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Beauty-Notizen 5.5.2017 (Kenia-Edition)

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Es ist schon irgendwie lustig, dass meine zugegebenermaßen bereits etwas ältere Uhr in Kenia stehen geblieben ist. Vielleicht konnte sie sich nicht zwischen deutscher und afrikanischer Zeit entscheiden und verweigerte deswegen den Dienst 😉 : Auf der Reise hatte sich ein Running Gag über die unterschiedlichen Zeitgefühle der Kenianer und der Deutschen entwickelt (ja, ich bin auch so eine typisch deutsche überpünktliche Person). Und nun hoffe ich, dass eine neue Batterie meine Uhr wieder zu neuem Leben erweckt!

Ganz links auf dem Foto seht ihr Macadamianüsse, die wir zum Abschied geschenkt bekamen. Sie sind in Vakuum verpackt und ich bin mir sicher, dass ich die Packung am Wochenende öffnen werde! Denn die Nüsse schmecken umwerfend gut, kein Wunder, denn sie stammen ja nicht nur aus Bio-Anbau, sondern sind auch superfrisch. Auf der Reise konnten wir die Stationen der Nüsse vor Ort nachvollziehen: Wir haben zuerst eine Baumschule besucht, in der die Stecklinge der Macadamianussbäume gezogen werden (davon gibt es auch ein Bild auf Instagram, auf dem Prof. Rhoda J. Birech uns in der Baumschule herumführt). Dann besuchten wir mehrere Bauern, die die Nüsse anbauen, ernten und verkaufen. Geknackt, sortiert und verpackt werden die Macadamianüsse dann in einer der drei Manufakturen von Limbua – der Organisation, die mit Dr. Hauschka und dem Rohstoff-Lieferanten Naturamus kooperiert. Jeder Schritt der Macadamianuss ist dabei nachvollziehbar, da die Einlieferungen gescannt werden und damit größte Transparenz zwischen den Bauern und Limbua herrscht. Limbua bietet aber nicht nur Technologie, sondern auch Wissen und faire Preise (der Betrieb ist nicht nur bio-, sondern auch fair for life-zertifiziert). Bisher werden die Macadamianüsse von Limbua nur in Großgebinden verkauft, aber seit kurzem gibt es auch einen Online-Shop mit etwas kleineren Packungen, den ich hier mal für die Nussfans unter euch verlinkt habe.

Am letzten Tag der Reise wollte ich unbedingt noch in einen örtlichen Supermarkt in Embu gehen – denn ich liebe es, das Alltagsleben vor Ort zu erkunden (für den Besuch eines Markts war leider keine Zeit mehr). Dort kaufte ich mir ein Päckchen kenianischen Tee Karibu Chai, denn die Kenianer trinken eigentlich grundsätzlich Tee und keinen Kaffee, auch wenn dort beide Pflanzen angebaut werden. Außerdem war ich begeistert, dort einen Wild Bush Honey zu finden. Er stammt laut Aufschrift aus dem Cabesi-Projekt, das Frauen aus dem West Pokot County ganz im Westen Kenias unterstützt. Ich bin schon so gespannt, wie er schmeckt, denn auf der Reise habe ich Bienenstöcke gesehen, die mitten in den Kaffeebüschen, Macadamiabäumen und Bananenstauden standen.

Im Supermarkt erkundigte ich mich auch, was die beliebtesten Beauty-Produkte in Kenia seien. Ich wurde direkt auf Kokosnussöl und pures Glycerin hingewiesen, die beide für Haut und Haar eingesetzt werden. Natürlich kaufte ich mir zwei kleine Fläschchen davon als Andenken! Mit einem Öl hatte ich irgendwie gerechnet, aber dass dort pures Glycerin so viel verwendet wird, das hätte ich nicht gedacht. Am liebsten hätte ich in den Beauty-Regalen noch viel länger herumgeschaut, aber das ging zeitlich nicht. Sehr beliebt ist übrigens die deutsche Marke Nivea, davon gab es ein riesiges Angebot an Produkten.

Am Flughafen erstand ich dann noch die kenianische englischsprachige Zeitschrift Smart Farmer, da ich in den letzten Tagen so viel mit Bauern und Landwirtschaft zu tun hatte. Die Verkäuferin empfahl mir das Kochbuch Cooking with african flavour, das ich erst skeptisch betrachtete, weil es so touristisch aussah – aber es ist toll, weil darin viele Erklärungen zu Lebensmitteln stehen, die ich bisher nicht kannte. Schwieriger ist dann schon eher, die Zutaten in Deutschland zu bekommen… Weiter lesen werde ich das Buch Kenia, ein Länderportrait von Ingrid Laurien, das spannende landeskundliche Hintergründe bietet.

Ganz zum Schluss dieser in dieser Woche etwas anderen Beauty-Notizen noch was ganz anderes: Habt ihr den Wahnsinns-Banner von Ecco Verde mit 15% Rabatt in der Sidebar gesehen (Rabattcode: BEAUTY1705)? Und: Bei Hilla Naturkosmetik gibt es neu nun auch finnisches Design zu kaufen, z.B. den Holzschmuck von Aarikka oder die schönen Täschchen von Kauniste, zwei Marken die ich sehr gern mag!

Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende! Einige Fotos der Reise habe ich übrigens auf Instagram gepostet 🙂 . Und ich denke weiter darüber nach, wie sehr diese Reise meine Perspektive auf die Welt und meine Arbeit verändert hat… Im Hintergrund des Fotos oben liegen übrigens farbenfrohe Wax-Stoffe, die ich ebenfalls in Embu gekauft habe.

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