Duft, Naturkosmetik

Richard Lüscher Britos: Natural Terroir Perfumes

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Weshalb es in Frankreich so viele Köstlichkeiten und Delikatessen gibt? Ich denke, das liegt an einem System, das dort bereits seit über 100 Jahren existiert: das Prinzip der AOPs (früher AOC), was soviel heißt wie „kontrollierte Herkunftsbezeichnung“. Lebensmittel sind in Frankreich eng mit speziellen Regionen verbunden, so darf z.B. Champagner nur in der Champagne, der Käse Roquefort nur in der Umgebung des Dorfes Roquefort-sur-Soulzon hergestellt werden. Ein Produkt, das mit einer AOP ausgezeichnet ist, muss das so genannte Terroir widerspiegeln, und damit ist die jeweilige geographische Lage, das Klima und auch die traditionelle regionale Herstellung von Lebensmitteln gemeint. Regionalität erfährt dadurch in Frankreich schon lange eine starke Wertschätzung.

Falls ihr euch nun fragt, ob ihr auf einem Food-Blog gelandet seid – nicht ganz 😉 . Aber ich wollte ein bisschen ausholen, denn die Düfte der jungen Firma Richard Lüscher Britos, die ich heute vorstelle, werden als Natural Terroir Perfumes bezeichnet. Die fünf Eau de Toilette tragen als Namen die geographischen Koordinaten der jeweiligen Region, so steht z.B. 46°N 08°E für ein Tal im Wallis in der Schweiz, das 46 Grad Nord (=Breitengrad) und 8 Grad Ost (=Längengrad) liegt. In jedem Duft steht eine Pflanze im Mittelpunkt, die als typisch für die Region gilt: Im Wallis ist das die Zirbelkiefer, in Frankreich der Lavendel.

Und wer denkt sich so ein interessantes Konzept aus? Die drei Jugendfreunde Malvin Richard, Lukas Lüscher und Serena Britos aus der Schweiz sind es, die Richard Lüscher Britos (kurz RLB) vor etwa einem Jahr gegründet haben. Dabei kommen verschiedene Ansätze zusammen: Serena ist Ethnobotanikerin (stelle ich mir als Beruf großartig vor!), Lukas Marketing-Fachmann und Malvin kennt ätherische Öle und Naturdüfte schon von Kindesbeinen an – er ist der Sohn des Gründers der Schweizer Naturkosmetikfirma Farfalla. Alle drei möchten mit diesem Projekt ihre Vision eines natürlichen, ethisch hergestellten und hochwertigen Parfüms umsetzen, das den Charakter der jeweiligen Region zeigt.

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Die Inhaltsstoffe der fünf Eau de Toilette sind zu 100% natürlich, 75% der Rohstoffe kommen aus biologischem Anbau. Die ätherischen Öle werden direkt von den Anbauern bezogen, weshalb in den Düften fast ausschließlich vollständige ätherische Öle, Absolues und Harze zum Einsatz kommen. Fraktionierte Öle (also einzelne Komponenten von ätherischen Ölen) sind nach Meinung von RLB zwar elegant und kostbar, aber eben nicht so vieldimensional wie das ganze ätherische Öl. Dazu kommt, dass die fraktionierten Öle meist nur von größeren Firmen angeboten werden, RLB die duftenden Rohstoffe jedoch bevorzugt bei Kleinbauern kauft und damit auf eine entsprechend faire Bezahlung achtet.

Für die Komposition der fünf Eau de Toilette hat man vier verschiedene Parfümeure beauftragt. Besonders gefreut habe ich mich, als ich Andy Tauer von Tauer Perfumes darunter entdeckt habe. Um das Eau de Parfum „Une Rose Chyprée“ des Schweizer Nischenparfümeurs schleiche ich schon seit knapp drei Jahren herum. Nun durfte er sich im Auftrag von RLB an einem Duft aus rein ätherischen Ölen ausprobieren, was meiner Vorliebe für natürliche Düfte entgegen kommt. Zwei weitere der Eau de Toilette von RLB wurden von Malvins Vater Jean-Claude Richard kreiert, der auch für die Düfte von Farfalla verantwortlich ist. Vero Kern aus Zürich ist die dritte im Bunde und begeistert mit ihrer Marke Vero Profumo die Nischenduft-Szene. Auch die Nummer vier, Jean-Claude Gigodot (warum heißen eigentlich so viele Parfümeure Jean-Claude mit Vornamen?) ist kein unbeschriebenes Blatt, er ist internationaler Parfümeur sowie Gründer einer Parfüm-Firma in Grasse.

Bevor ich dann mal endlich loslege und die fünf Düfte beschreibe, noch kurz dazu, wie ich zu dem oben abgebildeten Sample-Set kam. Im Juli war ich bei der Presseagentur k.u.k. kommunikation zu einem Bloggerevent eingeladen. In der Sektion Naturkosmetik entdeckte ich einen kleinen weißen Karton im Regal und fragte nach, was das sei. Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich auf Parfüms anspringe! Das Konzept von RBL fand ich sofort spannend, das Sample-Set war deswegen mein Highlight des Tages.

Und noch was: RLB bieten nicht nur fünf Eau de Toilette an, sie haben zu den Düften auch passende Tücher gestalten lassen. Die Motive dieser Tücher waren auf den Beschreibungen der Düfte abgebildet, ich habe sie als Hintergrund für die Fotos verwendet.

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04°N 74°W Columbia – Dancing in Paradise Garden von Jean-Claude Richard: Im Mittelpunkt des Eau de Toilette steht die kostbare und rare Gardenia aus Fusagasuga in Kolumbien. Frisch aufgesprüht kommt mir die intensiv und betörend duftende Gardenie gleich entgegen, ich nehme außerdem exotische Tuberose, Jasmin-Noten sowie ein wenig Frangipani wahr und muss an meine Monoi-Öle denken. Pudrig, ein bisschen süß und warm entwickelt sich der Duft, vor Klebrigkeit bewahren ihn sanfte grüne Töne und ein bisschen erdiges Vetiver. Silky Underwear von Lush kommt mir zwischenzeitlich in den Sinn (wahrscheinlich wegen der Mischung aus Geißblatt, Jasmin und Vetiver). Die auf der Homepage angegebene Kaffee-Note kann ich im Eau de Toilette nur erahnen, ich notiere dagegen eher (erwachsene) Vanille und Sandelholz im Fond. Ein blütig-tropischer Duft, der mit der schwülen Luft spielt. Hält bei mir lange.

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44°N 03°E Causse-Méjean – Mystic Violet Hills von Andy Tauer: Im Eau de Toilette geht es um den Berglavendel, der auf einer Hochebene in Südfrankreich wächst. Trotzdem bestimmt nicht der typische Lavendelduft das Eau de Toilette, vor meinem inneren Auge breitet sich eher die Landschaft rund um die Lavendelfelder aus: Südliche Macchie, Kräuter, Nadelbäume, fruchtige Noten von Bergamotte, balsamisches Harz und Wacholder verbinden sich zu einem Strauß rund um den Lavendel. Nach etwa einer halben Stunde kommt noch ein wenig des typischen Speick-Duftes dazu, der in warm-würzige Noten eingebunden ist. Er sorgt zugleich für ein bisschen Frische und könnte für den aufkommenden Meereswind stehen. Für mich ist 44°N 03°E ein weicher, fast altmodischer Herrenduft im besten Sinne (den natürlich auch Frauen tragen können). Das Eau de Toilette duftet weder scharf nach Rasierwasser noch ist es aufdringlich, sondern es umhüllt mich angenehm und erzählt mir Geschichten von einsamen Landstrichen. Hält etwa zwei bis drei Stunden auf meiner Haut.

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14°S 43°E Madagaskar – Confidence in the Unknown von Vero Kern: Im nördlichen Madagaskar liegt die Region Ambanja, in der Ylang Ylang angebaut wird. Auch in diesem Eau de Toilette wird das titelgebende ätherische Öl unerwartet anders interpretiert und nicht einfach in den Vordergrund geschoben. Ylang Ylang wirkt hier nicht betörend oder intensiv tropisch, die Parfümeurin konzentriert sich dagegen auf die kühlen, ein wenig bitteren, gar rauchigen Noten von Ylang Ylang. Anklänge von mildem Kampfer mischen sich dazu, später nehme ich noch Weihrauch und Vetiver wahr. Für mich das spannendste und ungewöhnlichste Eau de Toilette der Natural Terroir Perfumes, das ich als futuristisch oder avantgardistisch beschreiben würde: Ylang Ylang verbindet sich harmonisch mit kühlem Metall und führt damit in neue Welten. Hält auf meiner Haut etwa drei bis vier Stunden.

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38°N 16°E Calabria – The Escape from the beloved Tradition von Jean-Claude Richard: Die Zitrusfrucht Bergamotte aus dem süditalienischen Kalabrien steht im Zentrum dieses Eau de Toilette. Strahlend fruchtig und ein wenig spritzig duftet es gleich nach dem Aufsprühen, bald folgen weiche Orangenblüten und ein Hauch Sandelholz und Weihrauch (letztere beiden sind inspiriert von pakistanischen Sikhs, die sich in einem der kalabrischen Dörfchen niedergelassen haben). Dominiert wird der Duft aber weiter von fruchtigen Zitrusnoten, die auf meiner Haut eine weiche bonbonartige Fröhlichkeit und Leichtigkeit entwickeln. Nach etwa zwei bis drei Stunden ist der Duft bei mir verflogen.

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46°N 08°E Valais – Swiss Mountain Cowboy Valais von Jean-Claude Gigodot: Als Symbol für die Bergwelt im Schweizer Wallis wurde die Zirbelkiefer ausgewählt. Gleich in der Kopfnote kommt mir der holzige Nadelbaum entgegen, begleitet von einer gewissen Fruchtigkeit (Bergamotte) – so wird das Holz nicht beißend und scharf, sondern beschwört das Bild eines sonnenbeschienenen Hanges mit Nadelbäumen herauf. Aromatisch duftet es, warm-harzig dazu, fast ein wenig mediterran (kein Wunder, das Wallis ist das obere Rhônetal). Nach einer Weile kommen aber auch kühlere frische Noten durch, die darauf hinweisen, dass es im Wallis weiter oben viele Gletscher gibt. Die Zirbelkiefer bleibt durchgehend präsent, sie changiert zwischen Nadel, Holz, Wärme, Fruchtigkeit und einer gewissen Frische. Auf meiner Haut kann ich auch am nächsten Morgen noch Baumnoten wahrnehmen.

Jedes Eau de Toilette enthält 50 ml und kostet 125 EUR. Erhältlich sind sie z.B. bei Aus Liebe zum Duft (dort gibt es auch Abfüllungen) oder in den Schweizer Faralla-Stores.

Mein Fazit: Die junge Schweizer Firma Richard Lüscher Britos fängt mit ihren Natural Terroir Perfumes den Charakter von Orten in Parfümflakons ein. Im Mittelpunkt steht jeweils ein für die Region typisches ätherisches Öl, das vier Parfümeure in ihre Kompositionen eingebunden haben. Sinnliche Konzeptkunst at its best. Reisefieber inkludiert.

Kanntet ihr Richard Lüscher Britos? Wie findet ihr das Konzept? Welcher der Düfte würde euch spontan am meisten ansprechen?

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60 thoughts on “Richard Lüscher Britos: Natural Terroir Perfumes
  • queenie sagt:

    Wow, sieht das schön aus! Spontan springen mich die drei etwas „herberen“ Düfte an, also Lavendel, Bergamotte und Zirbelkiefer. Mit schwereren Noten komm ich im Moment nicht ganz klar, wenn ich erkältet bin, bin ich da noch empfindlicher.

    • beautyjagd sagt:

      Ich habe auch länger überlegt, was mein Liebling aus der Serie wäre… und konnte mich nicht entscheiden! Im Winter (also jetzt) mag ich ja schwerere Düfte durchaus gern, sie wärmen mich etwas auf 🙂

  • Noemi B. sagt:

    Du bist echt die Königin der Duftbeschreibungen! Bei dir klingen sie alle genial, wobei ich gerne Columbia, Calabria und Madagaskar beschnüffeln würde – und ich kann! Juhuu… der Berner Farfalla Shop ist gut 10 Min. von mir entfernt.

    Echt schade, dass es mit der Haltbarkeit der NK Parfums noch nicht so weit her ist. Und die sonstigen Farfalla-Düfte gefallen mir alle überhaupt nicht, also wappne ich trotz allem mit einer grösseren Portion Misstrauen. Ausserdem gibts kaum etwas unerotischeres als Schweizer Männer… wie soll da also ein sinnliches Parfum entstehen? oops… 😉 sorry!

    • hazel sagt:

      In der Schweiz sind ALLE Männer erotisch, gut aussehend, süß und supersuper sexy, sobald sie SPRECHEN. Jawoll! (Echt, jetzt!)

    • beautyjagd sagt:

      Ich mag ja auch nicht alle Düfte von Farfalla, aber die RLB-Eau de Toilette sind ja auch von anderen Parfümeuren kreiert und für meine Nase schon was anderes. Du Glückliche, dass der Shop nur 10 Minuten von dir entfernt ist, da wäre ich sicher auch öfter anzutreffen. Ich war 2006 einmal in dem Laden in Basel 🙂

    • Sonny sagt:

      Und ich fahre wohl mal wieder nach Zürich zu Osswald. Da waren wir doch auch oder? Habe mir übrigens vor ca. einem halben Jahr das von mir beschnupperte und für wunderbar befundene Premier Figuier gegönnt. Mein absoluter Lieblingsduft, ich bin so verliebt! ;D

  • hazel sagt:

    Ich mag fast alles, was aus der Schweiz kommt, ganz besonders Schwitzerdütsch 🙂
    Die Parfums klingen aber alle auch wirklich toll, insbesondere Madagaskar, Calabria und Columbia. Sehr fein! Vielen Dank für die schönen Beschreibungen!

    • beautyjagd sagt:

      Ich mag Schwitzerdütsch auch sehr gern, außer natürlich, wenn ich gar nichts mehr verstehe, haha. Und über den Beschreibungen habe ich wirklich länger gebrütet, das dauert bei mir immer eine Weile, bis ich den Duft für mich erfasst habe.

    • Au ja, deine Liebe zum Schwiizerdütsch teile ich auch, Hazel! Ich habe ja ein paar Monate in der Schweiz gelebt & studiert und mein Papa wohnt seit ewig dort, so dass ich auch jahrelang meine Ferien dort verbracht habe.Vor allem den Luzerner Dialekt mag ich so sehr, dass ich sogar jetzt noch ab und an Radio Pilatus daheim höre. 😀

      • hazel sagt:

        Danke, liebe Ida, jäz häsch was guad 🙂
        Streame gerade dein Radio pilatus 🙂
        Ja, ist denn jetzt schon Frühling??? 😉
        Daaaaaaaaanke!

  • Petra sagt:

    Wow, wenn ich deine Beschreibungen lese, möchte ich an allen schnuppern. Am Liebsten hätte ich ein Sample-Set, denn die sind ja doch nicht gerade günstig. Mit den Parfums von Farfalla kann ich nichts anfangen, die riechen bei mir alle nach Duschgel und sind nach 10-15 Minuten nicht mal mehr zu erahnen, so dass ich auf jeden Fall testen muss.

    Tja, Jean-Claude klingt charmanter als Hans und Klaus, aber das sind einfach extrem häufige Namen. Ich glaube nicht, dass Hänschen und Klausi bei den Parfumeuren überrepräsentiert sind, davon gibt’s einfach nur furchtbar viele 😉

    Aber trotzdem gefallen mir ihre Düfte besonders, ich mag sowohl opulente Düfte mit viel Gardenie und sonstigem Wawawumm als auch waldige Noten.

    À propos, nicht ganz beim Thema, aber auch nicht wirklich vorbei: Mein „I was here“ war zu Beginn sehr dunkel, inzwischen ist es recht hell geworden. Außerdem sprüht der Pouf nur noch Luft, obwohl maximal erst ein Viertel aus der Flasche raus ist. Hat das noch jemand?

    • Petra sagt:

      Auf der HP habe ich gerade gesehen, dass es Sample-Sets gibt, yeah! Und was ja genau meins ist, das ist auch noch ein Crowdfunding-Projekt. Die richtigen Flacons sind ja auch ein Träumchen, so skandinavisch, hach!
      Noemi, ich glaube, eure Männer können erotisch, wenn sie nur wirklich wollen

    • beautyjagd sagt:

      Ja, ich denke auch, dass Jean-Claude ein beliebter Männer-Name ist, ich fand es nur lustig, dass es hier gleich zwei bei RLB sind, und Jean-Claude Ellena fiel mir auch noch ein.
      Für mich dürfen Parfüms im Moment auch üppig sein, Gardenie ist es definitiv 🙂 Und die Zirbelkiefer auch, wenn auch auf andere art.
      Gerade hab ich mal meine Love Potion rausgeholt, ich hab ja nur den Roller und kann deswegen nichts zu Pouf und Farbe des Parfüms sagen. Aber ich finde schon auch, dass sich der Duft ein wenig verändert hat, insgesamt etwas milder ist – auf meiner Packung steht auch nur eine Haltzbarkeit von 12 Monaten. Ida hat doch auch den Flakon mit dem Pouf, mal gucken, was sie so dazu sagt.
      PS: Und ja, die Original Flakons von RLB sehen wunderschön aus…

    • hazel sagt:

      Ich wusste gar nicht, dass du das Tata Harper Parfum meintest.
      Habe den Namen „I was here“ noch nie gelesen. Oder nennst du das nur so?
      Ich kann dir auch nix zum Problem sagen??? auch habe auch nur den Roller.
      Ist aber (2-3 Monate alt, ca.) noch genauso dunkelgelb wie am Anfang.

  • Lara sagt:

    Gibts die Tücher auch zu kaufen oder sind die nur Deko?
    Ich möchte auch den Sampler haben. Sie geben aber keine genrelle Auskunft über die Versandkosten. Das kann teuer werden aus der Schweiz. Mal sehen…

    • beautyjagd sagt:

      Ich glaube schon, dass es die Tücher auch zu kaufen gibt – ich nehme an, in den Farfalla-Shops? In einem Blogbeitrag habe ich davon gelesen, da müsste man wahrscheinlich bei Interesse mal bei RLB nachfragen.

  • Lara sagt:

    Ach ich sehe gerade, es gibt ja auch Proben bei Aus Liebe zum Duft. Wie schön. Aber das Crowdfunding habe ich noch nicht entdeckt.

  • Regional angelehnte Düfte, die natürlich sind, von einer Schweizer Firma stammen, hübsch „einflakoniert“ wurden und dann auch noch passende Tücher im Schlepptau haben?! Wie toll ist das denn bitte??? Mein Duft-Herz hüpft freudig auf und ab!!! Deine Duftbeschreibungen machen wie immer sofort Lust darauf, Proben zu bestellen! Mich machen spontan vor allem die Walliser Note und die Variante mit Bergamotte an. Ich glaube, ich komme um eine Probenbestellung nicht herum. 😉

    Liebe Grüße und vielen, vielen Dank für den tollen Beitrag,
    Ida
    Herbs & Flowers kürzlich veröffentlicht..Flucht aus dem Adventswahnsinn: Primavera Geschenkset SternentraumMy Profile

    • beautyjagd sagt:

      Das Konzept finde ich auch sehr ungewöhnlich, deswegen habe ich mich auch so gefreut, als ich die Marke entdeckt habe 🙂

      • Ich konnte nicht anders und musste einfach vier Proben bestellen. 😀 Heute habe ich sie aus dem Briefkasten geangelt und freue mich nun schon aufs Testen. 🙂

        Liebe Grüße
        Ida

      • beautyjagd sagt:

        Und ich habe gestern Dein Glühnwein-Rezept getestet (und gleich ein bisschen variiert, kann ich ja nicht lassen 😉 ).

  • Wie immer liebe ich die deine Duftbeschreibungen, da hat man wirklich das Gefühl das Parfüm direkt vor einem zu haben.

    Selbst kaufen würde ich mir wahrscheinlich keine der Duftnoten, mir sind 2-4 Stunden Haltedauer schlicht zu wenig, dann verzichte ich lieber ganz oder nutze Duftöle, damit komme ich dann auch günstiger weg. Prinzipiell war ich noch nie der große Liebhaber von Parfüm, keine Ahnung warum das so ist.
    Allerlei Julchen kürzlich veröffentlicht..Neue Naturkosmetik: Körperbutter, Deo und GesichtspflegeMy Profile

  • Kate sagt:

    Parfüm Moon Bloom von Hiram Green ist zu 100 % natürlich und hält ewig ,ist sozusagen Fracas für mich in Bio Qualität : ) gibts auch beim ALzD

    • beautyjagd sagt:

      Oh, Fracas in bio, da bin ich auch sofort dabei! Danke für den Tipp, der Duft ist mir bisher „ausgekommen“.

      • Kate sagt:

        : ) ich liebe auch Parfüms , wenn Du auf schöne holzige Düfte stehst von skin and bones ( Amazingy ) kam ein neues Parfum raus – Luxerious , er duftet herrlich waldig und mysteriös , und vertreibt Stress Im Nu : )

      • beautyjagd sagt:

        Genau das hab ich gestern beim Stöbern auch entdeckt…. 🙂 Deine Beschreibung mit waldig und holzig wirkt auf mich sehr verführerisch 😉

  • Emma sagt:

    Bei mir haften diese feinen Düfte gar nicht. Ich konnte sie im Farfalla Shop in Bern testen.
    Doch wusch! waren sie auch schon verflogen.

    Die Tücher sehen auf die Schnelle und durch den Bildschirm nach Fabric Frontline aus?
    Sehr stimmig und passend, finde ich.

    Ich denke, dass viele Männer aus der Schweiz den deutschen Frauen beinahe stumm vorkommen.
    Das monieren meine deutschen Freundinnen auf jeden Fall.

    Herzlich
    Emma

    • beautyjagd sagt:

      Fabric Frontline kannte ich gar nicht, musste ich gleich mal googeln – das könnte wirklich passen, denn das Unternehmen kommt ja auch aus Zürich.

      • Noemi B. sagt:

        Von Fabric Frontline hab ich ein grosses, dunkelrotes Tuch mit Birkenholzmuster, das ich 1997 zu meinem roten „Susi Wong“ Hochzeitskleid getragen habe 🙂 Mein Mann hatte aus dem selben Stoff ein Hemd in Schwarz, das hat grad kürzlich das Zeitliche gesegnet, da es auch später noch viel getragen wurde…

      • beautyjagd sagt:

        Cool! Sowohl das Suzi Wong-Hochzeitskleid als auch das Birkenholzmuster 🙂

  • Maggie sagt:

    Wow Julie! Die düfte klingen wirklich sehr interessant. Da hätte ich echt Lust alle mal Probe zu schnuppern, so wie du sie beschreibst. Obwohl ich sowohl Pflege als auch make up schon komplett auf NK umgestellt habe, bin ich bei parfums noch lange nicht so weit gekommen. Ich habe bisher nie wirklich eins niedie Finger bekommen, welches mich gereizt hat. Hoffentlich habe ich bald mal das Glück Probe zu schnuppern 🙂
    LG
    Maggie

    • beautyjagd sagt:

      Ja, und ich musste meine Nase bei den natürlichen Parfüms auch erst langsam umstellen – und außerdem denke ich, dass sich die Parfumeurskunst mit natürlichen Düften auch immer weiter entwickelt. Also schadet gelegentliches Probeschnuppern sicher nicht 😉

  • Birgit sagt:

    Nein, das kurz vor Weihnachten. Ich will, will, will alle schnuppern. Mit nichts anderem kann man mich so locken wie mit Düften. Die Samplebox wäre natürlich schön, aber einzeln bei AzD bestellt ist auch okay und ein bisschen günstiger. Am meisten interessiert mich Madagaskar, Ylang mag ich als Einzelduft nicht so wirklich, deine Beschreibung klingt aber sehr vielversprechend. Ich glaube, ich gehe jetzt zu AzD Geld ausgeben.
    Mein „I was here“ riecht inzwischen auch etwas flacher. Muss mal schauen, wann ich ihn gekauft habe.

    • beautyjagd sagt:

      Ich weiß ja, dass Du Ylang Ylang nicht so gern magst, und musste bei der Beschreibung auch an dich denken – Madagaskar ist eine ganz andere Interpretation von Ylang Ylang, die mich sehr fasziniert! Bin sehr gespannt, wie Du sie findest!

  • Would have love to read your blog in the original language since the translator doesnt always do his job perfectly!
    This Swiss compagny looks lovely ! I will def keep it in mind since France and Switzerland are very close by so quite easy to go for me.x

    • beautyjagd sagt:

      Oh yes, I also fear that the Google Translator doesn’t work so well in my complicated descriptions… but your nose will guide you in Switzerland to the right place 😉

  • Ginni sagt:

    Tolles Konzept, gefällt mir sehr. Und die Duftbeschreibungen sprechen mich sehr an. Dennoch müsste ich unbedingt probeschnuppern und wahrscheinlich wäre die Enttäuschung dann (wie immer bei Naturkosmetik-Parfum) sehr groß: Irgendwie riechen diese natürlichen Düfte nie so, wie ich es mir vorstelle bzw. erhoffe. Irgendwie riechen sie dann doch immer so krautig, erdig, würzig …. leider nicht meins. Ich werde Luftsprünge machen, wenn ich endlich mal ein natürliches Parfum finde, welches geruchlich eine echte Alternative zu meinen Chemie-Mixturen darstellt.

    • beautyjagd sagt:

      Vielelicht wäre das Eau de Toilette L’Or Bio von Melvita etwas für dich? Das duftet für mich am „konventionellsten“ von den natürlichen Düften, die ich in letzter Zeit gerochen habe. Ich werde es bald auch noch auf dem Blog vorstellen.

    • Kate sagt:

      Parfum White und Pink von der Firma Undergreen wäre ein Versuch Wert für Dich , und Orange Blossom von Organic Glam konnte was glaube ich sein , sind alle 100% Natur und duften wie konventionelle Parfüms , sehr frisch ,blumig , echt schön, findest alles beim ALzDuft
      Sorry dass ich mich eingemischt habe , habe selbst sehr lange nach einem passendem natürlichen Parfüm gesucht .!