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Abenteuer Schönheit: Die Helena Rubinstein – Ausstellung in Paris

Dank der verlängerten Öffnungszeiten hatte ich gestern Abend die Gelegenheit, die Ausstellung „Helena Rubinstein, L’aventure de la Beauté“ im Pariser Musée d’art et d’histoire du Judaïsme anzusehen. Und wie froh war ich, dass ich nach dem langen Messetag noch in das Museum gefahren bin: Solche beautyhistorischen Ausstellungen lassen mein Herz zuverlässig höher schlagen.

In der Ausstellung wird das Leben der 1872 in Krakau geborenen Beauty-Pionierin Helena Rubinstein nachgezeichnet. Schon als junge Frau wanderte sie über Wien nach Australien aus, auch ihr weiteres Leben verbrachte sie zwischen London, Paris, New York und Tel Aviv.

Mit der „Crème Valaze“ machte Helena Rubinstein ihre ersten Schritte als innovative und emanzipierte Kosmetikunternehmerin. Sie eröffnete Schönheitssalons in Melbourne, Wien, Paris, New York oder London; dazu erstand sie 1935 eine Lizenz für wasserfeste Masacara und vermarktete sie erfolgreich. Ihr Credo: Ohne Wissenschaft ist keine Beauty möglich!

Eng verbunden fühlte Helena Rubinstein sich mit der damaligen Kunst- und Literaturszene, Teile ihrer beachtlichen Kunstsammlung werden in der Ausstellung gezeigt. Aber auch Fotografien von der eindrucksvollen Geschäftsfrau sowie Werbeanzeigen oder die Vintage-Produkte selbst (da sind großartige Stücke darunter!) finden ihren Platz im Museum.

Nach dem Tod der Beauty-Pionierin wurde die Firma mehrmals verkauft, seit 1988 gehört die Marke Helena Rubinstein zu L’Oréal.

Falls ihr also in Paris seid oder nach Paris kommt: Die Helena Rubinstein-Ausstellung geht noch bis zum 25. August 2019. Selbstverständlich habe ich mir als Andenken den Katalog gekauft, der nun meine Beauty-Bibliothek vergrößern wird. Hier geht es zur Homepage des Museums mit allen weiteren Infos zur Ausstellung inkl. Adresse und Öffnungszeiten.

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