Körperpflege, Naturkosmetik

Meine Klassiker (1): Aloe Vera Body Lotion Classic von Santaverde

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Vor ein paar Tagen hatte ich die Idee zu einer neuen Serie auf dem Blog, die ich in loser Folge führen möchte. Ich werde darin meine persönlichen Klassiker vorstellen, die im Rausch der Neuheiten (in dem ich mich gern mal befinde 😉 ) zu wenig Beachtung auf meinem Blog bekommen.

Den Startschuss zur Serie macht die Aloe Vera Body Lotion Classic von Santaverde. Ich bekam sie schon vor Monaten für den Blog zugesandt, und sie löste bei mir nostalgische Gefühle aus. Ich vermutete, dass ich die Body Lotion vor zehn Jahren das erste Mal verwendet habe. Eine Nachfrage bei Santaverde ergab dann jedoch, dass sie im Jahr 2006 erstmals lanciert wurde.

Die Body Lotion wurde seitdem offensichtlich überarbeitet, denn ich erinnere mich an eine deutlich festere Textur, die durchaus beim Verteilen Streifen bilden konnte. Das ist nun nicht mehr der Fall, ich war mehr als positiv überrascht von der leichten Textur eines Fluids, das sofort in meine Haut einzieht und nicht klebt. Die pflegende Wirkung würde ich als gut beschreiben, im Winter könnte sie auf meiner zu Trockenheit neigenden Haut aber zu wenig reichhaltig sein. Den Duft würde ich als dezent und sommerlich beschreiben, meine Nase nimmt sowohl zitrische als auch blütige Noten wahr.

Die Verpackung wurde ebenfalls in den vergangenen Jahren verändert: Man entnimmt die Body Lotion aus einem Drehverschluss mit dem Namen Twislok, auf dem die schlanke Tube auch steht. Ein raffiniertes Modell.

Die von Natrue zertifzierte Aloe Vera Body Lotion Classic basiert auf Aloe Vera (kein Pulver, sondern Direktsaft aus eigenem Anbau), Kokosöl, Mandelöl und Distelöl.

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Eine Tube der Aloe Vera Body Lotion enthält 150 ml und kostet 25,90 EUR. Erhältlich ist sie in Bioläden und diversen Online-Shops.

Mein Fazit: Die Aloe Vera Body Lotion Classic von Santaverde ist für mich eine perfekte Sommer-Bodylotion. Die Textur ist so frisch und leicht, dass sie sich auch als After Sun-Pflege eignet. Beim Eincremen überkommen mich ein bisschen nostalgische Gefühle, denn die Bodylotion gibt es schon seit über acht Jahren im Sortiment von Santaverde.

Kennt ihr die Body Lotion von Santaverde? Und könnt ihr euch noch an eure erste naturkosmetische Bodylotion erinnern? In der nächsten Folge dieser Serie erzähle ich von meiner ersten Naturkosmetik-Gesichtscreme, die ich vor zehn Jahren verwendet habe.

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89 thoughts on “Meine Klassiker (1): Aloe Vera Body Lotion Classic von Santaverde
  • Lilly sagt:

    Ich bin ein großer Fan von den Santaverde Cremes, die Bodylotion hab ich aber noch nie probiert. Ich finde das Santaverde Konzept einfach unschlagbar: kein Tropfen Wasser enthalten, stattdessen reiner Aloe Vera Saft! Danke für den Anreiz 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Und mir gefällt besonders gut, dass die Aloe Vera von Santaverde aus eigenem Bio-Anbau in Andalusien stammt 🙂

  • Liv sagt:

    Eine tolle Idee! Nachdem ich das FIrming Gel von Santaverde getestet habe und sehr begeistert war, hab ich richtig Lust auf mehr Pflegeprodukte von Santaverde bekommen. Dieses BL werde ich auf jeden Fall mal testen. Liefs, liv
    Liv kürzlich veröffentlicht..FerienflirtMy Profile

    • beautyjagd sagt:

      Und ich werde mir mal das Firming Gel ansehen 🙂 , deine Review dazu hab ich auch in Erinnerung!

  • Annamo sagt:

    Tolle Idee, das mit den „Nostalgie-Produkten“! Ich versuche mich schon ewig daran zu erinnern, von welcher Firma das erste NK-Shampoo war, das ich vor ca. 20 Jahren benutzt habe- ich seh genau die Flasche vor mir und hab den Duft in der Nase, komm aber nicht drauf, was es war- zum verrückt werden!
    Die Santaverde Lotion klingt verführerisch; überhaupt mag ich Santaverde total und bin ja ein großer Fan des Hydro Repair Gels. 25,90€ für 150ml sind halt schon ne Hausnummer… Was Bodylotions angeht, hab ich mich bisher immer im unteren Preissegment bewegt (abgesehen von ein paar Hauschka Kleingrößen), da zumindest meine Haut am Körper recht anspruchslos ist. Meine erste Nk Bodylotion war also mit ziemlicher Sicherheit von Alverde 😉

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe vor meiner ersten bewussten Nutzung von Naturkosmetik (so um 2004) gelegentlich auch schon Naturkosmetik verwendet, aber das war eher per Zufall. Ich erinnere mich dunkel an irgendwas von Weleda in den 90er Jahren… Ist schon verrückt, dass man sich eher an Duft und Optik denn an das Produkt erinnert!

  • Petra sagt:

    Die Lotion von Santaverde kenne ich noch gar nicht. Überhaupt kenne ich bisher nur wenige Santaverde-Produkte, mit dieser Marke muss ich mich mal mehr auseinander setzen. Außerdem habe ich ja über sechs Monate keine Bodylotion mehr gekauft, da ich meine Vorräte aufgebrauchen wollte – diese sind schon ordentlich geschrumpft.

    Den Verschluss der Santaverde-Lotion kenne ich übrigens von der running legs-Lotion von bio logical. Hat ein bisschen gedauert, bis ich kapiert habe, wie das funktioniert 😉

    An meine erste naturkosmetische Bodylotion kann ich mich nicht mehr erinnern, ich denke mal, es wird eine Weleda-Babypflege gewesen sein 😉 Oder eine Kindercreme… Aber an meine erste selbstgekaufte Bodylotion kann ich mich erinnern, das war die Wildrosenlotion von Weleda, damals noch in der Glasflasche. Die benutze ich auch immer noch, bloss die neuen Plastikflaschen finde ich unmöglich. Die Lotion bekommt man nur schwer aus, außerdem bleiben rund 50 gr in der inneren Türe zurück. Weil die Flasche noch so schwer war, als nichts mehr rauskam, habe ich sie aufgeschnitten – das war bei dem dicken Plastik nicht so leicht – und mich dann so geärgert, dass ich die Restmenge tatsächlich abgewogen habe. Na ja, ich kaufe sie immer noch und ärgere mich immer noch über die Verpackung 😀

    • beautyjagd sagt:

      Santaverde hat extra einen Zettel in die Packung gelegt, wie der Verschluss funktioniert – gab da sicher auch schon Rückfragen. Und echt, 50 gr sind da in der Weleda-Bodylotion noch drin? Au wei! Hauschka stellt ja im Herbst die Flakons der Bodylotions um, vielleicht überarbeitet Weleda ja auch noch mal.

      • Lena sagt:

        Ich schneide auch alle Tuben auf, aus denen sonst nix mehr rauszubekommen ist, und finde es immer wieder erschreckend, wieviel Produkt da meist noch drin ist. Aber gleich 50g? Das entspricht bei den Weleda-Lotionen ja einem Viertel des gesamten Inhalts! Krass! Ich hatte bisher nur die Glasflakons, aber bei dem schon auf seine Einsatz wartenden Plastikflaschen-Nachschub werde ich darauf mal achten.

      • Petra sagt:

        Auf der Packung von bio logical running legs stand es auch, aber ich schaue doch nicht darauf. Bei einem technischen Gerät lese ich erstmal die Gebrauchsanleitung, aber an einer Creme schnuppere ich erstmal und fühle die Textur.

        Über die Weleda-Verpackungen habe ich mich extrem geärgert. Ich finde die Vakuumpumpe sehr schwergängig, mir fällt es schwer, sie nur mit einer Hand zu bedienen. Wie jemand die Pumpe bedienen soll, der in seiner Kraft oder Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist (z. B. ältere Leute), ist mir ein Rätsel. Dass das nicht besser wird, wenn die Hände von der Creme glitschig sind, versteht sich von selbst. Die Plastikflasche ist sehr dickwandig und lässt sich nur mit Kraft aufschneiden.

        Ich liebe die Lotions von Weleda sehr, deshalb kaufe ich sie trotzdem. Aber über die blöde Verpackung ärgere ich mich immer noch. Bei der letzten, die ich letzte Woche aufgeschnitten habe, war übrigens nicht mehr ganz soviel Produkt drin. Abgewogen habe ich es aber nur beim ersten Mal, weil ich so entsetzt über die Restmenge im Innentütchen war. Ich habe Weleda mal angeschrieben deswegen, aber leider keine Antwort bekommen – auch das fand ich ärgerlich.

      • Lena sagt:

        Keine Antwort zu bekommen, ist total ätzend und ärgert mich auch immer sehr. Vielleicht noch mal einen Bikini-Abstecher in der Mittagspause? Falls sie sagen, dass sie diese Rückmeldung noch nie bekommen haben, kannst du ja anbieten, gemeinsam mit ihnen eine Flasche zu leeren – vergiss also die Waage nicht. 😉
        Ich habe heute eine Kleingröße der Citrus-Lotion leer gemacht und aufgeschnitten. Da war verhaltnismäßig auch wieder noch viel drin und dabei sind die Weleda-Tuben (die kleinen und auch die der Duschen) im Vergleich ja noch relativ weich und lassen sich einigermaßen gut ausquetschen…

      • Petra sagt:

        Bei den Tuben sehe ich das nicht so problematisch, die bekommst du ja gut ausgequetscht und ganz leicht aufgeschnitten. Tuben als Verpackung wären für mich total ok. Ich denke mal, die Vakuumverpackungen dienen der Einsparung von Konservierungsmitteln, sonst hätte man ja auch Standard-Pumpspender nehmen können.
        Aber irgendwie sind die nicht ausgereift. Aber wie gesagt, die Lotions Sanddorn und Rose sind im Sommer immer in meinem Bad vertreten, im Winter Granatapfel statt Sanddorn. Und das, obwohl ich mich ständig darüber ärgere, dass ich die Lotion nur so schwer heraus bekomme.

  • Mo sagt:

    von santaverde hatte ich noch nie ein produkt. und für 25 euro würde ich mir die lotion nicht kaufen. schade, dass auch santaverde nicht auf palmölderivate verzichten kann (oder will).

    da bleibe ich doch beim purem kokos- oder jojobaöl 🙂

    ich nehme an, meine erste nk lotion war entweder von alverde oder alterra.

    • beautyjagd sagt:

      Pures Öl ist auch toll zur Körperpflege, Kokos mag ich im Sommer sehr gern 🙂

    • Jasmin sagt:

      Hallo liebe Mo,

      ich arbeite bei Santaverde und da wir deine Anmerkung zum Thema Palmölderivate gut nachvollziehen können, möchte ich dir mitteilen, wie wir dazu stehen.

      Natürlich sind wir uns der aktuellen Problematik zum Palmöl bewusst und haben bei unseren Lieferanten entsprechend recherchiert:
      Die von uns eingesetzten Rohstoffe Ascorbyl Palmitate, Hydrogenated Palm Glycerides Citrate und werden unter anderem aus Palmöl hergestellt.
      Beim Einsatz von Rohstoffen aus Palmölderivaten achten wir streng darauf, dass die Produktion im Einklang mit der Natur erfolgt. Das verwendete Palmöl wird ausschließlich von Mitgliedern des RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil) bezogen. Die RSPO-Mitglieder entwickeln und implementieren gemeinsam gesetzliche, technische, ökologische und soziale Kriterien für die nachhaltige Produktion und Verwendung von Palmöl. Diese Leitlinien sichern eine Bewirtschaftung von Plantagen, die mit dem Schutz des Regenwaldes und seiner Artenvielfalt vereinbar ist.

      In der body lotion classic setzen wir Ascorbyl Palmitate, also Vitamin C Palmitate ein. Unser Lieferant sucht nach einem Palmöl-Ersatz. Für den Moment können wir diesen Rohstoff jedoch leider nur in dieser Form einsetzen. Vitamin C Palmitat wird von uns unter 0,02 %ig eingesetzt und nur ein Teil dieser Menge besteht aus Palmöl.

      Wir sind weiterhin mit unseren Lieferanten im Gespräch und arbeiten daran, zukünftig ganz auf Palmöl in unseren Produkten verzichten zu können.

      Viele Grüße
      Jasmin

  • Ich kenne Santaverde noch nicht so gut, da hab ich nur ein paar Tester ausprobiert. Bin aber gerade auf der Suche nach einer guten After-Sun Lotion für den Urlaub und dein Klassiker sieht nicht schlecht aus, wäre da nicht der Preis. Na ja, ich hab ja immer noch mein geliebtes Kokosöl.
    Gospođica Marijica kürzlich veröffentlicht..Shopping in SarajevoMy Profile

    • beautyjagd sagt:

      Pures Aloe Gel ist auch eine tolle After Sun Pflege – vielleicht vermischt mit etwas Kokosöl 🙂

  • Mimi sagt:

    Schöne Idee für eine Blog-Serie! Ich freue mich schon auf die nächsten Folgen 🙂
    Santaverde reizt mich schon länger, jedoch verkneife ich mir gerade jeglichen Neukauf, um erstmal die Bestände aufzubrauchen… 😎 Die Aloe-Vera-Bodylotion steht aber schon auf der Wunschliste, die leider immer umfangreicher wird…
    Meine allererste NK-Bodylotion war von Martina Gebhardt aus der Shea-Reihe, mein zweites Martina-Gebhardt-Produkt überhaupt (das erste darf ich erst bei der nächsten Folge verraten 😉 ). Ich liebe die Martina-Gebhardt-Produkte sehr, auch wenn anfangs vor allem die Cremes in ihrer Konsistenz ungewohnt waren. Nichtsdestotrotz waren sie bei mir der Startschuss für NK 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Über meine ersten Wirrungen im Bereich der naturkosmetischen Gesichtspflege schreibe ich in der nächsten Folge, ich habe mich zunächst auch mit den Texturen schwer getan 😉

      • Petra sagt:

        Oh je, da würde ich ja Theo gerne zu hören. Die kennt bestimmt auch noch diese komischen Töpfe mit Cremes, die sich anfühlten wie Melkfett und rochen, wie ranzige Margarine – brrrrr.

      • Ruth sagt:

        Und siehst Du, genau dafür braucht es Marken wie Börlind. Ich habe mich neulich mit der Eigentümerin eines meiner allerliebsten NK-Geschäfte intensiver als sonst unterhalten. Sie meinte, wenn eine potentielle Neukundin etwa von Kanebo kommend nicht mehr will, ist der Wechsel zu (hardcore) ambient einfach nicht das Richtige, weil zu radikal, sondern eher diese Nutri-Royal-sorryjetzt nichtparathabend-Linie von Annemarie Börlind. Mag sein, dass die Kundin irgendwann später dann bei ambient oder bioemsan landet, aber eben nicht sofort. Da braucht es eine Lernkurve, Marken wie diese muss man/frau sich offenbar „erabeiten“. Ich denke, es wäre mehr Schock denn Soft Landing von Kanebo/Sishedo/Sisley…. direkt bei puristischer NK anzudocken. Ich persönlich arbeite mich seit zwei Jahren an ambient ab – finanziell wie inhaltlich – und bin noch immer nicht so ganz überzeugt.

  • anajana sagt:

    Um Santaverde schleiche ich auch immer mal wieder rum, finde sie aber ziemlich hochpreisig, deshalb habe ich bisher davon noch nichts gekauft. Wobei ich bei viasalutis 20% sparen könnte…..Mal sehen.
    Im Moment bin ich noch mit Hauschka Lotionen sehr gut versorgt, habe noch Mandel, Lavendel Sanddorn und Quitte zu Hause.
    Meine erste NK Body Lotion war auch von Hauschka. Rose um genau zu sein. Ich habe zuerst meine Gesichtskosmetik dank Hauschka komplett auf NK umgestellt und bin erst danach auch bei der Körperpflege umgestiegen. Und darüber habe ich auch erst die Alverde-Produkte bei dm als Naturkosmetik wahrgenommen.

    • beautyjagd sagt:

      Die Bodylotions von Hauschka mag ich auch sehr, Quitte ist für mich auch ein Sommerfavorit – ich mag schon den Duft so gern!

  • Meine erste NK-Bodylotion … puh … das ist lange her! Wahrscheinlich vertue ich mich jetzt, aber es könnte/müsste Dr.Hauschka gewesen sein – Rosenbalsam … oder doch Körpermilch Quitte? Gab es die da schon? Zu lange her! 😀

    Was ich noch weiß ist, dass ich noch vor Bodylotions auf NK-Öle gestoßen bin. Erst mal Weleda und dann habe ich die Hauschka-Öle für mich entdeckt und mich gefragt, wieso ich mir diese Weleda-Sachen angetan habe. 😉

    Das war alles laaaaaange bevor ich mein eigenes Ladengeschäft aufgemacht habe. Da gab es damals noch so einen kleinen (also wirklich kleinen!) Laden in Mainz, Calendula. So ein richtiges Pionier-Lädchen mit den Sachen, die der NK-Markt damals so hergegeben hat. Ich glaube die Konkurrenz durch die Bio-Supermärkte war wohl das Aus. Einer von denen meinte ja auch mal so trocken: „Wir können nichts dafür, wenn die kleinen Läden nicht überleben. Sie hätten ja größer und schöner werden können.“ 🙁

    Liebe Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    • Petra sagt:

      Das geht mir auch so, das Rosenöl von Hauschka hatte ich eigentlich immer im Bad zu stehen. Gekauft habe ich erst im Reformhaus oder der Apotheke, in die Bioläden kam Kosmetik erst so Anfang der 80er und mit ziemlich überschaubarem Sortiment.

      Ich finde es auch schade, dass die kleinen (Bio-)Läden nahezu verschwunden sind. Allerdings sehe ich die Verantwortung für das Verschwinden der kleinen Geschäfte nicht bei den größeren Läden oder den Bio-Supermärkten, sondern bei den Kunden. Die Kunden wollen gerne die kleinen gemütlichen Lädchen um die Ecke habe, gerne mit der ganzen Sortimentsbreite, wollen aber nicht die dafür erforderlichen höheren Preise bezahlen. Die Kunden kaufen dort, wo sie es am günstigsten bekommen und das ist dort, wo die Fixkosten geringer sind. Daher gibt es kaum noch Tante-Emma-Läden, egal ob für konventionelle oder ökologische Produkte. Die Verantwortung für das Verschwinden tragen die Kunden, die keine fairen Preise für den Vor-Ort-Service zahlen wollen.

      Ich selbst schließe mich das auch nicht aus, klar nervt es mich auch, wenn ich das eine Produkt nur in dem einen Laden, das andere nur in dem anderen Laden finde. Und auch ich gehe da oft den bequemeren Weg und kaufe dort, wo ich alles bekomme.

      • Waldfee sagt:

        Ich gestehe, das geht mir genau so. Ich hab in der nächsten Kleinstadt ein Mini-Reformhaus, der Rest ist weiter weg. Nirgendwo bekomme ich MG, dafür aber Hauschka. Wenn ich Hin und Rück je 25 km fahre, dann Parkplatz suche, Parkgeld bezahle..,, dann stimmt weder die Ökobilanz noch habe ich Spaß am Einkaufen. Mit den Öffentlichen bin ich auf meinem Dorf leider aufgeschmissen. Und das alles kostet eine Menge Geld, Zeit und Nerven. Stattdessen sitze ich bequem auf dem Sofa, genieße den hart erarbeiteten Feierabend und bestelle ganz bequem in einem Shop für günstiger Geld ohne Stress und Nerverei. Gerne bei Hilla, der Naturdrogerie und auch bei Violey. Wenn ich in Mainz wohnen würde, dann würde Frau Naturdrogerie mich wahrscheinlich täglich zu Gesicht bekommen. Wenn das Ladenangebot nur halb so gut ist, wie im Internet..
        Meine ersten NK Produkte waren wohl von Weleda und Alverde, ich kann mich nicht mehr erinnern.

      • Mimi sagt:

        Sei versichert: Das Ladenangebot ist noch besser 😀 Die Gründe dafür sind die Inhaberin samt Hündin :-), die Beratung, die Atmosphäre, die Gerüche, die Optik, das Ausprobierenkönnen – lohnt sich alles sehr 🙂

      • Mimi sagt:

        Ganz vergessen: Ich meine, im Laden gibt es noch mehr Produkte als online, gerade was den Lebensmittelbereich angeht.

      • @Mimi: Danke für die Blumen! 🙂

        Wir versuchen mit dem Onlineshop so weit wie möglich unser NK-Angebot im Laden abzubilden. Das ist nicht immer ganz leicht. Mal ist es fehlende Zeit unsererseits, mal fehlt es an grundlegenden Dingen wie Produktfotos. (Ja – auch heute immer noch!)

        Lebensmittel sind nach wie vor nicht online, da wir uns selbst bio-zertifizieren müssen, wenn wir auch nur ein einziges Bio-Lebensmittel im Versand anbieten. Bisher habe ich das aus organisatorischen Gründen gescheut. Aber ich habe es mir noch für dieses Jahr fest vorgenommen. Wäre schon toll das ganze Teesortiment usw. online zu bringen. 😀

        @Waldfee und Mimi:
        Ich freue mich natürlich, wenn in meinem Onlineshop eingekauft wird. Aber ich freue mich trotzdem immer noch ein kleines bisschen mehr, wenn die Leute persönlich vorbeikommen; gerade wenn sie mich zuerst über den Onlineshop kennengelernt haben. Und ich bin auch immer wieder überrascht welch lange Wege einige auf sich nehmen.

        Ich habe ja selbst kein Auto. Und wenn ich mir vorstelle, 25 km irgendwo hinfahren zu müssen, macht mir schon die Vorstellung keinen Spaß. Ich kann das also sehr gut nachvollziehen. Und mit Parkplätzen ist es ja in Mainz auch nicht so prickelnd …

        Ökobilanz: joah. Da werden wohl die Versanddienstleister besser wegkommen. 😉

        Andererseits hat Mimi es ja schon geschrieben: das „Erlebnis“ im Laden ist ein anderes. Ich sehe es so, dass sich beides nicht ausschließt: man kann ja regulär online und dann ab und zu mal doch persönlich shoppen (nicht einkaufen!) gehen. Zeit und Lust natürlich vorausgesetzt. „Stress und Nerverei“ machen keinem Spaß.

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

        PS: So, jetzt lasse ich das Thema aber wirklich mal ruhen. Sonst schmeißt mich Julia noch vom Blog. 😀

      • Rita sagt:

        Ich versuche auch, nach Möglichkeit in kleineren Geschäften einzukaufen, aber aus den bereits genannten Gründen ist das manchmal nicht (so einfach) möglich. Ich versuche immer im Bewusstsein zu haben, dass die „kleinen“ LadenbesitzerInnen für und von ihre/n Läden leben und es im Extremfall auf jeden einzelnen Kunden ankommt, die grossen Ketten aber auf mich als Einzelperson getrost verzichten können. Online einzukaufen finde ich ok, mache ich aber grundsätzlich, wenn überhaupt, nur bei Anbietern und Produkten, die ich schon kenne; um stundenlang im Netz rumzugurken und zig Preise zu vergleichen, ist mir meine Zeit zu schade. Was mich hingegen unglaublich ärgert ist die Unverschämtheit gewisser Leute, sich in einem Laden vor Ort beraten zu lassen und den Artikel dann online zu bestellen – grad letzthin musste hier ein liebevoll geführtes, kleines, aber feines Babygeschäft mit aus diesem Grund schliessen, das hat mich echt getroffen.

      • @Rita: Passiert bei mir auch hin und wieder. (Zum Glück aber doch eher selten.) Meine Konsequenz daraus: Nicht resignieren, durchatmen und bei der nächsten Kundin _noch_ besser beraten. Das schlimmste was man nämlich machen kann: jeden unter Generalverdacht stellen und die Beratung runterfahren. Frei nach dem Motto „Euch gebe ich gar keine Infos mehr“.

        Die Beratungsqualität ist doch das womit wir als Fachhandel punkten können – die Billiganbieter wollen doch gar nicht beraten. Wenn ich mir selbst diesen Vorteil nehme, mache ich was falsch.

        Zu dieser Einsicht muss man natürlich erst mal kommen (gerade in der Anfangsphase besonders schwer). Und wenn es mehr als einmal passiert, kann das auch nerven. Aber man muss sich dann einfach die vielen netten Kunden in Erinnerung rufen. Unser Gehirn ist nämlich doof und gewichtet schlechte Erfahrungen 100 mal stärker als gute.

        Ich finde es sehr schade für das Babygeschäft. Das ist doch gerade ein Bereich bei dem ich mich als Kundin besonders gern beraten lassen würde. Der gesunde Menschenverstand sollte einem da schon sagen, dass ich die Beratung nur dann wieder bekomme, wenn sich ein Laden auch halten kann.

        Ach menno! Mich macht das immer wieder traurig, wenn so etwas passiert. Und da spricht nicht nur die Ladenbesitzerin aus mir.

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • Lena sagt:

        Mal wieder eine sehr spannende Diskussion hier!
        Ich kaufe generell 1000x lieber in einem Geschäft als online ein. Bei dekorativer Kosmetik schon allein deshalb, weil irgendwelche Bildchen im Internet mit der Realität in vielen Fällen wenig bis nichts zu tun haben und man (insbesondere als Bleichgesicht) ja auch immer erst mal schauen muss, ob einem die Farbe überhaupt steht. Außerdem liebe ich es, durch einen Laden zu schlendern und alle paar Sekunden etwas tolles Neues zu entdecken, daran zu riechen, es erst einmal zu testen usw. Schon wenn ich nur daran denke, wie eine Freundin und ich uns durch das Florascent-Regal geschnuppert haben, wird mir ganz warm ums Herz. 🙂 Das ist für mich schon vom Einkaufserlebnis her etwas völlig anderes als das schnöde Lesen irgendwelcher Beschreibungen in den Onlineshops. (Dass man auch dabei in einen Kaufrausch verfallen kann, steht auf einem anderen Blatt. Ich sage nur 20% Rabatt bei der Naturdrogerie… 😀 )
        Beim letzten Berlin-Trip bin ich beispielsweise insgesamt fast zwei Stunden für den Selbstbräuner von Melvita mit Bus und Bahn durch die Gegend gezockelt, anstatt ihn mir online zu bestellen. Mein Vater hat mich für völlig verrückt erklärt und nur mit dem Kopf geschüttelt, aber ich habe mich darüber gefreut, mal wieder in so einen kleinen Laden zu gehen. Denn leider gibt es davon weder in meiner Berliner Ecke noch hier besonders viele, sondern nur die üblichen Verdächtigen an Bio-Supermärkten. Das finde ich ausgesprochen schade und dass es gefühlt in jeder Stadt wirklich nur noch dieselben Ketten gibt, nervt mich echt.
        Trotzdem kaufe ich gelegentlich doch auch online ein; jedenfalls dann, wenn es deutlich günstiger ist. Zum Beispiel habe ich die Gesichtsmilch von Hauschka irgendwann zufällig in einer Versandapotheke für 22 statt 32€ entdeckt und dann zugeschlagen. Generell bestelle ich online aber nur Produkte, die ich schon kenne oder zumindest von jemandem ausdrücklich empfohlen bekommen habe.

        Ein Besuch in der Naturdrogerie steht übrigens ganz weit oben auf meiner „das möchte ich unbedingt ganz bald machen“-Liste. 🙂 Wenns nur nicht so weit weg wäre…

    • Gleich vorab: nachfolgend sind meine Beobachtungen als Verbraucherin wiedergegeben, nicht als Ladeninhaberin.

      Das Argument mit den Kunden kann ich teilweise nachvollziehen. Logisch versucht man seinen Einkaufsweg zu optimieren. Aber gerade früher habe ich es genossen richtige Shopping-Touren zu machen. Shopping ist das Gegenteil von Einkaufen. Sozusagen „mag“ vs. „muss“.

      Und beim Shopping kommt es für mich darauf an gut beraten zu werden und auch mal neue Sachen zu entdecken. Preis war eher zweitrangig (ich bin der Typ, der sich lieber etwas verkneift statt einen billigeren Ersatz zu nehmen über den ich mich ärgere). Service, Qualität und Entdecken sind/waren an erster Stelle.

      Umso mehr erschreckt es mich manchmal wie wenig Auswahl es inzwischen in deutschen Innenstädten gibt. Nicht nur, dass sie untereinander austauschbar sind, sondern auch die Vielfalt hat gelitten. Meiner Meinung nach ein Ergebnis der Ketten und der zu hohen Mietpreise. In Mainz hat sich das in den letzten Jahren teilweise wieder umgekehrt. Aber es ist noch ein weiter Weg hin zur Attraktivität die die Stadt früher für mich hatte.

      An dem Zitat hat mich auch weniger gestört, dass es zum Teil der Wahrheit entspricht. Man muss immer an seinem Sortiment, Laden, Service usw. arbeiten; man ist nie fertig. Mich stört aber die Arroganz die dahinter steckt. Besagte Supermarkt-Kette hat auch mal klein angefangen und ist nur knapp einer Pleite entkommen. „Leben und leben lassen“ sollte meiner Meinung nach die Devise lauten. Da muss man nicht hämisch werden. Marktvielfalt ist etwas gutes und dazu gehören die „großen“ wie die „kleinen“ Läden.

      Und jetzt mal wieder als Ladnerin.

      Die Preise unterscheiden sich zwischen den „Großen“ und den „Kleinen“ in der Regel gar nicht (gewisse Marken bei gewissen Märkten mit zwei Buchstaben mal ausgenommen). Ein klein wenig muss ich meine Mitbewerber ja auch im Auge behalten. 😉

      Was in den letzten Jahren zugenommen hat sind Eigenmarken/Handelsmarken, die dann stark auf die Niedrig-Preis-Schiene gehen. Ist eigentlich interessant, dass mir keine Handelsmarke einfällt, die auf ein höheres Preisniveau zielt …

      Und zum Thema Sortimentsbreite: Klar gibt es bei mir im Laden keine Frischetheke oder Kühlware. Lebensmittel habe ich im Laufe der Jahre auf ein kleines aber feines Sortiment herunter geregelt. Motto: ausschließlich Highlights. 😉

      Bei Naturkosmetik müsste ich aber inzwischen das breiteste Sortiment in Mainz haben. Das hat einfach etwas mit dem Fokus zu tun. Bei Bio-Tees bin ich mir jetzt nicht sicher. Die Kunst dabei ist aktuell den Laden trotzdem nicht „übervoll“ wirken zu lassen. (Hatte ich schon erwähnt, dass ich einen größeren Laden suche? 😀 )

      Beim NaturkosmetikCamp ging es in unserer Session auch zum Teil in diese Richtung. Wobei das Thema Konkurrenz durch Ketten interessanterweise gar nicht zur Sprache kam. Viele sehen in den Onlineshops die größere Konkurrenz. Wir wollten vermitteln, dass man Online- und Einzelhandel gar nicht als „entweder oder“ betrachten muss. Ursprünglich war unser eigener Shop ja auch nur als eine Art Katalog gedacht. Jetzt ist doch mehr daraus geworden. 🙂

      Und um den Bogen zu schlagen (jetzt als Kundin wie auch als Ladeninhaberin):

      Meiner Meinung nach kann die Verschmelzung von Online- und „Offline“ die Innenstädte wieder vielfältiger machen; Konzept, Hingabe und Unternehmergeist vorausgesetzt. So schön es ist online einzukaufen, kann man das Erlebnis eines Ladeneinkaufs nicht spiegeln. Es ist eben etwas ganz anderes von Angesicht zu Angesicht beraten zu werden und alle Eindrücke aufnehmen zu können und an Produkten zu riechen und sie zu fühlen.

      Das setzt natürlich voraus, dass die Beratung kompetent und freundlich ist und dass ich mich als Kundin darauf einlasse. Dann kann man gemeinsam „auf Entdeckungsreise gehen“.

      So – nun höre ich aber auf mit meinem „Manifest“. Sonst bringe ich die Kommentare hier noch ganz auf Abwege. 😉

      Viele liebe Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      PS: Bitte nicht missverstehen. Die Bio-Supermärkte haben schon ihre gutes und haben viel zur Akzeptanz und Wahrnehmung von „bio“ beigetragen. Naturkosmetik ist dabei ein Stück mitgenommen worden, emanzipiert sich aber auch schon wieder teilweise. Oder um es anders auszudrücken: Chanel würde keiner im Supermarkt im Regal neben dem Babybrei suchen. Es ist aber für uns (noch?) „normal“, dass ich Hauschka im Bio-Supermarkt genau dort finden kann. Es gibt heute schon genügend NK-Hersteller die sich das für ihre Marke nicht vorstellen können. Ich sehe da eine große Chance für Fachgeschäfte.

      • Waldfee sagt:

        Sei sicher liebe Naturdrogerie: wenn ich nicht im hohen Norden wohnen würde, würde ich mehrfach im Monat bei dir aufschlagen 😉

      • @Waldfee: Lieb von Dir! 🙂

        Und mal zurück zum Thema: Die Santaverde Bodylotion werde ich mir doch noch mal genauer ansehen. Julia hat mein Interesse dafür wieder entfacht.

        Viele liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • Fayet sagt:

        …mein Entschluss in zwei Wochen im Mainz nicht aus- sondern nur umzusteigen schwankt gerade gewaltig! 🙂

    • beautyjagd sagt:

      @Naturdrogerie: Eine andere Bodylotion aus meiner „Frühzeit“ war die mit Rose von Tautropfen, die kennst Du sicher auch noch!
      Und zu klein vs. große Läden: Ich glaube ja, dass das Pendel schon wieder etwas zurückschwingt. In Berlin gibt es so viele kleine Lädchen, die neu eröffnet werden – die stillen auch einen Bedarf für Menschen, die keine Lust mehr haben, dass jede Fußgängerzone in Deutschland gleich aussieht. Aber die Inhaber von kleinen Läden müssen sich natürlich auch neu positionieren – ihr macht das ja auch, indem ihr virtuell unterwegs seid 🙂

      • Petra sagt:

        Das ist das, was ich meine. Zum einen ist Berlin natürlich auch ein spezieller und großer Markt. Wir haben hier zwei regionale Bio-Supermerktketten, die sich u. a. sehr für regionale Produzenten sowie in Initiativen engagieren (foodsharing, Ei Care, Wir haben es satt, Slow Food, Solidarische Landwirtschaft usw.). Kleinere dezentrale Bioläden mit breitem Sortiment findet man aber kaum noch. Dazu gibt es noch zwei überregionale Ketten, die das übliche Bio-Sortiment anbieten, sich aber sonst nocht weiter engagieren.
        Dafür gibt es immer mehr Anbieter (u. a. auch für Naturkosmetik) mit individuellen Nischen und entsprechenden Charakteristika. Ich bezweifle aber sehr stark, dass sich diese Bandbreite in Städten, die deutlich kleiner als Berlin oder Hamburg sind, halten könnte.

        Nun ja, ich denke es ist an den Kunden, mit den Füßen abzustimmen. Wenn ich Beratungs- und Serviceleistung in Anspruch nehmen möchte, sollte ich auch bereit sein, dafür zu bezahlen. Kleine Anbieter – unabhängig davon, ob stationär oder online – leben zu einem großen Teil von ihrer Stammkundschaft.

      • Alex sagt:

        Es gibt auch viele Menschen, die kleine, inhabergeführte Geschäfte meiden aus Angst, dort eine persönliche Kommunikation führen zu müssen. Alleine das Grüßen stellt eine unüberwindbare Hürde dar. Für diese Personengruppe ist Online-Shopping quasi erfunden worden. Wenn sie dann doch mal reale Läden aufsuchen, sind anonyme Ketten natürlich erste Wahl. Viele assoziieren mit klein auch nicht fein sondern teuer. Persönlich kaufe ich online nur Dinge, die ich entweder schon kenne oder die anders nicht erhältlich sind. Ansonsten fehlt mir das Haptisch-Taktile und -Steinzeit lässt grüßen- ich möchte meine Beute auch nach Hause schleppen. Ich gehe manchmal auch den umgekehrten Weg: z.B. lese ich bei Amazon Probe und bestelle dann in der örtlichen Buchhandlung. Ob ich in einem Geschäft dauerhaft Kunde bin, hängt neben Kompetenz und Produktqualität auch sehr viel von Freundlichkeit und Kundenorientiertheit ab.
        Die Politik hat es inzwischen durch die Streichung sämtlicher Förderungen erfolgreich geschafft, den Mittelstand kaputt zu machen, das spiegelt sich leider auch in den deutschen Innenstädten wieder. Ketten, die Subventionen und Kredite erhalten, bestimmen das Bild, kleinere Selbständige brauchen da schon viel Unternehmergeist, Leidensfähigkeit (alles selbst und das ständig) und Kreativität, um einen festen Kundenstamm an sich zu binden.
        Wobei man natürlich auch sagen muss, dass es super engagierte, freundliche Mitarbeiter von Ketten gibt und schlecht aufgestellte (von der Produktpalette), aufgelegte (vom Gemüt) und ausgebildete(???) Inhaber kleinerer Geschäfte.
        Ach so, ja, es ging und geht um Santaverde: die Produkte würde ich gerne mögen, habe vor längerer Zeit ganz viele Proben auch von der Bodylotion bekommen und hatte mir im Hinblick auf den Preis doch irgendwie mehr erhofft. Das Aloe Vera Spray von AO in Verbindung mit Kokosöl ist für mich effektiver. Bodylotion verwende ich eh nur in homöopathischen Dosen, mit einer Flasche Sheabutter Lotion von MG ist der Jahresbedarf abgedeckt. Dazu noch einige Flaschen Öl, momentan gefällt mir Schwarzkümmel ganz gut..

  • Sonny sagt:

    Meine erste NK-Bodylotion? War unbewusst eine vom Aldi, die mir meine Mutter mal mitgebracht hatte. Irgendwas mit Nachtkerze..roch angenehm, liess sich gut verteilen und pflegte gut. Später gab es sie dann nochmals, allerdings mit einem für mich unerträglichen Duft. Konnte ich gar nicht damit leben. Dann kamen einige KK BLs und meine erste bewusst NK BL war von I am Natural Cosmetics in Sanddorn-Ingwer, die sehr zitrisch roch (ob sie nun neu mehr nach Sanddorn riecht, kann ich aber nicht sagen).

    Die Santaverde BL interessiert mich jetzt auch, aber ich muss zuerst meinen Vorrat leeren – was sicher noch 3 Jahre dauert! 😛

    • beautyjagd sagt:

      Immer diese Vorräte 😉 🙂 Das kenne ich nur zu gut!
      I am natural hast Du ja schon neulich erwähnt, das Sortiment muss ich mir angucken, wenn ich mal in der Schweiz bin.

  • Sarina sagt:

    Die Marke an sich spricht mich auch super an. Habe auch schon mit mehreren Produkten geliebäugelt.
    Dass an erster Stelle Aloe Vera steht, macht mich verdammt neugierig auf die Lotion. Schade nur, dass ich Bodylotion immer so selten verwende xD.

    • beautyjagd sagt:

      Von Santaverde gibts ja auch Gesichtspflege 😉 – ich bin gerade sehr begeistert von der Age Protect-Serie, über die ich auch bald noch was schreiben werde.

  • Birgit sagt:

    Die BL mag ich wie fast alle Kosmetik von Santaverde sehr gern. Auch ich finde das Konzept Aloe statt Wasser wunderbar. Allerdings mag ich diesen komischen Verschluß gar nicht. Ich habe das Gel zuhause und irgendwie schmiert es bei der Entnahme zu sehr.
    Meine erste NK-Lotion, auch du liebe Güte, habe lange gegrübelt, es wird wohl eine von Logona oder Lavera gewesen sein, aber so richtig kann ich mich nicht mehr erinnern, ist schon zu lange her.

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe beim Verschluss mittlerweile den Dreh raus, man kann damit ja sogar die Menge bei der Entnahme ganz gut dosieren. Aber ich wische auch immer den „Boden“ des Deckels zum Schluss noch ab, damit nicht klebt.

  • Lea sagt:

    Die Bodylotion klingt vielversprechend! Wird aber für mein Studentenbudget wohl etwas zu viel… 🙁

    aber ich freue mich auf die weiteren Klassiker von dir! 🙂

    Liebe Grüße
    Lea.

    • beautyjagd sagt:

      Auf die Idee mit der Serie bin ich gekommen, als ich darüber nachgedacht habe, dass ich mich relativ genau vor zehn Jahren erstmals bewusst mit Naturkosmetik und Inhaltsstoffen auseinandergesetzt habe 🙂

  • Kerstin sagt:

    Meine erste NK-Bodylotion war von Alverde, zu der Zeit als sich Mitte der 2000er Jahre DM in Berlin ausgebreitet hat. Die hat mir damals auch richtig gut gefallen, so dass ich regelmäßig die eine oder andere dort gekauft habe und das bis heute ab und zu mache.
    Dennoch ist mir eine bessere Qualität gerade bei der Körperpflege in den letzten 2-3 Jahren wichtiger geworden, so dass ich teure und günstige Produkte abwechsle. Auch wenn ich die Classic Lotion spannend finde, 25€ für 150ml sind mir zu viel, mein Limit liegt da bei ca. 16 € (Hauschka). Den Drehdeckel finde ich übrigens toll und auch sehr stylisch, das Aloe Vera Gel habe ich mir nämlich schon ein paar Mal gekauft, da ich mein Gesichtsöl immer damit vermische.
    Dann bin ich mal gespannt auf deine weiteren Klassiker :-). Liebe Grüsse.

    • beautyjagd sagt:

      Ich finde auch, dass die Tube durch diesen Twislok-Verschluss eleganter als früher wirkt – und ich empfinde den Verschluss auch als hochwertiger.

  • Noemi B. sagt:

    Irgendwie spricht mich diese Bodylotion gar nicht an, obwohl ich Santaverde sonst mag….komisch. Ich habs ja eh mehr mit den Körperölen anstatt mit den Lotions 😉
    (Samstag bin ich noch ins Migros marschiert um das Rhabarber-Lindenblüte Dusch von „I am“ zu beschnuppern und bin dann mit dem straffenden Körperöl Tee-Komplex, Limette, Citrus- Zypressenöl für unter Fr. 10.00 raus… hihi! Duftet toll).

    Meine erste NK-Bodylotion war die Sandelholz von Biokosma und die kauf ich mir heute noch gern, aus nostalgischen Gründen 🙂

    • Rita sagt:

      Oh, hat Rhabarber-Lindenblüte keine Gnade vor Deiner Nase gefunden..? ;o) Das Körperöl interessiert mich langsam auch, muss ich mal beschnuppern gehen.

      • Noemi B. sagt:

        Doch, die Rhabarber-Linde ist sehr schön, doch ich hab noch ein Dusch das ich aufbrauchen will… ausserdem tonnenweise Seife 😉

    • beautyjagd sagt:

      Die Sandelholz-Bodylotion von Biokosma hab ich dank dir auch auf meiner Wunschliste, denn ich mag den Duft von Sandelholz ja so gern.

    • Sonny sagt:

      Die Straffende irgendwas von I am finde ich auch hammer! :))

  • Rita sagt:

    Um die Santaverde-Produkte schleiche ich auch schon länger rum, mich interessiert aber mehr die Gedichtspflege. Meine erste NK-Lotion? Pu, wenn ich mich recht erinnere, waren das jene von Weleda: Malve und Aloe Vera, die mochte ich sehr gerne – und der After Sun-Lotion trauere ich heute noch hinterher..

  • Rita sagt:

    Hihi, Gedichtspflege ist natürlich auch immer gut, ist aber eher ein Freudscher Vertipper für Gesichtspflege..

    • beautyjagd sagt:

      Gedichtspflege ist gut 😉
      Die früheren Bodylotions von Weleda hatte ich auch, sowohl Malve als Aloe Vera!

      • Waldfee sagt:

        Oh ich hatte auch die Malve und Aloe Lotion von Weleda. Die habe ich geliebt.
        Die Santaverde Lotion gibt es ja auch in Sensitiv und sie soll eher für die trockene Haut sein. Hat schon mal jemand diese Version probiert?

      • beautyjagd sagt:

        Ich kenne sie leider nicht, aber habe gerade mal die INCI-Deklaration angesehen. Die beiden Versionen sind sich von der Zusammensetzung her ähnlich, bei der Version für trockene sensible Haut ist das Kokosöl und das Mandelöl weiter vorne platziert als bei der Classic Bodylotion.

  • Renata sagt:

    Meine erste NK-Bodylotion war vor 25 Jahren die Quittenmilch von Hauschka, bis vor ein paar Jahren gab es für mich nur diese eine. Ich war überhaupt ganz auf Hauschka fixiert, im Winter die Rosencreme, im Sommer die Gesichtsmilch. Und da im Bel Paese diese Produkte um 20-30% teurer sind, musste ich bei meinen Deutschlandbesuchen schön auf Vorrat kaufen und wollte nichts riskieren. Das war bevor online-shopping aktuell war und bevor es Beautyjagd gab.
    Inzwischen wechsle ich etwas mehr ab. Ich liebe auch Körperöle, kann diese aber nicht ausschließlich benutzen, sonst wird die Haut rauh. Die Bodylotions machen meine Haut dann wieder glatter und strahlender, als ob die Öle ohne Emulgatoren meine Haut nicht richtig verwertet kann. Kann mir jemand erklären, warum das so ist?
    Gerade benutze ich die Calming Body Cream von Pai, eine Wohltat und so beruhigend, dass ich sie gerne auch zur Reinigungsmilch entfremde…

    • beautyjagd sagt:

      Doch, das kann schon sein, dass Deine Haut die Emulgatoren braucht, um die Öle und Feuchtigkeit aufnehmen zu können. Martina Gebhardt sagt zB (mit ihr hatte mich über das Thema unterhalten), dass bei mancher Haut der hautschutzmanteleigene Emulgator einfach nicht ausreicht, und diese Haut dann dringend einen Emulgator in der Pflege benötigt.

      • Renata sagt:

        Vielen Dank Julie, für deine Erklärung. Trockene Haut ist also trocken weil ihr die hautschutzmanteleigenen Emulgatoren nicht ausreichen um Fett und Feuchtigkeit aufzunehmen und deshalb auf die Emulgatoren in den Cremes oder Lotionen angewiesen ist. aus diesem Grund kann zwar die Körpermilch mit Öl mischen, ich kann auch abwechseln, ich kann layern, aber exklusiv Öl geht einfach nicht. Und am schnellsten merke ich es an meinen Schienbeinen.
        Eine Zeitlang habe ich auch versucht meine Gesichsthaut mit Kokosöl zu reinigen. Kokosöl reinigt fabelhaft, hat aber schnell meine trockene Gesichtshaut noch trockener gemacht, geht also auch nicht.
        Hautpflege ist wirklich ein weites Feld, wo jeder seinen ureigenen Weg finden muß…

      • beautyjagd sagt:

        Ja, das denke ich auch, dass jede für sich ihren eigenen passenden Weg finden muss – gilt ja nicht nur für die Hautpflege 😉 , aber eben auch.

  • Lena sagt:

    Die erste NK-Körperpflege, an deren Kauf ich mich erinnern kann, war irgendeine Körperbutter von Alverde. Zumindest die Kleingrößen habe ich später auch nachgekauft, weil ich die für z.B. einen Wochenendausflug praktisch fand und sie dem Studentinnen-Geldbeutel nicht weh getan haben. Und auch wenn das Studium inzwischen vorbei ist: 25€ wären mir auch heute noch zu viel für eine normale Bodylotion, auch wenn ich Santaverde gern mag. In der kalten Jahreszeit finde ich die medium-Creme total angenehm auf der Haut. Relativ neu habe ich noch die Augencreme, die mir auch gut gefällt.

    Ich freue mich schon auf die weiteren Beiträge der Serie. Gemessen daran, wie lange ich nun gerade überlegen musste, was ich früher so für Cremes gekauft habe, scheint das ein gutes Gedächtnistraining für mich zu werden. 😉

    • Annamo sagt:

      Hallo Lena!
      Ich lese gerade, dass du die Medium Creme von Santaverde kennst- ist sie denn sehr reichhaltig? Ich würde sie mir gerne auch für die kältere Jahreszeit zulegen, bin aber auch wegen dem enthaltenen Kokosöl ziemlich unsicher, da meine Haut eh schon zu Unreinheiten neigt. Wenn du einen kurzen Satz dazu schreiben könntest- das wär super 🙂
      Liebe Grüße
      Annamo

      • Lena sagt:

        Guten Morgen Annamo!

        Kurz dazu was schreiben kann ich leider nicht – ich kann nur lang. 😀
        Also, ich finde die Creme schon ziemlich reichhaltig, ja. Teilweise habe ich sie deshalb auch nur für die trockeneren Partien meines Gesichts benutzt und in der (zu dem Zeitpunkt eher fettigeren) T-Zone etwas anderes. Wobei sie auch da sehr gut und schnell eingezogen ist, ohne einen öligen Film zu hinterlassen. Stattdessen fühlt sich meine Haut richtig gut durchfeuchtet an. Vermehrte Unreinheiten habe ich durch die Creme auch nicht bekommen.
        Ich habe übrigens die Variante mit Duft, den ich wahnsinnig gern mag. So ein bisschen süßlich und irgendwie auch leicht würzig und warm, aber insgesamt sehr dezent. da das mein erstes Aloe-Produkt war, dachte ich erst, das sei vielleicht der Eigengeruch, aber die Augencreme ohne Duft riecht tatsächlich nach nichts.

        Ich meine, dass es bei Santaverde auf der Homepage Sachets der verschiedenen Cremes gibt, falls du nicht kein Geschäft in deiner Nähe hast, das die Produkte führt. Vielleicht probierst du dann medium und auch light (die ja weniger reichhaltig ist) einfach mal aus?

        Liebe Grüße zurück!

      • Lena sagt:

        „nicht kein Geschäft“ – nee, is klar… 😉

      • Annamo sagt:

        Viiieelen Dank für die ausführliche Antwort!! Deine Beschreibung der Medium Variante klingt eher nach „zu reichhaltig“ für mich (Mischhaut mit sehr öliger, unreiner T-Zone). Die Light Creme hab ich mal im Laden aufm Handrücken getestet und war überrascht von der fast flüssigen Konsistenz. Sagt ja aber nix über die Pflegewirkung aus, und im Gesicht ist das dann auch nochmal was anderes. Aber- das mit den Probesachets ist denk ich eine sehr gute Idee 🙂

      • Lena sagt:

        Bei sehr öliger Haut dürfte medium wahrscheinlich wirklich zu reichhaltig und light die bessere Wahl sein. Da taucht das dir Sorgen bereitende Kokosöl ja auch erst weiter hinten in den INCIs auf. Medium ist übrigens nicht ansatzweise flüssig, eher im Gegenteil.
        Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Spaß beim Testen!

    • beautyjagd sagt:

      Ich musste mich auch erst wieder erinnern – und habe das gleich mal dazu genutzt, um über mein gesamtes Leben vor zehn Jahren nachzudenken. Spannend!

      • Lena sagt:

        Oh ja, das glaube ich! Ich habe auf den Tag genau vor zehn Jahren und einem Monat mein Abi gemacht – und besaß zu dem Zeitpunkt nichts außer Wimperntusche, einem Abdeckstift und einem Kompaktpuder. 😀

  • Ranunkel sagt:

    Meine erste NK Bodylotion war die Rose Bodylotion von Hauschka und das mit 25 im Hochsommer. Ich habe mich totgeschwitzt. War damals einfach zu reichhaltig und duftend für mich. Mittlerweile kann’s gar nicht reichhaltig genug sein, so vergeht die Zeit…seufz.
    Ich habe ganz lange der Fenjal Bodylotion sie Treue gehalten, die war gar nicht schlecht von den Incis aber natürlich nicht NK.
    Die Santaverde hört sich gut an. Derzeit ist die auch schon von Julie vorgestellte Belmar Körperlotion mein Liebling. Schön leicht und trotzdem sehr pflegend.
    Ich bin ausserdem ganz neugierig auf das neue Aloe Vera Gel im Tiegel von Raw Gaia, dass demnächst neu lanciert wird. Das soll herrlich duften.

    • Ellalei sagt:

      Liebe Ranunkel,

      meinst du das hier: https://www.rawgaia.com/content/organic-aloe-vera-gel-95-pure#.U7urufl_t8E

      Das gibt’s schon und auch reduziert 😉 Hast du keine Bedenken mit der offenen Darreichungsform im Topf? Ich mag lieber Tuben oder Pumpspender, aber schick sieht so ein Töpfchen natürlich schon aus. Und da steht wirklich, es sei das best duftende Produkt der Marke, oho!

      Lieber Gruß

      • Ellalei sagt:

        Ach es gibt das Gel auch als Kleingröße zum Testen. Die Marke habe ich noch nicht getestet, kennst davon schon etwas?

        Eine ganz tolle neue Serie übrigens, hätte ich doch glatt vergessen zu erwähnen! Klassiker habe ich auch und die Marke gehört für mich definitiv dazu. Pur und Bio, das ist unterstützenswert. Die gute Erreichbarkeit der Produkte ist ebenfalls positiv zu bewerten. Das war nicht immer so.

        Von Santaverde hatte ich lange Reiniger, Toner und Creme. Ich mochte sowohl Duft als auch Pflegewirkung sehr gerne, ebenso das Konzept. Dann siegte aber doch die Neugier auf … Neues eben 😀
        Momentan ist nur der Age Control Toner in Gebrauch sowie das Gesichtsöl extra rich beauty elixier und das Hydro Repair Gel. Das sind drei wunderbare Produkte und absolute All time Favorites! Diese Düfte, herrlich!!!
        Für eine Bodylotion ist mir der Preis wie vielen hier einfach zu happig. Das investiere ich lieber ins Gesicht, egal ob Pflege oder Deko 😉 Mein Körper ist aber auch nicht so anspruchsvoll. Bis auf etwas gegen die juckenden Unterschenkel ab und an habe ich da keinen besonderen Bedarf an Pflegeprodukten.

        Testen möchte ich gerne noch die Ampullen-Kur. Hat dazu jemand einen Erfahrungsbericht parat?

        Eure Shopping-Diskussion online-offline sehe ich auch eher „harmonisch“: Ich mag beides gerne und unterstütze am liebsten inhabergeführte Geschäfte in beiden Bereichen. Auch ein (kleiner) Onlineshop ist ein Risiko für den Betreiber und oft mit Liebe gemacht.
        Gegen tolle Rabattangebote kann ich mich aber dennoch oft nicht wehren. Stammkundin bin und bleibe ich bei Läden, die ein gutes Angebot haben, mich freundlich, ehrlich (!) und offen beraten. Nichts ist schlimmer als falsche Infos zu bekommen oder totberaten zu werden zu Produkten, die man gar nicht will. Zuhören, auch mal den Kunden in Ruhe lassen, der richtige Tonfall – all das macht für mich ein Einkaufserlebnis aus, wenn das Sortiment und die Atmosphäre im Laden als Grundlage stimmen.

        Liebe Grüße

      • beautyjagd sagt:

        Oh ja, ich habe die Age Protect Ampullenkur schon so gern im Gebrauch, dass ich mir morgen wohl eine neue Packung davon kaufen werde – ich glaube, das verrät schon einiges über meine Begeisterung 😉 Sie macht sich auch toll als Aftersun-Pflege. Eine Review der Age Protect Serie kommt noch auf dem Blog 🙂

      • Ranunkel sagt:

        Hallo Ellalei,
        Genau das meine ich! Ich hatte mir im Winter von Rawgaia Mals Probiergrössen der MSM Serie schicken lassen, die ich sehr gut aber auch sehr reichhaltig fand. Der Duft ist himmlisch ! Seitdem bekomme ich den Newsletter und dadurch auf das Aloe Gel aufmerksam geworden. Rawgaia ist eine britische vegane Linie, die dort sehr beliebt ist und füllt hauptsächlich in Tiegel ab, wie viele UK NK Firmen- die Briten scheinen das zu mögen. Ich stelle mir die Aloepflege für den Sommerurlaub am Meer als Pflege vor und da würde sie schnell alle werden. Ich habe gestern mal wieder das MSM Reinugungsöl benutzt und die Creme hinterher ( mehr ein Balsam) und die Haut war wie ein Babypopo. Enthalten ist viel Kakaobutter.

      • Ellalei sagt:

        Babypopo klingt super! 😉

        Ja, gesehen habe ich die Sachen auch schon öfter im Netz, nur noch nicht probiert. Reichhaltiges kann ich mir für den Winter und den Körper gut vorstellen. Aloe für den Sommer sowieso! Mal gucken, ob ich mich zu ein paar Kleingrößen verführen lasse. Danke für deine Einschätzung.

      • Ellalei sagt:

        Oh Julie, eine Review zur ganzen Serie klingt ja toll! Die Ampullenkur können wir Beautyjagd-Leserinnen ja wie alles von Santaverde (und noch vieles mehr) glücklicherweise etwas günstiger bei Viasalutis abstauben. Da lohnt sich ein genauer Blick auf diese sonst doch etwas hochpreisige Serie umso mehr. Der Toner ist bereits mein Favorit in dieser Saison.
        Kur und Öl wären noch reizvoll. Schade, dass nur 10 Ampullen in der Packung sind. Da ist Dr. Hauschka ja vergleichsweise sogar günstig. Stellst du in dem Post auch einen Vergleich der Kuren an? Das wäre spannend.

      • beautyjagd sagt:

        Ja, ich werde einen Vergleich zwischen den Kuren machen – sie unterscheiden sich beträchtlich!

    • beautyjagd sagt:

      Raw Gaia habe ich mir bisher erst einmal bei Veganz in Berlin angesehen, binmir gar nicht sicher, ob es die Marke da noch gibt. Macht mich natürlich neugierig, dass Du die Marke öfter mal erwähnst 🙂

  • Ruth sagt:

    Sorry, dass ich hier zum eigentlichen Thema Bodylotion nichts beigetragen habe, aber es gibt zwei Produktkategorien, die ich wirklich nicht brauche: Duschprodukte und Bodylotions kommen in meinem Bad nicht vor. Ich wasche mir – ich weiß, furchtbar, – täglich mein Haar und brauch deshalb unter der Dusche nur Shampoo. Davon habe ich allerdings immer mindestens fünf alternierend im Einsatz. Und der Körper wird mit Ölen gepflegt beziehungsweise mit Gesichtspflegeprodukten, die nicht überzeugen konnten.

    • beautyjagd sagt:

      Ich kann mich erinnern, dass auch Theo zur Fraktion gehört, sich einfach mit einem Shampoo zu duschen, also Haare und Körper. Ihr Favorit war glaube ich das Harmonic Shampoo von Intelligent Nutrients *grübel*

      • Emma sagt:

        Ja, genau. Und sie schrieb „quitschsauber“ – und ich habe das dann via twistshop bestellt und für mein Haar wars gar nicht.
        Ich erinnere mich also gut! Doch für den Körper ists tiptop.

  • Fayet sagt:

    Meine erste NK Bodylotion war 2006 eine von Alverde, schnell in Berlin auf der Durchreise gekauft. Es war grauenvoll, ein schrecklicher Geruch und scheußliches Hautgefühlt. Es war die Sorte mit Olive, und bis heute benutze ich kein Alverde-Produkt, auf dem irgendwas mit „Olive“ steht. Grauenvoll.

    Da ist die von Santaverde sicherlich sehr viel besser. Verlockend, vor allem weil die Santaverde-Produkte wirklich gut sind und meine Haut sie liebt – aber der Preis passt natürlich nicht in mein Mini-Budget. Aber beim nächsten Bioladenbesuch schnuppere ich gerne mal dran.. 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ah, die Bodylotion mit Olive von Alverde hatte ich auch mal – bin gar nicht sicher, ob es die nicht noch immer gibt… Bei mir blieb es auch bei einem Exemplar.

  • queenie sagt:

    An dieser Lotion gefällt mir vor allen Dingen das klinisch schlichte Design – hätte nie gedacht, dass ich Glitzerjunkie mal sowas schreibe – das kommt wohl mit dem Alter? Aloe Vera mag ich recht gern, vielleicht probiere ich die Lotion bald mal.

    Meine erste NK-Bodylotion? Nun, in den Neunzigern habe ich liebend gern Body Shop Produkte verwendet, aber ich weiß heute natürlich, dass das alles andere als Naturkosmetikprodukte sind. Also nehme ich stark an, dass es eine Bodylotion von alverde war. Irgendwas mit Wildrose, wenn ich mich richtig erinnere.

    • beautyjagd sagt:

      Ich war auch seit Anfang der Neunziger Kundin bei The Bodyshop – und die dekorative Kosmetik noch zu Anfang der Blogzeiten angesehen, als ich mich noch nicht voll und ganz auf die Naturkosmetik gestürzt hatte.