Haar, Reise

Mein Haarschnitt bei QB House in Tokyo

qb house shibuya

Vor meiner Reise habe ich es nicht mehr geschafft, in Nürnberg zum Friseur zu gehen. Ich nahm mir vor, meine Haare in Tokyo schneiden zu lassen – und heute Morgen war es soweit. Nach ein bisschen Recherche im Internet und einem Anfall von Kühnheit habe ich mich für einen 10-Minuten-Haarschnitt bei QB House entschieden.

QB House ist eine Friseur-Kette mit vielen Filialen in Japan, die meist in Bahnhöfen oder Shopping Malls liegen. Dort werden ausschließlich Haarschnitte ohne vorheriges Waschen der Haare angeboten, auch Färben oder Dauerwellen sind nicht im Programm.

Für meinen Haarschnitt habe ich die Filiale in Shibuya aufgesucht, weil ich die Hoffnung hatte, dass dort vielleicht jemand Englisch sprechen würde. Das war nicht der Fall, aber die nette Friseurin hat es auch so geschafft, sich mit mir zu verständigen.

Bei QB House löst man zuerst an einem Automaten ein Ticket für 1000 Yen (etwa 8 EUR) und setzt sich in die Warteschlange. Da ich heute früh dran war, stand die Ampel auf Grün (so wird im Salon die Wartezeit angezeigt) und ich kam sofort an die Reihe.

Tasche und Jacke verräumt man in den Schrank hinter dem Spiegel, dann bekommt man wie üblich einen Umhang um und ich erklärte der Friseurin auf Englisch und in Zeichensprache, dass ich meine Haare etwa 1 cm kürzer haben wollte. Sie legte gleich frohgemut los und dünnte mir die Haare zum Schluss noch etwas aus (ich habe sehr dichtes Haar).

Als ich zufrieden nickte, saugte sie meinen Kopf mit einer Art sanften Staubsauger ab. So werden alle abgeschnittenen Haare entfernt und die Frisur in Form gefönt. Sehr praktisch, denn so kitzelte mir den Tag über nichts im Nacken. Als Styling gab die Friseurin nur ein bisschen festigendes Haarwasser über meine Haare.

Zum Abschied bekam ich (wie jeder Kunde) den Kamm geschenkt, mit dem die Friseurin gearbeitet hatte. Ein nettes Andenken an meinen unkomplizierten Tokyo-Haarschnitt! Und so sehen meine Haare nun aus, eigentlich fast wie immer 😉 :

tokyo haarschnitt

Bitte beachtet den Kamm in meiner Hand! Und es gibt sicher bessere Fotos von mir, dieser Schnappschuss entstand im gleißenden Neonlicht meines Mini-Bads.

Edit 24.10.2013: Weil Liv danach gefragt hat, nenne ich hier noch die Produkte, mit denen ich mich geschminkt habe. Als Base habe ich die japanische BB Cream von Mama Butter verwendet. Darüber kamen die Mineralfoundation von Flow Kosmetiikka und mein neuer Transparent Face Powder von Chidoriya. Auf den Augen trage ich den cremigen Lidschatten Magnetic von RMS Beauty und die Wimperntusche von marie w.. Das war es schon, also ein ganz schneller Look!

Geht ihr auf Reisen zum Friseur? Wie wählt ihr dabei den Friseur aus? Ich wollte es unkompliziert und ohne Termin, deswegen habe ich mich mutig für diesen günstigen Haarschnitt entschieden. Und wie findet ihr das puristische Konzept von QB House?

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42 thoughts on “Mein Haarschnitt bei QB House in Tokyo
  • Petra sagt:

    Wow, na das nenne ich todesmutig! Im Leben würde ich das nicht machen, lieber 3 Wochen Mütze 😉 Ich kriege ja hier schon die Krise, allerdings habe ich eher kompliziertes Haar – dünn, fein, wenig, Locken. Meine Friseurin hat aufgehört, also lasse ich sie jetzt mal wachsen. Ich habe zwar noch einen Superfriseur in petto, aber 100 € bin ich da ohne Extras los, das ist mir zu viel.

    Aber für 8 € ist das doch super geworden, und dazu noch den Kamm!

  • Michi sagt:

    Ich finde das Konzept super und der Haarschnitt ist wirklich klasse geworden. Ich bin leider überhaupt nicht mutig was das angeht. Bin mit meinen Haaren aber auch sehr, sehr empfindlich. Habe auch Locken und lasse sie jetzt seit Jahren wachsen und da darf der Friseur auch nur max 1 cm abschneiden und selbst da krieg ich schon leicht Panik 😀 Bin aber auch seit fast 10 Jahren bei dem gleichen Friseur und da darf auch niemand anderes ran. Dieses Haarwasser klingt ja spannend. Gibt es so was auch in Deutschland?

    • beautyjagd sagt:

      Im konventionellen Bereich gibt es sowas auf jeden Fall, aber ich musste an das Meersalz Spray von John Masters oder Unique denken, die sind letztlich auch ähnlich.

  • Johanna sagt:

    Ich muss auch sagen, dass ich das recht mutig von dir finde 😀
    Ich musste lange suchen, bis ich eine Friseurin gefunden habe, die ausdrücklich gerne(!) feines Haar schneidet. Und sie kann das auch tatsächlich so, dass etwas Volumen hinzugeschummelt wird.
    Aber grundsätzlich finde ich das Konzept ganz gut, es muss ja nicht immer so aufwändig sein. Früher hatte ich manchmal das Gefühl, komisch angeguckt zu werden, wenn ich nur einen schnellen Trockenschnitt wollte und nicht das ganze Gedöns..

  • Ela sagt:

    Das ist eine schöne Idee mit dem Kamm, vor allem bei dem Preis. Das Resultat kann sich auch sehen lassen :).

    Das Konzept von QB House finde ich eher praktisch. Für mich wäre das nichts. Ich gehe nicht so gerne zu einem fremden Friseur. Meinem Friseur bin ich schon seit Jahren treu. Er kennt mich gut und weiß, was ich mag und was nicht aber vor allem kennt er mein Haar und kann gut abschätzen, welche Frisur damit funktioniert. Ich mag auch Kopfmassagen total gern und finde es auch angenehm in Zeitschriften zu blättern oder mich zu unterhalten und dabei einen (Eis)Kaffee zu trinken :). Insgesamt ist der Friseurbesuch für mich auch mit Entspannung und Erholung verbunden.

  • Fayet sagt:

    Schön ist deine Frisur geworden! Mir gefällt auch das Photo, trotz Neonlicht im Minibad. 🙂 Danke für’s zeigen!

    So ein Haarschnitt in einem fremden Land ist schon so eine Sache – vor allem wenn die Verständigung etwas schwerer ist! Ich gehe auf Reisen selten zum Friseur, allerdings auch in Deutschland nur gelegentlich – meine Frisur ist unkompliziert und pragmatisch. Nur der Pony muss manchmal gestutzt werden, aber das kann zur Not jede Schere vor dem Spiegel.. 😉

    Ich freue mich übrigens immer wie ein Schneekönig über deine Tokyo-Einträge, immer weiter so!

  • diealex sagt:

    Ach ja, Friseure. Ich habe mich auch immer schwer getan, da den richtigen zu finden. Inzwischen sind meine Haare schulterblattlang und werden nur unten abgeschnitten und das Pony gekürzt. Seitdem bin ich wesentlich entspannter was Friseure angeht, da kann man wohl nicht mehr soo viel falsch machen.
    Ich war vor 20 Jahren mal in Tallinn beim Friseur. Die Friseurin sprach ein paar Brocken deutsch, ich konnte mich halbwegs verständlich machen, es war spottbillig und ich war die Sensation im Salon. Wobei Salon sicher nicht das richtige Wort ist. War so ein alter Hinterhof-Friseurladen. Naja, war halt kurz nach der ‚Wende‘, inzwischen hat sich Tallinn ja glaube ich sehr verändert.
    Ist es in Japan echt so schwierig mit Englisch weiterzukommen? Hätte ich gar nicht gedacht, in Europa klappt das doch in in vielen Ländern inzwischen ganz gut. Das würde mich jetzt von einem Japan-Besuch doch irgendwie abschrecken.

    • beautyjagd sagt:

      Die wenigsten Menschen sprechen hier Englisch, würde ich sagen. Das dürfte im Business-Bereich anders sein, aber da bin ich ja nicht unterwegs. Trotzdem klappt irgendwie alles schon ganz gut, die Schilder sind ja auf Englisch und manche Speisekarten auch. Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Japaner sehr hilfsbereit sind.

  • Julia sagt:

    Ich liebe solche unkomplizierten Friseure. Zugegebenermaßen gehe ich auch hier in Deutschland am Liebsten in Ketten ohne Termin, da ich mich meistens einfach nicht festlegen will und spontan sein möchte 🙂

    Die Idee mit einem Mini-Staubsauger für die Haare finde ich fantastisch! 😀 Das sollten sich unsere Friseure auch mal anlegen!

    Und dein Haarschnitt sieht super aus!

    Liebe Grüße
    Julia 🙂

  • Midori sagt:

    Dieses Konzept hört sich toll an! Gäbe es das bei uns in Wien, ich würde auch dorthin gehen, weil ich nur mehr die Spitzen schneiden lasse. Ich gehe eher ungern zum Friseur, ich mag es nicht, wenn die Friseurin zu viel redet, vor allem so viel oberflächliches Zeug (wie z.B.: Haben Sie Ihren (Sommer)Urlaub schon geplant? Haben Sie heute noch etwas vor? Haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke gekauft?). Am liebsten ist es mir, wenn eine Friseurin schweigt und einfach ihre Arbeit macht. Was ich am meisten hasse: Wenn eine Friseurin die Haare nach dem Waschen mit einem Handtuch trocken rubbelt, beim Kämmen an meinen Haaren zerrt und beim Föhnen den Föhn so nah am Kopf ansetzt, dass sie mich damit fast verbrennt. Außerdem graust es mir sehr vor den Kämmen und Bürsten. Jetzt bin ich bei Klipp, ein Friseur ohne Anmeldung, man kommt dort nach der Reihe dran. Ich gehe dorthin, weil ich meine Haare nur mehr mit Essensity von Schwarzkopf färben lasse; letztens, am 28.9. wurde ich dort erstmals von einem männlichen Friseur bedient, der sehr höflich und zurückhaltend war und meine Haare (im Gegensatz zu seinen Kolleginnen) vorsichtig behandelt hat, ich war wirklich sehr zufrieden! Im Ausland gehe ich ansonsten selten zum Friseur; ich war einmal bei einem bestimmten Friseur in Teneriffa (Puerto de la Cruz), der mir einen wirklich schönen Kurzhaarschnitt verpasst hat, das ist mir in angenehmer Erinnerung geblieben. Letztes Jahr (ich habe schon einmal darüber berichtet) war ich im März bei einem anderen Friseur, ich wollte mir die Haare wie Jean Seberg schneiden lassen, hatte viele Fotos mitgenommen – trotzdem total verpfuscht, Scheitel auf der falschen Seite, Frisur ist überhaupt nicht gestanden. Ich habe mich so geschämt und so musste ich in die Arbeit gehen. Seit diesem Trauma lasse ich sie jetzt wachsen, sie sind jetzt schulterlang.
    Dir passt der Kurzhaarschnitt ausgezeichnet! Du hast ein sehr hübsches Gesicht, du kannst dir so einen Schnitt erlauben. Außerdem gefällt mir deine Haarfarbe sehr gut.
    Bei dir wird es jetzt schon 18 Uhr, ich wünsche dir noch einen schönen Abend!
    Liebe Grüße,
    Midori

  • Sonny sagt:

    Hui, bist du mutig! Wobei sich das Resultat absolut sehen lassen kann, mir gefällt dein Foto übrigens auch. 🙂
    Vor Jahren, als ich etwa 14 oder 15 war, ging ich immer im Sommerurlaub zum Friseur, bis einmal die Friseurin meinen Wunsch absolut missverstanden hat und mir eine uglaublich kurze Frisur verpasste (die sprachen da ganz wenig Deutsch und kein oder kaum Englisch). Seither traue ich mich nicht mehr im Ausland zum Friseur. Deutschland natürlich ausgenommen, werde demnächst mal mit einer deutschen Arbeitskollegin nach Konstanz zu einem Friseur fahren, der toll sein soll. Momentan lasse ich meine Haare einfach frei wachsen und lasse mir die Spitzen je nach Notwendigkeit 2-3x im Jahr ganz wenig kürzen und das Ganze ganz leicht durchstufen. Zurzeit sind gehen meine vielen feinen, je nach deren Laune welligen bis fast lockigen Haare bis knapp unter BH-Verschluss, falls es ohne grossen Aufwand zu betreiben klappt, würde ich sie gerne bis Steisslänge wachsen lassen, deshalb darf mir ein Friseur auf keinen Fall mehr abschneiden, als nötig.

    Normalerweise gehe ich zur Friseurin, die ihren Salon auf der anderen Strassenseite des Wohnorts meiner Eltern führt, da geht der weibliche Teil meiner Familie schon so lange hin, dass wir sogar Rabatt kriegen. 😉

  • Noemi B. sagt:

    Hui, du bist ja schneller als die Polizei erlaubt! Schon wieder ein Post.

    Und der Haarschnitt steht dir gut, obwohl wir kein Vorher-Bild gesehen haben 😉
    Wenn ich kurze Haare hätte, würd ich mich das wohl auch trauen und das minimalistische Konzept gefällt mir gut, inkl. Staubsaugerstyling 🙂

    Allerdings geh ich nur 3x pro Jahr zum Friseur und dann aber das Komplettprogramm mit Strähnchen, Schneiden, Kopfmassage (die liebe ich heiss). Aufs Föhnen verzichten wir oft, meist wünsch ich mir einen eingeflochtenen Zopf in die noch feuchten Haare, da kann ich 1x drüber schlafen und hab später noch eine hübsche Wellenformation.
    Meine Friseuse kenn ich schon lange, ihr darf ich Shampoo mitbringen und fühl mich eh fast wie zu Hause, da sie nur 2 Plätze hat.
    Am Samstag darf ich wieder hin, allerdings wird sie kaum schneiden dürfen, aktuell möcht ich sie wieder ein paar cm länger haben, gern bis Mitte Rücken – mal sehen.

  • Eva sagt:

    Dieses Friseur-Konzept ist auch in Frankreich ziemlich bekannt, sogar im Supermarkt kann man sich so die Haare schneiden lassen (ich meine mittendrin, sozusagen zwischen den Regalen!!). Dein Haarschnitt ist gut gelungen, und das Foto auch!!
    Und vielen Dank für Deine tollen Posts über Japan, die lese ich besonders gerne (ich verpasse aber auch keinen anderen Post auf Deinem superinteressanten Blog).

    • beautyjagd sagt:

      Ich bin so oft in Frankreich, aber das habe ich noch nicht gesehen – ich kenne nur die Friseursalons in der Shopping Galerie der Hypermarchés. Das nächste Mal halte ich die Augen offen!

  • anajana sagt:

    Ich finde dich ja echt todesmutig. Ich wechsele häufiger den Frauenarzt als meine Friseurin, die mir mittlerweile seit 31 Jahren die Haare schneidet. In der ganzen Zeit durfte nur einmal jemand anderer dran, ihr Mann, aber erst nachdem er von ihr genaue Instruktionen erhalten hat. 😉 Es war ein Notfall sozusagen. Ihr vertraue ich blind. Sie weiß genau, was mir steht und was mir gefällt. Ich habe schon alle Frisuren und Haarlängen mit ihr durch in all den Jahren. Von hüftlang bis raspelkurz. Ich komme aber immer wieder zum Kurzhaarschnitt zurück.
    Ich habe ganz glatte Haare und sehe mit langen Haaren sowas von langweilig aus. Nee, nie wieder. Sie dürften maximal noch mal bis Ohrläppchen/Kinnlänge wachsen als Bob oder so. Aber ich bleibe dann doch lieber bei den kurzen Haaren und die lasse ich alle 4 Wochen max. 5 Wochen schneiden. Deshalb sind Friseure im Ausland nix für mich. Aber das Konzept von QB finde ich gut, wenn auch nicht für mich.
    Deine Frisur ist gut gelungen und das mit dem Staubsauger find ich ja klasse, werde ich meiner Friseurin gleich morgen mal von erzählen. 😉

  • Birgit sagt:

    So ein bisschen ähnelt das Friesuerkonzept den „Alles kostet 10 Euro“ Läden, die ich kenne. Ich habe es einmal gewagt dort die Haare schneiden zu lassen, verschneiden hätte es eher getroffen.
    Früher bin ich auch gern auf Reisen zum Friseur zu gehen, fand es immer spannend, was der einzelne Friseur aus meinen Haaren macht. War halt immer ein kleines Experiment. Je älter ich werde desto konservativer und pingeliger werde ich mit meinen Haaren. Jetzt gehe ich nur noch zum meinem Stammfriseur und lasse die Spitzen schneiden. Habe so die Vorstellung mir meine Haare ehe sie grau werden noch mal wachsen zu lassen.

  • anitaswelt sagt:

    Respekt! Du bist echt mutig, das würde ich mich im Leben nie getrauen!

    Ich selbst war schon seit mind. 5 Jahren nicht mehr beim Frisör. Da ich die Haare wachsen lasse, kommt Länge logischerweise nur dazu, wenn man nicht schneidet. Wenn mich dann doch mal die Schneidegelüste überkommen, sprich die Kante nicht mehr schön ausschaut, dann kommt mein Freund zum Zug. Nur bei ihm kann ich sicher sein, dass er nicht mehr abschneidet als ausgemacht.

  • Ginni sagt:

    Sieht gut aus! Ich habe bisher noch nicht „meinen“ Friseur gefunden … irgendwas passt meistens nie so richtig, entweder der Schnitt oder der Umgang mit mir (okay, ich bin auch etwas schmerzempfindlich, aber ich mag es einfach nicht, wenn man grob mit meinem Haar ist!). Ich hätte es daher aus durchaus probiert – außerdem wachsen sie ja nach, im Moment habe ich auch sehr kurzes Haar, will es aber jetzt doch wieder ein bisschen wachsen lassen 🙂
    Wenn ich zufrieden mit meinem Friseur (und Frisur) wäre, dann wäre ich aber auf Reisen wählerischer oder würde gar nicht dort gehen!
    Ginni kürzlich veröffentlicht..The Weekly Rottweiler #4My Profile

  • Kat sagt:

    Hi Julie,

    Deine Haaren sehen gut aus! Ich habe mich mal in Italien einen neuen Schnitt und Farbe machen lassen, allerdings würde mir den Friseur von einer Freundin empfohlen und die Haaren sahen dannach auch wirklich toll aus. Da hatte ich mit mancher Friseur hier weniger Glück. Meine Erfahrung nach würde ich eher für einen teuren fremden Friseur Geld ausgeben, da mir bei billigketten schon 2 Mal den Schnitt versaut würde.

    LG

  • beautyjagd sagt:

    @all: Interessanterweise war ich heute Morgen vor dem Gang zum Friseur weniger aufgeregt als ich dachte. Wahrscheinlich liegt das daran, dass ich hier in Japan ständig nichts verstehe und ich mich schon daran gewöhnt habe, ein bisschen Ungewissheit auszuhalten. Abgesehen davon kann man bei meinen kurzen Haaren wenig falsch machen 😉 Wenn ich die Haare hätte Färben wollen oder aufwändigere Prozeduren vor gehabt hätte, wäre das schon was anderes gewesen.

    Danke für eure Schilderungen zum Thema Friseur, ist immer spannend zu lesen, wie andere Frauen da ran gehen. Früher war ich meist auf einen Friseursalon festgelegt, das hat sich vor ein paar Jahren etwas gelockert – deswegen habe ich mir das heute auch getraut (und würde es galtt wiederholen)!

  • Julchen sagt:

    Hat der Haarschnitt insgesamt dann nur die 8 Euro gekostet? Ganz schön wenig.

    Ich würde auf Reisen wahrscheinlich nie zum Frisur gehen, dafür fehlt mir der Mut, vor allem da ich bei meinen Haaren sehr eigen bin. Der Schnitt sieht übrigens sehr gut aus.
    Julchen kürzlich veröffentlicht..Großer Haul: Maienfelser Naturkosmetik, RMS beauty, Mahlenbrey & GeschenkeMy Profile

  • beautyjungle sagt:

    Selbst im Neonlicht siehst du echt gut aus 🙂

    Ich weiss nicht, ob ich mich im Ausland so richtig trauen würde zum Friseur, erst recht wenn dort schlecht oder kein englisch gesprochen wird. Auf der anderen Seite habe ich mit einem Pixi auch nicht viel zu verlieren, hehe.
    beautyjungle kürzlich veröffentlicht..Neues aus der NK-Drogerie-Ecke: Kneipp Regeneration Linie [Review]My Profile

  • JuliFrostig sagt:

    also für mich wäre das nichts.Ich habe lange gebraucht um wieder Vertrauen in eine Frisörin zu fassen.Zuviel Stümperei.Und das Puristische ist mir zu unpersönlich.Wenn ich bei meiner Dame einkehre, bin ich die einzige Kundin,denn es gibt nur sie, ein Stuhl, ein Waschbecken und mich 🙂 Wir hören zusammen Musik, und ich sitze eine Stunde beim Plausch und hinterher mit tollen…..übrigens mit Naturkosmetik/ naturnaher K., gepflegten Haaren und einem schönen Schnitt.Ist wie ein Kurzurlaub.und das für 35Euro.
    Da fällt mir ein, ich muss wieder hin.

    aus Hamburg grüßt Dich Juli

    • JuliFrostig sagt:

      doch mir fiel eben ein, ich war in Andalusien in Sanlucar beim Friseur, das war einfach nur traumhaft.tolle Frauen, tolle Stimmung, und guter Schnitt. da würd ich sofort wieder hin.seufz!!!!

  • Romy sagt:

    Hach ja, die Asiaten und die Kämme.. was ich für Kammmengen aus China mitgebracht habe.. ach ich vermisse China..

    Bei uns waren nur die Jungs beim Friseur, wir Mädels haben uns nicht getraut nachdem die Jungs it den typisch asiatischen Föhnfrisuren wiederkamen 😀 Aber drauf haben die Friseure ja was.. da können sich einige hier ne Scheibe abschneiden.

    Sind in Japan auch alle Frisuere Männer wie in China (oder großteils)?

    • beautyjagd sagt:

      Ah, das wusste ich nicht, dass Asiaten auf Kämme abfahren? Und ja, sind überwiegend Männer, die ich in den Salons sehe, ich wurde aber von einer jungen Frau geschnitten.

  • Ranunkel sagt:

    Hallo nach Japan!
    Toller Haarschnitt, schönes Foto – trotz Neonlichtbad.
    Ich finde dich auch sehr mutig aber ich muss sagen, seitdem ich unter die Kurzhaarigen gegangen bin, bin ich auch eher bereit für Experimente – irgendwie kann man nicht viel falsch machen, wenn die Haare eh schon kurz sind und im Zweifelsfall sind sie nach 1-2 Monaten ja wieder genauso lang wie vorher.
    Ich habe auch erst das Gefühl, wirklich einen Haarschnitt, bzws. eine Frisur zu haben seitdem ich kurzhaarig bin. Vorher war es immer eher ein Zustand…
    Besonders toll finde ich den Haarsauger, gute Idee. Die Japaner sind da ja sehr findig, man denke nur an die abgefahrenen WC’s, die finde ich zum Piepen!
    Ich habe das Gefühl, du bist schon eine halbe Ewigkeit in Japan, du wirst doch wohl nicht dort bleiben??

    • beautyjagd sagt:

      Nein nein, ich bleibe nicht hier – auch wenn hier einiges sehr komfortabel ist 🙂 ! Meine Zeit geht hier auch langsam zu Ende, eine Woche habe ich noch!

    • Biene sagt:

      🙂 ich habe auch erst das Gefühl eine frisur zu haben, seit ich kurze Haare habe. Und ich fühler mich irgendwie freier damit, und ich fühle mich jünger und es ist pflegeleichter, die haare sind gesünder und und und…

  • Silk sagt:

    Alle Achtung… ich sehe im Neonlicht anders aus…. ist gut geworden!

  • Liv sagt:

    Die Frisur und Du, ihr zwei schaut toll aus!
    Ich gehe auch gerne im Ausland zum Frisur… das liegt wohl daran, dass ich den NL friseuren nicht so treue. Die sind weltmeister im Durchstufen, aber so was von. Das letze Mal war ich im April auf Mallorca beim Frisör. In einem kleinen Dorf, dort konnte auch niemand Englisch. Im Endeffekt wurde etwas zu viel geschnitten aber gut sah’s aus. Und Sonntag habe ich mich dann mal wieder an’s Selberschneiden gewagt. Bei so einem Pixie würde ich mir letzteres aber auch nicht trauen ; )
    Meinen tollsten Schnitt habe ich in Barcelona bekommen. Leider weiss ich nicht mehr bei wem … aber vielleicht ist das auch gut so denn sonst würde ich 2x im Jahr dort hin fliegen müssen 😉

    Übrigens gefällt mir dein make-up Look total gut. Ist vielleicht nichts typisches für deinen Blog aber so ein Face Of The Day fände ich toll! Oder du erzählst uns einfach was so auf dem Foto so alles tolles trägst 🙂 LIefs, liv
    Liv kürzlich veröffentlicht..REVIEW 100% Pure cream cosmetics: Pot Rouge & Satin Eye ShadowMy Profile

  • Brigitte Frenzel sagt:

    der Look ist super cool und steht Dir ausgesprochen gut; ich habe auch schon öfters mal auf Reisen einen Friseurbesuch eingelegt, meistens dann, wenn ich eine kurze Zeit überbrücken muss; Mailand war cool bei der Friseurkette DAVID; träume ich heute noch davon, war zwar nicht so günstig wie bei Dir in Toyko, aber richtig toll

  • Biene sagt:

    Welches Rouge trägst Du auf dem Foto? Sieht schön natürlich aus…

  • ida* sagt:

    Ein schönes Ergebnis, ich finde deine kurzen Haare einfach nur toll. Ich finde ja das Thema Friseursuche immer recht schwierig. Als ich in der Schweiz gewohnt habe, hatte ich voll Horror, das erste Mal zum Friseur gehen zu müssen. Damals wollte ich mir die Haare auch wieder kurz schneiden und hatte echt Angst, weil ich da eigentlich nur meine Stammfriseuse ran lassen wollte (die natürlich hunderte Kilometer entfernt in Deutschland war). Da hab ich dann ein paar Franken mehr hingeblättert, hatte dafür aber auch ein top Ergebnis. (Und dazu einen Massagesessel beim Haarewaschen, das war der Hammer!)

    Eine Nummer beim Friseur ziehen? Verrückt! Ich bin ja ehrlich gesagt nicht so der Fan von den Low-Budget-Friseuren à la Cut & Go und so. Bei meinem Stammfriseur in der Heimat gibt’s das volle Luxusprogramm im Sinne von aufmerksamen Kleinigkeiten: eine Riesen Zeitungsauswahl jenseits von Yellow Press, eine exquisite Teeauswahl, große Sitzsäcke, auf denen man beim Haarewaschen die Füße bequem hochlegen kann usw. Da hatte ich als Kundin nie das Gefühl, nur irgendeine Kundin zu sein, der Umgang mit den Kunden war immer sehr persönlich. In meiner neuen Heimat habe ich leider keinen Friseur gefunden, der servicetechnisch mithalten kann. Aber dafür passt das Resultat aufm Kopf, das ist ja auch nicht unwichtig. 😀

    Gut finde ich die Sache mit dem „Kopf-Staubsauger“ und die Tatsache, dass man die Tasche hinterm Spiegel verstauen kann. Sehr kundenfreundlich. Daran könnten sich die Friseure bei uns mal ein Beispiel nehmen! Wie oft hat man seine Handtasche aufm Boden stehen und muss aufpassen, dass sie nicht hinterher voller Haare ist.

    Liebe Grüße,
    Ida

    • beautyjagd sagt:

      Das mit dem Ticket an einem Automaten lösen ist hier durchaus üblich, zB auch in kleinen Restaurants. Eigentlich recht prkatisch, so muss sich die Bedienung nie um das Bezahlen kümmern.

  • sabi sagt:

    Solche 10 Euro Läden sind in Berlin inzwischen glaube ich die Mehrzahl aller Friseure, nur sind die in Tokyo natürlich viel stylisher als hier. Und der Haarschnitt ist ziemlich perfekt geworden! (Ich habe eine Freundin, die das Foto glatt als Vorbild zum Friseur nehmen würde.)

    Ich schneide seit Jahren meine eigenen Haare, aber ich habe die Sorte dunkler Haare die Schneidefehler sehr gut verschleiert und man sowieso ziemlich viel machen muß, damit man überhaupt einen Unterschied sieht. Der Nachteil ist, dass ich obsessiv einige Tage an meinem Pony rumschneide bis er so absolut gerade ist wie ich es gerne hätte. Aber dafür sehe ich auch professionelle Ponies, die weniger akkurat sind als meiner!

    (Im übrigen ist dein WOT Level inzwischen auf gelb runtergegangen, deine Fans haben dich sicherlich bald wieder im grünen Bereich!)

    • beautyjagd sagt:

      Oh, danke für das Kompliment deiner Freundin, die mein Foto als Vorlage beim Friseur mitnehmen würde *rot werd* ! Und ich freue mich auch, dass WOT auf Gelb ist, eine Antwort auf meine Email an den Betreiber habe ich nicht bekommen, hoffentlich gibt es da genügend Fans von mir 🙂