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Räucherstäbchen von Shoyeido: Dem Duft lauschen

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Mit Räucherstäbchen konnte man mich bis vor etwa zwei Jahren jagen: Schon beim Gedanken daran bekam ich Kopfschmerzen und hatte Bilder von vollgestopften Läden mit indisch angehauchtem Nippes vor Augen. Erst auf meinen Reisen nach Bangkok, Tokyo und Hong Kong veränderten sich die Assoziationen in meinem Kopf: Die angenehme Atmosphäre in den Tempeln verwob sich immer mehr mit dem Duft von Räucherwerk, auch über den Flur meiner Unterkunft in Hong Kong schwebten jeden Vormittag die rauchigen Düfte. Wunderbare Dufterinnerungen!

Dem Duft lauschen, so wird in Japan mit dem Begriff Koh-do die Zeremonie des Räucherns beschrieben, eine eigene Kunstform wie die Teezeremonie oder Ikebana. Dafür werden meist aromatische Dufthölzer, darunter das berühmte und sehr wertvolle Adlerholz Jinkoh, erhitzt –  und nicht verbrannt. Durch das Erhitzen (bzw. das Verbrennen bei Räucherstäbchen) werden die ätherischen Öle der Duftstoffe freigesetzt.

Ich begann, mich erst mal mit der einfacheren Variante des Räucherns, den Räucherstäbchen zu beschäftigen. Japanische Räucherstäbchen bestehen rein aus den aromatischen Hölzern, Kräutern und Gewürzen. Dagegen werden Räucherstäbchen nach indischer Tradition um einen dünnen Holzstab als Träger der aromatischen Stoffe aufgebaut. Beim Abbrennen des Stäbchens kann es deswegen zu einer stärkeren Rauchentwicklung kommen. Leider werden die meisten billigen Räucherstäbchen mit synthetischen Stoffen (Duftstoffe, Verbundstoffe) gefertigt – kein Wunder, dass ich davon Kopfschmerzen bekam und den Düften wenig abgewinnen konnte.

Die japanische Firma Shoyeido entstand bereits 1705 und ist eine der wenigen Firmen, die traditionell arbeitet und ausschließlich reine Naturstoffe einsetzt. Auf dem Blog Aroma Praxis beschreibt Eliane Zimmermann die Herstellung von Räucherstäbchen anschaulich, sie hat die Firma Shoyeido in Kyoto vor Ort besucht: Der Teig aus den pulvrisierten Duftstoffen wird per Hand durch eine Art Spaghettipresse gezogen und dann getrocknet.

Aber auch bei uns hat das Räuchern Tradition, das Wort Parfum leitet sich vom lateinischen per fumum (= durch den Rauch) her. Ägypter, Römer und Griechen räucherten bereits in der Antike mit getrockneten Kräuter und Harzen, es entstand ein schwungvoller Handel mit Weihrauch. An den Gaben der drei Weisen aus dem Morgenland an das Jesuskind lässt sich ablesen, wie hoch Weihrauch damals geschätzt wurde. Zum Einsatz kam das Räucherwerk in religiösen Zeremonien (auch heute noch in der katholischen Liturgie) oder bei Heilbehandlungen. Auch die Rauhnächte tragen wahrscheinlich das Wort Rauch in sich: Zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag wurden die Häuser und Ställe z.B. mit Salbei, Wacholder oder Tanne geräuchert. Wie auch der Weihrauch haben diese Stoffe eine desinfizierende und reinigende Wirkung – ein Brauchtum, das also auf verschiedenen Ebenen wirkt.

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Nun aber zurück zu den Räucherstäbchen aus Japan, die mir einen ganz neuen Horizont eröffnet haben. Um sie genießen zu können, habe ich mir einen kleinen Räucherstäbchenhalter und einen Räucherteller aus Porzellan von Shoyeido gekauft. Natürlich kann man die Räucherstäbchen auch in ein mit Sand gefülltes Gefäß oder eine Schale mit Halterung stecken, aber ich war von den hübsch verzierten Plättchen (die es mit vielen verschiedenen Dekorationen gibt) besonders angetan: Auf der gerade mal 4cm² großen Fläche ist ein Zweig mit Kirschblüten und der Fuji-san abgebildet, die zwei unterschiedlich großen Löcher sind für dickere und dünnere Räucherstäbchen geeignet. Zum Auffangen der Asche habe ich mich für eine rechteckige Platte mit Piniennadel-Dekor entschieden.

Das Räuchern funktioniert ganz einfach: Man steckt das Räucherstäbchen in eines der Löcher im Plättchen, zündet die Spitze mit einem Streichholz an und bläst das Flämmchen gleich wieder aus. Bis das Stäbchen herunter gebrannt ist, dauert es etwa eine halbe Stunde, der Duft erfüllt den ganzen Raum. In kleineren Räumen genügt mir meist sogar ein halbes Stäbchen. Ich bin jedes Mal fasziniert davon, wie der feine Rauch in vielen Windungen aufsteigt, der Duft sich langsam ausbreitet und dem Raum Ruhe und Eleganz verleiht.

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Sieht meine kleine Sammlung an Räucherstäbchen von Shoyeido nicht wunderbar aus? Ich habe sie großteils der Naturdrogerie zu verdanken, die mir fünf der sechs Packungen für diesen Sponsored Post zur Verfügung gestellt hat. Bis auf die Sorte Tea Leaves (aus der neuen und moderneren Overtones-Serie) gehören alle anderen Räucherstäbchen zur Reihe Natur&Tradition (auf Englisch Daily Incense), einer der beiden Hauptlinien von Shoyeido.

Ich werde mich nun an kurzen Duftbeschreibungen der einzelnen Räucherstäbchen versuchen. Es ist für mich Neuland, weil ich – anders als bei Parfüms, die ich seit meiner Teenagerzeit liebe – meine Nase erst schulen muss. Deswegen bevorzuge ich im Moment noch leichtere und weniger komplexe Düfte, was sich aber mit Sicherheit im Laufe der Zeit noch ändern wird 😉 .

Shoyeido Tea Leaves (aus Sandelholz, Teeblättern und Benzoe): Ich hatte einen leichten und grünen Duft erwartet, nehme jedoch eher holzige, erdige und harzige Noten wahr. Die Packung mit 35 Sticks kostet 7,90 EUR. Für Teeliebhaber, die Teeblätter einmal von ihrer anderen Seite kennenlernen möchten.

Shoyeido Ewiger Schatz Hoyei-koh (aus Sandelholz, Nelke, Zimt und Gewürzen): Diese Sorte gehört zu meinen bisherigen Lieblingen, da sie frisch, grün, leicht, weniger harzig und zugleich vornehm duftet. Insgesamt eher zurückhaltend und weniger intensiv. Eine Packung mit 35 Sticks kostet 3,80 EUR. Ist eine der ältesten Rezepturen von Shoyeido.

Shoyeido Kirschblüte Kyo-zakura (aus Sandelholz, Zimt, Benzoe, Nelke und Gewürzen): An der Kirschblüte komme ich einfach nicht vorbei! Die Räucherstäbchen verströmen einen blumig-süßlichen, sogar leicht fruchtigen Duft, der von harzigen, holzigen und würzigen Noten begleitet wird. Komplexer als der Ewige Schatz. Eine Frühlingsnacht im Tempel. Sehr schön! Eine Packung mit 35 Sticks kostet 6,90 EUR.

Shoyeido Edle Herkunft Daigen-koh (aus Sandelholz, Zimt, Borneokampfer und Gewürzen): Ein weiterer Favorit von mir: Eine frisch-würzige Mischung, die große Eleganz ausstrahlt, mich mit einem Hauch Rosenholzduft erfreut, jedoch insgesamt nicht zu komplex ist. Ich muss an apart eingerichtete japanische Holzhäuser denken. Eine Packung mit 35 Sticks kostet 4,50 EUR.

Shoyeido Herbstlaub Kyo-nishiku (aus Sandelholz, Zimt, Patchouli, Benzoe und Gewürzen): Herbstlaub in Kyoto, auch dieser Name regt meine Phantasie an! Ein warmer, leicht süßlich-würziger (Zimt) und zugleich ein bisschen erdiger und harziger Duft. Die Packung mit 35 Sticks kostet 4 EUR. Das Rascheln der trockenen Blätter bei einem sonnigen Herbstspaziergang.

Shoyeido Goldener Pavillon Kin-kaku (aus Zimt, Sandelholz, Nelke, Patchouli, Benzoe und Gewürzen): Bei diesem balsamisch-weihrauchigen Duft muss ich unweigerlich an meine Besuche in japanischen Tempeln denken. Eine Packung mit 35 Sticks kostet 5,50 EUR. Für Inspiration und Kontemplation.

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Die Räucherstäbchen haben den Weg in meinen Alltag gefunden: Jeden Tag zünde ich nun entweder am frühen Vormittag oder am späteren Nachmittag ein (halbes) Stäbchen an und genieße den Duft. Ich fühle mich danach erfrischt und inspiriert – und habe spätestens dann wieder Sehnsucht nach Japan 😉 .

Bei der Naturdrogerie gibt es noch weitere Sorten an Räucherstäbchen und Räucherware von Shoyeido zu entdecken.

Here you can find an English version of this article.

Nun bin ich neugierig: Gibt es unter euch Fans von Räucherstäbchen? Welche mögt ihr besonders gern? Wie seid ihr zum Räuchern gekommen?

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56 thoughts on “Räucherstäbchen von Shoyeido: Dem Duft lauschen
  • Was für ein lustiger Zufall, denn am vergangenen Wochenende hat mein Mann nach langer Zeit wieder ein Räucherstäbchen angemacht. Es war im Vergleich zu deinen kein besonders hochwertiges aber der Duft war sehr schön kräuterig und warm. Auf Anhieb gefällt mir die Duftbeschreibung von Shoyeido Kirschblüte Kyo-zakura ganz gut. Zufälligerweise muss ich meine Und Gretel Foundation nachbestellen, vielleicht wandert auch eines der Räucherstäbchen in den Einkaufskorb 😉 Wir haben mit Duftkerzen und Co. wegen meinem kleinen Zwerg eine Weile ausgesetzt und gehen seit ein paar Monaten nur sehr sparsam damit um. Im Schlafzimmer sind Kissensprays und dergleichen leider (noch) Tabu.
    Der Raäucherstäbchennhalter ist übrigens wunderschön. Dagegen sieht meiner ziemlich alt aus 😉
    Danke fürs Zeigen!!!
    Liebe Grüße
    Nicole

    • *Räucherstäbchenhalter meinte ich 😉

      • beautyjagd sagt:

        Ja klar, bei kleinen Kindern muss man mit Raumdüften vorsichtig sein! Ich finde ja, dass diese Basislinie von Shoyeido preislich geht, für etwa 4-7 EUR für 35 Stück komme ich mindestens einen Monat oder sogar zwei aus, wenn ich die Sticks halbiere. Da werde ich hin und wieder auch eine neue Sorte mitbestellen 🙂

      • Danke nochmal für die Vorstellung der Räucherstäbchen! Ich habe Nägeln mit Köpfen gemacht und mir die Kyo-zakura-Stäbchen bestellt und bin total begeistert. Sie duften wunderbar! Kein Vergleich zu meinen bisherigen (billigen) Räucherstäbchen. Mein Mann war zunächst wenig begeistert über meinen neuesten Einkauf. 😀 Nun brennt bereits das zweite Stäbchen runter und sie gefallen ihm auch gut 😉 Klasse!

      • beautyjagd sagt:

        Oh, das freut mich total! Mir ging es ja ähnlich, ich hatte mit den Stäbchen von Shoyeido auch so eine Art „Erweckungserlebnis“ in Sachen Räcuherstäbchen 🙂

  • Cleo sagt:

    Räucherstäbchen assoziiere ich mit den indischen Läden, die es in den 80ern häufiger gab und Geschenkläden mit Schischi-Kram , inkl. Räucherstäbchen in allen möglichen Duftrichtungen. Ich könnte mir schon vorstellen , solch hochwertige Räucherstäbchen zu verwenden. Hin und wieder benutze ich das Armenische Papier , wenn mal etwas beim Kochen angebrannt ist.
    Dein Räucherstäbchen -Halter sieht richtig schön aus. Da kann man Lust auf Räucherstäbchen bekommen.

    • Petra sagt:

      Hihi Cleo, genau die Assoziation hatte ich auch. Und kiffende Freunde, die damit (vergeblich) versucht haben, des Grasgeruch zu übertünchen.
      So um den Jahrtausendwechsel rum hatte ich nochmal so eine Phase mit räuchern, inspiriert vom senegalesischen Thiouraye, Nemali und Gowé (das mag ich immer noch). Aber den indischen Räucherstäbchen habe ich noch nie etwas abgewinnen können.
      Bei den vietnamesischen Neujahrsfeierlichkeiten habe ich schon hochwertigere Räucherstäbchen erschnuppern dürfen, aber richtig gute Freunde werden wir wohl eher nicht mehr 🙂 Aber ich habe ja jetzt auch meinen Diffusor für äÖ.

      • beautyjagd sagt:

        Eure Assoziationen sind meinen früheren also ganz schön ähnlich 🙂
        Ich glaube, dass es fast in allen Ländern auch hochwertige Räucherware gibt, zB auch in Indien – ich habe auf einem Blog sehr gute Reviews zu mir völlig unbekannten indischen Räucherstäbchen-Marken gelesen.
        Die senegalischen Räuchertraditionen haben mich uch gleich neugierig gemacht 🙂

  • Fayet sagt:

    Wie immer wunderschöne japanische Gegenstände – der Räucherstäbchenhalter und die Porzellanschale sind wunderbar ausgewählt (ach, wann machst Du endlich einen Laden auf, in dem man die schönen Dinge einfach auf einen Klick, nein besser – einen Blick! – alle kaufen kann? 😉 ) In Japan habe ich auch das eine oder andere Räucherstäbchen gerne gerochen, und bei Kyudo-Training brennt in manchen schönen Dojos ein schönes Räucherwerk, das dann ganz in die Atmosphäre passt. Bei mir daheim gibt es soetwas nicht, aber wer weiß – beo si hochwertigen Düften vielleicht doch mal? Wenn ich das nächste Mal den Weg in die Naturdrogerie nach Mainz schaffe werde ich sicher danach Ausschau halten. Spontan gefiele mir „Tea Leaves“.

    Meine letzte Assoziation mit Räucherwerk war übrigens ein Rock/Metal-Konzert einer düster-okkult angehauchten Band, die letzte Woche den Club erstmal mit Weihrauch und Sandelholz einlullten, bevor sie uns dann mit deftigen Gitarren wieder aus dem Stupor herausgekracht haben. Das passt vielleicht nicht ganz zur japanischen Harmonie… 😉

    • beautyjagd sagt:

      Auch so eine Assoziation, hihi 🙂
      Ich könnte diese japanischen Räucherplättchen sammeln, so schön sind sie! Gestern habe ich bei der Naturdrogerie gelesen, dass sie diese nun auch ins Programm aufnehmen wird, was ich natürlich gut fände!

  • Janine sagt:

    Shoyeido hat ganz tolle Räucherware. Ich bin sehr Duft-empfindlich und mit dieser Firma hatte ich nie Probleme. Es gibt eine ganz wunderbare Auswahl, die ich damals in meinem Laden in Berlin auch sehr schön präsentieren konnte. Hier ist für jeden etwas dabei. 🙂 Super Beitrag Julia. :*

    • beautyjagd sagt:

      Danke 🙂 Ich bin sehr angetan von Shoyeido, wenn ich das nächste Mal in Japan bin, will ich unbedingt in den Flagship Store von Shoyeido gehen (oder sollte ich mal nach Kyoto kommen, direkt zu Shoyeido gehen). Aber ich bin echt froh, dass man die Sachen hier auch bekommen kann.

  • Noemi B. sagt:

    Um Räucherstäbchen mach ich auch am liebsten einen grossen Bogen. Im Yoga zündet die eine Leiterin gern mal eins an, anfangs Stunde und da kann ich nicht fliehen, doch zum Glück nur für 10 Min. und die sind wohl auch etwas bessere Qualität. Sonst krieg ich auch immer Kopfschmerzen und assoziere die indischen 80er-Jahre Läden und Hare Krishna Zeugs. Die thailändischen Tempel konnten mein altes Bild im Kopf noch nicht übertönen…

    Doch bei deiner Beschreibung fühle ich mich zum ersten mal versucht, ein Päckchen zu bestellen, vielleicht würde es ja mein Räucherstäbchenbild korrigieren 😉 am schönsten finde ich ja den Halter! Obwohl unsere Fellnasen sicher keine Freude dran hätten, es sei denn, es gäbe Räucherstäbchen mit Katzenminze und Baldrian 🙂 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Katzen-Räucherstäbchen, hihi 🙂
      Ich hätte übrigens auch nie von mir gedacht, dass ich hier mal über Räucherstäbchen schreiben würde, weil ich ja die gleichen Assoziationen wie Du im Kopf hatte… Aber die Eleganz dieser japanischen Räucherwaren hat mir einen ganz anderen Horizont eröffnet, ich bin nun richtig verrückt danach, mich noch mehr in die Materie einzuarbeiten!

    • Waldfee sagt:

      Ich bin auch versucht, mir die Räucherstäbchen zu bestellen. Aber ich bin mir nicht sicher, ob es für die Königin des Hauses (Mieze) nicht ungesund ist😀

      • Theo sagt:

        Willst Du Dich denn ganztägig einnebeln? Dann empfiehlt sich für Lilac natürlich die kleine Hausfreund-Gasmaske.

        Ansonsten haben die Damen in einem Berliner Naturkosmetikladen einer Kundin die gleiche Frage negativ, also n i c h t gesundheitsgefährdend für Miez und Co. bei einem Stäbchen pro Tag plus anschliessender Raumlüftung beantwortet.

        Vielleicht ziehst Du Dir aber doch lieber einen Joint rein oder hängst Dich an Eure Boberger Dräger-Anschlüsse :-))

        LG,
        Theo

      • Waldfee sagt:

        Hach Theo, wat biste herrlich😂 Ich hab mir noch nie nich irgendwelche Joints reingezogen oder Pillen eingeworfen. In drogistischer Hinsicht bin ich da echt jungfräulich😇 Auch wenn meine Kollegen mir das kaum glauben, aber meistens kommt dann der Spruch: Ihr im Osten hattet ja auch nix😂

      • Theo sagt:

        Ja, das Manifest kann man auch schlecht rauchen: zu trocken.

      • Waldfee sagt:

        Meine Mutter hat das noch im Keller rumliegen☺️

      • Ulli sagt:

        Wenn sie durch die Katzenklappe flüchtet, weisst Du Bescheid, wie sie es findet😂
        Ein Stäbchen am Tag….und danach lüften… dann kann man die Stäbchen ja auch gleich im Garten abfackeln, erscheint mir ja nicht ganz einleuchtend, was die Damen da so beraten…

      • Theo sagt:

        Bei den Dingern, die ich noch habe, würde sogar eine Gartenanwendung nichts nützen: Der Duft haftet wie Teer. Na ja, meine Nase ist aber auch sehr empfindlich.
        Was sollen also Verkäuferinnen, die so etwas an um ihre Haustiere besorgten Kundinnen bringen wollen, auch anderes sagen?

        Probiere es aus, Waldfee, ich denke, Katzen sind so weise, dass sie kurz vor der Vergiftung ausbüxen.

        LG,
        Theo

      • Petra sagt:

        Versuch macht kluch. Deine kann ja auch raus, wenn es ihr nicht genehm ist. Ist ja auch nicht die Wahnsinnsinvestition, auch wenn du Reste nicht wie üblich auf Dekollete und Füßen verteilen kannst. Und wenn sie arg beleidigt ist, drehst du ihr eins aus Katzenminze und Baldrian, danach ist sie dann ne Weile auf Wolke rosa 7 😉

      • Theo sagt:

        @ Petra Die Reste der Katze? Den Düwel ook, was kennst Du für Räucherstäbchen?! Verrate mir Deinen Dealer :-))

      • Petra sagt:

        @Theo 😹😹😹

      • Waldfee sagt:

        Lilac ist eine der seltenen Katzen, die NICHT auf Katzenminze steht😂😂😂

      • Petra sagt:

        @Waldfee Dann hast du nur noch nicht die richtige Sorte gefunden. Aber Katzen sind das eh subtiler als Kater, die sich mittenmang in die Staude setzen und mit glasigen Augen selig vor sich hin sabbern. Aber mit Baldrian kriegst du sie eigentlich alle 😾

      • Waldfee sagt:

        Petra, das ist doch mal einen Versuch wert☺️

      • Also gegen die feinen Shoyeido-Stäbchen hat die Hundedame des Hauses, Coco, nichts einzusetzen. Das sieht bei synthetischen Düften ganz anders aus … minutenlange Niesanfälle (ob vorgespielt oder echt, kann ich nicht sagen) kommen bei ihr schon mal vor, wenn jemand mit starkem Synthie-Parfum in den Laden kommt.

        Von daher: gute Räucherstäbchen + Haustier = OK.

        Lüften empfiehlt sich bei sehr kleinen Räumen oder wenn es einem zu viel wird. Beim Lüften verbleibt ein angenehmer Teil des Duftes im Raum, während der Rauch verfliegt. Das kann also durchaus Sinn machen.

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • Petra sagt:

        @Waldfee Zu deiner Beruhigung. Solange ich nur soviel nehme, dass ich mich ohne Wärmebildkamera durchs Haus bewegen kann, tolerieren meine beiden das sehr gut. Die beiden vorher übrigens auch. Nur direkt vor ihrer Nase mögen sie es genausowenig wie ich. Und wenn es ihnen wirklich zuviel wird verkrümeln sie sich.

      • Theo sagt:

        Au ja, Petra, lass uns doch mal einen Räucherstäbchen-Wurksshop veranstalten. Das könnte interessant werden, Katzenminze, Rosmarin, Pfefferminze, Grinseffekt – aber in der Konzentration der anfänglichen 70er Jahre.

        LG,
        Theo

        @ Julie Ich habe hier noch Hikali Koh ‚Seishi‘ und ‚Taikan‘ gefunden. Riecht sehr fein und würzig. Danke für den erhellenden Beitrag, das macht wirklich Lust auf Experimente!

      • Petra sagt:

        @Theo Ich kann erst ab späte 70er/frühe 80er mitreden, davor war ich noch ganz unschuldig in Grundschule bzw. Unterstufe, da hatte ich noch keine Ahnung von nüscht nich 😉

  • Oh nein, was hast du nur angerichtet? Jetzt hänge ich gerade auf der Shoyeido-Seite fest und kann mich gar nicht sattsehen an den vielen schönen Räucherstäbchen-Haltern, die es da gibt! 😀

    Räucherstäbchen habe ich früher deutlich öfter benutzt, schon als Kind habe ich den Duft geliebt, wenn ich bei meinem Papa daheim war und es in der Wohnung nach Nag Champa roch. Den Duft mag ich bis heute am liebsten. Auch lose Räuchermischungen habe ich schon verwendet. Und jetzt im Advent riecht es bei mir jeden Tag nach Räucherkerzchen, die gehören für mich fest zur Adventszeit dazu.

    Von den Düften, die du vorgestellt hast, würden mich Herbstlaub und Goldener Pavillon vermutlich am meisten interessieren. Als ich im Sommer in der Naturdrogerie war, habe ich meine Nase auch mal an eine der Sorten gehalten und fand sie äußerst ansprechend – und weiß jetzt natürlich nicht mehr, welche das war. 😀 Ein Grund mehr, nächstes Jahr mal wieder nach Mainz zu fahren.

    Liebe Grüße
    Ida

    • beautyjagd sagt:

      Oh, ich weiß, was Du meinst! Ich studiere seit meiner Rückkehr aus Tokyo die Homepage von Shoyeido ganz genau, und meine Wunschliste wird immer länger. Diese Plättchen könnte ich sammeln, es gibt da so wunderbare Motive!
      Von den traditionellen Räucherkerzchen aus dem Erzgebirge habe ich bisher nur gelesen, sie machen mich nun auch neugierig!

  • Pfingstrose sagt:

    Vor ein paar Jahren hatte ich mir einige Päckchen Räucherstäbchen aus Indien mitgebracht, ich glaube die hießen Aurovillo oder so ähnlich. Den Duft und das Ritual, das Flämmchen durch schnelles schwenken zu löschen, nicht auszupusten, haben mir gefallen.
    Ist aber irgendwann wieder eingeschlafen. Zur Zeit brennen die Joik Kerzen, Cinnamon Coffee, Sweet Dreams und Erdbeere-Rhabarber abwechselnd.
    Diese Räucherstäbchen hören sich sehr gut an, Kirschblüte könnte ich mir gut vorstellen.
    Muß aber erstmal warten, da ich zur Zeit nichts von der Naturdrogerie benötige.

    • beautyjagd sagt:

      Bei mir ist die Mischung zurzeit auch etwas kurios: Vormittags ein japanisches Räucherstäbchen, nachmittags Glögg-Kerze von Joik 🙂
      Und das mit dem schnellen Schwenken des Räucherstäbchens zum Löschen der Flamme werde ich auch mal ausprobieren, das hört sich schön an.

  • Binara sagt:

    Ich mag Räucherstäbchen und Räucherharz auch gerne, zünde es aber viel zu selten an. Dabei wäre es momentan doch gerade sehr schön. Ich merk mir das mal fürs Wochenende vor 🙂
    LG Binara

  • hazel sagt:

    Mich hauen Räucherstäbchen sonst auch nicht um, bzw. sie hauen mich um. Viel zu stark im Duft und ja, wer weiß, was drin ist.
    Dein post jedoch hat mich veranlasst, noch ein Päckchen der Stäbchen (-hoyei-koh) in mein Naturdrogerie-Paket zu legen.
    Bin hochgespannt und freue mich.

    • beautyjagd sagt:

      Ich bin echt gespannt, wie Du sie findest! Hoyei-koh empfinde ich ja als sehr angenehm 🙂

      • hazel sagt:

        Deswegen fiel meine Wahl letztlich auch auf sie! 😀
        Ich teile si einige Deiner Duft-Lieben: Hana, yuzu Vanille (mahlenbrey), dem less is more Kardamom Duschbad und vielem mehr.
        Moon Bloom lass‘ ich mal eben weg.😉
        Ich hoffe, mein Paket kommt bald an…
        LieGrü!

  • Rebecca sagt:

    Hübsche Bilder! Das Produkt kannte ich noch gar nicht, hast mich aber echt neugierig gemacht 🙂 Ein schönes Ritual, jeden Tag einen besonderen Duft anzuzünden!
    Liebste Grüße,
    Rebecca

  • Sonja sagt:

    Vielen Dank liebe Julie für diesen Beitrag, welcher mich veranlasst hat meine vor zwei oder gar drei Jahren bei Farfalla gekauften Räucherstäbchen FAIRCENSE heraus zu holen und anzuzünden 😉
    Irgendwie ist ein Parfum drauf sprühen schneller getan, doch hatte ich gestern den Patchouli Duft angemacht und er war soooooooo schön, dass ich das ganze restliche Päckchen hätte aufbrauchen können…
    Farfalla hat ebenfalls Deine vorgestellten Räucherstäbchen.
    Werde nun öfters einen Duft anzünden (habe mehrere) – wenn nicht jetzt in der kühleren Zeit, wann dann 😉

    Liebe vorweihnachtliche Grüße

    Sonja

    • Noemi B. sagt:

      Oh, danke Sonja! Da kann ich bei Farfalla in Bern vorbeigehen und probeschnuppern 🙂 🙂

      • Sonja sagt:

        Sehr gerne liebe Noemi B. – wie schön, dass Du einen Farfalla Laden in der Nähe hast 😉
        Eigentlich duften alle sehr schön, welche ich mir gekauft habe.

    • beautyjagd sagt:

      Faircense habe ich gleich mal gegoogelt, sie sind ja auch zu 100% natürlich (was ich bei Farfalla auch nicht anders erwartet hatte 🙂 ) . Ich freue mich, dass mein Post Dich inspiriert hat, mal wieder ein Räucherstäbchen anzuzünden!

  • Theo sagt:

    Hach, ging mir genauso wie einigen Leserinnen: Hatte doch tatsächlich noch Stäbchen aus meiner Kommune-Zeit (Beginn 2. H. letztes Jh.). die ich jetzt aufgrund Deines Srtikels, Julie, mal ausprobieren musste. Die Dinger rochen wie neu, allerdings roch Theo am nächsten Tag im Bus weniger neu, sondern eher sitzplatzbefreiend.

    War eine schöne Zeit damals,da konnte man politisch noch einiges bewirken – mit oder ohne Räucherwerk 🙂

    LG,
    Theo

    • beautyjagd sagt:

      Haha, das dürften dann genau solche Räucherstäbchen sein, die ich bisher im Kopf hatte 😀 Du könntest sie schon bald archäologisch untersuchen 😉

  • Ich hatte ja eigentlich erwartet, dass Theo hier mit einer Begriffserklärung zum Thema glänzt, aber ich springe auch gerne ein.

    „Parfum“ kommt ja eigentlich aus dem Lateinischen (per fumum) und bedeutet „durch Rauch“. Und tatsächlich ist Räucherwerk eine der ältesten Methoden seine Umgebung oder sich selbst zu bedurften – oft auch wegen sterilisierender Wirkung. Bis heute ist es in einigen Kulturen üblich sich mit Rauch zu parfümieren – mit durchaus positiven Auswirkungen auf die Gesundheit.

    In Japan hat der von Julia beschriebene Koh-do eine sehr lange Tradition. Wobei die rituellen „Räucherungen“ mit Teezeremonien vergleichbar sind und man den Duft sehr persönlich genießen kann. Hierzu gibt es spezielle Gefäße, die ein wenig an Teeschalen erinnern und eine gezielte „Ein-Person-Räucherung“ erlauben.

    Man merkt schon: Das hat alles nicht viel mit zugestopften (pseudo-)indischen Läden, komplett eingeräucherten Räumen oder Kiffen zu tun. 😉

    Liebe Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    • Theo sagt:

      Liebe Naturdrogerie,

      die Erklärung hat doch schon Julie in ihrem Artikel oben geliefert?!

      LG,
      Theo

      • *peinlich* Den Absatz hatte ich überlesen. *doppelt peinlich*

        Naja … zumindest ist die Info, dass diese Art des Parfümierens auch heute noch in manchen Kulturen üblich ist, ein kleiner Zusatz, den ich anbringen konnte.

        *Hach* Vielleicht sollte ich in der Vorweihnachtszeit nicht mehr kommentieren …

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • Theo sagt:

        Liebe Naturdrogerie,

        ist mir in letzter Zeit auch so gegangen. Bei mir schleichen sich außerdem wegen einer fortschreitenden Erblindung des rechten Auges zunehmend Schreib-/ Tippfehler ein, und einmal habe ich hier als Höhepunkt für eine Erläuterung einen alten Satzbaustein nicht durchgehend geändert, so dass da ein falscher Fachbegriff und damit absoluter Oberblödsinn stand. D a s ist peinlich, aber doch nicht Dein Versehen!!

        LG,
        Theo

      • Sonja sagt:

        Hallo liebe Theo,

        hast Du Dir schon „Essenzen für die neue Zeit“ bei Bewusst.TV angeschaut?
        Die Neue Medizin ist Dir bestimmt vertraut… – das reimt sich sogar 🙂
        Gute Besserung für Dein Auge!

        Herzliche Grüße

        Sonja

  • Natalie sagt:

    Hmm… Ich liebe Räucherstäbchen von Shoyeido!

    Begonnen hat alles vor ein paar Jahren mit einem Magnifiscents Sampler, den es zu knapp 10 Euro bei meinem Bioladen gab.

    Meine Lieblingssorten sind: Amethyst und Diamond aus der Magnifiscents Serie, sowie Hope, Joy und Peace aus der Angelic Serie. Aus der Mond Serie hatten mir auch etwas gefallen..

    Ich habe damals einen Katalog von Shoyeido angefordert, wie ein kleines Kind fröhlich angekreuzt und konnte mich gerade noch bremsen eine Bestellung über hundert Euro abzusenden 😀

    Zu der Zeit war mein Morgenritual mich in der Küche ans Fenster zu setzen und täglich ein Stäbchen zu räuchern, bis meine Tochter und mein Freund meinten, der Duft wäre ja ganz nett – aber müsste es denn wirklich JEDEN Morgen sein ???

    Auf der japanischen Homepage gibt es auch ganz entzückende Räuchergefäße für Räucherkegel…

    *seufz*

    • beautyjagd sagt:

      Die Magnificentsserie kenne ich noch gar nicht, da möchte ich nun auch welche ausprobieren. So ein Katalog von Shoyeido würde mich auch zum fröhlichen Ankreuzen bringen… 🙂 Und Räcuhergefäße könnte ich wahrscheinlich sammeln, so schön sind sie!

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