrift wie die Bea’s Up in der deutschen Zeitschriftenlandschaft wäre echt super!

    • beautyjagd sagt:

      Positiv ist mir an Bea’s Up auch aufgefallen, dass asiatische Models abgebildet sind – in der Vogue Japan habe ich fast nur Europäerinnen/Amerikanerinnen als Models gesehen.

  • Petra sagt:

    Was mir gerade bei den Tests gefällt, ist die Vielzahl der Produkte und das diese sich offenbar erheblich unterscheiden, zumindest von der Zielgruppe – indiziert die Verpackung – als auch vom Preisniveau. Wenn es hier derartige Vergleiche gibt, dann doch meist zwischen 2 – 3 Produkten ähnlichen Preisniveaus und identischer Zielgruppe. Zusammen mit der redaktionellen Aufbereitung und den Swatches ist das eine wirkliche Einkaufshilfe. Ich bin gerade sehr neidisch, denn ich habe noch immer keinen passenden Concealer gefunden ;( In meiner Verzweiflung habe ich sogar Bobbi Brown getestet, zu dunkel. Und auf gut Glück 24 € auszugeben und LN ohne Test zu bestellen, bin ich zu geizig.

    • beautyjagd sagt:

      Ja, in Bea’s Up werden sowohl sehr teure als auch günstigere Produkte vorgestellt, alles bunt gemischt. Die Zielgruppe der Leserinnen dürfte sich aber wahrscheinlich doch so von 20 bis 40 Jahren bewegen, schätze ich. Obwohl auch ein Serum für 750 EUR vorgestellt wird… Viel Glück beim Concealer-Testen, schade, dass du nicht hier bist, ich habe mir gestern einen von Natura Glacé angesehen.

  • Julchen sagt:

    So eine Zeitschrift mit NK im Fokus wäre paradiesisch, vor allem die Swatchbilder und Tutorials finde ich klasse, so etwas sucht man in deutschen Magazinen in der Ausführlichkeit leider oft vergebens. Werden Frisuren nicht von allen Seiten gezeigt, bekomme ich jedes Mal die Krise. 😉
    Julchen kürzlich veröffentlicht..Pulver-Shampoo von Eliah SahilMy Profile

    • beautyjagd sagt:

      Das mit den Frisuren ist mir direkt positiv ins Auge gefallen, da ärgere ich mich auch öfter.

  • Wow, coole Idee, vielen Dank für’s Zeigen der Zeitschrift! Auch wenn es sehr befremdlich aussieht, finde ich es total interessant zu sehen, wie so eine Zeitschrift im fernen Japan aufgelegt ist 🙂

    So etwas in der Form in Deutsch mit Schwerpunkt Naturkosmetik wäre klasse!!! Ich persönlich lese sehr wenig bis keine Beauty- Zeitschriften, weil die meisten doch viel zu konventionell sind.

    Liebe Grüße
    KleinesGehopse kürzlich veröffentlicht..Weleda Sole Zahncreme [Review]My Profile

    • beautyjagd sagt:

      Die Bea’s Up ist schon eine spezielle Zeitschrift, die Vogue Japan kam mir dagegen eher sehr gewöhnlich (also wie in Deutschland) vor.

  • Sonny sagt:

    Melde mich zurück von meiner Israelreise und werde mich erst mal durchwühlen. Soweit es möglich war und ich wifi hatte, habe ich natürlich mitgelesen, ganz ohne Beautyjagd geht einfach nicht! 😉

    Das Magazin sieht super-interessant aus, sowas würde ich mir für hier auch wünschen, am liebsten mit Fokus auf NK.

    • beautyjagd sagt:

      Ah, schön, dass Du wieder da bist! Und ich freu mich, dass Du Beautyjagd sogar auf deiner Reise gelesen hast 🙂

  • Petra sagt:

    Mir gefällt übrigens ganz gut, dass NK nicht in einer Extra-Nische erscheint, sondern gleichrangig und damit auch gleichwertig mit KK. Auch dass KK und NK mal unabhängig von den INCIs aneinander gemessen werden, fällt mir positiv auf (sofern ich denn die hübschen wuselig bunten Bildchen richtig interpretiere).
    Auch bei deinen Drogeriebildern standen die NK-Produkte ja nicht in der „NK-Ecke“ und werden so nicht als Nischenprodukt (dis-)qualifiziert.

    • beautyjagd sagt:

      Genau das gefiel mir auch – und auch in Geschäften ist mir das schon aufgefallen, dass Ntaurkosmetik hier durchaus auch als gleichrangig mit konventioneller Kosmetik wahrgenommen wird. Und an den hohen Preisen sieht man das ebenfalls – Naturkosmetik wird als hochwertig empfunden.

  • Yvette sagt:

    Die Zeitschrift ist wirklich großartig. Ich schließe mich der Meinung an, dass bei uns etwas derartiges fehlt. Ich persönlich lese schon lange keine Zeitschriften mehr, da es nervt, sich durch tonnenweise Werbung zu den äußerst mageren Artikeln durchwühlen zu müssen. Frei nach Petra: „Altpapier per Postboten“ – witzig, weil wahr.
    Am liebsten mag ich die kostenlosen Heftchen über NK und Lifestyle im Biomarkt, Reformhaus oder bei dm. Unaufdringliche Werbung, informative und durchaus anspruchsvolle Berichte und viele Tipps und Kochrezepte 🙂
    Das Konzept mit dem Diagrammen finde ich super. Wieviel Geld könnte man sparen, wenn man die Komponenten wie Haltbarkeit, Deckkraft, etc. nicht erst am eigenen Gesicht ausprobieren müsste….

    • beautyjagd sagt:

      Man kann mit solchen Diagrammen die Produkte einfach sehr viel besser einschätzen, ich schätze genaue Beschreibungen ja auch sehr. Eve und Cosmia lese ich auch gern, weil dort Naturkosmetik vorkommt, die ist ja meist in den normalen Frauenzeitschriften seltener vertreten – aber das wird sich noch ändern in den nächsten Jahren, denke ich.

  • Deedee sagt:

    Das ist eine Zeitschrift für mich Nerd! 🙂
    Seit ich mich mit Inhaltsstoffen auseinander setze, lese ich kaum noch die Beautyseiten in den Zeitschriften. Lieber lese ich auf meinen Lieblingsblogs gezielt Produkte nach. Bei den Zeitschriften ist einfach zu viel Werbung und zu wenig Information.
    Die Serie von Miranda Kerr ist nix besonderes… Hatte davon in Australien Proben bekommen; selbst dort sind die Produkte sehr teuer. Aber wir wohnen ja auch im NK-Wunderland 🙂
    Schöne Grüße!

    • beautyjagd sagt:

      Ja, Deutscland ist wirklich das Naturkosmetik-Wunderland, vor allem was Preise und Auswahl angeht! Vor allem die Preise sind hier in Japan echt happig. Die Sachen von Kora habe ich mir im Laden angesehen, immerhin hat mir der krautige Duft gefallen. Aber wenn die Preise auch in Australien hoch sind, werde ich darauf wohl verzichten, mir mal was online zu bestellen.

  • Sonnenblume sagt:

    Ja so eine Zeitschrift über Naturksometik müsste es hier in Deutschland echt geben! Hole mir zwar immer im Bioladen die kosentlosen Magazin „Natürlich“, „Eve“ und „Cosima“. Aber diese Zeitschrift ist echt super aufgebaut!

    Allerdings finde ich es interessant, dass es die Erfrischende Reingigungslotion Iris von Weleda noch in Japan zu kaufen gibt.

    Die ist doch schon lange nicht mehr im Sortiment!

    • beautyjagd sagt:

      Es gibt hier von einigen Marken Produkte, die es nur auf dem japanischen Markt gibt. ZB bietet Frantsila eine Foundation, die wird extra für Japan hergestellt – das wusste ich vorher auch nicht.

  • Johanna sagt:

    Oh man, mir ist erst beim viertletzten Bild aufgefallen, dass man von rechts nach links lesen muss -> mitdenken! 😀
    Sowas brauchts hier auch, wenn es das mit Schwerpunkt NK gäbe, wäre das ein Traum.
    Die einzige Frauenzeitschrift, die ich kaufe, ist die Brigitte, allerdings wegen der Rezepte, Dossiers und Reportagen, Moder interessiert mich nicht und die Beautyseiten sind einfach langweilig.

  • Noemi B. sagt:

    Du meine Güte – das nenn ich mal detaillierte Information 🙂 sowas wünschte ich mir auch hier für die NK-Ecke…. toll!

    Noch kurz OT an Salva: damit wir hier nicht alles bzgl. Seife vollmüllen – komm doch ins langhaarnetzwerk, da hast unter Haarpflege einen Seifen-Thread und bei den Gemeinschaftsprojekten die Seifentests und die anonymen Seifensuchtis 😉 da kriegst du alle Infos, garantiert!

    Ich muss endlich unter die Dusche; das Zumba war heut äusserst schweisstreibend 🙂

  • ida* sagt:

    Oh mein Gott, das ist ja der Wahnsinn! Da bekommt man ja echt viele Informationen für sein Geld. 😀 Spannend finde ich auch den sprachlichen Mischmasch aus Englisch und Japanisch. In unseren Zeitschriften sieht man ja viel mehr Fotos von Gesichtern, oder täuscht mein Eindruck in dieser Hinsicht?

    Eine Sache OT: wie chaotisch ist denn die Lage nach dem Taifun??? Ich hoffe, dass du davon nicht allzu viel mitbekommen hast, deine Reisepläne dadurch nicht durcheinandergewirbelt worden sind und die Schäden sich insgesamt in Grenzen halten!

    Liebe Grüße,
    Ida

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe vom Taifun außer einem ordentlichen stundenlangen Regen heute Nacht und ordentlich Wind glücklicherweise nicht viel mitbekommen – bin gestern Nachmittag und Abend aber auch zu Hause geblieben.
      In unseren Zeitschriften geht es längst nicht so Produkt-orientiert zu, ein paar großformatige Gesichter gibt es in der Bea’s Up aber auch (die habe ich nur nicht gezeigt, weil die ja nicht besonders interessant sind).
      Liebe Grüße

  • Jane sagt:

    Wow, so’ne Zeitschrift fände ich richtig gut!
    Bevor ich angefangen habe, Blogs zu lesen, habe ich auch öfters mal die Beauty-Seiten von Zeitschriften durchgeblättert. Mittlerweile nicht mehr, da sie mir einfach nur wie Werbung erscheinen. Ist doch meist kaum mehr als ein Pressetextchen, total nutzlos eigentlich. Hat mich früher aber rigednwie nicht gestört, weil mir gar nicht der Gedanke kam, dass das ja auch anders geht 🙂 Mir wäre auch NK am Liebsten, aber wenn es ein KK-Magazin oder einen Mix gäbe, würden sicher auch bald mehrere Magazine nachziehen und ihre Beautyseiten ähnlich gestalten. Es wär so toll!

    • beautyjagd sagt:

      Die nutzlosen Pressetexte gehen mir auch immer auf die Nerven, klingen schön, sind aber aussagelos. Ich lese auch hauptsächlich Blogs, aber ich gucke doch noch regelmäßig, was die Beauty-Seiten in den Frauenzeitschriften so machen – aber das wird weniger, merke ich.

  • Lea sagt:

    So eine Zeitschrift fehlt definitiv auf dem deutschen Markt! Auf die Produktversprechen der Hersteller kann man sich meistens nicht verlassen (viel heiße Luft um nichts). Daher hole ich mir immer mehrere Meinungen von Blogs, YouTubern etc.

    Mal abgesehen davon, das ich auch zu den Japan-Begeisterten gehöre. ^_^

    Liebe Grüße
    Lea.

    • beautyjagd sagt:

      Bei den Produktversprechen fehlen einfach die genauen Beschreibungen, wahrscheinlich funtkionieren diese aber am besten im Vergleich, den eine einzelne Firma natürlich nicht machen möchte – aber eine Zeitschrift eben schon bieten könnte (gut, dass es Blogs und Youtube gibt).

  • […] ihr euch noch an Bea’s Up erinnern? Ich habe die Zeitschrift im Oktober in Tokyo in diesem Post vorgestellt und finde sie großartig: Diese Detailverliebtheit! Diese Exaktheit beim Vorstellen von […]