Dekorative Kosmetik, Limited Edition

The Body Shop: Bronzing Powder aus der Honey-LE

Weshalb ich diesen Bronzing-Puder gekauft habe? Ihr könnt es schon ahnen, oder 😉 ? Das Wabenmuster hat mich dazu gebracht. Der gepresste Puder gehört zur Sommer-Kollektion „Honey Bronze Make-Up“ von The Body Shop. Sie umfasst außerdem noch ein schimmerndes Öl, einen losen Bronzing Powder, zwei Lipglosse und ein Bronzing Gel für das Gesicht.

Im dazugehörigen Flyer wird auf das Bienensterben aufmerksam gemacht, das mittlerweile weltweit bedrohliche Ausmaße annimmt. Obwohl The Body Shop zu L’Oréal gehört und ich den verwendeten Inhaltsstoffen häufig skeptisch gegenüber stehe,  finde ich es gut, dass diesem Thema Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Den Bronzing Powder gibt es in Deutschland in drei Farben. In Belgien, wo ich meinen Puder gekauft habe, fand ich nur zwei Farben vor. Auf der Schweizer Homepage stehen hingegen vier zur Auswahl. Ziemlich verwirrend. Meine Nuance heißt „Light matte 01“ und ich hatte beim Vergleich in Deutschland fast den Eindruck, dass ich die mittlere Farbe (und nicht die hellste) erwischt habe.

Der Bronzing Powder ist in einer flachen braun-orangen Puderdose mit Spiegel auf der Innenseite des Deckels verpackt. Das Finish des Puders ist matt, was für mich ein weiterer Grund für den Kauf war. Dank der hellen Farbe ist der Puder auch für wenig gebräunte Hauttypen geeignet.

Auf dem kompakt aufgetragenen Swatch seht ihr, dass der Bronzing Powder nicht zu dunkel ist, allerdings je nach Lichteinfall leicht ins Orange tendiert. Der Puder fühlt sich fein-seidig an und lässt sich gut mit einem Rougepinsel verteilen.

Die Inhaltsstoffe basieren auf Talkum und können leider insgesamt nicht als bienenfreundliche Naturkosmetik bezeichnet werden:

Der in Italien hergestellte Bronzing Powder enthält 11 gr und kostet 14 EUR. Erhältlich ist er in allen The Body Shop-Filialen.

Mein Fazit: Ich finde es gut, dass mit dieser Kollektion auf das Bienensterben aufmerksam gemacht wird. Allerdings hätten umsichtiger ausgewählte Inhaltsstoffe dazu besser gepasst. Der Bronzing Powder ist hübsch gepresst und macht sich gut auf meinen bereits leicht gebräunten Wangen.

Habt ihr die Sommer-Kollektion von The Body Shop auch schon gesehen? Wusstet ihr davon, dass Bienen stark bedroht sind?

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12 thoughts on “The Body Shop: Bronzing Powder aus der Honey-LE
  • Anajana sagt:

    Ich kaufe seltenst im TBS, habe oft das Problem, dass ich die Produkte nicht vertrage. Bin immer wieder versucht, aber hab einfach wenig gute Erfahrungen gemacht. Von der Handcreme und Handmaske (Almond Oil), die so wunderbar nach Mandel riecht, bekomme ich leider Ausschlag. 🙁

    Vom Bienensterben habe ich auch schon gehört und zuletzt in einem Bericht gelesen, dass ein Wissenschaftler untersucht hat, welche Auswirkungen Funkwellen auf Bienen haben. Man hat in einem kleinen Versuch einen Bienenstock von 2 Mobiltelefonen „eingerahmt“ und festgestellt, dass sich das Summen der Bienen verändert, wenn eine Funkverbindung aufgebaut ist. Das könnte z. B. auch bedeuten, dass sie zu früh ausschwärmen. Beweise welche Auswirkungen das hatte konnte man aber wohl nicht bringen.Wie auch immer. Fand den Artikel interessant, der Versuch ist allerdings auch sehr umstritten. Es gibt viele Theorien. Dieser Versuch zeigt aber, dass man offensichtlich noch immer ratlos ist, warum so viele Bienen sterben. Es gibt sicher viele Gründe: Pestizide, Umweltverschmutzung, Milben ….

  • Liv sagt:

    same old story mitm BodyShop: (Soziales) Engagement aber leider weniger tolle Inhaltsstoffe 🙁 einfach nur schade! und das Bienenaussterben ist noch trauriger. ich bin immer so froh wenn sich noch ein paar Bienchen auf meinen Lavendel auf Balkon setzten..aber es könnten sicherlich viel mehr sein.

    • beautyjagd sagt:

      Es ist echt so schade, weil TBS ja mal mit guten Ideen gestartet ist… Das mit den Inhaltsstoffen ist ziemlich ärgerlich, gerade weil mit dem Naturimage gespielt wird. Ich freue mich auch immer über die Bienen, schon deswegen weil ich Honig liebe 🙂 .

  • Man tut wahrscheinlich deutlich mehr für die Bienen, wenn man seinen Garten/Balkon bienenfreundlich gestaltet. Die richtige Bepflanzung oder auch ein schönes Bienenheim bieten sich an.

    Soziales Engagement spreche ich dem Body Shop zwar nicht völlig ab, da sie oftmals (sehr frontal) auf Probleme in der Welt hinweisen. Ich halte dies aber für reines Marketinggewäsch. Und ob die Rohstofflieferanten ordentlich bezahlt werden o.ä., darüber schweigt sich das Unternehmen vornehm aus. Die indiskutablen Inhaltsstoffe reihen sich vortrefflich in dieses Bild ein.

    Das Bienensterben stellt tatsächlich seit Jahren ein riesiges Problem dar. Wir kennen mehrere Imker (Lieferanten wie auch Kunden), die jedes Jahr um ihre Bienenvölker zittern. Pestizide, Milben und Umweltbelastung sehe ich als Ursachen. Allerdings vermute ich auch, dass die konventionelle Bienenzucht auch nicht gerade positive Auswirkungen hat. So wird bei Nicht-Demeter-Imkern der Honig der Bienen durch Zuckerwasser ausgetauscht, um den Ertrag zu steigern. Das halte ich für nicht artgerecht und schwächt (meiner Meinung nach) die Bienen.

    Wer also noch zusätzlich etwas tun möchte, kann beim Kauf von Honig oder Bienenwachs darauf achten demeter-Erzeugnisse zu kaufen. Auch bei Kosmetika sollte man darauf achten, dass das enthaltene Bienenwachs oder der Honig aus nachhaltiger Bewirtschaftung kommt. Martina Gebhardt und Living Nature garantieren dies. Bei anderen Produzenten lohnt es sich im Zweifel nachzuhaken.

    Beste Grüße aus Mainz
    DIe Naturdrogerie

  • Marta sagt:

    Manchmal ist es gar nicht so leicht etwas zu kaufen, was nicht zu Loréal gehört, dem Konzern gehören ja diverse Marken an!!! Aufgrund der Tierversuchsproblematik vermeide ich es etwas bei diesem Konzern zu kaufen.
    Manchmal ist Wissen auch ein Hindernis, aber anderes Thema.

    Vom Bienensterben habe ich auch schon gehört. Selbst esse ich Honig jedoch so gut wie nie, da muss ich dann schon so richtig Lust darauf haben.
    Fraglich ist, was der Untergang einer Art noch nach sich ziehen kann und wird!
    Als schwer Migränekranke kenne ich die Problematik des „Elektro-Smog“, kein Wlan, kein schnurloses Telefon, Handy nur im Notfall. Die moderne Technik wirkt sich auf viele aus.

    GLG Marta

    • beautyjagd sagt:

      Wissen als Hindernis, da sprichst Du was an… Das kenne ich nur zu gut. Bienen sind nach Rindern und Schweinen das drittwichtigste landwirtschaftliche Nutztier, habe ich gelesen. Das würde also einiges nach sich ziehen, wenn keiner mehr die Bäume/Pflanzen bestäuben würde…

      • Marta sagt:

        Und wenn ich deine posts lese, weiß ich auch manchmal auch das ich gar nichts weiß (sage nur: Talkum)
        Das ist mir klar, dass der erste Schritt das fehlende Bestäuben der Pflanzen wäre… und wenn diese auch nicht mehr bestäubt werden würden, würden sie auch verschwinden und was kommt danach….will man sich doch manchmal gar nicht vorstellen!!!

      • beautyjagd sagt:

        Also nichts zu wissen, das glaube ich dir ja mal nicht 🙂 !
        Und möchte mir auch gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn es keine Bienen mehr geben würde…. :(((

  • Kaddi sagt:

    mein papa imkert privat, er hat ca 5-8 völker pro jahr. als kind war ich immer wahnsinnig fasziniert davon und das zweimal jährliche schleudern (frühjahr und sommer) hat total viel spaß gemacht. ich hab mich mit ihm auch mal über das bienensterben unterhalten, es gibt wohl so gut wie keine wildbienen mehr. ohne die private imkerei wären die bienen schon so gut wie ausgestorben, was einer ökologischen katastrophe gleichkommen würde.
    allerdings haben unsere bienen immer zucker bekommen, ist ja auch der sinn vom imkern den bienen den honig wegzunehmen 😉 trozdem ging es den biene immer gut 🙂 keine ahnung ob das jetzt nicht „nachhaltig“ ist.

    • beautyjagd sagt:

      Oh toll, dein Vater imkert 🙂 . Bienen faszinieren mich auch sehr, ich habe schon mal überlegt, an einem Imkerschnupper-Kurs teilzunehmen. Sowas wird manchmal von Imkern angeboten.

    • keimonish sagt:

      Ich hab zwar keine Ahnung vom Imkern aber kaufe mir meinen Honig oft von diesen, direkt im Hof. Da hab ich mich auch schon oft mit welchen unterhalten und wenn ich mich Recht erinnere (lang lang ist`s her 🙂 hatten wir auch dazu etwas im Biounterricht…..
      Es wird sehr unterschiedlich gemacht, weil sowohl Zuckerwasser als auch Honigwasser zum Füttern Vor-und auch Nachteile hat. Bioimker füttern meist mit Honigwasser aber das soll wohl problematisch sein, weil Honigwasser Keimsporen enthalten kann. Wenn, dann machen es die Imker wohl nur mit eigenem Honig und nur nach bakterieller Untersuchung. Und Honigwasser eignet sich wohl auch nicht in jeder „Bienen-Jahreszeit“. Und auch WO der Stock steht (auf welchem Feld oder Wiese…oder so….)ist wohl dabei von Bedeutung)Also Zuckerwasser ist da eben unproblematischer. Was daran falsch oder bienenunfreundlich sein soll, wüsste ich jetzt auch nicht, außer, dass die Bienen den Zucker nicht gleich so verwerten können, sie müssen ihn wohl erst umwandeln………………keine Ahnung was da genau passiert. Die Insektizide werden da wohl eher am Bienensterben beteiligt sein ?!

      Ich finde es sehr schade, dass man vielerorts keine „normalen“ Wiesen mehr sieht. Das ist sicher auch sehr bienenunfreundlich. Alles muss immer gemäht werden und „sauber“ aussehen, ohne Kräuter und Wiesenblumen. Das habe ich im Westteil deutschlands mehr beobachtet als im Ostteil.

      Aber bei TBS hab ich mir die Sommerkollektion auch angesehen, davon gekauft aber nix, sondern ein Lidschattenquattro aus der Limited Collection For Eyes, den „Boho Beauty“ gekauft.
      Aus der „Honigreihe“, war nix für mich dabei 🙂 Die Farben der Puder fand ich aber alle 3 schön. Nur, ich hab im Moment keinen Pudersinn. (suche eher mal so ein Duo 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Das sprichst Du echt was an, dass alles immer sauber aussehen muss! Für mich sind echte Wiesen viel toller als ein gepflegter Rasen (wobei der natürlich auch schön sein kann).