Gesichtspflege Naturkosmetik

Living Nature: Sensitive Cleanser und Toner

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Here you can find an English version of this article.

Auf die neue Sensitive Skin-Linie von Living Nature war ich schon gespannt, seitdem ich im Herbst letzten Jahres auf der Homepage der neuseeländischen Firma davon gelesen hatte. Gleich im Januar, als die Produkte endlich nach Deutschland kamen, bestellte ich mir den Cleanser und den Hydrating Toner. Mit dem Testen musste ich dann leider noch etwas warten, denn ich habe ja so eine Art Testfahrplan, damit ich einzelne Produkte auch etwas länger am Stück ausprobieren kann. Jetzt im März war es endlich soweit! Und was soll ich sagen, ich nehme mein Fazit gleich mal vorweg: Ich bin begeistert! Diese Serie könnte ein richtig guter Tipp für diejenigen sein, die empfindliche Haut haben und auf sehr viele (auch schöne) Inhaltsstoffe verzichten müssen oder wollen.

Die Sensitive Skin-Linie von Living Nature setzt sich bisher aus vier Produkten zusammen: Eine Reinigung, ein Toner, eine Tagescreme und eine Nachtcreme. Im Mittelpunkt der Produkte stehen Kokosnussöl und das für Neuseeland typische Harakeke-Gel, das vom Neuseeland-Flax stammt. Es ist feuchtigkeitsspendend und hautberuhigend, es erinnert mich deswegen ein wenig an Aloe Vera. Dieses Gras ist übrigens auch auf der Verpackung abgebildet, was eine sehr hübsche Idee ist.

♦ Der Sensitive Cleanser ist in einer Tube verpackt, die Textur würde ich als cremig bis gelig beschreiben. Man verteilt die Reinigung auf dem feuchten Gesicht, massiert sie zart ein und spült sie schließlich wieder mit lauwarmen Wasser ab. Da keine ätherischen Öle enthalten sind, duftet die Reinigung kaum. Insgesamt empfinde ich die Reinigung als leicht und angenehm, die Haut fühlt sich damit weder fettig noch ausgetrocknet an. Ich habe damit auch schon meine nicht-wasserfeste Wimperntusche mit Hilfe eines Wattepads abgeschminkt, was gut funktioniert hat (und brennt auch nicht). Trotzdem bevorzuge ich für das Abnehmen der Mascara weiterhin ein Mizellenwasser, vielleicht auch aus Gewohnheit.

Der von BDIH zertifizierte Sensitive Cleanser basiert neben Wasser auf Kokosöl, pflanzlichem Glycerin und Bienenwachs. Zuckertenside folgen erst weiter hinten in der INCI-Deklaration, das Konservierungssystem halte ich für sehr mild. Und ist das nicht eine übersichtliche Liste?

INCI: Aqua, Cocos nucifera (virgin coconut) oil**, Glycerin (vegetable glycerin)**, Cera alba (beeswax), Galactoarabinan (larch tree gum), Sucrose cocoate, Xanthan gum, Cetyl palmitate, Phormium tenax leaf juice (NZ flax gel), Glucose, Decyl glucoside, Sorbitan palmitate, Sorbitan olivate, Coco glucoside, Glyceryl oleate, Glucose oxidase, Lactoperoxidase. ** Certified organic.

Eine Tube des Sensitive Cleansers enthält 100ml und kostet 27,90 EUR.

♦ Überrascht hat mich die Textur des Sensitive Hydrating Toner: Ich hatte eine Flüssigkeit zum Sprühen erwartet, aber dieses Gesichtswasser kommt – wie auch der Cleanser – in einer Tube und hat eine weißliche gelige Textur. Man verteilt den Toner auf dem Gesicht und wartet dann ein halbes Minütchen, bis er eingezogen ist. Als (halbwegs fettfreie) Nachtpflege reichte mir diese Pflege abends schon vollkommen aus, denn meine Haut fühlte sich damit ultraweich und glatt an. Könnte ich mir deswegen auch gut als Makeup-Unterlage vorstellen, wenn man keine zu trockene Haut hat (oder im Sommer). Je nach Bedarf trägt man dann über dem Toner eine weitere Gesichtspflege auf. Auch der Toner duftet einfach etwas pflanzlich.

Der von BDIH zertifizierte Hydrating Toner basiert auf Wasser, Kokosöl, pflanzlichem Glycerin und verarbeitetem Jojobaöl. Als Wirkstoffe sind Lärchenextrakt und das oben bereits angesprochene Harakekegel enthalten. Auch hier ist das Konservierungssystem wiederum sehr mild (ich nehme an, dass das Harakekegel auch deswegen nicht zu stark dosiert ist, weil es sonst eine andere Konservierung erfordert hätte, was wiederum nicht zu empfindlicher Haut gepasst hätte – aber das ist nur meine Vermutung).

INCI: Aqua, Cocos nucifera (virgin coconut) oil**, Glycerin (vegetable glycerin)**, Jojoba esters, Cetearyl olivate, Galactoarabinan (larch tree gum), Sorbitan olivate, Phormium tenax leaf juice (NZ flax gel), Glucose, Xanthan gum, Glucose oxidase, Lactoperoxidase. ** Certified organic.

Der Hydrating Toner enthält 100ml und kostet 34,90 EUR.

Produkte von Living Nature sind direkt bei Living Nature Deutschland, aber auch bei anderen Händlern wie najoba, Naturdrogerie oder auch im Müller Naturshop (habe ich dort schon gesehen) erhältlich. Hier gibt’s eine Händlersuche.

Mein Fazit: Die Sensitive Skin-Linie von Living Nature ist ein neuer Liebling von mir! Einziger Nachteil: Leider nicht ganz günstig. Die Produkte haben übersichtliche Formulierungen, die für empfindliche Haut geeignet sind. Der Cleanser ist ausgesprochen mild, der Toner mit der cremig-geligen Textur sorgt für weiche und ultraglatte Haut.

Kennt ihr die Sensitive Skin-Linie von Living Nature schon? Wie findet ihr das Konzept? Mich interessiert nun doch auch die Tagescreme…

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54 Kommentare

  1. Sonny sagt am 24. März 2016

    Ich habe auch gleich nach Erscheinen ein Auge auf die Serie geworfen! 😉 Die Inhaltsstoffe sehen wirklich toll aus für sensible Haut.
    Derzeit bin ich aber noch am Aufbrauchen. Wenn dann mein Vorrat mal weg ist, werde ich mir sicher den Cleanser mal zulegen. 🙂

  2. Ich finde es toll, dass es immer mehr Auswahl für sensible Hüllen gibt oder eben für Leute, die auf gewisse Inhaltsstoffe verzichten wollen.
    Die Produkte von Living Nature lesen sich wirklich sehr gut! In Kürze werde ich einige der Produkte von Mysalifree testen, die ja auch sehr mild konzipiert sind.

    Liebe Grüße!

  3. Ute Hardy sagt am 24. März 2016

    Hallo, mein Name ist Ute Hardy, ich bin Naturkosmetikerin und Ayurveda Therapeutin mit kleinem Studio in München. Tolle Info zu den neuen Sensitiv Produkten!
    Die neue Living Nature Sensitive Pflegeserie wird von meinen Kundinnen sehr gut vertragen, besonders gerne genommen auch von Frauen, die keine ätherischen Öle in der Kosmetik wollen. Ich mag sie selbst sehr gerne weil ich den sehr angenehmen leichten Kokosduft liebe und die Creme für meine „Pittahaut“ schön kühlend wirkt! Also nicht nur online oder im größeren Fachhandel erhältlich, auch bei Living Nature Naturkosmetikerinnen! Schöne Ostergrüße aus München!

    • beautyjagd sagt am 26. März 2016

      Das stimmt, ich vernachlässige bei meinen Angaben die Kosmetikerinnen ein bisschen zu sehr 🙂

  4. hazel sagt am 24. März 2016

    Den Toner hatte ich schon als Probe und fand ihn für meine Haut nicht so gut, da er geklebt hat. Nichtsdestotrotz mag ich die LN Sachen eigentlich sehr, auch wenn ich sie derzeit nicht benutze (Glycerin ?). Du, Julie, hattest freundlicherweise die G-Werte der Cobicos Seren in Erfahrung gebracht…super, danke dafür… der Wert von 3% war ja ok. Ich hatte dann deshalb vor gut 1 Woche bei LN angefragt, wie das bei dem Toning Gel extra und der Feuchtigkeitsmaske aussieht und habe aber leider keine Antwort von der Firma bekommen.
    Ich hatte mit einigen anderen hier ja schon mal den Eindruck, dass LN die Kunden-Zufriedenheit/Bindung nicht sooo wichtig schien. Umso mehr hätte ich mich deshalb jetzt über eine schnelle und freundliche Antwort gefreut.
    Vielleicht klappt es auf Deiner Ebene besser? Vielleicht magst du ja mal nachfragen.
    Lieben Dank und Grüße!

    • Noemi B. sagt am 24. März 2016

      Oh, die G-Werte bei der ultra nährenden Maske würden mich auch SEHR interessieren!

      • Mich auch!!!

        Ist lange Zeit eine meiner lieblingsmasken gewesen.

      • beautyjagd sagt am 24. März 2016

        Ich kann nachfragen, aber wird sicher nach Ostern 🙂

    • Hallo liebe beautyblog Leserinnen,

      ich bin Birgit Corall von cobicos gmbh. Die G-Werte zu den Produkten habe ich Julia geschrieben.
      Bei cobicos sind es in allen Produkten max 3%.
      Bei Living Nature variiert der Wert zwischen 3 – und 5%. Da LN in Neuseeland immer wieder mit der G-Frage konfrontiert wird, haben sie bereits vor Jahren über viele Monate Tests mit und ohne Glycerin gemacht. Das Fazit war, dass die langfristige Hautdurchfeuchtung mit pflanzlichem Glycerin in bestimmten Mengen besser war, als ohne. Ich denke, wie bei so vielen Dingen im Leben, ist die Menge entscheiden 🙂
      WWir beantworten unsere Anfragen in der Regel alle am selben Tag. Wenn mal eine Mail untergeht oder nicht sofort beantwortet wird (weil diese vielleicht so speziell sind, dass im Büro niemand sofort eine Antwort weiß??), entschuldige ich mich auf diesem Wege. Euch allen ein schönes Osterfest!

      • beautyjagd sagt am 25. März 2016

        Ich hänge mich gleich mal mit den Glycerin-Anteilen von Living Nature ran, die Birgit mir geschrieben hat:
        Sensitive Cleanser und Sensitive Night Cream: 5%
        Sensitive Toner und Sensitive Day Cream: 3%
        Ultra Nourishing Mask: unter 3%.

      • Die Firma Living nature hat mir schon immer gut gefallen. Die Philosophie hinter den Produkten ist einfach stimmig.

        Riesengroßes Dankeschön an Birgit Corall.
        Das sind doch endlich mal klare Ansagen!
        Interessant, daß man sich in Neuseeland auch mit der glycerinproblematik beschäftigt. Dann sind einige Fragen hier doch nicht so abseitig oder gar überflüssig gewesen.

        Die ultra nourishing Maske darf bei unter 3 Prozent Glycerin und nur gelegentlichem Gebrauch einer meiner Lieblinge bleiben!!

      • Noemi B. sagt am 25. März 2016

        Super, herzlichen Dank für die promoten Antworten! ?
        Das hilft sehr und Werte unter 5% sind völlig ok – somit steht einem Nachkauf der tollen Maske nichts im Wege ?

      • @ Noemi ob Tippfehler oder Autokorrektur, die promoteten antworten sind die Freudsche Fehlleistung schlechthin.
        Herrlich!
        Aber die Maske ist wirklich toll, ob nun promoted oder nicht.

  5. Noemi B. sagt am 24. März 2016

    Eigentlich mag ich LN ja sehr gern, aber das Glycerin an vorderster Front verunsichert mich nun, nach diversen Diskusionen – oder ist das Pflanzliche unbedenklich…?

    • Ich zitiere mich ja ungern selbst, aber zur Reihenfolge von Inhaltsstoffen bei den INCI und der daraus abgeleiteten Konzentration habe ich schon mal was geschrieben:

      „Aber auch so kann man den Anteil einzelner Inhaltsstoffe höchstens schätzen. Es gibt ja keine Mengenangaben, nur die Reihenfolge ist vorgegeben.“

      http://www.naturkosmetikcamp.com/2015/12/die-inci-luegen-eine-geschichte-von-normen-und-menschen/

      Für alle Details empfehle ich die Langfassung (als Download unten am Artikel).

      Bezogen auf das Beispiel oben: Glycerin _könnte_ 20% ausmachen oder auch nur 2%. Das ist eben die Crux bei der Sache.

      Ich richte mich lieber nach Gesamtkompositionen und wie die Produkte als Ganzes wirken. So kann ich sagen, dass viele Leute mit der LN Sensitive Reihe gut zurecht kommen.

      Wie es bei Hautpflege für sensible Haut ist, hatten wir auch schon eine Unverträglichkeit, aber das ist nicht weiter verwunderlich. Diese Serie richtet sich an Menschen mit hypersensibler Haut, also einer Personengruppe, die viele Kosmetikprodukte gar nicht verträgt. Angesichts dessen ist die Verträglichkeitsquote sehr gut.

      Wenn man genauer hinschaut, haben wir hier am Anfang der INCI die Dreierfolge Wasser, Kokosnussöl und Glycerin. Das Glycerin kommt also in geringerer Konzentration vor als ein relativ reichhaltiges Öl (aus dem das Glycerin wahrscheinlich gewonnen wurde). Das ist noch nicht mal die Creme, sondern die Reinigung und der Toner!

      Es folgen noch anti-inflammatorisch wirksame und feuchtigkeitsspendende bzw. -bewahrende Komponenten. Phormium Tenax wird z.B. von deutlich mehr Personen vertragen als Aloe Vera und bindet noch mehr Feuchtigkeit in der Haut.

      Für mich ist das Glycerin sozusagen „gut eingebettet“ in der Rezeptur. Pflegende Öle (und auch Wasser) nehmen einen größeren Anteil ein. Und vor allem: die Produkte fühlen sich einfach gut an. Der Anwendungskomfort ist auf hohem Niveau und die Haut fühlt sich wohl damit.

      Insgesamt ist mir die Glycerin-Diskussion zu unspezifisch und teilweise zu hysterisch. Ja, Glycerin kann in hohen (!) Konzentrationen nachteilige Auswirkungen auf die Haut haben (muss es nicht …), aber das betrifft auch viele andere Inhaltsstoffe; auch einige hoch gelobte.

      Ich würde nie eine Hautpflege ablehnen, weil Glycerin weit vorne in den Inhaltsstoffen zu finden ist. Eben einfach aus dem Grund, dass die Aussagekraft über die Konzentration in der Regel gleich 0 ist. Die Hersteller tun sich aber auch selbst keinen Gefallen, indem Prozentangaben auf den Verpackungen komplett fehlen … (siehe Blogbeitrag).

      Zum Abschluss noch etwas zu Glycerin selbst. In der Naturkosmetik wird Glycerin aus pflanzlichen Ölen gewonnen. Aus Palmöl ist es sehr billig und kommt so höchst wahrscheinlich in den allermeisten NK-Produkten im Niedrig-Preisbereich zum Einsatz. (Ist halt super zum „Auffüllen“, weil es so billig ist – und daher bestimmt gerne mal hoch konzentriert.) Hersteller, die etwas auf sich halten, gewinnen Glycerin aus nachhaltig angebautem Bio-Kokosnussöl. Chemisch identisch, aber 10 mal so teuer. Dafür unterstützt man keinen Raubbau.

      Glycerin kommt in allen Pflanzenölen ganz natürlich vor. Grob/vereinfacht gesagt hängt an drei Fettmolekülen ein Glycerin dran. Bei uns auf/in der Haut sieht es ganz ähnlich aus. Es ist also ein Stoff, der – in der richtigen Konzentration – die Hautbarriere stärken kann. (Ja, damit stelle ich mich klar gegen den Negativ-Trend!)

      Beste Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie | Uwe

      PS: Toller Artikel, Julia! Und Danke für die Verlinkung. 🙂
      PPS: Entschuldigung für meinen Semi-Offtopic-Einschub.

      • hazel sagt am 24. März 2016

        Liebe Uwe, danke erstmal für deinen langen und aufschlussreichen Kommentar. Da ich Dir grds. vertraue, helfen mir deine Ausführungen. Hättst‘ ja auch schon mal eher was schreiben können. ?
        Erstmal zu unspezifisch und hysterisch: wie kann man als völliger Laie mit nur etwas ungutem Gefühl im Bauch durch angelesenes Halbwissen spezifisch sein? Das geht nicht und nehme ich für mich gar nicht in Anspruch. Ich kann und will nicht auf hohem Niveau diskutieren, ich will und wollte einfach immer nur ein paar Fach-Meinungen hören.
        Wo die Diskussion je hysterisch war, würde mich ja grds. interessieren, hilft wohl aber nicht weiter. ? Ich fand sie fordernd manchmal, aber immer sachlich, nicht quietschig/hysterisch.

        Was ich nicht verstehe bei deinen Ausführungen: auf der einen Seite dein toller Aufsatz „die INCI -Lügen…“, wo du doch auch gerne eine generelle Auflistung der prozentualen Anteile der Inhaltsstoffe hättest und auf der anderen Seite richtest du dich lieber nach der Gesamtkonzeption und der Wirkung der Produkte.
        Um beim Glycerin zu bleiben: angenommen, es stellt sich raus, Glycerin wäre ab 10% wirklich nicht mehr unkritisch, deine Haut verträgt es aber und reagiert sogar noch gut darauf. Was dann?
        Da könntest du dich dann neben meine Mutter auf die Sonnenliege legen , die ihre chemischen Sonnenfilter immer weiter benutzt, weil sie eben auch noch nie bemerkt hat, dass diese ihr schaden. Im Gegenteil… es ließen sich ja auch genug „Studien“ finden, die die Unbedenklichkeit der chem. Filter stützt. Und Mutters Sonnencreme macht sie nicht Sonnen-Rot und pflegt ihre Haut auch noch.
        Hmmmm, jetzt ‚glaube‘ ich den Studien mehr, die sagen, dass chemische Filter blöde Sachen im Körper anrichten können und vermeide sie.
        Beim Glycerin gibt es diese Studien noch nicht… evtl. kommen sie , ich weiß es nicht. Du schriebst aber ja in deinen „INCI-Lügen“, dass die Inhaltsstoffe Alkohol und Glycerin immerhin schon durchaus kontrovers diskutiert werden.
        Tja, und hier schließt sich der (mein) Kreis wieder und ich versuche einfach nur, an Informationen zu kommen. Ich möchte vorsichtig sein, mehr nicht.
        Und deshalb ist mir wichtig zu wissen, wieviel % Glycerin denn nun tatsächlich in meinen verwendeten Produkten enthalten ist. Mit 2, 3, 5% könnte ich sicher leben. Mit 20% aber nicht.
        Viele Grüße!

      • Hallo hazel, man sollte hier klar zwei Dinge trennen, die sich aber nicht ausschließen.

        Ja, ich bin dafür, dass Deklarationen auf Verpackung deutlich besser werden. Wie soll man als mündiger Verbraucher eine fundierte Entscheidung treffen, wenn man gar nicht die nötigen Infos an die Hand bekommt? Dazu zähle ich – unter anderem – die prozentuale Angabe zumindest der wichtigsten Inhaltsstoffe und solcher, die in hohen Konzentrationen Nachteile haben können (Alkohol). Fast schon wichtiger wäre mir aber ein Hinweis, wie die eingesetzten Öle bearbeitet wurden. (Desodoriert, raffiniert, gehärtet, Extraktionsmethode, …)

        Mit der Information der Konzentration ist aber nicht in jeden Fall etwas gewonnen. Ich schrieb ja oben schon, dass Glycerin – meiner Erfahrung nach – (reichhaltige) Öle in ausreichender Menge zur Seite stehen sollten. Ist also mehr Glycerin enthalten, dann bitte auch mehr Öl. (Da bei Gels und Seren meist wenig bis kein Fett enthalten ist, sollte der Gehalt entsprechend niedriger liegen.)

        Anders ausgedrückt: Nehmen wir an ein Gehalt von X% Glycerin hat sich – wissenschaftlich fundiert – als nicht so prall heraus gestellt. Dann wird diese Untersuchung (sofern sie gemacht wurde/wird) sicher nur den Einzelstoff untersucht haben, aber nicht die Wechselwirkung. Das wird nämlich meistens nicht gemacht.

        Damit kommen wir also zu dem genannten zweiten Ding. Die Beurteilung eines Produkts kann nur anhand seiner Gesamtkomposition erfolgen.

        Noch ein kurzer Einschub zu hysterisch und unspezifisch: Das war gar nicht auf die Kommentare hier (oder irgendeine der Kommentatorinnen) gemünzt. Es gibt da andere Blogs und Anlaufstellen, wo fast schon gepredigt wird auf die Inhaltsstoffe X, Y und Z *muss* man *unbedingt* verzichten. Das erinnert mich immer daran, wie viele Leute plötzlich der Meinung waren sich glutenfrei ernähren zu müssen, obwohl sie gar keine Zöliakie haben.

        Übrigens ändert sich das mit den Inhaltsstoffen X, Y und Z teilweise schneller als die Mode. Im Moment schießt man sich halt auf Alkohol und Glycerin ein. 😉

        Aber bitte nicht falsch verstehen: Wer mit diesen Stoffen absolut nicht klar kommt, ist hier gar nicht gemeint. Ich habe lange Zeit nicht mal einen Hauch Alkohol in Kosmetika vertragen. Natürlich habe ich dann alle Produkte gemieden, in denen Alkohol auch nur in Spuren vorkam. Inzwischen sind mir (normal-)niedrige Konzentrationen positiv egal.

        Angelesenes Halbwissen ist immer so eine Sache. Es ist nichts verwerfliches daran, wenn man in einem Thema nicht komplett drin steckt. Es wird nur dann bedenklich, wenn man nicht nur kritische Fragen stellt, sondern auf Basis unvollständiger Daten anderen seine (nicht fundierte) Meinung aufdrücken möchte. Erlebt man leider mal mehr, mal weniger. (Hier weniger.)

        Wegen Glycerin vs. chemischer Lichtschutz: der Vergleich hinkt. 😉 Aber um fair zu bleiben (und weil Vergleiche fast schon zwangsläufig hinken müssen), taste ich den Vergleich nicht weiter an.

        Man muss schon bis zu einem gewissen Grad zwischen allgemeinen Studienergebnissen und dem Individuum unterscheiden. Nur weil jemand 30 Jahre raucht ohne (offensichtliche) Gesundheitsschäden davon zu tragen, heißt das nicht, dass man alle Studien (und realen Erkrankungen) ignorieren kann. Oder anders herum: nur weil viele Menschen mit Rohkost-Ernährung tolle Erfahrungen gemacht haben, heißt das nicht, dass es auch für mich das richtige ist. (Ist es nicht!)

        OK. Ich nehme den Vergleich doch auseinander. Die Hinweise, dass chemische Lichtschutzfilter weder für den Menschen, noch für die Umwelt gut sind, sind schon recht konkret. Bei Glycerin gibt es zumindest schon mal keinen Verdacht auf Gewässerschädigung oder dass es sich um einen endokrinen Disruptor handelt.

        Ich schließe damit auch meinen Kreis. Es ist gut und wichtig vorsichtig und kritisch zu sein. In diesem Sinn muss übrigens auch keiner mein Geschreibsel unkritisch hinnehmen.

        Ob uns manche NK-Hersteller den Gefallen tun und zumindest einige Bestandteile mit ihrem Gehalt deklarieren, kann ich nicht vorhersagen. Es ist aber zu hoffen. Aber bitte dann zusammen mit der genauen Herkunft! So was wie „Glycerin (X%, vegan, gewonnen aus Bio-Kokosnussöl, Herkunftsland XYZ)“. Hatte ich schon erwähnt, dass ich auch eher für eine tabellarische Aufstellung wäre statt einer Liste? 😉

        Beste Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie | Uwe

      • hazel sagt am 25. März 2016

        Lieber Uwe, nochmals danke für den laaangen Text!
        Dann hoffen wir mal, dass die INCI Deklaration irgendwann mal so aussieht wie von Dir gewünscht! Das wäre wohl auch im Sinne jedes kritischen Verbrauchers! Danke, dass du dich dafür einsetzt! ?
        Nochmal kurz zum Vergleich ?: nein, G. steht nicht im Verdacht, hormonell zu wirken. Aber es wird durchaus kontrovers diskutiert, was ich so gelesen habe und deshalb ist es eben auch durchaus erstmal ‚verdächtig‘ zu nennen. Am Anfang steht immer erstmal der Verdacht, frag‘ mal Semmelweiss ?. Und bei den chem. Schutzfiltern war das sicher nicht anders.
        Ich finde es trotzdem erstmal beruhigend, dass du dem Glycerin so positiv gesonnen bist, denn du bist für mich ein Fachmann. Dazu einer, dem ich vertraue.
        Ich bleibe trotzdem vorsichtig und bin froh, dass ich testen konnte, wie meine Haut ohne Glycerin reagiert. Ich kann Dir sagen, das war durchaus eine kleine Offenbarung. Hast du es zufällig schon mal ausprobiert?
        Viele Grüße!

      • Ich habe schon so ziemlich alles ausprobiert, was Verzicht auf Inhaltsstoffe usw. anbelangt. Ich bin da mein eigenes Testkaninchen.

        Glycerin ist nach meinen Beobachtungen für meine Haut nicht von Nachteil. Im Gegenteil stärken die Glycerin-haltigen Produkte, die ich regelmäßig verwende, eher die Haut. Das heißt jetzt nicht, dass ich Glycerin allein für hautstärkend halte, sondern dass die Gesamtrezepturen dieser Produkte – bezogen auf meine Haut – gut sind.

        Wenn meine Haut so richtig unschön drauf ist, muss ich ohnehin auf alle möglichen Sachen verzichten. Und damit meine ich grundsätzlich ganze Artikelkategorien. Creme oder Öl gehen dann im Zweifel gar nicht. Reinigen nur mit Wascherde. Und dann hoffen und beten, dass die Haut sich bitte schnell wieder einkriegen möge.

        Wichtig für mich ist es die Hautbarriere dauerhaft zu stärken, um Schübe so kurz wie möglich zu halten, möglichst lange hinauszuschieben oder zum Punkt kommen, an dem sie gar nicht mehr auftreten. Ob Produkte, die mir dabei helfen Glycerin enthalten, ist mir dann einfach egal. Wobei ich ohnehin keine „Glycerin-Bomben“ verwende.

        Beste Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie | Uwe

    • beautyjagd sagt am 24. März 2016

      Kommt drauf an, was Du „fürchtest“, würde ich sagen: Es ist ein pflanzliches Glycerin bei Living Nature, also kein Petrochemisches aus Erdöl&Co. Aber es istin beiden Herstellungsweisen ein Feuchthaltemittel, das eben je nach Dosierung und Formulierung Wasser in der Haut hält oder eben auch bei Überdosierung aus ihr ziehen kann.
      PS: Ah, hat sich mit Uwe überschnitten! Ich war etwas zu spät 😉

    • Liebe Noemi,
      Nach allem, was meine laienhaften Recherchen so ergeben haben, ist das pflanzlich/naturkosmetisch hergestellte G. auf jeden Fall unbedenklicher als das synthetische. Aber ganz entscheidend ist die verwendete Menge. Da besteht dringender Informationsbedarf von Seiten der Hersteller.
      Nicht umsonst gibt es Firmen, die sehr konsequent auf G. verzichten, was die Formulierung der Rezeptur sicher nicht einfacher macht.
      Ich bin sehr froh, daß ich umgestellt habe. Auch wenn es nicht ganz problemfrei ist. Mal sehen, wie lange der Umstellungsprozess dauert.

    • Liebe Noemi,
      Nach allem, was meine laienhaften Recherchen so ergeben haben, ist das pflanzlich/naturkosmetisch hergestellte G. auf jeden Fall unbedenklicher als das synthetische. Aber ganz entscheidend ist die verwendete Menge. Da besteht dringender Informationsbedarf von Seiten der Hersteller.
      Nicht umsonst gibt es Firmen, die sehr konsequent auf G. verzichten, was die Formulierung der Rezeptur sicher nicht einfacher macht.

  6. Mhh, ich verstehe eigentlich nicht, warum man eine Sensitiv-Serie ausgerechnet auf Kokosnussöl aufbaut. Damit haben meinem Empfinden nach recht viele Probleme, indem es die Poren verstopft, zu Unreinheiten und gar Entzündungen führen kann.

    • Kann ich so nicht bestätigen. Vielleicht liegt es an der Qualität oder so, aber viele unserer Kunden schwören auf pures Kokosöl (Abschminken, Gesichts-, Körper- und Haarpflege). Die bekomme ich kaum dazu etwas anderes zu verwenden. Gerade der Personenkreis mit empfindlicher Haut kommt damit wohl sehr gut klar.

      Verstopfte Poren? Unreinheiten? Entzündungen? Keine Spur. Gerade der letzte Punkt würde mich auch wundern. Naturbelassenes (nicht desodoriertes, umraffiniertes, ungehärtetes) Kokosöl hat sogar entzündungshemmende Eigenschaften. Das sieht bei raffiniertem und gehärtetem Öl natürlich ganz anders aus. Und warum das Öl oftmals überhaupt desodoriert werden „muss“, ist ein eher unappetitliches Thema. (Kann man gerne mal bei Amanprana nachlesen.)

      Wie bei so vielen Sachen reicht es nicht, nur die INCI zu betrachten. Das ist bei weitem keine Volldeklaration! Auch wenn Living Nature die Angaben schon mit Zusatzinfos anreichert, indem angegeben ist, welche Stoffe aus kbA stammen.

      Beste Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie | Uwe

      • Nun, ich bin beim Thema Kokosöl sehr hellhörig, zumal ich es selbst nicht vertrage. Ich höre/lese immer wieder, dass viele Menschen so wie ich mit Unreinheiten darauf reagieren. In der Gesichtspflege kann der Inhaltsstoff zwar ohne große Kompromisse vermieden werden – es gibt genug Alternativen –, doch bei dekorativer NK, insbesondere bei Foundations, wird es eng.

      • Da muss ich jetzt noch mal einhaken. Bei Foundations kommt doch gar nicht so oft Kokosöl zum Einsatz!? Hauschka: ja, Studio 78: ja. Ansonsten: nö. (Zumindest bei unserer Auswahl an Foundations.)

        Es ist OK, wenn man selbst Kokosöl nicht verträgt, aber man sollte das nicht verallgemeinern. Und wie ich schon schrieb: die Qualität des Öls (gilt wirklich für alle Öle!) kann einen riesengroßen Unterschied machen.

        Beste Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • Habe ich mich nicht klar ausgedrückt? Ich habe geschrieben, dass ich aufgrund meiner eigenen Probleme mit Kokosöl hellhörig bin und das Thema aufmerksam verfolge. Das hat nichts mit Verallgemeinern zu tun. Sonst hätte ich nämlich behauptet, dass nur weil ich diesen Inhaltsstoff nicht vertrage, er deshalb ein Schmarrn sein muss (= riesen Unterschied). Warum interessieren mich die Erfahrungen anderer Kokosnussöl-Sensibelchen? Nun, ich hätte mir auch gerne einmal etwas vom rms oder Juice Beauty bestellt, aber nachdem ich mehrmals gelesen habe, dass es für jene, die Kokosöl nicht optimal vertragen, auf Dauer nicht funktioniert, habe ich die Finger davon gelassen und mich auf andere Deko-Marken konzentriert.

      • Liebe Ruth, Deine persönlichen Bedenken kann ich selbst auch gut nachvollziehen. Mit Kokosöl komme ich auch nicht gut klar.
        Der RMS Luminizer und das uncover up vertrage ich wie Kerstin aber sehr gut. Der Hiro Space balm von Amazingy gefällt mir allerdings noch viel besser. Zwar auch Kokosöl , aber leichter und geschmeidiger als RMS.
        LG Ulli
        Schöne Ostern?

      • Hallo Ruth, im Internet ist die Kommunikation auf das Geschriebene beschränkt und das war für mich missverständlich. Es liest sich in meinen Augen so, dass Du Kokosöl allgemein für Blödsinn bei Produkten für empfindliche Haut hältst.

        Auch hattest Du eher allgemein auf Probleme mit diesem Inhaltsstoff hingewiesen und nicht aus Deiner Perspektive. Erst bei Deiner Antwort kam das dann zur Sprache. Und da habe ich ja auch eher wegen der dekorativen Kosmetik eingehakt. Es liest sich vielleicht missverständlich, aber ich wollte mit meinem Satz zum Kokosöl-Verallgemeinern eben darauf hinaus, dass Du in Deiner Antwort zur persönlichen Perspektive gewechselt bist. Im Ausgangs-Kommentar hat sich das anders gelesen. 😉

        Beste Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie | Uwe

      • @ Ulli Danke für Deinen Input. Über den Space Balm habe ich mich nämlich bisher auch nicht getraut.

    • Kersche sagt am 26. März 2016

      Liebe Ruth,
      mit purem Kokosöl komme ich auch nicht klar, aber ich hatte nie einen besseren Concealer als den von RMS. Und ich habe die empfindlichste Haut der Welt, also ich kann Dir nur zu einem Test raten, vielleicht ein Pröbchen von amazingy.

      • Wirklich, na dann sollte ich mich vielleicht doch trauen 🙂 Danke für den Tipp.

    • @ Uwe Nun, meistens beschäftigt man sich ja mit einem Inhaltsstoff näher, weil man selbst damit Probleme hat. Ist so. Wegen meiner persönliche Erfahrung verfolge ich das Kokosöl-Thema wie beschrieben mit geschärfter Aufmerksamkeit und weiß deshalb, dass viele drauf schwören und viele andere gar nicht damit klar kommen. Vor diesem Hintergrund, habe ich die Frage gestellt, ob Kokosöl nun wirklich die beste Wahl für eine Sensitivreihe ist. Ich persönlich benötige keine Sensitiv-Pflegeserie, zumal meine Haut recht robust ist, sofern sie nicht mit Kokosöl gequält wird. 😉

  7. Ranunkel sagt am 24. März 2016

    Da schließe ich mich Ruth an. Ich habe keine so guten Erfahrungen mit Kokosöl, hätte ich jetzt aus dem Bauch heraus auch nicht bei einer Sensitivlinie vermutet. Vielleicht wegen dem kühlenden und leicht antiseptischen Nebeneffekt ?

    • Mir kommt Kokosöl nur in den Kochtopf oder in die Haarspitzen 😉

  8. Den Glycerin-Aufschrei verstehe ich ehrlich gesagt nicht, das wesentliche wurde ja oben schon von der Naturdrogerie erklärt. Ich sehe das unbedenklich und teste zur Not das Produkt einfach aus – gerade unter Bloggern findet man ja meist jemand, der einem ein Pröbchen zukommen lassen kann. Ich selbst benutze weiterhin Produkte mit Glycerin und „lehne“ diese nur ab, wenn zu viel drin ist, weil mir das dann meist im Gesamtkonzept viel zu leicht ist und meine Haut braucht eben die schweren Geschütze. In eine gute Pflegeroutine eingebaut (mit zusätzlicher Pflege oder gar okklusiver Creme) schadet Glycerin sicher nicht.

    Zu LN: Danke für den Beitrag, Julie! Mich haben die Sachen sehr interessiert, aber leider ist der Cleanser nicht vegan und der Toner doch recht teuer, schade. Klingt aber beides gut und vor allem schön mild! Gut, dass es da endlich eine bessere Auswahl als noch vor paar Jahren gibt (so zumindest mein Eindruck).

    LG Valandriel

  9. Colli sagt am 24. März 2016

    Ah, die hören sich gut an, aber leider ist Kokosnussöl enthalten…Pickelalarm :(((

    Liebst, Colli

  10. Ich habe mir alle Produkte gleich gekauft und meine atopische Haut hat sie nicht vertragen. Den Toner fand ich wie schon oben genannt, eher klebrig – meine Haut sah auf jeden Fall innert zwei Tagen gestresst und unruhig aus.
    @naturdrogerie war sehr kulant und verständnisvoll.

    Ich mag mir längst nicht mehr wirklich überlegen, an welchem Inhaltsstoff es liegen könnte – Neurodermitis ist ein Chameleon und reagiert mal so und dann wieder so.

    Liebe Grüsse
    Emma

    • beautyjagd sagt am 26. März 2016

      Irgendwie bin ich wirklich fasziniert davon, dass der Toner bei Dir und ja auch weiter oben als klebrig beschrieben wird – bei meiner Haut ist das überhaupt nicht der Fall, sie saugt das offensichtlich einfach weg und fühlt sich dann schön weich und glatt an 🙂 .

  11. Ich kenne die neuen Sensitive Skin Produkte noch nicht. (Leider kenne ich bis auf das Manuka Gel gar keine Produkte von Living Nature.) Aber die kleinen wirklich interessant und auch die Inhaltsstoffe sehen auf den ersten Blick gut aus. Der Toner scheint deiner Beschreibung nach ja fast schon in Richtung Serum zu gehen. Spannend. 🙂

    Liebe Grüße,
    Jenni

  12. blanca flor sagt am 25. März 2016

    Schön, dass du zwei Produkte speziell für empfindliche Haut vorstellst.
    Der Toner klingt sehr interessant – der Preis ist allerdings schon sehr stolz.
    Empfindliche Haut (Couperose) habe ich zwar auch, vertrage aber glücklicherweise doch so einiges – jedoch bestimmt keine ständigen Produktwechsel. Da habe ich Angst, dass sie irgendwann mal komplett austickt.
    Darf ich dich hierzu etwas fragen? Du hattest geschrieben, dass du so eine Art Testfahrplan hast und immer eine gewisse Zeit testest.
    Wie lange testest du Gesichtspflegeprodukte? Toll, dass du eine robuste und gesunde Haut hast, die dir häufige Pflegewechsel anscheinend nicht übel nimmt.

    • beautyjagd sagt am 26. März 2016

      Ja, ich bin wirklich froh, dass meine Haut so robust ist! Ich teste Gesichtspflege meist mindestens etwa 3-4 Wochen (manchmal auch länger), damit ich sehe, wie sie sich so macht. Und ich teste auch nicht zu wild, denn Öle vertrage ich zB grundsätzlich gut, fast egal welche Sorte. Außerdem habe ich meine Haut immer sehr genau im Blick und beobachte sehr genau, wenn sich irgendwelche Anzeichen für Unverträglichkeiten zeigen (dann setze ich lieber ab oder pausiere).

  13. Christina sagt am 25. März 2016

    Wirst du die Tages- und Nachtcreme auch noch testen und hier vorstellen? Beide würden mich (mehr) interessieren, da ich bei der Reinigung + Toner schon meine „HG“s gefunden habe.
    Mir ist der Preis zu stolz um sie ins Blaue zu bestellen und von einem Probensatchet kann ich mir ja keine Meinung bilden.

    • beautyjagd sagt am 26. März 2016

      Bisher ist der Test noch nicht fest eingeplant, aber ich könnte mir vorstellen, dass ich die Cremes mal im Sommer teste – das dauert also leider noch etwas. Vielleicht kannst Du dir mehrere Testsachets besorgen oder zB in einem Laden eine kleine Menge abfüllen lassen?

  14. Sag mal Julie, kannst du das Hautgefühl nach der Reinigung hier mit der Sensitiv Reinigung von Alverde vergleichen? Die haben sie ja leider aus dem Sortiment genommen und ich bin auf der Suche nach etwas neuem. Natürlich ist das eine ganz andere Preiskategorie, aber ich bin gewillt etwas mehr auszugeben, wenn es meine empfindliche Haut beruhigt (und auch frei von Pickeln hält). Ich muss dringend mein Manuka Gel von LN nachkaufen, ich liebe es für gereizte Haut und Unreinheiten.

    • beautyjagd sagt am 28. März 2016

      Ich habe gestern Abend gleich mal den Gesichtshälftentest gemacht: Eine Seite mit Alverde Sensitiv Reinigungsemulsion, die andere mit dem Sensitive Cleanser von Living Nature. Die Textur des Alverde Cleanser ist erst mal dicker und wirkt reichhaltiger, während der Cleanser von Living Nature erfrischender und weniger dickflüssig ist. Überraschenderweise fühlt sich meine Haut nach dem Abwaschen, abtrocknen, bisschen warten mit dem Cleanser von Living Nature aber gepflegter und weniger trocken an. Also denke ich, dass der Clenaser von Living Nature milder ist!

      • DANKE, das ist super lieb von dir! Das hört sich vielversprechend an – sollte mir also bis zum aufbrauchen meiner Alverde Reinigung nichts anderes über den Weg laufen, werde ich die LN Sensitiv Serie ausprobieren. 🙂

  15. Sophia sagt am 2. April 2016

    Ah, interessant! Werd mir die Produkte mal anschauen 🙂 Finde aber eigentlich ein bisschen „beleidigt“ weil Living Nature das Manuka Enzympeeling aus dem Programm genommen hat.

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