Gesichtspflege, International, Körperpflege, Naturkosmetik

Hei Helsinki 5: Naturkosmetik aus Finnland und Estland

Beauty aus Helsinki und Tallinn

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Zum Schluss dieser Reisewoche gibt es nun doch noch Beauty hier auf dem Blog zu entdecken! Denn selbstverständlich halte ich es nicht aus, irgendwo hinzufahren und nicht nach Naturkosmetik Ausschau zu halten. Ein bisschen könnte man diesen Beitrag meines Helsinki-Tagebuchs fast mit den freitäglichen Beauty-Notizen verwechseln 😉 .

Fangen wir mit den beiden finnischen Produkten oben auf dem Foto an: Da ist einmal die Calendula Healing Cream von Frantsila, die ich beim hiesigen Biomarkt Ruohonjuuri gekauft habe. Man kann sie für das Gesicht und den Körper einsetzen, eine minimalistische Lösung für die ganze Familie. Die Inhaltsstoffe sind super, neben Wasser basiert die Creme auf Calendula-Ölextrakt, Sonnenblumenöl und Kornblumenwasser. Als einziges ätherisches Öl kommt Ylang Ylang zum Einsatz (ganz dezent wahrnehmbar). Die Creme zieht gut ein und beruhigte meine etwas gerötete und trockene Haut im Gesicht nach dem Schwimmen. Frantsila finde ich einfach toll, vor vier Jahren habe ich die Firma in Hämeenkyrö besuchen können. In Deutschland gibt es die Calendula Healing Cream bei Hilla Naturkosmetik.

Von der bekanntesten Kosmetikfirma aus Finnland stammt mein nächster Kauf. Das Sisu Recover&Protect Facial Oil von Lumene duftet umwerfend gut nach Wald – aber im besten Sinn! Also ganz zart, wie ein Hauch frischer Wind im Wald. Als „Urban Antidotes“ wird die Pflegelinie Sisu beschrieben und bietet mit antioxidativen Extrakten von Fichtenknospen und Kiefernrinde ein bisschen Natur im städtischen Lifestyle. Lumene ist allerdings keine Naturkosmetikmarke, bewegt sich jedoch bei den neueren Produkten von den Inhaltsstoffen deutlich in Richtung naturnah. Mein leichtes Gesichtsöl dürfte sogar zertifizierbar sein (falls das Parfum auch komplett natürlich ist, was ich nicht weiß).

Die Marke Mossa ist die Zweitlinie der lettischen Naturkosmetikfirma Mádara. Deren Gesichtspflege hat mich bisher nicht so recht gepackt, aber als ich die von Ecocert zertifizierten Bodylotions hier im Kaufhaus Stockmanns testete, gefielen mir sowohl Textur als auch Duft auf Anhieb! Die Firming+Repair Bodylotion von Mossa ist dank der enthaltenen Cranberries leicht rosa gefärbt, toll ist der minzig-frische Duft, der super zum Sommer passt. Noch ist Mossa nicht in Deutschland erhältlich, aber die Sachen wurden bereits auf der Vivaness ausgestellt. Hier geht es zur Homepage.

Heißer Scheiß 😉 aus Estland ist das Superbloom Gel Concentrate von Lumi! Ich habe es bei Pillerkaar in Tallinn erstanden (den Laden habe ich euch gestern erst an Herz gelegt, solltet ihr mal vor Ort sein). Über die estnische Marke Lumi habe ich schon auf dem Blog berichtet, da ich das Pflegekonzept interessant finde. Die Sachen sehen dazu einfach gut aus, aber deswegen habe ich das Superbloom Gel Concentrate nicht gekauft. Es ist übersichtlich formuliert und basiert neben Pfefferminzwasser auf Niacinamide – dem gerade am meisten besprochenen Wirkstoff in der Kosmetikwelt, so mein Eindruck (ist allerdings nicht pflanzlichen Urspungs). Niacinamide werden gegen Rötungen und Entzündungen als auch bei Hyperpigmentierung eingesetzt, da sie die Kollagenbildung anregen. Hyaluronsäure und Alge sind ebenfalls im Gelkonzentrat enthalten, auf Duftstoffe wurde verzichtet. Die vollständige INCI gibt es auf der Homepage von Lumi Nordic. Ich freue mich schon sehr aufs Testen!

Ebenfalls in meinem gestrigen Post habe ich erwähnt, dass ich in Tallinn auf einen Laden der russischen Marke Natura Siberica gestoßen bin. Dort gab es auch die Limited Editions, von denen ich bisher nur gelesen habe. Eine Serie ist z.B. der estnischen Insel Saaremaa gewidmet, ich entschied mich für die von Cosmos Natural zertifizierte Saaremaa Moisturizing Handcream von Wild Siberica mit Cranberries und siberischem Ginseng. Ich mag ja diese regionalen Konzepte, die Natura Siberica entwickelt – es gab in der Tallinner Filiale auch spezielle Produkte für Litauen oder die Färöer Inseln. In diesem deutsch-russischen Online-Shop sind die Sachen sogar gelistet.

Bin ich etwa eine Öko Mutt? Denn genau das steht auf der Öko Mutt Lippenpflege von Moshi. Die Verkäuferin bei Pillerkaar erklärte mir, dass „öko“ auf Estnisch wie bei uns auch „öko“ bedeutet. Mit der Übersetzung von „mutt“ tat sie sich schwerer, es sei ein etwas despektierlicher Begriff für eine ältere Dame – der Name des Lippenpflegestifts ist also ironisch und spielerisch gemeint! Die Produkte von Moshi sehen alle supercool aus (guckt euch die Homepage der estnischen Marke an), allerdings sind sie eher naturnah. Der Lipbalm ist allerdings 100% natürlich und setzt sich überwiegend aus Bienenwachs und Kakobutter zusammen.

Und so schnell ist meine Woche in Helsinki schon wieder vorüber gegangen! Jetzt gilt es den Koffer zusammen zu packen und meine schöne Wohnung wieder zu verlassen. Hei hei, Helsinki!

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