Duft, Naturkosmetik

Träume von Kyoto: Die Kyoto Edition von Florascent

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Vor einer Woche habe ich ein Päckchen zugesandt bekommen, das mich beim Auspacken zum Juchzen gebracht hat: Es lagen vier Eaux de Parfum der Kyoto Edition von Florascent darin! Sakura hatte ich mir schon gekauft (und in den Beauty-Notizen gezeigt), nun hat mir Florascent noch Midori, Kokiku, Jinko und Tachibana zum Testen geschickt.

Wie wunderbar, denn in Nürnberg konnte ich die Düfte leider noch nirgends entdecken. Ich hatte schon die Befürchtung, dass ich mich für eine Beschreibung der Kyoto Edition auf meine Notizen von der Vivaness verlassen muss, die ich in Eile direkt am Stand von Florascent niedergeschrieben habe.

Da ich in dieser Woche bereits zwei asiatisch inspirierte Blogposts geschrieben habe, schließt die Kyoto Edition von Florascent nun die unbeabsichtigte Themenwoche ab. Was habe ich mich darauf gefreut, diesen Artikel zu schreiben 🙂 .

Parfümeur Roland Tentunian ist seit einiger Zeit sichtlich (besser olfaktorisch) in die japanische Kultur verliebt: Nachdem er schon im letzten Jahr eine japanische Duft-Kollektion lanciert hatte (mein Lieblingsduft daraus ist Hana), folgt nun die Kyoto Edition mit fünf Eaux de Parfum in kleinen Flakons. Zu den Hintergründen der Karlsruher Duft-Manufaktur habe ich an dieser Stelle schon etwas geschrieben.

„Träumen von Kyoto“ – so nenne ich manchmal meinen japanischen Farbholzschnitt oben auf dem Foto, er stammt von Katsushika Hokusai (1760-1849). Farbholzschnitte werden in Japan mit dem wunderbar poetischen Namen „Bilder der fließenden Welt“ bezeichnet, ich begeistere mich sehr für diese Kunst. So sehr, dass ich bis vor einigen Jahren gelegentlich einige Blätter erworben habe (nun kaufe ich nur noch Beauty-Produkte 😉 ).

Natürlich ist „Träumen von Kyoto“ nicht die korrekte Bezeichnung für den Farbholzschnitt, das Blatt stammt aus dem Buch Itaku Zekku, einer Sammlung vierzeiliger chinesischer Gedichte. Aber welches Blatt könnte besser zu den Düften der Kyoto Edition passen als dieses mit meinem inoffziellen Titel?

Kyoto war lange Zeit der Sitz des kaiserlichen Hofes, ist Unesco-Weltkulturerbe und gilt noch immer als das kulturelle Zentrum Japans. Von großer Bedeutung für die japanische Kunst und Kultur ist das Verhältnis zwischen Menschen und Natur. Mit der Kyoto Edition möchte Florascent nun „fünf duftende Interpretationen zur Natur und Schönheit in der fließenden Welt“ bieten – bei so einer Thematik springt mein Kopfkino natürlich sofort an!

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Verpackt sind die unterschiedlich gefärbten kleinen Flakons in einer cremeweißen Schatulle aus Pappe, deren Innenseiten in zu den Flakons passenden Farben gehalten sind.

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Die Flakons enthalten 15 ml Eau de Parfum und bestehen aus Glas, eine schlichte metallische Kappe schützt den Sprühkopf. Ich mag die kleine Größe, da ich auf Reisen Taschenflakons bevorzuge und außerdem grundsätzlich gern unterschiedliche Düfte verwende.

Sakura fängt den Duft des Kirschblütenfestes ein. Wer kann schon bei der Beschreibung  eines „weich duftenden Blütentraums von Kirschblüten in der milden Aprilluft“ widerstehen? Ich jedenfalls nicht und bestellte mir Sakura bei der Naturdrogerie. Als leichten Duft empfinde ich das Eau de Parfum nicht, obwohl beim Aufsprühen tatsächlich zuerst einige wässrig-frische Noten wahrnehmbar sind. Im Fokus stehen dann aber pudrige, auch süße (aber nicht zu süße) blütige Noten, die intensiv duften. Jasmin ist auch dabei! Abgerundet wird Sakura mit Rosenholz und gebändigt würzig-balsamischen Noten im Fond.

Duft der Angebeteten, so wird Midori beschrieben, von einem heimlichen Treffen in der lauen Sommernacht ist die Rede. Ein weicher orientalischer Duft, der schon wenige Sekunden nach dem Aufspühen zur Sache kommt: Interessanterweise duftet Midori würzig, sogar Lebkuchen nehme ich wahr. Katsura könnte die Erklärung dafür sein, der japanische Kuchenbaum, dessen abgefallene Blätter einen lebkuchenartigen Duft haben. Die blütige Begleitung hält sich für meine Nase im Hintergrund.

Dem Duft lauschen, so wird Kokiku von Florascent benannt, im Mittelpunkt stehen die „köstlich süßen Früchte aus dem kaiserlichen Garten“. Frisch aufgesprüht nehme ich Noten von Yuzu und anderen Zitrusfrüchten wahr, die jedoch nicht zu spritzig sind und von wässriger Lychee eingebunden werden. Ein Hauch säuerlich eingelegter Pflaume streift meine Nase, bei meiner ersten Begegnung mit Kokiku auf der Vivaness trat diese Note stärker hervor. Nun rieche ich eher die zarten Blüten und den grünen Tee im Herzen des leichten, aber keinesfalls langweiligen Dufts.

Jinko hat mich auf der Vivaness spontan begeistert: Er ist ungewöhnlich und speziell, von Florascent wird er als Duft des Kôdô beschrieben. Kôdô bedeutet übersetzt Weg des Räucherdufts und die japanische Kunst des Räucherns. Nach einigen vorübergehenden blütig-rosigen Noten dominieren Rauch und Holz den Duft. Jinko ist die japanische Bezeichnung für Adlerholzbaum (auch als Oud bekannt), der zusammen mit Zeder, Weihrauch und erdigen Noten den Fond des Dufts bildet. Mich beeindruckt der rauchig-elegante Duft, der mich an einsame Holzhütten in den verschneiten japanischen Bergen denken lässt.

Grün ist der Flakon von Tachibana, dem Duft des langen Lebens. Und grün duftet auch das Eau de Parfum, das nach der wilden Mandarine Tachibana benannt ist. Ihre Duftspuren hat sie neben anderen Zitrusfrüchten in der Kopfnote hinterlassen, die mit ein wenig Orangenblüte und weißen Blüten abgerundet wird. Grüne Zweige des Petitgrain unterstreichen den herb-frischen Duft, der an abgeknickte Äste von Büschen erinnert, aus denen der Baumsaft austritt. Frisches und fast zitronig duftendes Zypressenholz sowie ein wenig Sandelholz im Fond begleiten den puren, grünen und pflanzlich inspirierten Duft.

Alle fünf Düfte setzen sich aus Alkohol, Wasser und ätherischen Ölen zusammen:

inhaltsstoffe

Jedes Eau de Parfum der Kyoto Edition von Florascent enthält 15 ml und kostet 33 EUR. Erhältlich sind sie in einigen Bioläden (ich hoffe, es werden noch mehr), Online-Shops sowie direkt bei Florascent.

Mein Fazit: Pudrige intensive Blüten, Gewürze, wässrige Früchte und grüner Tee, Rauch und Holz sowie grüne Zweige und  Äste – mit der Kyoto Edition hat Florascent die japanische Natur eingefangen, die Kunst und Kultur beflügelt. Die Verpackung und Präsentation der fünf Eaux de Parfum finde ich sehr gelungen, meine persönlichen Lieblinge sind Sakura und Jinko. Ich habe übrigens den Eindruck, dass die Duftkreationen von Florascent über die letzten Jahre hinweg immer interessanter und ausgefeilter werden.

Findet ihr die Verpackung der Kyoto Edition auch so schön wie ich? Und welcher Duft interessiert euch nun spontan am meisten?

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47 thoughts on “Träume von Kyoto: Die Kyoto Edition von Florascent
  • Silke sagt:

    Also, die Flaschen sehen schonmal sehr schön und wertig aus…. irgendwie besonders! 15 ml und dafür 33 EUR, finde ich auf dem ersten Blick zu teuer. Aber nur auf dem ersten Blick…. Ich muss dazu sagen das ich früher ein richtiger Parfümfan war, ich hatte unheimlich viele Düfte hier rumstehen, von teuer bis günstig. Mittlerweile habe ich nur noch einige wenige die irgendwie gar nicht mehr leer werden… ich glaube einfach, ich habe mich an den „normalen“ Parfüms sattgerochen. Deswegen mag ich mittlerweile auch keine Creme`s mit Parfüm`s, erstens brennen die im Gesicht (am Körper habe ich damit kein Problem) und es ist einfach immer zu viel und zu künstlich!! Wenn die Flaschen die ich hier noch rumstehen habe alle sind, werde ich mir nach und nach mal diese Art von Parfüm zulegen. Auch ohne Dufttest bin ich mir sicher das dies zukünftig mein Duftweg sein wird. Ich werde zwischendurch immer mal wieder (keine Ahnung- vielleicht ein Parfüm pro Jahr??) ein normales Parfüm kaufen, aus nostalgischen Gründen z.B. Kenzo Flower oder Parfum De Peau von Montana, das war es dann aber auch. Ich möchte zukünftig nicht mehr als 5-6 Pafüm`s rumstehen haben. Wenn es soweit ist, steht Floracent bereits auf meinen Zettel. Die Parfüm`s von den Maienfelsern möchte ich auch gern mal versuchen… Von deinen Vorgestellten Düften interessiert mich spontan Jinko und Tachibana, Sakura evt auch … Doch doch… sehr schön! Bin gerade auf dich sehr, sehr neidisch………………….. 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ich muss zugeben, dass mich die üblichen Düfte aus dem Highend-Bereich mittlerweile ziemlich langweilen. Da gibt es nur ausgewählte Nischendüfte, die mich noch reizen – und meine Nase hat sich natürlich auch an natürliche Düfte gewöhnt, weshalb ich das Duftgemisch im Douglas oder Drogerimarkt Müller oft schon fast unerträglich finde.

  • Dieser Beitrag kam sogar etwas schneller als erwartet. 🙂

    Ich finde es super, dass sich Florascent endlich mal aus der „Igelstellung“ heraus traut und Dir die Düfte zum Testen zur Verfügung stellt. Besser könnten Sie es nicht getroffen haben.

    Deine Duftbeschreibungen sind mal wieder fantastisch. Ich erkenne alle Parfums wieder. Und ich kann mich an Ihnen gar nicht satt riechen! Interessanterweise gefällt mir jeden Tag ein anderer am Besten. Heutiger Liebling: Jinko. Gestern war mehr ein Tachibana-Tag.

    Ich pflichte Dir bei: die Kompositionen von Florascent werden von Jahr zu Jahr ausgefeilter und Herr Tentunian schafft es immer wieder mich zu überraschen. Gerade Kokiku mit der fruchtigen, aber nicht zitronigen Duftrichtung ist mir so noch nicht untergekommen. Aber auch die anderen vier haben dieses unbeschreibliche Etwas an sich. Herrlich!

    Viele liebe Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    • beautyjagd sagt:

      Ich konnte nicht mehr warten, so wild war ich auf das Beschreiben der Düfte 🙂 Und ich habe mich sehr gefreut, als das Päckchen völlig überraschend bei mir ankam.
      Gestern habe ich Sakura getragen, aber Tachibana hätte zu dem warmen Tag besser gepasst. Ich genieße jetzt so wie du den Luxus, alle Düfte abwechselnd tragen zu können 🙂 . Heute habe ich alle fünf an verschiedenen Stellen draufgesprüht, um meine Beschreibungen nochmals abzuchecken – sonst wäre heute Kokiku-Tag bei mir gewesen.
      Liebe Grüße

  • Du solltest echt mal über ein Buch nachdenken, Deine Duftbeschreibungen sind einfach zu gut!! Ein Buch über Düfte, das wär toll!
    Ich habe drei Florascent Apothecary Düfte und mag sie von der Duftestaltung sehr, leider verfliegen sie zu schnell. Halte die Kyoto-Düfte besser?
    Liebe Grüße, Jessica

    • beautyjagd sagt:

      Es komtm natürlich darauf an, welche Einzeldüfte du hast – die zitrischen Noten verfliegen ja immer schneller als zB Holznoten. Bei den Kyoto-Düften halten Midori, Sakura und Jinko gut, finde ich. Die anderen beiden sind etwas schächer, sind ja auch die frischeren Düfte.
      Und danke für dein Kompliment, Düfte sind wirklich eine alte Liebe von mir, schon seit Teenie-Zeiten.
      Liebe Grüße

  • Fayet sagt:

    Ein wunderschöner Post!

    Träumen von Kyoto, da werde ich ganz schwach (es gibt ein Buch, „The Artist of the Floating World“, von Kazu Ishiguro – vielleicht ein Tipp für Dich?). Die Flakons sind wunderschön, sie sind mir schon heute vormittag beim rumdödeln auf der Naturdrogerie-Seite (tolles neues Design, habe ich heute erst gesehen) aufgefallen. Da werde ich ganz neugierig! Deine Duftbeschreibungen sind sehr gut gelungen, vor allem über die Kuchenbaum habe ich geschmunzelt. Bei nächster Gelegenheit werde ich sicherlich einmal Probeschnuppern. Vor allem die grüneren Düfte haben es mir angetan. Ich muss unbedingt nach Mainz fahren und viel Geld mitnehmen..

    • beautyjagd sagt:

      Danke für das Kompliment und natürlich auch für den Buchtipp 🙂 Tachibana finde ich wirklich sehr grün, könnte dir gefallen, wenn du auf grüne Düfte stehst.

  • Noemi B. sagt:

    Oh ja, das tönt sehr schön!! 🙂

    Ich hab ja Kokiku bestellt und 2 weitere Düfte auf Papierstreifen bekommen und sie gefallen mir alle! Endlich eine Serie NK die wunderbar ausgefallen ist… und ich bin heikel.
    Allerdings sind sie schon etwas winzig, ich hab das gar nicht realisiert und war erst mal baff. Dafür sind sie relativ teuer, aber hier lohnt es sich wohl. Die Haltbarkeit ist nicht so toll, maximal 3h, was ich sehr schade finde, aber das ist wohl so, bei NK Parfums.

    Obwohl meiner Nase inzwischen die KK Parfums nicht mehr so gefallen, werde ich mir für den Sommer evtl. wieder Chanel Cristalle vert kaufen – mal sehen. Hier bin ich bereit mal eine Ausnahme zu machen, doch es ist erstaunlich, wie schnell sich die Nase umgewöht und die künstlichen Düfte als unschön empfindet.

    Wenn das rote Fläschchen leer ist, werde ich wohl Jinko ordern, da ich Sandelholz auch gerne mag, das ich da rausrieche.

    Auf jeden Fall ein gelungener Wurf.

    p.s. hat jemand Erfahrungen mit Tsi-La Parfums? Die würde ich allzugerne mal beschnuppern, aber offenbar gibts die nur in England.

    • sonny sagt:

      Hi Noemi

      Erfahrungen habe ich mit Tsi-La keine, die sind aber auch in Deutschland, z.B. bei all for eves (allforeves.com) erhältlich. 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Mich interessieren die Düfte von Tsi-La auch, hoffentlich gibt es sie mal in einem Ladengeschäft in Deuschland, damit ich meine Nase ranhalten kann 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Cristalle vert von Chanel ist natürlich ein Klassiker, kann ich verstehen, dass du den nicht fallen lassen möchtest!
      Und ja, die Haltbarkeit ist oft ein Thema bei NK-Düften, gerade die leichten Düfte verfliegen schnell.

    • Sonja sagt:

      Hallo liebe Noemi B.,

      habe mir letztes Jahr bei ALLFOREVES die Tsi-La Miniatur Parfum Kollektion gekauft, nachdem ich vorher freundlicherweise Proben von Frau Grossert zugeschickt bekommen habe.
      Würde niemals Düfte nur aufgrund einer Beschreibungen kaufen, da die Haut und die Menschen unterschiedlich reagieren.
      Manchmal kann allein schon die Jahreszeit einen Einfluss haben, wie ein Duft wahrgenommen wird, Schwitzen, die Psyche usw.
      Es sind wunderschöne Düfte, halten meiner Meinung nach ganz gut, es ist jedoch abhängig vom Duft.
      Kizes ist zitronig und hält wie hier schon geschrieben wurde am kürzesten.
      Ein wunderschöner Duft (mein zweitliebster) und meiner Meinung nach anders wie alle anderen NK-zitronigen Düfte, welche ich bisher gerochen habe.
      Ilang Ilang ist mein absoluter Lieblingsduft, er lässt mich „zur Ruhe kommen“ und hält länger als Kizes.
      Fleur Sauvage ist blumig, auch völlig anders als man es so von NK-blumigen Düften her kennt und hält vor Kesu neben den anderen am längsten.
      Kesu kann ich gar nicht richtig beschreiben, vielleicht ein wenig maskulin mit Hölzern und hält wirklich lange, v. a. an den Kleidern.
      Es sind außergewöhnliche Düfte und v. a. mein Mann hat eine besonders empfindliche NK-Nase über die Jahre hin entwickelt und liebt sie, nachdem er – ich weiß nicht mehr wie viele in den letzten Jahren nicht gemocht hat.
      Fiori d´Arancio ist auch ein sehr schöner Duft, welchen ich mir beim nächsten Mal gerne bestellen möchte – ein absoluter Gute Laune-Duft.

      • beautyjagd sagt:

        Vielen Dank für deine ausführlichen Beschreibungen der Tsi-La-Düfte 🙂 🙂 Und dass Frau Grossert Proben verschickt, finde ich super, vielleicht sollte ich mir auch mal welche zuschicken lassen. Fleur Sauvage klingt shcon vom Namen her toll!

  • Von den dir vorgestellten Düften würde mich am ehesten Midori ansprechen. Bin ja vor einiger Zeit auf Florascent gestoßen. Muss allerdings dazu sagen, dass ich sehr ungerne Parfüms auf gut Glück im Internet bestelle, gerade in dieser Preisklasse.
    Und die Duftbeschreibungen sind zwar schön aufgemacht, aber dann doch teils sehr vage – das stört mich.

    Möchte mir allerdings mal Proben bestellen, wenn das geht. Am interessantesten fände ich“Patchouly – Aqua Colonia“ 😉

    • beautyjagd sagt:

      Mir gehts wie Dir, Düfte werden so individuell wahrgenommen, dass ich sie auch ungern einfach so im Internet bestelle. Ich lese dann schon immer möglichst viele Reviews – aber die eigene Nase ist durch nichts zu ersetzen 😉

  • sonny sagt:

    Wunderschöne Duftbeschreibungen! Du hast echt Talent! 🙂

    Ich selbst bin ja seid letzter Woche stolze Besitzerin von Midori und „fürchte“, es werden wohl noch mehr werden. Evt. Sakura und noch ein weiteres werden folgen 😉 .
    Midori finde ich einen sehr interessanten, auch vielschichtigen Duft, der sich für ein Naturparfüm erstaunlich lange hält (v.a. auf dem T-shirt). Habe ihn seid heute Morgen um 07.45 drauf und er ist noch immer wahrnehmbar. Zu den – schlag mich – Noten weisser Schokolade gesellt sich im Fond ein leicht wahrnehmbarer Kirschblütenduft. 😉

    • beautyjagd sagt:

      Midori hält super, das habe ich auch festgestellt – fast den ganzen Tag habe ich ihn in der Nase. Und du nimmst die begleitenden Blüten stärker wahr, sehr schön, für meine Nase stehen die Gewürze eindeutig im Vordergrund 🙂

      • sonny sagt:

        Das stimmt, für mich ist es ein blumiger, aber auch süsslich-würziger Duft. Alles in Allem ein sehr vielseitiger, schöner Duft, den ich gerne im Alltag trage (auch an heissen Tagen!). Die Beschreibung der Naturdrogerie vom Duft eines lauen Sommerabends finde ich sehr passend. 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Ja, das mit der lauen Sommernacht fand ich auch wunderschön, und dass der süße Duft von Midori schon über die Mauern des kaiserlichen Palasts weht und sich mit den Blüten der Nacht vereint 🙂 Da hat sich Florascent mit den Pressetexten richtig Mühe gegebn und sich von der japanischen Literatur beeinflussen lassen 🙂

  • Birgit sagt:

    Nein, was für ein tolles Päckchen, als Duftfan kommt da schon ein bisschen „Auch-Haben-Will“ auf. Die Aufmachung gefällt mir ausgesprochen gut, sehr edel. Deine Duftbeschreibungen würden mich dazu verführen Sakura, Kokibu und Tachibana zu kaufen. Aber Probeschnuppern wäre natürlich erstmal besser.
    Die Florascent-Düfte rieche ich immer wieder sehr gern, ich hatte mir die möglichen Duft-Proben bestellt und es gibt nur wenige, die ich nicht mag. Diese stammen allerdings alle aus der orientalischen Reihe.
    Hana und Umani habe ich im Original und möchte sie nicht missen. Auch als Hana neulich schon fast verflogen war, roch es noch wunderbar.
    Leider möchte ich mich im Parfümkauf etwas mäßigen, ich habe ein bisschen Angst, dass mir welche kippen könnten. Ich weiß nicht ob sich Agrumendüfte im NK-Parfüm länger als ein Jahr halten. Allerdings könnte der Alkohol durchaus lebensverlängernd wirken.

    • beautyjagd sagt:

      Über die Haltbarkeit bei meiner Parfümsammlung mache ich mir auch Gedanken. Deswegen bin ich ganz froh, dass die Flakons der Kyoto Edition klein sind, das ist mir auch deswegen lieber.

  • Bärbel sagt:

    was für eine tolle Überraschung,da hätte ich Luftsprünge gemacht….. Du hast wie immer wundervoll die Düfte umschrieben,trotzdem wäre es für mich zu heikel aufs Geradewohl heraus zubestellen.
    Jeder hat seine Vorliebe ,ich muss dran schnuppern können, eine Weile warten wie sich der Duft bei mir entfaltet u.s.w

    Ich liebe mag immer noch sehr gerne „Aura“ von Farfalla und die Düfte von Jo Malone ;)(White Jasmin & Mint) nur schade diese riechen leider bei mir nicht lange.

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe Luftsprünge gemacht 🙂 ! Dank des Päckchens konnte ich die Düfte in Ruhe testen, das ist mir wirklich wichtig, ich sprühe sie gern öfter auf und beobachte die Entwicklung – da gehts mir wie dir. Aura von Farfalla habe ich auch mal getestet, aber leider nicht mehr „vor der Nase“.

  • Ranunkel sagt:

    Ich habe “ Umami“ und “ Yuzu“ von Florascent. Den Yuzu Duft sprühe ich oft einfach mal so in die Luft und stelle mich in den Duftnebel, im Bad und in der Küche macht er sich als kleine Beduftung auch gut und für die Haare finde ich ihn super. Er verfliegt allerdings wie die meisten Zitrusdüfte sehr schnell. Umami trage ich, wenn ich mal ausgehe.
    Dein schöner Post hat mir Lust auf mehr Duft von Florascent gemacht. In Wiebaden gibt es einen Naturkosmetikladen, der Florascent führt. Dort werde ich mal schnuppern gehen.

    • beautyjagd sagt:

      Yuzu habe ich neulich auch mal getestet, aber ich hatte den Eindruck, dass der Tester schon etwas alt war – den möchte ich unbedingt nochmals riechen, denn ich mag Yuzu sehr sehr gern. Und es scheint ja einige Fans von Umami hier zu geben, ich sollte ihm auch nochmals eine Chance geben 🙂 .

      • Umami hat auch deshalb so viele Fans, weil es extreeeeeem lange hält. Der Duft übersteht locker den ganzen Tag – und mehr. Zudem bleibt er über diese Zeitspanne sehr stabil. Der bei Naturparfums sonst übliche starke Wandel bleibt aus.

        Auch ich komme immer wieder zu Umami zurück. Das liegt aber auch daran, dass es meine Florascent-Einstiegsdroge war (und einer der ersten vier Düfte von Florascent im Laden). Man ist das schon lange her! 😀

        Genauer betrachtet ist Umami auch der erste Japan-inspirierte Duft bei Florascent. Der namensgebende „Wohlgeschmack“ entstammt ja dem Japanischen.

        Yuzu kannst Du ja bei Deinem Besuch riechen. Wir haben garantiert immer einen neuen Tester verfügbar. 😉

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • Daniela aus Berlin sagt:

        @Julie: wunderschöne, betörende Worte für wunderhübsche Parfums – ich hatte das Gefühl, sogar ohne vorheriges Beschnuppern sofort welche bestellen zu können.

        @Julie&Naturdrogerie: ich bin auch ein Riesenfan von Umami- besitze schon das 2.Flakon.
        Leider kann ich das mit der langen Haltbarkeit nicht bestätigen- der Duft verflüchtigt sich auf meiner Haut nach 2.Stunden, da hilft nur nachsprühen! Aber bei diesem tollen Duft mache ich das gerne!

      • beautyjagd sagt:

        Danke schön für deine nette Worte zu meinen Beschreibungen! Mir bereitet das Schreiben von Duft-Posts immer ein riesiges Vergnügen, aber mir ist sehr bewusst, dass Worte leider das Selbstanriechen eines Parfüms nicht ersetzen können *seufz*

      • Ehrlich? So kurz?

        Wenn ich Umami benutze, nehme ich eher wenig, da ich den ganzen Tag das Gefühl habe in einer (sehr angenehmen) Duftwolke zu schweben.

        Eine so kurze Haltbarkeit finde ich daher ungewöhnlich. Es hängt aber viel von der eigenen Haut ab. Man kann die Haltbarkeit eines Duftes übrigens gut mit einer Bodylotion steigern. Gute gepflegte Haut lässt Parfums länger duften. 🙂

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • Daniela aus Berlin sagt:

        @Naturdrogerie:

        Ja, leider auch auf gut gecremter/ geölter Haut – aber vielleicht braucht meine Nase auch einfach nur einen sehr starken Duftreiz?! Muss mal mein Umfeld fragen, wie lange es Umami an mir wahrnimmt.

  • Naekubi sagt:

    Das scheint eine tolle Duftserie zu sein, danke für die wunderbare Beschreibung!

    Kyoto ist eine wundervolle Stadt, sie spricht mich viel mehr an als Tokyo. Viel weniger hektisch, traditioneller, japanischer 😉 Die Düfte werde ich mir demnächst mal anschauen…

    • beautyjagd sagt:

      Mich interessieren beide Städte, vielleicht, weil sie ein wenig gegensätzlich sind 🙂

  • Julchen sagt:

    Die Verpackung finde ich genial und auch die Flakons selbst sehen toll aus. Von deinen Beschreibungen sprechen mich vor allem die „pudrig intensiven Blüten“ an, deine Beschreibungen machen es übrigens ganz einfach sich die Düfte vorzustellen. Von der Marke hatte ich vor dem Post noch nie gehört, jetzt will ich aber mehr wissen.
    Julchen kürzlich veröffentlicht..Impressionen: Schaufensterbummel auf der Zeil in Frankfurt/MainMy Profile

    • beautyjagd sagt:

      Florascent ist eine tolle Marke, ich bin froh, dass wir sie hier haben – denn sonst ist die Auswahl an NK-Düften ja bisher nicht beosnders groß in Deutschland.

  • beautyjungle sagt:

    Herrje, die klingen traumhaft. Ich als Duft-Junkie kann sowieso nur schwer widerstehen, und Düfte etwas abseits des Mainstreams sind mir die liebsten. Und ich stürze mich häufig auf Naturparfüms – werde leider aber meistens enttäuscht. Ich weiß einfach nicht, woran es liegt, aber alle entwickeln bei mir so muffige Noten, dieses „Öko“, was man sich im negativen Sinne vorstellen könnte. Ist wirklich schwer zu ertragen 🙁
    Nur die Single Note Düfte von Balm Balm sind so, wie sie sind, auch bei mir. Aber auf Dauer zu langweilig und halten kaum.

    Dennoch werde ich ganz sicher die vorgestellten Düfte schnuppern gehen und Sakura würde mir von der Beschreibung her am besten passen.
    beautyjungle kürzlich veröffentlicht..Oliveda Anti Wrinkle Eye CreamMy Profile

    • Noemi B. sagt:

      Ich weiss was du meinst… manchmal ist eher öko- „Aromatherapie“ statt Parfum 😉
      Aber diese Serie finde ich ausnahmsweise toll, sonst hab ich auch eher mühe, sogar das viel gelobte Umami konnte bei mir nicht landen, was ich schade fand 🙁
      Musst unbedingt mal schnuppern gehen!

    • beautyjagd sagt:

      Ich weiß, was du meinst, deswegen werde ich auch mit vielen NK-Düften nicht warm – allerdings finde ich, dass sich in der letzten Zeit sehr viel getan hat, und ich bin bester Dinge, dass sich die Düfte weiter verbessern werden. Wahrscheinlich lag das Handwerk, nur mit ätherischen Ölen zu arbeiten, zu lange brach und muss jetzt erst wiederbelebt werden.

  • Liv sagt:

    Ich bin kein großer Parfum Freak aber ein paar schöne Düfte hätte ich schon gerne, nur bin ich leider super empfindlich was Düfte angeht. Melvita Vanille liebe ich und vertrage ich, und ich hatte gehofft dass ich das SAKURA aus dieser Serie auch dufttechnisch vertrage, aber leider ist es doch zu süss und schwer für mich.. die Suche geht also weiter.. Liefs, liv

    • beautyjagd sagt:

      Ja, Sakura ist kein leichter Duft – ich hatte das beim Thema Kirschblüten erst erwartet. Leider hat Melvita ja meinen Lieblingsduft Chevrefeuille aus dem Sortiment genommen, ich habe ja immer noch die Hoffnung, dass Melvita nur die Parfümlinie überarbeitet oder dass neue interessante Duftkreationen kommen.
      Liebe Grüße

  • Mireilla sagt:

    Sehr gelungene Beschreibungen!

    Dank Deines Blogs hab ich mir letztes Jahr im Frühling HANA gekauft. Ich liebe dieses Parfum und hab es den ganzen Frühling/Sommer getragen – und jetzt endlich wieder. UMAMI liebe ich auch sehr, sobal es kalt wird greife ich danach. Und gestern durfte dann KOKIKU mit. Eigentlich hab ich’s nicht so mit floralen Düften, aber diesen finde ich schön.

    Hast Du Farfalla schon getestet? Ich finde die machen in letzter Zeit auch ganz nette Düfte (die älteren Parfums waren überhaupt nicht mein Ding, das roch alles so nach Bioladen) z. B. NUVOLA habe ich letzten Winter gerne getragen. Das ist ein warmer, kuscheliger und sehr pudriger Duft. Und auch noch mit ziemlich guter Haltbarkeit. Für ein Naturparfum (nach dem es überhaupt nicht riecht) wirklich gut gelungen, finde ich. MARALA finde ich auch schön, zwar nichts für mich, aber trotzdem ein guter NK-Duft. Sehr feminin, schwer und betörend – eine richtige Wuchtbrumme 😉 . SWAN hingegen war mir mal wieder zu hippiemäßig.

    Von Acorelle habe ich auch alle Düfte getestet, aber die waren nichts für mich – ausser VANILLE AMBRÉE, von dem hab ich mir glatt eine Flasche gekauft. Der ist zwar von der Duftentwicklung her ziemlich simpel, aber ich finde ihn trotzdem total schön. Wer vanillige-ambrierte Düfte (wie der Name bereits sagt ;-)) mag, kann den also durchaus mal testen. Die Haltbarkeit ist allerdings nicht so gut wie z. B. von UMAMI, aber für mich durchaus o. k..

    Florame und auch Melvita würde ich gerne mal testen, aber bisher hab ich es nicht geschafft Proben zu finden. Hat irgend jemand eine Ahnung wo man welche bestellen kann?

    Schöne Grüße aus der Frühlingssonne

    Mireilla

    • beautyjagd sagt:

      Hana ist wirklich ein tolles Frühlingsparfüm, ich werde es heute Abend auch wieder aufsprühen!
      Einige Düfte von Farfalla habe ich letzens in Berlin beschnuppert, und mir auch gedacht, dass sie sich verbessert haben. Dann hat mich mein Eindruck also nicht getrogen, ich werde sie demnächst nochmals konzentrierter beschnuppern. Von Acorelle habe ich einen Tester von Terre de Cedre, den Duft mag ich auch ganz gern.
      Duftproben von Florame oder Melvita habe ich leider noch nie gesehen, auch nicht in Frankreich. Aber geben müsste sie es eigentlich schon, denn von anderen Produkten dieser beiden Firmen hatte ich Proben. Sorry, dass ich dir da nicht weiterhelfen kann.
      Liebe Grüße

  • sonny sagt:

    Ich besitze ja, wie bereits oben erwähnt, Midori. Während des Nachmittags mit Noemi durfte ich an ihrem Sakura schnuppern und habe den so toll gefunden, dass er gleich bestellt wurde. Was ich nun komisch finde, ist, dass mein Exemplar beim Aufsprühen extrem nach Ylang Ylang riecht! 🙁 Ich bin leider kein riesiger Fan von Ylang Ylang, bei zu hoher Dosis verursacht es mir Übelkeit! Jetzt frage ich mich, ob mich meine Nase so getäuscht hat an diesem Nachmittag, oder ob das Parfüm tatsächlich anders riecht als ihr Exemplar (es ist ja ein Naturprodukt). Wie ist das bei dir?

    • beautyjagd sagt:

      Mh, ich kann Ylang Ylang nicht so stark herausriechen – aber Düfte entwickeln sich auf jeder Haut sehr individuell, villeicht vermischt sich bei dir was zu einer Ylang Ylang-Note… ?