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Mineralfoundation 1: Was ist das eigentlich und wie trägt man sie auf

Wie ihr schon an der Überschrift sehen könnt, habe ich mich dazu entschlossen, meinen Post über Mineralfoundations in zwei Artikel aufzuteilen. Ich hatte einfach zu viele Informationen für einen einzigen Post gesammelt. Ständig nehme ich mir vor, mich kurz zu fassen und dann fällt mir zu viel zum Thema ein 😉 .

In diesem Post wird es erst mal darum gehen, was Mineralfoundation überhaupt ist und wie man sie anwendet. Im zweiten Teil möchte ich dann einige Firmen und ihr Angebot an Mineralfoundations vorstellen.

Ich habe vor ca. drei Jahren begonnen, mich näher mit Mineralfoundations zu befassen, weil ich überall Loblieder auf diese Foundations lesen konnte. Der Trend kommt aus den USA und verbreitet sich langsam auch in Deutschland. In der Beauty-Szene sind Mineralfoundations natürlich schon länger ein Thema.

Unter einer klassischen Mineralfoundation versteht man ein loses Puder, das so deckend wie eine Foundation ist. Mineralfoundations sind dafür bekannt, ein gleichmäßiges, natürliches Hautbild zu liefern und sich gleichzeitig angenehm leicht auf der Haut anzufühlen. Sie verstopfen die Poren nicht und die Haltbarkeit ist hoch.

Vor einiger Zeit haben große Firmen wie L’Oréal, Jade Maybelline und Artdeco in Deutschland Mineralfoundations auf den Markt gebracht. Und an diesen Beispielen kann man schon die ersten Differenzierungen anhand der Inhaltsstoffe vornehmen.

Zuerst möchte ich euch kurz die Hauptbestandteile von Mineralfoundations vorstellen:

  • Titandioxid ist ein mineralischer Stoff, der für die Deckkraft der Foundation verantwortlich ist und für den LSF sorgt.
  • Mica (Glimmer) ist ebenfalls ein natürliches Mineral, das das Licht reflektiert und glimmert. Es gilt als ein Füllstoff, der die Foundation lockert, damit sich diese gut verteilen lässt.
  • Zinkoxid wirkt ebenfalls leicht weißelnd sowie deckend und bietet Lichtschutz. Es hat hautberuhigende Eigenschaften, kann aber auch die Sebumproduktion regulieren und deswegen ein wenig austrockenend wirken.
  • Eisenoxide sind mineralische Pigmente und sorgen für die Farbe in der Foundation.

In einigen Foundations finden sich auch Perlenpulver oder Lipide. Aufpassen sollten sehr empfindliche Hauttypen bei Inhaltsstoffen wie Bismuth Oxychloride (teils auch Boron Nitride), da sie allergische Reaktionen auslösen können. Talkum hat übrigens in einer guten Mineralfoundation nichts zu suchen.

Ihr könnt euch schon denken, dass die Mineralfoundations von L’Oréal, Jade Maybelline oder Artdeco andere Stoffe als die oben aufgeführten beinhalten. Silikone und auch Parabene sind häufige Beimischungen. Flüssige Mineralfoundations wie die „Pure Minerals“ von Jade Maybelline bestehen sogar hauptsächlich aus Silikonen und können deswegen nicht als Mineralfoundation im eigentlichen Sinn bezeichnet werden.

Hervorzuheben ist bei den meisten Herstellern von Mineralfoundations die große Farbauswahl. Es gibt nicht nur 5 bis 6 Farben, sondern bis zu 96! Um die passende Nuance zu finden, muss man also erst mal den eigenen Hautton kennen. Gerade wenn man nur im Internet bestellen kann, sind Probesets hier das Mittel der Wahl.

Meist sind die Nuancen in Farbgruppen unterteilt. Generell wird zwischen rosafarbenen, gelben, neutralen und oliven Hauttönen unterschieden. Firmen mit umfangreichem Sortiment (wie z.B. Meow Cosmetics) gehen noch differenzierter vor und bieten viele Zwischenstufen an.

Hier ganz kurz ein paar Anhaltspunkte, wie man seinen Hauttyp bestimmen kann:

  • Rosastichige Haut erkennt man daran, dass die Adern bläulich durch die Haut durchscheinen.
  • Grünlich schimmernde Adern weisen auf einen gelblichem Unterton hin. Die Farben Orange und Gold schmeicheln diesem Teint.
  • Neutrale Hauttypen haben im Sommer einen gelblich-braunen und damit warmen Teil in der Haut, ansonsten haben sie eher kühle und rötlich-blaue Untertöne.
  • Unter olivfarbener Haut versteht man einen leicht grünlichen Ton, der sowohl in kühler als auch warmer Version existiert.

Natürlich sind das nur Hinweise, um sich an den eigenen Hautton heranzutasten. Im Internet findet man viele Anleitungen dazu.

Wenn man seinen Farbtyp herausgefunden hat, muss man noch die Farbstufe finden, die zu einem passt. Meist werden die Mineralfoundations in „sehr hell“ (fair) – „hell“ (light) – „hell bis mittel“ (light-medium) – „mittel“ (medium) – „gebräunt“ (tan) – „dunkel“ (dark) unterschieden.

Bei der Farbauswahl sollte man darauf achten, dass das Puder im Döschen meist dunkler als auf der Haut aussieht, weil das Titandioxid weißelnd wirkt. Prinzipiell ist es praktisch, einen helleren und einen dunkleren Ton auszuwählen und ihn je nach jahreszeitbedingtem Bräunungsgrad zu mischen.

Bei einigen Firmen gibt es zudem noch unterschiedliche Formulierungen der Textur, passend für jeden Hauttyp. Manche der Mineralfoundations sorgen für einen Glow, andere wirken mattierend und sind daher für fettige Haut oder Mischhaut geeignet. Auch die Deckkraft kann variieren und wird in normaler oder intensiver Stärke angeboten.

Auftragen kann man die Foundation auf unterschiedliche Weise. Ich möchte euch hier noch die beliebtesten Techniken zum Auftragen vorstellen.

Im Internet konnte ich immer mal wieder davon lesen, dass man Mineralfoundation auch mit einem Schwämmchen auftragen kann. Ich war damit allerdings nicht zufrieden und empfehle die Verwendung von Pinseln.

Ein normaler Puderpinsel ist meistens zu locker gebunden, um Mineralfoundation richtig auftragen zu können. Deswegen verwenden die meisten einen klassischen Kabuki mit kurzem Griff und rundem Haarschnitt (wie der rechts im Foto von The Body Shop).

Pinsel mit diesem Schnitt gibt es auch mit längerem Griff (siehe den mittleren Pinsel im Foto von Everyday Minerals). Um ein deckenderes Finish zu erreichen, bevorzuge ich einen Flattop-Pinsel, der oben gerade geschnitten ist (links im Bild, von Chrimaluxe).

Ich komme am besten mit Pinseln aus synthetischem Haar zurecht. Tierfreundlicher sind sie auch. Wenn man Echthaarpinsel bevorzugt, kann man diese natürlich auch verwenden. Auf jeden Fall sollte der Pinsel nicht kratzig sein, weil die Haut dadurch beim Auftragen der Foundation gereizt werden kann.

Mein liebster Pinsel ist der Flattop von Everyday Minerals, der nicht teuer ist. Er kostet ca. 11 Dollar. Sehr beliebt unter Beauties ist auch der gerade geschnittene Pinsel von Chrimaluxe, man bekommt ihn für ca. 11 EUR.

Und nun zeige ich euch, wie ich Mineralfoundation auftrage. Ihr benötigt dazu einen Pinsel und eventuell ein Wasserspray. Je nach Bedarf kann man die Foundation trocken oder feucht auftragen.

Die einfachste und für trockene Haut geeignetste Methode ist es übrigens, einige Krümel der losen Foundation in die Tagespflege zu geben und zu vermischen. Das funktioniert hervorragend, die Farbe verbindet sich so sehr gut mit der Haut. Außerdem ist es eine unkomplizierte Art, die eigene Foundation zu kreieren.

Apropos Pflege: Die Unterlage ist für ein gutes Ergebnis nicht ganz unwichtig. Ich komme sehr gut mit der Kalmus-Lotion von Martina Gebhardt zurecht, die ich eine Viertelstunde lang einziehen lasse, bevor ich die Foundation auftrage. Gesichtsöle funktionieren ebenfalls gut.

Bei trockener Haut wird empfohlen, direkt nach der Tagespflege loszupinseln, damit sich die Foundation besser mit der Haut verbinden kann. (Augenpflege nicht vergessen, damit sich die Puderpartikel nicht in den Fältchen um die Augen absetzen können.)

Falls ihr die Foundation trocken auftragen möchtet, überspringt ihr einfach den nächsten Schritt mit dem Thermalspray. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass ich leicht mattierende Foundations lieber feucht auftrage. Bei den normalen Mineralfoundations ohne mattierenden Effekt ist das bei meiner Mischhaut nicht notwendig.

Grundsätzlich verbindet sich die Mineralfoundation besser mit der Haut, wenn man sie ganz leicht feucht aufträgt. Probiert es auf jeden Fall mal aus, vor allem wenn eure Haut kalkig oder trocken mit der Mineralfoundation aussieht.

Mit dem Wasserspray (ein Blütenwasser geht natürlich auch) befeuchtet ihr entweder den Pinsel – bevor ihr das Puder aufnehmt oder erst danach. Ich mache es nochmal anders und sprühe etwas Wasser ins Gesicht und trage dann die Foundation mit dem trockenen Pinsel auf.

Am besten ist es, etwas herum zu experimentieren, welche Technik zu einem passt. Manche Beauties tragen die Foundation auch erst trocken auf und fixieren sie zum Schluss mit dem Sprühnebel.

Ich gebe ganz wenig von dem Puder in den Deckel der Dose (oder in ein extra Schälchen). Diese paar Krümel auf dem Foto reichen locker für das ganze Gesicht aus. Wenig ist hier mehr! Wenn ihr zuviel Puder erwischt habt, wird das Ergebnis unnatürlich und maskenartig. Also ganz wenig nehmen, lieber eine zweite Runde drehen, wenn die Deckkraft noch nicht ausreicht. Eine Dose reicht wirklich für Monate.

Mit dem Pinsel rühre ich dann ohne Druck in dem Deckel bzw. der Schüssel, um die Puderpartikel aufzunehmen.

Dann rolle ich den Pinsel auf der Seite über den Rand, um den Überschuss abzuwerfen.

Abschließend stelle ich den Pinsel mit dem Haar nach oben auf und klopfe mit dem Stiel des Pinsels auf den Tisch, bis das Puder im Pinsel verschwunden ist und nicht mehr auf der Oberfläche der Haare aufliegt.

Und jetzt geht es los: Ich verteile die Foundation im Gesicht und fange an den flächigen Stellen (Wangen, Stirn) an. Ohne Druck verteile ich die Foundation mit kreisenden Bewegungen im ganzen Gesicht, bis der Puder in die Haut „eingearbeitet“ ist.

Zum Schluss streiche ich mit dem Pinsel sanft von oben nach unten über das Gesicht, damit die Gesichtshaare nicht aufgestellt und damit betont werden. Bevor man eine zweite Schicht Foundation aufträgt, empfiehlt es sich, erst mal zwei Minuten zu warten, bis die Puderpartikel mit der Haut verschmolzen sind.

Mineralfoundation-Profis geben manchmal noch etwas Setting-Puder über die Foundation oder verwenden einen Primer. Beide Produkte gibt es ebenfalls von den Firmen, die Mineralpuder anbieten.

Ich war echt überrascht, wie gut meine Haut mit Mineralfoundation aussieht. In der Verbindung mit dem Wasserspray sieht die Foundation bei mir natürlich aus und ist ziemlich gut haltbar. Meiner Meinung nach hängt ein schönes Ergebnis stark davon ab, ob man die richtige Farbe und Textur der Mineralfoundation für sich gefunden hat.

Es ist übrigens auch möglich, sich seine eigene Mineralfoundation zu mischen. Das habe ich noch nicht versucht, obwohl es gar nicht so schwer sein soll. Im Internet gibt es eine ganze Reihe an Anleitungen dazu.

Zum Schluss noch ein Hinweis auf Fotoaufnahmen mit Blitz. Je nach Foundation kann es zu Reflektionen kommen, die seltsame Ergebnisse liefern. Von mir gibt es ein Foto, auf dem ich neben meiner Freundin abgebildet bin. Ich sehe aus, als ob ich regelmäßig ins Sonnenstudio gehen würde – dabei war ich nur etwas gebräunter als sie. Die Zusammensetzung der Mineralfoundation ist dabei entscheidend, Kieselsäure kann z.B. weißlich bei Blitzlicht reflektieren. Leider hilft auch hier nur ausprobieren.

Im zweiten Teil meines Artikels werde ich euch Firmen vorstellen, die Mineralfoundations anbieten. Ich hoffe, diese erste Zusammenfassung war schon mal hilfreich und hat euch einen ersten Einblick ins Thema Mineralfoundations gegeben. Falls ihr Fragen oder auch Ergänzungen habt, könnt ihr sie gerne in die Kommentare schreiben.

Edit 15.6.2011: Hier findet ihr den zweiten Teil mit der Übersicht, welche Firmen Mineralfoundation anbieten.

Verwendet jemand von euch Mineralfoundation? Welche? Und welche Auftragtechnik bevorzugt ihr? Welche Erfahrungen habt ihr bei fettiger oder trockener Haut damit gemacht?

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50 thoughts on “Mineralfoundation 1: Was ist das eigentlich und wie trägt man sie auf
  • Laura sagt:

    Danke für diesen ausführlichen Bericht! Habe Mineralfoundations vor 2 Jahren mal ausprobiert (von Andrea Biedermann, Qualität war eigentlich ganz iO), hatte aber wohl nicht die richtige Technik drauf, denn das ganze hat oft sehr maskenartig ausgesehen. Hab damals nen Kabuki von Artdeco benutzt, der unglaublich gekratzt hat 🙁 Eigentlich bevorzuge ich Flüssigfoundation, aber durch den Bericht und deine Tipps hätte ich gut Lust, MF noch mal auszuprobieren! Deswegen freue ich mich auch schon auf den 2. Teil mit den Bezugsmöglichkeiten!
    Lg

    • beautyjagd sagt:

      Ein Kabuki, der kratzt ist schon mal nicht so gut. Und bei Andrea Biedermann braucht man nur winzigste Mengen (noch weniger als bei anderen Mineralfoundations), sonst sieht es cakey aus. Liebe Grüße 🙂

  • Louisa sagt:

    Da ich mich so weit bisher informiert hatte (also was keine echte MF ist, wie und womit der Auftrag am besten funktioniert…), warte ich ganz gespannt auf den zweiten Teil!
    Denn bei den ganzen Firmen habe ich mir noch keinen wirklichen Überblick verschafft, besonders wo man sie am besten und günstigsten beziehen kann, da ich nicht so die im-Internet-Bestellerin bin und mich somit nicht weiter mit MF beschäftigt habe.

    • beautyjagd sagt:

      Oje, fast alle meiner Mineralfoundations sind via Internet bestellt. Es ist wirklich ein Jammer, aber in gängigen Parfümerien und Drogerien habe ich noch keine echte Mineralfoundation gefunden.

      • Louisa sagt:

        Naja, vielleicht wird mich dein Post aber auch motivieren, es doch mal im Internet zu versuchen. Ich werde dann zumindest eine Übersicht über die vielen Marken haben und somit wohl hoffentlcih eine Vorauswahl treffen können.
        Finde es aber auch echt schade, dass es in Deutschland MF nicht bei Douglas gibt. Oder wir sollten wieder einen Sephora bekommen *g*

      • beautyjagd sagt:

        Ja genau, für Sephora bin ich sowieso! Sephora führt Bare Essentials, das ist schon mal nicht schlecht. Vielleicht kommt Douglas ja auch nochmal auf die Idee mit der Mineralfoundation, wer weiß.

      • Wer in Mainz wohnt, hat Glück. Bei uns lassen sich die marie w. Foundations testen (ab Ende Juni ist die komplette Farbpalette verfügbar). Außerdem gibt es am 1. Juli einen Workshop bei uns zum Hautnah-Kennenlernen. marie w. verzichtet glücklicherweise auf Zinkoxid – somit trocknet die Foundation nicht die Haut aus.

        Übrigens ein sehr schöner Blog-Post!

        Statt Thermalwasser geht auch Leitungswasser in einer Sprühflasche. Oder wer es exklusiver haben möchte, kann zu einem Pflanzenwasser passend zum Hauttyp greifen (Rose, Orangenblüte, Lavendel, …).

        Beste Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Leitungswasser in der Sprühdose ist auch billiger, muss halt nur eine sein mit einem „feinem“ Sprühkopf. Und Hydrolate sind natürlich noch schöner 🙂 .

  • Mia sagt:

    Den Chrimaluxe und den Bodyshop Pinsel habe ich auch 😉 Aber am liebsten mag ich momentan den Zoeva Buffer Pinsel zum Auftragen von MF. Keine Ahnung warum 😉 Den Chrimaluxe finde ich super für die Handtasche zum nachbessern, dazu eignen sich dann auch die Probengrößendöschen mit MF. LG Mia
    @Louisa: Catrice hatte bis zur Sortimentsumstellung welches, vielleicht findest Du ja noch reduziert was im Grabbelkörbchen zum ersten Ausprobieren ? Ansonsten hat U.M.A ne günstige Version. Und dann müsste gleich artdeco kommen preislich gesehen, wenn Du im Laden und nicht im Internet kaufen willst.

    • beautyjagd sagt:

      Der Bodyshop-Pinsel ist gar nicht schlecht, oder? Meinen Kabuki von MAC (182) verwende ich dafür nicht so gern für Mineralfoundation, ich weiß auch nicht so genau, warum. Ich bevorzuge einfach Synthetik-Pinsel dafür. Den von Zoeva kenne ich nicht, aber ich habe ihn mir gerade mal im Netz angesehen, er sieht auch gut dafür geeignet aus.
      Die MF von Catrice war tatsächlich eine echte, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, aber sie war mir nicht deckend genug und die Farbauswahl war auch sehr klein. Das Döschen hingegen fand ich super, weil es sich gut verschließen ließ. Schade, dass sie (wie auch die von Essence) aus dem Programm genommen worden ist. Liebe Grüße! 🙂

    • Louisa sagt:

      Catrice bekommt man hier eh so schlecht, aber da habe ich auch nichts mehr im Krabbelkörbchen gefunden. Artdeco hat doch aber keine richtige MF, oder irre ich mich?
      Werd aber mal rumschauen, wo ich U.M.A finde.
      Danke für den Tipp!

      • beautyjagd sagt:

        Ich habe die MF von Catrice auch nirgends mehr gesehen in letzter Zeit. Artdeco hat leider ziemlich viele Zusatzstoffe, Uma auch, soweit ich das weiß. Uma gibt es bei uns nur im Karstadt und im Kaufhof, sonst kenne ich keine Verkaufsstellen.

  • Kaddi sagt:

    vielen dank für den ausführlichen artikel!
    allerdings finde ich diese ganzen adern-tests ziemlich aussagelos. ich habe zb gelblich-olive haut und mein adern sind blau bzw lila. ich glaube es hilft eher ein weißes blatt papier gegen die eigene haut zu halten, da das menschliche auge gut über vergleiche arbeitet. generell wage ich zu behaupten, dass die meisten mitteleuropäischen menschen eine eher gelbliche haut haben. die rötliche färbung hat ja eher etwas mit der durchblutung zu tun.

    • beautyjagd sagt:

      Dass die meisten Menschen in Mitteleuropa eher gelblich sind, glaube ich auch. Deswegen verstehe ich auch nicht, dass es so viele rosa Foundations gibt. Bei mir haut das mit den Adern ganz gut hin, aber am besten ist es wirklich, den Hautton zu vergleichen. Im Internet gibt es ja eine Menge Infos dazu, aber es ist teilweise auch ganz schön verwirrend. Schon fast eine Wissenschaft für sich 😉

    • Andreea sagt:

      haha, ich habe gerade auf eminem Arm geschaut und dachte huch! meine adern sind ja lilla! und manche sind grün… und meine haut ist weder rosa noch gelb, manch einer behuaptet ich sei dunkelblond, ein anderer dass ich ein herbsttyp bin, und ich weiss ich bin winter. so viel dazu…
      ich bin dabei total Durchschnitt.

    • Nette Anekdote dazu: Dr.Hauschka hat bei der Entwicklung der eigenen Eyeshadows die Farben der Innenseite des Handgelenks als Referenz genommen. Das spielt sich farblich mehr ab, als man zunächst glauben möchte.

      Im Gesicht ist es ähnlich. Zumal wir nicht „2D“ sind, sondern das Licht ein Stück weit in die Haut eindringt und somit auch alles unter der Oberfläche einen Einfluss auf die Farben hat, die wir „reflektieren“. Deshalb sollte man bei der Auswahl der richtigen Foundation immer auf das Umgebungslicht achten. Sonst blüht zu Hause die Überraschung.

      Das mit der eher geblichen Haut bei den meisten Mitteleuropäern dürfte übrigens hinkommen (mal von den Couperose-Fällen abgesehen). Viele internationale Firmen produzieren aber für andere Märkte, in den andere Farbpaletten gefragt sind. Die asiatische, südamerikanische und afrikanische Bevölkerung hat da ganz andere Ansprüche. Der nordamerikanische Markt dürfte eine ziemliche Herausforderung sein 🙂

      Ich wage zu behaupten, dass man für ganz Europa wahrscheinlich mit maximal 10 Farben hinkommt. Hauschka und Living Nature schaffen es mit je 5 bzw. 6 Farben; wobei eine unserer afrikanischen Kundinnen sehr gut mit dem dunkelsten Ton von Hauschka klar kommt. marie w. schafft es angeblich mit nur drei Tönen; wir werden es bei unserem Workshop Anfang Juli nachprüfen. Bisher hat der mittlere Farbton auf jeden Fall bei den meisten wunderbar gepasst (Zielgruppe „total Durchschnitt“ wie Andreaa es betitelt hat 😉 ).

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • beautyjagd sagt:

        Hautfarben sind ja ein äußerst kompliziertes Thema. Diese Kategorisierungen sind ja lediglich Hilfskonstrukte, die mehr oder weniger funktionieren. Deswegen ist es wahrscheinlich auch nicht so einfach, die richtige Farbe für sich zu finden. Ich denke auch, dass die große Farbauswahl an Foundations, die es in den USA gibt, der Diversity zu verdanken ist. (Und dem anderen Schminkverhalten natürlich auch.)

  • Jumanita sagt:

    Ach wie schön, Dein Post ist da und so wunderbar ausführlich wie von Dir gewohnt. Danke dafür! Du weißt ja bereits, dass ich Chrimaluxe ausprobiert habe und in den letzten Tagen ist Andrea Biedermann dazugekommen. Ich muss sagen, gut das ich mit Chrimaluxe angefangen habe, Andrea Biedermann ist bei mir um Klassen besser. Ich hatte gedacht Chrimaluxe sei schon das schönste Produkt was ich an MF kennengelernt hatte, aber es sollte anders kommen. Man braucht so wenig von der A.B. MF und sieht so wunderbar frisch und vor allem total glatt und ebenmäßig aus. Das hatte ich schon lange nicht mehr, dabei finde ich mein Aussehen trotzdem noch natürlich und meine Pigmentflecken sind trotzdem nicht mehr zu sehen. Momentan habe ich ebenfalls den Mineral-Concealer von Andrea Biedermann im Test und bin total begeistert, kein Krümeln, kein Kriechen ein wahres Wundermittel. Ich trage nach meinem Pflegefluid und meiner Augencreme die MF mit einem Kabuki auf. Allerdings bin ich da noch auf der Suche nach einem der nicht haart (<-Geschenk von A.B.).;-) Ich hatte bei Chrimaluxe ein Set bestellt, für den Preis und zum Anfangen völlig ok. Kein haaren und der Concealer Pinsel macht seine Arbeit richtig gut. Ich würde sagen, durch Andrea Biedermann weiß ich jetzt, dass ich eine helle, beige Haut habe mit gelblichen Unterton. Allerdings bin ich durch meine Proben noch nicht durch, wer weiß ob es nicht noch besser geht. 😉 Ich bin total gespannt auf Dein Testergebnis. GlG J.

    • beautyjagd sagt:

      Andrea Biedermann ist für mich auch auf einem anderen Nivea als Chrimaluxe. Mir ist sie fast etwas too much, leider mag ich das Finsh auf meiner eher glänzenden Haut nicht so. Aber bei einer eher trockenen Haut ist ja genau das gefragt. Man braucht wirklich nur winzigste Mengen davon, die Qualität von A.B. ist super. Ich finde, deine Experimente hören sich schon sehr gut an. Weiter viel Spaß und schöne Erkenntnisse 🙂

  • georgina sagt:

    Danke für den ausführlichen Artikel! Mineral Foundation ist für mich (noch) ein Buch mit sieben Siegeln. Ich freu mich schon auf Teil II. 😀

    Ich würde mich übrigens meiner Vorrednerin (Kaddi) anschließen – es ist nicht so einfach mit der Hautfarbenbestimmung. Ich hab z.B. sehr gelblich-goldene Haut. (Je mehr ich bräune, desto deutlicher wird das) Sonst bin ich allerdings ein eindeutiger Sommertyp: aschig-dunkelblondes Haar, blaugraue Augen. Gold oder Orange geht gar nicht an mir – Blush, Lippenstift muß beides sehr kühl sein, eher neutrale Farben kippen auf meiner Haut schnell ins Warme und das sieht dann ganz furchtbar unnatürlich aus.
    Was die Rosa-Gelb-Frage angeht, läßt sich das leicht darüber klären, daß man sich Foundations in recht extremen Nuancen auf die Haut gibt und anguckt, was besser aussieht. Schwierig finde ich eher herauszufinden, ob die Haut neutral oder olivig ist. Vielleicht hat ja jemand mal einen guten Link zu weitergehenden Infos? Bisher hab ich nichts im Netz gefunden, was richtig hilfreich gewesen wäre.

    • beautyjagd sagt:

      So einen richtig guten kompakten Link habe ich leider nicht, eben weil auch sehr viel unterschiedliche Ansichten dazu kursieren. Bei den Beautyjunkies gibt es mehrere Threads, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Laureley hat hier grundsätzliche Sachen dazugeschrieben und der Hauptthread ist dieser hier. Ich bin wie gesagt keine Spezialistin dafür 🙂 . Vielleicht weiß noch jemand gute Links? Diesen üblichen Internettests stehe ich meist sehr skeptisch gegenüber.

  • Anajana sagt:

    Dein Post ist mal wieder superinformativ! 🙂 Bin beeindruckt! Nachdem ich vor ca. 3 Monaten auf Flüssigfoundation umgestiegen bin, weil ich mit der MAC Mineral Foundation nicht mehr zufrieden war, überlege ich jetzt ob ich MF von einem anderen Hersteller nicht doch noch mal eine Chance gebe.
    Freu mich also schon auf den 2. Teil zum Thema MF! 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Die MAC Mineralfoundation habe ich auch. Aber so richtig gut fand ich sie nicht, auch wenn die INCIs so halbwegs ok sind (also schon mit Silkon und einem unschönen Konservierungsmittel). Irgendwie war der Effekt nicht so schön auf meiner Haut, wahrscheinlich weil die Farbe nicht so 100%ig hingehauen hat.

  • Erbse sagt:

    Ich verwende täglich die Mineral Foundation von Chrimaluxe in der Farbe Cala und auch den Flat Top dazu. <3 Damit fahre ich seit nun fast 1 1/2 Jahren gut und möchte im Moment auch absolut dabei bleiben.

    Schöner ausführlicher Artikel. 🙂 Darf ich ihn zufällig in meine Sidebar integrieren, damit ihn noch mehr Menschen lesen dürfen?

    Besten Gruß

    • beautyjagd sagt:

      Ich fühle mich geehrt, klar darfst Du das 🙂 🙂 . Mich freut es immer, wenn noch mehr was von so einem informativen/zusammenfassenden Post haben 🙂 .
      Für ganz helle Häute ist Mineralfoundation eine sehr gute Lösung, weil es da so viele Farben auch in diesem Bereich gibt. Liebe Grüße 🙂

  • Jana sagt:

    Vielen Dank für den guten Artikel, ich habe einiges gelernt. Nur weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll, wenn ich auf MF umsteigen will… Welche Marken bieten denn Testsets an, mit deren Hilfe man seine Textur und Farbe herausfindet?

    • beautyjagd sagt:

      Eigentlich bieten fast alle Firmen (Chrimaluxe, Andrea Biedermann, Everyday Minerals, Meow Cosmetics, Alima, …) Testsets an, aber das schreibe ich ja dann auch noch genauer im zweiten Teil des Artikels 🙂

  • Keila Shila sagt:

    Auch, wenn MF, wie ich nun mittlerweile weiß, nix für mich ist, find ich Deinen Bericht sehr interessant und informativ.So genau hab ich noch keine Beschreibung gelesen und bei mir im Beatymarkt, konnte es auch keiner besser erklären, im Gegenteil….
    Klingt ganz schön kompliziert 🙂 aber wenn mans einmal raus hat, dann funzt es sicher ganz gut. ?!
    (keimonish)

    • beautyjagd sagt:

      Danke 🙂 . Wenn man einmal „seine“ Technik gefunden hat, funktioniert es ratzfatz. Es liest sich halt etwas kompliziert, ist es dann eigentlich nicht 🙂 . MF in die Tagespflege mischen spart sogar noch Zeit 😉 .

  • keimonish sagt:

    Das hatte ich vorhin überlesen ….:-/ Mischen mit der Tagespflege wäre ja dann für mich demnächst doch mal noch einen Versuch Wert 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ja, versuch es mal 🙂 Schon deswegen, weil es toll ist, zu sehen, wie einfach sich ein paar Krümel der Mineralfoundatiion in der Tagespflege auflösen und man dann die eigene Foundation in der Hand hat.

  • Jumanita sagt:

    Habe ich heute ausprobiert, ich meine meine Andrea Biedermann Test-MF mit meinem Cremefluid von Primavera gemischt und siehe da, es geht tatsächlich ratzfatz und es sieht richtig natürlich aus. Danke für den Tipp liebe Beautyjagd. Ich bin total begeistert von MF und es ist kein Vergleich zu meiner Pseudo-MF von Artdeco, die schon seit Jahren in meinem Schrank schlummert. @Erbse: Mich würde interessieren welche Stärke Du bei Chrimaluxe gewählt hast!?

    • beautyjagd sagt:

      Das freut mich, dass das bei dir so gut klappt. Ich glaube, Fluids eignen sich dafür auch besser als „festere“ Cremes. Ich war auch begeistert, wie einfach das funktioniert hat. Nur darf man auch da nicht zuviel erwischen, ist mir bei meinem ersten Versuch nämlich leider passiert.

  • […] dem ersten allgemeinen Teil über Mineralfoundations möchte ich in diesem Post nun eine Übersicht erstellen, welche Mineralfoundations es so gibt. Da […]

  • […] gibt verschiedene Möglichkeiten, Mineralpuder aufzutragen. Dazu hat Julie von Beautyjagd mal einen ganz tollen Post geschrieben. Schaut mal bei ihr […]

  • Daniela sagt:

    Ich benutze everyday minerals base und lily lolo, wobei ich letztere einen Tick besser finde.(noch feineres Hautbild und schön matt). Beide haben sehr praktische Verpackungen, die beim dosieren helfen. Ich befeuchte das Gesicht mit Thermalwasser/oder Tonic von Martina Gebhardt und trage dann mit Flatop-Pinsel auf. Manchmal befeuchte ich auch den Pinsel. Inzwischen benutze ich auch Mineralconcealer von Lily Lolo, den ich toll gegen Augenringe finde. Zum Abschluss dann noch finishing dust von everyday minerals..

    • beautyjagd sagt:

      Wegen des Finishing Dust von Everyday Minerals überlege ich auch noch, den möchte ich mir demnächst auch mal bestellen. Ich wusste gar nicht, dass Lily Lolo auch diese praktischen Dosen hat, die sind für mich sehr wichtig. Sonst habe ich auf Reisen eine Sauerei und das Zukleben nervt mich immer etwas. Unsere Routine ist ähnlich, ich mache das wie du mit dem Spray und dem Flattop-Pinsel 🙂 .

      • Daniela sagt:

        Ja, Lily Lolo hat eigentlich den gleichen Drehverschluss wie everyday minerals. Die Dose ist lediglich nicht ganz so flach wie bei EM. Das finishing dust finde ich auch praktisch, um Rouge besser auszublenden. Nur meine harten Kontaktlinsen haben sich immer noch nicht mit Mineralfoundation angefreundet und leider bin ich zu kurzsichtig, um sie hinterher einzusetzen…

      • beautyjagd sagt:

        Ich sehe ja auch ziemlich schlecht, aber die Foundation trage ich „blind“ auf – der Spiegel ist dann maximal 7 cm von meinem Gesicht entfernt 😉 .

  • Wiebke sagt:

    Ich krame deinen Beitrag mal wieder aus. Ich verwende seit einiger Zeit die Matte Foundation von Everyday Minerals, mit der ich auch sehr zufrieden bin. Leider habe ich auch seit einiger Zeit mit vielen Unterlagerungen zu kämpfe, sowas hatte ich vorher noch nie. Kann es sein, dass es an einem der Inhaltstoffe liegt? Dies ist meine erste Mineralfoundation.

    Liebe Grüße

    • beautyjagd sagt:

      Es könnte sein, dass Du Lauryl Lausine nicht verträgst, davon habe ich schon öfter in Foren gelesen. Das Fett sorgt für die Geschmeidigkeit und bessere Haftung des Puders. Vielleicht müsstest Du eine Mineralfoundation ohne den Stoff ausprobieren…? Eine Unverträglichkeit von Mica gibt es auch, deswegen bietet zB Chrimaluxe eine MF ohne Mica an. Hoffentlich konnte ich dir damit ein bisschen helfen!
      Liebe Grüße

      • Wiebke sagt:

        Super, danke für den Tipp! Finde es sehr schade, da ich sonst sehr zufrieden mit der Foundation zufrieden bin und gar nichts anderes mehr verwende. Mag auch mitlerweile das Tragegefühl einer flüssigen Foundation nicht mehr, fühlt sich richtig zugekleistert an.

        Liebe Grüße

  • Noemi B. sagt:

    Da hak ich grad ein: hab meine MF von Everyday Minerals matt in Betrieb genommen und bin ganz zufrieden mit Farbe und Deckung, sie liegt auch natürlich auf der Haut.
    ABER: ich krieg das Zeugs kaum runter 😉
    Hab jetzt 2 Tage mit MG Happy Aging gewaschen und heut hab ich hinterher 2 Wattepads, beidseitig mit Hydrolat gebraucht, bis alles sauber war! Krass.
    Morgen teste ich mit SS Maritim, vielleicht liegts ja am Cleanser…. wenn nicht, gibts dafür eindeutig Punktabzug.

    Werde mal um ein Pröbchen von Marie W. bitten müssen, schon nur aus Neugier 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Mineralfoundation haftet gut, das ist ja auch einer ihrer Vorteile – die Matte Base wird durch Lauryl Lysine geschmeidiger und noch haltbarer. Ich nehme zum Abschminken die Reinigungsmilch und den Konjac Sponge, das klappt eigentlich gut. Die Foundation von marie w. enthält keine zusätzlichen Fette, könnte also was für dich sein 🙂

  • Danke für den ausführlichen Bericht (:
    Ich teste zur Zeit auch Mineralfoundation aus. Habe bis jetzt das von Benecos und ein paar Pröbchen von Lily Lolo probiert. Allerdings bin ich noch nicht so zufrieden mit dem doch sehr trockenen Hautgefühl, obwohl ich Mischhaut habe. Deshalb werde ich deinen Trick mit dem Wasserspray mal ausprobieren (: .
    Mit Tagescreme gemischt funktioniert Mineralpuder bei mir auch ganz gut und es ist dann deutlich deckender.
    Ich verwende zum Auftragen den Flat Top Kabuki von Zoeva. Der ist sehr schön weich und vegan.

    • beautyjagd sagt:

      Der Mineralpuder von Benecos ist in meinen Augen ja mehr ein Puder als eine Foundation – die Deckkraft reicht mir nicht aus und ist bei anderen Mineralfoundations schon höher.

  • […] einige Hinweise auf Probleme mit diesem Inhaltsstoff Zum Beispiel hier, hier und hier. Aber auch Beautyjagd erwähnt die Problematik in ihrem ausführlichen Artikel über MF (Leseempfehlung!)  […]

  • betsie sagt:

    hi beautyjagd,

    ich würde gerne mal Deine Meinung zu den verschiedenen MF wissen.
    Ich benutze zu meiner hellen, rötlichen Haut einen zwar hellen, aber gelblichen Farbton.
    Um den eigenen Ton, nämlich das rötlich nicht noch zu unterstreichen.
    Ich könnte mit genauso vorstellen, das jemandem mit einem eher fahlen, oder gelblichen Teint, eine frische rosastichige Farbe guttun würde.

    lg betsie

    • beautyjagd sagt:

      Ja genau, da gibt es ja die unterschiedlichsten Ansichten! Manche empfehlen bei gelblicher Haut auch eine gelbliche Tönung des Makeups, manche genau umgekehrt, um den gelblichen Aspekt nicht noch zu verstärken. Ich finde, das muss man sich auf jeder Haut individuell ansehen, wie es passt und welchen Effekt es hat. Denn es gibt ja nicht nur gelblich oder rosa, sondern zB auch olive Untertöne. Ich arbeite aber schon gern mit ausgleichenden Farben, zB habe ich gern rötliche Wangen und setze dann dort auf einen leicht grünlichen Puder von marie w. Und im Sommer trage ich eher gelblich-neutrale Foundations, im Winter eher neutral-rosa – weil mein Hautton sich tatsächlich etwas verändert. Zu rosa dürfen Foundations bei mir aber auch nie sein, weil ich sonst sehr schweinchenmäßig aussehen würde 😉