Gesichtspflege, Naturkosmetik

Einige Gedanken zur fettfreien Nachtpflege

Seit vier Abenden verwende ich die Hautkur von Dr. Hauschka. Ich habe mir vorerst nur eine kleine Packung mit zehn Ampullen davon gekauft, da ich testen wollte, wie ich damit zurecht komme. Selbstverständlich kann ich in zehn Tagen nicht beurteilen, ob die Kur etwas bewirkt, denn man muss sie mindestens 28 Tage lang verwenden.

Darum soll es in diesem Post aber auch gar nicht direkt gehen. Sondern um die Gedanken, die mir so kamen, als ich gestern abend eine der Glasampullen aufbrach (klappt übrigens gut, ich nehme dabei ein Stück Küchenrolle zum Schutz in die Hand) und die Flüssigkeit in mein Gesicht „eindrückte“.

Das Konzept der fettfreien Nachtpflege war mir lange fremd. Selbst in meiner Naturkosmetik-Phase vor einigen Jahren habe ich es nicht umgesetzt. Ich ging davon aus, dass man der Haut etwas Gutes tut, wenn man sie nachts möglichst reichhaltig (=fettig) eincremt. Ich dachte sogar, dass es unbedingt notwendig sei.

In den letzten Jahren hatte ich allerdings ein paar Erlebnisse, die mir zeigten, dass Dinge möglich sind, die ich vorher als undenkbar eingeschätzt hatte. Wahrscheinlich war ich deswegen in diesem Jahr offener für die Anregungen einiger meiner Leserinnen unter dem Post zur neuen Melissencreme von Dr. Hauschka. Sie legten mir nahe, das vollständige Dr. Hauschka-Konzept inklusive der fettfreien Nachtpflege auszuprobieren.

Letztlich habe ich mich für die Pflegelinie von Martina Gebhardt bzw. Sensisana entschieden (ich ergänze das Programm jedoch um einige Produkte von Dr. Hauschka und anderen Firmen). Gleich ist aber bei beiden Marken, dass man nachts keine fetthaltige Pflege verwendet. Meine Umstellung im Sommer hat überraschend gut geklappt, ich habe davon hier und hier berichtet.

Als ich neulich in einem französischen Biomarkt war, habe ich mehrere Marken entdeckt, deren Produkte und Inhaltsstoffe mir gefielen. Keine ging jedoch davon aus, dass man nachts kein Fett auf die Haut aufträgt. Diese Idee scheint es nur bei den deutschen Firmen Dr. Hauschka und Martina Gebhardt/Senisana zu geben.

Ich kam ein bisschen ins Zweifeln. Vielleicht sitze ich mit der fettfreien Nachtpflege einem Humbug auf? Schließlich sind die Ampullen der Hautkur von Dr. Hauschka nicht gerade günstig, eine kostet ungefähr einen Euro. Außerdem muss ich leider feststellen, dass meine Haut in diesem Winter deutlich mehr mit Trockenheit zu kämpfen hat als im letzten Jahr, als ich nachts gecremt habe.

Das Konzept der fettfreien Nachtpflege geht davon aus, dass man die Haut so aktiviert, dass sie wieder von selbst genügend Fett bildet und Feuchtigkeit binden kann. Durch ständiges Cremen würde die Haut dies verlernen, da das Fett ständig von außen zugeführt wird. (Deswegen empfiehlt Dr. Hauschka für fettige Haut auch ein Gesichtsöl, damit sich auf Dauer die Talgproduktion wieder reguliert.) Tagsüber wird die Haut durch eine fetthaltige Creme gegen die Umwelteinflüsse geschützt.

Die „konventionellen“ Firmen verfolgen eine andere Philosophie, an die ich jahrelang geglaubt habe. Sie raten, die Haut nachts mit besonders fetthaltigen Cremes zu pflegen und tagsüber nur mit leichten Formulierungen einzucremen. Entsprechend wird die fettige Haut nur mit leichten Fluids versorgt, trockene Haut erhält reichhaltige Pflege.

Diese beiden Einstellungen stehen sich diametral gegenüber: Dr. Hauschka setzt auf Hilfe zur Selbsthilfe, die konventionellen Firmen auf Substitution des Mangels.

Wenn ich diese beiden Denkansätze auf andere Bereiche des Lebens übertrage, kommt mir das Konzept von Dr. Hauschka wesentlich schlüssiger und vor allem zu mir passender vor. Bei der fettfreien Nachtpflege wird davon ausgegangen, dass die Haut (und der gesamte Organismus) dazu fähig ist, zu lernen, sich stets weiter zu entwickeln und schließlich selbst zu helfen.

Mein Lebenskonzept baut ebenfalls darauf auf, dass das Älterwerden nicht nur die Verwaltung des körperlichen Verfalls bedeutet, sondern mir neue Einsichten bescheren wird, von denen ich heute noch nicht einmal etwas ahne 😉 . Ein Artikel im Alverde Magazin zum Thema Hirnforschung hat mich in dieser Ansicht bestärkt. Der Forscher bestätigte, dass das Hirn grundsätzlich bis zum Tod lernfähig sei.

Ein anderer Gedanke spricht ebenfalls dafür, dass Kosmetik nach dem Substitutions-Prinzip nicht unbedingt den natürlichen Bedürfnissen der Haut entspricht: Ich kenne einige Frauen um die 70, die Zeit ihres Lebens nur wenig gecremt haben (nach Bedarf, nicht regelmäßig) und kein Problem mit trockener Haut haben. Mehr Falten als andere gleichaltrige Frauen haben sie übrigens auch nicht!

Die Kosmetikindustrie scheint auf meine Generation einen deutlich größeren Einfluss zu haben. Ich habe schon in meiner Jugend angefangen zu cremen. Damit habe ich meine Haut wahrscheinlich ziemlich abhängig von der Fettzufuhr gemacht.

Es muss also etwas dran sein an dem Konzept der Aktivierung der Haut und damit der fettfreien Nachtpflege. Da ich im Leben meine Unabhängigkeit hoch schätze, möchte ich auch nicht, dass meine Haut abhängig ist. Ich werde also weiter die Hautkur auftragen und darauf vertrauen, dass meine Haut sich in einiger Zeit auch im Winter selbst helfen kann.

Ein bisschen trage ich dazu bei, in dem ich einige Male in der Woche am Abend ein Gesichtsöl auftrage und für einige Stunden einwirken lasse. Die Revitalmaske von Dr. Hauschka werde ich auch mal probieren. Natürlich werde ich davon berichten, ob meine Haut ihre eigenen Kräfte noch stärker aktiviert und mit der winterlichen Kälte zurecht kommt.

Ein bisschen wundere ich mich noch immer darüber, dass der überwiegende Teil der Naturkosmetikfirmen auf die konventionelle reichhaltige Nachtpflege setzt.

Was haltet ihr von der fettfreien Nachtpflege? Wie seid ihr dazu gekommen? Oder könnt ihr euch gar nicht vorstellen, nachts nicht zu cremen? Was denkt ihr: Warum setzen so wenige (auch nachhaltig arbeitende) Firmen auf die fettfreie Nachtpflege?

PS: Bis heute Abend um 22 Uhr habt ihr noch die Gelegenheit, an meinem Gewinnspiel teilzunehmen! Das Päckchen beinhaltet u.a. eine Bio-BB Cream, ein Blütenwasser oder einen losen Puder von T.Leclerc 🙂 !

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132 thoughts on “Einige Gedanken zur fettfreien Nachtpflege
  • Julia sagt:

    Ich nutze nachts eigentlich fast nie fetthaltiges, weil meine Haut sich sonst sofort mit Pickeln am nächsten Morgen rächt. 🙁 Gegen die Trockenheit versuche ich, mit Hydratoren anzukommen, also sehr feuchtigkeitsspendenden Tonern oder Lotionen. Mal sehen, wie sich das langfristig auswirken wird…

    • beautyjagd sagt:

      Ich hoffe ja auch, dass meine Haut auf Dauer auch im Winter mit den Blütenwässern bzw. Hautkur klar kommt. Insgesamt habe ich auch den Eindruck, dass ich durch die fettfreie Nachtpflege ein klareres Hautbild bekommen habe (auch wenn ich zuklusbahängig immer wieder mit Unreinheiten zu kämpfen habe).

  • Julia sagt:

    Meistens trage ich abends überhaupt keine Pflege auf, aus dem Grund das ich gelesen habe, dass die Haut sich gerade in den Nachtstunden von dem ganzen unrat befreit und sich wieder regeneriert.
    Das halte ich für duchaus schlüssig und finde es dementsprechend nicht sinnvoll sehr reichhaltige Pflege, gerade in der Nacht, aufzutragen.
    Zwar spannt die Haut nach dem waschen am Abend, aber das lässt nach einige Minuten von selbst wieder nach.

    • beautyjagd sagt:

      Das hört sich gut an, dass deine Haut nach einigen Minuten nach dem Waschen nicht mehr spannt! Sie scheint ganz gut aktiviert zu sein 🙂 . Im Sommer hat das bei mir auch gut geklappt, nur jetzt im Winter hapert es etwas mehr daran…

  • Liv sagt:

    Deine Zweifel kommen mir sehr bekannt vor. Auch ich habe seit November wieder sehr trockene Wangen und kam schon fast in Versuchung Abends doch wieder zu cremen (bin im Februar 2010 auf fettfreie Nachpflege umgestiegen). Dann aber hatte ich ein Schlüsselerlebnis: Ich habe ein 3 Jahre altes Foto von mir gesehen. Ich war zu einer Winterhochzeit eingeladen und auf dem Foto habe ich ganz krasse trockene rote Stellen auf den Wangen (die auch noch verdammt gebrannt hatten). Dass es damals so schlimm war hatte ich ganz vergessen. Also schlimmer als damals ist es im Moment keines Weg. Und für das nicht-cremen spricht ausserdem diese Gefühl von Unabhängigkeit. Klingt nach Marketing ist aber so. Einfach mal spontan nicht im einen Bett wach werden ohne dass die Haut sofort nach Creme schreit ist einfach toll! Auch der bittere Nachhauseweg vom Fitnesscentre wenn man mal seine creme vergessen hat ist Vergangenheit – oh man hat das immer gespannt.

    Warum andere Firmen – auch andere NK Firmen – hier nicht mitmachen habe ich mich auch schon sehr oft gefragt. Mehr Umsatzt? Unsicherheit? Ich weiss es nicht. Aber mein Gefühl sagt mir, dass es eben auch einfach ohne geht… auch oder grade im Winter.

    Die Ampullen helfen mir sehr gut (auch wenn sie echt teuer sind). Die Revitalmaske ist auch super aber spendet weniger Feuchtigkeit und Fett. Darum mag ich im Winter die Hautberuhigungsmaske übrigens lieber (und die duftet gaaaanz lecker nach Kamille *yum yum*).

    LG Liv

  • Liv sagt:

    PS: Meine Schwester die ganz ganz doll trockene Haut hat, kommt übrigens mit Nachts nicht eincreme noch nicht so gut klar. Sie muss sogar Nachmittags mit der Gebhardt Rosencreme nachschmieren. Also es gibt wohl auch Hauttypen die einfach etwas mehr brauchen (das meine glaube ich auch mal dieNaturdrogerie in einer Deiner Commenthreats).

    • beautyjagd sagt:

      Irgendwie beruhigt es mich ja, dass du meine Zweifel verstehst 🙂 .
      Die Unabhängigkeit der Haut von Cremes finde ich auch sehr wichtig, deine beiden Beispiele treffen es genau! Und ich werde meiner Haut auch noch Zeit lassen, sich umszustellen. Ich bin ja erst seit Juni dabei, nachts nicht zu cremen. Ein jahr will ich es mindestens testen. Und die Hautkur werde ich auch fortsetzen, sobald die kleine Packung leer ist.

  • Bei der Hautkur ist es wichtig dran zu bleiben. Daher mag ich auch die kleinen Packungen nicht sonderlich. Bei der Hautkur sensitiv macht das noch Sinn, da man sie so auch in den Urlaub mitnehmen kann (bei Sonnenbrand usw.); bei der normalen Hautkur ist die „Probiergröße“ eigentlich überflüssig.

    Und da an dieser Stelle oft die Frage kommt „Und wieso gibt es dann keine Packung mit 28 Ampullen?“, gibt es jetzt gleich die Antwort. 🙂

    Es sind 50 Ampullen in der Packung, da man zu Beginn der Hautkur 2 Ampullen pro Abend/Nacht aufträgt. Das macht man 22 Tage lang (also in Summe 44 Ampullen). In den letzten sechs Tagen nimmt man nur noch eine Ampulle.

    Wie so oft wird das von interessierten Kundinnen erst mal als Verkaufstrick abgetan (wie auch die Verwendung von Gesichtswässern zum Tonisieren. „Ich möchte aber doch nur eine Creme!“

    Jedoch sollte man das Wirkprinzip der Hautkuren beachten. Die enthaltenen Pflanzen sollen der Haut ein Vorbild sein. Sie geben einen „Impuls“ damit die Haut wieder zu ihrem Gleichgewicht findet. Dieser „Schubser“ muss erst etwas kräftiger ausfallen. Nach drei Wochen hat die Haut dann verstanden worum es geht. Da aber der natürliche Regenerationsprozess vier Wochen dauert, sollte das Signal nicht schlagartig abreißen, sondern noch etwas nachklingen. Dann haben alle Hautzellen verstanden.

    Die Hautkuren sind Dreh- und Angelpunkt des Hauschka-Konzepts. Aus eigener Erfahrung weiß ich wie gut sie sind. Wenn man zu jeder Jahreszeit eine Kur macht, kommt die Haut viel besser mit der Umstellung klar.

    Auf der anderen Seite gerät die Haut nicht in Abhängigkeit. Jede Hautkur wirkt stabilisierend, aber es kommt nicht zu Verschlechterungen nur weil man mal eine auslässt. (Im Gegensatz zu konventionellen „Fillern“.)

    Ich empfehle die Hautkur immer als Einstieg in die fettfreie Nachtpflege (unabhängig von der sonst verwendeten Naturkosmetik). Das macht den Umstieg von fettigen Nachtcremes weitaus angenehmer.

    Warum so viele NK-Firmen immer noch auf Nachtcremes setzen, hängt meiner Meinung nach daran, dass sie den Kundinnen den Umstieg von konventioneller Kosmetik schmackhaft machen möchten. Ich halte nichts von einer solchen Anbiederung, da man damit sein eigenes Profil nicht schärft, sondern verwässert.

    Es zeugt nicht von Nachhaltigkeit, wenn man „Nivea in grün“ ist. Interessanterweise zeigt sich bei Anbietern von Nachtcremes bei genauem Hinschauen öfter, dass sie gar nicht soooo nachhaltig sind. Irgendwie traurig.

    An diesem Post fand ich lustig, dass wieder mal Falten mit Altern gleichgesetzt werden. Ich fand schon immer, dass uns Falten nicht alt aussehen lassen, sondern zu unserem Gesichtsausdruck gehören. Es gibt ganz andere Anzeichen, die die Haut ungesund und „marode“ wirken lassen. Eine gute Pflege kann dazu beitragen das Auftreten solcher Anzeichen zu verhindern oder abzumildern. Unser gesamter Lebenswandel steuert den Rest bei.

    Adventliche Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    • beautyjagd sagt:

      Deine Einstellung zu Falten gefällt mir sehr 🙂 ! Für mich gibt es auch ganz andere Zeichen als Falten, wenn Menschen (für mich) nicht so gut aussehen. Das hat dann eher was mit dem Blick und dem Ausdruck zu tun.
      Und ich befürchte auch, dass sich einige NK-Firmen gar keine großen Gedanken gemacht haben und einfach die konventionelle Pflegeweise übernommen haben. Vielleicht ist es tatsächlich schwieriger, über so ein Konzept zu verkaufen, denn man muss schon komplett umdenken. Die ganzen Frauenzeitschriften sind ja voll mit Werbung von Nachtcremes, die die Haut reparieren sollen.
      Danke außerdem für deine Ausführungen zu der Hautkur. Mir war (wie gesagt) schon klar, dass ich mit der kleinen Packung nicht weit komme. Ich hatte nur etwas Respekt vor den Ampullen aus Glas und wollte sie erst mal testen. Der Großpackung steht nun nicht mehr im Weg 🙂 . Im Sommer kam ich fast ohne Probleme mit der fettfreien Nachtpflege zurecht, deswegen hatte ich gar nicht mehr damit gerechnet, dass meine Haut im Winter wohl noch stärker aktiv werden muss, um mit der Trockenheit/Kälte zurecht zu kommen.
      Liebe Grüße und auch einen schönen Advent 🙂

  • Sun sagt:

    Bei der Bemerkung zu den Frauen um die 70 musste ich sofort an meine Mam denken^^ Die ist zwar „erst“ um die 60 aber benutzt eben auch nie Creme (weder für Körper noch für das Gesicht – Sonnenschutz als Ausnahme) und sieht für mich nicht anders aus als Frauen in ihrem Alter, die sich täglich eincremen.

    Früher habe ich auch nie Creme benutzt (auch hier ist wieder Sonnenschutz die Ausnahme) – erst seit ich mit 19 von der ländlichen Kleinstadt in die Großstadt gezogen bin. Ich habe das subjektive Gefühl, dass die Luft in der Großstadt mehr von der Haut abverlangt. Seither nutze ich auch Creme und Bodylotion. Dabei habe ich ehrlich gesagt keine Routinen – ich nutze die Produkte wenn ich das Gefühl habe meine Haut hat es nötig und dann auch nur punktuell, also z.B. nur Beine nach der Rasur oder auch mal nur um die Nasenspitze. Das führ dazu, dass ich manchmal zwei Tage gar keine Creme benutze und meine Produkte sehr lang halten….meine Bodylotion ist jetzt z.B. schon über ein Jahr alt und immer noch zu etwa 1/3 voll. Das hindert mich derzeit auch daran endlich mal eine von den neuen Lotionen von Weleda auszutesten, denn ich möchte das alte Produkt erst leeren bevor es verdirbt.

    Generell würde ich also aufgrund meiner eigenen Erfahrungen das Konzept von Dr.Hauschka und MG unterstreichen. Interessant, dass es das wirklich nur bei deutschen Firmen zu geben scheint.

    (Meine Mail zum Gewinnspiel hattest du noch bekommen?)

    Liebe Grüße und noch einen schönen 3. Advent 🙂
    °Sun

    • Liv sagt:

      Das finde ich sehr interessant, dass deine Haut in der stadt erst nach Pflege gefragt hat. Seit ich öfter mal im Wald spazieren gehe habe ich dass Gefühl dass ich auch etwas weniger cremen muss 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe auch an meine Mutter und ihre Freundinnen gedacht 🙂 ! Früher war das (glaube ich) einfach noch nicht so verbreitet, sich regelmäßig einzucremen. Du machst das ja auch nur nach Bedarf, das finde ich toll und da will ich auch wieder hin.
      Und klar habe ich deine Mail zum Gewinnspiel bekommen 🙂 ! Liebe Grüße

  • beautybaerchi sagt:

    Das sind wirklich inetressante Gedanken. Ich selbst habe meine Pflege Anfang November auf fettfreie Nachtpflege umgestellt. Zuerst war ich wirklich skeptisch, weil ich ja auch Mischhaut mir Neigung zur Trockenheit habe und ich immer dachte: viel hilft viel. Gerade deswegen bin ich überrascht , wie gut meine Haut das Ganze Verträgt. Jetzt wo es kälter wird, werden zwar meine Wangen trockener und ich nehme morgens etwas mehr Creme, aber es ist nicht unangenehm. Auch habe ich mit einem Spannungsgefühl am Abend gerechnet aber das war nach einer Woche verschwunden :-).
    => Ich bin begeistert und werde dabei. Bis auf ein bisschen Augencreme am Abend, werde ich nicht mehr Cremen 🙂

    • Augencreme am Abend ist keine gute Idee. Damit provoziert man nur geschwollene Augen am Morgen. Besser ist eine fettfreie Augenpflege.

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • beautybaerchi sagt:

        Oh danke das wusste ich nicht. Ich habe im moment den Dr. Hauschka Augenbalsam und der ist Tagsüber leider zu fettig :-(. Der zieht nicht so schnell ein und ich habe nicht so lange Zeit zum warten wenn ich mich schminke und dann zur Arbeit wird. Welche würdest du mit empfehlen @Naturdrogerie? Muss nicht Dr. Hauschka sein ich bin ganz offen. Habe ein sehr trockene Augenpartie 🙁

      • Die von Hauschka ist schon ziemlich gut. Die Tube hält lange und die Augencreme zieht schnell ein. Wenn es etwas leichter sein soll, ist die Living Nature Augencreme sehr gut. Bei anspruchsvoller Augenpartie kann ich die von Primavera oder (bei entsprechendem Alter) die Hauschka Regenerations Augencreme empfehlen.

        Wer es etwas fettiger mag, sollte die Sensisana Avocado Augencreme oder Martina Gebhardt Eye Care (noch fettiger) in Betracht ziehen.

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • beautybaerchi sagt:

        Ui jetzt habe ich ja große Auswahl. Da werde ich mir mal in Ruhe alle ansehen 😉 Vielen Dank!

      • KatharinaMS sagt:

        Ich finde die Idee der fettfreien Nachtpflege genial und kam schon vor Jahren selbst auf diese Idee. Nur war ich zu brutal und habe auf meine feuchtigkeitsarme Mischhaut nichts aufgetragen. Sie war leider nicht dankbar. :/ Ich habe Trockenheitsfältchen im Augenbereich und trage abends Hyaluron und dann eye contour balm von Clarins. Wie soll meine fettfreie Nachtpflege aussehen?

      • beautyjagd sagt:

        @KatharinaMS: Du meinst, wie die fettfreie Augenpflege aussehen kann? Ich nehme nachts meist gar nichts, außer ich habe das Gefühl, dass meine Haut um die Augen arg strapaziert ist. Wenn Du aber nicht mit geschwollenen Augenaufwachst, würde ich ja wahrscheinlich bei deinem Konzept von Serum und Eye Balm bleiben – oder aber, Du versuchst es mal mit deinem Hyalruonserum pur oder mit einer leichteren Augenpflege oder einem Augenserum (wie zB dem Xingu Santaverde, da ist zwar ein wenig Öl drin, aber ich bin da nicht so streng).

    • beautyjagd sagt:

      Du hast auch umgestellt, das ist ja schön 🙂 . Vom Hauttyp her dürften wir ganz ähnlich sein. Ein bisschen beneide ich dich, dass deine Haut so auf Zack ist 😉 , obwohl ich mich über meine eigentlich auch nicht beschweren darf. Nur der Winter setzt ihr eben etwas zu, was ich hoffentlich auch noch hinkriege.

  • Anajana sagt:

    Ja, ich bin auch noch immer fettfrei in der abendlichen Pflegeroutine. Seit jetzt schon über 2 Jahren und wie ich in dem Kommentar zum Melissencreme-Post schrieb, meine Haut war nie besser.
    Ich habe jetzt ungefähr 22 Tage der Kur rum, habe immer nur 1 Ampulle genommen, habe das Gefühl, dass es meiner Haut gut tut. (Allerdings freu ich mich darauf, bald mein Tonikum wieder zu nehmen, ich mag es einfach, mich damit einzusprühen).
    Ich entscheide aber auch jeden Morgen anders, womit ich meine Haut creme, ob mit Rosencreme oder Gesichtsöl mit der Revitalmaske gemischt.
    Auch die Augencreme nehm ich ja nur morgens – kann mich trotzdem gut schminken – und bin damit sehr zufrieden.

    Ich wiederhole mich, aber jetzt mit 43 ist meine Haut besser – gleichmäßiger – als sie es mit 20 war.

    Ich habe mich anfangs auch gefragt, warum Hauschka so völlig anders vom Konzept ist, als alle anderen Kosmetikfirmen, die ich kannte. Wer hat den jetzt Recht? *grübelgrübel* Es kann doch nicht sein, dass alle anderen sich irren. Aber Fakt ist, das Programm passt bei mir, und ich weiß auch immer besser, was meine Haut braucht.
    Aber bedarf es dazu nicht auch ein wenig Achtsamkeit? Achtsamkeit für seine Bedürfnisse und in diesem Fall für die Bedürfnisse der Haut? Ich sehe auch an meiner Haut, wenn ich zu wenig Wasser getrunken habe. In vielen Fällen sagt einem der Körper was er braucht, man muss aber eben auch hinhören.

    Ich beobachte aber auch in meinem Freundeskreis, dass die meisten noch immer Anhänger von „viel hilft viel“ sind. Ich werde zwar nicht (offen) belächelt, aber meine Freundinnen empfinden mich schon etwas exzentrisch in Sachen Kosmetik. Nicht wirklich öko, aber doch etwas anders. 😉 Nun ich versuche zu überzeugen durch das Mitbringen einer Körperlotion Rose von Hauschka, anstatt eines Blumenstraußes z. B. 🙂
    (Meine ehemalige Kosmetikerin, die nichts anderes kennt als fette Nachtcreme, denkt auch ich hätt’se nicht mehr alle). 🙂 *offtopicmodusaus*

    Achso, wie kam ich zur fettfreien (Hauschka-)Pflege? Empfehlung von meiner Cousine + Verzweiflung, weil meine Haut immer unruhiger und unreiner wurde und ja lange nicht alles verträgt. Hatte Weleda schon mal probiert, weil ich einfach weniger Inhaltsstoffe wollte als in anderen Produkten oft enthalten ist. Deshalb war ich NK nicht abgeneigt.

    • beautyjagd sagt:

      Deine Kommentare waren es ja auch, die mich stark ins Nachdenken gebracht haben 🙂 .
      Ein bisschen exzentrisch komme ich mir auch vor mit der fettfreien Nachtpflege, deswegen kam ich ja ein bisschen ins Zweifeln. Und über das Thema Achtsamkeit habe ich auch nachgedacht. Je älter ich werde, umso mehr bemerke ich, was ich brauche oder mir mein Körper sagt. Früher habe ich manche Signale überhaupt nicht wahrgenommen, ist auch durchaus noch steigerungsfähig 😉 .

  • Kaddi sagt:

    fettfreie nachtpflege ist DIE erkenntnis im bereich er kosmetik für mich!
    ich benutze auch mittlerweile keine substituierenden produkte mehr, außer in einem akuten notfall.
    und die hautkur ist schon toll, allerdings habe ich mich aus kostengründen nicht an die empfehlung gehalten und immer nur eine ampulle genomen – hat auch funktioniert. ich stimme auf jeden fall mit der naturdrogerie überein, dass die hautkuren der dreh- und angelpunkt bei hauschka sind, auch in kombination mit den masken. nur wird es auf diese weise langfristig sehr teuer. nur ohne können die cremes auch ihre volle wirkung nciht entfalten – jedenfalls ist hauschka pur nichts für den kleinen geldbeutel.
    oben wurde ja auch erwähnt, dass man nachts keine (fette) augencreme verwendet – war auch so ein aha-erlebnis für mich. seitdem ich nachts nichts mehr an die augen mache, habe ich keine geschwollenen augen mehr.
    weil du oben auch falten erwähntest, julie: finde ich überhaupt nicht schlimm. viel viel schlimmer finde ich, dass das gewebe im alter so absackt und man diese hängebäckchen und tränensäcke etc bekommt und das gesicht sine konturen verliert. ich finde zb ältere damen, die viele falten aber noch sehr feminine, zarte gesichtszüge und ausgeprägte wangenknochen haben, sehr attraktiv.

    • beautyjagd sagt:

      Oh ja, auf meine Hängebäckchen freue ich mich auch schon 😉 😉 . Insgesamt bemerke ich mittlerweile schon, dass die Spannkraft bei mir nachlässt. Aber gut, da kann man halt wenig machen. Ich muss eben von innen heraus strahlen 😉 .
      Bei meinen Recherchen zur Hautkur ist mir auch klar geworden, dass diese für das Konzept von Dr Hauschka ziemlich wichtig sind. Eine Hautkur probiere ich jetzt auf jeden Fall mal aus und teste, wie ich sie finde. Dann gucke ich, wie ich sie finde. Denn du hast schon recht, dass gesamte Dr. Hauschka-Konzept ist nichts für den kleinen Geldbeutel.

  • Ich möchte weder das Konzept von Dr. Hauschka noch Martina Gebhart schlecht machen, weil mir die Gedanken der Nachhaltigkeit und Hilfe zur Selbsthilfe gut gefallen. Ich bin auch grundsätzlich sehr dafür, der Haut nur das zuzuführen, was sie unterstützt und gut tut. So weit die Theorie. In der Praxis ist es jedoch unwahrscheinlich schwierig zu beurteilen, was die Haut brauchen könnte, da sich die Theorien unterscheiden und auch die Haut sich im ständigen Wandel befindet.

    Da du dir Gedanken darüber machst, ob du es dir durch das frühzeitige Cremen mit deiner Haut quasi verdorben hast, kann ich meine eigene Erfahrung anbringen:

    In meiner Jugend hatte ich ölige Haut und habe damals niemals gecremt oder gar geölt, weil es eben nicht nötig war und es das Öl-Regulierungskonzept nicht verbreitet wurde. Aber mit der Zeit hat sich meine Haut dennoch stark verändert, so dass ich mittlerweile trockene bzw. feuchtigkeitsarme Haut habe. Wenn also Hauschka Recht hätte, dann dürfte es eigentlich nicht sein. Ganz im Gegenteil müsste ich sogar noch fettigere Haut als zu meinen Teenietagen haben, weil ich nach dem Waschen (damals fast immer nur mit Wasser, weil ich mich selten geschminkt habe) auch kein Öl genommen habe, um sie dazu anzuregen weniger eigenes mehr zu produzieren.

    Worauf ich also hinaus will: Meine Haut ist quasi auf natürliche Weise zu einer trockenen geworden und darum glaube ich nicht an das ganze „die Haut ist schlau, sie weiß, was sie will“ Gerede. Natürlich denke ich, dass man sie dennoch beliebig pflegen oder nicht pflegen kann, keine Frage. Aber ich denke, die Haut verändert sich nicht nur auf Grund der Mittelchen, die man drauf schmiert, sondern auch in Abhängigkeit von Genetik, Umwelt, Ernährung und anderen Lebensumständen.

    Deshalb habe ich meine Pflege entsprechend angepasst: Mein Gesicht creme ich bereits seit Jahren, meinen Körper erst seit diesem Herbst. Dabei habe festgestellt, dass ich vor allem Feuchtigkeit brauche (weshalb beispielsweise die Pflege von MG ausscheidet, da diese nur Fett liefert), da meine Haut Fett sehr gut selbst produzieren kann, so dass es in meinem Fall bedeutet: Trinken, Hydrolate, Feuchtigkeitscremes, gelegentlich eine reichhaltige Maske und mein geliebtes chemisches Peeling natürlich 🙂 Und zwar so, wie ich meine, dass meine Haut es gerade braucht.

    Was nun generelle Fettfreiheit angeht, so denke ich, dass es bei einigen funktioniert, bei anderen nicht. Häutchen und ihre Bedürfnisse sind eben verschieden. Wir haben ja auch verschiedene Schuhgrößen, warum erwarten wir dann, dass jedes Pflegekonzept zu jeder Haut passt?

    • Kaddi sagt:

      was du schreibst steht eigentlich in gar keinem widerspruch zu den anthroposophen:. denn gerade der ganzheitliche ansatz, den zb martina gebhardt und hauschka verfolgen, schließt explizit die wirkung von hormonen, ernährung, stress etc auf die haut mit ein! und es ist nicht so, dass davon ausgegenagen wird, wenn ich zb nichts mache, dass die haut dann immer schlechter wird. klar kann sie „von alleine“ besser werden, aber ich kann sie auch in die richtige richtung schubsen. was stimmt ist, dass man bei hauschka davon ausgeht, dass es keinen angeborenen hauttyp gibt, und dass sich das hautbild auf jeden fall in richtung normal verschieben lässt. viele konventionelle gehen ja eher davon aus, dass man bei trockener haut eher damit „gestraft“ ist, und mann dann eben den feuchtigkeits/fettmangel künstlich ausgleichen muss.ein ganzheitliches gesundheitskonzept, in dem hautprobleme (aber auch kopfschmerzen, reizdarm und all die massenleiden) ausdruck eines körperlich-seelischen ungleichgewichts sind, leuchtet mir sehr ein – und macht mich aber noch lange nicht zu einem anthroposophen, denen ich aus verschiedenen gründen kritisch gegenüberstehe 😉

    • Ich muss dir widersprechen. Du bringst den natürlichen Wandel der Haut ein. Niemand wird diesen ernsthaft in Frage stellen. Leider leitest du daraus ab, dass ein Konzept das das hauteigene Gleichgewicht wiederherstellen soll, keine Wirkung hat.

      Meine Erfahrung mit vielen Kundinnen jeden Alters und verschiedenster Hauttypen weißt auf das Gegenteil hin. Gerade junge aknegeplagte Menschen sind dankbar für z.B. das Gesichtsöl von Hauschka. Konventionelle Podukte führen oft nur zu einem langen Leidensweg.

      Die (positive?) Umstellung deiner Haut ist einerseits ganz normal und andererseits hast du vielleicht selbst diesen Wandel mehr beeinflusst als die bewusst ist. Durch zu harte Reinigungsmittel oder Gesichtswässer bleibt die Haut oft noch lange über die Pubertät hinaus fettig und unrein. Oder schießt komplett ins Gegenteil und wird sehr trocken und empfindlich.

      Ich denke auch, dass du das Konzept missverstanden hast. Es geht darum der Haut Vorbilder zu geben anhand derer sie wieder ein gesundes Gleichgewicht erreichen kann.

      Fettfreie Nachtpflege ist keine Typfrage, sondern basiert auf der Beobachtung und Respektierung der natürlichen Aktivitätsphasen der Haut.

      Außerdem bin ich etwas verwirrt, was du meinst, wenn du bei Martina Gebhardt von „nur fettiger Pflege“ sprichst!? Die Gesichtspflege gibt es in zwei verschiedenen Stufen und für den Körper gibt es Öle, Körperbutter und Bodylotion (via Sensisana). Zudem bieten die verschiedenen Tonics sehr viel Feuchtigkeit. Worauf beruht also deine Aussage?

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

    • Zusatz: kaddi hat es noch mal schön geschrieben. Ein ganzheitliches Pflegekonzept ignoriert die verschiedenen Einflüsse nicht, sondern berücksichtigt diese. Ein gesunder Lebebswandel ist immer noch der beste Weg zu gesunder Haut.

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

    • beautyjagd sagt:

      Danke erst mal für deine Meinung und deine Erfahrungen!
      Ich hatte in meiner Jugend auch schon trockene Haut, deswegen habe ich ja mit dem Cremen angefangen. Die meisten haben ja zu dieser Zeit ölige Haut, einfach weil die Hormone wild herumtanzen 😉 . Dass sich das dann wieder beruhigt, halte ich auch für normal, denn die heftigen Hormonschwankungen beinflussen das Hautbild wahrscheinlich stärker als jede Kosmetik. Ich glaube wie du auch an ein Zusammenspiel von Hormonen, Ernährung und Lebensstil. Zu letzterem gehört für mich allerdings dazu, dass ich wahrscheinlich viel zu aggressive Reinigungsmittel und Peelings verwendet habe, die meine Haut nur kurzzeitig schön aussehen ließen, aber auf Dauer eher ausgetrocknet und geschwächt haben. Deswegen beschäftige ich mich seit einiger Zeit grundsätzlich mit Inhaltsstoffen als auch mit Pflegekonzepten. Mit Substitut-Kosmetik hat sich in den letzten Jahren bei meiner Haut nichts verbessert, deswegen teste ich jetzt ausgiebig, ob die fettfreie Nachtpflege nicht besser zu mir passt. Ich hoffe sehr, dass ich es mir mit meiner Haut nicht verscherzt habe 😉 und sie sich noch weiterentwickeln kann. Da Umwelteinflüsse und Alterungsprozess einen großen Einfluss auf die Haut haben, dafür möchte ich sie dafür stärken.

  • Anna-Jana sagt:

    Ich bin vor zwei Wochen auf fettfreie Nachtpflege umgestiegen (M. Gebhardt) und benutze auch Abends die Hautkur von Hauschka. Die Haut spannt zwar ein bisschen, aber: sie glänzt nicht wie blöd tagsüber! früher, als ich abends eine fette Creme genommen hatte, und tagsüber eine leichte (beides von heymountain), sah mein Gesicht schon um 12 Uhr wie eine Speckschwarte. Ohne Puderpapier und Nachpudern ging garnicht, wenn ich abends einen Termin hatte, musste ich einfach abschminken und die Foundation neu auflegen.

    Ich bleibe dran, nur überlege ich mir das mit der Kur noch. Ich hasse nämlich diese blöden Ampullen, sie treiben mich einfach in den Wahnsinn :/ manchmal klappts ganz gut, manchmal habe ich winzige Glasscherben in der Kur drin, ätzend. Außerdem ist der Preis mir echt zu hoch, vor allem jetzt vor Weihnachten, wo man schon eh so viele Ausgaben hat…

    Und ich bin auch am Überlegen, ob die Pflege dann Sinn macht, wenn ich immer noch konventionelle Foundations nutze (Dior und Clinique). Ich kann mich einfach nicht dazu zwingen, zurück zu NK-Foundis zu kehren, weil mir dieses schöne glitschige Silikon-Gefühl fehlt:D, und keine der NK-Foundis so eine schöne Haut macht… Ich weiß, ich bin dämlich.

    • Living Nature Foundation schon mal probiert? Und wenn es etwas Pudriges sein darf: Marie w.

      Wenn es keinen Laden in deiner Nähe gibt zum Testen, schicke ich auch gern Abfüllungen zum Ausprobieren (gegen einen kleinen Betrag).

      Ich bin mit der Abdeckung und dem Hautgefühl mehr als zufrieden.

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

    • beautyjagd sagt:

      Vor den Ampullen habe ich mich ja auch gefürchtet, aber es klappt besser als ich dachte. Ich breche das Glas in einem Schwung durch, ohne dass Splitterchen entstehen. Vielleicht musst du das auch beherzter angehen 😉 ?
      Wegen der Foundation: Ich habe nach meiner Pflegeumstellung zuerst auch noch KK-Foundations verwendet, tu ich jetzt auch noch manchmal. Für mich war die flüssige Foundation von Living Nature ein echter Fund, sie ist nicht so glitschig wie eine Silikon-Foundation, aber ist auch nicht mit einer von Alverde zu vergleichen. Insgesamt macht sie ein schönes Finish und hat mich in dieser Textur bisher aus dem Bereich NK am meisten überzeugt. Hier habe ich mal was dazu geschrieben. Ich suche allerdings auch weiter, denn der NK-Markt wächst ja 🙂 .

      • Anna-Jana sagt:

        Ja, ich habe mir schon überlegt, die Foundation von Living Nature zu probieren, habe hier aber drei fast volle Flakons von Dior und Clinique, müsste sie zuerst aufbrauchen…

    • Kaddi sagt:

      ich habe festgestellt, dass meine haut bei guter pflege den gelegentlichen gebrauch von kk foundation toleriert. kk foundi nehme ich jetzt nur noch, wenn ich mich stark schminke und der teint perfekt sein muss, oder wenn die foundi den ganzen tag durchhalten soll. ingesamt nicht mehr als 2-3 mal in der woche. ansonsten nk foundi oder komplett ungeschminkt, das bin ich so ca 2-3 mal in der woche – muss auch mal sein. achte einfach drauf, was deine haut dir sagen will. wenn ich zb am abend vorher feiern war, nehme ich am tag danach niemals kk, weil ich dann das gefühl habe, dass meine haut noch entgiften muss. mit der zeit bekommt man da ein ganz gutes gespür für.

  • keimonisch sagt:

    Ich gehöre auch zu den Zweiflern 🙂 Nicht zu den Skeptikern aber zu denen, die hin-und her gerissen sind. Von viel hilft viel, bin ich weit entfernt aber ob nun JEDE Haut auf fettfreie Nachtpflege umsteigen soll und in jedem Alter……………..????, daran zweifle ich. Ich war vor meiner Pflegeumstellung zu einer Hautanalyse und letzte Woche nochmal. Meine Haut (ehemals T-zone fettig) ist jetzt insgesamt feuchtigkeits und fettärmer geworden. In der Mitte zu fettarm und an den Seiten zu trocken Nur die Augenpartie wäre o.k. Obwohl mir mein Hautbild im Moment ganz gut gefällt, scheine ich aber jetzt in die entgegengesetzte Richtung zu tendieren. Und wir haben ja noch nicht einmal richtiges Winterwetter gehabt.
    Bei Hauschka hören die Pflegeprodukte bei Frauen Ende 40 (siehe Videos und Beschreibungen der Produkte) auf….und was dann ???….(da gibt es keine anderen Produkte, obwohl sich die Haut doch auch nochmal ändert.
    Fest steht auch, dass der natürliche Prozess dahin geht, dass die Haut trockener, anfälliger, dünner und weniger regenerationsfähig wird. (der Zellzyclus auch langsamer wird)
    Und da frage ich mich nun: warum soll ich eine Haut über 60 nicht doch unterstützen in ihrer Regeneration, wenn sie es von alleine PHYSIOLOGISCHERWEISE nicht mehr KANN ?
    Was soll da durch NICHT- Zuführen von regenrationsfördernder Stoffe in der Nacht angregt werden ? Die Tagespflegeprodukte sind ja zum Schutz.

    Soll ich das dann einfach akzeptieren, dass sie es nicht kann ? Könnte es mir nicht egal sein, ob sie abhängig wird von der Creme ? Ist die zyclisch durchgeführte Hautkur nicht auch eine Art Abhängigkeit ?

    Naja, DAS sind so Gedanken, die MIR durch den Kopf gehen, seit meiner Hautanalyse letzte Woche.

    • beautyjagd sagt:

      Deine Zweifel kann ich sehr gut verstehen, denn genau das war es ja auch, was mich ins Nachdenken gebracht hat. Eben weil wir ja noch gar nicht Februar haben. Wo hast Du denn die Hautanalyse machen lassen? Sowas habe ich noch nie gemacht, würde mich auch mal interessieren.
      Für mich stellt sich die Frage, was physiologisch nicht mehr möglich ist. Betrifft ja nicht nur das Alter, sondern auch, ob meine Haut überhaupt fähig ist, sich „von allein“ zu regenerieren (was sie im Moment bei mir nur so mittel schafft). Natürlich könnte es mir egal sein, ob meine Haut abhängig ist, aber mein Kopf mag diese Idee nicht so gern. Denn hängt nicht alles irgendwie zusammen…?
      Ich versuche nun auf jeden Fall, mehr auf meine Bedürfnisse zu achten. Vielleicht gehört dazu auch, beim Älterwerden mehr zu cremen?, oder je nach Jahreszeit. Ich habe mir vorgenommen, in nächster Zeit (also im Winter) regelmäßiger /häufiger als bisher Ölkapseln oder eine Maske am Abend aufzutragen. Nachts werde ich die fettfreie Nachtpflege durchziehen, weil ich es unbedingt wissen will, ob es bei mir funktioniert 😉

    • Was meinst du denn mit „regenerationsfördernden Stoffen“? Langkettige Fette sind in der Nacht alles andere als das. Es ist ja auch nicht so als ob eine fettfreie Nachtpflege „nichts“ ist. Ich denke das wird oft missverstanden.

      Die (aktuelle) Antwort von Hauschka zum Thema 60+ ist ganz einfach. Die Impulse häufiger setzen! Mit 60 also 6 Hautkuren statt wie mit 40 nur 4. Und die Regenerationsserie ist nicht nur für 40-Jährige gedacht. Ich bin aus dem Alter schon eine Weile raus und mir ist die Regenerations Creme immer noch teilweise zu viel und ich wechsle daher immer mal wieder zu „schwächeren“ Cremes.

      Dafür möchte ich meine Intensivkur 04 gar nicht mehr missen.

      Vor vielen Jahren war ich auch noch überzeugte Cremerin. Irgendwann war meine Haut dann völlig ruiniert. Auf meiner Suche nach einem Weg aus der Cremefalle bin ich auf Hauschka aufmerksam geworden. Ohne die Hautkur hätte ich wohl heute noch diese merkwürdigen Verfärbungen im Gesicht, die aussahen wie Verbrennungen.

      Auf jeden Fall sieht meine Haut heute besser aus als mit Mitte vierzig.

      Natürlich habe ich auch immer wieder viel an meinem Lebensstil und insbesondere an meiner Ernährung optimiert. Schönheit kommt eben auch von innen.

      Ich habe fast noch nie erlebt, dass eine Umstellung auf fettfreie Nachtpflege nicht funktioniert oder negative Ergebnisse gebracht hätte. Es gab nur eine Kundin, die nachts regelmäßig wegen spannender Haut aufgestanden ist und Feuchtigkeitsserum auftragen musste. Grund war aber, dass sie einfach zu wenig getrunken hat. Sie kam nicht mal auf einen halben Liter Wasser pro Tag! Die beste Pflege nutzt also nichts, wenn man seinen Körper ansonsten nicht gut behandelt.

      Ich möchte auch noch mal klarstellen, dass sich die Empfehlungen nicht auf krankhafte Hautveränderungen beziehen. Eine neurodermitische Haut zum Beispiel kann mit Impulsen nichts anfangen. Hier ist eine zeitweise Substitution durchaus sinnvoll.

      Viele liebe Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Deine Aussage „Ich habe fast noch nie erlebt, dass eine Umstellung auf fettfreie Nachtpflege nicht funktioniert oder negative Ergebnisse gebracht hätte“ macht mir wirklich Mut, dass meine Haut noch besser wird und auch den Winter packt 🙂 . Gerade mache ich auch mal wieder eine Ölmaske, vielleicht bin ich da zu nachlässig und muss das in den kalten Zeiten häufiger machen.

      • Kaddi sagt:

        wo du gerade krankhafte hautzustände ansprichst: wie hälst du es denn mit akne, denn eine richtige aknehaut ist ja offensichtlich auch krank. hier habe ich ja festgestellt, dass ich mit impulsen (hauschka) und verbesserter lebensführung durchaus erfolge erzielt habe. und auch neurodermitis wird ja immer wieder in zusammenhang mit psychischen problemen und nahrungsmittelunverträglichkeiten (zb milch, eier, weizen) gebracht. oder denkst, dass neurodermitis grundsätzlich nicht heilbar ist, akne dagegen schon? oder spricht eine aknehaut einfach besser auf impulse an als haut mit anderen krankhaften veränderungen (zb auch schuppenflechte).
        vielen dank übrigens für deine immer sehr ausführlichen antworten, konnte schon viel daraus lernen. liebe grüße!

      • keimonish sagt:

        @beautyjagd:
        Ich habe die Hautanalysen in der Apotheke machen lassen. Die 1. gewollt und die 2. durch Zufall, weil in einer Apotheke gerade so eine Aktion war und sie keine Kundschaft hatte und mich angesprochen hat:-) Dachte, nach der Umstellerei und wo ich doch z.Z. so zufrieden bin, mit meiner Haut, wäre doch eine Kontrolle nicht schlecht…..
        Die Methode war die, wie sie beautybaerchi beschreibt. Da werden Verhornungsgrad, Feuchtigekeit, Elastizität und Fett gemessen bzw. dargestellt.

        @Naturdrogerie und Beautyjagd: mit der Abhängigkeit meine ich ja die einen sind abhängig von Nachtpflege in Form von Creme, die anderen sind abhängig, von den Hautkuren, die sich ja nun, wie geschrieben wurde, auch häufen sollen/können, mit zunehmendem Alter ?1 🙂 Also ist es doch nur eine andere Art Abhängigkeit ?
        Ist man da nicht weniger abhängig, wenn man, wie wir hier alle schon geschrieben haben, auf seine Haut „hört“ und ihr das gibt, was man meint, was sie im Moment braucht.? Und wenn das mal eine Zeit Fett ist, dann eben auch Fett ? Und dazwischen eine Hautkur über 28 Tage und dann……….

        -Wenn es allerdings genehmigt ist (bei der fettfreien Nachtpflege) sich am frühen Abend eine Maske zu gönnen oder Hautöl…….Dann kann ich nur sagen, ich habe schon IMMER auch früher….fettfreie Nachtpflege gehabt, weil ich mich immer am frühen Abend abschminke und pflege (evtl. Überschuss, wenn er da ist abgenommen habe) und erst nach 4 oder 5 Stunden ins Bett bin. (mit Ausnahmen, wenn ich spät nach Hause kam/komme)

        -Ich habe weder krankhafte Hautveränderungen noch vermehrt Falten (nicht mehr als mir in meinem Alter zustehen….eher weniger 🙂 )

        -Und das, was mich bisher gestört hatte: Unterlagerungen, Mitesser ab und an einen Pickel, die lokalen erweiterten Äderchen……das ist alles nach meiner Reinigungsumstellung und ja auch noch während meiner jetzigen Hautkur sensitiv weg bzw. die Äderchen dtl. weniger sichtbar.

        -Mit regenerationsfördernden Stoffen/Maßnahmen meine ich, das was so gesagt wird bei „Anti-Aging“
        Die Vitamine, die Hyaluronsäure (die vernetzte), die Peptide, das Retinol…und das alles nach Exfoliation…u.s.w.

        Das, was ich geschrieben habe, waren nur so meine Gedanken (wenn vllt. auch etwas konfus aber so sind sie im Moment auch) über das Thema, weil ich mich damit beschäftigt habe und mich nun mein Hautanalyseergebnis geschockt hat. Und ich frage mich nun…….soll ich nicht vllt. doch …..bin ich (individuell gesehen) auf dem falschen Weg ??? 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Ich verwende die Ölkapsel am Abend, aber reinige vor dem Zubettgehen nochmal, damit die Haut wieder fettfrei ist. Ich merke den Unterschied schon am nächsten Tag, meine Haut ist viel weniger trocken. deswegen denke ich ja auch, dass ich so eine Maske im Winter regelmäßiger machen müsste.
        Und ich möchte mich auch nicht abhängig von der Hautkur machen. Was würde ich sonst schon mit meinen Blütenwässern machen, die ich ja so liebe 😉 😉 . Ich habe vor, die Kur auch nach Bedarf zu machen und überhaupt mehr Achtsamkeit ihr gegenüber an den Tag legen (sowie Anajana das schon geschrieben hat).

      • keimonish sagt:

        P.S.: Dass allgemein eine gesunde Lebensführung, gesunde Ernährung und ausreichend trinken dazu gehört, ist mir schon von Berufs wegen klar und seit ca. 30 Jahren richte ich mich auch weitestgehend danach und da hat sich auch nix dran geändert 🙂

      • @kaddi Bei einem Neurodermitische-Schub ist die Haut so sehr belastet, dass man sie unterstützen muss. Akne kann zwar auch als krankhaft angesehen werden, die Haut reagiert aber meist sehr gut auf Impulse. Zwischen den Schüben kann man bei Neurodermitis die Haut aufbauen. Impulse können Stärkung geben, damit die Haut den nächsten Schub besser verkraftet.

        Ansonsten gilt auch hier: der gesamte Lebenswandel ist wichtig. Neurodermitis hängt – wie manch andere Dinge – mit der Ernährung und der Psyche zusammen.

        Ich mag in diesem Zusammenhang ungern von einer Krankheit sprechen. Neurodermitis ist ein Umstand und leider auch oft eine Ausweichdiagnose.

        @keimonish Ich bin Befürworter individueller Pflege. Und fettfreie Nachtpflege kann man sehr individuell ausgestalten.

        Die Substitution mit Hyaluronsäure und andere Mittelchen halte ich für Unsinn, da die Haut diese selbst herstellen kann. Durch äußere Zufuhr verliert die Haut auf Dauer diese Fähigkeit.

        Das ist auch der Unterschied in der Abhängigkeit. Wenn ich die Hautkur nicht nehme, wird meine Haut nicht weiter gefördert, aber es hat keine nachteilige Wirkung. Während die dauerhafte Substitution die Haut in Abhängigkeit von äußerer Zufuhr stürzt.

        Da du ja eh schon die letzte fettige Pflege lange vor dem Zubettgehen aufträgst, müsstest du für eine „optimale“ Pflege nur noch mal das Gesicht sanft reinigen und eine fettfreie Pflege benutzen. Das kann auch ein gutes Blütenwasser sein.

        Vielleicht hast du ja Lust es mal zu probieren. Ich habe meine Umstellung nie bereut.

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • keimonish sagt:

        @Die Naturdrogerie: Ja, danke für Deine wieder sehr ausführlichen hilfreichen Kommentare:-)

        Im Moment nehm ich ja sowieso noch die Hautkur sensitiv und creme nachts gar nicht. Das ziehe ich auch noch weiter durch 🙂

        Aber über bestimmte Sätze, werd ich nochmal nebenbei nachdenken……
        z.B.
        -Die Substitution mit Hyaluronsäure und andere Mittelchen halte ich für Unsinn, da die Haut diese selbst herstellen kann.

        -Fettfreie Nachtpflege ist keine Typfrage, sondern basiert auf der Beobachtung und Respektierung der natürlichen Aktivitätsphasen der Haut.

        weil demgegenüber, sich mir folgende Gedanken aufdrängen 😉 :

        Hyaluronsre. kann die Haut bis zu einem bestimmten Alter selbst herstellen aber sie wird mit der Zeit immer schwächer. Sie ist ja auch Bestandteil der „Gelenkschmiere“ und auch DA wird sie im Alter geringer. Nun wird man gewiss sowohl in den Gelenken/den übrigen Geweben, als eben auch in der Haut diesen Prozess durch Selbstanregung (Bewegung bei den Gelenken und Impulsen/Anstupsen oder wie man immer es auch nennen kann, in der Haut) verzögern können aber wie lange ?, ist für mich die Frage. Mit Mitte 20 (?) soll es schon beginnen………aber wann und wie merke ich, dass sie es nicht mehr kann, sich nicht mehr in ihrer Bildung anregen lassen kann (und ich NICHT-substituieren sollte)
        Wie beautyjagd sich ja auch schon in ähnlicher Weise gefragt hat ?!

        Respektierung der Aktivphase:

        Der Biorhythmus sagt uns diese Aktivphasen, ja…..sie ist für die Haut in der Nacht am stärksten.
        Aber:z.B. für die körperliche Aktivität sind die frühen Nachmittagsstunden (für die Mehrheit der Menschen) die aktivsten. DA wird empfohlen, die sportliche Aktivität in diese Stunden zu legen, um bessere Leistungen zu bringen, den besten Nutzen zu haben (wo ich doch sowieso schon, ohne alles aktiv bin?) Warum dann nicht die Haut in ihrer Aktivität unterstützen in ihrer aktivsten Zeit (in DER späteren Zeit (ja, WANN?) , wo sie naturgemäß in allem schwächer wird) ?

        Wie schon gesagt: das sind nur Gedanken zur fettfreien Nachtpflege, das Für und Wider, wie es das Thema ist und ja auch unter den „Experten“ kontrovers diskutiert wird ?! 🙂

        Ich denke jedenfalls noch ein bisschen darauf rum. Vllt. kommt mir ja noch die Erleuchtung, wie es in welcher Phase des Lebens richtig ist. Vllt. gbt es aber auch gar kein richtig oder falsch ? 🙂

        Was mich schonmal beruhigt, ist die Aussage und könnte ja auch für mich die Erleuchtung sein 😉 :

        Die fettfreie Nachtpflege kann man sehr individuell ausgestalten.

        Liebe Grüße

      • beautyjagd sagt:

        Dieser letzte Satz ist auch meine „Erleuchtung“. Das Erfühlen, was einem gut tut, ist wahrscheinlich der einzige Weg, um „anzukommen“. Und da ist es gar nicht so einfach, bei sich zu bleiben. Denn frau wird ja durch die Medien bombardiert damit, wie sie zu sein und auszusehen hat. Deswegen finde ich es auch super, dass du hier deine Zweifel/Fragen äußerst, denn die Diskussion bringt mich noch mehr viel mehr ins Nachdenken als es das Schreiben meines Posts schon tat.

        @all: Überhaupt möchte ich euch allen danken, dass die Diskussion so interessant verläuft und so viele wertvolle Gedanken geäußert wurden 🙂 !

      • @keimonish Für mich ist die Hautkur wie ein „Workout“. Wie auch die sportliche Aktivität am Nachmittag den größten Nutzen hat, so entfaltet auch eine Hautkur (oder andere flüssige Produkte) in der Nacht die größte Wirkung. Die Haut soll ja „an sich arbeiten“.

        Und das meine ich auch, wenn ich sage, dass ich Hyaluronsäure-Zufuhr und andere Substitution für Unsinn halte. Das ist meiner Meinung nach so, als ob man mit dem Auto fährt statt Joggen zu gehen und dann meint, man hätte sich sportlich betätigt.

        Ansonsten gilt immer: Empfehlungen sind erst mal allgemeiner Natur. Jeder Mensch ist ein Individuum und sollte auf seine individuellen Bedürfnisse achten – in jedem Lebensbereich.

        Viele liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • johanna sagt:

        Liebe Naturdrogerie,

        (hoffentlich wird mein Beitrag hier in diesem sechs Monate altem Post noch gefunden 🙂 ).

        fettfreie Nachtpflege und neurodermitische Haut – das geistert gerade in meinem Kopf rum. Seit langem benutzte ich MG Shea Gesichtscreme und Cleanser (plus Hydrolat) und würde gerne (konsequenterweise) auch Nachts die MG- Philosophie durchziehen 🙂 . Allerdings habe ich Neurodermitis. Zwar habe ich seit Beendigung meines Studiums vor sechs Monaten keine Stellen mehr, dennoch merke ich, dass in meinem Gesicht (und Körper) ohne Nachtkerzenöl und Urea (leider :(- ich weiß, kritischer Stoff) nichts geht :).
        Daher benutzte ich nachts das Sensitive Bits Gel von LN (plus Hydrolat) und ab und zu eine eigene Ölmischung.

        Eigentlich funktioniert das ganz gut, aber dennoch würde ich gerne von dir wissen, ob eine Entwöhnung mit der Hautkur bei mir Sinn macht. Vor ein paar Jahren habe ich schonmal komplett auf Nachtpflege verzichtet und nur das Hauschka Tonikum benutzt (vor MG). Das ging aber komplett in die Tonne. Dazu muss ich sagen, dass ich in dieser Zeit zurück von Israel nach Deutschland gezogen bin und die Irritationen natürlich auch durch die Umstellung ausgelöst worden sein können.

        Über eine Antwort freue ich mich!

        Viele Grüße, Johanna

      • @johanna Der automatischen Benachrichtigung sei Dank, habe ich tatsächlich „Wind“ von Deinem Kommentar bekommen. 🙂

        Das Sensitive Bits Gel ist meiner Meinung nach eine wirklich ausgezeichnete Nachtpflege bei Neurodermitis. Streng genommen ist das Gel zwar nicht fettfrei, aber nahe genug dran. 😉

        Wenn Du keine akuten Stellen mehr hast, dann wird eine Hautkur auf jeden Fall die Haut stärken. Nur bei akuten Zuständen kann die Haut mit dieser Information nichts anfangen.

        Zwischen den Hautkuren kann das Sensitive Bits Gel oder ein Tonikum zum Zug kommen. In Frage kommen MG Sheabutter Tonic, Sensisana Maritim Tonic und ganz neu Primavera Kamille Borretsch Lotion. Falls es noch mal zu juckenden Stellen kommt (das Jucken wird ja gern mal nachts schlimmer), dann kann ich wärmstens den Hauschka Seidenpuder dünn aufgetragen empfehlen. Nebenbei ist auch dieser fettfrei und trocknet nicht aus. Geht übrigens auch tagsüber.

        Als Alternative zu Urea-haltigen Produkten eignen sich wiederum die MG Sheabutter Serie, Sensisana Maritim, Hauschka med (vor allem die Intensivcreme) und Primavera Kamille Borretsch. Letztere enthält Hyaluronsäure der ich eigentlich auch kritisch gegenüber stehe. Aber gerade nach einen neurodermitischen Schub (oder währenddessen) kann eine Substitution helfen oder schlichtweg notwendig sein. (Siehe auch meine anderen Kommentare weiter oben.) Man sollte aber der Haut irgendwann die Möglichkeit geben zu lernen wieder sich selbst zu helfen. Und da ist die Hautkur goldrichtig.

        Ich hoffe das hilft Dir ein wenig weiter. 🙂

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • johanna sagt:

        Liebe Naturdrogerie,

        vielen Dank für die schnelle Antwort!

        Die Hautkur werde ich nunmal tatsächlich in Erwägung ziehen, wenn ich umgezogen bin. Vielleicht braucht meine Haut danach die Kur um sich an die neuen Umstände besser zu gewöhnen *g*.
        Kann ich denn trotz der Hautkur das Sensitive Bits Gel benutzten? Oder muss ich strikt bei der Hautkur bleiben?
        Eine Frage habe ich noch 🙂 : Auf der Hauschka Seite steht, dass die die INCIS in „rhythmisierter“ Form vorliegen. Was bedeutet das denn? Ähnlich Homöopathie?

        Vielen Dank schonmal!

        Liebe Julie,
        danke, dass wir deinen Blog hier für unsere kleinen Problemchen so umfangreich nutzen können :).

      • @johanna: Richtig, es handelt sich im Prinzip um die selbe „Technik“ wie bei der Herstellung homöopathischer Medikamente. Da merkt man auch die Wurzeln von Wala. 🙂

        Während einer Hautkur sollte man (außer einer Reinigung davor) nichts sonst abends/nachts auftragen. In der Zweit zwischen zwei Kuren kann man natürlich gern das Sensitive Bits Gel verwenden.

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

  • beautybaerchi sagt:

    Ich habe auch eine Hautanalyse machen lassen bevor ich mit Hauschka angefangen habe. Enge Oktober, anfang November war das, Das machen Kosmetikinstitute oder Apotheken oder Hautärzte. Mangels eine Hautarzttermins war ich in der Apotheke. Da steckt man den Kopf in einen Kasten und dann sieht man da alles was sich auf/unter der Haut befindet was man sonst nicht sieht (Mitesser, UV-Flecken etc.). Kurz Davor war Halloween und ich sag euch: Kein halloween-Kostüm könnte schlimmer sein als das was man da sieht ;-). Die trockene Haut um meine Augen war ganz schwarz :-D.
    War wirklich interessant (und etwas gruselig) das mal zu sehen ;-).
    Und die Apothekerin analysiert das dann. Apothekerinnen, die das machen, haben glaube ich dann auch meistens eine kosmetische Ausbildung.

    • beautyjagd sagt:

      Hihi, schlimmer als Halloween 🙂 😉 ! Danke für deine Erklärung, da gäbe es bei mir bestimmt auch einiges zu sehen. Vielleicht lasse ich das mal im nächsten Jahr machen, wenn meine Haut in einem guten Zustand ist 🙂 :

  • In mir gärt ja auch schon länger immer wieder mal der Gedanke komplett meine Pflege zu wechseln. Deswegen lese ich auch hier immer gerne mit und bin sehr gespannt, wie sich die Haut bei Julie über den Winter durch die Umstellung noch entwickelt. Ich bin der NK ja auch nicht abgeneigt, und probiere ja auch gerne diesbezüglich einiges aus, (auch im dekorativen Bereich) aber kann mir das auch nicht so richtig vorstellen komplett zu wechseln und am Abend nicht mehr zu cremen. Vor den Falten habe ich keine Angst,und finde das ich mit meinen 45 Jahren was das angeht auch nicht allzu sehr „befallen “ bin. Aber wie hier auch schon erwähnt, „stört“ es eher dass das Gesicht an Kontur verliert, Augenschatten, geschwollene Augen(gelegentlich) und alles nicht mehr ganz so straff ist. Aber das gehört nun mal zum Älter werden dazu. Es käme für mich auch nie in Frage, mich deshalb unters Messer zu legen , oder Botox zu spritzen. Na mal sehen ob ich den „Mut“ noch finde und einen Wechsel wage 😉 Ich würde es wahrscheinlich aber auch eher im Frühjahr beginnen. Solange lese ich mit Spannung weiter!

    • beautyjagd sagt:

      Genau deswegen schreibe ich diese Posts auch! Über Pflege liest man in Blogs ja nicht so viel Ausführliches. Es freut mich echt sehr, dass du das mit Spannung verfolgst 🙂 🙂 .

      • beautybaerchi sagt:

        Ich finde Posts über Hautpflege im Moment am interessantesten, da ihc mich selbst noch nicht „angekommen“ fühle was das betrifft (angekommen klingt irgendwie seltsam, aber mir fällt kein besserer Begriff ein). Ich schaue auf Blogs die für mich neu sind: Was benutzt der/diejenige und wie findet er/sie die Produkte. Ich freue mich jedesmal, wenn du über Huat/Gesichtspflege schreibst 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Danke schön für das nette Feedback, hilft mir ja auch, zu wissen, was euch besonders interessiert 🙂

  • Anajana sagt:

    @keimonish: du schreibst oben, dass du mit deiner Haut eigentlich ganz zufrieden bist und sie besser empfindest als vor der Pflegeumstellung. Und jetzt lässt du dich von einer Apparatur verunsichern, ob du auf dem richtigen „Pflegeweg“ bist?!
    Ich würde mich da immer auf mein eigenes Empfinden verlassen. Ohne den Apparat zu kennen oder schon mal gesehen zu haben, würde ich dem ganzen erstmal weniger vertrauen als meiner eigenen Intuition.

    • keimonish sagt:

      ja, stimmt schon…hat mich ja auch nur zum Rumdenken angeregt 🙂

      Wenn es eine einmalige Messung gewesen wäre, hätte es mich nicht so beeindruckt. Es gab aber ein vorher und nachher, mit der gleichen Messmethode. Warum hätt ich dann der 1. Messung glauben sollen und der 2. nicht ? 🙂

  • Kaddi sagt:

    @naturdrogerie: vielen dank für die schnelle antwort

  • lilalila sagt:

    Da sieht man mal, was die Kosmetikindustrie aus uns gemacht hat…selbst wenn wir sehen und spüren was unserer Haut gut tut, sind wir uns nicht mehr sicher, ob es wirklich gut ist. Und das ja auch zu recht, wenn man bedenkt wieviele Inhaltstoffe, die zunächst eine schöne Wirkung haben mittlerweile als nicht gut gelten.
    Ich selber verwende Nachts keine Creme mehr, tut meiner sehr öligen Haut recht gut. Nur leider spannt die Haut zur Zeit ab und zu, wegen der Heizungsluft. Deswegen verwende ich an entsprechenden Stellen etwas Öl. Tagsüber mache ich das machmal genauso, meistens verwende ich aber eine Creme oder etwas Öl. Das mache ich jetzt seit ein paar Monaten so und meiner Haut geht es wirklich viel besser. Natürlich frage ich mich trotzdem manchmal, ob ich, wenn ich das so mache, womöglich schneller Falten bekomme.
    Da ich aber schon mal die Erfahrung gemacht habe, dass weniger mehr ist, möchte ich da auch bei meiner Gesichtspflege so verfahren. Früher gab es zB nicht zu jedem Shampoo einen Conditioner, heute schon. Ich habe bis vor zwei Jahren keinen verwendet und auch keine Kur, bin außerdem selten zum Firsör. Immer war alles wunderbar. Dann habe ich dummerweise damit angefangen und schwupsdiwups war mein schönes Haar nach zwei Jahren so hinüber, dass es statt länger immer kürzer wird. Ich habe vor ein paar Monaten damit aufgehört und erkenne Besserung. Außerdem habe ich festgestellt dass conditioner keinerlei positive Wirkung hat. Meine Haare glänzen ohne weder weniger noch sind sie schwieriger zu kämmen. Da befürchte ich einfach einem Verkauftrick auf den Leim gegangen zu sein und das stellen für mich Tages- und Nachtcremes auch dar. Vielleicht schadet es ja nicht, aber wahrscheinlich sind sie einfach gar nicht notwendig.

    • beautyjagd sagt:

      Da sprichst du etwas an, das mich auch umtreibt 🙂 . Danke für deinen Kommentar. Früher habe ich einfach nicht hinterfragt, was die „konventionelle“ Kosmetikindustrie so „vorschreibt“ – dabei halte ich mich nicht für eine unkritische Person. Jetzt versuche ich, ein Gefühl dafür zu bekommen, was zu mir passt – gar nicht so einfach. Dieser Denkprozess betrifft bei mir auch nicht nur die Haut, sondern mein gesamtes Leben. Ich finde, da gehört zweifeln auch mal dazu, denn eine kritisches Hinterfragen ist ja genau das, was ich früher nicht so stark gemacht habe.

      • beautybaerchi sagt:

        Jetzt bräuchte ich hier den FB „Gefällt mir“ Button ;-). (um dem Kommentar zu „liken“). Ich würde ja jetzt behaupten, je älter man wir, desto mehr Gedanken macht man sich, aber leider kenne ich genug Beispiele bei denen das nicht der Fall ist :-(. Da wird nicht mal der „Rat“ einer jüngeren Frau angenommen, weil sie eben jünger ist.

  • Erstmal danke für den anregenden Einstieg – finde immer wieder Deine Gedanken zu Altern/“Pro Aging“ sehr schön und positiv und richtig. An den vielen Kommentaren hier sieht man, dass „fettfreie Nachtpflege – ja oder nein“ geradezu ein heißes Topic ist. Wir haben für Januar auf naturalbeauty.de genau das Thema (Nachtpflege) auch in Planung. Werden die Posts also aufmerksam lesen und sicher das eine oder andere Detail aufgreifen.

  • Ute Maria sagt:

    Ich kann die Befürfnisse sich überhaupt mit fettreicher Kosmetik nachts zu versorgen nicht nachvollziehen. Mir war und ist es total unangenehm diese Konsistenz im Gesicht zu haben. Erst mit über 40 habe ich mich mit Cremes beschäftigt.
    Aber mit 40 habe ich eben erfahren, das meine Haut sich „Aufmerksamkeit“ wünscht und da war es nicht so einfach etwas zu finden mit dem ich mich wohl fühle.
    Dr. Hauschka war für mich deswegen so toll, weil es von vielen Produkten Probiergrößen gibt und ich so ausprobieren konnte, womit ich mich nicht so vollgekleistert fühle. Mit der Gesichtscreme morgens beim Duschen beginnt der Tag so richtig gut. Die Revitalmaske täglich superdünn aufgetragen ist sensationell, die Melissencreme gemischt mit dem Gesichtsöl (hätte ich vorher nie gedacht) macht ein tolles Hautgefühl. Und so schaue ich jeden Tag, welche Bedürfnisse ich habe und probiere aus, was mir gut tut. Gegen meine temporären Unterlagerungen nehme ich Myrrhetinktur und meine Haut ist für mein Alter, 45, toll.

    • 🙂

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

    • beautyjagd sagt:

      Hast du es gut, dass du diesen Reflex hast! Und das mit dem Nach-dem-Bedürfnis-Cremen möchte ich auch wieder besser umsetzen bzw. lernen – damit meine Haut auch toll wird 🙂 .

    • Liv sagt:

      Hej endlich mal jemand der auch auf Myrrhetinktur schwört :0 (auch wenn’s grade etwas off-topic ist)
      Aber die Tinktur ist ja auch Fettfrei und hilft bei vielem, d.h. unsere Haut braucht eben doch mehr als ’nur‘ Fett.
      Lg liv

      • beautyjagd sagt:

        Ich habe mir dank dir und Uta-Maria auch ein Fläschchen zugelegt (habt ihr beide mal als Kommentar geschrieben) und werde die Tinktur demnächst noch sytematischer (als bisher) testen 🙂 🙂

  • Jana sagt:

    Wühl, wühl, scroll scroll…

    Mensch, das war ein interessanter Post samt Diskussion. Jetzt habe ich endlich Zeit, auch meinen fettfreien Senf dazuzugeben 😀

    Seit grob geschätzt zwei Jahren verwende ich abends nach der Reinigung nichts anderes als ein Hydrolat und einen Tropfen Dr.Hauschka Gesichtsöl zwischen den Handflächen verrieben und auf die Haut aufgetupft. Das ist ja nun nicht fettfrei, aber auch nicht richtig fettig, weil Hauschkas Öl das Hautfetten ja erfolgreich eindämmt. Hm. Bin ich ein Nachtpflege-Zwitter? Ich muss ehrlich sagen, dass mir das Hautöl NACHTS nicht mehr so gut bekommt wie noch vor ein paar Monaten. Das Öl ist ein klasse Produkt, keine Frage, aber es wirkt einfach zu gut gegen Fett, sodass ich immer öfter mit hauchfeinen Trockenheitsfältchen aufwache. Ich bin Mitte zwanzig und spüre, dass meine Haut mehr und mehr Feuchtigkeit braucht, und da benötige ich diesen Gegenwind von dem Hauschkaöl nur noch tagsüber, um nicht aus allen Poren zu glänzen.
    Ich möchte meine durstige Haut nun nachts nicht zuböllern mit Pflege, das war noch nie meine Art. Ich bin auf der Suche nach einer gut durchfeuchtenden Pflege OHNE Fett, denn das kriegt meine Haut selbst hin. Die Hauschka Ampullen wären für mich eine Gelegenheitslösung. Da ich meine Haut abends aber gründlich reinige, möchte ich ihr auch jeden Abend ein klein wenig Hilfe zur Selbsthilfe mitgeben. Schließlich strapaziere ich sie jeden Tag mit Schminke, was sicher nicht Teil eines absolut natürlichen Hautlebens ist. Daher finde ich es auch nicht vekehrt, ihr ein wenig mehr Pflege zu geben, als es eine nicht so geschminkte Haut braucht.
    Ich will eine leichte, nicht fettende Nachtpflege, die nur das abliefert, was meine Haut so gerade eben braucht. Und das ist sauschwer zu finden. Ich halte die Augen offen.

    • Anajana sagt:

      Hast du es mal mit dem Gesichtstonikum oder dem -tonikum Spezial von Hauschka probiert?

      • Jana sagt:

        Ja, das wechsel ich mit verschiedenen Hydrolaten ab. Leider trocknet es meine Haut ein wenig aus und reicht mir nicht als Nachtpflege. Es gibt meiner Haut nicht genügend „Saft“, wenn du verstehst was ich meine 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Ich werde die Augen auch mal offen halten, denn es gibt ja fettfreie Seren, die man vielleicht statt Tonikum oder Blütenwasser verwenden könnte. Bei mir klappt es eigentlich immer dann gut, wenn ich am Abend bereits eine Maske gemacht habe (die ich dann wieder abgereingigt habe). Vielleicht wäre das ja auch eine Idee für dich?

    • Inge sagt:

      Auch ich lese gerade mit 🙂
      Also genau dein Problem habe ich auch, ich habe Angst, dass gerade meine Augenpartie mit dem Tonik von Hauschka nicht genug Feuchtigkeit bekommt… Bin jetzt 28 Jahre und finde, dass die Fältchen (Trockenheitsfältchen) so langsam zunehmen! Ob es an der fettfreien Nachtpflege von Dr. Hauschka (verwende nach dem Reinigen abends nur das Tonik) liegt, oder natürlich am Alter, kann ich nicht sagen!! 🙂

      Hat wer so eine Idee für ein fettfreies Serum für die Augenpartie zur Nachtpflege, das Feuchtigkeit spendet? Auch wenn der Thread schon sehr alt ist 😉

      • beautyjagd sagt:

        Die Augencreme aus der Kamille Borretsch-Serien von Primavera empfinde ich zB als leicht – aber komplett fettfrei ist sie nicht. In Paris habe ich neulich das Augenserum von Melvita aus der Nectar Bright Serie getestet, hat eine tolle leichte und geschmeidige Textur (ist aber auch nicht ganz fettfrei). Ein komplett fettfreies Augenserumm fällt mir leider gerade nicht ein…

      • Inge sagt:

        Vielen Dank für deine Tipps! Rein vom Anfühlen der Haut würde ich eigentlich nichts brauchen, da sie nicht spannt oder sich trocken anfühlt… Allerdings habe ich eher Angst, dass ich ihr zu wenig Feuchtigkeit geben, und das zu Trockenheitsfältchen und Faltenbildung führt… 🙂

  • kommentar sagt:

    Vielen Dank für deinen sehr interessanten Beitrag. Als Beispiel für eine Frau, die wenig gecremt hat und deren Haut toll aussieht kann ich meine Mutter nennen.
    Ich gehöre ja auch zu deiner Generation und habe mir auch schon manchmal Gedanken gemacht, dass ich zu wenig creme … Also danke für das Augenöffnen!

    Dieses tolle Gewinnspiel möchte ich nicht verpassen, wie das zum EInjährigen … trotzdem noch alles Gute und ich mag deinen Blog wirklich sehr.

    • beautyjagd sagt:

      Irgendwie habe ich den Eindruck, dass unsere Mütter alle nicht so viel cremen und trotzdem gut aussehen. Wir sollten uns wohl mal unsere Mütter zum Vorbild nehmen 😉 🙂 .

  • Klara sagt:

    wie immer super spannender Thread, vielen Dank!
    ich bin ja, wie bekannt, erst vor Kurzem auf Dr. Hauschka umgestiegen, und, wie es so meine Art ist: ganz oder gar nicht. sprich mit allen Konsequenzen. das bedeutet eben auch, abends Gesichtswaschcreme, wenn viel Make-up drauf war und Reinigungsmilch. Nach dem Waschen Gesichtswasser. Einzig die Schnubbennase bekam letzte Woche eine Extra-Verwöhn-Packung mit der ’skin food‘ Creme von Weleda. Bislang spannt die Haut nach wie vor nicht, an den Wangen zur Nase hin hab ich manchmal abends das Gefühl es ist sehr trocken, dann hoff ich auf die Selbstregeneration der Haut (ich find das Konzept so dermaßen schlüssig und gut, weil es sich mit meiner Einstellung hervorragend trifft wohl, denke ich: der Körper weiß selber, wie’s geht. Manchmal bedarf er dazu eines Anschubbsers von außen – schließlich hab ich ihn ja auch von außen krank gemacht oder beeinträchtigt – nur: wenn die Organe in Ordnung sind und die Energie fließt, dann kann der Körper selber mit Giften umgehen, selber entgiften, sich selbst regenerieren – Schlaf ist nicth umsonst die beste Medizin, heißt es doch….). (sorry, Faden wieder aufnehme…) also wenn die Wangenhaut sich trocken anfühlt, vertrau ich entweder auf die Nachtregeneration oder es gibt gleich morgens nach dem Gesichtswasser und noch vor der Tagespflege einen Klecks Gesichtsmilch zur Beruhigung. Funktioniert bislang hervorragend. 😀
    Und was hier bericthet wird, nämlich dass die Haut insgesamt besser aussieht, kann ich nur bestätigen. Ich kann das gar nicth an einzelnen Punkten festmachen, doch: ich finde meine Gesichtshaut einfach viel lebendiger, strahlender, freier.
    Und: ich liebe meine Falten. Ehrlich. Sie sind Lachfalten. Und Sorgenfalten (an der Stirn). Sie zeigen, dass ich lebe. Dass ich ge_lebt habe, dass ich schon Einiges er_lebt habe. Sie sind ich. Genauso wie meine Unfall-Narben. Sie gehören zu mir. Sie sind Teil meiner Geschichte. Also warum verstecken? Wegschminken oder gar weg-spritzen?! Damit würde ich einen Teil meiner Geschichte verschwinden lassen. Und das geht gar nicht. Und wollen tu ich es eh nicht. *g*

    oh, was Deinen Blog betrifft, liebe beautyjagd: Du weißt, dass Du den letzten Anstoß zu meinem Umstieg auf Hauschka gegeben hast, allein dafür gebührt Dir riesengroßer Dank! Und Deine Produktivität gepaart mit den fundierten Kenntnissen macht es so reizvoll zu lesen. So: Thanxxx a million! 🙂

    • beautybaerchi sagt:

      Die liebe Julie hat wohl einigen den Anstoß zur NK gegeben 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Aber gerne doch 🙂 . Mir macht das Bloggen ja so riesigen Spaß, was wäre es aber ohne euch alle?
      Ich freue mich sehr, dass du mit Dr. Hauschka so gut zurecht kommst. Meine Gedanken dazu gehen ja in eine ganz ähnliche Richtung wie deine, ich möchte zukünftig auch bewusst mehr auf die Selbstregenerationskräfte meines Körpers vertrauen. Außerdem vertraue ich auch darauf, dass ich beim Älterwerden nicht unattraktiver werde, nur eben anders 🙂 .

  • Jana sagt:

    Julie,

    mit einer Maske geht es in der Tat, ich fühle mich danach immer aureichend versorgt. Aber das will ich nicht jeden Abend machen. Ein fettfreies Serum, mit dem die Haut nicht spannt, wäre genau das was ich suche. Einige fettfreie Pflegeprodukte haben meine Haut nämlich leider immer noch mehr zum Spannen gebracht. Ich frag mich, woran das liegt.

    • @Jana Trinkst Du ausreichend Wasser (und damit meine ich nicht so ein Blubberzeug)? Oftmals spannt die Haut, weil die Versorgung von innen nicht ausreicht.

      Ansonsten kann ich verschiedene Produkte empfehlen, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Gemeinsam haben sie eine starke Durchfeuchtung der Haut:

      – Dr.Hauschka Regenerations Serum (ab „zwei mal 20“ 😉 )
      – Primavera Vital Serum (auch eher für 35 aufwärts, aber wenn es die Haut braucht, dann geht es auch früher)
      – i+m Freistil Revital Fluid (eigentlich nicht ganz fettfrei, aber mit sehr niedrigem Anteil)
      – Living Nature Feuchtigkeitsgelmaske (manche mögen dem Geruch, andere nicht)

      Solltest Du die Hauschka Hautkur noch nicht probiert haben, lege ich Dir diese auch ans Herz.

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Danke dir für die Vorschläge! Ich werde sie mir merken, falls mir demnächst nach Serum ist. Liebe Grüße 🙂

      • Jana sagt:

        Ich achte schon darauf, genügend zu trinken. Viel Wasser und Tee steht auf meinem Trinkplan 🙂
        Allerdings hast du Recht, wenn ich maaal zu wenig trinke, macht sich das noch tagelang auf meiner Haut bemerkbar. Die verzeiht da nichts.
        Die Vorschläge sehe ich mir gerne mal an, danke!

  • miraflores sagt:

    Ich kann mich Klara nur anschließen bzgl. des Lobes für den Blog, die Verfasserin, die Ideen, die fundierten Berichte. Aber auch an alle Kommentierenden ein großes Lob: ehrlich, kritisch, neugierig, hilfreich, toll!
    @Klara: Deine Ausführungen haben mich total gerührt und ich wollte die ganze Zeit GENAU! und SO SCHÖN GESAGT! rufen!
    Danke!

    • beautyjagd sagt:

      Danke schön 🙂 ! Ich finde es übrigens schön, dass hier nun schon einige Frauen ihre entspannte Haltung zum Älterwerden beschrieben haben 🙂

  • Klara sagt:

    @miraflores: das ist ja lieb, dankeschön! 😀

    hab ich noch ganz vergessen: die Maske von Hauschka hab ich auch shcon einmal verwendet, die wird im Winter sicher noch öfter zum Einsatz kommen.

    ich bin ja schon länger NK Verwenderin, nur so intensiv hab ich mich eben leider nie damit beschäftigt, ich dachte, solang das BDIH Siegel drauf ist, passt das schon. Da hat mich beauty schon sensibilisiert. *thxxx* – übrigens war gestern im WDR in ‚die story‘ ein Bericht über Kosmetik im Allgemeinen und NK im Besonderen, wird am Do um 14.15h wiederholt; leider ist es mom. noch nicht über die WDR-Mediathek abrufbar…. kann ich den Link auch einstellen?

    oh und: Attraktivität hat nur zu einem Bruchteil mit dem Äußeren zu tun, das erlebe ich immer wieder. Also: her mit dem lila Hut! *g*

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe mir die Sendung gerade online hier in der Mediathek angesehen. So viel Neues gab es für mich leider nicht (gut, aber ich bin eben auch Beautybloggerin *g*), manchmal wollte ich der Autorin auch einflüstern: „Alverde-Produkte werden u.a. von den Dalli-Werken hergestellt“ – das hat sie anscheinend nicht herausgefunden… Und ich bin mir auch nicht sicher, wie eine solche Story sich auswirkt – denkt der durchschnittliche Verbraucher nun, dass NK auch nichts besseres als KK ist? Ich fand es schade, dass Firmen wie Martina Gebhardt gar nicht erwähnt wurden, die eben nicht Bio am unteren Rand bieten.

      Aber abgesehen davon: Ich setze auch gleich meinen lila Hut auf 😉 . Die Einstellung zum Thema Älterwerden ist mir sehr nah.
      Und ich habe die letzten Tage noch oft über das Thema fettfreie Nachtpflege (und alles was damit zusammenhängt) nachgedacht und habe nun dank unserer Diskussion deutlich weniger Zweifel, dass ich damit auf dem richtigen Weg für mich bin 🙂 .

  • beautybaerchi sagt:

    Die Doku hat ja in der Beautywelt große Wellen geschlagen …

  • Andreea sagt:

    Hurra, besser spät als nie 🙂 wollte ich auch mal meinen Senf abgeben.

    Fettfreie Nachtpflege mache ich seit etwa 5-6 Jahren; die Ampullenkur habe ich das erste Mal konsequent durchgezogen.
    Dr. Hauschka Pflege wirkt nicht sofort – man muss Wochen dran bleiben und warten, dass die Haut langsam reagiert.
    Es gehört zu den wenigen Dingen wo ich geduld zeige – aber es hat immer funktioniert. Die Kur hat meine Haut dick und widerstandsfähig gemacht, richtig gesund!
    Die Pflege finktioniert seit Jahren, und wenn ich unzufrieden bin muss ich einfach mal aus dem Baukasten etwas anderes nehmen.

    Ich kenne etliche Frauen über 50 und über 70, die ihr Leben lang Hauschka verwendet haben, die sehen alle super aus. Und welche, die nie etwas verwendet haben – sehen auch super aus. Pflege ist in der Tat nicht notwendig – aber notwendig geworden durch unseren Lebenstil: Make-up, zu häufiges und aggressives waschen, starke Sonnenstrahlung und stärkerer Smog.

    Fakt ist – man braucht kaum Pflege, es sei denn man hat eine Hautkrankheit, und selbst dann muss man sparsam sein. Tagsüber macht es Sinn, aber nachts? Nicht für die normale Haut…

    • keimonish sagt:

      ihr Leben lang ? Die Kosmetiklinie von Hauschka gibt es seit 1967.;-)

    • beautyjagd sagt:

      Die Ampullenkur mache ich auch gerade zum ersten Mal (bin mittendrin). Bisher bin ich ziemlich angetan, wovon ich überrascht bin nach so kurzer Zeit. Wenn der Zyklus zuende ist, schreibe ich dazu auf jeden Fall noch was. Und natürlich bleibe ich bei der fettfreien Nachtpflege, eben weil ich auch denke, dass die Haut längst nicht so viel Fett braucht, wie ich bisher dachte.

  • Canelle sagt:

    Liebe Julie,

    keine Ahnung, ob mein Kommentar nach gut einem halben Jahr noch bei dir „hochploppt“, aber in diesem Post schien er mir am passendsten.
    Die Produkte von Martina Gebhardt benutze ich schon seit langem, das Thema „fettfreie Nachtpflege“ hatte ich in den MG-Faltblättern nur zur Kenntnis genommen und für mich als nicht passend beiseite geschoben.
    Als ich dann allerdings hier bei dir nochmal ausführlich davon las, war meine Neugier geweckt und ein Gespräch mit meiner (MG vertreibenden) Kosmetikern bestätigte mich. Daraufhin habe ich mir die Shea-Lotion gekauft, die ich dann portionsweise „gestreckt“ habe, wahlweise mit meiner Rosen-Creme oder einer noch reichhaltigeren von Weleda, die ich den Winter über genommen hatte.

    Der Anfang bestand darin, anstelle der Rosen Creme erst nur noch die gemischte Shea Lotion zu nehmen, später nur noch die Lotion.
    Und wie die Tage wärmer wurden, habe ich irgendwann ganz aufgehört die Lotion zu verwenden und nur noch ein Aloe Vera Gel (NK), das ich wegen meiner sehr feuchtigkeitsarmen Haut noch zusätzlich nach dem Gesichtswasser nehme, genommen.
    Die Umstellung von meiner geliebten MGAugencreme von abends auf morgens war noch eine Überwindung, ich konnte mir nicht vorstellen, dass mein Augen Make-up dann immernoch gut halten würde.

    Jetzt habe ich abends nur noch meine Reinigungsemulsion (da allerdings nicht MG, irgendwie kommt es mir so vor, als würde bei der meine Haut nicht sauber werden, da habe ich momentan ein Produkt von Eco), danach Rosen Gesichtswasser und mein Aloe Gel, und um die Augen herum ein Augengel von (…?…) Lavera, meine ich.
    Meine Haut ist irgendwie „schöner“ geworden, nicht mehr so unruhig (mir sieht man immer alles direkt an der Haut an, hmpf) und meine Kosmetikerin, die ich bat gaaaaanz prüfend zu schauen, und ehrlich zu sagen, was sie sähe, meinte, die trockenen Stellen, die ich bis dato immer gehabt habe, seien wesentlich besser geworden. Anscheinend lässt sich die Haut doch erziehen, ein Gedanke, der mir vorher noch nie gekommen ist.

    Vor etwa 4 Wochen habe ich nochmal abends, als ich nach dem Reinigen und dem Gel immernoch ein starkes Spannungsgefühl hatte, ein wenig Lotion aufgetragen, und prompt am darauffolgenden Morgen geglänzt wie eine Speckschwarte. 😉
    Auch ist mir aufgefallen, dass der Hautglanz, den ich tagsüber immer hatte, wesentlich weniger geworden ist, jetzt glänzt die T-Zone nur noch sehr leicht, wenn überhaupt.

    Ob ich im Herbst und Winter durchhalten werde, ich kann es noch nicht sagen, will den Zustand der Haut und dann mein Bauchgefühl abwarten. Auf jeden Fall erhoffe ich mir, dass es viel besser als die vergangenen Winter sein wird, wo ich immer viel gecremt habe.

    Liebe Grüße
    Canelle

    • beautyjagd sagt:

      Ja, dein Kommentar poppt bei mir nach oben 🙂 , ich freue mich immer, wenn weitere Erfahrungen mit der fettfreien Nachtpflege dazu kommen!
      Erst vor kurzem wurde ich gefragt, ob ich der fettfreien Nachtpflege noch die Treue halten würde – aber jaaa, ich kann es mir fast nicht mehr anders vorstellen. Seitdem ich im Winter die Hautkur von Dr. Hauschka gemacht habe, bin ich davon überzeugt, dass das Konzept auch wintertauglich ist 🙂 . Über die Kur schreibe ich bald noch was, habe meine zweite Kur fast hinter mir. Liebe Grüße

  • Klara sagt:

    hallo canelle, also ich kann nur sagen, dass ich auch nach einem guten halben jahr noch keinen tag bereut habe, auf die fettfreie nachtpflege umzusteigen! ich hatte zwischen den augenbrauen und auf dem nasenrücken jetzt längere zeit mit extrem trockener haut zu tun, und bin einfach konsequent geblieben, mit extra klecksen hauschka rosencreme oder hautberuhigunscreme. und: voilà inzwischen ist alles gut! 🙂
    ich wünsch dir, dass es auch bei dir weiterhin so viele positive effekte gibt!

  • Isabel sagt:

    Hallo, ich bin durch Zufall auf diesem Thread gestoßen und muss sagen, wow. Ich bin erst 26 und leide aufgrund hormoneller Schwankungen (absetzen der pille) unter leichten pickeln im wangenbereich. Ich bin seit letzten Jahr ein richtiger Freak geworden – ich habe unzählige Bücher gelesen, Inhaltsstoffe studiert und Produkte getestet. Das was ich deutlich bestätigen kann ist, WENIGER IST OFT MEHR. Meine Mutter ist fast 70- hat wenig gecremt und sieht keineswegs so aus. Es ist auch die Kosmetikindustrie die uns immer mehr drängt zu cremen etc. NEIN Ich habe es gemerkt wenn ich nicht abends creme das die haut über nacht alles ausscheidet und wie ein leichter fettfilm am morgen aufliegt. Meine Pflege besteht aus der Longona Lavaerde- wirklich super milde Tenside und es greift glücklicherweise nicht den säureschutzhautmantel an. und einem gesichtswasser OHNE ALKOHOL!. am abend reinige ich mein gesicht nur mit gesichtswasser und nix weiter kommt bei mir mehr in die Tüte. Meine Haut fühlt sich so zart an wie nie zuvor. ich werde mal berichten- wie sich meine haut noch entwickelt 🙂 Grüße 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Das hört sich super an, ich freue mich auf weitere Berichte von dir! Ich denke auch, dass weniger oft mehr ist und versuche, bei der Pflege nicht zu übertreiben. Deswegen bin ich auch weiterhin bei der fettfreien Nachtpflege. In einem japanischen Buch zum Thema Hautpflege habe ich gelesen, dass man einen Tag der Woche komplett auf jegliche Kosmetikprodukte verzichten solle – das werde ich mal ausprobieren.

  • Irmi sagt:

    Mit der fettfreien Nachtpflege von Dr. Hauschka (die Ampullen normal und sensitiv) hatte ich es im letzten Jahr auch versucht. Im Spätsommer klappte es noch ganz gut, aber dann musste ich im November doch die Waffen strecken und nachts cremen (Rosencreme, aber nicht mehr so viel wie ich früher gecremt habe). Meine Haut war einfach durch die Heizungsluft, Frost usw. doch zu trocken und ich habe mich unwohl gefühlt.
    Im Sommer oder wenn ich das Gefühl habe, meine Haut ist gut durchfeuchtet, dann creme ich nachts nur sehr wenig mit Rosencreme leicht oder Revitalmaske oder bei schwülem Wetter lasse ich die Nachtcreme ganz weg. Etwas Revitalmaske hilft mir auch sehr bei meinem schwierigem Kinn, was immer schnell rot und gereizt reagiert.
    Was ich aber auf jeden Fall von der Hauschka Kosmetik gelernt habe, ist, wenig Creme genügt tatsächlich und die Haut wird nicht überpflegt und Pickelchen sind tatsächlich seltener geworden. Ich denke, ein Versuch mit der fettfreien Nachtpflege ist allemal sinnvoll.

    • beautyjagd sagt:

      Für mich war das größte Aha-Erlebnis, dass man nicht zwingend nachts cremen „muss“ (wie einem das sonst so eingeredet wird). ich ahcte nun viel mehr auf die Bedürfnisse meiner Haut. Bei mir klappt die fettfreie Nachtpflege gut, nur als sich der Winter in diesem Jahr gar so lange hingezogen hat, habe ich nachts mit einem Serum etwas gecremt.

  • Hauschki sagt:

    Ich habe dieses Wochenende wieder mit der Hautkur angefangen, fuer mich seit ein paar Jahren ein schönes Ritual im Wechsel der Jahreszeiten. Auch die fettfreie Nachtpflege kann ich mir nicht mehr anders vorstellen, es sei denn bei extremen Bedingungen im Winter, da kann es schonmal etwas MG Lotion oder Hauschka Maske (Revital oder Hautberuhigungs) zusätzlich sein.

    • Waldfee sagt:

      Ich mache seit 1 Woche auch die Hautkur und empfinde die fettfreie Nachtpflege als völlig ausreichend 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Vielleicht mache ich mich auch mal wieder an eine Hautkur, eine halbe Packung mit 28 Ampullen habe ich noch 🙂 Ist jetzt eigentlich eine gut Zeit!

  • Hauschki sagt:

    Zur Augenpflege, die Santaverde Aloe-Gel ist fettfrei und funktioniert bei mir.

    • beautyjagd sagt:

      Gute Idee! Verwende ich sonst auch für das Gesicht, um die Augen herum aber auch möglich 🙂

    • Inge sagt:

      Toll, vielen Dank! Ich werd mir das Produkt sofort ansehen!! Also gibst du sie am Abend nach der Reinigung auf die Augenpartie?

      • salva sagt:

        bei mir war das aloe gel für den augenbereich zu anregend, fürs gesicht ging es gerade so.
        mit dem restlichen aloe vera gel habe ich vielen helfen können, die ihre haut zulange der sonne ausgesetzt hatten.

        nach einem sonnenaufenthalt immer wieder sanft in die haut einzuarbeiten hilft sehr schnell bei rötungen und kühlt auch angenehm.

        kann also sozusagen als ein guter nothelfer im sommer eingesetzt werden.

        ich komme mit dem aloe vera gel von aubrey organics übrigens besser zurecht, evtl. sind die vielen incis bei santaverde schon zuviel für meine haut.

      • Inge sagt:

        @ dieses Produkt kenne ich auch nicht! Gibst du das auf deine Augenpartie und verträgst es besser?

  • salva sagt:

    @inge,
    meinst du mich und das aloe vera gel von aubrey organics?

  • salva sagt:

    hallo inge,

    ja, ich vertrage das aloe gel von aubrey organics eindeutig besser.
    ich habe aber auch sehr empfindliche und trockene haut, auf der augenpartie vertrage ich es ebenfalls auch sehr gut.
    ich bin aber auch jemand, der mit zu vielen inhaltsstoffen immer wieder probleme hat, es kann bei dir evtl. viel besser klappen.

    ich habe freundinnen, die das aloe gel von santaverde als pflegender als das von ao empfinden….
    also wie immer, es kommt auf den individuellen hauttyp und die persönlichen verträglichkeiten an.
    lg

  • Gloria Viktoria sagt:

    Hallo Julie,

    nutzt du nach all der Zeit (der Post ist ja schon ein bisschen älter) immer noch fettfreie Cremes am Abend? Ich kann mich einfach nicht entscheiden, wie ich zu diesem Konzept stehen soll.
    Als ich es vor ein paar Wochen mal probiert hab und meine Haut einfach zu sehr spannte und komischerweise auch mehr Pickelchen bekam, habe ich recht schnell wieder aufgegeben.

    By the way, new here!

    Liebe Grüße,
    Gloria

    • beautyjagd sagt:

      Ja, ich bin immer noch dabei! Nicht ganz dogmatisch, das heißt, dass ich im Winter, wenn die Heizung letztlich auch nachts an ist, ich durchaus mal ein Öl, Balm oder eine Creme verwende. Und auch dann überhaupt, wenn ich das Gefühl habe, dass sie es braucht, ich versuche, mehr auf die Bedürfnisse meiner Haut zu hören.
      Mehr Pickelchen, das hört sich gar nicht gut an. Du könntest es mal mit einer Hauschka Hautkur nachts versuchen, das hätte ich mal machen sollen, als ich damals auf die fettfreie Nachtpflege umgestiegen bin. und vielleicht passt die fettfreie Nachtpflege auch nicht zu jedem, da muss man einfach gucken, was passt. Es wäre ja auch schon ein Schritt, zB nachts nur eine leichte Pflege statt der schweren Nachtcreme zu nehmen.
      Und herzlich willkommen auf dem Blog!
      Ps wichtig ist natürlich auch eine milde Reinigung für die fettfreie Nachtpflege.

  • littlemary sagt:

    Hallo,
    da ich komplizierte Mischhaut habe. (Meine Haut spannt nach der Reinigung und dann creme ich viel, dass wird mir dann gleich mit Pickeln quittiert). Und keine Lust mehr auf Silikonen in den Cremes, bin ich auf Dr. Hauschka umgestiegen. Verwende tagsüber die Quitten-Tagescreme und gerade die Nachtkur revitalisierend. Wobei jetzt am 2. Tag meine Haut natürlich immer noch sehr spannt.. Ich finde es auch super, dass hier jmd. erklärt hat, warum man 50 Ampullen in der Packung hat, dass konnte mir die Dame in der Apotheke nämlich leider auch nicht sagen. Nun zu meiner Frage: Ich habe noch Gesichtswasser (Alverde Heilerde) sowie von Kiko Gesichtsreinigungspads, die ich eigentlich noch gerne verwenden würde. Ich dachte mir dass ich die morgends verwende und Abends dann nachdem ich die Ampullenkur beendet habe das Gesichtstonikum von Dr. Hauschka. Denkt ihr dass die Verwendung der Reinigungspads meine Haut irritieren könnte, oder ist dass dann schon in Ordung? Danke 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Die Reinigungspads von Kiko kenne ich nun nicht (das sind so getränkte Dinger, oder?), aber ich befürchte, dass sie evtl zu aggressiv sind und zu viel Fett von der Haut mitnehmen, so dass Deine Haut dann erst recht spannt. Ich würde in eine tensidfreie Reinigung investieren, zB von Hauschka oder Martina Gebhardt. Ohne diese sehr milden Reinigungen könnte ich das mit der fettfreien Nachtpflege wahrscheinlich nicht machen.

  • Petra sagt:

    Hallo, ich hoffe ich darf mich, wenn auch verspätet, in Euren so spannenden Gesprächsverlauf einklinken.
    Ich bin jetzt 45 Jahre und immer noch auf der Suche nach der „richtigen“ Hautpflege. Überall und jeder erzählt etwas anderes. Und alles soll das „Beste“ sein. Meine Haut ist sehr unempflindlich. Ich habe leider einige unschöne Unterlagerungen und sehr großporige Haut die in der T-Zone fettig bis ölig ist. Mein Problem sind weniger die Falten – auch wenn ich sie nicht schöne finde – als vielmehr der Verlust der Spannkraft. Tränkensäcke – schrecklich.
    Was genau heißt denn Fettfrei? Ich bin gerade auf der Suche nach einem Gesichtsöl (Pai Rosehip oil). Ich habe soviel gutes darüber gelesen. Aber laut Euren Berichten, käme das ja für Abends nicht in Frage. Zum reinigen würde mich (auch nach vielen Berichten) die Aleppo Seife reizen.
    Ich wäre Euch für alle Tips dankbar.
    Momentan nehme ich die ausgleichende Creme von Laverna. Und ab und an die „Glückscreme“ von Farfalla. Wobei ich auch da, keinen Effekt auf meiner Haut sehen kann. Irgendwie habe ich immer das Gefühl, ich merke nichts an meiner Haut – egal was da drauf kommt…

    • beautyjagd sagt:

      Ich glaube, dass es nicht eine Marke, Produktlinie oder Pflegephilosphie gibt, die für jeden/alle das beste ist. Für manche ist auch die fettfreie Nachtpflege (also Pflege nur mit Hydrolat oder fettfreien Serum) die Erleuchtung, andere brauchen etwas Fett und verwenden z.B. sehr gern ein Öl abends.
      Beginnen würde ich an deiner Stelle mit einem Check deiner Reinigung: evtl ist sie zu aggressiv? Und nicht jede kommt mit Seifen zurecht, auch da ist es wie mit der fettfreien Nachtpflege – für manche das Supermittel, für andere geht Seife im Gesicht gar nicht (und kommt natürlich auch noch auf die Überfettung der Seife an).
      Dun kannst ja einfach mal gucken, wie Du mit einem Paiöl klar kommst, ob deine Haut Öle mag (auf feuchter Haut auftragen). Kennst Du meinen Post zu den Gesichtsölen: http://beautyjagd.de/2013/01/10/meine-neue-liebe-gesichtsole/ ? Und dann könntest Du ja einfach mal probieren, wie es sich nachts ohne Creme/Öl anfühlt.

      • Petra sagt:

        Durch deinen wunderbaren Post, habe ich überhaupt erst angefangen mich nach Gesichtsölen zu erkundigen. Meine Reinigung erfolgt bislang mit seifenfreier Waschlotion und danach von Alverde ein Gesichtswasser. Mit Reinigungsmilch hatte ich immer das Gefühl, dass das Gesicht nicht „sauber“ wird.

        Hast du denn schon die Aleppo Seife mit Lorbeer getestet?

      • beautyjagd sagt:

        Ja, aber ich persönlich komme mit Seife im Gesicht auf Dauer offensichtlich nicht zurecht (hab schon einige Sorten ausprobiert)… leider! Deswegen nehme ich sie nur gelegentlich, denn das geht. Was ist denn in der seifenfreien Lotion enthalten, denn ich würde darauf achten, dass da keine zu scharfen Tenside drin sind.

  • […] neue Nachtserum ist fettfrei und setzt damit die Philosophie der fettfreien Nachtpflege von Dr. Hauschka fort: Tagsüber wird die Haut mit einer fetthaltigen Pflege gegen Wind und Wetter oder die […]

  • Nina sagt:

    Ich gehöre zu den Menschen, die recht minimalistisch beim Thema pflege sind. Wenn ich geduscht habe (grundsätzlich heiß) ist mein Gesicht recht trocken, dann kommt ne Creme drauf. Wenn ich morgens Dusche und das Haus schnell verlassen muss gibts nur ne Tagescreme, wenn ich noch Zeit hab oder Abends dusche dann gibts n bisschen was reichhaligeres oder Wasser mit Öl. Das ist dann aber auch recht schnell eingezogen. Ich bin ziemlich „eincremfaul“, das bedeutet ich creme meinen Körper ansonsten meist nur nach Bedarf ein. Das läuft dann darauf hinaus, dass des öfteren mal meine Knie wie sau jucken. oder meine Beine und dann wird eben reichhaltig eingecremt. Interessant dabei ist, das passiert meist Abends und trotz dem eincremen juckt es dann noch ne Weile und auch am nächsten Abend juckt es dann wieder. Wenn ich sie aber morgens reichhaltig eincreme hab ich das Gefühl, dass die Beine es besser aufnehmen und es auch viel länger vorwirkt und ich danach wieder n paar Tage Ruhe habe.

    • beautyjagd sagt:

      Sehr spannend, denn das würde ja ganz der Philosophie von Hauschka entsprechen! Ich muss auch mal beobachten, ob evtl. morgens das Körperöl besser von meiner Haut aufgenommen wird als abends.

  • Mimose sagt:

    Hallo!
    Auch ich bin auf die fettfreie Nachtpfelge gestoßen und habe zunächst versucht ohne Creme auszukommen. Das mag meine trockene Fetthaut leider gar nicht, was ich ich einer trockenen und schuppigen Stirn und einem unangenehmen Spannungsgefühl äußerte… Nun bin ich (wie auch im letzten Sommer) auf das reine Aloe Vera Gel von Santaverde umgestiegen. So bekommt meine Haut genügend Feuchtigkeit und das Spannungsgefühl ist auch verschwunden! Das aloe vera gel pur von Santaverde kann ich wärmstens empfehlen!
    Ein Gesichtsöl als Tagespflege würde ich zugerne mal ausprobieren, traue mich aber mit mener Seborrhoea sicca nicht dran…

  • Nadine Bode sagt:

    Ich nutze seit 2 Wochen nachts auch nur noch ein ganz leichtes Serum und Augencreme und meine Haut ist ganz wunderbar geworden. Gleichmäßig und pickelfrei! Ich habe das Gefühl, sie hat sich komplett selbst reguliert. Ab und zu gibts eine Maske oder ein Gesichtsöl vorm Schlafen gehen als Kur, das aber vorm Zubettgehen wieder abgewaschen wird 🙂