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Layering – Schönheitsgeheimnis aus Japan

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In Straßburg habe ich mir ein französisches Büchlein über japanische Schönheitsgeheimnisse gekauft – ich habe es in meinem Einkaufs-Guide für Straßburg bereits kurz gezeigt. Im Mittelpunkt steht das Layering, eine vielschichtige Zeremonie, mit der Japanerinnen ihre Haut optimal pflegen.

Autorin Élodie-Joy Jaubert hat zusammen mit ihrer Freundin Eiko aus Japan alle Pflegeschritte festgehalten und sich dabei auf die Verwendung von möglichst einfachen und natürlichen Produkten beschränkt.

Das Layering startet mit einer doppelten Reinigung des Gesichts („Double Cleansing“): Das Makeup wird mit einem pflanzlichen Öl abgenommen, die Durchblutung der Gesichtshaut dabei mit einer leichten Massage angeregt. Im zweiten Schritt kommen Seife und Wasser zum Einsatz, der Konjac-Schwamm findet ebenfalls Erwähnung.

Dann wird ein Blütenwasser, ein verdünnter Lavendel-Essig oder ein Reiswasser aufgetragen. Letztes ist in Japan besonders beliebt, im Buch gibt es ein DIY-Rezept dafür. Wenn man etwas mehr Zeit hat, kann man eine Tuchmaske mit Blüten- oder Reiswasser tränken, wovon ich in der letzten Zeit sehr angetan bin.

Ein Serum bildet den vierten Schritt, es kann z.B. auch mit einem Aloe Vera-Gel ersetzt werden. Danach wird die Augenpartie mit einer Augencreme versorgt, die leicht eingeklopft wird. Es folgt die Tagescreme oder ein Gesichtsöl, in Japan ist Kameliensamenöl besonders beliebt. Durch die Schichtungen benötigt man nur geringe Mengen der jeweiligen Produkte. Zum Schluss kommt auf die Lippen ein Lippenbalsam.

Zusätzliche Pflege bieten gelegentliche Reismasken, Dampfbäder und sanfte Peelings. Sehr wichtig ist auch der Sonnenschutz in Japan, eine helle Haut gilt als besonders schön.

Die Haare werden ebenfalls in mehreren Etappen gepflegt, Haaröl und Kopfhautmassagen spielen dabei ebenso eine Rolle wie das nächtliche Tragen eines Tuchs aus Seide oder weicher Baumwolle, um die langen Haare zu schützen.

Massagen, Bäder und trockene Bürstenmassagen gehören zum umfassenden Körperpflege-Ritual. Einige Ernährungstipps wie das Trinken von grünem Tee oder der Verzehr von Soja, Ingwer, Reis, Algen oder Sesam schließen das hübsch aufgemachte Buch ab.

Ein bisschen habe ich den Eindruck, dass sich japanische und französische Beauty-Kultur in diesem Buch vermischen (z.B. bei den Produktempfehlungen). Da das Buch in einem Verlag erschienen ist, der sich überwiegend ökologischen Themen widmet, stehen entsprechend Produkte aus dem Bereich Naturkosmetik im Mittelpunkt.

In Frankreich ist das Thema Layering nach japanischer Art ein großes Thema und wird in vielen Blogs und Youtube-Videos thematisiert, googelt einfach mal die Wörter „layering japonais“. Besonders populär hat die Bloggerin Sonia dieses Schönheitsritual gemacht, die den Begriff Millefeuille-Technik in Frankreich etabliert und sogar eine entsprechende Facebook-Gruppe gegründet hat.

Mein bisheriges Gesichtspflegeritual würde ich auch als Layering bezeichnen, da es aus einer Reihe an Schritten besteht, die ich nacheinander absolviere. Mich hat das Buch dazu inspiriert, meine tensidfreie Reinigungsmilch und Gesichtsöl leicht in die Haut einzumassieren, was ich sehr angenehm finde.

Das Buch „Layering – Secret de Beauté des Japonaises“ von Élodie-Joy Jaubert ist 2013 im La Plage-Verlag erschienen und hat 9,95 EUR gekostet. Online ist es z.B. bei Amazon oder FNAC erhältlich.

Aus wie vielen Schritten besteht eure Gesichtspflege? Habt ihr schon von dem japanisch-französischen Trend Layering gehört?

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134 thoughts on “Layering – Schönheitsgeheimnis aus Japan
  • Theo sagt:

    Hallo, die Damen!

    Dieses japanische Reinigungszeremoniell ist mir viel zu zeitaufwändig und umständlich. Meines besteht aus der flotten Anwendung von Waschcreme (Dr. Hauschka), danach Hydrolat (z. Zt. Maienfelser Jasmin) und schließlich Gesichtsöl (Amanprana Shangri-La) – fertig.

    Peeling, Masken und all das Zeugs mache ich nicht, ist mir zu umständlich oder sinnlos (z. B. Peeling, geht notfalls auch mit Handtuch).

    Liebe Grüße,
    Theo

    • beautyjagd sagt:

      Ohhhh, das ist natürlich eine wunderbare Mischung, die mir sehr gefällt: Waschcreme von Hauschka, Hydrolat Jasmin und Shangri-La 🙂
      Und obwohl ich ja nun nicht exakt das Layering befolge, aber doch einige pflege-Schritte mache, dauert mein morgendliches und abendliches Ritual gar nicht lang. Und zusätzlich freue mich mich immer noch drauf, all die tollen Sachen zu verwenden.
      Liebe Grüße

    • Waldfee sagt:

      Ich besitze seit heute auch die Sensisana Kamelie RM, dann das Primavera Orangenblütenwasser und im Anschluß Shangri-La. Ein Traum, das kann ich euch sagen. Ein Hochgenuß. Und jetzt ist auch noch die Belmar Bodylotion auf dem Weg, Hurra!!!

  • Noemi B. sagt:

    Huii… das wäre mir auch zu aufwändig – vielleicht würde ich das machen, wenn ich Single wäre und abends viel Zeit hätte, aber meine Zeit im Bad beschänkt sich auf 10 Minuten.
    Klar kommt erst eine Reinigungsmilch, dann ein Toner und abends ist das schon alles.
    2x die Woche versuche ich daran zu denken, vorher ein Gesichtsöl einwirken zu lassen, gelegentlich gibts auch mal eine Maske.

    Und nein, dieses japanische Layering ist mir neu – tönt zwar effektiv aber das wäre nix für mich. Auch bei den Haaren mag ich keine langen Pflegesitzungen machen, Shampoo, am liebsten eine Leave-in Pflege, föhnen und gut.

    LG@all!

    • beautyjagd sagt:

      Ich muss ja zugeben, dass ich mir das japanische Layering noch viel aufwändiger vorgestellt habe und fast etwas enttäuscht war, „nur“ sechs oder sieben Schritte vorzufinden 😉 .

  • Bambi sagt:

    Also ich finde das Thema ja total interessant und habe mich vor einigen Monaten schon mal mit dem Layering Konzept auseinander gesetzt. Prinzipiell gefällt mit die Idee sehr, schon allein, da man sich etwas mehr Zeit für diese kleinen Dinge nimmt.
    Rausgekommen bei mir ist, dass ich ein Gesichtswasser, ein Öl (Winter) und die doppelte Reinigung (allerdings nur bei starkem Makeup) in meine Routine aufgenommen hatte – also ich war davon inspiriert, aber habs nicht so konsequent übernommen. 🙂

    Auf irgendeinem Magazin/Blog habe ich mal ein Interview mit einer Japanerin gelesen die dieses Prinzip wohl (mit) etabliert hat (wenn ich mich recht erinner)und diese asiatische Art der Pflege mit der europäischen verglichen hat und bei der als letzer Schritt, nach der Tages-Feuchtigkeitspflege noch der Sonnenschutz separat folgt … aber ich find diese Seite partout nicht wieder … naja.

    Lieben Gruß

    • beautyjagd sagt:

      Ich liebe es ja, in internationale Beauty-Rituale reinzuschnuppern, deswegen hat mich das Buch sofort angesprochen! Für mich sind meine Pflegrituale abends und morgens auch einfach ein wenig Zeit für mich, ich denke nach und meist habe ich dabei die interessantesten Blogideen 😉 . Auf Gesichtswasser/Hydrolat und Öl verzichte ich ebenfalls nicht mehr, das mit der Seife hat mich jedoch ein wenig überrascht.
      Liebe Grüße

    • mementomori sagt:

      Saeki Chizu meinst du sicher!

      • beautyjagd sagt:

        Ah, das ist doch die japanische Beauty-Guru! Vielleicht sollte ich mir deren Buch auch mal bestellen *überleg* …

  • Jessie sagt:

    Ach so ist das, man nennt das also Layering, was ich da so taeglich im Badezimmer betreibe 🙂
    Ich habe im Moment soviele Produkte zum Testen im Haus, da muss ich einfach layern, um auch alles auszuprobieren.
    Ich massiere meist erst ein Oel in die trockene Haut ein, dann wasche ich das Ganze mit einer Gesichtsmilch oder einem Gesichtswaschgel ab und dann kommt der Konjac Sponge zum Einsatz. Danach ein Gesichtswasser oder Bluetenhydrolat, dann ein Serum, ein Oel und oder eine Creme. Ich liebe auch Masken und Peelings zwischendrin.
    Es macht mir im Moment total Spass mir Zeit fuer meine taegliche Zeremonie zu nehmen 🙂

    Und liebe Theo, wie ich sehe, hast Du Dir wohl mittlerweile doch das Shangri_la angeschafft! Wie gefaellt es Dir bisher?

    • beautyjagd sagt:

      Genau das habe ich mir auch gedacht: Nun habe ich einen Namen für mein Pflegeritual (auch wenn ich es nicht ganz so akribisch befolge) 😉 . Deine Zeremonie klingt toll, ich werde demnächst auch mal öfter ein Öl zur Reinigung verwenden und testen, wie ich das so finde.

    • Theo sagt:

      Hallo Jessie,

      das Shangri-La ist absolut super für mich. Meine alte Haut sieht richtig prall aus, die Kinnlinie verändert sich auch. Das Öl ist sehr schön samtig, mehr brauche ich nicht. Der Duft ist ein bißchen gewöhnungsbedürftig, weil sehr intensiv für meine Nase, aber der verfliegt ja recht schnell.

      LG,
      Theo

      • Jessie sagt:

        Danke fuer das Update, Theo! Samtig hoert sich sehr gut an (habe eine typische Mischhaut). Ich werde mir das Shangri-La diesen Monat auch noch anschaffen muessen.

        Nur leider bin ich jetzt nach meiner Durchtesterei total Tata Harper suechtig! Die Preise sind echt unlustig, aber die Produkte sind einfach schon wirklich super toll.
        Im Moment benutze ich Dr.Alkaitis (das komplette Programm in Testergroessen), unter anderem auch das Oel. Aber so von den Socken hauen mich die Produkte jetzt nicht.

        Ach, einfach herrlich sich hier austauschen zu koennen 🙂
        Und jetzt wissen wir auch alle endlich, was wir so im Badezimmer anstellen und wie man das so nennt. Fast schon wie eine Insider-Geheimsprache „Hast Du heute schon ge-layert?“ haha 🙂

      • Noemi B. sagt:

        ui, Jessie… ich musste erst googeln – Tata Harper haut mich fast aus den Socken 😉 muss ja schon toll sein, aber soviel würde ich wohl nicht ausgeben. Aua!

        Hab heut grad Ecco-Verde entdeckt und schon eine neue Wunschliste, wobei die bei der Naturdrogerie noch gar nicht abgearbeitet ist 🙂 manchmal komme ich mir fast etwas süchtig vor, hihi… doch es gibt ungesündere Süchte, oder?
        Also Mädels, haut rein, solange es Spass macht!

      • Jessie sagt:

        Liebe Neomi,

        ich habe Tata Harper vor ca. 2 Monaten entdeckt und habe auch nicht so recht gewusst, ob ich angesichts der Preise lachen oder weinen soll. Mich hat es echt umgehauen und ich habe vorerst die Produkte kopfschuettelnd abgelehnt und mir gedacht, dass es ja wohl eine absolute Unverschaemtheit ist solche Preisetiketten an die Produkte zu haengen!
        Naja, aber dann ist da eben der Suchtfaktor nach staendig neuen Kosmetikprodukten! haha

        Und jetzt kam ich halt dazu einige Tata Harper Sachen zu testen und ich habe mich einfach verliebt…das Gefuehl auf der Haut, der Geruch,die tollen Inhaltsstoffe, das Design, der Effekt…es rechtfertigt dann halt schon eben irgendwo den Preis….so irgendwie und irgendwo halt.

        Wenn ich jetzt nicht so ein Kosmetik Junky waere, dann wuerde mich das Alles ja auch total kalt lassen! Tut es aber nicht!!! 🙁
        Und jetzt steht mein Geburtstag vor der Tuer und diese Jahr goenne ich mir mal was richtig Schoenes 🙂
        (Normalerweise koennte ich mir das gar nicht leisten wenn da nicht etwas extra Patte diesen Monat in mein Haus geschneit ware)

        (Sorry uebrigens wegen der ganzen „oe“, „ae“ und „ue“, habe gerade kein deutsches Keyboard zur Hand)

      • Noemi B. sagt:

        Liebe Jessie, wo hast du denn die Testversionen her bekommen?
        Und entschuldigen musst du dich sicher nicht, ich mag es jeder von Herzen gönnen, sich das zu kaufen, was sie möchte! Auch wenns teuer ist, aber NK sollte es schon sein 😉

      • Jessie sagt:

        Liebe Neomi,

        die habe ich bei meiner letzten Bestellung bei Amazingy freundlicherweise dazubekommen, nachdem ich mal wieder so unschlüssig war und mich nicht entscheiden konnte. Da hatte ich auch unter anderem das Dr.Alkaitis Set bestellt 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Tata Harper lacht mich auch an, einen Lippenpflegstift habe ich mir vor einigen Wochen mal bestellt. Dazu hab ich auch in paar Pröbchen bekommen, die ich aber noch nicht getestet habe (ein wenig aus Angst, dass mir die Sachen gefallen 😉 ).

      • sonny sagt:

        Oh ja ecco verde ist böse fürs Konto! Ich habe eben eine Teilbestellung aufgegeben, weil ich festgesrellt habe, das Bestellungen bis fr. 50.– (oder euro) keine zusätzlichen Kosten verursachen, welchr darüber können viel kosten (zum Vergleich: bei meiner -zugegeben virl zu teuren- Bestellung bei greenglam im Wert von 150 Euro habe ich zusätzlich zu den üblichen Versandkosten 31fr. für Verzollung etc. gezahlt! :((
        Sehr zu empfehlen bei ecco verde ist übrigens die Manuka Maske von antipodes!

        p.s. @Noemi:
        Scheue Frage, hast du men e fb-Nachricht erhalten? 🙂

      • Jessie sagt:

        Haha, Julie, da hast Du die Proben von TH also noch nicht benutzt aus Angst, daß sie Dir gefallen könnten! haha….sehr verständlich!

        Ich habe mir das TH Liptreatment „Be True“ vor einiger Zeit gekauft und mußte immer mal wieder an Dich denken, da Du ja auch so anspruchsvolle Lippen hast. Meine Lippen sind echt eine Katastrohe, da kann ich schmieren wie ich will, ständig hängen mir trockene Hautfetzen runter.
        Die TH Lippenpfege hat bei mir jedoch wahre Wunder bewirkt. Meine Lippen sind jetzt schön prall und geschmeidig! Ich bin sehr begeistert.
        Wie macht es sich auf Deinen Lippen so?

      • beautyjagd sagt:

        Ich habe mir Be Adored gekauft, mit der leichten rosa Tönung. Mir gefällt vor allem die leichte Textur verbunden mit der guten Pflege – vielleicht sollte ich mir mal noch Be True ansehen 🙂
        Und ja, es ist ein wenig lächerlich, dass ich meine Proben noch nicht benutzt habe, ich werde es bald unbedingt tun!

  • AD sagt:

    Von „Layering“ habe ich zum ersten mal in einem Video von Michelle Phan gehört 😉
    Ich finde es interessant und ich denke, dass gerade die NK-Beautys sich stärker mit dem Thema befassen. Auch bei mir gibt es Zeiten, in denen meine Pflege aus vielen Schritten besteht, z.B. Make-up entfernen mit Reinigungsmilch-Massage, danach Salzseife, dann Hydrolat einklopfen, Augenpflege, (tagsüber) Gesichtsöl und darüber noch Creme bei Bedarf 😉 Ein Serum hatte ich erst einmal als Tester von Weleda. Ich bin auch momentan am Überlegen, ob und welches Serum ich mir mal zulegen, weil ich das im Sommer gern als Nachtpflege verwenden möchte.

    • beautyjagd sagt:

      Dann google ich doch gleich mal, was Michelle Phan in ihrem Video dazu sagt (ich guck sie schon so lang nicht mehr), danke für den Tipp! Für mich ist es auch interessant, dass das Layering gerade in Frankreich oft mit Naturkosmetik in Verbindung gebracht wird. Und dein Ritual entspricht ja fast exakt dem japanischen Layering aus dem Buch 🙂 .
      PS: Ich teste gerade ein interessantes Serum von Oceanwell, ich werde darüber berichten!

  • salva sagt:

    ahhhh, wie schön. diese doppelte gesichtsreinigung interessiert mich sehr.
    ich bin in diesem langen winter mit meiner extrem trockenen haut einigermaßen über die runden gekommen.
    in den letzten wochen hat sich meine haut aber leider nocheinmal deutlich verschlechtert.

    in diesem zusammenhang fiel mir die öl-seife reinigung ein, über die ich vor jahren bei den beautyjunkies gelesen hatte , habe sie aber damals nicht ausprobiert.

    unter dem stichwort olivenöl reinigung habe ich dann zum thema trockene haut noch ein ritual gefunden, das ich z. zt. ausprobiere:
    öl in die trockene haut masssieren, einwirken lassen, mit warmen/heißen tüchern abnehmen, kalt splashen und dann evtl noch tonic.
    die haut würde danach prall und glatt sein, trockene stellen sollen auf dauer verschwinden.

    meine haut ist nach diesem ritual wirklich seidenweich und gut versorgt, ich mache abends danach z.zt. keine erneute reinigung .

    ich frage mich nur, wie der effekt auf dauer sein wird. hat jemand von euch erfahrungen damit ?
    die anschließend empfohlene seifenreinigung habe ich nocht nicht ausprobiert weil ich befürchte, das sie zuviel für meine haut sein könnte .

    die ölreinigung empfinde ich gerade abends als ein wirklich schönes und beruhigendes ritual um vom alltag runterzukommen und genieße sie .
    einige frauen berichteten in den foren von täglicher anwendung, andere von 1 bis 2 mal pro woche.

    ich selbst befürchte das sie täglich angewandt meine haut dann doch wieder austrocknen oder irritieren könnte und bin deshalb unsicher.

    ansonsten bin ich mehr für die weniger zeitintensive routine, morgens nur reinigung mit lauwarmen wasser oder, wenn ich mehr zeit habe mit hauschka gesichtswaschcreme, dann tonic ohne alkohol oder aloe vera gel, anschließend eine ölkapsel oder ein gesichtsöl, meist das neroli cassis von primavera.
    abends shea- cleanser von MG oder die waschcreme, wieder tonic oder das gel , fertig.

    habt ihr erfahrungen mit trockerer empfindlicher haut und der ölreinigung ???

    • beautyjagd sagt:

      Ich kann leider nicht wirklich was dazu beitragen – ich habe nur mal eine Weile das Abschminköl von Melvita verwendet, da hatte ich allerdings den Eindruck, dass meine Haut trockener wurde. Aber das kann auch speziell am Produkt liegen. An die Reinigung mit Seife habe ich mich auch nur ein bisschen getraut und zeitweise die Salzseife von Waldfussel verwendet. Überraschenderweise fühlt sich meine Haut damit nicht trockener an.

      • salva sagt:

        danke für den tipp mit der salzseife.
        nachdem sie bei dir nicht austrocknend wirkt, werde ich mich nun trauen, sie ebenfalls zu versuchen.

        ich habe noch eine, übrigens ebenfalls von waldfussel.

        bei den ölen kommt es glaube ich sehr darauf an, welches öl man zur reinigung einsetzt. ich habe mein gesicht bisher mit mandelöl gereinigt, es ging sehr gut, aber wie gesagt, habe mich nicht jeden tag getraut es einzusetzen

  • Birgit sagt:

    Spannend diese französischen Schönheits-Bücher. Für eine Bestellung reicht mein Französich noch, aber ein ganzes Buch, nee, das ist mir zu anstregend.
    Je älter ich werde desto mehr Zeit verwende ich für die Reinigung und Pflege. Morgens und abends wasche ich mit Sole- bzw. Salz-Seife, dann Hydrolat gesprüht und mit Kleenix abgewischt (sozusagen doppelte Reinigung), dann nochmals Hydrolat gesprüht und eingeklopft.
    Morgens noch ein Serum, Öl oder Gel, dann Augencreme und Gesichtscreme, machmal mit MF gemischt oder die BB-Creme drüber.
    Ach so, und das AMU entferne ich mit Kokosfett oder Öl und dann noch mit Mizellar Wasser und der Seifenschaum wird mit dem Sponge abgewaschen.
    Einmal in der Woche mache ich ein Peeling und danach ’ne Maske.

    Was mich wirklich noch interessieren würde, wäre das Rezept fürs Reiswasser. Verrätst du es?

    • beautyjagd sagt:

      Ja klar 🙂 ! Das geht ganz einfach: Bio-Reis in eine Schale geben, mit Mineralwasser gut bedecken, vermischen. Wenn das Wasser trüblich geworden ist, filtern und das Wasser in eine desinfizierte Flasche geben. Am besten im Kühlschrank aufbewahren und sehr schnell verbrauchen (deswegen soll man auch nur kleine Mengen ansetzen).

      • Birgit sagt:

        Vollkornreis oder geschälten?

      • beautyjagd sagt:

        Im Buch steht, dass man alle Reissorten nehmen kann – wahrscheinlich hat der Vollkornreis dann mehr Inhaltsstoffe als der geschälte Reis?

  • Interessanter Bericht! Diesen Begriff kannte ich auch noch nicht. In einigen Foren und Blogs habe ich allerdings schon öfters von der zwei phasigen Reinigung mit Öl und Seife gelesen und praktiziere das nun auch seit einigen Wochen.

    Vorher habe ich so gereinigt:
    – morgens: Salzseife, Gesichtscreme, ggf. im Winter Augenfluid, Lippenpflege, Makeup
    – abends: Reinigungsmilch für Gesicht, Öl/Wattepad für Augen, Nachtcreme
    – ab und zu Ölkur fürs Gesicht

    Mittlerweile:
    – morgens: s.o. plus Hydrolat
    – abends: Öl einmassieren, Reinigungsmilch, Öl/Wattepad für Augen, Nachtcreme mit Öl vermischt

    Finde die tägliche Anwendung von Öl nicht austrocknend, eher sehr pflegend. Stellenweise sogar zu viel für mich – je nach Öl – sodass ich Pickel bekomme, da muss ich noch den richtigen Rhythmus finden.

    • beautyjagd sagt:

      Deine Pflege hört sich auch sehr reichhaltig an! Mir wäre es abends ja zuviel, nach Öl und Reinigungsmilch noch eine Creme+Öl aufzutragen. Fühlt sich denn deine Haut nicht schon nach Ölmassage und Reinigungsmilch gut gesättigt an? Ich muss dazufügen, dass ich Anhängerin der fettfreien Nachtpflege bin 😉 .

      • Ich muss momentan so viel pflegen, ich habe meine Gesichtshaut mit einem Hautantibiotikum gegen Akne geschrottet, daher benötige ich momentan sehr viel Pflege. Sobald sich das wieder eingependelt hat, wird es wieder weniger werden, das ist klar 😀
        Auf fettfreie Nachtpflege werde ich dann auch umsteigen, habe mir dafür schon die Salvia Creme von Martina Gebhardt geholt =)
        Die kennst du ja auch, oder?

      • beautyjagd sagt:

        Oje, dann wünsche ich dir schnell gute Besserung für deine Haut!!
        Ja, die Salbei Creme von MG gehört in mein Hautnotfallset, ich verwende sie partiell im Gesicht, wenn es nötig ist (in den letzten Monaten wird meine Haut immer besser).

    • salva sagt:

      hallo valandriel,
      welches öl benutzt du ? hast du schon mit verschiedenen ölen erfahrungen gemacht?
      ich benutze zur zeit mandelöl, werde demnächst olivenöl versuchen.

      • Hey Salva =)

        Ich benutze verschiedene Öle und habe auch schon einige getestet. Im Gesicht verwende ich nur noch reine Öle. also keine Ölmixe wie man sie zB. von Alverde & Weleda kaufen kann. Das von Hauschka fand ich aber ganz gut!
        Momentan wechsle ich zwischen Kokosöl (Bio Planeté) und Aprikosenkernöl (St. Bernhard). Mandelöl habe ich noch nicht verwendet, Olivenöl ist mir zu reichhaltig.

  • Silke sagt:

    Den Begriff kannte ich in diesem Zusammenhang noch nicht… jeden Tag das VOLLE Programm, da hätte ich keinen Bock drauf… aber so im großen und ganzen machen wir das hier alle mehr oder weniger, oder nicht? Was genau soll denn Lavendel Essig sein? Schon was anderes als ein Lavendel Hydrolat? Find ich ja spannend als Lavendelfan. Das Reiswasser würde mich auch mal interessieren! Kameliensamenöl finde ich auch großartig!!!!! Kenne es insbesondere für die Haare. Leider ist ein gutes Kameliensamenöl recht teuer… falls hier jmd. ein Idee hat wo man es halbwegs günstig beziehen kann, raus damit!! Man kann das Öl auch für die Schwertpflege bekommen, aber wer weiß was das dann für eine Qualität hat. Das will ich mir dann nicht ins Gesicht schmieren… Mit der Reinigung mit Öl habe ich keine guten Erfahrungen gemacht (verschiedene Seifen und verschiedene Öle). Anfangs war ich total begeistert, aber dann war meine Haut total trocken und irritiert. Ich freu mich für jeden bei dem es funktioniert, bei mir leider nicht…

    • Deli sagt:

      Hallo Silke!

      Ich mische das Kameliensamenöl von Primavera manchmal unter meine normale Feuchtigkeitscreme, wenn meine Haut zu trocken ist. Ich hab das Öl im Bioladen für 13 Euro gekauft. Ob man das natürlich halbwegs günstig nennen kann, ist eine andere Frage 😉

      • Silke sagt:

        Das von Primavera hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm…. Danke!!! Habe gerade geschaut, 13 Eur für 30 ml finde ich i.O.- allerdings nur für die Gesichtspflege! Für die Haare wäre es mir dann doch zu teuer… Das kommt auf meine Liste

      • beautyjagd sagt:

        Mir ist auch nur spontan das Kameliensamenöl von Primavera oder Maienfelser eingefallen.

    • beautyjagd sagt:

      Ja, der Lavendel Essig (Vinaigre de Lavande) ist was anderes als ein Hydrolat! Im Grunde handelt es sich dabei um Lavendelblüten, die über Wochen in Essig mazieriert wurden, dann wird das ganze mit Wasser etwas verdünnt. In Frankreich ist dieser Lavendelessig ein beliebtes Hausmittel bei fettiger Haut, er wirkt astringierend.

      • Silke sagt:

        Oje, als Lavendelfan muss ich sowas haben…. mal sehen wie ich da ran komme…………

  • Bärbel sagt:

    Ich beneide euch schon etwas ,was ihr alles so alles eurer Gesichthaut anstellen könnt.;)
    Die doppelte Reinigung wäre schon für meine Gesichthaut tödlich und dann noch layern mit Öl oder Serum +Creme +Sonnenschutz und MU.

    Ich hatte eine periorale Dermatitis ,dauerte ewig lang bis sie festgestellt wurde, dann endlich die passende med. Creme gefunden (Metrozidanol ) ,dann dauerte die Heilung fast über ein Jahr.

    Bei mir war die Ursache Überpflegung und doch schon öfteres Produktwechsel oder einfach ausgedrückt meine Testerei …….und ich kämpfe immer noch damit .Meine Haut ist megaüberempflindlich geworden ,mag keine ÄO mehr genauso wenig wie Parfüm und Alkohol in der Pflege.

    Hoffe mich versteht hier jetzt niemand falsch,aber wenn ich lese Layering ,zieht sich mir schon ein bisschen der Bauch zusammen.
    Denke es kommt aber auch auf die Beschaffenheit der jeweiligen Haut an, das kann man nicht so verallgemeinern.

    Ich wollte damit nur sagen , seid vorsichtig und macht langsam mit allen Produkten,unsere Haut braucht in Wirklichkeit nicht soviel ,wie wir ihr Gutes angedeihen mögen.

    Die Versuchung von meiner Seite ist auch immer sehr,sehr groß .

    Es gibt auch sooooo schöne tolle Sachen,da kann ich mich oft auch nicht zurückhalten, gebe ich meinem Verlangen nach, bekomme ich immer spätestens nach 3 Tagen die Quittung.

    • Noemi B. sagt:

      Liebe Bärbel, das ist wirklich keine schöne Quittung 🙁 und Metro macht dann alles Gut gemeinte mit der NK wieder zunichte, das ist Chemie pur.
      Wir sollten uns das schon etwas zu Herzen nehmen, bei aller Euphorie für die Sache, nicht jede Haut ist gutmütig.
      Evtl. wäre auch eine gelegentliche „Diät“ gar nicht schlecht… so 2x im Jahr 14 Tage nur das Minimum, damit sich alles wieder etwas relativiert.
      Denn so eine pD würde mich total deprimieren.

      Dir weiterhin gutes gesund werden und viel Geduld!
      Und ich schmeiss mich nun in die Reithose und aufs Pferd 🙂

      Tschüüssii

    • An sagt:

      Ich bin auch immer sehr skeptisch wenn ich lese, was so der ein oder andere mit seiner Haut alles anstellen kann. Meines Erachtens nach war ich nie so „schlimm“ dabei – und habe dennoch eine perioreale Dermatitis entwickelt.
      Aber glücklicherweise zahlt sich Konsequenz und Nachhaltigkeit aus und sie wird besser.
      Gerade mit Fettfreier Nachtpflege die Haut ganz „pur“ zu lassen war nach einer sehr sanften Reinigung vermutlich der Punkt, an dem meine Haut mich wieder gemocht hatte. Ist deine pD jetzt weg, oder hängt sie dir immer noch nach?

    • beautyjagd sagt:

      Oh ja, ich neige auch dazu, zu viele Produkte zu testen! Bisher hat meine Haut das alles gut überstanden, aber ich passe schon auf, dass es im Rahmen bleibt. Und die fettfreie Nachtpflege finde ich super für meine Haut.
      Im Buch über das Layering steht, dass man nur sehr wenig der einzelnen Produkte verwenden soll, um die Haut nicht zu überfrachten. Viele neigen dazu, doch eine ganze Menge des Produkts zu verwenden.

    • Birgit sagt:

      Oh, Bärbel, das ist ja schrecklich. Hast du die periorale Dermatitis durch NK oder KK bekommen?

  • Jana sagt:

    Layering betreibe ich auch schon seit einer Weile, also nach meiner Fasson 😉 Salzseife, Hydrolat, Öl und dann im Sommer Sonnenschutz und im Winter noch ein bissl Creme. Man braucht halt auch echt wenig Produkt jeweils, so komme ich nicht in Versuchung, zuviel auf einmal aufzutragen.

    Übrigens habe ich mir auf deinen Rat hin letzte Woche in Paris das Spray nomade d’urgence von Ballot-Flurin gekauft. In einem Beruf, der die Stimme stark beansprucht, brauche ich einfach so ein Helferlein für den Notfall. Habs schonmal probiert, schmeckt medizinisch und nach Bienenstock 😀 Ich bin ja gespannt auf seine Wirkung im Ernstfall. Nimmst du es nur bei Halsweh oder auch bei Schnupfen?

    • beautyjagd sagt:

      Ah schön, du warst in Paris 🙂 Ich nehme das Spray bei beginnenden Halsschmerzen, denn meist kündigt sich bei mir auch ein Schnupfen damit an (der kommt bei mir immer nach den Halsschmerzen).

  • Julchen sagt:

    Von Layering hatte ich bisher noch keine Ahnung, es hört sich aber sehr interessant an. Ein bisschen Layering betreibe ich auch schon, aber soweit ohne Massage und Einklopfen. Beides werde ich in Zukunft ausprobieren.
    Ich würde das Buch liebend gerne auch lesen können, aber meine Französischkenntnisse tendieren leider gegen null.

    • beautyjagd sagt:

      Ich kannte den Begriff davor auch nicht, ich wusste nur, dass Japanerinnen viele unterschiedliche Produkte für ihre Pflege verwenden und z.B. zwei Masken gleichzeitig auf verschiedenen Gesichtspartien auftragen.

  • Cessna sagt:

    Puh…Layering ist ja mal gar nichts für mich. Zu zeitaufwendig und meine Haut würde austicken bei so vielen Produkten.
    Ich liebe ja Hydrolate, doch die Benutzung führt bei mir unweigerlich zu POD. Also reinige ich nur mit Reinigungsmilch (von Eco Cosmetics – ich bin total begeistert von diesem Produkt) und anschliessend wird gecremt, entweder mit 1-2 Tropfen Öl oder einem leichten Fluid. Darüber kommt fast täglich MF. Das war´s, spart Zeit und Geld 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Oh schade, wenn schon Hydrolate zur POD führen 🙁 . Und super, dass du so gut mit der Reiigungsmilch von Eco zurecht kommst, im Sommer werde ich mich auch nochmals dranmachen.

  • Bärbel sagt:

    Hallo A
    meine pD bleibt soweit weg,wenn ich meine Haut wie eine Mimose behandle.D.h.wenig Pflege nur sowie geben, dass sie nicht aufmuckt.Manchmal ein Balanceakt.Etwas mehr an Feuchtigkeit und zack sind die Bläschen wieder am oofblühen.Metrcreme habe ich immer Zuhause, kommt aber mittlerweile GsD so gut wie nicht mehr zum Einsatz.

  • Ranunkel sagt:

    Bei Layering habe ich bisher immer an das Zwiebelschalen- Klamottenprinzip gedacht oder an das schichtweise Aufragen von Mascara.
    Letztendlich betreibe ich etwas in der Art des japanisch- französischen Layerings auch täglich wie die meisten hier:
    Einmassieren der Weleda Mandelreinigungscreme, mit Microfasertuch abnehmen, ggf. Konjaksponge. Hydrolat mit Aloe Vera ( Primavera, Aubrey Organics), 4 Tropfen Gesichtsöl (morgens Kahina Argan, abends z. Zt. Pai Age Confidence), Augenpflege mit Alkaitis, abends seit neuestem mit Martina Gebhart, wobei ich mir die Creme vor dem Schläfen dünn auftrage und mit Hydrolat getränkte Augenpads auflege und damit einpenne.
    Ich habe übrigens japanische Vliesmasken aus Tokyo mitgebracht bekommen, die kosten dort ein Appel und ein Ei. Hab sie aber noch nicht ausprobiert.

    • beautyjagd sagt:

      Bei meinen Recherchen zum Layering bin ich zufälligerweise auch auf Tuchmasken aus Japan gestoßen, die sehr viel günstiger als die von Muji sind. Sie scheinen dort ganz üblich zu sein wie hier Kleenex. Super, dass du jetzt welche hast 🙂

    • sonny sagt:

      Eine Kollegin (sie ist Halbjapanerin) fährt Ende April nach Japan. Ich werde die bitten, mir solche Vliesmasken mitzubringen ;).

  • beautyjungle sagt:

    Ich layere sehr viel, glaube ich und lasse mir auch Zeit abends, morgens meist nicht ganz so viel, da muss ich eher das Kind krippenfertig machen 🙂

    Aber nach einer gründlichen Reinigung kommt ein Gesichtswasser, danach ein AHA und/oder BHA Produkt, das 15-20 min bekommt, um nicht mit dem nächsten Produkt den notwendigen pH-Wert zu verändern.
    Danach benutze ich ein Anti-Aging Serum, ein Gesichtsöl (das aber tagesformabhängig) und anschließend eine Creme.

    Frage mich immer wieder, ob diese asiatische Besonderheit der Lotions (ist wohl was zwischen Gesichtswasser und Creme) mal ausprobiert gehören, lese immer wieder davon…

    • beautyjagd sagt:

      Ich fühle mich bei diesem Zwischending aus Lotion und Creme immer an das Blütenwasser von Belmar http://www.belmar-cosmetics.com/site/index.php?option=com_content&view=article&id=29&Itemid=53&lang=de erinnert: Das hat auch so eine weißliche, gelig-cremig-flüssige Textur, die mich beim ersten Mal sehr überrascht hat.

      • Jessie sagt:

        Ja genau, wenn man bei dem Belmar Gesichtsblütenwasser ein klassisches Gesichtswasser erwartet, dann wird man ziemlich verdutzt aus der Wäsche gucken, da es ja eigentlich wirklich eher eine Lotion ist.
        Ich trage das Blüten“wasser“ mit einem Wattepad auf und klopfe es dann gut in die Haut ein, so dient es mir als Feuchtigkeitslotion und es ist reichhaltig genug, so daß man an warmen Tagen gar keine andere Creme mehr darüber auftragen muß 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Es ist eigentlich ein tolles Allround-Produkt mit einem etwas irreführendem Namen! Ich habe es ja auch schon ganz klassisch als Reinigungsmilch verwendet und da hat es sich auch gut gemacht.

  • Rouge sagt:

    Layering kenne ich nur als Kleidungsstil, nicht als Systempflege der Haut.
    Ich habe bei mir aber die Erfahrung gemacht, dass die Haut mit ganz wenig auskommt, und trotzdem gut aussieht.
    Und jedes zuviel Hautprobleme schafft, Rötungen, Pickelchen und so.
    Abends benutze ich Reinigungsmilch, Hauschka oder Weleda oder Lavera myage, Rosenspray von Tautropfen und manchmal Weleda-Ölkapseln.
    Das eher im Winter.
    Morgens Waschcreme von Hauschka, wieder Spray, Augencreme und Rosencreme.
    Dann etwas Make-up.
    Das wärs.

    • beautyjagd sagt:

      Meine Haut sieht sogar besser aus, seitdem ich auch innerhalb der Produkte minimalistischer geworden bin, also statt Cremes einfach Öle verwende und nur nach Bedarf im Winter noch etwas Creme auf meine trockenen Wangen gegeben habe. Trotzdem layere ich schon auch einige (dünne) Schichten mit Reinigungsmilch, Hydrolat und Öl 🙂

      • An sagt:

        Ich finde deine Aussage, dass die Haut durch Öl statt Creme besser geworden ist, sehr interessant. Kannst du dir das erklären? Da evtl. in den Ölen wesentlich weniger Produkte miteinander vermischt werden? Oder da das Öl besser in die Haut eindringen und wirken kann?

      • beautyjagd sagt:

        Ich gehe davon aus, dass es die Reduktion der Inhaltsstoffe ist – bei Ölen sind keine Emulgatoren oder Konservierungsstoffe etc nötig, die meine Haut vielleicht manchmal ein wenig gestört haben, so dass sie sich „gewehrt“ hat. Vielleicht verwende ich mit dem Öl auch insgesamt eine kleinere Menge an Produkt im Gesicht, „Überpflegung“ sorgt ja auch öfter für Unreinheiten.

  • Sonja sagt:

    Wieder einmal sehr spannend dieser Beitrag und die Rückmeldungen!
    Meine Pflegeroutine ist ebenfalls „vielschichtig“, doch finde ich es gar nicht so zeitintensiv.
    Morgens wasche ich mein Gesicht mit einer Majolie Bio Naturseife, welche ich vor einigen Jahren entdeckt habe und meine Haut nicht austrocknet.
    Danach kommt momentan von Pai der Lotus & Orangenblüten Toner, danach das Aloe Vera Gel von A.O. und derzeit die Probe der Kamillen & Hagebutten Sensitiv Hautcreme, ebenfalls von Pai und zum Schluss von Ambient die Creme Bronce auf meine Haut.
    Wenn die Probe der Hautcreme aufgebraucht ist, wollte ich eigentlich das Pai Bio Hagebutten-Öl verwenden.
    Nun habe ich bei einem der letzten Beiträge gelesen, dass man es tagsüber lieber nicht verwenden sollte, weil es schnell oxidiert?
    Bedeutet dies nun, dass das Öl schneller schlecht wird oder meine Haut es nicht verträgt und u. U. Schaden nehmen könnte? Sollte ich es lieber nicht verwenden?
    Bin unsicher und würde mich über eine „Aufklärung“ freuen 😉
    Abends nehme ich zunächst mit der Sanften Reinigungsmilch von Lavera und zwei Wattepads mein Make-Up runter und da mir dieses nie ein wirklich sauberes Gefühl vermittelt hat, habe ich seit Jahren den zweiten Schritt eingebaut – früher mit der Gesichtswaschcreme von Dr. Hauschka und nun mit der Luvos Waschcreme und dem Dr. Hauschka Kosmetikschwamm.
    Hatte übrigens kürzlich von Balm Balm den Coconut Cleanser und das Öl ist mir ständig in meine Augen gekrochen, sodass ich wie durch einen Schleier gesehen habe ;-(
    Aufgrund der Berichte habe ich mir den Konjac Schwamm (der in pink) zugelegt und kann mich so gar nicht den Stimmen anschließen, wie toll er reinigen soll.
    Bei mir ist das Hautgefühl mit dem Dr. Hauschka Kosmetikschwamm immer noch am besten.
    Nach der Reinigung kommt nur noch die Dr. Hauschka Hautkur, z. Zt. die Augencreme von Dr. Alkaitis und auf meine wenigen Hautpigmentierungen oder hin und wieder Unreinheiten von Ambient die Aktiv-Maske drauf.
    Ansonsten mache ich regelmäßig Masken, welche ich oft mehrere Sunden drauf lasse und Peelings – zwei bis drei Mal in der Woche.
    Bei den Peelings achte ich immer drauf, dass es besonders milde sind und habe keine Probleme damit, sondern immer ein schönes Hautbild.
    Die NK von Tata Harper würde mich ebenfalls interessieren.
    Frage mich jedoch – auch wegen dem irre hohen Preis, ob sie wirklich mehr kann??
    Liebe Jessie, was hast Du denn von den Produkten von Tata Harper probiert?

    • Jessie sagt:

      Liebe Sonja,

      ich habe von Tata Harper bisher die „Hydrating Floral Essence“ (sprüht man auf die Haut), dann den „Rebuilding Moisturizer“ (mattierende Feuchtigkeitspflege) und das „Replenishing Nutrient Complex“ (ein Gesichtsöl) ausprobiert.
      Ich habe diese Produkte allerdings erst seit einigen Tagen in Gebrauch und kann wirklich gar nicht genau sagen, was ich an ihnen so toll finde.

      Es ist tatsächlich so gewesen, daß meine Haut bereits nach der ersten Anwendung irgendwie „gestrahlt“ hat. Mein Gesicht hat sich total entspannt angefühlt und durch das Gefühl bei der Anwendung der Produkte, sowie dem Geruch der Produkte, bin ich irgendwie zur Ruhe gekommen, habe es total genossen und mich einfach sau wohl in meiner Haut gefühlt. Der Rebuilding Moisturizer ist sehr gut eingezogen. Ich hatte das Gefühl, daß er so richtig tief in die Hautschichten geht und meine Haut ist super weich hinterher und sehr schön mattiert ohne stumpf auszusehen.
      Bereits nach der ersten Anwendung machte mein Freund mir mehrere Komplimente an diesem Tag, vonwegen ich würde so süß aussehen und irgendwie so strahlen! haha.

      Ich habe auch sehr viele positive Berichte über das Serum gelesen, das möchte ich auch nur zu gerne ausprobieren.
      Die Augencreme würde mich auch interessieren. Die von Dr. Alkaitis hat zwar auch einen super Effekt, jedoch brennt mir die Creme in den Augen.

      Ach ja, und vor einigen Wochen hatte ich mir auch das Liptreatment „Be True“ von Tata Harper gekauft und bin total happy damit. Meine Lippen sind super anspruchsvoll, immer trocken und mit Hautfetzen. Ich habe schon alle Lippenpflege Produkte durchgetestet, aber nichts hat geholfen. Seitdem ich dieses Lippentreatment benutze, sind meine Lippen viel voller (irgendwie prall) und bereits nach zwei Tagen waren all meine Lippenfetzne komplett verschwunden.

      Aber wie auch immer, jede Haut reagiert anders auf bestimmte Produkte. Und meine Haut scheint anscheinend sehr gut mit Tata Harper klar zu kommen.

      Jedoch liebe ich auch meinen Konjac Sponge und nach wie vor mag ich auch noch meine Belmar Reinigungsmilch sehr gerne 🙂

      • Sonja sagt:

        Schreibe heute mal etwas früher als sonst, vielleicht weil ich heute Geburtstag habe und mir ein wenig mehr Zeit gönne…
        Vielen, herzlichen Dank an Dich liebe Jessie und Deine lange Antwort – werde mir dann doch einmal die Tata Harper Produkte näher anschauen und wenn ich meine jetzigen Sachen aufgebraucht habe, bestelle ich mir etwas davon.
        Vielleicht auch schon früher, zumindest das Liptreatment, da ich noch einen 10 % Gutschein für meine Newsletter-Anmeldung bei Amazingy habe und sowieso nächsten Monat eine Bestellung tätigen werde.
        Finde es eindrucksvoll, dass es Deinem Freund aufgefallen ist, wie Deine Haut gestrahlt hat.
        Mein Mann hat es auch immer gemerkt, wenn ich etwas neues ausprobiert hatte und es wieder einmal einen „Quantensprung“ bei meiner Haut gab 😉
        Ansonsten übertreibe ich auch nicht und da ich vom Gesichtswasser und Aloe Vera ziemlich viel drauf tue, benötige ich von einer Creme oder Öl ganz, ganz wenig.
        Meine Haut ist jedenfalls super schön und ausgeglichen und obwohl ich heute 45 Jahre geworden bin – kann es gar nicht glauben – sehe ich in der Tat viel jünger aus, was meiner Meinung nach auch die gute NK-Kosmetik ausmacht, natürlich auch anderes…
        Finde es immer spannender mich mit Euch auszutauschen und lerne gerne dazu 😉

      • beautyjagd sagt:

        Alles Gute zu Deinem Geburtstag wünsche ich Dir!!!!! Schön, dass Du heute mehr Zeit hast und nicht erst mitten in der Nacht kommentieren musst 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Die getönte Creme von Ambient ist eigentlich auch wie eine BB Cream, sie interessiert mich auch 🙂 Im Somemr könnte sie bei mir wahrscheinlich als Solopflege ausreichen.
      Verwendest Du den Konjac Sponge solo oder mit Reinigungsmilch? Ich nehme ihn ja zum Abspülen der Reinigungsmilch. Der Dr. Hauschka-Schwamm ist auch schön, aber den darf ich nur „anpressen“, sonst ist er mir zu grob.
      Hagebuttenkernöl ist ein Wirkstofföl, das schnell oxidiert, d.h. ranzig wird. Die bei der Oxidation entstehenden Zerfallsprodukte können auch Nebenwirkungen auf die Haut haben (zB Irritationen, Pigmentflecken). Normalerweise wird Wildrosenöl mit Vitamin E konserviert oder aber mit einem anderen stabilen Öl (wie Wiesenschaumkraut oder Jojobaöl) gestützt, ob das als Schutz auf der Haut ausreicht, ist allerdings nicht ganz klar.

      • So weit ich mich bei Pai informiert habe, ist deren Wildrosenöl (Hagebuttenöl) dank der CO2-Extraktion oxidativ stabil.

        Ich beschäftige mich gerade intensiver mit verschiedenen Verfahren zur Gewinnung von Kosmetikinhaltsstoffen. Da kann das selbe in der Deklaration stehen und es wirkt doch ganz anders. Faszinierendes Thema.

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Ah, echt, das kann an der Extraktion liegen? Das wusste ich nicht, welches Buch liest du denn gerade *neugierig frag*? Und ja, die INCI-Deklaration ist bei keinem Produkt alles, denn die Details der Herstellung können da meist nicht abgelesen werden. Trotzdem bieten sie natürlich einen guten Anhaltspunkt.

      • Sonja sagt:

        Ganz lieben Dank an Dich Julie und wie schon bei Jessie geschrieben, finde ich es richtig spannend, mich mit Euch auszutauschen und ständig etwas neues zu erfahren 😉
        Die getönte Creme von Ambient ist sehr leicht und für mich als alleinige Pflege zu wenig – obwohl ich nur ganz wenig davon brauche.
        Vielleicht reicht es jedoch bei fettiger oder Mischhaut aus.
        Ich mag den Duft so gerne und freue mich immer, wenn ich sie drauf tun darf.
        Den Konjac Schwamm nehme ich zum Abnehmen meiner Waschcreme und verwende ihn mit warmen Wasser.
        Er hinterlässt durchaus eine gute Haut, jedoch fühle ich mich mit dem von Dr. Hauschka einfach wohler und sauberer.
        Das mit dem Pai Öl werde ich nun doch ausprobieren, da die Naturdrogerie gemeint hat, es wäre wg. dem besonderen Verfahren stabil.

        Danke an dieser Stelle auch an die Naturdrogerie!

        Na, ja ich würde es wohl schnell merken, wenn weitere Pigmentflecken auftauchen sollten ;-(
        Bis jetzt sind meine vorhandenen weder größer geworden, noch habe ich neue dazu bekommen.

      • Ehrlich gesagt lese ich kein Buch zu dem Thema. Ich wüsste auch nicht, ob es eins gibt. Meine Infos hole ich mir direkt von den Herstellern. Wenn man die richtigen Ansprechpartner erwischt, bekommt man sehr viele Informationen. Manchmal mehr als man auf Anhieb verarbeiten kann. 😉

        Bei Dr.Hauschka z.B. werden auch verschiedenste Extraktionsverfahren genutzt (wässriger Auszug, Auszug in Alkohol, CO2-Extraktion, Kaltpressung, Destillation, …). Mangobutter lässt sich anscheinen nur per CO2 „richtig“ extrahieren.

        Und der Hauschka-Chefparfumeur hat für das neue Duschbalsam Citrone Lemongrass z.B. ätherisches Zitronenöl aus Schalenpressung _und_ Destillation verwendet (und ich glaube noch ein drittes); und natürlich nur aus einer bestimmten Region. Damit hat er den Rohstoffeinkauf wahrscheinlich wahnsinnig gemacht. 😉 Aber man riecht tatsächlich einen Unterschied!

        Das ist übrigens auch spannend: obwohl Inhaltsstoffe aus verschiedenen Quellen oftmals nach den üblichen Testverfahren „gleich“ sind (physikalische und chemische Analysen), kann man sensorische Differenzen feststellen. Und wenn man dann noch die Herkunft hinzunimmt, wird es hochkomplex.

        Selbst beim selben Extraktionsverfahren gibt es riesige Unterschiede. Um jetzt mal ein Beispiel bei Lebensmittel zu bringen: Bei Olivenöl ist nicht nur entscheidend, dass man eine Erstpressung (kalt) erhält. Auch die Verarbeitungszeit von der Ernte bis zur Pressung ist entscheidend; und wie schonend die Oliven behandelt wurden. Bei qualitativ sehr hochwertigem Olivenöl geht die Verarbeitung sehr schnell und vor der Pressung werden die Kerne entfernt (wahnsinniger Aufwand!).

        Viele liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Infos direkt von den Herstellern sind gold wert, das geht mir auch so! Ich hoffe, ich habe zukünftig noch öfter die Gelegenheit, mit Entwicklern und Geschäftführern zu sprechen, das ist einfach wahnsinnig informativ. Den Hauschka-Chefparfümeur würde ich auch gern befragen, ich hoffe, das klappt diesen Sommer noch 🙂 . Inhaltsstoffe sind hochkomplex, die Qualität hängt von so vielen Faktoren ab. Danke für deine Erklärungen!

  • Yuzu sagt:

    Ganz ganz interessant, vor allem denke ich Japaner sind wirklich was Schoenheitsrituale angeht sehr fortschrittlich, genau wie die Franzosen 🙂
    Wuerde mir das Buch auch gern kaufen, aber ich kenne meine Haut. Die ist dann sofort ueberpflegt und mir steht eine Wochenlange Nulldiaet wegen perioraler Dermatitis bevor 🙁
    Da halte ich mich lieber an das sonst so verbreitete japanische Prinzip, dass weniger mehr ist 😉

    • beautyjagd sagt:

      Hihi, sehr schön 🙂 Weniger schön ist natürlich das mit der Überpflegung 🙁 Für mich sind die Japaner und Franzosen beim Thema Kosmetik auch vorn dran, deswegen interessiere ich mich sehr für diese Beauty-Kulturen 🙂

  • Bärbel sagt:

    @ Birgit

    ich habe lange,lange Hauschka benutzt war alles wunderbar und dann fing meine Testerei an mit diverser NK ,neugierig auf alles Neues und Schönes was der Markt so her gab ,die Haut hat lange mitgemacht.
    KK habe ich auch zwischenzeitlich probiert,als die Haut schlimmer wurde ,dachte ich sie damit wieder in die richtige Bahn zu lenken. Das ging noch mehr nach hinten los.

    Vor 2 Jahren wurde noch eine leichte Rosacea festgestellt,denke vieles an Unverträglichkeiten habe ich mir angepflegt.

    • Noemi B. sagt:

      Morgen Birgit
      Wie lange ging es denn gut, bis deine Haut reklamierte?
      Und wäre es demzufolge besser, bei einer Pflegelinie zu bleiben, damit es keine Unruhe gibt? Oder zumindest eine gewisse Zeitspanne dabei zu bleiben, wobei ich keine Ahnung habe wie lange denn „richtig“ wäre… 6 Monate, 1 Jahr?

      Bei all meiner Begeisterung für neue Produkte, macht mich das schon etwas vorsichtiger…
      Der Rat einer Fachfrau bezüglich vorbeugender Massnahmen wär wohl nicht nur für mich interessant – hallo Naturdrogerie 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Du meinst wahrscheinlich Bärbel, oder?
        Und ja, ich würde auch nicht zu wild wechseln, und darauf achten, innerhalb eines Konzepts zu bleiben (ich bin zB nun schon seit Monaten bei den Ölen udn verwende nur wenig Cremes zusätzlich, und meine Reinigung ist meist tensidfrei).

      • Noemi B. sagt:

        äh.. ja, danke 😉

        Ich werde versuchen mich etwas strukturierter zu verhalten, obwohl ich nicht überborde, aber es könnte optimaler sein.
        Akutell gehts meiner Haut gut und das möchte ich mir nicht verscherzen!

    • Waldfee sagt:

      Habe auch lange Hauschka benutzt, die letzten Wochen hier so alles ausprobiert. Jetzt will ich wenigstens im Gesicht mehr Kontinuität reinbringen und probiere lieber am Körper neue Sachen aus. Meine Haut ist gesund und gepflegt. Ich habe nur Angst, das ich meine Gesichtshaut mit dieser Testetei durcheinanderbringe. Aktuell benutze ich Reinigungsmilch, Hydrolat und Shangri-La. Abends wieder Reinigungsmilch, Hydrolat und bei Bedarf das Öl. Mal schauen, wo der Weg hingeht. Ich will minimalistischer pflegen.

      • beautyjagd sagt:

        Das hört sich ja schon recht minimalistisch an! Und ja, es gibt außerhalb der Gesichtspflege noch jede Menge zu probieren und neu zu entdecken 🙂

    • Tine sagt:

      Hallo Bärbel,
      ich kann dich so gut verstehen! Auch ich muss sehr vorsichtig sein und so wenig wie möglich pflegen. Habe auch eine leicht Rosacea und hatte auch schon Periorale Dermatitis und habe Metrocreme verwendet. Im Moment verwende ich Hauschka, denke aber über eine Umstellung auf Sensisana oder Basische Gesichtspflege nach (Hauschka hat einfach sehr viele INCIs). Was verwendest du im Moment?
      LG Tine

  • sonny sagt:

    Ich weiss nicht ob es als welches zählt, aber mein Layering sieht folgendermassen aus:

    Morgens (nicht wirklich Layering):
    Wasser, BB Creme von alva, Augenconcealer, LN Puder, Mascara, evt. Lidschatten

    Abends:
    Reinigungscreme z.Z. noch von Lacura NK (wird nie leer!), Wasser, Rosenhydrolat, Aloe Veragel von AO + Pai Öl. Bald kommt dann wieder die fettfreie Nachtpflege, das sieht dann so aus:
    Öl, Seife, Wasser, Hydrolat/Aloe Veragel, Ende.

    • beautyjagd sagt:

      Na klar ist das Layering 🙂 ! Morgens bist Du ja wirklich sehr minimalistisch unterwegs, im Sommer werde ich auch mal testen, nur mit einer BB Creme auszukommen (also ohne Öl drunter).

      • sonny sagt:

        Lustigerweise funktioniert nur BB von alva pur trotz trockener Haut super, habe keine trockenen Stellen oder so bekommen (sage ich nach 3 Tagen Anwendung 😉 ).

      • beautyjagd sagt:

        Das war bei meiner Freundin interessanterweise ähnlich, und sie hat auch trockene Haut (und es waren auch nur 4 Tage Test, aber immerhin).

  • „Layering“ – so nennt sich das also, was ich immer mal wieder veranstalte. 🙂
    Wichtig finde ich den Hinweis, dass man von jedem Produkt dann nur gaaaaaaanz wenig benutzt. Je mehr verschiedene Produkte man benutzt, desto kleiner muss zwangsläufig die Menge je Produkt sein. Sonst wird die Haut einfach nur zugekleistert und überpflegt.

    Die Sachen sollten dann logischerweise zueinander passen. Es muss nicht alles vom selben Hersteller oder aus der gleichen Serie sein, aber die Produkte sollten der Haut nicht total widersprüchliche Signale geben.

    Die doppelte Reinigung finde ich dabei auch interessant. Es erinnert mich an eine klassische Dr.Hauschka Behandlung. Dort dauert die Reinigungsphase sehr lange; es sind im Normalfall 4 Schritte (Reinigungsmilch, Gesichtswaschcreme, Reinigungsmaske und Lymphstimulation mit Pinseln). Erst am Schluss werden pflegende Produkte aufgetragen. Die Haut saugt diese dann förmlich auf.

    Für mich ist es übrigens sehr interessant wie Kosmetik international gehandhabt wird. Und für Japan habe ich ja eh einen Faible. Den Beitrag finde ich daher perfekt 😀

    Viele liebe Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    • beautyjagd sagt:

      Danke schön, das Kompliment freut mich! Ich fands auch sehr spannend, dieses japanische Konzept zu entdecken und genauer kennenzulernen:)
      Ich musste bei der doppelten Reinigung und auch insgesamt beim Layering ebenfalls an das Dr. Hauschka-Konzept denken – die Reinigung ist für mich schon ein sehr wichtiger Schritt bei der Pflege.
      Liebe Grüße

  • Kerstin sagt:

    Ah, den Begriff des Layering kannte ich noch nicht, mehr oder weniger mache ich das auch nach meiner Fasson. Finde deinen Artikel sehr interessant.:-D

    Ich bin ja vor vielen Jahren durch eine Hautärztin auf die Öl-Seifen-Reinigung gekommen und meiner fettigen, unreinen Haut ist das sehr gut bekommen. Vor ca. zwei Jahren kamen dann die Reinigungsöle (also Öl und Seife in einem, wie das Produkt von Melvita) auf den Markt und da bin ich dann neugierig, wie ich bin, umgestiegen, auch weil ich es praktischer fand.
    Momentan verwende ich abends zum Abschminken etwas Reinigungsöl und dann Salzseife (morgens nur die Seife), danach Hydrolat oder Aloe Vera und etwas Wildrosenöl. Die Augen bekommen dann noch etwas EyeCare von MG verpasst und fertig bin ich. Ich verwende auch von allem nur ganz wenig und meine Haut wird immer noch besser. Ab und an verwende ich dann noch eine Tonerde-Maske von Cattier.

    Bin momentan auch ein großer Fan des Wildrosenöls, aber unsicher wegen der Oxidation eine Leserin hat ja oben schon gefragt, was das genau bedeutet. Auf einer anderen Seite im Netz, habe ich übrigens gelesen, dass Wildrosenöl einen LSF von 4 hätte. *verwirrt bin*
    Da bin ich also auch sehr gespannt auf deine Antwort. Bin deswegen am Überlegen im Sommer auf Arganöl umzusteigen.

    Ich habe damals im Internet zu dem Thema Öl-Seifen-Reinigung recherchiert und habe gelesen, dass das System wohl in den 1960er Jahren von einem ungarischen Hautarzt in New York entwickelt wurde (Erno Laszlo – ist keine NK) und von fast allen Hollywood Stars der damaligen Zeit verwendet wurde, wie z.B. Audrey Hepburn. Nach der Öl-Massage und der Seifenreinigung wird das Reinigungswasser dann ca. 50mal zum Abspülen des Gesichts verwendet. Diese Methode nennt sich „Splashing“ und bringt viel Feuchtigkeit in die Haut. Manchmal kombiniere ich das, mit der Salzseife habe ich mich aber noch nicht getraut. Die leicht aufgeschäumte Salzseife fühlt sich meiner Meinung nach übrigens so cremig an wie das Wasser im Toten Meer (in dem ich letzten Oktober gebadet bin).

    Liebe Grüsse

    • beautyjagd sagt:

      Von einem LSF 4 von Wildrosenöl weiß ich nichts – meine „Weisheit“ 😉 basiert meist auf dem Buch und der Website Olio Natura von Heike Käser, neben ein paar ergänzenden Quellen.
      Stimmt, von der Öl-Seifen-Reinigung von Erno Laszlo habe ich auch schon gehört, jetzt erinnere ich mich 🙂 Meine Kosmetikerin von vor vielen Jahren wollte mich mal von der Linie überzeugen, aber irgendwie bin ich nicht so angesprungen. Im Toten Meer bin ich noch nicht geschwommen, aber wenn das Wasser sich so cremig wie die Salzseife anfühlt… wow!
      Liebe Grüße

  • Noemi B. sagt:

    Beim mir hat dieses Layering Thema nun zur Folge, dass ich mich für 2-3 Wochen auf
    „Diät“ setze 😉

    Morgens: Wasser, Sonnenschutz, Foundation
    Abends: Reinigungsmilch

    Die Zwischenschrittchen mit Serum, Toner und Oelkur müssen jetzt Pause machen.

  • Veleda sagt:

    Beide beauty Kulturen sind intressant 🙂 layern Tu ich weniger hab ne mimosenhaut . Aber japanische schön heitsrituale interessieren mich .

    • beautyjagd sagt:

      In das Thema janpanische Schönheitsrituale möchte ich auch noch tiefer einsteigen 🙂

      • salva sagt:

        ich würde gerne nocheinmal auf das wildrosenöl rosehip von pai zurückkommen.

        auch wenn es durch das besondere herstellungsverfahren stabiler sein soll als andere wildrosenöle weiss ich dennoch nicht, wielange es nach dem öffnungszeitpunkt dann noch stabil bleiben wird.

        da ich es nur alle paar tage abends verwende in minimalen dosierungen verwende hält sich mein verbrauch in grenzen und ich habe immer noch über 2 drittel im fläschchen.
        heisst das wohl, ich werde es noch halbvoll entsorgen müssen ?

        ich glaube, ich werde dann doch wieder auf ölmischungen zurückgreifen, die scheinen mir für den dauergebrauch stabiler zu sein als reine wirkstofföle.
        sehe ich da was falsch ???

      • beautyjagd sagt:

        Das siehst du schon richtig! Heike Käser gibt für Wildrosenöl ganz allgemein eine Haltbarkeit von drei Monaten an, bei Pai habe ich sponatn nichts gefunden, aber da dort Vitamin E enthalten ist, dürfte es schon länger haltbar sein. Ich schätze einfach mal, ein halbes Jahr müsste drin sein. Und ich bewahre den Flakon kühl im Karton auf, um ihn vor Licht zu schützen.

      • @salva Auf der Flasche steht, dass es nach Öffnen _mindestens_ 6 Monate haltbar ist. Ich denke mal, dass man das locker schaffen kann.

        Auf der Webseite von Pai ist auch noch mal erklärt, dass durch das besondere Verfahren die Haltbarkeit auf 2 Jahre (statt 6 Monate) gesteigert werden konnte. Gemeint ist wohl im geschlossenen Zustand (und die Mindesthaltbarkeit).

        Ölmischungen sehr stabiler Öle halten noch eine Weile länger. Amanprana gibt 3 Jahre Mindesthaltbarkeit an. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass das Öl auch nach dieser Zeit noch nutzbar ist. (Bisher ist keines der Öle so alt geworden, um meine Theorie zu bestätigen 😉 ).

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

  • Veleda sagt:

    Was ich als ‚Ritual‘ zur inneren Schönheitspflege intregiert habe ist das ich viel grünen Tee (besonders auf der Arbeit) trinke 🙂
    Hin und wieder wenn zu bekommen auch weißen.
    *grins*

    • beautyjagd sagt:

      Ich liebe grünen Tee ja auch sehr, jeden Morgen beginne ich den Tag mit einem Kännchen 🙂

    • Ohne Sencha? Ohne mich! 🙂
      Grüntee ist für mich auch eine innere Schönheitspflege. Er gehört für mich seit Jahren „einfach dazu“.

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • Silke sagt:

        Welchen Sencha nimmst Du denn?? Wollte ich mir auch mal holen, aber da ist man ja schnell überfordert als „Anfänger“… da gibt es ja recht viele Anbieter und wahnsinns Preisunterschiede!!

      • Ich habe Keiko Sencha parallel zur Eröffnung meines Ladens kennengelernt. Andere habe ich zwar auch immer mal probiert, bin aber nie dauerhaft gewechselt.

        Mein langjähriger Favorit: Kabuse Sencha No.1 (ein Halbschattentee). Das ist eine Erstpflückung, die man 3-4 mal überbrühen kann (und sollte). Wichtig ist es gefiltertes Wasser oder Mineralwasser mit einem geringen Kalkgehalt zu verwenden.

        Der Preis hängt bei Sencha (bei den seriösen Anbietern) direkt mit der Qualität zusammen. Eine Vorpflückung schmeckt außerordentlich lecker und man kann sie 5-6 mal überbrühen. Zudem haben Teebüsche Ende April vergleichsweise wenige neue Triebe. Die Menge solcher Spitzentees ist also stark limitiert.

        Ein Sencha aus zweiter oder dritter Pflückung ist schon aufgrund der größeren Mengen günstiger. Aber auch geschmacklich liegen Welten dazwischen.

        Wenn irgendwo nur „Sencha“ draufsteht, handelt es sich entweder um einen Blend oder um keine besonders hohe Qualität (oder beides).

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • Silke sagt:

        Hab das jetzt gerade mal überflogen im Internet…. danke für den Überblick… ich denke ich werde wohl erstmal mit der zweitbesten Qualität von Keiko vorlieb nehmen um mal zu schauen ob ich mich mit Grüntee dauerhaft anfreunden kann (ich bin ein Schwarzteefan!!)… oft wechselt man dann ja eh zu den besseren Qualitäten wenn an erst auf den Geschmack gekommen ist, genau wie bei Wein 🙂 Und einen Wasserfilter muss ich mir definitiv wieder zulegen… hab seit einem Jahr keinen mehr, man merkt wirklich den Unterschied!! Übrigens, Du bist eine echte Bereicherung hier… einmal die liebe Julie mit dem meiner Meinung nach besten Blog im NK Bereich und dann noch die Fachfrau von der Front als Leserin… da fühlt man sich gut aufgehoben!! Danke nochmal!!

      • Noemi B. sagt:

        Wenn ich noch kurz meinen Senf dazugeben darf:
        ich hab ja im Büro gelegentlich Wasser in meiner Teetasse in der Mikrowelle aufgekocht, für meine Jasmin Dragon Pearls.
        Doch seitdem ich via Sensisana/Masaru Emoto um das Geheimniss der Wasserqualität weiss, hab ich dazu keine Lust mehr! Da mach ich mit dem toten Wasser glatt meine schöne Teequalität zunichte 🙁

      • @Silke: Vielen lieben Dank! So ein tolles Feedback geht runter wie Öl. 😀

        Viele liebe Grüße von der Front
        Die Naturdrogerie

      • Theo sagt:

        Liebe Silke,

        dem Lob muss ich mich aus vollstem Herzen anschließen!! Was Julie und Die Naturdrogerie hier an Wissenn und Ratschlägen winwerfen, ist einfach phänomenal! Nachdem ich über dreißig Jahre herumexperimentiert habe, bin ich – von kleinen Trampelpfaden wie Austausch Hauschka Tonic gegen Hydrolat und Austausch Hauschka Rosencreme gegen Amanprana Shangri-La abgesehen – angekommen.

        Öhm, gehört nicht wirklich hierher, bräuchte aber mal dringend einen Tipp: Muss gegen Ende des Monats zu einer größeren Feier in die Niederlande, eine Sache, bei der wirklich alles tipptopp sein muss, auch leider beim (großen) Makeup. Frage: Könnt Ihr mir einen wasserfesten Mascara empfehlen, der den ganzen Abend ohne zu bröckeln sitzt? Danach kehre ich wieder zu NK zurück, aber an dem Tag darf nix verlaufen!!

        Ihr seht, meine Kenntnisse entsprechen eher der Spucktusche-Ära, schäm.

        LG,
        Theo

      • beautyjagd sagt:

        Danke schön für eure Komplimente, das bedeutet mir auch sehr viel, wenn ihr sowas schreibt 🙂 🙂 🙂
        Puh, und wegen wasserfester Wimperntusche bin ich gar nicht mehr up to date, seitdem ich nur noch NK verwende. Früher hatte ich eine von Lancome (Hypnose hieß sie), die super hielt und tolle Wimpern machte. Aber ist natürlich ein bisschen teuer, wenn du sie nur einmal verwendest. Maybelline soll auch ganz gut halten – mehr weiß ich leider nicht (mehr). Hört sich ja nach einer Hammerveranstaltung an, wenn du sogar wasserfeste Winperntusche brauchst!
        Liebe Grüße 🙂

      • Theo sagt:

        Danke, liebe Julie, für Deine schnelle Antwort!

        Ja, es ist ein ziemliches Ereignis, zu dem mich eine der Hauptpersonen eingeladen hat. Leider brauche ich da die ganz große Aufmachung, was mir aus Bequemlichkeitsgründen überhaupt nicht paßt. Die Wimperntusche muss sitzen(bleiben); das hat selbst meine geliebte Marie W. nicht ganz zuverlässig geschafft. Im normalen alltag ist mir das egal, dann wische ich den Pandabären zwischendurch einfach weg, aber bei der Veranstaltung geht nix mit Zwischendurchwegwischen o. ä.

        Vielleicht lasse ich die Mascara weg, ich will einfach nicht mit der NK und dem Tierschutz brechen – nur wegen solch eines Eitelkeitslaufes. Besser farblose Wimpern als nachgefärbte Augenumgebung 🙂

        LG,
        Theo

      • Silke sagt:

        @ Theo

        Dann färb Dir doch die Winpern einmalig… dauert wenn ich mich recht entsinne ca 20 Minuten und wenn es richtig gemacht ist ist der unterschied wirklich enorm! Machen viele Friseure oder auch Kosmetikerinnen. Hat damals glaube ich so 20 DM gekostet (du siehst, ist schon `ne Weile her)… Kann man auch selbst kaufen in der Drogerie- von Swiss o Paar – ich gerade nicht wie die Marke genau heißt- wie es hierbei allerdings um Tierschutz aussieht weiß ich nicht….

  • Noemi B. sagt:

    @Theo:
    und was wäre mit einmalig künstliche Wimpern hinkleben lassen? Kostet sicher etwa
    gleich viel wie eine teure Mascara… (sagt Eine die keine Ahnung hat) 🙂

  • Bärbel sagt:

    Von Catrice dm gibt’s eine wasserfeste Mascara,stolper da immer in einigen Blogs drüber.
    Wie sie genau heißt weiss ich jetzt nicht, relativ günstig 3 Euro oder so ,wird immer wieder gelobt.

  • Veleda sagt:

    Sencha ist je nach Qualität richtig gut und lecker.
    Merkt auch an Grüntees mit Jasmin (funktioniert bei mir richtig wien Espresso..XD)

    Weißen Tee hol ich mir den vom Lebensbaum (wenn ich den finde).
    Ich finde es macht dann was…

    Mascara..leider keine Ahnung….

    • beautyjagd sagt:

      Bei mir wirkt grüner Tee auch länger als Kaffee, deswegen trinke ich ihn auch besser nicht abends. Und auf der Biofach gab es übrigens einen Espresso aus Matcha-Tee, leider hatte ich keine Zeit, dorthin zu gehen, interessiert hätte er mich schon 🙂

      • salva sagt:

        erstmal nochmal ein ganz liebes dankeschön auch von mir an julie und die naturdrogerie für ihre tollen und gründlichen recherchen !!!!! und an alle anderen frauen fürs mitteilen ihrer erfahrungen, aus denen ich immer wieder gerne lerne .

        liebe julie, es gibt im reformhaus von salus einen entcoffiinierten grünen tee, den ich gerne nachmittags und abends trinke. er schmeckt mir auch gut.

        ich habe mal vor jahren in einem frauengesundheitsbuch gelesen, das er in den USA gerne entcoffiiniert getrunken wird und von medizinern empfohlen wird.

        nach langem suchen fand ich dann den salus tee. auf meine anfrage hin hat die firma salus mir netterweise unterlagen über die art der entcoffiinierung zugesendet.
        mir war wichtig, das da keine ungesunden chemischen veränderungen vorgenommen wird, die dann alle guten gesundheitlichen aspekte zunichte macht.
        habe es damals mit einem befreundeten chemiker durchgelesen und er fand es ok.
        der tee ist seit jahren mein treuer begleiter, allerdings gibt es ihn z.zt. nur im teebeutel. auf meine anfrage nach losem tee antwortete mir die firma salus, das es sich erst bei größerer nachfrage lohnen würde, ihn auch
        lose anzubieten. er ist wohl noch relativ unbekannt.

        übrigens verwende ich den teebeutel dann noch häufig als tonic fürs gesicht und finde er erfrischt und strafft meine haut .
        also ein allroundprodukt.

      • beautyjagd sagt:

        Von Salus habe ich schon gehört, ich weiß nur nicht mehr in welchem Zusammenhang! Danke für den Tipp mit dem entcoffeinierten grünen Tee 🙂
        PS: Und als Lotion für eine meiner Tuchmasken könnte ich grünen Tee auch mal probieren *gute Idee*

  • Liv sagt:

    Bewusst layern tue ich nicht, aber ich habe auch schon viele Beautyschritte in meiner Routine 😉 Vor allem Hydrolate und im Winter auch mal ein öl als Unterlage mag ich sehr gerne. Ja und Augencreme und eine gute und trotzdem sanfte Reinigungs ist mir eh wichtig.
    Mir fiel bei dienem Bericht sofort der Kontrast zu BB-cream ein.. das ist dann Schritt 7-14 in einem oder schritt 1-6 in einem. Ich bin eh nicht so’n Bb-cream Fanatieker da ich mir lieber zeit nehme für meine Routine oder gerne auch mal einen schritt weglasse (z.b. die Foundation am Wochenende).

    Liefs, liv.. die heute ihre 10000 Tabs abarbeitet durch endlich mal wieder Zeit zum Kommentieren zu nehmen und währenddessen den Kölner Treff schaut 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Wahrscheinlich sind die BB Creams auch deshalb so beliebt in Asien, weil damit geworben wird, dass man all diese Schritte damit abkürzen kann. Mich faszinieren beide Haltungen, sowohl die vielschichtige Routine als auch die All-in-One-Creme 🙂
      Und ich freu mich immer, wenn Du kommntierst, schließlich bist Du schon so lang dabei!

  • […] besteht, habe ich bereits im Frühjahr auf dem Blog berichtet, als ich das französische Buch Layering – Secret de Beauté des Japonaises vorgestellt habe: Nach der doppelten Reinigung kommt die Lotion zum Einsatz, danach folgt das Serum […]

  • Daniela sagt:

    Ich reinige meine Haut jetzt seit einer Woche mit veganen Produkten nach der Layering-Methode und ich bin absolut baff, wie schön, prall und saftig meine Haut aussieht. Ich hab auf unterschiedlichen Seiten darüber gelesen, leider ist mein Französisch dermaßen eingerostet, dass ich nicht in dem Layering-Buch lesen kann. Jammerschade. Aber es klappt auch so 🙂 Vielen Dank für den schönen Beitrag der mich definitv zum Layering Kick-off animiert hat. Liebe Grüße, Daniela

    • beautyjagd sagt:

      Oh, das freut mich sehr, dass ich Dich da inspirieren konnte 🙂 Und übrigens wollte ich mich noch bei Dir bedanken, dass Du meinen Blog im Interview bei Madeleine/Daria Daria empfohlen hast – das hat mich sehr gefreut!

  • […] Trend, sondern erfreut sich schon lange großer Beliebtheit. Auf Beautyjagd gibt es einen tollen Artikel […]

  • […] Wenn ihr mehr über Japanisches Layering erfahren möchtet, lege ich euch den Blogartikel “Layering – Schönheitsgeheimnis aus Japan” von Beautyjagd […]

  • […] woher der Trend stammt beschreibt Jule wie immer sehr schön auf ihrem Blog Beautyjagd in dem Post: Layering – Schönheitsgeheimnis aus Japan. Eine genaue Beschreibung der Routine (veganized) habe ich auf Once Upon a cream gefunden. Als ich […]

  • Avecbonheur sagt:

    Hallo der Artikel ist zwar schon fast ein Jahr alt aber immer noch toll. Ich schichte seit kurzem auch fleißig und bin vom Ergebnis immer noch begeistert. Daher habe ich deinen Artikel mal direkt weiter verlinkt 😉

    • beautyjagd sagt:

      Das freut mich! Und überhaupt habe ich den Eindruck, dass das Thema Layering (zumindest in der Beauty-Szene) immer stärker in den Fokus rückt 🙂

  • Sissi sagt:

    Vielen lieben Dank für diesen tollen Buchtipp! Ich werde mir das Buch gleich morgen in meiner Lieblingsbuchhandlung bestellen und mal gucken, was ich daraus für mich gewinnen kann. Abonniert habe ich dich auch und werde jetzt sicher öfter bei dir vorbeischauen.

    Herzliche Grüße

    Sissi

  • […] Mia Höytö nun einen Softening Toner in ihrem Sortiment bietet, hat mich als Fan des japanischen Layerings sofort begeistert: In der vielschrittigen ostasiatischen Hautpflege-Routine werden Toner nicht als […]

  • Cata sagt:

    Klingt nach einer Stunde früher aufstehen *gähn* Mir scheint, Japaner*innen haben viel Zeit – was ich ziemlich gut finde 🙂 Irgendwie besteht ja jede Pflege aus mehreren Schritten. Wenn ich mir morgens einen Kaffee mache, die Zähne putze, mein Gesicht peele und die Haare föhne, sind das schon 4 Schritte ;DDD Mal im Ernst, würde mich interessieren ob es eine annähernd wissenschaftliche Begründung (außer den Wohlfühlfaktor) für dieses Ritual gibt…
    Vor Öl im Gesicht scheue ich mich ja schon lange…aber vielleicht wäre das mal eine sanftere Alternative zu Waschgel – so für die über 30-jährige 😉

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