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Mein Makeup-Täschchen (7): Die japanische Variante

bea's-up-makeup-bags

An diesem Dienstag unterbreche ich die Serie „Mein Makeup-Täschchen“ für eine Woche, da ich am Wochenende im japanischen Beauty-Magazin Bea’s Up auf ein phantastisches Dossier gestoßen bin. Ich musste sofort an die Mitmach-Aktion hier auf Beautyjagd denken.

Könnt ihr euch noch an Bea’s Up erinnern? Ich habe die Zeitschrift im Oktober in Tokyo in diesem Post vorgestellt und finde sie großartig: Diese Detailverliebtheit! Diese Exaktheit beim Vorstellen von Beauty-Produkten! Und Swatches gibt es auch noch! In einem Anfall von Sehnsucht nach Japan habe ich mir an Weihnachten ein sechsmonatiges Abonnement der Bea’s Up gegönnt – und das, obwohl ich fast kein Japanisch kann.

Die aktuelle März-Ausgabe brachte mich mal wieder zum Jubeln. Da zeigen reihenweise Leserinnen – geordnet nach den Städten Tokyo, Osaka, Fukuoka, Nagoya und Sapporo – ihr Makeup-Täschchen. Die Fotos sind teilweise so klein, dass man die Produkte kaum erkennen kann. Wunderbare Beauty-Wimmelbilder!

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Ganz oben am Anfang dieses Posts seht ihr die Doppelseite mit den Täschchen der Leserinnen aus Tokyo, hier direkt darüber die Makeup-Täschchen aus Nagoya.

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Großartigerweise werden die Täschchen auch noch gewogen, manche davon wiegen über ein Kilogramm!

make-up-bag-tokyo

Naturkosmetik konnte ich leider nicht viel entdecken, diese Tokyoterin hat aber z.B. das Birken-Öl von Weleda in ihrer Tasche. Zu schade, dass ich die Texte neben den Bildern nicht lesen kann (bzw. ist es sehr mühselig, die Zeichen bei Google Translator einzugeben und dann zu übersetzen, da kommen manchmal kuriose Dinge raus).

Um es kurz zu machen: Ich bin begeistert und freue mich nun schon auf den Blick in eines eurer Makeup-Täschchen  am Dienstag in einer Woche! Bisher haben Noemi B., Amélie, Ida, Sunswirl, Ruth und ich unsere Täschchen gezeigt.

Ich hoffe, dieser kleiner Blick über den Tellerrand (bzw. das „grüne“ Makeup-Täschchen 😉 ) hinaus hat euch ebenso fasziniert und gut unterhalten wie mich! Vielleicht können ja einige Leserinnen hier etwas Japanisch und wissen, was da so als Text steht?

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60 thoughts on “Mein Makeup-Täschchen (7): Die japanische Variante
  • Petra sagt:

    Wayé, ich dachte immer, ich hätte viel Schminkkram. Aber wenn ich lese, dass die Ladies über 1 kg mit sich rumschleppen, ist das alles halb so wild. Da bin ich ja geradezu bescheiden und ziemlich down-to-earth. Ich werde heute Abend bestimmt eine Stunde vor dem Bildschirm hocken und Bildchen gucken, auf dem Smartphone sehe ich nur die z. T. beeindruckenden Gewichtsangaben.
    Ich würde den ganzen Kram vor Neugier durch den Translator schicken. Herrlich, danke, dass du uns dieses Sahnetörtchen zeigst!

    • beautyjagd sagt:

      Ich saß das ganze Wochenende und habe mir die Bildchen mit der Lupe angesehen 😉 – die sind wirklich winzig, auch im Heft.

  • ida* sagt:

    Ach herrje – totale Reizüberflutung! *lach Das finde ich lustig, dass du dir die Zeitschrift abonniert hast – bei so vielen Bildchen ist die Sprachbarriere ja fast egal. Da haben die doch in Japan tatsächlich deine Makeup-Täschchen-Idee geklaut! 😀 😀 Mit den Gewichtsangaben das ist ja schon ein wenig skurril, aber neugierig wie ich bin, werde ich vor der nächsten Reise mal die Küchenwaage zücken, hihi.

    Sonnige Grüße (ist das Wetter nicht ein Traum?),
    Ida

    • Petra sagt:

      Oh Yeah! Statt Essen zu gehen, gehe ich gerade lieber eine Runde Gassi durch den Tiergarten und frische meine Sommersprossen auf!

      • ida* sagt:

        Das klingt super! Heute hatte ich schon fast das Gefühl, dass ich als Blassnase prophylaktisch Sonnenschutz gebrauchen könnte. 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ja, dass ich kein Japanisch kann, macht bei dieser Zeitschrift fast nichts aus (naja, ein bsischen schon) – aber die Bilder sprechen da oft für sich! Als ich das Dossier entdeckte, dachte ich, das gibts ja nicht, das muss ich euch unbedingt hier zeigen!

  • Jess sagt:

    Lustig finde ich die Gewichtsangabe zu den Täschchen. 931 g – WOW!^^
    Das Birken-Öl von Weleda habe ich mir übrigens im vergangenen Jahr nach unserem Finnland-Aufenthalt gekauft. Herrlich!
    Jess kürzlich veröffentlicht..Vivaness Markenentdeckungen: DABBA, ESSE Organic Skincare, Jean&LenMy Profile

    • beautyjagd sagt:

      Das Birkenöl werde ich mir nun auch mal ansehen, schon auf meine Wunschliste geschrieben 🙂

      • Petra sagt:

        Ich habe es gleich nach der Einführung gekauft, ich liebe es im Sommer. Aber ich gehöre ja auchbzu den Birkensafttrinkern.

  • Julia sagt:

    Oh wie schön! So etwas durchzulesen bzw. durchzusehen 🙂 könnte ich auch den ganzen Tag machen! 🙂
    Ich glaube ich käme nie auf ein so hohes Gewicht, einfach weil ich zu faul wäre und dann keine Originalgrößen von Pflegeprodukten herumtragen würde sondern es in kleine Behältnisse, wie die aus der Apotheke abfüllen würde ^^
    Und die dekorative Kosmetik wiegt ja nicht soooo viel!
    Wobei man das ja bei fast einem Kilo schon als sportliches Training bezeichnen könnte 😀

    Liebe Grüße,
    Julia 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Über die Originalgröße des Öls habe ich mich auch gewundert, das würde ich auch nicht täglich herumtragen. Allerdings kenne ich Frauen, die jeden Tag einen Parfümflakon in der Fullsize in der Tasche dabei haben!

  • rin sagt:

    Bunt, bunter und am buntesten…Bin ich wirklich noch eine Japanerin? Ich habe sehr oft nur eine Lippenpflege (von Wolkenseifen oder Weleda) dabei, wenn ich unterwegs bin. Soweit ich aus dem Bild herauslesen konnte, schleppen schleppen die japanische Frauen die Täschchen in der tat immer mit sich herum.

    So hier zur Übersetzung.

    Im 4. Bild mit dem 931g Tasche und Weleda Birkenöl steht z.B.:

    [Gelbe Überschrift links] Unterschiedliche Farben, mehrere von den gleichen Produktkategorie plus Hautpflegeprodukte
    „Lippenstift und Eyeliner habe ich in mehreren Farben und Qualität. Da ich trockene Haut habe, brauche ich umbedingt ein Hautöl zum Make-up Re-touch und zur Hautpflege.“

    [Unter dem Profilbild] Name der Frau (26 Jahre alt, Studentin)
    Grund für Grand-Prix: Sie denkt über ihre Make-up und Hautpflege
    Sie ist ein Make-up Mania, die mehrere Eyeliners in ihrer Makeup-Täschchen haben muss. Super finden wir, dass Sie das Hautöl verwendet, um ihre trockne Haut zu pflegen.

    Dabei dachte ich, dass Birkenöl eher etwas gegen schwabblige Oberschenkel und müde Beide ist?

    • Petra sagt:

      Hihi, vielleicht hat sie ja die Beschriftung durch den Translator gejagt und „hautstraffend“ herausbekommen. Das Birkenöl ist bestimmt auch gesünder als diese komischen Haut-/Kinn-Augenlidstraffungsgeräte, die wir in der letzten Zeitschrift gesehen haben 😉

      • beautyjagd sagt:

        Genau, im Grunde ist ein bisschen straffende Wirkung im Gesicht ja auch nicht schlecht 😉 Das Öl dürfte auch wirklich ein Multipurpose-Produkt sein (und das meine ich nicht ironisch).

      • salva sagt:

        lustig das mit dem weleda birkenöl jetzt hier zu lesen.

        ich habe vor längerer zeit mal, in glaube es war in einem reformhaus in münchen, ein beratungsgespräch mitbekommen, wo das öl zur hautstraffung fürs gesicht als geheimtipp angeraten wurde.
        daraufhin schaltete sich eine andere kundin ein und teilte mit, sie benutze es schon seit jahren im gesicht und es bekäme ihrer haut sehr gut.
        ihre gesichtshaut sei lebendiger und straffer geworden, es sei für sie ein verjüngendes gesichtsöl.

        hatte ich vergessen , wohl auch nicht wirklich geglaubt, nun taucht es hier wieder auf, echt witzig.

        @julie,
        wie würdest du es denn im gesicht einsetzen ? hast du ideen dazu?

      • beautyjagd sagt:

        Wahrscheinlich ganz normal über einem Hydrolat – ich werde das mal testen, denn nun bin ich neugierig. Für empfindliche Haut würde ich es vielleicht nicht empfehlen wegen der straffenden Stoffe, aber mal sehen!

      • Petra sagt:

        Hallo Salva,
        drin sind Aprikosenkern-, Jojoba-und Weizenkeimöl, eigentlich alles gängige und gut verträgliche Öle. Dazu Extrakte aus Birkenblättern, Mäusedornwurzeln und Rosmarin – adstringierend und die Gefäße verengend bzw. stärkend. Problematisch könnten die äÖ sein, außerdem könnte es bei sehr empfindlicher Haut evtl. etwas zu aktivierend sein. Aber wer’s verträgt – ich würde im Birken-Cellulite-Öl einfach mal das NK-Äquivalent zur Hämorrhidensalbe sehen, es soll Leute geben, die das für die beste Anti-Falten- und -Tränensackcreme halten.
        LG

      • beautyjagd sagt:

        Hihi, das finde ich köstlich, deine Interpretation des Birkenöls – aber recht hast Du 🙂 !

    • beautyjagd sagt:

      Danke Rin, ich hatte ein bisschen auf Dich gehofft ♥
      Das Birkenöl scheint ganz offensichtlich in Japan anders vermarktet zu werden als hier. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich in Japan fast keine Cellulite-Produkte gesehen (das Birkenöl wird bei uns als Cellulite-Öl bezeichnet).
      Spannend finde ich, dass sie als Makeup-Maniac bezeichnet wird – das erklärt auch den üppigen Beutel und die verschiedenen Eyeliner!

      • rin sagt:

        Das Birkenöl wird in Japan auch als Body-Massageöl vermarktet und ist sogar das Starprodukt (www.weleda.jp/index.php). Aus der Weleda Japan Seite ist nicht unbedingt herauszulesen, dass es gegen Cellulite wirkt, aber in der verschiedenen Bewertungsseiten (z.B. cosme.net) scheint es den Leuten klar zu sein, dass es um ein Cellulite-/Entschlankungsöl handelt.

      • beautyjagd sagt:

        Super, dass ich Dich hier auf dem Blog habe! Danke für die Erklärung, dann nimmt die junge Frau das Öl also einfach so für das Gesicht (warum auch nicht).

      • salva sagt:

        hallo petra,
        danke für deine recherchen der inhaltsstoffe vom birkenöl-

        ich finde auch, die öle hören sich interessant und mild an, an sich eine gute sinnvolle kombination.
        aber in verbindung mit rosmarin und verschiedenen äth.ölen werde ich mit zumindest fürs gesicht da nicht rantrauen.

        ich werde mal die reisegröße versuchen und das öl an den händen ausprobieren und schauen ob meine haut dann straffer aussieht.

        das mit der hämorrhidensalbe habe ich noch nie gehört, was es alles so gibt….

      • salva sagt:

        hallo julie,
        finde ich mutig das birkenöl mal über einem hydrolat zu versuchen, deine haut ist vermutlich nicht so superempfindlich wie meine?

        wirst du mal kurz berichten ?
        das macht mich jetzt wirklich neugierig.
        liebe grüße

      • beautyjagd sagt:

        Ja, das werde ich tun! Meine Haut ist nicht sehr empfindlich, aber alles kann ich mit ihr auch nicht machen *lach* Deswegen bin ich schon gespannt, wie das Öl sich so im Gesicht machen wird.

      • Petra sagt:

        @Salva: Doa nich för, das war kein Akt. Die Fähigkeit zum Lesen gehört bei uns zu den Einstellungsvoraussetzungen und geradeaus gucken war auch kein Akt 😉 Eine Flasche steht auf meinem Schreibtisch, ich nehme das ganz gerne mal zwischendurch für die Beine, wenn ich mal wieder den ganzen Tag nicht rauskomme.
        Teste es doch mal in der Ellenbeuge, am Décolleté und am Halsansatz beim Ohrläppchen. Verträgst du es an allen drei Stellen gut, würde ich es am Haaransatz oder unterm Pony im Gesicht testen, geht auch das gut einfach mal zum WE nachts anwenden.

  • Theo sagt:

    Interessant – fernöstliches Krafttraining mittels gewichtiger Kosmetiktaschen. Kein Wunder, dass die jungen japanischen Damen danach streben, wenigstens eigenes Gewicht und das ihrer Mobiles zu verringern.

    Ich werde unterdessen wohl anfangen müssen, mich zu schämen: Als Makeup-Täschchen entfremde ich lediglich das Seitenfach meiner schon reichlich antiken Schultertasche. Inhalt: ein getönter Burt‘ s Bees Lippenbalsam. Wahrscheinlich würden mich die Japanerinnen – und nicht nur die, steht zu befürchten- total verächtlich links liegenlassen oder als Kosmetikyeti im Hygienemuseum ausstellen.

    🙂

    LG,
    Theo

    • ida* sagt:

      Ahahaha, Kosmetikyeti – sehr schön! 😀

      Keine Angst, Theo, die meisten von uns hier schleppen den ganzen Kram sicher auch nicht täglich mit uns herum. An normalen Arbeitstagen habe ich auch nur nen Lippenpflegestift dabei. Naja gut, und vorsorglich immer eine kleine Tube Fenistil, falls unverhofft der olle Herpesvirus anklopft. Die Tube ist praktischerweise in so einer kleinen Aufklappdose mit integriertem Spiegel. Dazu eine kleine Rolle Zahnseide (Spinatlächeln ist einfach nicht sooo schön, finde ich). Die schweren Geschütze fahre ich nur auf Reisen auf (und bin jetzt echt mal gespannt, wie viel der ganze Kram in Summe wiegt). 😉

    • Fayet sagt:

      Wir passen zusammen in einen Schaukasten, Theo – ich habe im Vorderfach meiner Freitagtasche nämlich außer einem Hauschka-Lippenpflegestift und einem dort vergessenen Döschen Karitè von der letzten Erkältung auch nichts drin. (Also, kein Makeup.. sonst ist da natürlich eine Menge drin.)

      ..immerhin finden wir in unserem Schaukasten wenigstens spannende Gesprächsthemen. 🙂

      • Ute sagt:

        Auch in Japan gibt es offensichtlich „Kosmetikyetis“. Auf Foto 3 in der Mitte prangt ein rotes Täschchen mit Schleife, welches nur mit 4 Lippenpflegestiften gefüllt ist und so ganze 87 g auf die Waage bringt …

        Herzlich,
        Ute

    • beautyjagd sagt:

      @ Theo: Haha, Du meinst also, der Grund für die Vorliebe für kleine Handys in Japan ist die Schwere der Schminktasche 🙂 🙂
      Und ja, ich habe auch Täschchen auf den vielen Seiten entdeckt, die wesentlich kleiner waren – die großen stehen natürlich wie immer im Mittelpunkt *lach*

      • Petra sagt:

        Also einige der Mädels heute im Tiergarten hatten so Handy-Tablet-Crossovers, Großraumhandys quasi 😉

      • beautyjagd sagt:

        Die sind sichtlich auch in Asien im Kommen, kann man immer sehen, wenn mit den Tablets fotografiert wird.

      • Ellalei sagt:

        Hihi, Petra – Großraumhandys… Ich finds immer amüsant zu beobachten, wie Touristen hier im P’berg mit ihren iPads Fotos der „Landschaft“ machen wollen oder sogar mit den Dingern reden. Skurril! Die Japaner sind ja auch sehr technikverliebt, aber in Sachen Deko haben sie scheinbar mehr drauf und mehr dabei! Ich begnüge ich ebenfalls mit Lippen- und Handpflege.

        Sehr witziger Beautytaschen-Post. Die Magazinseite ist wirklich ein Wimmelbild und ich bin sogar bissl versucht den Fehler zu finden 😉
        Die Fotos der Mädels erinnern mich an die Situationen, die ich vor vielen Jahren in China erlebte, wenn Chinesen fotografiert wurden (am liebsten mit uns Langnasen). Sie nahmen alle sehr ähnliche Körperhaltungen ein, machten mit den Händen Zeichen in die Kamera – das kam mir sehr fremd und aufgesetzt vor. Nicht schlimm, aber neu und eben anders und faszinierend.
        Die Selbstdarstellungskultur Anderer ist grundsätzlich sehr spannend. Das Beautythema ist dafür ein guter Ansatz, zumindest was (zumindest größtenteils) die Mädchen udn Frauen angeht.

      • Petra sagt:

        Das sehe ich auch schon ständig, gerade in Berlin. Aber das waren keine ipads oder Tablets, das waren schon cellphones, aber einfach ein gutes Stück größer als das neue iphone, ich glaube das war ein neues Galaxy.
        Mein Augenmerk lag aber eher auf dem Täschchen – wobei das eher ein „Kultur“beutel war, die Kleene verschwand bis zum Ellenbogen drin beim Kramen.

  • Fayet sagt:

    Völliger optischer Overkill – ich habe Kochbücher, die vom Layout her deiner Beautyzeitschrift entsprechen, Juli! Mich nervt das aber eher, ich finde es völlig überladen. Für diese Bilder hat es aber den großen Vorteil das man sehr viele Dinge gleichzeitig anschauen kann und wir tatsächlich „Wimmelbild“ spielen können.

    Fast 1kg Kosmetik ist aber wirklich eine gräßliche Vorstellung. Das erklärt vielleicht den Trend zu riesigen Handtaschen, den ich an Japanerinnen immer wieder beobachte..

    • beautyjagd sagt:

      Manchmal denke ich, dass die Japanerinnen sehr sehr lange Tage haben, also sehr lange arbeiten, abends noch Essen gehen und dann heim fahren – vielleicht nehmen sie deswegen mehr mit, um immer tiptop zu sein. Ist aber nur eine Mutmaßung.
      Und ich habe ja ein Faible für diese Art Layout entwickelt (aber keine Sorge, ich werde das Layout des Blogs nicht umstellen 😉 ).

  • Annamo sagt:

    Die Damen schleppen die Täschchen also immer mit sich rum- ist das dann ihr ganzer Besitz an Malzeugs, oder wartet zuhause das richtige Arsenal? Wow, das nenn ich sportlich 😉
    An Kosmetik befindet sich in meiner Handtasche: farbloser Lippenpflegestift, Hauschka Novum 09 (für Außendienste) und Zahnseide. Reicht vollkommen.

    • beautyjagd sagt:

      Mh, bei den Beauty-Maniacs gibt es sicher noch mehr zu Hause – aber sicher nicht bei allen. Ich schleppe ja täglich längst nicht so viel herum, aber bin trotzdem ein Beauty-Maniac *lach*

  • Noemi B. sagt:

    Krass – ungefähr so viel befindet sich in meiner (kleinen!) Schminkschublade und das wäre mein gesamtes Sortiment 😉
    Wahrscheinlich haben die meisten Japanerinnen so wenig Platz in ihrer Miniwohnung, dass sie es der Einfachheit halber alles mitnehmen…

    • beautyjagd sagt:

      Und ich nehme ja mal an, dass die Teilnehmerinnen Fotos von der Bestausstattung ihrer Täschchen genommen haben!

  • Johanna sagt:

    Hui, der Vergleich mit einem Wimmelbild passt! Ich kann mich damit zwar nicht so recht identifizieren, da ich tagsüber nur einen getönten Pflegestift à la Burt’s Bees und eine Handcreme dabei habe, interessant würde ich es trotzdem finden, wenn ich es denn lesen könnte.
    Ich habe diese riesigen Handtaschen noch nie verstanden, ich würde von dem, was andere Frauen täglich mitschleppen, Rückenschmerzen bekommen, und ich bin nicht so zierlich wie die Japanerinnen 😀

    • beautyjagd sagt:

      Meine Schultern mögen es auch nicht so gern, wenn ich Fotoapparat, dickes Notizbuch, Geldbeutel etc herumschleppe – deswegen passe ich auch auf, was ich in meine Tasche packe. Allerdings stelle ich es mir auch nett vor, so ein paar hübsche Dinge mit mir herumzutragen, gerade auch zur Erheiterung an einem langen Bürotag 🙂 .

  • sunswirl sagt:

    Oh wie witzig, dass du das gerade jetzt entdeckst wo du selber die idee hattest andere Kosmetiktaschen und deren Inhalte zu zeigen. Ich gucke mir sowas auch total gern an auch wenn ich nicht lesen kann was da steht. Spitze, dass du es gezeigt hast. Wer weiß was in den nächsten Ausgaben noch so kommt…wirst uns ja sicher spannende dinge zeigen:)

    • beautyjagd sagt:

      Mein erster Gedanke war auch: Die japanische Bea’s Up macht das also mit dem Zeigen der Makeup-Täschchen schon viel länger als die No More Dirty Looks oder ich hier auf Beautyjagd 🙂

  • queenie sagt:

    Domo arigatou, Julie-san! Mein japanisches Fan-Herz schlägt da gleich viel höher! Schade, dass ich der Kanjis nur sehr eingeschränkt mächtig bin, sonst könnte ich bestimmt das eine oder andere übersetzen. Aber vielleicht nehme ich mir das mal vor, ich finde es so spannend, nicht immer nur Lehrbuchtexte zu lesen! Danke für diesen tollen Post!

    • beautyjagd sagt:

      Gern! Mir brechen die Kanjis auch immer das Genick im Translator – bis ich die richtig erfasst habe, vergehen Stunden 😉 Das kommt davon, dass ich nur Hirigana und halbwegs Katakana lesen kann.

  • Lisa sagt:

    So, endlich traue ich mich, euch verbal zu gesellen 🙂 Liebe Julie, ich weiß nicht mehr genau, wie lange ich hier mitlese, aber kann mich noch an die Zeiten erinnern, als du auch über konventionelle Produkte geschrieben hast. Deine sympatische und autentische Art hat beautyjagt zu meiner täglichen Lektüre gemacht, dafür möchte ich mich bei dir bedanken. Und natürlich auch bei all den Leserinnen, die hier fleißig und gehaltvoll kommentieren. Es ist sehr schön, bei eueren Gesprächen Mäuschen spielen zu dürfen 😉

    Finde interessant, dass viele Frauen zwei thematisch getrennte Täschchen haben, das eine mit Lippenprodukten, das andere mit dem Rest. Auch sind manche Gewichtsangagen erstaunlich, die Frau oben links vom ersten Bild müsste ja insgesamt fast 2 kg an Kosmetik mit sich [täglich?!] schleppen. Ich habe mal gelesen, dass es in Japan üblich sei, auf der Arbeit zu schlafen oder sich mal hinzulegen. Vielleicht tragen die Japanerinnen deswegen so viel Zeugs mit, um nach einem Schlaf wieder frisch auszusehen?

    Ich trage jedenfalls nur einen Pflegelippenstift täglich mit mir, würde mich sehr unwohl fühlen alles andere in der Öffentlichkeit zu benutzen.

    • Lisa sagt:

      Es heißt natürlich authentische mit „h“ 🙂

    • Lisa sagt:

      Und beautyjagd mit „d“. Ist mir jetzt sehr peinlich 🙁

      • ida* sagt:

        Das ist doch gar kein Problem, Lisa – manchmal sind die Finger eben schneller als der Kopf. 😉 Willkommen in der Community! 🙂

      • beautyjagd sagt:

        Ach was, das ist nicht peinlich! Ich freue mich, dass Du dich zu Wort meldest 🙂 🙂 Es ist toll, dass Du schon so lange mitliest, das sind da ja schon drei Jahre!
        Und ja, ich habe auch gelesen, dass manche Japaner im Büro übernachten, wenn es zu spät geworden ist. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber die Bürohäuser gegenüber von meiner Wohnung in Tokyo waren immer bis elf Uhr beleuchtet (und oft auch noch belebt).

      • Petra sagt:

        Ist das nicht so, dass man in Japan erst Feierabend macht, wenn der Chef nach Hause geht? Oder ist das nur ein Vorurteil?

      • beautyjagd sagt:

        Ja, sowas habe ich auch gehört – also dass der Chef erst heimgehen muss, damit die Mitarbeiter danach auch gehen dürfen. Ist bei uns ja eher umgekehrt.

  • Bärbel sagt:

    Oooohje ,was ein Haufen Zeugs „große Augen“ und auch anstrengend in der Betrachtung…..
    2 Kilo in meiner Umhängetasche , da würde meine eh schön geschädigte HWS anstandig aufmucken.

    Während der Arbeit trage ich nur Everon + Puder zum entglänzen ;)mit mir rum.

    Ansonsten ist in der Handtasche im extra Täschchen die Lippenpflege ,Lippenstift, Puder und Minihandcreme aaah Spiegel noch .

    • beautyjagd sagt:

      Bei mir ist es auch meine Schulter-Nackenpartie, die sich weigern würde, so viel mit mir herumzutragen! Ein Spiegelchen habe ich auch immer dabei, man weiß ja nie.

  • Petra sagt:

    Achtung Werbung:
    Mein Kosmetiktäschchen wird in ein paar Tagen etwas schwerer sein. Ich habe gerade rms Diabolique bei Amazingy bestellt und werde ihn die Tage abholen. Sorry Julie, aber bis Freitag wollte ich nicht warten, hier sind ja noch einige andere Mädels heiß drauf und wenn er aus ist, ist er aus.
    LG
    Petra

  • Ranunkel sagt:

    Ich fand Bea’s Up schon so Klasse als du in Tokyo davon berichtet hast, Julie.
    Allerdings wären mir detailverliebten Winzfotos irgendwann vermutlich zu anstrengend beim Betrachten – ich brauche wohl doch bald eine Lesebrille, seufz.
    Ich werde ja wahrscheinlich auch irgendwann den Inhalt meines Beauty Täschchens hier wiedererkennen und da kommt auch einiges auf die Waage, habe ich mir gedacht und mir schon Sorgen um meinen Ruf auf diesem Blog gemacht. Da ich aber selber auch das ganze Zeug um Gottes Willen nicht täglich mit mir herumschleppe, mutmaße ich, dass die japanischen Beauties vielleicht den ganzen Kram auch nicht immer mit sich tragen. Allerdings passt dann die Gewichtsangabe mit Krönung der gewichtsstärksten Beauty Tasche nicht dazu. Vermutlich nehmen sie wirklich immer alles mit…Oje!!

    • beautyjagd sagt:

      Ha, möchtest Du Dein Täschchen noch wiegen, bevor ich es online stelle ? *lach*
      Auf Reisen könnte bei mir schon auch ein Kilo zusammenkommen, ich bin nun (wie Ida) auch neugierig auf das Gewicht geworden.
      Und ich denke ja, dass die teilnehmenden Japanerinnen sich ihre interessanteste Ausstattung für de Fototermin eingepackt haben. Würde ich ja vielleicht auch nicht anders machen – abgesehen davon, dass schon einige auch nicht so viel dabei haben.