Hintergrund International Naturkosmetik

Mein Besuch bei Kodera Herb Garden

shinkansen

In den Beauty-Notizen vor zwei Wochen hatte ich es bereits erwähnt: Während meines Aufenthalts in Tokyo habe ich eine Reise nach Kodera-cho unternommen. Eingeladen hatte mich die Naturkosmetikfirma Kodera Herb Garden, die ich auf der Vivaness 2013 kennengelernt hatte. Auch dieses Jahr stellte die japanische Firma wieder auf der Vivaness aus, ich berichtete in diesem Post davon. Und nun durfte ich mir tatsächlich alles vor Ort ansehen – noch im Februar 2013 hätte ich das für höchst unwahrscheinlich gehalten!

Mit dem Schnellzug Shinkansen ging es von der Tokyo Station in knapp drei Stunden nach Himeji, das etwa 500 km westlich von Tokyo liegt. Ich war an dem Tag schon sehr früh auf den Beinen, schließlich fährt man nicht täglich einmal quer durch Japan und zurück 😉 .

kodera herb garden shop

Am Bahnhof holte mich die höchst sympathische Yoko Kurotaki ab, die bei Kodera Herb Garden in der Forschung und Entwicklung tätig ist. Nach etwa 30 Minuten Fahrt kamen wir bei Kodera Herb Garden an – oben auf dem Foto seht ihr das Gebäude, in dem sich der Shop befindet.

yuzu kodera

Davor entdeckte ich gleich die kleinen Yuzu-Bäume, die ich liebend gern mitgenommen hätte. Die Präfektur Hyōgo ist in Japan für ihre Yuzu-Früchte berühmt, das ätherische Yuzu-Öl von Kodera Herb Garden also ein regionales Produkt.

sashimi

Zur Begrüßung wurde ich vom Gründer der Firma, Joichi Fukuoka, seiner Frau Arisa, Yoko, so wie zwei weiteren Mitarbeitern der Firma zum Essen in ein schönes japanisches Restaurant eingeladen. Ganz typisch saßen wir auf dem Boden, und trotz einiger sprachlicher Hindernisse war das Mittagessen sehr vergnüglich. Witz, Klugheit und Sympathie brauchen manchmal gar keine ausgefeilten Sprachkenntnisse. Es gab ein wunderschön arrangiertes, köstliches und abwechslungsreiches Menu mit viel frischem Fisch und saisonalen Gemüsesorten. Japan ist für mich neben Frankreich einfach der Gourmet-Himmel!

kodera fields

Nach dem Essen fuhren wir auf die Felder, auf denen die Kräuter für die Produkte angebaut werden. In idyllischer und abgelegener Landschaft wächst dort z.B. die Kamille. Leider blühte sie wegen des strengen japanischen Winters in diesem Jahr noch nicht, als ich vor Ort war.

koderacho-fields

Netterweise hat mir Yoko gestern noch ein aktuelles Bild vom gleichen Feld geschickt, das ich gesehen habe: Die Kamille steht mittlerweile in voller Blüte und die Ernte steht kurz bevor.

An dieser Stelle flechte ich mal ein paar Worte zur Geschichte der Firma ein. Gegründet wurde sie 1985, also schon vor knapp 30 Jahren. Anlass war ein Erlebnis des Gründers, der in Europa unterwegs war und auf einem Bauernhof einen Kamillentee zu trinken bekam. Beindruckt hat ihn, dass die aufgebrühten Kamillenblüten nicht für Tees, sondern auch zum Baden und zum Düngen wiederverwendet wurden.

Wieder zurück in Kodera, eröffnete er dort zunächst ein Café, sein Ziel war es, einen friedlichen und entspannten Platz zu errichten, an dem sich Menschen wohlfühlen und erholen können. Außerdem begann er, sich intensiv mit Pflanzen auseinanderzusetzen und diese auf Feldern anzubauen – ohne Pestizide oder künstlichen Dünger. Mittlerweile werden die Felder von Kodera Herb Garden vom japanischen Bio-Label JAS zertifiziert. Kodera Herb Garden beschäftigt etwa 30 Mitarbeiter und arbeitet eng mit Universitäten zusammen.

kodera manufactur

Auch die Manufaktur liegt ländlich, nicht weit von den Feldern entfernt – früher ein Schulgebäude. Dort werden nun an fünf Tagen der Woche von 9 bis 15 Uhr die ätherischen Öle, die Honigmasken, Seifen, Shampoos oder Balms hergestellt. Sehr am Herzen liegt der Firma, die abgelegene Region auch für jüngere Leute attraktiver zu machen und lokale Produkte herzustellen. Dies spiegelt sich auch im Namen der Produktlinie „Harima Monogatari“ wider, was bedeutet, dass die Produkte die „Geschichte der Region Harima“ erzählen.

kodera garden

Am langen Schatten von mir auf dem Foto oben sieht man, dass sich der Tag nun schon zu Ende neigte. Wieder zurück von den Feldern und der Manufaktur habe ich noch den Garten von Kodera Herb Garden hinter dem Laden besucht, der natürlich noch nicht sehr grün war. Trotzdem habe ich bereits nachwachsenden Koriander und Pfingstrose bewundern können.

kodera-herb-garden-may-2014

Und auch hier habe ich noch ein aktuelles Bild, das mir Yoko zugeschickt hat. Es ist vor ein paar Tagen entstanden und zeigt, wie sich der Garten entwickelt, je weiter der Frühling fortschreitet.

kodera food

Der gemütlich eingerichtete Laden ist zweigeteilt: In der einen Hälfte gibt es Lebensmittel wie Kräutertees aus eigenem Anbau sowie selbstgebackenes Brot und Gebäcke.

kodera beauty shop

Im zweiten Raum werden dann die kosmetischen Produkte angeboten. Ich habe die Gelegenheit genutzt und die großartige Honigmaske, das Yuzu Öl, eine Seife sowie eine kleine Flasche Shampoo gekauft – ich hätte den gesamten Laden leer räumen können 😉 .

kodera yuzu oil

Die Präsentation des Yuzu-Öls im Laden fand ich hübsch, die Fläschchen stehen auf einer Yuzu aus Filz – unübersehbar!

kodera herb garden founder

Zum Abschied haben wir noch Fotos gemacht, wie sich das gehört. In der Mitte steht Joichi, der Gründer der Firma, links daneben seine Frau Arisa (die auch als Journalistin tätig ist), rechts Yoko, die mich danach wieder nach Himeji zum Zug gefahren hat.

Da wir den Zug knapp verpasst haben, konnten wir noch einen gemeinsamen Imbiss in Himeji einnehmen. Yoko machte mich dabei mit Takoyaki bekannt, einer Spezialität des Kansai-Gebiets, also des westlichen Japans. Dabei handelt es sich um heiße, auf einem Blech gebackene kleine Kugeln aus Teig, in deren Mitte sich ein kleines Stück Tintenfisch befindet. Die verspätete Ankunft um 22 Uhr in Tokyo hat sich dafür definitiv gelohnt 😉 .

Ein wunderbarer und aufregender Tag war das für mich, an den ich mich noch lange erinnern werde! Ich hoffe, dass ich nicht das letzte Mal in Kodera gewesen bin – und dass Kodera Herb Garden nächstes Jahr wieder auf der Vivaness ausstellen wird.

Für mich fühlt es sich großartig an, wenn die Idee von Naturkosmetik Menschen weltweit verbindet. An diesem Tag kam viel zusammen, was mich bewegt: Die Freude an der Natur, das Reisen, das Kennenlernen von anderen Kulturen, die Begegnung mit inspirierenden und sympathischen Menschen – und das alles unter dem Zeichen der Beautyjagd. Dafür bin ich mehr als dankbar.

Ich hoffe, für euch war es auch interessant, mehr über die Hintergründe von Kodera Herb Garden zu erfahren – und zu sehen, wie eine japanische Naturkosmetikfirma arbeitet. Vielleicht dauert es noch etwas, aber ich würde mich sehr freuen, die Produkte von Kodera Herb Garden auch in Deutschland kaufen zu können. Einen japanischen Online-Shop gibt es schon, auf der englischen Seite werden die meisten Produkte aufgelistet.

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49 Kommentare

  1. Petra sagt am 5. Mai 2014

    Hihihi, die Inspiration bekam Herr Fukuoka auf einem deutschen Bauernhof, er baut (vorwiegend?) deutsche Kamille an und du kaufst ihm den Laden fast leer und bringst die Produkte mit – da bekommt der begriff Re-Import noch mal eine ganz andere Bedeutung…

    Danke, dass du uns an diesen schönen Erlebnissen teilhaben lässt. Die Bilder der Gebäude sind so hübsch pittoresk und in dem niedlichen Laden hätte ich eine akute Kaufrausch-Attacke bekommen.

    • beautyjagd sagt am 5. Mai 2014

      Hihi, eine neue Form des Re-Imports 😉 . Wenn ich noch mehr Zeit gehabt hätte, hätte ich sicher auch noch mehr im Shop gekauft – aber wir wollten ja noch den Zug erreichen (was wir dann doch nicht geschafft haben, was aber nicht schlimm war). Und Kamille ist nur eine der Pflanzen, die Kodera Herb Garden anbaut, ich glaube, der Rettich steht zB stärker im Fokus.

  2. Was für ein schöner und informativer Beitrag! Ich finde es toll, einmal diesen „intimen“ Einblick zu erhalten. Ich wünschte mir mehr Transparenz von Firmen in dieser Hinsicht – für alle Kunden, von sich aus. Bis dahin sind wir angewiesen auf Menschen wie Dich, die uns exklusive Einblicke ermöglichen! Vielen Dank dafür 🙂

    • beautyjagd sagt am 5. Mai 2014

      Oh gern, denn ich mache eigentlich nichts lieber, als Naturkosmetikfirmen vor Ort kennen zu lernen. Bei der Begegnung vor Ort begreife ich so viel mehr über Firmen und deren Philosophie als durch Pressetexte 🙂

  3. Victoria sagt am 5. Mai 2014

    Ein wunderbarer Artikel! Danke, liebe Julie. Hoffentlich gibt es die Produkte auch irgendwann mal in Deutschland zu kaufen!!! Die Honig-Maske klingt nämlich sehr spannend!

    • beautyjagd sagt am 5. Mai 2014

      Das wünsche ich mir auch – vielleicht probiere ich in einigen Monaten mal, bei Kodera Herb Garden online zu bestellen, denn mit Google Translator und meinem Kontakt müsste das ja nun schon irgendwie hinzukriegen sein 🙂

  4. Annamo sagt am 5. Mai 2014

    Mann, mann, ich komm hier ja überhaupt nicht mehr mit! Letzte Woche hatte ich Urlaub und mir auch zumindest eine kleine Internet-Diät auferlegt; das muss auch mal sein.
    Jetzt komm ich wieder zum kommentieren- die Hockerei im Büro hat also durchaus auch ihre angenehmen Seiten 😉
    Der Bericht von deinem Besuch bei Kodera Herb Garden gefällt mir total gut; ich hab mich sofort in die tollen Fotos verliebt!! Der Garten, das Kamillenfeld und die Bilder vom Laden (der Shop hätte für mich den finanziellen Genickbruch bedeutet :-D), da kann man sich gar nicht satt sehen. Und auch nur erahnen, wie bereichernd so eine Erfahrung bestimmt ist. Du bist echt eine Glücks-Julie 🙂

    • beautyjagd sagt am 5. Mai 2014

      Wie eine Glücks-Julie kam ich mir an diesem Tag auch vor 🙂 Ich konnte es kaum glauben, dass ich da wirklich durch die Gegend fahre und eine japanische Naturkosmetikfirma vor Ort besuche. Und auch jetzt, als ich den Post geschrieben habe, kam es mir traumhaft vor.

  5. ida* sagt am 5. Mai 2014

    Mir geht es wie Annamo, ich war in der letzten Woche auch internetabstinent. Nach vielen Tagen des Kistenein- und auspackens, Möbelrückens, Möbelaufbauens usw. usf. haben mein Freund und ich nun eine neue, traumhaft schöne Wohnung!

    Und was habe ich in den wenigen Tagen nicht alles aufregendes verpasst hier! Also zäume ich das Pferd nun von hinten auf…

    Deine Reise- und Hintergrundberichte gehören zu meinen Lieblingsposts. Ich bin selbst nicht allzu viel auf Reisen unterwegs (zumindest nicht international – hallo Flugangst) und finde es daher umso spannender, an den Eindrücken Anderer teilhaben zu dürfen. Da hast du ja einen unfassbar tollen Tag gehabt!!! In dem Laden hätte ich wahrscheinlich meinen Geldbeutel zutackern müssen, um nicht alles zu kaufen. Durftest du auch einen Blick in die Produktionsräume werfen? Das hätte mich an deiner Stelle wahrscheinlich mit am meisten interessiert. Ich finde es jedenfalls toll, mit wie viel Leidenschaft und auch Mut du deine Träume lebst. Und ich freue mich schon auf die nächste Reise, mal sehen, wo es dich demnächst hinführt. 🙂

    Liebe Grüße,
    Ida

    • Fayet sagt am 5. Mai 2014

      Ganz am Rande zum Thema Flugangst, falls Du Lust auf Tipps aus dem Internet hast: Ich weiß ja nicht wie deine Flugangst so gelagert ist, aber ich habe/hatte selbst massive Probleme damit und fliege wesentlich entspannter seit ich keine Beruhigungsmittel mehr schlucke, sondern den Blog „Ask a Pilot“, bzw, jetzt das dazugehörige Buch, gelesen habe. Vielleicht ist das ja auch für Dich interessant (ich hyperventiliere beim Start übrigens immer noch diskret vor mich hin, aber immerhin kriege ich keine hysterischen Attacken mehr. Freut meinen Reisebegleiter auch ernorm.)

      • ida* sagt am 5. Mai 2014

        Oh wie lieb von dir, danke für den Tipp! Mit Büchern kriegt man mich ja sowieso immer und den Blog werde ich auf jeden Fall mal durchstöbern! 🙂

        Liebe Grüße,
        Ida

    • beautyjagd sagt am 5. Mai 2014

      Glückwunsch zum Umzug, wenn der hinter einem liegt, kann man sich endlich den schönen Dingen in der neuen Wohnung widmen 🙂 .
      In die Produktionsräume durfte ich nur zum Teil einen Blick werfen, wegen der Hygiene-Vorschriften. Deswegen habe ich dort auch keine Fotos machen können. Verpackung und Lager konnte ich betrachten – mich hat besonders fasziniert, dass das alles in einem alten Schulgebäude untergebracht ist.
      Und wohin es mich demnächst hinführt, das weiß ich (außer ein paar Tagen Paris im Juni) noch gar nicht, ich brüte gerade 🙂 Danke für deine lieben Worte!

  6. Fayet sagt am 5. Mai 2014

    Wie schön, das erste Bild mit dem einfahrenden Zug hat mich gleich in die richtige Stimmung versetzt. Schön, auf den Reisebericht habe ich mich gefreut.

    Und es sieht wirklich hübsch aus! So ein Blick hinter die Kulissen ist immer toll, noch dazu, wenn man nicht nur eine Fabrik sieht sondern auch noch eine japanische. Der Laden sieht super aus (meine Adleraugen sehen in der Gebäckabteilung einiges, das ich jetzt gerne verspeisen würde.. ), da hätte ich mich wohl auch ins Übergepäck gekauft. 🙂

    Hast Du übrigens in Himeji von weitem einen Blick auf die Touristenattraktion der Gegend schlechthin geworfen und Dir das Samuraischloss angesehen? (Übrigens gibt es in Himeji auch wunderbare Keramik – wir haben dort eine Teeschale erstanden, die mein Partner heiß und innig liebt.)

    • beautyjagd sagt am 5. Mai 2014

      Es war meine erste Fahrt mit dem Shinkansen, ich war (positiv) aufgeregt!
      Und auf die berühmte Burg von Himeji habe ich nur einen Blick geworfen (zu mehr war keine Zeit), es war aber gerade eingerüstet. Und auf die schöne Keramik (du meinst wahrscheinlich die Tamba Pottery, oder?) wurde ich im Restaurant aufmerksam gemacht, ganz wunderschön! Ich bereue schon, nichts gekauft zu haben. Das nächste Mal schlage ich zu 🙂

      • Fayet sagt am 6. Mai 2014

        Ein Blick auf die Burg reicht schon fast, ich fand sie ziemlich beeindruckend. Die Gärten drumherum sind auch wirklich toll. Den Shinkansen fand ich übrigens eher weniger faszinierend, Schnellzüge kennt man ja in Europa auch irgendwie. Nur das er so wahnsinnig pünktlich fährt – das haut einen als Deutscher-Bahn-Leidender schon etwas aus den Socken. (Und das Verbeugen des Personals, aber, naja, Japan eben..)

        Woher genau unsere Teeschale ist weiß ich gar nicht mehr – wir haben sie in einem winzigen Shop gekauft, und weil wir fast den Zug nach Kyoto verpasst hatten ging alles etwas schnell. Ich glaube, mein Reisegefährte hat auch vergessen zu fragen (oder sein japanisch hat nicht gereicht.. 😀 )

        Wir haben übrigens hauptsächlich Keramik und Stoffe nach Deutschland zurücktransportiert. Naja, Du kennst meine Leidenschaft ja.. ^_^

  7. Sonny sagt am 5. Mai 2014

    Vielen Dank für den tollen, spannenden Bericht! Ich liebe es auch, bei Firmen einmal hinter die Kulissen gucken zu dürfen.
    Ich hoffe sehr, dass sich bald jemand in Deutschland oder noch besser in der Schweiz „opfert“ und Kodera Herb Garden ins Sortiment aufnimmt, ich würde die Honigmaske zu gerne testen! Bis dahin schaue ich mich nach Manuka Honig um, den könnte man sich schliesslich auch pur ins Gesicht schmieren.. 😉

    • beautyjagd sagt am 5. Mai 2014

      Ich habe mir auch schon überlegt, einfach mal etwas Manukahonig mit etwas Öl zu mischen, das ist ja die Basis der Honigmaske von Kodera.

  8. Kerstin sagt am 5. Mai 2014

    Was für ein schöner Einblick in die Welt von Kondera und in deine Reise! Merci beaucoup.
    Deine drei neuen japanischen Freunde sehen total liebenswert aus (wollte schon süß schreiben) und wirken sehr gastfreundlich.

    Die Landschaft unterscheidet sich gar nicht mal so sehr von unserer. Nur die Häuser verraten die andere Kultur. Hatte mir beim Lesen der Murakami Romane immer andere Baumformen vorgestellt, irgendwie kahler, weniger grün. Weiß gar nicht wieso…*lach*

    Im Laden hätte ich bestimmt auch so einiges gefunden. Ich liebe es auch ausländische Produkte im heimischen Bad stehen zu haben. Am liebsten die, die es in Deutschland gar nicht gibt.

    • beautyjagd sagt am 5. Mai 2014

      Ich wurde mehr als warmherzig in Kodera empfangen, ich war ganz gerührt, wie liebevoll sich um mich gekümmert wurde. Natürlich ist das wahrscheinlich auch typisch Japanisch, für alles rundum zu sorgen, aber ich hatte das Gefühl, dass die Familie und Mitarbeiter von Kodera Herb Garden sehr sehr sehr nette Menschen sind.

  9. Petrina sagt am 5. Mai 2014

    Ein schoener Artikel und nett von dem Herrn dass er dir noch extra das Foto mit der bluehenden Kamillenpracht zugeschickt hat. Top!

    Mich wuerde ja die Honigmaske schon sehr jucken, war auf der englischen Seite, man kann dort aber nichts in den Warenkorb geben. Eventuell noch nicht ausgereift zum Bestellen?

    Danke fuer die schoenen Eindruecke von deiner Reise! 😉

    • beautyjagd sagt am 5. Mai 2014

      Bisher kann man nur im japanischen Shop bestellen, der Versand soll weltweit sein: http://koudera.rs.shopserve.jp/SHOP/SC004.html Ist aber etwas mühselig mit Google Translator, noch habe ich mich nicht daran versucht.
      Und Yoko ist eine Frau 🙂 , die mir das Bild geschickt hat – darüber habe ich mich auch sehr gefreut!

      • Petra sagt am 5. Mai 2014

        Kleiner Tipp beim Google-Translator: Der stolpert manchmal übers Layout. Wenn nur Quark rauskommt, versuche mal Zeile für Zeile zu übersetzen. Ich habe mir das dann in ein neues Fenster kopiert und so bin ich durch das gesamte MIMC-Bestellformular gekommen.
        Wenn Regionen als Pflichtfeld angegeben sind, wird das Ausland i. d. R. unter Hokkaido subsumiert. Und wenn du deinen Namen in Katanas angeben musst, wurschtel dir einfach aus der Tabelle hiert etwas zusammen: http://de.wikipedia.org/wiki/Katakana
        Da du vermutlich nie mit denen telefonieren wirst, ist es völlig schnurz, wie die deinen Namen aussprechen.

      • beautyjagd sagt am 6. Mai 2014

        Danke für deine Tipps!! Ich kopiere auch öfter Satz für Satz in den Translator. Trotzdem ist das Ergebnis manchmal lustig-aber ich trotzdem froh, dass es ihn gibt, denn sonst wäre ich noch viel hilfloser.

      • Petra sagt am 6. Mai 2014

        Ich finde den schon cool und ohne hätte ich auf der MIMC Seite nix zu Lachen gehabt – mit hat es mich dafür ordentlich geschüttelt, aber ich war erfolgreich 😀

      • Petrina sagt am 10. Mai 2014

        Danke fuer die Tipps Petra … muss ehrlich sagen, mir ist die Uebersetzerei auch zu muehselig und anstrengend „raeusper“ bei Ecco-verde hab ich gesehen gibt es von Aura Manuka Honig-Maske, vielleicht huepft die, wenn sie wieder vorraetig ist, in meinen Warenkorb 🙂

  10. Silk sagt am 5. Mai 2014

    Schöner Artikel und schöne Bilder, fast als wäre man selbst da gewesen…! Wäre wirklich schön ein ein deutscher Händler die einlistet! Mag die Naturdrogerie nicht…???

    • beautyjagd sagt am 5. Mai 2014

      Ich glaube, die Naturdrogerie ist nicht abgeneigt – aber Zoll, Formalitäten etc vereinfachen den Einlistungsprozess nicht gerade, soweit ich das mitbekommen habe. Schön wäre es aber auf jeden Fall!

      • Ellalei sagt am 6. Mai 2014

        Wäre ich sprachlich nicht so unbegabt, ich würde mich sofort als Managerin des Imports anbieten! Und nicht nur für diese Produkte aus Japan 😉

  11. Birgit sagt am 5. Mai 2014

    Tja, der Laden wäre mein finanzieller Ruin gewesen. Wie du es nur schaffst, nicht immer alles aufzukaufen, ich staune nur.
    Kodera Herb Garden ist eine Reise wert, sympathische Leute, tolle Produkte, alles so stimmig, finde ich. Als ich das Bild vom ehemaligen Schullgebäude gesehen habe, musste ich an den neuen Firmensitz von Primavera denken, irgendwas ist ähnlich.
    Hach, bei den schönen Bildern könnte ich schon Fernweh bekommen.

    • beautyjagd sagt am 6. Mai 2014

      Mein Koffer war eine Grenze, die ich immer im Hinterkopf hatte. Und ich habe die Hoffnung, dass ich mal wieder nach Japan komme, das habe ich mir ständig gesagt – denn gerade gegen Schluss des Aufhenthaltes neige ich zu Panikkäufen 😉
      Und ich musste bei Kodera Herb Garden übrigens auch öfter an Primavera denken, und auch an Martina Gebhardt.

  12. Ranunkel sagt am 5. Mai 2014

    Du brauchst doch vielleicht in Kürze eine diensteifrige Assistentin und etwas später vielleicht mal eine Pressesprecherin, wenn das mit der internationalen Berühmtheit so weiter geht. Ich würde mich dann schon mal bewerben, um dich bei deinen tollen Reisen zu begleiten. Meinen Job schmeiße ich dann einfach…!
    Nee wirklich, toller Bericht, tolle Manufaktur und beneidenswerte Julie.

    • beautyjagd sagt am 6. Mai 2014

      Haha, internationale Berühmtheit mit Pressesprecherin *höchst amüsiert bin* – ich glaube, das schaffen nur die asiatischen Blogger 🙂 🙂 🙂

      • Fayet sagt am 6. Mai 2014

        Ach was, wenn Du so weiter machst prügeln wir uns hier bald alle um die Stelle als deine Assistentin.. 🙂

  13. Ellalei sagt am 6. Mai 2014

    Das sind ja wunderbar atmosphärische Bilder, auch die textlichen! Julie, du nimmst uns so herrlich mit und dafür danke ich dir.
    Beim Lesen fühle ich mich bestärkt, meine Idee der beruflichen Umorientierung weiter zu verfolgen, auch wenn diese komplexer und schwieriger ist als ich dachte, schon zeitmäßig. Etwas tun, dass Sinn macht und nachhaltig positiv auf die Natur wirkt, gleichermaßen selbst Teil der Natur zu sein… das wünsche ich mir. Nicht zuletzt erschafft man Produkte, die Menschen glücklich machen, was will man mehr? Es muss ein grandioses Gefühl sein, einen Beruf in diesem Umfeld zu haben. Konkurrenz will ich dir aber nicht machen 😉

    Dein Besuch bei Kodera Herb Garden ist ein tolles Beispiel dafür, auch wenn dein Fokus natürlich woanders liegt. Man merkt dir deine Begeisterung an und deine Freude, durch die Felder zu stöbern (obwohl man mich mit Kamille ja jagen kann, bäh!), den Berichten der drei wirklich sympathisch wirkenden Menschen zu lauschen und mit allen Sinnen den Shop zu erkunden. Diese Erfahrungen bleiben sicher noch lange in dir und verhelfen zu einem breit gefächerten Bild von den verschiedenen Herangehensweisen an die Nutzung von Pflanzen für kosmetische und lukullische Schmankerl. Und dass du als Bloggerin uns daran teilhaben lässt, macht auch uns schlauer und sehnsüchtiger 😉
    Das kleine Unternehmen wirkt sehr entspannt und zielgerichtet. Überhaupt ist (innere) Ruhe den Japanern ja eigen, glaube ich, und das strahlen sie aus. Wahnsinn, dass es schon seit 30 Jahren exisiert! Für uns ist es dennoch komplett neu und aufregend.

    Honigmaske klingt wie viele andere hier schon schrieben, nach einem einhüllenden Wohlfühlerlebnis. Manukahonig gibt es doch im Bioladen und das Öl von Living Nature, obwohl die auch den Honig im Angebot haben. Was ist noch alles in der Maske? Ich seh uns schon alle im Honigmasken-Nachbau-Fieber -D

    Episch wollte ich gar nicht werden, doch die Lektüre war einfach so sehr Genuss und Ansporn und Inspiration, das musste ich loswerden.
    Liebe Grüße in die Runde und gute Nacht!

    • beautyjagd sagt am 6. Mai 2014

      Danke für deinen tollen Kommentar, der mich seh freut!! Und keine Sorge, Konkurrenzängste habe ich nicht, 🙂 auch und gerade in der wachsenden naturkosmetik/Bio-Branche ist genügend Platz für alle da 🙂 🙂 Ich freue mich, wenn ich Dich inspririeren kann!
      In der Honigmaske sind nur Manukahonig, Jojobaöl und ätherische öle von Kräutern (welche das genau sind, konnte ich leider nicht rausfinden). Viele können es nicht sein, weil die Maske für meine Nase fast nur nach Honig duftet.

      • Ellalei sagt am 6. Mai 2014

        Klingt demnach gar nicht so schwierig, die Maske. Hast du Manukahonig mal probiert? Als Lebensmittel meine ich.

        Und mit der Konkurrenz meinte ich vor allem, dass ich nicht bloggen oder anderweitig journalistisch tätig werden würde – das liegt dir viel besser! Ich schreibe zwar gern, aber nicht gut.

      • beautyjagd sagt am 6. Mai 2014

        Dann bin ich sehr gespannt, wohin es Dich in der Branche zieht 🙂 🙂
        Und ja, Manukahonig habe ich auch schon gegen Erkältungen eingesetzt (ich mag Honig ja sehr sehr gern). Schon länger schleiche ich um einen der hochdosierten und teueren Töpfe herum. Im nächsten Winter möchte ich das mal ausprobieren.

      • Ellalei sagt am 6. Mai 2014

        Dass der Honig teuer ist, habe ich auch in Erinnerung. Es gibt da also verschiedene Versinen bzw. Konzentrationen, aha! Die spezifische Wirkung der innerlichen Anwendung habe ich noch gar nicht richtig begutachtet. Wenn es bei Erkältungen hilft finde ich es einen Blick wert.
        Mein Schwager in Meck-Pom hatte ein paar Jahre Bienen und entsprechend auch Honig. Doch nun sind sie ihm zum zweiten Mal in Folge alle gestorben und er mag nicht mehr. Ist ja auch traurig! Das Bienensterben ist wirklich schlimm, da muss etwas unternommen werden von der Politik. Der Rapsdünger z.B. und ich fürchte, da würde sich noch einiges mehr auftun, wenn man richtig gräbt… Ich stehe jedoch nicht im Thema, wer weiß, was da alles so den Bienen an den Kragen will. Fakt ist: Ohne Bienen gehts uns bald an den Kragen!

      • beautyjagd sagt am 8. Mai 2014

        Ich verfolge das Bienensterben auch mit großer Sorge – das Buch More than Honey (gibt ja auch den Film dazu) ist höchst beunruhigend. Deinen Schwager kann ich gut vorstehen, da vergeht einem wirklich die Lust, und man fühlt sich so ohnmächtig, weil man ja nur indirekt und langsam beeinflussen kann, dass Pestizide etc verteilt werden.

      • Ellalei sagt am 8. Mai 2014

        Stimmt! Buch oder wohl eher Film werde ich mir endlich mal zu Gemüte führen. Bücher lesen funktioniert zurzeit gar nicht, bin abends einfach zu kaputt um 2 Seiten zu schaffen und tagsüber komme ich nicht dazu. Der Film sollte als erste Vertiefung ein Anfang sein. Danke für die Erinnerung!

  14. Johanna sagt am 6. Mai 2014

    Ich finde es toll zu sehen, wie eine Idee die Menschen über Kontinente verbindet und einander nahe bringt. Es sollte viel häufiger die von natürlicher Schönheit und Naturkosmetik sein, und weniger die von Macht und Geld.
    Danke für einen Reisebericht, besonders die Bilder mit den Bergen im Hintergund finde ich toll, landschaftlich weiß ich gar nicht von Japan! Ich hätte jedoch nicht an deiner Stelle sein können. Bei den Krabbeltieren auf dem Teller hätte ich die erforderte Höflichkeit sicher nicht einhalten können und wäre wie von der Nadel gestochen aufgesprungen und weggelaufen 😉

    • beautyjagd sagt am 6. Mai 2014

      Was Essen angeht (und wahrscheinlich auch sonst 😉 ) bin ich sehr offen – nicht alles muss zu meinem Lieblingsessen werden, aber probieren muss ich es immer! Bin schon sehr neugierig *lach* Und bei diesem Essen waren einige Sachen dabei, die waren deliziös *schwärm*
      Japan hat tolle Landschaften zu bieten – ich kenne sie ja bisher auch fast nur von Bildern und dem drüberfliegen aus dem Flugzeug (und jetzt ein bisschen von meiner Zugfahrt und dem Besuch bei Kodera Herb Garden). Davon möchte ich auch noch mehr sehen 🙂 .

  15. Waldfee sagt am 6. Mai 2014

    Danke für den wunderschönen Bericht, liebe Julie. Ich fühle mich, als wäre ich dabei gewesen. Ich hab es ja nicht so mit dem asiatischen, bin eher orientalisch interessiert. Aber die wunderschönen Bilder von der Landschaft und den Gebäuden und natürlich den Menschen haben mich sehr berührt. Die 3 strahlen so eine warme Herzlichkeit aus.

    • beautyjagd sagt am 6. Mai 2014

      Ja, ich finde auch, das Foto ist sehr schön geworden und spiegelt die Athmosphäre des Tages bei Kodera Herb Garden wider 🙂

  16. Wow! Das ist ja ein klasse Beitrag! Ich find es richtig toll, das du dir die Manufaktur vor Ort anschauen durftest. Bei solchen Bildern bekommt man ein ganz anderes Gefühl zu dieser Marke – sehr positiv. Leider habe ich von diesen Produkten noch nichts getestet, aber sie klingen echt toll 🙂

    Und Japan hat ja echt eine wahnsinnig tolle Landschaft! 🙂

    Liebe Grüße Jule

    • beautyjagd sagt am 8. Mai 2014

      Ist ja auch wirklich schwierig, außerhalb Japans an die Produkte ranzukommen – aber vielleicht ändert sich das ja bald *hoff*

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