Dekorative Kosmetik, Drogeriemarkt, International, Naturkosmetik

Kaéo: Eine günstige Naturkosmetik-Marke aus Österreich

Im Oktober konnte man auf österreichischen Beauty-Blogs lesen, dass im Bipa eine neue Naturkosmetik-Marke lanciert worden ist. Natürlich interessierte ich mich dafür, und die liebe Mia war so nett, mir zwei Produkte von Kaéo zu besorgen. Danke, es ist toll so hilfsbereite Leserinnen zu haben 🙂 !

Kaéo steht für Wissen, Stärke und Enthusiasmus in der hawaiianischen Sprache. Alle Produkte von Kaéo sind vom BDIH zertifiziert. Bisher werden im Bipa drei Aufsteller mit dekorativer Kosmetik angeboten, auf der Homepage von Kaéo habe ich zudem pflegende Kosmetik gefunden. Die Preise bewegen sich bei ungefähr zwei bis fünf Euro je Produkt.

Wenn man sich die Aufsteller ansieht (z.B. bei Godfrina), liegen Vergleiche zu Alterra, Alverde und Terra Naturi (der neuen Naturkosmetik-Marke von Müller) nahe. Diese Eigenmarken der Drogeriemarkt-Ketten bieten ein ähnliches Sortiment zu ebenfalls günstigen Preisen.

Der Erfolg von Alverde ist der Konkurrenz sicherlich nicht entgangen. Das Konzept lässt sich grob etwa so beschreiben: Die Produkte von Alverde werden bei einem Lohnhersteller produziert. Das Marketing läuft fast ausschließlich über das Internet, die Distribution ist auf den Massenmarkt angelegt. Häufige Sortimentswechsel und einige LEs sorgen für Gesprächsstoff unter den Bloggerinnen.

Kaéo ist eine Marke des Lohnherstellers Mylogo in Salzburg. Auf der Homepage dieser Firma wird das Wort Naturkosmetik nicht erwähnt. Ich nehme deswegen an, dass dort nicht ausschließlich Naturkosmetik produziert wird. Alverde und Alterra lassen ihre Produkte u.a. von den Dalli-Werken herstellen, die ebenfalls nicht auf Naturkosmetik spezialisiert sind (wie Pseudoerbse hier in ihrem lesenswerten Artikel zu Discount-Naturkosmetik berichtet).

Günstige Naturkosmetik ist ein deutsches (und jetzt auch österreichisches) Phänomen: Bisher habe ich im Ausland noch nirgendwo Naturkosmetik zu Discountpreisen gefunden. Deutschland gilt wohl nicht nur beim Thema Lebensmittel als das Discounterland. In England, Frankreich oder den USA wird Naturkosmetik als höherwertig betrachtet, einen Lippenstift in Naturkosmetik-Qualität für 2,99 EUR gibt es dort nicht.

Grundsätzlich begrüße ich es, dass sich Naturkosmetik zunehmend auch im Massenmarkt durchsetzt und damit neue Käuferschichten erreicht. Allerdings macht es für mich schon einen Unterschied, ob Naturkosmetik von einem Unternehmen produziert wird, dessen Philosophie auf der Überzeugung von Naturkosmetik beruht, oder ob ein Unternehmen nach Vorgabe der Siegel-Richtlinien bei einem Fremdhersteller produzieren lässt.

Auf den ersten Blick ist der Unterschied von günstiger und teurer Naturkosmetik vielleicht nicht direkt sichtbar, gerade wenn beide Produkte die Siegel von BDIH oder Natrue tragen. Der Teufel liegt aber wie immer im Detail. Spontan fallen mir folgende Punkte ein, die die Inhaltsstoffe betreffen:

  • Pflanzliches Öl ist nicht gleich pflanzliches Öl. Am Beispiel von Kokosöl kann man auf der Homepage von Amanprana nachlesen, wie unterschiedlich bereits die Ausgangsqualität von Öl sein kann.
  • Die achtsame Verarbeitung der Rohstoffe ist ebenfalls entscheidend für die Qualität des Produkts. Als Beispiel möchte ich RMS Beauty anführen. Die Rohstoffe der Produkte werden nicht höher als menschliche Körpertemperatur erhitzt, um alle wertvollen Inhaltsstoffe der Öle zu erhalten.
  • Außerdem lege ich Wert darauf, dass möglichst hohe Anteile der Produkte aus biologischem (und noch besser biodynamischem) Anbau stammen.

Solche Unterschiede schlagen sich natürlich im Preis (und letztlich auch im Anwendungskomfort) nieder.

Nun bin ich wieder reichlich von meinen zwei Produkten von Kaéo abgekommen *räusper*. Mia hat mir einen Lippenstift in der Nuance Berry (Nr. 2) und ein Puderrouge in Apricot (Nr. 1) mitgebracht:

Die Verpackung besteht aus hellgrünem, schimmernden Kunststoff. Die Farbe erinnert stark an Alverde. Insgesamt finde ich, dass die Verpackung billig aussieht – aber die Produkte sind ja auch nicht teuer 😉 . Das Blush kostet 3,49 EUR, der Lippenstift 2,99 EUR.

Das Puderrouge ist eher schwach pigmentiert und hat ein satiniertes Finish. Die Farbe würde ich als ein warmes und leicht bräunliches Apricot beschreiben.

Die Inhaltsstoffe basieren auf Talkum, Mica und Stärke:

Talc, Mica, Zea Mays Starch, Prunus Amygdalus Dulcis Oil, Lauroyl Lysine, Butyrospermum Parkii Butter, Prunus Armeniaca Kernel Oil, Undecylenoyl Glycine, Capryloyl Glycine, Parfum, Citral, Citronellol, Geraniol, D- Limonene, May Contain (+/-): CI 75470, CI 77007, CI 77019, CI 77288, CI 77289, CI 77491, CI 77492, CI 77499, CI 77510, CI 77742, CI 77891

Einen Swatch davon seht ihr unten auf dem Foto:

Bei der Farbe des Lippenstifts handelt es sich um ein dunkleres Rot mit etwas goldenem Schimmer. Den Namen Berry finde ich nicht ganz treffend gewählt, ich stelle mir darunter eher eine blaustichigere Nuance vor. Der Lippenstift lässt sich gut auftragen und ist mittel bis stark pigmentiert (Swatch siehe Foto oben).

Die Inhaltsstoffe basieren auf Rizinusöl, Mandelöl, verarbeiteten pflanzlichen Ölen und Bienenwachs:

Ricinus Communis Seed Oil, Prunus Amygdalus Dulcis Oil, Caprylic/Capric Triglyceride, Cera Alba, Euphorbia Cerifera Cera, Glycerin, Prunus Armeniaca Kernel Oil, Copernicia Cerifera Cera, Butyrospermum Parkii Butter, Parfum, Benzyl Alcohol, Coumarin, Eugenol, Tocopheryl Acetate, May Contain (+/-): CI 75470, CI 77007, CI 77019, CI 77288, CI 77289, CI 77491, CI 77492, CI 77499, CI 77510, CI 77742, CI 77891.

Erhältlich sind die Produkte von Kaéo bei Bipa in Österreich. In Deutschland gibt es Kaéo bisher noch nicht. Vielleicht landet die Marke bei Schlecker bzw. Ihr Platz, denn Alverde, Alterra und Terra Naturi decken bereits die anderen großen Drogeriemärkte ab. Kaéo war (wie der Homepage zu entnehmen ist) im November übrigens auf der Messe Cosmoprof Asia in Hongkong vertreten. Da zertifizierte europäische Naturkosmetik in Asien gefragt ist, scheint man sich dort platzieren zu wollen.

Mein Fazit: Die beiden von mir getesten Produkte von Kaéo bieten eine dem Preis entsprechende Qualität. Naturkosmetik kann viel mehr, das muss dann aber auch bezahlt werden. Mit dem schwachbrüstigen Blush kann ich wenig anfangen, der Lippenstift gefällt mir schon besser.

Wie steht ihr zu günstiger Naturkosmetik? Wie wichtig ist euch die nachhaltige Philosophie des herstellenden Unternehmens? Habt ihr schon Produkte von Kaéo getestet?

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43 thoughts on “Kaéo: Eine günstige Naturkosmetik-Marke aus Österreich
  • die farbe des lippenstiftes find ich mal einmalig wunderschön!!! für 2,99 total ok.
    naturkosmetik an sich find ich toll, nur überzeugt wenig! von alverde bin ich oft nur enttäuscht!

    • beautyjagd sagt:

      Wie hat Magi mal gesagt: Vielleicht sind Marken wie Alverde die Ursache dafür, weshalb Naturkosmetik so ein schlechtes Image hat. Da ist meiner Meinung nach schon was dran. Denn ich habe in letzter Zeit ja richtig gute Sachen gefunden – gerade was die Pflege angeht.

      • Wahre Worte von Magi …

        Andererseits habe ich auch nichts gegen alverde und Co. Ich würde es zwar weder benutzen noch selbst verkaufen, aber als „Einstiegsdroge“ ist das schon OK. Man muss sich nur klar machen was man für den Preis erwarten kann und was nicht.

        Viele Adventsgrüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Das kann ich nur unterschreiben, genauso meinte ich das. Die günstigen NK-Marken wie Alverde &Co sind dewegen ja auch nicht gleich schlecht. Liebe Grüße 🙂

  • lilalila sagt:

    Die nachhaltige Philosophie eines Unternehmens ist mir schon wichtig, noch wichtiger aber, dass die Produkte möglichst wenig potentiell schädliche Inhaltsstoffe haben. Das ist bei NK zwar öfter der Fall als bei normaler Kosmetik, aber nicht immer. Für Pflegeprodukte (Cremes, Shampoos etc.) finde ich günstige NK super, da sie von den Inhaltsstoffen her echt in Ordnung sind. Das da teurere teilweise allerdings vielleicht noch besser pflegen, wage ich nicht zu bezweiflen, denn wie du schreibst, irgendwo muss ja auch abgezwackt werden und das ist oft an der Qualität der Ausgangsstoffe. Bei dekorativer Kosmetik bin ich jedoch sehr skeptisch, was die günstige angeht. Die Inhaltsstoffe sind oft ein Graus.Da könnte man genauso gut normale Produkte verwenden. (Nur, dass dann halt der Umweltaspekt nicht betrachtet wird.) Das scheint mir bei günstigen Produkten eher der Fall zu sein, ebenso aber auch bei den teuren. Ich suche mir dann einfach diejenigen raus, die mir am besten erscheinen und das ist mal so mal so. Genauso ist es sehr unterschiedlich wie sie funktionieren…zB mein Lidschatten von Alverde funktioniert echt gut, der von Logona im Grunde gar nicht und mit dem günstigen von Benecos bin ich zufrieden. Es ist also sehr unterschiedlich und schwierig zu beurteilen. Kommt ja auch darauf an, was man sich erwartet. Für Leute die gerne auf die Umwelt achten und/oder gerne vegane Kosmetik verwenden wollen sind günstige NK Marken super.

    Die Gefahr bei günstigen NK sehe ich darin, dass viele Leute meinen NK ist automatisch immer besser für Haut und Körper. Das ist aber einfach nicht der Fall. Dann kommt noch dazu, dass es durch diesen Naturkosmetiktrend bestimmt oft an der Firmenphilosophie geschummelt wird oder eben irgendwo abgezwackt wird wie bei den Inhaltsstoffen und womöglich auch bei Umweltmaßnahmen. Es gibt einfach noch viel zu wenige und zu wenig strenge Regelungen was NK angeht, deswegen ist das so ein schwammiges Umfeld. NK zieht momentan sehr gut beim Konsumenten, dass kann aber zum einen dazu führen, dass teure NK noch teurer wird, billige an Qualität verliert und falsche Hasen auftauchen. Natürlich ist es aber eigentlich nur fair, wenn sich jeder NK leisten kann.

    • beautyjagd sagt:

      Der Trend zur Naturkosmetik ist für mich auch ziemlich eindeutig. Und da möchten eben alle ihr Stück Kuchen davon abhaben, was ja auch nicht verwerflich ist. Ich hätte es gut gefunden, wenn die Siegel da etwas mehr Klarheit reingebracht hätten. Die Drei-Sterne-Abstufungen bei Natrue wären schon ganz gut gewesen. Es bleibt dem Verbraucher letztlich nicht erspart, dass er sich genau informiert, um zu wissen, was und bei weilcher Firma er kauft. Danke für deinen ausführlichen Kommentar 🙂 !

  • Sun sagt:

    Da hast du wieder mal ein interessantes Thema angesprochen Julie 🙂
    „Allerdings macht es für mich schon einen Unterschied, ob Naturkosmetik von einem Unternehmen produziert wird, dessen Philosophie auf der Überzeugung von Naturkosmetik beruht, oder ob ein Unternehmen nach Vorgabe der Siegel-Richtlinien bei einem Fremdhersteller produzieren lässt.“ Dem kann ich nur zustimmen.

    Natürlich muss man sich bewusst machen woher die Preisunterschiede zwischen Discounter-NK von alverde etc.. und High-End-NK (kann man das so sagen?^^) kommen. Da sind natürlich die Qualitätsunterschiede der einzelnen Bestandteile. Das Beispiel der Rose aus der PDF die Magi verlinkt hat, finde ich hier sehr gelungen:
    http://media.oekotest.de/media/mum082010/mum082010-05.pdf

    Und du hast dazu dann noch die Bezugsquellen für Rohstoffe am Beispiel von Dr. Hauschka genannt. Ich möchte hier ein weiteres Beispiel ergänzen: Weleda arbeitet mit Rosenbauern aus der Türkei zusammen. Das Rosenöl ist fair gehandelt und durch diese faire Bezahlung wird die Region langfristig unterstützt. Weitere Infos: http://www.weleda.de/unternehmen/Umwelt/RohstoffProjekte/Rose.html
    Man muss sich als Verbraucher einfach klar machen, dass man einen solchen Mehrwert mit seinem Kauf einer teureren Marke unterstützt.

    Dennoch finde ich, dass auch günstige Naturkosmetik ihre Berechtigung hat. Ich verwende sie eher im Bereich der dekorativen Kosmetik und gerade für ein studentisches Budget sind die Preise von alverde und Co. erst mal sehr ansprechend. Zudem sind damit meine egoistischen Ansprüche – also Kosmetik ohne z.B. Silikone und Paraffine – erst mal erfüllt. Generell finde ich es aber auch schöner zusätzlich zu diesen egoistischen auch noch meine altruistischen Ansprüche – also z.B. fair gehandelte Rohstoffe und Produktionsprozesse ohne Menschenrechtsverletzungen oder Tierversuche – nachzukommen.

    Der Vermutung, dass Marken wie alverde dazu beitragen, dass NK so ein schlechtes Image hat, kann ich mich nicht so recht anschließen. Ich denke da gibt es einfach wechselseitige Beeinflussungen. Zum einen gibt es die günstigen NK-Marken nur, weil dm und andere Drogerien irgendwann festgestellt haben, dass ein Markt dafür vorhanden ist. Man wollte also einfach auch etwas vom Kuchen abhaben. Andererseits denke ich, dass durch solche jungen Marken auch die etablierteren wieder einen gewissen Aufschwung erfahren, da man dadurch ganz gut an das Thema NK herangeführt wird. Wer also die günstigen Marken nicht nur kauft, weil sie billig sind, sondern auch auf die Inhaltsstoffe Wert legt, der landet früher oder später auch bei den teureren Anbietern.

    Vielen Dank für diesen bereichernden Beitrag Julie 🙂

    Liebe Grüße
    °Sun

    • beautyjagd sagt:

      Puh, gleich noch so ein langer und wertvoller Kommentar, danke dir 🙂 !
      Der von dir verlinkte Ökotest-Artikel passt super zum Thema. Darin steht ja auch, dass die alteingesessenen NK-Marken stärker herausstellen müssen, was sie bieten. Denn allzu häufig wird verschiedene Naturkosmetik-Marken über einen Kamm geschoren, so nach dem Motto: Alverde hat bei mir nicht funktioniert, also ist Naturkosmetik prinzipiell nichts für mich.
      Und ich hoffe auch, dass der Aufschwung der günstigen NK-Marken letztlich zu einer Etablierung von Naturkosmetik außerhalb der Nische beiträgt und letztlich auch den traditionellen NK-Marken mehr Zulauf verschafft. Liebe Grüße 🙂

    • dm und Co. sind KEINE Drogerien, sondern Drogeriemärkte.

      Vielen Dank und schöenen Advent
      Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Da bist Du echt empfindsam, oder 🙂 ? Ich denke, dass in der Umgangssprache der Drogeriemarkt häufig mal zur Drogerie abgekürzt wird. Wikipedia schreibt dazu: Eine Drogerie ist ein Fachgeschäft oder auch ein größerer Unternehmensmarkt (Drogeriemarkt).

      • Ja – irgendwann reagiert man bei dem Thema empfindlich. Unter anderem wegen einem Satz aus dem Wikipedia-Eintrag „Drogerie“: „Drogerie-Fachgeschäfte sterben in Deutschland praktisch aus.“

        Leider ist das Verständnis für den Unterschied nicht (mehr) in Deutschland vorhanden. In der Schweiz sieht es anders aus: „In der Schweiz versteht man unter einer Drogerie hingegen ein von Drogisten geführtes Fachgeschäft für Gesundheit und Schönheit, das Wert auf eine fachkundige Beratung legt.“

        Es mag kleinkariert erscheinen auf der Begrifflichkeit herumzureiten, aber mir ist es wichtig das Bewusstsein in dieser Richtung zu schärfen.

        Viele Adventsgrüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Ich glaube ja, dass es immer Gegentrends zu Trends gibt. Deswegen bin ich der Meinung, dass Fachgeschäfte Zukunft haben. Gerade wenn sie mit Herzblut, guter fachlicher Beratung, einem ausgesuchten Sortiment und Offenheit zu den neuen Medien geführt werden > wie euer Laden 🙂 .

      • Danke für die netten Worte! <3

        Herzliche Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • Sun sagt:

        Oh. Entschuldige bitte! Ich muss ehrlich zugeben, dass mir dieser Unterschied im Sprachgebrauch bisher gar nicht bewusst war oO
        Natürlich kann ich nachvollziehen, dass du auf die korrekte Verwendung Wert legst. Danke für den Hinweis.

        Liebe Grüße
        °Sun

  • Fayet sagt:

    Ein sehr schöner Beitrag! Ich mag es ja, wenn Du „vom Thema abkommst“.

    Generell kaufe ich recht viel günstige NK. Grundsätzlich hängt das davon ab, ob ein Produkt gut funktioniert oder nicht. Und wenn das Waschgel von Alterra meine Bedingungen und seine Funktion gut erfüllt, wird es eben gekauft. Bei einigen Dingen achte ich dann mehr darauf – aber bei meinem aktuellen Budget sind Hauschka Lippenstifte und Cremes doch „Luxusgüter“. Generell versuche ich nach dem Motto „weniger ist mehr“ zu leben und eher weniger qualitatv hochwertige Produkte zu kaufen, als viele billige, die ich eigentlich gar nicht brauche. Grundsätzlich denke ich übrigens, dass auch Firmen wie Weleda und Hauschka Unternehmen sind, und Unternehmen wollen Geld verdienen. Ich zahle mehr, bekomme wahrscheinlich auch bessere Qualität – kann ich das wirklich beurteilen? – habe mir aber am Ende auch irgendwie ein gutes Gewissen „erkauft“. Ich habe nicht genug Zeit, um alle Firmenbilanzen zu lesen – also hacke ich ein paar Eckpunkte ab. Tierversuche – geht mal gar nicht. Könnte ordentlich gehandelt sein? Sehr schön. Spendet in irgendein gemeinnütziges Projekt (wirklich? Oder nur PR?)? Naja, auch in Ordnung. Funktioniert das Produkt nach meinen Ansprüchen? Am wichtigsten, für mich. Wenn eine Hauschka Mascara meine Wimpern gefühlt überhaupt nicht verändert, nutzt mir auch die schöne Tube und das fair gehandelte Öl nichts. Wenn der Eyeliner mir beim kleinsten Tropfen sofort unter den Augen sitzt statt auf dem Lid kann ich ihn nicht brauchen. Kosten-Nutzen-Erwägung, Punkt.

    Und am Ende gönnt man sich dank günstig erworbener Alverde Lidschatten vielleicht doch den Hauschka Lippenstift, und das ist dann ja auch ganz schön.

    • beautyjagd sagt:

      Jaja, meine Abschweifungen 😉 🙂 .
      Wenn das Produkt nicht funktioniert, nützt alles andere auch nichts, der Meinung bin ich auch. Ich kaufe ja nicht nur teure NK, sondern auch günstigere Sachen, wenn mich davon irgendein Aspekt überzeugt (oder neugierig macht).

    • Zum Glück ist ja jeder anders. Bei mir funktioniert die Hauschka-Mascara wunderbar und der Eyeliner sitzt den ganzen Tag wo er soll. 😉

      Schminktipps kann man sich übrigens immer bei uns abholen. Oder man kommt am 9.12. zwischen 10 und 13 Uhr bei uns vorbei und holt sich die Tipps direkt von einer Hauschka-Mitarbeiterin ab.

      Mal davon abgesehen, dass Hauschka (oder besser WALA) und Weleda kaum unterschiedlichere Wege verfolgen könnten, sollte man bei WALA die Unternehmensstruktur beachten: http://www.wala.de/unternehmen/wala-stiftung/

      Durch die Stiftung steht bei WALA eben nicht der Gewinn oder Umsatz an erster Stelle. Das ist meines Wissens eine einzigartige Konstellation. Ähnliches kenne ich nur von der Firma Sonett; wobei hier ein etwas anderer Ansatz gewählt wurde.

      Vorweihnachtliche Grüße
      Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Bisschen OT jetzt: Apropos Mascara von Dr. Hauschka – ich habe nur die „normale“ Mascara von Dr. Hauschka, bringt die Volumenmascara mehr sichtbaren Effekt?
        Und gleich gucke ich mal, was die Firma Sonett so macht.

      • Ja, die Volumen Mascara hat „mehr Effekt“. Das kommt durch die Partikel (meines Wissens eine Art Erde), die sich an die Wimpern anlagern und damit einen dichteren Eindruck erzeugen – ohne Krähenfüße.

        Wasserfest ist aber auch diese Variante nicht. 😉

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Dann werde ich sie doch mal ausprobieren, ich schleiche schon länger um sie herum. Mein letzter Test liegt nämlich schon viele Jahre zurück, ich kann mich gar nicht mehr ordentlich erinnern.

  • godfrina sagt:

    Super Beitrag (hihihi ich seh die Verlinkung! :D) – sehr gute Infos, der wird abgespeichert!

    Ich bin ja eher von der Fraktion – gefällt-gekauft, und achte wirklich mehr auf die Tierversuchsfrage. Aber wenn man Naturkosmetik günstig kaufen kann, ist das mMn eine super Sache. Wie schon angesprochen, heißt das ja nicht, dass man alles toll finden muss.
    Gibt genug Zeug, dass mir da auch nicht gefällt. Genau wie bei konventioneller Kosmetik, die auch mal teurer ist…

    Ich denke, oft kommt’s nicht auf den Aspekt „Natur“ oder „Teuer“ an, sondern schlicht auf die eigene Haut, das Hautgefühl etc. Was nützt einem eine Creme aus der Apotheke, wenn man trotzdem drauf empfindlich reagiert, nech?

    Ich glaube, viele müssen sich erst noch vom Gedanken lösen, dass man alles einer Firma gut finden muss, wenn einem einige Dinge mag, bzw. teuer=gut, billig=schlecht. 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Mit Schemata wie gut/schlecht oder Schwarz/weiß kommt man sowieso nicht allzu weit, finde ich. Das betrifft ja nicht nur Kosmetik, sondern eigentlich alles 😉 .

  • keimonish sagt:

    Sehr schön , JA, da höre ich auch mal paar andere Namen von Marken, mit denen ich bisher nix anfangen konnte. (das heißt, DIE Marke, hab ich noch nie gehört 🙂 )
    Ich war jetzt ein paar Tage wieder unterwegs und habe von einer Visagistin gehört, dass WELEDA und Alverde zusammen gehören. WELEDA hätte Alverde aufgekauft. Ob das stimmt, weiß ich natürlich nicht, ich habe im Netz gesucht aber nix gefunden. Vllt. kenne ich aber auch nur nicht die richtigen Stichworte für die Suche ?!…….
    Sie hatte es nur anderen angepriesen, wer Weleda-Produkte verwendet, könne sich auch bei den günstigeren Alverde Produkten umsehen, weil………(sie sprach allerdings von den Pflegeprodukten)
    Das Puderrouge gefällt mir gut, gerade WEIL es schwach pigmentiert ist.

    • Alverde ist eine _Marke_ von dm. Ob Weleda manche Alverde-Produkte im Auftrag fertigt oder Rezepte für alverde entwickelt, weiß ich nicht. Aber gekauft wurde hier sicher niemand.

      Anders ausgedrückt: dm besitzt weder Entwicklungsabteilungen noch Produktionsstätten. Daher lässt man die Alverde-Produkte von anderen Firmen entwickeln und produzieren. Diese Unternehmen müssen keine reinrassigen NK-Hersteller sein und auch nicht zwangsläufig auf Tierversuche (an anderen) Produkten verzichten.

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • keimonish sagt:

        Danke, ja das war auch DAS, was ich bisher von den Blogs wusste, bzw.“gelernt“ hatte *schmunzel*
        Zumindest hat die „Fehl(?)“ -Info bewirkt, dass andere Frauen aus dieser Crew es unbesehen glauben, und sich nur noch Pflegeprodukte von Alverde kaufen (nachdem sie vorher Weledafans waren) und sich damit genauso wohl fühlen wie vorher mit Weleda….ist schon komisch, was unser Kopf so alles ….wie…. verarbeitet .

      • beautyjagd sagt:

        Dafür ist das Internet richtig toll, weil man sich als Konsument eigenständig informieren kann. Man nicht mehr so abhängig von weniger gut informiertem Sales-Personal. Aber es setzt natürlich eine eigene kritische Haltung voraus, also dass man eben nicht alles sofort glaubt.

      • beautyjagd sagt:

        Wenn du auch noch nichts davon gehört hast, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass die Visagistin sich getäuscht hat.

    • beautyjagd sagt:

      Das kann ich mir ja kaum vorstellen *staun*! Also ich habe von so einem Zusammenschluss noch nichts gehört. Würde für mich auch irgendwie nicht passen… Falls es doch stimmt, immer her mit den Infos 🙂 .

      • Sun sagt:

        WoW – diese Verbindung würde mich jetzt doch sehr überraschen.
        Im Öko-Test-Ratgeber Kosmetik & Wellness für 2011 gibt es auch einen Artikel zum Unterschied von traditioneller NK und günstiger NK aus Drogeriemärkten (gleich neues Wissen umgesetzt^^). Dieser Artikel ist fast identisch mit dem aus der oben verlinkten PDF, aber noch etwas umfangreicher.

        Da steht unter anderem:
        „Traditionshersteller wie Weleda und Wala stellen dagegen keine preisgünstigeren Marken her. „Naturkosmetik ist weit mehr als ein Mix aus biologisch angebauten Zutaten“, begründet Sonja Maraslis von Weleda diese Entscheidung. Es komme auf das ganze Produkt an.“
        Sonja Maraslis ist (oder war?) die PR-Verantwortliche von Weleda für den Bereich Naturkosmetik. Als ich jetzt aber noch mal auf der Seite von Weleda nachgesehen habe, ist mir aufgefallen, dass sie gar nicht mehr mit aufgeführt ist – da wird es wohl inzwischen einen Personalwechsel gegeben haben.
        Also auf jeden Fall gehe ich aufgrund dieser Aussage von Sonja Maraslis nicht davon aus, dass Weleda und alverde irgendwie in Verbindung stehen.

        Liebe Grüße
        °Sun

  • Erdbeerelfe sagt:

    Mmh, ich finde den Post auch sehr interessant! Ich besitze recht viel günstige Naturkosmetik, vor allem von alverde.. Ich finde es gut, dass NK auch zu solchen Preisen erhältlich ist, als Schülerin ist Dr. Hauschka u.ä. nicht für mich drin, vor allem da ich doch gern eine große Auswahl an Produkten habe 😉 Klar sind die Inhaltsstoffe und deren Ursprung bei den günstigen Marken vielleicht nicht immer so „verdienstvoll“ wie bei den teureren, aber doch sicher immernoch besser als bei den herkömmlichen Marken wie p2 etc.? Ich kenne mich da leider nicht wirklich aus. Ich weiß nur, dass ich, als ich mich vor 1 1/2 Jahren so richtig für dekorative Kosmetik zu interessieren begann, automatisch erst nur zu NK gegriffen habe. In der Vergangenheit hatte ich sehr viel mit allergischen Reaktionen auf die „normalen“ Produkte zu kämpfen. (Ist heute allerdings nicht mehr der Fall).
    Bei Pflege verwende ich eigentlich fast auschließlich NK, bzw. bin ich dabei, darauf umzusteigen. Ich habe ebenfalls recht viel von alverde und Alterra und bin damit sehr zufrieden, an meine geliebten Weleda Produkte kommen sie allerdings auch nicht ran 🙂
    Mit meinen finanziellen Mitteln zur zeit bin ich also froh, dass es preiswerte NK gibt. Da achte ich zugegeben auch nicht so viel auf Firmenphilosophie etc… ich fühle mich selbst aber einfach besser, wenn ich (gerade bei Pflege) auf Produkte ohne Paraffin, Silikone etc. zurückgreifen kann. Natürlich habe ich auch viel konventionelle Kosmetik (Catrice, p2 etc.), die ich auch sehr gern benutze. Das mit dem „schlechten Image“ von NK wegen Marken wie alverde und Co. – naja, ich weiß nicht, ob das so ist, aber ich für meinen Teil finde die Produkte zum Großteil echt in Ordnung. Klar gibt es Sachen, die nicht so der Burner sind und insgesamt können sie aufgrund fehlender synthetischer Inhaltsstoiffe vielleicht nicht immer mit der kovent. K. mithalten. Aber für mich reichen die Produkte völlig und ich habe kaum Sachen gehabt, die richtig schlecht waren. Abgesehen davon, gibt´s dass bei den herkömmlichen Marken auch.. Naja, keine Ahnung, ob mein Kommentar jetzt irgendeinen Sinn macht – ich wollte gerade einfach mal meinen Senf dazugeben 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Doch, doch, dein Kommentar macht Sinn 🙂 , danke dafür!
      Ich finde es auch gut, dass Bio-Produkte für den kleinen Geldbeutel erschwinglich sind, sie sich also zunehmend im Massenmarkt durchsetzen. Für mich sind Marken wie Alverde schon wesentlich besser als z.B. P2, da muss man sich bei den INCIs nur mal die Konservierungsstoffe angucken. Meine „Abschweifung“ sollte eben nur verdeutlichen, dass NK nicht gleich NK ist 🙂 .

  • Richtig guter Post, der nachdenklich macht. Eins ist klar, der höhere Preis ist sicher oft ein Zeichen für die höhere Qualität der verwendeten Inhaltsstoffe und Herstellungsverfahren. Und ein nachhaltiges/ökologisches/FaitTrade Engagement der Hersteller bezahlt man vermutlich auch mit – und das, wenns im Budget drin ist, eigentlich auch gerne fürs gute Gefühl beim Verwenden. Ganz so, dass Handelsmarken wie Alverde sich um letzteres nicht kümmern, ist es aber wohl nicht. Siehe z.B. hier: http://www.dm-drogeriemarkt.de/cms/servlet/segment/de_homepage/alverde_home/alverde_rund_um_alverde/53786/burkina_faso.html

    • beautyjagd sagt:

      Irgendwie habe ich ein paar Anläufe gebraucht, bis sich der Link geöffnet hat! Jetzt funktioniert er aber 🙂 Danke erst mal auch für dein Feedback.
      Du sprichst ein für mich sehr diffiziles Thema an, nämlich das Engagement von Firmen bei sozialen Projekten. ich habe das Thema im Post ein bisschen ausgespart, weil er sonst noch länger geworden wäre. Eine NK-Marke kommt ohne ein solches Projekt/Engagement ja schon fast gar nicht mehr aus, so mein Eindruck 😉 – ist ja auch richtig so. Kaeo übernimmt übrigens drei Patenschaften für Pottwale aus dem Erlös. Tja, so richtig zieht das bei mir nicht, ich gebe es zu 😉 – wird sowas nicht nur zur PR verwendet? Natürlich ist es besser als nichts, aber mir fällt es sehr schwer zu beurteilen, was echtes Engagement ist. Und Sheabutter-Projekt ist leider auch nicht gleich Sheabutter-Projekt, habe ich gelesen. Komplizierte Welt!!

      • Sun sagt:

        Ich muss mich da anschließen. Solche Aktivitäten laufen heutzutage unter der Bezeichnung „Corporate Social Resposibility“ (CSR). Es gibt eigentlich kaum noch große Unternehmen die nicht mindestens einen Mitarbeiter oder sogar eine ganze Abteilung zu diesem Thema haben.
        Sheabutter-Projekt ist eben wirklich nicht gleich Sheabutter-Projekt. Es macht nämlich schon einen Unterschied (meistens im Faktor Kosten bzw. Gewinn) ob es in der Firmenphilosophie verankert ist, dass man z.B. auf faire Löhne achtet oder nachhaltig produziert oder ob man einmalig für ein CSR-Projekt 100.000 Euro investiert.
        Damit möchte ich solche Projekte natürlich nicht generell verteufeln – es ist gut, dass der gesellschaftliche Druck inzwischen so hoch ist, dass kaum noch ein Unternehmen ohne solche Projekte aus kommt. Leider verdecken aber solche medienwirksam platzierten Einzelinitiativen auch häufig sonstige Missstände in Produktionsprozessen (z.B. Umweltverschmutzung oder Menschenrechtsverletzung) – das gilt jetzt aber nicht für die Naturkosmetik-Industrie. Damit meine ich eher große Hersteller von Sportbekleidung oder die Ölindustrie. (Sorry für off-topic^^)

        Liebe Grüße
        °Sun

      • beautyjagd sagt:

        *in allen Punkten zustimm*, gerade in anderen Branchen ist mir das auch enorm aufgefallen in den letzten Jahren.

  • Ist es nicht einfach wichtig, dass sich Firmen in Sachen Fair Trade engagieren – und nicht warum? Agrifaso in Burkina Faso (Sheabutter-Partner von Alverde, s.o.) scheint nach ersten Recherchen übrigens derselbe Partner zu sein, mit dem auch Wala kooperiert…

    • beautyjagd sagt:

      Du hast schon recht, es ist besser sich zu engagieren als sich nicht zu engagieren 🙂 . Die letzten Anmerkungen von Sun und mir bezogen sich auch eher auf Konzerne, die z.B. rein gar nichts mit Umweltschutz am Hut haben, aber nach außen hin so tun als ob, weil sie ein kleines Projekt unterstützen. Das empfinde ich dann schon als Greenwashing. Diese Aussagen bezogen sich aber nicht auf das Sheabutter-Projekt!

  • Das mit der Sheabutter-Kurzrecherche bezog sich auch eher auf dein Statement „Und Sheabutter-Projekt ist leider auch nicht gleich Sheabutter-Projekt, habe ich gelesen.“…Ja, ist wirklich ein kompliziertes, aber auch sehr interessantes Thema – vielleicht machen wir auf unserem Portal dazu bald mal einen Artikel.

    • beautyjagd sagt:

      Ach so, das habe ich dann missverstanden, sorry! Und ja, ich habe ja auch einen Artikel über die Unterschiede von den vielen Sheabutter- und Arganöl-Projekten gelesen. Aber leider habe ich nicht mehr im Kopf, wo. Deswegen fänd ich es natürlich super, wenn ihr mal was dazu schreibt 🙂 .

  • zimt-peppermint sagt:

    Terra Naturi ist doch gar keine neue Marke, die wurde doch nur „renoviert“, oder?

  • Hi zusammen,
    die Frage ob billige NK immer schlecht ist hängt doch auch vollkommen vom Einsatzzweck ab.

    Generell bietet Alverde z. B. immerhin vegane Artikel zum kleinen Preis. Das ist insg. deutlich gesünder als sich die 40ct Balea Duschcreme überall hin zu schmieren.
    Vor allem mit Artikeln aus dem „einfachen“ Bereich habe ich wirklich sehr gute Erfahrungen gemacht:

    – Duschgel
    – Schampoo
    – Creme
    – Seife
    – Aftershave

    Da kann man ganz locker zu den Billigangeboten greifen und macht ganz sicher nichts falsch.

    Natürlich ist speziell bei Kosmetik eine Grenze gefunden die den Artikel so gut wie unbrauchbar macht und „geiz ist geil“ nicht hilfreich ist. Ein spannender Artikel war bei mir mal eine Alverde Sonnencreme. Wobei Creme ganz sicher das falsche Wort ist für den Inhalt in der Tube. Da habe ich sogar in Mexico deutlich bessere Naturprodukte bekommen…

    Schöne Grüße,
    Manuel

    • beautyjagd sagt:

      Prinzipell gebe ich dir recht, dass bei einfachen Produkten wie Duschgel die günstige NK-Variante eine sehr gute Alternative ist. Shampoo gehört da meiner Meinung nach nicht dazu – bei mir geht es, weil ich kurze Haare habe, aber mit längeren Haaren oder empfindlicher Kopfhaut wird es schon komplizierter. Und mit Sonnencreme hast du ein richtig schwieriges Thema angesprochen, darüber haben wir hier auch schon oft diskutiert *seufz*. Aber ich bin guter Dinge, dass sich auch hier in den nächsten Jahren noch was verändern wird.
      Viele Grüße 🙂