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Fünf Fragen an Martina Gebhardt

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In den Beauty-Notizen am Freitag hatte ich es bereits erwähnt: Heute vor einer Woche war ich bei Martina Gebhardt. Als großer Fan ihrer konsequenten Philosophie habe ich mich sehr gefreut, die Gründerin der Firma einmal persönlich kennenlernen zu können. Schließlich gehören ihre Cleanser (insbesondere die von SensiSana), die Hand Cream und auch der Lip Balm zu meinen Lieblingsprodukten.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in Landsberg stand ich dann schließlich vor dem umgebauten Bauernhof in Rott am Lech, in dem das Unternehmen untergebracht ist. Ländlich und abgelegen ist es dort, wie man vielleicht auch auf dem Foto oben erahnen kann.

Wer Martina Gebhardt ist, muss ich wahrscheinlich nicht groß erklären. Sie stellt seit Jahrzehnten eine feste Größe in der deutschen Naturkosmetik-Szene dar. Ihr Konzept unterscheidet sich stark von dem anderer Naturkosmetikmarken: Sie geht nicht nur hinsichtlich der Rezepturen und Verpackungen ihren eigenen Weg, sondern auch mit der Zertifzierung ihrer Produkte durch Demeter.

Wie mit einer Salbe für die Narbe eines Hundebisses in der Jugend von Martina Gebhardt alles begonnen hat, kann man auf der Homepage des Unternehmens nachlesen. Dort finden sich eine ganze Reihe von interessanten und amüsanten Geschichten, die einen schönen Einblick in die Firmenhistorie geben.

Mittlerweile lebt Martina Gebhardt in den USA und hat dort gerade ein Lehmhaus in Taos/New Mexico umgebaut, das sie Old Martina’s Hall genannt hat. Wie man ein Lehmhaus in New Mexico, in dem sich ein Kulturzentrum und Restaurant befinden, und einen Bauernhof in Bayern, in dem Naturkosmetik hergestellt wird, unter einen Hut bekommt? Das gelingt wohl nur Martina Gebhardt, bei der sich das ganz selbstverständlich anhört, wenn sie davon erzählt.

Viele ihrer Inspirationen erhält sie auf Reisen. Anlass dazu boten schon immer die Besuche ihrer verschiedenen Anbauprojekte, die sie unterstützt. Sie stellt dadurch sicher, dass die Kosmetikrohstoffe ihren Ansprüchen genügen.

Das Gespräch mit Martina Gebhardt entwickelte sich von den Inhaltsstoffen hin zur Philosophie, die hinter ihren Produkten steht. Fünf ihrer spannendsten Antworten möchte ich mit euch teilen:

♦ Beautyjagd: Welches Hautpflege-Konzept steht hinter den Produkten von Martina Gebhardt?

Martina Gebhardt: Weniger ist oft mehr – die Haut soll in ihren Funktionen unterstützt, aber nicht beeinträchtigt werden. Jeder Inhaltsstoff ist ein wertvoller Wirkstoff, der sorgsam ausgewählt wurde und sich mit den anderen Rohstoffen sinnvoll ergänzt.

Unsere Creams bestehen zu 50% aus Feuchtigkeit (Quellwasser, Kräuterauszüge) und zu 50% aus Ölen und Wachsen. Diese Zusammensetzung entspricht dem Hydro-Lipidmantel einer etwa 20jährigen Frau, der für eine schöne und glatte Haut sorgt. Olivenöl und Wollwachs sind z.B. aufgrund ihrer Struktur zwei Rohstoffe, die besonders gut für die Pflege der Haut geeignet sind.

Außerdem sollte der natürliche Säureschutz der Haut bewahrt werden. Unsere Rezepturen sind bakteriostatisch (und nicht bakteriozid) konzipiert, d.h. die Vermehrung von Bakterien wird gehemmt, Keime werden jedoch nicht abgetötet. Stärkere Konservierungsmittel wirken ja nicht nur im Cremetiegel, sondern auch weiter auf der Haut und können diese aus dem Gleichgewicht bringen.

Grundsätzlich sollte man die Produkte sparsam verwenden, nachts genügt meist die rückfettende Reinigungsmilch. Auch in dieser Hinsicht ist weniger mehr.

♦ Wie bleiben die Produkte von Martina Gebhardt haltbar, obwohl sie teilweise noch nicht einmal Konservierungsstoffe wie Alkohol oder ätherische Öle enthalten (z.B. in der Sheabutter-Linie)?

Dahinter steckt ein ausgeklügeltes System aus mehreren Komponenten, die ineinander greifen – ich nenne das mal unseren Stabilitätspakt. Für jedes ungeöffnete Produkt garantieren wir deshalb eine Mindesthaltbarkeit von 1,5 Jahren (für geöffnete Produkte sind es drei Monate).

1. Unsere Verpackungen bestehen aus Glas, Plastik wirkt sich deutlich ungünstiger auf die Haltbarkeit aus. Die Glasbehälter werden vor der Befüllung mit einem Heißluftsterilisator keimfrei gemacht, das ist mit Plastik nicht möglich.

2. Die Rezepturen sind so angelegt, dass sie in sich stabil, d.h. bakteriostatisch sind. Außerdem wirken nicht nur ätherische Öle, sondern auch Hydrolate sanft konservierend. Abgesehen davon beschränken wir uns bewusst bei den eingesetzten Rohstoffen, wir bieten z.B. keine gelartigen Texturen an. Diese stellen einen guten Nährboden für Keime dar und müssten entsprechend stärker konserviert werden.

3. Die Art der Herstellung hat natürlich ebenfalls Einfluss auf die Haltbarkeit. Unsere Produkte sind frisch, die Produktion erfolgt alle zwei Wochen, bei anderen Herstellern wird deutlich seltener produziert – was selbstverständlich kostengünstiger ist. Positiv auf die Haltbarkeit wirkt sich auch die rhythmische Herstellung nach Mondphasen aus. Eine langjährige Datensammlung hat mir gezeigt, dass dieser Einfluss sich nachweisbar in den Produkten niederschlägt (in traditionellen Agrarkulturen wurden übrigens ähnliche Erfahrungen gemacht).

♦ Sie bieten keine Anti Aging-Linie an, welche Botschaft soll Happy Aging vermitteln?

In den letzten Jahren ist ein Gedanke immer stärker in meinen Fokus gerückt: Ich möchte Frauen ermutigen, sich nicht von den geltenden Schönheitsmythen und -idealen einsperren zu lassen.

„Anti“ ist für sich schon ein negativer Begriff und richtet sich letztlich gegen einen selbst. Dabei finde ich es viel sinnvoller, sich auf die Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten zu konzentrieren und diese zu fördern.

Es ist schade, wenn das Älterwerden auf Falten und den Verlust der mädchenhaften Figur reduziert wird – denn man gewinnt so vieles dazu! Und diese Erkenntnisse machen dann tatsächlich schön und fördern die jugendliche Ausstrahlung und Lebendigkeit.

martina-gebhardt-sortiment

♦ Welches sind Ihre persönlichen Lieblingsprodukte, welche sind die Bestseller?

Am liebsten verwende ich die Produkte der Wild Utah-Serie. Die Linie ist zwar für Männer gedacht, mich erinnert der Duft jedoch an den Geruch nach einem Gewitterregen in Utah. Die Luft ist dann erfüllt von Wild Sage (einer Salbei-Art) und Wacholder – diese indianischen Kräuter sind auch in den Produkten von Wild Utah enthalten. Außerdem mag ich die Happy Aging-Serie sehr. Die Bestseller sind die Eye Care und die Rose Cream, sie führen seit langem die Hitliste an.

♦ Welchen Beauty-Tipp haben Sie für meine Leserinnen?

Entspannung! Diese ist für mich mindestens so wichtig wie die klassische Pflegewirkung einer Creme. Hautpflege und Kosmetik eigenen sich dabei sehr gut als Entspannungsritual. Keine Creme dieser Welt ist so wirksam wie eine positive Lebenseinstellung, die von innen nach außen strahlt.

♦ Vielen Dank für das Interview und die interessanten Einsichten in das Unternehmen!

Seit wann kennt ihr die Produkte von Martina Gebhardt? Welche Aussagen fandet ihr besonders interessant?

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107 thoughts on “Fünf Fragen an Martina Gebhardt
  • Jess sagt:

    Da hast du eine interessante Auswahl getroffen 🙂
    Die Informationen zum Thema Konservierung finde ich besonders spannend. Mir gefallen auch die Aussagen zum Älterwerden und Entspannung sehr gut. Diese Feststellungen haben wir in unseren Gesprächen ja auch schon häufiger gemacht. Happy Aging fetzt! 😀
    Jess kürzlich veröffentlicht..Jonny´s VeganMy Profile

    • beautyjagd sagt:

      Weil ich so lange mit der Auswahl all der Informationen, die ich bekommen habe, gebraucht habe, kommt der Post mit dem Interview auch erst heute (hatte ihn schon für Montag geplant). Danke deswegen für das Kompliment, das freut mich sehr!
      Und ja, Happy Aging, das entspricht ja auch genau meiner Sicht auf das Älterwerden 🙂

  • Liv sagt:

    Vielen Dank für das tolle Interview! Kurz und knackig und trotzdem hast du genau die Besonderheiten von MG hervorgebracht. Ich kenne viele Produkte zwar aber erst durch dein Interview ist mir vieles bewusster geworden. DANKE DIR!

    Das Obere Foto sieht toll aus, da es so viel Ruhe und Kraft ausstrahlt.

    Liefs, Liv
    Liv kürzlich veröffentlicht..Sonnenschutz durch passende Kleidung / Juiste kleding tegen de zon (Natural sunprotection part 4)My Profile

    • beautyjagd sagt:

      Danke schön für das Feedback, das tut mir echt gut, weil ich so lange über den Text nachgedacht habe 🙂
      Der umgebaute Bauernhof ist toll, und die Bilder von dem Lehmhaus in New Mexico faszinieren mich auch – da kommt eindeutig die Architektin in Martina Gebhardt durch.

  • peti sagt:

    Habe mir gerade mal das Lehmhaus Old Martinas Hall angeschaut. Was für eine tolle Idee. Faszinierend was Martina Gebhard alles so macht, eine kreative Frau. Ich finde es beeindruckend, dass sie im NK Bereich ihren eigenen Weg geht, fern ab von üblichen Marketingwegen, dass sie eine aufwendigere Produktion in Kauf nimmt und alle 2 Wochen frisch produziert. Ein tolles Beispiel dafür, dass dieses auch möglich ist. Da verzeiht man auch ihr gleichbleibendes Erscheinungsbild der Artikel, es ist authentisch und es muss nicht immer „schneller, höher, weiter, anders sein“. Find ich gut. Das sie die Mondphasen berücksichtigt fand ich immer schon interessant auch wenn ich mich damit nicht auskenne. Ich habe einen Zahnarzt der bei größeren Zahnsanierungen die Mondphasen für mich berücksichtigt. Scheint wohl was dran zu sein.

    Als ich vor kurzem mit NK angefangen bin, hat mich neben anderen Herstellern, die SensiSana Kalmus Serie am meisten angesprochen, von der Konsistenz, von dem Geruch und auch von dem Hautgefühl. Ich werde aber demnächst mal an Wild Utah schnuppern, witzig, dass sie ausgerechnet die Männerserie genannt hat.

    Ihrer Einstellung zum Thema Älter werden kann ich nur zustimmen. Seit ich über vierzig bin fühle ich mich um so vieles freier und bereichert durch Erfahrungen und ich verspüre auch mehr Gelassenheit und Ruhe dem Leben gegenüber (upps, große Wort, natürlich nicht immer 😉 Da schrecken mich auch die irgendwann kommenden 50ziger nicht 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ich bin auch davon beeindruckt, was Martina Gebhardt alles so anpackt – eine ganz konsequente und erfolgreiche Kosmetiklinie, den Umbau eines bauernhofes in Bayern, erst eine Farm in Utah und dann das Lehmhaus in Taos. Ihre Energie war an dem Tag auch spürbar – und ansteckend! Den Duft der Wild Utah-Serie mag ich übrigens sehr gern 🙂 Und obwohl ich noch keine 40 bin, habe ich auch das Gefühl, dass ich so viel freier als früher bin, deswegen freue ich mich auch darauf, älter zu werden.

      • Theo sagt:

        Alter ist toll, man hat soviel Narrenfreiheit! Fünfzig ist auch noch kein Alter, sondern Postpubertät – jedenfalls bei mir. 🙂

        LG,
        Theo

      • Danny sagt:

        Toller Post – danke dafür 🙂
        Ich kann mich nur anschließen. Seit ich über 40 bin, habe ich zu vielen Sachen eine andere Einstellung und muss sagen ich fühle mich jetzt viel besser als mit 20, ich bin bei mir und im Leben angekommen. Das ist einfach ein tolles Gefühl.
        In diesem Sinne – Happy Aging ihr Lieben 😀

  • Julchen sagt:

    Vielen Dank für dieses tolle Interview. Interessant finde ich eigentlich alle Antworten, Martina Gebhardt ist wirklich eine inspirierende Frau mit klaren Werten und Vorstellungen, beides ist mir sehr sympathisch. Man merkt, dass sie komplett hinter ihren Produkten steht und alles sehr genau durchdacht ist, besser geht es eigentlich nicht.
    Julchen kürzlich veröffentlicht..Konsumiert: Gesichtspflege, Mascara, Lippenstift & mehrMy Profile

    • beautyjagd sagt:

      Die klaren Werte und Vorstellung sind auch das, was mich von Anfang an an der Kosmetiklinie von Martina Gebhardt fasziniert haben! Sie sind so anders – und das mag ich grundsätzlich gern.

  • Hanabi W. sagt:

    Vorne weg: Ein großes Lob für das Interview ! ^.^

    Ich kenne Martina Gebhardt Produkte seit meiner Jugend und empfehle sie sehr gerne weiter, da sie mich immer wieder, gerade wenn ich ein neue Creme ausprobiere, überzeugen. Meine Lieblinge sind u.a. die Sheabutter-, die Salbeireihe und die Handcreme.

    Mir spricht vor allem ihre konsequent Haltung gegenüber Inhaltsstoffen, der Produktion ihrer Produkte an. Darüberhinaus steht sie der Welt und ihren neuen Einflüssen offen gegenüber.
    Vielleicht klingt dies etwas pathetisch, aber die Durchdachtheit ihrer Pflegeprodukte spürt man durch deren Wirksamkeit auf der eigenen Haut.
    Ich wusste gar nicht, dass es eine Mindesthaltbarkeit von 1 1/2 Jahren gibt; da kann man in Ruhe alles aufbrauchen ^.^
    Aber auch ihre Aussage über das Altern finde ich erfrischend ^.- Schließlich verliert man im Laufe des Leben nicht ständig etwas, sondern gewinnt auch vieles dazu.
    Kurz um: Dein Artikel macht mir das Unternehmen und die Person Martina Gebhardt noch sympatischer.

    • beautyjagd sagt:

      Danke für das Lob 🙂 !
      Und ich habe dank deines Kommentars gleich mal eine Unschärfe in meinem Text beseitigt: Die ungeöffneten Produkte sind 1,5 Jahre ab Produktion garantiert haltbar, geöffnet sind es dann drei Monate.

  • Ui, ein sehr spannendes Interview!! Vielen Dank dafür 🙂

    Ich beneide (im positiven Sinne) dich immer noch dafür, dass Du Martina Gebhardt getroffen hast. Ehrlich, sie ist eine sehr faszinierende und außergewöhnliche Frau. Keine Ahnung, wie sie ihr ganzes Leben in USA und Deutschland mit allem drum und dran unter einen Hut bekommt. Ich habe großen Respekt davor.

    Aktuell benutze ich das Kleingrößenset der Young&Active- Serie. Und ich bete richtig dafür, dass meine Haut mit den Produkten von Martina Gebhardt zurecht kommt. Ich möchte sie unbedingt vertragen. Ich muss sie vertragen! Weil mit die Produkte, die Inhaltsstoffe, die ganze Philosophie dahinter so gut gefallen 🙂

    Liebe Grüße
    KleinesGehopse kürzlich veröffentlicht..What’s in my bag? [TAG]My Profile

    • beautyjagd sagt:

      Dann drücke ich Dir schwer die Daumen, dass Du die Sachen verträgst! Notfalls hat Martina Gebhardt ja noch mehr Linien im Programm.

  • Claudia O. sagt:

    Sehr interessant! Ich beneide Dich um all die interessanten Kontakte die Du knüpfen kannst.:-)
    Proben hab ich mir auch schon schicken lassen und ich mag sie gar nicht anfangen denn die bunten Sachets sehen so hübsch aus. Gibt es eigendlich von der SensiSana-Reihe auch Probesachets zu bestellen?
    Trotzdem bin ich skeptisch, denn ich finde eine Haltbarkeit von nur 3 Monaten etwas wenig. Eine Augenpflege bekomme ich in dieser Zeit nicht aufgebraucht und man benutzt ja zwischendurch auch mal andere schöne Pflegesachen.Oder kann man unbedenklich weiterbenutzen? Hat da jemand Erfahrung und gibt mir NK-Neuling einen Tip?! 🙂
    LG Claudia

    • beautyjagd sagt:

      Die Haltbarkeit für 3 Monate ist die von Martina Gebhardt garantierte Haltbarkeit – aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Sachen deutlich länger halten, wenn man sie nicht in die Hitze/Sonne stellt oder sonstwie verunreinigt. Einfrieren sollte man die Tiegel übrigens nicht, das hat Martina Gebhardt im Gespräch betont.
      Und von Sensisana gibt es keine Sachets, sondern kleine Probesets mit fünf Miniglastiegeln in einer Packung. Eines dieser Sets war übrigens mein Startschuss für die Kalmus-Serie von Sensisana.

      • Theo sagt:

        Eine Freundin benutzt die Happy Aging Creme. Der Topf hält bei ihr bei täglicher morgendlicher Benutzung ca. 4 Monate, ohne zu kippen. Einmal hat sie die Pflege für drei Monate zugunsten eines Öls unterbrochen. Der angebrochenen Cremetopf stand also weit mehr als 6 Monate unbenutzt herum und war am Ende immer noch frisch. Also, keine Angst vor Limitüberschreitung.

        LG,
        Theo

  • anitaswelt sagt:

    Spannende Fragen und ein toller Interview! Ich fand vor allem das Thema rund um Alkohol/Konservierungsstoffe (ich MUSS die Produkte echt mal testen) und um die Produktionsrhytmen/Mondphasen superinteressant.

    • beautyjagd sagt:

      Der Stabilitätspakt hat bei mir auch für einige Aha-Effekte gesorgt. Ich verstehe jetzt auch viel eher die Verpackungen aus Glas.

  • Claudia O. sagt:

    Hmmm..diese Vergesslichkeit 😉
    Mich würde noch interessieren was Du von Caudalie Vinosource S.O.S. Feuchtigkeitsserum hälst..kann man es zur NK zählen oder nicht?
    Nochmal Grüße 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe die Inhaltsstoffe gerade mal gegoogelt – wenn sie bei Codecheck korrekt gelistet sind, dann kann man das Serum (wie die meisten Produkte von Caudalie) nicht als Naturkosmetik zählen, maximal als naturnah einstufen (so sind zB Butylenglycol, die zwei Acrylate oder das Silikon nicht in Naturkometik erlaubt.)

  • Birgit sagt:

    Interessantes Interview mit einer sehr interessanten Frau.
    Früher habe ich viel von MG genommen, irgendwann aber aufgehört, ich weiß gar nicht mehr warum.
    Die Aussagen zur Haltbarkeit haben mich schon erstaunt. 3 Monate finde ich auch sehr wenig. Die Herstellung nach Mondzyklen begeistert mich und ihrer happy aging Philosophie kann ich nur zustimmen. Ach, ich sollte mir mal wieder was von MG zulegen.

    • beautyjagd sagt:

      Da ich ja im Moment auf dem Gesichtsöltrip bin, verwende ich die Lotions und Creams von Martina Gebhardt auch kaum mehr – aber ich schwöre ja auf die Cleanser. Das Sheabutter Tonic mag ich auch sehr, es enthält Holunderblütenwasser aus der Umgebung bei Martina Gebhardt (ich liebe den Duft).

      • Pinki sagt:

        Ich habe deine Berichte über Öle aufmerksam gelesen. Da ich jetzt auf den Geschmack gekommen bin… Kannst du ein Sommeröl für reife Mischhaut empfehlen? Deine vorgestellten Öle, zumindest die mich interessierten (Santa verde und Primavera Neroli) hast du eher als Winteröle beschrieben. Shangri-La könnte man auch im Sommer nehmen? Danke, aber wie unten erwähnt, bin süchtig…

      • beautyjagd sagt:

        Ich empfinde den Duft von Shangri-La als eher herbstlich/winterlich – aber da der Sommer ja nicht mehr lange dauert (oder Du den Duft nicht mit einer jahreszeit verbindest), wäre das vielleicht was für Dich. Hast Du denn schon mal Hagebuttenkernöl (aka Wildrosenöl) probiert? Das könnte auch was für Dich sein, ich mag es sehr (gibt es von Pai oder Primavera, Sensisana hat eine schöne Mischung mit Rosa Mosqueta, wäre vielleicht auch was für Dich). Ich verwende gerade oft das Gesichtsöl von Primavera in der Flasche (Neroli Cassis), das wäre mir wahrscheinlich im tiefen Winter zu wenig, passt aber super in die mildere Jahreszeit, riecht toll und ist nicht so teuer.

      • Theo sagt:

        Liebe Julie,

        Du liebst den Duft der Holunderblüten? Dann musst Du unbedingt das Holunderblütenwasser von den Maienfelsern probieren. Ich habe es und finde es sehr schön. Aber wie ich Dich einschätze, ist das für Dich ein uralter Hut, oder? 🙂

        LG,
        Theo

      • beautyjagd sagt:

        Ja genau, das habe ich natürlich auch schon probiert 🙂

      • Birgit sagt:

        Ah, das Holunderblütenwasser gibt es noch, ich hatte es auch vor langer Zeit mal, dann schreibe ich es doch gleich mal auf meine Wunschliste.

  • pinki sagt:

    Super Interview! Interessante Frau, diese Martina Gebhardt.
    Ich erst erst durch deinen Blog auf ihre Produkte wirklich aufmerksam geworden. Muss auch gestehen, dass ich die Verpackung nicht so ansprechend/fand und finde. Wahrscheinlich
    habe ich deshalb nicht so hingegriffen. Wobei das natürlich nicht wichtig ist, bin ein visueller Typ. Die SensiSana Kalmus Linie benutze ich seit ca. 6 Wochen.
    Bin schon seit 12 Jahren begeisterte NK Userin – kann mir nichts mehr anderes vorstellen.
    Trotzdem erlebte ich eine Überraschung, die ich gerne weitergeben möchte, denn ich habe das schon öfters hier gelesen.

    Nach 2 Wochen mit den neuen Produkten der Kalmus Serie, habe ich plötzlich viele Pickeln bekommen. Es war ja die letzten Wochen irre heiß und ich wusste zuerst nicht, ob es nicht auch mein neuer Sonnenschutz von Eco war. Ich habe meine Haut zugekleistert.
    Aber auch das Weglassen des Sonnenschutzes hat meine Haut nicht wieder hergestellt. Ich fand aber die Produkte so toll, ich wollte einfach nicht aufgeben. Eines Tages hatte ich die Erleuchtung: Ich nahm von allem ZUVIEL!
    Ich nahm von der Reinigung 2 Pumpstösse (gierig ;0)) – einer tut´s total.
    Unter Tags ließ ich die Kalmus Lotion weg und nahm statt dessen die Rosa Mosqeuta Kapseln, wobei ich mit einer Kapsel 3-4 tage auskomme, nehme immer nur 3 – 4 Tropfen. Das mache ich jetzt seit 2 Wochen und ich bin wieder hergestellt. ;0))
    Meine Haut ist wieder schön. Jetzt bin ich aber leider süchtig nach Ölen.

    Das war echt einen neue Erfahrung – denn ich habe noch NIE erlebt, dass ich in der NK ZUVIEL nahm. Diese Serie ist anscheinend wirklich sehr reichhaltig.
    Puh, sorry war echt lange, ich wollte einfach allen Mut machen, nicht gleich aufzugeben.

    • beautyjagd sagt:

      Deine Erfahrungen treffen genau die Philosphie von Martina Gebhardt: Weniger ist mehr! Ich habe anfangs nach meiner Umstellung auf Naturkosmetik auch imemr kräftig in den Tiegel gegriffen, das war ich von der konventionellen Kosmetik wohl einfach so gewohnt. Mitttlerweile bin ich nicht nur bei der Gesichtspflege sparsamer, sondern auch beim Duschgel oder Shampoo. Danke für das Teilen Deiner Erfahrungen!

  • Petra sagt:

    Glück gehabt…
    Das Intervieuw finde ich sehr spannend und war jetzt reif wie eine Pflaume. Gerade wollte jetzt bei MG Happy Aging zugreifen, obwohl ich die Produkte bisher ja immer strack ignoriert habe. Zum Glück (für mein Konto) ist in fast allen Produkten Lanolin, das vertrage ich nicht und bekomme so gut wie immer fiese kleine Juckpickelchen davon. Gerade noch mal so davon gekommen…
    Aber trotzdem werde ich gespannt deine Folgebeiträge zu MG lesen!

    • beautyjagd sagt:

      Will Dich ja nun nicht von Deinem Glück (oder dem deines Kontos) abhalten 😉 , aber Wollwachs ist doch eigentlich nur in den Creams von Martina Gebhardt enthalten – die Lotions, Cleanser etc kommen ohne Lanolin aus.

    • Petra sagt:

      oh oh, SensiSana Kamelie und Maritim sind ohne Lanolin…
      nu bin ich doch fällig, wenn ich das m&m für meinen Junior bei der Naturdrogerie bestelle, kommen die Probenpakete für mich mit…

      • beautyjagd sagt:

        Stimmt, die auch 🙂

      • Theo sagt:

        Liebe Petra,

        die SensiSana Kamelie ist vom Duft her für meine Nase sehr fein, eine Mischung zwischen blumig und kräuterig, wobei das Kräuterige in den Hintergrund tritt. Ein schon vornehm zu nennender Duft und eine gefühlt luxuriöse Pflege – ja, auch vom Preis her.

        Die Produkte selbst sind sehr sahnig im Auftrag. Die Hautcreme ist etwas fester, hinterläßt aber nicht das subjektiv fettige Gefühl wie bei der Happy Aging Creme. Die Reinigung, welche ich seit einiger Zeit in Vollgröße benutze (den Rest habe ich in Berlin bei Tiaré in den kleinen Glastiegeln erstanden zum Probieren), ist sehr ergiebig und erübrigt jede weitere Nachtpflege (falls man das entgegen MG‘ s Konzept im Kopf hat).

        Ich kann diese Reihe für ältere und/ oder trockene Haut nur empfehlen.

        LG,
        Theo

      • Petra sagt:

        Liebe Theo,
        vielen Dank für den Tipp. Ich habe deine Posts immer höchst aufmerksam studiert, dadurch bin ich überhaupt erst auf SensiSana gekommen, danach habe ich sie auch in Julies Empfehlungen wahrgenommen. Aktuell benutze ich die Reinigungsmilch von Hauschka und kam bisher prima damit klar, aber da Hauschka offenbar den Alkoholgehalt der Produkte nochmals erhöht hat (meint zumindest meine Haut) schaue ich mich nach Alternativen um.
        Ich liebe zwar dekorative Kosmetik, aber die Pflege hat Priorität. Ich habe nur die eine Haut, und die soll noch ne Weile halten. Da verzichte ich dann lieber auf Anstricharbeiten oder greife auf günstigere Dupes zurück. 😉
        Wenn meine aktuellen Sachen zu Ende gehen, probiere ich sie aus. Lieber kaufe ich ja im Laden und bei Tiaré wurde ich ja auch exquisit beraten, aber es ist nicht meine Rennstrecke. Mal schauen, entweder gurke ich da raus oder ich bestelle bei der Naturdrogerie. Auf jeden Fall werde ich erstmal die Testgrößen nehmen. Ich finde es toll, dass diese angeboten werden. Die Sachets reichen immer nur für einen „Allergietest“, um aber beurteilen zu können, ob Haut und Produkt sich wirklich „mögen“, brauche ich mind. 1 Woche.
        Mit den beiden Serien werde ich dann den „Theo-Test“ machen (eine Seite Kamelie, die andere Maritim) und berichten.
        So, und nun muss ich unter die Schneepinkler 😉
        Liebe Grüße und Danke für deine Empfehlung!
        Petra

  • Noemi B. sagt:

    Ich liebe es, hinter die Kulissen zu blicken 🙂 das bringt auch viel mehr Verständnis fürs Produkt.
    Von MG hatte ich bisher nur 2 Kleingrössen (Happy Aging Cleanser und ein Körperöl), leider hat es mich nicht so überzeugt, auch die Düfte sind für mich nicht ganz stimmig.
    Sensisana hingegen hat mich begeistert, zumindest die Reinigungsmilch, mehr konnte ich noch nicht testen.
    Das Thema Konservierung ist wirklich beeindruckend und nachvollziehbar.

    • beautyjagd sagt:

      Für mich ist es auch wunderbar, die Hintergründe zu Produkten zu erfahren! Das Thema Konservierung hat mich schon länger interessiert, nachdem mich dazu mal jemand befragt hat und ich nicht wirklich superduperstichhaltig antworten konnte.

  • Klaine sagt:

    Tolles Interview!
    Besonders interessant fand ich auch das Konzept und die Konservierung (als MG-Benutzerin habe ich mich das auch schon gefragt).
    Generell bin ich von den Produkten total angetan und wie oben in den Kommentaren geschrieben wurde, braucht man nur sehr wenig davon, sodass man lange davon hat.
    Hat irgendjemand zufällig die Produkte schon mal eingefroren und wieder aufgetaut?
    Ich überlege mir nämlich das anzufangen. Meine Eye Care ist nämlich noch halb voll und dabei schon über dem MHD…

    Ganz liebe Grüße 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Martina Gebhardt rät vom Einfrieren ab, da das die Struktur der Textur/Rohstoffe zu stark verändern würde – dafür wäre die Rezeptur nicht angelegt. Ich hatte auch schon öfter gelesen, dass das Beauties gemacht/ausprobiert haben, deshalb habe ich vor Ort nachgefragt.
      PS: Meine Eye Care hatte ich übrigens deutlich länger als 3 Monate offen, ging ohne Probleme (hab sie aber auch nicht der Hitze ausgesetzt).

      • Theo sagt:

        Hab mal meine Freundin, genau, die Biochemieprof. gefragt: Sie rät generell von Einfrieren jeder Kosmetik ab, weil der Prozess das Molekülgefüge aufbricht und beim Auftauvorgang Wasser in die aufgebrochenen Moleküle einlagert. Zusammen mit dem durch das vorangegangene Öffnen/ Anbrauchen des Kosmetikartikels führt dann ganz schnell zum Verwesungsprozess (genauso hat sie den Oxidationsprozess genannt, grins) der Creme u. Co.

        Ich hoffe, ich olle Geisteswissensschaftlerin habe das einigermaßen korrekt wiedergegeben.

        LG,
        Theo

      • Theo sagt:

        Es soll richtig heißen: ‚Zusammen mit dem durch … zugeführten Sauerstoff … führt das dann …‘

        Entschuldigung!

        Mannomann, Theo!

        LG,
        Theo

      • beautyjagd sagt:

        So in der Richtung hat das Martina Gebhardt auch erklärt, danke für deine Erläuterung!

      • Klaine sagt:

        Vielen lieben Dank für eure Antworten! Da habe ich wieder etwas gelernt und es macht auch Sinn.
        Und ich bin beruhigt 🙂
        Gaaaaanz liebe Grüße!

  • Deedee sagt:

    Ein tolles Interview. Es freut mich, wenn mein Geld an bemerkenswerte Persönlichkeiten, die etwas leisten, geht!
    Mir gefällt ihr Statement zu Entspannung. Das kann ich so nur unterschreiben.
    MG kenne ich erst durch Dich. Vor einem Jahr ca. hab ich mal ein Probenset bestellt. Das Shea-Tonic ist für mich nicht mehr weg zu denken. Zudem habe ich den Young and Active Cleanser und die Baobab-Leg Lotion.

    • beautyjagd sagt:

      Die Leg Lotion gehört auch zu meinen Lieblingen, überhaupt mag ich die Baobab-Sachen sehr gern.
      Und an den Tipp mit der Entspannung denke ich nun auch öfter, wenn ich mich mal wieder selbst stresse.

      • Theo sagt:

        Und die Fußcreme ist auch ein Traum! Macht streichelweiche Treter. Kur: Über Nacht üppig auftragen, Socken drüber und am Morgen kannste Dich zum Germany‘ s next Footmodel anmelden. Elfenfüßchen sind out 🙂

        LG,
        Theo

      • Noemi B. sagt:

        … und sämtliche Fuss-Fetischisten stehen dann vor deiner Tür Schlage, gell 😉

      • Theo sagt:

        Ja, und höher dürfen die aber nicht gucken, grins.

        LG,
        Theo

  • Bärbel sagt:

    Schönes Interview liebe Julie , eine starke Persönlichkeit MG ,bin immer wieder von ihr begeistert !

    • beautyjagd sagt:

      Genau wegen ihrer starken Persönlichkeit war ich auch so interessiert daran, sie persönlich kennenzulernen!

  • Sonny sagt:

    Ich melde mich aus meinem Urlaub zurück. 🙂 WiFi und Kollegin sei Dank habe ich jedoch alle Blogposts mit Interesse verfolgt, zum Kommentieren war ich allerdings zu faul, vielleicht hole ich das noch nach.

    Von MG habe ich noch Nichts probiert, da ich bei meiner Gesichtspflege aber endlich das Richtige gefunden habe (und: Ja, weniger ist mehr!), möchte ich in dieser Hinsicht auch nicht mehr riesige Sprünge machen! Meine Haut war nie schöner. Tollerweise habe ich jetzt nach dem Urlaub + fieser Erkältung ein paar Unreinheiten bekommen, aber zum Glück keine grossen.

    Grundsätzlich gefällt mir die Philosophie, v.a. die der Konservierung, auch wenn ich mit Mondphasen etc. nicht wirklich viel anfangen kann. Alles in Allem ist MG aber eine beeindruckende Persönlichkeit und ich finde es toll, dass du uns an solchen Bekanntschaften teilhaben lässt!! 🙂

    • ida* sagt:

      Oh, das klingt ja gut, da bin ich jetzt aber neugierig: was verwendest du denn aktuell zur Gesichtspflege? 🙂

      Liebe Grüße und willkommen zurück 😉
      Ida

      • Sonny sagt:

        Tagsüber verwende ich das KS Fluid, darüber eben den LN Puder, ab und an Concealer (Terra Naturi). Abends ab und an das Pai Rosehip Oil in Kombi mit AO Aloegel oder auch mal eine Maske (antipodes aura manuka honey mask).

        Ebenfalls liebe Grüsse 🙂

      • Sonny sagt:

        Ah und als Augencreme den Tester der Dr Alkaitis Eye Cream abwechselnd mit dem Primavera Augenroller Neroli Cassis..aber meist nur abends, morgens bin ich zu faul dazu^^

      • ida* sagt:

        Das klingt nach einer interessanten Mischung! Ich bin derzeit auch puristisch unterwegs: Seife, Hydrolat, Serum, fertig. 🙂 Ach und tagsüber komme ich jetzt, da es nicht mehr so warm ist, auch mit der Alva BB Cream wieder gut klar.

      • Sonny sagt:

        Ja genau, Seife nehme ich natürlich auch noch. Und Hydrolat, je nach Lust und Laune (i+m energyzing Splash oder eines von den Maienfelsern).

        Die BB hole ich mir glaube ich auch bald wieder hervor, hoffe sie geht auch bei mir wieder. 😉

    • beautyjagd sagt:

      Es ist wirklich toll, dass Du so zufrieden mit Deiner Hauptflege bist 🙂 Ich hoffe, es war schön auf Zypern!
      Und wegen der Mondphasen: Ich hielt das lange auch eher für etwas spinnerig, mittlerweile bin ich mir aber seit einiger Zeit nicht mehr so sicher und habe vor, mehr darüber zu lesen. Spannend fand ich, dass Martina Gebhardt dazu eine Datensammlung gemacht hat (und von einigen Winzern kenne ich das auch). .

  • Lea sagt:

    Toll, dass du uns immer wieder solche Blicke hinter die Kulissen ermöglichst! Danke dafür!

    Das ist auch etwas, was mir an der NK sehr gefällt – sie ist so viel näher am Kunden als KK! Und viele Hersteller verfolgen dasselbe Ziel wie ihre Kunden: gesunde und schöne Haut durch hochwertige Produkte.

    Ich kenne MG auch erst durch dich. Habe die Sensisana Kalmus-Serie ausprobiert und glaube, das könnte meine Pflege sein 🙂

    • Lea sagt:

      Achja, mich hätte auch mal interessiert, wieso sie sich gerade die USA für ihren Wohnsitz ausgesucht hat.. Aber das hat natürlich nicht wirklich was mit ihrer Kosmetik zu tun 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Danach habe ich deswegen auch nicht gefragt, aber ich nehme an, dass das private Gründe hat.

    • beautyjagd sagt:

      Die Nähe schätze ich auch sehr! Und auch, dass viele Naturkosmetikfirmen nicht von einem anonymen Konsortium, sondern von GründerInnen geleitet werden, die man wirklich treffen und sprechen kann 🙂

  • Schneizel sagt:

    Wenn man nicht mehr altert, ist man doch tot, oder? Insoweit finde ich den Begriff „Anti-Aging“ etwas bizarr. Wenn ich das auf einer Packung lese, lasse ich sie gleich fallen. Peng, klirr.
    Wenig Pflege im Sinne von wenigen Produkten und in sparsamen Dosen finde ich für mich auch im fortgeschrittenen Alter sehr sinnvoll, insoweit spricht mich die Idee hinter den Produkten von MG sehr an. Und wenn es stimmt, dass das Sheabutter-Tonic nach Holunder riecht, muss ich es doch gleich noch mal testen. Obwohl sich grade bei mir die Blütenwasser und Tonics im Regal drängeln und alle nach vorne wollen. Das zum Thema „wenige Produkte“. Hm.

    • Theo sagt:

      Hut ab, Schneizel! Mit der (rhetorischen?) Eingangsfrage hast Du die gesamte Püppiwelt samt dranhängender Botoxerei und Schönheitschirurgie schlicht in die Tonne gedrückt. Toll, eines Mathias Richling, Jürgen Becker etc. würdig. Ich bin begeistert!

      LG,
      Theo

      • Noemi B. sagt:

        Stimme euch ja zu, wer nicht altert ist tot und ich bin auch gegen den überzogenen Schönheitswahn!
        Doch das Alter nur schönreden ist genauso Selbstbetrug… alt werden ist scheisse, zumindest ab einem gewissen Grad. Unsere Körper sind nicht dafür konzipiert, 90 zu werden. Geht ins nächste Pflegeheim und dann möcht ich wissen, was daran so gewinnbringend sein soll. Aber vielleicht hat auch das seinen Sinn.
        Es gilt also möglichst würdevoll zu altern und früh genug die Kurve zu kratzen, oder?

    • beautyjagd sagt:

      Das Tonic duftet für meine Nase zart und leicht nach Holunderblüten – das Holunderblütenwasser von Maienfelser empfand ich als schwerer und intensiver.
      Und leider steht ja bald auf allen Cremes Anti-Aging, damit sie sich besser verkaufen *seufz* .

  • Theo sagt:

    Liebe Noemi B.

    ich denke, ich darf auch für Schneizel mitsprechen, wenn ich sage, dass wir die von Dir angesprochene Problematik des Älterwerdens in unserer ach so zivilisierten westlichen Welt durchaus kennen. Uns in die Nähe von diesbezüglichen Schönrednerinnen zu rücken, ist ein wenig gewagt.

    Ich für meinen sechzig Jahre alten Teil weiß genau, wovon Du redest, da ich meine Eltern sowie meinen Mann gepflegt habe und auch die Zustände in der bundesdeutschen Pflege und Betreuung samt Rechtsprechung kenne. Sich hier darüber auszulassen, würde im Sinne dieses Blogs nun wirklich zu weit führen.

    Ich teile Deinen Pessimismus aber nicht, was mich – und nur mich – ganz persönlich angeht. Ich empfinde Altwerden nicht als schlecht, ganz im Gegenteil, sondern als Abenteuer und tägliche Herausforderung sowie Übung. Abenteuer: Was gibt es Neues, wo kann ich loslassen, was kann ich tun, um mich lebendig und gesund zu halten. Herausforderung und Übung: Wie halte ich Disziplin in meinen täglichen Aufgaben zur Gesunderhaltung des Körpers und des Geistes, ernähre ich mich richtig, bin ich im Fluss, im Jetzt, räume ich mir Ruhe und Spass ein, lasse ich mich nicht kirre machen von durch die Medien gesteuerte Katastrophennachrichten und Lügen der Politik, lasse ich mich nicht einholen von überflüssigen Konventionen und sogenannten Pflichten, lasse ich mich nicht hereinlegen von der Medizin- und Pflegemafia und und und.

    Ich z. B. bin mangels Familie allein auf mich gestellt, na und? Ich habe mich und außerdem meine Möglichkeit, bei einem Irrtum oder Fehler jederzeit einen anderen Weg einschlagen zu können. Ganz zuletzt auch den, mein Leben zu beenden, sollte mir der Pflegefall drohen. Aber das ist kein Thema für diesen Blog mehr.

    LG,
    Theo

    • Noemi B. sagt:

      Auch hier stimme ich durchaus zu und das ist sicherlich das, was wir uns alle wünschen und hoffentlich auch umsetzen können. Ich werde irgendwann auch bei Exit beitreten, nur so für alle Fälle… jeder kann und soll für sich selber entscheiden, wann Schluss ist.
      Doch ich spreche auch von der grossen Mehrheit, die sich dem nicht entziehen können oder wollen und dann entsprechend jämmerlich irgendwo enden. Mein Vater (und meine Mutter) sind mir da sehr präsent – und so alt zu werden ist einfach nur schlimm und hat weder mit Politik noch mit Medien zu tun, sondern ist schlicht die Realität.
      Gottlob gibts verschiedene Realitäten.

      • Noemi B. sagt:

        Verzeiht, wenn ich z.Z. grad die Spassbremse bin – aber diese Woche war Ausnahmezustand, mit Kremation und dem ganzen Kram 🙁 da ist es etwas schwierig, den Tagen Optimismus abzugewinnen.

        Und nun halt ich die Klappe!

      • beautyjagd sagt:

        Fühl Dich umarmt von mir! Du hattest definitiv eine sehr harte Woche – und das Thema ist auch einfach hart, denn es betrifft einen ja auch selbst irgendwann mal. Wenn ich davon schreibe, dass ich mich aufs Älterwerden freue, dann meine ich damit, dass ich Falten oder ein paar Kilo mehr nicht überbewerten will.
        Pflegebedürftig zu werden, das ist nochmals eine ganz andere Nummer. Ich habe in meiner Jugend das längere Sterben meine beiden Großmütter miterlebt. Von Außen und aus meiner Warte fand ich das natürlich schrecklich, aber ich frage mich noch immer, ob das wohl auch die Sichtweise meiner Großmütter war (konnte man nicht fragen, weil sie nicht mehr wirklich ansprechbar waren)? Vielleicht gehört dieses sich ganz und gar schrittweise Lossagen vom Diesseitigen zum Sterben dazu, Loslassen üben ist da sich schon vorher eine gute Übung – sich quasi dem natürlichen Lauf der Dinge übergeben, wahrscheinlich lernt man auch noch beim Sterben eine wichtige Lektion. Darüber denke ich oft nach…

      • Theo sagt:

        Ach Noemi,
        verstehe ich total! Das ist gar keine schöne Woche für Dich, auch wenn sie vielleicht den Abschluss jahrelanger Quälerei sowohl für Deinen Vater als auch für Dich als pflegende Angehörige bildet. Das hilft alles gar nichts.

        Sei herzlich gedrückt!

        LG,
        Theo

      • Noemi B. sagt:

        Lieben Dank Julie, ich hab deinen Kommentar erst jetzt gesehen.
        Und sehe das genau so… es ist eine Uebung im Loslassen. Die einen können es besser, die andern schlechter und es ist ein Lernprozess, bis man es begriffen hat, sei es noch so hart. Aber ich glaube daran, dass man sich sein Leben, seine Eltern und schlussendlich auch seine Art des Sterbens selber aussucht, je nachdem, welche Erfahrungen die Seele noch braucht, um zu wachsen. Bei Extremfällen komme ich mit diesem „Konzept“ etwas an die Grenze, aber schlussendlich scheint es mir relativ logisch.
        Doch es gibt uns auch ganz viel Selbstverantwortung und Selbstbestimmtheit, oder? 😉

      • beautyjagd sagt:

        Ja genau – und wie immer ist Selbstverantwortung manchmal nicht so einfach und gleichzeitig auch toll.

    • Sonja sagt:

      Liebe Theo,

      wieder einmal ein toller Kommentar – er spricht mir direkt aus dem Herzen!
      Zwecks Familie – würde Dich gerne jederzeit „adoptieren“, obwohl ich glaube, dass Menschen wie Du nie ganz alleine sind 😉
      Das mit den Lügen in unserer Welt habe ich bereits Mitte Zwanzig kapiert und dahinter zu schauen, was hier wirklich gespielt wird hat mich nie wieder losgelassen.
      Ähnlich zur NK gegenüber KK oder den biologischen zu den konventionellen Lebensmitteln.
      Leider betrifft es so ziemlich alle Gebiete und deshalb ein Ratschlag, sich mal näher mit dem frühen, bewussten Ausscheiden aus dem Leben zu befassen: Selbst bei einer Maischberger-Sendung gab es eine Aussage diesbezüglich, dass dieses Sterben fürchterlich sei und man dabei schreckliche Qualen erleidet.
      Es gibt weit mehr Wege gesund, schön und glücklich „alt“ zu werden, als uns gezeigt werden.
      Obwohl ich nicht weiß, ob ich diese Internet-Seiten hier empfehlen darf, auf welchen sich viele hilfreiche Lösungen v. a. was Gesundheit angeht befinden – schreibe ich sie mal für Interessierte hin: [www.alpenparlament.tv, [www.timetodo.ch und [www.bewusst.tv.
      MG und was die Kosmetik ausmacht finde ich nach wie vor toll, dennoch mochte ich nie diese fettigen Cremes.
      Irgendwie fühle ich mich da ein wenig zugekleistert.
      Die Augencreme von Sensisana fand ich jedoch ganz toll, wovon ich eine Probe hatte.

      LG,
      Sonja

      • Theo sagt:

        Liebe Sonja,

        vielen Dank für Dein Angebot, mich zu adoptieren! Geht nur, falls Du auch an der See wohnst, Berge gehen nicht, weil die immer im Weg stehen und die Sicht auf die Landschaft versperren. 🙂

        Revoluzzerhaft frage ich mich, ob ‚man‘ überhaupt will, dass die Menschen ein schönes Alter erleben, also auch in diesem Bereich Eigenverantwortung tragen und Angebote kritisch überdenken sollen. Ich behaupte: Eher nicht, denn dann würden ganze Industriezweige eingehen. Deine empfohlenen Webseiten kenne ich und finde sie sehr wichtig!

        Als forensische Archäologin weiß ich, welche Dinge man tunlichst vermeiden sollte, um einen unschönen und womöglich langdauernden Übergang zu vermeiden.

        Deine Erfahrung mit den MG-Cremes teile ich, aber seitdem ich dank Julie und Beatyjägerinnen hier Hydrolate kennenlernen konnte, habe ich gelernt, jede Konsistenz zu verändern: Ich habe im Sommer auch das ShangriLa ‚verdünnt‘, indem ich mein Gesicht vor dem Ölauftrag richtig durchwässert habe mit dem Hydrolat und dann das Öl in Bonsaikonzentration (höchstens 2 Tropfen) aufgetragen habe. Das geht auch mit den Cremes: Einnebeln und dann gaaaanz wenig (Erbsengröße) Creme auf die Haut, fertig. Ich glaube, Julie hat das auch irgendwo beschrieben.

        Insgesamt ist SensiSana viel weicher in der Anwendung. Ich habe die Creme Kamelie als Testtöpfchen und denke, da läßt sich das fettige Gefühl mit der obigen Methode weitestgehend einschränken. Zur Not kannste die laut MG eßbare Creme ja auch an Backkartoffeln geben. 🙂

        LG,
        Theo

      • Theo sagt:

        Und ganz alleine bin ich wohl wirklich nicht. Klasse Wortspiel, sehr gelungen, hihi!

        LG,
        Theo

      • Noemi B. sagt:

        Oh Theo, kamnst du uns an deinen forensischen Erfahrungen teilhaben lassen? Finde ich höchst interessant, was da tunlichst zu vermeiden wäre…!!

      • Theo sagt:

        Das geht hier aus (straf-) rechtlichen Gründen leider nicht, Noemi, jedenfalls nicht das, was Du wohl speziell meinst. Aber es ist natürlich möglich, sich in entsprechende Grundlagenliteratur und wissenschaftliche Veröffentlichungen einzuarbeiten u. ä.

        Es tut mir leid, dass ich so antworten muss, weil das gesamte Gebiet natürlich wahnsinnig spannend ist, auch wenn ich eher für das frühe bis späte Mittelalter/ Frührenaissance zuständig bin. Aber kosmetische Geheimnisse der Altvorderen – so denn am Skelett-Mumienmaterial nachweisbar und nachgewiesen – gebe ich gerne weiter.

        LG und halte die Ohren steif!
        Theo

      • Noemi B. sagt:

        Oh und ich dachte das seien ziemlich handelsübliche Sachen wie, kein Alkohol, gesunde Ernährung oder ähnlich …
        Auf strafrechtliche Themen hätt ich gar nicht getippt, sowas!
        Trotzdem schade. Frage mal Tante google…

      • Theo sagt:

        Da habe ich Dich dann wohl falsch verstanden! Ich dachte, Du meinst einen ganz bestimmten Aspekt unserer Altersbetrachtung…

        Alles andere herzlich gerne, soweit ich zuständig bin. Aber sicher kann Tante Yahoogoogleusw. Dir viel weiter helfen. Und in Sachen Kosmetik an erster Stelle Julie und Die Naturdrogerie.

        Da bin ich ja erleichtert, dass Du etwas ganz anderes meintest, uff!

        LG,
        Theo

      • beautyjagd sagt:

        Ich bin auch erleichtert!!

  • Petra sagt:

    Auf dem Punkt gebracht, danke Theo!

  • Hauschki sagt:

    Vielen Dank fuer das Interview. Ich benutze MG tatsaechlich schon 12 Jahre (in Mischung mit ab und zu Hauschka) und meine Haut scheint weniger schnell zu altern, zumindest kann ich das nach so einem langem Zeitraum feststellen. Frau Gebhardt hat wunderbare Produkte, die ich nicht missen moechte. Ich koennte auf jegliche Kosmetik verzichten, aber nicht auf MG.

    Dennoch empfehle ich Freunden erst MG, wenn sie ueberhaupt schon etwas Erfahrung mit NK haben und ansatzweise die Produktphilosphie verstehen koennen. Ansonsten musste ich mir schon anhoeren, zu fettig, riecht komisch etc. Aber fuef das Besondere muss man eben auch willig sein.

    • beautyjagd sagt:

      Super ausgedrückt! Gerade wenn man von der konventionellen Kosmetik kommt, empfehle ich meist auch eher Firmen, die mit ihren Texturen eher näher an der konventionellen Welt dran sind – und nicht gleich Gesichtsöle oder Creams von Martina Gebhardt. Und zwölf Jahre schon, das ist fantastisch!

  • Auf diesen Beitrag habe ich mich schon gefreut! Mein zweiter Vorname ist ja jquasi Martina – Dank meiner MG-Kosmetikerin habe ich ja direkt umgestellt und war von Anfang an begeistert. Bei mir hat es also direkt geklappt; liegt aber vielleicht auch daran, dass ich professionelle Hilfe (Hautanalyse) hatte und sie mir die richtigen Produkten empfahl.

    Besonders interessant fand auch ich den Exkurs über die Konservierung.
    Und den Happy Ageing-Ansatz finde ich auch toll. Natürlich ist Älter werden, hinsichtlich der Gebrechen nicht schön (ich möchte persönlich auch gar nicht so alt werden). Beispiele dafür kennt wohl jeder (und die Zustände in Alten- und Pflegeheimen)..aber es gibt eben auch die andere Seite: die Großtante meiner Oma ist schon über 90 und noch wahnsinnig gut drauf. Im Zuge dessen kann ich den Trend sich mit 20 oder 30 bereits unter’s Messer zu legen, bloß um nicht älter auszusehen, gar nicht nachvollziehen. Ich habe mich auf meinen 30. Geburtstag sogar gefreut.

    • beautyjagd sagt:

      Ich denke auch, dass eine gute Beratung die halbe Miete bei der Umstellung auf Naturkosmetik ist. Bei meinem ersten Versuch in 2003/2004 habe ich alle möglichen Dinge falsch gemacht, kein Wunder, dass ich nach einer Weile unzufrieden wurde und erst mal wieder her auf naturnahe Kosmetik gegangen bin.
      Die Angst um den 30. Geburtstag konnte ich noch nie nachvollziehen, denn 30 ist doch jung und man steht mitten im Leben!

  • Sonja sagt:

    Irgendwie klappt es diesmal nicht beim Antworten an der richtigen Stelle?!

    Liebe Theo,

    gerne – jedoch haben wir hier in Stuttgart weder die See noch die Berge, dennoch liebe ich sie beide und zur See, v. a. an die Nordsee möchte ich auch mal wieder hinfahren…
    Hätte mir denken können, dass bei derart tiefgründigen Beiträgen der eine oder andere Sender bekannt sein dürfte 😉
    Was Du unter Revoluzzerhaft schreibst kann ich nur unterschreiben und in der TimeToDo.ch Sendung vom 22.08. wird dies ab Minute 28.45 einmal mehr deutlich.
    Danke für das „Weniger ist mehr“, wo Du natürlich völlig Recht hast – benutze auch bei meinen anderen NK-Produkten immer nur noch ganz, ganz wenig und bin immer wieder überrascht, dass eine Probe wie z. B. kürzlich von Rudolph mir fast eine ganze Woche ausreicht.
    Für Bratkartoffeln nehme ich dann mal doch lieber einen guten, selbstgemachten Kräuterquark 😉

    LG
    Sonja

  • Sonja sagt:

    Liebe Julie,

    da Du Dich hier so hingebungsvoll um die NK bemühst, teilweise auch über Naturmittel wie z. B. Deinen geliebten Spray nomade d`urgence von Ballot Flurin oder in Deinem Beitrag über die 10 Dinge, die ich bei einer Erkältung mache berichtet hast und die vielen Leser(innen), welche NK v. a. wegen der kleineren Firmen unterstützen, wollte ich Dich unbedingt auf den oben genannten Beitrag auf TimeToDo.ch hinweisen, in dem es um eine Petition geht, dass uns in nächster Zeit der Zugang zu den verschiedensten Naturmitteln untersagt werden soll.
    Damit könntest Du wahrscheinlich Deinen geliebten Propolisspray nicht mehr frei kaufen.
    Was dies für die diversen INCIS bei NK bedeutet ist mir noch unklar – v. a. diejenigen, welche eine Wirkung zeigen (ätherische Öle,…)?
    So etwas wurde bereits in den letzten Jahren mit Teebaumöl und Johanniskraut versucht und durch eine große Mehrheit an Menschen, welche sich dagegen ausgesprochen hatten, wurden diese angekündigten Verbote glücklicherweise nicht durchgesetzt.
    Könntest Du Dir die Sendung ab Minute 28.45 bitte mal anschauen und evtl. darüber berichten?
    Laut dem Gesetz, welches verabschiedet werden soll, darf man dann nicht einmal mehr über die abführende Wirkung von Backpflaumen sprechen bzw. schreiben – wie dämlich ist das denn?!
    Finde, dass dies wirklich eine dringende Angelegenheit ist, weshalb ich diese Petition und/bzw. Info auch an meine Familie, Freunde und Bekannte weiter reiche.

    LG
    Sonja

    • beautyjagd sagt:

      Danke für den Hinweis, das werde ich mir gleich mal ansehen! Den ätherischen Ölen soll es ja von der EU her auch an den Kragen gehen, da habe ich mich auch schon aufgeregt.

    • Ich habe mir bislang nur die Seite angeschaut und halte sie für eher fragwürdig. Weckt in mir die Assoziation zur deutschen Seite, Zentrum der Gesundheit, die ich leider auch schon auf NK-Blogs zitiert wurde. Ein Blick ins Impressum und das Googlen von diesen Daten bzw. derer, die dort vertreten sind, fördert Interessantes zu Tage…

      • Sonja sagt:

        Liebe strawberrymouse,

        bin immer offen und behaupte nie von mir, dass ich alles weiß – deshalb, wärst Du so lieb und könntest Du mir bitte mitteilen, was Du unter Interessantes herausgefunden hast?!
        Ich habe mir auf der Petitionsseite alles durchgelesen und auch bei Norbert von TimeToDo kommen meines Erachtens nur authentische und ehrliche Beiträge vor.
        Bitte verstehe mich nicht falsch und beim Geschriebenen kann leider vieles falsch verstanden werden…
        So wie Du Deinen Beitrag geschrieben hast, kommt es jedoch nur einfach negativ, den Anschein erweckend es handelt sich um etwas völlig Unseriöses an?!
        Würde mich über eine ehrliche Aufklärung freuen, denn die Tatsache, dass Naturmittel verboten werden sollen, finde ich nach wie vor einen üblen Schachzug der Politik und für mich nicht vertretbar.

        LG
        Sonja

  • * eigentlich wollte ich schreiben, dass ich schon gesehen habe, dass diese Quelle zitiert wurde…^^

    • beautyjagd sagt:

      Ich gucke auch immer nach, wer der Autor jeder Quelle ist, um die Aussage besser einschätzen zu können!

  • Binara sagt:

    Ich find das Interview auch sehr interessant, auch die Person und die Produkte von Martina Gebhardt 🙂

  • Leider fehlt der direkte Reply-Button…
    @ Sonja: ja, Schlagwörter wie „Jahrhundertlüge“ u.ä. wecken in mir immer eine negative Assoziation. Zu Herrn Brackmann findet man auch bei Wikipedia etwas. Bemerkenswert finde ich in diesem Fall das Vorgehen gegen den Codex Alimentarius. Ich glaube die breite Bevölkerung kennt diese Organisation nicht einmal. Vielleicht wird sie gerade deswegen gern benutzt. Die besagte Verordnung (http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2006:404:0009:0025:DE:PDF) besagt lediglich, dass die rechtsvorschriften innerhalb der europäischen Gemeinschaft angeglichen werden sollen, um so die Verwendung von irreführenden oder gar die Zuschreibung von medizinischen Eigenschaften auf Lebensmittelprodukten hinsichtlich von Aufmachung, Etikettierung und Werbung zu unterbinden.Darin sehe ich erst mal nichts Verwerfliches; ich persönlich ärgere mich nämlich durchaus über dererlei Versprechungen (Milchschnitte, Joghurt und Co.). Gleichzeitig wird jedoch nicht ausgeschlossen, dass tatsächliche Angaben über Nährstoffe mit ernährungsbezogener/physiologischer Wirkung gemacht werden dürfen. Ich sehe in der Verordnung also nichts Negatives; wenn dann jedoch eine Seite dagegen vorgehen will, die gleichzeitig in ihrem Shop Nahrungsergänzungsmittel und basisches Wasser vertreibt, wundert mich das nicht.

    • beautyjagd sagt:

      Ich finds auch immer schwierig, wenn auf einer Infoseite ein Shop eingebunden ist – insbesondere wenn darin u.a. umstrittene Produkte (wie zB das Wasser) verkauft werden.
      Beim Codex Alimentarius kenne ich mich zu wenig aus, um mir schon eine eigene Meinung gebildet zu haben.

    • Sonja sagt:

      Hallo strawberrymouse,

      erst einmal Danke für die Mühe, welche Du Dir mit der Antwort gegeben hast 😉
      Werde mich noch einmal eingehender mit diesem Gesetzt beschäftigen und evtl. direkt nachfragen, was es bedeutet und auch Deine Aussage mit anbringen.
      Was die „Jahrhundertlüge“ angeht, so ist es ein Buch, welches es erst kurz auf dem Mark gibt und gerade bereits schon in der 4.! Auflage vorliegt!
      Bei dem Gesetz hast Du Dich auch näher informiert und ich empfehle Dir dies beim Buch gleichzutun – vielleicht änderst Du dann Deine Meinung auch zum Titel…
      Dito Vorgehen gegen den Codex Alimentarius – einen guten Beitrag findest Du beim alpenparlament.tv – unter Mediathek und Meistgesehen steht es dort an erster Stelle!
      Nicht nur im Fall von C. A. weiß die breite Bevölkerung nicht was „gespielt, wird – wie Du treffend schreibst ist es genauso wie bei Milchschnitte und Co., NK gegenüber KK usw.
      Wenn Du also ein interessierter Mensch bist, so wäre dies ein weiterer Grund das Buch einmal zu lesen.
      Über Norbert Brakenwagen mag es diese Aussagen geben, doch auch hier habe ich mir selber meine Meinung gebildet, indem ich sehr, sehr viele Sendungen mit ihm angeschaut habe, u. a. solche, wo er genau auf derartige Vorwürfe eingeht.
      Dieser Sender und z. B. das alpenparlament.tv. finanzieren sich größtenteils über Spenden und/oder die Verkäufe von den angebotenen Produkten und können nur so „überleben“, was nicht immer einfach ist.
      Meinen Respekt haben sie allemal, da sie sehr viele Dinge anbieten, welche mir helfen mein Leben besser auszurichten, insbesondere was die Gesundheit angeht.
      Eigentlich ganz ähnlich zum Blog von Julie, wo ich auch schon vieles lernen durfte. Übrigens wurden von N. B. schon öfters in seinen Beiträgen die gesundheitlichen Vorteile und Aspekte der NK vorgestellt.
      Wir alle müssen Geld verdienen, um nicht nur uns diese tolle NK leisten – sondern v. a. in dieser Welt existieren zu können.
      Von irgendetwas muss also auch ein Herr Brakenwagen leben können und da er nie irgendwelche Preise der Produkte nennt – es also keine Verkaufssendungen sind und auch ich beinahe zwanzig Jahre Nahrungsergänzungsmittel nehme, finde ich daran nichts Verwerfliches 😉
      Übrigens – auch wenn meist mehrere Faktoren zusammen spielen, so schiebe ich mein jugendliches Aussehen (bin 45 Jahre), meine Fitness beim Sport – mache mittlerweile besser mit wie mit meinen damals Anfang Zwanziger Jahren – durchaus zum großen Teil den Nahrungsergänzungsmitteln zu.

      LG und hoffentlich verstehst Du was ich meine 😉
      Sonja

  • Fayet sagt:

    Dieser Artikel ist mal wieder ein wunderbares Beispiel für das Zusammenspiel der Gemeinschaft hier: Julie schreibt einen hervorragenden Artikel, und in den Kommentaren entsteht ein kluges und lehrreiches Wechselspiel unterschiedlicher Meinung und Ansichten, das stets gleichbleibend freundlich und höflich ist. Wunderbar!

    Soviel als Laudatio vorweg! 🙂

    Julie, dein Artikel hat mir gut gefallen, ein sehr gelungenes Interview! Wie viele andere hier hat mich auch die Aussage zur Haltbarkeit sehr interessiert. Ich habe selbst einen angebrochenen Topf der Aloe Creme im Badezimmerschrank, der auf den Herbst wartet. Im Sommer war die Textur dann doch etwas zu reichhaltig. Generell bin ich mit MG recht zufrieden – ich benutze allerdings nur die Cremes, besonders die Rosencreme ist ein fester Favorit! Meine empfindliche Haut kommt damit gut über kalte Winter und beschwert sich kein bißchen. Nur das recht seltsame Design der Tiegel und Töpfchen irritiert mich immer wieder, aber das ist wohl etwas, das ich für die gute Qualität der Produkte in Kauf nehmen kann. Auch wenn ich sie nicht gerade mit Stolz im Badezimmer an vorderster Front präsentiere.. und zum Reisen sind sie fürchterlich! (Zum Glück gibt es in jeder Apotheke kleine Tiegel zum Abfüllen zu erwerben..) Auch mit Mondphasen und Spagyrik – ich weiß ja nicht, aber schaden wird’s wohl nicht.

    Schön sind auch die Bemerkungen zum „Happy Ageing.“ Ich habe die Diskussionen dazu hier mit Interesse verfolgt, und die Bemerkungen von Noemi B., Schneizel und Theo waren wie immer sehr interessant! Es stimmt schon, wir sind auf Jugendlichkeit in unserer Gesellschaft fixiert. Wie erfrischend ist da ein lockerer Umgang mit dem Alter! (ich habe gut reden mit meinen noch nicht mal 30 Jahren..) Die fast 100-jährige Großmutter meines Freundes ist mir da eine große Inspiration gewesen: eine wunderschöne Frau, zwar pflegebedürftig und blind, aber ungebrochenen Mutes und immer noch großem Witz. So müßte man altern können! Das angesprochene Pflegeleid ist aber ein nicht zu verachtendes Thema – und betrifft keineswegs nur Alte! Der Umgang mit der Gesellschaft gegenüber Menschen die eben „nicht mehr könnnen“ oder eingeschränkt sind ist miserabel, wie ich leider selbst immer wieder am eigenen Leib erfahren habe. Wir sind eine Gesellschaft des Funktionalität, nicht des Mitgefühls und der Hilfsbereitschaft. Schade.

    • beautyjagd sagt:

      Oh danke schön für all die Komplimente und den tollen Kommentar! Ich freue mich immer wieder sehr darüber, was hier für fantastische Diskussionen zustande kommen 🙂
      Mich erschreckt auch, dass es immer mehr um Funktionalität geht – das ist eigentlich nur die Fortsetzung und Konsequenz des Jugendwahns. Wie Du schon schreibst, das betrifft nicht nur das Alter, sondern auch Behinderungen oder einfach Menschen, die nicht so mitkönnen, aus welchem Grund auch immer. Martina Gebhardt hat im Gespräch ebenfalls gesagt, dass sie es nicht gut findet, dass alte gebrechliche Menschen bei uns in der Gesellschaft so ausgegrenzt werden und kaum sichtbar sind.

      • Irmi sagt:

        Hallo, ich möchte mich schon lange mal für diesen informativen und gut gemachten Blog bedanken. Im Winter bin ich hierauf gestoßen, als ich mich für Sensisana-Produkte interessierte.

        Seit nunmehr schon 12 Jahren kaufe ich immer wieder Martina Gebhardt Kosmetika. Schön finde ich die Handcreme, den Lippenbalsam, den Rosenbalm, den ich im Winter nach Thermalwasserspray im Gesicht einmassiere. Jetzt im Sommer finde ich für Hals und Dekollete die Rosengesichtsmilch und die Happy-Aging-Gesichtsmilch super. Die Philosophie von Martina Gebhardt ist es auch, die mir gut gefällt. Über die Haltbarkeit der Kosmetika kann ich nur sagen, dass diese Monate über Monate halten, ohne schlecht zu riechen oder umzukippen. Ich denke, dass hierfür auch die ätherischen Öle verantwortlich sind. Wegen der rechtlichen Verordnungen darf aber sicherlich nur die Haltbarkeitsdauer von drei Monaten angegeben werden.

      • beautyjagd sagt:

        Danke für das kompliment zu meinem Blog 🙂
        Die Handcreme und der Lippenbalsam von Martina Gebhardt gehören auch zu meinen Lieblingen. Meine geöffneten Sachen von Martina Gebhardt halten auch deutlich länger als 3 Monate, das liegt natürlich auch an den ätherischen Ölen – aber manche beinhalten ja keine, deswegen habe ich nachgefragt, wie das dann trotzdem funktioniert.

  • salva sagt:

    ein tolles gespräch, das du da mit martina gebhardt hattest.
    sie scheint eine eindrucksvolle frau zu sein,mir imponiert, das sie ihren eigenen weg gefunden hat und so authentisch und zielstrebig weitergeht.
    ihre art frau zu sein ist mir sehr symphatisch.

    ihre rezepturen mit wenigen, dafür aber wertvollen und ausgesuchten inhaltsstoffen, die zudem gut durchdacht sind bekommen meiner haut besser als alle anderen nk produkte, die ich bisher ausprobiert habe.
    besonders liebe ich im sommer die aloe vera creme, nur eine winzige menge über dem shea tonic und im winter die neroli creme zum kälteschutz.

    komischerweise fühle ich mich trotz der auf den ersten blick ersteinmal so fettig wirkenden creme nie beschwert auf meiner haut, fühle mich nie zugekleistert oder verklebt wie z.b. bei den produkten mit glyzerin.

    mein liebling ist übrigens die shea body lotion geworden, sie zieht schnell ein, ist trotzdem nicht zu leicht für mich, weisselt nicht und pflegt und beruhigt meine haut ganz wunderbar.

    gerade in den stressreichen zeiten vor meinen ferien, in denen ich keine zeit hatte fürs öle mischen und fürs lange einwirken meiner körperöle nach dem duschen war sie mir eine große hilfe, weil alles so flott ging.

    • beautyjagd sagt:

      An den Tag mit Martina Gebhardt erinnere ich mich sehr gern, gerade weil ich hier in Naturkosmetik-Shops oft ihre Produkte sehe. Sie hat so viel Wissen, das in ihre Produkte einfließt, das war ständig spürbar.

  • Andreea sagt:

    Kein Photo von Euch beiden, schade!
    Ja, der Hammer. Das mit der Konservierung ist logisch und konsequent.

    Ist und bleibt eine der besten Marken auf dem Markt, meiner Meinung nach. Die hat einfach ein bomben standing und knallhart gute Produkte.

    • beautyjagd sagt:

      Martina Gebhardt hat einfach eine Linie, die sie durchzieht – ein echtes Vobild! Und ja, leider haben wir das mit dem Foto vergessen, wir haben einfach zu viel geredet 🙂

  • […] feuchten Bad. Keine gute Idee, und ich werde sie sicherlich nicht so schnell aufbrauchen, wie die garantierte Haltbarkeit von Martina Gebhardt Produkten […]