DIY, Gesichtspflege, Körperpflege, Naturkosmetik

Minimalistische Beauty

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Vor einigen Wochen habe ich einen Post über 12 günstige Naturkosmetik-Produkte veröffentlicht. Beim Schreiben kam mir die Idee, dass man mit dem Konzept der minimalistischen Beauty ebenfalls Geld sparen und gleichzeitig sogar hochwertigere Produkte verwenden kann. Zusätzlicher Vorteil: Man hat nur noch wenige Produkte in seinem Bad herumstehen, auch auf Reisen bleibt der Kulturbeutel klein und übersichtlich.

Für das Foto habe ich sieben Produkte ausgewählt, mit denen man die Körper- und Hautpflege absolvieren kann – es können sogar noch weniger sein (und die Produkte selbstverständlich auch von anderen Firmen stammen).

Drei Kernprodukte halte ich für unverzichtbar: Eine traditionell aus pflanzlichen Ölen hergestellte Seife, ein pflanzliches fettes Öl und ein Deodorant.

Die Seife kommt sowohl unter der Dusche als auch beim Haarewaschen zum Einsatz, außerdem kann man sie zur Gesichtsreinigung verwenden. Um mit einem Seifenstück alle drei Gebiete abdecken zu können, lohnt sich die Suche nach einer Seife, die zum eigenen Haut- und Haartyp passt. Das kann eine (überfettete) Alepposeife, eine Salzseife oder (wie hier auf dem Foto) eine Seife von Savon du Midi sein. Bei kalkhaltigem Wasser ist es eventuell sinnvoll, die Haare noch mit einer sauren Rinse (z.B. mit Apfelessig) zu spülen. Im Internet gibt es eine Menge Informationen und Tipps zum Thema Haarseife und Salzseife, auch in den Kommentaren hier auf dem Blog kamen die Erfahrungen mit Seifen immer wieder zur Sprache.

Als Basisöl habe ich ein Jojobaöl von Primavera ausgewählt (das es gerade in einer kleinen Sondergröße gibt). Je nach Hauttyp kann man zur Pflege der Haut verschiedene Öle mischen oder einzelne reinsortige Öle verwenden. Fundierte Informationen zum Thema Öle findet man im Lexikon von Olio Natura. Zur Anwendung kommt das Öl bei der Pflege des Körpers nach dem Duschen auf feuchter Haut sowie zur Gesichtspflege, als Haarpflege (in den Spitzen oder als Prewash-Kur) und zur Gesichtsreinigung.

Ein kleiner Exkurs zum Thema Gesichtsreinigung mit Öl: Die Oil Cleansing Method (OCM) ist in Asien sehr beliebt, einfach mal das Stichwort googeln. Meist wird empfohlen, das Öl leicht in die Haut einzumassieren, dann einen warmen Waschlappen als Kompresse auf das Gesicht zu legen und nach etwa einer Minute die Reste des Öls sanft abzunehmen (nicht wild rubbeln). Andere Schulen empfehlen wiederum das Double Cleansing, hierzu werden die öligen Rückstände auf der Haut nach der Reinigung mit dem Öl in einem zweiten Schritt z.B. mit einer Seife aus dem Gesicht entfernt. Eine Variation davon ist die Öl-Seifen-Reinigung, dazu trägt man Öl auf die Haut auf und wäscht das Gesicht gleich mit Seife ab.

Eine andere Möglichkeit ist die Zugabe eines Emulgators zum Öl, zusammen mit etwas Wasser bildet sich so eine Emulsion, mit der man sowohl wasserlöslichen als auch fettlöslichen Schmutz entfernen kann. Agata hat hierüber auf Magimania geschrieben, der dort genannte Emulgator ist allerdings nicht für Naturkosmetik geeignet. Ich würde Fluidlecithin bevorzugen, habe es aber selbst noch nicht ausprobiert. Pseudoerbse verwendet für das Abschminken übrigens am liebsten reines Distelöl.

Ein Deodorant gehört für mich ebenfalls zu den Basisprodukten der Körperpflege. Bereits seit der Römerzeit wird Alaun als Deodorant verwendet. Den Kristall Deo-Stick Sensitiv von Alva feuchtet man vor Gebrauch an, er ist sehr ergiebig und reicht für ein bis zwei Jahre. Deodorants mit Alaun ziehen die Poren leicht zusammen und hemmen die Geruchsbildung. Bei meinem Test war ich mit der Wirkung zufrieden, allerdings musste ich erst herausfinden, wie oft ich mit dem Stick über die feuchte Haut fahren muss (einmal reicht nicht aus).

Über Deokristalle kann man im Internet eine Menge unterschiedlicher Meinungen lesen. So wurden sie z.B. vom Ökotest abgewertet, auf anderen Seiten wird jedoch beschrieben, dass die Minerale (im Gegensatz zu den Aluminiumsalzen) chemisch inert seien und kein freies Aluminium an den Körper abspalten. Oft wird auch die unterschiedliche Herkunft und Qualität von Alaun diskutiert. Bei mir hat der Deostick von Alva keine Reizungen ausgelöst, ich habe ihn aber auch nur einmal täglich benutzt. Weniger kostengünstig sind die Deocremes von Waldfussel und Wolkenseifen, die letztlich ebenfalls sparsam im Verbrauch sind.

Mit diesen drei Basics kommt man schon ganz schön weit, nun folgen die individuellen Ergänzungen. Für mich ist ein Hydrolat bzw. Blütenwasser essentiell für die Gesichtspflege. Ich befeuchte damit die Gesichtshaut bei der morgendlichen Reinigung, um gleich danach einige Tropfen des Öls besser verteilen zu können. Auf dem Foto habe ich das Lavendelwasser von Melvita abgebildet, am liebsten mag ich Rosen- oder Orangenblütenwasser ohne Alkohol.

Wer mehr Feuchtigkeit als Fett bei der Hautpflege benötigt, kann die minimalistische Beauty um ein Aloe Vera-Gel ergänzen. Es macht sich gut unter einem Gesichtsöl, pur als Körperpflege und als After Sun. Einige Frauen verteilen ein wenig des Gels in ihre Haare.

Für raue Hautstellen ist eine Sheabutter (z.B. die nicht raffinierte Bio-Sheabutter von Yokumi) nützlich. Sie schützt auch meine zu Trockenheit neigende Wangenhaut im Winter. Pur oder vermischt mit einem Öl eignet sie sich zudem als Bodybutter.

Alternativ funktioniert auch ein Balm gut, in dem Sheabutter enthalten ist. Der Face Balm von der englischen Marke Balm Balm besteht aus Sheabutter, Sonnenblumenöl, Bienenwachs, Calendulaöl und Jojobaöl. Man kann ihn multifunktional als Lippenpflege, Nagelhautpflege, an den Fersen oder im Gesicht einsetzen. Er schmilzt schnell und man braucht nur wenig davon.

In mehrerlei Hinsicht kann man auch mineralische Wascherde (auf dem Foto von Alva) verwenden: Mit Wasser oder einem Blütenwasser vermischt kann man sich so Gesichtsmasken oder Peelings herstellen. Ich verwende Rhassoul gern zum Waschen meiner Haare. Je nach Art der Erde ist die Waschkraft durchaus unterschiedlich hoch, marokkanische Rhassoulerde reinigt z.B. besser als Kaolin. In Frankreich wird grüne Tonerde auch in der Hausapotheke eingesetzt.

Ein Duftfan (so wie ich) kommt wahrscheinlich nicht darum herum, noch ein ätherisches Öl zu besitzen. Damit kann man sowohl pflanzliche fette Öle beduften als auch – je nach Sorte – die Hautpflege unterstützen (Teebaumöl wirkt z.B. antibakteriell, duftet natürlich für die meisten Nasen nicht so angenehm).

Besonders praktisch finde ich am Konzept der minimalistischen Beauty, dass jedes Produkt für mehrere Gebiete eingesetzt werden kann. Anfangs muss man sich vielleicht ein wenig umstellen, keine Creme oder kein Duschgel mehr zu verwenden – aber letztlich sind die oben gezeigten Basisprodukte sogar hochwertiger als die Cheap Thrills.

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Gedankenanstöße geben und bin nun gespannt auf eure Erfahrungen mit minimalistischer Beauty! Wie würde eure minimalistische Hautpflege aussehen? Welche Tipps habt ihr?

Auch interessant:

Living Nature: Manukagel (ehemals Rescue Gel)
Couleur Caramel: Blush Powder 111552 (Pink)
Blätterrauschen 10

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117 thoughts on “Minimalistische Beauty
  • Ginni sagt:

    Ich finde minimalistische Pflege ganz toll, aber ich habe noch nicht „meine“ Pflege gefunden, zumindest nicht in allen Bereichen.
    Aber ein hochwertiges Hydrolat darf bei mir auch nie fehlen, Abends benutze ich seit einiger Zeit sehr gerne mal das Nachtpflegegel von Living Nature, manchmal aber außer Hydrolat auch gar nichts.

    Da Du Aloe Vera-Gel genannt hast – ich hatte mal das von farfalla, das hat aber einen seltsamen Film auf der Haut hinterlassen. Gibt es da ein Produkt, mit dem Du gute Erfahrung gemacht hast?

    • beautyjagd sagt:

      Das Aloe Vera Gel von Farfalla kenne ich nicht, aber ich mag sowohl das von Santaverde (etwas dickflüssiger, die Herkunft ist Andalusien) als auch das von Aubrey Organics gern (ist dünnflüssig, zum Sprühen). Letzteres hat große Fans hier in der Leserschaft 🙂

  • Ein sehr spannendes Thema!!! 🙂

    Ich persönlich bin ja ein Fan von „weniger ist mehr“. Einerseits was die Inhaltsstoffe in einem Produkt angeht, andererseits was die Anzahl der Produkte selber angeht. Ich versuche irgendwie die Waage zu halten zwischen meiner gesunden Neugier neue Marken und Produkte auszuprobieren und trotzdem so minimalistisch wie möglich zu reinigen und pflegen. Bevor ich mir was neues kaufe, denke ich deswegen genau darüber nach, ob ich es wirklich brauche, a) weil ich so ein Produkt tatsächlich (gerade) brauche und/oder b) weil ich es einfach haben möchte.

    Die OCM und die Öl- Seifenreinigung habe ich beides schon ausprobiert (vor meiner NK- Zeit) und war davon eigentlich ganz angetan. Ich denke immer, dass eine Reinigungsmilch ja ähnlich „funktioniert“. Nur leider hat bei mir bisher keine RM meine Mineral Foundation restlos entfernt. Vielleicht sollte ich bei Zeiten mal probieren, wie gut das mit den beiden Methoden funktioniert 😉

    Liebe Grüße
    KleinesGehopse kürzlich veröffentlicht..Biobox Beauty & Care, Oktober 2013My Profile

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe in der letzten Zeit auch öfter mit der Oil Cleansing Method herumexperimentiert, meine haut mag sogar die pure Variante ohne Double Cleansing oder Emulgator gern. Damit werde ich mich in den nächsten Monaten sicher noch mehr beschäftigen.

      • Sonnenblume sagt:

        Was für ein Öl hast Du den für die Oil Cleansing Method verwendet?

        Reicht es auch aus, nur ein Öl zu verwenden?

        Habe nämlich in den meisten Berichten über die Oil Cleansing Method gelesen, dass Rhizinusöl auf jedenfall dabei sein muss.

      • beautyjagd sagt:

        Ja, das habe ich auch gelesen – dann aber auch wieder, dass viele nicht damit zurecht gekommen sind. Ich habe deswegennganz klassisch zu einem Jojobaöl gegriffen, das Distelöl (das Pseuderbse verwendet) will ich auch mal ausprobieren. Es kommt sicherlich auch auf den Hauttyp an, dazu muss das Öl ja auch passen.

      • Sonnenblume sagt:

        Glaubst Du den, dass, das Gesicht dadurch auch von Schmutz und Make-Up gereinigt wird? Sowie von Unreinheiten?

      • beautyjagd sagt:

        Mit Öl wird der fettlösliche Schmutz gründlich entfernt, Öl löst Schmutz sehr gut! Beim Augenmakeup muss man allerdings aufpassen, dass kein Öl in die Augen kommt (sonst Ölschleier).
        Falls Du trotzdem noch das Gefühl hast, dass noch zuviele fettige Rückstände auf der Haut sind, könntest Du ja noch mit einer Seife doublecleansen.

  • Julia sagt:

    Das ist eine super Idee, ich befürchte nur da ich immer bei Kosmetik schwach werde, dass das mit dem Minimalismus bei mir nicht so klappt 😀
    Die Sheabutter von Yokumi habe ich auch und liebe sie über alles! Die ersetzt auch manchmal viele Produkte wenn es schnell gehen muss wie den Lippenbalsam oder anderes 🙂

    Liebe Grüße
    Julia 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ich bin auch keine pure Minimalistin, allerdings mag ich Öle und Seifen sehr gern. Und seitdem ich Gesichtsöle für mich entdeckt habe, möchte ich keine Cremes mehr verwenden.
      Liebe Grüße
      PS: Ja, die Sheabutter von Yokumi ist super, sie duftet ein wenig „streng“ (eben typisch für unraffinierte Sheabutter), aber das stört mich nicht so.

  • Noemi B. sagt:

    Oh, ein sehr schöner Post, ganz nach meinem Geschmack und ich bin noch im Thema, da ich letzte Woche auch entsprechend packen musste. Das sah beim mir folgendermassen aus:

    1 kleines Wokenseifen-Deo
    1 kleine Abfüllung Körperöl
    1 Miniabfüllung Gesichtsöl
    Sonnencrème
    1 Stückchen Haarseife („Kaffee“ von Steffi, da ist schon Zitrone drin)
    1 Stückchen Gesichtsseife
    1 kleine Abfüllung normale Flüssigseife, zum Fingerwaschen vor dem Linsen rausnehmen,
    das geht mit den überfetteten Seifen gar nicht, da hat man sofort Fettflecken drauf.

    Trotzdem ärger ich mich, dass mein Kulturbeutel immer noch tendenziell voll ist, das Linsenzeugs muss halt mit, Zahnbürste und Paste, MF, Pinsel, Mascara, Ersatzlinsen, Wattestäbchen… am liebsten hätte ich noch weniger!
    Naja, es gibt Damen, die sind viiel schlimmer 😉

    • Noemi B. sagt:

      Naja, wenns sein müsste, könnte ich aus den 2 Seifen eine machen und ebenso aus den 2 Oelen – wenn ich mich einschränken würde 😉 aber die 2 kleinen Dingers nehmen nur ganz wenig Platz weg, also lass ich die „Luxusversion“.

    • beautyjagd sagt:

      Ja, ich zum Beispiel *lach* Und dabei bin ich schon viel besser als früher geworden – auf Reisen reduziere ich immer stärker und nehme mehr multifunktionale Sachen mit. Da verzichte ich dann mal auf Serum und spezielles Gesichtsöl und verwende einfach ein Öl, das ich auch für den Körper nehme. Haare waschen mit Seife klappt zwischendurch auch gut 🙂

      • Noemi B. sagt:

        Ha! Das freut mich 🙂 Ich geb meine Haarseifen nicht mehr her, aber es gibt echt 1001 Varianten, das ist schon der Krux dran.
        Mein Experiment mit dem 18%igen Butter Bar war übrigens erfolgreich!

  • Jane sagt:

    Ein Allroundprodukt ist bei mir auf jeden Fall natives Kokosöl. Ich nutze es nach dem Duschen auf de feuchten haut als Pflege, auf den Lippen und in den nassen Haarspitzen und vor allem zur Nagelpflee. Das pflegt bei mir die Nagelhaut schön und ich mag den Duft. Es gibt auch Leute, die sich mit Kokosöl abschminken oder das Gesicht „eincremen“, dazu ist es bei mir aber nicht geeignet, ich mag das Gefühl im Gesicht nicht. Kommt aber bestimmt auf die individuellen Bedürfnisse an.
    Ebenfalls mag ich Aloe Vera-Gel, ich nutze das von Aubrey Organics. Das mische ich mit meinem Gesichtsöl oder auch einer Creme, die mir alleine zu „schwer“ aufliegt. In den Haarspitzen hab ichs auch mal ausprobiert, soll bei manchen die Wellen verstärken bzw. haltbarer machen.
    Ich würde auch gerne mal Sheabutter ausprobieren. Bin aber noch am überlegen, ob ich reine kaufen soll oder die von Marie W. Das hat aber momentan überhaupt keine Priorität, vielleicht im Winter.
    Vor kurzem habe ich mir Haarseifen bestellt, die ich auch mal im Gesicht, auf jeden Fall aber am Körper nutzen möchte. Ich hoffe, dass das funktioniert, vor allem vor der Anwendung im Gesicht habe ich etwas scheu..

    • Sonnenblume sagt:

      Ja, ich bin auch am überlegen, ob ich mir die Marie W. Shea Royale oder doch lieber reine Sheabutter kaufen soll.;.)

    • beautyjagd sagt:

      Ich werde die Sheabutter von marie w. noch vorstellen, aber dazu muss es erst etwas kälter werden.
      Von Pura Liv weiß ich auch, dass sie sich regelmäßig große Töpfe Kokosöl kauft – und für alle möglichen Gebiete anwendet.

  • Theo sagt:

    Grundsätzlich besteht meine Hautpflege

    a) auf Reisen aus: einem Duschgel für alles (IN Harmonic Shampoo), einem Öl für alles (Mandel-, Traubenkernöl, aus dem Biomarkt, Abt. Lebensmittel) und einem Deo (Primavera Limette-Ingwer).

    b) zu Hause aus: s. o, zusätzlich einem Öl fürs Gesicht (Amanprana ShangriLa), SensiSana Kamelienreinigung und manchmal Hydrolat (Maienfelser Jasmin Special).

    Gelegentlich mache ich ein paar durch diesen Blog angeregte Versuche, z. Zt. mit Karité, aber letztendlich bleibe ich bei meiner oben geschilderten Routine. Ich mag keinen staubfangenden, schubladenfüllenden und alterungsaffinen Krimskrams in meiner Bude und schon gar nicht im Bad oder sogar auf Reisen.

    LG,
    Theo

    • beautyjagd sagt:

      Dein Reiseset ist ja eigentlich eine (modernere) Variante meiner drei Kernprodukte. Von deiner Vorliebe und dem multifunktionalen Einsatz des Shampoos von Intelligent Nutrients weiß ich ja 🙂 .
      Liebe Grüße

    • Fayet sagt:

      Auf die Idee sich mit Shampoo zu duschen – also als Duschgelersatz – bin ich noch gar nicht gekommen.. aber gerade gehen mir ganze Kronleuchter auf! Danke, Theo – ein Produkt weniger in meiner Kulturtasche für die nächste Reise..

  • Julchen sagt:

    Im Prinzip finde ich eine sehr minimalistisch angelegte Schönheitsroutine und das verwenden von wenigen Produkten super, es muss aber eben auch passen. Gerade bei Ölen reagiert meine Gesichtshaut schnell mit Hautunreinheiten, jedes Öl geht da also nicht. Auch Shea-Butter geht bei mir nicht als Gesichtspflege, für die Lippen oder trockene Stellen liebe ich sie aber. Auch eine Seife zum Duschen und zum Haare waschen ist bei mir bisher schwierig, daher verwende ich teilweise lieber ein paar mehr Produkte und dafür bin ich mit der Pflege dann auch super zufrieden. Mir ist es mittlerweile wichtiger nicht zuviel auszuprobieren und Produkte zu leeren bevor ich ein neues aus der Kategorie kaufe, zumindest versuche ich das. 🙂
    Julchen kürzlich veröffentlicht..Verlinked #6My Profile

    • beautyjagd sagt:

      Ja, das ist natürlich die Krux an der minimalistischen Beauty: Es braucht eine Weile, bis man „seine“ Produkte gefunden hat.

  • Sonnenblume sagt:

    Ich habe zwar noch keine Erfahrung mit der „minimalitischen Pflege“. Aber ich konnte mir hier einige sehr interessante Vorschläge notieren!:-)

    • beautyjagd sagt:

      Das ist super! Als Anregung zum Weiterrecherchieren ist der Artikel auch gedacht 🙂

      • Sonnenblume sagt:

        Habe Dir den Tag über mal Gedanken gemacht, wie meine Pflege aussehen würde,wenn ich sie „minimalistischer“ gestalten würde.

        Hier ist das Ergebnisse!

        Gesichts- und Körperreinigung:
        – Sandorn Dusch- und Reinigungsgel „Alva“

        Gesichtspflege im Sommer:
        – Melissa Cream „Martina Gebhardt“

        Gesichtspflege/Körperpflege im Winter:
        – Sheabutter „Yokumi“

        Lippenpflege :
        – Everon Lippenpflege „Weleda“

        Was meine Haarpflege betrifft würde ich aber definitiv bei den Produkten von Logona bleiben. Damit bin ich sehr zufrieden!

      • beautyjagd sagt:

        Das sieht wirklich übersichtlich aus 🙂 Für meine Haut wäre das Dusch/Reinigungsgel von Alva wahrscheinlich im Gesicht nicht rückfettend genug – aber ich habe es nicht getestet, sondern nur die INCI-Deklaration angesehen.

  • Jana sagt:

    Ein Post ganz nach meinem Geschmack! Ich finde es sehr entspannend zu wissen, dass man mit wenig viel erreichen kann. Ich übertrage dieses Prinzip auch in andere Bereiche des Alltags, z.B. Kleidung, Bücher usw. Müsste ich mein Beauty-Gepäck arg einschränken, würde ich wohl folgende Sachen einpacken:

    * Mandelöl für Körper, Gesicht und Haarspitzen

    * Eine Salzseife fürs Gesicht

    * Ein Miniflakon 2-in-1 Duschgel für Haare und Körper

    * Eine Minidose Deocreme von Waldfussel

    Damit kann ich bestimmt eine Weile leben. Kommt halt noch Schminke dazu je nach Anlass 🙂

  • Birgit sagt:

    Wenn ich ganz minimalistisch verreisen würde, vielleicht auf einer Fahrradtour, dann würde ich mitnehmen:
    eine Neutralseife für Gesicht, Haare und Körper
    ein mit Rose und Lavendel beduftetes Jojobaöl für alle möglichen und unmöglichen Widrigkeiten sowie fürs Gesicht und den Körper
    ein Rosen- oder Manuka-Hydrolat
    das Primavera Ingwer-Limette Deo
    und mind. 5 ÄÖs: Lavendel, Immortelle, Bergamotte, Manuka und Neroli.

    Zuhause bin ich seit einiger Zeit eher verschwenderisch und es macht mir Spaß. Ich habe eher so Phasen, mal ganz wenig und dann wieder üppig die Ablage unter dem Spiegel vollgestellt.

    • beautyjagd sagt:

      Ah cool, zu Deiner Grundausstattung gehören gleich fünf ätherische Öle, das finde ich toll – da kommt eindeutig die ätherische Öl-Spezialistin durch 🙂

  • Bella sagt:

    Toller Post. Ich wuenschte ich koennte so minimalistisch sein. Ich bin im Moment dabei meine Kosmetik und Pflegeprodukte umzustellen. Hauptkriterium war erstmal alles tierversuchsfrei zu bekommen, aber ich wuerde auch gerne noch mehr Naturkosmetik verwenden. Bei meinem letzten Deutschlandbesuch habe ich mir dann von Primavera ein Starter Set gegoennt und bin schon gespannt wie sich das schlaegt.

    Bisher habe ich mich noch nie an die Oel-Methoden rangewagt, aber es klingt spannend. Wuerde mich freuen wenn du ueber deine Erfahrungen und die unterschiedlichen Anwendungsmoeglichkeiten bei Gelegenheit berichten wuerdest.

  • MissLife sagt:

    Ich habe leider noch so viele herkömmliche Hautpflegeprodukte zu Hause, die ich noch aufbrauchen muss, bevor ich nurmehr Naturkosmetik kaufen kann. Dann will ich mir aber vielleicht auch eine eigene Körpercreme aus Sheabutter und einem gut duftendem Öl mischen 😉

    MissLife von Look incredible

    • beautyjagd sagt:

      In Finnland haben wir bei Flow ja eine whipped Sheabutter gemischt – das hat großen Spaß gemacht!

  • JuliFrostig sagt:

    ich nutze auch nur ganz wenig Pflegeprodukte.nachdem ich nun wirklich herausgefunden habe,was mir gut tut, ist es nach der Reinigung mit schwarzer Seife von „Dudu-Osun“ ( wunderbarer Duft und Pflege 1a! ) dann „eye care“ Martina Gebhardt und Hautöl Sanddorn von Alva.das wars.beste Haut ever! manchmal sprühe ich noch Maienfelser Birkenblätterhydrolat oder Primavera Rosenwasser auf.nachts nur Augenpflege, nach der Reinigung.
    das Deo von Alva nutze ich auch.und als Hautlotion mische ich selbst was an.Basisöl und Kakaobutter,Bienenwachs, naja etc etc. 🙂
    shampoo „logona volumen Bier und Honig“ , da meine Kopfhaut neurdings wieder juckt, habe ich äth Öle zugetan, Rosmarin,Patschouli und Lavendel.super!
    ich habe das Gefühl, daß ich immer älter werde und meine Haut fitter ist als je zuvor.meine Schwester stellte neulich fest, daß meine Falten verschwunden seien 🙂 ich sähe wieder aus wie 27 nicht wie 35 🙂
    im Alltag versuche ich das auch umzusetzen.so wenig wie nötig.toller Post!

    liebe Grüße aus Hamburg

    • beautyjagd sagt:

      Zur schwarzen Seife Dudu Osun habe ich auch schon längst einen Post geplant, den muss ich mir unbedingt endlich mal vornehmen!
      Deine Routine klingt super, ich habe ja auch den Eindruck, dass insbesondere meine Gesichtshaut viel klarer geworden ist, seitdem ich keine Cremes (sondern Öle) verwende.
      Liebe Grüße

      • Ruth sagt:

        Ich verwende auch seit geraumer Zeit Öle für die Gesichtspflege – mal alleine, mal mit einem Serum – und ich finde es herrlich. Allerdings habe ich in letzter Zeit wieder Lust auf eine schöne Creme. Irgendwie vermisse ich dieses herrlich durchfeuchtete Gefühl einer Creme auf der Haut. Ich habe allerdings im NK-Bereich noch keine gefunden, zumal sie weder Lanolin noch Alkohol enthalten sollte, Glycerin, wenn überhaupt, nur ganz weit hinten listet, und das Ganze dennoch eine wonnige Creme und kein steinhartes Zeug ist. Schwierig.

      • beautyjagd sagt:

        Ja, nicht so einfach, eine solche Creme zu finden! Und ich mag dann noch zusätzlich nicht, wenn Fettalkohole (Emulgatoren) zu weit vorn gelistet sind. Im Sommer hatte ich mal im Reiseset die Feuchtigkeitscreme Neroli Cassis von Primavera, die mochte ich von der softigen Textur (Glycerin ist aber auch drin, so im mittleren Bereich). Und das Fluid habe ich mir mit Öl gemischt, gefiel mir vielleicht sogar noch besser.

    • Sonnenblume sagt:

      Du Glückliche! 🙂 Ich wünschte, ich wäre auch schon so weit wie Du und wüsste, was meiner Haut gut tut.

      Auf jeden Falls sehr interessant zu lesen, wie deine „minimalistic Beauty“ aussieht.

  • anajana sagt:

    Wirklich minimalistisch würde ich meine Pflege nicht nennen. Wenn ich eine eintägige Dienstreise mache, habe ich Kleinstgrößen von meinen Pflegeprodukten dabei, damit es ins Handgepäck passt. Aber eben auch viele verschiedene kleine Verpackungen.

    Wenn ich auch schon mal ein Produkt für verschiedene Anwendungen nutze. Wie z. B. die lavaerde zur Haarwäsche oder als Gesichtsmaske. Ich verwende auch schon mal das gleiche Öl für Körper und Gesicht und habe auch schon entschieden, dass bei der nächsten Bestellung eine Sheabutter und ein Aloe Vera-Gel mit ins Körbchen wandern dürfen, das aber, weil ich einfach minimale Bestandteile eines Produktes immer mehr schätze. Ich werde dann ausprobieren, wofür ich es alles nutzen kann. Die Sheabutter kann ich doch im Winter bestimmt auch super als Fuß- und Handcreme nehmen, bevor es ins Bett geht, oder? Vielleicht sogar gemischt mit dem Aloe Vera-Gel??? Ich werde es ausprobieren.
    Öl zur Gesichtsreinigung werde ich ausprobieren, sobald meine Reinigungsmilch leer ist, hatte schon gestöbert was es für „Reinigungsöle“ gibt und für mich entschieden, dass ich es mal zuerst mit dem z. Zt. eh genutzte Aloe Vera-Öl ausprobiert wird. Also danke noch mal für deine Ausführungen zu dem Thema Öl-Reinigung.

    Ich komme so ewig mit einem Wolkenseifen-Deo aus, dass dies immer meine erste Wahl wäre. ALLE anderen Deos, die ich kenne, sind weniger zuverlässig als Wolkenseifen-Deos (auch das Eco-Deo von dem ich anfangs so begeistert war, hält nicht so gut, das waren vermutlich noch die Nachwehen des Wolkenseifen-Deos). Hier werde ich auch keine Kompromisse mehr machen oder andere Produkte auswählen. Die funktionieren, also variiere ich nur noch im Wolkenseifen-Sortiment die verschiedenen Duftrichtungen. Das ist für mich auch schon Minimalismus. Wenn ich weiß, was funktioniert, dann muss ich da nicht mehr weitersuchen und rumprobieren.

    Also, müsste ich mich total beschränken, sähe meine Minimalliste so aus:
    Rosenwasser von Apeiron oder Primavera
    Aloe Vera-Öl von Primavera für Körper und Gesicht
    Eine Alepposeife zur Gesichtsreinigung und zum Duschen und ggf. Haarwäsche
    Trotzdem zur Sicherheit eine Reisegröße eines LIM Shampoos und des Lime Souffles
    Ein kleines Döschen Wolkenseifen-Deo
    Und keine Reise ohne Everon Lippenpflege von Weleda, den kann ich zur Not auch für die Nagelhaut nehmen.
    Ich verwende auch das Lippenkosmetikum von Hauschka oder den Lip Balm von Weleda, aber der Everon ist immer meine erste Wahl für unterwegs.

    Damit müsste ich wohl ne Weile hinkommen.

    • beautyjagd sagt:

      Ich überlege zurzeit schon, wie mein Kosmetiksortiment aussehen wird, das ich mit nach Japan nehme – könnte so wie Deine Liste aussehen, eine Kleingröße des Lime Souffles kommt auf jeden Fall mit.

  • anitaswelt sagt:

    Minimalistische Pflege ist genau mein Ding und das, was ich seit Jahren „praktiziere“.

    Unerlässlich sind für mich:
    – Deocreme von Wolkenseifen
    – Shampoo und Spülung (Seife hat leider in einer mittleren Katastrophe geendet)
    – Kokosöl
    – Gesichtsöl (das Rosehip Oil von Pai Skincare ist einfach herrlich)
    – Gesichtswasser (Wolkenseifen oder Melvita, hauptsache ohne Alkohol)
    – Gesichtswaschcreme

    Joa, dazu noch Zahnbürste und Zahnpasta und schon kann die Reise losgehen 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Eine Kleingröße der Reinigungsmilch von Martina Gebhardt würde bei mir wahrscheinlich auch ins Gepäck kommen, ich mag sie einfach sehr – selbst wenn ich in den letzten Wochen überraschend gut mit Öl als Reinigung zurecht kam.

  • winterweiss sagt:

    Tolles Posting mit guten Ideen auch bei dem Kommentaren. Echt schön, wie wir uns hier gegenseitig austauschen können!
    Meine Multifunktionsprodukte sind ähnlich wie die bereits erwähnten z.B. Seife zur Reinigung für alles. Aber ich nutze z.B. diverse Hydrolate (z.B. Hamameliswasser von Primavera) auch als Körperspray, Haarwasser und sogar Deo. Geht natürlich nur, wenns nicht zu heiß ist :-). Bereits erwähnt wurde Kokosbutter, Sheabutter etc. für Haarspitzen, Lippen, Augenbalsam. Ich hab mir kürzlich meine eigene Basiscreme gemischt und in mehrere kleine Döschen abgefüllt, so kann ich die bei Reisen immer mitnehmen. 1/3 Sheabutter, 1/3 Kakaobutter, 1/3 Jojobaöl im Wasserbad geschmolzen. Und jetzt mach ich je nach Lust noch ätherisches Öl dazu z.B. mit Pfefferminze als kühlenden Lippenbalsam oder bei Mückenstichen.
    Nicht nur ein Beautyprodukt, sondern schlicht großartig auf Reisen ist ätherisches, biologisches Lavendelöl. Ich hab das immer dabei, denn es hilft toll bei kleinen Pickelchen, wenn die Lippen spannen, wenn die Kopfhaut juckt, bei Kratzwunden/kleinen Schnitten, wenn der Sonnenbrand plagt, wenn ich nicht schlafen kann (Kopfkissen, auf den Fusssohlen). Es ist somit ein Beautyprodukt für meine äußere und innere Schönheit.

  • Hanabi W. sagt:

    Gut das ich den Post erst jetzt, nach meinem Beauty & Kleinkram Einkauf, gelesen hab.
    Inzwischen rühre ich mir als Peeling und Reinigungsmaske etwas Heilerde mit wenig Wasser an. Damit später das Gesicht nicht sich wie zu betoniert anfühlt und bei jeder Regung es zu bröseln beginnt gebe ich gern noch ein paar Tropfen Jojoba- oder Rosenknospenöl dazu. So spannt die Haut später nicht mehr und ist trotzdem gut gereinigt.
    Und Reihe mich damit in die lange Schlange der Fans dieser beiden Öle ein. ^-^
    Früher benutzte ich sehr viele Pflegeprodukte; vor allem für das Gesicht, aber seit meinem Umzug stelle ich fest: man braucht wirklich nur „eine Hand voll“, um gepflegt und glücklich zu sein. Damit habe ich z.B.: Morgens doch etwas mehr Luft ^.-

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe vor allem abends dank der fettfreien Nachtpflege mehr Luft und finde es sehr entspannend, dass nach der Reinigung mein programm beendet ist.
      Heilerdemasken darf ich auf meiner Haut nicht antrockenen lassen, sonst entzieht mir die Erde zu viel Feuchtigkeit – ich feuchte die Maske deswegen zwischendurch immer wieder an. Ein Öl dazuzugeben, das funktioniert natürlich auch gut 🙂

  • Silk sagt:

    Schöner Bericht. Ich komme mittlerweile auch mit wenig aus….

    1. Deokristall, hält ewig und wird ja auch nicht schlecht… oder selbstgemacht
    2. Seife für Gesicht und Körper
    3. Shampoo (Seife hat bisher nie funktioniert)
    4. Öl für Gesicht und Körper z.B. Jojoba
    5. Zahnpflege- logisch

    Muss aber zugeben, dass wäre schon sehr wenig. Auf ein Blütenwasser habe ich neulich knapp 7 Wochen verzichten müssen, da ich mit einer Bestellung bei den Maienfelsern & Co. warten wollte, bis ich genug zusammen hatte. Zugegeben, es geht auch!! Aber das ist etwas Luxus auf den ich ungern verzichte. Auch möchte ich auf das Aloe Vera Gel von AO nicht mehr verzichten, ging jahrelang ohne…. wird auch keine Weltuntergang wenn es mal ausgeht, werde es aber immer wieder nachkaufen. Auch habe ich jetzt ca. 3 Monate keine Spülung oder Kur für die Haare verwendet, habe mir nur nach jeder Haarwäsche ein paar Tropfen Jojobaöl ins Haar getan. Meine Haare haben nicht gelitten… Aber ich habe mir jetzt doch eine Kur und das Pflegegel von AO zugelegt. Ich verwende auch gern das preiswerte Kokosöl von Rapunzel für den Körper, für das Gesicht bevorzuge ich lieber andere (derzeit Khadi), zur Not- Jojoba für alles!! Habe ich immer stehen… Ich vergleich zu früher habe ich nur noch einen Bruchteil an Pflege und dekorativer Kosmetik im Bad stehen. Mein Sinneswandel kam aber eher unfreiwillig… heute bin ich extremst dankbar dafür!! Lieber ein paar Produkte bei der die Qualität stimmt und mit denen man lange hinkommt, als viele unnötige. Man kann sich innerhalb der Produkte ja austoben und immer mal was neues versuchen. Und insbesondere meine Haut hat sich in den letzten zwei Jahren dramatisch verbessert seit dem ich nicht mehr so viele, verschiede Produkte verwende und halt nur in NK ….

    • beautyjagd sagt:

      Ja, ich könnte zur Not auch auf das Hydrolat verzichten, deswegen habe ich es nicht zu den Kernprodukten gezählt – aber ich liebe es, mir Blütenwasser ins Gesicht zu sprühen, das ist so ein herliches Ritual.

  • Neroli sagt:

    Zum Thema Reinigungsöl:

    Öl mit Fluidlecithin gemischt funktioniert leider nicht. Klingt theoretisch gut, ist praktisch aber fies-klebrig und keinesfalls hautschonend.

  • Ruth sagt:

    Less is more. – Das unterschreibe ich zwar grundsätzlich, doch wenn ich ehrlich bin, will ich es nicht immer leben. Es ist einfach zu schön, Neues auszuprobieren und zu entdecken. Müsste ich allerdings mein Beauty-Regime auf die wesentlichen Produkte reduzieren, so wären dies: Ein reines Rosenhydrolat, eine Olivenölseife ohne Glycerin, ein Öl für Gesicht und Körper – vielleicht Argan- oder Marulaöl –, ein Deo (zurzeit mag ich das Kristall-Deo aus der alva Männerserie – ich mag einfach Herrenduftnoten), für die Haare noch eine Wascherde. Ende. Damit könnte ich auskommen. Nun nicht ganz: Es gibt da noch ein Makeup-Produkt auf das ich ungern verzichten würde: Concealer. Die Augenringe zu kaschieren ist mein dekoratives Minimum.

  • beautyjungle sagt:

    Ich finde dem Gedanken daran sehr reizvoll, konnte das aber nie umsetzen trotz aller Bemühungen. Es reicht bei mir einfach nicht, simple Produkte wie Sheabutter zu benutzen, sie bringen lang nicht dss gewünschte Ergebnis wie ein komplexeres Produkt oder eine Armee an verschiedenen.

    Öl zur Reinigung ist aber bei mir im Einsatz, Ich habe dss von Joik und finde es toll. Agata von Magimania hat dazu kürzlich aber einen recht deutlichen Artikel geschrieben, demnach idt das verwenden von Tüchern, Schwämmen usw. jeglicher Art einfach nie zart genug für die Haut auf Dauer. Also nutze ich das nicht jeden Abend.

    auf jeden Fall danke wieder für die Anregungen!
    beautyjungle kürzlich veröffentlicht..Zwei besondere Düfte, die niemand kenntMy Profile

    • beautyjagd sagt:

      Ich würde auf meiner Haut auch nie rubbeln, dazu ist sie zu empfindlich – deswegen schätze ich den weich-glitschigen Konjac-Sponge zum Beispiel sehr (der aber für manche auch schon wieder zu viel ist).

  • Ruth sagt:

    @ beautyjagd

    Ad NK-Creme, die alles kann und so gut wie nichts enthält:
    Wieso magst Du die Emulgatoren vorne in der Inci-Liste nicht?

    • beautyjagd sagt:

      Haha, ganz genau – deswegen bin ich ja dann auch beim Öl gelandet!
      Emulgatoren mag ich nicht so gern weit vorn, weil ich das wachsige Hautgefühl und die weißelnde Streifenbildung nicht mag, für die sie oft verantwortlich sind (gilt natürlich nicht für jeden Emulgator/Emulgatormischung). Abgesehen davon enthalten enthalten sie kaum mehr/keine pflanzlichen Wirkstoffe der Öle, aus denen sie hergestellt wurden.

      • Ruth sagt:

        Wieder etwa dazu gelernt. Ich danke Dir! Ich bin vermutlich auch aus all diesen kombinierten Gründen beim Gesichts-Öl gelandet. Dennoch, die Sehnsucht nach der Supercreme ist wieder erwacht und bleibt (vorerst) ungestillt …

      • Petra sagt:

        Wenn meine Haut sich mal wieder richtig drööge anfühlt, was leider meist bei Beginn der Heizperiode der Fall ist, gönne ich ihr die TAY-Nachtpflege. Die ist zwar unverschämt (!) teuer, aber sorgt dafür, dass die Haut tagsüber nicht spannt und meine roten Bäckchen verblassen (minimale Couperose, aber bei leichiger Blässe gut zu sehen). Mit Glück kann man manchmal eine Kleingröße günstig oder sogar für lau abstauben ;).

      • beautyjagd sagt:

        Tay finde ich von der Marke her auch sehr interessant, allerdings gefällt mir einer der Konservierungsstoffe darin nicht – aber die Tiegel aus Bambus sind ein echter hingucker! Wo staubst Du die denn für lau/wenig Geld ab?

      • Petra sagt:

        Zwei Promo-Töpfchen habe ich vor gut 1 Jahr mal von meiner Kosmetikerin bekommen (Tag und Nacht), dann bei irgendeiner Messe noch mal zwei, dann waren die vor einigen Monaten mal in der Glossybox. Und bei ebay oder KK findest du sie auch. Da ich ja schon Promo-Originale hatte, weiß ich wie sie riecht und aussieht (auch nach dem ersten Öffnen), so dass ich auch bisher nicht behumst wurde. Bei nicht einwandfreien Bewertungen kaufe ich nicht.

  • vetter it sagt:

    meine basics sind: reinigungsmilch oder waschgel mit dem sich auch mascara entfernen

    lässt zZ von soley, dann ein hydrolat, hab ich meist mehrere in gebrauch. shampoo und
    spülung, mit seife komme ich überhaupt nicht klar, totaler schuppenalarm. als deo geht zur
    not auch kokosöl, war erstaunt wie gut es wirkt. bei zyklusbedingten müffelattacken reicht es allerdings nicht aus, da muss schon stärkerer stoff her, das sanoflore-deo find ich super. auf was ich schwer verzichten könnte ist ein guter lippenbalsam, habe extrem trockene lippen. ein gutes allroundprodukt für mich ist der graedir-kräuterbalsam von soley der ist super bei kleinen hautproblemchen, funktioniert auch auf den lippen ganz gut.

    • beautyjagd sagt:

      Auf einen guten Lippenbalsam könnte ich auch nicht verzichten, weil meine Lippen ja auch so trocken sind. Welcher das im Notfall wäre – vielelicht der LipBalm von Martina Gebhardt, aber dann bräuchte ich noch eine etwas wachsigere Ergänzung dazu für nachts.

      • Petra sagt:

        Der Kräuterbalsam ist genial. Mir hilft er auch, um Blasen an den Händen (von Erntearbeit oder Heu machen) und Schnupfennasen zu verhindern bzw. das Abheilen erheblich zu beschleunigen. Toll auch für Narbenpflege.

  • Juli sagt:

    Ach ich freue mich so über deinen Post! Ich bin auch gerade daran, viele Sachen aufzubrauchen und alles auf ein Minimum zu beschränken…allerdings muss ich sagen, dass bei mir die Verpackung auch eine große Rolle spielt 🙂 Ich liebe es einfach, wenn Produkte schön aussehen, da macht das Benutzen noch mehr Spaß 😉 …auf Reisen würde ich noch einen Körperpuder mitnehmen, um ihn als Trockenshampoo fremdzuentzwecken 🙂 Das Seidenpuder von Dr. Hauschka eignet sich dafür ziemlich gut…ohne Parfum und Lippenbalsam könnte ich auch nicht wegfahren 🙂 Ich hoffe, ich werde bald meine Basics gefunden haben 🙂 Du gibst dazu ja wundervolle Tipps! Aloe Vera Gel muss ich auch unbedingt einmal austesten 🙂 und dieser Face Balm klingt auch toll! Also ganz ehrlich, ohne den ein oder anderen unnötigen Luxus-Schnickschnack würde ich auch nicht wollen 😀 Dafür bin ich zu beautyvernarrt =) Aber man braucht eben eine gewisse Grundausstattung und für wenig Gepäck auf Reisen ist minimalistische Beauty sehr effektiv 🙂 Liebe Grüße Juli

    • beautyjagd sagt:

      Ich bezeichne mich ja auch als beautyverrückt – meine Schränke sehen nict nach Minimalismus aus. Trotzdem habe ich auch ein Faible für die Redukttion, auch wenn das widersprüchlich klingt. Auf Reisen kann ich das dann (zumindest bei der Hinreise *räusper*) ausleben.

  • An sagt:

    Bei meiner Bergtour letztens kam ich hervorragend mit wenig zurrecht:
    Gesichtsöl, Reinigungsmilch abgefüllt, Shampoo (für alles), Ringelblumensalbe (toll gegen alles – spröde Lippen, rissige Hände, Sonnenbrand, …), Wolkenseifendeo, Zahnpasta und Bürste. Dazu Sonnencreme und Sonnenlippenpflege für Tagsüber. Makeup fällt dabei glücklicherweise weg, habe ich gar nicht vermisst.
    Leider war es nicht 100% ideal für meine Haut (oder auch die Umstände mit kaltem Wasser etc), aber mit so wenig Beauty-Gepäck war ich noch nie unterwegs – und es hat sich super angefühlt. Es wäre wunderbar, wenn ich so eine Mischung auch zu Hause hinbekommen würde – aber dafür müsste ich erst einmal 5 Jahre Restprodukte aufbrauchen und dann noch „meine“ Produkte finden.

    Meine Idealvorstellung wäre am Duschrand 1 Seife die als Haar-, Körper- und Rasierseife verwendbar ist. Keine 3 Shampoos zum wechseln, Duschgels die aufgebraucht gehören, kleine Rasierschaumdosen die irgendwie doch immer wieder auftauchen oder ähnliches.
    Dazu ein Hydrolat und ein Öl für s Gesicht, und meinetwegen ganz viele unterschiedliche Körperöle, mit etwas darf man dann ja verschwenderisch sein. 🙂

    Anregend ist dein Post auf jeden Fall mal wieder, gerade über die Öl-Reinigung habe ich in den letzten Wochen immer mehr nachgedacht und recherchiert – aber bis heute gebraucht um das mal wieder ordentlich durchzuziehen. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt.

    Noch eine Frage zu Hydrolaten: ich finde es ja toll, diese gut duftenden Wässerchen irgendwo zu verteilen (besonders in Haare um die wieder aufzufrischen) aber in Punkto Gesichtspflege kann ich nicht wirklich einen Unterschied zwischen Hydrolat oder einfachem Aerosol erkennen. Ich teste jetzt schon seit nem Monat schön brav halbseitig, weil es mich wirklich interessiert. Und meine linke Gesichtshälfte spürt nichts anderes als die andere Seite. Sieht nicht anders aus, gar nichts. Irgendwie ernüchternd – oder ich habe das falsche Hydrolat in Verwendung?

    • beautyjagd sagt:

      Ah, Du machst auch einen Test wie Theo 🙂 ! Über das Thema Hydrolate gibt es bisher leider nur wenig Literatur, die Wirkungen wurden noch nicht ausführlich beschrieben: Erfahrungswissen gibt es, aber noch keine/wenige wissenschfatliche Nachweise. Hydrolate werden jedoch schon seit Jahrhunderten tradtionell zur Hautpflege eingesetzt. Sie enthalten im Gegensatz zu Wasser noch wasserlösliche pflanzliche Stoffe, der PH-Wert ist leicht sauer. Die Qualitäten von Hydrolaten können sehr unterschiedlich sein, je nach dem zu welchen Zeitpunkt der Destillation das Hydrolat entstanden ist (mehrere Destillationsdurchgänge sind möglich). Also ist es schwierig zu beurteilen, wie das mit den Hydrolaten so ist *seufz* Ich verwende sie trotzdem weiter, denn ich liebe das duftende Ritual.

      • Petra sagt:

        Ist mir doch egal, was wissenschaftlich festgestellt wird. Hauptsache, gefühlt tut es mir gut. Außerdem ist in der forschung ohnehin immer Bewegung. Vor 30 Jahren galt Akupunktur als spinnert und Placebo, warum die auch bei Pferd und Kuh funktioniert hat, konnte keiner erklären. Heute ist Akupunktur Standard bei Schmerztherapie. Auch Aromaten werden heute als unterstützende Therapie ernst genommen.

    • JuliFrostig sagt:

      zum Thema Hydrolate empfehle ich Euch, dieses Buch: „Hydrolate-sanfte Heilkräfte aus Pflanzenwasser“ von Ingrid Kleindienst-John
      vor allem mit Anleitungen zum selbst machen.ist nämlich gar nicht schwer.
      ich liebe auch dieses duftige Gefühl und die Erfrischung.
      ich habe schlechte Erfahrung mit dem “ Aqua Derma-Face fresh“ von Arya Laya. meine Haut wurde sehr trocken, obwohl ich mich über das enthaltene Salz gefreut habe.
      der einzige Vorteil der kleinen Sprühflasche ist der Zerstäuber. herrlich fein vernebelnd.

      • beautyjagd sagt:

        Ich überlege schon seit längerem, das Buch zu kaufen. Ich konnte mich immer nicht entscheiden, ob ich nicht das Ebook von Eliane Zimmermann nehmen sollte – und habe deswegen bisher keines von beiden gekauft *lach* Danke für Deinen Tipp!

      • An sagt:

        Danke für den Buch-Tipp.
        Vielleicht habe ich auch einfach noch nicht das für mich richtige Hydrolat gefunden – bisher will ich noch feste dran glauben, dass es einen Unterschied macht. Aber nachdem die guten nicht wirklich günstig sind, und begeistert von Theos Test war, ahme ich das nun einfach nach. Vielleicht finde ich ja für mich noch eine Antwort.

        Heute durfte ich ein neues Kornblumenhydrolat öffnen, ich bin gespannt, ob das anders wirkt als das Melvita Lavendelwasser. Das ist definitiv bei mir gleich einem Aerosol, nur mit etwas besserem Geruch.

      • Petra sagt:

        Bei Kornblume hast du etwas sehr feines, das wirkt sehr ausgleichend auf die Haut. Toll ist es auch, wenn du gereizte oder geschwollene Augen hast. Du solltest es aber im Kühlschrank aufbewahren, Kornblume kippt sehr schnell. An den Augen solltest du es maximal 6 Monate nach Öffnen verwenden (kalt und auf Wattepad).

      • JuliFrostig sagt:

        das Melvita Lavendelwasser war bei mir auch durchgefallen.Der Geruch hat mir so gar nicht zugesagt.Ich weiß nicht, ob es schon länger stand…..aber es stank.Wenn ich das Maienfelser Birkenwasser nutze, ist das ein ganz anderes Gefühl.So lebendig.
        ein ganz zarter,dennoch kraftvoller Duft.

        Julie, mit Elianes Lektüre kann man nix falsch machen 🙂

      • An sagt:

        Bei Melvita erkläre ich es mir mit dem Alkohol, der enthalten ist. Nur hatte ich auch eines von Maienfelser, was ganz toll roch und toll sanft auf der Haut lag – bis die Pumpe verstopft war 🙁 – aber an „Verbesserung“ oder ähnlichem habe ich nichts gespürt. Daher überhaupt mein Zweifeln.

        Kornblume fühlt sich toll an, sanft, beruhigend. Bin gespannt, ob ich das auch „sehen“ kann, oder ob es ein Effekt „nur so“ bleibt.

      • beautyjagd sagt:

        Die neuen Hydrolate von Melvita enthalten ja keinen Alkohol mehr, wenn ich es richtig mitbekommen habe (aber ein wenig in Naturkosmetik zugelassene Konservierungsmittel wie Sodium Benzoate).

  • Petra sagt:

    Minimalismus ist nichts für mich, dafür bin ich viel zu sehr Nasentier. Ich liebe es, in Düften zu schwelgen, gerne jeden Tag in einem anderen – je nachdem, wonach mir gerade ist.
    Bis vor ca. 1 Jahr habe ich nur die Regenerations-Serie von Hauschka für das Gesicht genommen, allerdings ohne die nach alter Suppe stinkende Creme – stattdessen Melissencreme, im Winter Rosencreme leicht, bei Kälte mit etwas Aufbau- oder Regenerationsmaske. Für den Körper Sanfte Rose und danach Mandelöl (Lebensmittelabt.) mit äÖ nach Laune. Dazu Shampoo und Deo, Mascara und dunklen Kajal. Im Bad war es also vergleichsweise übersichtlich. Erst letzten Herbst habe ich wieder Lust bekommen, andere Sachen auszuprobieren und vor allem, mich wieder zu schminken, Nagellack gibt es jetzt vielleicht seit 3-4 Monaten wieder. Also schwelge ich jetzt, zum Glück habe ich viel Platz im Bad 😉
    Seife im Gesicht macht mir Trockenflechten, in den Haaren juckende Kopfhaut und strohige, gatschige Haare.
    Wenn ich verreise, nehme ich Kleingrößen bzw. Proben. Wenn ich mich richtig beschränken muss, kommt eine Scheibe Karité-Seife von meiner Lieblings-Frauenkooperative aus Burkina mit, die geht dann schon mal. Dazu Gesichtscreme, wasserfeste Mascara und Karité oder Mandelöl (Körper). Und natürlich Deo (zur Not als Tuch), ohne geht es nicht. Aber da ich selten irgendwo im Busch schlafe, darf mein Kosmetiktäschchen meistens mit.

    • beautyjagd sagt:

      Wir hatten es in den Kommentaren ja beide schon mal davon, dass wir keine echten Minimalistinnen sind. Wenn ich muss, kann ich mich gut einschränken, aber da Beauty mein Hobby ist… Trotzdem übt der minimalistische Ansatz auf mich eine gewisse Faszination aus, vor allem, seitdem ich mit den Ölen so gut klar komme.
      Schminksachen habe ich absichtlich in diesem Post außen vor gelassen, denn da wird es ja dann schon sehr individuell. Ideen dafür hätte ich auch: Man kann sich zB mit einem Cake-Eyeliner auch die Wimpern tuschen (so wie früher die Cake Mascara funktionierte: http://beautyjagd.de/2011/01/08/arcancil-mascara-compact-wie-funktioniert-cake-mascara/) oder den Lippenstift auch mal als Blush einsetzen.

      • Petra sagt:

        Hihihi, ich muss gerade daran denken, wie meine Mama immer auf Ihre Wimperntusche gespuckt hat, bäh bäh 😉
        Angeregt durch deine Posts habe ich heute morgen ein Kahina-Arganölpröbchen angebrochen und mit 6 (!) Hüben Flow Rosenhydrolat eingearbeitet und prompt glänze ich wie eine Speckschwarte und habe trotzdem ein ausgetrocknetes Gefühl an den Augenwinkeln, unter den Augen und auf Kinn und Wangen. Ich habe sogar schon Hydrolat nachgesprüht.
        Außerdem bilden sich gerade kleine Pickelchen. Nun ja, Öl und ich, das passt einfach nicht; ich brauche mehr Feuchtigkeit.

      • beautyjagd sagt:

        Ach, das hört sich echt nicht so schön an – gut, dass es auch Cremes gibt, damit jeder so sein Töpfchen und Tiegelchen findet *lach*

  • Alex sagt:

    Eine minimalistische Pflege gibt’s bei mir nur während kürzeren Reisen: Family-Shampoo von Sante, das ich auch als Seifenersatz umfunktioniere (hat eh fast die gleiche Formulierung wie das Duschgel), Kokosöl aus dem Bioladen zum Abschminken, für die trockenen Haarspitzen und als Hand- und Fusscreme,selbstgemachtes Hyaluronserum, Aloe Vera Gel von Aubrey und das Wildrosenöl von Primavera als Gesichtspflege, Sonnengel von Eco, Zahnpastatabletten und Deo. Zuhause benutze ich sehr viel mehr, lediglich die Haarpflege bleibt gleich. Längere Zeit möchte ich zum Beispiel nicht ohne Augencreme und zusätzliches Serum sein, und auch wenn ich die Multifunktionalität von Kokosöl oder Sheabutter sehr schätze, haben Spezialprodukte doch oft eine bessere Wirkung.

    Momentan benutze ich eine Sheabutter von Cattier, die fast aufgebraucht ist und die ich durch eine andere, unraffinierte ersetzen möchte. Kannst Du außer der von Yokumi noch andere empfehlen?

    • beautyjagd sagt:

      Sehr schön von der Textur ist die schon öfter in den Kommentaren erwähnte Shea royale von marie w, sie ist mit etwas Vanille beduftet (ist natürlich etwas teurer). Von der französischen Firma Najel hatte ich auch mal eine, könnte der von Yokumi ganz ähnlich sein.

  • ida* sagt:

    Sehr spannendes Thema! Ich wünschte, mein Badezimmer wäre um einiges minimalistischer, als es aktuell ist. Aber solange ich noch auf der Suche nach dem Heiligen Gral für meine Gesichtshaut bin, wird das wohl nix.

    Wie minimalistisch meine Reise-Ausstattung ist, wird sich Ende der Woche zeigen, wenn es für ein paar Tage auf Reisen geht. Geplant ist es, die Hautpflege mit einem Kleingrößen-Set zu bewerkstelligen (nicht minimalistisch, aber platzsparend), dazu eine Seife für den Körper und eine für die Haare. Plus Zahnpflegezeug plus Dekoratives. Plus Nagellack. Und hoffentlich ohne Medikamente, denn pünktlich zum gestrigen Urlaubsbeginn hat es mich glatt umgehauen, so dass aktuell Ingwer-Tee, Manuka-Honig-Bonbons und das Sofa meine besten Freunde sind.

    Liebe Grüße,
    Ida

    • beautyjagd sagt:

      Gute und schnelle Besserung wünsche ich Dir, damit Du gesund auf Reisen gehen kannst! Immerhin sind es noch ein paar Tage, erhol Dich gut!

  • Ruth sagt:

    @ Petra

    Vielen Dank für den Tipp! Ich bin schon einmal im Internet über TAY gestolpert, beim veganen Blog once upon a cream, wenn ich mich richtig erinnere. Allein das Verpackungsdesign ist himmlisch, ABER: zu teuer. Der Preis für die Creme entspricht zirka meinem Beauty-Montatsbudget. Doch vielleicht sollte ich wirklich alles andere auf das hier so angeregt diskutierte Essentielle runterfahren und mir dann eben so eine tolle Creme gönnen… – Soweit bin ich aber noch nicht.

  • Sabine sagt:

    ich bin nicht so sehr eine minimalistische beauty – eher eine praktische. ich sehe nicht ein warum ich mich nicht auch mit shampoo waschen kann. ich benutze De Traay rosen shampoo (eine hollaendische marke), das tut es auch gut als duschgel. an heissen tagen benutze ich weleda deo, an anderen tagen wirkt kokosoel genauso gut. in meinem bad steht eine grosse flasche biologisches sesamoel, das ich als koerperoel, angereichert mit verschiedenen aetherischen oelen benutze. meine haare wasche ich einmal in der woche, danach mache ich eine apfelessig spuehlung die ich im haar lasse. ab- und zu aloe vera als styling produkt (im gesicht vertrage ich es leider nicht). mein gesicht reinige ich mit lavera 1 in 2 reinigungsmilch, danach ein rosenhydrolat, rosenserum von annemarie Boerlind, danach Shangrila von aman prana. nicht gerade wenig, aber auf reisen nehme ich nur mein shampoo, zahnpasta,shangrila, und kokosoel, ein oder zwei aetherische oele und eine portion lavera rosenmaske mit. damit bin ich aeusserst zufrieden.

    danke liebe julie fuer wieder einen spannenden bericht!

    • beautyjagd sagt:

      De Traay habe ich ja auf einer Biomesse kennengelernt, ein paar der Produkte gibt es mittlerweile auch in einem deutschen Online-Shop. Ich hatte ein Pröbchen Monoi-Bodylotion von der Marke zum Test, die mir gefallen hat (solche Düfte gibt es ja sonst eher in Frankreich, in Deutschland weniger).

  • Johanna sagt:

    Ich weiß schon, wie ich mich beschränken könnte, wenn ich es müsste: Ein Shampoo für Haare und Körper, Deo, Hydrolat, evtl Reinigunsmilch, ein Öl für Gesicht und Körper, vielleicht ein ÄÖ für den Körper dazu, damit es nicht so langweilig wird 😉
    Aber ich habe gemerkt, dass ich das einfach nicht kann. Wenn ich z.B. auf Reisen gehe und mein Gepäck leicht halten möchte, klappt es einfach NIE. So bin ich eben.
    Allerdings bin ich ein bisschen stolz auf mich, dass ich es schaffe, ein neues Produkt einer Sparte, z.B. Bodylotion, erst dann nachzukaufen, wenn die Alte bis auf 1/3 geleert ist (ich habe auch maximal zwei zur gleichen Zeit geöffnet). Und ich öffne sie dann auch erst, wenn eine andere aufgebraucht ist. Mit allen Beautyprodukten, die ich zu Hause habe, offen oder geschlossen, kann ich höchstens eine große Kommodenschublade füllen, damit bin ich eigentlich sehr zufrieden 🙂

    • Johanna sagt:

      Dekoprodukte eingeschlossen!

      • beautyjagd sagt:

        Sehr schön fomuliert „Ich weiß schon, wie ich mich beschränken könnte, wenn ich es müsste“ – genau mit diesem Gedanken habe ich diese Zusammenstellung gemacht 🙂

  • Sonnenblume sagt:

    Ich weiß nicht,ob ich´s schon gesagt habe!?

    Aber der Beitrag über die „Minimalistische Beauty“ ist echt super gut geworden!!! Hat sich gelohnt darauf zu warten.

    Wobei alle deine Posts super sind! 🙂

  • Ursl sagt:

    Cattier Duschgel Weiße Heilerde & Minze. Funktioniert super für Körper, Gesicht und Haare.

    • Anajana sagt:

      Oh ja, das liebe ich auch! Freu mich schon, wenn mein derzeitiges Alverde-Duschgel leer ist und ich das Cattier-Duschgel endlich anbrechen darf. 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Gleich mal vorgemerkt 🙂

    • JuliFrostig sagt:

      das Duschgel hatte ich in meiner Bio Box.habe mich erst gefreut, dann war ich skeptisch,wegen dem zweiten Inhaltsstoff: Ammonium Lauryl Sulfate. leider wurde ich nicht wirklich fündig im Netz..ist das unbedenklich? was bewirkt er? ist Cattier eine empfehlenswerte Marke?

      liebe grüße

      • beautyjagd sagt:

        Ammonium Lauryl Sulfat ist ein Tensid, das bei Ecocert zugelassen ist, bei BDIH und Natrue jedoch nicht. Ich muss bei Ammonium Laryl Sulfate immer sofort an ein paar Jahre alte Kosmetikrezepturen aus Frankreich denken. Cattier verwendet das Tensid, weil die Verbraucher damit gut zurecht kommen, habe ich neulich im Gespräch auf dem Branchenkongress erfahren. Ich vertrage es auch gut, es gilt aber eben als eines der aggressiveren Tenside. Cattier ist eine alteingesessene französische Naturkosmetikmarke, die insbesondere für ihre Heilerde-Produkte bekannt ist. Mittlerweile gehört sie zur deutschen Firma Kneipp.
        Liebe Grüße

      • JuiFrostig sagt:

        Ich danke Dir! viel Spaß auf Deiner Reise! 🙂

  • Michi sagt:

    Eigentlich dachte ich auch immer ich käme doch mit recht wenig Sachen aus, aber jetzt musste ich gerade meine Taschen packen und zack, irgendwie voller als gedacht. Mit muss aber auf jeden Fall:
    Reinigungsmilch Kamille von alverde
    Melvita Lavendelblütenwasse
    Gesichtsöl gegen unreine Haut von Hauschka
    Rosencreme leicht von Hauschka
    Augencreme von der Naturmarke von Müller ( da fällt mir der Name gerade nicht ein)
    Deo Maracuja von Alverde
    Reisegrößeduschgel auch von Alverde
    und nomalerweise würden dann noch Haarshampoo und Spülung plus Kokosöl dazukommen.

    Und schon denke ich wieder: Puuuh, viel zu viel 😀

    Muss mal schaun wo ich da sparen kann. Dein Artikel war auf jeden Fall mal wieder eine Inspiration 🙂

    • beautyjagd sagt:

      So ähnlich gehts mir auch öfter – ich brauche viel weniger Produkte als früher, aber irgendwie ist es immer noch viel. Am Samstag packe ich für Japan, mal gucken, wie minimalistisch ich da bin! Dein Programm klingt aber doch noch recht übersichtlich 🙂

      • Noemi B. sagt:

        Oh, da freuen wir uns nächste Woche auf deinen Post aus Fernost! WLAN und Serverleistung sollte dort ja kein Problem sein 🙂
        Wenn wir schon nicht mitfliegen können, wollen wir daran teilhaben, yeah!

        良い旅を

      • beautyjagd sagt:

        Ich hoffe auch, dass das mit WLAN gut klappt! Und freue mich schon, hier von meiner japanischen Beautyjagd zu berichten!

  • salva sagt:

    da ich gerade aus den ferien komme und mich hier durchwühle , (ein toller interessanter post, ich liebe diese thema ),erzähle ich mal, was ich mitgenommen hatte:

    kokosöl für die hautpflege, besonders nach viel sonnenbestrahlung und für die haarspitzen sowie auch als deo und für die lippenpflege

    ein kleines fläschchen jojobaöl von primavera, (ebenfalls haut- und lippenpflege)

    e i n e seife fürs duschen und haarewaschen von aleppo

    sonnenöl von ecco

    thats it

    • beautyjagd sagt:

      Das nenne ich mal wirklich minimalistisch, Öl und Seife! Und hört sich nach wunderbar natürlichen Ferien an 🙂

      • salva sagt:

        ja, das waren sie auch.
        ich war wirklich mit allem sehr minimalistisch in diesem urlaub unterwegs, genau wie früher als studentin.
        und es hat unglaublich gut getan ohne zuviel ballast unterwegs zu sein, es ist befreiend sich zu beschränken .

        ich hoffe, ich schaffe es auch mehr in meinem alltag.
        da bin ich allerdings etwas skeptisch, mal sehen.

  • Lisa sagt:

    Ich mag die Vielfalt im Bad viel zu sehr. Nur auf Reisen beschränke ich mich. 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Geht mir auch so, auf Reisen kann ich mich (für eine Beauty-Bloggerin 😉 ) sehr beschränken 🙂

  • […] einem Jahr beschäftigen auch mich Reinigungsöle und Cleansing Balms zur Gesichtsreinigung. Im Post zur minimalistische Beauty habe ich das Thema bereits angerissen: Es ist praktisch, ein Öl sowohl zur Reinigung als auch zur […]

  • Veleda sagt:

    Durch meine Schlafzimmer-Renovierung (ich konnte mein Bad nicht benutzen und wa auf das Bad meiner Elern angewiesen) musste ich minimalistisch sein. Sheabutter und Sole-Waschgel und Orangenblütenwasser.
    Jetzt bin ich wieder oben.
    Vom Gedankern her liebe ichs minimalistisch doch was es an Seifen, Hydrolate gibt hach…
    Aber Sheabutter ist meine Allroundbutter 😉

    Apropos Hydrolate: Von Primavera gibts ein Set mit einem SOS-Hydrolat, eine Mischung aus Rose , Bitteroangen .
    Riecht echt toll ^^

  • Margit sagt:

    Ich finde die Idee sehr gut mit der minimalistischen Pflege. Ich benutze auch nur wenige Produkte und versuche diese über einen längeren Zeitraum zu verwenden, um zu sehen, ob sie meiner Haut gut tun und wie sich die Haut durch sie verbessert, verändert usw.

    1. Haarpflege: im Wechsel verwendet ich Lavera Sensitiv Shampoo und Aubrey Organics Honeysuckle
    2. Deo: Urdeo
    3. Gesichtscreme: Shea Creme von Martina Gebhardt
    4. Gesichtsreinigung mit Seife: Leinauer Ziegenmilchseife (gibt es bei Manufactum)
    5. Gesichtsreinigung normal: Extro Derm von Dadosens
    6. Duschgel: Minze von Cattier (besonders im Sommer sehr erfrischend)
    7. Handreinigung: seit Jahren Zitrone/Olive im Seifenspender von Sodasan
    8. Bodylotion: Feuchtigkeitslotion von Bioturm
    9. Lippenpflege: Bio-Orangenblütenhonig
    10. Fußpflege + raue Stellen: Kokosöl von Amanprana

    Vielen Dank für den guten Tipp mit dem Apeiron Rosenwasser, dass duftet so herrlich und ist sehr erfrischend, auch schön als Frischekick zwischen durch. Bei Maienfelser habe ich auch bestellt und mir das Rosenwasser Cuvée (Demeter zertifiziert) mitbestellt, dass duftet auch sehr schön und ich verwende es als Bodyspray.

    • beautyjagd sagt:

      Die Rosenwasser Cuvée von Maienfelser hatte ich auch mal, gefiel mir gut! Und Honig als minimalistische Lippenpflege ist eine tolle Idee 🙂

  • Veleda sagt:

    Huhu 🙂

    An Rosenwasser habe ich von Tautropfen das set zum Muttertag mir gegönnt. Der Duft ist echt toll, Wellnessfeeling. Als neues Basic hab ich von Cattier die rosane Heilerde-Maske endeckt. Sie ist für empfindliche Haut und klärt die empfindliche Haut. Sonst hab ichs zur Zeit seehr minimalistisch (und dsa ich seid ein paar Tagen in einer neuen Beziehung bin, strahl ich von innen ;-)) . Ich wasche morgens mit Reisseife und nebel mich dann mit Rosenwasser ein. Je nach Tag nur ein Tröpfchen Öl . Abends wasch ich mich mit einer Tonerden-Argan-Aleppo-Seife und dann vllt ma ein Serum. That it. XD

    • beautyjagd sagt:

      Yeah, inneres Strahlen ist einfach das beste Schönheitselixir 🙂 Ich freu mich für Dich! Und deine minimalistische Routine klingt sehr stimmig – die rosa Heilerdemaske von Cattier hatte ich auch mal, ich fand sie gut, darf sie auf meiner Haut aber nicht antrocknen lassen (ich befeuchtete sie immer wieder leicht, bevor ich sie nach zehn Minuten abgenommen habe).