Naturkosmetik, Reise

Zu Gast bei Santaverde in Andalusien

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Willkommen auf der Finca Verde! Heute vor einer Woche war ich in Andalusien unterwegs und habe die Naturkosmetikfirma Santaverde in Estepona besucht. Hier hat Sabine Beer in den 80er Jahren zufällig die heilende Wirkung der Aloe Vera-Pflanzen auf der eigenen Haut erfahren – und daraufhin Santaverde gegründet.

Herzlich begrüßt wurden ich und zwei weitere Gäste (von der Parfümerie Marionnaud aus Österreich) nicht nur von der Firmengründerin und ihrem Mann, sondern auch von den Hunden, die ihr schon auf diesem Bild sehen konntet. Im damaligen Interview kann man einige Hintergründe über die Naturkosmetikmarke nachlesen, die ich an dieser Stelle nicht wiederhole. Ich habe mir stattdessen überlegt, diesen Post eher wie ein Fotoalbum zu gestalten und jedes meiner vielen Fotos mit einem Kommentar zu versehen. Setzt euch also mit mir auf das Sofa und blättert im virtuellen Album!

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♦ „Die Finca Verde sieht nicht nur von außen wunderschön aus, sie ist auch innen toll eingerichtet. Auf der Terrasse kann man bei klarem Wetter bis nach Marokko blicken, da passt es natürlich, dass sich im Haus eine maurische Sitzecke befindet.“

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♦ „Gleich am ersten Tag gab es eine ausführliche Feldbegehung, die Finca Verde ist von Feldern mit Aloe Vera-Pflanzen umgeben. Erst nach drei Jahren kann man die Blätter der Aloe Vera ernten, die Pflanze wird etwa 10 Jahre alt und vermehrt sich durch Ableger. Sabine und Kurt Beer haben sich intensiv mit biologischem Landbau beschäftigt, die Felder werden deswegen ausschließlich manuell bearbeitet, die Beikräuter in den Boden untergehackt, Pestizide sind selbstverständlich untersagt. Der Blick zum Meer hin über die Felder ist traumhaft, wenn ich eine Aloe Vera wäre, würde ich mich hier auch wohlfühlen 😉 .“

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♦ „Bei Santaverde wird ausschließlich die Aloe Vera Barbadensis Miller angebaut. Die feste Schale schützt den gelig-feuchten Inhalt der Blätter gegen die Sonne und den Wind. Aloe Vera enthält über 200 Stoffe, die regenerierend, zellerneuernd, entzündungshemmend und feuchtigkeitsspendend wirken. Wie viele Wirkstoffe das Aloe Vera-Gel enthält, hängt stark vom Boden und Klima ab, auf dem die Pflanze wächst. Grundsätzlich kann man sagen: Je stärker sich die Aloe Vera schützen muss, um so mehr Wirkstoffe enthält sie. In Andalusien kann es im Winter 5 Grad haben, im Sommer steigt das Thermometer bis über 40 Grad an, die Differenzen sind also groß. Frost verträgt die Aloe Vera allerdings nicht. „

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♦ „Wir hatten Glück und einige Aloe Vera-Pflanzen hatten noch ihre Blüten, die in der Age Protect-Linie von Santaverde zum Einsatz kommen. Man kann die gelben Blüten sogar essen, was ich natürlich ausprobiert habe – gar nicht schlecht, kann ich mir auch gut im Salat vorstellen! Aus den Blüten wird bei Santaverde ein Auszug bereitet, der viele Antioxidantien enthält. Ich finde, dass die eleganten Blüten der Aloe Vera schon darauf hinweisen, dass es sich bei der Aloe Vera um eine Lilienart und nicht um eine Kakteenart handelt.“

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♦ „Am nächsten Morgen durften wir selbst einige Blätter ernten, auch wenn die eigentliche Erntezeit erst ab September beginnt und bis Dezember andauert. Das erfahrene Auge von Claudio zeigte uns, welche Blätter reif waren. Nur ein kleiner Schnitt genügt, um das Blatt dann aus der Pflanze herauslösen zu können. Und ja, alle Blätter in den Produkten von Santaverde werden auf diese Weise mit der Hand geernet.“

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♦ „Mit den geernteten Blättern ging es dann in die Manufaktur von Santaverde, die gleich in der Nähe der Felder liegt. Die Bäume darum herum hingen voller Orangen und Zitronen, auch die Aprikosen waren schon reif (und schmeckten herrlich süß). Die Avocados waren hingegen noch ganz klein, die Granatapfelbäume standen erst in Blüte. Mir fiel dazu nur ein Wort ein: paradiesisch!“

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♦ „Netterweise hat sich das spanische Team von Santaverde vor der Manufaktur positioniert, so dass wir zur Erinnerung ein Foto machen konnten. Ganz links Chefin Sabine Beer, vor dem Grüppchen lagen übrigens die Hunde, die uns auch auf dem Feld ständig begleitet haben.“

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♦ „Bevor wir selbst Hand anlegen durften, haben wir beobachtet, wie das frisch geernetete Aloe Vera-Blatt verarbeitet wird. Zunächst wird es zwei Mal gewaschen und von Erdkrumen gereinigt.“

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♦ „Mit einem geübten Messerschlag werden die Enden der Blätter entfernt, danach kommen die Aloe Vera-Blätter senkrecht stehend durch eine Schleuse in einen separaten Raum – senkrecht deswegen, damit das Aloin aus den nun angeschnittenen Fasern des Blattes fließen kann. Aus dem Bitterstoff kann man Abführmittel herstellen, in das Aloe Vera-Gel sollte er hingegen nicht gelangen.“

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♦ „Im nächsten Schritt werden die Ränder der Blätter abgeschält… “

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♦ „….um schließlich an das wertvolle Filet zu gelangen. Dazu werden die obere und untere Schale der Blätter entfernt – gar nicht so einfach, ich habe mich bei meinen ersten beiden Blättern durchaus etwas ungeschickt angestellt. Wer das länger macht, hat mit Sicherheit kräftige Armmuskeln 😉 . Das hervorgeholte Gelstück ist glibberig und weißlich-transparent.“

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♦ „So sieht ein Aloe Vera-Blatt aus, wenn man das gelige Innenstück herausgelöst hat. Deutlich erkennbar sind die Fasern, in denen das Aloin enthalten ist.“

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♦ „Bei Santaverde werden die Aloe Vera-Filets (rechts im Bild) direkt tiefgekühlt und nach Deutschland transportiert. Dort werden die Stücke dann klein geschnitten, nicht gepresst. Einer der wichtigsten Inhaltsstoffe der Aloe Vera ist die Aloverose, die zellerneuernd und regenerierend wirkt. Das langkettige Aloverose-Molekül zerfließt beim Zerschneiden quasi zum Saft, so wie wir ihn dann in der Flasche kennen. Um den Saft haltbar zu machen, wird er kurz auf 70 Grad erhitzt, also pasteurisiert. Wenn man das nicht macht, verdirbt der Saft sehr schnell. Bei der Pasteurisierung werden die Wirkstoffe kaum beeinträchtigt, lediglich einige Enzyme reduziert – die wertvolle Aloverose hält diese kurzzeitige Erhitzung problemlos aus (ist sie wahrscheinlich vom Feld gewohnt).

Sehr spannend fand ich den Vergleich zwischen dem so erzeugten Direktsaft von Santaverde (in der Mitte auf dem Foto oben) und einem in Wasser aufgelösten Aloe Vera-Pulver (ganz links auf dem Foto). In fast allen Kosmetika, in denen Aloe Vera enthalten ist, wird solches Aloe Vera-Pulver eingesetzt (natürlich nicht bei Santaverde!). Dieses Pulver ist durch den extrem hohen Verarbeitungsgrad (Bleichen, Desodorierung, hohe Temperaturen und Druck) viel weniger wirkstoffreich als der Direktsaft. Die oben bereits erwähnte Aloverose gilt hier als  Leitsubstanz, die anzeigt, wieviele Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe oder Aminosäuren in dem Gel enthalten sind. Bei Santaverde sind es grundsätzlich mindestens 1200 mg/Liter Aloverose, meist aber deutlich mehr. (Zum Vergleich: der Durchschnittswert auf dem Markt liegt bei zirka 400mg/Liter.)

Großartig fand ich, dass aus den Filets unserer selbstgeerneteten Blätter noch vor Ort ein Saft bereitet wurde. Mit Zitrone und etwas Honig schmeckte er köstlich! Ich habe mir vorgenommen, mir demnächst ein Aloe Vera-Blatt zu kaufen und es für Frischemasken sowie die Bereitung eines solchen Safts zu verwenden.“

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♦ „Übrigens kann man Santaverde in Estepona – außer im August – auch ohne Anmeldung besuchen! Auf dem Foto habe ich den Showroom abgebildet, in dem man mit Wasser und Kaffee versorgt wird. Und die nahegelegenen Felder kann man natürlich auch ansehen.“

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♦ „Mit einem letzten Blick von der Terrasse der Finca Verde ging die Reise dann wieder zu Ende. Wenn ich mir den idealen Bloggerschreibtisch aussuchen könnte, dann wäre das wohl hier: Im Schatten mit einem weiten Horizont über das Meer in Richtung der Meerenge von Gibraltar (da wo die Wölkchen über dem Meer auf dem Foto sind).“

Vielen Dank an Sabine und Kurt Beer für die Einladung und ihre Gastfreundschaft! Und die besten Grüße gehen an Ingrid und Milen von Marionnaud, mit denen ich viel Spaß hatte. Darauf ein Sprüher meines allerliebsten Age Protect-Toners von Santaverde!

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen mit auf die Reise nehmen und ihr hattet Spaß an diesem kommentierten Fotoalbum. Auf Instagram hatte ich ja schon einige Fotos während der Reise gezeigt. Welches ist euer Lieblingsprodukt von Santaverde? Wart ihr schon mal in Andalusien? Und welche Erfahrungen habt ihr mit Aloe Vera gemacht?

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124 thoughts on “Zu Gast bei Santaverde in Andalusien
  • BeAngel sagt:

    Super 🙂 Das ist ja cool mal in die Produktion zu schauen. Ich mag die Augencreme von Santaverde sehr gerne. Die war irgendwann einmal in der Douglasbox und seit dem kann ich nicht mehr davon lassen. Gerade dann wenn ich wieder eine sehr trockene Augenpartie habe ist das super pflegend und es regeniert auch sehr gut. Top!

    Ich züchte mir hier zu Hause auch eigene AloeVera im Garten und ab und zu müssen die dann für meine Smoothies herhalten. Gerade im Sommer lassen sich aus dem Fleisch super erfrischende Getränke zaubern – und es schmeckt hervorragend 🙂

    • beautyjagd sagt:

      An eine eigene Pflanze habe ich auch schon gedacht, ich muss mal ein bisschen recherchieren, ob die Aloe es auch gut in der Wohnung aushält (hab leider keinen Garten/Balkon).

      • Gila sagt:

        Hallo liebe Julia, zu deiner Aloe-Recherche kann ich etwas beitragen:
        Die Firma Santaverde hat vor einigen Jahren hier in Hamburg eine Aktion in Reformhäusern gestartet und Aloejungpflanzen verkauft.
        Natürlich ist eine davon sofort bei mir eingezogen. Sie wohnt seitdem überwiegend an meinem Küchenfenster mit Morgensonne und etwas Mittagssonne. Zu meiner Überraschung mag sie k e i n e direkte Sonnenhitze!! Die Blattspitzen welken und das ganze Blatt sieht sehr schnell krank und weich (also nicht prall) aus.
        Mit anderen Worten, die Pflanze will sehr hell aber nicht in praller
        Hitze stehen. Wenn man das beachtet – auch im Sommer auf dem
        Balkon – und wenig gießt, gedeiht sie prächtig. Allerdings brauchte es drei Jahre, bis ich „ernten“ konnte. Die Blätter bleiben bei mir kleiner als die von dir gezeigten, scheinen aber voll wirksam zu sein.
        Daß die Pflanze sich wohl fühlt, zeigen die vielen sich bildenden Jungpflanzen. Bislang habe ich sie immer entfernt, damit die Kraft in die Stammpflanze geht, aber vielleicht sollte ich auch eine Plantage anlegen…

      • beautyjagd sagt:

        Eine Plantage, das wäre doch cool 🙂 ! Danke für deine Tipps, und ich finde es ja großartig, dass Du sozusagen eine Original-Pflanze von Santaverde hast!

      • Mimi sagt:

        Meine Aloen halten es sehr gut in der Wohnung aus 😉 Nur keine Scheu, sie sind wirklich pflegeleicht und faszinierend 😉

      • beautyjagd sagt:

        Ich merke schon, ich sollte es mal wagen 🙂

      • Mimi sagt:

        Auf jeden Fall 😉 Meinen Aloen merkt man an, ob sie zu viel (Blätter werden wie glasig, grüner und sind nicht mehr so matt, sehen sehr prall und runder statt kantiger aus) oder zu wenig (Blätter verlieren Spannkraft, verlieren an Volumen) gegossen wurden. Ich würde sagen, drei Wochen ohne Wasser, wenn vorher etwas mehr gegossen wurde, gehen durchaus. Nur Mut! 🙂

    • kirschvogel sagt:

      Unsere Aloe(n) wuchern und vermehren sich wie Unkraut. Sie sind zwar eher klein, aber prall und dickfleischig und naja, viele eben. 🙂 Ich habe nicht den Eindruck, dass man mit dieser Pflanze viel falsch machen kann, denn sonst hätten sie sicher nicht die letzten Jahre überlebt. Go for it! 🙂

  • Cleo sagt:

    Toller Bericht, vielen Dank. Dort möchte ich auch sein und zwar jetzt und sofort!
    Schön, dass Du die Arbeitsschritte der Gewinnung der Aloe Vera Filets beschrieben und mit Photos verdeutlicht hast. Und eine schicke „Erntehelferin“ bist Du auch noch.
    Ich mag die Age Protect Serie ( am liebsten das Öl, den Toner und die Ampullen. Da mir das Öl ausreicht, benötige ich die Creme nicht. Die verwende ich z.Z. auf dem Dekolleté) sehr gerne und werde sie nun nicht mehr nur mit dem Stichwort „Andalusien“, sondern auch mit Deinem Bericht in Verbindung bringen. Schade, dass die Pflanzen keine kalten Winter mögen, sonst würde ich mir welche in den Garten pflanzen. Aber als Kübelpflanze macht sie sich bestimmt auch nicht schlecht.

    • beautyjagd sagt:

      Danke 🙂 , so schick war ich gar nicht 😉 . Ich finde die Ampullen aus der Age Protect-Serie auch fantastisch, da werde ich im Sommer sicher wieder eine Packung davon aufbrauchen.

  • Ulli sagt:

    Liebe Julie, was für ein toller Bericht, was für wunderschöne Photos. Tatsächlich fehlen mir die Worte. Einfach klasse, wie Du die Atmosphäre aufgefangen hast und an uns weitergibst.
    Bislang konnte ich mit Aloe vera gar nicht so wirklich etwas anfangen. Du hast mich aber nun doch neugierig gemacht. Ein mit Liebe zur Natur von solch sympathischen Menschen handwerklich hergestelltes Produkt.
    Ich begebe mich nun mal auf die Santaverdereise, erstmal nur online.
    Ganz, ganz herzlichen Dank für Deinen Reisenaturkosmetiknettemenschenbericht.

    • beautyjagd sagt:

      Das freut mich echt sehr, dass Dir mein Reisebericht so gefällt! Ich stehe ja auch sehr auf handwerliche Herstellung, egal in welchem Bereich. Umso toller fand ich es, dass man bei Santaverde die Aloe nicht maschinell erntet oder filetiert.

  • Wow, danke für deinen spannennden und schön bebilderten Bericht! Hach, da bekomme ich Lust auf Urlaub 😉
    Die Augencreme von Santaverde mag ich sehr gerne. Ich habe versucht mich mit den Tonern anzufreunden aber mir gefällt der Duft leider nicht.
    Sehr interessant finde ich den Hinweis auf das Aloe Vera Pulver.
    Liebe Grüße
    Nicole

  • Ava sagt:

    Schöne Bilder – machen Lust auf Sonne, Meer und Aloe vera 😉

    Sehr schöne Produktionsstätte, sehr sympathische Leute. Ich komme seit Jahren immer wieder auf das Hydro Repair Gel von Santaverde zurück.

    Und der Hinweis auf die Verarbeitung von echtem Aloe-vera-Gel vs. Aloepulver ist auch sehr erhellend. Danke dafür!

    • beautyjagd sagt:

      Dass in den meisten Produkten nur Pulver enthalten ist, das dachte ich mir schon – aber es war eindrucksvoll, den Direktsaft und die Pulverlösung so nebeneinander stehen zu sehen.

  • Petra sagt:

    Hach ist das schön! Das war für ein Haus im Süden immer mein Traum, eine Bougainvillea vor der Haustür zu haben.
    Ich habe mal einen Film über Santaverde gesehen (vielleicht sogar einen Imagefilm?), dort waren diese Bilder auch zu sehen. Spannend finde ich auch die Hintergrundinformationen, das ist ja ähnlich wie bei Lebensmitteln, ob du Direktauszūge hast oder rückverdūnnte Konzentrate. Den Unterschied habe ich auch selbst festgestellt. Aloe Vera habe ich als Inhaltsstoff eher gemieden, da ich vor Jahren mal eine sündhaft teure Flasche gegen Sonnenbrand gekauft und heftigst darauf reagiert habe mit Bläschen, die sich dann entzündet haben und vereitert sind, ganz abgesehen davon, dass das Zeug extrem gebrannt hat. Ellalei schwört ja drauf, so dass ich letzten Endes mal eine Tube eines Aloe Vera Gel von Santaverde gekauft habe, mit dem ich meine Cremes oder Hydrolate pimpe. Das habe ich bis jetzt auch wunderbar vertragen. Anders sieht es aus bei der Xingu Augenpflege, da hatte ich kürzlich einen Tester, der leider auch gebrannt hat – doof, denn ich habe noch ein paar Xingu-Sachen in den Kasematten, die ich in Kürze testen wollte (wenn Sóley birta lift& glow leer ist). Mal schauen, sonst freuen sich die anderen Mädels. Auf jeden Fall kaufen werde ich aber mal den Saft, von den Ellalei immer so schwärmt.

    Ach ja, mein Schreibtisch stände übrigens vor dem Fenster, ich mag Sonne und Wind auf der Haut. Reinziehen würde ich frühestens bei über 30 Grad 😉

    Deine Bilder sind wirklich schön und man sieht ihnen und dir an, wie viel Freude dir dieser Aufenthalt gemacht hat, du strahlst wie ein Honigkuchenpferd!

    • beautyjagd sagt:

      Ha, das mit dem Honigkuchenpferd stimmt, hihi. Cleo hat es ja sschon letzte Woche geschrieben, auf dieser Reise kamen gleich zwei meiner Leidenschaften zusammen: Naturkosmetik und Reisen. Da konnte ich nicht anders als strahlen 🙂
      Und bei der Aloe Vera musste ich ganz oft an Lebensmittel denken – wie sehr der Wirkstoffgehalt von Boden und Klima abhängt, erinnerte mich an den Weinbau. An rückverdünnte Orangensaftkonzentrate musste ich auch denken…

  • hazel sagt:

    Gut, dass ich übermorgen auch auf Reisen gehe… Dein Post macht echt Lust auf den Süden und die Sonne. Und auf Santa verde. Ich habe 3 Sachen in der Wartschleife (Reinigungsgel Aloe, Age protect Toner+Ampullen) und bin gespannt wie ein Flitzebogen.
    Und dein post macht Lust auf die Aloe Vera Pflanze. Seit Ewigkeiten will ich mir eine kaufen, aber ich weiß nicht, wo am besten. Hat so’n Kölle die? Ist das Internet mit speziellen Aloe-Pflanzen besser? Beratung? Und dann habe ich echt keine Ahnung, wie ich an das Gel komme. „Blatt aus der Pflanze LÖSEN“ (nicht einfach „cut“) und die Tatsache, dass man sich auch doof anstellen kann, lassen mich jetzt noch mehr zögern… Gibt es Tipps hier für den Kauf und die Pflege? Würde mich freuen.
    Danke für diesen wunderbaren Post und die wunderschönen Fotos!

    • hazel sagt:

      Ich schmeiß mal ein paar Smileys hinterher. So ein post von mir ohne sieht ja richtig komisch aus. 😜
      😄😄😄😄😄😄😄😄😄😄😄😄😄😄😄😄😄😄😄😄😄

      😜

      • Ute sagt:

        Bei Santaverde im Onlineshop gibt es die Pflanze auch. Das ist dann sicher auch die richtige.

      • beautyjagd sagt:

        Ah, das wusste ich gar nicht – ich hatte nur im Kopf, dass es bei Santaverde die Blätter einzeln zu kaufen gibt.

      • beautyjagd sagt:

        @hazel: 🙂 🙂 🙂
        Man schneidet die Blätter tatsächlich nicht einfach ab, sondern etwa 2 cm an der Seite an, dann rüttelt man vorsichtig und gleichzeitig kräftig am Blatt und es löst sich aus der Pflanze.
        Und meine Reiselust wurde durch den Trip nach Andalusien auch durchaus befeuert!

    • Gila sagt:

      Liebe Hazel, im guten Pflanzenfachhandel ist sie sicher zu bekommen. Aber darauf achten, daß es die A.m i l l e r ist.! Es gibt wohl mehrere Arten und die Inhaltsstoffe könnten andere sein. Das Blattschälen ist kein Problem, schließlich willst du es nicht professionell machen. Weiteres siehe oben bei meiner Antwort an Julia.

      • Yvette sagt:

        Liebe Gila,
        woran erkenne ich denn, dass es die Amiller ist? Ich habe zwei Aloen seit 3 Jahren auf der Fensterbank stehen und traue mich nicht, ein Blättchen zu stiebitzen. Leider steht auf dem Kärtchen der genaue Name nicht drauf, nur dass man sie nicht essen darf…..

      • Gila sagt:

        Liebe Yvette, wenn du die Pflanzen neu kaufst in einem Fachgeschäft sollte dir der Verkäufer die genaue Art und Sorte nennen können bzw, ein Etikett an der Pflanze sein. Da du sie aber schon länger hast, bin ich nicht Aloeexpertin genug, um dir weiterzuhelfen. Vielleicht findest du im Netz Abbildungen.
        Der Hinweis, Pflanzenteile nicht zu essen, könnte bedeuten, daß es nicht die Sorte ‚Miller‘ ist oder aber eine Warnung vor den stark abführenden Bestandteilen, die aber nur in der äußeren Schale zu finden sind.
        Also leider ist das nicht sehr hilfreich, was ich dir sagen kann.
        Gibt es bei dir in der Nähe einen Botanischen Garten? Dort gibt es
        Fachleute, die mit großer Wahrscheinlichkeit deine Pflanzen identifizieren können.

      • Yvette sagt:

        Vielen Dank liebe Gila. Leider gibt es hier mitten im Wald keinen Botanischen Garten 🙂
        Allerdings bin ich bei Prof. Google fündig geworden und bin mir zu 99,9% sicher, dass meine beiden Damen auf der Fensterbank „miller“ sind.
        Sehr nützlich sind Deine Pflegetipps weiter oben, bei mir bekommen sie nämlich wöchentlich Wasser, im Sommer sogar zweimal! Zum Glück haben sie mir das bislang nicht übel genommen 🙂 Auch stehen sie in der prallen Sonne. Da kann man mal sehen wie robust die Pflänzchen sind!
        Ein schönes sonniges Wochenende vom Süden in den Norden 🙂

  • Nomadin sagt:

    Wieder einmal eine sehr ansprechende Vorstellung einer grossartigen Naturkosmetik-Firma, liebe Julie! Vielen Dank dafuer. Ich verfolge Deine Seite schon ewig (als stille Teilnehmerin) und bin sehr angetan von Deinem Niveau und der entsprechend intelligenten und symphatischen Community. Weiter so!
    Ich bin uebrigens seit Jahren grosser Fan der Xingu-Serie und benutze parallel auch die Age-protect Produkte sehr gern. Bei aller Neugier auf neue Produkte bleiben sie auf jeden Fall meine staendigen Begleiter und Reparatoren fuer meine empfindliche aeltere Haut, die mit ihrer Hilfe noch immer sehr zart und glatt ist. Toll, das es sowas hier direkt „vor meiner Haustuer“ gibt!
    Viel Spass weiterhin!

    • beautyjagd sagt:

      Vor deiner Haustüre, das klingt danach, also ob Du im Süden wohnst 🙂
      Ich freue mich immer sehr, wenn sich langjährige Leserinnen doch mal zu Wort melden! Ich mag aus der Xingu-Serie das Serum am liebsten.

      • Nomadin sagt:

        Nein, leider nicht. Das „vor der Haustuer“ bezog sich auf die Hamburger Firmenadresse.

        Ich melde mich in Foren eigentlich nie zu Wort, aber da ich bei Dir schon soviel Neues ueber Naturkosmetik-Produkte gelernt habe, und das obwohl ich eigentlich schon seit meiner Pubertaet (und das ist echt lange her ;-)) nur Bioprodukte nutze und recht allgemein gut informiert zu sein glaubte, musste ich einfach mal DANKE sagen!
        Zumal Du es prima hinzukriegen scheinst, bei allem undogmatisch und vor allem unabhaengig zu bleiben. Einfach toll.

        Uebrigens ist mein Lieblingsprodukt von Santaverde auch das Serum. Aber auch die Cremes liebe ich, da sie mir nicht ins Auge kriechen und wunderbar pflegen.

        Ein tolles WE Dir und allen anderen hier noch! Ich geh jetzt erstmal imkern….

  • Silk sagt:

    Wahnsinn, schon das erste Bild ist ein Traum!! Bei solchen Berichten wird mir immer wieder klar, weshalb dies mein Lieblingsblog ist!!!
    Ich war noch nie in Andalusien, aber unser Urlaub dieses Jahr ist noch nicht verplant 🙂 Aus Frankreich mit Campingwagen wird es dieses Jahr leider noch nichts. Mal sehen… Ich hatte bisher nur ein paar Proben von Santaverde, die habe ich in guter Erinnerung behalten. Bisher hat es aber immer noch nicht mit einem Produkt in Vollgröße geklappt. Steht aber schon ewig auf meiner Liste. Nächstes Jahr landet da was bestimmt in meinem Körbchen! Meine Aloe Pflanzen sind mir immer in der Wohnung kaputt gegangen. Ich habe leider auch keinen Garten/Balkon. Aloe Vera Gel habe ich immer im Haus, allerdings von AO, da es nicht klebt…

    • beautyjagd sagt:

      Ich war vor über 10 Jahren mal in Andalusien und habe da die klassische Tour von Granada-Cordoba-Sevilla unternommen. Als ich in Estepona war, wusste ich wieder, weshalb es mir auch damals so gut gefallen hat 🙂
      Dabke für das liebe Kompliment zu meinem Blog!

  • Sehr schöne Fotos, tolle Beschreibung und super Hintergrundinfos, die du für uns gesammelt hast (: !
    Ich liebe ja das schlichte SantaVerde Design und durch deinen Bericht ist mir die Marke nochmal symphatischer geworden (: . Bisher habe ich nur den SantaVerde Toner Classic ausprobiert. Ich liebe den feinen Sprühnebel und den typischen Aloe Vera Duft (: .
    Zwischendurch habe ich mich nur mal ein bisschen verrückt machen lassen, weil SantaVerde ja immer bereits an den ersten INCI-Plätzen Alcohol aufführt (derzeit allgemeine Alkohol-Hetz-Kampagne ^^ ), aber wahrscheinlich bestehen die Produkte fast ausschließlich aus Aloe Vera und die restlichen Inhaltsstoffe machen nur einen Mini-Anteil aus. Konntest du dazu etwas in Erfahrung bringen?
    Die Verarbeitung ganz mit Hand finde ich sehr interessant, genauso wie den Vergleich mit dem Aloe Vera Pulver. Und der Saft klingt unglaublich lecker!
    Sehr schöner Standort und symphatisches Team (: . Vielleicht plane ich auch mal einen Ausflug dorthin ^^ . Die Möglichkeit dazu ist super (: .
    Vielen Dank für die schönen Einblicke und liebe Grüße.

    • Tanja sagt:

      Das mit dem Alkohol würde mich auch sehr interessieren!

      • beautyjagd sagt:

        Ich habe auch wegen des Alkohols gefragt, nur weiß ich leider nicht mehr, zu welchen Produkt das war (peinlich)… Es waren auf jeden Fall nur 3-5%, nicht mehr (un dich hatte viel mehr gedacht), und das galt für einige der Sachen… Sagt mir doch, bei welchem Produkt ihr es gern wissen möchtet, dann frage ich nach!

      • Tanja sagt:

        Für mich wärs interessant beim Age Protect Toner, dem Hydro Repair Gel und dem Aloe Vera Reinigungsgel.
        Vielen Dank!

      • Mich würde es beim Toner, dem puren Aloe Vera Gel und der duftfreien Creme Light interessieren (: . Vielen Dank und ganz liebe Grüße.

      • beautyjagd sagt:

        Dann frage ich mal nach 🙂

      • Hanne sagt:

        Weil mit dem heutigen Artikel mein Interesse an Santaverde geweckt wurde, habe ich in den alten Posts nach Produktbewertungen gesucht und dabei Angaben zum Alkoholgehalt des Age Protect Toners (unter 5%) und der Ampullenkur (7-8%) gefunden – falls das weiterhilft.
        Und natürlich vorausgesetzt, die Rezepturen haben sich seitdem nicht verändert…

      • beautyjagd sagt:

        Und habe auch schon eine Antwort: Bei euren angefragten Produkten liegt der Alkoholgehalt zwischen 3-5%, wobei man auch beachten sollte, dass ein Großteil des Alkohols bereits beim Auftragen auf die Haut verfliegt.
        @Hanne: Danke fürs Nachgucken in den Artikeln, daran hatte ich lustigerweise gar nicht gedacht, hihi. (Die Rezepturen haben sich nicht verändert).

      • Tanja sagt:

        Vielen lieben Dank fürs Nachfragen!

      • Danke, dass du so schnell nachgefragt hast (: . Beim Toner verfliegt wahrscheinlich beim Sprühen schon eine Menge!
        Ich werde mal die Creme Light auf meine Wunschliste setzen (: .

      • beautyjagd sagt:

        Ja, beim Sprühen schon, und dann auch auf der Haut – die ist ja warm, und da verdampft insbesondere Alkohol schnell.

  • Petrina sagt:

    Julie, da hast du einen harmonischen Ausflug hinter dir 🙂 herrlich, Andalucía ist immer eine Reise wert, ich war des oefteren schon dort. Deine Fotos sind eine Augenweide und vom aufgeloesten Aloe-Vera-Pulver hatte ich keine Ahnung, danke fuer die Aufklaerung. Aloe-Vera-Gels die leicht angereichert sind mit verschiedenen Oelen und Bluetenextrakten sagen mir noch mehr zu wie das reine Aloe-Vera-Gel. Zur Zeit verwende ich Naay Botanicals dieses ist angereichert mit Kamille, Hamamelis und Ringelblume oder die neuen Aloe-Vera-Gels von Geoderm mit Gurkenextrakt, Arganoel oder Ringelbumenextrakt, Arganoel.

    Von Santaverde mag ich das Age-Protect-Oel sehr und den hochgelobten Toner moechte ich auch mal gerne testen. Danke fuer den schoenen Bericht und die wundervollen Eindruecke 😉

  • Tanja sagt:

    Vielen Dank für den tollen Bericht und die klasse Fotos!
    Die machen echt Lust auf Urlaub und auch auf die Santaverde-Produkte.

    Bisher hab ich nur den Age Protect Toner (den ich super finde), möchte aber gern bald mehr ausprobieren.

    Eine Frage hat sich mir noch aufgedrängt beim Anschauen der Fotos:
    Wieso muss denn die Dame, die die Blätter „filettiert“ einen Mund- und Handschutz tragen?
    Giftige Dämpfe o.ä. werden da ja sicher nicht entstehen?! 😉

    • Petra sagt:

      Es gibt ja auch Emissionen in die andere Richtung, die sollten bei der Herstellung so wenig verarbeiteter Produkte vermieden werden. Hände und Speichel wimmeln leider von Keimen, Sporen, Hefen usw.

    • Gila sagt:

      Hallo Tanja, das eine sind Hygienegründe, wie Petra schreibt. Die Handschuhe sind aber sicher auch ein Schutz vor den kleinen stacheligen Dornen am Rand des Blattes, die schon pieksen können.

      • beautyjagd sagt:

        Ja genau, das sind alles Hygienemaßnahmen, damit das Gel möglichst wenig „belastet“ von den menschlichen Keimen etc bleibt! Wir mussten uns auch „voll verkleiden“ inkl Mundschutz, Schuhschoner, Haube, Kittel und Handschuhen als wir unsere Blätter filetiert haben. Und beim Ernten sind die Handschuhe wegen der „Dornen“ praktisch, vor allem für Bürohände wie meine 😉

    • Tanja sagt:

      Ah ok!
      Dass man auch die Pflanze vor dem Menschen schützen muss, das hatte ich gar nicht bedacht! 😀

  • natty gyal sagt:

    Das sieht ja traumhaft aus. Ich bin neidisch, obwohl hier bei mir in der Pfalz auch gerade herrlich die Sonne scheint (wenn auch ohne Ausblick aufs Meer 😛 ).
    Santaverde ist schon länger eine Marke, die ich auf dem Schirm habe und die mich reizt. Dein Beitrag mildert das nicht gerade ab, im Gegenteil. 😀
    Aber ich habe noch so viel Kosmetikzeugs im Bad rumstehen, dass ich mir ganz diszipliniert vorgenommen habe, erst mal keine neuen Kosmetikeinkäufe zu tätigen. Aber danach könnte es gut sein, dass ich mal bei Santaverde vorbeischaue. 🙂

    Viele Grüße
    natty gyal

    P.S. natty gyal hat kürzlich veröffentlicht DIY-Naturkosmetik Part I: Gesichtswasser

    • beautyjagd sagt:

      Heute hat hier auch endlich mal wieder die Sonne geschienen, auch wenn das mit dem Licht in Andalusien kein Vergleich ist – der Himmel strahlt da einfach blauer…

  • Simone sagt:

    voll schöne Fotos – bekommt man sofort Fernweh…..ach*

    Übrigens meine Aloe Vera Pflanze ist sehr genügsam und sehr pflegeleicht – und ich mach normalerweise alle Pflanzen früher oder später kaputt. Bloss nicht zu viel gießen!

    LG
    Simone

    • beautyjagd sagt:

      Das macht mir Mut mit Deiner Pflanze, gerade auch, weil ich ja schon auch öfter unterwegs bin und dann nicht ständig gießen kann.

      • Petra sagt:

        Wenn du mal unterwegs bist, gibt es einen recht einfachen Trick für nicht so empfindliche Pflanzen. Du nimmst eine kleine Glasflasche mit relativ engem Hals (zB Likör), füllst dir mit Wasser und steckst sie über Kopf in die Erde. Wenn dir das sicherer ist, kannst du sie auch festbinden. Du kannst natürlich auch beim Glasblãser eine sündhaft teure Bewässerungskugel kaufen, in HD im Kloster oben auf dem Berg gibt es wunderschöne Kugeln ☺

      • beautyjagd sagt:

        Ah, danke für den Tipp! Bemerkt man, dass ich keine Pflanzen habe, weil ich noch nie an solche guten Tricks dachte 😉 ?

      • Gila sagt:

        Ich habe einen Zettel mit Pflegehinweisen von Santaverde nach einigem Suchen wiedergefunden. Für alle Skeptiker und Zweifler, ob sie der Pflege gewachsen sind, folgendes: November, Dezember, Januar, Februar e i n m a l i m M o n a t gießen, März, April, Mai zweimal im Monat, Juni,Juli, August einmal in der Woche, September, Oktober wieder zweimal pro Monat. Niemals in die Blattrosette gießen.
        Alle Klarheiten beseitigt?
        Die wenige Mühe lohnt sich sehr! Eine meiner liebsten und wirksamsten Anwendungen.

      • beautyjagd sagt:

        Danke!!!!!! Das sollte selbst ich schaffen 😉

  • Kerstin sagt:

    So eine Sehnsucht mal wieder richtig in die Weite zu blicken, am liebsten über das Meer, habe ich gerade sehr. Ich und mein Schreibtisch wären also auch sofort mit dabei! 😉

    Seit bestimmt 10 Jahren mische ich nun schon meine Creme und später mein Öl mit Aloe, aber ich habe mich (seltsamerweise) nie näher mit der Pflanze beschäftigt. Danke für das Hintergrundwissen, nach Bildern von den Filets habe ich auch gleich mal gesucht. Meine Haut mag jedenfalls nicht mehr ohne und ich habe das Gel immer im Haus. Das Aloe Gel von Santaverde hatte ich schon oft, allerdings fliest mir da oft ein wenig zuviel aus dem schicken Drehdeckel. Aktuell habe ich das von Aroma Zone (zum Glück auch kein Pulver und mit 1200 mg/L minimum Aloeverose, wie ich gerade nachgelesen habe), da bekomme ich mit genau einem Pumpstoß keinen Film im Gesicht vom Gel. Das mit dem Pulver war mir nämlich auch nicht so bewusst. Sehr spannend alles. 🙂

    Mich würde ein DIY Post von Dir zur Aloe interessieren, wie Du z.B. aus einem Blatt einen Drink oder eine Maske zauberst. Das möchte ich diesen Sommer auch mal ausprobieren. Weißt Du eigentlich wie lange so ein gekauftes Blatt haltbar ist? Muss man das so schnell wie möglich verwenden oder hält sich das gut einen Monat im Kühlschrank?

    Da ich noch Pröbchen von Serum und Creme der Xingu Serie zu Hause habe, nehme ich deinen Post heute mal zum Anlass diese auszuprobieren. Bin mir aber nicht sicher, ob das nicht eher Produkte für reife Haut wären, aber interessant klingen sie allemal.

    Santaverde wirkt auf jeden Fall sehr sympathisch auf mich und ich könnte mir vorstellen, dort mal einen Sommer zu arbeiten und dann abends mit einem Glas Aloesaft aufs Meer zu schauen. *träum*

    Muchas gracias.

    • beautyjagd sagt:

      Das mit dem Blatt fand ich auch sehr faszinierend. Nach der Ernte verschließt sich innerhalb eines Tages die „Bruchstelle“ von selbst, und ab dann kann man das Blatt für 4-6 Wochen aufbewahren. Man soll immer ein bssichen was abschneiden und dann mit Frischhaltefolie abdecken. Wenn ich mir so ein Blatt zulege, werde ich auf jeden Fall für den Blog dokumntieren, was ich damit mache!

  • Rea sagt:

    Oh, ein Fotoalbum, was eine tolle Idee! Es hat Spaß gemacht, mit dir zu blättern 😉 Sehr gut gefiel mir der Einblick in die Produktion. Was das eine Arbeit machen muss…!

    • beautyjagd sagt:

      Über die viele Arbeit habe ich auch gestaunt – auch die Arbeit auf dem Feld ist ziemlich hart, weil man ja ständig in gebückter Haltung ist.

  • Mimi sagt:

    Danke für die schönen Eindrücke! 🙂
    Ich verwende Aloe vera eigentlich überwiegend frisch (von eigenen Pflanzen – allerdings bin ich jetzt ins Nachdenken gekommen, inwiefern die geernteten Blätter auch reif sind… Weißt Du Näheres, woran man dies erkennt?). Vor Kurzem tauschte ich mit Birgit selbst abgefüllte „Pröbchen“ und bekam von ihr das Age-Protect-Öl – so was Tolles! 🙂 Am liebsten würde ich jetzt ja alles ausprobieren 😉

    • beautyjagd sagt:

      Mit reif meinte ich nicht, dass das Blatt davor nicht zu gebrauchen ist – Claudio hat wahrscheinlich eher die Blätter rausgesucht, bei denen er die Erfahrung hatte, dass das Blatt groß genug sei.

  • Hanne sagt:

    Danke für den Fernweh-Post! Schon das erste Bild hat mich zum Schwelgen gebracht.

    Ich habe der Aloe Vera lange Zeit keine große Beachtung geschenkt, bis ich vor einigen Monaten hier „angestubst“ wurde und mich dann in das Thema eingelesen habe.
    Das pure Gel gibt es ja von verschiedenen Marken. Die INCIs sind aber nicht die selben, je nach dem, was zur Konservierung eingesetzt wird. Das von aubrey organics schien mir zunächst das „sauberste“. Als ich bei olionatura las, dass selbst das zur Konservierung eingesetzte Grapefruitextrakt nicht ganz problemlos sei, habe ich davon auch wieder Abstand genommen.
    Den Produkten, in denen Aloe Vera weiter hinten in der INCI-Liste vorkam, stand ich etwa genauso kritisch gegenüber, gerade weil anscheindend meist das viel weniger wertvolle Pulver verwendet wird. Zudem ist die Technik der Gewinnung des Gels aus dem Blattinneren entscheidend. Wenn man dabei unsauber arbeitet (wie es wahrscheinlich auch bei der maschinellen Gewinnung passiert?), gelangen die Aloine in das Gel. Diese gelten als krebserregend und genotoxisch.
    Zufällig habe ich dann eine Aloe bei uns hier im Vorgarten gefunden (vielleicht aber keine A. miller?) und gleich mal online gelernt, wie man sie filetiert. Irendwie hat bei mir die Haut im Gesicht etwas gebrannt.
    Vor kurzem war ich in Curacao, dort wachsen die Aloe überall am Straßenrand und in Vorgärten, aber es gibt auch eine Plantage. Das hat mich natürlich sofort interessiert. Mit Erschrecken habe ich entdeckt, in welche Chemiekeule die dortige Firma das wertvolle Naturgut verwandelt, deren Endprodukte immerhin oft 25-50 Prozent Aloe enthalten. Ich war enttäuscht und habe die Finger davon gelassen.
    Meine Aloe-Entdeckungsreise war erst einmal beendet, bis….

    heute morgen dein Post online ging. Und jetzt habe ich Lust, Santaverde auszuprobieren. Ich bin sehr beeindruckt von der sorgfältigen manuellen Gewinnung. Das hat mich überzeugt! Ich denke, ich fange mit dem Saft an…

    Hui, das ist jetzt aber ein bisschen lang geworden, sorry…

    • Petrina sagt:

      Hallo Hanne, um die Chemiekeule zu vermeiden sollte man bei den Aloe-Vera-Produkten auf das Guete-Siegel von „International Aloe Science Council“ achten … manchmal hat es der Verbraucher schon schwer, den ich war heute auch etwas „pafff“ als ich vom Aloe-Vera-Pulver gelesen habe!

      • beautyjagd sagt:

        Dieses Gütesiegel sagt leider so gut wie gar nichts aus, ich habe darüber auch mit Sabine Beer gesprochen. Es ist ein Siegel, dass die amerikanische Aloe-Industrie initiert hat und wohl eher Marketing ist…

      • Petrina sagt:

        Traurig 🙁 dachte schon Kunde koennte sich auf das Siegel verlassen.

        Mal eine Frage, warum haben die Online-Shop’s dieses Pflege-Kennenlernset nicht online … oder kommt dieses erst neu auf den Markt?

        http://www.santaverde.de/xtc/de/pflege-set-kennenlernen

      • beautyjagd sagt:

        Ja, das Set ist ganz neu, ich hatte es ja in Andalusien dabei und erst kurz vorher im Bioladen entdeckt – ich denke, dass das sicher auch noch in den anderen Online-Shops eintrudelt.

      • Hanne sagt:

        Also, ich habe das bei najoba gesehen… leider hatte mich da gerade meine Bestellung gerade abgeschickt. Muss also bis zum nächsten Mal warten 😉

      • Petrina sagt:

        Danke Hanne, nett von dir 🙂 … Najoba liefert leider nicht nach Spanien, habe es aber gestern abend bei Violey gesichtet und kommt bei der naechsten Bestellung mit!

    • beautyjagd sagt:

      @Hanne: Och, ich freue mich über lange Kommentare 🙂
      Es ist tatsächlich so, je weiter hinten Aloe Vera in der INCI-Deklaration vorkommt, umso mehr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um Pulver handelt. Das Thema Konservierung ist bei der Aloe Vera sehr komplex – die Polysaccharide sind unheimlich anfällig für Verderb, sie reagieren sehr schnell. Also muss man einfach etwas dazu machen, das wirkungsvoll ist und zugleich aber die Haut nicht zu sehr beeinträchtigt. Da hat dann jedes Unternehmen seine Philosophie, wie man das am besten macht. In Aloe-Trinksäften wird meist Zitronensäure zugesetzt, das macht Santaverde zB nicht.

    • Tanja sagt:

      Das Aloe Vera Gel von Aubray Organics verwende ich auch.
      Was ist denn an dem Grapefruitextrakt bedenklich?

      • Hanne sagt:

        Soweit ich weiß, kann Grapefruitextrakt weitere, nicht deklarationspflichtige Konservierungsstoffe enthalten – davor warnt jedenfalls Heike Käser von olionatura.
        Daher habe ich auch den Eindruck, dass der Saft von Santaverde besonders hochwertig ist.

      • Tanja sagt:

        Danke, Hanne!
        Irgendwie weiß man gar nicht mehr, was wo genau drin ist, oder?!?

  • Hanne sagt:

    Ach so, und dann wollte ich noch Runde fragen, ob jemand Studienergebnisse zur Wirksamkeit von Aloe Vera kennt.
    Denn da hab ich bei meiner Suche bisher wenig Positives gefunden (außer die abführende Wirkung des Alloins).

    • beautyjagd sagt:

      Du meinst, die Wirkung der Aloe auf der Haut, oder? Da habe ich bei Pub Med eine ganz schöne Zusammenfassung gefunden: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2763764/ , da wird dann auch auf weitere Studien in den Fußnoten verwiesen.
      Manchmal wird der Aloe bei der innerlichen Einnahme ja eine Art Wunderwirkung zugeschrieben, das halte ich für übertrieben.

      • Hanne sagt:

        Danke! Ich führe mir das gleich mal zu Gemüte…. Toller Austausch hier.

  • Yvette sagt:

    Hach, was für ein schöner Reisebericht mit tollen Fotos!

    Mein Lieblingsprodukt von Santaverde? Ganz klar die Age Protect Ampullen, dicht gefolgt vom Age Protect Toner.
    Nein, in Andalusien war ich noch nicht, von Spanien kenne ich leider nur Malle und Barcelona. Als Kind wollte ich immer eine Herde Andalusier haben, das waren meine absoluten Traumpferde! Jetzt viele Jahre später, sind es aus Gründen der Vernunft und des Klimas nun Isländer geworden, was für ein Unterschied 🙂
    In Barcelona habe ich mir mal in einem Bioladen ein Aloe Vera Gel gekauft, das war toll, leider weiß ich den Namen nicht mehr 🙁
    Mittlerweile benutze ich das AV Gel von AO, schon oft nachgekauft und immer wieder die Rettung nach zu ausgedehnten Sonnenbaden.
    Vielen Dank, dass Du uns mit auf die Reise genommen hast 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Die wunderschönen Andalusier-Pferde habe ich auf dem Weg zur Finca gesehen – ich bin ja sonst keine Pferdenärrin, aber diese Pferde waren von umwerfender Schönheit.

  • Birgit sagt:

    Wunderbare Fotos und ein spannender Bericht, vielen Dank, liebe Julie für diese tollen, interessanten Einblicke. Ich habe richtig Lust bekommen auch mal nach Andalusien zu reisen, war noch nie dort.
    Vor ca. 20 Jahren hatte ich auch mal eine Aloe-Pflanze, leider hat sie einen Umzug im Winter nicht überlebt.
    Von Santaverde liebe ich die Xingu Augencreme, das Aloevera-Gel, das Age-Protect-Öl und die 3 Toner heiß und innig. Kaufe ich immer wieder nach.
    Außerdem gab es vor langer Zeit von Santaverde einen Beauty-Saft, weiß die genaue Bezeichnung nicht mehr, der war unglaublich lecker. Nachdem ich 2 Flaschen weggesüffelt hatte, haben sie ihn wohl aus dem Programm genommen.
    Auf eine Aloevera Maske von I+M habe ich mal bei einer Kosmetikbehandlung stark allergisch mit feuerrotem, heißem, brennenden Gesicht reagiert, dachte meine Haut würde verätzt und mein Gesicht verglühen. Danach habe ich um I+M einen Bogen gemacht.
    Santaverde vertrage ich aber immer bestens.

    • beautyjagd sagt:

      Von dem Beauty-Saft haben die beiden anderen österreischischen Gäste auch geschwärmt, ich habe ihn damals nicht probiert, nur im Regal stehen sehen.
      Und ich habe mit Sabine Beer auch darüber gesprochen, woran es liegen könnte, wenn man ein rotes Gesicht nach einer Aloe-Maske bekommt. Sie geht davon aus, dass es eine reaktion auf die Konservierungsstoffe ist, nicht auf das Aloe Gel selbst.

  • H.V sagt:

    Ein wirklich toller und spannender Bericht, wie schön, dass du uns einen kleinen Einblick in die Produktion gegeben durftest.

  • Waldfee sagt:

    Ich finde Santaverde auch super und mag auch den Duft. Leider liegen auch diese Cremes auf meiner Haut auf. Und so schwelge ich in deinen Impressionen und freue mich über meine Alva-Produkte.
    Das Aloe Vera Gel und das Hydro Repair Gel fand ich sehr schön und das APÖ ( wo steckt eigentlich Theo?…) werde ich auch mal irgendwann testen.

    • beautyjagd sagt:

      Die beiden von dir genannten Produkte von Santaverde sind auch die Besteller, echt kein Wunder! Und wo Theo steckt, weiß ich leider auch nicht.

  • Excellent article, so interesting to see!!!! thank you! shame the translation is not always good….:-(
    x

  • Orris sagt:

    Da meine Schwiegermama in Andalusien lebt (allerdings auf der Ost-Seite von Málaga), bin ich seit über zwanzig Jahren mindestens einmal im Jahr für ein paar Wochen dort. Es ist für mich fast wie ein zweites Zuhause.
    Ich liebe die Landschaft, das Meer, das tolle Klima und – das einzigartige Licht. Deine Bilder und der Bericht haben richtige Reiselust geweckt. Im August ist es wieder so weit!

    Produkte von SantaVerde verwende ich seit Jahren immer wieder gerne, mindestens einmal im Jahr kommen sie zum Einsatz. Am liebsten mag ich das Xingu-Serum und die Augencreme, den Age Protect Toner und die Creme, und natürlich die tollen Ampullen!

    • beautyjagd sagt:

      Das Licht ist wirklich einzigartig, auch nicht hier mit einem sonnigen Sommertag zu vergleichen! Ich vergesse das immer wieder, aber schon als ich aus dem Flugzeug ausgestiegen bin, wurde mir der Unterschied gleich wieder bewusst. Apropos Ostseite von Malaga: Auf meiner oben schon erwähnten Andalusientour vor über 10 Jahren war ich zum Schluss in Nerja, da gefiel es mir auch sehr.

  • Susanne Weis sagt:

    Sehr schöner u informativer Reise Bericht. Sofortiger Reiselust u Aloe Vera Produkte von Sanverde zum Ausprobieren sind das Resultat dieser Bilder u Beschreibungen. vielen Dank. Andalusien ist immer eine Reise wert u die Krönung ist sicher ein Besuch bei Sanverde.👸

  • pat sagt:

    Toller Bericht.
    Ich habe santaverde sehr lange und sehr zufrieden verwendet, meine top Produkte waren das Waschgel, das einfach nur klasse war, und das hydro repair Gel.
    Innerlich trinke ich immer mal wieder den alnatura aloe Saft, jetzt nach deinem Bericht werde ich aber doch mal den teureren von santaverde probieren. Ich merke zwar keinen direkten unterschied durch den Saft, er gibt aber irgendwie ein gutes Gefühl – und ich erwarte ja auch von meinem Orangensaft keinen super Effekt.
    Ich mochte die Marke schon immer, die Produkte erscheinen so sauber und ehrlich.
    Auch mich würden die genauen Alkoholgehalte interessieren. Ich find, viel mehr firmen sollte ihn offen deklarieren wenn sie nur <5% haben, weil einen Alkohol an 2-4 inci stelle sonst einfach abschreckt und das womöglich ganz ohne Grund.

    • beautyjagd sagt:

      Das habe ich mir in letzter Zeit auch öfter gedacht… es muss ja nicht die genaue %-Zahl sein, denn da haben einige Firmen Bedenken, dass die Konkurrenz ihre Rezeptur klauen könnte, was ich auch verstehe. Ich habe ja bei Santaverde wegen der 6 oben angefragten Produkte nachgefragt, da lag der Anteil bei niedrigen 3-5%.

  • Noemi B. sagt:

    Was für eine schöne fotoreise!! 😀
    Hach, da unten bin ich ja erst kürzlich durchgefahren, aber da mein transfer fremdgesteuert war, haben wir nur bei gibraltar kurz halt gemacht. Eine windige ecke; deine fotos sehen aber total friedlich aus. So stell ich mir einen NK-betrieb vor 😊
    Dass es so gravierende unterschiede bei aloequalitäten gibt, wusste ich auch nicht, dachte eher aloe ist aloe, aber weit gefehlt…
    Von santaverde hab ich aktuell nur den age protect toner, aber die ampullen stehen auf meiner wunschliste! Ich finde die marke auch sehr sympathisch und ehrlich.

    • beautyjagd sagt:

      Ja, da kann es auch ganz schön windig sein, Tarifa ist ja genau deswegen zB so ein Surfer Hotspot. Wir hatten Glück, es windete fast gar nicht 🙂

  • Ellalei sagt:

    Mir geht’s wie Hanne: Schon beim Einstiegsbild hatte ich Andalusien vor Augen und spüre Fernweh. Das Foto mit dem prachtvoll blühenden Eingangsbereich ist für mich der Inbegriff dieser lichtdurchfluteten, Herz erwärmenden Region. Vor vielen Jahren habe ich einen Urlaub dort verlebt und war sofort verliebt – als Sonnenkind auch kein Wunder 😉

    Deine Hintergrundinfos zur Aloewirkung selbst sind so informativ wie die zur Gewinnung des Saftes. Das sieht nach einer glitschigen Angelegenheit aus. Als ich mal ein kleines Pflänzchen hatte habe ich, ungeduldig wie ich bin, nicht erst ein paar Jahre gewartet sondern recht bald etwas vom Blatt abgeschnitten und mir glaube ich so direkt auf die Haut getan.

    Den Unterschied zwischen Saft und Pulver habe ich mir auch erst kürzlich bewusst gemacht als ich in den INCIs eines Produktes vom Pulver las. Oftmals wird das ja gar nicht angegeben. Und das machte mich stutzig. Seitdem achte ich darauf, dass der Saft enthalten ist oder mische mir gleich selbst ein Gesichtswasser oder Serum damit an. Dass allerdings auch dort je nach Herkunft der Pflanze die positiven Anteile so schwanken war mir neu.

    Santaverde als Marke begleitet mich schon lange. Nach i+m war das meine zweite NK-Serie, die ich sehr gut vertrug und mochte. Noch heute gibt es ein paar Klassiker in meinem Bad, die ich immer da habe oder nachkaufe: Das ist das Gesichtsöl, dessen Wirkung und Duft ich sehr mag. Noch leckerer duftet für meine Nase die Age Protect Linie, aus der ich den Toner richtig klasse finde. Das Öl und die Ampullen der Serie hatte ich noch nicht, das wird getestet sobald ich etwas Platz schaffen kann. 😉 Ich könnte mich wirklich reinlegen, denn das schafft einen Wohlfühlfaktor, den nur wenige Kosmetikprodukte liefern. Und wenn Das Herz dabei ist, kann es nur gut sein!
    Als weiterer Klassiker steht im Kühlschrank immer der pure Saft, den ich innerlich wie äußerlich verwende. Hier würde ich mir noch zusätzlich kleinere Flaschen wünschen.

    Als Marke schätze ich Santaverde und werte die Handarbeit und hohe Qualität der Kernpflanze nun noch höher, danke dafür! Dein Ausflug dorthin und die Möglichkeit dort auch als Konsument „vorbeizuschauen“ sprechen für sich. Tatsächlich hatte ich eine Reise mit einem Besuch dorthin schon öfter im Auge. Es wäre toll, wenn es sich mal einrichten ließe.

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe das mit dem Pulver neulich auf der INCI von einem Produkt von Alterra gelesen, dort wird das offen so angegeben – was ich gut finde! Die meisten Firmen machen das ja nicht.

      • Ellalei sagt:

        Upsi, schon wieder ist meine Antwort nicht hier gelandet sondern unten, entschuldige!

  • Ellalei sagt:

    Das ist ja klasse von Alterra, aber bei den Preisen ist auch nicht verwunderlich als „Zutat“. Und sie vergraulen sich auch keine Kundschaft wie es vielleicht bei einem höherpreisigen Produkt der Fall wäre wenn dann Aloe Vera Pulver auf dem Etikett steht.
    Bei Lebensmitteln muss exakt benannt werden, ob es ein Konzentrat ist oder der frische Saft (siehe O-Saft oben). Das fände ich in Hinblick auf die Wirksamkeit der angepriesenen Aloe-Vera-Wirkstoffe in Kosmetik sehr sinnvoll.
    Etwas fragwürdig finde ich auch die Aloe-Konzentrate, die es als Lösungen zu kaufen gibt, z.B. 10-fach bei Spinnrad. Hast du damit Erfahrungen oder dich damit beschäftigt? Ob bei einer Kondensation die Wirkstoffe auch alle so enthalten bleiben, dass ein nur 1-5%iger Einsatz des Konzentrates empfohlen wird (und Sinn macht)… ? Da war ich bislang skeptisch.

    • beautyjagd sagt:

      Dieses Konzentrat kannte ich nicht, aber es macht mich auch eher skeptisch – so eine Konzentrierung passiert ja auch mit einer Technik, die wahrscheinlich nicht so schonend ist. Oder aber es handelt sich um Pulver, dass einfach mit weniger Wasser verdünnt wurde und so konzentrierter als übliche Pulververdünnungen (1:200) ist. Von Bio-Anbau steht auch nichts da…

      • Ellalei sagt:

        Genau, das wirft mehr Fragen auf, als dass es einem sinnvoll erscheint. Ich habe es auch woanders schon gesehen, aber ich bleibe lieber beim guten „alten“ Saft! 😉

  • Lucia sagt:

    Ich danke dir für den virtuellen Ausflug nach Spanien…beneidenswert, nicht zuletzt wegen Santaverde. Ein paar Produkte verwende ich gerne immer wieder und find es deshalb doppelt interessant, dich auf deiner Reise ein bisschen zu begleiten :-).

    • beautyjagd sagt:

      Für mich hat Aloe Vera seit meinem Besuch bei Santaverde einen ganz anderen Stellenwert bekommen, ich bin richtig begeistert von dieser Pflanze 🙂

  • Sonja sagt:

    Schöner und lehrreicher Bericht und heute werde ich bestimmt von einer Aloe Vera Plantage und dem Meer träumen 😉
    Ich habe noch das Aloe Vera Gel von AO, jedoch wartet schon der empfohlene Saft von Ellalei.
    Werde künftig den oft gelobten Toner aus der Age Protect Serie ausprobieren und vielleicht bekomme ich mal Proben der anderen Produkte zum testen.
    Immer wieder spannend Deine Berichte zu lesen 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Du könntest auch den aktuellen Banner in meiner Sidebar nutzen und Dir eine Probe des Xingu-Serums bestellen 🙂

      • Sonja sagt:

        Danke Dir – habe es bereits getan und bin mega gespannt!
        Nun habt Ihr mich doch ganz neugierig auf die Produkte gemacht 😉

  • Hanne sagt:

    Ich stand heute vor der Wahl zwischen zwei Gesichtmasken von Cattier und habe bewusst die mit Aloe Vera stehen lassen, weil ich mir dachte, da wird bestimmt nur das Pulver drin sein.
    Gutes Gefühl, bei Santaverde zu wissen, dass es da anders ist!

    • beautyjagd sagt:

      So ähnlich ging es mir in letzter Zeit auch öfter 🙂

    • Petra sagt:

      Je größer der Markt wird, desto wichtiger wird mir die „credibility“. Bei der einen oder anderen Marke fühle ich mich geradezu verarscht, gerade wenn es sich um Konzerne handelt, denen Ökologie, Tier- und Menschenwohl, Faire Produktions- und Arbeitsbedingungen bei ihren konventionellen Produkten herzlich egal sind und die einfach nur die zusätzliche Marge im NK-Bereich mitnehmen wollen. Auch wenn ich z. B. MG nicht vertrage, sind mir solche inhabergeführten Firmen wie MG, Santaverde, marie w. und die vielen anderen, die vielleicht nicht ganz so verbreitet sind, viel viel lieber.

  • […] nimmt uns auf Beautyjagd mit nach Andalusien zu […]

  • Tanja sagt:

    Liebe Julia,
    kannst du vielleicht ein Buch rund um die Aloe Vera empfehlen?
    Vielleicht mit Tipps zum „Anbau“ zuhause und ein paar Rezepten zur Kosmetik-Anwendung?
    Das wär klasse, vielen Dank 🙂
    Ganz liebe Grüße, Tanja

    • beautyjagd sagt:

      Ich kenne leider keines… das hätte ich selbst gern. Ich habe auch schon mal gesucht, es gibt eine Menge Bücher und Büchlein zum Thema, aber so recht konnte ich mich nicht entschließen, eines zu bestellen. Vielleicht frage ich mal bei Gelegnehiet bei Santaverde nach, ob sie eines empfehlen können.

      • Tanja sagt:

        Ja, mich lacht bei amazon auch keines so richtig an …
        Falls du da was auftust, lass es uns wissen 🙂
        LG und einen schönen Abend dir!

      • beautyjagd sagt:

        Ich habe gleich mal bei Santaverde nachgefragt und schon eine Antwort erhalten. Sie empfeheln zwei eher ältere Bücher:
        GU Ratgeber Gesundheit „Aloe Vera – Das Multitalent für Gesundheit & Schönheit“ von Eva Helle und
        Umschau Verlag „Natürlich schön mit Beauty Food und Aloe Vera“ von Prof. Dr. Michael Hamm, Jutta Heinze.
        Von Santaverde gibt es dann noch zwei Infoblätter, wie man ein Aloe Blatt filetiert und was man mit einer Baby Aloe Pflanze beachten muss.

      • Tanja sagt:

        Wie lieb von dir, vielen Dank!
        Die Bücher bestell ich mir gleich mal.

        Die Infoblätter kann man sich von Santaverde bei einer Bestellung mit dazu wünschen, nehm ich an?!

      • beautyjagd sagt:

        Ja genau, oder sie senden sie Dir via Email als PDF zu 🙂

      • Tanja sagt:

        Oh ja, prima, das wäre noch praktischer 🙂
        Bücher sind bestellt, ich bin gespannt!

  • […] pur von Santaverde nicht unerwähnt lassen. Vor über einem Monat hatte ich die Gelegenheit, die Aloe Vera-Felder und die Manufaktur des Aloe Vera-Gels von Santaverde in Andalusien zu besichtigen und mehr über die unterschiedlichen Qualitäten von Aloe Vera zu erfahren. Im von […]

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