Drogeriemarkt, Körperpflege, Naturkosmetik

Alverde: Molkemichel Kinder Bodylotion

Von Alverde gibt es seit einigen Wochen eine neue Serie, die Kinder im Alter von 3-6 Jahren zur Zielgruppe hat. Sie heißt Molkemichel und bietet fünf Produkte: Shampoo, Gesichtscreme, Duschbad, flüssige Seife sowie eine Körperlotion. Die Produkte sind (bis auf die Gesichtscreme) in hübschen Flaschen in Form einer Milchkanne verpackt.

Beworben wird damit der Inhaltsstoff Molke, der in allen fünf Produkten enthalten ist. Molke soll hautpflegend wirken. Sie stammt in diesem Fall aus Dänemark, wo die Produkte der Serie auch hergestellt wurden.

Mit der Molkemichel-Serie erschließt sich Alverde eine neue Kundengruppe. Für Babies steht die Serie Kleine Elfe zur Verfügung, danach kann mit Molkemichel weiter gecremt und gebadet werden. Andreea von My Beauty Blog hat erst kürzlich eine Pressemeldung veröffentlicht, in der eine Kosmetiklinie für Kinder angekündigt wurde. Alverde folgt dem Trend wie üblich im Eiltempo.

Ob Kinder eine eigene Kosmetiklinie brauchen, fragten sich auch die Fans von Alverde auf Facebook. Denn die allgemeine Naturkosmetik-Linie von Alverde sei dank der natürlichen Inhaltsstoffe doch sicher auch für Kinder geeignet. Ich finde die Idee mit Molkemichel ganz nett, aber notwendig ist eine Kosmetiklinie für Kinder wahrscheinlich nicht.

Da mich die Verpackung in Milchkannenform angesprochen hat, habe ich mir die Kinder Körperlotion zum Testen gekauft. Ich bin zwar keine 3-6 Jahre mehr alt, aber Probieren geht ja bekanntlich über Studieren 😉 .

Die dünnflüssige Bodylotion wird mit dem Pumpspender aus der Milchkanne entnommen und duftet angenehm dezent nach Zitrone. Auf dem Swatch könnt ihr sehen, dass ich mit dünnflüssig auch wirklich dünnflüssig meine:

Die Körperlotion lässt sich einfach verteilen und ist sofort danach eingezogen. Sie bildet keine weißen Streifen. Das Hautgefühl, das die Bodylotion hinterlässt, ist gepflegt. Für meine eher trockene Körperhaut ist die Körperlotion  auf Dauer nicht reichhaltig genug, aber ich bin ja doch ein paar Jährchen älter als die Zielgruppe 😉 . Für den Sommer kann ich mir die Körperlotion wegen der Leichtigkeit und des frischen Geruches gut vorstellen.

Die Inhaltsstoffe sind von Natrue zertifiziert und basieren neben Wasser auf Eiweiß aus der Molke (das hautpflegend wirken soll) und Sonnenblumenöl. Danach folgen verarbeitete Öle:

Eine Flasche Molkemichel Kinder Körperlotion enthält 200 ml und kostet 2,95 EUR. Erhältlich ist die Serie bei dm und Budnikoswsky.

Mein Fazit: Auch wenn ich Kinder-Kosmetik nicht für eine Notwendigkeit halte, gefällt mir die Aufmachung der Molkemichel-Produkte von Alverde gut. Bei der Körperlotion handelt es sich um eine dezent parfümierte und schnell einziehende Lotion, die sich auch für normale erwachsene Haut eignet.

Habt ihr die Molkemichel-Serie schon gesehen? Habt ihr eines der Produkte davon getestet? Was haltet ihr von Kinder-Kosmetiklinien?

Auch interessant:

Essence: @Holografics.com-LE
Meine Gesichtspflege (28): Tanja Christina
Signature Sets: Pop Collection und Mod Collection von RMS Beauty

Comments are disabled.

48 thoughts on “Alverde: Molkemichel Kinder Bodylotion
  • Shampoo für Kinder scheint mir noch sinnvoll, da diese meistens sehr feines Haar haben. Duschgel, warum nicht?
    Aber der Rest? Brauchen Kinder von 3-6 Jahren wirklich eine Gesichtscreme und eine Körpercreme?
    LG, Umeko

    • beautyjagd sagt:

      Alverde macht Marketing nach Altersgruppen, wie es scheint…Ich finde vor allem die Einschränkung bis 6 Jahre interessant, also kommt dann noch eine Linie dazwischen, bis die Pubertät erreicht wird?? Liebe Grüße 🙂

  • godfrina sagt:

    Also meine Mama hat mir das Schnäuzchen bei Bedarf (meist Winter) mit Nivea Creme eingeschmiert. Meine Haut war babyzart (das waren noch Zeiten).

    Ansonsten finde ich Gesichts/körpercremes zwar eine nette Idee, weil Kinderhaut ja bestimmt ganz anders ist als Erwachsenenhaut. Aber gerade WEIL es Kinder sind – sie wachsen schnell, sind absolut nicht pflegeinteressiert (also wirklich, wer außer seltsamen Kiddies auf YT ist das in dem Alter?!) und da tut’s meiner werten Meinung einfach ein Klecks normale Fett/Feuchtigkeitscreme auch, nach dem Baden usw. Mir hat’s halt nicht geschadet KK Creme draufzukriegen nech.

    Das Design find ich aber putzig. Ich hab aber schon oft gelesen, dass für viele der Geruch zum Gestank mutierte, fragt sich ja dann nur, ob es nicht für viele Kinder auch so ist. Sich damit dann eincremen lassen…joaah 😀

    • beautyjagd sagt:

      Ich glaube auch, dass Kinder mit einem Klecks Fettcreme auskommen und das wars. Und echt, die Bodylotion fing bei manchen an zu stinken? Bei mir glücklicherweise nicht! Vielleicht liegt das an der Molke *rätsel* ?

  • Kirschvogel sagt:

    Wenn ich „Kosmetiklinie für Kinder“ höre, packt mich das Grauen. Da schwingt zuviel mit, was total ablehnenswert und unnötig ist.

    Warum die wunderbar zarte Kinderhaut, die das absolut nicht braucht (und wenn’s doch mal schuppt, tut’s auch ein Klecks normale Creme oder Wundschutzcreme) mit Gesichtscreme oder Bodylotion zuspachteln? Womöglich noch mehrmals täglich? Geht’s noch? Auf welchen Zug ist Alverde denn da aufgesprungen?

    Sehr fragwürdige Firmenpolitik, tztztz.

    • beautyjagd sagt:

      Naja, Alverde ist ja schon länger auf dem Zug unterwegs, jeden Trend mitzumachen. So werden die Kinder direkt zu Cremekonsumenten herangezogen… Ich denke auch, dass normale Kinderhaut keine Bodylotion oder Gesichtscreme braucht. Aber bei uns Erwachsenen ist das ja auch ähnlich, wir bekommen ebenfalls für jede Gesichts-/Körperpartie ein extra Produkt, das ist ja auch nicht immer notwenig.

      • Kirschvogel sagt:

        Das stimmt. Was ich aber sehr wichtig finde, ist folgender Unterschied: Wir Erwachsene können uns dem Schmu hingeben bzw. wenigstens anwägen. Kinder nicht. Die sind dem mehr oder weniger „ausgeliefert“, weil die Entscheidung ja i.d.R. von den Eltern gefällt wird.

        Aber ich will da auch niemandem reinreden. Mir persönlich käme so etwas für Kinder nicht in’s Haus. Was andere machen, ist ihre Sache. 😀

      • beautyjagd sagt:

        Da hast du recht, und gerade deinen letzten Satz kann ich absolut unterschreiben 🙂 !

  • FabForties sagt:

    Ich bin ja bekennender Pflege-Hopper 😀 und habe auch die eine oder andere Creme für meine Töchter (zwischenzeitlich 6 und 8) gekauft. Die vergammeln regelmäßig im Schrank, weil die Mädels zwar gerne ihre langen Haare kämmen, aber dem Rest eher uninteressiert gegenüber stehen. Selbst meine Kleine, die an Armen und Beinen ziemlich ausgeprägt Keratosis Pilaris (Reibeisenhaut) hat, mag nicht cremen. Einzig akzeptiertes Produkt von Beiden: die grüne Weledacreme an sehr kalten Wintertagen. Und natürlich gezwungenermaßen Sonnenschutz im Sommer. Aber bei Shampoos und Duschgel besteht jede auf dem eigenen Produkt… vielleicht kaufe ich da mal das neue Duschgel. Kindershampoo finde ich auch nicht so toll, macht meist eher fettige Haare.

    • beautyjagd sagt:

      Stimmt, ich habe auch lieber meine Haare gekämmt als mich gecremt als Kind 🙂 . Irgendwie werden Kinder schon ihren guten Instinkt haben, wenn sie nicht Cremen wollen.

  • Kinder-Kosmetiklinien: schwieriges Thema!

    Es gibt da auch zwei Zielgruppen: Kinder ohne Problemhaut und Kinder mit Problemhaut.

    Für die erste Gruppe empfehle ich im Winter eine gute Creme auf das Gesicht aufzutragen. Gerade wenn es richtig kalt ist, kann die Haut sehr beansprucht werden oder sogar reißen. Das muss nicht sein! Im Sommer natürlich mineralische Sonnencreme.

    Alles keine großen Sachen. Und das ist gut so. Manche Kinder können das Eincremen bekanntlich *besonders gut* leiden. 😉

    Mit „guter Creme“ ist Naturkosmetik gemeint. Und zwar etwas möglichst fettiges. Das kann ein Balsam von z.B. Martina Gebhardt sein oder die Calendula Creme der selben Marke; oder auch etwas „exquisiteres“ wie die Hauschka Rosencreme. Was ich damit sagen möchte: Mama/Papa und Kind können ruhig das selbe Produkt zum Schutz der Haut verwenden, wenn es geeignet ist. Im Einzelfall einfach beraten lassen.

    Damit kommen wir auch schon zur zweiten Zielgruppe: Kinder mit Problemhaut. Hier ist die Sache anders, da oftmals einige Stellen am Körper betroffen sind. Hier muss man bereits bei den verwendeten Reinigungsprodukten und gegebenenfalls sogar dem Waschmittel und der Kleidung ansetzen. Auf jeden Fall sollte man sich auch hier beraten lassen, da die richtige Auswahl an Pflegeprodukten individuell abgestimmt sein muss. Und „mehr Creme = mehr gut“ trifft in vielen Fällen nicht zu.

    Zurück zu den Molke-Produkten. So etwas sehe ich sehr kritisch. Das Allergie-Potential dürfte beträchtlich sein und ich halte Molke als Daueranwendung nicht für empfehlenswert. Mal ein Molkebad oder so: OK. Aber ständig auf der Haut? Und für „Problemhäute“ schon mal gar nichts!

    Hellhörig bin ich beim Durchlesen geworden, als Du erwähnt hast, dass die Produkte und die Molke aus Dänemark stammen. Das schreit für mich nach Arla. Ich versuche mich hierzu kurz zu fassen. (Mal schauen, ob ich das schaffe.)

    Arla ist hier nur ein Beispiel für ein größeres Problem. Die gesamte Milchwirtschaft in der EU leidet an einer Milch-Überproduktion (Arla allein: 8,592 Mrd. kg pro Jahr). Die EU ist der weltgrößte Exporteur von Milchprodukten. Und die landen dann gerne mal in den ärmeren Ländern als Milchpulver ( http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecialgeschichte/d-51661387.html – ist nicht mehr taufrisch, aber immerhin gut recherchiert ). Voll subventioniert versteht sich.

    Die Frage ist also: wohin mit all der subventionierten Milch und den Nebenprodukten? Offenbar hat da jemand eine gute Antwort für die überschüssige Molke gefunden: Kinderkosmetik. Und da finde ich es auch nicht tröstlich, dass diese Natrue-zertifiziert ist. Dass die Molke aus Dänemark stammt, heißt übrigens nicht, dass es sich tatsächlich um eine regionale Produktion handelt. Ich will gar nicht wissen wie viele Transportkilometer allein in den Produkt-Zutaten stecken. Nachhaltigkeit?

    Auf jeden Fall eine tolle Idee für Hersteller und Rohstofflieferant: subventionierte Kosmetik.

    Ich vermute ohnehin, dass das Produkt sich nur scheinbar an die Kinder richtet. Es wird eher so sein wie wenn Papi die Spielkonsole „nur für die Kinder“ kauft und dann doch die meiste Zeit davor verbringt. Letztlich wird also Mami die Bodylotion ohne schlechtes Gewissen verwenden können, weil es dem Kind doch nicht gefällt eingecremt zu werden. 😉

    Mag sein, dass ich mittlerweile zu kritisch und zynisch geworden bin. Es möge sich jeder selbst ein Bild machen.

    Viele Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    PS: Ja, die Verpackung und der Name sind ganz süß.

    • beautyjagd sagt:

      Du soltest wirklich mal ein Buch schreiben 🙂 . Dein Verdacht mit der subventionierten Molke kann schon gut sein, ich halte bei Arla einiges für möglich 🙁 .
      Ich glaube übrigens auch, dass die wahre Zielgruppe Mütter oder junge Frauen sind, denn Kinder haben es ja nicht so mit dem Eincremen. Bei Kindern mit Problemhaut denke ich auch, dass man häufig ganz wo anders ansetzen sollte und nicht einfach viel cremen. Ich weiß das ja aus eigener Erfahrung als Kind mit meinem ewigem Ausschlag um den Mund herum. Da wäre es besser gewesen, nicht nur zu Hautärzten zu gehen, sondern zu einem Alternativ-Mediziner, der auf Dinge wie Waschmittelallergie etc sensibilisiert ist. Und danke für deine Einschätzung der Molke in der dauerhaften Pflege! Liebe Grüße 🙂

    • george sagt:

      Wow. Danke für den langen Beitrag. „Zu kritisch und zynisch“ gibt es ja leider angesichts der desolaten Situation eigentlich nicht. Sofern zwischendurch auch mal Lachen drin ist, sehe ich da eigentlich keinen Grund zur Beunruhigung. 😉

      Mit dem Thema Kinderkosmetik hab ich mich noch nie beschäfigt – ich habe keine Kinder und auch keinen Kinderwunsch, insofern ist meine Assoziation an Kindheit und Eincremen beschränkt auf die vier, fünf Tupfer BeBe ins Gesicht, die dann ordentlich verteilt wurden.
      Ich glaube aber auch, daß Kinder sich für Kosmetik vermutlich nicht interessieren. Und wenn, dann eher für Muttis Lippenstift. Insofern ist die Zielgruppe wahrscheinlich wirklich die Mütter, und das finde ich auf ne Art auch nicht problematischer als andere werbeinduzierte Bedürfnisse.
      Wo wir schon dabei sind, Milchkanne und Michel – da denke ich an Lönneberga. Vielleicht sollte ich mir die Serie auch mal ansehen. 😀
      Liebe Grüße.
      george

  • Klara sagt:

    hmmmm. also falls das so ist mit der Molke aus Arla – was ja mE dem Natrue-Gedanken widerspräche – wär das ein dicker Hund.
    ansonsten muss ich gestehen, dass mir die Molke-Nummer auch gefällt und mich kinderlose Frau auch diesen August zum Kauf verführt hat: die Molke-Michel Apres-Soleil Lotion. Erst hatte ich Bedenken, der Geruch könnte komisch sein, doch: ich bin begeistert und nutze die Lotion jetzt auch ohne Sonne (damit sie über den Winter nicht schlecht wird *grins*)! Und auch mein creme-fauler Mann, der an den Schienbeinen sehr trockene Haut hat, die normalerweise nur Dr. Hauschka Mittagsblumen-Lotion verträgt, hat sich klaglos eingecremt nach dem Sonnenbad *g*

    • beautyjagd sagt:

      Ich fand den Molkegedanken auch ganz nett, aber wenn ich nun dabei an Arla denken muss, habe ich bald keine Lust mehr drauf 🙁 . Dabei mochte ich den Geruch und das Gefühl auf der Haut sogar ganz gern.

  • Schneizel sagt:

    Kinderkosmetik wird vor allem für Mütter gemacht, die eine niedliche Verpackung in der Hand halten wollen und auf Zeugs abfahren, das gut riecht. Für die meisten Kinder total überflüssig.

    Und Markenbindung, so früh wie möglich – kann ja auch nicht schaden.

    Tut mir leid, so was löst bei mir schlechte Laune aus…

    • beautyjagd sagt:

      Muss dir nicht leid tun! Ich lasse mir die Laune allerdings nicht so schnell verderben 😉 , denn immerhin ist hier eine tolle Diskussion entstanden!

      • Schneizel sagt:

        Meine schlechte Laune hängt wohl mit einem allgemeinen Kosmetik-Konsum-Kater meinerseits zusammen, wo ich auf seltsame Produkte mit besonders grimmiger Miene reagiere. Das ist ein anderes Thema.

        Aber ich finde die Diskussion ebenfalls sehr gelungen. Mein diffuses Unbehagen, was Kinderkosmetik betrifft, habe einige Kommentatorinnen sehr gut in Worte gefasst. Und das Thema Arla ist mir in dem Zusammenhang auch neu.

        Überhaupt finde ich den Blog hier außergewöhnlich und interessant, nur dass kein falscher Eindruck entsteht.

      • beautyjagd sagt:

        Oh ja, Kosmetik-Konsum-Kater kann ich gut verstehen. Das Thema treibt mich auch öfter um. Ich probiere nur einfach zu gern aus und liebe es darüber zu schreiben. Und danke für das Kompliment über den Blog 🙂 .

  • keimonish sagt:

    Die Tochter meiner Nichte hat Neurodermitis und meine Nichte hat schon alles mögliche ausprobiert, um die Haut der Kleinen zwischen den Schüben so zu pflegen, dass der Zustand zufriedenstellend ist. Die einizige Creme, die ihr hilft, ist eine Molkecreme (weiß nicht mehr von welcher Marke, weiß nur, dass sie teuer ist und schwer zu bekommen…es war ein Vor-und Nachname einerFrau……..)
    Da wäre das vllt. ein Tipp für sie (leichter zu bekommen und günstiger).

    Gibt es Kinderpflege (also nicht nur Babycreme) nicht schon immer/schon lange ? Kinderseife, Zahnpasta und eben das schon erwähnte Shampoo, Kindercreme.
    Da sind meist die Motive der Verpackungen kindgerecht, die Seife in Tierformen, Sterne o.ä., die Zahnpasta nicht so scharf und das Shampoo brennt nicht in den Augen, wenn sie beim Haarewaschen rumzappeln 🙂 ? , Seife/Farbe für`s Badewasser (weils dann mehr Spaß macht ?:-) )

    Ob man komplette Kinderpflegeserien unbedingt braucht, wage ich auch zu bezweifeln aber doch sicher nicht nur NICHT von Alverde ? Es gibt doch viele (mehrere) spezielle Kinderpflegeserien ?
    z.B.Sheabutter KLEINE NIXE,Sheabutter KLEINER SEERÄUBER von „Lüttes Welt“ oderAviva Cosmetic mit der Kinderpflege: „Pippi Langstrumpf“, oder von Lavera, Derfimant, Aquataris , Weleda Kindercreme……u.u.u. ???

    Warum gibt es eigentlich extra Pflegeserien für Schwangere ? Könnten die nicht auch Produkte nehmen, die es sowieso schon gibt ? Und ein extra Geschäft damit machen ? ja aber in dieser Zeit nehmen die Kinder/Schwangeren ja nix anderes ob sie nun das kaufen oder jenes……..gekauft und angewendet wird es doch sowieso egal ob das Extraprodukt oder ein „allgemeines“ Produkt ?

    Ich fühle mich hier wahrscheinlich ein bissel ertappt :-P:-D), weil ich meiner Enkelin nach und nach (sie ist jetzt 4) etwas gekauft habe, was eben ganz speziell für sie ist und sie hat sich das u.a. im Beautybiomarkt selbst ausgesucht.(bunte Verpackungen, Seife, die ein Mond, ein Schaf ist….u.s.w.) Eine bunte Kosmetiktasche dazu und sie ist ganz stolz, dass das nur für sie allein ist. Natürlich cremt sie sich (noch) nicht allein, das machen dann Mama oder Oma aber dass es ihr allein gehört, gefällt ihr.

    • beautyjagd sagt:

      Das stimmt, Kinderpflege gibt es schon länger auch von anderen Firmen, du hast ja jede Menge Beispiele aufgeführt 🙂 . Nicht nur Alverde hat also dieses Marketingkonzept. Badezusätze, Shampoo oder Zahnpasta für Kinder gehört wirklich schon fast zum Standard. Aber extra Bodylotion finde ich schon übertrieben. Interessant finde ich, dass eine Molkecreme der Tochter deiner Nichte so gut hilft. Liebe Grüße 🙂

    • Schneizel sagt:

      Keimonish: Musst dich keinesfalls ertappt fühlen… ich hab auch schon kleinen Mädchen und Jungen Seife in Tierform oder Badezusätze in fiesen Farben geschenkt, und sie waren sehr stolz, dass sie was für sich allein hatten, in einer extra Dose oder Tasche selbstverständlich.

      Und du hast Recht, besondere Pflegemittel für Kinder gibt es schon ewig.

      Manche Trends, die hier herüberschwappen, sei es aus Frankreich oder auch aus USA, finde ich ziemlich fragwürdig: Spezielle Parfums für Kinder, Nagellack, auch Bodylotion – gerade weil Kinder, wie einige schon erwähnt haben, oft nicht eingecremt werden wollen. Müssen sie das denn dauernd? Ich hab keine Ahnung…

      Ich hab oft diese Bilder von Kinder-Schönheitskonkurrenzen vor Augen, mit den angemalten und aufgetufften kleinen Mädchen.

      Anderes Thema: Mir hat eine Hautärztin mal erzählt, dass viele Kinder auf Naturkosmetik allergisch reagieren, gerade auf Calendula.

      • @Schneizel Bezüglich allergischer Reaktionen auf Naturkosmetik kann ich sagen: ja, das kann vorkommen. Aber dann liegt die Allergie bereits vor. Eine Überempfindlichkeit auf Korbblütler ist nicht ungewöhnlich. Aber zum Glück gibt es nicht nur Calendula-Cremes. 😉

        Dass man allgemein auf Naturkosmetik „allergischer“ reagiert, halte ich für ein Gerücht. Zumindest wären mir dazu keine Zahlen bekannt.

        Die „Alternative“ stellt dann die konventionelle Kosmetik dar, bei der ja alles „super sauber“ ist und man gar nicht darauf reagieren kann. (Achtung: Ironie-Alarm!)

        Die Haut kann auch bei Nicht-Naturkosmetik auf eine Vielzahl von Stoffen allergisch reagieren oder es können schlimmstenfalls neue Allergien durch den Kontakt mit enthaltenen Schadstoffen oder Zersetzungsprodukten entstehen.

        Formaldehyde, PEG, Silikone, Parabene, Mineralöle, EDTA sind in vielen Formulierungen (auch von Kindercremes!) enthalten. Zudem wurde bereits in mehreren Untersuchungen festgestellt, dass konventionelle Cremes die Tendenz haben sich zu zersetzen und dann krebserregende oder allergieauslösende Stoffe entstehen, die natürlich nicht in den INCIs auftauchen. Von Verunreinigungen „harmloser“ Stoffe mal ganz abgesehen.

        Ich weiß leider nicht wo die genannte Hautärztin ihre Informationen her hat. Vielleicht sollte sie sich etwas intensiver mit dem Thema auseinandersetzen.

        Viele Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

    • @keimonish Bitte meinen Post nicht falsch verstehen! Niedliche Kindersachen oder nützliche Produkte (Milchzähne benötigen beispielsweise andere Pflege und „Erwachsenenzahnpasta“ ist oft zu scharf) haben durchaus ihre Berechtigung. Badewasserfarben hatten wir selbst lange im Programm. 😉

      Auch freut es natürlich die Kinder, wenn sie etwas eigenes haben können.

      Ich muss Dir ein wenig widersprechen was Schwangerenkosmetik anbelangt. Man pflegt sich währenddessen anders/intensiver. Insbesondere wollen die wenigsten Frauen Schwangerschaftsstreifen haben oder mit der Geflügelschere aufgeschnitten werden … äh … ich meinte: einen Dammschnitt bekommen. Da bürstet und massiert manch eine gerne jeden Tag. 😀

      Die restliche Pflege (Haare, Gesicht, Mundhygiene, …) kann oft unverändert bleiben, wenn diese schon aus Naturprodukten besteht. Wobei man bei gewissen ätherischen Ölen aufpassen sollte.

      Bei „richtiger“ Naturkosmetik wird hier auch nicht ein „extra Geschäft“ gemacht. Martina Gebhardt bietet ein umfangreiches Sortiment bei dem die Preise im Verhältnis zur Qualität (und zum restlichen Sortiment) absolut in Ordnung sind. Andere bieten keine ausgezeichneten Schwangeren- (oder Kinder-/Baby-)Produkte an, sondern geben entsprechende Broschüren kostenlos heraus, in denen Empfehlungen ausgesprochen werden, welche Produkte anwendbar sind (Dr.Hauschka).

      Aber wie schon @beautyjagd geschrieben hat: Eine Bodylotion extra für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren? Und dann auch noch täglich? Wozu, wenn das Kind gesunde Haut hat?

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

      • Schneizel sagt:

        Die Hautärztin hat nicht behauptet, dass Kinder auf Naturkosmetik allergischer reagieren als auf andere Kosmetikprodukte. Und ich habe das auch nicht behauptet. Sie wollte damit nur ausdrücken, dass Naturkosmetik nicht automatisch und per se risikolos ist. Viele Eltern denken das aber.

      • beautyjagd sagt:

        Naja, ganz ohne Risiko ist eben gar nichts im Leben 😉 🙂 . Und es ist leider tendenziell (nicht immer!) so, dass Hautärzte schon ziemlich Anti-Naturkosmerik eingestellt sind.

      • Schneizel sagt:

        Diese Ärztin war nun grade *nicht* grundsätzlich gegen Naturkosmetik.. Sie lag sogar ziemlich auf einer Linie mit einer mit mir befreundeten Natur-Kosmetikerin einer deutschen Marke. Was ihre Empfehlungen für meine Hautpflege angeht. Also: Nachtcreme unnötig, Augencreme muss auch nicht sein, nicht experimentieren, Pröbchen ignorieren, möglichst einfache Zusammensetzung von Produkten. Skeptisch und kritisch zu sein ist mir (Verwenderin von ausschließlich Naturkosmetik zur Pflege) immer sympathisch.

      • beautyjagd sagt:

        Das klingt super, diese Ärztin würde ich festhalten 🙂 ! Dann gehörst du also auch zu den nachts nicht cremenden Frauen?

      • @Schneizel Das klingt doch schon ganz anders. 🙂

        Leider muss ich @beautyjagd bezüglich der Tendenzen recht geben. Da reagiert man schon mal „reflexartig“. Entschuldige!

        Liebe Grüße aus Mainz
        Die Naturdrogerie

  • keimonish sagt:

    Ja, klar sehe ich auch so mit der Bodylotion von 3-6 :-/…….
    Ich dachte, es geht dabei um Kinderpflegeprodukte generell (und nicht nur um die Bodylotion). (hab ich wohl zwischen Kofferpacken und mal schnell hier lesen, nicht so genau hingeguckt :-(:-)
    Da hatte ich weder für meine Tochter, noch haben meine Enkel so eine Extra-creme.

    Ich wollte nicht das Gegenteil behaupten 🙂
    bei den Schwangeren bin ich auch der Meinung, dass sie besondere/intensivere Pflege brauchen, (hab ich auch gemacht….jeden Tag gebürstet und gecremt und MIT Erfolg 😉 )aber bei MIR gab es damals noch gar keine speziellen Produkte für Schwangere

    Wobei ich nix gegen die Schwangerenprodukte habe, ich meinte nur….speziell nötig, sind sie doch nicht. ?! (siehe auch die echte Naturkosmetik, die Du erwähnst)

    (Dafür verwende ich jetzt gelegentlich zweckentfremdet die Brustwarzencreme:-)…

    @Schneizel
    .Zitat:……Ich hab oft diese Bilder von Kinder-Schönheitskonkurrenzen vor Augen, mit den angemalten und aufgetufften kleinen Mädchen…..

    furchtbar….finde ich auch. Da werde ich hoffentlich so viel Einfluss haben, um so etwas zu verhindern (falls nötig). Und da muss man sicher auch schon früh aufpassen, um so etwas nicht mit „eigenem Verhalten“ (als Vorbild) zu fördern.

    • beautyjagd sagt:

      Die Brustwarzensalbe verwende ich auch ab und zu für die Lippen oder raue Stellen.
      Viel Spaß auf deiner Reise – ich lese aus dem Kofferpacken heraus, dass du wegfährst 🙂 . Ich packe auch gerade für einen Kurztripp :).

    • „Speziell nötig“ ist Definitionssache. Bei einem Schwangerenprodukt im Naturkosmetikbereich kann man einigermaßen sorglos zugreifen. Nachteilige Effekte durch die Inhaltsstoffe (die im schlimmsten Fall einen Abort begünstigen könnten) sind bei diesen Produkten ausgeschlossen. Gleichzeitig wird wohl kaum jemand ein Öl, das eine spezielle Zusammensetzung für die Dammmassage hat, außerhalb der Schwangerschaft kaufen, oder?

      Prinzipiell gibt es einige Produkte aus dem „normalen“ Sortiment, die man problemlos auch während der Schwangerschaft benutzen kann. Dr.Hauschka Schlehenblüten Körperöl ist so ein Kandidat. Beugt Schwangerschaftsstreifen vor, ist aber auch sonst ein sehr gutes Öl.

      Um ehrlich zu sein, wir haben momentan nur ein einziges Produkt „speziell“ für Schwangere: Martina Gebhardt Happy Mum Body Butter. Ansonsten beraten wir individuell und bestellen bei Bedarf. Meistens findet sich aber etwas passendes im „normalen“ Sortiment.

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

  • Luisa sagt:

    Das Design find ich auch zuckersüß <3

  • Klara sagt:

    ich denke, über den Sinn oder Unsinn von Marketingstrategien brauchen wir hier nicht streiten, wichtig ist, dass frau sich davon nicht fangen lässt, sondern einfach ihren Verstand einschaltet – und eben die Inhaltsliste aufmerksam liest (oder hier bei beautyjagd 😀 ) – so einfach kriegen sie uns nicht!!! 😉
    und sorry, auch wenn das jetzt o/t hier ist: Ihr nehmt nachts GAR keine Creme mehr fürs Gesicht? damit die Haut eine Chance zur freien unbecremten Regeneration hat? und sie ’schreit‘ nicht nach Feuchtigkeit? werd ich auch mal ausprobieren, damit habt Ihr mich neugierig gemacht. Also einfach abschminken (die Lavera Waschlotion leistet mir da gute Dienste) und die Haut ‚atmen‘ lassen? hmmmm

    • beautyjagd sagt:

      Danke für deine schöne Zusammenfassung der Diskussion 🙂 . Und ja, ich creme seit Ende Mai nachts nicht mehr, Dr. Hauschka und Martina Gebhardt arbeiten nach diesem Konzept. Ich konnte es mir am Anfang ja gar nicht vorstellen, aber es klappt hervorragend. Liegt aber meiner Meinung nach auch daran, dass die Reinigung von Martina Gebhardt/Sensisana rückfettend ist. Deswegen hat meine haut nur am Anfang etwas gespannt, und jetzt gar nicht mehr. Kennst Du meine drei Posts zur Pflegeumstellung? Da habe ich auch ein bisschen was dazu geschrieben (auf der Seite Naturkosmetik habe ich sie verlinkt).

  • zimt-peppermint sagt:

    Das finde ich mal richtig interessant! Mein Vater benutzt ausschließlich Baby Shampoo und so könnte ich ihn vll von NK überzeugen. 🙂

  • Marta sagt:

    Ich wollte nur etwas zu der Alterangabe sagen, egal wie alt ich bin, ich habe letzten hingebungsvoll mit einer Kastanie gespielt : ) Manchmal sind wir eben Kind, Tennie, Frau oder Mutter (wenn auch nur für Haustiere).
    GLG Marta

    • beautyjagd sagt:

      Das ist schön 🙂 . Ich finde auch, dass man das Spielen als Erwachsener nicht verlernen sollte, denn man würde sich damit viel Lebensfreude nehmen.

  • Klara sagt:

    @Marta: genial! mach ich übrigens auch – spielen ist doch der eigentliche Sinn unseres Lebens, oder? 🙂

    @beauty: danke, dann werd ich das mal ausprobieren – ich hab die Pflegeumstellung-Threads schon gesehen, nur war es mir zu viel Text… *gestehe* *ggg*

  • keimonish sagt:

    Nun, nach diesem post, bin ich doch ziemlich sensibilisiert auf solche Produkte. In Prag hab ich in der vergangenen Woche etwas gesehen, was, glaub ich, noch „einen drauf setzt“…..und zwar eine r e g e n e r i e r e n d e Creme für Kinder. Ich kann nicht tschechisch aber die Aufschrift: „regenerační krém pro děti“ bedeutet das wohl, wenn ich es richtig deute ?! War in einer Tube mit dem berühmten Maulwurf drauf.

  • keimonish sagt:

    Hab es mir gerade angesehen. Ja, das ist die Serie. Find sie ja eigentlich ganz niedlich und die Inhaltsstoffe sind auch o.k., wenn ich das richtig sehe (ist auch NK) aber mit der regenerierenden Creme…ist ja dann wohl auch etwas übertrieben.

    • beautyjagd sagt:

      Ich hätte mir wahrscheinlich für mich was aus der Serie mitgenommen, schon wegen der Verpackung. Und ich brauche auch wirklich Regeneration 😉 !

  • keimonish sagt:

    …hätte ich mal machen sollen, hab aber nicht dran gedacht, weil ich etwas Bestimmtes gesucht habe…… naja, vllt. das nächste Mal 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Das ist ja häufig mal so, dass man so fixiert auf etwas ist, dass man das andere nicht mehr wahrnimmt. Aber die Maulwurfsachen gibt es bestimmt auch noch das nächste Mal 🙂 .

  • Irmi sagt:

    Die Molkemichel-Kinderpflegeserie wurde im Dezember 2011 vorsorglich vom Markt genommen, da in einigen Produkten ein Bakterium nachgewiesen wurde. Daran habe ich mich gerade erinnert, als ich hier von der Molkemichel-Lotion las. Damals hatte ich auch ein Produkt von Molkemichel im Bad (ich meine, es war die Körperlotion), weil mich auch die Verpackung und Aufmachung angesprochen hatte. Damals begann ich, mich verstärkt wieder für Naturkosmetik zu interessieren. Ich fand damals die Lotion ganz schön, habe sie dann aber doch vorsorglich entsorgt. So weit ich weiß, gibt es bis jetzt keine Produkte von Molkemichel mehr bei DM.

    • beautyjagd sagt:

      Ja genau, die Molke-Michel-Produkte wurden vom Markt genommen. Andere Firmen machen das mit der Molke anscheinend besser, zB die dänische Marke Unique setzt auch Molke ein (und hat anscheinend keine Schwierigkeiten).