Duft Naturkosmetik

Aqua Composita Citronnier von Florascent Parfumeurs

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In den letzten Tagen stets in meiner Handtasche, um mich zu erfrischen und an dem aromatischen Duft zu erfreuen: Das neue Eau de Toilette Citronnier, das die Reihe der Aqua Composita von Florascent Parfumeurs ergänzt. Es wurde erstmals auf der Vivaness präsentiert, woher auch mein Exemplar stammt.

Der Name Citronnier gibt bereits das olfaktorische Thema des Eau de Toilette vor, im Mittelpunkt steht ein sizilianischer Zitronenbaum. Also aufgesprüht! Zuerst dominieren Zitrusfrüchte wie die namensgebende italienische Zitrone und Bergamotte, begleitet von herb-grünem Galbanum und Petitgrain. Letzteres leitet zu blumigen Noten über, ich kann außerdem aromatische Kräuter (angegeben wird Basilikum) und gar einen Hauch scharfer Würzigkeit wahrnehmen. Zwischendurch schimmert ein für Florascent typischer Fond durch, der in diesem Fall eine klassische Eleganz in den Duft bringt. Mit weichen Fruchtnoten von gelben Mirabellen oder unreifen Aprikosen klingt Citronnier aus – das Eau de Toilette bleibt jedoch durch alle Entwicklungsstufen hindurch herb-frisch und anregend.

Citronnier ist also kein belangloser oder zu leichter Zitrusduft, als Vorbild für die Komposition könnten erfrischende Klassiker wie z.B. Ô de Lancôme (zumindest die Vintage-Version aus den 90er Jahren, die ich noch kenne) gedient haben. Im Vergleich zu Thé Blanc von Florascent ist Citronnier deutlich herber und erfrischender.

Die Haltbarkeit liegt höher als bei den üblichen natürlichen Zitrusdüften, die wegen ihrer dominierenden Kopfnoten meist sehr schnell verflogen sind. Parfümeur Roland Tentunian berichtete mir auf der Messe, dass er lange an einem stabilen Unterbau des Duftes gearbeitet hat, um Citronnier mehr Haftung zu geben. Auf meiner Haut ist Citronnier etwa drei bis vier Stunden zu riechen.

Erhältlich ist Citronnier in zwei Größen, als Taschenflakon mit 15 ml für 28 EUR und im runden Flakon mit 60 ml für 58 EUR, z.B. direkt bei Florascent (dort gibt es auch Proben zu kaufen) oder beim einschlägigen Fachhandel wie der Naturdrogerie oder Kein Plunder, vielleicht auch bei Müller Naturshop, wo es ja ein großes Sortiment an Düften von Florascent gibt.

Mein Fazit: Herrlich erfrischend und zitrisch ist Citronnier, gleichzeitig herb-grün und blumig, ideal also für heiße Temperaturen. Für mich ein klassisch inspirierter Duft.

Kennt ihr Citronnier von Florascent Parfumeurs schon? Mögt ihr zitrische Düfte? Welche verwendet ihr?

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41 Kommentare

  1. Vivi sagt am 9. Juli 2015

    Wow! Was für eine tolle und zugleich inspirierende Duftbeschreibung. Ich habe Glück, dass Denns bei uns ein großes Angebot von Florascent hat. Da werde ich das nächste Mal auf jeden Fall mal probeschnuppern :))

    Mein Sommerfavorit kommt auch von Florascent und erinnert einfach an Sommer, Sonne und Meer. Es ist „Du soleil“. Ich habe mit ihm endlich meinen Naturkosmetik Duft gefunden :))

    Viele liebe Grüße!

    • beautyjagd sagt am 9. Juli 2015

      Oh toll, ich beneide Dich, bei meinem Denn’s gibt es Florascent leider nicht. Du soleil muss ich nun auch mal anschnuppern 🙂

      • Einen Denns mit Florascent Düften hätte ich auch gern in der Nähe (: !
        Bisher konnte ich noch keine Florascent Düfte probeschnuppern, aber irgendwann werde ich mir mal ein paar Proben bestellen denke ich (: . Mimosa und Violetta klingen genau nach meinem Geschmack.
        Obwohl ich zitrische Düfte in Kosmetik mag sind sie mir als Parfum meist doch zu viel. Aber an Citronnier schnuppern würde ich doch schon mal ganz gern *hehe*. Liebe Grüße.

      • beautyjagd sagt am 10. Juli 2015

        So schade, dass das Internet immer noch keine Düfte vermitteln kann!

  2. Das Parfum kenne ich nicht und ein großer Freund von zitrischen Düften bin ich auch nicht. Das müsste dann schon eine eher „warme“ Duftkomposition sein, dass ich sie mag. Allerdings habe ich mir vor ein paar Wochen ein paar natürliche Parfums zukommen lassen, u.A. von Acorelle, Aqua die Tao und Farfalla.
    Ich war ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht. Ich finde die Parfums waren alle sehr flach, süßlich und sich sehr ähnlich. Ich bleibe daher weiterhin bei den konventionellen Parfums. Da braucht man sich dann auch keine extra Proben bestellen, sondern kann gemütlich in den Douglas gehen und sich durchschnüffeln. 🙂

    Viele Grüße
    natty gyal

    P.S. natty gyal hat kürzlich veröffentlicht Naturkosmetik Deodorants: Eine neue Freundschaft?

    • Durchschnüffeln kann man sich bei uns auch. 😉

      Die genannte Auswahl sehe ich auch eher im „netten Einsteigerbereich“ (außer Farfalla – da gibt es schon ein breiteres Spektrum). Oder anders ausgedrückt: da geht in der Naturparfümerie deutlich mehr. Neben Florascent gibt es inzwischen einige wirklich spannende Duftmanufakturen. Julia und ich haben uns ja auf dem Naturkosmetikcamp durch einige durch gerochen. Da werden wir das eine oder andere sondieren.

      Beste Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie | Uwe

      • Hm, ich will jetzt auch nicht unbedingt alle Naturparfums über einen Kamm scheren. Aber bei mir in der Nähe gibt es keine Reformhäuser oder Bioläden, die Naturparfums führen. Insofern ist das für mich auch eine Frage des Aufwands. 😉

        Viele Grüße

      • beautyjagd sagt am 9. Juli 2015

        Ja, Douglas-Filialen gibt es schon wirklich öfter als Filialen von der Naturdrogerie 😉

      • Orris sagt am 9. Juli 2015

        Ich finde es auch sehr aufwendig, ehrlich gesagt, zumal etwas exklusivere Manufakturen wie April Aromatics nur bei ausgewählten Händlern erhältlich sind. Ich hätte mir gerne bei Aus Liebe zum Duft Proben bestellt, aber bei 17 EUR für 2 ml habe ich es dann doch sein lassen…

      • Ellalei sagt am 10. Juli 2015

        Oh ja, Uwe, da gab es wirklich interessantes zu beschnüffeln! Zwar bin ich auch eher Fan von „warm“ wie natty gyal und konnte nicht mit allem etwas anfangen bei der Session. Doch ich glaube, man muss etwas Geduld haben mit seiner Nase. Mittlerweile toleriert (und mag) meine auch schon viel mehr als noch zu Beginn.

        Florascent hat meiner Meinung nach für jeden etwas im Angebot, sie sind doch so breit aufgestellt. Von flüchtig leicht blumig bis intensiv schwer würzig ist alles dabei. Und diese kleinen Fläschen hier sind einfach zu toll!

        Lieber Gruß

  3. Hach ja, Citronnier! Ich habe mich direkt auf der Vivaness schon in den Duft verliebt. Für mich riecht er wie ein frisch-spritziger Sommercocktail, den man bei großer Hitze genüsslich an der Strandbar zum Erfrischen schlürfen kann. 🙂 Eine schöne Erweiterung des Florascent-Sortiments, wie ich finde.

    Liebe Grüße
    Ida

    • beautyjagd sagt am 9. Juli 2015

      Ich finde auch, dass sowas wie Citronnier bei Florascent gefehlt hat – wird bestimmt ein Bestseller 😉 , denn zitrische Düfte sind ja sehr beliebt.

  4. Ich liiiieeebe Zitrusdüfte! Besonders Orange und Grapefruit! Zitrone und Yuzu sind auch schön. Mandarine nicht immer, die nehme ich sehr unterschiedlich war. Bergamotte ist schön aber darf für mich nicht zu dominant sein. Eine nicht zu süße Blütennote macht das ganze für mich perfekt. Zu frisch und herb sollte es nicht werden, mag keine Putzmittel- oder Aftershave-Assoziation haben. Danke für die schöne Beschreibung! Ich werde Citronnier definitiv beschnuppern 🙂

    • beautyjagd sagt am 9. Juli 2015

      Putzmittel-Assozitionen hatte ich glücklicherweise nicht, denn das mag ich gar nicht – aber da ist ja jede Nase anders, was sie wahrnimmt. Viel Spaß beim Beschnuppern!

  5. Birgit sagt am 9. Juli 2015

    Für den Sommer finde ich zitrische Düfte sehr angenehm.
    Ich sprühe nach Lust und Laune von Florascent die Einzeldüfte auf, z.B. als Herznote: Mimose, Magnolie, Petit Grain oder Jasmin und darüber Yuzu, Bergamotte, Bitterorange oder Grapefruit als erfrischende Note. Die Herznote bleibt ein bisschen länger stehen und der Rest verfliegt recht schnell. Aber sei’s drum, ist halt Natur.
    Citronnier würde ich gern mal schnüffeln.

    • beautyjagd sagt am 9. Juli 2015

      Magnolie, Yuzu, Jamsin und Petit Grain gehörtn auch zu meinen Lieblingen, wenn es um Einzelnoten geht. Besonders für Petit Grain hab ich in letzter Zeit ein Faible entwickelt 🙂

  6. Fayet sagt am 9. Juli 2015

    Ich geh‘ dann mal suchen. 😉 Das klingt, als wäre es genau mein Ding.. ich liebe Zitrusdüfte, gerne auch etwas herber – mein „Signatureduft“ ist ein englisches Männerparfum von Floris. Ich bin schon sehr gespannt, wonach Citronnier durften wird..

    • beautyjagd sagt am 9. Juli 2015

      Ja, ich empfinde Citronnier durchaus als etwas herber als andere Zitrusdüfte – aber auch nicht zu „männlich“, es ist für mich schon ein Unisex-Duft.

  7. Sophie sagt am 9. Juli 2015

    Ich habe das Gefühl mit Parfüm ist es wie mit Whiskey (ein besserer Vergleich fällt mir grad nicht ein :D)
    Es gibt Liebhaber, die sich hingebungsvoll mit allen Facetten Sache auseinandersetzen, bereit sind viel Geld zu investieren und ein riesen Genusserlebniss dabei haben.
    Und es gibt Leute, die es zwar spannend finden wie komplex diese scheinbar simple Sache ist, (und wie poetisch Duftbeschriebungen klingen können) aber für die es darauf hinausläuft 60€ auszugeben, damit man nach Zitrone riecht 😀

    Das soll nicht abwertend gemeint sein, keinesfalls!
    Mir ist, weil ich wohl zu zweiteren Leuten gehöre, nur mal wieder aufgefallen wie wahnsinnig individuell der Wert von etwas ist. Ganz schön verrückt.

    • Lara sagt am 9. Juli 2015

      Hallo Sophie.
      Genau so ist es. Beim Lesen deines Kommentars dachte ich, dass mir das oft viel zuwenig bewusst ist. Alles ist individuell und du hast das sehr amüsant auf den Punkt gebracht.

      • beautyjagd sagt am 9. Juli 2015

        Passt total gut der Vergleich 🙂 !! Ich fühle mich bei meinen Parfümbeschreibungen immer an Weinbeschreibungen erinnert, und ja, ich liebe Parfüms einfach sehr sehr sehr.

    • Ich gehöre wohl zu den Menschen, die aus vielen Dingen ein Genusserlebnis machen. 😉

      Dabei versuche ich es zu vermeiden hedonistisch immer schneller immer mehr genießen zu wollen und viel mehr Wert darauf zu legen die Dinge zu genießen, weil sie nun mal endlich und damit etwas besonderes sind. Whiskey ist da gar kein so schlechter Vergleich (ja, ich habe auch ein Faible für Single Malt). Bei Düften ist es noch extremer, da die Endlichkeit (zumindest in der Naturparfümerie) im „Verfliegen“ des Duftes noch stärker zum Ausdruck kommt.

      Die Nase hat über Stunden Spaß daran die verschiedenen Nuancen wahrzunehmen und die Veränderungen. Aber irgendwann ist jeder Duft „weg“. Was bleibt ist die Erinnerung daran und an die Erlebnisse, die man damit verknüpft.

      Man kann sich aber auch ein Netz (Bio-)Zitronen besorgen und die Schale auf die Haut reiben. Das ist mit Sicherheit auch ein „Erlebnis“ und man riecht ziemlich sicher auch nach Zitrone. 😉 😀

      Beste Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie | Uwe

      • Sophie sagt am 9. Juli 2015

        Ich glaube, das mit den Zitronen probier ich bei Gelegenheit tasächlich mal aus!
        Es klingt total schön wie du dein Dufterlebnis beschreibst. Für mich wäre es wohl ganz anders, ich rieche einfach gern nach mir selbst. Alles andere ist mir schnell zuviel, die Umgebung, andere Menschen und meine Haare duften ja auch schon. Da wäre ich wahrscheinlich froh drum wenn der Duft schnell verfliegt 😀

        Lara, mir ist das auch oft nicht bewusst, mein erster Gedanke am Ende des Post war auch ungefähr „60€ für Parfüüüüm! Beknackt! Was man sich da alles stattdessen gönnen könnte!“ Danch kam erst der zweite Gedanke 😉

    • Huch, ich habe mich bei deinem Duft-Whisky-Vergleich spontan wiedererkannt, Sophie. 😀 So wie ich es liebe, die Noten eines Whiskys „blind“ zu verkosten und danach in einschlägigen Whisky-Bibeln zu prüfen, ob ich richtig lag, so mag ich es auch, einen guten Duft in seinen verschiedenen Facetten zu ergründen und zu genießen, damit meine Stimmung zu beeinflussen oder Erinnerungen an einen Duft zu knüpfen. Hier ist ja zum Glück Raum für Nerdismus der unterschiedlichsten Richtungen. 😀

      Den Ansatz von Uwe in Bezug auf die Vergänglichkeit finde ich dabei spannend, zumal die (dann aber künstliche) Limitierung ja nebenbei bemerkt auch im Marketing mehr als gut funktioniert.

      Liebe Grüße
      Ida

  8. Orris sagt am 9. Juli 2015

    Oh wie gerne würde ich endlich „meinen“ Naturduft finden! Leider stehen die Chancen dafür ziemlich schlecht, denn mein Beuteschema scheint irgendwie schlecht umsetzbar zu sein…
    Ich mag’s weder blumig, noch süß, noch zitrisch, am liebsten pudrig-grün mit herben und wurzeligen Anklängen… Wie Iris Silver Mist von Serge Lutens – oder Dzongkha von Artisan Parfumeur – oder, wenn es leichter sein soll, einfach Hiris von Hermès…
    Was mir bisher am besten gefiel, war das reine Galbanum-Spray von Florascent, leider war es nach zwei Stunden nicht mehr wahrnehmbar 🙁

    • beautyjagd sagt am 10. Juli 2015

      Ich hoffe ja schwer, dass sich der Nischenduftbereich und der Naturduftbereich zukünftig stärker annähern werden! Erste Berührungspunkte gibt es ja schon, zB beim Projekt von Richard Lüscher Britos. Und dass natürlich auch insgesamt das Wissen im Umgang mit ätherischen Ölen bei der Parfümeurskunst fortschreitet 🙂

  9. Das tönt sehr lecker und ich mag zitrische Düfte sehr, wenns so warm ist! Leider habe ich bisher kein NK Parfum gefunden, das mich echt überzeugt hat.
    So ist momentan das „Mandarine Basilic“ von Guerlain in Gebrauch, aber auch das verfliegt ziemlich schnell – schade!
    Doch ich werde mich sicher wieder mal daran versuchen 🙂

    • beautyjagd sagt am 10. Juli 2015

      Ja genau, immer mal wieder dran schnuppern lohnt sich – denn ich finde ja, dass sich auch die Parfümeurskunst (oder wie nennt man das) von Florascent (und natürlich auch von anderen Marken) stetig weiter entwickelt!

  10. Ellalei sagt am 10. Juli 2015

    Zitrisch als alleiniger Duft ist zwar nicht so meins jenseits der Küche doch Florascent selbst und die kleinen Flaschen sind eine richtig tolle Sache für Umsteiger auf NK-Düfte. Auch wenn sie nicht so günstig sind wie Farfalla und Co. hat man meiner Meinung nach mehr davon. Die Düfte aus der Apothecary Reihe verfliegen zwar recht schnell, sind dafür aber preislich noch okay um sie tagsüber aufzufrischen und dementsprechend mehr zu verwenden. Und man kann sich damit super seinen eigenen Duft mischen! 😀

    Die Eau de Toilettes halten da schon länger, zumindest bei mir und vor allem weil ich sie an Tücher, Jacke oder Shirt sprühe und damit sogar noch länger was vom Duft habe. Sogar in meine Handtasche habe ich sie schon gesprüht (ans Innenfutter). Mein Winterliebling ist bislang Umami. In den wärmeren Monaten liebe ich Thé Vert und Thé Blanc, die ich in Kleingrößen habe. Chypre und Freesia – Les Petites Fleurs stehen noch auf der Liste, ebenso Eglantine aus der Edition de Parfum…. Die Liste ist ganz schön lang wie ich gerade sehe. Denn da stehen andere Marken (die deutlich teurer sind) auch noch drauf 😉
    Da ich allerdings kein Megamegaparfumliebhaber bin kann ich mich ganz gut zusammenreißen und versuche nur 2-4 Düfte gleichzeitig angebrochen zu haben.

    Welchen Luxus man sich nun gönnt und ob überhaupt ist ja stets das eigene Ermessen. Für ein perfektes Parfum gebe ich zwar gerne ein paar Euro aus weil es viel mehr für mich tut als mir einen Duftmantel zu bescheren. Wie Uwe schon schreibt verbinde auch ich damit Erinnerungen, Momente. Gefühle werden bestärkt oder Ängste abgebaut, Energie geschenkt oder beruhigt – wenn man sich darauf einlässt! Ein Stofftaschentuch mit dem Parfum meines Mannes in der Handtasche ist in einsamen Momenten ein wunderbares Geschenk. Oft geht`s mir wie Grenouille, denn wenn ich könnte würde ich am liebsten den Duft meines Kindes einfangen und immer bei mir tragen: Das perfekteste (ja, diesen Superlativ gibt es eigentlich nicht) Parfum das ich mir vorstellen kann. 😉

    • beautyjagd sagt am 10. Juli 2015

      Düfte sind sehr eng mit Emotionen verwoben, das ist ja auch wissenschaftlich erforscht. Ich habe auch Düfte, die mich an bestimmte Lebensphasen erinnern, wenn jemand an mir vorbei geht, der den Duft trägt, versetzt mich das gleich gedanklich ein paar Jahre zuürck!
      Und die Apothecary Düfte von Florascent sind ja Einzelnoten, die verfliegen wirklich schnell – um sie etwas haltbarer zu machen, muss man zwei oder drei davon kombinieren, und möglichst eine Fondnote dazunehmen, die den Duft haftbarer macht.

      • Ellalei sagt am 10. Juli 2015

        Ist das nicht der Wahnsinn, was unser Gehirn so leistet und welch versteckten Erinnerungen damit an die Oberfläche kommen können, an die ich mich sonst nie erinnert hätte?!

        Die Sache mit dem Kombinieren von Einzelnoten würde ich gerne mal in einem Seminar üben. Beim Mixen von Tonern, Masken oder ähnlichem merke ich immer wieder wie schwer das ist mit ätherischen Ölen umzugehen und was ein einzelner Tropfen ausrichten kann. Ein Parfum (auf Ölbasis) wollte ich mir ja auch schon basteln. Mit den Einzelnoten von Florascent ist es da doch etwas einfacher.Hast du dir damit schon eine Kombi „gebaut“? *neugierig frag* 😉

      • beautyjagd sagt am 10. Juli 2015

        Ich variiere immer wieder und spiele mit Kombinationen – zB Yuzu oder Mandarine als Kopfnote und Magnolie als Herznote. Übrigens hat mir Herr Tentunian als blumigeren „Fixateur“ Mimose empfohlen, den mische ich manchmal auch noch dazu. Wäre wirklich mal einen Post wert 🙂

  11. Ellalei sagt am 10. Juli 2015

    Oh ja, Magnolie und Mimose klingen super. Meine Kopfnoten wären wohl andere. Das Jasmin hab ich z.B…. ob das eher als Basis taugt? Ein Post wäre super wenn du deine lange Liste etwas abgearbeitet hast oder es sich thematisch mal ergibt.

    • Ellalei sagt am 10. Juli 2015

      Oh sorry, das sollte natürlich unter deinen Kommentar, Julie.

  12. Sonja mit V sagt am 10. Juli 2015

    Oh, nachdem ich jetzt ja mit dem Monoi Duft angefixt war, habe ich mir auch Gedanken gemacht, dass ich gerne mein Parfum gegen einen Naturduft/-parfüm tauschen würde. Was für ein schöner Post dazu! Allein von der Beschreibung könnte ich das Citronnier kaufen! Ich habe gleich auf der Seite gestöbert und war ganz hin und hergerissen. Düfte sind wirklich so individuell, dass ich so etwas nicht spontan online bestelle. Ich hoffe, ich werde also mal über eine schöne Auswahl „stolpern“.
    Weiß zufällig jemand, ob das The blanc von Florascent dem The blanc von Bulgari nahekommt?

    • beautyjagd sagt am 13. Juli 2015

      Ich würde sagen, dass sich die beiden gleichnamigen Düfte schon deutlich unterscheiden – allerdings ich habe The blanc von Bulgari schon länger nicht mehr gerochen…

  13. Sonny sagt am 31. Juli 2015

    Aufgrund deiner schönen Review habe ich mir das Parfüm bestellt und war zuerst etwas enttäuscht. Also nicht wegen deiner Review, sondern weil ich Zitrone pur erwartet habe (mein Fehler!). Mittlerweile gewöhne ich mich an den Duft und mag ihn sogar ganz gerne, da er frisch und leicht ist.
    Mich erinnert er an meine alten 0815 KK Parfüme, vor allem an mein Barbie Parfüm aus der Kindheit (ja, traurigerweise hatte ich sowas^^). Aber es wird immer besser. 😉

    • beautyjagd sagt am 31. Juli 2015

      Ah echt, Du empfindest Citronnier als eher mainstreamig, das ist interessant 🙂 Ich mag den Duft gerade bei Hitze sehr gern, weil er mich langanhaltend erfrischt – im Winter brauche ich es ja „wärmer“.

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