Haar Inner Beauty Naturkosmetik

Ich lasse meine Haare (ein bisschen) wachsen

Ogaenics Hairleluja und Madara Boost

Noch Anfang März habe ich zu meiner Friseurin gesagt, dass ich nicht vorhabe, meine Haare länger wachsen zu lassen. Schließlich sei mein Pixie seit vielen Jahren mein Signature-Haarschnitt.

Dann kam Corona – und ich konnte drei Monate lang nicht zum Friseur. Mit einem Pixie ist das nicht so cool, denn vorher ging ich regelmäßig alle vier Wochen zum Nachschneiden. Entsprechend sah ich bereits Mitte April ganz schön zottelig aus, ein rausgewachsener Kurzhaarschnitt eben. Etwas panisch kaufte ich mir zu diesem Zeitpunkt eine Haarschere, dazu auch schon mal prophylaktisch einen Haarreif, um den Wildwuchs zu bändigen.

Anfang Mai saßen meine Haare wieder etwas besser – ohne jegliches Zutun, denn ich habe der Schere erfolgreich widerstanden. Insgesamt freundete ich mich damit an, dass meine Haare (und ich) auch mal etwas (nach)lässiger aussehen können. Alle geschäftlichen Termine waren sowieso gestrichen, und für Video Calls, in denen man mich nur von vorne sieht, kam ich mit etwas Gel und Wachs zurecht.

Wie wäre es, wenn ich meine Haare tatsächlich ein bisschen wachsen lassen würde? Da nun schon – gezwungenermaßen – eine der schlimmsten Phasen ganz am Anfang des Rauswachsenlassen meines Pixies hinter mir lag… Ich könnte die terminfreie Corona-Phase nutzen, um neue Beauty-Erfahrungen zu machen. Gedacht, getan!

Boost Scalp Treatment von Mádara

Gleich zum Start meines Haar-Projekts beschäftigte ich mich mit dem Thema Haarwachstum. Zwei meiner Produkte, die ich gerade regelmäßig anwende, seht ihr oben auf dem Foto. Vor jeder Haarwäsche trage ich seit einigen Wochen das Boost Scalp Treatment von Mádara (selbstgekauft) auf meine trockene Kopfhaut auf und lasse es für ungefähr fünf Minuten einwirken. In dem ölfreien Gel, das sich dank der schmalen Kanüle sehr praktisch direkt auf der Kopfhaut auftragen lässt, sind als Wirkstoffe Zink und Koffein enthalten. Im Mittelpunkt steht aber der Pfifferlingextrakt, der Niacin (Vitamin B3), Biotin (Vitamin B7), Panthenonsäure (Vitamin B5) sowie zwölf Aminosäuren, 32 Antioxidantien sowie Beta-Glucan bietet. Pfifferlinge habe es echt in sich! Das Boost Scalp Treatment ist von Cosmos Natural zertifiziert, auf der Homepage von Mádara findet ihr auch die INCI. Für einen sichtbaren Effekt hinsichtlich des Haarwachstums muss man das Treatment sicherlich länger anwenden, weswegen ich bereits zwei weitere Flakons bevorratet habe.

Super Hair Complex Hairleluja von O’gaenics

Von Innen möchte ich ebenfalls etwas nachhelfen und mein Haarwachstum ankurbeln. Bei meinen Recherchen bin ich auf die Marke O’gaenics gestoßen, die ich eigentlich schon auf der Vivaness an ihrem Stand besuchen wollte. Das habe ich leider nicht geschafft, dafür habe ich mir jetzt den Super Hair Complex Hairleluja von O’gaenics gekauft. An der Marke aus Hamburg gefällt mir so einiges (hier geht es zur Homepage): Die Inhaltsstoffe der Nahrungsergänzungsmittel stammen alle aus Bio-Anbau. Isolierte oder gar synthetisch produzierte Wirkstoffe werden nicht eingesetzt, die Gründerinnen setzen auf das natürliche Vorkommen der Wirkstoffe in den Pflanzenextrakten. Gleichzeitig stehen Wissenschaftlichkeit (Studien) und eine garantierte Potenz im Mittelpunkt von O’gaenics. In den veganen Hairleluja-Kapseln sind ein Komplex aus Hirse und polaren Weizenlipiden (sollen zusammen die Zellteilung im Bereich der Haarwurzel beschleunigen) plus Sanddornöl mit reichlich Omega-Fettsäuren enthalten. Sanddornöl zur inneren Einnahme finde ich übrigens auch grundsätzlich wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung sehr interessant: Sanddornöl hat es z.B. in Russland und China ins Arzneibuch geschafft. Auch hier muss ich für sichtbare Ergebnisse Geduld aufbringen, O’gaenics spricht von mindestens 3-4 Monaten regelmäßiger Einnahme.

Das Ziel: Ein japanischer Bob

Auf Instagram stöberte ich nach Fotos von längeren Kurzhaarfrisuren, schließlich brauche ich ja ein Ziel vor Augen. Fündig wurde ich schließlich bei Fotos von japanischen Frauen, die einen attraktiven Mix aus Pilzkopf und Bob tragen. Wie das dann bei mir aussehen wird, wird sich herausstellen 😉 . Anfang Juni war ich endlich wieder beim Friseur und habe mir die viel zu langen Haare im Nacken kürzen lassen. Am Oberkopf müssen die Haare erst mal weiter wachsen, auch mein Pony ist noch viel zu kurz. Aber es sieht nun wieder etwas mehr nach Frisur und nicht nur nach Wildwuchs aus. Um mir die Übergangsphase etwas angenehmer zu gestalten, habe ich mich auch schon nach hübschen Haarspangen und Haarklammern umgesehen. Und oh Hilfe, solche Accessoires können ja auch zu einem neuen Hobby werden 😉 !

Ich mache also das beste aus der Situation, so wenig offizielle Termine und Veranstaltungen wie nie zuvor zu haben: Neue Beautywelten tun sich bei meinen Projekt, die Haare etwas wachsen zu lassen, auf. Und das finde ich sogar richtig gut! Bereits jetzt habe ich bessere Eindrücke zur Kämmbarkeit der Haare nach der Haarwäsche bekommen; zukünftig könnten auch Spülungen und Haarkuren wieder stärker in meinen Beauty-Fokus rücken.

Noch sehe ich übrigens nicht so viel anders aus als bisher, aber in einem halben Jahr dürfte man dann schon einiges erkennen können…

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