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Beauty Briefing KW 32 / 2026: Beauty und mehr in Helsinki

Helsinki Aussicht Katajanokka

Auch in diesem Jahr habe ich eine wunderbare Woche nur mit mir selbst in Helsinki verbracht. Meine liebste Solo-Unternehmung führt mich seit Jahren in die finnische Hauptstadt. Dort fühle ich mich frei und genieße es, einige Tage einfach machen zu können, wonach mir der Sinn steht. Was ich in Helsinki unternommen habe und die Ausbeute meiner finnischen Beautyjagd gibt es in diesem Beauty Briefing zu lesen. Viel Spaß dabei!

Inspiration in Museen und am Meer – so würde ich mein Programm in Helsinki beschreiben:

  • Im Museum für zeitgenössische Kunst Kiasma berührte mich die Ausstellung We who remain mit aktueller Kunst der Sami, einem indigenen Volk aus dem Norden Norwegens, Schwedens, Finnlands und Russlands.
  • Im Museum für Architektur und Design konnte man in der Ausstellung Escape to Moominvalley erfahren, wie die Lebenswelten der Künstlerin Tove Jansson sich auch in den Mumin-Geschichten niederschlagen: Das Mumintal als phantastisches Refugium in turbulenten Zeiten.
  • Das Wetter in Helsinki war nordisch sommerlich und nicht heiß: Trotzdem war ich abends einige Male bei den Eisbrechern am Teppichwaschsteg in Katajanokka schwimmen.
  • Ganz entspannt ging es auf der Insel Seurasaari zu, die man mit einer etwa 20minütigen Busfahrt vom Stadtzentrum aus erreicht. Im historischen Bad von 1906 habe ich gelesen, den Wolken zugeschaut, den Wind und die Sonne auf der Haut gespürt, Schokoladen-Minz-Kekse von Fazer gegessen und natürlich in der Ostsee gebadet.

Geschichte der Ukraine

Als Reiselektüre hatte ich mir das Buch Rote Sirenen von Victoria Belim mitgenommen. Vielleicht kennen einige die Autorin, die seit etwa 20 Jahren den renommierten Parfümblog Bois de Jasmin schreibt. In ihrem Buch arbeitet sie die Suche nach ihrer Identität auf, die sie zurück in ihr Geburtsland, die Ukraine führt. Dabei bekommt man viele Einblicke in die Geschichte der Ukraine, aber auch in die der Sowjetunion – und in deren schwieriges Verhältnis miteinander. Sehr beeindruckend fand ich zu lesen, wie wichtig Kultur (z.B. die berühmte Weißstickerei) oder auch das Kultivieren eines Gartens ist, um in grausamen Zeiten die Hoffnung nicht zu verlieren. Die autobiographische Geschichte ist halb ein Roman und halb eine Reportage über das Leben in der Ukraine – ein Mix, der mich sehr angesprochen hat. Vielleicht keine klassische Strandlektüre, aber definitiv eine große Empfehlung von mir. Hier geht es zur Website der Aufbau-Verlage.

Neue Beauty aus Finnland 2026

Meine finnische Gesichtspflege

Es ist nun schon fast ein Ritual in Helsinki geworden: Zum dritten Mal kaufte ich meine dreiteilige Gesichtspflege von finnischen Marken nach. Ich befeuchte zunächst mein Gesicht mit dem Watermelon & Birch Face Mist von Ayu Organics (gibt es z.B. im zweiten Stock der Markthalle in Hakaniemi oder bei Twist be). Vom sehr schönen Fachgeschäft für Naturkosmetik Ruohonjuuri stammt die Peace Out Essence und The Juice Moisturizing Power Fluid von Djusie. Alle drei Produkte schätze ich sehr, ich habe sie hier bereits vorgestellt. Es sind definitiv Nachkaufprodukte!

Der Ginseng des Nordens

Die Marke Arctic Warriors schätze ich seit vielen Jahren, sie bietet Nahrungsergänzungsmittel aus dem Norden Finnlands. Die dafür verwendeten Pflanzen stammen aus unberührten Regionen jenseits des Polarkreises, die unter extremen klimatischen Bedingungen wachsen – die Qualität ist entsprechend sehr hoch. Ich hatte Glück und konnte das begehrte Roseroot Elixir von Arctic Warriors bei Ruohonjuuri kaufen, einen Auszug aus Rosenwurz (Rhodiola rosea). In Sibirien gilt die adaptogene Heilpflanze als „goldene Wurzel“, im Baltikum und Skandinavien wird das Antioxidanz zur Stärkung der mentalen und physischen Leistungsfähigkeit sowie zur Ankurbelung der Serotoninproduktion eingesetzt. Ich nehme nun täglich einen Löffel des so genannten Ginseng des Nordens ein und erinnere mich dabei an meine schöne Zeit in Helsinki. Hier geht es zur Homepage von Arctic Warriors.

Was ich noch bei Ruohonjuuri gefunden habe

In jedem Jahr kaufe ich für meinen Aufenthalt in Helsinki ein Duschgel mit einem ungewöhnlichen Duft (ich nehme den angefangenen Flakon selbstverständlich als Andenken mit nach Hause). Die Körperpflege der finnischen Marke Ole Hyvä duftet zum Beispiel interessant nach Walderbeere oder Holzteer. In diesem Jahr habe ich mich für das Shower Gel Mint Blackcurrant von Ole Hyvä entschieden, das sich herrlich erfrischend auf der Haut anfühlt. Hier geht es zur Homepage von Ole Hyvä.

Außerdem machte mich der Lip Balm Forest Kiss with Forest Microbes & Peppermint von Sees neugierig. Dabei handelt es sich nicht um einen fettbasierten Balm, sondern um eine dickliche Emulsion. Die pflegende Wirkung ist in Ordnung (ich brauche eigentlich dickere Balms für meine Lippen); Kaufgrund war der enthaltene Waldmikrobenextrakt, der das Mikrobiom und die Barriere der Haut unterstützen soll. Hergestellt wird der Extrakt von der finnischen Firma Uute Scientific unter dem Namen Re-Connecting Nature™. Ich bin gespannt, wie meine Lippen bei einer längeren Anwendung des Balms reagieren. Hier kann man sich den Lippenbalsam von Sees ansehen.

Lush x Moomin

Als ich in Helsinki war, wurde die neue Lush x Moomin-Kollektion gelauncht. Das musste ich mir natürlich ansehen, in den speziell dekorierten Läden konnte ich alle Neuheiten beschnuppern. Erstaunt hat mich das Cloudberry Body Spray von Lush x Moomin: Für meine Nase riecht es nach sauren Beeren und vielleicht sogar ein bisschen nach Apfelmost. Wer also einen süßen, typisch beerigen Duft nach Himbeeren oder Erdbeeren erwartet, der wird enttäuscht sein. Das Spray fängt den säuerlichen Geschmack von Moltebeeren tatsächlich gut ein: Auf dem Markt in Helsinki kaufe ich mir immer einen Becher der goldgelben Beeren, die sauer und zugleich so köstlich schmecken. Hier kann man sich die gesamte Lush x Moomin Collection ansehen, die es auch in Deutschland gibt.

Cooling Care von Nobe

Ganz im Trend liegt die neue Pflegeserie Cooling Care der finnischen Kosmetikmarke Nobe. In asiatischen Ländern sind kühlende Kosmetikprodukte schon länger populär, bei unseren stetig heißer werdenden Sommern wächst auch hier der Bedarf. Die Gesichts- und Körperpflege von Nobe soll kühlend und abschwellend wirken. Ich habe mir die Cooling Care Arctic Skincare Refreshing Body Lotion von Nobe zugelegt. Als Wirkstoffe sind in der auf Aloe Vera basierenden Lotion nordisches Xylitol, Menthol und Pfefferminze enthalten. Nach dem Auftragen spüre ich den erfrischenden Effekt des Menthols auf der Haut, der auch etwas länger anhält. Die zart nach frisch-holzigen Noten duftende Bodylotion fettet nicht, allerdings bildet sie beim Verteilen erst mal weiße Streifen. Kann man auch als After Sun verwenden. Hier geht es zur Homepage von Nobe. Im Thema Cooling Care sehe ich eine Menge Potential und bin gespannt, welche innovativen Wirkstoffe zukünftig entwickelt werden.

Und sonst…

In Helsinki ist koreanische Kosmetik weiter als in Deutschland verbreitet. Neben auf K-Beauty spezialisierten Geschäften gibt es im Kaufhaus Stockmann eine große zentrale Fläche, in der K-Beauty angeboten wird. Genauso sieht es in den Drogeriemärkten Normal oder in Parfümerien wie Cocopanda aus. Das Angebot geht dabei weit über das in den deutschen Drogeriemärkten oder Parfümerien hinaus. Ich habe z.B. den viralen Jelly Mist von Biodance in der hübschen kegelförmigen Verpackung mit der Kugel als Kappe gefunden.

Vielleicht seid ihr in der letzten Zeit auf TikTok oder Instagram auf den Trend Anti-Blush gestoßen: Ich kann berichten, dass das Colourstruck Blush von MAC in der Nuance Film Noir Buff auch in Helsinki überall ausverkauft ist. Als Anti-Blush wird ein Wangenrouge bezeichnet, das eher Taupe statt Rosarot getönt ist.

Zum Schluss noch ein bisschen Gourmandise: Der Lemon Vanilla Delight Body Lotion von Murumuru konnte ich nicht widerstehen. Sie duftet cremig nach Meringue und zugleich nach Zitrone – wie ein Zitronentörtchen. Die Formulierung ist schön übersichtlich und zieht schnell ein. Die zertifizierte Naturkosmetik-Marke Murumuru gehört zum finnischen Familienunternehmen Berner. Hier geht es zur Homepage von Murumuru.

Ich habe die hier gezeigten Produkte alle selbst gekauft.

Mit diesen finnischen Inspirationen wünsche ich allen eine schöne Beauty-Woche!

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