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Frühmesner: Vom Gesundheitsbad zur Kräuterdusche

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Beauty-Klassiker sind eine große Leidenschaft von mir – ich finde es sehr spannend, wenn Firmen sich auf ihre Wurzeln besinnen und zugleich weiterentwickeln. In diesem Post kann ich euch in Zusammenarbeit mit Frühmesner von einer solchen Geschichte berichten!

Schon der Name der Marke Frühmesner hat eine historische Bedeutung: In der Nähe des Heilbads Traben-Trabach an der Mosel ging im Mittelalter ein Mönch jeden Tag vom Kloster zur Burg des Grafen Sponheim-Starkenburg hinauf, um dort die Frühmesse zu lesen. Da haben wir also schon den Ursprung des zunächst rätselhaft anmutenden Namens.

Ein Sprung ins 20. Jahrhundert versetzt uns dann in den Kräutergarten des ehemaligen Mönchhofs. Ende der 1920er Jahre tüftelte ein dort ansässiger Weinhändler an der Herstellung eines Ölbads, das er bei einer Badekur kennen und schätzen gelernt hatte. Am 21. Juli 1931 produzierte er die ersten sieben Liter Badeöl, die er in Glasflaschen abfüllte und zu Weihnachten verschenkte. Das Frühmesner Gesundheitsbad fand unter seinen Bekannten so großen Anklang, dass er daraufhin begann, das Badeöl zu verkaufen. Es linderte Rheumaschmerzen, Atembeschwerden und Hautleiden, kann man den damaligen Dankesschreiben entnehmen.

Noch heute wird das Frühmesner Badeöl nach der Originalrezeptur hergestellt: Es basiert auf einem verarbeiteten Öl pflanzlichen Ursprungs, dazu kommen ätherische Öle von Fichtennadel, Lavendel, Eukalyptus oder Orange. Für eine traditionelle Badekur gibt man einen Teelöffel davon (das Badeöl ist ergiebig, es reicht für 20 Bäder) ins körperwarme Badewasser. Einmal umrühren und dann für eine Viertelstunde hinein ins Bad! Die Haut wird dabei von einem leichten Film gepflegt, ich spüle mich danach nur kurz mit klarem Wasser ab und tupfe mich trocken.

Der Fichtennadel-Duft des Badeöls ist großartig! Er wirkt auf mich anregend und wärmend, insbesondere bei Erkältungen, aber auch an Tagen, an denen ich mich schlapp oder einfach „nach Wald“ fühle. Dazu mag ich den charmanten Retro-Look der Flasche, der mich an Bäder in meiner Kindheit bei meinen Großeltern denken lässt…

Glücklicherweise kann man das Frühmesner Badeöl auch heute noch kaufen, es ist in Apotheken, ausgewählten Filialen von Rossmann oder auch online für 14,99 Euro erhältlich. Die INCI und alle weiteren Infos zum Badeöl oder auch zu den Bezugsquellen finden sich auf der Homepage von Frühmesner.

Moderne Nachfolger des klassischen Frühmesner Badeöls sind die drei neuen veganen Kräuterölbäder: Heilpflanzen und verschiedene ätherische Öle stehen dabei weiterhin im Mittelpunkt! Die Variante mit Eukalyptus Thymian ist letztlich gar nicht so weit weg vom Klassiker; das Kräuterölbad Arnika und Wacholder hilft bei Muskelkater und Gelenkbeschwerden – und das Ölbad Lavendel Basilikum ist mein entspannender Favorit.

Mich versetzt das vegane Kräuterölbad Lavendel Basilikum im Kopf direkt nach Südfrankreich, wo ja auch beide Pflanzen zu Hause sind. Dass Lavendel entspannt und beruhigend wirkt, ist allgemein bekannt. Mit ätherischem Basilikumöl hatte ich mich bisher allerdings noch nicht näher beschäftigt. Es hat eine entkrampfende, nervenstärkende und das Immunsystem anregende Wirkung, hautfreundlich ist es ebenfalls. Ein bisschen Minze erschnupperte ich beim Baden dazu: Einfach 10ml des Kräuterölbads ins Wasser geben, meine Haut wird dabei mit einem zarten Film gepflegt.

Die neuen Kräuterölbäder von Frühmesner sind von Natrue zertifiziert, sie setzen sich aus Sojaöl und ätherischen Ölen zusammen. Ein Emulgator sorgt dafür, dass nach dem Abspülen auch in der Badewanne keine Rückstände zurückbleiben. Erhältlich ist es für 5,99 Euro z.B. bei Rossmann, ein Glasflakon fasst 100ml. Alle Infos und die vollständige INCI finden sich auf der Homepage von Frühmesner.

Das vegane Kräuter-Badesalz Holunder Rosmarin konnte ich an dieser Stelle nicht auslassen! Meine Haut mag Badesalze ausgesprochen gern, und dieses hier duftet für meine Nase sehr erfrischend nach Rosmarin, Minze und etwas Wintergreen. Mein Atem wird beim Baden damit sofort frei und ich habe einen klaren Kopf, auch bei leichten Kopfschmerzen. Der im Namen des Badesalzes erwähnte Holunderextrakt wird traditionell bei Husten eingesetzt, passt also auch ins Gesundheits-Konzept der Traditionsmarke Frühmesner. Durch das enthaltene Jojobaöl wird die Haut zusätzlich gepflegt. Das hellblaue Badesalz ist sowohl im Einzelsachet als auch im größeren Flakon für 5,99 Euro erhältlich und von Natrue zertifiziert. Eine Übersicht aller Badesalze bietet die Homepage von Frühmesner.

Am Anfang dieses Blogposts habe ich davon gesprochen, dass Frühmesner die Traditionsmarke nun in die Moderne hinein weiterentwickelt hat: Da dürfen natürlich Duschprodukte nicht fehlen, denn seit einigen Jahrzehnten ist die Dusche statt dem Wannenbad zum Reinigungsritual Nummer 1 avanciert. Ich habe mir die vegane Kräuterdusche Zitronenmelisse Ingwer ausgesucht, die so richtig gut in den Sommer passt. Die transparente Textur ist nicht zu gelig und nicht zu flüssig, sondern lässt sich einfach auf dem Körper verteilen. Die Duftkombination aus Ingwer, Zitronenmelisse und Lemongrass macht morgens wach oder wirkt nachmittags bzw. abends erfrischend und sommerlich. Und hübsch sehen die Verpackungen mit der Pflanzendekoration auch aus!

Alle drei Kräuterduschen sind von Natrue zertifiziert, die Sorten Hanf Ginkgo und Arnika Wacholder klingen ebenfalls gut! Auf der Homepage von Frühmesner sind alle zu sehen, die Tuben à 200ml sind z.B. beim Drogeriemarkt Rossmann für je 3,99 Euro erhältlich.

Alle Produkte wurden mir von Frühmesner zur Verfügung gestellt.

Und so schließt sich der Kreis vom Gesundheitsbad mit dem traditionellen Frühmesner Badeöl aus dem Mönchehof von 1931 über die modernen Ölbäder und Badesalzen hin zu den Duschgels! Immer dabei: Kräuter und Heilpflanzen 🙂

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