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Bio- und Naturkosmetik: Nischenmarken von der Vivaness 2018

Sativa Vivaness 2018

Here you can find an English version of this article.

Auf dem Titelfoto oben seht ihr den Grund, weshalb ich so gern auf die Vivaness gehe: Ich liebe es, den Gründern und Machern von Bio- und Naturkosmetik persönlich zu begegnen. Als ich am Samstag Nachmittag um kurz vor 16 Uhr – also schon gegen Ende der Vivaness – am Stand der Marke Sativa angelangte, umfing mich sofort eine Atmosphäre von großer Freundlichkeit und Konzentration. Während andere Stände schon mit dem vorzeitigen Abbau beschäftigt waren, bekam ich hier noch eine geballte Ladung an Informationen. Einen schöneren Abschluss hätte ich nicht haben können – weiter unten gleich mehr zum interessanten Konzept der Marke aus Weißrussland.

Nachdem ich in der vergangenen Woche bereits über viele Neuheiten auf der Vivaness berichtet habe, kommen in diesem Blogpost noch einige Nischenmarken an die Reihe, die mein Herz erobert haben oder meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben. Selbstverständlich musste ich eine Auswahl treffen, deswegen verlinke ich euch zum Schluss die Berichte von anderen Bloggerinnen und erwähne dazu noch kurz und knapp einige interessante Marken.

♥ Zuerst also zu meiner weißrussischen Entdeckung: Die Naturkosmetikmarke Sativa stammt aus Minsk und wurde 2014 von Svetlana Mikhailiuk und Victor Gaponenko (auf dem Foto oben in der Mitte und links) gegründet. Das Familienunternehmen ist bisher bereits in 15 Ländern vertreten, überwiegend in den GUS-Staaten. Svetlana ist Biochemikerin mit einer großen Leidenschaft für Dermatologie – und deswegen bezeichnet sie Sativa als „physiologische“ Kosmetik. Ihr Anliegen ist die Stärkung der Hautbarriere, entsprechend wurden die Formulierungen der Produkte entwickelt: Sie müssen biomimetisch sein, also die Struktur des Säureschutzmantels der Haut nachbilden, um von der Haut „erkannt“ und verarbeitet werden zu können. Damit die Hautflora nicht gestört wird und sich selbst regenerieren kann, setzt Sativa auf selbstkonservierende Rezepturen. Das Sortiment ist bereits umfassend, es gibt an die 40 numerierte Produkte, die in fünf Pflegelinien für unterschiedliche Hautbedürfnisse eingeteilt sind (plus eine Haarpflegelinie). Die Produktempfehlungen richten sich übrigens nicht nur nach dem Hautzustand oder Alter, sondern auch nach der Haarfarbe! Entwickelt und hergestellt werden die Produkte von Sativa im eigenen Forschungslabor und in eigener Produktion. Und sehen die Verpackungen mit dem Vogel im Logo und der gezeichneten Feder nicht schön aus? Hier geht es zur englischen Homepage von Sativa. Ich hoffe schwer, dass Sativa es nach Deutschland bzw. Westeuropa schafft!

♥ Eine Deutsche, die seit 17 Jahren auf der Osterinsel lebt, entwickelt eine neue tropische Kosmetiklinie – und launchte sie nun auf der Vivaness! So geschehen bei Anakena; der Markenname rührt von einem Traumstrand auf der Osterinsel (Rapa Nui) her. Die umtriebige und sympathische Gründerin Petra Klimscha präsentierte an ihrem Stand vier Produkte, die alle von Ecocert/Cosmos zertifiziert sind und wunderbar nach Monoi, Frangipani und ein bisschen Kokos duften: Ein Körperöl, eine Bodylotion (null Streifenbildung, zieht toll ein!), ein Duschgel (kann man auch für die Haare verwenden) und eine Gesichtscreme (auch da eine tolle Textur). Alle vier Produkte enthalten exotische Öle wie z.B. Roucouöl oder aber pflanzliche Extrakte z.B. von der Guave, Mango und Kurkuma. Ich prognostiziere einfach mal, dass diese Südsee-Beauty Erfolg in Deutschland haben wird! Hier geht es zur Homepage von Anakena. Das dort abgebildete Model für Anakena stammt übrigens auch von der Osterinsel!

♥ Amal Boutahar von Sultana Oriental Cosmetics kenne ich lustigerweise „virtuell“ schon seit meiner Entdeckung von Aker Fassi, dem berühmten Rouge aus Fes, das ich vor über sechs Jahren hier auf dem Blog vorgestellt habe. Nun hat Amal ihrer Marke ein komplettes Relaunch verpasst: Auf der Vivaness präsentierte sie zwei Produkte, den Hand&Body Balm „Hand of Fatima“ und den Face&Lip Balm „Shine of Sina“. Beide sind inspiriert von Rezepturen aus der marokkanischen Heimat ihrer Eltern und ihrer Urgroßmutter. Umwerfend sieht schon die Verpackung aus, die Tiegel stecken jeweils in einer Box aus Holz, die mit Ornamenten versehen ist. Und ebenso beachtenswert: Der blaugrünliche Lip&Face Balm mit heilendem Immortelleöl und Rainfarnöl basiert auf Arganöl und Kaktuskernfeigenöl (aus einer Frauen-Kooperative); der Hand&Body Balm auf Kakaobutter, Kokosöl und Mangobutter. Beide sind vegan. Zur Homepage von Sultana Oriental Cosmetics geht es hier. Kann ich mir auch sehr gut als Geschenk vorstellen!

♥ Zum ersten Mal begegnet ist mir die Marke C.Lavie in Los Angeles: Ich freute mich, im Detox Market auf eine mir bis dahin unbekannte französische Marke gestoßen zu sein. Und nun konnte ich auf der Vivaness die Gründerin Sylvia Cazenave-Lavie persönlich kennenlernen. Sie stellte mir ihre bislang vierteilige Luxus-Naturkosmetikmarke ausführlich vor, weitere Produkte für die Nachtpflege sind gerade schon in der Mache. Jedes Produkt trägt eine Nummer, die die Anzahl der Inhaltsstoffe (zumindest grob) wiedergibt: 5 Lotion Micellaire, 11 Contour des Yeux, 21 Sérum Éclat und 19 Crème de Jour. Konserviert werden die meisten Produkte mit Silber, das auch auf der Haut eine entzündungshemmende Wirkung hat. Verarbeitete Öle kommen bei C.Lavie nicht zum Einsatz. Hochwertige und genau auf die Bedürfnisse der empfindlichen Haut abgestimmte Inhaltsstoffe sowie eine übersichtliche Rezeptur sind für Sylvia entscheidend. Ebenso wichtig sind ihr höchst komfortable, fast silikonartige Texturen (die selbstverständlich ohne Silikon auskommen, alle Produkte sind von Ecocert zertifiziert) – und natürlich ein ansprechendes Äußeres! Mir gefallen die außergewöhnlich gestalteten Verpackungen sehr, in ihnen stecken Glasflakons mit Pumpspendern. Das dezente und einhüllende Parfüm der Produkte wurde zusammen mit einem Parfümeur entwickelt. Insgesamt kann so eine Marke natürlich nicht billig sein – Bio-Luxus at its best. Hier geht es zur Homepage von C.Lavie, in Europa sind sie seit einigen Wochen via Biomazing erhältlich.

♥ Dem Stand der deutsch-brasilianischen Marke Baims Natural Makeup hatte ich im letzten Jahr schon einen Besuch abgestattet, nun kommen die Sachen endlich auch nach Deutschland! Das vollständige Sortiment an dekorativer Kosmetik könnt ihr auf dem Foto oben sehen: Es reicht von Lippenstiften über Lidschatten bis hin zu Rouge, Foundations und Puder. Alle Produkte enthalten zusätzlich einen Wirkstoff aus dem Pentaclethra Macroloba-Baum, der die Haut mit Feuchtigkeit versorgt. In Brasilien ist die vegane und zertifizierte Kosmetik bereits erfolgreich auf dem Markt, auf der Vivaness hat die gut deckende Foundation im runden Bambus-Tiegel den Best New Product Award gewonnen. Plus: Die Produkte sind nachfüllbar, die schönen Bambus-Hülsen werden also nicht weggeworfen. Besonders beeindruckt hat mich beim Test vor Ort der Primer, ich habe selten ein geschmeidigeres Produkt auf meiner Haut gehabt (das keine Silikone etc. enthält). Ich freue mich sehr, wenn ich die Produkte endlich mal im real life testen kann! Hier geht es zur deutschen Homepage von Baims.

♥ Wiedergesehen habe ich die beiden Gründer Frank Herkenhoff und Thomas Geierhos der Naturkosmetik-Marke Green + The Gent, die ich vor zwei Jahren auf dem NaturkosmetikCamp kennengelernt habe. Nun sind sie seit einem guten halben Jahr mit ihren fünf stylish verpackten Produkten auf dem Markt: Face + Shave Oil (sehr angenehm unfettig), Face Wash, Face Tonic (basiert auf Aloe Vera-Saft), Moisturizing Cream und das Shampoo + Body Wash. Über den Shampoo + Body Wash mit dem signifikanten New Old School-Duft habe ich ja neulich bereits geschrieben. Selbstverständlich habe ich meine Nase auch an die Produkte mit Gin-Duft gehalten (z.B. im Face + Shave Oil)  – wow, eine tolle Mischung aus Wacholder, Kardamom, Muskat und Vetiver! Neu wird ein Rasur-Kit mit einem Rasierhobel angeboten. Abgesehen davon kann  ich mir gut vorstellen, dass auch Frauen an den Produkten Spaß haben – denn hey, gegen einen Gin Tonic habe ich nie was einzuwenden 😉 . Hier geht es zur Homepage von Green + The Gent.

♥ Bei der Berliner Marke Coscoon konnte ich nicht nur die ausgestellten DIY-Kits betrachten, sondern durfte mir im „Labor“ am Stand gleich selbst einen Lippenpflegestift herstellen! Oben auf dem Foto seht ihr Aino Simon, eine der beiden Gründerinnen von Coscoon, die mich durch den ganzen Prozess leitete. Es war mir ein Vergnügen, mit ihr zusammen Wachse und Öle zu vermischen, zu erhitzen und schließlich in die Hülse zu gießen – et voilà, da war mein neuer Vanille-Lippenpflegestift bereits fertig! Die DIY-Sets von Coscoon sind durchdacht, sie halten nicht nur die genau richtige Menge an Inhaltsstoffen aus Bio-Anbau sowie Gefäße oder Etiketten bereit, sie stecken dazu in nachhaltigen Verpackungen, die man wiederverwenden kann. Auch die Förmchen für die Badetörtchen sind nicht wie üblich aus Silikon, sondern aus Pappe gefertigt. Bei Coscoon kann man übrigens auch Rührevents buchen! Hier geht es zur Homepage von Coscoon.

DIY-Sets lagen auf der Vivaness eindeutig im Trend, ich habe auch welche von Kitetik und Hello Simple (u.a. für Waschmittel) gesehen.

♥ Selbst wenn ich für Nui Cosmetics viel zu wenig Zeit auf der Vivaness hatte, muss ich die junge Berliner Marke hier unbedingt erwähnen! Denn am Stand war Annika van Uehm anzutreffen, die ich schon  lange kenne – als sie „nur“ Leserin und Vielkommentatorin auf meinem Blog war. Nun hat sie zusammen mit Swantje van Uehm den Online-Shop Savue Beauty gegründet (ich stellte die beiden Berlinerinnen hier vor) und die dekorative Marke Nui Cosmetics lanciert. Aus dem mittlerweile durchaus umfangreichen Sortiment habe ich die Brow Sculpts fotografiert, denn starke und genau akzentuierte Augenbrauen liegen ja gerade sehr im Trend. Alle Produkte kann man sich auf der Homepage von Nui Cosmetics ansehen.

♥ Auf meiner To do-Liste für die Vivaness ebenfalls ganz weit oben: Die Marke Sûrface aus Mailand, die Naturkosmetik für urbane Menschen bietet („modern care for life in the city“ lautet der Slogan). Die Produkte sind mit einem Anti-Pollution-Komplex aus der japanischen Kamelie und anderen Antioxidantien ausgestattet. Sehr stylish und reduziert sieht schon die Verpackung aus, die Produkte richten sich sowohl an Männer als auch an Frauen. Ins Auge gefallen ist mir bereits im Vorfeld der befeuchtende und schützende Face Mist, den man auch zwischendurch und über dem Makeup auftragen kann. Das Sortiment umfasst bisher sechs Produkte, drei für das Gesicht, drei für den Körper. In Deutschland ist die Marke bisher nur online bei The skin erhältlich. Hier geht es zur Homepage von Sûrface. Wie schön, dass ich auch hier die beiden Gründer Ilario Schiattarella und Janne van der Laan auf der Vivaness kennenlernen konnte!

Hands on Veggies

♥ Ein kurzer Schwenk zur ganz jungen Marke Hands on Veggies darf in diesem Blogpost ebenfalls nicht fehlen – das interessante Konzept habe ich bereits in diesem Post beschrieben: Im Mittelpunkt von Hands on Veggies steht Gemüse, was man auch der Verpackung ansieht 😉 . Der Stand auf der Vivanes sah entsprechend attraktiv aus! Die enthaltenen fermentierten Inhaltsstoffe pflegen nicht nur die Haut, sondern konservieren auch die Produkte auf natürliche Weise. Die Linie umfasst Körper- und Haarpflege, hier geht es zur Homepage der Marke.

♥ Zur italienischen Marke Veg-Up bin ich wegen der flüssigen Eyeliner gegangen – eine Produktkategorie, die ich gerade als mein liebstes Steckenpferd bezeichnen würde 😉 : Im dekorativen und veganen Sortiment von Veg-up gibt es fünf farbige Eyeliner in Lila, Blau, Bronze, Türkis und Silberanthrazit, sie trocknen an. Beliebt sind auch die Liquid Lipsticks der Marke, die gut pigmentiert sind. Neu entdeckt habe ich dann auch gleich noch die pflegende Linie von Veg-Up, darunter ein auf Aloe Vera-Saft basierendes Serum mit antioxidativen Extrakten aus der berühmten Sangiovese-Traube, das einen botoxartigen Effekt haben soll. Hier geht es zur Homepage von Veg-up.

♥ Eine weitere italienische Marke habe ich durch Alice von Ecco Verde entdeckt, die mir die Haarpflege von Mater Natura ans Herz legte. Das Familienunternehmen verspricht, Haarpflege anzubieten, die mit konventionellen silikonhaltigen Produkten mithalten kann. Mir ist ja schon bei meinem Aufenthalt in Bari im Januar aufgefallen, wie wichtig Haarpflege in Italien ist! Die beiden Bestseller von Mater Natura sind die Intensivpflegende Haarkur und das Styling Fluid für lockiges Haar, die ihr oben auf dem Foto sehen könnt. Weil ich neugierig war, habe ich mir gleich nach der Vivaness das Nachtkerzen-Shampoo von Mater Natura bei Ecco Verde bestellt – und konnte beim ersten Test bereits feststellen, dass mein Haar nach der Wäsche seidiger als bei anderen Shampoos war. Der Langzeit-Test steht natürlich noch aus! Hier geht es zur Homepage von Mater Natura, dort kann man sich auch das gesamte Sortiment ansehen (es gibt dazu Gesichts- und Körperpflege, außerdem ätherische Öle und Hydrolate).

Homeopathic

♥ Ein bisschen gestaunt habe ich am Stand der lettischen Marke Kivvi: Dort wurde neu In.Ex Homeopathic Eco Skincare präsentiert, und die Marke sieht so ganz anders als Kivvi aus! In den Produkten kommen homöopathische Verschüttelungen zum Einsatz, die für jedes Produkt speziell ausgewählt wurden. Dazu gibt es für die innere Anwendung als Ergänzung homöopathische Beauty-Pearls. Eine Homepage konnte ich noch nicht finden, aber immerhin eine Facebook-Page. Die goldenen Verpackungen sprachen mich nicht so an, aber Naturkosmetik wird ja auch nicht nur für mich gemacht 😉 .

Chobs war – neben Whamisa – eine weitere koreanische Marke, die auf der Vivaness vertreten war. Ich kannte die von Cosmos zertifizierten Tuchmasken bereits aus einem Bioladen in Seoul. Das Sortiment umfasst aber auch weitere Gesichts- und Körperpflege mit Centella Asiatica, Arganöl oder Moringa, außerdem eine Babylinie. Noch gibt es keinen Distributor in Deutschland, aber das kann ja noch kommen! Hier geht es zur Homepage von CH Harmony.

♥ Sonnenpflege interessiert mich ja immer sehr, am Stand der Marke Officina Naturae aus Rimini entdeckte ich den obigen sommerlichen Aufsteller – mit Sonnenschutzprodukten und  Produkten für die Pflege danach für Haut und Haar. Habe ich mir natürlich sofort für meinen jährlichen Sonnenschutz-Post vorgemerkt, da sich das Sunscreen Fluid LSF 30 beim ersten Test vor Ort gut gemacht hat. Als UV-Filter sind Zinkoxid, Titandioxid, Karanjaöl sowie ein spezieller konzentrierter Extrakt des Karanjabaums und ein Extrakt aus Reis enthalten, um einen möglichst umfassenden Sonnenschutz zu bieten. Hier geht es zur Homepage von Officina Naturae, die Marke hat natürlich noch viel mehr Produkte als diese Sonnenprodukte im Sortiment.

♦ Pflanzenhaarfarben waren auf der Vivaness in großer Zahl vertreten: Nicht nur bei Logona und Radico, sondern auch bei Ayluna, Khadi, La Saponaria, Cultivator’s oder eben bei Indus Valley. Diese Marke fiel mir auf, weil sie auch Henna für die Augenbrauen im Angebot hat! Eine tolle Idee, gerade in Zeiten der ausdrucksstarken Augenbrauen. Hier geht es zur Homepage von Indus Valley.

Bevor ich noch ein paar weitere Lesehinweise zur Vivaness gebe, möchte ich kurz und knapp ein paar Marken erwähnen, die ich ebenfalls interessant finde:

  • Laboratoires de Biarritz bietet nicht nur die Sonnenschutzlinie Algamaris, sondern auch eine Pflegelinie mit schönen Texturen und dem antioxidativen Algenextrakt unter dem Namen Météologic an – sie ist nicht neu, aber die Verpackung wurde neu gestaltet und ist definitiv einen Blick wert.
  • An den Stand von Ueberwood habe ich es leider nicht mehr geschafft. Die Haarpflege setzt auf einen Kiefernholzextrakt; und auch im Material der Flakons kommen Holzspäne zum Einsatz.
  • Ein bisschen Länderkunde: Aus Kroatien waren die Marken Olival und Alavi vertreten; aus der Türkei kamen Prof Saraçoğlu und Iva Natura. Mont Olympe stammt aus Griechenland.
  • Wer auf Kosmetik mit Trauben (von der Loire und aus Korsika) abfährt, kann mal einen Blick auf die Marke Sarmance aus Frankreich werfen.
  • Die bulgarische Marke Wooden Spoon wartete mit einer neuen Super Seeds-Reihe auf. Daneben wurden noch zwei weitere Marken Ayan (mit Lavendel) und Cocosolis (u.a. Sonnenpflege!) vorgestellt, die auch schön anzusehen sind.
  • Minalia setzt auf den Extrakt des Seemandelbaums, dieser wird mit Kohlensäure gewonnen.
  • Eine neue Pflege für Männer bot Kaerel Skincare aus den Niederlanden an. Die Produkte sind ganz in Schwarz gehalten und werden mit dem Slogan „Crap free for men“ beworben.
  • Qädyp aus Frankreich setzt auf Leinsamenöl. Die Produkte sind in diesen Quetsch-Sachets verpackt, die das empfindliche Öl schützen (oder wie nennt man diese Art Tuben, ich kenne sie von Lebensmitteln).
  • Personalisierte Produkte bietet die österreichische Apotheker-Marke Derma ID mit der Linie Hauté Couture und folgt damit dem Trend zur Individualisierung. Die Produkte der Cosmetic Pharmacy-Linie kann man jedoch auch so kaufen, z.B. die Deocreme mit Natron.
  • Für junge Menschen: Die vegane Marke U are ok möchte Selbstbewusstsein unter Jugendlichen fördern.

Weitere Blogberichte: Auf Nischenmarken hat sich Annika von Trend-Traveller fokussiert. Bei Green Shades of Red geht es um Haarfarben und vegane dekorative Kosmetik. Uwe von der Naturdrogerie berichtet auf Herbs&Flowers von der Vivaness. Fräulein Immergrün, 50 Percent Green, Durch Grüne Augen, Alabaster Blogzine, The Green Edit und Beautycalypse waren ebenfalls auf der Suche nach Neuheiten auf der Vivaness unterwegs. Ein Fotoalbum in mehreren Teilen hat Green Conscience zusammengestellt. Die Bloggerinnen von naturalbeauty.de zeigen ihre Highlights. Pura Liv und Washing Green haben sich auf „reizarme“ Naturkosmetik gestürzt.

Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken der Nischenmarken! Ihr glaubt gar nicht, wie lange ich an diesem Artikel gesessen habe… 🙂

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