Gesichtspflege, Körperpflege, Naturkosmetik

Sonnenschutz 3: Weitere Naturkosmetik-Produkte im Test

sonnenschutz-test

In dieser Woche ist endlich der Sommer zurückgekommen! Vor ein paar Tagen ist mir eingefallen, dass ich angekündigt hatte, meine Erfahrungen mit einigen Sonnenschutzprodukten auf dem Blog zu posten. Es wird also höchste Zeit, bevor der Sommer wieder vorbei ist 😉 .

Im Juni 2012 habe ich bereits einige allgemeine Informationen zum Thema Sonnenschutz zusammengestellt und fünf Naturkosmetik-Sonnenschutzprodukte gezeigt. Mittlerweile habe ich weitere Produkte getestet, im Post zu meiner morgendlichen Sonnenschutz-Routine im Gesicht konntet ihr schon drei der sechs Produkte sehen, um die es gleich gehen wird. Ich habe versucht, meine Beschreibungen in diesem Beitrag möglichst knapp und bündig zu halten. Edit 19.5.2014: Auch in 2014 habe ich neue Sonnenschutzprodukte getestet. Edit 11.5.2015: In 2015 stelle ich weitere 18 neue Produkte von Alteya Organics, Eco by Sonya, Biosolis, Eco Cosmetics, Acorelle, Ambient Living, John Masters, The Organic Pharmacy, Bioregena, Bio Beauté by Nuxe, Evoa, Badger und Lavanila vor.

Bis auf eine Ausnahme haben die folgenden Sonnenschutzprodukte mindestens einen Lichtschutzfaktor von 30. Grundsätzlich möchte ich vorweg schicken, dass es nicht einfach ist, eine nicht weißelnde, nicht klebende und ausschließlich mit mineralischen Filtern arbeitende Naturkosmetik-Sonnenpflege mit hohem Lichtschutzfaktor zu finden. Ich bin Jahr für Jahr auf Weiterentwicklungen gespannt.

Leider hatte ich noch keine Gelegenheit, den Ultra Light Facial Moisturizer oder die Anti-Oxidant Daily Moisturizing Cream von Kimberly Sayer ausführlicher zu testen. Ich fand die leichten Texturen bei einem kurzen Test vielversprechend. Ich werde den Test wohl im nächsten Jahr angehen!

eco-cosmetics-sonnen-oel

♦ Mein Favorit, das Sonnenöl Spray LSF 30 von Eco Cosmetics hat es zwischenzeitlich schon mit einem separaten Post auf den Blog geschafft, ich wollte ausführlicher auf das Produkt eingehen.

Hier kommen nun die anderen, von mir getesten Sonnenschutzprodukte:

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♦ Richtig hohen Sonnenschutz bietet die Sonnencreme LSF 50 von Eco Cosmetics. Sie hat eine etwas pastige Textur und ist leicht bzw. relativ hell getönt. Auf heller Haut wirkt sie deswegen kaum weißelnd, bei mittleren Hauttönen sieht man die Sonnencreme etwas mehr. Nach dem Verteilen hinterlässt sie auf der Haut einen schimmernden Glanz.

Auf meiner Haut zieht die Sonnencreme nicht ganz ein, sie klebt mir etwas zu viel und liegt auf der Haut auf. Ich empfand das Tragegefühl deswegen vor allem im Gesicht als nicht so angenehm, ich hatte das Gefühl, dass sich die Wärme unter der Creme staute.

Mit einem stark mattierenden Puder wie dem Poudre Libre Dermophile von T. LeClerc hielt ich den Glanz einigermaßen in Schach. Je dünner man die Sonnencreme aufträgt, um so besser fühlt sie sich auf der Haut an – auf diese Weise reduziert man jedoch den Lichtschutzfaktor.

Die schützende Wirkung empfand ich als gut, auf den neuen Verpackungen ist auch das offizielle UVA-Zeichen abgebildet. Die Sonnencreme duftet leicht zitronig-fruchtig.

Zum Vergleich: Die getönte Sonnencreme LSF 30 von Eco Cosmetics ist etwas dunkler als die Sonnencreme LSF 50 gefärbt, wirkt also auch auf mittleren Hauttönen nicht weißelnd. Die Textur ist etwas leichter ist und zieht besser ein. Die Sonnencreme LSF 30 trägt das offizielle UVA-Zeichen.

Die von Ecocert zertifzierte Sonnencreme LSF 50 basiert auf ummanteltem Titandioxid, verschiedenen verarbeiteten Ölen, Wasser und Sojaöl. Auf Zinkoxid wird verzichtet. Etwa 26% der Inhaltsstoffe stammen aus Bioanbau:

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Eine Tube Sonnencreme LSF 50 von Eco Cosmetics enthält 75 ml und kostet 20 EUR. Erhältlich ist sie in Bioläden und diversen Online-Shops.

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♦ Die Solar to Polar Ultra LSF 40 von der amerikanischen Firma Vivesana habe ich im letzten Jahr von Amazingy zur Verfügung gestellt bekommen und gleich im September beim Zelten in Südfrankreich getestet. Die Sonnencreme wurde auf dem Blog No More Dirty Looks öfter besprochen, das machte mich natürlich neugierig auf Vivesana.

Die Sonnencreme ist eine feste Paste, anders kann man die Textur kaum beschreiben. Um sie aus der Tube zu entnehmen, muss man richtig fest drücken. Allerdings braucht man dank der wasserfreien Rezeptur nur wenig des Produkts. Überraschenderweise lässt sich die Sonnencreme dann gar nicht so schlecht verteilen, haarige Männerhaut wird an der Sonnencreme allerdings keine große Freude haben.

Die Sonnencreme weißelt etwas, der schimmernde Glanz auf der Haut ist jedoch weniger stark ausgeprägt als bei der Sonnencreme LSF 50 von Eco Cosmetics. Das Tragegefühl empfand ich im Vergleich dazu ebenfalls als angenehmer und weniger klebrig.

Die Solar to Polar Ultra haftet hervorragend auf der Haut, ich würde sie als wasserfest und äußerst schweißresistent bezeichnen. Abends beim Duschen musste ich einen Waschlappen zu Hilfe nehmen, um die Sonnencreme wieder herunter zu bekommen. Meine Empfehlung für Wassersportler!

Die schützende Wirkung empfand ich als sehr gut, aber auch hier konnte ich das offzielle UVA-Zeichen der EU oder das Wort Broad Spectrum für den amerikanischen Markt nicht auf der Verpackung finden (es wird aber UVA und UVB-Schutz erwähnt). Die Sonnencreme duftet etwas cremig-wachsig (aber nicht störend), sie kommt ohne Parfüm aus.

Die Solar to Polar Ultra LSF 40 basiert auf Sojaöl, Distelöl, Bienenwachs, Titandioxid, Olivenöl und Zinkoxid. 70% der Inhaltsstoffe stammen aus biologischem Anbau:

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Eine Tube Solar to Polar Ultra LSF 40 von Vivesana enthält 66ml. Erhältlich ist sie in Deutschland nur bei Amazingy. Edit 24.5.2014: Dieses Produkt wird überarbeitet und ist momentan nicht erhältlich.

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♦ Im Post über die BB Cream Nectar de Roses von Melvita hatte ich die ProSun Sonnencreme LSF 50 von Melvita schon einmal gezeigt, ich bekam sie zum Test zugeschickt. Sie ist in einer Tube mit einer schmalen Kanüle verpackt.

Die braucht es auch, um die eher flüssige Textur zu dosieren. Leider weißelt die Sonnencreme LSF 50 schon etwas, ich hätte mich gefreut, wenn Melvita ein paar Farbpigmente hinein gemischt hätte. Das Finish ist dafür schön matt bis satiniert.

Das Tragegefühl finde ich angenehm, die Sonnencreme klebt nicht. Mich stört allerdings der süßliche Duft, der nicht so schnell verfliegt – er ist nichts für meine Nase. Eine besonders pflegende Wirkung konnte ich nicht feststellen. Melvita hat sich für die internationale Bezeichnung Broad Spectrum entschieden und zeigt daher kein UVA-Siegel.

Die von Ecocert zertifizierte Sonnencreme LSF 50 basiert auf verarbeiteten pflanzlichen Ölen, Zinkoxid, Sonnenblumenöl und Titandioxid. 27% der Inhaltsstoffe stammen aus biologischem Anbau:

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Eine Tube der Sonnencreme LSF 50 von Melvita kostet 23,90 EUR. Erhältlich ist sie in ausgewählten Bioläden und Naturkosmetik-Shops sowie im Online-Shop von Melvita.

Sun von den Alabastermädchen hat zu der Sonnencreme ebenfalls eine Review geschrieben.

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♦ Nun komme ich zu einem ganz speziellen Sonnenpflegeprodukt, das keinen konkreten Sonnenschutz auslobt: dem Schatten und Sonne Körperöl von Maienfelser. Es enthält keinerlei abdeckende bzw. reflektierende Partikel wie Titandioxid oder Zinkoxid, sondern setzt ausschließlich auf die lichtschützende und antioxidative Wirkung von pflanzlichen Ölen. Die Haut soll gut mit nährenden und hautpflegenden Ölen versorgt werden, so dass die Sonne weniger Schaden anrichten kann. Auf diese Weise soll der hauteigene Schutz aktiviert werden, was mit abdeckenden Partikeln nur in eingeschränktem Maß möglich sei.

Ich fand das Produkt und den Denkansatz so spannend, dass ich es auf meine Reise nach Kreta mitgenommen habe. Verpackt ist das Schatten und Sonne Körperöl in einem Glasflakon, der in einer hübsch verzierten runden Pappdose steckt.

Nachdem ich meine Haut einige Tage an die Sonne gewöhnt hatte, wagte ich zum Ende meines Aufenthalts in Kreta einen Versuch: Ein Bein ölte ich mit dem Schatten und Sonne Körperöl ein, das andere mit einem mineralischen Sonnenschutz. Obwohl ich mich überwiegend im Schatten aufhielt, war das Bein mit dem Maienfelser Öl abends etwas gerötet – das andere nicht. Wahrscheinlich müsste ich meine mittelhelle Haut noch viel länger an die Sonne gewöhnen und das Öl regelmäßiger verwenden. In Deutschland wäre die Sonneneinstrahlung außerdem nicht so intensiv wie auf Kreta gewesen.

Bei meiner wesentlich dunkelhäutigeren Reisebegleitung wirkte das Öl gut, auch das Tragegefühl wurde positiv beurteilt. Das Öl ist leicht orange gefärbt (auf heller Haut etwas sichtbar, aber akzeptabel), zieht gut ein und duftet langanhaltend krautig nach Lavendel und Petersilie.

Das Schatten und Sonne Körperöl setzt sich aus Jojobaöl, Kokosöl, Cupuacubutter, Rizinusöl, Senföl, Reiskeimöl, Forahaöl, Avellanaöl, Arganöl, Kukuinussöl, Carotinöl, Sanddornfruchtfleischöl, weiteren pflanzlichen Ölen sowie ätherischen Ölen zusammen:

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Das Schatten und Sonne Körperöl von Maienfelser enthält 100 ml und kostet 17,50 EUR, eine Kleingröße mit 10 ml ist für 3,25 EUR erhältlich. Kaufen kann man die Produkte von Maienfelser im firmeneigenen Online-Shop.

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♦ Zum Schluss möchte ich noch ein Produkt vorstellen, das man nicht als Naturkosmetik, sondern (bestenfalls) als naturnah bezeichnen kann: Perfect Skin Defense SPF 30 von der britischen Marke This Works. Ich habe das getönte Fluid in Berlin bei Other Stories gekauft.

Weshalb ich das Produkt gekauft habe, obwohl es sich nicht um zertifzierte Naturkosmetik handelt? Weil darin ausschließlich mineralische Lichtschutzfilter zum Einsatz kommen und die Textur wunderbar leicht, fast flüssig, nicht weißelnd und keinesfalls klebrig ist. Das Tragegefühl ist sehr angenehm, man spürt das Fluid kaum auf der Haut.

Die Tönung des Fluids ist relativ hell, gleicht sich aber nach dem Verteilen dem Hautton an. Die Haut glänzt nicht, sondern wirkt natürlich mattiert. Das Sonnenfluid eignet sich auch als Primer unter eine Foundation, es duftet übrigens nach Orangenblüte. Das offizielle UVA-Zeichen konnte ich nicht auf der Verpackung finden.

Leider enthält die Formulierungen eine ganze Reihe an Stoffen, die bei Natrue und BDIH nicht erlaubt wären, z.B. Butylenglycol, Laureth-4 (eine PEG-Verbindung) oder Phenoxyethanol. Die Perfect Skin Defense LSF 30 basiert auf Wasser, verarbeiteten pflanzlichzen Ölen, Titandioxid, Zinoxid und Butylenglycol:

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Die Perfect Skin Defense LSF 30 von This Works enthält 30 ml und kostet 39 EUR. Erhältlich sind die Produkte von This Works z.B. bei Other Stories in Berlin oder online bei All for Eves. Edit 24.5.2014: Das Produkt ist offensichtlich nicht mehr erhältlich. Das neue Skin Defence In Transit von This works enthält leider chemische Lichtschutzfilter.

Mein Fazit: Es gibt bei der Entwicklung von Sonnenschutzprodukten im Bereich Naturkosmetik weiter eine Menge Luft nach oben – das zeigt unter anderem das naturnahe Sonnenfluid Perfect Skin Defense SPF 30 von This Works, dessen hoher Anwendungskomfort ein Vorbild für zukünftige Texturen sein könnte. Vielleicht gibt es aber auch andere Möglichkeiten als den Einsatz von mineralischen Lichtschutzfiltern, das Schatten und Sonne Körperöl von Maienfelser könnte hierfür eine Inspiration sein.

Mein Testsieger in diesem Jahr ist das Sonnenöl Spray LSF 30 von Eco Cosmetics, es fühlt sich insbesondere auf der Körperhaut sehr gut an. Die Sonnencreme LSF 50 von Eco Cosmetics ist mir zu klebrig, besser gefällt mir die getönte Sonnencreme LSF 30 von Eco Cosmetics. Die Textur der Sonnencreme LSF 50 von Melvita ist leichter und wirkt mattierend, weißelt mir jedoch ohne die Zugabe einer Foundation zur Tönung etwas zu sehr. Überrascht hat mich die gute Haltbarkeit des Solar to Polar Ultra von Vivesana, die Formulierung kommt ohne Wasser aus.

Welches meiner getesteten Sonnenschutzprodukte kennt ihr? Wie sind eure Erfahrungen damit? Und welches Produkt verwendet ihr im Gesicht?

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85 thoughts on “Sonnenschutz 3: Weitere Naturkosmetik-Produkte im Test
  • Angela sagt:

    Das Sönnenöl von Eco Cosmetics finde ich auch sehr gut, es funktioniert auch auf den behaarten Beinen meines Liebsten super. Normalerweise jeglicher Kosmetik abgeneigt, hat er etwas über guten Geruch und vernünftiger Anwendung gemurmelt.

    ABER: Nach nur drei Wochen ist heute der Sprühkopf kaputt gegangen, von der Flasche, nicht vom Liebsten 😉 dabei ist die Flasche noch halb voll und wurde immer pfleglich behandelt. Es kommt nichts mehr raus und der Sprühkopf selbst ist voller Öl.
    Montagsproduktion?! Bei 30 Euro für 50ml so oder so sehr ärgerlich. Vor allem weil das Produkt selbst super ist. Schade!!

    • beautyjagd sagt:

      Das Sonnenöl Spray wurde mir von Eco auch extra für haarige Männerhaut ans Herz gelegt.
      Das mit dem Sprühkopf ist ja blöd, das Problem habe ich bisher glücklicherweise nicht. Kann man den Sprühkopf denn vielleicht mal durchspülen/durchpusten?

      • Angela sagt:

        Ich hab heute morgen den Sprühkopf so schnell nicht lösen können, ich probiere es heute Abend noch mal…

    • Hallo Angela,
      Dein Problem mit dem Sprühkopf kennen wir vereinzelt auch. Wenn es auftritt kommt irgendwann nichts mehr aus dem ansonsten noch gut gefüllten Spraybehälter.
      Das Problem scheint zu sein, dass im Spraybehälter ein Unterdruck entstehen kann.
      Die Lösung: Schraube den Sprühkopf leicht auf – das geht ganz einfach. Du hörst dann wie etwas Luft nachzieht. Anschließend sollte der wunderbare Sonnenöl Spray wieder einwandfrei funktionieren.
      Good Luck & Grüße. Bernd von viasalutis

      • Angela sagt:

        Hallo Bernd,

        vielen Dank für den Tipp!
        Die Kombination aus Unterdruck im Behälter raus lassen und Sprühkopf vorsichtig reinigen hat funktioniert!
        Jetzt fließt das Öl wieder 😉

        Viele Grüße
        Angela

  • Andi sagt:

    Von diesen Produkten kenne ich noch keines, ist aber auch mein erster NK Sommer. Im Gesicht verwende ich täglich von Kimberly Sayer die leichte Feuchtigkeitsgesichtscreme mit SPF 30. Sie ist so leicht, dass ich sie wunderbar über der normalen Tagespflege anwenden kann. Bin sehr zufrieden 🙂 Liebe Grüße

    • beautyjagd sagt:

      Die Leichtigkeit der Formulierung von Kimberly Sayer wird wirklich häufig gelobt, denn das ist ja meist genau der Kritikpunkt bei NK-Sonnencremes 🙂

  • Bärbel sagt:

    Das Sonnenöl von Eco finde ich auch sehr gut,fürs Gesicht ist die getönte Tagescreme LSF15 so lala (bis jetzt noch nicht mit angefreundet) ,denn ich muss allerdings mehrmals abpudern sonst glänze ich den ganzen Tag 🙁

    Wenn ich ehrlich bin mag ich nicht gerne LSF im Gesicht ,die sind mir alles zu fettig.

    Wegen meiner Rosazea hatte ich von Eucerin die getönte Sun Gesichtscreme LSF 50 im Test. Furchtbar ein Pamp und bis die abends wieder runter ist 🙁

    Die Rubbelei ist sehr schlecht und beschert mir stundenlang rote Wangen.

    • beautyjagd sagt:

      Abrubbeln, das klingt gar nicht gut, gerade für empfindliche Haut. Ich muss auch sagen, dass ich es grundsätzlich im Gesicht angenehmer finde, keinen Sonnenschutz zu tragen – aber das geht im Sommer, wenn ich draußen bin oder im Ulaub bin, einfach nicht.

  • Julchen sagt:

    Von den getesteten Produkten habe ich noch nichts ausprobiert. An den von dir erwähnten Cremes von Kimberly Sayer bin ich übrigens auch interessiert, denn darüber habe ich schon Positives gehört.

    Ich brauche momentan immer noch meine herkömmliche Sonnencreme auf, die Ladival will einfach nicht leer werden. Danach weiß ich noch nicht genau in welche Richtung es gehen soll.
    Julchen kürzlich veröffentlicht..Konsumiert: Pinsel von EcoToolsMy Profile

    • beautyjagd sagt:

      Vielleicht reicht die Sonnencreme von Ladival ja auch noch für dieses Jahr aus – ich hoffe ja immer, dass es neue Entwicklungen im nächsten Jahr geben wird.

  • Ich hatte mir nach Deinem Blogpost über das Sonnenöl von Eco Cosmetics selbiges gekauft und bin damit sehr zufrieden. Die Anwendung ist super einfach, es lässt sich gut verteilen, zieht gut ein, klebt nicht, färbt nicht ab. Was will man mehr?! Außerdem ist der Duft ein Traum 🙂

    Im Gesich verwende ich keinen extra Sonnenschutz. Ich setze auf den meiner Mineral Foundation. Da ich die direkte Sonne meide, vor allem mittags und unter der Woche tagsüber eh im Büro bin, reicht mir das bisher aus. Sonnenbrand im Gesicht hatte ich seitdem noch nie. Allerdings hätte ich Interesse an der getönten Sonnencreme für’s Gesicht von Eco Cosmetics. Die werde ich mir aber wahrscheinlich erst nächstes Jahr zulegen.

    Liebe Grüße
    KleinesGehopse kürzlich veröffentlicht..Italienischer Nudelsalat mit getrockneten Tomaten und Kapern aus der Biobox Food & DrinkMy Profile

    • beautyjagd sagt:

      ich sehe schon, das Öl von Eco ist hier wirklich beliebt! Ein bisschen gelblich abfärben kann das Öl schon, zumindest wenn man weiße Sachen trägt, muss man ein bisschen aufpassen.
      Liebe Grüße

  • anajana sagt:

    Das Eco Sonnenöl und die getönte Eco Sonnencreme mit LSF 30 sind meine Favoriten. Meine Haut ist gut gepflegt und es sieht bei mir ganz natürlich aus, wenn ich die getönte Creme verwende mit einem Hauch losem Puder von Hauschka darüber. Ein leichter Schimmer ist dann immer noch vorhanden, wie eine bessere BB Cream (gefällt mir besser als die Alva BB Cream) und wenn ich sie abends runternehme ist meine Haut ganz feinporig und gut gepflegt. Ich vertrage sie sehr gut und ich liebe den Duft. 🙂

    Sonnenbrand habe ich keinen mehr gehabt, seitdem ich die ECO-Produkte verwende. Ich bin selbst ganz überrascht, wie gut die Produkte sich mit meiner Haut vertragen und wie zufrieden ich damit bin. Ich finde sie viel besser als das ECO Gesichtsgel z. B., da glänz ich wie ne Schweineschwarte und muss ordentlich Puder drübergeben. Obwohl auch das zuverlässig schützt, sehr lecker riecht und ich die Form des Spenders genial finde.

    Das Sonnenöl lässt sich gut verteilen und hat auch diesen angenehmen orangigen Duft. vorsicht nur, wenn man weiße Klamotten trägt, es färbt ordentlich ab (Kragen und Ärmelabschlüsse sind dann gelb), geht aber beim Waschen gut wieder raus.

    Die anderen Produkte, die du vorgestellt hast, kenne ich nicht. Muss sie aber auch gar nicht mehr kennenlernen, da ich vorerst mit meinen zufrieden bin und sie erst aufbrauchen will. Über die Kimberley Sayer hab ich auch schon viel gelesen, die werde ich ggf. nächstes Jahr mal testen.

    • beautyjagd sagt:

      Dann können wir beide ja nächstes Jahr die Creme von Kimberly Sayer testen 🙂 Ich finde es toll, dass Du mit den Sachen von Eco so zufrieden bist. Die Sonnencreme LSF 30 gefällt mir auch viel besser als die Sonnencreme LSF 50, die Formulierung ist einfach eine andere.

  • Sonny sagt:

    Ich besitze von eco das Öl, das Gel und die Creme LSF 30 ungetönt. Das Öl mag ich am Liebsten! Das Maienfelser Öl habe ich auch, das kommt aber erst nächstes Jahr zur Anwendung. Von KS besitze ich auch beide Cremes, leider habe ich seit kurzer Zeit die Anti-Oxidant Creme im Verdacht, bei mir Pickel auszulösen – und das leider nicht zu knapp! Evt. ist sie mir zu reichhaltig. 🙁 Ich brauche sie jetzt noch auf, evt. auch am Körper. Ich habe noch ca. einen halben Tiegel von letztem Sommer und dann schaue ich mal. Von 100% Pure warten auch noch 2 Cremes mit SPF auf einen Test.

    Mit in den Urlaub dürfen dann wahrscheinlich die Eco-Produkte und der Rest des Kibio Körperfluids. Die Belmar Creme habe ich einer Freundin geschenkt, die ihre Kosmetik auf NK umstellt. Mir ist der Geruch der Creme einfach zu viel, da wird mir schlecht von. 🙁
    Schade finde ich, dass Melvita die vorherigen Sonnenschutzprodukte vom Markt genommen zu haben scheint. Im Ausverkauf im CH-Onlineshop konnte ich noch zwei Tuben mit LSF 20 ergattern, die habe ich meiner Mutter und Schwester geschenkt. Schade finde ich auch, dass es von NK Sonnenschutz oft nur kleine Tübchen fürs Gesicht gibt.

    • beautyjagd sagt:

      Ja, ich glaube auch, dass Melvita die Sonnenschutzprodukte für den Körper aus dem Programm genommen hat. Ich hoffe ja, dass sie nächstes Jahr überarbeitet wieder kommen. Und wenn dann die Gesichts-Sonnencremes von Melvita noch ein wenig gefärbt wären, wäre ich noch zufriedener damit.

  • Noemi B. sagt:

    Bisher war ich mit meinem Kibio face sehr zufrieden, ausser dass es minim weniger fettig sein dürfte. Da es getönt ist, weisselt es nicht und riecht angenehm. Am Freitag musste ich nachkaufen und – keins da! So habe ich zu Melvita gegriffen, doch im Gesicht weisselt es schon sehr, da gehts nur mit einem Tupfer Foundation vermischt. Doch Textur und Duft gefallen mir gut, es fettet quasi gar nicht.

    Eco Gel und Oel habe ich aus dem Tester probiert, das Gel geht gar nicht! Viel zu fettig, das Oel ist besser, aber das Abfärben gefällt mir nicht.

    Kimberly und thisworks tönen vielversprechend, leider gibts die nich im LSF 50, aber im Winter wär das kein Problem. Vielleicht probiere ich das mal.

    • beautyjagd sagt:

      Kibio hat sich ja leider komplett vom Markt zurückgezogen, auch in Frankreich. Das finde ich sehr schade, ich dachte, dass Clarins im Hintergrund für mehr (finanzielle) Ausdauer sorgen würde. Ich würde mir die Sonnencremes von Melvita auch getönt wünschen 🙂

      • Sonny sagt:

        Komisch, die Homepage von Kibio Frankreich existiert aber noch – inkl. Onlineshop?

      • beautyjagd sagt:

        Kann man denn im Shop noch was kaufen? Ich habe das neulich auch mal probiert, aber es hat nicht funktioniert. Oder werden die Reste nun abverkauft?
        Im Februar habe ich eine Meldung gelesen, dass Clarins das Experiment mit Kibio aufgibt – das klang sehr endgültig.

      • Sonny sagt:

        Ah, nein, das geht wirklich nicht! Oje, dabei wollte ich doch deren Deo testen! Ich muss wohl unbedingt nach Basel in den Manor am Samstag und schauen, ob die noch was haben.

  • Klaine sagt:

    Die Verpackung von Maienfelser ist ja süß!
    Ich benutze den Moisturizer von Kimberly Sayer, allerdings nervt mich der Zitronenduft auf Dauer. Er verfliegt zwar, aber am Anfang ist er sehr stark. Außerdem tränen meine Augen davon, wenn ich ihnen damit zu nahe komme.
    Werde mir daher wieder den Moisturizer von Badger holen (Damascus Rose), wenn der von Kimberly Sayer leer ist. Der Duft war so traumhaft, allerdings hat er nur einen SPF von 15. Da ich aber nur für kurze Wege draußen bin, reicht es für mich, denke ich.
    Liebe Grüße!

    • beautyjagd sagt:

      Von Badger muss ich auch mal einen Sonnenschutz probieren, das habe ich mir schon länger vorgenommen. Der kommt dann in meinen Test im nächsten Jahr 🙂
      Liebe Grüße

  • Deedee sagt:

    Habe mir letzten Sommer die Sonnenprodukte von Kibio zugelegt und bin damit recht zufrieden. Ich liebe den Duft 🙂 Zwar habe ich auch die Gesichtspflege mit Sonnenschutz, aber irgendwie bin ich zu faul das jeden Tag zu tragen. Wie KleinesGehopse sitz ich eh immer im Büro… Sonnenschutz trage ich daher nur am Wochenende. Wie ist es eigentlich mit den Produkten, die ich letztes Jahre gekauft habe? Ich habe von KK im Kopf, dass der Schutz nachlässt, je älter die Creme ist….Ist das bei NK auch so?

    • beautyjagd sagt:

      Die chemischen Filter in KK Sonnencremes bauen sich mit der Zeit ab, bei mineralischen Filtern dürfte das ja eigentlich nicht der Fall sein *überleg*. Das Haltbarkeitsdatum würde ich trotzdem nicht überschreiten, denn man hat die Sonnencreme ja schon mal in der Wärme mit dabei – und in NK sind ja weniger Konservierungsmittel zugelassen.

    • Der Sonnenschutz kann sich bei mineralischer Sonnencreme nicht abbauen. Allerdings sollte man auf die Haltbarkeit achten.

      Die Hersteller von NK-Sonnenschutz sind hier sehr restriktiv mit ihren Angaben und empfehlen die Sonnencremes nur eine Saison zu benutzen. Das liegt daran, dass keine aggressiven Konservierungsstoffe zum Einsatz kommen und man davon ausgehen muss, dass die Sonnencremes auch zum Strand usw. mitgenommen werden. Das senkt die Haltbarkeit.

      Zudem wird bei den meisten NK-Produkten auf der Packung inzwischen eine Haltbarkeit nach dem Öffnen zwischen 6-12 Monaten angegeben (mit einigen Ausnahmen). Die Empfehlung der Nutzungsdauer hat also nicht direkt etwas damit zu tun, dass ein Produkt Sonnenschutz enthält. Insbesondere hochwertige Öle oxidieren nun mal mit der Zeit.

      Liebe Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

  • Schneizel sagt:

    Sehr interessanter, informativer Post. Danke! Dickes Lob. Ich nehme ja sehr selten Sonnenschutzcreme, und dann gern das, was am Ort im Urlaub grade angeboten wird. Ja, ich weiß, das sollte ich hier nicht zugeben. Auf La Palma habe ich mal ein spanisches NK-Produkt gekauft und es bitter bereut. Name fällt mir leider oder zum Glück nicht mehr ein, zumal es schnell entsorgt wurde. Mein Begleiter lief immer protestierend weg, wenn ich ihn damit einreiben wollte. Denn 1) es weißelte 2) machte Kleidung auf Dauer fleckig 3) und es roch widerwärtig. Was mir leider beim Testen nicht so richtig aufgefallen war.

    Mir wäre es ja wichtig, dass der Sonnenschutz fürs Gesicht nicht in den Augen brennt, da ich solche Cremes vor allem beim Wandern brauche, und da schwitzt man ja meistens tüchtig. Ich habe da schon schreckliche Sachen erlebt, wie eine Stunde nicht richtig sehen zu können. Bin dann auf System Panamahut umgestiegen, merke grade, das Thema hatten wir schon mal.

    • beautyjagd sagt:

      Das Sonnenschutzmittel aus La Palma klingt ja gruslig 😉 Mein Hut ist definitiv auch mein bestes Sonnenschutzmittel im Gesicht, der verläuft nicht und fließt auch nicht in die Augen.
      Danke für das nette Feedback zu meinem Post, solche Sammelposts sind ja immer arbeitsaufwendig, da freue ich mich, wenn das gesehen wird!

  • Fayet sagt:

    Schöner Sammelpost! Beautyjagd ist ein tolles Lexikon für solche Sachen.

    Ich habe dieses Jahr die Eco SPF 30 Creme im Gebrauch, die mich wohl durch den deutschen Sommer bringen wird. Erst habe ich mich über die kleine Tube etwas geärgert, jetzt denke ich aber, dass sowas auch praktisch sein kann: wenigstens muss man dann keine Reste aufbewahren. Und das MHD ist ja schon angesprochen worden. Trotzdem muss ich ehrlich bekennen, dass ich für meine Italienreise im September wahrscheinlich wieder auf KK-Sonnenschutz zurückgreifen werde. Die Bequemlichkeit und die garantierte Wirkung – meine Haut ist derart sonnenempfindlich das ich keine Experimente im „Ernstfall“ wagen kann. Für Deutschland ist die Eco aber okay, auch wenn die Textur – naja. Vielleicht gibt es nächstes Jahr bessere Entwicklungen.

    • beautyjagd sagt:

      Ich gebe die Hoffnung ja nicht auf, dass Entwicklungen möglich sind 🙂 .
      In Deutschland komme ich gut mit einem niedrigeren Sonnenschutz zurecht, aber im Süden brauche ich auch deutlich mehr. Das habe ich gerade auf Kreat gemerkt, davor habe ich in Deutschland ja noch kaum Sonne abbekommen und war entsprechend hell.

  • pinki sagt:

    Super interessant.
    Suche seit heuer extrem fleissig nach einer geeigneten Sonnencreme für mein Gesicht. Ich habe nach der Schwangerschaft (oder waren die nicht schon vorher da?) Pigmentflecken im Gesicht bekommen. Die Jahre davor habe ich in mein Gesicht keine Sonnenpflege geschmiert, aus Angst vor Pickeln, da ich im Sommer schon eher zu etwas Mischhaut neige und mir schnell alles zu viel ist.

    Aber heuer habe ich brav geschützt (jeden Tag Sonnenschutz!!) und meine Flecken sind heller.
    Hab von der Fa Jurlique den Sonnenschutz 30 gehabt, aber bin mir nicht sicher, ob das mein Gesicht so mögen hat. (kleine Unreinheiten)
    Naturdrogerie hat mir die Eco 50+ empfohlen. Der Schutz ist toll, aber sie ist wirklich pastig und ich habe nicht das Gefühl, d. sie gut einzieht. Schätze muss noch weiter suchen.

    • beautyjagd sagt:

      Falls Du hellhäutig bist, könnte die Sonnencreme Melvita LSF 30 bzw. LSF 50 was für dich sein (auf mittleren Hauttypen sieht sie leider weißelnd aus und Du müsstest etwas Foundation dazu mischen). Die Textur ist nicht pastig. Den Sonnenschutz von Jurlique kenne ich nicht, muss ich mir gleich mal angucken.

    • Wenn es nicht so sehr auf die Tönung ankommt, aber 50+ gewünscht ist, kann man noch zur Eco Baby&Kids 50+ Sonnencreme greifen. Der gemessene tatsächliche Sonnenschutzfaktor liegt sogar noch ein gutes Stück über 50.

      Die Konsistenz ist weit weniger „pastig“ und die Sonnencreme lässt sich gut verteilen. Man muss damit zurecht kommen, dass es leicht weißelt. Aber durch das enthaltene Sanddornöl ist das auch nicht ganz so ausgeprägt wie bei manch anderen Cremes mit niedrigerem LSF.

      Wenn man mit niedrigerem Sonnenschutz leben kann, gibt es viel mehr Auswahl. Eco allein hat vier Produkt mit LSF 30.

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

  • Anna sagt:

    Liebe Julie,
    danke für diesen wieder sehr informativen Post! Ich steckte momentan total in einem Sonnenschutz-Dilemma. Ende Juli fahre ich für 10 Tage nach Frankreich ans Meer und brauche dort unbedingt hohen Sonnenschutz, den ich (weil wir wohl ziemlich viel am Strand sein werden) auch öfter nachcremen werde müssen. Fürs Gesicht bin ich gut mit dem transparenten Sonnengel von EcoCosmetics versorgt, aber für den Körper… ? Das einzige, was mir von der Textur her zusagt, ist das Sonnenöl, das auch du so gut findest. Nur das ist echt SO teuer. Und bei 10 Tagen am Strand komme ich doch wohl nicht mit einer Flasche hin, oder was meinst du? Ich habe mich fast schon wieder damit arrangiert, „normale“ Sonnencreme zu benutzen…
    Hat jemand hier zufällig noch einen Tipp für ein NK Shampoo, das dem Haar im Strandurlaub gut tut? Momentan benutze ich eine von den Lorbeerseifen aus diesem kleinen Laden in Berlin ((der übrigens gleich bei mir um die Ecke liegt ;)) und bin nur so semi-begeistert…
    Viele liebe Grüße,
    Anna

    • beautyjagd sagt:

      Ja, leider ist das Sonnenöl sehr teuer – ich denke auch, dass du an 10 Strandtagen wahrscheinlich zwei Flaschen bräuchtest. Von Alverde gibt es in diesem Jahr neu noch ein Sonnenspray mit LSF 20, das ist leicht gelblich, weißelt aber trotzdem etwas.
      Was verstehst Du denn unter Shampoo für den Strandurlaub? Ein besonders pflegendes Shampoo oder eines, das besonders starke Wascheigenschaften hat?
      Liebe Grüße

    • salva sagt:

      bin neugierig, welche seife von lorbeerseifen benutzt du denn für die haare?
      da ich gerade mit haarseifen angefangen habe und gerne noch weitere ausprobieren möchte, könnte ich einen evtl. fehlkauf vermeiden.
      wäre nett von dir zu hören, auch wie deine haarstruktur ist und was nicht so gut klappt mit der seife.
      bin wirklich sehr neugierig….

    • Kerstin sagt:

      @ Anna: letztes Jahr habe ich einen Monat im sonnigen Tel Aviv verbracht und war fast täglich kurz am Strand und bin eine Runde geschwommen. Ein spezielles Shampoo habe ich nicht verwendet, dafür habe ich einmal die Woche eine Ölkur vor dem Waschen gemacht. 20-30 Minuten habe ich das Argan–Haaröl von Alverde einwirken lassen und meine langen Haare sind trotz Sonne und Salzwasser ohne Schäden zurück gekommen. Wenn du den ganzen Tag am Strand bist, könntest Du auch probieren etwas Öl tagsüber einwirken zu lassen und es abends gründlich ausspülen.
      Liebe Grüße, Kerstin (die auch um die Ecke vom Lorbeerseifenladen wohnt ;-))

      @ Julie: Danke für den interessanten Post und deine Mühe :-). Momentan bin ich am aufbrauchen, aber nächstes Jahr steht wieder eine große Reise an (eine Freundin auf La Réunion besuchen), da werde ich mir vorher deine Reviews noch mal gründlich durchlesen.

      • Anna sagt:

        @Julie
        Danke für deine Antwort. Hab ich mir schon gedacht, dass das mit einer Flasche schwierig werden würde 🙂 Das Spray von Alverde schau ich mir mal an…
        Mit einem Shampoo für den Urlaub meinte ich ein sehr pflegendes Shampoo – ich hatte z.B. vor der Seife das neue von Weleda für normales Haar. Mit dem bin ich ganz gut klar gekommen, aber ohne Spülung wär da nix gegangen – und ich hab eigentlich nicht so große Lust, auch noch eine riesen Tube Haarspülung einzupacken. Ich werde so oder so schon genug Kosmetik mit in einen Zelturlaub schleppen 😀

        @salva
        Der nette Mann im Laden hat mir als Einstieg die Seife mit 45 Prozent Lorbeeröl und 55 Prozent Olivenöl mitgegeben (äh, ich hoffe so rum ists richtig). Ich habe normal dicke, leicht lockige Haare und normale Kopfhaut. Mit den Pflegeeigenschaften der Seife bin ich eigentlich zufrieden – meine Haare sind viel weniger trocken als mit z.B. Weleda vorher. Allerdings habe ich auch das Gefühl (trotz Rinsen), dass vor allem am Hinterkopf die Haare leicht fettig bleiben. Ich weiß gar nicht wieso… Ich werd aber demnächst nochmal in den Laden gehen und nachfragen. Der Geruch der Seife bleibt übrigens gar nicht im Haar, was ich ganz gut finde.

        @Kerstin
        Vielen Dank für den Tipp mit dem Haaröl! Das ist eine gute Idee! Werde mich mal danach umschauen. Dann mal viele Grüße um die Ecke 😉

      • beautyjagd sagt:

        ich bin natürlich nicht die Expertin für pflegende Shampoos, weil ich sie nicht brauche mit meinen kurzen Haaren. Zurzeit verwende ich ein Shampoo von Unique 8der dänischen Marke, die es bei Hilla gibt), und bin dmait sehr zufrieden. Da gibts auch ein pflegendes Shampoo davon – vielleicht könnten Leserinnen mit längeren Haaren noch Tipps geben 🙂 ?

    • salva sagt:

      habe zwar keine erfahrungen am strand gemacht, habe aber in südliche gefilde immer kokosöl mitgenommen, vor allem um ab und zu meine haare vor der haarwäsche zu pflegen.
      andere öle habe ich mich nicht getraut mitzunehmen, hatte angst, das sie bei der hitze ranzig werden könnten.
      das ergebnis war für die haare super, musste aber bei meinen feinen haaren zweimal durchwaschen.
      bei meiner freundin, die eine dicke haarpracht ihr eigen nennt, reichte eine einmalige haarwäsche.
      nach der sonne tat das öl auch meiner haut sehr gut.

  • Jessie sagt:

    Also die richtige Sonnenpflege habe ich auch noch nicht gefunden. Ich hatte mir von Lavera ein 20er Sonnenspray gekauft, aber damit sieht man weiß wie eine Leiche aus. Da ich aber den ganzen Tag an den Strand wollte, mußte ich mir auf die Schnelle etwas ausdenken und bin dann auf die Idee gekommen, dass ich das Khadi Anti-Aging Öl mit dem Lavera Spray mische. Also ungefähr 70% Khadi Öl und 30% Sonnenspray. Das ganze habe ich dann richtig gut in der Handfläche vermischt und fest in die Haut eingerieben. Das Ganze hat dann immer noch etwas geweißelt, aber lange nicht so schlimm wie vorher. Einen Sonnenbrand hatte ich am Abend nicht und meine Haut war so richtig schön weich und gepflegt von dem Khadi Öl 🙂
    Allerdings bin ich jetzt auch nicht so ein Fan von dem Geruch des Khadi Öls.

    • beautyjagd sagt:

      Dann hast Du den Sonnenschutzfaktor durch das Verdünnen schon um einiges herabgesetzt 😉 – aber gute Idee! Wahrscheinlich bist Du ein dunklerer/sonnengewöhnter Typ und die Schutzwirkung hat trotzdem gereicht.

  • beautyjungle sagt:

    Spannend wie immer, vielen Dank!

    Das Eco Spray will ich fürs nächste Jahr mal anschauen, klingt überaus gut.
    Im Alltag verwende ich spezielle Sonnencreme im Gesicht nur, wenn ich mit meinem Spatz auf den Spielplatz gehe. Ansonsten reicht mir (hoffentlich) der 15-20 LSF in meinen BB Cremes und Foundations. Viele schreiben hier „ich bekomme keinen Sonnenbrand“, aber der ist ja zweitrangig. Die Haut wird durch UVA unsichtbar geschädigt. Daher schreibe ich „hoffentlich“, tatsächlich weiß ich es ja nicht.

    Für den letzten Urlaub im Mai hatte ich mir aus Spargründen von der dm Eigenmarke was gekauft, 30€ sind mir derzeit einfach zu teuer. Nur das Kind bekommt NK 🙂
    Aber eigentlich will ich da schon mehr NK auch für mich nutzen!

    Das Maienfelser Öl klingt ja auch ganz interessant! Vielleicht nix für den Urlaub im Süden, aber hier bei uns evetuell mal eine Alternative 🙂
    beautyjungle kürzlich veröffentlicht..Kurz-Kauf-Tipp: alverde Honigmelone KörperbutterMy Profile

    • beautyjagd sagt:

      klar, wenn es um Anti Aging geht, dann ist ein Sonnenbrand bestimmt nicht das Zeichen dafür, dass die Haut geschädigt wurde!
      Und ja, ich denke auch, dass das Maienfelseröl eher was für die hiesigen Gefilde ist, außer man ist eben realtiv dunkelhäutig/sonnengewöhnt. Ich werde es verwenden, wenn ich in Deutschland im Schatten herumsitze 😉

  • Claudia O. sagt:

    Danke für diese ausführlichen Infos! Dank Dir brauch ich nun erstmal nicht weitersuchen denn von weisselnden Cremes hatte ich mehr als genug.Leider muss ich mindestens LSF 50 benutzen und so wird sich die Hauschka Creme mit meiner KK Sonnencreme anfreunden müssen 😉
    Liebe Grüße
    Claudia

    • beautyjagd sagt:

      LSF 50 in Naturkosmetik ist wirklich schwierig. Leider weißelt die Sonnencreme von Melvita – wenn sie etwas getönt wäre, würde ich sie dir zum Testen empfehlen.

  • salva sagt:

    ich bin ein absoluter fan des schatten und sonnenöls und der schatten und sonnenlotion von maienfelser
    meine haut ist ausreichend geschützt und gepflegt, wenn ich mich nicht zu lange in der prallen sonne aufhalte. ich finde die theorie für mich schlüssig, das eine gut versorgte haut in der lage ist einen eigenen sonnenschutz aufzubauen und finde, das die enthaltenen wertvollen öle gut durchdacht sind und meiner haut geben, was sie im sommer benötigt.
    die niedliche pappschachtel freut mich immer wieder, wenn ein päckchen von den maienfelsern bei mir eintrudelt.

    bei fahhradtouren, wanderungen etc. nutze ich gerne das eco cosmetics sonnenöl, aber auch gerne das gel. ich creme allerdings bei langen aufenthalten in der sonne auch nach. der duft gefällt mir bei beiden produkten.

    anfangs hat das gel bei mir etwas geprickselt, aber nur ganz leicht, anschließend war es gut. ich bin so froh, das da nichts mehr weisselt wie in den anfangsjahren des nk sonnenschutzes
    die leicht tönung gefällt mir im gesicht, so sehe ich nicht so bläßlich aus.

    für mich sind die eco produkte auch nicht zu fettend, da meine trockene haut sich alles ziemich schnell „reinzieht“, bei den eco produkten habe ich so auch mal einen sanften schönen glow, der mir gut gefällt.
    gut ist für mich, das kein zinkoxid enthalten ist, da es mir zu austrocknend ist.

    ich denke aber, das es dieses jahr auch schwieriger als sonst ist, die haut langsam an die sonne zu gewöhnen.
    die außergewöhnlich lange sonnenabstinenz in unseren breiten macht die häute bestimmt generell viel empfindlicher.

    • beautyjagd sagt:

      Ja genau, das habe ich auf Kreta auch festgestellt, obwohl es schon Ende Mai war, war ich so hell wie selten. Die Schatten und Sonne Lotion von Maienfelser interessiert mich auch 🙂

  • vetter it sagt:

    sehr interessanter post, danke für deine mühe!
    nachdem ich mittlerweile einige tuben hier herumstehen habe mit denen ich semi-zufrieden bin, bin ich nach deinem post stark versucht mir trotz der inci this works zuzulegen. habe das eco-öl (angenehmes tragegefühl, habe aber damit sonnenbrand bekommen), kibio (fürs gesicht zu fettig), melvita (extremes weißeln) und florame (etwas pastig). momentan verwende ich im alltag nur MF und auf armen und händen das eco-öl. kann mich nur schwer überwinden jeden tag fettige, weiße pampe im gesicht zu tragen. hoffe jedes jahr dass endlich eine nk sonnencreme auf kk niveau herauskommt.

    • beautyjagd sagt:

      Leider ist das Sonnenfluid von This Works nur noch gerade so und mit gutem Willen als naturnah einzustufen *seufz* Aber ich nehme es auch, wenn ich einen wichtigen Termin habe und langanhaltend gut aussehen muss.

    • Die Schutzwirkung des im Sonnenöls enthaltenen Karanja-Öls baut sich im Laufe des Tages ab. Es ist daher sehr wichtig den Schutz nach einer bestimmten Zeit zu erneuern. Wahrscheinlich kam daher der Sonnenbrand?

      Viele Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

  • Birgit sagt:

    Ach, was gibt es für tollen Sonnenschutz, ich hätte vorher genauer lesen sollen. Ich habe die Eco 15 gekauft, zu fettig fürs Gesicht. Eingentlich brauche ich auch keinen Sonnenschutz, tja, wie einige hier, tagsüber im klimatisierten Büro und sonst sitze ich und bewege mich nur im Schatten. Außerdem besitze ich noch aus irgendeiner Box das Lavera Family Sun Spray LSF 15. Es weißelt nicht und zieht für eine Sonnencreme recht gut ein.
    Wenn mineralischer Schutz nichts an Wirkung einbüßt, dann habe ich für die nächsten Jahre genug Sonnencreme. Aber mich reizt natürlich dieses Maienfelser Schatten und Sonne Öl, ich muss mir bestimmt, wenn ich in einer Woche dort bin, eine kleine Abfüllung kaufen. Meine Liste wird immer länger, *stöhn*

    • beautyjagd sagt:

      Ach ja, Du fährst ja bald zu Maienfelser! Da kannst Du das Schatten und Sonne Öl mal beschnuppern, denn es riecht schon sehr krautig-speziell. Muss man mögen!

  • Lea sagt:

    huhu!
    wollte mal fragen, ob du tschamba fii kennst & falls ja, was du davon hältst?
    meine mama schwört seit jahrzehnten darauf, kann aber irgendwie nicht erklären wodurch es überhaupt funktionieren soll!
    liebe grüße,
    lea

    ps. danke für meinen lieblingsblog! 😉

    • beautyjagd sagt:

      Über Tchamba Fii haben wir hier auf dem Blog auch schon mal diskutiert, nur wo… ? Auf jeden Fall wird es ja mittlerweile eher zur After Sun Pflege oder zur Vorbereitung auf die Sonne empfohlen. Die Wirkung wird dadurch erzeugt, dass (synthetische) Gerbstoffe die Haut aufrauhen und die Hornschicht dadurch stärker wird (simpel erklärt), der Eigenschutz soll so aktiviert werden. In Tchamba Fii kommt eine halogenorganischen Verbindung zum Einsatz – die wäre in Naturkosmetik mit Sicherheit nicht erlaubt.
      Liebe Grüße

  • Nela sagt:

    Heuer ist das erste Jahr, an dem ich ausschließlich mineralischen Sonnenschutz verwende. Für den Alltag, wie auch schon letzte Jahr, die Kimberly Sayer Feuchtigkeitspflege. Damit bin ich sehr zufrieden und komme mit der riesigen Flasche sicherlich noch den ganzen Sommer aus.

    Für’s Sonnenbaden bzw. längere Aufenthalte im Sommer im Freien, habe ich mir für den Körper den neuen Sonnenspray LSF20 von Alverde zugelegt. Im Gegensatz zu den anderen Sonnenschutzprodukten von Alverde weißelt dieser so gut wie gar nicht. Die Creme ist gelblich getönt, lässt sich sehr gut verteilen und zieht auch gut ein. Sie enthält keine Nanopartikel (jedoch mit Aluminium ummanteltes Titandioxid) und auch kein Zinkoxid.

    Ähnlich verhält sich der Sonnenspray von Lavera mit LSF15. Dieser ist ebenfalls gelblich getönt, lässt sich gut verteilen und zieht schnell ein. Dieser enthält neben Aluminium ummantelten Titandioxid auch noch Zinkoxid.

    Für’s Gesicht komme ich mit der getönten Creme LSF15 von Eco sehr gut zurecht. Die Tönung ist nur sehr leicht und meine doch recht ölige Haut nimmt die Creme ganz gut auf (fürs Schwimmen ist die leichte Tönung angenehm und etwas „Fettglanz“ stört mich da nicht unbedingt). Dazu habe ich auch noch den Lippenpflegestift von Eco mit LSF30. Dieser weißelt wirklich nur, wenn man sehr viel davon aufträgt.

    Ich muss sagen, so kann ich mit mineralischem Sonnenschutz leben. Diese Produkte sind alle vom Anwendungskomfort für mich zufriedenstellend. Jedoch bin ich trotzdem sehr gespannt, was sich in den nächsten Jahren noch tun wird. Denn gerade die Textur der Kimberly Sayer Produkte verspricht doch einiges.

    • beautyjagd sagt:

      Danke für das Teilen deiner Erfahrungen! Ich habe mich auch schon gefragt, ob die Sonnensprays von Lavera und Alverde sich ähneln – denn beide sind ja so gelblich getönt, auch die Textur ist nicht unähnlich.
      und endlich mal jemand, der auch glaubt, dass sich in den nächsten Jahren noch was tun wird in Sachen Anwendungskomfort bei mineralischem Sonnenschutz 🙂

  • Auf diesen Beitrag habe ich schon gewartet^^ – ich teste mich ja auch gerade durch…
    Es bleibt wohl aber dabei: tolle Sonnencreme im NK-Bereich ist die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau. Das Sonnenöl klingt tatsächlich nicht schlecht; ich suche
    ja noch einem speziellen Sonnenschutz für’s Gesicht, aber damit könnte ich mich auch
    anfreunden. Für den Körper finde ich es einfach zu teuer. Wie getönt ist denn die getönte Eco-Version? Ich benutze weder Make Up noch BB-Creme und möchte das eigentlich
    auch nicht ändern.
    KS finde ich auch immer noch recht spannend…sollte ich dann wohl direkt in den USA
    kaufen. Nur schwanke ich da zwischen Creme – wäre für meine eher trockene Haut wohl besser; nur mag ich Tiegel nicht so und es liest sich eher als wäre sie für den Winter – und Fluid. Letzteres fänd ich angenehmer, aber meine Haut ist gar nicht fettig…

    • beautyjagd sagt:

      Du meinst, wie getönt die Sonnencremes von Eco sind? Deckend sind sie nicht, aber schon wie eine leichte BB Cream.
      Die Produkte von Kimberly Sayer habe ich übrigens im Whole Foods (zB am Columbus Circle) in New York gesehen.

      • Ja, den Tönungsgrad meinte ich^^. Ich stelle immer wieder fest; ich bin eine super Beauty-Bloggerin – mit gerade mal 2 Schminkpinseln im Schrank und immer noch jungfräulich was Make Up angeht. *lach. Vielleicht sollte ich die getönte Version einfach mal testen; Eco cosmetics finde ich auf dem deutschen Markt immer noch am überzeugendsten. Das Gel finde ich klasse – nur den bereits erwähnten Speckschwartenglanz nicht ganz so.
        Danke für den Tipp! Gut, dass wir zuerst in NY sind; wenn ich mir das Wetter so ansehe, werde ich wohl viel Sonnenschutz benötigen^^. So langsam muss ich meine imaginäre Liste mal in die Tat umsetzen…

    • Noemi B. sagt:

      Hab da gleich eine doofe Frage: sind LSF und Sonnenschutzfaktor das gleiche?
      Eins ist doch der Lichtschutzfaktor und der andere der Sonnenschutz…? Ich dachte die seien nicht identisch, aber vielleicht täusche ich mich.

      • Sonny sagt:

        Ich habe auch tendenzielle eher trockenere Haut, wobei ich sie im Sommer eigentlich als normal, aber empfindlich) bezeichnen kann. Das KS Fluid trocknet bei mir auch gar nichts aus! Ansonsten könntest du es ja mit einem Tropfen Öl oder so mischen. Die Creme habe ich auch, mag sie eigentlich sehr, sie scheint mir aber entweder zu viel zu sein oder ich vertrage einen Inhaltsstoff nicht, ich kriege das ganze Gesicht voller Pickel damit. 🙁 Leider kann ich mich nicht mehr an letzten Sommer erinnern, ansonsten könnte es auch sein, dass die Creme gekippt ist und ich darum Probleme damit habe. Aber sie riecht noch normal und auch konsistenztechnisch hat sich nichts verändert.

      • Du meinst LSF und SPF (Sun Protection Factor)? Die sind inzwischen identisch. Der Lichtschutz- oder Sonnenschutz zielt allerdings auf die UVB-Strahlung ab, also die, die Sonnenbrand verursacht. Worauf man zusätzlich achten sollte, ist ein UVA-Schutz – das ist die Strahlung, die Hautkrebs verursachen kann. Soweit ich weiß, gibt’s da aber noch kein einheitliches System wie beim LSF.

      • Hallo Sonny,
        danke für den Tipp! Dann werde ich wohl doch lieber zum Fluid greifen. Mal abgesehen davon, dass mir die Konsistenz & de Pumpspender lieber sind^^, merke ich, dass mir meine MG Creme jetzt im Sommer auch zuviel ist…das wird sich dann wohl ähnlich verhalten.

  • Noemi B. sagt:

    So, ich kriege nun von Amazingy Pröbchen vom KS Fluid und der Crème 🙂

    Uebrigens haben sie mir bestätigt, dass zwischen LSF und SPF praktisch kein Unterschied mehr sein sollte (danke strawberry).
    Könnte sein, dass die Crème das Richtige für den Winter wär… sofern nicht der Pickeleffekt auftritt wie bei sonny.

  • Ranunkel sagt:

    Vielen Dank für den Beitrag. Ich habe das Eco Sonnenöl für den Körper und werde es auch im Gesicht verwenden. Habe auch die Antioxidanz Creme von Kimberly Sayer, die aber auch bei mir im Zusammenspiel mit der Sonne Pickel verursacht, das Eco Öl leider auch etwas. Und das obwohl ich sonst null Unreinheiten habe. Aber bei Hitze und Sonne und reichhaltigeren Pflegeprodukten gibt’s leider auch bei mir Pickel.
    Ich hatte letztes Jahr von 100%Pure die Argancreme mir LSF 30 und von Jane Iredale einen mineralischen Sonnenschutzpuder LSF 20-30. Beides gar nicht schlecht. Der Puder macht natürlich eher keine Pickel, allerdings sieht man etwas mehlbestäubt aus, wenn man reichlich davon benutzt. Ich harrte die transparente Variante, ich glaube, es gibt auch eine getönte. 100% Pure ist leicht und weisselt kaum, ich bin nun durch diesen Blog aber etwas vorsichtig mit dieser Marke geworden, wegen dem Japanischen Geissblatt.

    • beautyjagd sagt:

      Die Creme von Kimberly Sayer oder das Öl von Eco gehören natürlich schon zu den reichhaltigeren Produkten, da ist es deiner Haut in Kombination mit sommerlicher Wärme vielleicht einfach zuviel geworden.
      Von Mineralpuder muss man schon wirklich eine Menge auftragen, damkit der volle LSF erreicht wird. Dass Du da bestäubt aussahst, kann ich mir gut vorstellen 😉

  • Ich muss mal blöd Fragen; was hat es denn mit dem japanischen Geißblatt auf sich?

    • beautyjagd sagt:

      Japanese Honeysuckle steht in der Kritik, weil es sich dabei um ein verschleiertes Paraben handeln könnte/handelt – auf amerikanischen Websites und Blogs gibt es eine Menge Diskussionen dazu.

  • Ach ja, das…hatte ich gelesen, ist wohl aber irgendwie an mir vorbei gegangen. Vermutlich auch deshalb, weil ich den „Dogmatismus“ da nicht so ganz nachvollziehen kann.

    • beautyjagd sagt:

      Ich befürchte, dass es eher was mit geschickter Täuschung von Verbrauchern zu tun hat… Ich habe zu dem Thema einige Fragezeichen im Kopf, wenn ich eine Firma wäre, würde ich den Stoff schon aufgrund der Unsicherheit nicht verwenden.

      • Im Prinzip ist der Stoff doch ’nur‘ eine Blaupause aus der Natur, wenn man es genau nimmt. Und damit eigentlich genau das, was die meisten NK-Anhänger wollen: natürlicher statt synthetischer Stoff. Gut, ob man da jetzt wirklich mit parabenfrei werben kann, sei man dahingestellt, denn es stimmt ja nicht so ganz. Nur verstehe ich auch nicht, warum sich überhaupt so auf Parabene eingeschossen hat…valide Studien scheint es da ja nicht zu geben.

      • beautyjagd sagt:

        Ja genau, mir gehts um dieses Wort parabenfrei – und in so hoher Konzentration wie in diesem Honeysuckle Extract kommt es in der Natur nicht vor. Wieso man sich so dermaßen auf Parabene eingeschossen hat, verstehe ich übrigens auch nicht so ganz: Meist enthalten Produkte, die mit dem Wort parabenfrei beworben werden, viel schädlichere Stoffe als Parabene (zB halogenorganische Verbindungen).

  • Und nicht nur die…aber das hatten wir ja schon bei der möglichen Gefährlichkeit ätherischer Öle und Co. Ich finde The Natural Haven hat’s gut zusammengefasst:
    Now, technically the word paraben refers only to the lab created version, therefore manufacturers are technically not deceptive to say that Japanese Honeysuckle Extract is not a paraben. A similar comparison would be perhaps where someone adds raw honey to a drink and labels it as no artificial sugar added. In reality, honey contains sugar but it is technically not artificial in origin.

    • beautyjagd sagt:

      Ja, das kann man so sagen!
      Und bei ätherischen Ölen muss man einfach sehr viel über den Umgang, Anwendung und Dosierung wissen, das wurde mir bei meiner Duftreise/Seminar klar.

  • Anja sagt:

    Danke liebe Julie für die Fortsetzung deiner Sonnenschutzreihe. Ich hab mich besonders gefreut, dass du auch das Schatten und Sonne Körperöl vorgestellt hast, es ist mein neuer Liebling :-). Ich verlasse mich natürlich auch nicht nur auf den Schutz dieses Öls, liebe es aber unter dem eigentlichen Sonnenschutzprodukt und auch nach dem Sonnenbaden. Durch Zufall habe ich festgestellt, dass es hervorragend gegen Mückenstiche schützt, ich war die Einzige von der Familie im Urlaub, die in der Nacht nicht zerstochen wurde, jetzt hat sich der Fanclub natürlich vergrößert :-). Ansonsten komme ich prima mit der Sonnenschutzcreme und dem Gel von Eco zurecht, im nächsten Jahr teste ich vielleicht mal das Spray.
    LG Anja

    • beautyjagd sagt:

      Ah, eine gute Idee, das Öl von Maienfelser als untere pflegende Schicht zu verwenden. Und die Mücken mögen wohl den krautigen Duft nicht, sehr schön 🙂

  • Christina sagt:

    kennst du die sonnenschutzprodukte von badger balm? oder vielleicht kann eine leserin etwas dazu sagen? ich stolpere da immer mal bei ecco verde (versand) drüber und die bewertungen sind gut. aber ich hab noch keine ausführliche review darüber gelesen und bin deswegen etwas zögerlich.

    • beautyjagd sagt:

      Die Marke Badger ist mir grundsätzlich sehr sympathisch, leider habe ich deren Sonnenschutz noch nicht probiert. Die Inhaltsstoffe der Produkte sind sehr übersichtlich. Der Sonnenschutz setzt ausschließlich auf Zinkoxid – evtl könnte er deswegen beim Dauergebrauch etwas austrocknend wirken. Es gibt auch einige wasserfreie Balm darunter, die haften sicher gut, müssen aber sorgfältig verstrichen werden. Ich sehe schon, muss ich nächstes Jahr auch unbedingt testen!

  • Veleda sagt:

    Im naturkosmetischen Bereich suche ich immer noch wegen sonnen schutz…..probier jetzt von vichy ein sonnenOel Mit lsf 40 . Drunter kommen aber meine geliebten wässern oder Öle 🙂 immerhin ein Kompromiss und das sonnen Öl hat zzumindest keine parabene

  • Veleda sagt:

    Äh lesen Grad die letzten Posts wegen parabenen ….

  • Veleda sagt:

    Jap. Also bis jetzt klappt das Sonnenöl besser als jede Creme , Bio oder nicht, die ich hatte . Ich brauche einen hohen Faktor da ich von Natur aus Rothaarig und sehr blass bin. Sieht meist sogar so ausa das ich blass – rot (Sonnenbrand) – und wieder blass werde 😀
    Ich werde mir trotzdem mal das Sonne und Schattenöl angucken, vllt ist das ja auch gut oder sogar besser 🙂

    Hast wieder Klasse artikel geschrieben in die ich mich nun verschmökere hehe.
    Schönes sonniges Wochende

    • beautyjagd sagt:

      Danke schön, viel Spaß beim Lesen!
      Und teste das Sonne und Schatten von Maienfelser erst mal an einer unauffälligen Stelle, nicht dass Du danach verbrannt bist!