In meinem Kopf ist immer viel los: Ich lese viel, schaue oft C-Dramas oder K-Dramas, mache mich über spezielle Kochtechniken schlau oder durchforste Instagram und TikTok nach neuen Trends. Was mich in den letzten Wochen inspiriert hat, das gibt es in meinem neuen Beauty Briefing zu lesen. Macht euch auf einen bunten Mix gefasst, der auch ein bisschen über das Thema Kosmetik hinausgeht. Viel Spaß beim Entdecken!
Was mich in den letzten Wochen inspiriert hat
- Back to the Nineties: In schwierigen Zeiten besinnt sich The Body Shop auf seine Kultbestseller aus früheren Jahrzehnten. So feiert die Duftlinie Dewberry ihr Comeback – und riecht ultrabeerig nach Brombeere. Ich habe mir aus Neugierde und einer Portion Nostalgie das Dewberry Perfume Oil von The Body Shop bestellt. Es kommt in einem kleinen runden Flakon, aufzutragen ist es mit einem Tupfer. Das (nicht rein natürliche) Parfum ist glücklicherweise nicht zu süß, die beerigen Noten stehen deutlich im Vordergrund. Die Haltbarkeit ist eher unterdurchschnittlich, was mich überrascht hat. Ein typischer The Body Shop-Duft, wie er früher in den Läden präsent war. Hier geht es zur deutschen The Body Shop-Website, es gibt passend zum Beeren-Duft eine Körperpflegelinie.
- Wenn Katzen, Engagement und liebste Menschen zusammenkommen, dann kann ich das nur unterstützen: Erbse von Hollenkraut hat einen Sticker entworfen, auf dem ihre Katze Lola (die aus der Ukraine stammt) von einem Schneeball‑Strauch umrahmt abgebildet ist. Mit jedem verkauften Sticker spendet Erbse im Namen von Hollenkraut 1 Euro an Animal Rescue Kharkiv in der Ukraine. Die Tierschutz-Organisation kümmert sich um in Kriegszonen zurückgelassene Tiere und vermittelt diesen nach Möglichkeit ein neues Zuhause. Einer der Lola Sticker von Hollenkraut klebt bereits auf meinem Laptop. Hier geht es zur Website von Hollenkraut.
- Für alle Frankfurt-Fans: Die Drogeriemarkt-Marke Catrice ist für ihre originellen Produktnamen bekannt. Neulich wurde ich auf den Plumping Lip Liner von Catrice aufmerksam, der die Nummer und den Namen 069 Mainhattan trägt. Sofort gekauft! Der rosenholzig-bräunliche Ton (schon wieder lassen die 90ies grüßen) ist mit einem aufpolsternden Wirkstoff ausgestattet, etwas Minzöl ist ebenfalls enthalten. Keine naturkosmetische Formulierung, aber einfach bester Name plus sehr gute Haltbarkeit. Hier geht es zur Homepage von Catrice.
- Als ich diese Woche im Bioladen Ebl eingekauft habe (ich nenne ihn liebevoll den örtlichen Wholefoods 😉 ), entdeckte ich neue Tuchmasken von Niyok. Anders als erst bei der rechteckigen Verpackung erwartet handelt es dabei um eine größere Glasampulle und eine Tuchmaske in Tablettenform. Gibt man die Flüssigkeit der Ampulle auf diese Tablette, lässt sie sich zu einer Tuchmaske auffalten. Ich musste dabei an einen meiner ersten Blogposts aus 2010 denken, bei dem ich bildlich zeige, wie eine solche Maske in Tablettenform von Muji funktioniert. Die Calm & Smooth Ampulle von Niyok enthält neben der befeuchtenden Basis Kamillenextrakte und Ceramide. Man lässt sie ca. 10-15 Minuten einwirken, danach habe ich eine reichhaltige Creme aufgetragen, um die in die Haut eingeschleuste Feuchtigkeit zu bewahren. Vegan, von Cosmos Natural zertifiziert. Hier geht es zur Homepage von Niyok. Es gibt sechs unterschiedliche Tuchmasken von Niyok.
- PDRN bringen meine trockene Haut durch den Winter. Was PDRN sind? Die Abkürzung steht für Polydeoxyribonukleotide; der kosmetische Wirkstoff basiert auf DNA-Fragmenten, die stark regenerierend wirken sollen. In Korea sind sie omnipräsent, vor allem in der gehypten Apothekenkosmetik werden sie für die Pflege nach minimal-invasiven Treatments empfohlen. Ich habe mir in Seoul die Healing Cream von Rejuran gekauft, die Formulierung des exklusiv in der Apotheke erhältlichen Produkts („Professional only“) ist naturnah. PDRN sind mit 0,2% enthalten und stammen vom Lachs. Mittlerweile gibt es jedoch auch vegane Quellen für PDRN aus verschiedenden Pflanzen. Selbstverständlich liegt es nicht nur an einem einzigen Wirkstoff, wenn eine Creme gut funktioniert, sondern am Zusammenspiel aller Inhaltsstoffe. Trotzdem ist das bereits die zweite Creme mit PDRN, die meine von der Heizungsluft gebeutelte Haut so richtig gern mag. Wenn ich wieder in Seoul bin, wird diese Creme von Rejuran unbedingt nachgekauft. Hoffentlich erreicht der PDRN-Trend bald auch Europa!
Und nun noch was zum Thema Mochi
- Klebreismehl fesselt seit einiger Zeit meinen Forschergeist: Anfang des Jahres hatte ich bereits berichtet, dass ich mich intensiv mit den Third Culture Cookies von Kat Lieu beschäftige. Ihre Mochi Cookies ermunterten mich zu weiteren Experimenten; gerade bin ich dabei, meine absolute Lieblingssüßigkeit Daifuku aus Japan herzustellen. Dabei handelt es sich um mit roter Bohnenpaste gefüllte Mochi (Klebreisküchlein), für die ich jede Schokolade stehen lasse – und das sagt viel aus. Natürlich sind meine ersten Versuche nicht mit den Mochis der berühmten japanischen Manufakturen zu vergleichen. Doch ich lerne dabei viel über die physikalischen Eigenschaften von verschiedenen Mehlen, so spannend! Falls ihr nun auch an Daifuku interessiert seid, könnte das Mochi-Rezept von Riku Eats ein erster einfacher Einstieg sein.
Alle gezeigten Produkte habe ich selbst gekauft.
Mit diesem bunt gemischten Inspirationen wünsche ich allen eine schöne Beauty-Woche!

