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Reinigungsöle und Cleansing Balms: Anwendung und Produkte

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Reinigungsöle und Cleansing Balms liegen seit einiger Zeit im Trend – und das nicht nur in Asien, bei abseitigen Nischenmarken oder auf spezialisierten Beautyblogs. Marken wie Garnier oder L’Oréal bieten in amerikanischen und englischen Drogeriemärkten bereits Cleansing Oils an, es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie auch in Deutschland in den Regalen stehen.

Seit etwa einem Jahr beschäftigen auch mich Reinigungsöle und Cleansing Balms zur Gesichtsreinigung. Im Post zur minimalistischen Beauty habe ich das Thema bereits angerissen: Es ist praktisch, ein Öl sowohl zur Reinigung als auch zur Pflege zu verwenden.

Grundsätzlich ist die Gesichtsreinigung für mich der wichtigste Schritt innerhalb der Gesichtspflege. Die Haut soll bei der Reinigung z.B. von Talg, Schweiß, Makeup oder Sonnenschutz befreit, dabei aber nicht ausgetrocknet oder zu stark entfettet werden. Da Wasser als Reinigungsmittel alleine nur die wasserlöslichen Stoffe beseitigt, braucht man ein zusätzliches Produkt, das die fettlöslichen Stoffe entfernt. Das kann je nach Hauttyp und persönlicher Präferenz z.B. eine Reinigungsmilch, eine Mizellenlösung oder eine Seife sein. Ich verwende meistens eine tensidfreie Reinigungsmilch, die meine Haut auch pflegt.

In den letzten Monaten wurde ich meiner bevorzugten Reinigungsmilch von Martina Gebhardt/Sensisana etwas untreu und habe mich mit unterschiedlichen Reinigungsölen und Cleansing Balms auseinandergesetzt. Dabei habe ich nicht nur neun interessante Produkte getestet, sondern auch verschiedene Anwendungstechniken ausprobiert.

Bei der klassischen Oil Cleansing Method (OCM) wird das Öl oder der Balm ungefähr ein bis zwei Minuten leicht in die trockene Haut einmassiert. Danach legt man sich einen warmen Waschlappen (oder ein anderes Baumwolltuch) als Kompresse auf das Gesicht und nimmt nach etwa einer Minute das Öl sanft ab (nicht rubbeln!). Diesen Vorgang wiederholt man nach Bedarf, bis sich die Haut nicht mehr fettig anfühlt. Das Reinigungsöl besteht bei dieser Art Anwendung aus einer Mischung pflanzlicher Öle, die Empfehlungen sind dabei unterschiedlich. Es muss nicht immer das omnipräsente Rizinusöl dabei sein.

In Japan sehr beliebt ist das Double Cleansing, welches ich in meinem Post zum Thema Layering bereits beschrieben habe. Hierzu wird mit einem Öl zuerst das Makeup abgenommen, in einem zweiten Schritt wird dann mit einer Seife (oder einer Reinigungsmilch, -gel) zusammen mit Wasser das Gesicht nochmals gereinigt. Eine Variation davon ist die Öl-Seifen-Reinigung, dazu trägt man Öl auf die Haut auf und wäscht das Gesicht gleich mit Seife ab.

Ein anderes Prinzip verfolgen die Reinigungsöle/Cleansing Balms mit einem Emulgator. Nachdem man das Öl auf dem Gesicht verteilt hat, feuchtet man die Hände mit Wasser an. Das Reinigungsöl bildet sich so eine Emulsion, mit der man in einem Schritt sowohl wasserlöslichen als auch fettlöslichen Schmutz entfernen kann. Ein Waschlappen bzw. ein Tuch sind bei dieser Art der Reinigungs nicht nötig. Die Haut fühlt sich danach nicht fettig an, sondern sehr sauber. Bei mir spannte sie sogar manchmal, eine fettfreie Nachtpflege empfand ich oft als schwierig. Entscheidend ist hier das Mischungsverhältnis: Wenn viel Emulgator im Öl enthalten ist, kann die Haut entsprechend stärker entfettet werden. Also unbedingt genau hingucken, ob man ein Reinigungsöl/einen Cleansing Balm mit oder ohne Emulgator verwendet.

Welche Methode ich bevorzuge? Kommt drauf an! Die klassische Oil Cleansing Method mit einem Öl ohne Emulgator ist für mich das schönste Beauty-Ritual. Überraschenderweise fühlt sich die Haut danach nicht fettig an! Wenn es aber schnell gehen soll, ist ein Öl mit einem Emulgator praktisch, in Kontakt mit Wasser bildet sich eine Art Reinigungsmilch. Das Double Cleansing mit Seife habe ich nur angewendet, wenn ich das Gefühl hatte, tagsüber sehr viel Produkte im Gesicht verwendet zu haben (oder es sehr warm war).

Erstes Fazit: Die eine richtige, für alle passende Methode gibt es meiner Meinung nach nicht. Sie hängt sowohl vom Hauttyp als auch davon ab, wieviel Makeup oder Sonnenschutz man trägt, welche Reinigungsgewohnheiten oder wieviel Zeit man hat. Aber man sollte darauf achten, das zur jeweiligen Methode passende Öl (mit oder ohne Emulgator) auszuwählen.

Und nun stelle ich euch meine Produkte vor, die teils selbst gekauft habe und teils zur Verfügung gestellt bekam. Wie gewohnt habe ich die INCI-Deklaration zu jedem Produkt gelistet. Meine drei persönlichen Lieblingsprodukte habe ich durch ein Extra-Bild etwas hervorgehoben.

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In der ersten Etappe habe ich vier Reinigungsöle zusammengestellt. Gleich vorweg: Von den vier Reinigungsölen kommt nur das Alana von Amanprana ohne Emulgator aus. Die Öle von Acorelle, Melvita und Japan Organic verbinden sich in Kontakt mit Wasser zu einer Milch.

Bei allen vier Reinigungsölen fand ich reinigende Wirkung sehr gut, mein Makeup wurde sauber entfernt. Am Auge muss man allerdings etwas aufpassen und vorsichtig vorgehen, damit man keinen öligen Film auf den Augen bekommt.

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Der Makeup-Reiniger Alana von Amanprana ist wie auch das Shangri-La Orac-Serum in einer schönen Faltschachtel verpackt. Das Reinigungsöl in der dunklen Glasflasche ist gelblich gefärbt und duftet herrlich blütig nach Kamille. Ich liebe den Duft!

Amanprana empfiehlt, einen Wattepad nass zu machen und dann ein wenig Alana darauf zu geben. Das Makeup löst sich so spielend. Ich habe das Öl jedoch nicht nur für die Augen, sondern für das gesamte Gesicht verwendet. Da das Öl ohne Emulgator auskommt, habe ich es zuerst auf dem Gesicht verteilt, sanft über ein bis zwei Minuten einmassiert und dann für etwa eine Minute ein feuchtes warmes (nicht zu heißes) Tuch/Waschlappen auf mein Gesicht gehalten. Meist habe ich den Vorgang ein zweites Mal wiederholt, bis ich das Gefühl hatte, dass meine Haut nicht mehr fettig war. Die klassische Oil Cleansing Method also!

Das von Natrue zertifzierte Alana basiert auf Aprikosenkernöl, Mandelöl und Kokosnussöl. Palmöl und Weizenkernöl sorgen für einen hohen Anteil an natürlichem Vitamin E, als ätherisches Öle wurde Kamille hinzugefügt. Die Zutaten stammen aus 100% biologischen Anbau.

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Der Makeup-Reiniger Alana enthält 100 ml und kostet 29,90 EUR. Erhältlich ist er z.B. bei der Naturdrogerie, die mir das Reinigungsöl auch zur Verfügung gestellt hat.

Eines meiner ersten Reinigungsöle habe ich bereits im März 2013 gekauft und in den damaligen Beauty-Notizen davon berichtet: Es das von Ecocert zertifizierte Huile lactée démaquillante von Melvita. Es duftet zart und zurückhaltend nach Rose, lässt sich gut verteilen und verbindet sich im Kontakt mit Wasser sofort zu einer Emulsion. Auch ohne Waschlappen lässt sich das Öl einfach abspülen, was an dem höheren Anteil der beiden enthaltenen Emulgatoren (Polyglyceryl-4 Oleate und Oleic/Linoleic/Linolenic Polyglycerides) liegen dürfte. Meine tendenziell eher trockene Mischhaut fühlte sich danach zwar schön sauber und weich an, war mir aber für die fettfreie Nachtpflege etwas zu trocken. Also wahrscheinlich eher für fettige Haut bzw. an heißen Tagen geeignet.

Carthamus Tinctorius (Safflower) Seedoil*, Polyglyceryl-4 Oleate, Caprylic/Capric Triglyceride***, Oleic/Linoleic/Linolenic Polyglycerides, Corylus Avellana (Hazel) Seed Oil*, Prunus Armeniaca (Apricot) Kernel Oil*, Rosa Rubiginosa Seed Oil*, Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil*, Rosa Damascena Extract*, Helianthus Annuus (Sunflower) Seed Oil, Ricinus Communis (Castor) Seed Oil*, Rosa Damascena Flower Oil, Tocopherol, Parfum/Fragrance, Geraniol**, Citronellol**, Linalool**, Citral**.
*Ingredients from Organic Farming, **Natural Components Of Fragrance, *** Made Using Organic Ingredients

Ein Flakon des Reinigungsöls von Melvita enthält 145 ml und kostet 20,90 EUR. Erhältlich ist er z.B. online bei Melvita.

Neu auf der Vivaness habe ich das Cleansing Oil von Acorelle entdeckt (daher stammt mein Exemplar). Auch dieses gelbe Reinigungsöl enthält einen Emulgator (Sunflower Seed Oil Polyglyceryl-10 Esters), der jedoch deutlich schwächer als der des Reinigungsöls von Melvita emulgiert. Nach dem Verteilen des blumig duftenden Öles braucht man eine Menge Wasser, bis man das Öl abgewaschen hat. Man könnte es sogar für die klassische Oil Cleansing Method verwenden. Meine Haut fühlte sich danach nicht fettig an, brauchte aber abends trotzdem noch ein bis zwei Tropfen Öl als Pflege.

Helianthus Annuus (Sunflower) Hybrid Oil*, Sunflower Seed Oil Polyglyceryl-10 Esters, Glycine Soja (Soybean) Oil*,  Coco-Caprylate, Parfum (Fragrance), Prunus Domestica (Plum) Seed Oil*, Propolis Extract*, Pollen Extract*, Olea Europaea (olive) Fruit Oil*, Tocopherol Mixed, Citronellol, Geraniol.
*ingrédient issu de l’agriculture biologique.

Das Cleansing Oil von Acorelle enthält 125 ml, den Preis weiß ich leider nicht – ich konnte das Öl noch nirgends finden, es kommt wahrscheinlich erst in den Verkauf.

Eher der Vollständigkeit halber möchte ich noch das Aloe Cleansing Oil von Japan Organic vorstellen, das ich in Tokyo bei Natural House gekauft habe (ich habe es in den Beauty-Notizen im Oktober gezeigt). Die INCI-Deklaration finde ich leider nicht mehr, das Öl ist jedoch von Ecocert zertifziert. Meine Nase kann keine Duftstoffe feststellen, das Öl lässt sich nach dem Verteilen im Gesicht dank des enthaltenen Emulgators einfach mit Wasser abspülen. Meine Haut mag das Öl, sie fühlt sich danach nicht allzu trocken an. Scheint also für meine Haut ein ausgewogenes Verhältnis von Öl und Emulgator zu sein!

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Im nächsten Abschnitt stelle ich fünf Cleansing Balms vor. Im Grund verhalten sie sich wie die Reinigungsöle, sie haben nur eben eine etwas festere Textur. Die Balms schmelzen in Kontakt mit der Haut zu einem Öl. Mein Makeup ließ sich mit allen Produkten problemlos entfernen, wie bei den Reinigungsölen kann sich jedoch auf den Augen ein leichter öliger Film bilden, wenn man unvorsichtig vorgeht.

Auch bei den Cleansing Balms gibt es Produkte mit und ohne Emulgatoren: Ohne kommt nur der Organic Face Cleanser von Inlight Organic aus.

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Die französische Firma Ekia bietet eine große Auswahl an unterschiedlichen Reinigungsprodukten, was ich toll finde. Selbstverständlich befindet sich darunter auch ein Reinigungsöl, das Huile Fondante. Es wird als seidig-mildes Abschminköl beschrieben – ich habe es aufgrund der festeren Textur trotzdem zu den Balms geordnet. Es lässt sich gut aus dem Pumpspender entnehmen und verschmilzt auf der trockenen Gesichtshaut zu einem etwas zäheren Öl. In Verbindung mit Wasser lässt es sich dank des enthaltenen Emulgators ohne Waschlappen abspülen. Meine Haut fühlte sich damit weder fettig an, sie spannte auch fast nicht – also hat das Huile Fondante ein zu meiner Haut passendes Mischungsverhältnis von Öl und Emulgator. Den Duft würde ich als dezent blumig-fruchtig beschreiben.

Das von Ecocert zertifzierte Huile Fondante basiert auf Sesamöl und Glycerin:

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Das Huile Fondante von Ekia enthält 100 ml und kostet 24 EUR. Erhältlich ist es bei Pure Schönheit. Das Produkt wurde mir von Ekia zur Verfügung gestellt.

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Von der englischen Firma Inlight Organic habe ich schon im Post über meine Entdeckungen von der Vivaness berichtet. Besonders interessiert hat mich deren Face Cleanser, der in einem blauen Glastiegel verpackt ist. Der Balm selbst ist gelblich, hat eine wunderbar luxuriöse ölig-zarte Textur, die auf der Haut sofort zu einem Öl verschmilzt. Da der Face Cleanser ohne Emulgator auskommt, ist er ideal für die klassische Oil Cleansing Method (mit einem Waschlappen) oder auch zum Double Cleansing geeignet. Die Haut fühlt sich nach der Abnahme mit einem Waschlappen weich und schön gepflegt an. Den Duft würde ich als dezent krautig-lavendelig beschreiben. Inlight empfiehlt übrigens, den Cleanser aufzutragen, einzumassieren und mit einem in Blütenwasser getränkten Wattepad abzunehmen – ohne Wasser. Auch das habe ich einmal ausprobiert, allerdings habe ich doch etwas mehr Hydrolat dabei verbraucht 😉 .

Der von der Soil Association zertifizierte Face Cleanser besteht aus 100% biologisch angebauten Inhaltsstoffen. Er basiert auf Kokosnussöl, Sesamöl, Jojobaöl, Olivenöl, Sheabutter und Bienenwachs, weiter sind ätherische Öle und pflanzliche Extrakte enthalten.

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Der blaue Tiegel aus Glas mit dem Face Cleanser enthält 60 ml und kostet 36 Pfund. Erhältlich ist er z.B. bei Inlight Organics, die mir das Produkt auf der Vivaness zur Verfügung gestellt haben.

Der Cleanse and Smooth Face Balm von balance Me duftet zitrisch-blumig, die Textur ist cremig-ölig. Der hellbeige Reinigungsbalsam enthält gemahlenen Hafer als Peelingpartikel, die jedoch glücklicherweise fein und weich sind. Für mich wären sie trotzdem nicht nötig. Obwohl der Balm gleich mehrere Emulgatoren enthält (die jedoch weiter hinten in der INCI-Deklaration erscheinen), lässt er sich mit Wasser kaum zu einer Milch verwandeln. In der Packung liegt ein Baumwolltuch bei, was schon darauf hinweist, dass man den Balm besser nach der klassischen Oil Cleansing Method mit einem Waschlappen abnimmt. Auch Double Cleansing ist möglich, um den fettigen Balm zu beseitigen. Meine Haut fühlt sich danach durchaus gepflegt an, sie war sogar mit einem leichten Film belegt.

Prunus amygdalus dulcis (sweet almond) oil, Colloidal oatmeal, Cera alba (unrefined beeswax), Mangifera indica (mango) seed butter, Butyrospermum parkii (shea) butter***, Theobroma cacao (cocoa) butter, Polyglyceryl-4 caprate, Oleic/Linoleic/Linolenic polyglycerides, Hydroxystearic/Linolenic/Oleic polyglycerides, Rubus chamaemorus (cloudberry) seed extract, Cocos nucifera (virgin coconut) oil***, Aleurites moluccana (kukui) oil, Rosa canina (rosehip) fruit oil, Camellia oleifera (camellia) oil, Citrus reticulata (mandarin red)*, Litsea cubeba (litsea may chang)*, Citrus aurantium amara (petitgrain)*, Anthemis nobilis (Roman chamomile)*, Cananga odorata (ylang ylang)*, Coriandrum sativum (coriander)*, Tocopherol (vitamin E), Rosmarinus officinalis (rosemary) extract, Limonene**, Linalool**, Citral.
*natural pure essential oil **naturally occurring in essential oils ***certified organic ingredient

Eine Tube des Cleanse and Smooth Face Balm von balance Me enthält 125 ml (sowie ein Baumwolltuch) und kostet 27,75 EUR. Erhältlich ist der Cleansing Balm z.B. bei Najoba, ich habe mein Exemplar im Naturshop des Drogeriemarkts Müller gekauft.

Auf den Cleansing Melt der englischen Marke Evolve hatte mich Magi schon vor 1,5 Jahren aufmerksam gemacht. Damals befand er sich noch in einer Dose, nun wird er in einer Tube angeboten. Der von Ecocert zertifzierte Balm hat eine gelige Textur und duftet karamellig-süß. In Verbindung mit Wasser emulgiert er dank der beiden enthaltenen Emulgatoren (Sucrose laurate und Sucrose palmitate) sofort und lässt sich leicht abspülen. Es ist kein Waschlappen nötig, die Haut ist sauber und nicht fettig. Die Reinigung geht schnell, meine Haut braucht danach aber eine Pflege.

Caprylic/capric triglyceride, glycerin, helianthus annuus (sunflower) seed oil*, aqua (water), sucrose laurate, sucrose palmitate, parfum (natural fragrance), tocopherol.
*ingredients from organic farming.

Eine Tube mit 100 ml kosten 17,99 EUR, erhältlich ist der Cleansing Melt z.B. bei Ecco-verde.

Im Oktober habe ich in den Beauty-Notizen bereits das Cleansing Gel von Biomaris Med erwähnt. Bei diesem zunächst eher zäherem Gel handelt es sich um einen Cleansing Balm mit einem Emulgator (Polyglyceryl-5 Oleate). In Kontakt mit Wasser verwandelt sich der gelige Balm sofort zu einer Milch und kann leicht abgespült werden. Einen Duft konnte ich nicht feststellen. Für meine Haut war das Cleansing Gel abends für die fettfreie Nachtpflege etwas zu wenig pflegend, weswegen ich eine zusätzliche Pflege brauchte.

Caprylic/Capric Triglyceride, Glycerin, Carthamus Tinctorius (Safflower) Seed Oil, Polyglyceryl-5 Oleate, Persea Gratissima (Avocado) Oil, Olea Europaea (Olive) Fruit Oil, Maris Aqua (Sea Water), Aqua (Water), Oenothera Biennis (Evening Primrose) Oil, Amaranthus Caudatus Seed Extract, Ribes Nigrum (Black Currant) Seed Oil, Glyceryl Cyprylate, Capparis Spinosa Fruit Extract, Octyldodecyl Myristate, Tripleurospermum Maritimum Extract.

Der Flakon enthält 100 ml und kostet 17,90 EUR.

Mein persönliches Fazit: In den letzten Monaten habe ich viele Reinigungsprodukte ausprobiert und über die Konzepte von Reinigungsölen nachgedacht. An meinen drei Lieblingen kann man sehen, dass ich Reinigungsöle/Cleansing Balms bevorzuge, die keinen Emulgator oder für meine Haut ausgewogene Anteile an Emulgatoren enthalten: Alana von Amanprana, das Huile Fondante von Ekia und der Face Cleanser von Inlight Organics. Ebenfalls sehr gut gemacht hat sich in meiner Testreihe eine Mischung oder ein einzelnes pflanzliches Öl zur Reinigung nach der klassischen Oil Cleansig Method.

Allgemein gültige Ratschläge kann ich nicht geben: Für manchen ist das Reinigen mit purem Öl vielleicht zu viel Fett, für andere wiederum zu austrocknend. Dabei spielt auch die Ölmischung eine Rolle. Und auch welches Verhältnis von Emulgator und Öl man bevorzugt, findet man letztlich nur durch Testen und Probieren heraus.

Übrigens greife ich trotzdem weiter gern zu meiner Reinigungsmilch von Martina Gebhardt/Sensisana, die meine Haut schonend und unkompliziert reinigt. Die Ölreinigung mache ich nur etwa zwei bis drei Mal die Woche.

Weitere Linkstipps zum Thema:

  • Crunchy Betty schreibt (auf Englisch) über die Oil Cleansing Method. Unter dem verlinkten Post befinden sich viele lesenswerte Kommentare mit Erfahrungen von Leserinnen.
  • Über das Double Cleansing nach japanischer Art schreibt RatzillaCosme.
  • Auch Agata von Magimania hat sich mit Cleansing Oils und Balms auseinandergesetzt (im Fokus stehen konventionelle Produkte).

Habt ihr es geschafft, bis hierher zu kommen? Falls ja, juhu 😉 . Ich hatte zuerst überlegt, den Text in mehrere Posts zu unterteilen – aber dann beschlossen, dass dies einer meiner „lexikalischen“ Artikel wird, die man sich abspeichert, um öfter darin nachzulesen.

Verwendet ihr Reinigungsöle oder Cleansing Balms? Mögt ihr lieber die mit oder ohne Emulgatoren? Wie geht ihr bei der Reinigung vor? Kennt ihr eines meiner Produkte? Oder könnt mir andere empfehlen?

Auch interessant:

Ganache for Lips: Desserts für die Lippen
Naturkosmetik-Reisesets (und an welchem Ort ich gerade bin)
News and reviews from the world of organic beauty: 4

204 thoughts on “Reinigungsöle und Cleansing Balms: Anwendung und Produkte
  • Testgitte70 sagt:

    Hui, geballte Ladung an Infos 😀 Danke für den sicherlich äußerst zeitintensiven Vergleich!
    Ich teste gerade von Oceanwell eine Cleansing Cream kann aber noch nichts dazu sagen.
    Von Acorelle das Cleansing Oil finde ich am interessantesten, das werde ich mir sicherlich
    mal zulegen. Hier sind ja lauter Profis unterwegs, daher traue ich mich das kaum zu fragen, aber kann mir jemand mit einem Satz erklären, was an einem Emulgator bzw. Tensid „schlecht“ ist ??? DANKE 😀

    LG Brigitte

    • beautyjagd sagt:

      An einem Tensid oder Emulgator ist grundsätzlich erst mal nichts schlecht 🙂 ! Sie verbinden Öl und Wasser, ohne gäbe es weder Cremes noch Duschgels. Der Teufel liegt wie immer im Detail: Manche Emulgatoren in Cremes neigen dazu, auf der Haut zu liegen. Oder aber in Reinigungsmitteln die Haut zu stark zu entfetten, wie zB auch aggressivere Tenside in Duschgels.

  • Wow, ein klasse Post, Respekt! 🙂

    Ich werde mir die Beschreibungen der einzelnen Produkte alle nochmal genauer durchlesen müssen. Trotzdem möchte ich schon mal sagen, dass ich das Thema an sich total spannend finde. Vor meinem Umstieg auf Naturkosmetik habe ich eine Zeit lang die Oil Cleansing Method und später die Öl- Seifenreinigung angewendet.

    Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, wieso ich damit aufgehört habe. Gut, die OCM ist mir für jeden Tag etwas zu aufwendig, aber als kleines Entspannungsritual an ein, zwei Abenden die Woche eigentlich total toll. Ich fand das herrlich entspanned unter dem heißen Tuch. Das werde ich Dank Dir garantiert wieder aufleben lassen! 🙂

    Liebe Grüße,
    Kleines Gehopse

    • beautyjagd sagt:

      Für jeden Tag ist mir die klassische OCM auch zu aufwendig, da greife ich eben gern zu meiner normalen Reinigungsmilch zurück. Aber wenn ich etwas mehr Zeit habe, ist das ein wunderbares Ritual 🙂

      • salva sagt:

        liebe julie,
        ein dickes dankeschön für deine ausführliche tolle recherche.

        freut mich sehr, das du das reinigungsöl von amanprana auch magst. ich geniesse diese schonende reinigung immer noch sehr.

        ein reinigungsbalsam würde mich auch noch interessieren, aber erst einmal freue ich mich nun auf den kauf des alana öls, es sieht außerdem auch noch sehr schön aus in der hübschen abgedunkelten flasche,
        bisher hatte ich ja nur eine kleine abfüllung in gebrauch.

  • Azrael sagt:

    Vielen Dank für diesen Artikel, den werde ich definitiv öfter nachschlagen! Normalerweise nehme ich den Sheacleanser von MG, nur musste ich erst wieder feststellen, dass er mit meiner MF nicht so gut klar kommt. Seife im Gesicht geht leider nicht, reines Kokosöl auch nicht, aber dank Deiner Übersicht kann ich mich jetzt noch mal intensiver mit oil bzw. Double cleansing beschäftigen!

    • beautyjagd sagt:

      Ich weiß ja von einigen, bei denen der Cleanser von Martina Gebhardt bei Mineral Foundation streikt. Glücklicherweise klappts bei mir – vielleicht ist Öl für dich besser geeignet! Viel Spaß beim Ausprobieren 🙂

      • My sagt:

        Welche Mineral Foundations benutzt Ihr denn? Vielleicht liegt es an deren Zusammensetzung? Oder meint Ihr, es liegt an der Kombination aus MF und Haut, die manchmal zu „unlösbaren“ Effekten für den MG-Sheacleanser führt?
        Würde mich interessieren, denn ich bin auf der Suche nach einer MF, liebe aber den Sheacleanser… 😉

      • beautyjagd sagt:

        Vielleicht liegt es eher an der Haut? Und daran, wie heftig man die Mineralfoundation in die Haut einarbeitet? Denn ich verwende ja einige verschiedene und habe das Problem nicht. Sind aber nur meine Mutmaßungen!

      • Azrael sagt:

        Bei mir ist es die Meow Purrfect Puss in Korat (mehr Deckkraft brauch ich glücklicherweise nicht) auf Maienfelser Gesichtsöl Youngster super. Probleme mit Unreinheiten habe ich nicht, auch wenn nicht alles runter geht, deswegen bleibe ich den MG Cleansern auch treu und teste die OCM jetzt eher ergänzend 1-2 Mal die Woche.

      • My sagt:

        Danke Euch beiden! Eure Hinweise sind wertvoll und ich werde sie bei der Suche beachten, denn ich möchte so gerne bei dem Sheacleanser bleiben 😉 Zu Reinigungsölen konnte ich mich irgendwie noch nicht durchringen, muss ja aber auch nicht 😉
        Seid lieb gegrüßt!

      • salva sagt:

        bei mir reinigt der mg cleanser wenn ich das mousse make up von lavera sensitiv verwendet habe nicht ausreichend ab.

        mit dem amanprana gesichtsöl klappt die reinigung bei mir eindeutig gründlicher.

  • ally sagt:

    endlich kommen in deutschland einige von der vorstellung ab, dass alles auf der haut irgendwie entfernt werden müsste (make-up und schmutz natürlich schon, aber hauteigene substanzen eben nicht). die haut ist ein lebendes organ und keine kloschüssel, die man bis quietschend sauber schrubbt!
    besonders die für unreine haut „empfohlenen“ reinigungsmittelchen haben meiner haut mehr geschadet als genützt. danke für die tolle übersicht!
    übrigens würde ich die cleanser von MG mit in diese reihe stellen, denn sie bestehen aus einer mischung von wässrigen lösungen (pflanzenauszüge), ölen und lecithin als emulgator. lecithin ist dabei kein emulgator/tensid wie wir es in duschgelen kennen, sondern eine phospholipidverbindung wie sie auch in unserer zellmembran vorkommt.
    das hydrophile phosphathaltige ende ist dabei wesentlich „kleiner“ als das hydrophobe lipidende, weswegen lecithin zwar fett und wasser verbinden kann, aber eine höhere „anziehung“ an die ölige phase hat. aus diesem grund ist lecithin rückfettend und auch rückstände davon auf der haut sind eher pflegend als schädlich, denn der großteil der masse an lecithin besteht eben aus fettsäuren.
    da unsere zellmembran aus einer doppelschicht aus solchen phospholipiden besteht, lässt sich auch erklären, warum öle/fette besser in zellen eindringen als wässrige lösungen: die hydrophobe schicht unserer zellmembran ist viel dicker als die hydrophile, und deswegen können hydrophobe stoffe die membran viel leichter durchdringen.
    das ist insofern sinnvoll, da hochwertige öle und deren inhaltsstoffe besser pflegen können.
    die kehrseite ist, dass hydrophobe stoffe, die gesundheitsschädlich sind (z.b. benzin) besonders gut durch die haut in den körper gelangen können.

    • beautyjagd sagt:

      Ich bin auch keine Freundin von aggressiver bzw. zu gründlicher Reinigung. Deswegen nenne ich die Reinigungsmilchen von Martina Gebhardt/Sensisana auch ständig als meine Lieblingsprodukte, wenn man mich fragt. Ein bisschen Fettalkohole sind ja schon mit drin neben dem Lecithin, aber nur minimal! Danke für deine tollen Erklärungen 🙂

  • Petra sagt:

    Boahhh, ich bin erstmal erschlagen. In den letzten Monaten hast du ja einige Male angedeutet, einen ausführlichen Post zum Thema zu machen, aber so ausführlich und fundiert – Respekt!
    Bis vor drei vier Jahren mochte ich nicht einmal Reinigungsmilch, wirklich sauber habe ich mich nur mit schäumender Reinigung gefühlt. Vertragen habe ich aber da nur die schäumende Reinigungscreme für empfindliche Haut von Clarins. Geändert hat sich das erst mit der Reinigungsmilch von Dr. Hauschka. Selbst für die Augen habe ich Öl erst in den letzten Jahren ausprobiert.
    Vor Ölreinigung habe ich immer etwas Angst, ich fürchte zu blühen wie bei Gesichtsöl. Auch das heiße Tuch dürfte für meine leichte Couperose nicht so toll sein. Mit meiner sehr cremigen Milch von Frantsila bin ich ziemlich glücklich, aber die emulgierenden Reiniger von Evolve und Ekia werde ich sicherlich mal ausprobieren und wenn das gut klappt, vielleicht sogar den von Inlight Organics.
    Danke für die Mühe, du musst ja monatelang Notizen gemacht haben!

    • beautyjagd sagt:

      Ja, ich mache mir seit fast einem Jahr Notizen – deswegen habe ich auch so lange gebraucht für diesen Post, bis ich das alles geordnet und zusammengefasst hatte 🙂 Mit einem zu heißen Tuch wäre ich bei der OCM übrigens auch vorsichtig, ich tränke mein Tuch nur mit lauwarmen bis warmen Wasser.

      • salva sagt:

        ein heissse tuch zum ölabnehmen traue ich mich auch nicht zu benutzen, bei mir reicht aber ein warmes tuch auch eindeutig aus.

  • Ich hab die Oil Cleansing Method auch bei Crunchy Betty gefunden und nach ihrer Anleitung selber eine Ölmischung hergestellt und ausprobiert und war zwar begeistert, jedoch dauerte es mir einfach zu lange für jeden Tag. Ich werde wohl eins dieser Reinigungsöle versuchen müssen. Zur Zeit benutze ich die Reinigungsmilch von Primavera und bin eigentlich ganz zufrieden, jedoch braucht meine Haut öfters mal eine Grundreinigung.

    Danke für den ausführlichen Bericht, dein Blog ist ein wahres Nachschlagewerk für NK-Liebhaber!

    • beautyjagd sagt:

      Ich hatte das Gefühl, mal wieder einen meiner Nachschlageposts schreiben zu wollen 🙂 ! Da stehen ja noch einige Themen aus, zB das Thema Haarseifen und dann noch die Wascherden.
      Und ich finde es gut, abzuwechseln – mal die Standard-Reinigungsmilch (von Primavera kenne ich die aus der Kamille-Borretsch-Reihe, die mag ich auch), dann wieder die Ölreinigung. Ich werde das weiter so handhaben, denn mir machen die Öle zur Reinigung schon Spaß!

      • Oh ja, das mit den Haarseifen würde mich auch ungemein interessieren! Wo wir schon dabei sind – die Dr. Bronner-Seife sohl ja so ein allround Talent sein. Ich hab sie schon seid einigen Monaten und hab sie auch schon anstelle meiner Reinigungsmilch von Primavera benutzt (ist übrigens die Neroli Cassis) und war mit der Reinigung auch ganz schön zufrieden.

        Ich weiß, dass du sie schon mal zum Haarewaschen benutzt hast – nur wie war sie den so?

      • beautyjagd sagt:

        Die Dr. Bronner-Seife ist eben eine Seife mit alkalischem pH-Wert – mir ist das im Gesicht auf Dauer zu austrockend (ohne fette Nachtpflege), vor allem, weil sie auch kaum rückfettend ist. Da ich kurze Haare habe, komme ich mit Dr. Bronners-Seife beim Haarewaschen ganz gut zurecht, allerdings ist mir auch da etwas mehr Rückfettung lieber (wegen meiner trockenen Kopfhaut).

  • Noemi B. sagt:

    Puh, das war echt ein Roman 🙂 aber sehr interesant!! Irgendwann werde ich auch mal eine
    Oelreinigung versuchen, das Inlight spricht mich fast am meinsten an, aber auch ekia gefällt mir gut.

    Aktuell greife ich immer noch zur Seife (irgendeine ausgesonderte Haarseife ist immer zur Hand) und gehen entweder mit Sensisana noch hinterher, oder akutell mit meiner DIY Clean Dirt-Mischung, die mir offensichtlich gut tut. Mein Pickelschub ist verschwunden, aber keine Ahnung wieso… an Blue Cocoon lags doch nicht, entweder hat die Hauschka Hautkur gehofen, oder meine MSM Kur (Schwefelkapseln) hat sich endlich eingependelt, das hätte auch Auslöser sein können.

    Seife mag ich eigentlich immer noch am liebsten, das nimmt auch das AMU und geht ruckzuck. Nur hinterlässt sie gelegentlich ein Spannungsgefühl, darum gibts da auch einen zweiten Durchgang.

    Danke fürs Vorstellen!

    • beautyjagd sagt:

      Nur mit Seife im Gesicht komme ich ja auf Dauer leider nicht klar, da wäre für mich wahrscheinlich deine Lösung auch am besten, danach noch mit der rückfettenden Reinigungsmilch drüber zugehen. Gut, dass sich Deine Haut wieder einhgekriegt hat!

  • Julchen sagt:

    Vielen Dank für die spannende Übersicht, von den gezeigten Produkten kenne ich selbst keins.
    Ich hatte mich vor ein paar Monaten mal an der OCM versucht, bin dann aber wieder davon abgekommen, gerade versuche ich mich ein zweites Mal daran, diesmal aber mit einem anderen Öl. Ich bin jetzt etwa wieder seit einer Woche dabei und bisher davon mehr angetan als beim ersten Mal, wahrscheinlich weil ich ein paar Sachen verändert habe und mich nicht mehr an alle Empfehlungen zum Abnehmen des Öls halte.

    Von BalmBalm gibt es auch einen Reinigungsbalm, den ich sehr interessant finde, jetzt bleibe ich aber erst einmal bei meinem Öl und hoffe, dass es auf Dauer etwas für mich ist.

    • beautyjagd sagt:

      Vom Reinigungsbalm von Balm Balm habe ich auch eine Kleingröße da, die werde ich mal gesondert vorstellen (ist auch Emulgator-frei)! Ich musste mich irgendwann einfach stoppen, sonst wäre ich wahrscheinlich nie mit dem Post fertig geworden 😉 . Und ich würde mich auch nicht zu sklavisch an Empfehlungen halten, selbst ausprobieren halte ich für die beste Strategie plus viel dazu lesen.

      • salva sagt:

        liebe julie,
        könntest du evtl. einen kurzen eindruck vom reinigungsbalm von balm balm geben ?
        ich würde ihn gerne die tage an eine bekannte verschenken die für ihre trockene haut eine neue reinigung sucht und die mit den mg cleansern nicht zurecht kam.

        mich selbst würde der bal auch langfristig mal interessieren.

      • beautyjagd sagt:

        Man sollte Weihrauch mögen! Systematisch verglichen habe ich ihn noch nicht, aber dank des Bienenwachs fand ich ihn schon auch gut rückfettend (und für die klassische Oil Cleansing Method geeignet, weil ohne Emulgator).
        Ich werde noch ausfühlich über die Weihrauch-Serie von Balm Balm schreiben, ich habe mir ein tolles Probeset gekauft mit Hydrolat und Gesichtsöl- muss es aber wie gesagt noch systematischer testen, bevor ich mehr sagen kann.

  • Ranunkel sagt:

    Auf den Artikel habe ich sehnlichst gewartet und für mich kann es gar nicht lang genug sein, was du schreibst.
    Ich hätte mir dieselben Produkte als Lieblinge erwählt wie du und eine Probe des Inlight Cleansers habe ich gerade beendet und war sehr angetan. Das Alana Öl werde ich vielleicht als nächstes testen. Ich mag vermutlich die Emulgatorfreien Produkte lieber. Zumindest zur Zeit, da meine Haut nach dem Winter sehr trocken ist. Ich reinige nach der ersten Oil- Cleansing Methode mit einem heißen Mikrofasertuch nach der Ölmassage. Ich hatte bei dem Inlight Cleanser zunächst Sorge um meine Augen aber die haben nicht gereizt reagiert. Ich habe grundsätzlich nach der Ölreinigung ein saubereres Hautgefühl als nach anderen Reinigungsmethoden und mein Augenmakeup geht so am besten runter. Ich hatte zum Beispiel auch schon die Reinigungsbalm von Antipodes und eine großzügige Probe von dem herrlichen Stark Balm, das auch einen leichten Peelingeffekt durch Sheakörnchen hat aber leider sind beide nicht zur Augenmakeup Reinigung empfohlen. Auf eine Doppelaktion für Augen und Gesicht habe ich aber keine Zeit und Lust und den Verbrauch von Wattepads lehne ich grundsätzlich ab. Ich nehme nur meine Tücher und wasche die nach Gebrauch.
    Mal sehen, ob ich Inlight nochmal bestelle. Ich finde den Line Filler nämlich auch klasse, den es dieses Jahr in intensivierter Form neu geben soll. Offensichtlich gibt es von Dr. Spiezia von Inlight ja noch die günstigere Linie Spiezia, davon ist auch ein Reinigungsbalm erhältlich.

    • beautyjagd sagt:

      Mit Mikrofasertüchern habe ich es ja nicht so, ich hatte mal eines und das Gefühl, dass sie meine Haut arg entfettet haben. Was immst Du für eines? Und ja, der Balm von Stark würde mich auch noch sehr interessieren, wie auch der von Antipodes.
      Danke für den Hinweis auf die günstigere Linie von Dr Spiezia, die kannte ich ja noch gar nicht (und sieht auch gut aus).

      • Ranunkel sagt:

        Ich benutze die sehr weichen Microfasertücher von Tschibo. Mit allen anderen komme ich auch nicht gut zurecht.
        Auf Spiezia bin ich gestoßen, als ich nach deinem Vivaness Bericht Inlight Skincare und Biokosmetik aus Cornwall gegoogelt habe.
        Da sich die farbigen Gläser für die Produkte so ähneln wurde ich neugierig und habe mir Spiezia näher angeschaut und der Name weist ja schon klar auf denselben Menschen hinge der Linie hin. Ist mir aber auch erst da aufgegangen. Ich finde, die Produkte ähneln sich sehr aber Inlight hat noch edlere Inhaltsstoffe. Allerdings findet man komischerweise bei der Homepage von Spiezia keine Hinweise auf Dr. Spiezia. Komisch.
        Ich fände lediglich einen weniger lavendellastigem Duft bei dem Cleansing Balm angenehmer, Lavendel erinnert mich irgendwie immer an alte Omis.

      • Ranunkel sagt:

        Hmm, jetzt bin ich verunsichert und habe heute mal ein Biobaumwolle Läppchen benutzt und heute morgen Wattepads.
        Ganz ehrlich, das hat deutlich mehr meine Haut gereizt, weil die viel rauher waren.
        Aber ich frage mich nun doch, ob ich von der Mikrofaser weg soll. Der Konjak Sponge ist zwar sanft aber ich bekomme damit definitiv mein Makeup nicht komplett entfernt und außerdem finde ich es unhygienisch, wenn ich ihn nicht jedesmal auskoche. Es bleiben doch immer Makeup Reste und Hautschüppchen darin hängen oder?
        Mit welchem Dingens also das Öl bei der Ölreinigung abnehmen?

    • Ich empfehle ja dringend keine Mikrofasertücher zu verwenden. Diese sind stark entfettend (Julie – Dein Gefühl trügt nicht) und verursachen in der Regel feinste Kratzer auf der gesamten Haut. Beides provoziert eine Verhornung die dann meist wieder mit zu starken Peelings angegangen wird. Ein ganz übler Teufelskreis.

      Auch wenn man eine ganze Zeit mit Mikrofasertüchern zurecht kommt, hat es sich gezeigt, dass es früher oder später zu den genannten Problemen kommt.

      Liebe Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • Waldfee sagt:

        Liebe Naturdrogerie, das wollte ich auch gerade schreiben. Ich habe die Tchibo-Mikrofasertücher auch geliebt und viel benutzt. Irgendwann fiel mir auf, das die trockenen Tücher an meinen Handinnenflächen hängen blieben, wenn ich sie drehte. Also hat der exzessive Gebrauch in Bad und Küche die Haut sehr ausgetrocknet. Seitdem gibt es für den Abwasch nur die Baumwoll-Lappen und fürs Gesicht den Konjac-Sponge.
        Gar nicht so einfach, im Handel Baumwolllappen für den Küchengebrauch zu finden, dafür Mikrofasertücher in allen Farben.

      • Petra sagt:

        Für’s Gesicht habe ich einen richtig dicken und saugfähigen Microfaserlappen, den ich vor vielen Jahren von einer Kosmetikerin bekommen habe. Der ist prima zum Masken abnehmen und zum Trockentupfen des Gesichts. Zum Waschen benutze ich allerdings ausschließlich den Konjac-Sponge, alles andere reizt mein Gesicht nur. Mit Microfaserhandtüchern oder gar -bettwäsche konnte ich mich noch nie anfreunden. Mit Microfaser wird bei mir nur geputzt.

        Statt Wattepads zerlege ich ehrlich gesagt alte Klamotten, am liebsten Baumwolle oder Seide, gelegentlich auch Leinen, wenn das Material schon ganz weich gewaschen ist. Solhe Lappen würde ich auch für eine Ölreinigung verwenden. Man könnte die natürlich auch „hübsch nähen“, aber dafür bin ich ehrlich gesagt zu faul; bei mir muss die Zick-Zack-Schere reichen. Und wenn ich sie nicht mehr waschen mag, kann ich sie ohne schlechtes Gewissen wegwerfen.

    • Ellalei sagt:

      Liebe Ranunkel,

      nun vollends angestachelt von dieser Thematik google ich so rum und entdecke die Antipodes Reinigungs Butter (Grapeseed Butter Cleanser) bei Ecco Verde. Ist es das, was du kennst? Denn dort steht erst einmal nichts vom Auslassen der Augen. Bei mir muss auch ein Produkt alles schaffen, na gut, fast alles.
      Hattest du es an den Augen dennoch versucht?Wenn es nun brennt oder juckt wäre das natürlich blöd… doch die Erfahrungen dort, die Inhaltsstoffe und die Konsistenz machen mich so neugierig.

      Danke und Grüße!

      • Ranunkel sagt:

        Liebe Ellalei,

        Ja den habe ich. Ehrlich gesagt weiß ich gerade auch nicht, warum ich denke, dass der nichts für die Augen MU Reinigung ist. Entweder es steht auf der Verpackung oder es hat gebrannt. Ich werde heute Abend nochmal einen Test machen und berichten. Ich habe in der Zwischenzeit den Akamuti Cleanser bekommen aber noch nicht probiert und ja der ist echt flüssig und er riecht herrlich. Ich werde erstmal die RAW Gaia Proben aufbrauchen ( MSM Testset) um den Effekt auf meine Haut länger zu beobachten. Bis jetzt bin ich recht beeindruckt.

      • Andrea sagt:

        Hallo!
        Ich habe diesen Reiniger eine Zeit lang verwendet, kam aber nicht gut damit klar. Er ist *sehr* reichhaltig und ohne Tuch schwer abzubekommen. Ich stelle mir vor, dass das Gerubbel an den Augen schon fast ein wenig zu viel ist.
        Viele Grüße!

  • Annamo sagt:

    Meine Güte, was ein Mega-Post! Und mega-toll!! Ich muss das Ganze auch noch ein paar Mal lesen 🙂 Die Gesichtsreinigung ist für mich auch der wichtigste Schritt, was die Gesichtspflege angeht, und oooh, man kann so viel falsch machen! Zur Zeit reinige ich abends erst mit Neobio Reinigungsmilch und direkt danach mit einer einer schäumenden Waschcreme von Braukmann (ichweißichweiß, keine NK *öhöm*)- diese Variante des Couble Cleansing gefällt meiner Haut ziemlich gut, ich will das demnächst aber mal mit Kokosöl und einer Seife probieren.
    Was die von dir vorgestellten Produkte angeht, besitze ich den Balm von balance Me und ich war wirklich erleichtert, bestätigt zu bekommen, dass sich der Balm kaum aufemulgieren und eher schwer wieder entfernen lässt. Ich brauche etliche Vorgänge mit dem heissen Waschlappen, und das bekommt meiner empfindlichen Haut leider gar nicht- hallo Himbeerbäckchen! :-/ Der Cleansing Melt von Evolve scheint mir deiner Beschreibung nach eher geeignet.
    Vielen, vielen Dank für diese prächtige Vorstellung!

    • beautyjagd sagt:

      Ich war auch ziemlich verblüfft über den Balm von balance me, ich hatte nicht erwartet, dass er so reichhaltig ist. Vielleicht liegt es auch am Bienenwachs, dass er so gut auf der Haut hält. Der Cleansing Melt von Evolve ist ganz anders, lässt sich superleicht abspülen, aber meine Haut spannt danach etwas.

      • Ava sagt:

        Hmmm, ich hab mir den Cleanser von Balance me auch geholt und komme damit definitiv besser zurecht als mit dem von Akamuti. Ich finde, er geht mit einem warmen Tuch (sogar mit dem beiliegenden, das mich irgendwie an die Taschentücher von meinem Vater erinnert) sehr gut ab. Und das Tuch ist sogar weicher, weil ohne Struktur, als die Musselintücher von z.B. Organic Pharmacy. Ich hab mir danach nur die Wangen ganz leicht eingecremt, das restliche Gesicht nicht. Ich finde, die Haut bleibt angenehm gepflegt, aber ohne Fettfilm.

      • beautyjagd sagt:

        Danke für Deine Eindrücke, für mich ist das ja immer sehr wertvoll zu erfahren, wie andere mit den Produkten, die ich vorstelle, zurechtkommen! Vielleicht teste ich den Balm von Balance me nochmals mit dem beiliegenden Tuch, das habe nicht verwendet, sondern meine anderen Tücher.

  • Jessie sagt:

    Was für ein toller und interessanter Bericht, Julie! Vielen Dank dafür!

    Ich habe mich besonders über die Vorstellung von dem Amanprana Öl gefreut, denn das möchte ich auch gerne ausprobieren.
    Ich habe eine Zeit lang mal den „Carrot Butter“ Cleansing Balm von The Organic Pharmacy benutzt, das hat auch ziemlich lange bebraucht bis ich den ganzen Tiegel leer hatte. Der war eigentlich sehr schön, allerdings hatte ich nach einiger Zeit auch das Gefühl, dass dieser meine etwas trockene Mischhaut auch zu sehr ausgetrocknet hat.

    Wenn ich viel Make-Up drauf habe wasche ich dieses erst mit einem Reinigungsgel von Kivvi ab, danach reibe ich mein Gesicht mit dem Honey Mud von May Lindstrom ein und lasse das Ganze dann bis zu 20 Minuten einwirken und nehme den Honey Mud dann mit warmen Wasser wieder ab. Seitdem bin ich endlich total auf fettfreie Nachtpflege umgestiegen, da die Haut so super versorgt und geschmeidig ist.

    Zwischendrin greife ich immer mal wieder zu meinen geliebten Martina Gebhardt Reinigungsmilchs. Da wasche ich dann auch erst mein Gesicht mit einem Waschgel (nur wenn ich viel Make-Up drauf habe, ansonsten spare ich mir den) und dann klopfe ich die Reinigungsmilch von MG in die Haut ein und lasse diese 5 Minuten einziehen und wasche sie dann mit warmen Wasser ab.
    Für mich ist Reinigung eigentlich der wichtigste Schritt in der Gesichtspflege, denn ich benutze alle Balms und Milchen (was ist eigentlich die Mehrzahl von Milch??) sozusagen als Maske.

    Interessieren würde mich auch noch der Cleansing Balm von DeMamiel, da ich von den anderen Produkten dieser Firma sehr viel halte.

    Letztes Jahr hatte ich mal das Double Cleansing mit den Ölen von Khadi ausprobiert, aber das ging voll in die Hose, ich habe echt Pickel davon bekommen.

    Ich wünsche Euch allen noch einen supertollen Tag! 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Oh ja, DeMamiel hatte ich auch schon im Auge 🙂 ! Das Konzept finde ich ebenfalls sehr interessant.
      Und das Thema Honig in Kosmetik beschäftigt mich auch, ich mag den Honey Mud von May Lindstrom sehr, und neu habe ich von der Vivaness ja die Honigmaske von Ballot-Flurin.

    • Bei Khadi kann das am enthaltenen Reisöl gelegen haben. Es ist wirklich sehr okklusiv (zumindest nach meinem Empfinden) und zieht null ein. Als Massageöl ist es toll … für die Gesichtspflege hat es mich nicht so überzeugt.

      A propos Honig in der Kosmetik. Hier passt wunderbar Living Nature Reinigungsmilch in die Reihe. Nimmt gut Make-up und Schmutz ab, ist rückfettend, aber nicht klebrig und enthält Manukahonig. Ist für mich eine gute Alternative zu Sensisana.

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • Jessie sagt:

        Ich habe alle Khadi Öle auch lediglich zu Massageölen umgewandelt, im Gesicht gehen diese bei mir gar nicht. Wahrscheinlich liegt es an dem Reisöl, wie Du sagst.
        Und vom Geruch her sind viele der Öle mir auch bei einer Massage eher zuwider. Das Einzige Öl was ich vom Geruch her schön finde ist das Viola. Auch sehr stark vom Geruch her, aber mit Mandelöl verdünnt sehr angenehm.

        Jetzt hast Du mich auf die LN Reinigungsmilch neugierig gemacht. Ich glaube, die muß auch mal bald bei mir einziehen 🙂

      • Sonny sagt:

        Oh, jetzt bin ich aber neugierig: Was hat deiner Meinung nach die bessere Rückfettung, der Pai Cleanser oder die LN Reinigungsmilch?
        Bin mir schonmal am Überlegen, was ich mir kaufe, wenn meine jetzigen Produkte mal leer sind. 😉

      • @Sonny: Ich habe noch mal beide ausprobiert. Ehrlich gesagt nehmen sie sich in Bezug auf die Rückfettung nichts. Zumindest habe ich keinen Unterschied feststellen können. So etwas wird aber auch von jedem ein wenig anders empfunden.

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • Sonny sagt:

        Danke für deine Mühe!! 🙂

    • Jennifer sagt:

      Huhu 🙂
      Da du dich ja sehr gut auszukennen scheinst bezüglich der ganzen Reingungsölen und es im Netz noch nicht so viel über die Double Cleansing Methode gibt (zumindest war ich immer verwirrt nach dem lesen), hoffe ich, dass du mir vielleicht weiterhelfen kannst.

      Ich würde gern mal die Methode ausprobieren und hatte vor, im ersten Schritt eine Mischung aus natürlichen Ölen aufzutragen. Im zweiten Schritt würde ich dann gern das Reinigungsgel von Annemarie Börlind aus der Purifying serie nutzen. Geht das, oder ist der eigentliche Sinn dann verloren und eine Seife wäre die bessere Wahl?
      Bin noch totaler Neuling auf dem Gebiet und will keinen Blödsinn machen, denn unsere Haut ist ja eins der wertvollsten Organe überhaupt…

      Vielen dank schon mal im voraus!
      Liebe Grüße,
      Jennifer

      • beautyjagd sagt:

        @ Jennifer: Bin mir jetzt nict sicher, ob Du mich meinst – aber ich antworte einfach mal 🙂 .
        Vom Double Cleansing gibt es ja eine Menge Varianten, das ist definitiv verwirrend. Viele verwenden nach dem Öl eine Seife, aber das muss nicht zwingend sein. Auch eine Reinigungsmilch/gel/mousse kann passen, das hängt auch oft von der eigenen Haut ab. Eine Seife setzt verseifte Öle als Tenside ein, in dem Purifiying Gel von Börlind kommen verschiedene (naturkosmetisch erlaubte) Tenside (zB Zuckertenside) zum Einsatz. Wenn Du mit dem Produkt gut zurecht kommst, kannst Du das Double Cleansing damit machen 🙂

      • Jennifer sagt:

        vielen Dank für die schnelle Antwort!! 🙂
        war nicht beabsichtigt in eine bereits bestehende Diskussion mit rein zu „pfuschen“, denn eigentlich wollte ich ein eigenständiges Kommentar posten; tut mir leid für die Verwirrung.
        Jetzt bin ich schonmal einen Schritt weiter, dank dir dafür. 🙂 Das Börlind hab ich mir naiverweise vor zwei Wochen gekauft, da ich auf das zuvorige oft benutzte Reinigungsprodukt (effaclar von roche-posay) plötzlich reagierte. Daher wäre es jetzt ärgerlich, das neue gleich wieder in die Tonne zu kloppen, zumal es eine super Verbesserung brachte. Zum Kaufzeitpunkt war mir OCM oder Double Cleansing noch kein Begriff. Wenn ichs leer hab, werde ich mal eine Seife von Khadi probieren, die sollen ja auch ganz gut sein. 🙂

        Aber noch eine Frage zu dem Double Cleansing: Ich hab mich für eine Mischung aus Rizinus- und Mandelöl entschieden. Brauch ich jetzt noch einen Emulgator, oder reicht es, wenn ich die Mischung einmassiere und danach dann das Reinigungsgel mit einer Gesichtsbürste auftrage?
        Ich wollte es vermeiden, noch extra einen Oilcleanser für die Prozedur zu kaufen, da man bei selbstgemischten mehr auf die Bedürfnisse der eigenen Haut eingehen kann.

        Übrigens waren dieser Artikel und der über die minimalistische Beauty super informativ, auch für mich als Einsteiger!

      • beautyjagd sagt:

        Das mit dem Emulgator kommt drauf an – den braucht man eigentlich nur, wenn man nicht Double Clansing macht, sondern die Reinigung in einem Schritt abhandelt. Da Du ja mit dem Reinigungsgel nach reinigst, brauchst du keinen Emulgator beim Öl. Ich würde es an Deiner Stelle einfach mal ausprobieren, wie von dir beschrieben, und gucken, wie es deiner Haut gefällt. Hast Du vor, das Öl mit einem warmen Tuch abzunehmen, bevor du das Gel aufträgts? Das wäre auch eine Möglichkeit.
        Und sollte dir das Öl pur trotz des Reinigungsgels zu viel sein, dann könntest Du immer noch mit einem Emulgator nachjustieren – aber ich glaube das nicht. Und nicht zu viel rubbeln mit der Gesichtsbürste, nur ganz sanft verwenden!

      • Jennifer sagt:

        Die letzten Tage hab ich mal meine Haut mit dem Mandelöl angetestet, ob sie da rebelliert, aber sie war wohl ganz zufrieden mit der Pflege, daher hab ich heute morgen mal den ersten Testlauf gemacht mit dem Double Cleansing. Allerdings hatte ich da noch kein Rizinusöl da, und nutzte nur das Mandelöl. Hab nach dem Auftrag das mit einem warmen Mikrofasertuch abgenommen, so wie du es beschrieben hattest. Nachdem ich dann auch mit dem Reinigungsgel fertig war war meine Haut sauber, aber ich hatte kein ausgetrocknetes Gefühl. Ich nehm mal an, dass es daher erstmal ohne Emulgator gehen wird 🙂
        Vielen Dank für deine Hilfe!! =))

  • Silk sagt:

    Ich hatte mal ein Reinigungsöl von Dr. Eckstein- als ich noch dachte es wäre wirklich Naturkosmetik- da es ja drauf stand 🙂 Schlecht fand ich es nicht. Ich finde die Preise relativ heftig. Findest Du das sie den Preis wert sind? Hin und wieder mache ich mal Öl-Seifen Reingung. Allerdings nicht oft…. dauert mir zu lange. Ich nehme allerdings ein Öl welches ich halt gerade da habe. Außerdem finde ich eine Öl Reinigung recht austrocknend, auch ohne Seife. Wenn man allerdings viel Sonnenschutz im Gesicht hat + Make Up ist es wirklich sehr gründlich. Auf jeden Fall für viele einen Versuch wert!!

    • beautyjagd sagt:

      Günstiger ist es auf jeden Fall, sich ein Öl selbst zu mischen oder aber ein einzelnes pflanzliches Öl zu nehmen. Eventuell (falls man will) noch einen Emulgator wie Fluidlecithin dazu mischen.

  • anitaswelt sagt:

    Was für ein epischer Post, aber ich bin froh, dass er in einem Teil verfasst wurde, denn so kann ich ihn – genau wie von Dir beabsichtigt – abspeichern und immer wieder aufrufen, wenn ich etwas nachlesen möchte.
    Das Thema ist superinteressant und ich würde mich gerne weiter damit beschäftigen. So ein Reinigungsöl wäre genial, nur ist mir noch nicht ganz klar, wie sich das mit der fettfreien Nachtpflege vereinbaren lässt. „Gilt“ es quasi noch als fettfreie Nachtpflege, wenn ich das Öl anschliessend z.B. mit einer Seife (ich habe da an Salzseife gedacht, wäre das ok?) wieder entferne?
    Ich würde mir von dieser Methode eine etwas höhere rückfettende Wirkung versprechen als von der Dr. Hauschka Gesichtswaschcreme kombiniert mit einem Gesichtswasser. Gehe ich richtig in dieser Annahme?

    • beautyjagd sagt:

      Kommt wahrscheinlich drauf an, welches Öl Du verwendest und wie Deine Haut so ist! Mir wäre die Gesichtswaschcreme von Hauschka zu wenig rückfettend – wenn ich nach der klassischen OCM reinige, reicht mir meist hingegen die rückfettende Wirkung aus. Und ja, ich sehe das als fettfreie Nachtpflege, weil man das Öl ja wieder abnimmt.

      • anitaswelt sagt:

        Vielen Dank für Deine Antwort! Meine Haut ist mittlerweile nicht mehr fettig, ab und an ein paar Unreinheiten und ein paar Trockenheitsschüppchen. Somit wäre etwas stärker rückfettendes sicher angebracht. Das würde ich gerne so zwei bis drei Mal die Woche machen, denn zu viel rückfettend verträgt meine Haut auch wieder nicht und reagiert dann mit Pickeln. Hättest Du mir da eine Öl Empfehlung? Das Rosehip Oil von Pai Skincare vertrage ich z.B. sehr gut.

      • beautyjagd sagt:

        Ein Samenöl wäre mir für die Ölreinigung zu wertvoll, ich würde wahrscheinlich eher zu einer Mischung greifen, vielleicht Mandelöl und Sonnenblumenöl. Ich finde die die Hinweise von Crunchy Betty interessant, sie gibt hier http://www.crunchybetty.com/trying-and-troubleshooting-the-oil-cleansing-method-tips-for-flawless-oil-cleansed-skin auch Empfehlungen.

      • anitaswelt sagt:

        Vielen herzlichen Dank für den tollen Link!
        Ich lese mich da gerade durch und habe schon ein paar Ideen wie ich mir ein Reinigungsöl zusammenstellen könnte. Ich werde berichten 🙂

  • Ich benutze abends hauptsächlich meine RM von MG, doch davor verwende ich eine Salzseife, wenn ich MF getragen habe.
    An manchen Tagen mache ich dann auch OCM oder Double Cleansing. Am liebsten sind mir dabei natürliche Öle und Salzseifen. Mache das aber an maximal 3 Tagen die Woche, wie du auch =)

    Oil Cleansing Produkte mit Emulgatoren habe ich bislang noch nie verwendet, habe daher sehr aufmerksam deine Produktbeschreibungen gelesen. Vielen Dank dafür! =) Interessiert bin ich daran schon, aber habe keinen Bedarf, momentan etwas anderes zu testen. Vielleicht irgendwann mal!

    LG

    • Julia sagt:

      Hey! 🙂

      Wirklich ein sehr interessanter Post. Beim Thema Reinigung bin ich ja immer sofort angetan, weil es mir erstens auch das Wichtigste ist und weils zweitens wie ich finde auch in dem Bereich am schwierigsten ist das ideale Produkt/die ideale Routine zu finden. Ich habe mir bisher immer selbst ein Reinigungsöl aus Distelöl und Fluidlecithin Super gemischt. Habe das jetzt über mehrere Monate probiert, habe aber dadurch leider wieder ziemlich unreine Haut bekommen, Es sind keine richtigen Pickel sondern eher viele kleine Hubbel unter der Haut, die nur im Sonnenlicht auffallen, was mich aber dennoch sehr stört weshalb ich jetzt wieder was anderes versuchen möchte. So viele von euch erzählen immer von den Reinigungsmilchen von Martina Gebhardt. Welche verwendet ihr denn da so? Hatte nämlich überlegt mir die aus der Sheabutter-Reihe zuzulegen. 🙂

      LG
      Julia

      • beautyjagd sagt:

        Der Sheabutter Cleanser ist auf jeden Fall eine gute Wahl und geht eigentlich immer – ich brauche allerdings etwas mehr Rückfettung, deswegen greife ich zu Rose (oder bei Sensisana zu Maritim oder Kamelie). Auch den Young &Active empfand ich als reichhaltiger als den Shea-Cleanser.

    • beautyjagd sagt:

      Salzseife und danach Reinigungsmilch von Martina Gebhardt ist ja auch schon Double Cleaning, würde ich sagen 🙂

      • Sonnenblume sagt:

        Interessant zu lesen!

        Habe nämlich folgendes Problem!

        Benutze Momentan den MG Sheabutter Cleanser. Bin auch sehr zufrieden damit. 🙂 Das einzigste ist, dass ich danach trotzdem immer eincremen muss. Sonst spannt meine Haut.

        Welche Reinigungsmilchen könntest Du mir außer dem MG Sheabuttercleanser empfehlen?

      • beautyjagd sagt:

        Rose und Happy Aging sind reichhaltiger, und sogar Young&Active empfand ich als stärker rückfettend – vielleicht kannst Du dir ja mal Pröbchen davon besorgen und bei dir testen?

  • Johanna sagt:

    Danke für die Mühe, die du dir mit diesem Post gemacht hast, das ist eine neue Seite im Beautyjagd-Nachschlagewerk 🙂
    Spontan spricht mich der Organic Face Cleanser von Inlight am meisten an, der ist aber auch schön teuer 😉
    Ich benutze ja meistens die Shealotion von MG, ab und zu (vielleicht einmal pro Woche, im Winter je nach Bedarf) mache ich auch die klassische Oil Cleansing Method mit einem Öl, das demnächst abläuft, im Moment ist es ein reines Arganöl – meine Luxusbehandlung 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Wow, Oil Cleansing Method mit Arganöl! Das Öl würde ich dann wahrscheinlich etwas länger einwirken lassen, um in den vollen Genuss zu kommen 🙂 Vielleicht ist ja der Clenaser von der günstigere Linie Spiezia, die Ranunkel gennant hat, was für dich. Die INCIs lesen sich auch gutfür mich.

  • Su sagt:

    Wirklich ein toller Post,danke.
    Ich hab’s ja neulich schon geschrieben, ich habe auch seit einer Weile das alana reinigungsöl, aber mein Liebling wird das nicht. Ich hab’s ja dann wohl auch nicht richtig gemacht, hab nämlich die Haut zuerst etwas angefeuchtet. Auf der trockenen Haut einmassieren- da brauche ich wahnsinnig viel Öl! Und ich hab auch leichte Couperose, da darfs auch nur lauwarmes Wasser sein. Ich kann jetzt nicht 100%ig sagen, ob’s von dem Öl war, aber ich habe ein paar Pickel auf einmal bekommen. Nicht viele, aber ein Paar am Kinn und unter der Nase. Normalerweise hab ich damit keine Probleme, ganz selten mal einer auf der Nase (obwohl gerade die immer so schrecklich trocken ist). Für mich also kein Nachkaufprodukt, da werd ich wieder den MG Rosecleanser kaufen. Wobei ich jetzt mal blöd fragen muss, woran ihr merkt, dass der die MF nicht richtig runternimmt? Ich meine, man sieht ja nicht wirklich, ob das Gesicht jetzt „sauber“ Ist, außer, man geht mit Gesichtswasser und Wattepad hinterher…Ich habe zumindest das Gefühl, dass die Haut sauber ist. Und auch nicht ausgetrocknet und spannt auch nicht.

    • beautyjagd sagt:

      Ja, die klassische Oil Cleansing Method sieht vor, dass man das Öl auf trockener Haut aufträgt, damit die pflanzlichen Wirkstoffe des Öls intensiver in die Haut kommen/massiert werden.
      Und ich habe ein paar mal mit einem mit Hydrolat getränkten Wattepad geprüft, ob meine Haut nach der Reinigung sauber ist. Weitere Tests habe ich nicht gemacht, denn steril muss die Haut ja nicht sein (wahrscheinlich käme noch was runter, aber das muss ja nicht sein, denn meine Haut sieht soweit ganz gut aus).

    • Azrael sagt:

      Ich hatte auch das Gefühl meine Haut wäre abends sauber, aber ähnlich wie bei Julie hab ich mit Hydrolat und Wattepad getestet: beim sanften Drüberstreichen war das Pad noch beige-grau. Für mich mit MF nicht so tragisch wie bei Flüssig-MU, aber die OCM werde ich jetzt ein, zwei Mal pro Woche ausprobieren, nur um zu gucken ob sich an meinem Hautbild was ändert. Nachreinigen trocknet bei mir nämlich auch furchtbar aus.

  • Sonnenblume sagt:

    Auch wenn die Frage nicht zum Thema gehört!

    Könntest Du mir ein paar Lippenstifte von Benecos, Dr. Hauschka, Lavera und Logona empfehlen die blaustichtig sind!?
    Woran erkennt man das überhaupt?

  • Deedee sagt:

    Da ist der lang ersehnte Post! Vielen Dank für die vielen Infos!
    wie Johanna benutze auch ich Arganöl zur OCM. Das Öl bekommt meiner Haut sehr gut. Klar ist es etwas umständlich, aber das Ritual hilft mir abends besonders mich zu entspannen. Morgens geht es dann etwas zügiger mit einem MG Cleanser und dem Konjac Sponge.
    Lesezeichen zum Nachschlagepost ist gesetzt 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Den Konjac Sponge habe ich auch mal verwendet zum Abnehmen des Öls, aber das war nicht so gut, weil er ja klein ist und man (also ich) dann letztlich doch etwas mehr rubbelt, um das Öl wegzubekommen. Deswegen verwende ich den Konjac auch am liebsten in der Kombi mit der Reinigungsmilch.

  • Ava sagt:

    Ich benutze gerade eine Probegröße des Carrot Butter Cleanser von The Organic Pharmacy. Zum einen vertrage ich das außergewöhnlich gut, die Haut wird sauber und weich, das Zeug ist enorm ergiebig (sind nur 10 ml drin, aber ich nehm das schon seit über zehn Tagen jeweils abends) und es riecht himmlisch. Allerdings ist der Preis auch himmlisch – da muss ich noch ein bisserl in mich gehen, ob ich mir das leiste. Ich hab gesehen, dass es bei Ecco Verde auch eine Sweet Orange Cleansing Cream von Akamuti gibt – hat die schon einer ausprobiert?

    • beautyjagd sagt:

      Der Cleanser von Akamuti ist auch einer ohne Emulgator, also laut der INCI-Deklaration gut für die klassische Oil Cleansing Method geeignet. Getestet habe ich ihn leider noch nicht. Und auch den Carrot Butter Cleanser von The Organic Pharmacy nicht (ebenfalls ohne Emulgator).

    • Petrina sagt:

      @Ava, Ich benutze ihn bereits seit Jahren 😉 … die Sweet Orange Cleansing Cream von Akamuti ist wie ein leicht suesses Mousse, herrlich … der Duft vom suessen Orangenoel ist goettlich. Der Mousse hat eine sehr schoene Konsistenz, laesst sich gut im Gesicht verteilen und man braucht nur eine kleine Erbse von fuer das gesamte Gesicht. Laesst sich schoen abnehmen, mit einem feuchten ecologischen Wattepad und das Ergebnis laesst sich im Spiegel sehen, erfrischenden Teint und samtweiche Babyhaut.

      • Ranunkel sagt:

        Der Akamuti Cleanser hört sich gut an, kann man damit auch das Augenmakeup entfernen?
        Dann wäre der definitiv etwas für mich.

      • Petrina sagt:

        Aber sicher Ranukel … brennt nicht in den Augen und das Augenmake-up laesst sich gut entfernen. Was mir sehr gefaellt an den Akamuti-Produkten … so manches mal habe ich sie fuer laengere Zeit nicht benutzt (Sommerzeit ) es ist mir niemals ein Produkt gekippt (schlecht geworden)

  • Birgit sagt:

    Hach, es hat sich doch gelohnt, so spät hier noch mal reinzuschauen, ein wirklich spannendes, informatives Thema, vielen Dank für deine Mühe.
    Reinigungsmäßig habe ich schon vieles probiert, etliche Jahre habe ich einfach nur mit Wasser gewaschen, allerdings habe ich damals kein Make-up benutzt. Irgendwann habe ich mich in die Iris-Reinigungsmilch Klassik von Weleda verliebt, dann kam jeweils die Reinigungsmilch-Phase von MG, I+M, Lavera, Logona u.a. und danach bin ich lange auf Reinigungsschaum abgefahren. Jetzt bin ich glücklich mit meiner schäumenden Salzseifenreinigung. Inzwischen kann ich mir ab und an auch eine Ölreinigung (ohne Emulgator) gut vorstellen. Zum Testen werde ich mir mal ein paar Öle zusammenmischen, mal schauen wie es mir gefällt. Alana oder Inlight sind aber auch sehr verlockend.
    So, nun ruft mein Bett, gute Nacht.

    • Annamo sagt:

      Guten Morgen Birgit! Darf ich dich fragen, wo du deine schäumende Salzseife herhast?
      Bei Wolkenseifen gibt’s im Shop ja (eigentlich) Salzseifen, die schäumen sollen, aber die sind irgendwie nie verfügbar :-/
      Vielen Dank schonmal und liebe Grüße!
      Annamo

      • Birgit sagt:

        Guten Morgen Annamo, zur Zeit benutze ich von Alles schöne Dinge: Pretty Face (Soleseife) schäume ich extra noch mit dem Pinsel auf, supercremiger Schaum, leider siedet die Kaiserin wohl aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr.
        Bei den Wolkenseifen habe ich genau an dem Tag bestellt an dem die Salzseifen freigeschaltet wurden und gleich 4 kleine genommen, anders hat man wohl kaum eine Chance.
        Aber zum Schluß noch was erfreulicheres, bei Soaparella gibt es eine Meersalz Gesichtsseife, die fand ich auch sehr angenehm und der Schaum war klasse.
        Demnächst werde ich mal ausprobieren, ob ich die von Waldfussel mit dem Pinsel zum Schäumen bringe.
        Ach ja und im Oraganza Beutel schäumen die Seifen auch stärker, allerdings werden sie dadurch schneller verbraucht.

      • Annamo sagt:

        Vielen Dank, liebe Birgit, für die schnelle und ausführliche Antwort! Dann werd ich doch jetzt gleich mal bei Soaparella reinschauen 🙂 Mit welchem Pinsel schäumst du denn auf? Fragen über Fragen, tut mir leid…
        Ein schönes Wochenende wünsch ich dir schonmal!

      • Birgit sagt:

        Annamo, ich habe aus einer alten Alverde LE einen kleinen Rougepinsel, der eignet sich hervorragend.

      • Annamo sagt:

        Dankeschön!!

    • beautyjagd sagt:

      Ah, du schäumst wie die Japanerinnen die Seife auf – ich mache das noch immer am liebsten mit dem Netz, aber Aufschäumpinsel gibt es in Japan ja ebenfalls (hab ich mir ja auch einen gekauft).

  • Miss Coolblue sagt:

    Zur normalen Gesichtsreinigung nutze ich nur Salzseife. Danach Creme ich mit der Santaverde Creme ein, die ich testen darf.
    Wenn ich Make up trage, nutze ich erst eine KK Mizellenlösung und danach den Lavera Reinigungsschaum und das Gesichtswasser.
    Ich habe ein paar mal Öl oder Milch zur Reinigung genutzt, aber es hat mir innerhalb von einer Nacht fiese Unterlagerungen beschert. Daher habe ich mich nie wieder getestet.

    • beautyjagd sagt:

      Wenn ich mich danach eincremen würde, käme ich nur mit Seife oder auch einem stärker emulgierenden Öl gut zurecht – aber da ich ja Anhängerin der fettfreien Nachtpflege bin, brauche ich schon beim Reinigen mehr Pflege 🙂

  • Blümchen sagt:

    Ich bin noch NK Neuling 🙂 darf ich fragen was Salzseifen sind?

  • Ein wirklich toller Post. Fast schon überwältigend umfangreich. 🙂

    Klasse, dass Dir das Alana so gut gefällt. Mir macht es auch Spaß mal mit Öl zu reinigen. Sonst bin ich ja ein absoluter Reinigungsmilch-Fan. Aber Amanprana weiß schon wie man die Leute verführt. 😀

    Bei den anderen Produkten werde ich wohl auch noch mal das eine oder andere evaluieren. Deine Übersicht ist wie so eine Landkarte und wird mir eine gute Orientierungshilfe sein.

    Viele liebe Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    • beautyjagd sagt:

      Danke! Ich hatte schon überlegt, so nach japanischem Stil der Zeitschrift Bea’s Up eine Graphik zu machen, welches der Öle/Balms viel bzw. wenig bzw. keinen Emulgator enthält und entsprechend fettig bzw. milchig ist – Landkarte zur Übersicht passt zum Artikel schon gut *lach*

    • Sonnenblume sagt:

      Sag mal, Du kennst Dich doch mit Naturkosmetik sehr gut aus und hast immer gute Tipps parat soweit ich das auf anderen Blogs gelesen habe.

      Mein Problem ist folgendes: Ich habe eine empfindliche Mischhaut. Die ich Momentan mit dem Sheabutter Cleanser von Martina Gebhardt reinige. Und obwohl der Cleanser sehr sanft ist. Spannt mein Haut danach, sodass ich sie eincremen muss.

      Was würdest Du mir für eine Reinigungsmilch empfehlen?

      Ebenfalls interessieren würde mich: Welche Lippenpflegeprodukte Du besonders empfehlen kannst?

      Auch habe ich, das Problem, dass wenn ich meine Haare mit den Shampoos von Alverde/Alterra wasche. Meine Haare danach richtig ausgetrocknet und aufgelanden sind.

      Welche Haarshampoos könntest Du empfehlen?

      Danke, schon mal im Vorraus!

      • Also morgens sollte man eigentlich ohnehin eincremen. Daher gehe ich mal davon aus, dass es um die Nachtpflege geht!?

        Wenn die Haut nachts spannt, kann man das Reinigungsprodukt mal wechseln (Alternativen wären MG Rose, Pai Cleanser, Living Nature Reinigungsmilch, Primavera Reinigungscreme) oder sollte über eine Hautkur nachdenken. Bei Hauschka gibt es ja die Nachtkur. Man kann aber auch übergangsweise nachts mit Ölkapseln arbeiten.

        Das kommt immer darauf an ob die Haut eher Impulse braucht oder mehr Unterstützung. Ich halte die fettfreie Nachtpflege immer für die beste Alternative. Der Weg dahin kann aber sehr verschieden sein.

        Wenn es gar nicht geht und alles ausgeschöpft ist, kann ein passendes Gel mit leichtem Ölanteil eine gangbare Lösung darstellen. Hier würde ich zu Living Nature Sensitive Bits Gel (bald: Sensitive Skin Gel) oder Cobicos Protecting Serum raten. (Ich gehe einfach mal von empfindlicher Haut aus.)

        Allgemein sollte man darauf achten von innen genügend Feuchtigkeit zuführen – ergo genügend trinken. Und ich gebe nach der Reinigung immer Feuchtigkeit (Blütenwasser, Serum, …) auf die Haut. Man braucht auch nicht viel, macht aber ein schönes Hautgefühl.

        Shampoos sind ein sehr weites Feld. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass es (auch bei NK) Shampoos mit sogenannten Kämmhilfen gibt. Diese sorgen zwar kurzfristig dafür, dass man die Haare besser durchbekommt, langfristig schaden sie aber mehr. Das Gefühl der „aufgeladenen“ Haare kommt davon, dass sich die Kämmhilfen anlagern und das Haar elektrisch isolieren. Dadurch kommt es zu einer statischen Aufladung, die sich meist an den Spitzen entlädt -> Spliss!

        Hinzu kommen bei vielen (pseudo-)günstigen Shampoos noch ein hoher Alkohol- und Glycerin-Anteil. Einfach mal auf die Inhaltsstoffe achten.

        Es gibt sehr viele gute Marken, die sich mit Haarpflege beschäftigen. Als nicht so teuren Einstieg würde ich zu Eco oder Apeiron raten. Die teureren Marken bei uns im Sortiment sind den Mehrpreis natürlich wert. Aber der Unterschied zu den Handelsmarken ist dann schon sehr groß. Bei einer gewissen Experimentierfreude rate ich zu Eliah Sahil.

        Auch beim Shampoo heißt es: weniger ist mehr. Zudem kann es zu einer Umstellungsphase kommen, die in der Regel 2-4 Wochen anhält. Man sollte also dem neuen Shampoo eine gewisse Zeit einräumen, so dass es auch ein gutes Ergebnis zeigen kann.

        Ansonsten kann ich immer Haarwasser empfehlen. Das stärkt den Haarboden, vermindert Haarausfall und hilft die Talgproduktion zu normalisieren.

        Viele liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

  • Die Öl-/Seifenreinigung praktiziere ich jetzt seit mehr als einem halben Jahr und fahre (bis auf Anfangsschweirigkeiten) ganz gut damit. Dazu benutze ich die Dr. Bronner´s Magic Soap, zuerst in der Variante Hanf-Rose und jetzt in der Mandelvariante. Die Anfangsprobleme bestanden darin, das ich zu viel Öl genommen habe und Unterlagerungen bekam, weil zu viel Fett auf der Haut nach der Seifenreinigung verblieb. Nun verwende ich weniger Öl und es klappt deutlich besser. Allerdings mache ich das nur abends, morgens nehme ich nur die Magic Soap und/ oder das Mizellenwasser Bioderma Sensibio H²O. Gerade über den Winter hatte ich den Eindruck, meine Haut verlangt nach der fetthaltigen Reinigung. Jetzt im Frühjahr und spätestens im Sommer werde ich warscheinlich wieder auf nur Bioderma bzw. Magic Soap umsteigen. Meine Mischhaut fettet einfach stärker nach wenn es warm ist.

    • beautyjagd sagt:

      Im Winter brauche ich auch eine wesentlich reichhaltigere Pflege/Reinigung – im Sommer produziert meine Haut mehr Sebum und braucht nicht so viel von außen. Und ich glaube auch, dass viele bei der Ölreinigung zuerst zuviel Öl nehmen, dabei braucht man weniger als bei einer Reinigungsmilch.

  • Sonja sagt:

    Ich verwende zum Abschminken meist eine Reinigungsmilch, bei welcher ich noch nicht ganz angekommen bin – derzeit eine von Argital, welche ich jedoch ganz gut finde.
    Mit einem feuchten Wattepad nehme ich zunächst auf dem trockenen Gesicht das Gröbste plus Augenmakeup ab und danach kommt von Luvos die Waschcreme – sie wird ein wenig mit warmem Wasser angerührt.
    Diese lasse ich etwas einziehen (z. B. während dem Zähneputzen) und nehme sie dann mit dem gelben (also dem alten) Dr. Hauschka Schwamm und lauwarmen Wasser ab.
    Meine Haut fühlt sich gut gereinigt an und überhaupt nicht trocken – ideal für die Dr. Hauschka Hautkur!
    Demnächst möchte ich statt der Waschcreme eine Salzseife ausprobieren und habe mir dafür die von Flow gekauft.
    Hatte letztes Jahr von Balm Balm den Coconut Cleanser als Probe, welcher mir ständig in die Augen gekrochen ist und ich nur noch verschwommen gesehen habe.
    Irgendwie reizt mich diese Form von Reinigung daher nicht mehr.
    Dennoch ein Dankeschön für Deine tollen Zusammenstellungen 😉

    • beautyjagd sagt:

      Ist ja eigentlich auch eine Art Double Cleansing (ohne Öl), was Du da machst – erst das Gröbste plus Makeup runter, dann nochmals mit Waschcreme bzw. demnächst mal Salzseife.
      Das Öl von Balm Balm ist auch ein pures Öl, ohne Emulgator, soweit ich es im Kopf habe.

  • Petrina sagt:

    Ohhh Julie, danke ♥ fuer deine enorme Arbeit und diesen langen, ausfuehrlichen Bericht.

    Ich reinige meine Haut am liebsten mit Reinigungsmilch … von Alva oder von Martina Gehardt. Bevorzuge die milde Reinigung, komme mit Waschgels nicht klar. 2mal die Woche verwende ich von Akamuti Sweet Orange Cleansing Cream (hatte ja erwaehnt das es meine erste NK war und den Produkten von Akamuti treu geblieben bin) …bin sehr zufrieden mit meiner Gesichtsreinigung, dass ich zur Zeit auf kein anderes Produkt umstellen moechte. Finde deinen Artikel trotz allem sehr interessant.

    Man lernt hier immer wieder neu dazu… Salzseife kannte ich bis jetzt nicht 😉 immer wieder interessant sich hier einzulesen. Danke euch dafuer!

    Schoenes sonniges Wochenende wuensche ich euch! 😉

    • beautyjagd sagt:

      Die Cleansing Cream von Akamuti würde ja auch in meinen Artikel hier passen, denn dabei handelt es sich ja auch um einen emulgatorfreien Cleansing Balm 🙂 . Er steht mittlerweile schon auf meiner „muss ich mir mal angucken“-Liste!

      • Ava sagt:

        Ich hab mir die Cleansing Cream von Akamuti bestellt und gestern bekommen. Allerdings hab ich ein bisserl Probleme damit. Der Duft ist wirklich lecker – aber die Konsistenz ist halt recht flüssig, ganz anders als bei Organic Pharmacy. Leider ist deshalb schon der halbe Tiegel leer, weil ich den Deckel nicht richtig draufgemacht hatte und mir das Ding ins Waschbecken kippte und auslief 🙁
        Davon abgesehen hab ich die Creme nicht so gut abbekommen vom Gesicht. Keine Ahnung, woran es liegt. Den Cleanser von Organic Pharmacy krieg ich gut runter mit dem Baumwolltuch, der von Akamuti war deutlich hartnäckiger. Muss man den länger einwirken lassen? Außerdem hatte ich heute morgen eine etwas unruhige Haut, kann zwar auch von der Sonne gestern sein, aber vielleicht liegt es auch an den enthaltenen ätherischen Ölen…

      • beautyjagd sagt:

        Im Akamuti-Cleanser ist ja auch Bienenwachs drin, das ist bei dem von Balance me auch der Fall – ich hatte den Eindruck, dass diese Cleanser sich nicht so einfach lösen lassen. Dafür pflegen sie mehr und sind reichhaltiger in der Textur.

      • Petrina sagt:

        Ava ich habe ja auch den Cleaner von Akamuti, lasse ihn ca. 10-15 Minuten wirken und mit dem Konjac-Schwamm geht alles wunderbar runter und man braucht wirklich nur einen kleinen Kleks fuer Gesicht, Hals. Vielleicht war es zuviel des Guten … bei dir.

  • Daniela aus Berlin sagt:

    Großartiger Post, liebe Julie! Danke!
    Ich finde gerade in stressigen Phasen ist das abendliche Reinigungsritual eine Wohltat. Ich benutze aktuell abends das Khadi Pink Lotus-Öl, einmassieren auf trockener Haut, dann mit Wolkenseifen Salzseife mit Rügener Heilkreide abwaschen.(Salzseife scheint meine Hau nach dem Absetzen der Pille sehr zu mögen)

    Aber Du hast einige Produkte vorgestellt,die mich sehr ansprechen, vor allem Alana (mochte den Duft vom Augenkonturöl schon sehr) und Inlight organic face cleanser (Textur und Packung sprechen mich sehr an).

    • beautyjagd sagt:

      Du machst also klassisches Double Cleansing 🙂
      Und ja, Alana hat für meine Nase einen wunderbaren Duft, eigentlich ganz sclicht nach Kamille, aber trotzdem irgendwie besonders und luxuriös.

  • Waldfee sagt:

    Ich liebe ja meine Sensisana Kamelie Reinigungsmilch, probiere aber gerne neues aus. Reizen würde mich die RM von Pai, die von LN und die Frantsila RM. Aber nur, wenn sie genau so rückfettet, wie meine Sensisana. Habt ihr da schon Erfahrungen gesammelt?
    Die Seife fürs Gesicht kommt mir irgendwie nicht richtig vor, da sie ja alkalisch ist. Früher war das ganz böse, wenn mein Vater dasGesicht mit Seife gewaschen hat. Da haben alle entsetzt die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen.
    Ich arbeite im Krankenhaus und da haben wir eine Hautsprechstunde. Da wir viel die Hände desinfizieren müssen und unsere Haut manchmal leidet, bietet unser Krankenhaus Fortbildungen zur Haut an. Es wurde dringend auf PH-neutrale Reinigung Wert gelegt. Vor bösen Seifen wurde gebetsmühlenartig abgeraten. Ich arbeite auf ner Brandverletzten-Intensiv und kenne mich etwas mit Haut aus 😉 Deshalb kann ich mich nicht dazu überwinden, mit Seife zu reinigen. Allerdings habe ich einmal die Henna-Lorbeerseife fürs Gesicht benutzt und fand es nicht austrocknend. Es war sogar sehr angenehm. Trotzdem kann ich mir einfach nicht vorstellen, das es richtig ist.

    • Petra sagt:

      Liebe Waldfee,
      Sensisana Kamelie und Maritim haben beide bei mir gebrannt, dafür vertrage ich aber die Hauschka-Reinigungsmilch sehr gut. Letztere wurde mittlerweile abgelöst von der Frantsila-Reinigungsmilch, die auf mich noch milder und rückfettender wirkt. MU holt sie bei mir vollständig runter, egal ob MF oder flüssige Foundation und ob mit oder ohne Primer. Beim AMU muss ich aber manchmal nochmals ran oder ich gehe vorher mit Öl ran. Ich feuchte meine Haut ganz leicht mit feuchten Händen an und verteile dann eine etwas haselnußgroße Menge der Reinigungsmilch mit den Fingerspitzen, massiere die wirklich nur ganz leicht ein und lasse sie etwas einwirken, bevor ich sie mit dem Konjac-Schwamm und reichlich lauwarmem Wasser abnehme. Danach gibt es Hydrolat, Serum und Creme. Mit fettfreier Nachtpflege kommt meine Haut nicht klar. LN und Pai habe ich noch nicht ausprobiert.
      LG
      Petra

      • Waldfee sagt:

        Danke für deine Erfahrung. Ganz fettfrei pflege ich auch nicht. Abends gibts bei mir ein Öl, zur Zeit das Pai-Wildrosenöl.

    • Alex sagt:

      Liebe Waldfee,
      kennst Du eine einigermaßen hautschonende Reinigung bzw Desinfizierung? Ich muss ja auch während der Arbeit in der Küche öfters die Hände desinfizieren und habe auch ziemlich häufig Wasserkontakt, von Schonung kann da keine Rede sein. Im Urlaub merke ich auch, dass sich Haut und Nägel an meinen Tatzen spürbar regenerieren. Alle Produkte, die ich bisher kennengelernt habe, sind alles andere als mild.

      • Waldfee sagt:

        Wir kriegen das Desinfektionsmittel und die Flüssigseife ja vom Krankenhaus im Spender gestellt. Ich könnte Montag mal gucken, wie das Zeug heißt. Es soll ja rückfettend sein.
        Ansonsten haben die uns in dem Kurs erzählt, das man pH-hautneutrale Seifen benutzen soll und die Hände regelmäßig eincremen soll. Es gibt auch Handcreme, die man als Schutz vor der Arbeit benutzen soll. Die pflegt nicht, sondern schützt.

      • Waldfee sagt:

        Also die Seife und die Desinfektion heißen Descoderm und Descosoft. Die Seife soll rückfettend sein, aber frag mich nicht, mit wieviel Prozent. Und es ist natürlich Flüssigseife .

    • salva sagt:

      hallo waldfee,
      ich frage mich auch immer mal wieder, ob seife zur reinigung wirklich so „böse“ ist wie es häufig behauptet wird.

      seitdem ich zum duschen die lorbeerseifen aus berlin verwende oder seifen von waldfussel habe ich nach dem duschen keinerlei probleme mehr mit gereizter oder juckender haut. das war früher bei mir immer ganz schlimm.

      im gesicht geht die lorbeerseife mit granatapfelöl bei mir auch sehr gut, ebenso eine reine olivenseife von waldfussel obwohl ich ja sehr empfindliche und trockene haut habe.

      ich mag einfach beides, die ölreinigung und ab und zu eine seifenreinigung, ich mach es nach meinem bauchgefühl.
      manchmal kombiniere ich auch öl und seife, bekommt mir auch sehr gut.

      beides fühlt sich für mich sehr sinnlich an, bringt mich abends runter und ist ein kleines stück wellness.
      ich brauche im stressigen alltag manchmal solche rituale.

      ich denke es ist wie mit allem, selbst probieren ist die einzige lösung.

      • salva sagt:

        @waldfee,
        kleiner nachtrag, zum händewaschen nutze ich übrigens auch gerne die lorbeeseifen aus berlin oder die zhenobya aleppo seifen, weil sie beim häufigen händewaschen für mich auch viel schonender als konventionelle seifen sind.

        gut tut mir auch die flüssigseife von sonett calendula, die eigentlich ein geschirrspülmittel ist, aber bei uns gerne zum händewaschen genutzt wird.

        ich habe gerade in einem buch von ruth von braunschweig in dem sie über pflanzenöle schreibt noch folgendes zum thema seife gefunden,(sie ist übrigens diplombiologin),:

        „überfettete pflanzenölseifen sind ausgezeichnet für die hautpflege, denn sie unterstützen die epidermis in ihren funktionen….

        beim waschen verrringert sich die bakterienzahl und die haut wird alkalisch, aber das wird sofort durch intensives wachstum der resistenten bakterien ausgeglichen.

        pflanzenölseifen sind unseren „mitbewohnern“ bekannt.

        ihre fettsäuren sind nahrung für „gute“ bakterien, sie vermehren sich explosionsartig und durch ihre sauren stoffwechselprodukte bekommt der hydrolipidmantel wieder seinen physiologischen sauren charakter.
        auch heute setzt man der medizin noch kernseife zur beschleuningung der wundheilung ein.“
        (aus von braunschweig: „Pflanzenöle“).

        ich denke es ist ein großer unterschied ob von handgesiedeten überfettenden guten pflanzenölseifen die rede ist oder ob es um industriell gefertigte seifen geht.

        zum thema „seifen sind out“ schreibt sie das konventionelle syndets mit saurem ph-wert die den hydrolipidmantel angeblich schützen sollen für die eh schädlich seien.

        zwar klinge das argument erstmal auch logisch, aber…

        ihre meinung ist das die waschaktiven substanzen zu stark reinigen und für die epidermis und ihre friedlichen mitbewohner ein großes problem darstellen würden,
        da sie zu sehr entfetten und so den hydrolipidmantel und die natürliche hautflora sehr schädigen würden.

        so entständen löcher in der hornschichtbarriere und pathogene keime könnten in tiefere zonen der epidermis eindringen…..
        (soweit aus ihrem buch pflanzenöle).

        oh gott, jetzt ist es mit mir durchgegangen, sorry für meine ergüsse,
        aber das thema beschäftigt mich als öl- und seifenfan natürlich.

        allen einen schönen sonntag

    • beautyjagd sagt:

      Alkalische Seife ist arg in Verruf gekommen, aber ich bin mir nicht so sicher, ob zurecht. Es gibt einige Meinungen (zB Martina Gebhardt), die von ph-neutralen Seifen gar nichts hält und sie letztlich für entfettender hält als die alkalischen Seifen. Ich recherchiere im Moment viel zu dem Thema, noch habe ich mir keine endgültige Meinung gebildet, bin aber skeptischer, wie schonend ph-neutrale „Seifen“ wirklich sind.

      • salva sagt:

        @julie,
        sehr interessant für mich, das martina gebhardt eine ähnliche meinung vertritt wie ruth von braunschweig.

        ich bin äußerst gespannt auf deine recherchen zum thema seife und auf die meinungen und erfahrungen der anderen frauen hier.

        übrigens ist mir vorhin noch eingefallen, das wir als kinder bei nagelhautverletzungen immer unsere füße oder hände in eine kleine schüssel mit heissem wasser halten mußten, in dem einige schnippsel kernseife aufgelöst waren.

        als ich vor einiger zeit eine verletzung am finger hatte, habe ich mich auch ohne viel darüber nachzudenken mit kernseife und wasser behandelt.
        es hat schnell geholfen, viel besser als eine salbe die ich teuer zuvor in der apotheke erstanden hatte.

      • salva sagt:

        bin so gespannt, was du zum thema seifenrenigung schreiben wirst, ich hatte gerade die idee ob es dir gelingen könnte siederinnen wie z.b. waldfussel oder andere frauen die sieden zu befragen……

        deren erfahrungsschatz könnte evtl. sehr wertvoll sein, sicherlich werden die siederinnen über interessante rückmeldungen verfügen.

        dann kann ja jede leserin ihre eigenen schlüsse daraus ziehen.

        kosmetikkonzerne haben einfach vielmehr möglichkeiten der konsumentenbeeinflussung durch ihre werbung u.ä.

        zum thema seife und hautpflege siederinnen mehr raum zu geben wäre doch spannend.

      • beautyjagd sagt:

        Weil das Thema Seife so riesig ist und ich schon x Meinungen dazu erfahren habe, dauert das auch so lange mit meinem Seifenbericht! Das tut mir leid, aber noch bin ich irgendwie nicht ganz durch im Thema, so mein Gefühl. Aber ich bin optimistisch, dass das noch was wird 🙂

  • salva sagt:

    liebe waldfee,
    doch noch ein kleiner nachtrag,
    ich beziehe das alles natürlich jetzt nur auf meine private hautpflegegedanken.

    über spezifische situationen in der krankenpflege habe ich das alles nicht beziehen wollen, (und können).

    liebe grüße

    • Waldfee sagt:

      @Salva, das leuchtet mir ein. Mich macht nur kirre, das alles irgendwie nicht mehr richtig ist, wie ich es mal gelernt habe. Ich benutze für die Hände Sonett Flüssigseife und zum Duschen Alepposeife. Da habe ich tatsächlich das Gefühl, das die Haut hinterher weniger trocken ist. Ich hatte auch Alepposeife für die Hände, aber das Waschbecken sieht jedesmal bäh aus. Außerdem sah der Abfluss noch mehr bäh aus 🙁

      • beautyjagd sagt:

        Das dürfte die Kalkseife sein, die hält mich auch davon ab, konsequent Seifen zu verwenden – das Wasser ist hier so hart. Aber das Thema Seife ist super spannend, ich recherchiere dazu auch weiter!

      • salva sagt:

        @waldfee,
        das kann ich gut nachvollziehen, das dich diese themen kirre machen, das geht mir auch häufig so.

        früher war „gute butter“ gesund, dann nur magarine und seit einigen jahren ist magarine das ungesündeste fett von allen und in verruf geraten.

        ich denke, das häufig wirtschafliche interessen eine große rolle spielen und wie uns das dann verkauft wird.

        alte weisheiten, die nun oft wiederentdeckt werden bewahrheiten sich manchmal als die bessere lösung.

        deswegen bin ich so gespannt auf theos ausführungen von unseren vorfahren frauen, mich interessiert das sehr.

    • Waldfee sagt:

      Vielen Dank Salva für deine sehr interessanten und ausführlichen Infos.

    • beautyjagd sagt:

      @Salva: Genau dieser Meinung ist Martina Gebhardt auch – sie hält das ph 5,5-Konzept für veraltet. Mich haben ihre Argumente schwer ins Nachdenken gebracht! Danke Salva für Deinen langen Kommentar 🙂

  • Waldfee sagt:

    Heute morgen habe ich Kokosöl auf dem Gesicht einmassiert und dann mit einem warmen Lappen abgenommen. Ich hatte babyweiche Haut, wie noch nie in meinem Leben. Ein Traum 🙂 Aber diese Waschbeckensauerei ist fürchterlich. Ich denke immer, das der Abfluss zukleistert. Das ist tatsächlich der Hauptgrund, warum ich die Seife am Waschbecken verbannt habe.

    • Waldfee sagt:

      Habt ihr das Problem mit den Ablagerungen auch und wie löst ihr das? Ich meine, ich habe mal was von Natron bzw. Bleichmittel gelesen, das man in den Abfluss tun kann.

      • Petra sagt:

        Bei Seifen, besonders bei stark übergetreten oder Duschbuttern, bildet sich der Seifenschlamm. Ich halte nicht so viel von chemischer Beseitigung, daher nehme ich Gummihandschuhe, Eimer, Rohrzange, große Flaschenbürste und alte Zahnbürste und beseitige den Schmutz mechanisch. In der Fußbodenentwässerung meiner Dusche benutze ich eine alte Spülbürste und die olle Zahnbürste.

      • Waldfee sagt:

        Das finde ich tapfer von dir, ich könnte spucken, wenn ich das Geschleime sehe 😉

      • Petra sagt:

        überfetteten Seifen natürlich, meine Autokorrektur kennt nur KK 😉

      • Petra sagt:

        Ich mache das einfach häufiger, dann ist es nicht so schlimm. Aber lecker ist natürlich anders.

      • salva sagt:

        ich schrubbe dann auch ähnlich wie petra herum und zur vorsicht mische ich ab und an essig mit natron und gebe es in den abfluss.

        ich seife allerdings auch nicht so übermäßig, sondern relativ sparsam.
        bin einfach immer möglichst vorsichtig im einsatz der mengen meiner reinigungsmittel, auch der öle.

        ich glaube aber tipps zur beseitigung der seifenreste waren hier schonmal das thema, ich weiss nur nicht mehr wo ich es finden könnte.
        war es nicht noemi b. die da nochgute ratschläge hatte?

  • […] Beautyjagd konnten wir diese Woche einen sehr ausführlichen Artikel über Reinigungsöle und Cleansing Balms […]

  • Kafka sagt:

    Wow, von dem Thema hatte ich ehrlich gesagt noch nie was gehört! Spannend!
    Ich steige immer mehr auf minimale Pflege um (für Körper (trockene, aber teils unreine Haut) und Haar (Mischhaar) benutze ich nur noch Alepposeife, im Gesicht nur Wasser und ein bisschen Aleppo unter der Dusche) und fahre damit unglaublich gut. Speiseöl benutze ich sowieso als Lotion und Make-up remover, ich glaube, ich probiere das mal als Reinigung fürs ganze Gesicht aus; da wäre ich so nie drauf gekommen, glaube ich (reibe sonst Puder und Co. mit einem Waschlappen ab). Juhu! Inspiration!
    Als ich in der Pubertät war, hatte ich super ölige Haut und ich erinnere mich, dass die Freundin von meinem Papa immer von „gegenfetten“ sprach – also statt alles wegrubbeln, alles drauflassen oder nur sanft entfernen. Habe ich nie dran geglaubt und fleißig weiter reinen Alkohol selbstverdünnt. Autsch XD

    • beautyjagd sagt:

      Zur minimalen Gesichtspflege passt Reinigungsöl perfekt, denn man kann es ja auch als Pflege einsetzen – Vorraussetzung ist halt, dass man ein für sich geeignetes Öl findet.

  • Ellalei sagt:

    Da ist man mal ein paar Tage nicht online und schon „verpasst“ man diesen lang ersehnten Post! Jucheee, endlich kann ich mir viele tolle Infos und Anwendungsbeispiele der Reinigungsöle zu Gemüte führen.
    Der Text ist gar nicht zu lang und absolut informativ. Da hast du eine ganze Reihe von Produkten getestet, muss ja eine Ewigkeit gedauert haben. Und deine Struktur finde ich klasse, das ist immer sehr logisch und nachvollziehbar in den Kontext gesetzt. Auch von mir ein großes Dankeschön für deine Recherchen und Ergebnisse!!!

    Das Alana-Öl werde ich nun nach deinem Test auch in diesem Jahr noch kaufen. Vor ein paar Tagen habe ich ein Öl aus dem Schrank gefischt, dass ich gar nicht für diesen Zweck angedacht hatte. Das Neroli Cassis Öl von Primavera verzauberte mich eher mit seinem fruchtigen Duft und der praktische Pumpspender ist auch toll. Dennoch stand es lange rum bis mich die Bezeichnung „Multi Purpose“ auf der Flasche neugierig machte. Tatsächlich wird es zur Gesichtsreinigung empfohlen und nun verwende ich es jeden Abend. Ein wohliges Ritual! Vielleicht nicht für jeden Tag so langfristig, aber für diese Testphase finde ich das okay.
    Mich interessieren auch eher die Öle ohne Emulatoren, da wirkt der Unterschied zu einer tensidfreien Reinigungsmilch wie von Sensisana z.b. am größten. Als drittes möchte ich gerne noch ausführlicher die Seifen testen, die nehme ich so selten, warum weiß ich gar nicht. Mich hat der Infotext zu Wasser und Gesichtsreinigung auf der Website von Amanprana etwas verunsichert. Vielleicht deshalb? Kennst du den Text? Was sagst du zur negativen Beurteilung von Wasser für unsere Haut? Ich mag solche Schwarzweißmalerei nämlich gar nicht und kann das so absolutistisch nicht glauben.

    Die ganzen Kommentare hier muss ich erst in Ruhe durchgehen. Da ist mal wieder einiges zusammen gekommen, auch zu anderen spannenden Themen. Ein wahres Erfahrungslexikon dein Blog 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Den Text bei Amanprana kannte ich noch nicht, aber es wird immer wieder diskutiert, wie sich hartes Wasser auf die Haut auswirkt. Es gibt auch tatsächlich Menschen, die hartes Wasser nicht vertragen. Bei mir ist definitiv nicht so – und in den meisten Produkten wird ja destilliertes Wasser oder Quellwasser verwendet.
      Und danke auch für die Anregung mit dem Multi Purpose Oil von Primavera, das zur Reinigung zu verwenden, daran hatte ich gar nicht mehr gedacht – werde ich mal testen!
      PS: WEnn Meinungen so rigoros vertreten werden, macht mich das auch immer skeptisch! Der Elefant lässt grüßen 😉

      • Ellalei sagt:

        lm Sinne des lexikalischen Ansatzes hier kann ich gerne in ein paar Wochen berichten, wie sich das Öl bei mir geschlagen hat. Mit reinem Kokosöl habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, meine Haut spannte. Dieses Öl basiert auf Jojobaöl, alles weitere: Mandelöl* bio, Aprikosenkernöl* bio, Johannisbeersamenöl* bio, Feigenöl* bio, 100 % naturreine ätherische Öle, äth. Neroliöl* bio, natürl. Vit. E, Citral, Geraniol, Benzyl Benzoate, Citronellol, Limonene, Linalool

        Dass zu kalkhaltiges Wasser nicht so gut ist wie weiches macht Sinn, doch ich kann mir nicht vorstellen, mein Gesicht und meine Haare mit teurem Quellwasser oder destilliertem Wasser zu reinigen. Hier ist das Wasser auch sehr kalkhaltig.
        Für die Haare bin ich letztlich bei gelegentlichen Essigrinsen gelandet, die den Kalk und andere Ablagerungen abspülen sollen. Für die Haut ist das entsprechend ein Hydrolat denke ich mir, wenn man es mit den Fingern oder Wattepad einmassiert sodass das Leitungswasser abgenommen wird.
        Der Text kam mir nur etwas undifferenziert vor und da mache ich immer gleich dicht, geht mir als Wissenschaftlerin einfach ab sowas 😉

      • beautyjagd sagt:

        Ja, sehr gern! Ich werde es auch mal ausprobieren, dann könne wir vergleichen, was wir so davon halten 🙂
        Und ich denke auch, dass Hydrolate, die ja oft leicht sauer sind, gut gegen Kalk wirken.

      • Ellalei sagt:

        Liebe Julie, vorerst habe ich den Primavera-Ölreinigungstest beendet. Das waren jetzt 4 Wochen, in denen ich zunächst nur das Öl benutzte und dann recht bald mit der Sensisana Maritim Reinigungsmilch und Salzseife abwechselnd nachreinigte. Die pure Ölreinigung klappt zwar, ich fühle mich jedoch mit dem Double Cleansing wohler.
        Das beerige Öl ist mir gut bekommen, auch wenn ich keinen großen Unterschied feststellen konnte. Für die Make up Entfernung kann ich mir diese Methode künftig gut vorstellen, täglich wäre mir das zu viel. Die kleine 30 ml Flasche ist mir ausserdem dafür zu teuer bzw wird recht schnell leer.
        Mascara und Co bekam ich so sehr sanft und gründlich runter, ohne Brennen in den Augen. Alles in allem bin ich zufrieden und mag das Ritual sehr.
        Nun werde ich bald ganz anders vorgehen. Mein Plan ist ein kompletter Hauschka-Versuch. Dazu gehört natürlich auch die Reinigung. Ich bin gespannt, aber noch brauche ich Reste auf.

        Ich bin neugierig, wie dir das Öl gefällt!

        Liebe Grüße und gute Nacht!

      • beautyjagd sagt:

        Ich werde davon nochmal in den Beauty-Notizen berichten, der Duft ist super und es funktionierte auch bei mir sehr gut – aber man kann defintiv auch ein günstigeres Öl zur Reinigung nehmen 🙂
        Und cool, komplettauf Hauschka zu gehen, ich bin gespannt!

  • queenie sagt:

    Ich habe noch nie ein Reinigungsöl verwendet, bin nun aber noch neugieriger darauf geworden. Bis jetzt bin ich tatsächlich eher der Seifen/Waschgeltyp, bei Reinigungsmilch fühle ich mich oft noch irgendwie unsauber. Bzw. habe das Gefühl, dass ich da dann eher kleinere Pickelchen habe.

    Hm ich wollte heute sowieso noch in den Natursupermarkt, da guck ich mich mal um, ob finanziell gerade was drin ist in Sachen Reinigungsöl.

    • beautyjagd sagt:

      Du könntest Dir ja auch erst mal ein kleines Öl von Primavera kaufen (da gibt es im Moment noch immer die Probiergrößen für einen Preis um die 3-4 EUR) und testen, wie du das mit der Ölreinigung (ohne Emulgator) findest.

      • queenie sagt:

        Das ist eine gute Idee, das werde ich ausprobieren! Danke, dass Du mich und uns alle immer wieder inspirierst!

      • ida* sagt:

        Probiergrößen??? Nein, nein, nein, das will ich gar nicht hören! *lach Julie, du bist wirklich eine Verführerin! Ich seh schon, meine Neugier wird am Ende doch wieder siegen und alles, was ich unten gerade geschrieben habe, zunichte machen! 😀

      • Sonny sagt:

        Dumme Frage, wo gibt’s die Proben der Öle zu kaufen? Finde online immer nur Grossgrössen und hätte sehr gerne ein Sacha Inchi Öl zum Probieren.

      • beautyjagd sagt:

        Sacha Inchi von Primavera gibts leider nicht in der kleinen Größe, nur die Öle, die normalerweise in den großen Flaschen verkauft werden. Maienfelser bietet Sacha Inchi aber auch in der 20ml-Flasche an, für 8 EUR, wenn ich das richtig im Kopf habe.

  • beautyjungle sagt:

    Uiui, Biomaris muss ich ausprobieren! Keine Duftstoffe drin, ungewöhnlich und sehr gut 🙂

    Ansonsten reinige ich abends momentan mit einem Kürbiskernöl und Tuch oder aber mit einer Reinigungsmilch noch nach!

    • beautyjagd sagt:

      Bei dem Reinigungs“gel“ von Biomaris musste ich gleich an Agata denken, weil sie doch keine Duftstoffe verträgt 🙂

  • ida* sagt:

    Deinen Post werde ich mir sicher noch mehrfach durchlesen, er ist einfach klasse! Vielen Dank für die Mühe!!

    Mich interessieren ja vor allem die Öle, die sich bei Wasserkontakt in eine Reinigungsmilch verwandeln. Da bin ich schwer versucht, mal etin Produkt zu testen. Die Erfahrungen der letzten Monate haben mich allerdings gelehrt, nicht zu oft in meiner Reinigungsroutine rumzupfuschen…aktuell ist mein Hautbild dank der Rückkehr zu Dr. Hauschka sehr ruhig, da will ich erstmal keine Experimente wagen. 😀

    Liebe Grüße,
    Ida

    • beautyjagd sagt:

      Wenn du mit der Reinigungsmilch von Hauschka gut zurecht kommst, würde ich dir keines der Öle mit zu hohem Emulgatoranteil empfehlen, denn das könnte dann evtl austrocknend wirken.

      • ida* sagt:

        Aktuell verwende ich die Gesichtswaschcreme, da meine Haut ohne Pille recht fettig geworden ist. Welches der von dir vorgestellten Öle ist aus deiner Sicht für eher fettige Haut gut geeignet?

      • beautyjagd sagt:

        Das Reinigungsöl von Melvita ist was für fettige Haut, für meine Haut schon etwas zu austrocknend. Aber auch Ekia oder das Cleansing Gel von Biomaris könnten was für dich sein. Ich würde aber erst mal vorsichtig testen, wie deine Haut reagiert – nicht dass Du durch das stärkere Entfetten die Sebum-Produktion noch zusätzlich ankurbelst.

      • ida* sagt:

        Heute war es soweit: ich habe mich auch mal im Double Cleansing versucht. Mit Aprikosenkernöl und der Kamille-Borretsch-Reinigungsdingsda. Haaach, so ein warmes, feuchtes Tuch ist ja echt eine Wohltat im Gesicht! Beim hiesigen Japaner gibt es vor dem Essen immer warme, feuchte Handtücher, die würde ich mir am liebsten auch immer aufs Gesicht packen. 😀 Das erste Gefühl nach der Reinigung ist sehr, sehr angenehm: weiche, beruhigte Haut. Das werde ich als Beauty-Ritual ein, zwei Mal pro Woche zur Entspannung machen. So bekomme ich irgendwann hoffentlich auch mal die große Ölflasche von Primavera leer. 😀

      • beautyjagd sagt:

        Das Gefühl des warmen Handtuchs im Gesicht finde ich auch großartig – wie bei einer luxuriösen Kosmetikbehandlung 🙂

  • PonyHütchen sagt:

    Spannender Artikel, ich tüftel jetzt seit einigen Monaten an einem Reinigungsöl in Gel-Form rum, das geht jetzt so langsam in die Testphase.

  • Pfingstrose sagt:

    Wen es interessiert, das Cleansing Oil von Acorelle ist nun bei Ecco Verde vorbestellbar und kostet 17,99.
    Wenn meine Reinigungsmilch von Dadosens aufgebraucht ist, werde ich mir das mal näher ansehen 🙂

  • Beautytalk sagt:

    Sehr informativer und ausführlicher Post zur Thematik Reinigung, danke liebe Julie.
    Erst einmal kurz zu der Thematik Seife, die weiter oben angesprochen wurde. Ich habe früher jahrelang mit ph-neutralen Seifen und Lotions gewaschen, weil ich unter starker Akne litt und mir jeder Hautarzt sagte, daß ich nur ph-neutral waschen soll. Meine Haut wurde immer stärker ausgetrocknet und immer unreiner. Seitdem ich mich 2010 endlich traute und begann, für den Körper alkalische Seifen zu verwenden, wandelte sich mein Hautbild letztlich doch zum Guten. Ich habe das Gefühl, daß Schlacken und Säuren, die über die Haut ausgeschieden werden, schön von der Seife aufgenommen werden, anstatt wie bei ph-neutralen Seifen in die Haut „zurückgeschoben“. Ich komme mit den Savon du Midi Seifen gut zurecht und die Rückfettung reicht mir aus, um den Körper nicht mehr extra eincremen zu müssen. Im Sommer liebe ich die Alepposeife, weil sie leicht desodoriert. Ich freue mich schon auf Deine Recherche-Ergebnisse in Sachen Seife. 🙂
    Nun aber zu meiner Frage bezgl. Reinigung. Ich habe beobachtet, daß meine Gesichtshaut weniger nachfettet, je milder das Reinigungsprodukt ist und wenn die Gesichtscreme möglichst kein Glycerin enthält, da bin ich bereits bei MG. Angeregt durch das viele Lesen hier auf Deinem Blog und der intensiveren Beschäftigung mit Inhaltsstoffen, habe ich mich entschieden, den Einsatz von Tensiden in Zukunft möglichst stärker zu reduzieren. Ich kam ja eigentlich nach der Überarbeitung der Rezeptur mit den Reinigungsprodukten von Lavera gut zurecht, möchte diese aber mittelfristig durch Reinigungsmilch abends und Wascherde morgens ersetzen. Öle liegen mir nicht so sehr… Ich hatte vor 3 Jahren schon einmal den Salvia Cleanser von MG; bin mit diesem aber so gar nicht zurecht gekommen. Er lag mir zu sehr auf der Haut, er war iwie filmig, wachsig und hat zu wenig „gereinigt“. Ich hatte Probleme, meine getönte Tagescreme abzubekommen. Hätte ich es damals schon gewußt, hätte ich versucht, den Cleanser mit einem Waschlappen abzunehmen. Allerdings bin ich kein Freund von Lappen, Tüchern und Schwämmen wegen meiner Neigung zu Unreinheiten. Habe immer das Gefühl, daß sind reine „Bakterienfänger“, auch wenn man sie regelmäßig heiß auswäscht.
    Ich plane demnächst eine Online-Bestellung, was ich äußerst selten mache, da ich lieber vor Ort kaufe. Bei dieser möchte ich mir eine Reinigungsmilch mitbestellen und wollte Dich, liebe Julie, fragen, welche Du empfehlen würdest? Ich schwanke zwischen der CMD Reinigungsmilch aus der Mineral Serie, die aus Kreide, Jojobaöl und Emulgator etc. besteht, aber wohl kein Glycerin enthält, der Reinigungsmilch von Alva aus der Rhassoulserie, die wohl aus Rapsöl, Sonnenblumenöl, Kakaobutter, Glycerin und Emulgator besteht, als INCIS auf den ersten Plätzen oder der Milch Neroli Cassis von Primavera. Wie schon erwähnt, fettet meine Haut schnell mal nach, besonders in der T-Zone, die Wangen sind einen Ticken trockener und neigen ein klein wenig zu Rötungen auf dem Wangenknochen. Würde mich über einen Tipp von Dir sehr freuen und es sollte nach Möglichkeit eine Milch von CMD, Alva, Primavera, Melvita, Cattier oder I+M sein, an diese komme ich recht gut ran. An die Cleanser von MG traue ich mich noch nicht wieder heran. Danke und ganz liebe Grüße

    • beautyjagd sagt:

      Das ist etwas schwierig für mich, weil ich die Reinigungsmilch von CMD und Alva noch nicht ausprobiert habe. Die Neroli Cassis von Primavera empfinde ich als angenehm leicht, allerdings ist sie für meine trockene Mischhaut nicht rückfettend genug. Die Reinigungsmilch von CMD enthält ja doch mehrere Tenside, zwar weiter hinten, aber das muss man dann eben ausprobieren, wie pflegend sie ist. Wahrscheinlich reinigt sie dadurch aber gut. Der Emulgator von Alva ist weit vorne, der könnte (muss aber nicht) auch etwas entfettend wirken – aber wie gesagt, ich habe sie nicht getestet, sondern nur die INCI-Deklaration angesehen. Die Formulierungen der Hydro-Reinigungsmilch, Freistil-Reinigungsmilch und Age Protect-Reinigungsmilch von i+m gefallen mir gut. Vielleicht wäre auch die Mandelreinigungsmilch von Weleda etwas für dich 🙂

  • Kerstin sagt:

    Wow, was für ein gigantischer Post und sooooo viele Kommentare! Deine Mühe, die Du in deine Reviews steckst, schätze ich sehr. Nun komme ich endlich dazu, auch noch meinen Senf dazu zu geben.

    Ich selbst bin seit fast 10 Jahren Fan der Öl-Seifen-Reinigung, aka Double-Cleansing. Mal getrennt Öl und Seife, mal ein Kombi-Produkt und freue mich nun, dass diese Art der Reinigung immer beliebter wird, weil ich sie absolut toll finde! Für mich ist es die gründlichste und mildeste Art mich Abzuschminken.

    Seit meiner Pubertät hatte ich mit fettiger, unreiner Haut mit Tendenz zu Akne zu kämpfen, jahrelang habe ich austrocknende Apotheken-Reinigungsgele verwendet, zwischendurch mal Dr. Hauschka, aber so wirklich glücklich war ich nicht. Eines Tages bin ich beim Fernsehen zufällig auf einem Shopping-Sender auf die Öl-Seifen-Reinigung von Christine Kaufmann gestoßen und die hat mich neugierig gemacht. Fand es zwar erstmal peinlich dort zu bestellen, aber ich wollte das ausprobieren. Meine Haut mochte die milde Reinigung viel lieber, spannte nicht mehr nach dem Waschen und fettete weniger nach und ich fand es praktisch nur noch eine Reinigung für Gesicht und Augen zu benutzen. Später habe ich andere Öl-Reinigungen verwendet, eher naturnah, wie von Origins, und bin dabei geblieben. Momentan bin ich, eine absolut „Minimalistic Beauty“, ich verwende abends zum Abschminken kein spezielles Produkt einer Marke, sondern pures Öl (Mandel oder Argan) und Alepposeife. Das klappt genauso gut. Ich denke, es hilft vielen Häuten einfach ungemein, milder und tensidfrei(er) zu reinigen und ein schönes Ritual ist es allemal.

    Die Vielfalt der von Dir vorgestellten Produkte macht mich natürlich neugierig und so werde ich sicher demnächst eines davon probieren. Vor einigen Jahren hat man kaum etwas in dieser Richtung auf dem Markt gefunden und jetzt entwickelt es sich zum Trend.
    Ich kann mich übrigens an einen frühen Blogpost von Dir erinnern, als Du mal länger in Paris warst und dort auch schon mit Reinigungsölen (damals noch KK) experimentiert hast. Ich hoffe, ich habe mit meinem langen Post nicht den Rahmen gesprengt, aber ich dachte, vielleicht ist es interessant zu lesen, dass ich schon so lange dabei geblieben bin.

    Liebe Grüsse

    • beautyjagd sagt:

      Du hast ja ein super Gedächtnis! Ja, mich haben ganz zu Beginn meiner Bloggerzeit schon mal die Reinigungsöle neugierig gemacht, da wr gerade das von Shu Uemura angesagt und ich hatte eines aus Japan in meinem gemieteten Appartment in Paris entdeckt. Das waren Öle auf Minerölbasis und ich war auch noch nicht so versiert wie heute im Umgang damit *lach*

  • Jessie sagt:

    Sagt mal, Mädels, hat hier jemand schon Erfahrungen mit African Black Soap bei der Gesichtsreinigung gemacht? Ich kenne mich mit Seifen leider so gar nicht aus, bin in letzter Zeit aber immer wieder über Kommentare gestolpert, die von der African Black Soap schwärmen.

    • salva sagt:

      @jessie,
      ich habe mal vor jahren eine african black soap vom waschbär versand als goodie zu einer bestellung geschenkt bekommen.
      ich fand sie sehr interessant und habe sie auch fürs gesicht gut nutzen können. habe sie sogar einige zeit nachbestellt.

      nun ist meine haut leider viel trockener geworden und ich weiss nicht, ob sie noch eine ausreichende rückfettung für mich bieten würde.

      interessant fand ich sie allemal, leider ist es wie immer, persönlich ausprobieren wäre die beste lösung.
      zur not sonst zum händewaschen nutzen.

      • Jessie sagt:

        Vielen Dank, Salva! 🙂
        Teuer ist die Seife ja nicht, also werde ich sie wohl mal ausprobieren. Allerdings bin ich rückfettende Reinigungsmilch gewöhnt, von daher kann ich mir schon vorstellen, dass meine Haut wahrscheinlich ziemlich spannen würde. Da ich aber leider auch recht viele Mitesser habe, wäre es den Versuch vielleicht wert. Habe mir vor kurzem auch von Alaffia die flüssige Black Soap zum Duschen bestellt. Bin mal gespannt.

    • Petrina sagt:

      Hallo Jessie, ich habe die African Black Soap von Akamuti in fluessiger Form und in fester Form, wenn man sie als fest bezeichnen kann, den die African Black Soap ist eine weiche Seife … schaeumt wunderbar und gibt einen milden, weichen Schaum ab, der sich auch etwas leicht ins braeuliche verfaerbt. Ich mag den Duft der Seife, leicht erdig (da sie Shea-Butter enthaelt hat sie auch den Eigengeruch von Shea) … die Gesichtshaut fuehlt sich nach der Reinigung nicht trocken an, spannt nicht wie bei anderen Seifen! Die Haut wird samt und weich! Ob sie nach laengerer Anwendung die Gesichtshaut austrocknet … kann ich nicht sagen, da ich sie nur benutze, wenn meine Gesichtshaut verrueckt spielt. Lasse den Schaum ein paar Minuten einwirken oder gebe den Seifenschaum nur auf die streikenden Hautstellen, die nach mehrmaliger Behandlung ruckzuck abheilen. Wenn man sie fuers gesamte Gesicht benutzt, brennt der Schaum ein bisserl in die Augen.

      • Jessie sagt:

        Vielen Dank, Petrina!
        Ich werde die Seife in fester Form auch mal bestellen und sie dann so wie Du verwenden, also nicht täglich, sondern erstmal nur ab und an. Deine Beschreibung hört sich ja gut an, denn von anderen Seifen habe ich sofort ein ganz trockenes Hautgefühl.

    • Silk sagt:

      Ich hatte auch die African Black Soap vom Waschbär Versand. Für das Gesicht konnte ich sie nicht nehmen- sie hat etwas gebrannt und meine Haut war extrem trocken. Am Körper allerdings war die Bombe!!!! werde ich mir irgendwann auch wieder bestellen- oder die von Akamuti… mal sehen, vielleicht ist die ja besser! Meine Mitesser sind mittlerweile fast weg! Ich verwende Abends die Aleppo Seife (vorzugsweise 40/60) und morgens die Dr. Bronner Eukalyptus!

      • salva sagt:

        das ist schon verrückt, die african ging bei mir gut im gesicht, die alleppo im gesicht war jedoch zu austrocknend und brannte auch etwas.

        dafür passt die aleppo bei mir zum duschen und zum haarewaschen hervorragend.

        die aleppo seifen sollen ja je länger sie gelagert, also gereift sind, immer milder werden.

        meist weiss man leider nicht so genau, wie alt die seifentatsächlich sind
        ich kaufe deswegen gerne seifen auf vorrat ein und lagere sie eine zeitlang bevor ich sie anwasche.

        die aleppo seifen im kleiderschrank sollen ja auch ein guter mottenschutz sein, liegen also nicht so unnütz rum, das passt auch.

      • Silk sagt:

        @salva: Stimmt, ich lagere meine Aleppo auch im Schrank! Ich lasse die auch sehr gerne reifen, ich habe ebenfalls den Eindruck das die immer milder und besser werden!! Daher kaufe ich immer recht viele Seife auf einmal……………. ich liebe sie!

    • beautyjagd sagt:

      Meinst Du diese Dudu Osun, also die feste Seife? Oder eine flüssige Seife?
      Beide sind alkalisch, die pflegende Wirkung hängt ja auch vom Rückfettungsgrad ab.

      • salva sagt:

        ich war nach einer fortbildung noch einige tage zum wandern in österrreich unterwegs.
        dort machten wir zwischenstation in einer kleinen apotheke um neue pflaster zu erstehen.

        wir kamen mit einer netten apothekerin ins gespräch und wie auch immer, wir landeten bei….. , oh wunder, naturkosmetik, ölen und seifen.

        ihre meinung zur seifenreinigung war folgende:

        öle werden bei der herstellung von seifen zum größten teil verseift.
        das ist ja soweit bekannt.

        je höher jedoch der anteil der öle sei, die n i c h t mitverseift werden, desto mehr lipide blieben nach der reinungung auf der haut und können so die haut weiterhin vor wasserverlust und umwelteinflüssen schützen.

        also ihr fazit, die unverseifbaren stoffe in der haut sind die wirklich pflegenden.

        sie meinte außerdem, das, wenn frau längere zeit eine rm oder ein gel zum reinigen verwendet habe, die haut einige zeit brauche um sich auf die seifenreinigung einzustellen.

        wenn frau es durchhält, und das sei die entscheidende frage, würde man in fast allen fällen durch eine widerstandsfähigere und gesündere glattere haut belohnt..
        allerdings riet sie seife nur einmal täglich zu verwenden, außer bei sehr verschmutzter haut oder wenn vorher eine ölreinigung durchgeführt würde.

        sie riet bei trockener haut ausschließlich zu überfetteten seifen bzw. zu salzseifen.

        ihrer meinung nach sollten die öle möglichst aus biologischem anbau stammen, so sei die pflegende wirkung noch effektiver.

        soweit mein bericht aus österreich…….hihi

        kann sein, das das hier alles schonmal erwähnt worden ist und ich nur bekanntes wiederhole.
        dann sorry, aber mir ist durch das gespräch doch nochmal einiges deutlicher geworden.
        lg

      • beautyjagd sagt:

        Sehr spannend, danke für deine schöne Zusammenfassung des Gesprächs! So ungefähr sehen das auch Menschen, die „pro-Seife“ sind und nicht allzu viel von dem ph-hautneutralen Sachen halten, mit denen ich mich bisher unterhalten habe. Ich brauche für das Gesicht ja eine überfettete Seife, sonst mag meine Haut das nicht.

  • Maggie sagt:

    Also, liebe Julie, erst einmal ein riiiiiiiiiiesen Kompliment für das, was du hier leistest. Man merkt richtig wieviel Arbeit und Leidenschaft in deinen blog steckt! Ich bin stille Leserin deines blogs, aber muss jetzt echt mal meinen Senf dazu geben:
    Dank dir, deinem blog, und deinen aufmerksamen Lesern, die hier fleissig kommentieren, habe ich so einiges von dir/ euch gelernt! Ich habe zwar immer schon Naturkosmetik verwendet, aber trotzdem eine riesen Odyssee hinter mir! Folgende dinge mache und benutze ich dank beautyjagd:
    – Martina Gebhardt kennengelernt
    – hauschka eine neue Chance gegeben
    – angefangen mit ölen zu experimentieren
    – nach Mainz in die naturdrogerie mit meiner ma gefahren ( die gute hat Übrigens rosazea seit 10jahren, welche allerdings danke der tollen beratung dort so langsam aber sicher verschwindet!!! Liebe naturdrogerie wir kommen sicher bald wieder 😉 )
    -Angefangen mit ölen und seifen mein Gesicht zu reinigen
    – generell habe ich gelernt auf meine haut zu ‚hören‘ und ihr das zu geben, was sie braucht!
    Ich konnte förmlich dabei zuschauen wie keine haut jeden tag ein bisschen besser wurde. Jeder der oben aufgeführten Punkte hat bei mir dazu beigetragen, dass sich Pickel, mitesser, fettglanz und seboorhoisches Ekzem so langsam aber sicher verkrümmeln! Meine haut ist nicht perfekt aber auf dem besten weg dahin!
    Und deshalb nochmal tausend mal danke liebe Julie, dir dafür dass du dir so viel Mühe machst und alles so ausführlich erklärst und auf den Punkt bringst und danke natürlich auch an die community die das alles hier lebendig hält!

    Lg Maggie

    • beautyjagd sagt:

      Danke für dieses tolle und umerfende Kompliment!! Ich werde es mir wieder durchlesen, wenn ich mal einen Durchhänger habe 🙂 Und es freut mich sehr, dass ihr bei der Naturdrogerie so gut beraten worden seid.

  • Lea sagt:

    Ich habe eine Zeit lang OCM mit Kokosöl gemacht, manchmal auch double cleansing mit einer Salzseife. Hat mir an sich sehr gefallen, ich fands vor allem beeindrucken, wie leicht das AMU runtergeht.

    An manchen Tagen ist die Haut allerdings zu trocken oder zu fettig geraten.

    Insgesamt war mir das ganze aber zu aufwendig! Zu viele Wattepads für das AMU, bzw. dieses weiche Tuch, was man hinterher wieder sauber waschen muss. Dann noch der Waschlappen zum abnehmen oder eben die Seife. Und evtl noch den Konjac Sponge (den ich auch gerne mag).

    Deswegen hab ich weitergesucht, wollte nicht mehr verschiedene Produkte und „Werkzeuge“ und auch nicht so viele Schritte brauchen. So Rituale und verschiedene Texturen und Konsistenzen usw. wie du, Julie, uns ja z.B. auch in Posts über japanisches Layering gezeigt hast, sind schön und bestimmt sehr entspannend. Aber für mich nix für jeden Tag, zu umständlich.

    Trotzdem möchte ich meine Haut gut reinigen und pflegen. Daher bin ich inzwischen bei der MG Young & Active RM gelandet. (Erst hatte ich den Shea Cleanser, den mochte meine Haut nicht so ganz, ich glaube, ich vertrage tatsächlich kein Rosenwasser im Gesicht 🙁 )
    Ich spüle mein Gesicht mit Wasser ab. Dann verteile ich einen Pumpstoß im übrigen Gesicht. Danach nehme ich noch einen Pumpstoß für die Augen. Alles abspülen, fertig. Bin sehr begeistert. Haut ist sauber und gepflegt. Juhu!

    Danke, Julie! Langsam aber sicher hast du mich missioniert, bezüglich der Reinigungsmilchen 😀

    • beautyjagd sagt:

      Hihi, missioniert, ist ja eigentlich nicht meine Absicht 🙂
      Ich mache das Öil Cleansing auch nicht jeden Tag, da gehts mir wie dir, ist mir zu umständlich (obwohl, vielleicht ist es auch die Gewohnheit). Und sehr schön, dass Dir die Young&Active Cleanser so gefällt, ich mag ihn auch sehr!

      • Lea sagt:

        😀 War natürlich nicht wörtlich gemeint. Denn du hast eine sehr schöne Art, deine Erfahrungen zu teilen, ohne einem dabei deine Sicht der Dinge aufzudrängen 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Danke! Ich bemühe mich auch wirklich, kein allzu absoluten Aussagen zu schreiben – das würde auch nicht meiner Persönlichkeit entsprechen.

  • Mexicolita sagt:

    Hehe, „lexikalischer Post“ trifft es in der Tat auf den Punkt, weil du es mal wieder geschafft hast, Ordnung in das Thema zu bringen, sehr informativ!
    Die Reinigungskraft von Öl und Reinigungsbalsam hätte ich so nie für möglich gehalten, bis ichs selbst ausprobiert habe, auch wenn ich manchmal in meinem Reinigungseifer aufpassen muss, dass ich mir den Ölfilm auf den Augen erspare.
    Das Gentle Cleansing Melt von evolve kenne ich auch und gerade für unterwegs finde ich den Balm super, da ich kein extra Reinigungsprodukt für die Augen brauche und er einfach alles razzifazzi runternimmt ohne Brennen und Ziepen.
    Die alte Verpackung finde ich nach längerer Anwendung etwas unglücklich; das Töpfchen ist zwar ganz nett anzuschauen, da ich hin und wieder aber doch mal mit feuchten Pfötchen reingelangt habe, zeigt sich die Sofortemulgation mit Wasser bei meinem Exemplar inzwischen ganz deutlich. Toll, dass er jetzt in einer Tube steckt.

    • beautyjagd sagt:

      Ich hatte das alte Töpfchen von Evolve auch mal, hat mir Magi vor zwei Jahren mitgebracht. Und mir gings wie Dir, wenn meine Finger nur ein bisschen feucht waren, ging es schon im Topf mit dem Emulgieren los. Fand ich auch nervig, ist in der Tube viel besser gelöst!

  • Gloria Viktoria sagt:

    Meine Frage des Tages (eher zu Seifen als zu Ölen ;-)) lautet:
    Wie erkenne ich den Überfettungsgrad? Steht der da irgendwo drauf und ich bin einfach nur blind oder gibts da tolle Tricks. Außer die Hersteller anzuschreiben. 😀

    Vielen Dank für den Artikel und die bombigen Kommentare!

    Gloriaaaa

    • beautyjagd sagt:

      Am besten ist es, es steht auf der Verpackung – ansonsten kann man wirklich nur die Hersteller anschreiben, um den Überfettungsgrad rauszufinden. Kräftig überfettete Seifen fühlen sich für mich auch öliger auf der Haut an, aber den genauen Überfettungsgrad hat man damit leider nicht.

  • Ellalei sagt:

    Liebe Mädels,
    mich packt gerade der Cleansing Balm Wahn! Ich teste zurzeit von Suti einen unglaublich toll duftenden (leicht zitrisch, frisch) Balm, der sehr effektiv reinigt und eine streichelzarte Haut hinterlässt. Das fieseste Make-Up ist auch ratz-fatz weg und eine schöne Massage gibts gratis dazu 😉 Er kommt ohne Emulgatoren aus. Auf meiner Liste steht noch dieser Carrot Dingsbums von Organic Pharmacy und der Grapefruit Cleanser / Moisturizer von Stark Skincare. Alle sind emulgatorfrei und gleichzeitig auch Hautpflege. Kennt jemand von euch den ersten und letzten? Der von OP wurde ja schon erwähnt. Gibt es Langzeiterfahrungen?
    Ich finde die Idee nämlich toll, 1 Produkt für Make-Up-Entfernung, Reinigung und Pflege zu haben. Reduktion! Hat das jemand so schon probiert? Gerade Stark kommuniziert sehr in diese Richtung, den Balm nach der Reinigung nochmal als Pflege aufzutragen. Ich würde idealerweise nur noch mit gezielten Wirkstoffölen kombinieren. So mein Traum, hihi.

    Allerdings habe ich leider noch kein richtig tolles Handtuch oder einen Lappen o.ä. gefunden, um den Balm sanft abzunehmen. Dabei habe ich reine und sanfte Baumwolllappen, die ich auch für die Babypflege nutzte, doch auch die sind in nassem Zustand irgendwie rubbelig 🙁 Hat da jemand einen Tipp? Mikrofaser will ich nicht und der Konjak funktioniert dafür nicht so gut.

    Danke euch und liebe Grüße!!!

    • Jessie sagt:

      Hallo liebe Ellalei,

      ich hatte ja schon mal erwähnt, dass ich den Cleansing Balm von Organic Pharmacy hatte, die Fullsize. Nachkaufen würde ich es mir nicht. Ich fand es ganz okay, aber mein erstes Problem war schon, dass ich jedes Mal irgendwie so einen Film auf den Augen hatte. Der Balm ist halt sehr reichhaltig. Ich habe ihn immer ins Gesicht ordentlich einmassiert und dann mit warmen Wasser und einem Muslin Cloth von Balm Balm wieder abgenommen. Dabei musste ich den Muslin Lappen recht dynamisch benutzen, um das fettige Gefühl auf der Haut los zu werden. Nach einer Weile hatte ich dann das Gefühl, dass meine Haut um die Nase herum ausgetrocknet war.
      Trotzdem hätte ich noch Interesse daran andere Balms auszuprobieren. Allerdings interessieren mich da nur der Balm von Spiezia (der soll ja wirklich toll sein) oder der von DeMamiel.
      Ich würde dazu immer auch ein paar neue Muslin oder Bamboo Cloth mitbestellen. Von Mikrofaser würde ich abraten, auch normale Baumwoll Lappen (sprich Waschlappen) sind vielleicht etwas zu brutal.
      Liebe Grüße 🙂

      • Ellalei sagt:

        Liebe Jessie, vielen Dank für deine Eindrücke! Ich mag ja das „fettige“ Gefühl auf der Haut 🙂 Austrocknen sollte das Ganze natürlich nicht, das wäre doof. Aber ich teste einfach mal weiter den von Suti und nehme nicht allzu viel wieder runter vom Produkt.
        Spiezia hat vorne eher Blütenwässer stehen und nicht gleich die fetten Öle. DeMamiel ist auch recht teuer, oh je… und voller exotischer Sachen, klingen lustig. Aber spannend! Berichte doch mal, wenn du dazu kommen solltest den zu nutzen 😉

        Danke für den Tipp mit den Muslin Cloths, obwohl ich von Pai einen habe, der auch nicht gerade weicher ist als meine Waschlappen. Vielleicht teste ich mal die von Balm Balm!

        Liebe Grüße

    • beautyjagd sagt:

      @Ellalei: Ich nehme ja so ganz sanfte Läppchen aus Baumwolle, die sind für Babies gedacht und stammen aus einem französischen Bioladen. Und dann rubble ich damit nicht wild, sondern tupfe eher damit. Im Internet hab ich sie aber leider nicht gefunden. Die aus Bambus sollen ja noch weicher sein: http://www.boutiquebio.fr/les-tendances-d%27emma-carre-demaquillant-bambou-unites-p-7211.html?osCsid=otelrh2e6a95e0na9g62o2hqp1, habe ich aber noch nicht befühlt.

      • Petra sagt:

        Ziemlich gut funktioniert auch die private Altkleidersammlung. Bambus- oder Baumwoll-T-Shirts, Leinensachen, Seidenblusen, gerne schon etwas „mürbe“ gewaschen und in handliche Stücke geschnitten funktionieren ganz prima, da sie supersaugfähig sind.

      • Ellalei sagt:

        Oh ja, Bambuslappen! Schon gehört. Danke für die Tipps! Alte SShirts finde ich vielleicht noch, obwohl ich recht rigide aussortiere. Aber für ein paar Läppchen zum probieren wird es wohl noch reichen.
        Wild rubbeln tue ich auch nicht, aber nur tupfen scheint mir für die Entfernung des Make-Ups auch nicht gerade ausreichend, oder doch?
        Jedenfalls versuche ich so sanft wie möglich zu sein 😉

  • Isa sagt:

    woow krass langer Post also erstmal Respekt dafür!
    Ich hab mir zwar nicht alles komplett durchgelesen, aber ich bin hier drauf gestoßen weil ich mich für Reinigungs-Öle interessiere und ich denke der Artikel hilft ganz gut weiter! Ich werd auf jedenfall darauf zurück kommen wenn ich mich genauer einlesen will und ich schau auch gleich mal in den verlinkten Shops vorbei.
    Liebe Grüße
    Isa

  • Ruth sagt:

    Liebe Julie, ich habe neulich eine kleine Probe des Tata Harper Nourishing Oil Cleanser bei naturisimo mitbestellt und bin sehr angetan. Könntest Du, wenn Du einmal eine Minute Zeit hast, einen Blick auf die Incis werfen. Ist da ein Tensid dabei? Es emulgiert jedenfalls sehr schön auf feuchter Haut und nimmt wirklich alles restlos ab. Da braucht man keine Seife mehr danach, höchstens noch ein wenig Toner. Wie alle TH-Produkte riecht das Reinigungsöl himmlisch. Und wie alle TH-Produkte ist auch dieses fürchterlich teuer, also höchstens im Rahmen einer Schleuderaktion drinnen. Mich würde jedenfalls Deine Meinung zur Komposition sehr interessieren.

    • beautyjagd sagt:

      Um den Nourishing Oil Cleanser springe ich auch schon eine Weile herum… Tenside sind nicht drin, aber zwei Emulgatoren: Shea Butter Ethyl Esters, Polyglyceryl-4 Oleate, deswegen dürfte es auch so gut emulgieren. Toll finde ich, dass der Cleanser auf Hagebuttenkernöl basiert. Also mir gefallen die INCI schon 🙂 Hast Du den Eindruck, dass Deine Haut danach spannt oder trocken ist?

      • Ruth sagt:

        Die Haut ist danach butterweich und spannt überhaupt nicht. Und ich habe ja tendenziell trockene und nicht mehr ganz taufrische Haut. Von der Handhabung her ist das Produkt einfach nur praktisch: Gesicht befeuchten, ein paar Tropfen verteilen, leicht einmassieren, abnehmen, fertig. Ich habe irgendwo gelesen, dass man mit dem Cleanser sechs Monater durchkommt. Ich versuche mich wohl zu überzeugen, dass er ja gar nicht sooo teuer ist 😉

      • beautyjagd sagt:

        Toll, jetzt bin ich bald auch verführt! 😉

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