Beautyfood Gesichtspflege Naturkosmetik

Beauty-Notizen 8.12.2017

Naturkosmetik

Na, fragt ihr euch, was das da auf dem Foto für ein Stern ist? Ein Eisstern – und eine Premiere in den Beauty-Notizen, denn ich konnte mir deswegen nicht so lange Zeit für das Foto nehmen wie sonst 😉 . Ich habe die Eissterne der Eismanufaktur Gelato Classico vor einigen Tagen im Bioladen entdeckt und neugierig in den Einkaufskorb gepackt. In der sternförmigen Zimteiscreme befindet sich ein Kern mit cremigen Apfelsorbet, eine dünne Schokoladenschicht bildet den Boden. Habe ich abends natürlich sofort als Nachspeise probiert, und ja, schmeckt …. mmmmmmhhh 🙂 . Falls ihr also ein schnelles weihnachtliches Dessert sucht… Gibt es ja evtentuell auch bei euch im Bioladen (nicht vegan).

Happy Skin 2017-Geschenkset von Mádara

Was für eine coole Idee: Die Umverpackung des Happy Skin 2017-Geschenksets von Mádara kann man zu einem Vogelhäuschen umbauen! Die lettische Illustratorin Anete Melece hat den Karton, aber auch die beiden darin enthaltenen beiden Produkte mit Vögeln und Schneeflocken verziert. Ein Holzstab zum Sitzen für die Vögel liegt ebenfalls im Karton bei, der Hashtag dazu lautet #HappySkinHappyBirds. Mehrere Schneestürme wird das Häuschen sicher nicht aushalten, aber die Idee finde ich wirklich originell! Ach ja, es geht hier ja um Naturkosmetik auf dem Blog 😉 : Im Set befindet sich einmal der Exfoliating Oil-to-Milk Scrub, ein sanftes Gesichtspeeling mit wachsigen Kügelchen, das sich von einer öligen Masse zu einer Milch wandelt, wenn es in Kontakt mit Wasser kommt. Und dann noch das Micellar Water, das sowohl für das Abschminken, aber vor allem auch als befeuchtendes Gesichtswasser geeignet ist (und deswegen nicht ganz so fix abschminkt wie das Mizellenwasser von So’Bio, sich dafür aber pflegender auf der Haut anfühlt). Gekauft habe ich das schöne Set bei najoba.

Bee Venom Mask von Living Nature

Ein bisschen nach Asien zurück versetzt fühlte ich mich, als ich aus meinem Briefkasten die Bee Venom Mask von Living Nature fischte (PR-Sample). In asiatischen Ländern sind solche speziellen Inhaltsstoffe sehr angesagt, und vielleicht probiert man zum 30. Geburtstag von Living Nature nun mal etwas Neues aus. Bei der Bee Venom Mask handelt es sich um eine Tuchmaske, die bereits mit der pflegenden Flüssigkeit imprägniert ist. Nach Wasser und befeuchtendem Glycerin folgt auch schon das Bienengift (Apitoxin) und dann Manukahonig als Wirkstoff. Natürlich habe ich mich gefragt, wie das Bienengift gewonnen wird: Glücklicherweise sterben die Bienen dabei nicht! Sie stechen in eine Glasscheibe mit Vlies, durch die leichter Strom läuft und der die Bienen reizt. Da der Untergrund hart ist, können die Bienen ihren Stachel wieder einziehen und leben weiter. Das Bienengift wird dann getrocknet und weiterverarbeitet. In der Maske soll das Apitoxin die Mikrozirkulation und die Bildung von Kollagen anregen, es wirkt auch entzündungshemmend. Die Tuchmaske aus Bio-Baumwolle ist schön groß, so dass sie auf alle Gesichtsformen passen müsste (das ist bei den asiatischen Gesichtsmasken manchmal nicht der Fall). Wie immer mag ich die kühlende Wirkung auf die Haut, die sich bereits nach 10 Minuten bei einer Tuchmaske einstellt. Nach etwa 20 Minuten habe ich die dezent süßlich-krautig duftende Maske abgenommen und die Reste der Flüssigkeit in der Packung noch auf meinem Gesicht und meinem Dekolleté verteilt. Man könnte die Maske auch ein zweites Mal verwenden, steht auf der Packung. Meine Haut fühlte sich danach schön durchfeuchtet, aber auch glatt und weich an – da Kokosöl enthalten ist, wird die Haut dazu mit Lipiden versorgt. Auf der Homepage von Living Nature ist die Bee Venom Mask bereits gelistet.

Bio-Pflegeöl Moringasamenöl von Farfalla

Und es bleibt gleich „exotisch“, auch das Bio-Pflegeöl Moringasamenöl von Farfalla hat mich sofort neugierig gemacht, als es mir von Farfalla für den Blog zugeschickt wurde. Deswegen habe ich es gestern sofort als Gesichtsöl verwendet, und war erstaunt – sowohl über die Textur als auch den Duft! Die Textur war dickflüssig, aber nicht fest (wird erst über 22 Grad dünnflüssiger). Und der Duft erinnerte mich etwas an Meerrettich, dabei lag ich gar nicht falsch, denn der Moringabaum wird auch als Meerrettichbaum bezeichnet. Das gut haltbare Samenöl des tropischen Baumes enthält neben viel pflegender Ölsäure auch die seltenere Behensäure sowie Antioxidantien, das Öl wird deshalb für trockene und reifere Haut empfohlen. Im Ayurveda hat das Moringaöl übrigens auch seit vielen Jahrhunderten seinen festen Platz. Ich habe einige Tropfen des Öls auf der vorher mit einem Blütenwasser befeuchteten Haut aufgetragen. Für mich zählt das Öl zu den reichhaltigeren Ölen, mit denen man sich auch gut eine kleine Gesichtsmassage gönnen kann, bis es eingezogen ist. Dann fühlt sich die Haut samtig und gepflegt an. Hier der Link zur Homepage von Farfalla, ich habe das neue Öl bereits bei einigen Händlern entdeckt. Ein Flakon mit 30ml kostet 17,90 Euro.

Naturkosmetik-News der Woche

  • Der Salon Zwei in Köln feiert seinen sechsten Geburtstag, herzlichen Glückwunsch von mir! Und zur Feier wurde auch die Homepage überarbeitet, dort kann man jetzt auch die Pinsel der eigenen Linie Perfectly Imperfect von Claudia Schaaf kaufen.
  • Hiram Green hat ein neues Eau de Parfum herausgebracht, es heißt Slowdive. Mehr Infos bei Ça fleure bon.

Ich wünsche euch ein schönes zweites Adventswochenende! Ich werde mein Köfferchen packen, denn nächste Woche bin ich wieder unterwegs…

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