International, Körperpflege

Britische Waschbecken in der Bretagne

Kurz bevor ich die Bretagne wieder verlasse, möchte ich euch noch das Waschbecken zeigen, mit dem ich mich in der letzten Woche herumgeschlagen habe. Es gibt mehr Gemeinsamkeiten zwischen der Bretagne und Großbritannien als ich dachte 😉 : In beiden Regionen haben Waschbecken gern mal zwei getrennte Wasserhähne.

Wer diese Spezialität der Briten kennt, weiß, dass das Wasser aus dem linken Hahn kochend heiß und aus dem rechten Hahn kalt wie ein Eisbach ist. Nicht gerade praktisch, wenn man seine zarte Gesichtshaut waschen möchte. Also übernehmen meine Hände – statt einer Mischbatterie – die Temperierung des Wassers, oder aber ich mische das Wasser im Waschbecken. So wie früher bei den Großeltern.

In England sind solche Waschbecken mit zwei Hähnen weit verbreitet, genauso wie einscheibige Schiebefenster, durch die der Wind pfeift. Nun habe ich aber gelesen, dass es tatsächlich einen technischen Grund für diese zwei Hähne gibt. Eine Mischbatterie würde hier glatt versagen, da der Druck des Warmwassers so gering sein soll. Ob das stimmt?

Nach einer guten Woche habe ich mich übrigens an die zwei getrennten Hähne gewöhnt. So geht es mir in England auch immer, nur war ich hier nicht darauf gefasst – aber die Bretagne ist eben nicht weit von England entfernt.

Jetzt fange ich mit dem Packen an. Die Sachen auf dem Badregal über dem Waschbecken kommen aber erst morgen früh in den Koffer.

Wie immer habe ich meine Gesichtspflege von SensiSana in kleine Fläschchen von Muji abgefüllt. Die Sheabutter-Bodylotion von Florame habe ich in Paris nachgekauft. Außerdem teste ich gerade die Wirkung der Zahnpasta auf meine Haut um die Mundpartie herum, ich verwende zurzeit die Zahnpasta Forte mit Minze von Dr. Hauschka.

Im Supermarkt habe ich ein von Ecocert zertifiziertes Deo mit Hibiskus-Duft von Ushaia gefunden und benutze es abwechselnd zu der Deocreme von Wolkenseifen (ist und bleibt mein Favorit!). Außerdem seht ihr ein fast geleertes französisches Kamillenblütenwasser, den Lip Balm von Martina Gebhardt und natürlich das Manukagel von Living Nature. Das Haargel stammt von Alverde.

Müsst ihr bei Waschbecken mit zwei Hähnen auch direkt an Großbritannien denken? Wie kommt ihr damit zurecht? Habt einen schönen Freitagabend!

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17 thoughts on “Britische Waschbecken in der Bretagne
  • Sun sagt:

    Hey Julie,
    ja ich muss auch direkt an GB denken. Als ich das erste Mal in London war (bei einer Gastfamilie) gab es im Bad auch solch ein Waschbecken. Noch interessanter fand ich aber die Wanne. Da hingen von der Decke drei Strippen. Mit der ersten hat man das kalte Wasser an/aus gemacht, mit der zweiten das kalte Wasser und wenn man an der dritten Strippe gezogen hat, ging das Licht aus 🙂 Ich kann mich auch noch erinnern, dass der Wasserdruck wirklich extrem niedrig war – nicht nur beim warmen Wasser.
    Auch dir einen schönen Freitag und eine gute Heimreise.

    Liebe Grüße
    °Sun

    • beautyjagd sagt:

      Wow, drei Strippen, das ist natürlich auch nicht schlecht. Ich habe den Eindruck, die Engländer sind Fans von Hilfs-Konstruktionen im Bad 😉 🙂 . Ich hatte mal einen Y-förmigen Gummischlauch, der kalt und warm an der Badewanne/Dusche zusammenlaufen ließ.
      Liebe Grüße 🙂

      • Sun sagt:

        Ja das Gefühl habe ich auch – wobei die Idee mit dem Y-Schlauch gar nicht so schlecht ist 🙂 Die Britten müssen es regelrecht als Luxus empfinden, wenn sie ein Badezimmer von mitteleuropäischem Standard nutzen können.
        Ich sehe gerade, dass sich der Fehlerteufel eingeschlichen hat. Aber wenn ich falsch schreibe musst du eben richtig denken – die zweite Strippe hat natürlich das warme Wasser an/aus gemacht^^

      • beautyjagd sagt:

        Ich habe das schon so verstanden 🙂 . Tja, ob die Briten das als Luxus empfinden oder fast „brauchen“ aus Gewohnheit 😉 ?
        Der Y-Schlacuh ist vom Gedanken her super, nur hielt er irgendwie nicht ordentlich durch den Druck des Wassers…

  • Ich hasse diese Waschbecken, einfach nicht mehr zeitgemäß,oder? kene diese auch aus England.

    Ach, hast Du ein Kauf-Tipp für mich-ich suche dringend ein Blütenwasser aus Kornblumenblüten 😉

    Schöne Zeit Dir noch:-)

    • beautyjagd sagt:

      In Frankreich gibt es jede Menge Kornblütenwasser, also würde ich bei französischen Firmen suchen. Melvita bietet eines an (das habe ich zu Hause), Sanoflore könnte auch eines im Programm haben. Und in französischen Bioläden gibt es einige von kleinen Firmen, aber da bist du ja wahrscheinlich gerade nicht 😉 . Es gibt bestimmt auch noch einige von kleineren deutschen Firmen.

      • Danke Dir! Frankreich ist jetzt nicht und wird wohl auch in nächster Zeit nicht. Werde mal bei melvita & sanoflore kucken, werde ich wahrscheinlich eh bestellen müssen. Hier habe ich im Umkreis nichts in den Läden gefunden 🙁

  • Cam sagt:

    haha in England findet man auch keine Steckdose im Bad – zu gefährlich! dafür wird das Warmwasser in moderneren Duschen mittels Mini-Boiler direkt während dem duschen erhitzt. Dies wiederrum scheint unbedenklich zu sein. :-S

    • beautyjagd sagt:

      Hihi, die Briten 🙂 Was ich dafür sinnvoll finde in England, sind die An- und Ausschalter bei Steckdosen. Und noch so einiges mehr, was ich wirklich gern mag dort 🙂 🙂

  • Liv sagt:

    Mich spricht solch ein Waschbecken/ Wasserhan auch nicht an, ABER seit ein paar Tagen wasche ich morgens mein Gesicht mit einem Waschlappen statt ’nur‘ mit den Händen, und liebe den Moment wenn der warme Waschlappen auf meinem Gesichts liegt *wegträumen garantiert* .
    Und da ich eigentlich immer noch gerne mal das Waschen mit einer Lavendelkompresse (wie in einigen Hauschka filmen) ausprobieren möchte, es aber an meiner eigenen Faulheit scheitert, wäre solch ein eigentlich unpraktische Waschbecken, vielleicht doch wieder ganz praktisch um jeden Tag die Gesichtspflege mit einer Lavendelkompresse zu beginnen bzw. abzuschliessen 🙂

    LG liv

    Übrigens gibt es hier in NL ganz oft in den Studentenwohnungen und auf öffentliche Toiletten (auch in der Uni oder auf der Arbeitsstelle) ausser in der Küche und Dusche nur kaltes wasser :S *buhu*

    • beautyjagd sagt:

      Ah, an morgendlichen Kompressen habe ich mich bisher noch nie ernsthaft versucht. Aber die Anregung nehme ich mal auf, ich muss mir den Hauschka-Film auch angucken. Gibts den bei Youtube? Liebe Grüße 🙂

  • Liv sagt:

    mmm ich weiss gar nicht mehr wo ich die gesehen habe? ich glaube auf der hauschka uk site. LG liv

  • Liv sagt:

    „die“ weil es mehrere kleine Filme gibt – nichts besonderes aber nett zum Zeitvertreib 🙂 nochmals LG, liv

  • Bee sagt:

    Jetzt muss ich hier aber auch mal etwas pro Briten sagen:-)!!! Ich lebe seit 12 Jahren zur Hälfte in London und kenne diese komischen, fast lebengefährlichen, Waschbecken auch nur aus Hotels oder Restaurants in der Country Side. Privat hat das niemand… manchmal glaube ich die machen sich daraus einen echte Touristenscherz, denn der Humor ist wirklich teilweise ‚anders‘, um es mal vorsichtig zu formulieren!!

    Liebe Grüße aus dem noch dunklen Fulham,

    Bee

    • beautyjagd sagt:

      Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit mit dem Humor der Briten 😉 😉 – ich hatte diese Waschbecken allerdings auch schon bei einer Freundin in London, die in einem normalen Wohnhaus gewohnt hat. Ich nehme mal an, es kommt vielleicht aufs Alter der Häuser an?
      Viele liebe Grüße nach Fulham!

  • Julia sagt:

    Ich habe 3 x mal Bad & Breakfirst gemacht, jeweils Touren durch Schottland, Wales und auch ein paar Übernachtungen in England, da waren diese Art von Waschbecken eingentlich Standard. Bei einer Übernachtung in einem Privathaus gab es das auch bei der Badewanne, ohne dass eine zusätzliche Dusche gab. Das ist dann sehr gewöhnungsbedürftig beim Waschen von langen Haaren 🙂

    Das ist allerdings schon eine Weile her, wie mittlerweile der Standard in Privathäusern ist, weiß ich somit nicht.

    Ich komme eigentlich mit Allem zurecht, bin allerdings schon froh, dass in Deutschland Mischbatterien und Duschen mit gutem Wasserdruck Standard ist 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe es gestern abend auch sehr genossen, wieder im Land der Mischbatterien gelandet zu sein 🙂 🙂 – ist einfach bequemer (und die Gewohnheit spielt sicher auch eine Rolle).