High End, Körperpflege, Naturkosmetik

Wie teuer darf die Kamelie-Bodylotion von SensiSana sein?

In der nächsten Zeit möchte ich einige Bodylotions aus dem Naturkosmetik-Bereich auf dem Blog vorstellen. Da man Bodylotions täglich großflächig auf den Körper aufträgt, sind sie nach den Autorinnen von „No More Dirty Looks“ eines der wichtigsten Produkte beim Umstieg auf Naturkosmetik. Ich gebe zu, dass ich mir selbst schon etwas auf die Nerven gehe, weil ich dieses Buch ständig zitiere 😉 .

Meine Ansprüche an eine Bodylotion sind nicht gering. Sie soll sich leicht verteilen lassen, gut einziehen und meine normale bis leicht trockene Körperhaut pflegen. Alkohol oder Glycerin möchte ich nicht an zweiter Stelle der INCIs nach Wasser lesen, weil beide in zu großer Konzentration austrocknend wirken. Und da ich eine Duftliebhaberin bin, sollte die Bodylotion noch einen angenehmen Geruch haben.

In diesem Post geht es um eine etwas extravagantere und nicht ganz billige Bodylotion. Seitdem mir Keimonish von dem Duft der Kamelie-Serie von SensiSana vorgeschwärmt hat, liebäugelte ich mit der dazu gehörigen Bodylotion. Vor einigen Wochen hatte ich das Gefühl, mir etwas Luxus verdient zu haben und griff zu.

Die Bodylotions von Sensisana sind in einem weißen Glasflakon mit Pumpspender verpackt, der mit einem Wasserkristall bedruckt ist. Eine schlichte Verpackung, die sich nicht gerade als Statussymbol eignet oder als sexy zu bezeichnen ist 😉 .

Die gesamte Kamelie-Linie wird für trockene und sensible Haut empfohlen. Aber auch ohne zu trockene Haut komme ich bestens mit der Lotion zurecht. Die Lotion lässt sich leicht aus dem Pumpsender entnehmen und wunderbar auf der Haut verteilen. Keine Streifenbildung, kein langwieriges Einreiben – herrlich!

Die Bodylotion zieht gut ein und hinterlässt ein gepflegtes (aber kein fettiges) Hautgefühl. Mehr kann man von einer pflegenden Bodylotion wohl nicht erwarten.

Der Geruch ist dezent, aber ungewöhnlich. Ich würde ihn als floral (weiße und rosa Blüten) und zugleich pflanzlich mit leicht grünen Noten beschreiben. Im Fond kann man vielleicht noch einen Hauch Sandelholz erahnen. Für mich ein wunderbar eigener und spezieller Duft, der gleichzeitig intensiv und zurückhaltend ist.

Die vom BDIH zertifizierten Inhaltsstoffe kommen ohne Glycerin aus:

Übersetzt bedeutet das: Wasser, Avocadoöl, Nachtkerzenöl, Sheabutter, Kakaobutter, Lecithin, Orangenblütenhydrolat, Sanddornöl, Aloe Vera Extrakt, Vitamin E, Grüner Tee Extrakt, Kamelienblütenextrakt, Kokosfettextrakte und ätherische Öle. Ich habe wirklich nichts daran auszusetzen.

Jetzt könnte ich euch noch die Füllmenge (150 ml) und den Preis (39,50 EUR) nennen, diesen natürlich für zu hoch befinden und das war dann die Review 😉 . Für Lotions von Dior oder Chanel (mit ähnlichen Preisen und anderen Inhaltsstoffen) würde man das so machen und müsste für den Preis keine Begründung liefern.

Aber darf glaubwürdige Naturkosmetik so teuer sein? Besonders wenn die Verpackung nicht sexy und das Marketing relativ unauffällig ist? Zudem gab es Bodylotions von Martina Gebhardt vor einiger Zeit schon mal günstiger. Allerdings wurden sie ohne den japanischen Wasserexperten Masaru Emoto hergestellt und die Marke Sensisana existierte auch noch nicht.

Ich habe länger über das Thema nachgedacht und bin zu einem Vergleich mit einem hochwertigen, biodynamisch hergestellten Wein aus Frankreich gekommen. Die Weine des Querkopf-Winzers Mark Angéli von der Loire werden deswegen zu Meisterwerken, weil er seit Jahrzehnten äußerst umsichtig im Rhythmus der Natur arbeitet.

Die biodynamischen Prozesse auf dem Feld wie auch im Keller sind aufwändig und teilweise (wirtschaftlich) riskant, so dass er für eine Flasche Wein etwa den gleichen Preis wie den der Kamelie-Bodylotion verlangt. Mark Angéli hat höchste Ansprüche an den Geschmack des Weines, den er nur durch diese Arbeitsweise erreichen kann.

Die Produkte von SensiSana werden ebenfalls in biodynamischen Prozessen hergestellt und beinhalten reines Wasser, das zur Kristallbildung fähig ist. Für mich spricht das ebenfalls für einen umsichtigen Herstellungsprozess. Wie sich die rhythmische Herstellung oder das reine Wasser konkret auf das Endprodukt auswirken, darf jeder für sich entscheiden.

Ich halte die grundlegende Achtsamkeit bei der Produktion für maßgeblich, da sie letztlich zu der hohen Qualität führt: Der Anwendungskomfort der SensiSana-Cremes ist sehr gut, genauso wie die Weine von Mark Angéli ein Hochgenuss sind. Bio steht dabei nicht mehr im Mittelpunkt, sondern ist selbstverständliche Voraussetzung für die besten Ergebnisse.

Einen anderen Gedanken habe ich schon einmal in diesem Post beschrieben. Alteingesessene Naturkosmetik-Unternehmen müssen aufpassen, nicht von mächtiger, globaler Konkurrenz vom Markt gefegt zu werden. Englische Marken wie The Organic Pharmacy oder Neom verlangen ähnliche Preise wie SensiSana. Der Luxus-Kosmetikmarkt wächst auch im Bereich der Naturkosmetik, Martina Gebhardt hat mit SensiSana sicher bewusst auf diesen Trend reagiert.

Last, but not least muss selbstverständlich keiner die Produkte von SensiSana kaufen oder den Wein von Mark Angéli trinken. Der Markt bietet viele (demokratischer bepreiste) Alternativen, die ebenso glücklich machen. Denn ohne Zweifel verfolgen beide ein exklusives Konzept. Ich habe schon deswegen Spaß daran, weil die Produkte nicht so plakativ wie eine Chanel-Lotion oder ein Dom Pérignon sind, auch wenn sie ähnlich viel kosten.

Die Kamelie-Bodylotion ist für mich also eine der vielen Blüten im wachsenden Markt der Naturkosmetik. Wie in der Natur führt Vielfalt statt Monotonie im Angebot auf Dauer zu den schönsten Ergebnissen.

Produkte von Sensisana erhält man nur bei ausgewählten Naturkosmetikerinnen und den daran angeschlossenen Läden sowie in diversen Bio-Onlineshops (auch bei einer meiner Leserinnen 😉 ) .

Mein Fazit: Da ich neben hohem Anwendungskomfort Understatement mag, ist die Kamelie-Bodylotion die richtige Art an Luxus für mich. Dazu passt auch der interessante intensiv-zurückhaltende Duft. Demnächst werde ich euch natürlich noch günstigere Bodylotions vorstellen, die ich auf andere Weise ebenso toll finde.

Ich hoffe, ich habe euch mit dem Wein-Vergleich nicht gelangweilt oder ihr haltet mich nun für endgültig durchgedreht 😉 ! Kennt ihr die Bodylotions von SensiSana oder deren Vorgänger? Was haltet ihr von dem Konzept von SensiSana? Wieviel Geld seid ihr bereit für eine Bodylotion auszugeben? Welche guten Bodylotions könnt ihr mir empfehlen?

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39 thoughts on “Wie teuer darf die Kamelie-Bodylotion von SensiSana sein?
  • Der Preis war bei uns ein interner „Streitpunkt“. Kann man eine so teure Bodylotion anbieten? Geschweige denn verkaufen?

    Letztlich haben wir es so entschieden wie Du im Artikel beschreibst. Die Kamelie Bodylotion ist etwas besonderes. Luxus, den sich vielleicht nicht jeder leisten möchte. Aber allemal den Preis wert.

    Kennst Du eigentlich noch die „alten“ Martina Gebhardt Bodylotions? Ich finde die sind kein Vergleich zu den SensiSana-Varianten. Mir haben sie zwar auch gefallen, aber vielen waren sie zu fettig, nicht leicht genug zu verteilen oder zogen nicht schnell genug ein. Man kann wohl sagen, dass man sich bei Martina Gebhardt alle Kritikpunkte vorgenommen hat 😉

    Und der Geruch ist natürlich himmlisch. 🙂

    Viele liebe Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    • beautyjagd sagt:

      Die „alten“ Bodylotions von MG habe ich mal vor ca. 7 Jahren probiert, liegt also weit zurück. Deswegen habe ich keine echte Erinnerung mehr daran, aber wenn sie so gut wie die Kamelie-Bodylotion gewesen wäre, dann hätte ich es sicher nicht vergessen 😉 .

  • Jana sagt:

    Durchgedreht… so ein Unsinn! Metaphorisches Schreiben ist ein Zeugnis von Intelligenz!

    Wenn ich mal groß bin und viel Geld verdiene, möchte ich auch eine Kameliendame sein 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Danke, das beruhigt mich ein bisschen 🙂 . Beim letzten Mal Durchlesen vor dem Onlinestellen hatte ich auf einmal so ein Gefühl, etwas zu viele Assoziationen zu haben 😉 . Und Du bist auch ohne die Lotion schon eine Kameliendame, so hübsch wie Du auf den Fotos immer aussiehst 🙂 .

  • keimonish sagt:

    Ich finde den Duft ja wirklich umwerfend und könnte darin baden.:-) Freut mich, dass er Dir auch gefällt 🙂
    Die Anwendung und das Pflegegefühl, find ich ebenso für mich perfekt. Auch wenn sie so teuer ist, scheinen sich doch viele Leute diesen Luxus zu gönnen. Bei uns ist die Bodylotion (Kamelie) z.Z. ausverkauft und ich warte auf Nachschub. (ich „lebe“ ja z.Z. auch noch von den großzügig bemessenen Proben, die ich ausgiebig testen konnte und noch kann.)

    Von der Pflegewirkung her, gibt es sicher noch viele andere, die das gleiche Ergebnis bringen aber so einen Duft hat keine meiner übrigen Cremes und Lotionen.
    Die Kamelienprodukte riechen alle bis auf das Tonic fast gleich toll. (das Tonic schwächer)

    Die Produkte sind alle ziemlich teuer. Ich gönne sie mir aber, nach und nach….alle. Ich freu mich drauf :-D) (ich hätte sie natürlich auch gern nicht ganz so teuer) Gekauft hab ich mir bis jetzt nur das Tonic und die Lotion für das Gesicht.
    Den Vergleich mit dem Wein fand ich gut. Die Umsichtigkeit bei der Herstellung ist bei beiden ja ähnlich beschrieben. Aber das ist ja dann Kopfsache, ob man es dann bei der Anwendung/beim Trinken auch bewusst wahrnimmt oder es sich bewusst macht?!. Auch wenn ich die Hintergründe der Herstellung bei Kamelie-Sensisana nicht gewusst hätte, es wäre trotzdem etwas Besonderes, nicht Alltägliches, einfach gut gelungen, man merkt es bei der Anwendung.

    (übrigens ist die Sensisana-Avocado-Augencreme, auch bei nun längerer Anwendung, mein Favorit in Sachen Augenpflege, auch unter dem Make up, da hat Die Naturdrogerie wirklich nicht zu viel versprochen 🙂 ……auch wenn sie leider nicht den Kamelienserien-duft hat ;-)) Die Kalmus Serie gefällt Dir ja auch gut. Sensisana ist schon toll, nicht wahr ? 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ich bin bisher von Sensisana auch sehr angetan 🙂 , dabei war ich wegen der Preise am Anfang etwas skeptisch. Die Augencreme steht auch auf meiner Liste. Aber ich gehe da auch schrittweise vor, ist ja auch schön zu wissen, dass es noch tolle Sachen gibt, die auf mich warten 🙂 .
      Und wegen der umsichtigen Herstellung: Eigentlich ist es das größte Kompliment für das Produkt, wenn man spürt, dass die Cremes/der Wein etwas besonderes sind, selbst wenn man nicht um die aufwändige Herstllung weiß.

  • Kaddi sagt:

    puuh der preis ist nicht ohne… orientiert sich eben an der zielgruppe und weniger an den produktionskosten. für den halben preis würd ichs kaufen 🙂
    ich denke, dass ein teil des preises auch über das spezielle wasser und dessen erforscher masaru emoto gerechtfertigt wird. solche asflüge in die esoterik (imho) sind in der nk ja nicht unüblich. spagyrik bei gebhardt, „belebtes wasser“ bei grüne erde, homöopathie bei hauschka (edelsteine in den hautkuren zb)… ich bin da nach wie vor sehr skeptisch, kann aber nicht abstreiten, dass zb die hauschka cremes funktionieren.
    ich benutze zur zeit die lotions von hauschka und kann die sehr weiterempfehlen. vielen gefällt allerdings der starke geruch der zitronelotion nicht, ich finde sie allerdings super. pflegend sind sie allemal. anonsten hab ich die tautropfen jale körperbutter rose, die ist auch gut. manchmal nehmich auch öl, alverde patchouli cassis ist ganz gut. ansonsten hab ich hier noch alverde lotions und kk zum aufbrachen stehen, aber da haut mich nichts vom hocker. hab mich durchs netz anfixen lassen, aber isana und florena sind bei mir durchgefallen (sorry jana). komme mit kk geruch irgendwie nicht mehr zurecht.
    übrigens finde ich doos, dass es von gebhardt nur noch öle gibt. vll benutz ich mal ne gesichtslotion für den körper – dekadenz pur! 😀 die shea würde mich zb interessieren.

    • beautyjagd sagt:

      Im Forum wird ja sogar die Möglichkeit beschrieben, die Reinigungslotionen als Bodylotion zu verwenden, das sie ja tensidfrei sind. Hab ich noch nicht ausprobiert, müssta aber von den Inhaltsstoffen funtionieren. Die Dr. Hauschka-Lotions find ich auch ganz gut, davon werde ich sicher noch eine vorstellen 🙂 .

  • keimonish sagt:

    @Kaddi hmmm…dabei bin ich gar nicht so der esoterische Typ , eigentlich eher naturwissenschaftlich und pragmatisch geprägt, schon von der Ausbildung her aber vllt. bin ich eben doch die Zielgruppe und brauch diese Ausflüge als Ausgleich ?! 🙂
    Aber bei Hauschka z.B. muss ich diese Hintergründe eher verdrängen, um es mir zu kaufen und zu verwenden. Da überzeugen mich eher die Berichte der Anwenderinnen als die Erklärungen einer Hauschkaberaterin. Sie fing schon an, mit den Worten: Sie müssen sich die Wirkung so vorstellen….Sie haben einen großen Strauß bunter Blumen und jede Blume birgt das Geheimnis für jede Frau anders……
    Da liegt mir spagyrik schon mehr, denn das wird auch in der Schulmedizin und Pharmakologie für bestimmte Wirkprodukte verwendet. Jeder lässt sich vllt. auch durch etwas anderes „fangen“ 🙂

    Ich verwende Hauschka aber trotzdem sehr gerne auch ohne vollständig in das Geheimnis eingedrungen zu sein 😉

    • Sehr interessant wie schnell Hauschka in die Esoterik-Ecke gestellt wird. Dabei finde ich den Ansatz naturwissenschaftlich geprägt. Immerhin bedurfte es einer Reihe von Versuchen bis die Essenzen hergestellt werden konnten. Das Wissen wurde zum Teil der Arzneimittel-Abteilung der Firma WALA entlehnt (WALA steht übrigens für Wasser Asche Luft Asche).

      Als „Pharma-Unternehmen“ ist Hauschka auch der einzige mir bekannte Naturkosmetik-Hersteller, der nach Pharmazie-Standard produziert. Jedes Kosmetikprodukt durchläuft also die selben Qualitätsprüfungen wie ein Medikament, das bei WALA produziert wird.

      Spagyrik und Hauschkas Herstellungsverfahren sind (meiner Meinung nach) gar nicht so weit voneinander entfernt. Immerhin ist die Veraschung (und meines Wissens auch Rhythmik) auch ein wichtiger Schritt bei der Spagyrik.

      Beide Verfahren sind ganzheitliche Ansätze. Man versucht also jeden Schritt in der „Produktion“ zu optimieren. Und zwar auf Wirkung und Natürlichkeit.

      So werden Pflanzen nur zu einer bestimmten Zeit (Jahreszeit, Uhrzeit, Mondstand, …) gesät, geschnitten, geerntet und verarbeitet. Von da an geht es in einem bestimmten Rhythmus weiter. Wieso macht man das so kompliziert? Einfach weil man damit die maximale Wirkkraft der Pflanze erhält und aufschlüsselt. Die Produkte sind ja nicht ohne Grund so gut 🙂

      Ich kann jedem nur raten mal an einer Führung durch den WALA Heilpflanzengarten teilzunehmen. Dabei werden auch viele Fragen beantwortet.

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Ich bin übrigens auch nicht der Meinung, dass Rhythmen wie Einfluss der Gestirne etc., Spagyrik oder auch die Wasserlehren als Humbug abzutun sind. Wie immer halte ich sie jeweils einzeln nicht für die seligmachende Wahrheit (die Wahrheit gibt es für mich nicht), aber ich bin zutiefst davon überzeugt, dass sich jeder Einfluss auf das Produkt (und dann auf den Menschen) auswirkt und spürbar ist. Mal mehr, mal weniger. Das meinte ich auch mit der umsichtigen Herstellung im Post.
        Und ich würde wirklich gern man den Heilpflanzengarten von WALA besuchen, das ist bestimmt sehr interessant 🙂 .

  • Fayet sagt:

    Da ich momentan noch auf der Suche nach der perfekten und bezahlbaren Naturkosmetik-Körperpflege bin, kann ich da leider nicht weiterhelfen. Loben kann und möchte ich aber den Bericht an sich, denn die Vergleiche gefallen mit außerordentlich gut und sind passend. Ich lese deinen Blog nicht zuletzt auch, weil er mich sprachlich am meisten von allem derzeit im Internet zu findenden überzeugt, und tatsächlich einen gewissen Anspurch demonstriert. Mir gefällt das. Sehr. Schön und klug!

  • keimonish sagt:

    ….Jedes Kosmetikprodukt durchläuft also die selben Qualitätsprüfungen wie ein Medikament, das bei WALA produziert wird……

    Wie eins, das bei WALA produziert wird, glaub ich schon aber doch nicht wie Medikamente, die dem Arzneimittelgesetz unterliegen. Die sind ja in der Schulmedizin auch nicht anerkannt, eben weil die Grundlagen auf Homöopathie beruhen und die Wirksamkeitsnachweise nach Ansicht der Schulmediziner fehlen.

    Insofern ist doch die Esoterikerwähnung von Kaddi nicht falsch (und find ich auch nicht abwertend 🙂 ) auch wenn sich die Meinungen darüber, ob Homöopathie nun zur Esoterik gehört oder nicht, spalten ?! 🙂

    http://www.walaarzneimittel.de/qualitaet/wala-herstellungsverfahren/

    • Richtig – wie eines das bei WALA produziert wird. Habe ich ja geschrieben 😉

      Beachte auch: ich schrieb „Qualitätsprüfungen“. Weiter noch: die einzelnen Herstellungsschritte sind WALA-intern nahezu identisch. (Reinraum, Sicherstellung der Wirkstoffkonzentration, …). Aber natürlich nicht verglichen mit der „Schulmedizin“ bzw. allopathischen Medikamenten. Und natürlich gibt es auch kein Zulassungsverfahren wie bei Medikamenten.

      Z.B. werden Hauschka Produkte selbstverständlich nicht an Tieren getestet.

      Wen es interessiert: am meisten „Homöopathie“ steckt in den Hautkuren. Die anderen Produkte enthalten das, was man Urtinkturen nennt. Also rhythmisierte, aber nicht „verdünnte“ Pflanzenauszüge (das schließt nicht aus, dass auch potenzierte Bestandteile hinzugefügt werden). Die Hauschka med Produkte enthalten im Gegensatz dazu Frischpflanzenauszüge.

      Ob man nun an Homöopathie glaubt oder nicht, spielt meiner Meinung nach keine Rolle. Ich glaube sogar, dass vielen unserer Kunden gar nicht bewusst ist wie nah Spagyrik oder Rhythmisierung mit der Homöopathie verwandt sind und wieviel in den Produkten von Hauschka, Martina Gebhardt oder SensiSana steckt. Wichtig ist erst mal: es wirkt und es ist „giftfrei“.

      Alle anderen Aspekte (soziale Projekte, nachhaltiger Anbau, faire Preise für Rohstoffe, Spagyrik, Rhythmisierung, …) sind absolut zweitrangig, ergeben aber ein glaubhaftes Gesamtbild. Genau das vermisst man doch bei anderen Marken (alverde, bodyshop, l’oreal, …).

      Eine weitergehende Auseinandersetzung mit den genauen Herstellungsprozessen ist jedem freigestellt. Wen es nicht interessiert, dem wird es nicht aufgedrängt. Auch wenn ich mir manchmal wünsche, dass die ehrlichen Hersteller diesen Aspekt stärker herausstellen würden.

      Ich kann die kritische Grundhaltung gegenüber dem ganzen „Hokus Pokus“ schon verstehen. Und ich habe mündige und kritische Kunden lieber als solche die einfach alles glauben. Dieses Hinterfragen stößt auch bei uns immer einen Denkprozess an und es kam schon oft vor, dass wir uns dann intensiver mit zuvor außer Acht gelassenen Themenbereichen beschäftigt haben.

      Viele Fragen haben wir dann auch direkt an die Produzenten gestellt. Und hier trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Ausweichende, oberflächliche der ausbleibende Antworten sind ein besseres Indiz für die Arbeitsweise als Hochglanz-Prospekte. Leider haben wir dabei schon mehr als eine Enttäuschung erlebt und die Konsequenzen gezogen.

      Im Vergleich dazu geben die „ehrlichen“ Hersteller sehr gerne detaillierte Auskunft und beleuchten auch kritische Themen.

      Auf der anderen Seite bringt eine kritische Grundhaltung oft auch eine Auseinandersetzung mit konventionellen Produkten mit sich. Und dann stellt sich der Kunde irgendwann die Frage was eigentlich Poly-chemo-phospate-42,63-bi-chloro-bromate (habe ich mir gerade ausgedacht) ist oder warum eine teure Creme praktisch nur aus Wasser und Erdöl besteht.

      Letztlich liegt die Macht nicht bei den Produzenten, sondern bei den Kundinnen. Vielleicht muss sich manch eine nur ihrer Macht bewusst werden.

      Es kann mir also gar nicht kritisch genug sein 🙂

      So – jetzt habe ich viel zu viel geschrieben! Entschuldigt bitte die Textwand.

      Liebe Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • keimonish sagt:

        @Die Naturdrogerie……MIR wären allerdings solche Erklärungen wie jetzt hier von Dir lieber gewesen (das in dem link hab ich ja auch erst durch Deine (und Kaddi`s) Ausführungen angeregt, gefunden) als so eine nebulöse „Blumenstrausstheorie“ 🙂
        Danke und liebe Grüße nach Mainz

      • @keimonish Wenn das Interesse besteht, dann halte ich mich mit Erklärungen auch nicht zurück. Wer allerdings „einfach nur eine Bodylotion“ haben möchte, den kann ich nicht mit den Unterschieden in den Herstellungsverfahren zuschwafeln (auch wenn ich überaus gern darüber informiere).

        Zugegeben, das mit dem Blumenstrauß ist schon eine harte Nummer. Das habe ich bisher auch bei noch keiner Hauschka-Beraterin erleben müssen. Man darf schon eine professionelle Beratung erwarten, die den Kunden ernst nimmt und sich nicht auf Kindergarten-Niveau bewegt. Hauschka selbst bietet genügend Schulungen an. Wie viel davon hängen bleibt, kann man offenbar nicht beeinflussen 😉

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

  • Aorta sagt:

    Ich schließe mich der Empfehlung an, was die Hauschka-Besichtigung betrifft – obwohl mir mancher Punkt in der Präsentation auch zu esoterisch-abgehoben daherkam, war das ganze Team sehr bemüht, den Besuch informativ und interessant zu gestalten. Ein bisschen schade war es, dass man nicht in die Produktionsräume durfte, was aber mit den oben bereits erwähnten Herstellungstandards zu tun hat. Bad Boll ist auch an sich eine schnuckelige Kleinstadt, besonders im Sommer.

    Zu der Bodylotion: Ich finde den Vergleich mit einem bio-dynamischen Spitzenwein gar nicht verkehrt – okay, ich komme auch aus einer Weinbau-Gegend, trinke selbst hin und wieder gerne ein Glas, von daher liegt mir das jetzt nicht sooo fern.

    Es gibt eben Dinge, die man sich hin und wieder gönnt und dementsprechend zelebriert, was ich vollkommen in Ordnung finde. Das ist dann eben Luxus. Dekadent wäre es nur, wenn man es nicht zu schätzen wüsste und als selbstverständlich (hin)nehmen würde. In diesem Zusammenhang muss ich gerade an ein Interview mit Asfa-Wossen Asserate denken, das ich neulich las (http://www.silvia-pfenniger.ch/?p=503 ; im letzten Drittel… mit der Pauschalkritik an den ’68ern stimme ich natürlich nicht überein ;-)).

    Zurück zum Thema: Bei meinem Budget empfinde ich die Rosa Mosqueta von Aubrey Organics als Luxusausgabe, die ich aufgrund des tollen Dufts auch gerne als Handcreme vor’m Einschlafen verwende. Bei keiner anderen Lotion empfinde ich Hautgefühl und Einziehverhalten als so gut. Allerdings: Glycerin und Alkohol liegen INCI-technisch im vorderen Drittel, was bei mir aber nur bei Gesichts- oder Haarpflege ein Problem wäre.

    Dior oder Chanel-Flaschen haben bei mir eigentlich schon so Anfang 20 den Reiz verloren… damals habe ich gelernt, was polyzyklische Moschusverbindungen und PEG sind und mir wurde die Inkongruenz zwischen gutem Marketing und guten Inhaltsstoffen bewusst. (Dazu einer meiner Lieblings-Dilbert-Comicstrips: http://dilbert.com/dyn/str_strip/000000000/00000000/0000000/000000/00000/1000/700/1717/1717.strip.gif .) Bei Parfüm bin ich wohl diesbezüglich inkonsequenter, aber das trage ich ja auch nicht großflächig auf.

    P.S.: Funktioniert in den Kommentarfeldern eigentlich BB-Code?

    • beautyjagd sagt:

      Meinst Du, ob die Verlinkungen funktionieren? Ja, aber sie müssen meist von mir freigeschaltet werden (was häufig wegen Werbung auch Sinn hat). –
      Für mich ist die Kamelien-Bodylotion oder ein Glas Wein von Mark Angéli (oder ähnlichen Winzern) auch die Ausnahme, die ich aber sehr schätze und häufig noch lange daran denke. Das lohnt sich dann fast immer. Da hat Asfa-Wossen Asserate eine gute Einstellung. Übrigens kann ich auch günstige Weine/Produkte genießen, z.B. fand ich in Portugal ausgerechnet den (fast schwefelfreien) roten Vinho Verde für nicht mal 2 EUR die Flasche als ein passendes Getränk in der Hitze. Ich liebe einfach die Abwechslung, das muss ich zugeben 🙂 .
      Die Bodylotion von Aubrey Organics werde ich mir gleich mal angucken, danke für den Tipp! Und Marketing sehe ich nicht ganz so negativ wie in dem Strip, obwohl ich natürlich schon grinsen musste. Bei manchen Kampagnen ist das leider schon genau so .

  • Kaddi sagt:

    da habe ich ja eine richtige diskussion losgetreten 🙂 schön dass ihr versteht, dass mein kommentar nicht abwertend gemeint war. ich wundere mich eher und bin erstaunt, aber auch erfreut über die wirkungsweise mancher produkte. ich versuche einfach, ofeen zu und gleichzeitig kritsich zu sein 🙂 es ist bei mir wie naturdrogerie sagte: mich interessieen vor allem die nichttoxischen inhalttsoffe, die umweltthematik sowie der sozialpolitische aspekt.
    in diesem sinne: einen shcöen nachmittag nioch 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Und ich möchte mich an dieser Stelle auch mal bei euch bedanken, so eine tolle Diskussion kommt nur durch so wunderbare Leserinnen/Kommentatorinnen wie ihr es seid zustande! Da weiß ich dann so richtig, dass sich die Mühe beim Schreiben mehr als lohnt 🙂 .

  • Ute Maria sagt:

    Für mich ist es nicht vorstellbar soviel Geld für eine Bodylotion auszugeben. In meinem finanziellen Kosmos könnte ich mir mir dann eher vorstellen ein weiteres Patenkind einer sozialen Organisation mit 25 Euro im Monat zu unterstützen. Aber jeder Jeck ist ja bekanntlich anders.
    Ich mag deine Schreibe sehr und Sätze wie „Alkohol oder Glycerin möchte ich nicht an zweiter Stelle der INCIs nach Wasser lesen, weil beide in zu großer Konzentration austrocknend wirken“ finde ich toll, weil sie mir als Konsumentin Hilfestellungen geben, wenn ich in der Drogerie meines Vertrauens stehe. Das sind meine Maßstäbe für eine Bodylotion bis zu einer Grenze von bis zu 10 Euro.

    • beautyjagd sagt:

      Danke auch dir für dein nettes Feedback 🙂 . Und der Gedankengang mit der Unterstützung einer bedürftigen Person statt Unterstützung ausgewählter Firmen via Konsum gefällt mir auch.

    • Ich denke mal der Konsens ist auch nicht, dass nur teure Bodylotions gut sind. In der von Dir genannten Preiskategorie gibt es z.B. sehr schöne von i+m (liegen zwar bei 11,90 €, dafür aber mit 200 statt 150 ml). Glycerin und Alkohol auf den hinteren Rängen und ein Teil der Inhaltsstoffe stammt aus öko-sozialen Projekten.

      Der Punkt ist einfach, dass die Kamelie Bodylotion ein Stück Luxus ist. Das ist nur teilweise vernünftig und es sollte eher wie eine Belohnung an sich selbst gesehen werden. Ich fand den Vergleich mit dem bio-dynamischen Wein ganz passend. Obwohl ich zugeben muss, dass ich sonst keinen anderen Wein mehr trinke (dem Verkauf von Zwölberich-Weinen im eigenen Laden sei Dank) 😀

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

  • Aorta sagt:

    Nein, ich meinte nicht, ob die Verlinkungen funktionieren, sondern ob man sie als Kommentatorin in BB-Code einbetten kann, damit sie nicht so hässlich lang und störend im Fließtext wirken.

    Die i+m-Lotion, welche nach Orange und Vanille riecht, fand ich ganz toll, nur leider sind mir unabhängig von einander und trotz kühler Lagerung zwei Flaschen gekippt, deshalb habe ich sie dann nicht mehr nachgekauft.

    Jetzt im Sommer trinke ich gerne einen gut gekühlten Obstwein mit wenig Alkohol. Wir haben hier im weiteren Umkreis eine Manufaktur, die sich darauf spezialisiert hat und auch alte Obstsorten kultiviert (nicht bio-dynamisch, aber mit möglichst geringem Einsatz von Pestiziden u.Ä.) – dadurch werden die Streuobstwiesen erhalten, die eine wichtige ökologische Nische vor allem für bestimmte Vogelarten bilden. Ich weiß ja nicht, aus welcher Ecke Deutschlands Du kommst, aber in Stuttgart finde einmal jährlich die „Slow Food“-Messe statt, die würde Dir bestimmt gefallen ;-).

    • Kaddi sagt:

      die i+m produkte sind bekannt dafür, gerne mal zu kippen, da sie sehr schwach konserviert sind. vll fehlt hier die spagyrik 😀 ? du kannst das aber auf jeden fall reklamieren und kriegst ein neues produkt.

      • Uns ist das mit dem „Kippen“ zum Glück noch nie passiert. In einem solchen Fall würden wir natürlich die Ware zurücknehmen bzw. austauschen. Oder man wendet sich direkt an i+m.

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

    • beautyjagd sagt:

      Leider geht das anscheinend nicht ohne den langen hässlichen Link. Ich habe es gerade auch als Kommentatorin „von außen“ getestet. Aber vielleicht kann man es doch iirgendwie machen, da werde ich mal bei wordpress.com forschen.
      Ich wohne in Köln, aber von der Slow-Food-Messe habe ich natürlich auch schon gehört 🙂 . Die würde mir bestimmt gefallen, das Magazin lese ich manchmal, wenn ich es zwischen die Finger kriege. Und für alte Obstsorten kann ich mich sowieso begeistern.
      Und die Lotions von i+m mag ich auch, davon werde ich auch noch eine vorstellen.

  • Andreea sagt:

    Hui, 40 Euro sind sehr viel. Es ist richtig so viel Geld zu verlangen, auf der anderen Seite sind Bio-Produkte nur noch für denjenigen erreichbar, der es sich leisten kann. MG hatte sehr gute Lotionen, auch recht teuer, aber 40 Euro sind definitiv eine Ansage.

    Ich weise hier noch einmal darauf hin dass die Umverpackung eine riesige Umweltschweinerei ist – Transport, Herstellung und Recycling sind so energeiaufwendig, dass eine bio-degradable Plastik Umverpackung (siehe Primavera, Hauschka, Farfalla) hundert Mal besser wäre. Hauschka hat nach und nach umgestellt, Primavera auch – sie werben nicht damit.

    Die Verpackungen von MG sind nur okay wenn man sie im privaten Haushalt wiederverwendet, aber wenn ich jeden Monat eine neue BL kaufe – was mache ich damit?!

    Tja… ich werde mir die sicher mal „leisten“ aus Neugierde, aber tendentiell finde ich alle BL über 10 Euro teuer. Sicher, es ist ein Grundprodukt wie Essen auch – aber gerade deswegen muss es ein gewisses Mass einhalten. Es soll zugänglich bleiben. Auf der anderen Seite – auch innerhlab des Ökomarktes muss es „Luxus“ geben (ja, muss es?!) und in diesem Segment ist MG noch in der Mitte. Es gibt bereits NK im dreistelligen Bereich – ob der was taugt ist eine andere Frage. Man kauft ein Konzept.

    Wiederum finde ich einen Demeter Wein für oder über 10 Euro okay. Gut, da ist der Verbrauch geringer…

    Nachhaltige Produktion und nachhaltige Produkte sollen und dürfen Geld kosten, weil wir sehr billig leben in DE – auf Kosten der Umwelt und anderer Länder. Aber dann müsste man die Arm/Reich Schere, die sich massiv auftut, mit einem höheren Sozialhilfesatz ausgleichen. Einmal die Woche Bio-Huhn muss drin sein, auch mit Hartz 4 und auch NK muss drin sein. Wenige Dinge, aber ein Grundbedarf an Pflege sollte drin sein, wie auch „gute“ Lebensmitel.

    Amen. 🙂 sorry für den langen Kommentar!

    • beautyjagd sagt:

      Ha, Du verbrauchst also weniger Wein als Bodylotion 😉 ? So eine Flasche hat man doch zu zweit an einem Abend leer im Gegensatz zu einem Fläschchen Bodylotion? Deswegen bin ich auch immer noch nicht ganz klar, was ich von den Glasverpackungen halte. Ich bringe meine Glas-Verpackungen übrigens zum Glascontainer mit meinen anderen Glasabfällen. Sind die Verpackungen von Primavera etc frei von Weichmachern? Bei Living Nature ist das so, soweit ich weiß.
      Ich stimme dir absolut zu, dass Bio nicht nur für Wohlhabende erreichbar sein darf. Dazu muss eine insgesamte Bewusstseinsänderung eintreten, dass Bio nicht nur schmuddelig, unattraktiv und außerdem teuer ist – und dass man Bio priorisiert. Da wird sich in den nächsten Jahren viel tun, davon gehe ich ganz fest aus.

  • Karina sagt:

    Hey, ich habe mich am Flughafen in Athen durch die Korre-Düfte durchprobiert – die gibt es auch auf der aus liebe zum duft webseite! Manche Düfte waren rech schwer, aber ich habe mir den Vanilla/ Pear/ Amber Duft gekauft (mein Lieblingsduft war vorher Armani Code). Sehr empfehlenswert – und ohne TV (vegan)! Ich mochte auch noch ein anderes total, das war in einem helleren Fläschen – ärger mich, dass ich das damals nicht auch gekauft habe! Ich habe pro Flasche glaube ich 25 euro bezahlt, super Preis!

  • Karina sagt:

    Oh ich sehe gerade – habe meine Parfümreview in der falschen Kategorie abgeben – sorry :(. War eben noch auf der Parfümseite gewesen… hups.

  • […] grüner Tee sowie spagyrische Extrakte von der Kamelie zum Einsatz. Vor zwei Jahren habe ich die Kamelie-Bodylotion von SensiSana vorgestellt, deren Textur und zarten Duft ich großartig finde – leider teuer. Deswegen habe […]

  • Ellalei sagt:

    Nun stoße ich bei meiner Suche nach Erfahrungsberichten zur Sensisana Lotion auf diesen „alten“ Post und finde die Diskussion fast spannender als meine eigentliche Frage 😉

    Auch ich möchte mir gerne bald einen guten Tropfen gönnen, allerdings für mein Gesicht und nicht zum trinken. Ich frage mich bzw. euch ob es angesichts der Preise und Füllmengen eine sinnvolle Idee sein kann, die Bodylotion fürs Gesicht zu benutzen und ggf mit Ölen zu pimpen. Was meint ihr? Die INCIs lesen sich ähnlich bis auf die Reihenfolge und einige Öle und Auszüge.
    Spannender wäre auch noch die Frage, ob die Textur sehr unterschiedlich ist und die Bodylotion fürs Gesicht zu leicht sein könnte? Hat jemand einen Vergleich und Tipp für mich?

    Ich liebe die Reinigung und das Tonic der Kamelienserie sehr und habe Kamelienöl auch einzeln da (neben vielen anderen Ölen;-) ). Die Creme fände ich eher zu heftig von der Fettigkeit und die Lotion kann man Sommers wie Winters (angereichert) benutzen. Damit hätte ich Luxus und Vernunft wenigsten etwas vereint. Soweit meine Idee … gibt’s Erfahrungswerte?
    Danke euch und liebe Grüße!

    • beautyjagd sagt:

      Ich nehme auch an, dass die Bodylotion noch etwas leichter als die Lotion ist – aber habe leider keinen direkten Vergleich hier. Grundsätzlich kann ich mir schon vorstellen, dass man die Bodyloion auch für das Gesicht nehmen kann und bei Bedarf mit Öl bereichert. Du könntest Dir ja das Probeset kaufen, das sind alle Produkte drin.

      • Ellalei sagt:

        Danke dir für den Tipp. Auf diese Idee hätte ich mal gleich kommen können 😉 Das Probenset ist perfekt fürs erste.

        In der Lotion ist als einziges der Serie scheinbar das Kamelienöl enthalten, an dritter Stelle. Dafür in der Bodylotion Nachtkerzen- und Sanddornöl. Hm…

      • beautyjagd sagt:

        Ja, der Name der Kamelienserie kommt eher vom Grüntee-Extrakt, ist ja die gleiche Pflanze.