Naturkosmetik, Pflegende Kosmetik

Ekia: Sérum Éclat Concentré Suractif Unifiant

ekia serum eclat

In Tokyo hatte ich ein neues Serum dabei, das ich täglich unter meinem Gesichtsöl bzw. einer BB Cream (als es anfangs noch sehr warm war) getragen habe: Das Sérum Éclat von der Firma Ekia. Ich habe es vom deutschen Vertrieb zum Test zur Verfügung gestellt bekommen.

Die französische Marke Ékia hatte ich zuvor wenig beachtet (dabei war sie sogar auf der Vivaness vertreten), erst dank des Serums habe ich mich ausführlicher mit der dahinter stehenden Philosophie auseinander gesetzt.

Gegründet würde Ekia von Carine Mudry, die lange in einem großen Kosmetikkonzern gearbeitet hat. Ihr Ziel ist es, zertifizierte Naturkosmetik anzubieten, deren angenehme Texturen und Wirksamkeit sich mit konventioneller Kosmetik vergleichen lassen. Im Fokus stehen Produkte für die reife Haut – Carine Mudry wunderte sich, dass Kosmetikfirmen stets mehrere Pflegelinien für jüngere Haut, aber lediglich eine Anti-Aging-Linie (unabhängig vom Hauttyp) im Programm haben.

Nun stehe ich dem Thema Anti-Aging eher skeptisch gegenüber, schon der Begriff gefällt mir nicht. Trotzdem finde ich den Ansatz und das ausgewählte Sortiment von Ekia interessant: Es gibt drei unterschiedliche Cremes, die Crème Initiale, die Crème Intense und die Crème Extrême. Außerdem umfasst das Sortiment zwei Seren, zwei Produkte für die Augen sowie gleich vier Produkte zum Abschminken (Lait Velouté, Lotion Régénerante, Eau Micéllaire Eclat sowie das Huile Fondante). Diese Produkte sollen nicht nur reinigen, sondern gleichzeitig eine pflegende Wirkung haben.

Zwei Rohstoffe sollen die Wirksamkeit der Produkte unterstützen und stehen im Mittelpunkt von Ekia: Das Harz des Drachenblutbaumes, ein Antioxidanz mit heilender Wirkung, sowie das Guarana-Wasser, das stimulierend und tonisierend wirken soll.

Anders als andere Naturkosmetik-Marken setzt Ekia auf Wirksamkeitsstudien und klinische Tests, die in einem Zeitraum von drei Monaten an 50 Frauen durchgeführt wurden. Schon an dieser Vorgehensweise wird klar, dass Carine Mudry in einem konventionellen Kosmetikkonzern tätig war und ihr Knowhow nun für ihre Naturkosmetik einsetzt.

Das von mir verwendete Sérum Éclat wird für fahle Haut (habe ich nicht) und bei Pigmentflecken (habe ich auf der Stirn) empfohlen. Es ist in einem schlichten und ansprechend gestalteten Flakon mit Pumpspender verpackt. Die Umkartons sind in dunklem Braun gehalten.

swatch ekia serum eclat

Ich hatte bei der ersten Entnahme ein transparent-trübes Serum erwartet, das Sérum Éclat hat jedoch eine milchig weiße Färbung. Die Textur ist sehr leicht, das Serum lässt sich gut verteilen und zieht schnell ein. Es hinterlässt jedoch – anders als Seren, die auf Glycerin oder Aloe Vera basieren – einen angenehmen Hauch an schützendem, aber nicht fettenden Film auf der Haut. Den Duft würde ich als neutral bis lilienartig beschreiben.

Ich verwende das Serum morgens nach der Reinigung. Zuerst sprühe ich ein wenig Blütenwasser ins Gesicht (ich liebe dieses Ritual), trage dann einen Pumphub des Serums auf meinem Gesicht auf und gebe gleich danach 2 bis 3 Tropfen Gesichtsöl darüber (funktioniert genauso gut mit einer Creme statt des Gesichtsöls).

Ekia verspricht, dass die Zellregeneration um 40% angekurbelt werden soll (in Vitro-Tests). Entsprechend soll nach zweiwöchiger Anwendung der Teint strahlender sein, Pigmentstörungen nach drei Monaten schwächer werden. Ich verwende das Serum erst seit etwa sechs Wochen und hatte den Eindruck, dass sich meine Pigmentflecken auf der Stirn im noch deutlich kräftigeren japanischen Sonnenlicht nicht verstärkt haben (selbstverständlich habe ich in Japan aber auch Sonnenschutz getragen).

Die Inhaltsstoffe des von Ecocert zertifizierten Serums basieren auf Wasser, Jojobaöl, Preiselbeersamenöl, Glycerin, einem Fettalkohol (Emulgator), dem Extrakt des Harzes des Drachenblutbaumes sowie Süßholzextrakt. Enthaltene Fruchtsäuren sollen die Hautoberfläche sanft von abgestorbenen Hautschüppchen befreien. Der Bioanteil der Inhaltsstoffe beträgt 12,75%.

inhaltsstoffe ekia serum eclat

Das Sérum Éclat von Ekia enthält 30 ml und kostet 69 EUR. In Deutschland ist Ekia bisher noch nicht so weit verbreitet, ich kenne nur den Shop von Pure Schönheit (online und offline), in dem die Produkte verkauft werden. Übrigens: Wenn ihr über den Banner in meiner Sidebar oben rechts in den Shop geht, bekommt ihr zurzeit noch 10% Rabatt auf euren gesamten Einkauf.

Mein Fazit: Im Fokus der französischen Naturkosmetik-Marke Ekia stehen Produkte für die reife Haut, die für verschiedene Hauttypen geeignet sind. Das von mir geteste Sérum Éclat setzt auf die Wirkung von Antioxidantien, Süßholzextrakt und Fruchtsäuren, um Pigmentstörungen auszugleichen. Die leichte Textur hinterlässt einen angenehmen Hauch an Schutz auf der Haut und bildet eine gute Basis für die nachfolgende Pflege.

Kennt ihr Ekia? Wie findet ihr das spezielle Konzept? Und falls ihr Pigmentstörungen habt: Verwendet ihr ein Produkt dagegen?

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35 thoughts on “Ekia: Sérum Éclat Concentré Suractif Unifiant
  • Eine spannende Review… Weder die Marke, noch das Serum sagen mir etwas. Aber genau das ist es, was ich an Deinem Blog so liebe: Mein lernt immer neue, interessante NK- Produkte kennen 🙂

    Vielen Dank für’s Zeigen!!

    Liebe Grüße
    KleinesGehopse kürzlich veröffentlicht..Hilfe, ich wurde getaggt! [TAG]My Profile

    • beautyjagd sagt:

      Danke schön! Mir hat es auch wieder großen Spaß gemacht, mich mit dem Konzept von Ekia auseinaderzusetzen – denn mir war vorher nicht klar, dass die Marke sich quasi als Anti Aging-Experte positioniert hat und das Sortiment entsprechend ausgewählt ist.

  • Ela sagt:

    Das Konzept finde ich interessant, obwohl ich auch keine Anhängerin von Anti-Aging-Produkten bin.

    Ich habe von Ambient ein Fläschen Drachenblut, das ich für Verletzungen/Wunden verwende und das ich ganz gut finde. Soll angeblich auch bei Pigmentstörungen helfen, habe es aber noch nicht ausprobiert. Ich habe zwar auch eine leichte Pigmentstörung im Gesicht, habe bis jetzt aber noch nichts gezielt dagegen unternommen.

    • beautyjagd sagt:

      Richtig, Ambient hat ja auch das Drachenblut im Programm, daran hatte ich gar nicht mehr gedacht!

  • Kat sagt:

    Hi,

    Ich benutze zurzeit das Serum von Intellient Nutrients. Als Augenpflege finde ich es super, ob es Sonnenschaden repariert müss ich noch sehen, ich habe erst vor 3 Wochen damit angefangen. Aber ich hoffe schon dass es besser wird, da ich das Serum was du gerade benutzt mir nicht leisten kann 🙁

    Ich drücke dir die Daumen dass du schnell Ergebnisse siehst 😀

    Liebe Grüsse,

    Kat

    • beautyjagd sagt:

      Ah, verwendest Du das Anti Aging Serum von Intelligent Nutrients? Das ist eher ein Gesichtsöl, oder gibt es da noch ein anderes Produkt?

      • Kat sagt:

        Hi Julie,

        Das ist eher ein Gesichtsöl dass Anti-Aging Eigenschaften hat. Ich komme bis jetzt gut damit zurecht, vor allem wo es draussen schon kälter wird. Ich finde das Öl plegt wirklich gut. Um die Augen habe ich keine Tröckenfältchen mehr.
        Ich benutze es aber nur Abends, da ich mich ansonsten morgens nicht schminken kann, bei meiner Mischaut wird es nicht überal sofort aufgenommen, da würde das Make-up nur verschmieren.
        Ich benutze es übrigens nicht mit dem Anti Aging Mist da der mir viel zu teuer ist, ich benutze einen Rosengeschichtswasser von Melvita dafür.
        Der Mosturiser werde ich mir auch noch besorgen, wenn ich mir die grosse Packung besorge kommt das am Ende günstiger als dass was ich jetzt benutze. 😀

        Hat hier jemand schon Erfahrungen gesammelt mit Intelligent Nutrients?

        LG

      • beautyjagd sagt:

        Das Pure Harmony Shampoo ist hier auf dem Blog unter meinen Leserinnen ganz beliebt – ich finde, dass Intelligent Nutrients schöne Sachen im Programm hat, aber eben schon auch teuer. Ich hatte auch mal die Lippenpflege und das Jasminöl, mochte ich alles gern.

  • Julchen sagt:

    Ich kenne die Marke nicht, dass Konzept hört sich allerdings interessant an, auch wenn ich noch nicht zur Zielgruppe der Produkte gehöre. Für den Preis hätte ich übrigens einen höheren Bioanteil erwartet.

    Ein Serum habe ich immer noch nicht ausprobiert, da meine Haut in letzter Zeit aber trockener geworden ist, wird es vielleicht mal Zeit.
    Julchen kürzlich veröffentlicht..Konsumiert: Santaverde, Maienfelser Naturkosmetik & LesestoffMy Profile

    • beautyjagd sagt:

      Ich hätte mir auch einen höheren Bioanteil gewünscht und habe mich ein bisschen gewundert, dass er so niedrig ist – denn die beiden Öle nach Wasser sind ja zertifiziert.

  • Deedee sagt:

    Oh, von der Marke hab ich noch nie gehört! Ja, ich habe ein paar Pigmentflecken und auch Sommersprossen, aber deswegen habe ich noch keine speziellen Produkte verwendet. Stört mich noch nicht genug 🙂
    Noch was OT: die Produkte von Miranda Kerr kannst Du in Deutschland über netaporter bestellen. Falls Du die doch noch testen willst.
    Schöne Grüße!

    • beautyjagd sagt:

      Danke für den Hinweis! Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die Produkte von Miranda Kerr testen werde – aber immerhin liegen die Preise etwas niedriger als in Japan 🙂

  • Ranunkel sagt:

    Ah ein Serum!! Zunächst auch nochmal willkommen zurück in Deutschland, liebe Julie. Ich hatte in letzter Zeit wenig Muße zum Lesen. Deshalb muss ich ein bisschen nachholen.
    Ich finde den Preis auch knackig für den geringen Bioanteil und dafür, dass Glycerin und Alkohol weit vorne stehen. Und ich bin immer etwas skeptisch, wenn ich chemisch klingende Begriffe mit Zahlen davor sehe.
    Trotzdem werde ich mir diese interessante Marke nachher mal genauer anschauen.
    Ich bin im Moment nicht so zufrieden mit meinem Hautbild: um die Nase herum schuppt sich einiges, die Lider sind sehr ölig und mein Kinn ist grossporiger und unebener als im Sommer.
    Ich fürchte, ich habe zuviel herumgetestet…! Mein sauteures La Bella Figura Gesichtsöl ist anfangs gut von meiner Haut angenommen worden doch jetzt mag sie es nicht mehr gerne und es zieht schlecht ein. Ich habe auch eine Probe von dem Augenpflegeöl, darauf reagieren meine Augen leider nicht entspannt sondern gereizt. Hmmm, man sollte nicht zu sehr auf die Versprechen der hochpreisigen US Naturkosmetikfirmen anspringen. Ich bin gerade wieder zu einfachem Arganöl zurückgekehrt und hoffe, meine Haut erholt sich bald. Von allen Seren mag ich eigentlich die von Oceanwell mit dem Meereskollagen am liebsten, die du im Sommer vorgestellt hast.

    • beautyjagd sagt:

      Alkohol im Sinne von Ethanol ist in dem Serum von Ekia ja gar nicht enthalten, der Fettalkohol ist strukturell (ich meine vom chemischen Aufbau her) etwas anderes und agiert als Emulgator (der von Ecocert abgesegnet ist).
      Vielleicht ist das Bella Figura Öl ja nur als Kur zwischendurch etwas für dich und nicht jeden Tag? Und wem sagst du das mit dem Anspringen auf interessante Konzepte… 😉 Meine Neugierde ist ja immer sehr groß. Hoffentlich bessert sich deine Haut bald wieder! Vielleicht ist es auch die Temperaturumstellung – da hilft mir ja die Hautkur von Hauschka super (schon wieder hochpreisig, ich weiß).

  • Ranunkel sagt:

    Ach und ich habe auch das Ambient Drachenblut. Ich probiere es gegen meine Pigmentstörungen aus. Allerdings erst seit kurzem. Eine entzündete Hautunreinheit ist zumindest über Nacht gut damit ausgetrocknet.

    • Ela sagt:

      Kann man bei den Pigmentstörungen schon eine Verbesserung erkennen?

    • beautyjagd sagt:

      Oh, das muss ich mir jetzt auch mal unbedingt ansehen, das klingt so interessant!

    • Ranunkel sagt:

      Bisher kann ich noch keine Verbesserung erkennen. Ich habe da einen 5 mm Fleck auf dem rechten Jochbein, der ist immer mein Testbereich. Ehrlich gesagt hat bisher noch gar nichts wirklich gebracht, seufz!

      • beautyjagd sagt:

        Bei Ekia steht ja, dass sich die Pigmentstörungen erst nach drei Monaten Anwendung verbessern – das dürfte wahrscheinlich für andere Produkte auch gelten *seufz*

  • Jules sagt:

    Ein toller Bericht. Drachenblutbaum, habe ich auch noch nicht gehört, hört sich spannend an 😉 Die Marke kannte ich noch nicht, werde ich gleich mal stöbern gehen. Ich habe ein paar helle Pigmentflecke, die empfinde ich noch nicht so als störend. Lg Jules

    • beautyjagd sagt:

      Ich hatte vor meinen Recherchen zu diesem Post nur mal kurz vom Drachenblutbaum gelesen – nun finde ich ihn auch höchst interessant 🙂

  • Ruth sagt:

    Ich begrüße gelegentliche Aging-Produkt-Posts sehr, zumal ich mich angesprochen fühle. Wobei das Alter der Haut für mich persönlich eigentlich erst wieder seit kurzem, mit Beginn der Heizperiode fühlbar ist. Denn da merke ich wirklich schlagartig erhöhten Pflegebedarf, um nicht Wangen wie ein Reibeisen zu bekommen. Und dann stehen eben auch die reichhaltigen Pflegeprodukte für etwas reifere Häutchen im Fokus. Wobei ich bei den Seren grundsätzlich eher skeptisch bin, weil da halt doch sehr oft Glycerin und Alkohol weit vorne gereiht sind, und das geht bei mir erfahrungsgemäß nach hinten los, sprich trocknet die Haut noch mehr aus. Ich habe jetzt einmal zunächst die MF gegen BB-Creme getauscht und fürs Büro einen Luftbefeuchter angeschafft. Mal sehen, ob das dann besser klappt als letzten Winter.

    • beautyjagd sagt:

      Danke für das Feedback, das werde ich gleich mal aufnehmen, dass gelegentliche Posts in Richtung Anti Aging-Produkte schon interessant sind 🙂 Die Heizungsluft setzt meiner trockenen Wangenhaut auch schon wieder zu, deswegen habe ich gestern abend erst mal eine Lotion Mask (nach japanischer Art) und dann eine Ölkur gemacht. Und für eine Hauschka-Hautkur ist es auch mal wieder an der Zeit.

  • Silk sagt:

    Über Drachenblut hab ich schon einiges gelesen… ich wusste aber nicht das Ambient es anbietet. Da weiß ich doch was ich bald kaufen werde! Allerdings nicht das Serum 😉 nach wie vor relativ uninteressant für mich… Guarana mag ich als Muntermacher

  • Noemi B. sagt:

    Wär eigentlich interessant, aber als ich mir die Sachen im shop näher angeschaut habe… wieder mal keine Lieferung in die Schweiz – *frust!!*
    Naja, dafür spar ich mal Geld… dieser Monat ist eh gelaufen, Budget gestrichen 😉

    • beautyjagd sagt:

      Ja, leider, Pure Schönheit liefert nicht nach Österreich und in die Schweiz, ich hatte neulich schon mal wegen einer anderen Leserin nachgefragt. Aber Ekia gibt es vielleicht in der Schweiz öfter, denn dort gibt es dort häufiger französische Marken (so mein Eindruck).

      • salva sagt:

        die inhaltsstoffe des serums überzeugen mich leider auch nicht, also werde ich evtl weiter nach einem geeigneten serum ausschau halten.

        wobei ich im augenblich durch die umstellung meiner gesichtspflege die hoffnung habe, mit meinen ölen und den hydrolaten doch weiterpflegen zu können.

        meine haut ist die letzte woche soviel besser geworden und das trotz des jahreszeitwechsels und der heizungsluft, was mir normalerweise immer sehr zu schaffen macht.
        ich kann es noch kaum glauben, so gut war meine haut die letzten jahre noch nie, also mal schauen…

      • beautyjagd sagt:

        Das ist toll! Was verwendest Du denn nun konkret an Ölen bzw. Hydrolaten?

  • Birgit sagt:

    Auch ich begrüße Anti-Aging-Posts, bin halt die Zielgruppe. Für den Preis ist mir der Bioanteil leider zu gering. Ich möchte auch eher ein Serum ohne Ölanteil, da ich es jetzt im Winter zur fettfreien Nachtpflege nehmen möchte.

    • beautyjagd sagt:

      Ja, als fettfreie Nachtpflege eignet sich das Ekia-Serum nicht, dazu steht das Öl zu weit vorne in der INCi-Deklaration. Ich würde dieses Serum maximal im richtig kalten Winter als Nachtpflege verwenden, wenn selbst nachts die Heizung noch etwas läuft und die Haut dadurch auch zu dieser Zeit mehr Schutz braucht.

  • salva sagt:

    hallo julie,
    ich verwende zur zeit abwechselnd das shea tonic von mg oder hydrolate von maienfelser, meist rose oder jasmin, ab und zu orangenhydrolat für die stimmung am nebligen grauen morgen.
    ansonsten die mahlenbreyöle bzw. primavera- und/oder maienfelseröle
    meine mischung besteht zur zeit aus avocado, jojoba, mandelöl und etwas hanföl.
    ich mische je nach hautzustand auch mal borretschöl (abends) hinzu, darauf reagiert meine haut sehr gut.

    mein gesicht reinige ich meist nur noch mit der happy aging reinigunsmilch von mg oder meinen ölen auf trockener haut und nehme sie mit einem mit hydrolat befeuchteten wattepad ab, evtl wiederhole ich die prozedur dann nocheinmal. alle zwei bis drei tage reinige ich mit wasser nach, je nach gefühl und anschließend dann hydrolat.

    ich vermeide möglichst viel wasser im gesicht, habe herausgefunden, das ich mit wasser anscheinend nicht gut klar komme.
    seitdem sind meine verhornungen auf der stirn und meine ansonsten extrem trockene und schuppende rauhe haut wie weggeblasen.
    ich kann es kaum fassen wie glatt meine haut jetzt ist, auch alle roten trockenen stellen sind verschwunden.
    ich bin darauf gekommen, weil ich am körper auch immer wieder nach dem duschen juckreiz hatte, habe ich jedoch mit seife (aleppo) geduscht, blieb der juckreiz weg.
    nach dem duschen nehme ich nur noch mandelöl und alles ist gut.
    je weniger meine haut mit wasser in berührung kommt, desto besser wird sie.

    habe noch einiges bei den beautyjunkies dazu gelesen, das war hilfreich, denn ich dachte ohne viel wasser zur gesichtsreinigung geht es für mich nicht, habe immer reichlich mit wasser nachgespült.
    ich hoffe, das es so bleibt und ich besser durch den winter komme als letztes jahr.
    meine güte, ein richtiger roman, hoffe du steigst da durch, bin müde und sage gute nacht….

    • beautyjagd sagt:

      Ah, sehr interessant, das mit dem Wasser. In Frankreich gibt es ja auch so eine Tradition, nicht zu viel Wasser ans Gesicht zu lassen, davon habe ich schon öfter gelesen. Du inspirierst mich nun, das auch mal auszuprobieren – auch wenn meine Haut dank Ölen und Hydrolaten auch schon viel viel besser als früher aussieht.

      • salva sagt:

        ja genau diese erfahrung habe ich ja auch gemacht, das gesichtsöle und körperöle mein hautbild sehr verbessert haben, ich bin froh, das ich diesen weg der pflege für mich entdeckt habe.
        (auch dank der unterstützung von dir und den anderen kommentatorinnen hier.)

        das die gesichtsreinigung in frankreich (evtl auch noch in anderen ländern) tradiotionell mit weniger wasser favorisiert wird wusste ich nicht, weisst du noch mehr darüber, also wie es begründet wird ?
        das macht mich neugierig.
        ich bin wirklich sehr überrascht, wie sehr meine haut auf diese veränderung meiner gesichtsreinigung reagiert hat.

        mir fallen gerade auch noch die alten amerikanischen filme ein, in denen die frauen im schlafzimmer vor ihrem spiegeltisch mit creme und wattepad ihre haut gereingt haben,( falls ich das richtig in errinnerung habe).

      • beautyjagd sagt:

        So richtig viel weiß ich noch nicht darüber, aber ich werde mich mal schlau machen. Oft geht es in Blogpost über das „No water Skincare Regime“ darum, dass Leitungswasser nicht so gut für die Haut sei (wahrscheinlich wegen der chemischen Reinigung des Wassser oder Kalk). Sobald ich mehr dazu weiß, werde ich auf dem Blog was dazu schreiben 🙂