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Naturkosmetik aus Taiwan

Naturkosmetik aus Taiwan

Vor einer guten Woche erreichte mich ein Paket, über das ich mich sehr gefreut habe: Annika von Trend Traveller hatte mir einige Mitbringsel aus Taiwan zugeschickt! Auf dem Foto oben zeige ich euch den Inhalt (plus eine Zugabe aus meinem eigenen Bestand, mehr dazu weiter unten).

Der Formoonsa Cup links auf dem Foto könnte euch bekannt vorkommen, denn in Japan hatte ich die neue Art der Menstruationstasse im Maiglöckchen-Design beim Naturkosmetik-Filialisten CosmeKitchen entdeckt und bereits auf Instagram gepostet. Leider gab es den Fullmoongirl Sanitary Cup in Tokio nur in der kleinsten Größe (für mich viel zu klein). Ich recherchierte ein bisschen und stellte fest, dass dieser Cup eigentlich aus Taiwan stammt und 2017 von Frauen mittels einer Crowdfunding-Kampagne entwickelt wurde. Er trägt eigentlich den Namen „Formoonsa Cup“. Und juhu, Annika fand den Formoonsa Cup problemlos im Drogeriemarkt Cosmed in Taipei und brachte ihn mir in der mittleren Größe „Standard“ mit! Spannend finde ich die Gestaltung des Cups: Den oberen Rand des kugeligen Cups faltet man nach Innen, so dass nichts ausfließen kann; dazu ist das Material ganz weich und dünn. Auch die Verpackung sieht hübsch aus – ich freue mich schon aufs Ausprobieren. Hier geht es zur Homepage des Formoonsa Cups mit ein paar englischen Erläuterungen.

Naturkosmetik aus Taiwan

Neben dem von mir in Auftrag gegebenen Formoonsa Cup hat Annika mir netterweise einige Naturkosmetik-Produkte aus Taiwan mit ins Paket gelegt. Da ist zuerst die Myrrh Detoxifying Facial Mask von Inna Organic, die Tuchmaske mit ätherischem Myrrhe-Öl ist von Cosmos/Ecocert zertifiziert. Inna Organic soll die bekannteste Naturkosmetik-Marke aus Taiwan sein; verkauft werden die Produkte z.B. beim taiwanischen Buchhändler Eslite (dort gibt es auch Naturkosmetik zu entdecken). Hier geht es zur Homepage von Inna Organic.

Die bräunlich verpackte Hydro-Rejuvenating Mask von La Vie Naturelle ist ebenfalls zertifiziert (von Cosmos /Soil Association). La Vie Naturelle ist eine Marke, die zu EverGoods gehört – die Firma aus Taiwan hat bereits zweimal ihre Produkte unter dem Namen Naveen auf der Vivaness vorgestellt (hier habe ich sie auf dem Blog gezeigt).

Ganz neu wurde The Third Alternative Sunscreen LSF 25 von Greenvines lanciert. Die 2010 gegründete Marke startete mit dem Verkauf von frischen Keimlingen, erst später kam die Kosmetik dazu. Im Sonnenschutz ist non-nano Titandioxid als UV-Filter enthalten, die gesamte Formulierung ist meiner Meinung nach zertifizierbar. Das Fluid ist leicht getönt, man schüttelt den eckigen kleinen Flakon, bevor man den Sonnenschutz auf dem Gesicht aufträgt. Zur Homepage von Greenvines geht es hier.

Eine richtig gute Formulierung hat auch der Lithospermum Lip Balm von In’nature. Er basiert auf drei öligen Mazeraten: Ein in Olivenöl ausgezogenes Steinsamengewächs, das in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) oft eingesetzt wird, sowie Johanniskraut und Calendula in Sonnenblumenöl. Der Lippenbalsam ist ausgewogen ölig und wachsig (enthält Bienenwachs) und wirkt nach meinem ersten Eindruck gut entzündungshemmend. Auch wenn ich kein Siegel auf der Verpackung gefunden habe, dürfte der Lip Balm zertifizierungsfähig sein – viele der Inhaltsstoffe von In’nature stammen aus Bioanbau.

Weil es so gut dazu passt, habe ich meine Cleansing Flakes von Maskingdom mit auf das Foto (oben rechts) gelegt. In dem schönen Döschen befinden sich hauchdünne Blättchen für die Gesichtsreinigung – man schäumt sie einfach mit Wasser auf. Ich habe die Cleansing Flakes im letzten Jahr direkt bei der taiwanischen Kosmetikmarke Maskingdom auf der Kosmetikmesse Cosmoprof Asia in Hong Kong gekauft (und hier darüber berichtet).

Und sonst im Päckchen aus Taiwan

Weil Annika weiß, dass ich auf pflanzliche Heilmittel aus der Traditionellen Chinesischen Medizin stehe, hat sie sich im Bio-Supermarkt Leezen in Taipei von einer Verkäuferin beraten lassen. Die Herb Lozenges von Enlife enthalten eine ganze Reihe an fermentierten Inhaltsstoffen (auch Heilpilze), die gegen Halsschmerzen wirken und die Stimmbänder fit halten sollen. Ich habe die Kräuterbonbons bereits letzte Woche probiert, sie schmecken gar nicht schlecht – und erkältet habe ich mich auf meiner Tour nach Heidelberg auch nicht 🙂 .

Aus Wulai stammt das kleine Gläschen mit einem sehr speziellen Pfeffer, wobei es sich eigentlich nicht um Pfeffer in unserem Sinn handelt. Wenn man den Deckel abschraubt, kommen mir köstliche zitronig-würzige Noten entgegen! Es ist eine Variante der Litsea cubeba, manche kennen vielleicht das aromatische ätherische Öl daraus. Wenn man eines der weichen und sogar noch leicht feuchten Körner zerbeißt, entfaltet sich ein aromatischer Geschmack im Mund (nicht scharf oder pfeffrig).

Dass ich nun allergrößte Lust bekommen habe, auch einmal nach Taipei zu reisen und dort auf Beautyjagd zu gehen, könnt ihr euch sicher denken… Vielen Dank an Annika für diese tollen Mitbringsel aus Taiwan!

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