Duft

Vintage Parfüms: Die Düfte meiner Oma

Endlich weiß ich, warum ich so wild auf Parfüms bin! Meine Vorliebe für schöne Düfte ist genetisch veranlagt und ich kann nichts dagegen tun 😉 . Als ich im August in meiner Heimat war, hat meine Mutter mir die Parfüms von meiner schon länger verstorbenen Oma gezeigt.

Meine Oma habe ich als sehr modisch in Erinnerung. Sie trug seit den 30er Jahren kurze Haare und legte großen Wert auf ihre äußere Erscheinung. Bis ins hohe Alter nähte sie sich alle Kleider selbst, sie war immer gut gekleidet.

Als Teenagerin habe ich meine Oma sowohl für Swatch-Uhren begeistert 😉 als auch mit meinem Parfümwahn angesteckt. Trotzdem wusste ich gar nicht, dass meine Oma in einer Schublade ihre alten Parfüms aufbewahrt hat. Ich durfte nun vier kleine Flakons entdecken, die mir von dem Leben einer modischen jungen Frau erzählen, die meine Oma mal war.

Und die Düfte sind echte Vintage-Parfüms! Auch wenn der Begriff nicht genau definiert ist, meint man damit meist klassische Parfüms, die vor dem Jahr 1990 hergestellt wurden. Auf jeden Fall muss der Duft noch aus der Zeit vor der Einführung der neuen EU-Richtlinien stammen. Denn viele klassische Düfte sind jetzt leider nur noch in Reformulierungen erhältlich.

Die vier Parfüms meiner Oma dürften bereits um die 80 Jahre alt sein. Natürlich sind die kleinen Flakons meist schon fast leer und das restliche Parfüm ist oxidiert. Trotzdem konnte ich noch unterschiedliche Düfte wahrnehmen. Schon die Flakons und ihre Umverpackungen sind kleine Kunstwerke!

Der erste Duft heißt Le Miaky und stammt von dem Parfümhaus La Grisi aus Paris. Bei  meinen Recherchen konnte ich nur feststellen, dass das Haus 1935 einen Duft mit dem Namen Soir de Printemps lanciert hat. Der eckige Flakon hat einen Schraubverschluss und besitzt keinen Umkarton mehr.

Ich würde den Duft als einen Chypre-Duft beschreiben. Er ist stechend und hat eine elegante Note. Insgesamt verbinde ich mit solchen Düften eine gewisse Altmodischheit. An neueren Düften schätze ich diese Art sehr, denn sie erzählen damit Parfümgeschichte.

Etwas mehr Informationen konnte ich zu Bolero finden, einem Duft aus dem Parfümhaus Dana. Das Haus wurde 1932 gegründet, aus dem gleichen Jahr stammt auch der Duft. Das Parfüm ist in einem festen rosa Umkarton verpackt und hat einen geschliffenen Glasstopfen.

Für mich riecht Bolero wie ein dunkles Chanel No 5. Ich mutmaße einfach mal, dass es sich um einen Aldehyd-Duft handelt.

Richtig begeistert hat mich Violette Poupre von Coty. Der Duft ist einer der frühen Kreationen des Gründers François Coty. Violette Pourpre entstand 1906, der schmale Flakon wurde von Baccarat hergestellt. Auch der schicke Umkarton ist definitiv einen Blick wert.

Überhaupt sind mir die vielen Details aufgefallen, die die heutigen Parfümflakons von den damaligen unterscheiden. Der verzierte und geschliffene Stopfen ist aus Glas, er passt exakt in den Hals. Und seht euch mal das wunderschöne Namensschild an!

Da in dem Flakon noch relativ viel Parfüm erhalten geblieben ist, konnte ich den Duft besser als die anderen Parfüms wahrnehmen. Violette Poupre hat florale und leicht pudrige Noten, die mich ein bisschen an Nahéma von Guerlain erinnern.

Während diese drei Düfte von französischen Parfümhäusern stammten, kommt der nächste Duft aus der Heimatstadt meiner Oma, München. Wangway wurde von Bruno Storp lanciert. Die Firma gibt es noch heute in Baierbrunn, sie firmiert unter dem Namen Drom Fragrance und wird nun vom Enkel des Gründers geleitet.

Auch dieser Flakon ist aus Glas und in einem bebilderten Umkarton verpackt. Der Name Wangway und das Etikett auf dem Flakon weisen auf eine asiatische Inspiration hin. Leider konnte ich kein Entstehungsjahr des Duftes herausfinden. Aufgrund des Aussehens des Flakons würde ich auf die 20/30er Jahre tippen.

Beim Schnuppern habe ich wieder die altmodischen Noten erkannt. Außerdem konnte ich florale Noten und im Fond Holz wahrnehmen. Ich musste spontan ein bisschen an Femme von Rochas denken.

Diese vier Parfüms faszinieren mich. Mir hat diese kleine Reise in die Vergangenheit großen Spaß gemacht. Schließlich sind mit Düften so viele Erinnerungen verbunden…

Habt ihr vielleicht auch schon mal Parfüms (oder andere Beautyprodukte) entdeckt, die eurer Oma gehört haben? Kennt ihr Vintage-Parfüms? Wurde euch die Vorliebe für Beauty vorgelebt oder habt ihr sie selbst entdeckt? Trägt eure Mutter einen Duft, den ihr immer mit ihr verbinden würdet?

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43 thoughts on “Vintage Parfüms: Die Düfte meiner Oma
  • Pura Liv sagt:

    Das ist echt ein wundervoller post! Ich bin sehr gerührt! Meine Oma hat auch ganz viele Kleider für sich selber und meine Mutter genäht und hat (im gegensatz zu meiner mama) kurze Haare (auch an ihren Enkelinnen) geliebt 🙂
    Neulich wurde die Wohnung meiner Oma leergeräumt und meine Mutter hat mir eine gaaanz alte Puderdose aufgehoben. Parfums waren leider nicht dabei! Es ist auch schön zu lesen ihr, du und deine Oma, euch gegenseitig im beautywahn angesteckt habt! Ich danke dir diese schöne Erinnerungen mit uns zu teilen!! Liefs, liv

    • beautyjagd sagt:

      Danke für den lieben Kommentar :)! Das mit den Haaren ist bei uns ähnlich. Meine Mutter mag (im Gegensatz zu meiner Oma) kurze Haare nicht – ich hingegen mag sie wieder gern. Liebe Grüße 🙂

  • Schneizel sagt:

    Schöne schlichte Flacons sind das – und diese Umkartons, großartig. Schade, dass ich von hier aus nicht an diesen total eingedampften Parfums schnuppern kann.

    Meine Oma (mittlerweile fast 103) trägt gar kein Parfum, aber sie probierte gern bei meiner Mutter und mir und tropfte sich früher immer Uralt Lavendel auf ihr Taschentuch. Wahrscheinlich bin ich die einzige Frau unter 85, die klassische einfache Großmütterdüfte liebt und auch tragen würde. Ja, verspottet mich nur.

    Meine Mutter trägt immer L’Air du Temps, den kann ich gar nicht leiden. Sie hat sich letztens gern an meinem Osmanthus von The Different Company bedient, bis ich ihr meinen Flacon geschenkt habe. Das gleiche Schicksal ereilte meinen Passion von Annick Goutal. Ich bin fast in Ohnmacht gefallen, als ich hörte, dass letzterer nicht mehr in Deutschland vertrieben wird.

    Leider ist es gar nicht so einfach, Vintage-Parfums zu finden, das heißt, ich hätte keine Ahnung, wo ich suchen sollte.

    • beautyjagd sagt:

      Nein, ich versprotte dich bestimmt nicht, denn ich mag diese altmodischen Düfte auch sehr gern. Die Tradition mit dem Lavendel im Taschntuch ist schön. Und dein Parfümgeschmack klingt ja sehr exquisit :).
      Bei Ebay sieht man manchmal Vintage-Parfüms, aber da hätte ich auch immer Zweifel, ob sie echt sind… Da müsste man sich besser auskennen, denke ich.

  • anneleni sagt:

    toller Bericht, echt eine Zeitreise, Danke!

  • Kommentar sagt:

    Die Flakons sehen sehr toll aus, sollten die Createure von Parfum mal bei dir vorbeisurfen. Danke für den interessanten Bericht!

  • Rosa sagt:

    Ein wirklich sehr origineller und toller Post! Toll, dass Deine Oma ( und Deine Mutter) diese schönen Flakons incl. Umkartons überhaupt aufgehoben haben.Ich mag gerne Düfte, die vor vielen, vielen Jahren kreiirt wurden. Leider wurden einige von ihnen im Duft leicht verändert. Ich denke speziell an den Duft von Hermes „Caleche“. Der roch vor „zig“ Jahren richtig schön und als ich ihn mir dann später nachkaufte, war ich enttäuscht, dass von der pudrigen Note nichts mehr übrig bleib. Schade! Dafür mag ich Guerlains “ L`heure bleue“.Der scheint mir, so lange ich ihn kenne, ( noch) nicht manipuliert.

    • beautyjagd sagt:

      Diese Überarbeitungen sind sehr nervig, das finde ich auch. Teilweise müssen die Parfümhäuser das ja tun, weil von der EU bestimmte Stoffe verboten wurden. Manchmal habe ich aber den Eindruck, dass das auch aus Marketinggründen gemacht wird. L’Heure Bleue kenne ich nur als Parfüm so aus den 90er Jahren, ob das verändert wurde, weiß ich gar nicht. Es ist auf jeden Fall ein großartiger Duft.

  • Jana sagt:

    Ganz toller und rührender Post!
    Zwei Düfte werden mich immer an meine Mutter erinnern, und zwar Dune von Dior und Maruschka von… Maruschka? So ein dunkelroter Flakon.
    Meine Oma benutzt immer 4711 Kölnisch Wasser 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Die beiden Düfte kenne ich auch! An den dunkelroten Flakon kann ich mich auch noch gut erinnnern. Und Kölnisch Wasser habe ich seit den Limon Kolonyasi in der Türkei auch wieder schätzen gelernt 🙂 .

    • Melanie sagt:

      Meinst Du Maroussia? Ich glaube, dass gibt es sogar noch. Dune war auch lecker (bis ich Kopfweh davon bekam und es verschenkte).

  • Melanie sagt:

    Schöner Beitrag! Meine Mutter benutzt auch meistens L’air du temps und meine Oma früher 4711. Ich habe noch einige Raritäten aus meiner Jugend bewahrt, auch viele Miniaturen. Mein grösster Schatz dürfte Nina von Nina Ricci sein, aus dem Jahr 1987 (gekauft 1989/90), als Parfum im wunderschönen Flakon. Aber mit den Fundstücken aus Deinem Artikel kann ich da nicht mithalten …

    • beautyjagd sagt:

      Oh toll, ich denke schon, dass Düfte aus den 80er/frühen 90er Jahren echte Schätze sind, weil es ja noch die originalen Formulierungen sind. L’Air du Temps wurde ja stark verändert, das habe ich 1989 als Gastgeschenk von meiner Austauschschülerin aus Frankreich bekommen. Und Miniaturen habe ich auch gesammelt 🙂 .

  • keimonish sagt:

    :-B *schmunzel* ….sehr schöner, liebenswürdiger post 🙂

    Parfüm war bei meinen weiblichen Vorfahren kein Objekt der Begierde und ich habe an Kosmetiksachen nix gesehen. Aber von meiner Schwiegermutter hab ich mir 2 Kleidungsstücke aufbewahrt, die SIE von ihrer Mutter noch hatte !!!!!…….die sind in der Stoffqualität so gut und weich, schmeichelnd. Eine dünne schwarze Jacke ist dabei, die zieh ich auch gelegentlich an. Das Kleid auch… aber seltener. Leider hatten meine Tochter und mein Mann, die sich um die Haushaltauflösung gekümmert haben, viel entsorgt, weil sie keinen Wert „in dem alten Zeug“ sahen. :-/

    • beautyjagd sagt:

      Wow, das müssen echt gute Kleidungsstücke sein! Ich mag solche Erinnerungsstücke gern, es müssen ja nicht viele sein, aber ein bisschen was 🙂 .

  • Jana sagt:

    Ja genau es war Maroussia 🙂

  • Kirschvogel sagt:

    Ein toller Fund und fantastischer Post. Vielen Dank dafür.

  • sirrpa sagt:

    hallo!
    ein toller artikel, hat mich berührt!
    wenn du parfums so liebst, kennst du vielleict http://www.parfumo.de ?
    dort kannst du dich mit anderen „duftverrückten“ austauschen. macht sehr viel spass und man lernt jede menge neuer interessanter düfte kennen.
    liebe grüsse von sirrpa (auch dort unter sirrpa)

    • beautyjagd sagt:

      Hallo Sirrpa, ich werde mich dort gleich mal umgucken, denn ich kenne parfumo.de nur vom Recherchieren und war dort nur wegen eines Stichworts. Bis bald!

  • sirrpa sagt:

    ach ja, und ich war auch mal so frei deinen schönen artikel dort im forum zu verlinken, weil ich dachte, dass der sicher noch andere parfumistas interessiert!
    http://www.parfumo.de/forum/viewtopic.php?t=4271

  • sirrpa sagt:

    oh wie schön! da freue ich mich! verrätst du dann deinen nick auf parfumo?
    ich habe übrigens früher in hh gewohnt und bin auch jetzt noch häufiger dort. gerne auch zum shoppen, genial in hh! aber deine shopping-guide für hh hat mich noch verblüfft und inspiriert, einiges kannte ich nicht und werde es beim nächsten besuch ausprobieren!

    • beautyjagd sagt:

      Ja klar, mache ich!
      Und ich mag HH auch sehr gern, natürlich auch deswegen, weil meine beste Freundin dort wohnt und ich sie liebend gern besuche 🙂 .

  • Andreea sagt:

    Wahnsinn! Ich denke früher war Duft einfach nicht so eine Massenware (wie so viele Dinge…) und daher purer Luxus. Sieht man an den Flakons – der COTY sieht toll aus, und wenn er wie Nahema duftet muss das absolut genial sein.
    Nahema habe ich nämlich im Schrank und finde den ganz toll – dabei wurde ich häufig gefragt wer denn hier so nach Oma riecht *banausen*

    • beautyjagd sagt:

      Das stimmt absolut, Parfüm war damals keine Massenware sondern etwas ganz besonderes. Meine Oma hat die Düfte auch nicht jeden tag, sondern meist zu besonderen Gelegenheiten getragen. Nahéma ist toll, ich finde gar nicht, dass das ein Omaduft ist 🙂 .

  • keimonish sagt:

    :-D)…naja, wenn eine junge Frau einen „Omaduft“ hat, kann das vllt. ganz witzig sein aber eine Oma mit Omaduft ? dann schon wieder nicht mehr ?!
    Finde ich, ist wie mit Hüten: mit 25 einen Hut zu tragen, ist witzig und ausgefallen aber eine Oma mit Hut ist eben : eine Oma mit Hut …….

  • Schneizel sagt:

    Was ist so schlimm an einer Oma mit Omaduft? Ich finde die Eleganz mancher älteren Dame einfach bezaubernd. Wenn sie eben nicht zur Beiger-Anorak-Fraktion gehört. Sondern eher im bunten raschelnden Seidenkleid in die Oper geht und dazu nach Mille von Patou duftet. Und sich freundlich lächelnd an dreißig Leuten vorbei auf einen mittleren Platz drängelt.

    • beautyjagd sagt:

      Ja, so eine ältere Dame möchte ich auf jeden Fall werden 🙂 ! Deswegen fürchte ich mich auch fast gar nicht vor dem Älterwerden, weil ich genau solche Vorstellungen habe :)! Sehr schön 🙂 !

      • keimonish sagt:

        Da Mille von Patou ein Parfüm meiner Jugendzeit war , stelle ich mir gerade das Bild/diese Vorstellung der älteren Dame, für MICH vor *schmunzel*.;-) Der entspreche ich leider nicht. 🙂 Ich besitze weder ein buntes raschelndes Seidenkleid (allerdings auch keinen beigen Anorak :-P) für die Oper noch komme ich nicht pünktlich ;-);-) (abgesehen davon, dass ich lieber ins Konzert oder Theater gehe)

        Aber eigentlich weiß ich schon, was gemeint ist. lol 🙂

        Übrigens: In einem Parfümforum hab ich gelesen, dass zu dem „Mille“ geschrieben wurde: es riecht aber eigentlich ganz frisch und nicht nach Oma………………………..:-%:-)

      • beautyjagd sagt:

        Du bist allerdings auch noch keine ältere Dame 😉 😉

      • keimonish sagt:

        ab wann darf ich denn eine sein……? 🙂

        …stimmt schon, DEINE Oma kann ich natürlich nicht sein. 😉
        Wenn ich mich an den Duft MEINER Oma`s erinnere, dann war das eigentlich nur: Eukalyptus 😉
        Nicht gerade ein sexy Duft 🙂 ( ich liebte meine Ömchen aber trotzdem sehr auch wenn sie beide nicht kosmetikbewusst waren:-) )
        Das Thema hat mich mal motiviert und ich habe nach Düften gesucht, die so zu verschiedenen Zeiten „modern“ waren, z.B. auch in den Zeiten meiner Oma`s ……. Ganz interessant ….:-) wie ich finde
        http://de.osmoz.com/Enzyklopaedie/Geschichte-des-Parfums

        und:
        http://www.parfumo.de/Erscheinungsjahre

      • beautyjagd sagt:

        Oh, das sind schöne Links 🙂 ! ich habe in einem meiner älteren Parfüm-Bücher ein großes Plakat, das die bekanntesten Düfte nach Art (orientalisch, Chypre, blumig, grün etc) und nach Jahren geordnet wiedergibt. Das studiere ich auch oft 🙂 . Und ältere Dame würde ich so ab 75 bezeichnen, aber eigentlich hängt es nicht vom konkreten Alter ab, sondern von der Einstellung und Haltung 🙂 .

  • Schneizel sagt:

    Ich trage selbstverständlich Mille mit Stolz, denn Queen Elizabeth trägt ihn angeblich auch, und was gut genug für sie ist… Und wir wissen, wie alt sie ist und dass sie selbstverständlich auch einmal jung war. Will nur nicht wissen, was meine jüngeren Bekannten zu diesem Duft sagen würden. Ja. Eben.

  • Erbse sagt:

    Mensch, was für ein schöner Artikel. 🙂 Danke, dass du uns mit auf die kleine Parfumreise in die Vergangenheit genommen hast.
    Mich erinnert der Artikel außerdem an meiner Großmutter, die leider diesen Monat verstorben ist. Als ich das erste Mal ohne sie ihr Schlafzimmer betrat und ich nach alten Erinnerungsstücken schaute (leider sprach meine Oma nie über ihre Vergangenheit und ich erhoffte mir etwas über meine Ahnen und demnach auch über mich herauszufinden), erwischte ich mich kurz bei dem Gedanken ob ich vielleicht auch irgendwo ein altes Parfum finden könnte. Aber mir war so unwohl in dieser Situation, sodass ich nur das Bild auf ihrem Nachttisch mitnahm ohne in irgendeinen Schrank zu sehen. Fällt mir schon schwer genug, dass der Raum die nächsten Wochen komplett ausgeräumt werden muss. 🙁

    LG

    • beautyjagd sagt:

      Oh, das hört sich traurig an und tut mir leid. Schade auch, dass du so wenig weißt über die Vergangenheit deiner Oma. Aber ein Bild ist auch schön und die Erinnerungen, die du an sie hast, sind noch viel wichtiger. Liebe Grüße

  • Mia sagt:

    So ein schöner Beitrag. Das sind kleine Schätze, die man unbedingt aufbewahren muss. 🙂 Toll

  • Carmen sagt:

    Dear Blogger: you just took my breath away. My grandfather used to produce the La Grisi perfumes, i beleive it was in Biarritz, just before the war . Would it be possible to contact you so I can ask more details on how you found this perfume? Thank you! Carmen

    • beautyjagd sagt:

      Hi Carmen, I found these nice vintage perfumes at my grandmothers cupboard. So impressing that your grandfather produced perfumes from La Grisi! Of course you can contact me via Email: beautyjagd(at)yahoo.de. I’m looking forward for your message, Julie 🙂

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