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Mein digitales Leben

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In der englischen Marie Claire habe ich neulich einen Artikel gelesen, in der Frauen ihr digitales Leben beschrieben haben. Ich fand es sehr interessant zu erfahren, welche Apps sie verwenden, wie sie persönlich Social Media nutzen und was für sie im Internet interessant ist. Obwohl alle im Artikel vorgestellten Frauen sehr aktiv im Netz sind, fielen das Nutzungsverhalten und die Schwerpunkte jeweils sehr unterschiedlich aus.

Statt um Naturkosmetik geht es in diesem Artikel also mal um mein persönliches digitales Leben! Vielleicht habt ihr auch Spaß an einem Einblick in dieser Form 🙂 .

♦ Mein wichtigstes „Instrument“ im Netz: Ist definitiv mein WordPress-Blog, darauf konzentrieren sich die meisten meiner Social Media-Aktivitäten. Und deswegen lese ich auch gern und oft andere Blogs! Meine Facebook-Timeline nutze ich eher wie einen Feed, und Twitter zum schnellen direkten Austausch mit anderen.

♦ Die letzte heruntergeladene App auf dem Smartphone: Ein Live-Wallpaper mit einer Ansicht von Hong Kong – die sich je nach Tageszeit verändert. So bin ich im Kopf noch immer ein wenig in Hong Kong unterwegs.

♦ Meine Gerätschaften: Übersichtlich und unprätentiös, ich besitze weder ein iPhone (sondern ein ganz normales günstiges Smartphone) noch einen iPad. Überhaupt habe ich es mehr mit echten Tastaturen und bevorzuge statt eines Tablets meine beiden Notebooks (ein kleines für die Reisen, einen etwas größeren Laptop für zu Hause). Meine Notebooks sind Arbeitsgeräte für mich, die bitte möglichst lange halten!

♦ Accessoires: Mein Smartphone steckt in einem Täschchen aus japanischem Stoff, das ich auf Dawanda gekauft habe (ich zeigte es schon mal in den Beauty-Notizen). Außerdem wird es von einem Anhängerchen geschmückt: Einem Spiegelchen, das mittels sich steigernder Pinkfärbung die Stärke der UV-Strahlen anzeigt – aus Tokyo, war ja klar 😉 . Meine Laptops stecken in schlichten Neoprenhüllen, wenig aufregend, aber praktisch.

♦ Morgenritual: Meist greife ich tatsächlich direkt nach dem Aufwachen zum Smartphone und scrolle durch meine Kommentare (via WordPress-App) und meine Twitter-Timeline.

♦ Persönlicher Social-Tipp: Ich achte zunehmend mehr darauf, wem ich folge und welche Blogs ich lese. Ist schließlich meine digitale Umgebung, die mich täglich umgibt und auch beeinflusst. Und da habe ich auf bestimmte enge Geisteshaltungen (ich fasse das mal so zusammen) keine Lust mehr, sie tun mir einfach nicht gut.

♦ Websites, die ich oft besuche: Neben meiner Blogroll sind das Booking und Airbnb – ich muss schließlich mein digitales Nomadentum vorbereiten 😉 ! Außerdem auch Lousy Pennies, um mitzubekommen, was die deutsche Medienbranche gerade bewegt oder aufregt.

♦ Online-Shopping: Hat bei mir in den letzten Jahren stark zugenommen. Denn je kleiner die Stadt ist, in der ich lebe, um so mehr kaufe ich online ein. Gerade spezielle Produkte oder ausgefallene Bücher kann ich mir so am besten organisieren.

♦ Old School oder New School: Ich hatte noch nie einen Fernseher (ist das nun old oder new?), ich lese weiterhin Bücher aus Papier, spiele kein Candy Crush – also dürfte ich wohl eine altmodische Bloggerin sein, die es dennoch liebt, digitale Trends zu beobachten, aber nicht alles mitmacht.

♦ Letzter Tag komplett offline: Lange her, kann ich mich nicht erinnern.

♦ Digitaler Wunsch für die Zukunft: Mehr interessante Youtuber, deren Vorbild nicht das nachmittägliche Privatfernsehen ist – und die eine ältere Zielgruppe bedienen. Älter bedeutet in diesem Fall über 18 Jahre… 😉 . Ich würde gern häufiger meine Mittagspause mit euch verbringen (ich arbeite oft allein an meinem Schreibtisch vor mich hin und freue mich über gute Unterhaltung)!

Wie sieht euer digitales Leben aus? Vielleicht haben andere Bloggerinnen ja Lust, ebenfalls ihr digitales Leben zu beschreiben? Ich würde euch dann taggen 🙂 . Ida von Herbs&Flowers und Bobby von Nixenhaar sind hiermit schon mal getaggt!

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78 thoughts on “Mein digitales Leben
  • Spannendes Thema!!! Das geht doch schon fast in die Richtung eines (von mir sehnlichst erwünschtem) Hinter-die-Kulissen-Post. 😉 Deine Liste hat eigentlich TAG-Potenzial, finde ich – es wäre (zumindest für mich) interessant zu erfahren, wie das digitale Leben anderer Beauty-Blogger so aussieht. 🙂

    Liebe Grüße und einen sonnigen Wochenstart
    Ida

  • Cleo sagt:

    Auch heute wieder ein spannender Post ( da kann man wenigstens nicht zu Käufen verführt werden).
    In meinem Besitz findet sich auch nur ein günstiges Smartphone aber ich benutze es nur zum telefonieren bzw. der Erreichbarkeit wegen und ohne Internetzugang.
    Unterwegs vermisse ich das Internet nicht aber zu hause könnte ich mir es ohne auch nicht mehr vorstellen. Trotzdem versuche ich mir immer ein Limt zu setzen um mich nicht zu lange mit dem Internet zu beschäftigen.
    Obwohl man in Berlin mit naturkosmetischen Quellen bestens versorgt ist, bestelle ich viel Online, alles bekommt man hier auch nicht oder es sind zu lange Wege damit verbunden.
    E- books mag ich überhaupt nicht, da bevorzuge ich auf jedenfall noch die gedruckten Bücher und zum fernsehgucken komme ich gar nicht aber vermisse auch nichts.
    Alles in allem bin ich wohl nicht up to date was die digitale Welt betrifft aber da bin ich auch nicht anspruchsvoll.

    • beautyjagd sagt:

      Zum Kaufen wird heute defintiv mal niemand verführt 🙂 Ich kann mir manche Sachen auch gar nicht mehr vorstellen ohne Internet, die Reiseplanung wird zB schon enorm erleichtert dadurch.

  • Katje sagt:

    Ich habe einen Fernseher, aber darauf schaue ich nur DVD’s. Ich könnte nach 8 Stunden Arbeit, nicht nochmal 1,5 bis 2 Stunden auf einen Rechner starren, nur um einen Film zu schauen. Abschalten müss sein. Ansonsten lese ich auch noch Bücher, und keine „Kindle“ oder Tablett. Meine Augen brauchen ab und zu mal eine nicht leuchtende Fläche vor sich 😉

    Liebe Grüsse

    • beautyjagd sagt:

      Oh ja, das denke ich mir auch öfter, dass ich zu viel Zeit vor leuchtenden Flächen verbringe – für die Augen sicher nicht das beste, befürchte ich.

  • Oh klasse! Ich frage mich schon eine Weile, wie das bei anderen Bloggern so ist! 😀
    Ich möchte bitte auch getaggt sein und mach die Tage was draus! 😀

  • Petra sagt:

    Hihi, auch ich oute mich als Steinzeit-Digitalo.
    Ich habe einen Schlepptop, der diesen Namen noch verdient, es ist mein zweiter. Den ersten habe ich gebraucht geschenkt bekommen, der hatte noch nicht mal einen USB-Anschluss. Gekauft habe ich den Schleppi lange nachdem der erste seinen Geist aufgegeben hat, sehr spontan, da ich 2011 den elterlichen Haushalt auflösen musste und das ohne einfach nicht mehr ging. Vorher habe ich den PC meines Sohnes mitbenutzt, jetzt habe ich nur noch den Schleppi.
    Mein iPhone habe ich vor 4 oder 5 Jahren supergünstig geschossen, mein alter Knochen hat seinen Geist aufgegeben.
    Ein Pad habe ich nicht, unterwegs reicht mir das iPhone. Bücher lese ich analog, zur Not habe ich für unterwegs aber meist ein Hörbuch und ein zwei Bücher auf dem iPhone, zuletzt habe ich beim Zoll irische Elfenmärchen darauf gelesen. Für unterwegs oute ich mich auch noch als Fan der guten alten Reclam-Heftchen, kennt die noch jemand?
    FB habe ich jahrelang verweigert, erst durch meinen Bauern habe ich mich vor 1,5 Jahren durchringen können, weil ich alle möglichen Aktionen verpasst habe. Da schaue ich aber jetzt täglich rein. Bei Twitter habe ich mich ebenfalls wegen meines Bauern angemeldet, aber das nervt mich schon, so dass ich nur alle Jubeljahre vorbeischaue. WhatsApp ist schön anstrengend, der FB-Messenger nervt nur noch.
    Manchmal fühle ich mich schon gestresst durch mein iPhone, dann lasse ich es einfach in der Handtasche. Ohne könnte ich aber auch nicht mehr.
    Ich mag auch außer NK nicht gerne shoppen, da finde ich onlineshoppen sehr praktisch. Offline ist das immer mit viel Rennerei verbunden. Die organisierte Jagd mit den Mädels hier finde ich allerdings cool.
    Candy crush musste ich erstmal ixquicken. Ich habe auch Spiele auf dem iPhone, Spirits, Dreamy Goat, Granny Smith und Quizduell, das ich gerne mit meinem Sohn spiele, mit 600 km zwischen uns 😉

  • Lara sagt:

    Hihi, noch jemand der Tastaturen besser findet als Touchpads. Ich habe das gleiche kleine Notebook zum mitnehmen wie du, nur ist die Farbe nicht so schön. Ich hoffe auch, dass es noch lange hält, denn bestimmt gibts bald nur noch Tablets.
    Ich kaufe auch zunehmend online, gerade Kosmetik (Rabattaktionen!) obwohl ich manchmal ein schlechtes Gewissen den Einzelhändlern gegenüber habe. Sie beraten die Kundinnen und gekauft wird, wo es Rabatt gibt. Eigentlich mag ich das nicht.:(

    Meine Blogauswahl habe ich auch sehr stark eingeschränkt, da geht zu viel Zeit mit unnützem Kram drauf.

    Drch permanentes Ignorieren von Facebookfreunden, die ihr Essen fotografieren oder mitteilen, dass sie nun Weihnachtsplätzchen gebacken haben, bekomme ich nunauch nur noch Nachrichten von Blogs, die mich interessieren (und von meinen Töchtern – natürlich) . Irgendwann möchte ich auch mal verstehen, was Twitter eigentlich soll, der Sinn hat sich mir noch nicht erschlossen.

    Zu Hause zu arbeiten kann sicher auch manchmal einsam sein. Umso schöner, dass du viel und oft verreisen kannst und das auch noch im weiteren Sinne unter Arbeit fällt.

    Ein Post ganz ohne Kosmetik – und nicht weniger interessant. du bist wirklich kreativ bei deinen Themen.

    • beautyjagd sagt:

      Dein letzter Satz ging mir aber runter wie ein Beauty-Öl 🙂 , danke!
      Ich würde auch gern mehr vor Ort kaufen, aber mit meiner Neigung für Nischenkosmetik habe ich hier leider keine so große Auswahl – und bestelle deswegen doch viel online.

  • Noemi B. sagt:

    Interessant – wieder mal ein Blick hinter die Kulissen 😉
    Teilweise bin ich auch Old School; Bezahlen mit dem Smartphone? NEIN! Spiele: nein, Apps: wenige, iPad: nein, e-book-reader: nein. Und in den Ferien kann ich auch mal ein paar Tage ganz offline sein, ohne dass es mich stört.

    Aber so im normalen Alltag bin ich oft online, schaue auch mindestens einmal im Tag bei dir rein und im Facebook, wobei ich dort lieber schaue was die Andern machen, als selber sehr aktiv zu sein. Gerne auch mal übers iPhone.
    Der TV läuft viel, ich gestehe… aber oft als Hintergrund mehr nebenbei, bewusst hinsetzen und etwas anschauen, tu ich vielleicht eine Stunde am Abend, zu mehr reicht meist die Zeit nicht. Lieber schmöker ich noch bissel im Netz, zu diversen Themen, die mich grad interessieren.

    • beautyjagd sagt:

      Ach, ich verliere mich auch öfter im Netz bei Recherchen, komme vom einen aufs andere und dann ist schwupps schon wieder eine Stunde um 🙂

  • Waldfee sagt:

    Mein wichtigster Kontakt zur Außenwelt ist mein Iphone6, ganz neu erstanden. Das alte hatte 4 Jahre auf dem Buckel und meine Tochter ist schon ganz heiß drauf. Sie darf es haben und freut sich schon, da es noch super erhalten ist. Mit dem Handy mache ich alles, außer telefonieren 🙂 Es ist wie ein Mini-PC für mich. Meine Bücher leihe ich mittlerweile online auf den Kobo. Kaufen tue ich die echten Bücher selten, nur wenn ich etwas nachschlagen und blättern möchte. Ich besitze soviele Bücher von früher, das Platzmangel herrscht.
    Ich kaufe viel online, da ich auf einem Dorf wohne. Die Ökobilanz wird nämlich nicht besser, wenn ich stundenlang mit dem Auto durch die Gegend gurke und letztendlich leer ausgehe (Bsp. Martina Gebhardt).

  • Theo sagt:

    Was Technik angeht, bin ich bewusst altmodisch. Ferngesehen wird nur bei wirklich guten Sendungen wie z. B. ‚Mitternachtsspitzen‘. Archäologische und geschichtliche Sendungen wie diese ganzen sensationsheischenden Laberdinger im ZDF mit dramatischer Musikuntermalung und Null Aussage tue ich mir gar nicht an. Arte ist diesbezüglich unter allen Sendern noch der erträglichste.

    Beruflich bedingt habe ich, als PC und Drucker bezahlbar wurden, und man u. a. MS-Word und D-Base nutzte, auch Programme (auswertende Datenbanken) selbst geschrieben, heute mache ich das nicht mehr, zumal ich das auch nicht mehr könnte. Zugegebenermaßen habe ich Apfeldinger: uraltes Iphone 3 GS, das weiße Book und ein gewonnenes Ipad 2. Generation – viel zuviel. Mit dem Phone telefoniere ich kurz und knackig, SMS schreibe ich nur im Notfall, und auf dem Ipad nutze ich für Schmöker ‚Skoobe‘ (elektronische Buchausleihe aus allen Sparten, monatliche Grundgebühr, vermeidet ständige Käufe von Wohnung zumölternden fachfremden Büchern). Bei guten und wichtigen Werken allerdings brauche ich das haptische und olfaktorische Erlebnis. Elektronische Spiele? Nä, vernebeln nur das Gehirn, ich bin doch kein tastendrückendes Versuchstier mit Pawlow-Reaktion auf abgeschossene Aliens.

    Facebook, Twitter und Co.? Never ever!!! Wenn ich mit jemandem reden will, rufe ich an und treffe mich mit dem. Virtuelle Freunde und das Lesen ihrer immer sehr wichtigen Mitteilungen (‚Habe heute rosa Klopapier gekauft.‘) sind einfach nur lebenszeitraubend.

    Shoppen? Hmpf, ich gebe zu, dass das bei mir immer noch ‚Einkaufen‘ ist. In dem Wort liegt irgendwie mehr Muße und Bewußtsein. ‚Shoppen‘ hat für mich den Klang von Marathon durch die Läden, stundenlang, immer in den Massen von anderen ‚Shoppern‘, alles – auch das, was man gar nicht auf dem Schirmhatte – mitnehmen, und zwar pronto. Im Internet kaufe ich nur ein, wenn ich ansonsten nicht an die Dinge, die ich brauche, herankomme, weil die Paketzustellung bei mir nie klappt, und ich (autofrei) den Kram von der Post abholen darf. Macht sich gut bei einer Mehrkilo-Futterbestellung für meine Nottiere. Stundenlanges Einkaufen-Shoppen im Netz oder in natura als Freizeitbeschäftigung finde ich einfach nur pervers. Erlebnisse bergen für mich Ausstellungen, Konzerte, Natur, gemütliche Treffen mit Leuten, Schweigen, aber nicht Läden- oder sogar Center-Hindernisrennen, grusel!

    Ansonsten nutze ich das Internet für gezielte Recherche im Beruf (u.a. digitale Bibliotheken zum Lesen von Digitalisaten kostbarer Urkunden) oder zum Lesen weniger, ausgewählter Webseiten (Beautyjagd 🙂 ).

    So, nun habe ich mich restlos als etwas geoutet, gegen das sogar Dinosaurier urbane Hipster sind. Aber wisst Ihr was? Ich finde mich liebenswert.

    LG,
    Theo

    • Noemi B. sagt:

      Herrrrrlich… Theo! Und genau deshalb finden wir dich auch so liebenswert 🙂 🙂

    • Alex sagt:

      Huhu Theo,
      bei der guten alten Post kannst Du Dich registrieren lassen (ich glaube, das Ding heißt Postfiliale direkt) und dann DHL-Pakete auch irgendwo anders deponieren lassen -Nachbarn, Keller- oder Wohnungstür, etc.

      • Theo sagt:

        Liebe Alex, so doof bin ich dann doch nicht. Nächste Paketstation ist 2 km weg, zu weit für ein Riesenpaket für die Tiere. Nachbarschaft ist hier nicht toll, man verweigert untereinander die Paketannahme, oder der Postbote liefert die Sendungen gar nicht erst ab. Wenn man beim ersten Klingeln nicht an der Tür ist, hat man verloren. Beschwerden haben bisher nichts gebracht. 🙁

    • beautyjagd sagt:

      Gerade für Recherchen liebe ich das Internet – wie oft denke ich mir, dass ich früher niemals an Informationen gekommen wäre, welche Produkte in Japan gerade beliebt sind oder wie das mit einem dieser japanischen Seifennetze funktioniert.
      Und apropos Dinosaurier: Ich glaube, dass es noch immer jede Menge Menschen in Deutschland gibt, die noch keinen Internetzugang haben bzw. keine Blogs etc lesen. Da sind hier quasi alle Leserinnen moderner 🙂

    • Emma sagt:

      Das Bakelit Telefon!! Wir habens noch immer!

      Sonst habe ich ein altes Nokia irgendwas, mit Tasten. Laptop habe ich per Zufall – also kein eigener. Mein Mann hat den und ich schreibe grad damit. Und kaufe sehr gerne online ein. Alles möglich. Kinderkleider, Bücher, Kosmetik, Pasta, Brühe … usw usw

      Würde es mich interessieren oder würde ich die Technik beruflich brauchen, würde ich mich da natürlich reinknien. Aber so einfach so für mich, fehlt mir gar nichts.

      Herzlich
      Emma

  • Ruth sagt:

    Superspannender Post. Nun, ich nenne fast alle angesagten Gadgets mein Eigen – das komplette Apfel-Brimborium sozusagen – , doch ich nutze sie alle höchst eigenwillig und überhaupt nicht so, wie der mir zunehmend unsympatischer werdende Konzern sich das vorstellt. Und ich finde das auch völlig okay. Mein MacSupporter, der im Hauptberuf Saxophonist ist, findet es jedenfalls recht amüsant, wie ich mit Digitalität umgehe – ohne Scheu, aber eigensinnig und auch ein wenig anachronistisch. Ich überlege mir halt immer, ob ich das jetzt wirklich brauche. Meistens lautet die Antwort nein. Social Media mache ich so gut wie nicht, ich kommentiere nur bei wenigen, ausgesuchten Blogs. Dessen ungeachtet habe ich eine eigene Website, deren Content nur ich kontrolliere (und die nichts mit Naturkosmetik zu tun hat). Im Sommer habe ich ein paar Wochen Digital-Diät gemacht. Hat mir ganz gut getan, ich habe wieder mehr Bücher gelesen, es war jetzt aber auch nicht DAS Erweckungserlebnis.

    • beautyjagd sagt:

      Stimmt, solche Digital-Diäten wurden in letzter Zeit öfter mal erwähnt. Ich hab zB darauf geachtet, dass ich im Juli in Frankreich nicht zu viel über dem Laptop hing, aber einen Komplettverzicht wollte ich nicht – weil ich ja auch immer viel nachgucke, wo sich zB welcher Laden befindet oder welche Öffnungszeiten ein Restaurant hat.

  • Yvette sagt:

    Ui, wieder mal ein spannendes Thema!
    Mein Leben ist in den letzten Jahren zunehmend digital geworden: meiner Arbeit gehe ich hauptsächlich über Laptop, Internet und Smartphone nach.
    Ein Fernseher steht im Wohnzimmer, wird aber nur für Yoga DVD`s und ausgewählte Sky Sendungen genutzt (ich mag keine Werbung).
    Auf Reisen begleitet mich mein Tablet, welches ich auch immer häufiger für E books nutze, da es mich nervt, dass mein Kindle keinen Touchscreen hat.
    Am allerliebsten sind mir jedoch meine Bücher, die ich in die Hand nehmen kann und beim Sonnenbaden mit öligen Fingern Eselsohren einknicke 🙂
    Smartphone und Tablet hängen bei mir ständig an der Stereoanlage: meine Relax Playlist in Endlosschleife (meine Katzen lieben es 🙂 ).
    Seit ich Beautyjagd Leserin geworden bin, habe ich meine Begeisterung für seltene Produkte und Nischenmarken entdeckt. Logisch, dass ich diese nur übers Internet bestellen kann, da ich seeeeehr ländlich wohne.
    Tja, und der Kaffeklatsch mit den Mädels findet auch schon öfter mal über whats app statt.
    Spiele habe ich weder auf Laptop, Tablet oder Smartphone. Allerdings hängt am Fernseher eine Wii 🙂

    Fazit: eigentlich erschreckend wie digital das Leben in den letzten 20 Jahren geworden ist. Wo werden wir in den nächsten 20 Jahren stehen??? Entschleunigt sich der ganze Prozess auch mal wieder?

    • beautyjagd sagt:

      Stimmt, hab ich vergessen zu erwähnen, Whats Up benutze ich auch, aber nur in Maßen.
      Ich habe auch darüber nachgedacht, dass die Entwicklung echt rasant ist: In meiner Schulzeit hatte ich noch nicht mal ein Handy, und nun haben wir internetfähige Smartphones. Und das erste, wonach ich in einem Hotel frage, ist der Code für das Wlan. Wahnsinn.

  • Silk sagt:

    Ich besitze einen E-Reader, ich mag ihn gern: einfach aus Platzgründen! Nur Sachbücher habe ich lieber in „echt“. Ein No-Name Smartphone habe ich erst seit einem Jahr.. Ich muss ehrlich zugeben- Farm Heros Sage spiele ich sehr gern…………. Ich telefonieren sehr ungern, ich treffe die Leute lieber in Natura und SMS schreibe ich eigentlich (fast) nur um mich zu verabreden. Dann habe ich einen alten Laptop und auch hier muss ich zugeben: ich verbringe bestimmt jeden Tag 30-60 Min. mit ihm!! Finde ich schon sehr viel, oder? Ich kaufe auch viel in Online Shop`s, die überfüllten Städte sind nix für mich. Daher würde ich nur ungern auf Internet verzichten. Auch als Informationsquelle für alles mögliche. Bei Kalendern bin ich sehr altmodisch!!! Einen Terminkalender im Handy, nein danke!! Facebook- ganz schlimm. Bin zwar angemedet, allerdings war das nur wegen Schichtentausch von der Arbeit aus. Ich gehe da einmal im Monat rein, 5 Minuten und schaue ob ich Nachrichten habe. Das war`s. Eigentlich bräuchte ich es nicht mehr. Es ist eigentlich schade wie sehr wir von Handy und Co. abhängig sind. Allein eine Verabredung- die jungen Leute kennen das gar nicht mehr. Mal eben schnell absagen per SMS………… das ging früher nicht! Da musste man halt hin, sonst stand der andere dumm da.

    • beautyjagd sagt:

      Ich finde 30-60 Minuten Internet nicht so viel, irgendwo habe ich mal gelesen, dass durchschnittlich 3-4Stunden täglich der Fernseher läuft. Das fand ich echt viel. Und bei Kalendern bin ich auch altmodisch, meiner ist auch noch aus Papier.

  • hazel sagt:

    Nette Post-Idee 🙂
    Ich bin total yesterday. Das was ich an Technik toll finde, ist sicher 2 Jahre alt, denn Erst dann bin auch ich unzählige Male (unbewusst) draufgestossen (worden) und es hat sich allmählich in meinem Hirn festgesetzt. Ich bin also generell nicht Technik-gefährdet 🙂
    Ich habe ein 2,5 Jahre altes IPhone 3 GS und finde es immernoch schön! (Sagt letztens eine Mutti hier zu mir: „so einen alten Knochen habe ich zuhause auch noch IRENDWO!!! RUMLIEGEN“. Also, das fand ich frech und komisch, denn das ist doch ein schickes Teil, ODER? 😉
    Dann habe ich noch ein IPad. Ohne würde ich nicht auskommen, ehrlicher- und schändlicherweise. Ich mache reaktiv viel EBay (habe 3 Kinder und da fällt viel an :-)) und kann das so nebenbei im WoZi machen. Dabei entsteht bei den neidischen Kindern natürlich schnell ein falscher!!! Eindruck. Aber ich hab’s schon immer parat, das muss ich zugeben.
    Social Media nutze ich gar nicht, finde ich befremdlich und Zeitverschwendung. Außerdem mag ich keine Fotos von mir und uns im Netz haben.
    Außer hier schreibe ich noch sehr regelmäßig (und laaange: über 13 Jahre) in meinem „babyforum“. Die Babies von damals sind alle längst groß, aber Kinder kommen immer wieder nach.Schön ist das. Virtuell kenne ich aus diesem Forum ca. 250 Frauen und mehr oder weniger auch ihre jeweilige Geschichte.
    Shoppen im netz oder in echt? 50:50, würde ich sagen, alles zu seiner Zeit. Kosmetik definitiv viel mehr im Netz. Beraten lasse ich mich aber in den Geschäften dafür
    auch nicht und wenn doch, kaufe ich es auch gleich dort 🙂
    TV nutzen vor allem die Kinder für DVDs. Sie wollen so gerne einen echten Fernseher (=Flachbildschirm), aber wir finden den guten alten Loewe Röhre viel schöner 🙂
    Die Kiste bleibt auch öfters für uns Große abends aus, wenn nix kommt. Wir lesen dann oder ich filze und mein Mann bastelt an seinen Rennrädern.
    Apps habe ich einige drauf und nutze so gut wie keine. Sollte ich mal löschen 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Ich finde es auch sehr seltsam, dass es Angebote von Telekommunikationsfirmen gibt, bei denen man jährlich ein neues Handy bekommt. Mir wäre das nicht nur ökologisch nicht recht, sondern auch viel zu umständlich, mich da ständig wieder neu zu gewöhnen.
      Und ich finde es sehr schön, dass Du Foren/Blogs auch echte Verbindungen entstehen können. Dass Du seit 13 Jahren in einem Babyforum aktiv bist, das finde ich höchst bemerkenswert.

  • Sonny sagt:

    Phu, interessantes Thema. Irgendwie fühle ich mich nicht wie ein Gadget-Freak, das Neuste muss es auch nicht immer sein.

    Ein iPhone 5S habe ich, da mein Samsung Galaxy S3 sich permanent geweigert hatte, das zu tun, was ich von ihm erwartet habe und mit dem Apfel klappt das problemlos. Allerdings scheint der Lautsprecher futsch zu sein, wohl, weil ich Schussel das Teil immer mal wieder fallen lasse (so ein Ding rentiert sich bei mir eigentlich nicht).

    Einen Laptop habe ich berufsbedingt zu Hause (für home office), da ich das aber sehr selten praktiziere, steht der eigentlich nur als Staubfänger rum, denn für den Rest reicht mir das iPhone. Und nach einem Arbeitstag vor dem Bildschirm ist mir auch nicht gerade danach, noch weiter in einen PC zu glotzen.

    TV schaue ich eigentlich jeden Abend beim Essen, aber auch nur, weil ich mir einen gekauft hatte (Arbeit ist schuld, ich krieg‘ die Dinger vergünstigt), ich könnte aber genausogut ohne, bin fast ohne aufgewachsen. Dann würde ich wohl wieder mehr lesen, was wohl auch sinnvoller wäre, ich geb’s ja zu. Und das Essen zum TV schauen praktiziere ich auch nur, weil ich alleine wohne und das halt so praktisch ist^^

    Bücher mag ich lieber in gedruckter Version, obwohl mich die Vorstellung eines e-Readers schon reizen würde, v.a. für unterwegs, da ich ohnehin schon genug an Gewicht mit mir rumschleppe. Aber ich mag „reale“ Bücher halt einfach lieber.

    Facebook, Instagram und Whatsapp nutze ich ab und an, mag bei FB vor allem das Anschauen, was die anderen so machen und das in Kontakt bleiben mit Freunden, die weiter weg wohnen, was ich schon gut finde. Und wenn ich das Gefühl habe, ich hätte was weltbewegendes mitzuteilen. haha. Instagram habe ich erst seit kurzem und mag es eigentlich sehr, lasse mich gerne inspierieren (folge vieeelen Rezeptpostern) und teile gerne mein Essen. 😛 Zusätzlich auch ein wenig Beauty und Co. Für mich ist Instagram vielleicht eine Art Blog-Ersatz, da ich für einen seriös geführten Blog einfach die Zeit nicht habe. Und ich mag Fotos/Bilder. 😉

    Hmm…ich denke, könnte für ein Digital Native wie mich schlimmer sein…obwohl, wenn man es genau betrachtet, ist es schon recht viel. 😉 Aber, ich habe auch keinerlei Probleme in einem Urlaub auf Internet, iPhone und Co. zu verzichten, gerne auch mal mehr als 2 Wochen.

    • Sonny sagt:

      Huch, ganz vergessen:

      Onlineshopping nutze ich va. für Kosmetik sehr gerne, da das Angebot hier in der Schweiz einfach immer noch sehr überschaubar ist und ich va. an nicht soo gängige und Nischenmarken nicht einfach so rankomme.

      Blogs lese ich nicht sooo oft (deiner ausgenommen)! Ab und an gerne auch ein anderer NK-Blog, aber das wars dann schon.

      Wofür ich das Internet aber gerne und oft nutze, ist, um mich für mein nächstes Essen inspirieren zu lassen, um Rezepte zu googeln, allenfalls zu modifizieren und nachzukochen. Ich liebe es, zu kochen und zu backen und Neues auszuprobieren.

    • beautyjagd sagt:

      Ja, Instagram ist vielleicht wirklich so ein Mini-Blog-Ersatz. Mich hat es noch nicht so gepackt, aber vielleicht kommt das noch.

    • Ruth sagt:

      @ Thema E-Reader. Ich habe vergangene Weihnachten ein Kindle geschenkt bekommen und zunächst wenig beachtet, doch mittlerweile habe ich das tolle Ding immer dabei. Lediglich Bücher, die ich für die Arbeit brauche, und wo ich viel herumstreiche und Anmerkungen reinschreibe, kaufe ich noch klassisch in der Papierausgabe. Zwar funktioniert das Markieren digital auch, aber da brauche ich anscheinend das haptische Erlebnis, ein Post-it an richtiger Stelle reinzukleben. Ich bilde mir auch ein, dass ich die Stellen dann besser wiederfinde. Wobei das wohl ein Trugschluß ist, denn hat man das richtige Schlagwort parat, ist man im E-Reader vielleicht sogar schneller dort, wo man hinwill. Meine private Lektüre kaufe ich mittlerweile nur noch digital. Besonders schätze ich es, in die Bücher richtig reinlesen zu können. Das hat mich bereits vor einigen Fehlkäufen bewahrt. Früher habe ich die Entscheidung für oder gegeh ein Buch anhand des Klappentexts getroffen, heute lese ich das erste Kapitel. Letztere Methode ist eindeutig sicherer.

      • Lara sagt:

        Genau das ist auch meine Erfahrung. Vor 2 Monaten habe ich noch einen Ebook Reader ganz weit von mir gewiesen. Ich brauche Bücher, ich will was zum Anfassen, haben, Bücher sind wertvoll , digital ist wertlos etc.
        Und seit ich ihn habe finde ich es ganz wunderbar digital zu lesen.

        Nachdem ich im Urlaub auf einer Insel gesessen habe und die beiden Bücher die ich mitgenommen hatte, schrecklich fand, hatte ich nichts zu lesen und habe ich geärgert.
        Das passiert mir jetzt nicht mehr. Ich lese viel mehr, weil er überall dabei Ich lese ich auch mehr fremdsprachige Bücher, weil ich durch die direkte Verbindung zum Wörterbuch direkt unbekannte Wörter erklärt bekomme. Und ich finde digitales Lesen ressourcenschonend und muss mich nicht mehr dauernd von Büchern trennen, weil die Regale zu voll sind.
        Trotzdem kaufe ich noch Papierbücher, abe nur noch welche, die schön anzusehen sind und keine Paperbacks mehr.

      • Ruth sagt:

        @ Lara Ich bin ganz bei Dir und ich denke, dass das analoge Buch zwar nicht verschwinden wird, jedoch eine andere Aufgabe bekommt. Also toll bebilderte Bücher wie Kinderbücher, Kochbücher, Bildbände werden sicher auch weiterhin im klassischen Format gekauft werden, denn dafür eignet sich der eReader nicht als Ersatz. Andererseitd müssen doch wirklich nicht für jeden neuen Krimi, den man – sobald man die Auflösung kennt – nicht mehr braucht, Bäume abgeholzt oder Berge von Altpapier recycliert werden. Schön ist auch das befreiende Gefühl, dass simple Taschenbücher nicht mehr meterweise wertvollen Wohnraum verstellen.

  • Veleda sagt:

    Hehe das passt ja 🙂

    Zuerst mache ich meinen Blog auf, um die Stats zu sehen oder neueste Kommentare.
    Imzweiten kommt Facebook erst..da werden Fotos spontan geteilt oder etwas als Admin gearbeitet.
    Smartphone habe ich von Samsung und einen Mp3-Player von Sansa (mit Hörbüchern und Mittelaltermusik)

    Bücher habe und lese ich noch , ich koche gerne und geh gerne spazieren wo ich die Augenblicke manchmal ablichte, manchmal nicht 😉

  • Veleda sagt:

    Vergessen:
    Lesen tu ich im Netz deinen Blog , klar 😉 , andere aber auch noch , in der Hauptsache Verlage oder Hexenblogs.
    Internetshopping ist nur Amazon aber das regelmäßig *hüstel*
    Und sonst nutz ich es zum recherieren für die Online Zeitung, meinen Blog, Videos (was wäre manchmal ohne Youtube hehe) und ja 🙂

    • Noemi B. sagt:

      Hexenblogs? Is ja interessant… kannst du einen empfehlen? Das Thema hat mich in Teeniejahren sehr fasziniert, dann hab ich den Faden verloren.

  • Veleda sagt:

    Verzichten kann ich dennoch noch und nutze für ganz enge Freunde auch Whats App ^^

    • beautyjagd sagt:

      Ja, Whatsapp verwende ich auch unter Freunden, aber letztlioch nur deswegen, weil es im Gegensatz zu SMSen nichts kostet und man sich nett Fotos hin- und her-schicken kann.

  • Alex sagt:

    Ich oute mich auch mal als Dino: ein Notebook besitze ich, für unterwegs habe ich mir ein günstiges Tablet angeschafft und im vorigen Jahr mein uraltes Handy durch ein Smartphone ersetzen müssen. Das nutze ich allerdings nur zum Telefonieren (Prepaid). Fernseher habe ich noch nie besessen, nichts langweilt mich so sehr. Dafür läuft abends zum Einschlafen eigentlich immer eine DVD auf dem Laptop und nach spätestens zehn Minuten bin ich dann eingeschlafen.
    Ein Leben ohne Internet könnte ich mir hingegen nicht mehr vorstellen. Einkaufen im Netz ist allerdings überhaupt nicht mein Ding, lediglich meine Kochjacken bestelle ich online, da das Unternehmen ein reiner Versandhandel ist. Mir macht Einkaufen auch viel zu viel Spaß (laut Theo bin ich ja damit pervers, setzt halt jeder andere Maßstäbe), als dass ich das virtuell auslagern würde.

    • Theo sagt:

      Liebe Alex, ich finde s t u n d e n l a n g e s Einkaufen oder Gucken nach Gegenständen, deretwegen ich anfangs gar nicht losgegangen bin, pervers, weil eben zeitraubend. Einkaufen ist doch nur Zweck und nicht Sinn des Lebens.

      Falls ich Dich beleidigt habe, tut mir das leid.

      LG,
      Theo

      • beautyjagd sagt:

        Am Wochenende hatte ich eine spannende Diskussion zum Thema Einkaufen/Shopping. Ich erzählte von meinen Erlebnissen in Hong Kong, und dass ich bei dem dort üblichen Kaufrausch (zB der Mainland-Chinesen) noch nicht so durchblicke, welche sozialen Funktionen das Einkaufen/Shopping alles übernimmt. Ich bin mir mittlerweile sehr sicher, dass da mehr als bloßes stumpfes Konsumieren wegen der Status-Symbole dahinter steht… aber bin noch etwas ratlos, was das so sein könnte. Ich werde das weiter beobachten und drüber nachdenken!

      • Ellalei sagt:

        Für mich ist Shoppen das Gegenteil von Einkaufen und dabei geht es mir selten darum etwas von der Liste zu streichen sondern um eine Auszeit, die zugegebenermaßen für „Außenstehende“ entspannter sein könnte als in Boutiquen, NK-Geschäften oder auch Shoppingcentern umherzulaufen. Bummeln hieß das früher und genau das ist es: Ich schlendere durch die Läden und Regale, nehme mir Zeit nur für mich und ggf eine Freundin und lasse mich inspirieren, lerne Neues kennen, schmökere in Büchern … Da ist stundenlang gar kein Ausdruck, allerdings ist Geld ausgeben nicht meine oberste Maßgabe und es passiert auch nicht alle paar Tage.
        Vielleicht ist es das, was Shoppen /Bummeln kann: sich fallen lassen, in den Strudel eintauchen, Alltag, Arbeit und Stress ausblenden und nur das sehen und aufnehmen was einem gefällt. Dabei ein Schwatz mit der Freundin oder dem Verkäufer und die Freude, mit einem kleinen Schatz oder einer Idee (ich liebe Inneneinrichtung, Farben, Stoffe…) nach Hause zu kommen. Es gibt Wichtigeres und Sinnhafteres, klar. Doch ab und zu tut so ein Abschalten der Gehirnzellen auch gut. Sich mal um nix kümmern müssen, nichts können oder leisten sollen, das entspannt mich da ich in der Regel hohe Erwartungen in alles setze was ich tue. Beim Bummeln kann ich nichts falsch machen 😉 Eine Entlastung quasi. Hier kümmern sich andere mal um mich, wow!

        Stress empfinde ich eher im Supermarkt mit Kind und Kegel oder selbst alleine. Man schleppt sich ab, findet nicht immer was man braucht, kauft viel zu viel weil man hungrig oder durstig ist und steht ewig an der Kasse.

        Online kann und mag ich bummeln ebenso gerne, weil dies noch mehr eine Reise in fremde Länder und Bräuche sein kann. Da habe ich oft zig Tabs auf weil ich von einem Produkt nebenbei noch einen Inhaltsstoff google oder nach zitierten Aussagen schaue, Links anklicke. .. auch das ist sowas wie ein Hobby, das ich momentan finanziell und zeitlich besser auf die Reihe bekomme als echte Reisen. Alles hat seine Zeit, diese Phase wird auch wieder weniger intensiv und dann hab ich mehr Lust auf Kochen oder malen oder basteln, Museen oder lesen …

      • beautyjagd sagt:

        Ja, an diesem Bummeln, wie Du es beschreibst, ist definitiv was dran: Ideen bekommen, ein bisschen unterhalten, nichts leisten müssen, einen Kaffee trinken, den Alltag ein bisschen vergessen. Eben als eine Möglichkeit zu entspannen, neben den anderen, wie spazieren gehen oder lesen oder was auch immer.

      • Alex sagt:

        Nöö, nicht beleidigt, nur belustigt.

      • Theo sagt:

        Ist doch alles gar kein Drama. Ihr geht bummelnshoppeneinkaufen und ich in den Wald. Den habe ich dann für mich allein! 🙂

        LG,
        Theo

      • Ellalei sagt:

        Kannst du knicken, das eine schließt das andere zum Glück nicht aus. 😀 Aber ich habe ja eh schon „meinen“ Wald, den ich sehr selten teilen muss mit Zweibeinern. Noch haben wir davon genug (?) in Deutschland, Theo, und ich bin im Grunde froh, dort weder Internet- noch Handyempfang zu haben.

      • Petra sagt:

        Ein Handy habe ich mir erst zugelegt, als die Kita drohte, meinen Sohn sonst rauszuschmeißen. Auch mein Smartphone habe ich erst gekauft, als mein sechs Jahre alter Knochen nur noch 2-3 Stunden Akkulaufzeit hatte, jetzt allerdings kann und mag ich nicht mehr ohne. Allerdings lasse ich es gerne mal zu Hause liegen und merke das erst, wenn ich auf meinem Festnetzanschluss eine Meckernachricht auf dem Blechtrottel habe 😉

        Ich mag’s im Wald – und dort am liebsten im Herbst, es gibt nichts schöneres für mich als Hirschbrunft – und auf dem Acker, gehe aber gerne auch mit Ellalei und den anderen Ladies auf die Jagd. Supermärkte hasse ich, da renne ich rein, arbeite stur meine Liste ab und renne wieder raus – egal ob konventioneller oder Bio-Supi. Mein persönlicher Albtraum sind Shopping-Center/Arkaden, dieses Grunddröhnen dort stresst mich ungemein, wenn ich rauskomme, bin ich fix und foxi. Manchmal bin ich total altmodern…

    • beautyjagd sagt:

      Und mir macht online shoppen mittlweile schon auch Spaß, aber das liegt eben an der speziellen Auswahl und auch daran, dass die Shops viel schöner geworden sind.

  • Ein sehr interessante TAG.
    Ich haue auch lieber auf die Tasten 😉 Mein Liebster hat zwar ein Tablet, aber das nutze ich so gut wie nie- ich werde mit „Touch-Screens“ einfach nicht 100%ig warm und trauere manchmal insgeheim immer noch meinem alten Handy mit Tasten hinterher, aber psssst, nicht weitersagen 😉
    Twitter habe ich nie verstanden und werde mich dementsprechend auch nie registrieren, aber an Instagram finde ich derzeit mehr und mehr gefallen, auch wenn ich es nach wie vor nicht nachvollziehen kann, warum so viele einen Starbucks-Becher aus sämtlichen Winkeln knipsen und hochladen müssen…-Ein bisschen „Mehrwert“ sollte auch Instgram haben 😉

    Liebe Grüße und eine schöne Woche 🙂

    • beautyjagd sagt:

      Die Starbucks-Becher schrecken mich auf Instagram auch etwas ab 😉 – aber es gibt sicher auch Accounts, die interessanter sind. Ich werde mich demnächst aml aufmachen und ein bisschen danach suchen, vielleicht finde ich da auch Inspirationen.

  • Ellalei sagt:

    Oh ja, ich bin Technik affin! Auch wenn ich nicht alles habe, auf Smartphone und MacBook verzichten wäre auf Dauer schon schade um die vielen Möglichkeiten, die einem damit gegeben werden. Ich arbeite am Rechner und sehe das Internet als Wissens- und Meinungsspeicher, die ich gerne anzapfe. Da ich ein visueller Menschbin brauche ich Bilder. Pinterest ist eine meiner liebsten Plattformen nach deinem Blog, weil ich unendlich viele Inspirationen für viele Lebensbereiche bekomme. Da kann ich stundenlang surfen.
    Die Risiken sehe ich allerdings auch und beäuge vieles kritisch. Spiele mache ich gar keine, Facebook war lange off und erst jetzt als Infoquelle nutze ich es wieder. Persönliches werde ich jedoch nicht wieder ins Netz stellen, weil auch die Kommunikation auf diesen Wegen missverständlich sein kann. Auch wenn ich verheiratet bin erlebte ich da schon einiges, was ich mir künftig lieber erspare. Das ist mir zu sehr sozialer Druck.
    Ich gebe zu, ich kommuniziere nun deutlich anders: schreibe viel, rede weniger. Telefonieren mochte ich allerdings noch nie. Aber es macht schon auch faul, das stört mich auch.

    Ich bin sehr gespannt, wohin sich das alles entwickelt. Wenn ich meine 1,5 jährige Tochter jetzt schon versiert mit einem iPhone umgehen sehe bin ich halbwegs entsetzt und fasziniert gleichermaßen. Was sie wohl später als Erwachsene als technischen Standard empfinden wird? Und wie sehr technische Lösungen, auch digitale, den Alltag noch durchdringen können – Zukunftsforschung finde ich diesbezüglich sehr interessant.
    Immer öfter wünsche ich mir in Stresssituationen jedoch ein Leben ohne Computer, Handy und Erreichbarkeit. Diese selbst geschaffene Abhängigkeit will ich mir noch öfter vor Augen halten, das ist schon mal ein Vorsatz für 2015. 😀

    • beautyjagd sagt:

      Für mich ist das Internet auch ein Wissensspeicher, so nutze ich es vor allem. Aber auch zum Verbinden mit anderen Menschen.
      Manchmal versuche ich mir auch vorzustellen, was wohl junge Leute in 20 Jahren technisch für normal halten. Schon jetzt komme ich mir uralt vor, wenn ich erzähle, dass ich in meiner Schulzeit kein Handy hatte und dass ich lange auch keinen eigenen Internetzugang hatte (sondern in die Uni ins „Rechencenter“ dafür gegangen bin).

      • Ellalei sagt:

        Haha, ja genau, stimmt! Ich saß auch im Rechenzentrum und musste sogar anstehen für einen Rechnerplatz. Zuhause gab es dann irgendwann einen riesengroßen Rechner mit Modem – diese Melodie habe ich immernoch im Kopf und die „Geschwindigkeit“ – niedlich!

        Ja wirklich, wir überschlagen uns fast in Innovationen auf dem Techniksektor, obwohl ich bei jeder Neuerung denke: Boa, das ist jetzt aber schon Top of the Tops, mehr geht nicht. Und schwups, wirds wieder getoppt.

      • Sonny sagt:

        Ach komm‘ dir mal nicht so alt vor, ich hatte bis 16 auch kein eigenes Handy. 😉 Ab 12 durfte ich den (damals bereits) alten Schinken meiner Mutter für längere Abwesenheiten, zB. Klassenlager mitnehmen, aber das wars auch schon. 😉

      • beautyjagd sagt:

        Das beruhigt mich ein bisschen 🙂 🙂

      • Theo sagt:

        Kennst Du/ kennt jemand hier noch Strippentelefon mit Wählscheibe?

        Wir hatten erst ein schweres schwarzes Teil à la Edgar Wallace, bei dem man den Teilnehmer mit dem Aufdonnern des Höres aber so was von laut bestrafen konnte.Später in den 70ern wurde es erst flippig orange (immer noch Wählscheibe) und dann grün mit Tasten und extra beantragter langer Strippe, damit ich in Ruhe in meinem Zimmerchen mit Mitschülern quaken konnte.

        Und Telefonzellen? 20 Pfennig für endloses Quatschen mit Freundinnen, später leider getaktet.

        Mein erstes Mobile war weder meins noch mobil, denn das Ding gehörte dem Institut, hatte Koffergröße mit CIA-verdächtiger Antenne, D2-Technologie und einem Mehrkilo-Gewicht.

        Hach ja, und Fernseher! Schwarz-Weiß, fette, oft implodierende und damit wohndesignändernde Röhre in Fernsehtruhe eingebaut mit Rollo vorm Schirm, vier bis höchstens fünf Programme – durch Drehknopf an der Seite des Gerätes einzustellen (ARD mit Augsburger Puppenkiste, Mondlandung und ‚Bezaubernde Jeannie‘, ZDF, später 3. Programm für Regionalsender wie NWDR oder SFB sowie 4. Programm für DDR 1 (‚Schwarzer Kanal‘, DEFA-Märchen und importierte historische Filme wie ‚Wilhelm von Oranien‘) und 5. für DDR 2 (öd-triste russ. Filme, DDR-Propaganda mit Leistungsberichten).
        Die hypermoderne Steigerung in den späten 60ern: Fernbedienung am dicken Kabel für vier Programme, Kontrast- und Lautstärkeregelung!

        Dann die ersten Videoabspielgeräte mit großen, bandsalatfreudigen Videokassetten und Walkmen und ….

        Ich muss mal wieder ins Technikmuseum, Kindheit gucken. Julie ist schuld.

        LG,
        Theo

      • Ellalei sagt:

        So ein schwarzes Monster habe ich von meinem Opa geerbt und tatsächlich noch reparieren lassen in einem richtig kultigen kleinen Laden, der dermaßen vollgestopft ist mit Telefonen und anderen „antiken“ Dingen, dass man sich in einem Museumslager wähnt. Klasse, dass es so etwas noch gibt – wunderbar anachronistisch!
        Ich mag das Telefonieren damit sehr gerne, weil man sich Zeit nimmt, die Nummer entweder weiß oder abliest und sich nicht verwählen darf, da es ja keine Anzeige gibt. Besonders toll sind die Geräusche dabei, bis auf das extrem laute Schellen, weshalb es nun doch abgestellt ist (meine Tochter schreckte immer auf, ebenso die Katzen).
        Das Ding bleibt ein Schmuckstück und wird vielleicht auch wieder aktiviert irgendwann. Implodierende Fernseher brauche ich dagegen nicht mehr, hatten wir alles schon 😉

        Im Technikmuseum war ich vor 2 Jahren das letzte Mal. Es war einfach zuviel, habe nicht einmal die Hälfte geschafft. Ok, mein Mann blieb auch Stunden bei den Booten stehen…

        Da dann los, Theo, ab nach Kreuzberg! Einen Spaziergang über den Park am Gleisdreieck anschließend kann ich auch empfehlen.

        Liebe Grüße

      • Petra sagt:

        Hihi, ich komme mit! Wir hatten damals (1969) als einzige ein Telefon, weil mein Vater es dienstlich benötigte. Da wurde dann immer für die Nachbarn angerufen und ich musste die holen. Bei der Wohnungsauflösung habe ich auch noch die alten Merkblätter gefunden (Fasse dich kurz!), die Anleitung wie der Hörer gehalten werden muss usw. -zum Schreien! Und ich habe die Tariftabelle gefunden, bis 20 km, bis 100 km usw. Bei den Tarifen würde es uns heute schlecht, 30 Pfennig Mindestgebühr…

      • Theo sagt:

        Hihi, und dann die Schminktechnik aus der Zeit. Ganzlid-Hellblau mit schwarzem Lidstrich und spuckgetuschten Wimpern. Lippenstift entweder perlgruselrosa oder chanelrot in schwerer goldglänzender Hülle. Puderdose auch vergoldet und gerne mit Schachbrettperlmutt belegt. Kleidung. Twinset und Schottenrock brav wadenlang. Perlstecker oder die großen Blechclips, die im Winter die Ohrläppchen abfrieren liessen.

        Ach Mädels, können wir nicht mal ’nen Retronachmittag mit Sinalco und Toast Hawaii machen?

        @ Petra Sag mal, hast Du noch das ‚Fasse dich kurz‘-Dings? Könntest Du das nicht mal kopieren? Ich hätte da ’ne Menge Gelegenheiten zum Ankleben, Aufhängen …

        @ Ellalei Ich liiiebe dieses schwarze Ding! Im Film telefoniert die bedrohte Frau nach Hilfe, Musik fängt an zu kriseln, die schwarz behandschuhte Mörderkralle schiebt sich von hinten um ihren Hals, weit aufgerissene Augen, gellender Schrei – Schnitt und herabbammelnder Hörer mit quäkender Stimme des Angerufenen. Ach ja, draußen herrscht natürlich Nebel …. Die Kiste stand bei uns im Flur auf einer Telefonkommode, Telefonnummernbuch daneben. Habt Ihr das eigentlich mit dem Hörer zwischen Kinn und Schulter hinbekommen? Bei mir ist das Ding immer zu Boden geknallt. Tja, abfallende Schultern, uääh.

        Telefon behalten und nutzen! Die Biester gibt es teuer im Nachbau bei Manufactum!!

        LG,
        Theo

        PS. Seufz, großer Seufz, RIESENSEUFZ!!! (frei nach Obelix)

      • Petra sagt:

        @Theo: Ach, du kennst meine Mutter? Die Pepita-Mäntelchen und die spitzen Pfennigabsatzschuhe und das Vogelnest auf dem Kopf hast du vergessen. Dazu noch der Duft von Miss Dior bzw. Sir Irisch Moos für den Herrn. Unser Telefonhörer ließ sich dank rotem Brokathäubchen übrigens ganz wunderbar einklemmen.
        Ich schaue mal, ob ich die Sachen noch finde, ich habe die Kisten nicht ausgepackt. Wenn ja, scanne ich das mal ein.

  • Du hast ein sehr spannendes Thema aufgegriffen. Ich bin hier zu Hause mit dem IPad, Laptop, Smartphone und kindle gut ausgestattet und nutze diese technischen Errungenschaften täglich in Verbindung mit meinem Blog, zum Online-Shopping, Kontakte pflegen und natürlich auch um Nachrichten zu lesen. Einen Fernseher haben wir hier allerdings auch nicht 😉
    Beruflich habe ich als Bibliothekarin in einer wissenschaftlichen Bibliothek im Bereich Informationsdienste viel mit digitalen Medien, Recherchen in Datenbanken, Suchmaschinen und Schulungen zu diesen Themen zu tun. Nicht nur die Anforderungen der Studenten schnell, jederzeit und von überall an Literatur zu gelangen haben sich verändert, auch die Bibliothek als solches durchlebt einen Wandel. Das ist unheimlich spannend zu beobachten.
    Ich muss gestehen, dass ich mir bis vor knapp einem halben Jahr nicht vorstellen konnte meine Bücher zu Hause in digitaler Form zu lesen. Nun bin ich ganz begeistert von meinem kindle.
    Ich freue mich auf die Blogposts der Bloggerinnen 🙂
    Liebe Grüße
    Nicole

    • beautyjagd sagt:

      Das stelle ich mir auch sehr spannend vor, diesen Umbruch der Bibliotheken mitzuerleben! Ich habe mich gerade auch daran erinnert, was das damals während meines Studiums für ein Aufwand war, eine Fernleihe in der Unibibliothek zu machen.

  • Ich bin ziemlich technikaffin und habe mich bewußt entschieden, nicht alles mitzumachen. Ich facebooke nicht, twittere nicht, pintereste nicht, habe kein Googledingsbums. Ich treffe regelmäßig Freunde, wir kochen reihum, da muss man nix abmachen. Weder per SMS, noch per Mail oder Telefon, weder mit Wählscheibe, Tasten oder Touchscreen – Dienstag abend ist Serienabend mit leckerem Essen. Dafür haben wir einen eigenen Kochkalender online, damit wir sofort sehen, wer mit kochen dran ist, wer wie oft gekocht hat und was (mit Link zur Rezeptseite).

    Mit Werbung im Fernsehen kann ich nicht mehr umgehen, aber das ist nicht so schlimm, denn den meisten gesendeten Schrott kann ich ebenfalls nicht mehr ertragen. Ich guck DVDs und höre Hörbücher. Es macht mir auch nichts aus, mal ein paar Tage offline zu sein, trotz eigenem Blog. Aber so komplett nackig, komplett ohne leuchtende Schirme, elektrische Unterhaltungsgeräte, nun ja, ich denke, da würde ich mehr lesen und Postkarten schreiben.

    • beautyjagd sagt:

      Dann hattest Du gestern Abend ja wieder Deinen Koch- und Serienabend 🙂 . Ich habe mich anfangs auch nicht direkt auf Facebook&Co gestürzt, aber irgendwann hatte ich den Eindruck, dass ich da was verpasse – im Sinne von, dass ich eine gesellschaftliche Entwicklung nicht mitbekomme. Deswegen bin ich da wohl letztlich noch immer mehr beobachtend als aktiv… Und ich habe mir schon vorgenommen, im nächsten Jahr etwas mehr offline-Zeiten zu machen.

  • anajana sagt:

    Ich hinke der Technik immer ein wenig hinterher muss ich zugeben. Ich sträube mich erst (jahrelang) und dann will ich es nicht mehr missen.
    Mittlerweile habe ich meinen eReader von Sony seit über 2 Jahren, vorher war ich vehement dagegen. Dann habe ich ungefähr 5 kg Bücher mit in den Urlaub genommen und ungelesen wieder mit nach Hause genommen (weil ich vor lauter Sport nicht zum Lesen kam). Da hab ich mir vorgenommen, mir nur für den Urlaub einen eReader anzuschaffen. Ich habe ungefähr ein halbes Jahr recherchiert, welche Reader ich will und der Sony ist es geworden. Ich liebe ihn. Ohne geh ich gar nicht aus dem Haus. Taschenbücher kaufe ich nicht mehr. Ich leihe sehr viele Bücher über meine Stadtbücherei (onleihe.de).
    Bis letztes Jahr war ich der Meinung, dass ich ein Smartphone nicht benötige, weil ich ja kaum telefoniere. Nachdem ich 2 Jahre – ja ich bin was das angeht nicht sehr spontan – gemauert habe, habe ich mir letztes Jahr ein Iphone 5 angeschafft und mein Mann meint, es wäre quasi an meiner Hand angewachsen. Ich nutze WhatsApp oder neuerdings SIMSme, lese meine Mails, recherchiere Kochrezepte, verwalte meine Onleihe darüber, habe einen Twitter-Account (über den ich mit Begeisterung @astro_alex mit Bildern von der ISS verfolgt habe) und nutze einige Apps.
    Einen Facebook-Account habe ich nicht, werde ich mir auch nicht einrichten.
    Im Büro sitze ich viel am Rechner, deshalb bleibt er zu Hause meist aus, da habe ich ein 6 Jahre altes Notebook, was hoffentlich auch noch etwas hält. Den nutze ich meist, wenn ich Vereinsarbeit mache.
    Ich bestelle gerne online, weil ich das erledigen kann, wann ich will. Ich gehe aber auch schon mal gerne bummeln. Allerdings nicht alleine. Lieber mit ner Freundin oder meiner Cousine, mit der ich hervorragend Naturkosmetik jagen kann. So einen Tag zelebrieren wir mit gemeinsamem Frühstück und dann geht es auf beautyjagd. 🙂 Da fallen dann auch schon mal Schuhe, Klamotten, Deko etc. an. Das machen wir aber auch nur 2 – 3 mal im Jahr, häufiger bekommen wir das nicht hin.
    Als ich im März 2011 entdeckte, dass es Beauty Blogs gibt, hat sich mir digital eine völlig andere Welt eröffnet. Ich habe anfangs etliche Blogs gelesen, stundenlang, meine Leseliste habe ich aber im letzten Jahr drastisch reduziert. Habe nicht die Zeit dafür und mag gerade das was Julie mit „enge Geisteshaltung“ genannt hat, auch überhaupt nicht. Ich lese nur noch sehr wenige Beauty Blogs, wobei ich eigentlich nur noch beautyjagd täglich lese, über bloglovin habe ich auch noch ein paar andere abonniert, auch zum Thema Reisen und Kochen, die lese ich je nachdem wie ich Zeit habe und wie mich das Thema interessiert.

    Liebe Julie, wieder mal ein spannendes Thema!

    • anajana sagt:

      Ach so, noch ein Nachtrag zum eReader. Es gibt noch ein paar Schriftsteller, deren Bücher ich als Hardcover kaufe. Haruki Murakami z. B. oder zuletzt habe ich mir die gesammelten Werke von Pablo Neruda schenken lassen. Ich kaufe nur noch sehr wenige, ausgewählte Liebhaber-Bücher aus Papier, es müssen dann immer andere Bücher ausziehen, da ich nicht sooo viel Platz dafür habe.

    • beautyjagd sagt:

      Hhihi, das iPhone quasi an die Hand gewachsen – ein bisschen geht es mir auch so. Ich hatte lange nur ein normales Klapphandy, weil ich die Form so mochte – deswegen hatte ich trotz Blog kein Smartphone mit Internetzugang. Irgendwann hab ich mich überwunden und nun finde ich es sehr sehr praktisch, unterwegs ins Internet zu kommen. Und möchte das nicht mehr missen. Es ist wirklich sehr spannend zu lesen, wie andere Frauen das Internet für sich nutzen 🙂

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